Autor Thema: Prozessornews diverser Hersteller  (Gelesen 55678 mal)

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Startschuss für Intels neue Doppelkerne
« Antwort #210 am: 04 Januar, 2010, 09:28 »
Anlässlich der Consumer Electronics Show (CES), die am Mittwoch in Las Vegas beginnt, stellt Intel-CEO Paul Otellini persönlich eine Fülle neuer Produkte vor. Darunter sind außer den bereits avisierten Atom-Prozessoren N450, D410 und D510 gleich elf Mobilprozessoren sowie sieben Prozessoren für Desktop-PCs, die jeweils zwei CPU-Kerne aus der 32-Nanometer-Fertigung und eine Art Chipsatz-Northbridge in einem Gehäuse vereinen, also CPU, GPU, Speicher- und PCI-Express-Controller in einem Bauelement. Die Gehäuse dieser Arrandale- und Clarkdale-Prozessoren besitzen zwar jeweils ebensoviele Kontaktflächen wie die bereits lieferbaren Quad-Core-Prozessoren mit den Codenamen Clarksfield (Mobil, PGA988: Core i7-900XM, i7-800QM, i7-700QM) und Lynnfield (Desktop-PCs, LGA1156: Core i7-800, Core i5-700), doch die Grafikfunktionen lassen sich nur auf Hauptplatinen mit den ebenfalls neuen Chipsätzen QS57, QM57, HM57 und HM55 für Notebooks beziehungsweise H55, H57 oder Q57 für Desktop-PCs nutzen: In den Prozessoren stecken zwar jeweils Grafikkerne, doch die Anbindung der Displays übernehmen die erwähnten Chipsätze – die übrigens wie PM55/P55 nur noch aus einem Bauelement bestehen, das Intel nun Platform Controller Hub (PCH) nennt.

Die neuen Doppelkerne aus der 32-nm-Fertigung gehören bereits zur zweiten Nehalem-Generation alias Westmere; Intel hat kleinere Verbesserungen eingebaut, etwa zusätzliche Befehle, die Kryptografie nach Advanced Encryption Standard (AES) beschleunigen sollen. Diese Neuerungen bringen nach ersten Experimenten im c't-Labor noch wenig, allerdings präsentierten sich die als Testmuster verfügbaren Prozessoren Core i5-520M (im Dell-Notebook Studio 15) und Core i7-661 auf dem Desktop-PC-Mainboard Intel DH55TC als enorm leistungsfähig und besonders effizient; im Leerlauf liegt ihre Leistungsaufnahme sehr niedrig, was lange Akkulaufzeiten bei Mobilrechnern und niedrige Energiekosten bei Desktop-PCs ermöglicht.

Die Intel-Neulinge untersützen grundsätzlich Hyper-Threading sowie Turbo Boost, aber je nach Baureihe und Preis sind nicht alle Funktionen freigeschaltet. Bei den Desktop-PC-Doppelkernen bringt Turbo Boost allerdings auch weniger als bei den Quad-Cores, weil sie bereits im "Normalbetrieb" sehr hohe Taktfrequenzen von bis zu 3,46 GHz erreichen – damit übertrumpfen sie schon ohne Turbo die bisher schnellsten Dual-Core-CPUs der Baureihe Core 2 Duo 8000. Die theoretisch höchste Turbo-Taktstufe ist in der Praxis selten erreichbar, denn dazu muss der zweite physische Kern in einem tiefen Schlafmodus – mindestens C3 – ruhen, was bei modernen Multi-Tasking-Betriebssystemen selten vorkommt. Bei den Mobilprozessoren bringt Turbo Boost mehr, weil der Unterschied zwischen der nominellen und der maximalen Taktfrequenz viel größer ist als bei den Desktop-PC-CPUs.

Leider hat Intel bei den Produktbezeichungen viel Verwirrung angerichtet, denn außer der Taktfrequenz gehen auch Funktionen in das Namensschema ein; so kommt es etwa, dass der Mobilprozessor Core i7-640LM mit niedrigerer Taktfrequenz arbeitet als der gleich teure Core i7-620M, der aber auch mehr Strom schluckt. Außerdem unterscheiden sich die Namensschemata der mobilen und stationären Produkte: Core-i7-Doppelkerne gibt es für Desktop-Rechner nicht.

Beim Core i5-661 handelt es sich um eine Variante des Core i5-660 mit höherer Taktfrequenz des eingebauten Grafikkerns, der deshalb unter Volllast auch mehr Leistung benötigt. Die 3D-Performance der jetzt Intel HD Graphics genannten Einheit liegt höher als etwa beim Graphics Media Accelerator (GMA) X4500 des Chipsatzes G45, doch Onboard-Grafik taugt noch immer bloß für weniger anspruchsvolle 3D-Spiele.

Bei Core i5-430M, Core i3-350M und Core i3-330M handelt es sich um von Intel sogenannte "Off-Roadmap"-Produkte, die nur für OEMs gedacht sind und deshalb in den öffentlichen Preislisten nicht auftauchen. Der Pentium G6950 ist zwar bereits im Handel erhältlich , aber auch dafür nennt Intel noch keine Preise.

Quelle : www.heise.de

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Neue Prozessorversionen und kleine Preisabschläge bei Intel
« Antwort #211 am: 19 Januar, 2010, 16:18 »
Auch nach der (Fast-)Komplettierung der neuen Desktop-PC-Produktpalette mit den Baureihen Core i7-900, Core i7-800, Core i5-700, Core i5-600, Core i3-500 und Pentium G6000 führt Intel noch neue Prozessoren in den älteren Baureihen Core 2 Quad, Pentium E6000 sowie Celeron E3000 ein. Auch die Billig-Mobilprozessorfamilie Celeron T3000 erhält Zuwachs. Dadurch sinken einige Preise von langsameren Prozessoren. In der offiziellen Preisliste vertreten sind jetzt auch sparsamere, teurere und langsamere "S"-Versionen der Quad-Core-Prozessoren Core i7-860 und Core i5-750 – aber der Reihe nach:

* Der Core 2 Quad Q9500 entspricht mit 2,83 GHz Taktfrequenz und 2 × 3 MByte L2-Cache weitgehend dem schon länger lieferbaren Core 2 Quad Q9505, ist aber mit 183 US-Dollar um 30 US-Dollar oder 14 Prozent billiger.
* Der Pentium E6600 läuft mit 3,06 GHz um eine halbe Multiplikatorstufe (11,5 statt 11) beziehungsweise 4,6 Prozent schneller als der Pentium E6500 (2,93 GHz); der Neuling kostet mit 84 US-Dollar dasselbe wie bisher sein Vorgänger, der um 12 Prozent billiger wird (jetzt 74 US-Dollar).
* Auch der Celeron E3400 mit 2,6 GHz verdrängt seinen bisher 53 US-Dollar teuren Vorgänger Celeron E3300 (2,5 GHz), der fürderhin um 19 Prozent billiger zu haben ist (43 US-Dollar).
* Nach dem gleichen Muster degradiert der Mobile Celeron T3300 (2,0 GHz/86 US-Dollar) den Mobile Celeron T3100 (1,9 GHz, jetzt 80 US-Dollar).

Als sogenannte "Low-Power"-Vierkerne für Desktop-Rechner verkauft Intel bisher die 65-Watt-TDP-Prozessoren Core 2 Quad Q9550S (320 US-Dollar), Q9505S (277 US-Dollar), Q9400S (245 US-Dollar) sowie Q8400S/Q8200S (je 213 US-Dollar). Nun stehen in der Preisliste auch die Lynnfield-Nehalems Core i7-860S (337 US-Dollar) und Core i5-750S (259 US-Dollar), die im Unterschied zu den 95-Watt-TDP-Versionen Core i7-860 (284 US-Dollar) und Core i5-750 (196 US-Dollar) "nur" 82 Watt Thermal Design Power unter Volllast aufnehmen sollen. Der Unterschied zu den 65 Watt der "alten" Core-2-Prozessoren kommt durch die zusätzlich integrierten Funktionsblöcke der Nehalem-Prozessoren zustande, die ja zusätzlich je einen Speicher-Controller und einen PCI Express Root Complex enthalten. Früher steckten diese Funktionen in der Chipsatz-Northbridge.

Verwirrenderweise liegt die nominelle Taktfrequenz bei Core i7-860S und Core i5-750S mit 2,53 beziehungsweise 2,40 GHz um jeweils 266 MHz (also zwei Multiplikatorstufen) niedriger als bei den 95-Watt-Versionen (2,80/2,66 GHz); allerdings funktioniert auch bei den sparsameren Vierkernen Turbo Boost bis zur jeweiligen Höchststufe der 95-Watt-Versionen, also bis zu 3,46 beziehungsweise 3,20 GHz bei Belastung von jeweils nur einem einzigen Kern.

Einige PC-Hersteller schalten übrigens zumindest bei einigen ihrer Core-i5- und Core-i7-Rechner Turbo Boost gar nicht erst ein – darauf sollte man beim Kauf achten.

Quelle : www.heise.de

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Prozessoren - Neuer Taktweltrekord: 8.199 MHz
« Antwort #212 am: 25 Januar, 2010, 12:08 »
Obwohl Taktraten bei heutigen Prozessoren nicht mehr direkt auf die Leistung schließen lassen, ist ein Weltrekord in Sachen Prozessor-Takt noch immer etwas Besonderes.

Der neue Weltrekord von 8.199 MHz wurde von dem User TIN_EOF aus dem XtremeSystems-Forum aufgestellt. Wie in solchen Fällen üblich, wurde wieder Flüssigstickstoff für die Kühlung des Prozessors verwendet.


Kurioserweise wurde der für den Rekord verwendete Intel Celeron 347 vorher extrem hohen Temperaturen von über 170 Grad Celsius ausgesetzt, um den Heatspreader zu entfernen. Die Verbindung zwischen CPU und Heatspreader besteht aus dem Metall Indium mit einem Schmelzpunkt von ca. 157 Grad.

Durch die direkte Kühlung des Kerns konnten die vorher mit Heatspreader erreichten 7,9 GHz noch übertroffen werden. Auch 8.203 MHz wurden erreicht, konnten aber nicht mit CPU-Z verifiziert werden, ein Takt von 8.199 MHz hingegen schon. Der neue Rekord ist übrigens gerade einmal 18 MHz über der alten Bestmarke.

Quelle : www.gamestar.de

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Sechs-Kern-Prozessor von Intel
« Antwort #213 am: 11 März, 2010, 08:47 »
Nicht kleckern, klotzen. Unter dieses Motto könnte Intel den heute vorgestellten Core i7-980X Extreme Edition stellen. Der Prozessor mit dem Codename Gulftown  bringt es mit seinen sechs Kernen und 12 MByte L3-Cache auf 1,17 Milliarden Transistoren. Diese drängen sich dank 32-nm-Fertigung auf einem 248 mm² großen Silizium-Die. Das neue Flaggschiff bietet Intel nur für die Fassung LGA1366 mit ihren drei Speicherkanälen an.

248 mm² belegen die 1,17 Milliarden Transistoren des Sechskern-Prozessors Core i7-980X Extreme Edition auf dem Silizium-Wafer.

Dank Hyper-Threading  kann das Betriebssystem gar 12 Threads parallel anstoßen. An dieser Stelle trennt sich dann auch die Software-Spreu vom -Weizen: Nur wenn das Anwendungsprogramm es schafft, alle realen und virtuellen Kerne zu füttern, beeindruckt die Rechenleistung des Hexa-Core: Im Cinebench, der die Engine des 3D-Renderers Cinema 4D nutzt, kommt er auf über 28.063 Punkte und liegt damit knapp 40 Prozent über dem ebenfalls mit 3,33 GHz getakteten Quad-Core i7-975. Auch das Übersetzen des Linux-Kernels (ohne Module) lässt sich sehr gut parallelisieren und dauert auf dem Hexa-Core nur noch rund 30 Sekunden (i7-975: 42 Sekunden). Im BAPCo SYSmark, der versucht, typische Büro- und Multimediaaufgaben mit Standard-Software zu simulieren, liegen die beiden CPUs indes gleich auf. Das gilt übrigens auch für die TDP von 130 Watt und den Listenpreis, den Intel mit 999**US-Dollar angibt.

Wie schon bei den anderen 32-nm-CPUs sind auch beim i7-980X die "AES  New Instructions" (AES-NI) mit von der Partie. Dank ihnen ist der Hexa-Core 2,5-mal so schnell wie der Quad-Core, wenn es darum geht, mit Winzip 14 Dateien zu packen und gleichzeitig zu verschlüsseln. Ansonsten nutzt bisher aber kaum Software die neuen Befehle. Auch sonst kann es bei älterer Software zu Problemen kommen. So brach die Performance des Hexa-Cores in einigen Teildisziplinen des BAPCo Sysmark um bis zu 23 Prozent ein, wenn er unter Windows Vista statt Windows 7 lief.

Als Mainboard empfiehlt Intel das DX58SO Smackover mit X58-Chipsatz und Fassung LGA1366 für über 200 Euro.

Ausführliche Messungen und einen Vergleich mit allen anderen wichtigen Prozessoren für Notebooks und Desktop-PCs finden sich im großen CPU-Wegweiser in c't 07/10 ab S.136 (ab 15. März am Kiosk erhältlich).

Welcher Teufel Intel bei der Namensgebung geritten hat, erschließt sich uns unterdessen nicht. So hieß der bisherige Übertakter-Prozessor "Core i7-975 Extreme Edition" ohne "X" im Namen. Das bekommt nun der Hexa-Core, dessen Nummer sich gerade einmal um 5 Zähler unterscheidet. Noch schlimmer: Die Spatzen pfeifen bereits den Namen eines etwas langsameren Sechskerners von den Dächern: i7-970. Damit würden sich die Nummernbereiche sogar überlappen.

Den Multiplikator beschränkt Intel bei den Extreme-Edition-Prozessoren nicht nach oben, damit sie sich leichter übertakten lassen. Ungeachtet dessen darf die automatische Übertaktungsfunktion Turbo Boost die Taktfrequenz um zwei 133-MHz-Stufen auf 3,6 GHz anheben, wenn mindestens vier Kerne schlafen, sonst immerhin um eine.

Der mit dem Hexa-Core ausgelieferte Kühlkörper pustet die Luft nicht mehr – wie unlängst noch von Intel selbst empfohlen – auf die Spannungswandler, sondern parallel zum Mainboard.

Dem Prozessor legt Intel auch einen komplett überarbeiteten Kühler bei. Dieser gehört in die Familie der Tower-Kühler und pustet die Luft parallel zum Board durch die Kühlrippen. Bisher hatte Intel selbst immer zu sogenannten Top-Blowern geraten, deren Luftstrom auch die Spannungswandler überstreicht. Ein Intel-Sprecher betonte allerdings, dass man nicht beabsichtige den neuen Kühler mit anderen CPUs als dem i7-980X auszuliefern.

Auch AMD hat einen Sechskernprozessor in Vorbereitung, der wahrscheinlich Phenom II X6 heißen wird, aber noch nicht offiziell vorgestellt ist. Auch Intels Server-Varianten des Gulftown (Codename Westmere) lassen noch ein wenig auf sich warten.

Quelle : www.heise.de

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AMD: Prozessoren mit "Turbo-Core"-Betrieb und neue Chipsätze erwartet
« Antwort #214 am: 09 April, 2010, 19:56 »
Schon bisher kontert AMD die Turbo-Boost-Funktion einiger Intel-Prozessoren, bei der einzelne Kerne von Multi-Core-Prozessoren höher takten, wenn andere nichts zu tun haben. Doch die bisherige AMD-Lösung setzt auf die Übertaktungssoftware AMD Overdrive, die nur unter Windows funktioniert. Künftige AMD-Prozessoren sollen hingegen dank "Turbo CORE Technnology" ganz ähnlich wie Intel-Prozessoren mit Turbo Boost arbeiten: Wenn mindestens die Hälfte aller Kerne eines Prozessors in einen Schlafmodus umgeschaltet hat, können die restlichen mit einer höheren als der nominellen Taktfrequenz laufen.

Im Detail funktioniert der AMD-Turbo aber etwas anders als bei Intel: Bei den Nehalem- und Westmere-Prozessoren mit Turbo Boost (Core i7-900, Core i7-800, Core i5-700, Core i5-600, Xeon 5500, Xeon 5600, Xeon 3500, Xeon 3400 und diverse Mobilprozessoren) laufen alle Kerne stets mit exakt derselben Taktfrequenz – sofern sie nicht schlafen. Damit Turbo Boost funktioniert, muss das Mainboard(-BIOS) mindestens den Schlafmodus C3 freischalten; je nach CPU sind auch C4 oder C6 möglich.

Bei AMD-Prozessoren der K10-Generation kann hingegen jeder einzelne Kern mit einer unterschiedlichen Taktfrequenz laufen. Nach den bisher von AMD veröffentlichen Turbo-Core-Informationen sinken nicht benötigte Kerne auf ihre jeweils niedrigste mögliche Frequenz ab – oft sind das 800 MHz – und schalten dann in einen Halt-Modus wie C1, C1e oder tiefer um. Sofern Turbo Core freigeschaltet wurde und mindestens die Hälfte aller vorhandenen Kerne schläft, steigert der Prozessor seine Kernspannung und dann auch die Taktfrequenz der laufenden Kerne, und zwar je nach CPU-Version um 400 oder 500 MHz. Wie auch bei Intels Turbo Boost sollen Turbo-Core-Prozessoren unter allen Betriebs- und Belastungszuständen ihre maximale Thermal Design Power (TDP) nicht überschreiten. Vermutlich liegt die Volllast-Leistungsaufnahme beim Betrieb von wenigen übertakteten Kernen sogar deutlich niedriger als beim Betrieb sämtlicher Kerne mit der Nominalfrequenz.

Zu den ersten Turbo-Core-Prozessoren soll der erwartete Hexa-Core Phenom II X6 (alias Thuban) gehören, der innerhalb der nächsten Wochen erwartet wird. Vermutlich kommt auch eine Quad-Core-Version mit Turbo Core. Preise und nominelle Taktfrequenzen stehen noch nicht fest, auf Preisvergleich-Webseiten ist jedoch als bisher schnellste Version ein Phenom II X6 1075T mit 3 GHz zu finden, bei dem also drei Kerne auf 3,4 oder 3,5 GHz kämen. Der zurzeit schnellste Desktop-PC-Prozessor von AMD ist der Phenom II X4 965 Black Edition mit 3,4 GHz.

Gleichzeitig mit der Einführung der AMD-T-Prozessoren werden neue Chipsätze für Desktop-PC-Mainboards erwartet, bei denen jeweils die Southbridge SB850 mit sechs SATA-6G-Ports zum Einsatz kommt. Der AMD 880G mit integrierter DirectX-10.1-Grafik (Radeon HD 4250) löst den AMD 785G ab, der 870 (ohne Grafik) den 770. Auch ein neuer High-End-Chipsatz für Mainboards mit mehreren Grafikkarten im CrossfireX-Verbund wird unter dem Namen 890FX erwartet. Mehrere Mainboard-Hersteller, etwa Asrock, Biostar oder MSI, haben bereits damit bestückte Platinen angekündigt, darunter auch einige mit dem USB-3.0-Adapterchip von NEC.

Die meisten Boards sind nun für DDR3-SDRAM ausgelegt; der jüngere Speichertyp ist auf dem taiwanischen Spot-Markt teilweise schon billiger zu haben als DDR2-Chips – zurzeit liegen die Hauptspeicherpreise für beide Typen recht hoch.

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Intel Core i5-680 - Schnellster DualCore erhältlich
« Antwort #215 am: 19 April, 2010, 13:11 »
Intel listet in seiner neueste Preisliste vom 18. April den neuen Core i5-680. Mit 3,6 GHz ist die Sockel-1156-CPU Intels aktuell schnellster DualCore-Prozessor.

Der Core i5-680 stellt das neue Flaggschiff von Intels Clarkdale-Serie mit 32-nm-Fertigung dar. Er übertrumpft das bisherige Spitzenmodell i5-670 um 133 MHz. Intel listet den i5-680 mit 294 US-Dollar, der i5-670 (in Deutschland für rund 250 Euro zu haben) wird unverändert mit 284 Dollar aufgeführt, also gerade mal 10 Dollar weniger. Eine mittelfristige Preiskorrektur nach unten ist deshalb wahrscheinlich.

Überhaupt wurde auffälligerweise kein einziger Preis reduziert. Da Intel in nächster Zeit weitere Desktop-Modelle einführen will, dürften Anpassungen aber recht bald erfolgen.
Mit dem i5-680 führt Intel ein weiteres, für Spieler aber kuam interessantes Modell in den Markt ein: Die DualCore-CPU E5500 für den älteren Sockel 775. Er kommt auf 2x2,80 Ghz bei einem FSB von 800 MHz und soll 75 Dollar kosten. Interessanterweise gibt es für einen Dollar weniger bereits den E6500, der mit 2,93 GHz Takt und 1066 MHz FSB spürbar schneller ist.

Quelle : www.gamestar.de

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Befreiungsschlag: AMDs neuer Sechskern-Prozessor
« Antwort #216 am: 27 April, 2010, 07:32 »
Unter 200 Euro soll AMDs brandneuer Prozessor Phenom II X6 1055T kosten und sechs echte Kerne bieten. Mit diesem Angebot will sich AMD aus der Billig-Ecke befreien. Den bislang schnellsten AMD-Prozessor Phenom II X4 965 hielt Intel mit dem Core i5-750 bequem bei der 160-Euro-Marke in Schach und blieb im weiten Bereich darüber unangefochten. Intel hat zwar mit dem Core i7-980X auch einen Sechskerner im Angebot, verlangt dafür aber mehr als 900 Euro.

Und noch an einer anderen Front zieht AMD nach: Bisher hatte nur Intel mit Turbo Boost einen Trick auf Lager, mit dem moderne Vielkernprozessoren auch alte Single-Thread-Software schnell ausführen. Dabei legen sich unbenutzte Kerne schlafen und die übrigen übernehmen deren thermisches Budget, um hochzutakten.

Das Inneleben des Phenom II X6 hat AMD im Wesentlichen vom Server-Prozessor Istanbul übernommen.

AMD nennt diese Übertaktungsautomatik allerdings nicht wie Intel "Turbo Boost" sondern "Turbo Core". Im Prozessornamen kündet ein angehängtes "T" von dieser Funktion. Während der Intel-Turbo aber je nach Zahl der schlummernden Kerne unterschiedlich hoch taktet, sieht AMD genau einen Schritt von 400 oder 500 MHz vor. Konkret bedeutet das beim schnellsten Phenom II X6 1090T, dass drei seiner Kerne mit 3,6 GHz statt mit den standardmäßigen 3,2 GHz laufen können.

Dieses neue CPU-Flaggschiff mit 125 Watt TDP taucht in Preissuchmaschinen derzeit für rund 300 Euro auf. Der nominell mit 2,8 GHz getaktete Phenom II X6 1055T (Turbo: 3,3 GHz) hingegen für weniger als 200 Euro. Noch nicht offiziell von AMD bestätigt, aber ebenfalls schon in den Suchmaschinen zu finden sind ein Phenom II X6 1035T (2,6 GHz), ein Phenom II X6 1075T (3,0 GHz) sowie eine 95-Watt-Version des Phenom II X6 1055T. Gemunkelt wird auch schon über einen Phenom II X4 960T mit 3,0 GHz Taktfrequenz, vier Kernen und Turbo Core. Angeblich sollen sich bei ihm zwei weitere Kerne freischalten lassen.

Ganz neu ist das Innenleben des Sechskerners alias "Thuban" nicht. Es stammt vom Serverprozessoren "Istanbul", den AMD seit Herbst 2009 als Opteron 2300 und 8300 liefert.

Zur Leo-Plattform, deren Namen AMD ursprünglich schon 2008 als Spider-Nachfolger ins Rennen werfen wollte, gehören auch die bereits im Herbst vorgestellten 5800er-Grafikkarten sowie neue Chipsätze. Die größte Neuerung dieser Serie 800 ist unauffällig: Die Schnittelle "A-Link Express III" zwischen Northbridge und Southbridge überträgt nun maximal 2 GByte/s und damit doppelt so viel wie ihre Vorgängerin. Die wäre für die sechs SATA-6G-Ports der Southbridge SB850  ein Flaschenhals.

Der 890GX und sein kleiner Bruder 880G bieten eine integrierte Grafikeinheit und können dieser Sideport-Speicher zur Seite stellen, während der 890FX und der 870 keinen Grafikkern haben.

In den CPU-intensiven Benchmark-Disziplinen setzt sich AMDs Sechskerner vor Intels Vierkerner Core i7-860 und i7-920, die per Hyper-Threading dem Betriebssystem insgesamt acht Kerne vorgaukeln.

Quelle : www.heise.de

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Schnellere Prozessoren durch mehr Rechenfehler
« Antwort #217 am: 08 Mai, 2010, 15:36 »
Auf einer Veranstaltung in Brüssel hat Intel den Prototyp eines RISC-Prozessors vorgestellt, der sich möglichst oft verrechnen darf - dabei wird er nämlich entweder schneller oder sparsamer. Eine Fehlerkorrektur sorgt trotzdem für eine korrekte Funktion der CPU.

Während des ersten europäischen "Research @ Intel Day" zeigte der Chiphersteller einen Versuchsaufbau für "Resilient Computing". Was sich nur unzureichend als "dehnfähige Berechnungen" übersetzen lässt, ist ein neuer Ansatz, um Prozessoren entweder schneller rechnen zu lassen oder ihre Leistungsaufnahme zu reduzieren.


Halbleiter haben die unangenehme Eigenschaft, auf hohe Spannungen - die höhere Takte erlauben - in nicht immer vorhersagbarer Weise zu reagieren. Oft kommt es dabei zu elektronischen Anomalien wie dem Übersprechen zwischen Leitungen oder Durchschlägen von Elektronen. Das kann unter anderem zu falschen Berechnungen führen. Bei geringen Spannungen wiederum kann ein Signal manchmal gar nicht da ankommen, wo es hin soll.

Wenn es aber gelingt, die Fehler auf elektrischer Ebene zu erkennen, kann man sich solche Effekte auch zunutze machen. Statt eine Schaltung immer im sicheren Bereich zu betreiben, in dem sie sich nicht verrechnet, lässt sich die Frequenz deutlich erhöhen.


Das ergibt mehr Fehler, wenn diese sich aber abfangen lassen, bevor die Ergebnisse in den Cache oder Speicher zurückgeschrieben werden, ergibt sich auch mehr Leistung. Auch ein Absenken der Spannung zum Stromsparen ist so möglich.

Um das Resilient Computing auszuprobieren, hat Intel einen Forschungschip namens Palisades gebaut. Er basiert laut Projektleiter Jim Tschanz aus Intels Circuits Lab in Oregon auf einem offenen RISC-Design. Dieses hat Tschanz' Team um Schaltungen erweitert, die die Zustände der CPU überwachen. Dazu zählen unter anderem Timer, welche die Signallaufzeiten messen. Liegen diese außerhalb des sicheren Rahmens, muss ein Fehler aufgetreten sein.

Mehr Performance oder weniger Strom

Dann wird die Pipeline geleert, der Takt gesenkt und nur der Befehl neu angestoßen, der zuletzt ausgeführt wurde. Der Prozessor passt sich also selbst an seine Rechenergebnisse an, weshalb Intel das Konzept auch als "self-tuning processor" bezeichnet. Tschanz erklärte Golem.de, dass die Technik auch Funktionen verwendet, die in der Power Control Unit der aktuellen Core-i-CPUs steckt.


Diese Schaltung aus über einer Million Transistoren stellt den Turbo-Boost zur Verfügung, indem sie den Takt abhängig von Leistungsaufnahme und Wärme automatisch regelt. Dabei erreicht der Turbo bisher bis zu 666 MHz mehr als der Basistakt der CPU, in künftigen Prozessoren soll es laut Tschanz noch viel größere Steigerungen geben. Diese sind dann auch von der Zahl der festgestellten Fehler abhängig.

Bei der Vorführung der Palisades-Testplattform in Brüssel lief der Prozessor als "bare metal" ohne eigenes Betriebssystem, er wurde nur auf Registerebene von einem anderen Windows-PC gesteuert. Dieser stellte auch die Anwendung dar: Kantenerkennung (edge detection) bei Digitalfotos. Indem die Fehlererkennung an- oder ausgeschaltet wurde, ließen sich dabei die Ergebnisse vergleichen.

Bei bis zu 1,4 Millionen Fehlern pro Sekunde waren die Bilder schnell kaum noch zu erkennen; fing Palisades sie ab, ergaben sich Darstellungen wie in guten Bildverarbeitungsprogrammen. Offenbar hatte Intel aber den Takt der CPU für die Demonstration gesenkt, in einem schon früher veröffentlichten Video des Chipherstellers durfte sich Palisades auch über 7 Millionen Mal verrechnen - und lieferte dabei immer noch korrekte Daten.

Laut Tschanz hat sein Team schon tausende von Algorithmen auf den Testchip losgelassen. Da Resilient Computing zu mehr Leistung oder geringerer Leistungsaufnahme dienen soll, verglichen die Forscher dabei stets eine Version von Palisades, die bei einer gegebenen Leistungsaufnahme ohne Fehlerkorrektur eine bestimmte Rechenleistung erzielt. Bei gleicher Performance ließ sich mit der Funktion die Leistungsaufnahme um 21 Prozent senken. Blieb die Leistungsaufnahme auf dem vorgegebenen Wert, konnte die Rechenleistung um 41 Prozent gesteigert werden.

Quelle : www.golem.de

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AMD bringt neue CPUs für Notebooks und Netbooks
« Antwort #218 am: 12 Mai, 2010, 08:58 »
Der CPU-Hersteller AMD hat in Cannes seine beiden neuen Notebook-Plattformen "Danube" und "Nile" vorgestellt. Die neuen Prozessoren sollen vom Netbook bis zum Quad-Core High-End-Notebook alle möglichen Systeme abdecken.

"Danube" und "Nile" sind die letzten Notebook-CPUs auf Basis der inzwischen in die Jahre gekommenen K10-Architektur.Erst 2011 will AMD mit "Sabine" und "Brazos" die ersten "Fusion"-Prozessoren auf den Markt bringen, bei denen eine Grafiklösung integriert wird.

Mit den neuen AMD Phenom II X920, N930 und P920, die jeweils mit 2,3, 2,0 und 1,6 GHz arbeiten und eine TDP von 45, 35 und 25 Watt aufweisen, gibt es erstmals Quad-Core-CPUs von AMD für Notebooks. Auch die Triple-Core-Chips AMD Phenom II N830 und P820 mit ihren Taktraten von 2,1 und 1,8 GHz sind neu. Ihre TDP gibt AMD mit jeweils 35 beziehungsweise 25 Watt.

Hinzu kommen mit dem AMD Phenom II X620 und N620 kommen zwei Dual-Core-CPUs mit jeweils 3,1 und 2,8 GHz Einzug. Alle neuen Notebook-CPUs nutzen den "Camplain"-Kern, müssen aber ohne einen Level3-Cache auskommen. Stattdessen ist der L2-Cache bei den Quad- und Dual-Core-CPUs jeweils zwei Megabyte groß. Die Triple-Core-Prozessoren haben jeweils 1,5 MB L2-Cache.


AMD produziert die neuen Notebook-CPUs auch weiterhin einem 45-Nanometer-Prozess. Angeblich kommen durch Verbesserungen aber geringere Verbräuche zustande. Unter anderem können die neuen Chips nun in einen sparsameren Stand-By-Modus versetzt werden. Bei den Top-Modellen kann die Software "Overdrive" nun auch am Notebook zur Übertaktung verwendet werden.

Ultra-Thin-Notebooks will AMD mit neuen Turion II-CPUs ebenfalls bedienen. Diese Chips sind allesamt zweikernig und arbeiten mit Taktraten von 2,2 bis 2,7 Gigahertz. Sie haben ein oder zwei Megabyte Level2-Cache und Leistungsaufnahmen von 25 bis 35 Watt. Sie sind Teil der "Nile"-Plattform.


Auch im Bereich der Netbooks will AMD nun langsam Boden gut machen, konnte man den noch jungen Low-End-Markt doch bisher nicht wirklich bedienen. Für 10-Zoll-Netbooks soll der neue AMD V105 eingesetzt werden, der über einen einzelnen Rechenkern mit 1,2 GHz taktet. Im Vergleich zum aktuellen Intel Atom N450 mit seinen 5,5 Watt fällt die TDP des V105 mit 12 Watt deutlich höher aus und dieser hat dabei keinen Grafikkern integriert.

AMD will seine neuen Netbook-Chips allerdings vor allem als Teil einer neuen Art von Mini-Laptops verstanden wissen. Diese so genannten "HD Netbooks" werden dazu zusätzlich mit einem ATI Radeon HD 4225 Grafikprozessor ausgerüstet, der in der Lage ist, auch Full-HD-Videos per HDMI in voller Auflösung auszugeben. Als erstes Beispiel für ein HD-Netbook hat AMD-Partner Acer den Acer Aspire One 521 vorgestellt.

Quelle : http://winfuture.de

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Stromspar-Prozessoren von Intel
« Antwort #219 am: 25 Mai, 2010, 15:31 »
Intel  hat vier stromsparende Notebook-Prozessoren mit Core-Technik herausgebracht, den Core i7-660UM mit 1,33 GHz, sowie die CPUs Core i5-540UM, Core i5-430UM und Core i3-330UM mit 1,2 GHz. Alle vier Prozessor-Typen haben zwei Kerne, eine integrierte Grafikeinheit und eine maximale Abwärme von 18 Watt. Die vier unterscheiden sich in der per Turbo Boost für einen Kern erreichbaren Maximalfrequenz: 2,4 GHz beim 660UM,  2 GHz beim 540UM, 1,73 GHz beim 430UM – und kein Turbo Boost, also maximal 1,2 GHz beim i3-330UM.

Den i5-430UM und den i3-330UM will Intel besonders billig verkaufen – damit bietet Intel erstmals in der CULV-Baureihe Arrandale-Prozessoren an. Anfang 2009 hatte Intel begonnen, die jeweils leistungsschwächsten Prozessoren der Stromspar-Baureihen besonders billig anzubieten, obwohl diese LV- und ULV-Prozessoren üblicherweise teurer sind als die normalen Notebookprozessoren. Diese CULV-Baureihe (Consumer Ultra Low Voltage) bestand bisher aus Penryn-Kernen (Core 2, Pentium) und kommt in günstigen Subnotebooks zum Einsatz.

Bisher war der billigste mobile Core i5 der im Januar vorgestellte i5-520UM mit 1,06 GHz für 241 US-Dollar, nun verkauft Intel für diesen Preis den i5-540UM. Die beiden langsameren Neulinge landen nicht in der offiziellen Preisliste, sondern werden nur direkt an Großkunden verkauft – zu einem vermutlich deutlich niedrigeren Preis. Der ULV-Spitzenreiter i7-660UM geht für 305 US-Dollar in den Handel, so viel wie bisher der im Januar vorgestellte i7-640UM mit 1,2 GHz.

Quelle : www.heise.de

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Intel: Übertakten ohne Nebenwirkungen
« Antwort #220 am: 28 Mai, 2010, 11:08 »
Mit einer neuen Prozessorbaureihe will Intel Übertakter locken, denen die Extreme-Edition-Prozessoren zu teuer sind. Den Anfang machen der Doppelkern Core i5-655K mit einer Nominaltaktfrequenz von 3,2 GHz und integrierter Grafik sowie der Vierkerner Core i7-875K (2,93 GHz). Beide haben – wie die Extreme Editions – keinen nach oben begrenzten Multiplikator. Allen normalen CPUs verpasst Intel ab Werk feste Obergrenzen für die Multiplikatoren, an denen auch die Übertaktungsautomatik Turbo Boost nicht vorbeikommt. Die Taktfrequenz eines Prozessors ergibt sich aus dem Produkt von Multiplikator und Basistakt. Nur Letzteren konnten Übertakter bislang variieren, beeinflussten damit aber auch immer PCIe- und Speichertaktfrequenzen.

Die Prozessoren der K-Edition passen zwar in alle LGA1156-Mainboards, lassen sich aber nur übertakten, wenn das BIOS nicht nur die üblichen Optionen zum Einstellen von Basistaktfrequenz, Multiplikator und Kernspannung bietet, sondern auch Zugriff auf die Multiplikatoren für die verschiedenen Turbo-Boost-Stufen – je nach Anzahl der aktiven Kerne – gewährt.

Bemerkenswert ist, dass die Übertaktungsfunktionen der K-Prozessoren mit den Stromsparmechanismen harmonieren. So kann man im BIOS-Setup einstellen, wie weit die Kernspannung steigen darf und muss sie nicht auf einen Wert festlegen. Damit dürfen die Stromsparfunktionen sie im Leerlauf weiterhin absenken. In unseren Experimenten stieg trotz teils saftiger Übertaktung die elektrische Leistungsaufnahme im Leerlauf nicht.



Quelle : www.heise.de

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Fusion: AMD zeigt Demo und nennt Termin
« Antwort #221 am: 02 Juni, 2010, 11:58 »
2006 sprach AMD erstmals über Fusion, die Integration von CPU und GPU in einem Chip. Zwei Jahre später erschien die erste Roadmap, in der als Termin für die beiden Modelle Llano und Ontario 2011 genannt wurde. Und auf der Computex hat AMD sich nun etwas genauer festgelegt: Im ersten Halbjahr 2011 sollen die beiden APU (Accelerated Processing Unit) genannten Chips in den Handel gehen, was also frühestens April heißen dürfte. Momentan verschicke man Prototypen beider Chips an erste Kunden, sagte Senior Vizepräsident Rick Bergmann und hielt einen angeblich aus Fusion-Chips bestehenden Wafer hoch.


In einer kurzen Einspielung präsentierte AMD einen Ausschnitt aus einem 3D-Spiel, das auf einem Ontario-System live gelaufen sein soll. Das System selbst zeigte AMD nicht, doch versicherte Product PR Manager Gary Silcott nach der Pressekonferenz gegenüber heise online, dass es tatsächlich da gewesen sei und sich inzwischen schon auf dem Weg zu einem Kunden befinde.


Noch vor Llano und Ontario will AMD Bobcat und Bulldozer bringen, Chips mit vereinfachten Prozessorkernen, mit denen sich Multicore-Designs einfacher und effizienter aufbauen lassen. Dort hat nicht mehr jeder Kern sämtliche Funktionseinheiten, sondern je zwei teilen sich die Gleitkommaeinheit (FPU). Llano und Ontario bestehen dann aus diesen vereinfachten Cores zusammen mit einem DirectX-11-fähigen Grafikkern.

Quelle : www.heise.de

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Neuer Sechskernprozessor für Desktop-PCs von Intel
« Antwort #222 am: 19 Juli, 2010, 15:53 »
Der Chiphersteller Intel hat drei neue Prozessoren aus der Core-i-Serie vorgestellt und die Preise einiger CPUs gesenkt. Das High-End-Segement erweitert der Chipfertiger um den Sechskernprozessor Core i7-970. Der 32-nm-Chip mit 3,2 GHz Taktfrequenz und 130 Watt Thermal Design Power (TDP) kostet mit 885 US-Dollar nur geringfügig weniger als der im März vorgestellte  Core i7-980X (3,33 GHz, 999 US-Dollar). Bei der Prozessorbezeichnung verwirrt Intel die potentielle Kundschaft jetzt völlig: Während es sich beim Core i7-960 (3,2 GHz) und Core i7-975 (3,33 GHz) um Quad-Core-CPUs handelt, enthält der neue Core i7-970 sechs Prozessorkerne.

Ebenfalls neu ist die Sparvariante Core i7-870s (82 Watt TDP). Sie arbeitet lediglich mit 2,66 GHz statt mit 2,93 GHz wie der Core i7-870 (95 Watt TDP), kann aber wie dieser mit Turbo Boost auf bis zu 3,6 GHz hochtakten. Den Preis für den Core i7-870 senkt Intel um fast 50 Prozent, da er sonst teurer als der gleichschnelle Core i7-875K mit offenem Multiplikator und dem Core i7-870s wäre. Zudem erweitert Intel seine Preisliste um den Quad-Core-Prozessor Core i5-760 und die Nettop-CPUs Atom D525 und D425.

Die weiteren Preissenkungen betreffen den Core i3-540, den Ultra-Low-Voltage-Mobilchip Core i7-640UM sowie die LGA775-Prozessoren Pentium E6600 und E5500. Bei Letzteren dünnt Intel sukzessive das Angebot aus und stellt den Verkauf des Core 2 Duo E7400, Pentium E6300 und Celeron E3200 ein. Bei den LGA771-Serverprozessoren nahm der Prozessorhersteller mit Ausnahme des Xeon E5440 und L5410 die kompletten Serien X5400, L5400, E5400, X5200 und E5200 mit Wolfdale- beziehungsweise Harpertown-Kern aus dem Programm.



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AMD Fusion - »Zacate«-CPU mit DX11-Grafik noch dieses Jahr
« Antwort #223 am: 27 Juli, 2010, 16:49 »
Unter dem Codenamen »Zacate« sollen laut einer aktuellen AMD-Roadmap noch im vierten Quartal diesen Jahres die ersten »Fusion«-Hybridprozessoren erscheinen.

AMD will offenbar Ende 2010 mit dem Verkauf der Hybrid-Prozessoren mit Namen »Fusion« beginnen, die CPU und GPU auf einem Die vereinen. Das geht zumindest aus einer aktuellen Roadmap für die kommenden Monate hervor, die kürzlich im Ati-Forum auftauchte. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die in 32nm gefertigten »Llano«-Chips. Viel mehr basieren die ersten, »Zacate« genannten Fusion-Chips vermutlich auf den 40nm-»Ontario«-Chips. Aus den Angaben geht hervor, dass vorerst zwei Prozessoren erscheinen sollen: Eine Variante mit einem Kern und einer TDP von 18 Watt und eine Zweikernversion mit einem Verbrauch von 25 Watt. Beiden gemein ist die verbaute GPU, die DirectX 11 beherrschen soll.

Primär dürften diese Fusion-Prozessoren in Netbooks eingesetzt werden. Beim Chipsatz für »Zacate« handelt es sich voraussichtlich um den Einsteigerchipsatz »Hudson D1«, der weder USB 3.0 noch SATA 6 Gbit/s beherrscht. Später erscheinende, stärkere »Fusion«-Prozessoren setzen dagegen auf »Hudson D2« inklusive USB-3.0-Support.

Quelle : www.gamestar.de

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Prozessornachwuchs bei AMD und Intel
« Antwort #224 am: 12 August, 2010, 15:59 »
Noch tauchen sie nicht in den offiziellen Preislisten der Hersteller auf, aber eifrige Händler führen sie schon in ihren Listen: AMD und Intel ergänzen gleich mehrere CPU-Familien um einzelne Modelle. Der Sechskerner Phenom II X6 1075T liegt in puncto Preis  und Taktfrequenz (3,0 GHz) zwischen seinen beiden Geschwistern und beherrscht wie diese Turbo Core (3,5 GHz). Diese Übertaktungsautomatik fehlt den ebenfalls neuen Quad-Cores Phenom II X4 970 Black Edition (3,5 GHz) und AMD Athlon II X4 645 (3,1 GHz) sowie dem Doppelkern Phenom II X2 560 (3,3 GHz). Auch die Einkern-Fraktion bekommt mit dem Sempron 145 (2,8 GHz) Nachwuchs. Dessen Preis beziffern Preissuchmaschinen derzeit mit 30 bis 35 Euro. Für den Dreikerner Athlon II X3 450 (3,2 GHz) fehlen bislang Preisangaben.

Den Pentium E5700 hat Intel zwar schon in die eigene CPU-Datenbank eingepflegt, offizielle Preise gibt es aber noch nicht. Laut Gerüchten soll der 3-GHz-Doppelkern für die alte LGA775-Plattform rund 80 Euro kosten.

Intel-Roadmaps, die den Webseiten Computerbase und Expreview zugespielt wurden, verraten ein paar Details über Intels kommende Sandy-Bridge-Prozessoren: Die wichtigste Neuerung dürfte sein, dass dann auch die Quad-Cores in einem 32-nm-Prozess entstehen, die die Kryptoerweiterung AES-NI und einen integrierten Grafikkern besitzen.

Bisher ist von 13 neuen Doppel- und Vierkernprozessoren die Rede, die die Vornamen Core i3 i5 und i7 weitertragen. Im verkorksten Nummernschema der Core-i-Prozessoren schafft sich Intel mit einer vierten Ziffer wieder etwas Luft und ordnet die neuen Chips alle im 2000er-Bereich an. Darunter sind auch Spezialvarianten mit den Zusatzbezeichnungen "K", "S" und "T". Während die Standard-Prozessoren ohne Zusatz und die mit freiem Multiplikator ("K") mit denselben Taktfrequenzen arbeiten, liegen die Nominaltaktfrequenzen der S-Typen (65 Watt) deutlich darunter. Nur im Turbo-Modus können letztere mithalten. Die T-Baureihe läuft immer deutlich langsamer als die übrigen, hat aber nur 35 respektive 45 Watt TDP.

So soll der Core i5-2500 (4 Kerne, kein HyperThreading) nominal mit 3,3 GHz laufen und per Turbo Boost bis zu 3,7 GHz erreichen, wenn nur einer seiner Kerne aktiv ist. Der Core i5-2500S läuft standardmäßig mit 2,7 GHz und die "T"-Ausführung nur mit 2,3 GHz. Letztere erreicht auch im Turbo Modus nur 3,3 GHz, begnügt sich aber dafür mit 45 Watt.

In puncto Taktfrequenz und Cache-Ausbau bringen die neuen Prozessoren wenig und – bis auf die langsame "T"-Modelle bleibt es auch bei den bisherigen TDP-Klassen.

Aus den Roadmaps ergibt sich auch, dass die Grafikkerne der Desktop-CPUs nun auch eine Übertaktungsautomatik und womöglich auch eine dynamische TDP-Verteilung zwischen Grafik- und Rechenkernen bekommen. Diese gab es bislang nur in der Mobilfamilie.

Quelle : www.heise.de

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