Autor Thema: Internet-(H)Aktivisten (Anonymous (4Chan) / LulzSec) diverses ...  (Gelesen 20276 mal)

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Hacker-Gruppe LulzSec greift Website der CIA an
« Antwort #60 am: 16 Juni, 2011, 08:58 »
Es war ein Angriff mit Symbolcharakter: Die Hacker-Gruppe LulzSec hat in der letzten Nacht die Website des US-Geheimdienstes CIA attackiert. Unter der Adresse cia.gov konnte man für mehrere Stunden nichts erreichen - der Browser meldete lediglich eine Zeitüberschreitung beim Verbindungsaufbau.

Via Twitter verbreitete LulzSec die Nachricht "Tango Down - CIA.gov". Erst kürzlich machte die Hacker-Gruppe international Schlagzeilen, als in die Computersysteme des US-Senats eingebrochen werden konnte. Im aktuellen Fall rund um die CIA wurden jedoch keine geheimen Daten gestohlen, da sich diese nicht auf den angegriffenen Webservern befinden. Auch die Funktionsfähigkeit der Behörde war durch diesen Vorfall nicht beeinflusst.

Allerdings hatte dieser Angriff, der vermutlich mit Hilfe eines großes Botnetzes durchgeführt wurde, Symbolcharakter. LulzSec zeigt damit, dass auch die mächtigsten Institutionen dieser Welt hilflos sind, wenn ein Cyberangriff durchgeführt wird. Die New York Times vermutet, dass es sich um eine einfache Denial-of-Service-Attacke gehandelt hat, bei der die Webserver unter der Last unzähliger Anfragen zusammenbrechen.

Wie 'Spiegel Online' korrekterweise anmerkt, lässt sich nicht immer eindeutig feststellen, ob es sich tatsächlich um einen Hacker-Angriff handelt, wenn eine Website nicht erreichbar ist. Oftmals reicht die Verbreitung der Nachricht, dass eine Website gehackt wurde, aus, um die Server in die Knie zu zwingen, da sich viele Menschen davon überzeugen wollen.

LulzSec trat erst in diesem Jahr in Erscheinung und konnte seitdem zahlreiche Hacks durchführen, die für Aufmerksamkeit sorgten. Unter den Opfern befinden sich beispielsweise Sony, Nintendo sowie der US-Fernsehsender PBS.

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4Chan gehackt: Login-Daten von 62.000 Nutzern veröffentlicht
« Antwort #61 am: 16 Juni, 2011, 17:30 »
Einige 4Chan-Nutzer haben Lulzsec gedroht, nun müssen alle Nutzer der Seite dafür büßen. Lulzsec hat bereits über 62.000 E-Mails und Passwörter veröffentlicht und Sympathisanten haben angefangen, diese Daten für eigene Zwecke zu missbrauchen.

Der Streit zwischen Lulzsec und 4Chan.org-Nutzern ist eskaliert. Lulzsec hat 62.000 E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Passwörter von 4Chan-Accounts veröffentlicht. Weitere scheinen in Arbeit zu sein. Bereits am Vortag war 4Chan wegen eines DDoS-Angriffs nicht erreichbar. 4Chan ist eine der reichweitenstärksten Internetseiten weltweit. Aus den recht anarchistischen, bildgewaltigen und nicht immer jugendfreien Foren stammen viele international bekannte Internetphänomene (Memes), ein Beispiel sind die Lolcats.

Im 4Chan-Kanal /b/ hatten Nutzer vor einigen Tagen angekündigt, Lulzsec wegen ihrer immer sinnloseren Aktionen zur Strecke bringen zu wollen. Zwischenzeitlich sollen auf /b/ persönliche Daten von einem mutmaßlichen Lulzsec-Mitglied aufgetaucht sein, sie verschwanden aber schnell wieder.

Lulzsec nahmen die Anfeindungen belustigt zur Kenntnis und kommentierten über Twitter, das zu sein, was die /b/-Nutzer gerne selbst immer sein wollten - und selbst Wurzeln in /b/ zu haben. Gleichzeitig wurde die virtuelle Kriegserklärung angenommen.

4Chan-Gründer Christopher "moot" Poole hat sich bisher noch nicht zu den Vorfällen geäußert. Das Blog und der Twitterfeed seines Unternehmens wurden seit einigen Wochen nicht aktualisiert. 4Chan gilt auch als eine der Geburtsstätten des Anonymous-Kollektivs, das allerdings mit seinen Hacks Ziele verfolgt, die über die reinen Schmähungen seitens Lulzsec hinausgehen. Das wirft die Frage auf, ob Anonymous und Lulzsec dadurch nicht über kurz oder lang in einen Konflikt geraten werden - oder ob der nicht schon längst ausgetragen wird.

Nicht nur bei 4Chan-Nutzern und bei Gamern sind Lulzsec in Kritik geraten, auch in Hackerkreisen werden die Aktionen spätestens seit den DDoS-Angriffen negativ gesehen. Es gibt die Befürchtung, dass Lulzsec mit seinen Aktionen langfristigen Schaden anrichtet - und eben nicht zu einer sicheren IT-Welt führt, sondern nur zu einer mit mehr Repressalien durch Regierungen.

Auch mit ihrer Aktion gegen 4Chan zeigen Lulzsec wieder, dass sie Kollateralschäden billigend in Kauf nehmen und sich über weiteres Chaos freuen. Das richten gerade Sympathisanten der Cracker an, die mit den veröffentlichten Passwörtern bereits Facebook- und Twitter-Accounts von 4Chan-Nutzern kapern und deren Kontakte beleidigen. Möglich ist das, weil immer noch zu viele Internetnutzer dieselben Passwörter für verschiedene Webseiten nutzen. Über Twitter prahlen die Trittbrettfahrer dann mit ihren Ergebnissen und erhoffen sich ein Wort des Lobes von ihren Vorbildern.

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Mit einem Widget kann jeder schnell gucken, ob die eigenen Daten von Lulzsec veröffentlicht wurden. Dabei werden alle bisherigen Hacks der Cracker berücksichtigt.

"Has Lulzsec leaked your personal details?" - diese Frage soll das Widget Nur Mitglieder können Links sehen. Du kannst dich Registrieren oder Anmelden beantworten, das sich auch in die eigene Webseite einbinden lässt. Es berücksichtigt dabei laut The Next Web alle bisher von Lulzsec veröffentlichten Listen mit persönlichen Daten, etwa aus den Hacks von Sony-Webseiten, von verschiedenen Foren von Spielewebseiten oder auch die gestern veröffentlichten - und vermutlich von Writerspace.com  und weiteren Lulzsec-Hacks stammenden - 62.000 E-Mail-Adressen mit zugehörigen Passwörtern. Damit soll das Widget sinnvoller sein als bisherige Dienste.

Der Nutzer muss nur eine E-Mail-Adresse eingeben und bekommt dann alles angezeigt, was Lulzsec dazu veröffentlicht hat - beispielsweise Passwörter, Name, Adresse, Telefonnummer. Ist zu einer E-Mail-Adresse nichts zu finden, heißt es nur "Your details have NOT been leaked". Wer betroffen ist, sollte sofort seine Passwörter ändern und seine Accounts auf Betrugsversuche überprüfen.

Lulzsecs Angriffe richten sich nicht nur gegen Firmen, sondern auch gegen Privatpersonen. Auf dem Lulzsec-Twitter-Feed brüsten sich Sympathisanten beispielsweise damit, Zwist unter Paaren zu säen, Paypal-Accounts auszuräumen, in fremden Facebook- und Twitter-Accounts Beleidigungen zu posten und in Amazon-Accounts anderer einzudringen. Lulzsec ist damit in Hackerkreisen längst zum Ärgernis geworden - auch bei der Gruppierung Anonymous regt sich nach Informationen von Golem.de der Unmut.

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4Chan-Nutzer mobilisieren jetzt gegen LulzSec
« Antwort #63 am: 17 Juni, 2011, 18:16 »
Der Unmut darüber, dass die Gruppe Lulz Security (LulzSec) nicht nur unbeliebte Unternehmen und Organisationen angegriffen hat, sondern auch verschiedene Online-Gaming-Anbieter, führt nun offenbar zu einer Zuspitzung bei den Nutzern des Bilderforums 4Chan, aus denen sich zum größten Teil auch die Teilnehmer an Anonymous-Aktionen rekrutieren.

Offenbar sind verschiedene 4Chan-Nutzer nicht mehr bereit, die Angriffe von LulzSec weiter hinzunehmen. Mittlerweile kursieren Aufrufe, aktiv gegen die Gruppe vorzugehen. So werden die User aufgefordert, LulzSec-Mitglieder öffentlich zu identifizieren, wenn sie bekannt sind. Aber auch der US-Bundespolizei FBI sollen die fraglichen Personen möglichst gemeldet werden.


LulzSec reagierte auf die Aufrufe in der amüsiert-überheblichen Art, die auch schon bei bisherigen Nachrichten in Richtung der 4Chan-Community zum Ausdruck kam. "Herausforderung angenommen, ihr Verlierer :D", hieß es beispielsweise im Twitter-Feed der Gruppe.


Konkret sieht es so aus, als ob LulzSec nun dem Webhoster zu schaffen macht, auf dessen Servern 4Chan gehostet wird. Offenbar leitete man eine Telefonnummer, die man vor einigen Tagen anmietete und auf der täglich tausende erboste Anrufe eingehen, auf dessen Anschluss weiter. Ähnlich war die Gruppe zuvor bereits vor einigen Tagen vorgegangen, als man die Nummer zum FBI umleitete.

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LulzSecurity veröffentlicht Stellungnahme zu bisherigen Attacken
« Antwort #64 am: 17 Juni, 2011, 19:28 »
Mehr oder weniger symbolisch hat die umstrittene Hacker-Gruppe LulzSecurity den Anlass ihrer tausendsten öffentlichen Twitter-Nachricht genutzt, um eine Stellungnahme bezüglich ihrer bisherigen zweifelhaften Aktionen zu publizieren. In dem gut anderthalb Seiten langem Schreiben versuchen die unbekannten IT-Spezialisten, ihre umstrittenen Coups mehr oder weniger zu verteidigen.

Mit den Worten „Im letzten Monat haben wir viel Chaos im Internet angerichtet. Wir attackierten etliche Ziele wie unter anderem den Public Broadcasting Service, Sony, Fox, Porno-Webseiten, das FBI, die CIA, die US-Regierung, Sony noch einmal, Online-Game-Server (weil Fans um am Telefon darum baten, nicht weil wir es wollten), nochmal Sony und natürlich unseren guten Freund Sony,“ , leiten die Hacker ihren Text ein.

Während all dieser Aktion habe man „viele, viele Unterstützer“ sammeln können, sich allerdings auch viele Feinde gemacht. Das Hauptargument gegen die LulzSec-Gruppe sei die Mutmaßung, dass die Aktionen Regierungen und anderen Institutionen Argumente liefern, die Gesetze im Internet in eine falsche Richtung zu verschärfen.

„Aber was wäre wenn wir ruhig geblieben wären? Das würde heißen , dass wir uns heimlich innerhalb der Systeme von FBI-Partnerfirmen und Unternehmen wie Sony, PBS  befinden würden... beobachten... Missbrauch treiben“, argumentieren die Unbekannten. Denn sicherlich nicht jeder Hacker kündige seine erfolgreichen Aktionen so medienwirksam an, wie LulzSec es tue. Auf diesem Wege finde jedoch auch ein Missbrauch statt, von dem nur niemand etwas mitbekomme. „Das ist das was ihr fürchten solltet - nicht uns, da wir Dinge öffentlich machen. Wir sitzen auf rund 200.000 Daten von Personen, die [vermutlich: das Online-Spiel] Brink nutzen, die wir nie veröffentlicht haben. Nun sollet ihr euch sicherer fühlen […], da die Brink-Nutzern nun wissen, dass sie ihr Passwort ändern sollten. Aber was wäre wenn wir euch das nicht erzählt hätten? Niemand wüsste etwas davon und wir hätten 200.000 neue Opfer, die wir missbrauchen könnten - und die Betroffenen wüssten es noch nicht einmal“.

Die Begründungen für Aktionen, bei denen tatsächlich Daten von Nutzern veröffentlicht wurden, wie beispielsweise die E-Mail-Liste aus unbekannter Quelle, werden im zweiten Teil der Mitteilung immer haltloser. Antworten, warum man in letzter Zeit immer wieder Gameserver lahmlegt, fehlen gänzlich. Es sei „unbezahlbar,“ das Facebook-Bild eines Fremden in einen Penis zu verwandeln und die fassungslose Antwort der Schwester des Unbekannten zu lesen, schreibt LulzSec. „Ihr findet es lustig, dabei zuzusehen, wie das Chaos sich verbreitet. Wir finden es lustig, es zu verursachen.“

Ein Appell an die mutmaßlich schlechte Seite des Internetnutzers als Rechtfertigung für die Veröffentlichung von Daten, die das Potenzial haben, Existenzen zu zerstören? Die betroffenen Nutzer, deren Passwörter veröffentlicht wurden, werden sicherlich die Letzten sein, die das verstehen können.

Die Hacker künditgen im Text jedoch an, auch weiterhin das Internet "unterhalten" zu wollen. "Bis wir zur Rechenschaft gezogen werden, was eventuell passieren könnte", heißt es in der Stellungnahme.

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Offline ritschibie

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No, Lulzsec has not leaked my personal details! Wenn ich der Soft vertrauen kann... ???
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Offline Jürgen

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Das sehe ich auch so.
Wer weiss, wohin die so entstehende Sammlung von freiwillig selbst eingegebenen E-Mail-Adressen anschliessend geht...
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Offline Harald.L

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No, Lulzsec has not leaked my personal details! Wenn ich der Soft vertrauen kann... ???

Die Meldung heißt übersetzt auf deutsch: "Vielen Dank daß Sie uns ihre Email-Adresse übermittelt haben, sobald wir genügen davon gesammelt haben werden wir diese gewinnbringend an diverse Spamversender vertrauensvoll weiterleiten. Danke!" ;)

EDIT: Da gab es doch auch mal eine (ich glaube aber als Jux gedachte) Webseite wo man eine Kreditkartennummer inklusive der Zusatznr. eingeben konnte um zu testen ob diese irgendwo missbraucht wurde :D
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Offline ritschibie

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Ähem, die (englische) Meldung habe ich selber erfunden (nach der Kopfzeile: "Has Lulzec leached your personal details"), es kommt irgend eine andere Meldung gleichen Inhalts. Aber "übersetzt" heißt es sicher genau was Du so schreibst. Naja 5 Spammails mehr kosten mehr Umwelt, mir aber nur einen Rutsch löschen mehr  8)
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Offline Jürgen

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Die sehr wenigen Spam-Mails, die mich trotz aller ausgiebig konfigurierter Filter beim Provider noch gelegentlich erreichen, werden hier nicht gelöscht, sondern dienen im Junk-Ordner als Training-Material für das Filter von Thunderbird.
So hatte ich in den letzten Jahren keine einzige unerkannte, aber auch keinerlei false positives.
Mehr Spam-Eingang würde mir insofern nur einen längeren Spam-Report bringen, mehr nicht.

Trotzdem meide ich möglichst jedes zusätzliche Risiko, denn mehr Spam brauche ich ungefähr so dringend wie Fusspilz...
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Ich hab' ja auch einen Spamfilter auf der 1&1 Webmailer-Seite...und der ist gar nicht schlecht! So gut, dass ich in der Woche noch knapp 2 wirkliche Spams in der "sauberen" Liste habe! Wenn er "funktioniert" ist der Verein (1&1) gar nicht schlecht. Die Spammails lösche ich aber seit einiger Zeit, finde den Filter ausreichend "trainiert" (ab und an landen aber auch Nicht-Spams drinne)  8)
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Anonymous startet "Operation GEMA": gema.de offline
« Antwort #71 am: 19 Juni, 2011, 20:28 »
Das Internet-Kollektiv Anonymous hat der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) den Krieg erklärt. Die Aktivisten beurteilen die hohen Forderungen der Gesellschaft an YouTube bezüglich der Verlagsrechte für Musikvideos als Einschränkung der Netzneutralität. Die Aktion zeigt schon Wirkung: Gema.de ist aktuell nicht erreichbar.

Google hat sich mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) immer noch nicht auf einen Vertrag einigen können, der es deutschen Nutzern ermöglicht Musikvideos zahlreicher Labels auf der Videoplattform YouTube anzusehen. Das Resultat dieses Umstandes dürfte zahlreichen Nutzern hierzulande bekannt sein. Beim Klick auf ein entsprechendes Video ist nur die Meldung „Leider ist dieses Video [...] in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat.“

Hauptproblem bei den Verhandlungen sind augenscheinlich die hohen Forderungen der deutschen Verwertungsgesellschaft, die pro Aufruf eines Musikvideos 13 Cent verlangt. Da Google diese Summe durch simple Werbeeinnahmen nicht decken kann, muss eine andere Lösung her. Statt nachzugeben fing die GEMA während der Debatte jedoch einen Rechtsstreit an und verklagte den Konzern YouTube, da rund 10 Videos auf YouTube nicht gesperrt waren. Nun liegen die Gespräche auf dem Trockenen.

Das Internet-Kollektiv Anonymous schaltete sich nun in die Geschehnisse ein und erklärte der GEMA den Krieg. In einem typische Videoclip lässt das Kollektiv eine computergenerierte Stimme verlesen:  „Anonymous empfindet dieses Vorgehen als eine Einschränkung des freien Informationsflusses.  […] Wir haben keine Probleme damit, dass sie versuchen den Plattenfirmen und Künstlern einen Gewinn zu verschaffen. Dabei stehen sie sich aber selbst im Weg und dadurch auch den Künstlern.“

Wenn sich das konservative Verhalten der Gesellschaft nicht ändere, sähen sich die Unbekannten gezwungen, „weitere Schritte einzuleiten“. Im Rahmen der sogenannten Operation Gema würde man nun überdies Tools und Skripte verbreiten, mit denen es möglich ist, gesperrte Videos auch in Deutschland zu sehen.


Zur Zeit ist die Internetseite der GEMA nicht erreichbar. Ursache könnte ein für Anonymous typischer DDoS-Angriff sein, was sich jedoch nicht ohne Zweifel bestätigen lässt. Genauso unsicher ist es, ob die mutmaßliche Attacke von Anonymous die zerstrittene Haltung zwischen YouTube und der GEMA tatsächlich beiseite schaffen kann.


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Aufwändig manuell konfiguriert habe ich die Filter von GMX, bei den zwei Accounts ohne opt-in only. So funktioniert's bei 90+% der Spam wunderbar.

Und trainiert wird der Thunderbird anhand der wenigen, die GMX trotzdem mal durchlässt.
Diese Trainingsdaten bewahre ich auf, um das hiesige Filter im Falle einer vielleicht einmal nötigen Neuinstallation sofort wieder genau so scharf machen zu können.
So war es beispielsweise damals bei der Umstellung auf die portable Variante, mit gleichzeitigem Versionsupdate.
Da lief das lernfähige Filter zunächst nicht.
Mit dem Bestand lernen lassen, ging's wieder.
Das sind etwa 800 Mails seit 2003, etwas über 6 MB in der Datenbank. Also nicht der Rede wert.

[OT]
In Bezug auf die GEMA-Meldung fallen mir spontan noch andere S(a/e)iten ein, in die die von mir aus gerne einmal intensiv greifen dürften.
GEZ, Arbeitsagentur, Finanzamt, Schufa etc. pp.
Das würde vielleicht Revoluzzer-politisch nicht ganz so opportun, aber für uns, deren Opfer, viel Robin-Hood-mässiger  ::)
[/OT]
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2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
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Offline ritschibie

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Re: Anonymous startet "Operation GEMA": gema.de offline
« Antwort #73 am: 20 Juni, 2011, 08:16 »
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Zur Zeit ist die Internetseite der GEMA nicht erreichbar. Ursache könnte ein für Anonymous typischer DDoS-Angriff sein, was sich jedoch nicht ohne Zweifel bestätigen lässt. Genauso unsicher ist es, ob die mutmaßliche Attacke von Anonymous die zerstrittene Haltung zwischen YouTube und der GEMA tatsächlich beiseite schaffen kann.
Grundsätzlich bin ich gegen jedes hacken einer Website - ob von Bundes- oder anonymen Troianern! Zu jedem Grundsatz gibt es Ausnahmen. Ob die GEMA eine solche Ausnahme durch ihr Geschäftsgebaren rechtfertigt muss jeder selbst beurteilen. Mir kommt dabei (mit züchtigem Schauder und auch nur ganz kurz) der böse Mescalero-Spruch aus anderem Anlass in den 70ern in den Sinn. Warum nur?
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
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Erste Mitglieder enttarnt: LulzSec in Schwierigkeiten
« Antwort #74 am: 20 Juni, 2011, 12:46 »
Ein neuer anonymer Blog hat einige Mitglieder der populären und überaus aktiven Hackergruppe LulzSec enttarnt. Die Betreiber des Blogs machten sich Sicherheitslücken der Hacker zu eigen, um an ihre Identität zu gelangen. Einer der betroffenen Hacker hat die Gerüchte bereits per Twitter bestätigt.

Die international agierende Hackervereinigung LulzSec ist offenbar in Schwierigkeiten. In den letzten Wochen war man durch erfolgreiche Angriffe gegen XFactor, EVE Online, Minecraft, League of Legends, Fox, Microsoft, PBS, Sony, Sega, diverse Pornofirmen, Bethesda, den US-Senat, das CIA und viele andere Institutionen bekannt geworden. Wenn aber die selbst ernannten Web Ninjas weiterhin die virtuellen Angreifer zu Angegriffenen machen sollten, könnte es bei LulzSec mit dem Thema Hacking bald vorbei sein. Vielleicht hätte dies sogar negative Auswirkungen auf Anonymous, weil ein derartiges Protest-Kollektiv den Rückhalt von technischen Experten benötigt.

In den letzten 2 Tagen wurden bereits die Namen der LulzSec-Mitglieder Kayla, BarretBrown, Joepie, Nakomis und Topiary veröffentlicht. Topiary hat die Richtigkeit der Information bereits über den offiziellen Twitter-Account der Gruppe bestätigt. Für die enttarnten Hacker gilt es jetzt natürlich, daheim alle Beweismittel aus dem Weg zu räumen und ihre Aktivitäten augenblicklich einzustellen. Sobald die Gesichter oder Namen der Personen bekannt sind, werden auch die Ermittler auf sie aufmerksam. Drei Hacker stammen aus den USA, einer aus Schweden und ein weiterer aus den Niederlanden. Auch gäbe es Hinweise darauf, dass sich die Hacker mit dem gleichen Pseudonym in den IRC-Kanälen bewegen, wo das Internet-Kollektiv Anonymous ihre Angriffe plant und bespricht. Während die Namen und Anschriften auf dem Blog nicht veröffentlicht werden, gab der Blogbetreiber bekannt, er habe alle Informationen unverzüglich an das FBI übermittelt.

Warum die Hacker demaskiert werden sollen, bleibt allerdings unklar. Möglicherweise waren sie im Verlauf der letzten Wochen für ihre Konkurrenten ein wenig zu erfolgreich. Was liegt näher, als die unliebsamen Mitstreiter mit einer Enttarnung aus dem Weg zu räumen? Zudem konnte dieser Blog ungemein viel Aufmerksamkeit für sich verbuchen. Über 232.000 Seitenaufrufe für ein paar Chatmitschnitte, recht klein geratene Bilder und höchst oberflächliche Informationen ist wahrlich kein Pappenstiel. Für die bisher erfolglosen FBI Agenten kommt nichts mehr gelegen, als ein anderer Hacker mit einem gekränkten Ego, welches er mit derartigen Aktionen zu besänftigen versucht. Anonymous zu infiltrieren ist nachweislich simpel. Eine geschlossene Gruppierung wie LulzSec zu unterlaufen, fällt den Ermittlern schon sehr viel schwerer. Für das FBI kommt der Blog also wie gerufen.

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