Autor Thema: Telekom diverses ...  (Gelesen 21262 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Urteile: Telekom verschickt Auftragsbestätigungen ohne Auftrag
« Antwort #45 am: 11 Juni, 2012, 13:12 »
Die Telekom geht bei der Neukundengewinnung seltsame Wege. Wer sich nach seiner Rechnung erkundigt, bekommt eine Auftragsbestätigung für Entertainment Comfort. Dagegen hat die Verbraucherzentrale jetzt erfolgreich geklagt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat erfolgreich gegen die Praxis der Deutschen Telekom geklagt, ungewollte Auftragsbestätigungen oder Begrüßungsschreiben zu verschicken. Die Verbraucherschutzorganisation berichtet am 11. Juni 2012 über zwei Urteile. Der VZBV forderte Konzernchef René Obermann auf, "dafür zu sorgen, dass Derartiges in seinem Unternehmen künftig unterbleibt."

Ein Telekom-Kunde, der Fragen zu seiner Rechnung hatte, wurde bei einem Anruf bei einem Telekom-Shop zu seinen Vorlieben bei Musik, Fußball und Film befragt. Etwa zwei Wochen später erhielt er einen Brief mit einer "Auftragsbestätigung zu Ihrem Auftrag" zu dem Tarifpaket "Entertainment Comfort". "Doch einen solchen Auftrag hatte der Kunde nie erteilt", so die Verbraucherzentrale.

Das Oberlandesgericht Köln bestätigte (6 U 199/11) ein Urteil des Landgerichts Bonn vom September 2011, das darin eine unzumutbare Belästigung sah. Es handele sich um eine bewusste Pflichtverletzung, was wettbewerbswidrig sei. Die Revision wurde nicht zugelassen.

Die Telekom Deutschland, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, ließ von einem Callcenter Haushalte anrufen, um Neukunden zu gewinnen. Auch wenn die Angerufenen das Angebot ablehnten und ausdrücklich keinen Auftrag erteilten, erhielten sie ein Begrüßungsschreiben mit der Betreffzeile "Ihr Wechsel zur Telekom". Das Landgericht Bonn wertete dies als irreführend und belästigend, besonders, weil es sich nicht um bestehende Kunden der Telekom handelte. Ob die Anrufe mit oder ohne Einwilligung der Haushalte erfolgten, sei in dem Fall unerheblich. Das Urteil des Landgerichts Bonn (11 O 7/12) ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle : www.golem.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Telekom versorgt nun 50 Großstädte mit LTE
« Antwort #46 am: 04 Juli, 2012, 05:45 »
Beim Ausbau des Mobilfunks der vierten Generation (4G) hat die Deutsche Telekom hierzulande zumindest vorläufig einen Vorsprung vor der Konkurrenz. Das Unternehmen bietet den schnellen Mobilfunkdienst LTE in nunmehr 50 Großstädten oder Ballungsräumen an. Unter optimalen Bedingungen sind pro Zelle bis zu 100 MBit/s zu erreichen. Bis Jahresende soll die Versorgung auf bis zu einhundert Städte ausgedehnt werden.

Neu hinzugekommen sind zuletzt Berlin, Bremen, Bochum und Stuttgart. Ansonsten umfasst die Liste neben Hamburg als zweitgrößter Stadt in Deutschland weitere regionale Zentren wie Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main oder München. Auch kleinere Orte wie Neumünster in Schleswig-Holstein oder Velbert (NRW) sind schon dabei.

Die nötige Hardware zum Surfen bietet die Telekom weiterhin in Gestalt des "Speedstick LTE" an, welcher in Verbindung mit den Datentarifen Mobile Data einmalig 5 Euro kostet. Allerdings erlaubt derzeit nur die teuerste Variante namens Mobile Data XL eco das Surfen mit bis zu 100 MBit/s. Die Option kostet 70 Euro im Monat und bringt eine zweijährige Vertragsbindung mit sich. Das Highspeed-Surfen ist auf ein Datenvolumen von 30 GByte pro Monat begrenzt, danach wird die Bandbreite bis ultimo auf kümmerliche 64 kBit/s gedrosselt.

Für die Abdeckung in dicht besiedelten Gebieten setzt das Unternehmen wie üblich 1800-MHz-Frequenzen ein. Im ländlichen Raum bleibt es bei 800-MHz-Frequenzen, weil diese größere Zellradien erlauben. Das Angebot in der DSL-Diaspora bleibt aber auf 50 MBit/s beschränkt, denn die Gesamtbreite der Frequenzblöcke, die vor zwei Jahren versteigert worden sind, reicht für höhere Übertragungsraten nicht aus, erläuterte ein Telekom-Sprecher gegenüber heise online.

Neben der Telekom haben noch Vodafone und O2 ihre LTE-Dienste schon gestartet, doch bieten sowohl die Düsseldorfer als auch die Münchner Telefonica-Tochter derzeit maximal 50 MBit/s an. E-Plus war beim 800-MHz-Spektrum leer ausgegangen und belässt es bislang bei LTE-Probeläufen im 2600-MHz-Band.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Erste Kunden der Deutschen Telekom am Glasfasernetz
« Antwort #47 am: 13 August, 2012, 16:39 »
In zwölf deutschen Städten bringt die Deutsche Telekom in diesen Tagen die ersten Kunden ans neue Glasfasernetz. Die neue Dateninfrastruktur soll Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s ermöglichen.

Die Deutsche Telekom schließt in diesen Tagen in zwölf deutschen Städten die ersten Kunden an ihr superschnelles Glasfasernetz an. Beim Herunterladen von Daten aus dem Internet könnten Geschwindigkeiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde erreicht werden, teilte das Unternehmen am Montag in Bonn mit. Die Glasfaser führt direkt bis in die Wohnung des Kunden. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen Anfang August hatte Konzernchef René Obermann betont, dass sich das Unternehmen beim Glasfaserausbau zunächst auf mittelgroße Städte in Deutschland konzentrieren wolle. Glasfaser gilt derzeit als das physikalisch schnellste Übertragungsmedium der Welt.

In Deutschland haben einige Stadtnetzbetreiber, darunter der Kölner Betreiber Netcologne, EWE Tel aus Oldenburg und die Münchener M-Net, bereits vor dem Start der Telekom den Ausbau von Glasfasernetzen vorangetrieben. Netcologne vereinbarte unlängst eine Partnerschaft mit der Telekom über die gegenseitige Nutzung von Glasfaserkapazitäten. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Beratungsunternehmens Seim & Partner rund 600 Millionen Euro in die Netze investiert.

"Der Glasfaser gehört im Netz die Zukunft", erklärte Telekom-Deutschland-Chef Niek van Damme. Die Telekom erweitere mit der Glasfaser ihre Angebote an schnellen Internet-Anschlüssen um eine weitere zukunftsweisende Technologie. Schnelle Internet-Anschlüsse bieten die Bonner auch über DSL- und VDSL-Netze sowie über die neue Funktechnik LTE, die dem mobilen Internet Beine machen soll.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline ritschibie

  • Aufpass-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 11203
  • Ich liebe dieses Forum!
Deutsche Telekom Software-Update ist schuld an Whatsapp-Ausfall
« Antwort #48 am: 06 September, 2012, 10:32 »

Whatsapp im App Store (Bild: Whatsapp)
Ein Software-Update bei der Deutschen Telekom hat Parameter verändert, was die Nutzung von Whatsapp nicht mehr zulässt. Wann das Problem behoben sein wird, ist unklar.

Die Deutsche Telekom hat Berichte dementiert, nach denen Whatsapp, die plattformübergreifende Instant-Messaging-App für Smartphones, blockiert würde. Telekom-Sprecher Dirk Wende erklärte Golem.de: "Die Telekom verbietet die Nutzung von Whatsapp nicht. Wir haben ein Update eingespielt, dabei haben sich Parameter verändert, die Einfluss auf die Nutzung haben."

Ein Forenbeitrag wurde im Internet verbreitet: "Ich hatte gerade ein Gespräch mit der T-Mobile-Hotline und mir wurde mitgeteilt, dass für alle, die die Datenflat haben, die Messenger-Ports geschlossen werden. Nach Aussage der Hotline liegt der Grund hierfür doch klar auf der Hand, die Flat sei ja nur zum Surfen da und nicht, um sich mitzuteilen, und dass es bis jetzt nur wegen einer Lücke im System funktioniert hat, die man nun geschlossen hat. Mein Fazit: Falls die Telekom dies in den nächsten Tagen nicht rückgängig macht, ist ein Provider-Wechsel angesagt."

In der offiziellen Telekom-Feedback-Community findet sich folgender Beitrag: "Ihr habt lange auf eine Rückmeldung von uns zu den Nutzungsproblemen bei Whatsapp gewartet. Jetzt haben wir die Erklärung für euch, warum Instant-Messaging-Dienste, wie zum Beispiel Whatsapp, Skype und Google Talk, zum Teil seit gestern nicht mehr funktionieren. Die Optionen Web'n'Walk Handyflat und Web'n'Walk-Handy-Dayflat sind nicht für die Nutzung von Instant-Messaging-Diensten, wie zum Beispiel Whatsapp, optimiert. Durch eine Softwareaktualisierung kommt es daher derzeit zu Beeinträchtigungen eben dieser Dienste." Wenn es in anderen als den genannten Tarifen zu Problemen mit der Instant-Messaging-Nutzung komme, habe es andere Ursachen, so das Unternehmen.

Der Konzern arbeite daran, die Nutzung der Instant-Messaging-Dienste wieder allen Kunden zu ermöglichen. Ein Termin für die Behebung könne noch nicht genannt werden.

Quelle: www.golem.de
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
TBS DVB-S2 Dual Tuner TV Card Dual CI  - DVBViewer pro 5.3 und Smartdvb 4.x.x beta - 80 cm Schüssel, 2xQuad-LNB - Astra (19.2E)/Hotbird (13E)
I-net mit Motzfuchs ; WLAN: Fritz 7390; BS: Windows 10

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Deutsche Telekom: WLAN-Hotspot kostet nun 5 Euro pro Tag
« Antwort #49 am: 07 Februar, 2013, 14:20 »
Die Deutsche Telekom hat den kleinsten Tarif für die WLAN-Nutzung verändert. Bisher kostete die Nutzung des WLAN-Hotspots für eine Stunde 4,95 Euro. Nun können die Telekom-Hotspots für den gleichen Preis 24 Stunden verwendet werden.

Die Nutzung der WLAN-Hotspots der Deutschen Telekom kostet neuerdings für einen ganzen Tag 4,95 Euro. Bisher war das der Preis für die Nutzungsdauer von lediglich einer Stunde. Der "Hotspot Pass 24 Stunden" kann von allen Interessenten gebucht werden. Ein Telekom-Vertrag ist dafür nicht erforderlich. Die Buchung gilt dann über volle 24 Stunden ab der Buchung für alle in Deutschland befindlichen Telekom-Hotspots. Wer also den Tarif am Nachmittag bucht, kann die Telekom-Hotspots bis zum Nachmittag des Folgetages nutzen.

Der ganze Artikel

Quelle : www.golem.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Telekom plant 2,5 Millionen WLAN-Hotspots bis 2016
« Antwort #50 am: 04 März, 2013, 13:20 »
Die Deutsche Telekom will WLAN künftig stärker nutzen und ihr Netz von derzeit 12.000 auf 2,5 Millionen Hotspots im Jahr 2016 ausbauen. Dazu kooperiert sie laut Mitteilung mit dem WLAN-Betreiber Fon, der international nach eigenen Angaben rund 8 Millionen WLAN-Spots betreibt, in Deutschland bislang aber nur einige tausend Nutzer hat. Die Telekom will das Produkt unter dem Namen WLAN to go vertreiben. Ab Juni 2013 soll der DSL-Router W724V den Festnetzanschluss des Kunden zum Access Point machen. Da die Telekom jährlich rund 2 Millionen DSL-Router austauscht, soll die Zahl der Hotspots rasch steigen.

Kunden, die ihren Festnetzanschluss für WLAN to go bereitstellen, können im Gegenzug auf das komplette Hotspot-Netz der Telekom und die Fon-Hotspots weltweit zugreifen. Dazu ist nach Angaben des Unternehmens nicht zwingend ein Anschluss der Telekom erforderlich, wohl aber ein spezieller Router. Die Telekom will ihre Festnetzanschlüsse auch in anderen Ländern mit WLAN-Hotspots nachrüsten, sie nennt Bulgarien, Griechenland, Ungarn, Rumänien und die Slowakei. Auch in den ICEs der Bahn und in Flugzeugen diverser Fluggesellschaften will die Telekom die Zahl der eigenen Hotspots ausbauen.

Die Telekom versichert, dass dem Kunden mit WLAN-to-go-Router keinerlei Haftung für die Nutzung seines Anschlusses für fremde Anwender drohe und dass das eigene Netzwerk und die eigenen Daten gegen unbefugten Zugriff von außen gut geschützt seien. Wie im Fon-Netzwerk soll der Router zwei unabhängige Funknetze bereitstellen, ein verschlüsseltes internes und ein unverschlüsseltes externes. Letzteres ist aber nur mit Anmeldung zu nutzen, nicht anonym, illegale Handlungen wie Urheberrechtsverstöße ließen sich in einem solchen Netz also vermutlich dem richtigen Anwender zuordnen.

Die Telekom will einen dichten "WLAN-Teppich" schaffen, der die durch den Smartphone- und Tablet-Boom immer stärker in Anspruch genommenen Mobilfunknetze in den Ballungszentren entlasten und dafür ansonsten brachliegende Kapazitäten der Festnetzanschlüsse der eigenen Kunden nutzen soll. Auch ein Handover zwischen den WLAN-Zellen soll möglich sein. Die DSL-Anschlussinhaber müssten nicht befürchten, dass sie wegen der Teilnahme an WLAN to go langsamer surfen müssen, versicherte Vorstand Niek van Damme. Mögliche Konflikte lassen sich technisch beispielsweise durch eine Priorisierung des Datenverkehr des DSL-Kunden verhindern.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline ritschibie

  • Aufpass-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 11203
  • Ich liebe dieses Forum!
Auf 384 KBit/s Telekom bestätigt Überlegungen zu DSL-Drosselung
« Antwort #51 am: 22 März, 2013, 12:20 »
Die Telekom hat bestätigt, dass es Pläne zur Drosselung im Festnetz gibt. Die Informationen waren zuvor einem Blog zugespielt worden. Danach soll die Datenübertragungsrate auf 384 KBit/s gesenkt werden, wenn ein Limit erreicht ist.

Der ganze Artikel

Quelle: www.golem.de
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
TBS DVB-S2 Dual Tuner TV Card Dual CI  - DVBViewer pro 5.3 und Smartdvb 4.x.x beta - 80 cm Schüssel, 2xQuad-LNB - Astra (19.2E)/Hotbird (13E)
I-net mit Motzfuchs ; WLAN: Fritz 7390; BS: Windows 10

Offline ritschibie

  • Aufpass-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 11203
  • Ich liebe dieses Forum!
Complete Comfort: Deutsche Telekom bringt neue Mobilfunktarife
« Antwort #52 am: 16 April, 2013, 12:20 »
Die Deutsche Telekom baut das Portfolio an Mobilfunktarifen um. Künftig gibt es nur noch eine Linie mit sechs Tarifen. Bei den neuen Tarifen bekommt der Kunde mehr Leistung.

Der ganze Artikel

Quelle: www.golem.de
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
TBS DVB-S2 Dual Tuner TV Card Dual CI  - DVBViewer pro 5.3 und Smartdvb 4.x.x beta - 80 cm Schüssel, 2xQuad-LNB - Astra (19.2E)/Hotbird (13E)
I-net mit Motzfuchs ; WLAN: Fritz 7390; BS: Windows 10

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
« Antwort #53 am: 22 April, 2013, 17:22 »
Die Deutsche Telekom hat offiziell bestätigt, dass sie künftig für alle Breitbandanschlüsse im Festnetz eine Volumendrossel einführt, nachdem diese Information vorab durchgesickert war. Ab 2. Mai umfasst die Leistungsbeschreibung bei allen Festnetz-Neuverträgen eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen, Bestandskunden sind davon vorerst nicht betroffen.

Bislang fand sich solch ein Passus bei der Telekom nur für VDSL- und Glasfaseranschlüsse mit 25 bis 200 MBit/s im Downstream. Je nach Datenrate der Verbindung schlägt die Drossel nach 75 (bis 16 MBit/s) bis 400 Gigabyte pro Monat (bei 200 MBit/s) zu, die gedrosselte Datenrate liegt bei einheitlich 384 kBit/s – bandbreitenhungrige Dienste lassen sich damit nicht mehr nutzen:

    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 16 Mbit/s (ADSL2+): 75 GByte Transfervolumen
    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s (VDSL): 200 GByte Transfervolumen
    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s (Glasfaseranschluss oder VDSL-Vectoring): 300 GByte Transfervolumen
    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 200 Mbit/s (Glasfaseranschluss): 400 GByte Transfervolumen

Vorerst soll eine Drosselung praktisch aber nicht stattfinden, die Telekom sichert sich nur das Recht dazu zu. Wann die Umsetzung erfolge, hänge "von der Verkehrsentwicklung im Internet ab". "Wir gehen bisher davon aus, dass wir die Limitierung technisch nicht vor 2016 umsetzen", erklärte Michael Hagspihl, Geschäftsführer Marketing bei der Telekom Deutschland.

Sobald die Drossel umgesetzt wird, sollen Kunden über Zubuchoptionen weiteres Transfervolumen ohne Bandbreitenbegrenzung kaufen können. Die Konditionen dafür stehen aber noch nicht fest. Die Nutzung von IPTV (Entertain), des VoIP-Anschusses der Telekom und das Teilen des Anschlusses per "WLAN to go " werden auf das Volumen nicht angerechnet. Die Telekom begründet das damit, dass der Kunde für diese Leistungen extra bezahlt. Bürgerrechtler und Verbraucherschützer kritisieren eine solche Praxis als Verstoß gegen die Netzneutralität.

Die Telekom begründet ihren Schritt mit dem ständig steigenden Transfervolumen, das einen kontinuierlichen Ausbau der Netze erforderlich mache. Eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur für Deutschland koste 80 Milliarden Euro, führt die Telekom aus. Dabei geht es in diesem Punkt nur um die Hausanschlüsse. Die Engpässe entstehen aber auf den Backbones und unabhängig davon, ob DSL oder Glasfaser auf der letzten Meile eingesetzt werden. Internetanschlüsse mit höheren Datenraten würden Engpässe auf den Backbones sogar noch verschärfen.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline Jürgen

  • der Löter
  • User a.D.
  • ****
  • Beiträge: 4999
  • white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
« Antwort #54 am: 23 April, 2013, 01:42 »
Die Begründung halte ich für überhaupt nicht nachvollziehbar.

Wenn ein Flaschenhals an einem Backbone auftritt, hilft es nicht wirklich, einzelne Nutzer beim Überschreiten eines bestimmten Volumens für den Rest des Monats zu drosseln.
Technische Probleme treten stets nur kurzfristig auf, in Spitzenlastsituationen.
Und um die abzustellen, müsste diese Spitzenlast sofort begrenzt werden, völlig unabhängig vom Fortschritt des Monats.
Das müsste den meisten Kunden noch nicht einmal auffallen, wenn in solchen Fällen einfach pauschal etwas auf die Bremse getreten wird, z.B. mittels künstlich leicht erhöhten Latenzen.

Mir drängt sich ein ganz anderer Verdacht auf, betreffend Entscheidungen überbezahlter kaufmännischer Schlipsträger und ihrer elendiglich teuren aber eigentlich nutzlosen externen Berater.
Man ist zwar nach weiterhin sehr interessiert, möglichst viel "bis zu" Bandbreite zu verkaufen, will aber nicht im entferntesten die dafür eigentlich erforderliche Infrastruktur bezahlen.
Statt echter Leistung ginge es dann wohl eher um heiße Luft in teuren magenta Tüten...

Sogleich kommt die Frage auf, ob und ggf. wie solches Gebaren auch Reseller betreffen würde.

Man stelle sich einmal vor, der Stromanbieter würde bei Überschreitung bestimmter Lastgrenzen einfach zwei der üblichen drei Phasen bis zum nächsten Ersten abschalten oder den elektronischen Zähler so manipulieren, dass er das ganze Haus für den Rest des Monats z.B. auf 6 Ampere gesamt begrenzt. Ab dem zweiten Dienstag braucht ja keiner mehr zu kochen oder Wäsche zu machen...

Wahrscheinlich sollten sich wieder einmal die Regulierungsbehörden einschalten, national oder gleich auf europäischer Ebene.
Und die Wettbewerbskontrolleure ohnehin.

Jürgen
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Die Pläne der Deutschen Telekom, das Internet-Tempo ab einem bestimmten Datenvolumen zu drosseln, haben heftige Kritik ausgelöst. Internet-Nutzer regten sich bei Online-Diensten über die "Drosselkom" auf, Grünen-Politiker Malte Spitz warnte in einem "Zeit"-Beitrag vor dem "Ende des Internets wie wir es kennen". Rivale Vodafone will keine Obergrenzen im Festnetz einführen: "Wir haben keine Pläne, die DSL-Geschwindigkeit unserer Kunden zu drosseln", sagte ein Sprecher am Dienstag. Es wurde erwartet, dass andere Anbieter mitziehen, wenn einer den Anfang macht.

Telekom-Dienste wie Entertain nicht betroffen

Die Telekom hatte am Montag angekündigt, dass für Neukunden vom 2. Mai an Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz-Flatrates gelten werden. So kann die Telekom bei Leitungen mit einer Geschwindigkeit bis 16 Megabit pro Sekunde die Geschwindigkeit drosseln, wenn das Datenvolumen 75 Gigabyte überschreitet. Die Tempo-Bremse solle nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen.

Für besondere Aufregung sorgt, dass die Nutzung des hauseigenen Videodienstes Entertain nicht auf das Daten-Kontingent draufgerechnet wird. Wenn man sich seine Filme aber bei Apples iTunes oder Streaming-Diensten wie Amazons Lovefilm oder dem deutschen Anbieter Watchever abruft, liefe nach heutigem Stand der Zähler. Bei der Telekom heißt es, solche Dienste könnten eine Partnerschaft eingehen, und dann als vom Netzbetreiber garantierte "Managed Services" ebenfalls nicht auf das Daten-Kontingent mitgerechnet werden. Managed Services würden "in einer höheren und gesicherten Qualität produziert und vom Kunden gesondert bezahlt".

Abschaffung der Netzneutralität?

"Es geht darum, die Netzneutralität abzuschaffen", wetterte Grünen-Netzpolitiker Spitz in seinem Beitrag in der Online-Ausgabe der "Zeit". Als Netzneutralität wird der Zugang zu Netzressourcen ohne Diskriminierung bezeichnet: Alle Daten sollen gleichberechtigt durchgeleitet werden. Netzaktivist Sascha Lobo warnte bei "Spiegel Online" vor einer Benachteiligung kleinerer Anbieter: "Google könnte jeden noch so datenintensiven Dienst auf den Markt werfen". Die Piratenpartei forderte, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben.

Wenn es stimme, dass derzeit nur drei Prozent der Kunden die am Montag vorgestellten Obergrenzen überschritten, gehe es derzeit lediglich um 44 Millionen Euro im Jahr, gab Spitz zu bedenken. Allerdings ist davon auszugehen, dass in den kommenden drei Jahren noch viel mehr HD-Video mit einem hohen Datenvolumen aus dem Netz abgerufen wird.

Die Telekom verpackte ihre Pressemitteilung am Dienstag nochmal in Form von Fragen und Antworten. Dabei wurde auch gefragt: "Verstößt die Telekom damit nicht gegen die Netzneutralität?" Der Konzern verneint dies, da Entertain und Sprachtelefonie eben Managed Services seien. Reguläre Internetdienste würden diskriminierungsfrei nach dem "Best-Effort"-Prinzip behandelt - "so gut es die zur Verfügung stehenden Ressourcen ermöglichen". Das gelte auch für Internetdienste der Telekom.

Quelle : http://www.onlinekosten.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline Snoop

  • Premium-Cubie
  • ****
  • Beiträge: 795
Re: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
« Antwort #56 am: 23 April, 2013, 19:20 »
Simmt! Das ist sowas von unsinnig!
Dann würde das Netz ja immer noch mindestens die ersten zwei Wochen jeden Monats lahm gelegt ...
Alles, was die wollen, ist mehr Geld!
Intel Core i5, 16 GB Hauptspeicher, Windows 10 Professional 64 bit, Cinergy S2 Box,Smart DVB 0.4

Offline Jürgen

  • der Löter
  • User a.D.
  • ****
  • Beiträge: 4999
  • white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
« Antwort #57 am: 24 April, 2013, 01:00 »
Ich hatte ja schon auf den Wettbewerbs-Aspekt hingewiesen.

Hier geht es ganz klar auch um quantitative Inhalte-Befilterung!

Konkret bedeutet das, dass die Herausnahme von Entertain aus dieser Beschränkung für alle anderen Streaming-Anbieter einen erheblichen Wettbewerbs-Nachteil bringt.
Und sei es nur, weil allein schon die Befürchtung von Drosselung oder kaum vorhersehbarer Mehrkosten viele Kunden davon abhalten könnte, weiterhin entsprechende Angebote Dritter zu nutzen, eingeschlossen auch die eigenen der öffentlich-rechtlichen Anstalten.
Und ich hoffe sehr, dass diese zu den ersten Klägern dagegen gehören werden.

Das Ganze dürfte nämlich meiner (laienhaften) Ansicht nach keiner rechtlichen Überprüfung standhalten können und erscheint durchaus geeignet, empfindliche Strafen oder im Extremfall sogar einen Lizenzentzug oder Zerschlagung nach sich zu ziehen.

Jürgen
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Bundesregierung warnt Telekom vor Einschränkungen bei Flatrates
« Antwort #58 am: 24 April, 2013, 19:12 »
Die Pläne der Deutschen Telekom, Obergrenzen für das Datenvolumen im Festnetz einzuführen, treffen auf Gegenwind der Bundesregierung. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zeigte sich in einem Brief an Telekom-Chef René Obermann besorgt. Der Minister warnte vor möglichen Einschränkungen für Flatrate-Kunden, wie "Spiegel Online" unter Berufung auf das Schreiben berichtete. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte die Äußerungen. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sieht Nachteile für Verbraucher.

Bundesnetzagentur überprüft Telekom-Modell

Bundesregierung und Wettbewerbsbehörden würden "die weitere Entwicklung in Bezug auf eine eventuell unterschiedliche Behandlung eigener und fremder Dienste unter dem Aspekt der Netzneutralität sehr sorgfältig verfolgen", zitierte "Spiegel Online" Rösler. Die Bundesnetzagentur prüfe das geplante Modell bereits mit Blick auf die Netzneutralität, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. Rösler setzt sich für die Förderung von Internet-Diensten in Deutschland ein.

Die Telekom plant, dass ihr eigener Videodienst Entertain nicht beim Verbrauch des Daten-Kontingents berücksichtigt wird. Bei Konkurrenten wie Apple oder Amazon wäre das nach aktuellem Stand anders. Ihre Kunden könnten entsprechend früher an die Volumen-Obergrenzen stoßen und eventuell mehr bezahlen müssen.

Die Deutsche Telekom betonte, sie teile die Ziele der Bundesregierung zur Netzneutralität. "Die Telekom steht für das freie und offene Internet: Netzneutralität wird in der Debatte teilweise mit einer Gratis-Internetkultur verwechselt", sagte ein Sprecher. Er verteidigte ausdrücklich die Pläne angesichts anstehender Milliarden-Investitionen in die Netz-Infrastruktur. "Die Alternative wäre gewesen, die Preise pauschal für alle Kunden zu erhöhen." Nach Vorstellung der Telekom sollten stattdessen nur Kunden, die überdurchschnittlich viel Hochgeschwindigkeits-Internet nutzen, zur Kasse geben werden. "Eine faire Lösung, finden wir."

Videodienst Watchever kritisiert Telekom

Am Mittwoch meldete sich der Videodienst Watchever als erster Telekom-Wettbewerber kritisch zu Wort. "Die Entwicklung des Internet ging immer von langsam zu schnell und von der Beschränkung hin zur kundenfreundlichen Flatrate. Komplizierte Volumentarife mit zahlreichen Einschränkungen im Kleingedruckten haben in der Vergangenheit nicht funktioniert", sagte Geschäftsführerin Sabine Anger der dpa. Watchever lasse dem Kunden freie Wahl und stelle das Angebot ohne jede Einschränkung bereit - "das ist der Weg für erfolgreiche Geschäftsmodelle im Internet". Bei der im Januar gestarteten Tochter des französischen Vivendi-Konzerns gibt es für 8,99 Euro im Monat eine Streaming-Flatrate für Filme und Serien.

Die Telekom sieht das hauseigene Angebot Entertain als Ausnahme, weil es ein "Managed Service" sei, bei dem der Konzern die Qualität garantiere. Auch andere Videodienste könnten gegen extra Bezahlung von der Telekom einen "Managed Service" bekommen und dann würden auch ihre Daten nicht mitgerechnet.

Aigner: Neue Tarife kein Fortschritt für Telekom-Kunden

Die Telekom hatte am Montag angekündigt, dass für Neukunden vom 2. Mai an Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz-Flatrates gelten werden. So kann die Telekom bei Leitungen mit einer Geschwindigkeit bis 16 Megabit pro Sekunde die Geschwindigkeit drosseln, wenn das Datenvolumen 75 Gigabyte überschreitet. Die Tempo-Bremse solle nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen. Die Ankündigung wurde von vielen Kunden und Netzpolitikern als Verstoß gegen die Netzneutralität kritisiert.

Verbraucherschutzministerin Aigner sagte "Spiegel Online", in den neuen Tarifen sei kein Fortschritt für die Kunden zu erkennen. "Die Telekom muss aufpassen, dass sie nicht übers Ziel hinausschießt. Flatrates derart zu begrenzen, ist sicher nicht verbraucherfreundlich", kritisierte sie. Die Telekom argumentiert, mit der neuen Regelung müssten nur diejenigen Kunden mehr bezahlen, die tatsächlich ein sehr hohes Datenvolumen nutzen.


Quelle : http://www.onlinekosten.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Online-Petition gegen Telekom-Datendrosselung eingereicht
« Antwort #59 am: 25 April, 2013, 20:10 »
Bei der Petitionsplattform Change.org reichte ein Düsseldorfer Schüler eine Online-Petition gegen die geplante Datendrosselung der Telekom ein. Über 36.700 Unterzeichner fand die Petition bereits. Malte Götz möchte nicht, dass die Telekom zur "Drosselkom" wird. Er bemängelt die fehlende Netzneutralität, weil die firmeneigenen Angebote wie Entertain aus dem Volumentarif ausgenommen sind.

Der Düsseldorfer Schüler Malte Götz wehrt sich trotz Abistress gegen die Pläne der Deutschen Telekom. Die Telekom will für Neukunden ab Mai erwirken, dass diese ab Erreichen eines gewissen Datenvolumens bei ihrer Transfergeschwindigkeit erheblich ausgebremst werden. Götz berechnet auf der Petitionsplattform Change.org, dass der Download eines Spielfilms in DVD-Qualität bei 384 kbps etwa 23 Stunden dauern würde. Dem WDR sagte er, zukünftig würde man tendenziell immer mehr Datenvolumen in Anspruch nehmen. Wer künftig Streamingangebote mit einer hohen Auflösung nutzt, wird entsprechend schnell an seine Grenzen kommen. Der Vertrieb des Tarifs als Flatrate sei irreführend. Wer im gleichen Monat weiterhin schnell surfen, up- und downloaden will, muss trotz Flatrate einen Aufpreis bezahlen.

Mit der Geschwindigkeit von 384 Kilobit pro Sekunde soll alleine das Laden der offiziellen Telekom-Website über eine Minute dauern. Kündigen möchte Götz aber aufgrund diverser Serviceleistungen des Anbieters nicht. Auch befürchtet Götz, die neue Strategie des rosa Riesen könnte von der Konkurrenz kopiert werden. Angesichts der Marktmacht der Deutschen Telekom habe deren Ankündigung große Auswirkungen auf den Markt.

Auf eine Reaktion der Telekom wartet der Petent bisher vergeblich. Mittlerweile dürften auch die elektronischen Protestbriefe nicht mehr ihr Ziel erreichen, weil sie im Vorfeld automatisch aussortiert werden.

Einen gesetzlich festgeschriebenen Anspruch auf die Netzneutralität von Internet-Anbietern gibt es in Deutschland bislang nicht. Zumindest fordern momentan einige Politiker die Einführung von derartigen Verordnungen auf Bundes- und EU-Ebene. Es bleibt abzuwarten, ob das Interesse der Politiker an diesem Thema erlahmen wird, sobald der Protest der Bevölkerung abflaut.

Wer die Online-Petition unterschreiben möchte, kann das hier tun. Die angestrebten 100.000 Unterschriften dürften in den nächsten Tagen erreicht sein.

Quelle : www.gulli.com

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )