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Der Fall Pirate Bay...
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Thema: Der Fall Pirate Bay... (Gelesen 24057 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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Der Fall Pirate Bay...
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Antwort #15 am:
28 Juli, 2009, 22:59 »
Im April erst befand ein schwedisches Gericht vier Verantwortliche des Torrent-Trackers The Pirate Bay der Beihilfe zur schweren Urheberrechtsverletzung für schuldig und verurteilte sie zu einjährigen Haftstrafen sowie Schadensersatz in Millionenhöhe. Das Verfahren aber ging in die Berufung – und die Piratenbucht ist derweil weiter geöffnet, während sich das Verfahren sich über diverse Instanzen noch Jahre hinziehen kann.
Dass die Pirate Bay weiter operiert, als sei nichts gewesen, wollen sich Hollywood-Studios nicht länger mit ansehen. Zwar ist die Pirate Bay mittlerweile von der Firma Global Gaming Factory aufgekauft worden, die ein legales Paid-Content-Modell mit dem Torrent-Tracker entwickeln will. Die US-Filmindustrie möchte die Site aber stilllegen, da weiterhin über den Torrent-Tracker illegale Film-Downloads vermittelt würden. Laut der BBC sind 13 US-Filmfirmen an der neuen Klage beteiligt, darunter Disney, Universal und Columbia. Bereits im Mai hatte die Musikindustrie ähnliche Verfügungen gegen die Macher der Pirate Bay beantragt, mit denen der Betrieb der Site untersagt werden sollte.
Gegenüber der Site TorrentFreak gab sich Pirate-Bay-Sprecher Peter Sunde amüsiert; das sei nur ein anderer Tag in der Seifenoper rund um die Pirate Bay. Niemand von den Beschuldigten lebe in Stockholm, wo die Klage eingereicht worden sei; und nicht einmal die Besitzverhältnisse des Trackers vor dem Verkauf an Global Gaming Factory hätten die Kläger in den Unterlagen richtig dargestellt.
Auf Global Gaming Factory kommt bei der Übernahme der Pirate Bay zudem neues Ungemach zu, über die juristischen Scharmützel hinaus. Schon zuvor gab es Zweifel an der seriösen Finanzierung des Kaufs, die nun auch Wayne Rosso, ehemaliger Chef der P2P-Softwarefirma Grokster und als neuer Piratenkapitän angeheuert, zum Rückzug bewegen. Er habe starke Zweifel, dass Global Gaming Factory genügend Kapital habe, um die Übernahme von Pirate Bay zu finanzieren, erklärte Rosso gegenüber CNet. Darüber hinaus stehe die Glaubwürdigkeit von Hans Pandeya, Chef von Global Gaming Factory, in Frage. Vereinbarte Zahlungen an Rosso und seine Mitarbeiter sollen ausgeblieben sein – Pandeya aber betonte gegenüber CNet, diese Zahlungen seien in Vorbereitung, alles werde nach Plan verlaufen und er habe unzählige Investoren, die an dem Geschäft interessiert seien.
Quelle :
www.heise.de
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Antwort #16 am:
29 Juli, 2009, 17:29 »
Peter Sunde Kolmisoppi zufolge sind die Gründer seit 2006 nicht mehr im Besitz des Torrent-Trackers. Die Filmindustrie müsste sich an Reservella auf den Seychellen wenden. Auch ein Scheitern der Übernahme durch Global Gaming Factory ist für ihn kein Problem.
Der langjährige Sprecher des BitTorrent-Trackers The Pirate Bay, Peter Sunde Kolmisoppi, hat eine von der Motion Picture Association of America formulierte Anklageschrift als "Bullshit" bezeichnet. Sie gehe von falschen Voraussetzungen aus: Die Pirate-Bay-Gründer seien nicht mehr im Besitz des Diensts.
Die MPAA hatte gestern in Stockholm Klage eingereicht: Kolmisoppi, Fredrik Neij und Gottfrid Svartholm Warg helfen demzufolge weiterhin Millionen Menschen bei Urheberrechtsverstößen, obwohl sie zu einem Monat Gefängnis und einer Strafe von 3,6 Millionen Dollar verurteilt worden waren. Die MPAA fordert die schwedischen Behörden auf, das Trio zu stoppen.
Die MPAA behauptet, der jetzige Pirate-Bay-Betreiber Reservella sei nur vorgeschoben und im Besitz der Gründer. Neij kontrolliere das Unternehmen mit Sitz auf den Seychellen, einer Inselgruppe nordöstlich von Madagaskar. Kolmisoppi bestreitet dies: "Fragen Sie doch einmal die MPAA, wie sie das wissen kann. Es ist einfach nicht wahr. Die sagen das nur, weil sie sich ärgern, dass ihre Klage auf falschen Voraussetzungen beruht."
Kolmisoppi hatte schon in der Vergangenheit ausgesagt, man habe die Eigentümerschaft an Pirate Bay 2006 an Reservella übertragen. Der "Whois"-Eintrag der Website thepiratebay.org jedoch widerspricht dieser Version. Er nennt Neij als Inhaber von Reservella.
Reservella ist wohl auch der Ansprechpartner, dem Global Gaming Factory den Tracker abzukaufen versucht. Nach dem Absprung von Wayne Rosso scheint dies aber unwahrscheinlicher denn je. Der Ex-Grokster-Chef hatte an der Liquidität seines Auftraggebers Hans Pandeya gezweifelt. Pandeya widerspricht dem. Für Kolmisoppi wiederum ist auch dieses Problem keines: "Wenn Pandeya kein Geld hat, wird die Übernahme nicht klappen."
Quelle :
http://www.zdnet.de
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Antwort #17 am:
31 Juli, 2009, 09:29 »
Die Betreiber des Torrent-Trackers Pirate Bay müssen eine erneute juristische Schlappe vor Gericht einstecken: Ein niederländisches Gericht verfügte, dass die Piratenbucht den Datenverkehr mit dem Land innerhalb von 10 Tagen einstellen muss, berichtet die niederländische Tageszeitung de Volkskrant. Niederländische Nutzer sollen damit effektiv von der Pirate Bay ausgeschlossen werden – geschieht dies nicht, müssen die Besitzer der Site pro Tag, an dem der Zugang nicht gesperrt ist, eine Geldbuße von 30.000 Euro zahlen (bis zu einer Höchststrafe von 3 Millionen Euro).
Beschuldigte in dem Verfahren, das der niederländische Rechteverwerter Brein angestrengt hatte, sind die drei Gründer der Pirate Bay, die in Schweden bereits wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung verurteilt wurden. Aber auch die Firma Global Gaming Factory, die vor kurzem die Absicht verkündete, die Site zu übernehmen, muss die Strafe zahlen, sollte sie nach Abschluss der Übernahme die Site wie bisher weiterbetreiben. Die Pirate-Bay-Gründer hatten allerdings in den jüngsten Gerichtsverfahren immer wieder angegeben, sie seien gar nicht mehr Eigentümer der Site. In dem niederländischen Verfahren, von dem sie trotz diverser Berichte und ungewöhnlicher Versuche des Gerichts, sie zu erreichen, nichts gewusst haben wollen, möchten sie nun in Berufung gehen, erklärte der Pirate-Bay-Sprecher Peter Sunde gegenüber TorrentFreak.
Im April erst befand ein schwedisches Gericht vier Verantwortliche des Torrent-Trackers The Pirate Bay der Beihilfe zur schweren Urheberrechtsverletzung für schuldig und verurteilte sie zu einjährigen Haftstrafen sowie Schadensersatz in Millionenhöhe. Das Verfahren ist nun in der Berufung – und die Piratenbucht ist derweil weiter geöffnet, während sich das Verfahren über diverse Instanzen noch Jahre hinziehen kann. Dagegen hat nicht nur die niederländische Verwertungsgesellschaft etwas: Auch die Hollywood-Studios wollen sich das nicht länger mit ansehen und haben gegen Pirate Bay auf Einstellung des Betriebs geklagt.
Derweil geht das Durcheinander um den Aufkauf der Pirate Bay durch den Internetcafé- und Spielhallenbetreiber Global Gaming Factory weiter. Die Firma, die aus der Pirate Bay ein von der Musik- und Filmindustrie akzeptiertes Filesharing-Angebot mit bezahlten Inhalten machen will, möchte alle Zweifel an der Finanzierung des Kaufs ausräumen: Man habe nun über 30 Investoren, die das Kapital für die Pirate-Bay-Übernahme bereitstellen, betonte Firmen-Chef Hans Pandeya gegenüber der Los Angeles Times. Zuletzt hatte sich der ehemalige Chef des P2P-Softwarehauses Grokster, Wayne Rosso, zurückgezogen, da es Zweifel an der finanziellen Seriosität der Pirate-Bay-Übernahme gebe. Rosso sollte eigentlich als neuer Piratenkapitän eine Art Aushängeschild der "neuen" Pirate Bay werden und den Übergang zu einem P2P-Paid-Content-Anbieter leiten.
Quelle :
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Antwort #18 am:
01 August, 2009, 18:44 »
Die Federazione Industria Musicale Italiana (FIMI) hat angekündigt eine Schadensersatzklage von rund einer Million Euro gegen The Pirate Bay einzureichen.
Es scheint geradezu so, als würde es der Musikindustrie Freude bereiten auf einem geschlagenen Gegner herumzureiten. Tote wehren sich bekanntlich ja nicht, was zu einer geschmacklosen Frage führen könnte. Diese lassen wir aber außen vor.
Fokussieren sollte man nämlich die von der Federazione Industria Musicale Italiana (FIMI) angekündigte Klage gegen die (bald) ehemaligen Betreiber von The Pirate Bay. Man hat öffentlich erklärt, dass man eine Schadensersatzklage anstreben würde, bei der man rund eine Million Euro fordern will. Die Sperre von The Pirate Bay Mitte 2008 hatte für erheblichen Wirbel gesorgt und befindet sich nach wie vor auf dem Weg durch die juristischen Instanzen. Nachdem die Gerichtsbarkeit in Bergamo entschieden hatte, dass der Zugriff auf ausländische Websites nicht gesperrt werden darf. Auch wenn diese im Verdacht stehen, die Urheberrechte von Dritten zu verletzen. Die höchste italienische Gerichtsbarkeit muss sich nun mit diesem Fall befassen, eine Entscheidung steht noch in weiter Ferne.
Zeit genug für die FIMI, eine weitere Klage gegen die Betreiber von The Pirate Bay ins Feld zu führen. Nachdem man in deren Heimat vor Gericht gescheitert war, rechnet man sich nun offensichtlich große Chancen aus. "Der Anspruch basiert außerdem auf der Tatsache, dass die Seite an Dritte verkauft wird. Dadurch haben die Gründer eigentlich bestätigt, dass die gesamten illegalen Handlungen von The Pirate Bay nur deshalb waren, um Profit zu machen. Deshalb ist es inakzeptabel, dass sich hier jemand das Geld schnappt und dann damit abhaut, ohne den entstandenen Schaden zu reparieren", so Enzo Mazza, der Präsident der FIMI. Wir wissen bereits jetzt, wer sich das Geld gerne schnappen würde.
Die italienischen Anwälte von Peter Sunde erklärten derweil, dass die Klage durchaus möglich wäre. Bislang habe man jedoch nichts gehört, was laut Giovanni Battista Gallus zu folgendem Schluss führt: "Ich vermute sie haben ihre Absichten angekündigt, bevor sie überhaupt ihre Tat umgesetzt haben."
Quelle :
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Antwort #19 am:
04 August, 2009, 15:37 »
Einer der drei Gründer des nach eigenen Angaben größten BitTorrent-Trackers der Welt will sich nicht länger an dem Projekt beteiligen. Über sein Weblog gab Peter Sunde Kolmisoppi bekannt, dass er nicht mehr länger der Sprecher von The Pirate Bay ist.
Sunde war von Anfang an das Gesicht von The Pirate Bay in der Öffentlichkeit. Künftig will er sich neuen Aufgaben widmen. Als Grund für seinen Ausstieg nannte er den Wunsch, seine Zeit für andere Projekte zu nutzen. Die Position bei The Pirate Bay mache dies derzeit unmöglich.
Sunde will nun neue Unternehmungen starten und plant unter anderem, ein Buch fertig zu stellen, an dem er schon länger arbeitet. Sein Weggang kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Zukunft von The Pirate Bay alles andere als sicher ist. Erst kürzlich wurde der Verkauf des Trackers an einen schwedischen Anbieter von Webdiensten bekannt gegeben.
Derzeit laufen zudem in den Niederlanden und Italien neue Klagen gegen das Portal. Im Frühjahr waren Sunde und seine Mitstreiter zu jeweils einem Jahr Haftstrafe und der Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 2,75 Millionen Euro verurteilt worden. Sie behaupten weiterhin, dass ihnen The Pirate Bay nicht gehört und sie somit nich belangt werden können.
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Antwort #20 am:
07 August, 2009, 20:18 »
Geht es nach dem Musikindustrieverband IFPI, so soll der fällige Kaufpreis von The Pirate Bay direkt auf das eigene Konto fließen.
In diese Richtung gehen jedenfalls die derzeitigen Anstrengungen seitens der IFPI. Auf verschiedenen Portalen wurde bekannt, dass der Musikindustrieverband alles Mögliche unternehmen will, um den Kaufpreis direkt einkassieren zu können. Wäre dies der Fall, so würden die Köpfe hinter dem weltgrößten Torrent-Tracker leer ausgehen.
Hierbei handelt es sich aber nicht um eine bloße Bitte. Der Leiter der Rechtsabteilung der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat sich schriftlich an die interessierten Käufer der Global Gaming Factory (GGF) gewendet. Laut dem Schreiben wolle man die zuständigen schwedischen Behörden aufsuchen und einen Erlass einholen. Auf diese Weise soll die GGF gehindert werden, den fälligen Kaufpreis von über fünf Millionen Euro an die Betreiber der Piraten Bucht auszuzahlen. Ferner soll das Geld direkt in die Kassen der Rechteinhaber eingezahlt werden.
Einerseits scheint das geplante Vorhaben der Global Gaming Factory, welches sich im Bereich der Legalität bewegen soll, auf Zuspruch bei der IFPI stoßen. Sogar Unterstützung hat man den neuen Besitzern versprochen. Diese ist aber nur dann gegeben, wenn die GGF einen rechtlich einwandfreien Weg einschlägt. Da anzuknöpfen, wo die Pirate Bay aufgehört hat, steht in den Augen der IFPI außer Frage. Sollte eine Verletzung des Urheberrechts festgestellt werden, so würde man in bekannter Weise nicht vor einer Klage zurückschrecken.
Doch soweit wird es dem ersten Anschein nach gar nicht erst kommen. Die Global Gaming Factory plant zwar einen Datentausch-Dienst, dieser soll sich aber zweifelsohne im legalen Rahmen bewegen. Folglich würden die Rechteinhaber auf ihre Kosten kommen und hätten keinen Grund zur Beschwerde. Dazu kommt, dass der Verkauf noch nicht in trockenen Tüchern ist.
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Antwort #21 am:
11 August, 2009, 17:27 »
Die Betreiber von The Pirate Bay wollen offenbar das in den Niederlanden gegen sie erlassene Gerichtsurteil anfechten, nach dem sie allen Nutzern aus Holland den Zugriff auf ihren BitTorrent-Tracker verwehren müssten.
Eine entsprechende Frist, die von dem niederländischen Gericht gesetzt wurde, ist inzwischen ohne weiteres verstrichen. Bisher wird weder Nutzern aus Holland der Zugriff verweigert, noch fließen Schadenersatzzahlungen an die Rechteinhaber, deren Werke über The Pirate Bay illegal verbreitet werden.
Die in den Niederlanden agierende Anti-Piraterie-Organisation BREIN will nun nach eigenen Angaben zunächst bis zum 27. August abwarten, bevor man die Durchsetzung der vom Gericht festgelegten Strafzahlung in Höhe von täglich 30.000 Euro verlangt.
Dieser Tag ist der Termin für die Übernahme des Portals durch den schwedischen Internetdienstleister Global Gaming Factory, der daraus nach eigenen Angaben ein legales Angebot machen will. Sollte "The Pirate Bay" nach dem 27. August weiter in der bisherigen Form bestehen, will BREIN gegen den Käufer vorgehen.
BREIN geht außerdem davon aus, dass die Betreiber von The Pirate Bay das Urteil des Gerichts noch in letzter Minute anfechten wollen. Dafür gebe es jedoch kaum Erfolgsaussichten, so die Einschätzung der Lobbygruppe der Rechteinhaber. Bisher ist nicht einmal sicher, ob der Verkauf an Global Gaming Factory in der angekündigten Form stattfindet.
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Antwort #22 am:
17 August, 2009, 16:25 »
Am 27. August soll die schwedischen Torrent-Tracker-Webseite The Pirate Bay an das Unternehmen Global Gaming Factory (GGF) verkauft werden. Um sicherzustellen, dass die ursprüngliche Ideologie der Pirate Bay auch nach dem Verkauf weiterleben kann, hat ein findiger User nun eine Art Kopie des Portals und der dort angebotenen Torrents erstellt.
Der neue Eigentümer GGF will das Konzept von The Pirate Bay vollkommen umkrempeln und auf Filesharing-Technologien setzen, mit denen auch die Rechteinhaber an dem Multimediamaterial eingebunden werden können. Einige treue Fans der Seite befürchten aber, dass dadurch der "Piratencharakter" der Plattform völlig verloren geht.
"Ich möchte erreichen, dass wir eine Art Sicherheit in der Hand haben. Wenn das Ergebnis des Pirate-Bay-Verkaufs nicht unseren Erwartungen entspricht, können wir die Seite nun einfach selbst wieder zum Leben erwecken", erklärt der anonym bleibende Filesharer, der sich für die Erstellung der Pirate-Bay-Kopie verantwortlich zeichnet, gegenüber dem auf die Torrent-Szene spezialisierten Weblog
TorrentFreak
. Dies sei beispielsweise dann der Fall, wenn der neue Eigentümer beschließen würde, alle Torrents nach dem Seitenverkauf auf mysteriöse Weise verschwinden zu lassen. Um das zu verhindern, hat der User eigenen Angaben zufolge eine Kopie von 873.671 der insgesamt rund zwei Millionen Torrent-Dateien der Seite erstellt, die für jeden Nutzer frei zum Download zur Verfügung steht. "Mithilfe dieses Backups kann jeder innerhalb weniger Minuten seine eigene 'Piratenbucht' starten", schreibt TorrentFreak. Dass dieses Angebot für einige sehr verlockend sein dürfte, zeigt der Umstand, dass sich bereits knapp 300 User an dem 21,3 Gigabyte großen Download versuchen.
"Wir wollen Geschäftsmodelle einführen, die es Rechteinhabern ermöglichen, für den via Pirate Bay heruntergeladenen Content bezahlt zu werden", hatte GGF-CEO Hans Pandeya Ende Juni in einem ersten offiziellen Statement zur geplanten Pirate-Bay-Übernahme betont. Um sicherzustellen, dass Pandeya sein Versprechen auch einhält, hat die Musikindustrie, vertreten durch die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), kürzlich den Druck auf das schwedische Unternehmen verstärkt. In einem Brief an Pandeya drohte Jo Oliver, General Counsel der IFPI, sogar mit gerichtlichen Schritten, falls sich nach der Übernahme nichts am "illegalen Pirateriecharakter" der Seite ändern sollte. Bei einer Umwandlung in einen legalen Online-Musik-Service, der brav mit den Musiklabels zusammenarbeitet und die entsprechenden Lizenzabgaben bezahlt, könne man hingegen auf die IFPI als einen Freund zählen, so Oliver.
Quelle :
www.tecchannel.de
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The Pirate Bay & GGF - Ersten Vertragspartner vorgestellt
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Antwort #23 am:
18 August, 2009, 14:02 »
Nach langen Zweifeln, ob der Käufer von The Pirate Bay tatsächlich Lizenzgeber auf seine Seite ziehen kann, wurde nun der erste nennenswerte Vertragspartner vorgestellt.
Die Gerüchteküche brodelte so stark wie schon lange nicht mehr, als die Betreiber von The Pirate Bay den Verkauf an Global Gaming Factory X bekanntgaben. Ein gigantischer Betrag sollte für die beliebte BitTorrent-Seite transferiert werden.
All dies änderte jedoch nichts daran, dass niemand wirklich an einen Deal zwischen Global Gaming Factory X (GGF) und diversen Rechteinhabern glaubte. Insbesondere nach dem Ausstieg von Wayne Rosso schien es fast so, als wäre das Endergebnis katastrophal. Dem scheint jedoch überraschenderweise nicht so zu sein. GGF präsentierte gestern ihren ersten Vertragspartner: Die Svenska Tonsättares Internationella Musikbyrå (STIM). Mit diesen hat man bereits einen Lizenzvertrag geschlossen, um Musikwerke bei The Pirate Bay anbieten zu können. Ein Wunschtraum, der schrittweise in Erfüllung geht. Oder ist das doch nur eine höchst zerbrechliche Verbindung?
Eine schwer zu beurteilende Frage, zumal sich die Situation durch diese Vorstellung geändert haben dürfte. STIM stellt keinesfalls einen unbedeutenden Partner dar. Die Aussage von GGF, dass man mit weiteren wichtigen Vertretern der Contentindustrie in Verhandlungen sei, gewinnt somit bedeutend an Seriösität. Bisher ist der einzig bekanntgegebene Partner zwar STIM, doch weitere sollen folgen. Spätestens sobald der Verkauf über die Bühne gegangen ist.
Wie bedeutend STIM als Partner ist, erklärte GGF Chief Executive Officer (CEO) Hans Pandeya: "STIM ist sehr wichtig für uns, weil sie schon seit Jahren spezielle Vertragsvereinbarungen für Filesharer konzipieren. Das ist keine einfache Aufgabe, weil die Musikwelt so kompliziert ist, dass es schwierig ist, einen Anfang zu finden. Andere Lizenzgesellschaften können auf der Arbeit von STIM aufbauen, anstatt das Rad neu zu erfinden."
Tatsächlich hat STIM vor einiger Zeit Projekte durchgeführt, wie man "legalisiertes Filesharing" vertraglich festlegen könnte. Dass dies kein einfaches Unterfangen ist, steht außer Frage. Schlussendlich weißt Pandeya jedoch auf ein Kernproblem der Contentindustrie hin. Deren Welt ist in vielerlei Hinsicht zu kompliziert.
Quelle :
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Archiv der Pirate Bay geht online
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Antwort #24 am:
20 August, 2009, 19:31 »
Einige Tage vor einer Entscheidung über den Verkauf des Torrent-Portals Pirate Bay ist eine Kopie der Website unter neuer Adresse an den Start gegangen. Bereits am vergangenen Wochenende hatten Fans ein über 20 Gigabyte umfassendes Archiv der kompletten Website über Pirate Bay verbreitet. Das Archiv ist von den Betreibern des Trackers BT Arena unter neuer Adresse online gestellt worden. Noch ruckelt das als Archiv gedachte Angebot gewaltig, doch soll das bald behoben werden,
berichtet
das Zentralorgan der Szene, TorrentFreak.
Der schwedische IT-Dienstleister Global Gaming Factory (GGF) will die Pirate Bay für umgerechnet 5,5 Millionen Euro übernehmen und legalisieren. In der kommenden Woche sollen die Anteilseigner und der Vorstand des börsennotierten Unternehmens endgültig über den Kauf entscheiden. Die Übernahme ist davon abhängig, ob die Plattform legal genutzt werden kann. An der Machbarkeit der Pläne von GGF wird jedoch gezweifelt. Zuletzt war der von GGF mit der Umsetzung betraute Branchenexperte Wayne Rosso nach kurzer Zeit wieder abgesprungen. Zudem halten Rechteinhaber ihren Druck aufrecht und nehmen auch den neuen Eigentümer ins Visier.
Quelle :
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Irischer Provider Eircom blockiert die Piratenbucht
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Antwort #25 am:
21 August, 2009, 12:48 »
Eircom, der größte irische Provider, wird seinen Kunden vom 1. September an den Zugang zu The Pirate Bay versperren. Der Zugangsanbieter folgt damit den Bestimmungen einer außergerichtlichen Einigung in einem Rechtsstreit mit den großen Plattenfirmen EMI, Sony BMG, Universal und Warner. Dies berichtet die Irish Times. Andere irische Provider wie BT Ireland oder der Kabelnetzbetreiber UPC wollen den Blockadewünschen der Musikindustrie für den schwedischen Torrent-Tracker dagegen nicht nachkommen. Es gebe für ein entsprechendes Ansinnen keine Rechtsgrundlage, heißt es bei ihnen. UPC gelobte zudem, im Gegensatz zu Eircom die eigenen Position gegen die rechtlichen Androhungen der Rechteinhaber gegebenenfalls entschieden vor Gericht zu verteidigen.
Der Platzhirsch unter den irischen Internet-Providern hatte sich Ende Januar zum einen bereit erklärt, ein "Three Strikes"-System zur abgestuften Erwiderung auf Urheberrechtsverstöße im Internet aufzusetzen. Details der entsprechenden Vereinbarung mit der Irish Recorded Music Association (IRMA) hat die Nachrichtenseite TorrentFreak vor Kurzem aufgedeckt. Der irische Verband der Musikwirtschaft wird demnach Eircom mit IP-Adressen von Rechtsverletzern und entsprechenden "Nachweisen" über getauschte Werke und die genutzte Filesharing-Anwendung versorgen. Nach zwei Warnhinweisen soll Eircom dann Netzzugang des angeblichen Wiederholungstäters kappen. Als Beschwerdeinstanz ist zunächst allein der Kundendienst des Providers vorgesehen. Wie die Call-Center-Mitarbeiter die Eingaben betroffener Nutzer handhaben sollen, ist dem Bericht nicht zu entnehmen.
Im Zuge des Vergleichs mit der IRMA willigte Eircom auch ein, keine von der Musikindustrie vor Gericht erreichte Sperrungsaufforderung abzulehnen. Die Lobbyvereinigung hat nun zunächst am 24. Juli eine Verfügung erwirkt, wonach der Zugangsanbieter die sich gerade in einem Umwandlungsprozess befindliche Pirate Bay zu blockieren hat. Der Richter merkte dabei an, dass die Torrent-Site sich in einer "verrückten ideologischen Sichtweise" dem Stehlen geschützter Werke verschrieben habe. Einige der betroffenen "hart arbeitenden Künstler" seien zwar "sehr reich". Viele würden aber mit ihrem Schaffen und der Liebe zur Musik allenfalls gerade so über die Runden kommen. Ein Vertreter Eircoms hatte laut der Irish Times gegenüber anderen Providerkollegen bei einer Anhörung im Januar davon gesprochen, dass Filesharing der Gesundheit "Kokain-schnüffelnder Rockstars" zuträglich sei, da es ihnen weniger Geld übrig lasse für "Sex und Drogen".
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Antwort #26 am:
21 August, 2009, 19:18 »
Wenige Tage bevor der Verkauf des Torrent-Trackers The Pirate Bay endgültig über die Bühne gehen soll sieht es eher danach aus, als würde die Übernahme doch noch platzen. Die Ereignisse der vergangenen Tage kulminierten am heutigen Freitag, als nach Berichten über mögliche Zahlungsschwierigkeiten des Käufers Global Gaming Factory X (GGF) die Aktie des Unternehmens vom Handel ausgesetzt wurde. GGF habe noch nicht nachgewiesen, dass es den Kaufpreis von insgesamt 60 Millionen Kronen aufbringen könne, teilte die Börse Aktietorget dazu mit. Der erneute Handelsstopp habe aber nichts mit dem zuvor erhobenen Verdacht des Insider-Handels zu tun.
Schwedischen Medienberichten zufolge wurde GGF-Chef Hans Pandeya zudem wegen ausstehender Zahlungen beim Amt für Gerichtsvollzug (Kronofogden) gemeldet. Der ehemalige GGF-Technikchef Johan Sellström, der seit Mitte Juli nicht mehr für Pandeya arbeitet, macht den Berichten zufolge gegen seinen ehemaligen Boss und die Firma Forderungen in Höhe von 6 Millionen Kronen (597.000 Euro) geltend und erwägt eine Klage. Zudem soll Pandeya Steuerschulden in Höhe von rund 780.000 Kronen haben.
Auch das in dem Deal als Technikpartner vorgesehene Startup Peerialism hat nach Angaben seines Chefs von GGF versprochene Zahlungen bisher nicht erhalten. Peerialism sollte ebenfalls von GGF übernommen werden und seine selbstentwickelte P2P-Technik in das Pirate-Bay-Projekt einbringen. Peerialism-CEO Johan Ljungberg sagte gegenüber CNet News, noch habe sein Unternehmen nicht mit den Vorbereitungen begonnen, weil er noch kein Geld gesehen habe.
GGF hatte angekündigt, für die Übernahme von Peerialism weitere 100 Millionen Kronen (9,86 Millionen Euro) zu zahlen. Die Hälfte sollte in bar, der Rest in neuen GGF-Aktien beglichen werden. Pandeya habe versprochen, die Hälfte der Barsumme vorab zu überweisen. "Das war vor zwei Monaten", sagte Ljungberg. "Wir haben seine Unterschrift unter dem Vertrag, aber er hat nicht gezahlt und wir haben die Arbeit nicht gemacht." Zudem habe Pandeya zwar der Presse viel erzählt, seinen Partnern aber nur wenig über das künftige Geschäftsmodell verraten.
GGF war angetreten, um dem Torrent-Tracker mit Peerialism und in Zusammenarbeit mit den Rechteinhabern ein legales Geschäftsmodell zu verpassen. Mit Ankündigung der Übernahme, die am kommenden Donnerstag endgültig abgesegnet werden soll, wurden jedoch schnell Zweifel an dem Modell laut – zumal sich die Rechteinhaber bisher eher wenig begeistert gezeigt haben. Auch Grokster-Veteran Wayne Rosso, kurzzeitig von Pandeya an Bord geholt, sprang mit erheblichen Zweifeln nach nur drei Wochen wieder ab.
Pandeya hat die Berichte bisher nicht kommentiert. Unterdessen versucht sein Unternehmen weiter, Zweifel am Zustandekommen des Geschäfts zu zerstreuen. GGF habe die 60 Millionen Kronen von privaten Investoren zur Verfügung gestellt bekommen, heißt es in einem auf der Website der Börse veröffentlichten Papier (PDF-Datei). Der Kauf solle nun auch komplett in bar abgewickelt werden. Der schwedischen Börse reicht diese Versicherung offenbar nicht.
Sollte die Übernahme wie geplant in der kommenden Woche über die Bühne gehen, bleibt die Frage, wer die 60 Millionen Kronen kassiert. GGF kauft dafür die Domain von dem auf den Seychellen registrierten Unternehmen Reservella, hinter dem vermutlich zumindest der Pirate-Bay-Mitgründer Fredrik Neij steckt. Über ihre möglichen Verbindungen zu Reservella haben sich die anderen Pirate-Bay-Macher, die in Schweden erstinstanzlich zu Haftstrafen und Schadensersatz verurteilt worden waren, bisher nicht geäußert.
Quelle :
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The Pirate Bay: Webseite vom Netz getrennt
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Antwort #27 am:
24 August, 2009, 22:23 »
Die Internetpräsenz von The Pirate Bay ist momentan nicht erreichbar. Diversen Berichten zufolge hat der Netzbetreiber Black Internet die Leitung unter Androhung eines Bußgelds von 500.000 schwedischen Kronen gekappt.
Veranlasst wurde dieses Unterfangen offenbar vom Stockholmer Bezirksgericht. Obgleich die nordische Piratenbucht zwar hauptsächlich, aber nicht nur durch Black Internet an das Netz angebunden zu ein scheint, ist die offizielle Webseite im Moment nicht erreichbar.
Den Unternehmens-Chef von Black Internet, Victor Moller, hat diese Meldung heute Mittag erreicht. Die Anweisung des Gerichts war es, die Webseite mit sofortiger Wirkung vom Netz zu nehmen, bis der Fall in letzter Instanz entschieden sei. Seine Firma kam dieser Aufforderung nach.
Wie das Online-Portal Torrentfreak meldet, soll die Webseite bereits umgezogen sein. Der Normalbetrieb des Torrent-Trackers werde schon am morgigen Dienstag wieder aufgenommen, so der Bericht.
Noch in dieser Woche soll der Verkauf von The Pirate Bay an die Global Gaming Factory (GGF) stattfinden. Bis zu 5,5 Millionen Euro bietet das Unternehmen für die Übernahme an.
Schwedische Behörden haben mittlerweile ein Ermittlungsverfahren gegen den möglichen Käufer eingeleitet. Der GGF wird vorgeworfen, dass es im Zusammenhang mit dem Deal zu illegalen Aktienverkäufen gekommen sei.
Quelle :
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Schwedisches Gericht nimmt Seite offline (update)
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Antwort #28 am:
25 August, 2009, 21:43 »
Wie schon fast zu erwarten war ist The Pirate Bay wieder online. Nach nur einem Tag ist die Seite erneut komplett funktionsfähig. In ihrem Blog schrieben sie eine modifizierte Version einer berühmten Rede von Winston Churchill, in welcher sie die Freiheit des Internets ansprechen, die es zu verteidigen gilt. Nicht schlecht staunen dürften die Industrievertreter, das die Seite nun einfach unverändert aussieht und weitermacht. Inzwischen aber soll der ehemalige Netzprovider von The Pirate Bay, Black Internet, heute massive Trafficprobleme unbekannter Ursache haben. Der Geschäftsführer spricht von Sabotage und zusammen mit Technikern und der Polizei gehen sie das Problem an.
Quelle :
www.gulli.com
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Weiter Wirbel um Verkauf der Pirate Bay
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Antwort #29 am:
27 August, 2009, 18:12 »
Der Verkauf des berühmt-berüchtigten Torrent-Trackers The Pirate Bay an ein schwedisches Unternehmen soll doch noch über die Bühne gehen. Aktionäre des Kaufinteressenten Global Gaming Factory (GGF) haben dem geplanten Geschäft auf einer außerordentlichen Versammlung am heutigen Donnerstagnachmittag zugestimmt. Laut schwedischen Medienberichten waren nur wenige Anteilseigner anwesend. GGF-CEO Hans Pandeya und seine Familie kontrollieren den Berichten zufolge die Mehrheit der Unternehmensanteile. Über die Finanzierung der Kaufsumme von 60 Millionen Kronen (5,8 Millionen Euro) schweigt sich das Unternehmen weiter aus. Gegenüber heise online hat sich Pandeya trotz wiederholter Nachfrage nicht zu den Plänen geäußert.
Zuvor musste GGF in einer offiziellen Mitteilung allerdings einräumen, dass einige der bisher anonymen Investoren wieder abgesprungen seien, nachdem zahlreiche Medienberichte Zweifel an der Übernahme und dem vorgeschlagenen Geschäftsmodell geschürt hatten. Dennoch hatte sich der GGF-Chef vor der Aktionärsversammlung zuversichtlich gezeigt, mit der Übernahme fortfahren zu können. Zur Not werde er die benötigten Investitionen mit seinen eigenen Anteilen absichern, hatte Pandeya vor Journalisten in Stockholm kurz vor Beginn der Versammlung zu Protokoll gegeben.
Nun soll das Geschäft offenbar über die Ausgabe neuer Bezugsrechte finanziert werden, berichtet die Tageszeitung Svenska Dagbladet. Das allerdings dürfte schwierig werden, solange die GGF-Aktie vom Handel ausgesetzt ist. Das Papier war am vergangenen Freitag wegen der ungeklärten Finanzierungsfrage aus dem Handel genommen worden. Am heutigen Donnerstagmorgen erklärte die Börse Aktietorget, den Handel des GGF-Papiers bis auf Weiteres nicht wieder aufnehmen und den Fall der Disziplinarkommission übergeben zu wollen. Dem Unternehmen droht damit im Ernstfall auch der dauerhafte Ausschluss von der Börse.
Trotz Pandeyas wiederholter Versicherungen, internationale Investoren stünden mit ausreichenden Mitteln bereit, waren schnell Zweifel an der Finanzierung des Geschäfts aufgekommen. Auch sind bis heute die Rechteinhaber nicht wie ursprünglich versprochen mit an Bord. Zwar hat Pandeya einige Kommunikationsfehler eingeräumt, doch die Identität seiner Geldgeber will er weiter nicht preisgeben. Die geplante Übernahme fand ein weltweites Presse-Echo. Nachdem auch Meldungen über Zahlungsschwierigkeiten von GGF sowie Steuerschulden von Pandeya die Runde gemacht hatten, seien einige der Investoren wieder abgesprungen, erklärte der CEO.
Pandeya drängt nun die Börse, GGF sofort wieder zum Handel zuzulassen. Der Handelsstopp sie "vollkommen inakzeptabel". Er will den Kauf bis zum 12. September abwickeln. Danach sieht es allerdings nicht aus. Erfahrungsgemäß dauere die Meinungsbildung des Disziplinarausschusses "mehrere Wochen", sagte ein Sprecher von Aktietorget. Vorher könne der Handel des GGF-Papiers nicht wieder aufgenommen werden. Dies entspreche den Regularien der Finanzaufsicht.
Auch mit der geplanten Übernahme des Startups Peerialism will Pandeya offenbar fortfahren – für weitere 100 Millionen Kronen (9,9 Millionen Euro). Die Verträge sind unterschrieben. Doch auch der für die Pirate-Bay-Pläne enorm wichtige Partner äußerte starke Zweifel. Das Startup entwickelt verteilte Traffic- und Storagelösungen auf der Basis von P2P-Technik, etwa eine Streaming-Lösung für Videoinhalte. Bevor das Unternehmen in die Pirate-Bay-Übernahme involviert wurde, "hatten wir Filesharing gar nicht auf der Agenda", sagte CEO Johan Ljungberg gegenüber heise online.
Für die neue Pirate Bay soll Peerialism ein System entwickeln, mit dem der Datenverkehr zwischen den Teilnehmern möglichst innerhalb eines Netzes eines Betreibers abgewickelt wird, um Ressourcen zu sparen. Dieser Entwicklungsauftrag ist Gegenstand eines weiteren Vertrages zwischen Peerialism und GGF über 2 Millionen Kronen (198.000 Euro). Die Hälfte sollte GGF vorab bezahlen. Eine Vorsichtsmaßnahme: "Global Gaming war für uns ein komplett unbeschriebenes Blatt", sagte Ljungberg. Gesehen hat er das Geld bisher nicht.
Noch will der Peerialism-CEO nicht die Reißleine ziehen. "Wir sind nicht ein Unternehmen, das einfach aussteigt", bekräftigte Ljungberg – er will seinen Teil der Vereinbarungen einhalten, wenn auch die Gegenseite ihren Teil erbringt. Mit den notwendigen Entwicklungsarbeiten hat Peerialism allerdings noch nicht begonnen. Denn der CEO hat Zweifel. GGF sei gebeten worden, seine Pläne zu erläutern und nachzuweisen, dass die Investoren an Bord sind und die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. "Wir haben nichts dergleichen gesehen", sagt der schwedische IT-Veteran.
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