Autor Thema: SC09: Supercomputerkonferenz setzt neue Maßstäbe  (Gelesen 474 mal)

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SC09: Supercomputerkonferenz setzt neue Maßstäbe
« am: 18 November, 2009, 14:24 »
Mit über 11.000 Teilnehmern (davon 1878 aus dem Ausland) und 337 Ausstellern trotzt die heute eröffnete Supercomputerkonferenz in Portland, Oregon der ökonomischen Krise und setzt neue Maßstäbe. Zugleich demonstriert sie mit SCinet für eine Woche den größten Netzwerkknoten der Welt, mit einer Internet-Anschlussperformance von insgesamt 400 GBit/s. Über 330 km Kabel wurden fürs Netz verlegt, darunter auch einige Demostrecken mit 40 und 100 GBit-Ethernet. 261 technische Präsentationen wurden eingereicht, nur 59 konnten berücksichtigte werden. Dazu kommen zahlreiche Tutorials, Workshops und Panel-Diskussionen.

Intels Cheftechologe Justin Rattner durfte die Veranstaltung "antreten", liegt doch Portland quasi in Intels Vorgarten. Im nur wenige Kilometer entfernten Hillsboro betreibt Intel seinen größten Fabrikpark. Hier unweit vom Willamette River wurden auch der Pentium 4 oder der aktuelle Nehalem sowie viele andere Prozessoren entwickelt. Rattner wählte als neue Herausforderung, die möglichst viel Prozessorleistung erfordert, das 3D-Internet oder 3D-Web und stellte in diesem Zusammenhang den 3D-Application-Server OpenSim gemeinsam mit Professorin Crista Lopes vor. Morgen wird der bekannte Biotechnologe (DNA-Sequenzbestimmung) Dr. Ley Hood zum Thema Bio-Computing die Eröffnungsrede halten, am Donnerstag dann Ex-US-Vizepräsident und Nobelpreisträger Al Gore zum Thema Nachhaltigkeit.

Quelle : www.heise.de

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SC09: Intel demonstriert Larrabee mit über 1 Teraflops
« Antwort #1 am: 18 November, 2009, 14:49 »
Zur Eröffnung der diesjährigen Supercomputer-Konferenz in Portland, führte Justin Rattner von Intel eine Larrabee-Karte vor, die im übertakteten Modus bei der Matrixmultiplikation in einfacher Genauigkeit (SGEMM) die Ein-Teraflops-Marke knapp überschritt. Die GPU- Konkurrenz wartet zwar zum Teil mit weit höheren theoretischen Werten auf, doch die wirkliche messbare SGEMM-Rate ihrer GPUs liegt oft weit darunter, bei Nvidia Tesla C1060 etwa bei etwa 320 GFlops. Nvidias kommende Fermi-Generation wird jedoch mindestens doppelt so schnell sein und ATIs aktuelle Direct-X11-Generation, mit theoretisch 2,72 Teraflops, dürfte jetzt schon die Teraflops-Marke real knacken und erst recht im Doppelpack als Radeon 5870x2. Im Normalbetrieb kam der Larrebee-Prototyp auch nur auf eine Dauerleistung von 417 Gigaflops und er erreichte in der Spitze 712 Gigaflops.

Der übertaktete Larrabee kam kurzzeitig auf 1006 GFlops

Um Larrabee war es in letzter Zeit recht still geworden, beim nichtöffentlichen HPC-User-Tag zwei Tage vor der SC09 hatte Intel ihn überhaupt nicht mehr erwähnt. Doch Rattner machte klar, dass Intel an seiner Roadmap festhalte. Zusätzlich wies er auf den wunden Punkt bei der aktuellen GPU-Konkurrenz hin, die mühsam die Daten vom Haupt-Speicher zum Kartenspeicher hin- und her transferieren muss. Dank eines gemeinsamen virtuellen Speichermodells (M-Y-O) soll das bei Intel weit besser gehen – richtig effizient ist das allerdings auch erst dann, wenn später mal Larrebee nicht über PCI-Express sondern direkt über QPI angekoppelt sein wird.

Rattner führte außerdem den für die erste Jahreshälfte 2010 vorgesehenen Nehalem-EX-Prozessor mit acht Kernen vor. Speziell für die HPC-Szene soll es hiervon eine Version mit nur sechs freigeschalteten Kernen und höherem Takt geben.

Quelle : www.heise.de

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SC09: IBM lässt Cell-Prozessor auslaufen
« Antwort #2 am: 19 November, 2009, 18:48 »
Internetspatzen wie hpcwire pfiffen es bereits von den Dächern, nun hat IBMs Vice President of Deep Computing, David Turek, im Interview mit heise online bestätigt,  dass es den geplanten Nachfolger des aktuellen PowerXCell-8i-Prozessors mit zwei PowerPC-Prozessoren und 32 SPEs nicht geben wird. Damit sei das Cell-Design aber nicht tot, heißt es, Teile davon sollen in anderer Form wieder auftauchen.

Die Zukunft sei hybrid, erklärt Turek, oder besser gesagt, sie liegt im heterogenem Multiprocessing. In den von IBM weitergeführten Linien Power und BlueGene wird es genauso wie bei x86 entsprechende Erweiterungen für Co-Prozessoren oder Accerelatoren geben, entweder im Prozessor integriert oder sehr eng angekoppelt.

Damit die jetzt für Cell BE in der Entwicklung befindlichen Programme nicht hinfällig werden, ermutigt IBM die Programmierer, OpenCL zu benutzen. Das passende OpenCL-SDK für Cell hat IBM vor kurzem online gestellt.

Das Los Alamos National Lab (LANL), Betreiber des von IBM entwickelten Supercomputers Roadrunner, der mit PowerXCell-8i-Prozessoren bestückt ist und auf Platz zwei der aktuellen Top500-Liste der Supercomputer liegt, führt dazu auf der SC09 OpenCL-Applikationen auf fünf verschiedenen Plattformen vor: mit Power-, Cell-, und x86-CPUs sowie mit Nvidia- und ATI-GPUs.

Quelle : www.heise.de

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Supercomputer 2011: CPU mit "Many Integrated Cores" knackt 1 TFlops
« Antwort #3 am: 16 November, 2011, 12:43 »
Knights Corner: So lautet der Codename des ersten Chips aus Intels Roadmap für Many Integrated Cores (MIC), der auf dem Markt für High Performance Computing den GPUs von Nvidia und AMD Konkurrenz machen soll. Erst knapp vier Wochen vor Beginn der Supercomputer-Konferenz wurde er fertig und nahezu auf Anhieb schaffte er die Matrixmultiplikation in doppelter Genauigkeit (DGEMM) mit über 1 TFlops Performance – so viel wie im Jahr 1997 der damalige Spitzenreiter in der Top500-Liste der Supercomputer, der ASCII Red von Intel.

Knights Corner wird im neuen 22-nm-Prozess gefertigt; er dürfte in etwa gleichzeitig zu Nvidias Kepler-Version für HPC im dritten Quartal 2012 herauskommen. Kepler soll bei 1,3 Teraflops im DGEMM liegen. Bei den GPUs hängt die Performance aber sehr stark von der Matrixgröße ab, Intel ließ die Matrizen über verschiedene Blockgrößen laufen, um die "Unempfindlichkeit" von Knights Corner zu demonstrieren: Der Zeiger schwankte nur ein bisschen, blieb aber stets bei über 1 TFlops.

Offiziell heißt es, dass Knights Corner mehr als 50 Kerne besitzt. Wahrscheinlich hat er 64, von denen aber nicht alle mitrechnen, sondern typischerweise nur 62. Ein eigenes Mini-Linux wird auf dem Chip laufen, das die Compute-Kerne verwaltet. Die PCIExpress-Karte (ob PCIExpress 2 oder 3 gab Intel noch nicht bekannt) wird zwei Slots belegen. Die Vektoreinheit ist 512 Bit breit; man munkelt, dass der Nachfolger Knights Landing sie möglicherweise auf 1024 Bit verbreitern wird.

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