Autor Thema: ZDF Neo / ZDFkultur / ZDFinfo  (Gelesen 16750 mal)

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Der neue Fernsehkanal ZDFkultur, der am 7. Mai an den Start geht, wird eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung erhalten als der Theaterkanal, der zum selben Zeitpunkt eingestellt wird. Für das laufende Jahr stehen mehr als zwölf Millionen Euro zur Verfügung, für das nächste werden es rund 18 Millionen, wie ZDFkultur-Programmchef Daniel Fiedler am Donnerstag der Deutschen Presseagentur am Donnerstag sagte. Der Theaterkanal musste sich bislang mit etwas über acht Millionen Euro begnügen. Insgesamt stehen laut Fiedler, der auch für 3sat verantwortlich ist, für 3sat und ZDFkultur mehr Mittel zur Verfügung als bislang für 3sat und dem Theaterkanal.

Die Ausrichtung von ZDFkultur ist der Veränderung des Kulturbegriffs geschuldet, sagte Fiedler. "Der Titel "Theaterkanal" bedeutet eine Einengung, der im Zuge der Erweiterung des Kulturbegriffs nicht mehr passt. Mit ZDFkultur wollen wir die Popkultur mit der Hochkultur versöhnen und haben ein spielerisches Verständnis von Kultur." Dafür stehen auch viele neue Moderatoren. Rainer Maria Jilg, Lukas Koch, Nina Sonnenberg und Jo Schück führen wechselweise durchs Programm und moderieren auch die tägliche 20-Uhr-Sendung "der marker".

Popmusik. Magazine und Konzertreihen

Zu den tragenden Säulen des Programms, das exakt am 7. Mai um 6.30 Uhr startet, gehört die Popmusik. Magazine und Konzertreihen wie "Later with Jools", "On Tape", "TV Noir", "zdf@bauhaus", "Delikatessen", "From the Basement", "Berlin live" und "London live" sollen das Thema begleiten. Die Sendung "Foyer" wandert von 3sat in der Erstausstrahlung auf ZDFkultur ab, Kathrin Bauernfeind wird künftig alle 14 Tage ihr Popkulturmagazin "Bauernfeind" präsentieren. Einige ZDF-Programme sind auch bei ZDFkultur zu sehen: Zum Beispiel die "heute-show" oder Filme aus der Reihe "Das kleine Fernsehspiel".

Fiedler hofft auf die steigende Akzeptanz des Senders: Der Theaterkanal musste sich mit einem Marktanteil von 0,1 Prozent begnügen. "Wir werden eine stark steigende Reichweite haben", sagte der 45-Jährige. "Ab 2012 wird die analoge Satellitenverbreitung eingestellt, die digitale Nutzung, die derzeit bei rund 50 Prozent liegt, wird zunehmen. ZDF neo hat das vorgemacht. Wir werden die Zuschauerkontakte erhöhen." ZDF neo startete am 1. November 2009 und gehört neben dem ZDF-Hauptprogramm, ZDFinfo und jetzt ZDFkultur zur Senderfamilie.

Quelle: SAT+KABEL

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Tele5 kritisiert ZDF wegen "Star Trek"-Ausstrahlung scharf
« Antwort #31 am: 28 April, 2011, 16:27 »
Der Chef des Privatsenders Tele5, Kai Blasberg, hat dem öffentlich-rechtlichen ZDF Wettbewerbsverzerrung und unfaire Geschäftspraktiken auch im Zusammenhang mit den von ZDFneo erworbenen US-Serien "Star Trek - Next Generation" und "Mad Men" vorgeworfen.

"Für 60.000 US-Dollar pro Folge ["Mad Men"] sind wir nicht interessiert. Es gibt plötzlich Wettbewerber mit nicht erwirtschaftetem Geld, die Preise in den Raum werfen, bei denen wirtschaftlich arbeitende Unternehmen nicht mithalten können", sagte Blasberg dem Branchendienst "DWDL" am Donnerstag.

Tele5 sei auch mit dem Faktor fünf überboten worden, "weil der ehemalige Dokukanal des ZDF plötzlich 'Raumschiff Enterprise' von unser aller Geld kaufen muss", ärgerte sich der TV-Manager.

Damit werde privaten Unternehmen der Zugang zu Programmware "verstopft", das sei ein Problem, weil ZDFneo wie ein Privatsender programmiert sei, "entgegen jedem Programmauftrag und jeder wirtschaftlichen Vernunft", sagte Blasberg. Kein gutes Haar ließ er auch am Rechteerwerb der Champions League durch das ZDF.

Der Tele5-Chef bezeichnete sich bei "DWDL" gleichzeitig als Anhänger des gebührenfinanzierten Systems: "Es wäre ein fataler Qualitätsverlust, wenn wir keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätten. Aber wenn das duale Rundfunksystem bedeutet, dass dem einen alles erlaubt ist und dem anderen nichts gestattet wird, dann gerät das System, wie längst geschehen, in Schieflage", kritisierte Blasberg. Das Zweite Deutsche Fernsehen brauche man allerdings nicht, weil mit der ARD alle Anforderungen abgedeckt seien. Sein Fazit: "Das ZDF kann eingestellt werden." Das komplette Interview ist an dieser Stelle nachzulesen.

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Offline Jürgen

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Re: Tele5 kritisiert ZDF wegen "Star Trek"-Ausstrahlung scharf
« Antwort #32 am: 29 April, 2011, 01:06 »
Ich gehe davon aus, dass das ZDF, das ja hierzulande seinerzeit die Synchronisation bezahlt und dann die Erstausstrahlung von "Raumschiff Enterprise" durchgeführt hat, schon damals die tatsächlichen Konditionen für spätere Wiederholungen geregelt hat.
Wahrscheinlich mit sehr erheblichen Rabatten verbunden, die aber natürlich Dritten so nicht mitgeteilt werden (müssen / dürfen).

Üblicherweise hängen die Summen bei neuen Verträgen auch von zu erwartenden Einschaltquoten ab. Und die gelten derzeit bei ZDF neo nicht gerade als hoch.

Eine Frechheit ist allerdings der Vorwurf, man würde mit nicht erwirtschaftetem Geld arbeiten.
Manche frühe Privatsender haben selbst indirekt allerlei Subventionen erhalten, die sie nie zurückzahlen mussten, z.B. für zur Verfügung gestellte terrestrische Sendeanlagen.
Und sie haben teils ganze Firmenkonsortien in die Pleite getrieben, wurden oft trotzdem unter erheblichem Verzicht von Gläubigern und Steuerbehörden am Leben erhalten oder reanimiert.
Das ZDF dagegen hat ganz erhebliche Einnahmen neben den Fernsehgebühren, wie aus Zweitverwertungsrechten, Eigenproduktionen, Werbung und Sponsoring usw.
Selbst Premiere hat oft genug Sendungen in deren PayTV Doku-Kanal ausgestrahlt, die ursprünglich reine ZDF-Produktionen waren.
Und anders herum haben die ö-r den ollen Kirch überhaupt erst gross gemacht...
 
Wenn sich die Privatsender nicht vorschreiben lassen wollen, was sie mit dem ihnen verfügbaren Geld anstellen, warum sollte das ZDF ausgerechnet denen gegenüber Rechenschaft ablegen...

Ich hasse Lobbyistengewäsch...

Jürgen
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ZDFkultur am Start - alle Details zum neuen Digital-TV-Sender
« Antwort #33 am: 07 Mai, 2011, 09:59 »
Heavy Metal aus Wacken, Oper aus der Scala und daneben Hans Rosenthal im Klassiker "Dalli Dalli" - Kultur in ihren verschiedensten Spielformen will der neue Spartensender ZDFkultur bieten.

Was Intendant Markus Schächter als "Versöhnung zwischen Feuilleton und Popkultur" bezeichnet, ist vor allem eines: "Eine breite Interpretation des Kulturbegriffs ohne Trennung von U und E", sagt Koordinator Wolfgang Bergmann (48). Und eben weit mehr als ein Relaunch des bisherigen Theaterkanals, den ZDFkultur ab heute ablöst.

Zwar werden sich die Zuschauer - bisher musste sich der Theaterkanal mit einem Marktanteil von 0,1 Prozent begnügen - nicht völlig umstellen müssen. "Aber wir wollen auch ein jüngeres Publikum anlocken, ohne die Stammseher zu verschrecken", so Bergmann, der bisher den Theaterkanal leitete. Dies soll unter anderem mit einer neuen Reihe "Berlin live" passieren. Handgemachte Musik von bekannten und Newcomer-Bands aus Berliner Clubs. "Für den Sendestart am 7. Mai konnten wir Mando Diao gewinnen." Auch wird es zahlreiche Übertragungen von großen Festivals - nicht nur aus Wacken - geben.

Außerdem lebt der gute alte Programm-Ansager wieder auf. Nein, halt. Nicht alt - junge frische Gesichter sollen in ihrer ganz eigenen, subjektiv geprägten Art durch ZDFkultur navigieren: Rainer Maria Jilg, Lukas Koch, Nina Sonnenberg und Jo Schück. Sie präsentieren laut Bergmann auch die tägliche 20-Uhr-Sendung "der marker", die multimedial Themen aus Alltags- und Popkultur aufgreift.

Katrin Bauerfeind moderiert zudem alle 14 Tage ihr Popkulturmagazin, es gibt einen "zdf.Kulturpalast", Konzertreihen wie "Later with Jools". Und vor allem im Nachmittagsprogramm leben Klassiker wie die "Hitparade" oder eben Rosenthals Rate-Show wieder auf. Zudem soll Trends und Neuigkeiten auf dem Computerspielmarkt - also der Netzkultur - ebenso Raum gegeben werden wie eben den klassischen Theaterkanal-Inhalten Sprech- und Tanztheater oder Oper.
 
Dreimal so viel Sendeplatz

Das Credo dabei: "Wir wollen weg vom erklärenden, bevormundenden Fernsehen, hin zur subjektiven Sichtweise, zu einer ganz persönlichen Haltung", wie Bergmann betont. Und Programmchef Daniel Fiedler ergänzt: "Mit ZDFkultur erobern wir für das ZDF einen anderen, eher popkulturell geprägten Kulturbegriff." Im Vergleich zum Theaterkanal steht den Machern etwa dreimal so viel Sendeplatz zur Verfügung, weil die Wiederholungsfrequenz deutlich verringert wird. "Im Theaterkanal haben wir sieben Programmblöcke den ganzen Monat durchgeschleppt", sagt Bergmann.

Und was hält der Deutsche Bühnenverein vom neuen Angebot? "Zunächst einmal ist es positiv, die Jugend mit Kultur erreichen zu wollen", sagt der Vorstand und Geschäftsführende Direktor, Rolf Bolwin. "Aber natürlich darf der neue Sender nicht in die Popkultur entfliehen. Vielmehr muss es auch seine Aufgabe sein, die Kultur in ihrer gesamten Vielfalt den jungen Zuschauern näher zu bringen."

Bolwin verwies darauf, dass die deutschen Bühnen den bisherigen Theaterkanal erst möglich gemacht hätten, weil sie viele Rechte von Aufführungen zur Verfügung stellten. "Das ist eine Verpflichtung für die Zukunft des neuen Senders - Theater, Oper und Konzert müssen auch weiter ausreichend präsent sein." Bergmann jedenfalls ist sich sicher: "So ein Kulturprogramm wie in ZDFkultur ist längst überfällig." Ob dies auch die Zuschauer goutieren, werden die Quoten zeigen.

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Fiedler: Wir bereiten unsere Open-Air-Saison vor
« Antwort #34 am: 08 Juni, 2011, 11:22 »


Vor einem Monat, am 7. Mai, ging der Digitalkanal ZDF Kultur aus dem ZDF Theaterkanal hervor. Schon in den ersten vier Wochen hat der neue Spartensender für Aufregung gesorgt. Programmchef Daniel Fiedler zieht bei DIGITAL FERNSEHEN ein erstes Resümee.

Herr Fiedler, ZDF Kultur ist vor einem Monat gestartet. Lief der Launch des Kultursenders nach Ihren Vorstellungen oder sind einige Sachen schief gelaufen?
 
Daniel Fiedler: Der Launch des Kanals war natürlich ein besonderer Kraftakt, vor allem deshalb, weil wir ZDF Kultur bei weiter laufendem Geschäft für den Theaterkanal und 3 Sat vorzubereiten hatten. Dass es uns gelungen ist, ZDF Kultur als innovative kulturelle Marke des ZDF vom ersten Sendetag an glaubwürdig zu positionieren, freut mich besonders. Alles in allem können wir nach der Geburt sagen: das Kind und seine Erzeuger sind wohlauf und bester Stimmung.
 
Wie war die allgemeine Resonanz auf das neue Sendekonzept und den ersten Monat ZDF Kultur? Sind die Theater-Fans bei Ihnen geblieben?
 
Fiedler: Die Resonanz von Presse und Öffentlichkeit war unglaublich zahlreich und erstaunlich positiv. Mit diesem Maß an Zustimmung habe ich so nicht gerechnet. Das Erstaunen, dass das ZDF einen jugendlichen und innovativen Kanal startet, der popkulturell geprägt ist, der Musikfernsehen ernst nimmt, der sich spielerisch mit allen kulturellen Formen auseinandersetzt, ist immens. Und auch die wenigen kritischen Stimmen anerkennen, dass uns da etwas gelungen ist.

Gleich zu Beginn des neuen Programms gab es eine Protestwelle gegen den grünen Rahmen auf der "ZDF Kult"-Strecke. Wie stehen sie zu dem Retro-Rahmen und wird er verschwinden?
 
Fiedler: Auch die Kritik an unserem Retrorahmen gehört zu den Überraschungen. Mit ZDF Kultur haben wir eine klare Haltung, mit der wir die Perlen der ZDF-Unterhaltungsgeschichte ausstrahlen. Das geht nicht unkommentiert auf diesem Sender. Der Rahmen visualisiert die Betrachtungswirklichkeit der 80er Jahre, natürlich nicht historisch, sondern augenzwinkernd und spielerisch. Das gefällt manchen Zuschauern nicht, anderen dagegen sehr. ZDF Kultur ist kein Konsensfernsehen, sondern eine popkulturelle Marke. Wer "Disco" und "Hitparade" ohne Rahmen sehen möchte, der hat die Kultnächte im ZDF-Hauptprogramm. Auf ZDF Kultur gibt's diese Sendungen nur mit Rahmen.
 
Welche Pläne haben Sie in den kommenden Monaten für ZDF Kultur? Was für Highlights erwarten die Zuschauer?
 
Fiedler: Im Moment bereiten wir unsere Open-Air-Saison vor: Seiben Festivals werden wir live auf ZDF Kultur übertragen. Wir starten am 18. Juni mit dem Hurricane-Festival, dann folgen Glastonbury, Roskilde, Melt, Splash!, Wacken und das Berlin-Festival im September. Wir sind am 7. Mai mit dem Beasty Boys gestartet: Make some noise!. Sie sehen, das meinen wir durchaus ernst.
 
Zum Abschluss: Was war oder wird Ihr persönliches Programm-Highlight?
 
Fiedler: Das ist natürlich eine ganz schwere Frage. Wir haben fast 20 neue Formate und Sendungsformen gestartet, da hat man viele Lieblinge. Aber wenn ich etwas herausheben soll, dann sind es unsere neuen Moderatorinnen und Moderatoren. Dass wir aus dem Stand eine ganz neue Generation von begabten Präsentatoren auf den Schirm gebracht haben, die mit einer unglaublichen Kraft, Intelligenz und Lust ZDF Kultur lebendig machen, darauf bin ich sogar richtig stolz. Fernsehen lebt von Gesichtern, und da sind wir besonders gut aufgestellt.
 
Vielen Dank für das Gespräch.

Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Re: Fiedler: Wir bereiten unsere Open-Air-Saison vor
« Antwort #35 am: 08 Juni, 2011, 11:25 »
Das Interview habe ich gepostet, weil hier u.a. Live-Sendungen zum Hurricane-Festival 2011 angekündigt werden. Dort sollen auch die Foo-Fighters auftreten, die ja hier im Board eine Fan-Gemeinde haben. Details zum Festival finden sich hier:

http://www.hurricane.de/
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ZDFkultur läutet mit "Hurricane" den Festival-Sommer ein
« Antwort #36 am: 16 Juni, 2011, 11:23 »
Der Digitalsender ZDFkultur startet am Sonnabend seinen angekündigten Festival-Marathon, der Live-Musik von den wichtigsten sommerlichen Open-Air-Events in ganz Europa auf die heimischen Bildschirme bringt.

Wie die Programmredaktion des ZDF-Ablegers am Mittwoch mitteilte, wird ab dem kommenden Samstag (18. Juni) um 20.00 Uhr im Rahmen von "ZDFkultur Open Air" Live-Musik von den Festivals Hurricane, Glastonbury, Roskilde, Splash, Mellt, Wacken und dem Berlin Festival zu sehen und zu hören sein. Jeweils in der Woche danach sollen dann täglich zwischen 19.00 und 20.00 Uhr Höhepunkte der Festivals und weitere Auftritte als Erstausstrahlung im Programm zu sehen sein.

Los geht es an diesem Wochenende mit dem dreitägigen Hurricane-Festival, das auf dem Gelände der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring stattfindet. Insgesamt 60 Bands werden auf drei Bühnen ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. ZDFkultur zeigt ab 20.00 Uhr die Auftritte der Indie-Bands Elbow, Glasvegas, Jimmy Eat World und die britische Band Suede, die in den 90er Jahren zu den Top-Acts der Britpop-Ära gehörte.
 
Die Moderatoren Silke Super und Jo Schück werden die Konzerte präsentieren. Wer am Sonnabend keine Zeit hat, kann sich in der Nacht zum Sonntag um 4.20 Uhr oder am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr das Spektakel als Wiederholung ansehen.
 
In der kommenden Woche gibt es weitere Höhepunkte vom Hurricane-Festival als Erstaustrahlung. Vom 20. bis 24. Juni sind auf dem Sender ab jeweils 19 Uhr die Konzerte der Kaiser Chiefs (Montag), Incubus (Dienstag), The Hives (Mittwoch), den Arctic Monkeys (Donnerstag) und Clueso (Freitag) zu sehen. Am 25. Juni zieht die Übertragungs-Kolonne dann weiter ins englische Glastonbury, wo unter anderem Coldplay, Rumer, Elbow und Biffy Clyro live aufspielen werden. "ZDFkultur Open Air" wird bis 23. September von den weiteren Festivals berichten.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Digitaler TV-Kanal ZDFinfo wird kräftig umgebaut - ab Spätsommer
« Antwort #37 am: 17 Juni, 2011, 13:13 »
Das ZDF renoviert seinen digitalen Sender ZDFinfo, der sich über Satellit, Kabel, DVB-T und IPTV unverschlüsselt 24 Stunden täglich empfangen lässt.

Inhaltlich werde das neu gestaltete Programm Schwerpunkte in den Themenfeldern Tagesaktualität, Zeitgeschichte, Dokumentation, Europa und Service setzen, teilte ZDF-Intendant Markus Schächter dem ZDF-Fernsehrat in Mainz am Freitag mit. Die zeitversetzte Wiederholung von Nachrichtensendungen, Magazinen und Dokumentationen sowie die Bündelung der service- und informationsorientierten Beiträge des Hauptprogramms würden "sinnvoll beibehalten",erklärte Schächter.

Auch das Design wird überarbeitet, der Sendernamen auf die ohnehin gebräuchliche Kurzfassung ZDFinfo verkürzt - offiziell nennt sich das Programm ZDFinfokanal und ist sei dem 1. September 2007 auf Sendung.

Herumgeschraubt wird an allem: Das Thema Interaktivität hat sich der Mainzer Sender besonders fett auf die Fahnen geschrieben. So soll der Polit-Talk "log in" wöchentlich jeweils mittwochs um 21.45 Uhr, Themen aufgreifen, die im Internet eine wichtige Rolle spielen. Einmal pro Woche stellen sich dann außerdem die Macher der "heute"-Sendung im neuen Format "heute plus" den Zuschauern und Nutzern. Der "Elektrische Reporter" wird weiterentwickelt und soll im Fernsehen ebenfalls Themen aus der Netzwelt aufnehmen. In "My Info" werden aus den am meisten geklickten oder am besten bewerteten Videos der ZDFmediathek Sendungen für ZDFinfo zusammengestellt.

Dokumentationen sollen auch weiter einen größeren Raum einnehmen, mit zwei Filmen täglich im Hauptabendprogramm wartet der Digitalkanal künftig ebenso auf wie mit einer verstärkten Europaberichterstattung.

Im Bereich Service setzt ZDFinfo wie bisher vor allem auf eine Bündelung von Themen, die im Hauptprogramm des Mainzer Senders gelaufen sind. So entsteht im Programmschema wochentags um 19.45 Uhr eine "WISO-Leiste", die mit den Einzelformaten "WISO Recht", "WISO Technik", "WISO Umwelt", "WISO Leben" und "WISO Geld" werktäglich bestückt wird.

Sport auch weiter bei ZDFinfo

Über Sportereignisse wird der Infokanal wie bisher fallweise und zeitlich begrenzt berichten. Dazu gehören wieder die Olympischen Spiele und Übertragungen von ausgewählten Meisterschaften in verschiedenen Sportarten zusammen mit dem Hauptprogramm - den Privatsendern dürfte das nicht gefallen.

Auch bei tiefgreifenden politischen Umwälzungen oder anderen Großereignissen will ZDFinfo als Ergänzung des Hauptprogramms dienen - beispielsweise durch die Übernahme des Sendersignals eines Partnerkanals aus dem entsprechenden Land, die von Dolmetschern und ZDF-Journalisten übersetzt und kommentiert werden. Derzeit gibt es 36 bilaterale Verträge mit Fernsehsendern weltweit, dazu gehören France Télévisions, TF1, YLE, NRK, RAI, RTR, BBC, ITN und auch TVP Polen. Einen Überblick gibt es hier.

Detaillierte Angaben dazu, mit welchem Anteil an HD-Material ZDFinfo hochauflösend an den Start geht, wollte der Mainzer Sender zunächst nicht machen. Klar ist nach früheren Angaben nur, dass es 2014 zunächst über den Astra-Satelliten losgeht.

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ZDFkultur: Live-Musik vom Open-Air-Festival aus Roskilde
« Antwort #38 am: 02 Juli, 2011, 10:09 »
Roskilde, das größte Musikfestival Nordeuropa, feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. ZDFkultur überträgt am heutigen Samstag (2. Juli) ab 20.00 Uhr live die musikalischen Höhepunkte aus Dänemark..

Auf den Hauptbühnen von Roskilde versammeln sich auch in diesem Jahr wieder erstklassige Künstler. Der Spartensender ZDFkultur bringt die Headliner am Samstagabend ab 20.00 Uhr live auf den heimischen TV. Die Moderatoren Silke Super ("Berlin Live") und Jo Schück ("zdf@bauhaus") präsentieren die Konzerte vor Ort, teilte der Sender am Freitag mit.

Die gezeigten Auftritte werden in der Nacht zum Sonntag um 3.35 Uhr sowie am Sonntag, 3. Juli 2011, um 15.00 Uhr nochmals wiederholt. Sie sind außerdem als Live-Stream im Internet zu sehen. In der Woche nach dem Festival vom 4. bis 8. Juli 2011 zeigt der Kanal in fünf einstündigen Highlightsendungen jeweils um 19.00 Uhr weitere Konzertmitschnitte aus Roskilde. Die einstündigen Sendungen werden jeweils in der Nacht gegen 1.40 Uhr und am darauffolgenden Tag gegen 8.00 Uhr noch einmal gezeigt.

Als nächstes Festival-Highlight präsentiert der Digitalsender am kommenden Wochenende Live-Musik von einem der größten Hip-Hop-Festivals Europas: Splash! in Sachsen-Anhalt.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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"Fernsehen zum Mitreden": Aus ZDFinfokanal wird ZDFinfo
« Antwort #39 am: 05 September, 2011, 10:08 »
Der digitale Spartensender ZDFinfokanal modernisiert im Spätsommer nicht nur sein Design, sondern sein gesamtes Programmschema. Mit neuen Formaten, die sich die interaktiven Möglichkeiten des Internets zunutze machen, sollen vor allem auch jüngere Zuschauer angesprochen werden.

Der Sendername ist seit dem heutigen Montag (5. September) kürzer, die inhaltliche Bandbreite hingegen ausgeweitet, teilte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt nach einer Sitzung des Fernsehrates mit. Mit dem Relaunch soll der Schwerpunkt des digitalen Spartensenders mit den Stichworten Tagesaktualität, Zeitgeschichte, Dokumentation, Europa und Service umrissen werden, hieß es.
 
Darüber hinaus setzt der Spartenkanal verstärkt auf das Internet und will heiß diskutierte Themen aus dem Online-Angebot des ZDF in eigenen Sendungen aufgreifen. Auch die auf sozialen Netzwerken geführten Debatten spielten hierbei eine wichtige Rolle. Der interaktive Polit-Talk "log in" lädt nach der Reform jeweils mittwochs um 21.45 Uhr zum poliischen Diskurs ein. Einmal pro Woche sollen sich die Macher der ZDF-"heute"-Sendung im neuen Format "heute plus" den Zuschauern stellen.
 
"Der Zuschauer soll die Gelegenheit haben, sein Programm zu machen, sein Programm zu kommentieren und mit seinen Fragen zu bereichern", erklärte ZDF-Chefredakteur Peter Frey in einer Mitteilung vom Montag. Natürlich soll dem Zuschauer ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden, wenn er ZDFinfo sieht, über die Dinge zu sprechen, die in der Gesellschaft diskutiert werden. "Ich glaube, dass in einer Welt, wo die Menschen immer mehr mit Informationen zugeballert werden aus allen möglichen Ecken, die Möglichkeit, Fragen zu stellen, einzuordnen und auch besser zu verstehen, sehr wichtig geworden ist", ergänzt der ZDF-Chefredakteur.
 
Weiterhin experimentiert der Sender mit einem neuen Format, das die Videos der ZDF-Mediathek mit den häufigsten Zugriffen oder besten Bewertungen in Sendungen für ZDFinfo vorstellt. Der Kanal will unter dem Arbeitstitel "My Info" damit den Internet-Nutzer zum Programmgestalter machen.

Neben Dokumentationen will der Digitalsender mit einem neuen wöchentlichen Magazin häufiger auf politische und gesellschaftliche Themen aus ganz Europa reagieren. Ergänzt wird der Themen-Schwerpunkt mit Städteportraits, Reportagen und Dokumentationen über unsere europäischen Landsleute und ihre Heimatstädte. Im Service-Bereich soll jeden Wochentag jeweils um 19.45 Uhr ein spezielles Verbraucher-Thema in einem "Wiso"-Format behandelt werden. Von Montag bis Freitag gibt es dann die Programme "Wiso Recht", "Wiso Technik", "Wiso Umwelt", "Wiso Leben" und "Wiso Geld". Ab dem heutigen Montag startet der Ableger "Wiso Plus".
 
Während wichtiger politsicher Ereignisse wie zuletzt bei den politischen Umwälzungen in Nordafrika und bei sportlichen Großevents wie Olympia will ZDFinfo auch weiterhin live berichten und hiermit seine aktuelle Informationskompetenz unter Beweis stellen, hieß es am Rande der Fernsehratssitzung.
 
"ZDFinfo ist für uns ein Wachstums- und Innovationsschub", resümiert Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion Neue Medien beim ZDF und fügt hinzu: "Wir bekommen neue Themen, wir bekommen den Online-Gedanken stärker in die Fernsehredaktionen rein". Das sei das eigentlich Reizvolle: Dass ZDFinfo das transparente Element, das Online liefern kann, noch stärker mit dem Fernsehen zusammenbringe. "Und dadurch machen wir das ZDF insgesamt durchlässiger und transparenter", verdeutlichte der Chef der Hauptredaktion Neue Medien.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

(s.a. Meldung weiter unten)

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Offline SiLæncer

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Neue Struktur: ZDFkultur will noch jünger werden als ZDFneo
« Antwort #40 am: 05 Februar, 2012, 22:00 »
Der Digitalkanal ZDFkultur will sein Publikum verjüngen. "Wir wollen uns noch stärker den 20- bis 30-Jährigen zuwenden", bestätigte Programmchef Daniel Fiedler am Wochenende entsprechende Planungen.

Neben Popkonzerten sollen künftig Übertragungen von Computerspiel-Wettbewerben sowie Fun-Sportarten vom BMX-Fahren bis zum Surfen feste Bestandteile des Programms sein, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (Montagsausgabe) unter Verweis auf Aussagen des Programmverantwortlichen. 

.Mit der neudefinierten Zielgruppe wolle sich der Kanal stärker vom Schwestersender ZDFneo absetzen, der sich an Zuschauer bis 49 Jahre richtet – und sich so eine größere Daseinsberechtigung schaffen. Eine Umbenennung von ZDFkultur ist laut Programmchef Fiedler zurzeit jedoch kein Thema. Erst am 7. Mai 2011 hatte der Sender die Nachfolge des ZDFtheaterkanal im digitalen Portfolio des ZDF angetreten.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Offline Jürgen

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Re: Neue Struktur: ZDFkultur will noch jünger werden als ZDFneo
« Antwort #41 am: 06 Februar, 2012, 02:20 »
BMX-Fahren?
Gehört das nicht eher in den KiKa?

BTW, es gibt auch noch eine Generation zwischen der bisherigen Haupt-Zielgruppe des ZDF, den Rentnern, und denen bis 49.
Nur an uns best agers denkt offenbar niemand, obwohl man auch von uns Gebühren erwartet.
Viel zu jung und lebendig für Heimatfilme, Volksmusik und all die anderen Angebote für Hirntote, aber längst keine Zahnspange mehr.
Zu normal, um irgendwo berücksichtigt zu werden, außer natürlich immer beim Bezahlen?
Es gibt immerhin noch Arte und 3sat.
Noch...

Jürgen
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,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
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1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
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