Autor Thema: Telekom diverses ...  (Gelesen 27026 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Telekom verteidigt Flatrate-Kappung gegen verschärfte Kritik
« Antwort #60 am: 26 April, 2013, 11:50 »
Die Deutsche Telekom wehrt sich gegen Kritik an den geplanten Daten-Obergrenzen im Festnetz. "Wir finden das eine fairere Lösung", sagte Telekom-Sprecher Philipp Blank am Freitag im Deutschlandfunk. "Fakt bei uns ist: Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden, Lieschen Müller subventioniert bisher den 'Heavy User'." Blank verwies zur Begründung auch auf anstehende Milliarden-Investitionen in Breitbandnetze. Die Netzneutralität sei dadurch nicht gefährdet. "Die Deutsche Telekom steht für das freie und offene Internet."

Die Telekom hatte am Montag Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz Flatrates angekündigt – wird diese überschritten, kann der Konzern die Geschwindigkeit drosseln. Die Tempo-Bremse soll nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen.

Der ganze Artikel

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
« Antwort #61 am: 29 April, 2013, 21:15 »
Derzeit mehren sich die Gerüchte, die geplante Drosselung der Anschlüsse aller Neukunden ab dem 2. Mai 2013 solle künftig auch die bisherigen Bestandskunden betreffen. Im Zuge der Umstellung auf die IP-Technologie sollen ab 2016 wirklich alle Kunden betroffen sein. Bislang antwortete die Telekom auf Anfragen sehr ausweichend und dementierte diese Aussage nicht.

Möglicherweise soll der Wechsel von unbegrenzten Flatrates auf Volumentarife im Rahmen der Umstellung aller Analog- und ISDN-Anschlüsse auf die IP-Technologie stattfinden. Die Telefongespräche aller Bestandskunden sollen bis spätestens 2016 von ISDN- und Analoganschlüssen auf Voice-over-IP umgestellt werden. Sollte dabei wie geplant ein neues Vertragsverhältnis zustande kommen, könnte man als Kunde nicht mehr auf den früheren Vereinbarungen von vor Mai 2013 beharren. Mit diesem Trick wäre es möglich, alle 12 Millionen Altkunden zu Neukunden zu machen.

Jens Matheuszik vom Pottblog wurde mitgeteilt, dass die allermeisten Kunden von einer Umstellung nichts merken würden, weil sie das geplante Limit nicht überschreiten. Wer damit nicht auskomme, müsse wie beim Mobilfunk Volumen gegen Bezahlung nachbuchen. Die entsprechenden Kosten wurden bislang nicht bekannt gegeben. Wer die Änderung der AGB verhindern will, muss seinen Anschluss vor dem 2. Mai 2013 auf IP-Technologie umstellen lassen. Das relevante Datum ist der Abschluss des neuen Vertrages. Deswegen bleibt nicht mehr viel Zeit.

Sofern es private DSL-Anbieter in der eigenen Region gibt, kann man alternativ den Internetanbieter wechseln, um mit den Füßen abzustimmen. Die Konkurrenz geht bereits davon aus, dass viele DSL-Nutzer zu den Internet-Providern wechseln werden, die keine Datendrosselung planen. Stephan Albers vom Bundesverband Breitbandkommunikation sagte dem Focus, dem rosa Riesen würden "die Kunden in Scharen davonlaufen". Der Branchenverband BITKOM hingegen verteidigte die Ankündigung der Telekom. Die Verbraucher seien aufgrund der mobilen Datentarife an ein fehlendes Flatrate-Modell gewöhnt, wurde argumentiert. Das sei an sich nichts Neues, weil beim Mobilfunk das gleiche Tarifsystem üblich sei.

Bislang gab die Telekom zu verstehen, die meisten Kunden würden das neue Limit nicht einmal bemerken. Zahlreiche Beobachter halten diese Aussage aber für zweifelhaft. Neben immer mehr Datenspeicherungen in der Cloud geht der Trend zunehmend in Richtung Videostreams in HD-Qualität. Bei der Nutzung derartig aufwändiger Dienste wird man als Telekom-Kunde um den Erwerb zusätzlichen Datenvolumens wohl nicht umhin kommen.

Wer sich dagegen wehren möchte, kann bei Change.org die entsprechende Online-Petition von Malte Götz unterschreiben. Es wurden innerhalb der ersten Tage schon über 100.000 Unterschriften erreicht.

Quelle : www.gulli.com

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline dada

  • Aufpass-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 358
  • Ein leerer Kopf nickt leichter
Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
« Antwort #62 am: 29 April, 2013, 22:18 »
wer imer noch bei der Telenimm ist, hat ohnehin schon verloren. Haben wir mal einen Poll gemacht, wer welchen Anbieter benutzt?
System:
MB ASUS ROG Maximus Ranger VIII, iGPU Intel 530, 2x8GB RAM HyperX Fury, CPU Intel Core i7-6700K, M2SSD Samsung 950 Pro 512 GB, HD Samsung 2TB, Tevii S660 USB an Rotor, Schaltung über Uncommited Schalter. DVBViewer, SmartDVB, Windows 10 Pro 64 bit.
[close]

Offline Snoop

  • Premium-Cubie
  • ****
  • Beiträge: 795
Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
« Antwort #63 am: 29 April, 2013, 22:36 »
Die anderen sind doch auch nicht besser! Und auch die werden bald nachziehen und es auf die Telekom schieben, die für die Nutzung dann auch bei ihnen volumenmäßig abrechnet. Und insgeheim freuen sie sich, dass es mit den Flatrates zu Ende ist, mit denen war doch sowieso nicht wirklich Gewinn zu machen.

Ich bin bei der Telenimm und hab extra noch schnell vor dem 2.5. auf IP umgestellt. Die Dame am Telefon meinte, dass ich damit von der Beschränkung verschont bleibe.
Intel Core i5, 16 GB Hauptspeicher, Windows 10 Professional 64 bit, Cinergy S2 Box,Smart DVB 0.4

Offline dada

  • Aufpass-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 358
  • Ein leerer Kopf nickt leichter
Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
« Antwort #64 am: 29 April, 2013, 23:19 »
Die Dame am Telefon meinte, dass ich damit von der Beschränkung verschont bleibe.
Glaubst Du der Dame wirklich? ;wusch
System:
MB ASUS ROG Maximus Ranger VIII, iGPU Intel 530, 2x8GB RAM HyperX Fury, CPU Intel Core i7-6700K, M2SSD Samsung 950 Pro 512 GB, HD Samsung 2TB, Tevii S660 USB an Rotor, Schaltung über Uncommited Schalter. DVBViewer, SmartDVB, Windows 10 Pro 64 bit.
[close]

Offline Jürgen

  • der Löter
  • User a.D.
  • ****
  • Beiträge: 4999
  • white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
« Antwort #65 am: 30 April, 2013, 02:30 »
Da ist ja noch eine viel bedeutendere Bombe versteckt:
Zitat
Die Telefongespräche aller Bestandskunden sollen bis spätestens 2016 von ISDN- und Analoganschlüssen auf Voice-over-IP umgestellt werden.
So sollen sich offenbar selbst unsere Omas zwangsweise von ihren klassischen Drehscheiben-Apparaten trennen oder wenigstens ein (ggf. Pulswahl-kompatibles) VoIP-Modem vorschalten lassen.
OK, meine Fritz!Box könnte sogar das leisten, aber das wäre ja wie mit Kanonen auf Spatzen schießen...

Technisch wird sich das aber bei vielen älteren Herrschaften gar nicht so einfach umsetzen lassen, weil der Apparat oft auf dem Flur angeschlossen ist, fernab von jedem Stromanschluss. Und allenfalls mit dem maximal 6m langen postalischen Gummi-Kabel bis in's Wohnzimmer mitzunehmen. Oder auf (weitere) ADOs umsteckbar, dann aber immer mit damals vorgeschriebenem kostenpflichtigen Zusatzwecker, der auch dann klingelt, wenn man gerade herausgezogen hat. Das war noch mindestens bis weit in die 70er Jahre so üblich!

Und an dieser ersten Dose (ggf. samt fest verbundenen gemieteten Gedöns, sonst ADO oder TAE) endet heute bekanntlich der Bereich, in dem der Netzbetreiber erforderliche Arbeiten zu tragen hätte.

Da ist also noch diverser neuer Ärger vorprogrammiert, bloß weil man künftig die analoge oder analog-kompatible ISDN-Schnittstelle in der Vermittlung einsparen will.
Dabei zahlt ja gerade der klassische analoge Telefonkunde relativ am meisten für diese schmale Leistung, und modernes HighTech will und braucht der, wenn bis heute noch immer nicht, auch ab 2016 ganz bestimmt nicht.

Meine Oma selig hatte bis zu ihrem vierundneunzigsten Lebensjahr eine Drehscheibe, und sie hatte es in den noch folgenden vier Jahren nicht mehr geschafft, sich wirklich an ein simples Tastentelefon zu gewöhnen.
Dafür hat sie ihr Telefon nie suchen müssen, denn stets befand es sich ja am Ende des Kabels.
Leere Akkus gab es so auch nie.
Und bei einem Stromausfall in ihrem Häuschen konnte sie jederzeit jemanden um Hilfe anrufen.

Ich finde, dem klassischen Telefonkunden sollte man so robuste Technik nicht wegnehmen, zumal er ja geradezu fürstlich dafür zahlt.
Die längst weitgehend stillschweigend erfolgte technische Rück-Anpassung zu Analog in der digitalen Vermittlung ist eben dort besser aufgehoben als bei Oma.
Zu teuer ist sie auch längst nicht mehr, denn auch die Telekom hat längst Zulieferer im weltweiten Wettbewerb zur Verfügung, denen sie keine überhöhten Monopolisten-Preise mehr zahlt.

Jürgen
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
"Drosselung der Telekom verstößt gegen Fernmeldegeheimnis"
« Antwort #66 am: 03 Mai, 2013, 18:45 »
Um bestimmte Angebote von der DSL-Drosselung auszunehmen, muss die Telekom gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen, meint Anwalt Thomas Stadler. Die Telekom nennt das Unsinn.

Der Fachanwalt für IT-Recht, Thomas Stadler, hält die Drosselungspläne der Deutschen Telekom für einen Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis, das im Telekommunikationsgesetz beschrieben ist. Danach ist es "untersagt, sich oder anderen über das für die geschäftsmäßige Erbringung der Telekommunikationsdienste einschließlich des Schutzes ihrer technischen Systeme erforderliche Maß hinaus Kenntnis vom Inhalt oder den näheren Umständen der Telekommunikation zu verschaffen."

Der ganze Artikel

Quelle : www.golem.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Flaterate-Kappung der Telekom gilt auch für Tarifwechsler
« Antwort #67 am: 05 Mai, 2013, 13:38 »
Die geplante Geschwindigkeitsdrosselung bei Internet-Tarifen der Telekom trifft laut einem Bericht des Magazins Focus auch Kunden, die ihren Tarif lediglich wechseln wollen. Alle bisherigen Festnetz-Kunden, die künftig einen Flatrate-Tarif hinzubuchen, würden "als Neukunden behandelt", habe die Telekom dem Magazin bestätigt.

Selbst wer innerhalb bestimmter DSL-Tarife des Marktführers wechsle, unterliege dann dem monatlichen Gesamtlimit für den Datenverkehr. Bisher habe die Telekom nur mitgeteilt, dass Neukunden, die seit dem 2. Mai einen Vertrag abgeschlossen haben, mit einer Volumenbegrenzung rechnen müssten – die allerdings erst ab 2016 greifen soll. Die Zeitung Die Welt hatte diese Woche berichtet, dass die geplanten Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr spätestens ab 2018 alle DSL-Kunden treffen werden.

Bei der Online-Buchung eines Pakets lässt sich auf der Telekom-Internetseite der Hinweis anklicken: "Ab einem übertragenen Datenvolumen von 75 GB kann die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs auf 384 KBit/s begrenzt werden." Gemeint sind 75 Gigabyte im Monat. Nach Angaben der Telekom kommt ein Kunde heute im Schnitt auf 15 bis 20 Gigabyte pro Monat.

Die Telekom war für den Schritt von verschiedenen Seiten kritisiert worden, will aber daran festhalten. Hintergrund seien der rasante Anstieg der Datenmengen und die Milliarden-Ausgaben für den Ausbau der Netze. Als Alternative käme nur eine Preiserhöhung infrage, argumentiert die Telekom.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Flatrate-Kappung: Verbraucherschützer mahnen Telekom ab
« Antwort #68 am: 06 Mai, 2013, 13:45 »
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Telekom wegen der Drosselungs-Klausel in neuen DSL-Verträgen abgemahnt. Das teilte der gemeinnützige Verein am heutigen Montag mit. Die Verbraucherschützer verlangen, dass die seit dem 2. Mai geltenden Klauseln wieder aus den DSL-Verträgen gestrichen werden. Sie ermöglichen es der Telekom, die Geschwindigkeit des Internetzugangs auf 384 kBit/s zu drosseln, wenn ein bestimmtes monatliches Datenvolumen erreicht wurde. Das bedeute etwa für VDSL-Kunden eine "satte Reduzierung der Surfgeschwindigkeit um bis zu 99,2 Prozent".

Die Verbraucherzentrale ist überzeugt, dass die verbleibende Übertragungsrate nach der Drosselung es unmöglich mache, das Internet zeitgemäß zu nutzen. Eine Internetseite zu öffnen bedeute unter diesen Umständen bereits eine harte Geduldsprobe. Ohne Qualitätseinbußen könne man dann außerdem weder Internetvideos angucken noch online Musik hören. Und wenn "wie üblich" mehrere Geräte gleichzeitig auf die Verbindung zugreifen, drohe die Verbindung zu ersticken.

Die so entstehende Benachteiligung der Verbraucher sei nicht hinzunehmen. Ihnen würde über das Kleingedruckte die Möglichkeit eines diskriminierungsfreien Zugangs zu allen Diensten genommen. Der Telekom bleiben laut Verbraucherzentrale nun zehn Tage Zeit, um einen Verzicht auf die Klausel zu erklären. Tue sie dies nicht, müssten die Gerichte entscheiden, ob die Drosselung zulässig ist oder nicht.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Tempolimit: Netzagentur stellt Telekom zur Rede
« Antwort #69 am: 06 Mai, 2013, 17:15 »
Die Bundesnetzagentur fordert von der Deutschen Telekom rasche Klarheit über die Tempo-Bremse beim Festnetz-Internet. In einem Brief hat der Präsident der Behörde, Jochen Homann, Telekom-Chef René Obermann bis Mitte Mai um genaue Auskunft in der Frage gebeten.

Ausbauen statt drosseln

"Wenn wir die Antworten bekommen haben, werden wir mit der Deutschen Telekom ein Gespräch über die Volumendrosselung führen", sagte Homann am Montag bei Vorlage des Jahresberichts 2012 seiner Behörde. Bei Problemen im Netz gehe es nicht darum, das Tempo zu drosseln, sagte Homann. Die gute Strategie sei, das Netz auszubauen. Darüber werde im Gesamtzusammenhang mit der Telekom zu sprechen sein.

Die Telekom hatte zunächst für Neukunden monatliche Daten-Obergrenzen für Festnetz-Flatrates eingeführt, ab denen die Internet-Geschwindigkeit drastisch gedrosselt werden darf. Die Tempo-Bremse soll allerdings frühestens im Jahr 2016 greifen. Der Konzern verweist auf die hohen Kosten für den Netzausbau und das stetig steigende Daten-Volumen.

Der ganze Artikel

Quelle : www.onlinekosten.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
WLAN zum Mitnehmen von der Telekom
« Antwort #70 am: 03 Juni, 2013, 16:34 »
Mit der Markteinführung des neuen Telekom-Routers Speedport W 724V beginnt der Netzbetreiber mit dem Aufbau seines "WLAN to go". Damit können nicht nur Telekom-Kunden den eigenen Anschluss mit anderen Nutzern teilen. Zu diesem Zweck unterstützt der Router zwei voneinander getrennte WLAN-Verbindungen mit separaten IP-Adressen. Der neue Router ist bei der Telekom ab Dienstag für 150 Euro oder eine monatliche Leihgebühr von 4,95 Euro erhältlich.

Wer seinen DSL- oder VDSL-Anschluss teilt, erhält dafür kostenlosen Zugang zu den nach Unternehmensangaben 12.000 öffentlichen Hotspots der Telekom sowie weltweit rund 8 Millionen Zugangspunkten des spanischen Unternehmens Fon, mit dem die Telekom zusammenarbeitet. Die Bonner hatten ihre Pläne und die Kooperation mit Fon im März auf der CeBIT in Hannover angekündigt.

Das Angebot steht auch Kunden anderer Zugangsanbieter offen, die dafür den neuen Speedport-Router an ihrem Anschluss betreiben können. Bis zum Jahr 2016 will die Telekom das Netz so auf 2,5 Millionen Hotspots in Deutschland ausbauen. Da der Konzern jährlich rund 2 Millionen DSL-Router austauscht, soll die Zahl der Hotspots rasch steigen. Die Telekom will ihre Festnetzanschlüsse auch in anderen Ländern mit WLAN-Hotspots nachrüsten.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Die Deutsche Telekom lenkt laut einem Blog-Bericht und nach Informationen der "Bild" nach der heftigen Kritik an ihrer Tempo-Bremse für DSL ein und will die Geschwindigkeit einer gedrosselten Verbindung drastisch erhöhen.

Tempo-Bremse auf 2 Mbit/s

Statt der bisher vorgesehen 384 kBit pro Sekunde soll auf 2 MBit pro Sekunde gebremst werden, schrieben die Zeitung und der Technologieblogger Carsten Knobloch am Dienstagabend unter Berufung auf Insider-Informationen. Mit 2 Megabit pro Sekunde wäre auch eine gedrosselte Leitung noch so schnell wie die langsamste DSL-Verbindung, würde aber zum Beispiel kein Video-Streaming in hoher Auflösung erlauben. Die Telekom äußerte sich nicht zu den Berichten.

Die Telekom hatte am 2. Mai für Neukunden im Festnetz Daten-Obergrenzen eingeführt, bei deren Überschreiten die Geschwindigkeit der Internet-Verbindung gedrosselt werden kann. Die Tempo-Bremse soll allerdings nicht vor 2016 greifen. Dann will die Telekom für einen Aufpreis aber auch "echte" Flatrates ohne Einschränkungen anbieten.

Quelle : www.onlinekosten.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline Snoop

  • Premium-Cubie
  • ****
  • Beiträge: 795
... und wenn jetzt kein großer Aufschrei kommt (bei 2 Mbit wohl eher nicht), dann ziehen 1&1 und Co mal locker nach ...
Intel Core i5, 16 GB Hauptspeicher, Windows 10 Professional 64 bit, Cinergy S2 Box,Smart DVB 0.4

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
DSL-Drosselung: Telekom schlingert auf dem Rückzug
« Antwort #73 am: 16 Juni, 2013, 14:48 »
Die DSL-Tempo-Bremse der Deutschen Telekom bröckelt. Erst kam nach öffentlichem Druck heraus, dass bisherige "echte" Flatrates ohne Daten-Obergrenzen überleben werden - aber gegen Aufpreis. Damit bekam die Ankündigung einer "gerechteren" Tarifstruktur den Beigeschmack einer banalen Preiserhöhung. Und jetzt sieht sich der Konzern plötzlich zu einem weiteren Zugeständnis an die Nutzer gezwungen: Sie dürfen auch nach einer Drosselung noch deutlich schneller im Netz surfen als ursprünglich geplant.

Weitere Änderungen bis 2016? Wahrscheinlich!

Fast im nächsten Atemzug erklärt Deutschland-Marketingchef Michael Hagspihl dann aber, eigentlich dürften alle Eckdaten noch angepasst werden, weil sich der Markt so schnell entwickele. Schließlich soll die Tempo-Bremse nicht vor 2016 greifen. "Das ist total intransparent", kritisiert Florian Glatzner vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Hagspihls Spagat macht das Schlamassel greifbar, in das sich die Telekom mit ihrer vorausgreifenden Ankündigung hineinmanövriert hat. Der einstige Staatsmonopolist fing sich den Spitznamen "Drosselkom" ein und steckt fest in einer kräftezehrenden Diskussion - mindestens zweieinhalb Jahre bevor die ersten Verbrauch überhaupt Folgen der neuen Tarife spüren sollen.

Wenn die Telekom die Hoffnung gehabt haben sollte, eine entdrosselte Drosselung würde Kritiker besänftigen, lag sie falsch. Auf den ersten Blick surfen auch gedrosselte Nutzer mit einer Mindestgeschwindigkeit von 2 MBit pro Sekunde noch doppelt so schnell wie mit der einfachsten DSL-Leitung. Allerdings verweisen Kritiker wie Markus Beckedahl von dem Verein Digitale Gesellschaft darauf, dass 2016 mehr Menschen datenintensive Multimediadienste nutzen werden. "Wenn mehr als eine Person im Haushalt Videos schaut, ist das Internet für die anderen nicht mehr benutzbar."

Und was ist mit der Netzneutralität?

Weiter im Raum steht auch der Vorwurf einer Missachtung der Netzneutralität. Das Prinzip besagt, dass alle Daten im Netz gleich behandelt werden sollten. Aber die Telekom hält weiter an der Sonderspur für sogenannte "Managed Services" fest. Das sind Dienste, deren Anbieter sich durch einen Vertrag mit der Telekom besondere Kondition sichern, etwa eine garantierte Qualität. Oder sie zehren wie das gesondert bezahlte hauseigene TV-Angebot Entertain nicht an dem zugelassenen Datenvolumen eines Tarifs. Video-Angebote von Konkurrenten würden Nutzer hingegen der Tempo-Bremse näher bringen.

Die Telekom argumentiert, Entertain sei ein eigenständiges Medienangebot. Der mit Konkurrenzangeboten vergleichbare Filmdienst der Telekom, Videoload, werde dagegen möglicherweise in das Datenvolumen eingerechnet. Darüber sei allerdings noch nicht entschieden worden, sagte Hagspihl.

In Unternehmenskreisen heißt es zugleich, die Telekom habe den Wettbewerbsdruck im Auge. Dem Management sei bewusst, dass die Kunden einfach zur Konkurrenz wechseln können. So versicherte Hagspihl auch abermals, die Konditionen zum Jahr 2016 so zu gestalten, dass ein durchschnittlicher Telekom-Kunde keine negativen Auswirkungen erleben werde.

Quelle : www.onlinekosten.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Telekom verschenkt Wochentarif
« Antwort #74 am: 24 Juni, 2013, 20:52 »
Nach und nach legen die Mobilfunker ihre neuen Roaming-Preise offen, teils sind auch neue Tarife oder Vergünstigungen verfügbar. Die Deutsche Telekom kommt ihren Vertragskunden entgegen und gewährt ihnen eine Woche kostenloses Surfen im Urlaub.

50 MB mehr für mobiles Internet in der EU

Wie der Bonner Konzern mitteilt, können Kunden mit Laufzeitvertrag den Travel & Surf Wochenpass einmalig gratis nutzen. Die Option kostet regulär 14,95 Euro und bietet derzeit ein Inklusivvolumen von 100 Megabyte (MB) für sieben Tage mobiles Internet im EU-Ausland. Zum 1. Juli steigt das Volumen auf 150 MB, ist es verbraucht, sinkt die Geschwindigkeit auf 64 Kilobit pro Sekunde im Download herab. Die Gratis-Aktion läuft bis zum 30. September.

Zum 1. Juli treten die neuen Roaming-Preise in kraft und mobiler Datenverkehr wird generell günstiger. Die Telekom passt im Zuge dessen außerdem den Preis für den Travel & Surf Day Pass M an, der künftig nur noch 2,95 Euro kostet. Bislang werden 4,95 Euro für den 50-MB-Tarif für 24 Stunden fällig.

Quelle : www.onlinekosten.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )