Autor Thema: Deutsche Post ...  (Gelesen 3610 mal)

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Deutsche Post ...
« am: 28 Februar, 2005, 14:15 »
Der E-Mail-Dienst der Deutschen Post ePost wird, wie im Oktober 2004 angekündigt, nun endgültig abgeschaltet. Unabhängig vom Leistungspaket werden heute alle Accounts mitsamt allen Daten gelöscht. Wer sich -- wie von der Post empfohlen -- bei Lycos einen neuen Account besorgt hat, bekommt E-Mails an ePost-Accounts bis zum Ende dieses Jahres dorthin weitergeleitet, teilt die Deutsche Post mit.

Die Deutsche Post AG hatte ihren anfangs kostenlosen E-Mail-Dienst im Juni 2000 gestartet. Anfang 2003 schränkte die Post die kostenlosen Leistungen stark ein. Über Weitergabe von E-Mail-Adressen an Werbetreibende und kostenpflichtige E-Mail-Accounts für werbefreie Inboxen versuchte sie den Dienst profitabel zu machen.

Quelle : www.heise.de
« Letzte Änderung: 24 Juli, 2009, 15:46 von SiLæncer »

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Deutsche Post will sich mit dem Internet-Brief "erneuern"
« Antwort #1 am: 24 Juli, 2009, 11:24 »
E-Mail war gestern – jetzt sollen Bundesbürger der Deutschen Post AG zu mehr Umsatz verhelfen, indem sie sogenannte "Briefe im Internet" verschicken. Der Unterschied zur kostenlosen E-Mail? Auf den ersten Blick keiner, auch hier werden lediglich elektronische Dokumente online verschickt und in Postfächern abgelegt. Nach Ansicht von Jürgen Gerdes, bei der Deutschen Post AG für den Briefbereich verantwortlich, hat das neue Produkt Internet-Brief, das spätestens im ersten Quartal 2010 vermarktet werden soll, aber das Potenzial zum großen Sprung: "Wenn das klappt, erneuern wir uns quasi selbst", sagte Gerdes bei der Präsentation der Halbjahresbilanz des Konzerns am gestrigen Donnerstag in Bonn.

Woher der Optimismus der Deutschen Post stammt? Nun, der ehemalige Staatsbetrieb setzt offenbar darauf, einer der Big Player im De-Mail-Konzept der Bundesregierung zu werden. Dieses sieht vor, dass staatlich zertifizierte und akkreditierte Provider aus der Privatwirtschaft künftig Lösungen anbieten, über die ein sicherer Austausch rechtsgültiger elektronischer Dokumente zwischen Bürgern, Behörden und Unternehmen über das Internet möglich wird. Eine Idee, die im Übrigen nicht den Köpfen von Innenpolitikern in Berlin entsprungen ist, sondern auf der Umsetzungspflicht einer EU-Dienstleistungsrichtlinie basiert, die verlangt, dass die elektronische Kommunikation im Behörden-Bürger-Verkehr bis Ende 2009 etabliert wird (PDF-Datei).

Zwar sieht das De-Mail-Konzept vor, dass von den jeweiligen Providern ein Basisdienst kostenlos angeboten werden muss, ihnen steht es aber frei, darüber hinausgehende kostenpflichtige Mehrwertdienste zu vermarkten. Und genau das plant die Deutsche Post AG: Nach einer kostenpflichtigen Registrierung sollen Kunden von einem Spam-freien elektronischen Briefkasten der Post profitieren, über den per Anbindung an das Online-Banking etwa Rechnungen empfangen und gleich bezahlt werden können. Auch Urkunden sollen verschickt und unterschrieben werden können, ohne dass es Einschränkungen bei der Gültigkeit gibt. Ein "Dokumenten-Safe" soll eine sichere Archivierung der digitalen Schriftstücke garantieren.

Preise für Internet-Brief-Konten bei der Deutschen Post stehen bislang allerdings noch nicht fest. Unbeantwortet ist auch die Frage, ob die Post für bestimmte Internet-Brief-Dienstleistungen künftig ein "e-Porto" einführen wird, das Umsatzrückgänge im traditionellen Briefgeschäft kompensieren könnte. In diesem Bereich waren der Ergebnisse des Post-Konzerns im zweiten Quartal teilweise deutlich zurückgegangen. So sank der Umsatz um 6,7 Prozent auf 3,21 Milliarden Euro, das EBIT-Ergebnis (Gewinn vor Zinsen und Steuern) sackte um 38 Prozent auf 171 Millionen Euro ab. Das, obwohl die Kosten im Briefbereich Konzernangaben zufolge in den ersten sechs Monaten des Jahres um 180 Millionen Euro reduziert wurden.

Postkonzerne in anderen Ländern gehen unterdessen andere Wege, um den Umsatz zu steigern. So bietet etwa die Schweizerische Post seit Mitte Juni den Dienst Swiss Post Box an, bei dem Kunden in der Schweiz und Deutschland sich ihre physische Briefpost in digitaler Form zuschicken lassen können. Mit der kostenpflichtigen Registrierung für den Dienst erlaubt der Kunde der Post dabei, an ihn gerichtete Briefe entgegenzunehmen, einzuscannen und in einem elektronischen Briefkasten abzulegen. Seinen Korrespondenzpartnern (etwa Bank, Versicherung, Arbeitgeber) teilt der Kunde dazu eine spezielle (Postfach-)Adresse mit, die in der Regel identisch mit der Adresse des jeweiligen Scanning Center ist. Die Swiss Post Box richtet sich vor allem an Firmen und Personen, die viel unterwegs sind.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/Deutsche-Post-will-sich-mit-dem-Internet-Brief-erneuern--/meldung/142525
« Letzte Änderung: 24 Juli, 2009, 15:47 von SiLæncer »

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Internet-Brief: Konkurrenz formiert sich
« Antwort #2 am: 12 September, 2009, 18:17 »
Es hat nicht lange gedauert. Kaum wurden von der Deutschen Post Ende Juli die Pläne für den so genannten Internet-Brief präzisiert, formiert sich die Konkurrenz mit entsprechenden Gegenangeboten. Der grundsätzliche Plan sieht vor, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen ihre Tagespost – zum Beispiel Rechnungen – über das Internet an die Postkonzerne schicken. Über Briefportale wird das Schreiben umgehend an das zuständige Verteilzentrum gesandt, anschließend ausgedruckt, kuvertiert und dem Empfänger umgehend zugestellt.

Treffen für gemeinsame Datenschnittstelle

Dieses Szenario soll nicht nur dazu führen, dass eine rasche Zustellung garantiert werden kann. Auch die Transportkosten werden auf diese Weise deutlich reduziert. Das hat offenbar nicht nur die Deutsche Post erkannt. Laut eines Berichts der "WirtschaftsWoche" planen Vertreter der Briefdienste aus der Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, darunter Firmen wie Pin Mail aus Berlin, Arriva aus Freiburg und Main-Post Logistik aus Würzburg, sowie der niederländischen Post TNT ein Treffen in Berlin, um über die Einführung der landesweiten Beförderung von Briefen mit Hilfe des Internet zu beraten.

Dort soll die notwendige gemeinsame Datenschnittstelle zwischen den Internetportalen der Briefdienste verabschiedet werden, heißt es weiter. Pin Mail hatte ein erstes Portal bereits vor einigen Monaten gestartet. Weitere sollen folgen.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Deutsche Post: "Hybrid-Online-Brief" soll 46 Cent kosten
« Antwort #3 am: 14 Januar, 2010, 20:40 »
Die Bundesnetzagentur bearbeitet derzeit einen Entgeltantrag der Deutschen Post AG für das neue Geschäftsfeld "Online-Briefe". Für die Zustellung eines sogenannten Hybrid-Online-Briefs im Inland sollen demnach 46 Cent Porto fällig werden. Beim Hybrid-Online-Brief reicht der Versender Schriftstücke auf elektronischem Weg beim Online-Brief-Portal der Deutschen Post ein. Servicemitarbeiter an den Empfängerstandorten drucken diese Schriftstücke aus, kuvertieren sie und leiten die Briefe für eine spätere physische Zustellung durch einen Postboten weiter.

Nach Angaben der Deutschen Post ist das Angebot kostengünstiger für das Unternehmen, da die Einsendung elektronisch erfolge. Für die Zustellung eines herkömmlichen Standardbriefs werden derzeit 55 Cent berechnet. Allerdings wird es für Nutzer des Angebots, das ein erster Schritt auf dem Weg zum geplanten vollelektronischen Austausch rechtsgültiger elektronischer Dokumente durch die Post ist, nicht bei den reinen Portokosten bleiben. Das Unternehmen nimmt ihnen schließlich Arbeit ab und muss auch für Material wie Briefumschläge sorgen.

Wahrscheinlich ist deshalb ein gestaffeltes Abo-Modell, wie es die Schweizerische Post seit dem vergangenen Jahr vermarktet – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Bei der Swiss Post können sich Kunden physische Briefpost, die an eine spezielle (Postfach-)Adresse geschickt wird, einscannen und dann in digitaler Form an eine E-Mail-Adresse schicken lassen. Die monatlichen Abo-Preise für die Dienstleistung "Swiss Post Box" betragen zwischen 20 (zehn eingescannte Seiten inklusive) und 145 Franken (200 Seiten). Sind die Kontingente erschöpft, entstehen Extrakosten.

Vorteile hat der von der Deutschen Post geplante Hybrid-Online-Brief beispielsweise dann, wenn zwischen Absender und Empfänger große Distanzen liegen. So wäre ein für Asien bestimmter Brief nicht Tage unterwegs, sondern könnte schon nach wenigen Stunden zugestellt werden. Die Deutsche Post soll sich bereits mit ausländischen Post-Dienstleistern auf ein standardisiertes Übertragungsverfahren geeinigt haben, das die notwendigen Service- und Sicherheitsvoraussetzungen erfüllt. Starten könnte der Hybrid-Online-Brief-Dienst in diesem Frühjahr. Voraussetzung für eine Nutzung ist die Registrierung per PostIdent.

Quelle : www.heise.de

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Post plant DE-Mail für 20 Cent
« Antwort #4 am: 06 Februar, 2010, 14:12 »
Wie die Wirtschaftswoche heute unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, will die Deutsche Post im Juni DE-Mail als Produkt einführen. Nach dem Bürgerportalgesetz  sollen solche Dienste die verbindliche und vertrauliche Online-Kommunikation ermöglichen. Laut Bericht soll eine verbindliche Mail bei der Post dann 20 Cent kosten.

Mitbewerber 1&1, der über Web.de und GMX DE-Mail-Dienste anbieten will, legt sich noch nicht auf einen Preis dafür fest. 1&1-Vorstand Jan Oetjen sehe ihn aber eher um 15 Cent pro DE-Mail, es seien auch einstellige Cent-Beträge denkbar, zitiert die Wirtschaftswoche den Manager. 1&1 testet unter anderem mit der Telekom die DE-Mail in einem Pilotprojekt in Friedrichshafen am Bodensee.

Quelle : www.heise.de

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Post: Brief im Internet startet im Juli 2010
« Antwort #5 am: 03 März, 2010, 17:26 »
Der elektronische Brief der Deutschen Post soll ab Juli 2010 verfügbar sein. Konzeptionelle Partner sind unter anderem dr ADAC und die Lotto-Gesellschaft Hessen. Das gab Jürgen Gerdes, Vorstand Brief bei der Deutsche Post DHL, zum Brief im Internet bekannt.

Im Juli 2010 will die Post den Brief im Internet einführen, sagte Gerdes. Ein konkreter Name - der bisherige ist nur ein Arbeitstitel - soll in einer Werbekampagne im Mai 2010 bekannt gegeben werden. Als konzeptionelle Partner wurden auf der Cebit unter anderem der ADAC und die Lotto-Gesellschaft Hessen vorgestellt.

Zentrales Argument für die Verwendung des elektronischen Briefes ist die erhöhte Sicherheit des Zustellverfahrens. Der Kunde soll sich zunächst unter Vorlage seines Personalausweises bei der Post registrieren und dann eine PostIdent-Nummer erhalten. Der elektronische Brief wird beim Kunden sofort verschlüsselt und erst beim Empfänger entschlüsselt, eine mögliche Einsicht während der Zustellung sei nicht möglich.

Als zusätzlichen Dienst will die Post auch den so genannten Hybridbrief anbieten. Dabei wird ein elektronisch versandter Brief auch in Papierform zugestellt, wenn der Empfänger keinen Internetanschluss besitzt. Wie der Druck aussehen könnte oder ob farbiges Briefpapier verwendet werden kann, konnte noch nicht beantwortet werden.

Online-Autokauf und Spielen

Mit zusätzlichen Diensten wie Archivierung will die Post das Verfahren erweitern. Karl Oberair, Geschäftsführer des ADAC, sagte, er könne sich den elektronischen Brief vor allem bei vertraglichem Briefverkehr vorstellen, etwa wenn ein Kunde über das Internet einen Autokauf tätige oder die Mitfahrzentrale des ADAC nutze. Die Lottogesellschaft Hessen will per elektronischem Brief das Onlinespielen anbieten.

Die Zustellung eines Hybridbriefs soll nach den vorläufigen Plänen der Post mit 46 Cent zu Buche schlagen - ohne Zusatzdienste. Zu die Kosten für einen rein elektronischen Brief machte die Post keine Angaben. Die Zahlung soll über das posteigene Micropaymentsystem erfolgen.

Der Brief im Internet steht in direkter Konkurrenz zum Projekt De-Mail, das von der Bundesregierung propagiert wird, und das unter anderem die Deutsche Telekom umsetzen will. Auf eine mögliche Zusammenarbeit oder einen Datenaustausch zwischen den beiden Anbietern angesprochen, reagierte Gerdes verhalten: Es gebe keine konkreten Pläne.

Im Jahre 2000 hatte die Post ein ähnliches Angebot unter dem Namen ePost eingeführt. Dieser Dienst wurde allerdings aufgrund mangelnder Nutzung 2004 stillschweigend eingestellt.

Quelle : www.golem.de

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