Autor Thema: Spam diverses ....  (Gelesen 13080 mal)

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Koreanische Polizei verhaftet "Spam Queen"
« Antwort #15 am: 31 Januar, 2007, 16:00 »
Die südkoreanische Polizei hat einen Mann festgenommen, der im Internet unter dem Spitznamen "the Queen of Spam" bekannt geworden ist. Der Beschuldigte 21-jährige Student soll laut einem Bericht des südkoreanischen Magazins Digital Chosun Ilbo allein von September bis Dezember 2006 1,6 Milliarden Spam-E-Mails verschickt und persönliche Informationen von 12.000 Personen ausgekundschaftet haben. Diese habe er weiterverkauft und damit 100 Millionen Won (82.000 Euro) verdient.

In seinen E-Mails hat die "Queen of Spam" laut Bericht für Finanzdienstleistungen und pornografische Websites geworben. Der Student habe selbst eine Software programmiert, die E-Mail-Adressen sammeln und an diese Massensendungen verschicken kann. Dieses Programm habe er an vier Personen verkauft, die dann anfingen, Massenmails unter dem weiblichen Pseudonym des Beschuldigten ("Kim Ha-na") zu verschicken. Es wird geschätzt, dass in den Jahren 2003 und 2004 auf diese Weise einige Billionen Werbebotschaften die Postfächer fluteten. Die südkoreanischen Medien erfanden den Spitznamen, und die für IT-Sicherheit zuständige Behörde nahm sich zunächst ergebnislos des Problems an.

Nach einer ungefähr ein Jahr dauernden Pause sei der Beschuldigte zusammen mit einem Kompagnon mit Hilfe eines neuen Programms wieder in das Spamgeschäft eingestiegen. Die Software habe sich Zugang zu 318 Servern von öffentlichen und privaten Institutionen verschafft und diese zu "Spam-Hosts" umfunktioniert. Zudem sollen die beiden ein Programm entwickelt haben, das aus den Antworten der Spam-Adressaten persönliche Informationen filterte. Ende November nahm die Polizei Ermittlungen auf. Eine der verfolgten IP-Adressen habe sich – nach einigen Mühen – bis in die Privatwohnung der Spam-Königin zurückverfolgen lassen.

Die "Queen of Spam" hatte wohl einen nicht geringen Anteil daran, dass Südkorea als eines der Länder gilt, aus denen die meisten unerwünschten Werbe-E-Mails stammen. In der jüngsten Sophos-Statistik nimmt das Land den dritten Platz ein. Den beiden Beschuldigten droht nun eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren.

Quelle : www.heise.de

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Neue Regeln für Telemedien in Kraft
« Antwort #16 am: 01 März, 2007, 16:27 »
Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist das umstrittene neue Telemediengesetz (TMG) am heutigen Donnerstag in Kraft getreten. Der Gesetzgeber will mit dem Vorstoß im Rahmen des Elektronischen Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetzes (ElGVG, PDF-Datei) das Medienrecht neu ordnen und entschlacken. Das TMG soll dabei direkt mit dem neuen, ebenfalls von heute an gültigen Rundfunkstaatsvertrag in der Fassung der neunten Änderung der Ländervereinbarung zusammenspielen.

"Durch den Wegfall der komplizierten Abgrenzung von Tele- und Mediendiensten wird der bestehende Rechtsrahmen vereinfacht", warben Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) gemeinsam für die Novelle. Zudem werde ein einheitlicheres Datenschutzkonzept für Rundfunk und Telemedien geschaffen. Die Länder würden mit der Reform ferner erste Schritte für die Vereinfachung der Aufsichtsstrukturen an streben.

Glos ist beim TMG besonders wichtig, "dass die Verbraucher einen verbesserten Schutz vor irreführenden Angaben bei unerwünschter E-Mail-Werbung erhalten." Der neue Bußgeldtatbestand im Telemediengesetz erleichtere auch die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Spam. Mit dem TMG wird die Verhängung eines Bußgeldes in Höhe von bis zu 50.000 Euro möglich, wenn E-Mail-Werber bestimmte Informationspflichten verletzen. Dies ist etwa der Fall, wenn sie ihre Aussendungen nicht als Spam kenntlich machen oder den Absender "verschleiern".

Im Rahmen des gesetzlichen Doppelschlags gelten auch neue Vorgaben für die etwa von Webseitenbetreibern zu leistenden Pflichtangaben, die schwieriger zu durchblicken sind als bisher. So können rein private Sites weiterhin anonym betrieben werden. Für "geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien" müssen Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse bekannt gegeben werden. Laut der Gesetzesbegründung unterliegen damit Websites, die ohne den Hintergrund einer Wirtschaftstätigkeit bereitgehalten werden, künftig nicht mehr den Impressumspflichten. Redaktionell betreute und journalistisch betriebene Telemedien müssen zudem einen Verantwortlichen im Sinne des Presserechts mit Name und Anschrift benennen. Die komplizierte Rechtslage in diesem Bereich könnte findigen Anwälten Futter für Abmahnungen geben.

Vom TMG erfasst werden prinzipiell alle Informations- und Kommunikationsdienste, die nicht ausschließlich dem Telekommunikations- oder Rundfunkbereich zuzuordnen sind. Dabei kann es sich etwa um Online-Angebote von Waren und Dienstleistungen mit sofortiger Bestellmöglichkeit, zeitversetztes Video on Demand, Weblogs, Online-Dienste wie Internet-Suchmaschinen oder die kommerzielle Verbreitung von Informationen über Waren und Dienstleistungen per E-Mail handeln.

Besonders umstritten ist neben den Impressumsvorgaben eine Passage des Entwurfs, wonach die unter das TMG fallenden Diensteanbieter künftig auf Anraten des Bundesrates Informationen wie Name, Anschrift oder persönliche Nutzerkennungen auch zu Präventionszwecken herausrücken sollen. Auf Anordnung der zuständigen Stellen, heißt es in Paragraph 14, "darf" der Provider im Einzelfall Auskunft über Bestandsdaten erteilen, "soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr durch die Polizeibehörden der Länder, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist". Gegen diese weit gefasste Bestimmung haben Bürgerrechtler eine Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht angekündigt.

Andererseits dürfen Betreiber von Internetdiensten keine personenbezogenen Daten auf Vorrat speichern. Dazu gehört insbesondere die Aufzeichnung des Nutzungsverhaltens mitsamt IP-Adresse oder Login-Namen. Abweichende Einwilligungsklauseln sind nach Ansicht des Juristen Patrick Breyer unwirksam gemäß Paragraph 307  BGB. Auch wer seine Website andernorts hosten lasse, bleibe trotzdem Anbieter und müsse sicherstellen, dass der von ihm beauftragte Anbieter keine Nutzerdaten auf Vorrat lagere. Bei der Registrierung für einen Dienst dürften zudem keine personenbezogenen Daten abgefragt werden, die nicht zur Bereitstellung des Dienstes erforderlich sind. Datenschutzverstöße könnten Geldbußen und Unterlassungsklagen, bei gewerblichen Angeboten auch Abmahnungen nach sich ziehen.

Vertreter der großen Koalition hatten bei der Verabschiedung des TMG im Bundestag bereits verkündet, dass eine baldige Überarbeitung des Gesetzes erforderlich sei. Als Grund für das Durchschleusen der neuen Regelungen auf Bundesebene nannten sie, dass ein Gleichziehen mit den überarbeiteten Bestimmungen in den Ländern verabredet worden sei. Die Internetwirtschaft beklagt seit langem, dass Gerichte vielen Betreibern von Foren, Internet-Auktionen und Suchmaschinen immer weitergehende Pflichten zur Prüfung der Inhalte von Dritten und zur vorsorglichen Überwachung ihrer Nutzer auferlegen. Eine Klarstellung bei den Haftungsregelungen im TMG wird daher auch von Schwarz-Rot als vordringlich angesehen.

Quelle : www.heise.de

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Mailserver ächzen unter Spam-Last
« Antwort #17 am: 25 Mai, 2007, 15:07 »
Unbekannte Botnetz-Betreiber bringen seit dem vergangenen Wochenende in regelrechten Angriffswellen den E-Mail-Verkehr zeitweise zum Erliegen. Etliche Provider müssen Hardware nachinstallieren, um der schlagartig zum Teil um 100 Prozent gestiegenen Last einigermaßen Herr werden zu können. Der Webhoster Manitu etwa hat die Mailfilter-Kapazität mehr als verdoppelt, um allein den Anstieg am Anfang dieser Woche in den Griff bekommen zu können. Ähnliches berichtet Sven Michels, Geschäftsführer der sectoor GmbH: "Die erwünschten E-Mails liegen derzeit auf manchen Systemen nur noch im Promillebereich."

Rund 98 Prozent aller Zustellversuche würden zwar schon wegen unbekannter Empfängeradressen abgebrochen. Die Spammer seien jedoch intelligenter geworden. So gebe es vermehrt E-Mails, deren Absenderadressen zu den Provider-Domains der missbrauchten Absender-Rechner passten oder offenbar gezielt aus Whois-Einträgen der Empfänger-Domains ermittelt worden seien, um den Filtern der Empfänger eine tatsächlich bekannte E-Mail-Adresse unterzujubeln. Es gebe zudem unangenehme Nachwirkungen, die lange nach dem Verebben einer Spamwelle anhielten. Einige Mailserver müssen offenbar Pausen einlegen, weil interne Abläufe nicht mehr funktionieren, und lassen dadurch wiederum die Mail-Warteschlangen und die Systemlast bei anderen Internet-Anwendern wachsen.

Unter der Last Spamflut ächzen auch die Systeme der Regierungsinstitutionen in Berlin. Wie der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe berichtet, weist der aktuelle "Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland" des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf einen Spam-Anteil von 85 Prozent hin. Das habe "Arbeitszeitausfälle, Überlastung der technischen Komponenten und unnötige Kosten" zur Folge. Der Bericht bezieht sich auf das Bundeskanzleramt, den Bundestag, die Bundesministerien und andere Behörden, die im "Informationsverbund Berlin-Bonn" zusammengeschlossen sind.

Der Befund sei für das BSI durchaus heikel, schreibt das Magazin, weil das Amt für die Sicherheit des Behördennetzes und damit auch für die Spam-Abwehr zuständig ist. BSI-Präsident Udo Helmbrecht weist auf die Datenschutzproblematik. "Auch für Behörden gilt der Schutz der Privatsphäre und des Fernmeldegeheimnisses. Wir müssen aber in die E-Mails hineinschauen und brauchen deshalb das Einverständnis der Mitarbeiter." Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe bereits zugesagt, das BSI-Gesetz zu ändern und die Kompetenzen des Bundesamtes als präventiver IT-Sicherheitsbehörde zu stärken.

Die Inhalte der derzeitigen Spam-Flut sind sattsam bekannt: Im Log des iX-Spamfilters zeigen sich neben jeder Menge Pharma- und Penisverlängerungs-Spam vor allem E-Mails, die Aktienkurse beeinflussen sollen.

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Re: Mailserver ächzen unter Spam-Last
« Antwort #18 am: 26 Mai, 2007, 04:47 »
Stimmt insgesamt.
Auch bei mir hat sich das Spam-Aufkommen deutlich erhöht. In den Filtern des Providers bleiben dabei derzeit etwa doppelt bis dreimal soviele Spams hängen wie vor einigen Wochen.
Allerdings scheint die Strategie der Versender immer mehr an Standard-Filter angepasst, sodass die Steigerung der durchgelassenen Spam noch deutlich höher ausfällt.
Einen Teil davon konnte ich mit selbst erzeugten Filtern abfangen, dennoch gelangt weiterhin einiges auf meinen Rechner.
Allerdings wird danach nach wie vor vom lernfähigen Spam-Filter von Thunderbird sehr zuverlässig erkannt. Nur ein einziges Mal musste ich bei der akuten Welle nachhelfen, alles andere landete zuverlässig im lokalen Junk-Ordner.

Mir ist klar, dass E-Mail-Provider aus rechtlichen Gründen wesentlich vorsichtiger vorgehen müssen, als meine Software am privaten Rechner. Aber immerhin haben die aufgrund der Vielzahl von ihnen verwalteter Konten weit mehr Informationen zur Verfügung, wenn sie denn wirklich wollen.
Sehr bedauerlich ist, dass mehrere kapituliert zu haben scheinen und nicht einmal mehr zulassen, das ihre Kunden unerkannte Spam zur Analyse melden  >:(
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Mailserver-Höllenritt durch Aktien-Spam
« Antwort #19 am: 23 Juli, 2007, 12:31 »
Ähnlich wie bereits im Mai führen seit einigen Tagen massive, in kurzen Abständen von Minuten bis Stunden erfolgende Spam-Angriffe regelmäßig Mailsysteme an ihre Belastungsgrenzen. Am Dienstag vergangener Woche begann der Betreiber eines offenbar sehr großen Botnetzes damit, in riesiger Anzahl PDF-Dateien zu versenden, die für den Kauf bestimmter Aktien werben.

Seit einigen Tagen haben Mailserver, die die iX-Blacklist abfragen, in rascher Folge mit Lastspitzen zu kämpfen (Quelle: manitu).

Die Grafik zeigt den zeitlichen Verlauf der DNS-Abfragen an einen der Blacklist-Server des Projekts NiX Spam über die vergangenen Tage. Am Morgen des vergangenen Dienstags begannen die Spam-Angriffe wie Peitschenhiebe. Sie wiederholen sich seitdem mehr oder weniger heftig in kurzen Abständen, was das Diagramm in Form von zahlreichen Spitzen darstellt, die den "normalen" Tagesrhythmus überlagern. Ein einzelner Verursacher kann anscheinend nach Belieben den gesamten Mail-Verkehr schlagartig dominieren, insbesondere am Wochenende, wenn der Anteil erwünschter Mails noch geringer ist als sonst.

Im Laufe des vergangenen Wochenendes sank zwar die Zahl der verwendeten IP-Adressen deutlich, doch dafür änderte sich die Verpackung der Inhalte: Zum Teil sind jetzt ZIP-Dateien unterwegs, die wiederum PDF-Aktien-Spam enthalten, zum Teil kommt der Werbemüll in Form von Excel-Dateien daher. Der Versender hat am Wochenende relativ wenige Botnetz-Rechner und damit IP-Adressen zum Versenden missbraucht, doch ein erneuter Anstieg am heutigen Montag lässt befürchten, dass es sich dabei lediglich um Testläufe handelte.

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Mehr als fünf Jahre Haft für amerikanische Porno-Spam-Versender
« Antwort #20 am: 15 Oktober, 2007, 09:31 »
Wegen des unaufgeforderten Versands von zwei Millionen pornografischen E-Mails sind die Amerikaner Jeffrey A. Kilbride und James R. Schaffer von einem US-Gericht zu mehr als fünf Jahren Gefängnis und der Zahlung von 1,3 Millionen Dollar Strafe verurteilt worden. Das teilte das amerikanische Justizministerium am Freitag mit. Laut der Nachrichtenagentur Associated Press ist es das erste Mal, dass ein neues Anti-Spam-Gesetz in den USA angewandt wird. Die Männer hatten Listen mit E-Mail-Adressen erworben und im Laufe von vier Jahren über zwei Millionen US-Dollar an Klick-Provisionen verdient.

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Re: Mehr als fünf Jahre Haft für amerikanische Porno-Spam-Versender
« Antwort #21 am: 15 Oktober, 2007, 14:18 »
Bücken !!! :o

Hoffentlich war das erst der Anfang.

Wir alle sind's leid, ständig mit Bockmist bombardiert zu werden, wie gewissen Organ-Verlängerungen, angeblichen Pharma-Sonderangeboten, Finanz-Beschiss, Viren, Phishing, Moder-Fleisch a la 'Ruf mich an!', wasauchimmersonstnochfür'nSch*issdr*ck ...

Und das bezieht sich nicht nur auf Mail, sondern auch auf Foren-Spamming, entsprechende Post-Sendungen, Drückerkolonnen und Wegelagerei an Werbeständen. Den letzten beiden Arten kann man wenigstens selbst körperlich entgegnen  >:(

Eines sollte jedenfalls klar sein, Produkte oder Dienstleistungen, die derart aggressiv angepriesen werden, wird man zukünftig konsequent meiden, auch über die normalen Wege. Wer belästigen lässt, der verscherzt's sich ganz und gar  :P

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Spammer Alan Ralsky angeklagt
« Antwort #22 am: 05 Januar, 2008, 13:42 »
Alan Ralsky, einer der bekanntesten und aktivsten Spammer, wurde zusammen mit zehn seiner Mitarbeiter angeklagt und muss sich vor einem US-Bundesgericht verantworten. Außer dem Versand von Spam wirft man ihm Aktienbetrug, Geldwäsche und Betrieb von Botnetzen vor. Der Anklage waren drei Jahre Ermittlungen durch das FBI und eine Hausdurchsuchung im Oktober 2005 vorangegangen. Nach Angaben seines Anwalts hält sich Ralsky derzeit wegen einer Beerdigung in Europa auf und will sich bald den Behörden stellen. Drei der elf Angeklagten, darunter Ralskys Schwiegersohn, sitzen in Untersuchungshaft, die übrigen werden gesucht. Ralsky muss mit bis zu zwanzig Jahren Haft und einer Strafe von 250.000 US-Dollar rechnen.

Die Vorwürfe der Ermittlungsbehörden konzentrieren sich auf Aktiengeschäfte, die allein im Sommer 2005 drei Millionen US-Dollar Profit abwarfen: Ralsky deckte sich mit billigen Aktien chinesischer Firmen ein und bewarb sie mit Spam-Mails. Die dadurch gesteigerte Nachfrage pumpte kurz den Kurs in die Höhe, sodass der Spammer die Aktien mit Gewinn wieder abstoßen konnte (Pump & Dump).

Als einer von wenigen Spammer scheute Ralsky nicht das Licht der Öffentlichkeit, sondern stellte sich als legaler "kommerzieller E-Mailer" dar, der das "großartigste Geschäft der Welt" betreibe. Tatsächlich wurde er trotz jahrelanger massiver Aktivität bisher nicht als Spammer angeklagt. Der 52-Jährige arbeitete in den 80er-Jahren erfolgreich als Versicherungsagent, geriet aber auf die schiefe Bahn, musste Konkurs anmelden und eine Haftstrafe verbüßen. Seit 1997 baute er sich sein Spam-Imperium in den USA und später in China auf.

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Re: Spammer Alan Ralsky angeklagt
« Antwort #23 am: 05 Januar, 2008, 16:53 »
Dann sollten die zuständigen Stellen gleich hier weitermachen:
all-hot-all.info

Registriert über Kabul, Server in CZ.

Spammt massig und systematisch die Foren und ihre Mitgliederlisten dicht, um Übles per (angeblicher) P0rn-Seiten zu verbreiten.
Dabei sind auch die Interessen zahlreicher 'Celebrites' berührt.
CZ ist EU, Kabul derzeit auch direkt erreichbar...

Anschliessend:
linen-bedding.info
« Letzte Änderung: 05 Januar, 2008, 18:28 von Jürgen »
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Beginnen Spammer zu lernen?
« Antwort #24 am: 21 Februar, 2009, 08:48 »
Seit der Trennung des Hosters McColo vom Internet ist eine zunehmende Zweiteilung der E-Mail-Anwenderschaft zu beobachten. Manche Mailserver-Admins sehen inzwischen das Spam-Aufkommen praktisch wieder auf dem "Normalpegel" oder sogar darüber. Andere berichten von drastischen Rückgängen auf Bruchteile des ohnehin schon niedrigen Niveaus "nach McColo".

Als mögliche Ursache für das geteilte Bild kommt infrage, dass ein Teil der Mailserver unerwünschte E-Mails abweist ("Reject"), ein anderer Teil zunächst alle Mails annimmt und dann erst auf Spam-Kriterien hin untersucht. Die von iX befragten Betreiber "ablehnender" Mailserver sprechen meist von deutlichen Rückgängen der Zustellversuche. Auf Mailservern dagegen, die alle Mails annehmen, zum Teil als Spam markieren und zustellen, herrscht dagegen Hochbetrieb.

Die immer deutlichere Zweiteilung bestätigt der Filter-Dienstleister antispameurope. Auf der von ihm zur Verfügung gestellten Grafik ( siehe Bilderstrecke ) ist deutlich zu erkennen, dass Spammer seit Mitte November offenbar daraus lernen, ob ihr Werbemüll angenommen wird oder nicht. Kunden, die ihren Mail-Verkehr zunächst selbst annehmen und zum Filtern weiterleiten, erhalten bereits deutlich mehr Spam als noch im November. Bei denjenigen, die verdächtige Mails gleich ablehnen lassen, ist die Zahl der Zustellversuche dagegen regelrecht zusammengebrochen.

Nicht ganz so deutlich äußert sich eleven: Der Filter-Anbieter bestätigt zwar, dass die Zustellrate bei Referenz-Accounts, die zunächst alle Mails annehmen, wieder praktisch so hoch ist wie zu McColo-Zeiten. Es scheine auch bei einigen Kunden einen Zusammenhang zwischen Rejects und Spam-Entwicklung zu geben, aber keine einheitliche Entwicklung.

Peer Heinlein von Heinlein Professional Linux Support, dessen Systeme ebenfalls eine große Zahl von E-Mails im Kundenauftrag verarbeiten, bestätigt dagegen die Vermutung, dass sich Rejects in den letzten Wochen stark auf die Zahl der Zustellversuche ausgewirkt haben. Nach seinen Beobachtungen ist deren Zahl seit etwa Mitte Januar "dramatisch gesunken".

Auch die Zahl der Blacklist-Abfragen bei der iX, ein guter Indikator für die allgemeine "Reject-Lage", sinkt etwa seit dem Jahresbeginn. IP-Blacklists werden häufig dazu eingesetzt, E-Mails abzuweisen, auch wenn diese Vorgehensweise umstritten ist. Warum Spam-Versender momentan einen Bogen um die etwas wehrhafter konfigurierten Systeme machen, ist unklar. Die meisten zunächst angenommenen Mails landen schließlich ebenfalls in digitalen Mülltonnen.

Quelle : www.heise.de

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Re: Beginnen Spammer zu lernen?
« Antwort #25 am: 21 Februar, 2009, 09:02 »
Die Spammer lernen nicht nur dazu, sie werden auch wieder deutlich dreister.
So stammt ein Teil der hier eintreffenden Spams, der zumindest Standard-Filter überwindet, derzeit von Servern wie india597.server4you.de (HELO email-marketing-schmidt.de) [85.25.151.129] oder static-ip-85-25-249-26.inaddr.intergenia.de (HELO schmidt-werbepost.de) [85.25.249.26] oder auch h1459891.stratoserver.net (HELO aol.de) [85.214.60.88]Also nicht immer nur aus den USA oder China.
Umso mehr fehlen hierzulande offizielle Stellen, an die man Spam einfach weiterleiten kann, um den Sch... zu unterbinden oder sogar verfolgen zu lassen.
Dem Schmidt aus Dresden (nach Auskunft von denic) muss jedenfalls schleunigst das Handwerk gelegt werden.
Illegal ist's allemal.
« Letzte Änderung: 22 Februar, 2009, 18:52 von Jürgen »
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Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
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,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

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Viele E-Mail-Dienste erhalten schlechte Noten
« Antwort #26 am: 25 Juni, 2009, 13:04 »
Die Stiftung Warentest hat schlechte Noten an die Anbieter von E-Mail-Diensten verteilt. Keiner der 18 getesteten Anbieter konnte mit dem Qualitätsurteil "Gut" abschneiden.

Im Vergleich kostenloser und bezahlter E-Mail-Dienste spreche vieles für die Gratisvariante. Doch man sollte seine Post nicht jedem Dienst anvertrauen und auch große Anbieter wie AOL, Microsoft Hotmail und T-Online Basic ließen beim Test Federn, teilte Warentest mit

Der Anbieter 1email.eu erhielt sowohl in der Standard-, als auch in der Profi-Variante ein "Mangelhaft". Der Testsieger Google Mail besteche hingegen durch ein großes Postfach und eine Anhanggröße von bis zu 20 Megabyte, hieß es. Einigen E-Mail-Diensten bereitet dies aber große Probleme.

So wurde bei AOL E-Mail und Windows Live Hotmail eine langsame Datenübertragung festgestellt und Anbieter wie DirectBox, Web.de FreeMail und 1email.eu lassen erst gar keine Anhänge zu, die größer als zwei bis vier Megabyte sind.

Wirklich geschützt vor Spam sei man bei fast keinem der E-Mail-Dienste, doch es lassen sich Unterschiede feststellen, so Warentest. Wird man bei GMX FreeMail und Web.de mit Werbemails überhäuft, so war Yahoo Mail Plus im Testzeitraum sogar werbefrei und auch bei Acor Pia basic erschien erstaunlich wenig Werbung. Probleme mit dem Virenschutz gab es nur bei zwei der Anbieter.

Mängel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen treten hingegen häufig auf. Eine Vielzahl unzulässiger Klauseln führt so bei Anbietern wie zum Beispiel Windows Live Hotmail, Web.De Club und Yahoo Mail zu einer Abwertung des Ergebnisses. Zudem liest man Kuriositäten in den Internetauftritten verschiedener Anbieter. Nutzer von Hotmail dürfen nicht "engstirnig" sein und auch T-Online verbietet Inhalte, die "das Ansehen der Deutschen Telekom schädigen könnten".

Quelle : http://winfuture.de

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T-Online-Mails erheblich verspätet
« Antwort #27 am: 03 September, 2009, 19:20 »
Seit einigen Tagen verzeichnen die Spam-Fallen der iX eine erhebliche Zunahme unerwünschter E-Mails, die von T-Online-Konten ausgehen. Das allein ist noch nicht sonderlich besorgniserregend. Je nachdem, welchen Provider die Täter gerade besonders intensiv unter Beschuss nehmen und zum Weiterverbreiten ihres Mülls missbrauchen, leiden manche vorübergehend ungewöhnlich stark unter Spam.

Doch die unerwünschten E-Mails sind laut den Kopfzeilen, die die T-Online-Mailserver eintragen, zum Teil mehrere Tage lang in den internen Systemen unterwegs, bevor sie den Weg zum Mailserver des Empfängers finden. Den Rekord unter den zuletzt eingegangenen Mails hält eine, die am 1. September um 3:07 Uhr bei T-Online ein- und am 3. September um 18:22 Uhr bei GMX ausgeliefert wurde. Ähnliche Verspätungen waren bei web.de- und anderen Adressen zu verzeichnen, die die iX eigens zum Empfangen von Spam eingerichtet hat.

Dass die ungewöhnlich hohe Spam-Aktivität auch die Ursache für die schleppende Mail-Bearbeitung ist, lässt sich zurzeit nur vermuten. Eine Stellungnahme von T-Online war bisher unter Verweis auf die laufende IFA nicht zu erhalten. Anwender von T-Online-Mail sollten sich darauf einstellen, dass ihre Mails derzeit nicht im gewohnten Tempo ihr Ziel erreichen. Und die Empfänger sollten vor einer ungehaltenen Antwort auf scheinbar verspätet geschriebene T-Online-Mails zunächst das Versanddatum prüfen.

Quelle : www.heise.de

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Botnetz ließ T-Online-Mail stolpern
« Antwort #28 am: 04 September, 2009, 17:46 »
Die in den vergangenen Tagen beobachtete, von Mailservern bei T-Online ausgehende Spam-Welle haben offenbar mehrere verseuchte PCs eigener Kunden ausgelöst. Wie Telekom-Sprecher Ralf Sauerzapf gegenüber der iX erläuterte, war die Aktivität der kompromittierten Systeme als Teil eines Botnetzes auch die Ursache für die zum Teil überaus schleppende Mail-Verarbeitung. Die Zustellung einiger E-Mails von T-Online-Kunden ließ tagelang auf sich warten.

Seit 4:00 Uhr in der Nacht auf den heutigen Freitag seien alle betroffenen PCs vom E-Mail-Dienst abgeklemmt, so Sauerzapf. Seitdem würden neu versendete E-Mails im gewohnten Tempo abgearbeitet. Keine E-Mail sei verlorengegangen. Da die in letzter Zeit angewachsenen Mail-Warteschlangen noch nicht komplett abgearbeitet seien, könne jedoch noch die eine oder andere ältere E-Mail in den Postfächern der Empfänger erscheinen. Wer sichergehen wolle, dass seine E-Mail schnell ankommt, solle sie noch einmal versenden.

Selbst diejenigen Kunden, die das Unheil durch einen fahrlässigen Umgang mit Schadsoftware heraufbeschworen hatten, können nach wie vor auf ihre E-Mails zugreifen – allerdings nur über die Webseiten von T-Online. Von allen anderen Mail-Funktionen sind sie so lange abgeschnitten, bis sie ihre Rechner entseucht haben.

Quelle : www.heise.de

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Spam kommt gut an
« Antwort #29 am: 25 März, 2010, 13:35 »
"Käufer auf beiden Seiten des Atlantiks machen Spammer fett und froh." Die Botschaft, die die Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG) zusammen mit Ergebnissen einer aktuellen Studie verbreitet, lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Und sie scheint nötig, denn nach wie vor gibt es offenbar mehr als genug Anwender, die allen Gefahrenhinweisen zum Trotz auf alles klicken, was irgendwie interessant aussieht.

Die MAAWG hat ihre Studie erstmals auf europäische Länder ausgeweitet und sieht die Vorjahresergebnisse aus den USA im Wesentlichen bestätigt. Nach den Erkenntnissen der Anti-Spam-Experten haben mehr als die Hälfte (57 %) der befragten Erwachsenen ausgesagt, bereits auf Spam in einer Weise reagiert zu haben, die dem Treiben der Täter Vorschub leistet. Dazu gehören neben dem Öffnen der E-Mail das Weiterleiten oder das Anklicken von URLs in den Spam-Mails. Fast die Hälfte dieser Gruppe (46 % und somit rund ein Viertel der Gesamtheit) tat dies in voller Absicht, also im Wissen, dass es sich nicht um ein seriöses Angebot handelte.

Neben möglichem Fehlverhalten in der Vergangenheit fragte die MAAWG aktuelle Gewohnheiten der Mail-Adressaten ab, und auch die werfen kein gutes Licht auf die Anwenderschaft. Nur 60 Prozent gaben explizit an, anscheinend betrügerische E-Mails nicht zu öffnen, und jeder achte Empfänger (12 %) klickt darin trotz eines mulmigen Gefühls auf einen Link, der eine Austragung aus der Mailingliste verspricht.

Quelle : www.heise.de

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