Autor Thema: Schüssel winterfest machen  (Gelesen 1136 mal)

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Offline mtron

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Schüssel winterfest machen
« am: 13 September, 2012, 11:57 »
Hallo!

Nachdem der erste Wintereinbruch in den Bergen heuer recht "zeitig" gekommen ist muss ich mich jetzt schon dem Thema widmen. Meine Eltern wohnen in den Bergen auf 1400 Metern Seehöhe in einem recht schneereichen Gebiet. Die Schüssel hat jetzt ~15 Jahre recht gut überstanden, zeigt jetzt aber langsam alterserscheinungen.

Da die Anlage nicht geerdet ist habe ich sie damals nach den Empfehlungen der der ÖNORM für nicht geerdete Sat Anlagen installiert. (ganz kurz: mindestens 1,5 Meter vom unterem Dachgiebel zur Oberkante der schüssel, feedarm darf max 1 m von Gebäudekante abstehen) Das hat zur Folge, dass im unteren drittel der Schüssel des öfteren Schnee liegen bleibt und manchmal auch anfriert.

Probleme beim Empfang habe ich dadurch nicht (trotz quad-LNB) aber der Lack im besagten drittel zeigt doch recht starke abnützungserscheinungen und um dem Feedarm hat sich Rost festgesetzt. (Foto werde ich noch nachliefern wenn ich meine Eltern das nächste mal besuchen fahre)

Wie soll ich hier jetzt weiter vorgehen? Neu lackieren? Wenn ja welchen Lack / Farbe kann ich da verwenden oder gibt es brauchbare alternativen wie zum Beispiel einen Silikonspray?

Hat eventuell auch jemand Erfahrung wie negativ sich der Rost auf die Signalqualität bemerkbar macht? Die Schlechtwetterreserve ist recht klein (50er schüssel mit quad-lnb, Spoke's "lappen" test geht geraded 3noch gut ;) ) darum möchte ich doch eher auf der sicheren seite bleiben

Besten Dank für Anregungen ;)
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Offline Jürgen

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Re: Schüssel winterfest machen
« Antwort #1 am: 13 September, 2012, 15:57 »
Meine zweite Schüssel, billigstes Stahlblech, war zwischendurch schon vollflächig verrostet, und zwar so sehr, dass sich unter den Resten der Originalbeschichtung regelrechte Blasen gebildet hatten.
Der Empfang hatte darunter aber nicht merklich gelitten.

Deshalb, und weil ich die 1m Schüsseln nicht durch die Dachluke kriege, sondern außen herum aus einem Fenster mit stricken hochziehen musste, wollte ich einen Austausch möglichst vermeiden.

So habe ich eines Tages Drahtbürste, Spachtel und 80er Schmirgel genommen und den ganzen Gammel grob abgescheuert.
Anschließend bin ich mit reichlich Kontaktspray mit Oxidlöser dabei gewesen, zweimal im Abstand einer Stunde wiederholt.
So ließ sich das Blech nicht blank kriegen, aber das war auch gar nicht meine Absicht.

Schließlich wollte ich nicht auf die Suche nach einem speziellen infrarotabsorbierenden Lack gehen, oder später zu Frühjahrs- oder Herbstanfang das LNB riskieren.
Der größte Teil der Sonnenstrahlung liegt weit oberhalb der Sat-Frequenzen, also bei viel kürzeren Wellenlängen.
So ist mir eine Rest-Rauhigkeit im Bereich bis ca. 1mm sogar ganz recht, denn die stört bei ca. 3 cm Wellenlänge im Ku-Band praktisch nicht, führt aber bei Infrarot und sichtbarem Licht zu starker Streuung.

Ich hatte noch genug billige Acryl-Vorstreichfarbe und -Weißlack zur Verfügung, und damit habe ich's dann einfach probiert.
Die Reste vom Kontaktspray habe ich vorher noch gründlich mit Spiritus abgewischt. ACHTUNG, dabei natürlich nicht rauchen! Spiritus niemals versprühen, wegen Explosionsgefahr beim kleinsten Funken, z.B. durch statische Entladungen.

Das Resultat ist einwandfrei, seit mehreren Jahren.
Alle F-Verbindungen sind innen mit reiner Vaseline getränkt, auch das hält quasi ewig.
Wetterschutztüllen passen hier nämlich bei den neueren LNBs nicht mehr, und die Schiebehülsen der LNBs selbst helfen nicht gegen Kondenswasser, Nebel & Co.

Rost am LNB-Arm oder sonstwo abseits der Reflektorfläche ist natürlich für den Empfang irrelevant, solange die mechanische Stabilität nicht leidet.
Alle Verschraubungen am Arm, Masthalter usw. hatte ich schon beim Anbau satt mit Acryldichtmasse abgespritzt, zudem bei Kontakt verschiedener Metalle stets mit isolierenden Zwischenlagen gearbeitet.

Wenn an solchen Stellen doch einmal Korrosion einsetzt, kann man entweder demontieren, sorgfältig entrosten usw., oder man haut einfach alle Jubeljahre eine ordentliche Menge harz- und säurefreies zähes Fett ODER Acryl drüber.
Meine Schornsteinklammer, die ich in 1997 angebracht habe, brauchte seitdem nur stellenweise vorsorglich nachgemalt werden, denn bei dem verwendeten Material dürfte selbst schwerster Rostfraß etliche Jahrzehnte brauchen, bevor er statisch von Belang wird. Das gilt für die geschweißten Rahmen und Winkel ebenso wie für die langen Gewindestangen. Letztere werden übrigens jedes Jahr nach Gehör getestet, weil man so die mechanischen Spannungen beurteilen und vergleichen kann. Gegen Effekte von Wärmedehnung usw. liegen zwischen den Rahmen und dem Mauerwerk des Schornsteinkopfes Abschnitte von grob profilierten Nylon-Fahrradreifen, auch uneingeschränkt stabil seit damals.  

Anbei Bilder des Zustands vor der Überarbeitung von 2007.
Beides sieht seitdem und noch heute einwandfrei aus.
Habe nur gerade keine aktuellen Bilder davon zur Hand.

BTW, ich habe hier die höchstgelegene Dachfläche weit und breit, also eine ziemlich exponierte Lage.
Dementsprechend ist die Anlage blitzschutzmäßig natürlich ordentlich am Rahmen des Oberlichts angebunden, alle LNB-Kabel dagegen über Erdungswinkel fett am Potentialausgleich.
Und Schüsseln und Mast haben hier schon manchen schweren Sturm völlig unbeschadet überstanden.
Der Schornsteinkopf wurde so um 1996 neu aufgesetzt und diente danach nur noch vorübergehend als passive Kellerlüftung.
So konnte ich auch meine Kabel ohne Verletzung der Gebäude-Außenhaut hineinführen.
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,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
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3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

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Offline mtron

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Re: Schüssel winterfest machen
« Antwort #2 am: 13 September, 2012, 21:53 »
Hallo Jürgen!

Erstmal Danke für die Auskunft. Dass sich die Sache so problemlos darstellt hatte ich nicht gedacht. Wenn dein 'Rostblech' noch funktioniert hat muss ich mir ja keine Sorgen machen. Ich vermutete, dass durch den Rost Verstreuungen entstehen welche das Signal nicht mehr schön zum Brennpunkt leiten. Aber da dem ja nicht so zu sein scheint muss ich ja nur eine 'kosmetische Renovierung' machen.

Zitat
Ich hatte noch genug billige Acryl-Vorstreichfarbe und -Weißlack zur Verfügung, und damit habe ich's dann einfach probiert.

Wenn das geht ist's natürlich optimal (für die Brieftasche) ;) WErde ich dann gleich machen.

Ich schätze mal nicht dass zu zufällig auch erfahrung mit Schneegestöber hast?  Fällt dir etwas ein mit dem man eine so glatte Oberfläche hinbekommt dass der Schnee sich nicht anhaften kann?  

Bei der terrestrischen Kopfstation, welche den kleinen Ort meiner Eltern mit DVB-T versorgt, (die über Sat gespeißt wird) bleibt nie auch nur eine Flocke in den Schüsseln liegen, also muss da schon was brauchbares am Markt sein.
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Offline Jürgen

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Re: Schüssel winterfest machen
« Antwort #3 am: 14 September, 2012, 02:11 »
Sorry, aber gegen Schneeanlagerung gibt es keine wirkliche Lösung.
Professionelle Schüsseln werden schlicht beheizt, das hilft, kostet aber viel Energie.

Man findet Angebote für spezielle Beschichtungen, aber die verhindern nichts verlässlich, sondern verschieben allenfalls leicht die Bedingungen, unter denen die Anlagerung passiert.
Selbst ein Schmierfilm aus Silikon o.ä. kann z.B. das Anfrieren von Nebel - Rauhreif - nicht verhindern.
Und wenn sich so die erste hauchdünne Schicht Eis gebildet hat, findet jede folgende Schneeflocke trotzdem guten Halt.
Vielleicht rutscht der Kram irgendwann ab, wenn die Haftreibung überschritten wird.
Vielleicht aber auch nicht, je nach Schichtung, Konsistenz und u.U. Umwachsen des Randes.

Das ist genau so komplex wie eine Lawinenprognose.

Ähnliches gilt für Ideen mit Einpacken. Bei jedem möglichen Material und Aufbau gibt es andere Umstände, wo es doch zuschneit, bei keinem keine.

Besen rulez...

Andererseits, wenn das Blech große genug und präzise ausgerichtet ist, spielt ein zugeschneites unteres Drittel u.U. gar keine Rolle. So ist's natürlich hier, weil wer braucht schon 1m...
Viel kritischer sind Schneee-Anlagerungen am Feed.
Da kann es helfen, das LNB auch bei Nichtnutzung weiterhin zu speisen.
Bei mir hat das schon lange ganz gut geholfen, und für ganz kritische Wetterlagen kann ich hier auch jederzeit ein 18 Volt Netzteil einsetzen, statt der sparsamen 12 Volt für Multischalter und Quattros.
Der Stromverbrauch und damit die Erwärmung des LNBs ist bei 18 Volt deutlich höher, weil dort üblicherweise noch immer Linearregler eingesetzt werden, und nicht effiziente aber teure DC-DC-Konverter.

Man könnte natürlich darüber nachdenken, alles in eine Art wirklich wetterfesten Ballon zu tun und den ggf. ferngesteuert aufzublasen und abzulassen.
Aber von einem erfolgreichen langfristigen Einsatz so einer Lösung habe ich noch nicht gehört.
Denkbar erscheint mir noch eine Folie vor'm LNB, die per Seilzug kurz angehoben werden könnte. Wasserfreies Silikon o-ä., Versuch macht kluch...

p.s.
Nimm keine Metallicfarben zum Lackieren, denn die enthalten oft tatsächlich Metallpartikel, die auch für Mikrowellen absorbierend wirken können.
Und keine hochglänzenden Lacke, um im infraroten und optischen Bereich den Brennglaseffekt nicht zu stark werden zu lassen.
Ich habe nämlich vergessen zu erwähnen, dass ich bewusst mit Mattlack gearbeitet habe.
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Re: Schüssel winterfest machen
« Antwort #4 am: 14 September, 2012, 11:49 »
Dankeschön.  Beheizung kommt natürlich nicht in Frage, also doch bei der alten "Besenmethode" bleiben.

Zitat
Nimm keine Metallicfarben zum Lackieren
Dann werde ich doch zum Baumarkt radeln, denn genau so eine Farbe wollte ich nehmen ;)

Schön dass du dein Wissen immer wieder mit uns "nackerbazln" teilst. Deine Auskünfte sind unbezahlbar!
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Re: Schüssel winterfest machen
« Antwort #5 am: 15 September, 2012, 00:06 »
Genau dafür sind wir eigentlich hier.
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Offline Micke

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Re: Schüssel winterfest machen
« Antwort #6 am: 15 September, 2012, 08:24 »
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