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Google diverses (GMail,News,Kalender etc...) ...
« am: 23 März, 2005, 17:34 »
Der Nachrichten-Robot Google News ist in Deutschland und in den USA in die Kritik geraten, weil er rechtsextreme Publikationen ausgewertet und den Lesern zugänglich gemacht hat. So hatten sich deutsche Web-Surfer darüber erschrocken gezeigt, dass Recherchen auch Treffer auf den Seiten der Deutschen National-Zeitung ergaben. Die Münchner Wochenzeitung, die der Vorsitzende der rechtsradikalen Partei DVU Gerhard Frey herausgibt, ging in den sechziger Jahren aus der Deutschen Soldaten-Zeitung hervor und gilt als eines der führenden Nachrichtenorgan der rechtsextremen und neofaschistischen Szene.

Test-Recherchen ermittelten keine Treffer auf den Seiten der Zeitschrift unter dem Namen "National-Zeitung". Das Blatt hat sich jedoch 1999 mit der im gleichen Verlag veröffentlichten "Deutschen Wochen-Zeitung" zusammengeschlossen, unter deren Namen nach wie vor zahlreiche Artikel rubriziert sind.

In den USA findet Google News Artikel des rassistischen und antisemitischen National Vanguard. Der an die Zeitschrift angeschlossene Buchverlag verbreitet hierzulande verbotene nationalsozialistische Propaganda; das Unternehmen wurde von William Pierce ins Leben gerufen, der in seinen Romanen kaum verhüllt zu rechtsradikalen Terroraktionen aufrief.

Update:
Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland, sagte gegenüber de.internet.com, dass es gegenwärtig eine "intensive interne Diskussion" über das Thema gebe. In einem Gespräch mit heise online bekräftigte er jedoch noch einmal die weltanschauliche Neutralität von Google. Der Dienst fühle sich der Meinungsfreiheit verpflichtet und versuche, das gesamte politische Spektrum wiedergeben. Dazu werte Google News mehr als 700 deutschsprachige Nachrichtenquellen aus -- darunter auch welche, die Keuchel persönlich "zum Kotzen" finde. Für die Grenzen des Grundrechts auf Meinungsfreiheit sei der Gesetzgeber verantwortlich; die erwähnten Publikationen sind in ihren Herkunftsländern nicht verboten.

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« Letzte Änderung: 18 Juli, 2009, 12:41 von SiLæncer »

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Schöne neue Welt der Google-Gesellschaft
« Antwort #1 am: 20 Mai, 2005, 09:51 »
Das wachsende Internet-Imperium Google will offiziell nichts Böses tun und parteilos sein. Doch die Warnungen vor einem zensurbeflissenen, überwachungshungrigen Monopolisten verstummen nicht. Auf einer Diskussionsrunde der Heinrich-Böll-Stiftung und des Netzwerks Neue Medien zum Erscheinen des Sammelbands "Die Google-Gesellschaft" am Donnerstag in Berlin waren zahlreiche skeptische Stimmen über die Auswirkungen der Googleisierung zu vernehmen. Vergleiche zu Stasi-Praktiken der DDR wurden bemüht, das Mauscheln mit autoritären Regimes wie China moniert. Die Teilnehmer stellten Fragen zu den umfangreichen Datensammelpraktiken Googles über die eigentlichen Suchanfragen, Desktop- und E-Mail-Inhalte, Bloggerinteressen, soziale Netzwerke oder Shopping-Gewohnheiten. Schließlich hat der Suchmaschinenanbieter längst in all diesen Bereichen seine Finger und ein bis 2038 gültiges Cookie im Spiel.

Heftige Kritik am arglosen Vertrauen der Mehrzahl der Internetnutzer in Google übte Wolfgang Sander-Beuermann vom Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs (SuMa): "Wenn Wissen Macht ist, dann sind Suchmaschinen Supermächte", zitierte er aus einem Telepolis-Artikel. "Wir müssen verhindern, dass Google zur absoluten Supermacht wird", fügte er hinzu. Heute könne man angesichts aktueller Zahlen, wonach 82 Prozent der Surfer regelmäßig googlen, noch sagen: "Gott sei dank ist es nicht Microsoft". Aber wer garantiere, dass es morgen auch noch so sei? Die Monopol- und Zensurängste gehen für den Experten Hand in Hand: je zentraler ein Dienst sei, desto einfacher lasse er sich auch zur Blockierung von Inhalten "der Draht abschneiden". Für Sander-Beuermann lautet das Motto daher: "Zurück zu den dezentralen Wurzeln des Internet", die auch bei der Wissensverbreitung zu implementieren seien. Zudem sei -- etwa mit der staatlichen Unterstützung freier Suchmaschinen -- für echte Vielfalt im Suchmaschinenmarkt zu sorgen.

Der Sprecher des Suchmaschinenprimus in Deutschland, Stefan Keuchel, konterte: "Google hat kein Betriebssystem, das jemand zwingt, Google zu nutzen". Jeder sei frei, auch zu Yahoo, MSN oder Metasuchmaschinen zu gehen. Die Leute kämen aber immer wieder zu Google, weil sie wüssten, dass sie dort "gute Ergebnisse bekommen." Auch den Big-Brother-Vorwurf wollte Keuchel nicht gelten lassen. "Jeder Internetnutzer muss sich darüber klar sein, dass Firmen Cookies setzen", konstatierte er. Google mache dies, "um die Suchqualität für den Nutzer besser zu machen" und kläre darüber auch auf der Website auf. Im Gegensatz zu anderen Freemail-Anbietern werde bei Google-Mail zudem "weder Geschlecht noch Alter noch Haushaltsnettoeinkommen" abgefragt. Zwangsweise werden aber auch die E-Mails von Kommunikationspartnern, die den Deal "Privatsphäre gegen kostenlosen Dienst" nicht unterschrieben haben, von Google dauerhaft erfasst. Dies erwähnte Keuchel nicht.

Sauer auf stieß Teilnehmern ferner auf, dass Google künftig gemeinsam mit anderen Anbietern hierzulande nach dem Jugendmedienschutzrecht indizierte Websites nicht mehr in den Suchergebnissen anzeigen will. Richtiger wäre ein Vermerk "hier gab es einen Eintrag, aber wir können nicht darauf verweisen, weil es gegen nationales Recht verstößt", gestand Keuchel ein. Auf die Frage, ob Google künftig auch Links auf die Hersteller von Software zum Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen nicht mehr zeigen werde, entgegnete der Firmensprecher: "Wir halten uns an bestehendes Recht." Wenn etwas verboten sei, "werden wir diesen Link entfernen." Heise online war jüngst in erster Instanz gerichtlich nach einer Klage der Musikindustrie untersagt worden, einen Link auf die in Antigua ansässige Softwarefirma Slysoft zu legen.

Insgesamt war Keuchel bemüht, Google als unpolitisches Unternehmen darzustellen: "Wir sind absolut neutral und unabhängig." Es gebe keine Überlegungen, in Richtung Lobbying stärker aktiv zu werden. Zuvor hatte Katja Husen vom Bundesvorstand der Grünen Google aufgefordert, im Namen der Nutzer zu helfen, eine zu enge, an den alten Medien orientierte Regulierung des Internet zu verhindern. Sie vermisst mehr Lobbying in Richtung hin zu einer "mutigen Politik, die sagt, wir können nicht alle vor allem schützen, aber wir bilden euch so gut aus, dass ihr euch selber schützen könnt." Keuchel erklärte letztlich doch, dass "wir in Zukunft mehr politisch tätig werden müssen." In den USA beschäftigt die Firma bereits seit Jahren einen Cheflobbyisten.

Den wissenschaftlichen Unterbau der "Google-Gesellschaft" versuchte Michael Schetsche, Mitherausgeber des gleichnamigen Buches, zu umreißen. Demnach habe man den Begriff als Metapher gewählt, weil Suchmaschinen "als Universalschnittstelle des Menschen zur digitalen Welt fungieren." Es gehe vor allem um einen "radikalen Wandel im Umgang mit Wissen". Es entstehe ein riesiges Archiv, in welches das Wissen der Menschheit einverleibt werde. Gleichzeitig werde es immer schwieriger, "wieder Informationen aus dem Netz zu entfernen". Der Mediensoziologe sieht damit jegliche politischen, sich aus Ideologien des 20. Jahrhunderts speisende Ansätze etwa zum Urheber-, Privatheit- oder Jugendschutz zum Scheitern verurteilt, weil sie "gegen die Funktionslogik des Netzes verstoßen".

Die neue Gesellschaft macht für Schetsche ernst mit der "Aufhebung der Trennung zwischen Fakten und Fiktion". Dies böte die Chance, "ein natürlicheres Verhältnis zur Realität zu erhalten." Den Menschen würde bewusst, dass es keine von den Medien unabhängige Wirklichkeit gebe. Auch die "Trennung von Intim, Öffentlich und Privat entfällt weitgehend". Es entstehe eine "Netzöffentlichkeit, in der die Trennung zwischen Rezipient und Produzent völlig aufgehoben wird." Anhand dieser Ausführungen kam der Verdacht auf, dass es sich bei der "Google-Gesellschaft" um nichts anderes handelt als die bereits zuvor ausgerufene "Internet-", "Medien-", "Wissens-" oder "Informationsgesellschaft".

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Gmail / Googlemail
« Antwort #2 am: 27 Mai, 2005, 14:58 »
Das Landgericht Hamburg hat laut einer schriftlichen Mitteilung von Daniel Giersch dem Suchmaschinenbetreiber Google das Verwenden der Bezeichung "Gmail" für seinen E-Mail-Dienst in Deutschland untersagt. Google sei es insbesondere auch verboten worden, deutschen Nutzern E-Mail-Adressen unter dem Domainkürzel gmail.com zur Verfügung zu stellen.

Die einstweilige Verfügung soll bereits am 13. Mai dieses Jahres auf Betreiben von Giersch hin ergangen sein, der Inhaber der Marke "G-Mail...und die Post geht richtig ab" ist. Giersch selbst ist derzeit für Anfragen nicht erreichbar. Google wiederum weiß nichts von einer einstweiligen Verfügung, da sie weder in Deutschland noch in den USA, dem Hauptsitz von Google, bislang eingegangen sei: Ein Sprecher von Google betonte gegenüber heise online, er könne daher noch nichts dazu sagen. Google hatte nach früheren Angaben mit Giersch verhandelt und versucht, eine Lösung im Namenskonflikt zu finden, konnte jedoch keine Einigung erzielen; Giersch selbst behauptet allerdings, es habe lediglich ein Angebot über den Verkauf seiner Rechte gegeben.

Giersch hatte Anfang des Jahres Gmail-Nutzern, die Einladungen für den Dienst auf eBay verkauft hatten, abgemahnt. Google benannte daraufhin seinen E-Mail-Dienst in Deutschland von Gmail in Google Mail um, verwendete allerdings weiterhin die Domain gmail.com auch für deutsche Nutzer. Da die Verfügung bei Google bislang nicht vorliegt, hat der Suchmaschinenbetreiber bislang auch keine Maßnahmen gegen die Registrierung deutscher Nutzer für den Mail-Dienst getroffen, der sich offiziell noch in der Beta-Phase befindet. Gegen die Verfügung kann Google, sobald sie der Firma vorliegt, Widerspruch einlegen. Dies würde dann zur Einleitung eines Hauptsacheverfahrens führen, in dem Google erstmals in der Sache angehört würde -- bislang konnte Google in dem Verfahren vor Gericht nicht Stellung beziehen.

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Google und Yahoo werden zunehmend mobil
« Antwort #3 am: 05 Juli, 2005, 18:17 »
Kostenlose Software Mobile GMaps als Beta-Version verfügbar

Die kostenlose Java-Software "Mobile GMaps" bringt die Landkartendaten von Googles Map-Dienst auf zahlreiche Java-Handys, um diese unterwegs bequem einsehen zu können. Neben den Landkartendaten lassen sich darüber auch die von Google angebotenen Satellitenbilder anzeigen. Die betreffenden Daten ruft man über eine mobile Internetverbindung ab.

Die Software "Mobile GMaps" erlaubt einem die Wahl, ob man die Landkartenansicht von Google Maps oder die Satellitenbilder anzeigt. Beide Darstellungsarten lassen sich dann nach Belieben in der Ansicht vergrößern oder verkleinern.

Häufig besuchte Orte oder Adressen können in der Software abgespeichert werden, um diese bei Bedarf leicht aufrufen zu können. Über einen Suchdialog leitet man die Suchanfrage an den Google-Dienst, während Mobile GMaps die entsprechenden Kartendaten für die Darstellung auf dem Mobiltelefon anpasst.

Der Anbieter von MGMaps gibt an, dass die Software mit allen Mobiltelefonen läuft, die CLDC 1.0 sowie MIDP ab der Version 1.0 unterstützen. Dazu zählen zahlreiche GSM-Mobiltelefone, die in den vergangenen Jahren in den Handel kamen. Zudem muss die Java-Engine auf mindestens 200 KByte Speicher zugreifen können, um die Satellitenbilder auch darstellen zu können. Auf den PalmOS-Smartphones der Treo-Reihe von palmOne läuft die Software derzeit nicht; der Entwickler sucht noch nach den Ursachen dafür.

Mobile GMaps steht derzeit als Beta-Version zum Download bereit und wird auf dem Handy installiert, indem das betreffende Java-Applet von Nur Mitglieder können Links sehen. Du kannst dich Registrieren oder Anmelden geladen wird. Mobile GMaps wird unter der Creative Commons License verbreitet und deckt damit einen kostenlosen privaten Einsatz ab. Für kommerzielle Zwecke darf die Software jedoch nicht verwendet werden. Da es sich bei den Satellitenfotos um Bitmap-Grafiken handelt, entstehen beim Downloads entsprechende Datenmengen, was dann auch schnell entsprechend hohe Gebühren nach sich ziehen kann.

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Googles Gmail für alle
« Antwort #4 am: 23 August, 2005, 13:13 »
Google scheint sich nicht darauf beschränken zu wollen, beispielsweise mit erweiterten Such-Diensten auch für den lokalen Rechner seine Vorherrschaft bei Internet-Diensten gegen Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo zu verteidigen. Nach Berichten in US-Medien will Google bereits dieser Tage einen Google Talk genannten Service vorstellen, der neben Instant Messages als Textbotschaft gleich mit Sprachfunktionen aufwarten soll, die andere Instant Messenger in jüngster Zeit nachgerüstet haben. Vor kurzem erst hat Google zudem eine neue Beta-Version seiner Desktop-Suche herausgebracht, die in einer Sidebar auf dem Windows-Desktop beispielsweise aktuelle Nachrichten und -- über Plug-ins erweiterbar -- andere Informationen wie Wetterberichte oder Uhrzeit anzeigt.

Nach Informationen der Los Angeles Times hat Google den Talk-Service bereits seit rund einem Monat getestet; er könne in den USA bereits am Mittwoch gestartet werden. Von Google gab es bislang lediglich die Stellungnahme, man wolle in dieser Woche noch ein neues Produkt herausbringen, ohne dass weitere Details bekannt gegeben worden wären. Das Search Engine Journal spekuliert allerdings bereits, Google könnte den Service, der auch mit etablierten Diensten wie Skype bei Voice-over-IP konkurrieren müsste, auch für die Belieferung mit automatischen Suchergebnissen und AdSense-Werbung oder einem AdWord-Modell für einen Pay-per-Call-Dienst kombinieren.

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Google Talk geht an den Start
« Antwort #5 am: 24 August, 2005, 10:58 »
Die Spatzen pfiffen es bereits gestern von den Dächern, dass Google einen Messaging-Dienst starten will: Nun ist Google Talk offiziell verfügbar. Mit einer eigenen Client-Software ermöglicht Google nun Nutzern des Mail-Dienstes GMail (oder, in Deutschland, Google Mail genannt), mit anderen Anwendern Instant Messages auszutauschen oder per Voice-over-IP Gespräche zu führen.

Voraussetzung für die Nutzung von Googles Instant Messenger ist ein GMail-Account; die eigenen Google-Mailpartner werden automatisch als Kontakte in den Messaging-Client geladen. Voice-over-IP-Gespräche werden bislang lediglich zu anderen Nutzern des Google-Messaging-Dienstes ermöglicht; in der Dokumentation für Entwickler betont Google aber, man wolle in späteren Versionen das Session Initiation Protocol (SIP) unterstützen. Auch soll VoIP demnächst zu Gesprächspartnern möglich werden, die über EarthLink und Sipphone telefonieren; Google erklärte, man wolle auch Kommunikation in die Netze anderer Provider ermöglichen.

In der jetzigen, von Google als Beta-Version bezeichneten Ausgabe arbeitet die Software nicht mit anderen Instant-Messaging-Clients etwa von Yahoo, MSN oder AOL zusammen -- Google betont aber, man setze auf offene Standards und nutze das Jabber/XMPP-Protokoll. Besondere Features über Text- und Voice-Messages hinaus bietet Google bislang mit der neuen Software nicht an.

Zusammenhänge in dem Instant Messenger mit Googles anderen Angeboten wie der Suchmaschine oder kontextbezogene Anzeigen gibt es nicht. US-Beobachter, die Google Talk als nächsten Schritt des Suchmaschinenprimus sehen, die eigenen Dienste zu einem allumfassenden Internet-Portal auszubauen, gehen aber davon aus, dass zumindest Verbindungen zu anderen Google-Angeboten und zu AdSense- oder AdWord-Diensten in späteren Versionen noch eingebaut werden.

Googles Messaging-Client läuft bislang nur unter Windows, Versionen für Linux und Mac OS X sind geplant. Für die Nutzung der VoIP-Funktion benötigt man ein Headset zum Anschluss an den Rechner. Eine Übersicht und Einführung zu Google Talk gibt es in einem FAQ-Dokument. Neben dem hauseigenen Client unterstützt Google Talk auch alle anderen Instant Messenger, die mit dem Jabber/XMPP-Protokoll arbeiten, darunter etwa GAIM oder Trillian Pro.

[Update]:
Zwar bietet Google selbst mit dem eigenen Messaging-Client keine Video-Chats. Ein Test von Google Talk mit Apples iChat zeigte aber: Clients, die diese Funktion offerieren und das Jabber/XMPP-Protokoll nutzen, sind auch mit Googles Messaging-Dienst zu Audio- und Video-Chats in der Lage.

[2. Update]:
Eines hat Google aber nicht implementiert, auch wenn die Firma von der Unterstützung des Jabber/XMPP-Protokolls spricht: Googles Jabber-Server akzeptieren derzeit keine Server-to-Server-Verbindungen. Man ist also trotz des offenen Protokolls bei Google Talk auf Benutzer beschränkt, die Googles eigenen Jabber-Server benutzen.

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Google: Die "Borg" von nebenan
« Antwort #6 am: 29 September, 2005, 09:29 »
Die weltweit meistgenutzte Suchmaschine, Google, setzt weiter auf Expansion. Dabei stehen nicht nur neue Dienste wie Google Earth oder ein eigener VoIP-Dienst stehen im Fokus des Interesses, jetzt hat sich das milliardenschwere US-Unternehmen auch ein Forschungszentrum der US-Raumfahrtbehörde NASA gesichert. Die Kooperation werde unter anderem die Bereiche Nanotechnologie, große dezentralisierte Computersysteme und die Verwaltung großer Datenmengen umfassen, berichtet das "Handelsblatt".
   
Projekt nach Projekt

Sieben Jahre ist Google nun im weltweiten Datennetz aktiv und wächst seitdem nahezu monatlich weiter. Inzwischen sind 4.100 Personen für das Unternehmen aktiv. Vor zwei Jahren zog Google in die ehemaligen Büroräume von Silicon Graphics. Die Nachbarn in Silicon Valley sprechen unter vorgehaltener Hand nur noch von den "Borg". Der Soitzname stammt aus der Fernsehserie "Star Trek". Dort trägt eine außerirdische Spezies den Namen, die danach trachtet, sich alles intelligente Leben im Weltall einzuverleiben.

Die Stimmung im Herzen der IT-Industrie ist aufgrund des steilen Wachstumskurses von Google angespannt. Die Milliarden, die die Internet-Suchmaschine bei ihrem Börsengang vor einem Jahr eingenommen hat und der nicht enden wollende Erfolg scheinen den Männern und Frauen hinter Google zu gestiegen zu sein. Arrogant seien sie geworden, heißt es von den Nachbarn.

Google zahlt mehr

Aufsteiger Google bedroht mit seiner Expansion direkt und indirekt die Existenz vieler kleiner Technologieunternehmen im Sillicon Valley. So heuert Google am laufenden Band Entwickler an, um seine zahlreichen Projekte voranzutreiben – und zahlt dabei Spitzengehälter, die bis zu 50 Prozent über dem vormals üblichen Niveau liegen, schreibt das Handelsblatt weiter. Bis zu 150.000 Dollar im Jahr kann ein Programmierer mittlerweile verdienen. Soviel können die Neulinge der Branche nicht bieten - zumal ihnen die Risikokapitalgeber immer öfter den Geldhahn zudrehen. Auch daran trage Google Mitschuld. Denn in Vorgesprächen kommt unweigerlich die Frage des Geldgebers: "Wenn die Geschäftsidee so gewinnversprechend ist, warum macht Google nicht sowas?"

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Google Mail mit Chat-Funktion
« Antwort #7 am: 07 Februar, 2006, 12:47 »
Google integriert eine Chat-Funktion in Google Mail. Damit können sich Nutzer des Webmail-Diensts ohne zusätzliche Software im Browser über Text-Chats austauschen. Der Client Google Talk wird dadurch allerdings nicht völlig ersetzt, da er zusätzlich Voice-over-IP bietet. Wie Google Talk nutzt auch die neue Chat-Funktion das offene Jabber/XMPP-Protokoll.

Die GMail-Konten in den USA werden für den neuen Dienst bereits umgerüstet, deutsche Anwender müssen sich noch etwas gedulden; ein genauer Termin steht noch nicht fest. Als Voraussetzung nennt Google den Internet Explorer oder Firefox.

Das Adressbuch des Chat-fähigen E-Mail-Dienstes wird automatisch mit der Kontaktliste abgeglichen, die der Nutzer bei Google Talk angelegt hat. Außerdem zeigt die Web-Oberfläche auch den Online-Status der registrierten Freunde an. Die Text-Chats lassen sich aufzeichnen und ebenso wie die E-Mails durchsuchen. Allerdings kann jeder Gesprächspartner die Aufzeichnung bei sich und seinem Gegenüber unterbinden.

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Google: Historische Filme kostenlos im Web
« Antwort #8 am: 25 Februar, 2006, 13:39 »
Das US-Nationalarchiv macht Teile seiner Filmsammlung der Öffentlichkeit zugänglich. Ab sofort kann man via Google über 100 Filme kostenlos sehen, von Wochenschauen aus dem Zweiten Weltkrieg bis zur Mondlandung.

Das Nationalarchiv der Vereinigten Staaten und die Suchmaschine Google sehen die Film-Offensive im Internet als Pilotprojekt. Sie wollen historische Filme und Dokumentationen einem breiten Publikum zeigen. Es sei das erste Mal, dass die Öffentlichkeit Zugang zu diesen "seltenen und ungewöhnlichen Filmen" bekomme, sagte Allen Weinstein. Er ist Chef des Nationalarchivs, einer unabhängigen Bundesbehörde, die 1934 gegründet worden war, um als "Chronist der Nation" zu fungieren.

"Studenten oder Forscher, egal ob in San Francisco oder in Bangladesh, können nun bemerkenswertes Videomaterial wie die Wochenschauen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs oder die Geschichte der Apollo-11-Mission, der historischen Landung auf dem Mond, sehen", erklärte Google-Mitgründer Sergey Brin stolz.

Der älteste Streifen stammt aus dem Jahr 1894 und heißt "Carmencita - Spanischer Tanz". Derzeit sind 104 Filme im Programm. Dazu zählen auch fast 60 Wochenschauen und eine Sammlung von Nasa-Dokumentationen zur Geschichte der Raumfahrt. Zugänglich sind die Filme über die Seite des Archivs oder über Google.

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Könnte Google doch ein bisschen böse sein? Dass die weltweit führende Suchmaschine „Don’t be evil“ als Leitspruch hat, beruhigt die Netzbürger schon lange nicht mehr. Auf der einen Seite beugt sie sich den Zensurgelüsten der chinesischen Regierung, auf der anderen Seite verhängt sie über Unternehmen schon mal die hauseigene „Todesstrafe“: Erst Anfang Februar hatte Google BMW kurzzeitig aus seinem Suchindex verbannt, nachdem der Autohersteller dabei erwischt worden war, Suchergebnisse nach „BMW“ mit so genannten Doorways zu manipulieren – zusätzlichen Seiten, die Nutzer auf die Firmenseite umleiten. Nicht einmal ein internationaler Konzern kann es sich aber leisten, bei Google nicht mehr gefunden zu werden.

Diese Episode zeigt nicht nur die erschreckende Marktmacht der Kalifornier, sondern auch ein gravierendes Problem der Google-Technologie: Die Suchmaschine ist anfällig für Spamseiten, die nur dafür angelegt werden, den Nutzer wegzulocken. „Solche Seiten werden immer wieder ohne Prüfung in den Google-Suchindex aufgenommen“, sagt Markus Franz. Der 18-jährige Programmierer weiß, wovon er spricht. Gemeinsam mit Suma-eV, dem „Gemeinnützigen Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs“ in Hannover, hat Franz Metager 2 entwickelt. Der Nachfolger von Metager ist eine Metasuchmaschine, die die Suchergebnisse der bekannten Anbieter mit einem neuen Verfahren bündelt – und dabei den Suchmüll entfernt.

Anders als etwa bei Google wird nicht einfach nur auf den Suchindex zugegriffen. Metager 2 lädt bei jeder Abfrage die entsprechenden Dokumente herunter und analysiert, ob deren Inhalt überhaupt relevant ist“, erklärt Franz, auf dessen Algorithmus Metager2 aufbaut. Die Rechnerlast ist dabei zwar größer als bei Google und führt zu etwas längeren Antwortzeiten. Die Qualität der Ergebnisse, ist sich Franz sicher, werde aber letzlich die Nutzer überzeugen. Bis Ende des Jahres soll Metager 2 außerdem um einen eigenen Index ergänzt werden, der auch die Bewertungen der Nutzer berücksichtigen soll.

Informationen sind das Erdöl des 21. Jahrhunderts“, sagt Wolfgang Sander-Beuermann von Suma-eV, Leiter des Suchmaschinenlabors der Uni Hannover. Immer mehr Experten halten es deshalb für wichtig, dass die Förderung dieses Rohstoffes nicht dem Oligopol der großen Betreiber Google, Yahoo und MSN überlassen wird, deren Technologien nicht transparent sind.

Der Erfolg von Google, das relativ spät, gegen Ende des New-Economy-Booms in den Markt eintrat, verdankt sich seinem berühmten PageRank-Algorithmus. Der lieferte nicht nur bessere Ergebnisse als die damalige Konkurrenz, sondern auch deutlich schnellere. Doch der Erfolg hatte seinen Preis: Der Suchindex wird inzwischen nur noch etwa alle dreißig Tage aktualisiert. Zudem läuft die Suche über einige wenige, über die Welt verteilte Rechenzentren. „Google ist ziemlich monolithisch aufgebaut“, urteilt Franz. Indem Metager 2 diverse andere Suchmaschinen berücksichtige, kann es eine größere verteilte Informationsbasis nutzen. Er bezweifelt auch, ob das Linkkonzept des PageRank-Algorithmus’ wirklich noch zentral für Googles Technologie sei. Ein Zweifel, den jeder bestätigen wird, der brandneue Seiten mit ein paar Tricks in die oberen Regionen des Rankings manövriert hat.

Dabei gilt Googles Algorithmus nicht einmal als der beste. Der US-Mathematiker John Kleinberg hatte bereits 1998 – zur selben Zeit wie die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page – eine Alternative entwickelt, die anders als Google nicht nur die Links auswertet, die aus den Weiten des Webs auf eine bestimmte Webseite zeigen. Kleinbergs Algorithmus berücksichtigte auch, ob die verweisenden Seiten sich überhaupt mit dem Thema Suchanfrage beschäftigen. Das verlangsamte das Ergebnis jedoch erheblich, konnte aber immerhin Suchmanipulationen effizienter herausfiltern. Der Mathematikprofessor Apostolos Gerasoulis fand den Ansatz so überzeugend, dass er ihn weiterentwickelte und mit einigen Studenten die Suchmaschine Teoma gründete. Teoma wurde später von AskJeeves, dem viertgrößten Suchdienst, gekauft, das den Algorithmus verfeinerte.

Vergangene Woche hat AskJeeves nun zu dem Generalangriff auf den Marktführer geblasen, den Analysten erwartet hatten, als im vergangenen Sommer Medienmogul Barry Diller in das Unternehmen eingestiegen war. Umbenannt in Ask.com und mit einem einfachen, zugegebenermaßen an Google angelehnten Design, wartet der Dienst zum einen mit neuen Funktionen auf. Herausragend ist dabei die Vorschau: Bewegt man den Mauszeiger auf das Fernglas-Symbol neben dem Suchergebnis, wird ein Bild der entsprechenden Seite eingeblendet (siehe Screenshot). Zum anderen bietet Ask.com ein Menü an, das eine Suche erweitert oder eingrenzt. „Das ist jetzt die Suchmaschine, die man im Auge behalten muss“, urteilt das amerikanische Search Engine Journal. Die deutsche Ausgabe von Ask.com befindet sich noch in der Beta-Version, Mitte des Jahres soll dann aber die Vollversion auch auf deutsch zur Verfügung stehen.

Ausgerechnet zu einer Zeit, da Google fast monatlich mit neuen Zusatzdiensten aufwartet und „googlen“ zum Synonym für „suchen“ geworden ist, könnte die Luft für die Nummer 1 dünner werden. Ein Dèjà Vu: Als Google 1999 online ging, schien der Suchmarkt mit Altavista, Yahoo und Excite längst aufgeteilt. Doch dann wurden die Karten neu gemischt. 2006 dürfte ein ähnlich spannendes Jahr für Suchmaschinen werden, zumal Microsoft ebenfalls eine neue Suchmaschine angekündigt hat.

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Google zeigt Bilder vom Mars
« Antwort #10 am: 13 März, 2006, 12:27 »
 Der Suchmaschinenhersteller Google ermöglicht nach dem virtuellen Flug über die Erde und den Mond nun auch eine Reise über den Mars. Der Anbieter stellte am Wochenende eine Karte des Roten Planeten ins Netz, die man wie bei den bisherigen Google Maps verschieben und heranzoomen kann. Der Nutzer könne per Mausklick den gesamten Mars mit all seinen Kratern und weitläufigen Ebenen erkunden, teilte die Arizona State University heute mit. Die Hochschule lieferte die Aufnahmen für das Projekt.

Die Bilder stammen vorwiegend von einem Kamerasystem der Marsexpedition Odyssey 2001. Das Thermal Emission Imaging System (THEMIS) hatte Bilder in 15 Farben des sichtbaren Lichtes und des Infrarot-Spektrums aufgenommen. "Mars-Wissenschaftler aus aller Welt nutzen THEMIS-Fotos", sagte der Arizona-State-Planetenforscher Phil Christensen, Entwickler des Kamerasystems. "Es ist großartig, dass dank Google nun jedermann überall diese Nachbarwelt vom eigenen Computer aus erkunden kann."

Die Auflösung der Aufnahmen liegt den Universitätsangaben nach bei minimal 230 Metern. Angeboten werden neben Ansichten der gigantischen Canyon-Systeme auch Detailbilder von Vulkanen und der Landeplätze der Marsfahrzeuge Spirit und Opportunity. Neben der normalen Ansicht lässt sich eine Infrarot- und eine Falschfarbenkarte erstellen, mit deren Hilfe die verschiedenen Höhenlagen des Planeten sichtbar gemacht wurden.

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Google löscht versehentlich sein eigenes Blog
« Antwort #11 am: 28 März, 2006, 11:18 »
Eintrag im Blog vermeldet "And we're back"

Jemand hat sich am späten Montagabend amerikanischer Zeit einen Spaß erlaubt, den Google wenig witzig finden dürfte. Er besetzte das offizielle Blog der Suchmaschine. Mittlerweile heißt es im Google-Blog aber: "And we're back". Schuld an der Panne war Google selbst.

Google hat sein eigenes Blog versehentlich gelöscht - und das mit Folgen: Durch den Fehler ist es einem Studenten oder Schüler kurzzeitig gelungen, das offizielle Google-Blog zu besetzen. Am späten Abend kalifornischer Zeit war die Seite kurzzeitig gar nicht erreichbar, wenig später schrieb er, "Google, repariere bitte Dein Blog."

Nach eigenen Angaben hatte er zunächst selbst entdeckt, dass sich das Google-Blog nicht mehr aufrufen ließ. Daraufhin habe er sich bei dem Blog-Service einfach als Nutzer mit Namen "googleblog" angemeldet - und verfügte dann über die Domain, unter der für gewöhnlich das Google-Blog zu sehen ist.

Nach nicht mal einer Stunde hatte Google die eigene Seite kurz vor Mitternacht kalifornischer Zeit (neun Uhr MESZ) wieder unter Kontrolle. Zunächst ging das kurzfristig angelegte Besetzer-Blog offline, wenig später erschienen die Google-Texte wieder im Web - zunächst ohne Bilder. Nach einigen Minuten waren auch diese wieder zu sehen.

Einigen Nutzern gelang es, Screenshots von der Panne zu machen. Allerdings gelang es dem Besetzer nicht, mehr als zwei Einträge auf der Seite zu veröffentlichen. Wenig später blockierten Google-Mitarbeiter seine IP-Adresse - inzwischen kann er Googles Blogger-Serivce gar nicht mehr benutzen.

In einer Google-Stellungnahme unter dem Titel And we're back heißt es, das Problem betreffe andere Nutzer des Google-Blog-Services nicht. Denn Schuld war ein Missgeschick auf Seiten von Google. Man habe das eigene Blog versehentlich gelöscht, räumt Google zerknirscht ein. So gelangte der besagte Nutzer an die Adresse des Google-Blogs. Es liege kein Hack vor und es habe auch niemand Googles Passwort erraten, tritt Google entsprechenden Spekulationen entgegen. Schuld sei nur die eigene Dummheit.

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Google mappt Deutschland hochauflösend
« Antwort #12 am: 25 April, 2006, 13:28 »
Google hat seinen Kartendienst Maps aufgefrischt. Er bietet jetzt hochauflösende Satellitenfotos von Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern an. Außerdem wurden detaillierte Vektorkarten hinterlegt, die sich am Web-Frontend über die Luftaufnahmen legen lassen.
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Zeitgleich startete Google auch für Deutschland die lokale Suchfunktion. Gibt der Surfer im Suchfeld beispielsweise "Hotel", "Restaurant" oder "Tankstelle" ein, erhält er im gewählten Kartenausschnitt Markierungen, die mit den Suchergebnissen in der linken Fensterhälfte verknüpft sind. Allerdings liefern längst nicht alle Begriffe brauchbare Ergebnisse: Eine Suche nach "Geldautomaten" beispielsweise bietet derzeit nur unzureichende Informationen.

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Für unterwegs - Googles lokale Suche für Deutschland
« Antwort #13 am: 26 April, 2006, 11:06 »
Java-Applet bringt Funktionsumfang von Google Maps auf das Mobiltelefon

Gerade einmal einen Tag nach dem - immer noch inoffiziellen - Start der lokalen Google-Suche für Deutschland stehen diese Funktionen erstmals auch deutschen Handy-Nutzern zur Verfügung. Über die lokale Suche von Google Mobile findet man ab sofort in Deutschland von unterwegs Läden, Restaurants, Kinos und Ähnliches. Außerdem gibt es ein Java-Applet mit allen Funktionen von Google Maps.

Die für Mobiltelefone konzipierte Google-Suche namens "Google Mobile" bietet bislang die gewohnte Web- und Bildsuche sowie eine spezielle Suchmaschine für Webseiten, die bereits an die kleineren Displays mobiler Geräte angepasst wurden. Als vierter Pfeiler deckt Google Mobile nun auch die Suchfunktionen nach lokalen Informationen ab.

Über jedes WAP-fähige Mobiltelefon nimmt Google Mobile lokale Suchanfragen nach Geschäften, Hotels, Restaurants, Kinos, Theatern und anderen Einrichtungen entgegen und liefert als Ergebnis neben den Adressen sowie Rufnummern auch einen Kartenausschnitt. Für den Handy-Einsatz sind die Ergebnisse so optimiert, dass sich Telefonnummern direkt mit einem Klick aus dem Browser heraus anrufen lassen. Außerdem kann man sich Wegbeschreibungen ausgeben lassen, sofern ein XHTML-Browser zum Einsatz kommt.

Alle aus Google Maps bekannten Funktionen stehen zudem über ein auf dem Handy oder Smartphone zu installierendes Java-Applet auf Nur Mitglieder können Links sehen. Du kannst dich Registrieren oder Anmelden zum Download bereit, welches auf allen Mobiltelefonen mit J2ME (Java 2 Mobile Edition) eingesetzt werden kann. Wie auch die Browser-Suche kennt die Java-Variante von Google Maps das direkte Anrufen von Telefonnummern. Die mobile Ausführung von Google Maps erlaubt das Scrollen in Landkarten oder Satellitenbildern einschließlich Routenberechnungen, wie von der Desktop-Variante bekannt.

Google bündelt alle für Mobiltelefone und PDAs optimierten Suchangebote auf der Webseite mobile.google.de, auf der auch die Direktlinks der verschiedenen Suchfunktionen verzeichnet sind.

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Der wunde Punkt in Gmail-Adressen
« Antwort #14 am: 14 Juni, 2006, 21:29 »
Google berücksichtigt keine Punktangaben im E-Mail-Kontonamen

Wer endlich eine Einladung für Googles E-Mail-Dienst Gmail alias Google Mail erhalten hat und nun grübelt, an welcher Stelle des Nutzernamens er einen Punkt setzt, kann seinem Denkorgan eine Pause gönnen. Wie der Google-Support erklärt, bleiben gesetzte Punkte im Kontonamen unberücksichtigt.

Google weist also Adressen der Form meinname@gmail.com und mein.name@gmail.com dem gleichen Mail-Konto zu. Aber auch E-Mails an die Adresse m.e.i.n.n.a.m.e@gmail.com würden in dem obigen Postfach landen. Gmail-Neulinge dürfen bei der Auswahl einer Adresse einen Punkt im Nutzernamen vergeben, nur wird eine solche Angabe beim Zustellvorgang ignoriert. Darauf weist auch ein FAQ-Eintrag zu Gmail hin. Nicht erlaubt sind hingegen Unter- oder Bindestriche in der Kontobezeichnung.

Ein Leser von Golem.de wurde auf dieses ungewöhnliche Verhalten aufmerksam, weil er E-Mails erhalten hatte, die eigentlich nicht für ihn bestimmt waren. Sein Gmail-Kontoname unterschied sich von der Empfängeradresse nur durch einen anders gesetzten Punkt, der von Google ignoriert wurde. Damit landeten die fremden E-Mails in seinem Postfach. Vermutlich liegt die Ursache der fälschlich zugestellten Nachrichten in einem Tippfehler auf Seiten des Absenders.

Beim Anlegen neuer Gmail-Adressen berücksichtigt Google, dass Punkte im Nutzernamen quasi bedeutungslos sind. Ist die Adresse meinname@gmail.com bereits vergeben, lassen sich keine neuen Konten etwa mit mein.name einrichten.

Nach wie vor befindet sich Gmail alias Google Mail im Beta-Test, so dass man in Deutschland nur auf Einladung ein entsprechendes E-Mail-Konto erhält, da es noch keine reguläre Registrierung gibt. Nutzer von Google Mail können Interessenten einladen, damit diese den Dienst verwenden können. Ein Starttermin von Google Mail für die Allgemeinheit ist nach wie vor nicht bekannt.

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