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Der Fall Pirate Bay...
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Thema: Der Fall Pirate Bay... (Gelesen 30787 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
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The Pirate Bay: Fliegende Server in Drohnen?
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Antwort #105 am:
19 März, 2012, 18:00 »
Ein Teil der Pirate-Bay-Infrastruktur könnte in Drohnen ausgelagert werden. Das soll vor dem Abschalten der Server schützen, die Idee startet jedoch vorerst nur als Experiment - wenn überhaupt.
Was die Betreiber der Pirate Bay in ihrem Blog ankündigen, klingt wie ein verfrühter Aprilscherz. Der Teil der Serverinfrastruktur, mit dem Nutzer zuerst in Kontakt kommen und diese anschließend weiterleitet, soll durch Drohnen ersetzt werden. Mit weitreichender Funktechnik - Drohnen, die sich via GPS steuern lassen - und Kleinstcomputern wie dem Raspberry Pi wollen die Betreiber erste Experimente wagen.
Laut eigener Aussage befindet sich die Idee der Betreiber noch im Anfangsstadium. Sie könnten jedoch nicht mehr darauf vertrauen, ihre Infrastruktur ausschließlich an Land zu hosten. Das Konzept der Drohnen soll vor allem davor schützen, dass Behörden die Server abschalten lassen, denn dafür würden dann Flugzeuge benötigt.
Erst vor wenigen Tagen gaben die Betreiber bekannt, dass ein Teil der eingesetzten Rechner lediglich wie Router arbeiteten und nur aus Prozessor, Arbeitsspeicher und Netzwerkanschluss bestehen. Derartige Miniserver sind vermutlich relativ einfach in die Luft zu bekommen, wie erfolgreich die Pirate-Bay-Betreiber jedoch mit ihrem Vorhaben sein werden, bleibt abzuwarten.
So kommen uns zum Beispiel einige Bedenken, etwa bezüglich der Stromversorgung oder der nötigen Flugstabilität der Drohnen. Ein technisch interessantes Experiment ist die Idee dennoch.
Quelle :
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Jürgen
der Löter
User a.D.
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white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: The Pirate Bay: Fliegende Server in Drohnen?
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Antwort #106 am:
20 März, 2012, 00:53 »
Welcher Luftraum soll denn sicherer sein als ein Standort an Land?
Durch die Auswahl eines Serverstandorts an Land und entsprechender Registrierung kann man sich an das dort geltende Recht binden.
Und das kann durchaus auch einen gewissen Schutz vor Eingriffen der Rechte-Mafia bringen.
Im Luftraum darüber ist dieser Schutz schon weniger wert, weil sich kleine aber erhebliche Störungen ziemlich leicht und unauffällig erzeugen lassen. GPS eingeschlossen. Uups...
Über internationalen Gewässern dagegen schützt einen faktisch nichts, und die Schuld kriegt einfach das Wetter.
Sollte allerdings an ein verteiltes Netz aus vielen kleinen Flugobjekten gedacht werden, dann würde insbesondere mit Angriffen auf deren erforderliche Koordinationsstruktur zu rechnen sein, auch über rechtliche Hintergründe der erforderlichen Funkfrequenzen. Selbst UWB mit niedrigsten Leistungen unterliegt nationalem Recht, das sich natürlich auf Verlangen der wahrhaft Mächtigen jederzeit ändern lässt.
Insgesamt eine unausgegorene Schnapsidee, wie mir scheint.
Jürgen
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1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS
als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K
(APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
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,
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(AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000
SiLæncer
Cheff-Cubie
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Großbritannien: Fünf ISPs müssen The Pirate Bay blockieren
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Antwort #107 am:
30 April, 2012, 19:45 »
Der Oberste Gerichtshof entschied kürzlich aufgrund einer Klage der britischen Musikindustrie, dass die Internet-Anbieter Sky, Everything Everywhere, TalkTalk, O2 und Virgin Media künftig verhindern müssen, dass ihre Kunden auf das Filesharing-Portal "The Pirate Bay" zugreifen können. Das Portal vernichte Arbeitsplätze und unterhöhle Investitionen in neue englische Künstler, gab der BPI bekannt.
Der Anbieter BT habe sich in dieser Frage noch etwas Bedenkzeit erbeten. Nach Angaben des Dachverbandes British Phonographic Industry (BPI) habe die oberste juristische Instanz bestätigt, dass auf The Pirate Bay Urheberrechtsverletzungen im großen Ausmass stattfinden. BPI-Chef Geoff Taylor sagte der BBC, die Betreiber füllten sich die Taschen mit dem Ausschlachten von Musik und anderen kreativen Werken, von denen die Urheber keinen Penny zu Gesicht bekämen. Das könne laut BPI so nicht weiter gehen. Musiker, Tontechniker und Videocutter sollten wie jeder andere bezahlt werden, so Taylor.
Das Verfahren begann bereits im November 2011, als der Dachverband die Blockade von Newzbin 2 und The Pirate Bay beantragte. Die Internet-Anbieter hatten auf die Anfrage geantwortet, sie würden die Webseiten nur auf Basis eines höchstrichterlichen Urteils blockieren. Ein Sprecher von Virgin Media gab bekannt, man würde dem Antrag nun folge leisten. Derartige Maßnahmen würden aber nur einen Teil der Lösung darstellen, so der Sprecher. Die Musikwirtschaft müsse noch mehr legale Alternativen wie Spotify zur Verfügung stellen.
Kritiker geben zu bedenken, es sei für die Nutzer sehr einfach, die Sperren zu umgehen. Auch sei man mit diesem Urteil auf dem besten Weg zu einem zensierten Internet. Jim Killock von der britischen Bürgerrechtsorganisation Open Rights Group bezeichnet die Maßnahme als sinnlos und gefährlich. Das schreie geradezu nach einer Ausweitung. Künftig könnten auch Rufe nach einer Blockade von Pornographie oder Extremismus laut werden, sagte er. Die Anwendung derartiger Zensurvorhaben sei in den letzten Jahre sehr viel einfacher geworden. Laut Killock hätte man nie den gewünschten Effekt erzielt. Die Blockade habe vielmehr aus Kriminellen Helden gemacht.
Quelle :
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UK-Blockade beschert The Pirate Bay Zugriffsrekord
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Antwort #108 am:
03 Mai, 2012, 12:55 »
Vergangene Woche hat das britische Höchstgericht entschieden, dass die Internet-Provider auf der Insel den Zugriff auf Pirate Bay künftig blocken müssen. Fürs erste hat man damit aber genau das Gegenteil erreicht: Die Gratiswerbung bescherte Pirate Bay Rekordzugriffe.
Zwölf Millionen Nutzer bzw. Zugriffe mehr als sonst: Das ist das erste Fazit der Betreiber des BitTorrent-Verzeichnisses The Pirate Bay nach der Entscheidung der britischen Höchstrichter. Diese hatten vergangene Woche angeordnet, dass die Provider Sky, Everything Everywhere, TalkTalk, O2 und Virgin Media dafür sorgen müssen, dass ihre Nutzer nicht mehr auf "The Pirate Bay" zugreifen können.
Wie 'TorrentFreak' berichtet, hat die britische Justiz vorerst das genaue Gegenteil erreicht: The Pirate Bay (TPB) konnte seit der Bekanntgabe der Sperrmaßnahmen Rekordzugriffe verzeichnen: "Wir sollten der BPI (Anm.: British Phonographic Industry) einen Dankesbrief schreiben", sagte ein TPB-Insider gegenüber dem Filesharing-Blog.
Die British Phonographic Industry (BPI), die britische Branchenvereinigung der Musikindustrie, war maßgeblich an der Entscheidung der Londoner Höchstrichter beteiligt, man hatte die Sperrung des Portals als Anti-Piraterie-Maßnahme vehement gefordert.
Die Macher von Pirate Bay hatten eine ähnliche Entwicklung bereits letzte Woche geahnt und sich gleich nach der Bekanntgabe der Entscheidung über die Gratiswerbung gefreut: Bezahlte Werbung wäre für TPB ohnehin nicht möglich gewesen, schon gar nicht in angesehenen Medien wie dem TV-Sender BBC bzw. Tageszeitungen wie Guardian und Telegraph, schreibt 'TorrentFreak'.
Das riesige Medienecho über die bevorstehenden Blockaden, die nun nach und nach von den ISPs umgesetzt werden (British Telecom überlegt noch welchen Standpunkt man in der Causa einnimmt), habe den TPB-Machern in Folge die "goldene Gelegenheit" gegeben, die Nutzer des Portals über alle Maßnahmen zur Umgehung der Sperren aufzuklären.
Quelle :
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"The Pirate Bay" - Fall geht nach Straßburg
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Antwort #109 am:
15 Mai, 2012, 17:01 »
Der Streit um die Torrentplattform „The Pirate Bay“ soll nun in höchster Instanz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausgefochten werden. Der verurteilte Inhaber der Seite, Fredrik Neij hat in Straßburg Klage gegen die schwedische Justiz eingereicht. Diese hatte ihn und seine Kollegen zu knapp einem Jahr Gefängnis und rund 8 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt.
Die Anklage soll einen mutmaßlichen Verstoß gegen Artikel 10 der Menschenrechtskonventionen anprangern. Laut diesem steht jedem Menschen ein Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit zu, das ihm von keiner Regierung ohne Weiteres genommen werden darf. Durch die Verurteilung von Neij und den weiteren The Pirate Bay-Helfern habe die schwedische Justiz dieses Gesetz gebrochen - meint zumindest der Anwalt des Verurteilten, Jonas Nilsson.
Schließlich habe das Team hinter dem Webportal lediglich einen freien Austausch von Daten und Informationen ermöglicht. Nach der Argumentation des schwedischen Gerichts, Neij habe millionenfache Copyright-Verstoße billigend in Kauf genommen, sei entsprechend auch ein Post-Unternehmen kriminell, erklärt der Jurist. Schließlich könne sich in einem zugestellten Paket auch etwas Illegales befinden.
Weiter macht Nilsson der schwedischen Justiz schwere Vorwürfe, was den Weg ihrer Urteilsfindung betrifft. So scheint man sich letztendlich nur vor der Frage gedrückt zu haben, wie Internet-Services mit Torrent-„Wegweisern“ letztendlich zu beurteilen sind.
Eine eindeutige Gesetzgebung gibt es im skandinavischen Land nicht. Nun sieht sich wohl der Europäische Gerichtshof mit der schwierigen Frage konfrontiert, inwiefern die „Piratenbucht“ als freier Datenumschlagsplatz zu beurteilen ist. Dass die Administration nicht an deren Nutzung beteiligt ist, zeigte sich bereits, als die Mitarbeiter sich wegen der juristischen Probleme nicht mehr um die Webseite kümmerten. Damals lebte die Plattform gänzlich von alleine weiter, da unzählige Nutzer die Domain trotz teilweise schwerer Zugänglichkeit weiter besuchten. Die Webseite ist bis heute online.
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Massiver DDoS-Angriff legt The Pirate Bay lahm
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Antwort #110 am:
17 Mai, 2012, 09:40 »
Fast einen Tag lang wurde die Webseite der schwedischen The Pirate Bay durch einen größeren DDoS-Angriff komplett lahm gelegt. Seit den gestrigen Abendstunden ist das Angebot teilweise wieder erreichbar.
Aus einem Betrag der Szene-Plattform 'Torrentfreak' geht hervor, dass der erfolgreiche Angriff auf The Pirate Bay fast 24 Stunden andauerte. Wer für diese DDoS-Attacke verantwortlich ist, scheint gegenwärtig noch unklar zu sein.
Während die Webseite durch den Angriff für viele Besucher über die bekannte Adresse für geraume Zeit nicht mehr verfügbar war, konnte man das Torrent-Angebot weiterhin über so genannte Proxy-Server erreichen. Eine umfassende Liste solcher Webseiten stellt beispielsweise Piratereverse.info bereit.
Erst kürzlich haben sich die Betreiber der Torrent-Suchmaschine zum Thema DDoS geäußert und klargestellt, dass man nicht von Anonymous gerächt werden möchte. Anhänger der Aktivistenbewegung Anonymous haben derartige Angriffe angekündigt, als bekannt wurde, dass der britische Netzbetreiber Virgin Media den Zugriff auf die Webseite für die hauseigenen Kunden unterbindet.
In Großbritannien müssen mehrere Internetprovider den Zugriff auf The Pirate Bay unterbinden. Grundlage für diese Blockade bildet eine richterliche Anordnung. Virgin Media war der erste Dienstleister, der dies als erstes umgesetzt hat.
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Pirate Bay: DDoS-Attacke durch Anonymous-Hasser?
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Antwort #111 am:
17 Mai, 2012, 19:20 »
Das BitTorrent-Portal "The Pirate Bay" ist nach einer massiven Distributed Denial of Service (DDoS) Attacke wieder verfügbar, wie die Betreiber mitteilten. Unterdessen hat sich ein selbst ernannter Hasser der Aktivistengruppierung Anonymous zu dem Angriff bekannt.
The Pirate Bay war gestern für lange Zeit nicht erreichbar, was die Betreiber auf einen Angriff beträchtlichen Ausmaßes zurückführten. Mittlerweile haben sie per Facebook verlauten lassen, dass man den vollen Betrieb wieder aufgenommen habe. Die Unterstützer des Portals wurden gebeten, sich durch Verwendung einer sogenannte PicBadge solidarisch zu zeigen.
Die "Hacktivisten"-Gruppe Anonymous hatte während der Downtime von The Pirate Bay beteuert, dass ihre Mitglieder nicht für die Angriffe auf das Filesharing-Portal verantwortlich seien. Dies wurde später von den Betreibern bestätigt. Mittlerweile hat jedoch eine Einzelperson mit dem Pseudonym "Nyre" die Verantwortung für die DDoS-Attacke übernommen, berichtet 'ZDNet'.
Nyre bezeichnet sich selbst als "Anonymous-Hasser" und ehemaliger Unterstützer der Gruppe, der er inzwischen aber den Rücken zugekehrt hat. Zunächst hatte der Angreifer per Twitter eine Reihe nicht jugendfreier Beschimpfungen abgesetzt und inzwischen wurde bei Pastebin auch eine Art Bekennerschreiben veröffentlicht.
Darin erklärt der Angreifer, dass er gegen Anonymous sei und die Gruppe nicht mehr unterstütze. Er helfe hin und wieder den Ermittlungsbehörden, womit offenbar deren Vorgehen gegen Mitglieder der Hacktivisten-Vereinigung gemeint ist. Als Grund für die Attacke gegen The Pirate Bay verwies Nyre auf dessen Nutzung für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen durch Anonymous.
Nyre machte zunächst keine Angaben darüber, wie die DDoS-Attacke durchgeführt wurde. Wahrscheinlich ist jedoch, dass ein ausreichend großes Botnetz zum Einsatz kam. Bisher gibt es außer den Äußerungen des Angreifers selbst keine Bestätigung für seine Angaben.
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The Pirate Bay umgeht ISP-Sperren mit Alternativ-IP
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Antwort #112 am:
25 Mai, 2012, 06:10 »
Die Administration der Bittorrent-Webseite The Pirate Bay kämpft mit technischen Kniffen gegen nationale Internetsperren an. Durch eine neue IP-Adresse ist die Webpräsenz künftig wieder für alle Besucher verfügbar, selbst wenn in deren Land eine Blockade der Domain erwirkt wurde. Besonders für den Besuch unter Nutzung eines Web-Proxies soll die neue Adresse optimiert sein.
Dass gerichtlich erwirkten ISP-Sperren von unliebsamen Internetseiten unter dem Strich eher unwirksam sind, zeigten diese Woche die Betreiber der Pirate Bay. Da die Bittorrentseite in Belgien, Großbritannien, Italien und den Niederlanden von den Telekommunikationsanbietern blockiert werden muss, konnten die jeweiligen Besucher nicht mehr auf gewohntem Wege auf das Portal zugreifen. Nun hebelt eine neue alternative IP-Adresse diese Sperre aus.
Selbstverständlich hätte die Gegenseite nun wiederum die Möglichkeit, die neue IP zusätzlich sperren zu lassen. Allerdings gestalten sich solche Prozesse in vielen Fällen, zumindest auf bürokratischer Seite, sehr aufwendig. Erfahrene Internetnutzer dürften sich davon jedoch sowieso nicht beeindrucken lassen, da sie wissen, wie sie die ISP-Sperre via VPN oder Proxy umgehen können.
Für die Nutzer dieser Technologien soll das neue Alternativ-Portal sogar ausgelegt sein. Neben Performance-Optimierungen ist aus Sicherheitsgründen beispielsweise auch keine Möglichkeit zum Login gegeben.
Doch nicht nur den polizeilichen Maßnahmen sagen die Betreiber ein weiteres Mal den Kampf an. Einige Betrüger scheinen vorgeblich ungefilterte Proxies anzubieten, die jedoch auf modifizierte Pirate Bay-Portale weiterleiten, wo vom User Geld für die Nutzung des Angebotes gefordert wird. Laut den Leitern der Webseite dulde man ein solches Verhalten nicht, da The Pirate Bay ein kostenloser Dienst ist.
Derweil soll der juristische Streit um das gesamte Projekt schon bald in höchster Instanz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausgefochten werden. Die in Schweden verurteilten TPB-Administratoren sehen im Handeln der Justiz einen Verstoß gegen das Recht auf freien Austausch von Daten und Informationen.
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RIAA vs. The Pirate Bay: Suchmaschinen sollen Ergebnisse filtern
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Antwort #113 am:
07 Juni, 2012, 18:45 »
Der Geschäftsführer der Recording Industry Association of America (RIAA) sprach sich gestern in einer Rede vor dem US-Kongress erneut dafür aus, dass alle Suchmaschinenanbieter die Ergebnisse von BitTorrent-Seiten sperren sollen. Die Betreiber von The Pirate Bay glauben hingegen, dies würde zu einer zusätzlichen Marktmacht ihres Portals führen. Sie bedanken sich bei der RIAA für diesen Vorschlag.
Cary Sherman sprach gestern als Geschäftsführer der US-amerikanischen Plattenindustrie vor den Mitgliedern des US-Kongresses über die Zukunft des Musikvertriebs. Zunächst sprach er von den erheblichen Verlusten der RIAA-Mitgliedsunternehmen. Bing, Google und alle weiteren Suchmaschinen müssten gesetzlich dazu gezwungen werden, ihre Ergebnisse zu filtern. In seinen Augen müssen illegale Anbieter wie The Pirate Bay (TPB) und alle anderen BitTorrent-Portale von der Online-Suche komplett ausgeschlossen werden. Zudem müsse man alle Online-Vermarkter und im Internet werbenden Unternehmen davon überzeugen, dass man keine Anzeigen im Graubereich schalten soll. Die Werbebranche habe bereits angekündigt, weitere Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Die Suchmaschinenbetreiber sollten ebenfalls die gleiche Richtung einschlagen und alle illegalen Links aus ihren Angeboten entfernen. Notfalls müsse man sie juristisch dazu zwingen, glaubt Sherman.
Die Betreiber von The Pirate Bay reagierten auf die Ankündigung gelassen. Einerseits wurde in den USA kein neues Gesetz erlassen, welches Google zu einer solchen Handlung zwingen würde. Andererseits kommen laut TPB nur etwa 10 Prozent aller Besucher von den Suchmaschinen herüber. Wenn man derartige Links verbietet, habe dies sogar noch positive Auswirkungen auf den Graubereich, glauben die Administratoren von The Pirate Bay. "Die Surfer kommen dann direkt zu uns, statt den Umweg über die Suchmaschinen zu nehmen." Wenn Google die Anzeige von Torrent-Dateien und Magnet-Links verboten wird, würde dies die Rolle der BitTorrent-Suchmaschinen noch vergrößern. In diesem Zusammenhang bedankte man sich freundlichst für den Vorschlag des RIAA-Geschäftsführers.
Neue Probleme drohen den Machern des Portals dagegen in Großbritannien. Zwei weitere Internet-Provider werden aktuell dazu gezwungen, ihren Kunden den Zugriff auf TPB zu verweigern. O2 und Be Broadband kündigten heute an, sich dem Gerichtsurteil des Obersten Gerichts zu beugen. O2 schrieb in einem Statement, man habe keine Wahl als dem Urteil über Nacht nachzukommen. In den Kommentaren haben bereits erste Kunden angedroht, ihre Verträge aufgrund der auferlegten Zensur zu kündigen. Bereits im April erging das Urteil gegen die britischen Provider BT, Sky Broadband, Everything Everywhere, O2, Be Broadband, TalkTalk und Virgin Media. BT wurde noch etwas Zeit zur Durchführung der gerichtlich geforderten Blockade eingeräumt. Anbieter TalkTalk ist dem Urteil bislang nicht nachgekommen. Kritiker sehen in dieser Maßnahme nur wenig Sinn. Die Aufhebung der Sperre ist dank zahlreicher Anleitungen und Listen von Umgehungen selbst für ungeübte Internet-Anwender eine Frage weniger Minuten. Man wird sehen, ob die britische Content-Industrie tatsächlich wie erhofft einen größeren Nutzen aus den Sperren ziehen kann.
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Großbritannien: Auch BT muss The Pirate Bay blockieren
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Antwort #114 am:
20 Juni, 2012, 13:25 »
Als letzter größerer britischer Internet-Anbieter hat nun BT der gerichtlichen Anordnung nachgegeben und verwehrt seinen Kunden den direkten Zugriff auf das Filesharing-Portal The Pirate Bay. Innerhalb kürzester Zeit wurden den BT-Kunden weitere IP-Adressen zur Verfügung gestellt, der Wettlauf beginnt von Neuem. Nutznießer der Aktion ist vor allem die Piratenpartei in Großbritannien.
Gestern beugte sich mit BT der letzte größere Internet-Provider Großbritanniens der gerichtlichen Anordnung, The Pirate Bay zu blockieren. Damit folgte man dem Vorbild von Virgin Media, Everything Everywhere, Sky Broadband, TalkTalk, BE und dem Anbieter O2. Die in den letzten Wochen von TPB zusätzlich eingerichteten IP-Adressen müssen ebenfalls blockiert werden. Die gestern von den TPB-Admins neu eingerichteten IP-Adressen ermöglichen den Surfern vorübergehend den Besuch des Portals. Darüber hinaus stellt die britische Piratenpartei unter
https://tpb.pirateparty.org.uk
einen eigenen öffentlichen Proxy zur Verfügung. Die dortigen Piraten haben nach Einrichtung der Umleitung viele neue Mitglieder gewinnen können. Die Webseite befindet sich bereits bei den 600 meist besuchten Seiten des Landes.
Das Hase- und Igelspiel zwischen Rechteinhabern und den Admins von TPB wird derweil fortgesetzt. Der bekannte Blogger und Buchautor Cory Doctorow kommentiert die Blockade mit den Worten: "Informationen möchten vielleicht nicht frei sein, die Menschen wollen das aber sehr wohl."
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The Pirate Bay zieht zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
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Antwort #115 am:
24 Juni, 2012, 15:15 »
Die beiden Mitbegründer des BitTorrent-Indexdienstes The Pirate Bay, Fredrik Neij und Peter Sunde, bringen ihren Fall beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Sie wurden in Schweden auf höchster Ebene zu Strafen in Höhe von 6,6 Millionen US-Dollar verurteilt. Die Anwälte argumentieren, laut geltendem EU-Recht dürfe die Übermittlung von Informationen generell nicht gestört werden.
Seit den Urteilen im Jahr 2009 und 2010 versuchen die Betreiber von The Pirate Bay, juristisch gegen ihre Strafe anzugehen. Nach Ansicht ihrer Verteidigung seien alle Aktivitäten von The Pirate Bay laut EU-Gesetzgebung legal. Laut der Europäischen Menschenrechtskonvention dürfe der Empfang und die Weiterleitung jeglicher Informationen nicht durch staatliche Organe gestört werden, da dies die Meinungsfreiheit der Betroffenen begrenze. Nach Ansicht des TPB-Anwaltes Jonas Nilsson schließe dieses Gesetz auch das Angebot der Magnet-Links mit ein. Die entscheidende Frage ist nun, ob der Europäische Gerichtshof den Fall überhaupt annehmen wird. Gegenüber der Presse wollte diesbezüglich in Straßburg niemand einen Kommentar abgeben. Die Richter werden also prüfen, ob die Meinungsfreiheit der Verurteilten eingeschränkt wurde, weil das Angebot der Magnet-Links verboten ist.
Die beiden anderen Mitbegründer haben bereits Konsequenzen aus ihren Urteilen gezogen. Gottfried Svartholm soll sich in Asien aufhalten, wahrscheinlich in Vietnam. Der genaue Aufenthaltsort von Carl Lundstroem ist hingegen unbekannt. Peter Sunde lebt in Schweden und wurde kürzlich aufgefordert, seine achtmonatige Haftstrafe anzutreten. Sunde argumentiert, er sei in seiner Funktion als Geschäftsführer bei seinem Unternehmen Flattr unabkömmlich. Neij und Sunde versuchen derweil das Verfahren so lange wie möglich hinaus zu zögern. Es bleibt freilich abzuwarten, wie sie sich verhalten werden, sollte auch der Europäische Gerichtshof ihr Anliegen ablehnen. Davon abgesehen läuft das Filesharing-Portal zur Frustration der schwedischen Kreativwirtschaft ungebremst weiter. Zumindest diesen Kampf haben die vier Betreiber bis dato für sich entscheiden können.
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The Pirate Bay-Gründer zu 57.000 Euro Geldstrafe verurteilt
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Antwort #116 am:
28 Juni, 2012, 19:20 »
Fredrik Neij (TiAMO) und Gottfrid Svatholm (Anakata) wurden kürzlich in Stockholm zu 500.000 Schwedischen Kronen Strafe verurteilt, weil sie sich nicht an die Auflagen des Gerichts hielten. Ihnen ist verboten, sich operativ am Geschäft des BitTorrent-Portals zu beteiligen. Die beiden Betreiber reagierten bereits und kündigten an, auch diese ihnen auferlegte Strafe nicht zu bezahlen.
Als Teil des Urteils wird den Gründern von The Pirate Bay untersagt, sich an der Leitung des Filesharing-Portals zu beteiligen. Fredrik Neij gab bekannt, sein Fehlverhalten bestünde lediglich darin, dass er dem Gericht nicht seine Unschuld beweisen könne. Bis dahin gelte er als schuldig. Dem Gericht gegenüber weigerte er sich preiszugeben, wem er die Leitung der Webseite übertragen hat. Man sagte ihm, er könne es ihnen sagen, sofern er selbst nicht mehr darin involviert sei. Neij lebt nicht mehr in Schweden und die etwa 57.000 Euro kämen zu den rund 10 Millionen Dollar dazu, die er Dritten schuldet. Er teiltet dem Gericht bereits mit, dass er nicht vorhabe, die Strafe zu begleichen.
"The Pirate Bay"-Gründer Peter Sunde hatte zu einem früheren Zeitpunkt scherzhaft gefragt, warum man nur Strafen in Höhe von Millionen und nicht in Höhe mehrerer Milliarden US-Dollar aufhäufen sollte. Momentan bleibt abzuwarten, wie die Staatsanwaltschaft mit dem Ausgang des Verfahrens umgehen wird. Sie erhielten weder den oder die Namen der neuen Betreiber, noch wird man dem schwedischen Staat auch nur eine Schwedische Krone überweisen.
Quelle :
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The Pirate Bay - Gründer in Kambodscha festgenommen
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Antwort #117 am:
02 September, 2012, 10:36 »
Gottfrid Svartholm, der Gründer der Torrent-Suchmaschine "The Pirate Bay" wurde am Donnerstag in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, festgenommen. Svartholm, der im Internet unter dem Pseudonym "Anakata" bekannt ist, wurde per internationalem Haftbefehl gesucht, nachdem er nach seiner Verurteilung zu einer einjährigen Gefängnisstrafe im Oktober 2011 nicht zum Haftantritt nach Schweden zurückkehrte. Weder Schwedische noch Kambodschanische Behörden kommentierten die genauen Hintergründe der Verhaftung. Svartholms Anwalt Ola Salomonson geht davon aus, dass sie im Zusammenhang mit dem "The Pirate Bay"-Fall steht. Weiterhin rechnet der Anwalt damit, dass sein Mandant nach der Verhaftung in sein Heimatland Schweden ausgeliefert wird. Svartholm nahm Ende 2010 aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes nicht an einer Anhörung zum Pirate-Bay-Fall teil, da er sich zu dem Zeitpunkt in einem Krankenhaus in Kambodscha befand. Seine Strafe hätte er am 2. Januar 2011 antreten sollen.
Quelle :
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Pirate Bay-Gründer soll Finanzamt gehackt haben
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Antwort #118 am:
10 September, 2012, 15:00 »
Der kürzlich aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Kambodscha verhaftete Mitbegründer des BitTorrent-Portals The Pirate Bay, Gottfrid Svartholm Warg, soll aus anderen Gründen von den schwedischen Behörden gesucht werden, als bisher angenommen.
Bislang wurde vermutet, mit dem Haftbefehl aus Schweden sollte sichergestellt werden, dass Warg seine einjährigen Gefängnisstrafe absitzt, zu der er im Rahmen des Pirate Bay-Prozesses verurteilt wurde. Laut einem Bericht der schwedischen Tageszeitung 'Dagens Nyheter' sollen inzwischen allerdings neue Vorwürfe gegen ihn vorliegen.
So soll Warg an Angriffen gegen den schwedischen IT-Dienstleister Logica beteiligt gewesen sein. Das Unternehmen betreut unter anderem auch die IT-Infrastruktur des schwedischen Finanzamtes. Dem Vernehmen nach hätten sich die Angreifer bei ihrem Hack Zugang zu einer Reihe von sensiblen persönlichen Daten und anderen Dokumenten verschafft, hieß es.
Seitens der schwedischen Behörden ging man bisher noch nicht näher auf die Anschuldigungen ein. Allerdings dementierte man einen Zusammenhang zwischen Wargs Verhaftung und der Zahlung von Entwicklungshilfe an Kambodscha. Keine Person, die zu einem Jahr Gefängnis verurteilt ist, sei es Wert, dass 47 Millionen Euro für sie gezahlt werden, erklärte Anders Jörle, ein Sprecher des Außenministeriums.
Der Termin für die Verhaftung durch die kambodschanischen Behörden war wohl auch nicht ganz zufällig: Sie erfolgte dem Bericht zufolge an jenem Tag, an dem sein Visum für den Aufenthalt in dem Land abgelaufen war. Bisher war seitens der kambodschanischen Behörden auch noch nicht von einer Auslieferung an Schweden die Rede, sondern lediglich von einer Abschiebung aus dem Land.
Warg soll sich derzeit unter strenger Bewachung im Innenministerium in Kambodscha aufhalten. Ein Besucher beschrieb seinen Zustand als schlecht. Er soll inzwischen weniger als 40 Kilogramm wiegen und mit ernsten Drogenproblemen zu kämpfen haben.
Quelle :
http://winfuture.de
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Pirate-Bay-Mitbegründer aus Kambodscha abgeschoben
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Antwort #119 am:
11 September, 2012, 12:08 »
Kambodscha hat den Mitbegründer des umstrittenen Bittorrent-Trackers Pirate Bay, Gottfrid Svartholm Warg, abgeschoben. Wie die Phnom Penh Post unter Berufung auf die Polizei berichtete, verließ Warg das Land am späten Montagabend mit einem Flugzeug nach Bangkok.
Ein Beamter der schwedischen Botschaft in der kambodschanischen Hauptstadt bestätigte gegenüber dpa die Abschiebung, nannte aber keine Einzelheiten. Bertil Olofsson von der schwedischen Polizei erklärte der Zeitung, Warg würde von einem schwedischen Polizisten und einem schwedischen Gefängniswärter begleitet, um sicherzustellen, dass er in sein Heimatland zurückkehrt.
Warg war Ende 2011 in Schweden wegen Beihilfe zur Verletzung des Urheberrechts zu einer Haftstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbuße verurteilt worden. Gegen den 27 Jahre alten Schweden lag ein internationaler Haftbefehl vor, der in seinem Heimatland ausgestellt worden war. Schweden hatte daraufhin die Auslieferung von Warg gefordert. Verschiedene Medienberichte legten aber auch nahe, die Verhaftung Wargs habe mit einem anderen Vorwurf zu tun: So könnte er an Hacks gegen Logica, den IT-Dienstleister der schwedischen Steuerbehörden, beteiligt gewesen sein. Dabei soll seit 2010 mehrmals jemand in die Server eingedrungen sein, wobei Steuerunterlagen von rund 9000 Personen kompromittiert wurden.
Quelle :
www.heise.de
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