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Microsofts Suchmaschinen-Taufe: Heute schon gebingt?
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Thema: Microsofts Suchmaschinen-Taufe: Heute schon gebingt? (Gelesen 12596 mal)
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SiLæncer
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Neues Kartenmaterial für Bing Maps veröffentlicht
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Antwort #30 am:
15 Februar, 2010, 13:47 »
Das Team rund um Microsofts neue Suchmaschine Bing hat angekündigt, den dazugehörigen Kartendienst Bing Maps um neue Aufnahmen erweitert zu haben. Insgesamt sind rund eine Million Quadratkilometer mit neuen Aufnahmen versehen worden.
Den besonders detailreichen Bird's-Eye-Modus gibt es jetzt beispielsweise auch in Teilen von Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden. Im Folgenden eine komplette Auflistung des neuen Kartenmaterials.
Bird's Eye
* Italien – 5.547 km²
* Niederlande – 554 km²
* Rumänien – 1.414 km²
* Spanien – 512 km²
* Schweden – 1.174 km²
* USA – 120.181 km²
Aerial
* Australien - 54.488 km²
* Botswana - 46.179 km²
* Kanada - 391 km²
* Lesotho - 6.201 km²
* Mexiko - 584.527 km²
* Marokko - 109.448 km²
* Namibia - 47.199 km²
* Neuseeland - 57.540 km²
* Portugal – das gesamte Land
* Südafrika - 221.336 km²
Enhanced Bird’s Eye
* Haiti
* Mexiko
* Vancouver
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Bing Maps vereint Sternenhimmel und Straßenansicht
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Antwort #31 am:
18 März, 2010, 10:05 »
Microsoft hat ein neues Feature für Bing Maps vorgestellt. Es bringt das WorldWide Telescope von Microsoft Research in den Kartendienst und kombiniert die Echtzeit-Aufnahmen der Galaxie mit den Straßenansichten.
Das WorldWide Telescope vereint die Aufnahmen zahlreicher Teleskope zu einer großen Sternenkarte, die man frei erkunden kann. Durch die Integration in sie Silverlight-Implementierung von Bing Maps hat man die Möglichkeit, von jedem beliebigen Ort der Erde nach oben in den Himmel zu schauen. So kann man herausfinden, welche Sternenbilder, Planeten und andere Himmelskörper man von diesem Ort aus sehen kann.
Sternenhimmel und Straßenansicht kombiniert
Besonders interessant ist die Funktion, die Sternenkarte mit der Straßenansicht von Bing Maps zu kombinieren. In zahlreichen Städten bietet Microsoft die Streetside genannten Aufnahmen von Straßenzügen an, ähnlich wie das bekannte Google Street View. Schwenkt man die Kamera in Richtung Himmel, kann man die an diesem Punkt sichtbaren Himmelskörper in das Foto einbinden lassen.
Das WorldWide Telescope bietet jedoch nicht nur die reinen Aufnahmen der Galaxie, sondern auch die dazugehörigen Informationen. So kann man sich über Nebel, Planeten, Kometen und Sterne ausführlich informieren lassen.
Um das WorldWide Telescope in Bing Maps nutzen zu können, muss die Silverlight-Implementierung des Dienstes aufgerufen werden. Dort kann man eine Reihe von Zusatzapplikationen laden, unter anderem das WorldWide Telescope.
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Microsoft Suchmaschine Bing feiert 1. Geburtstag
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Antwort #32 am:
04 Juni, 2010, 13:45 »
Microsofts Suchmaschine Bing feiert in diesen Tagen ihren ersten Geburtstag. Die Redmonder hatten ihre Google-Alternative gestern vor einem Jahr mit großem Tamtam erstmals an den Start gebracht und konnte seitdem einige Marktanteile erobern.
Bing wird von Microsoft als "Entscheidungsmaschine" bezeichnet, weil der Dienst nicht nur einfache Suchergebnisse, sondern in vielen Fällen gleich direkt die vom Nutzer benötigte Information liefern soll. So verfügt Bing zumindest in der US-Version über zahlreiche Zusatzfunktionen, die der größte Konkurrent Google nicht bieten kann.
Yusuf Mehdi, Senior Vice President der für Bing zuständigen Online Audience Business Group von Microsoft, bedankte sich im Blog des Entwickler-Teams ausdrücklich bei den Internet-Usern und seinen Mitarbeitern. Man habe diverse sinnvolle neue Features eingeführt und auch die Konkurrenz habe beeindruckende Dinge getan, die zeigen, wie viel Potenzial in der Websuche steckt.
Es gebe natürlich noch viel mehr zu tun, um den Anwendern noch bessere Ergebnisse zu liefern, die eher dem entsprechen, wonach tatsächlich gesucht wurde. Man arbeite hart daran, "echtes Wissen zu liefern", um den Nutzern die Erledigung komplexer Aufgaben und das Treffen besserer Entscheidungen zu erleichtern.
Bing hat nach Angaben des Marktforschungsunternehmens ComScore derzeit einen Marktanteil von 11,8 Prozent. Im Juni 2009 lag der Marktanteil zum Zeitpunkt der Umbenennung und Neugestaltung der Windows Live Search noch bei 8,4 Prozent. Ein Teil des Zugewinns ging zu Lasten des Partners Yahoo, für den Bing langfristig die Suchtechnologie liefern soll.
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Bing: Microsoft liefert umfangreiches Update aus
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Antwort #33 am:
23 Juni, 2010, 09:28 »
Microsoft hat seiner Suchmaschine Bing heute ein umfangreiches Update verpasst. Damit wird die Benutzeroberfläche überarbeitet und es kommen viele neue Inhalte aus dem Entertainment-Bereich dazu.
So wurde das Interface derart umgestaltet, dass man nach einer Suchanfrage nun so genannte Quick Tabs unterhalb der Suchbox findet. Darüber kann man spezielle Inhalte wie Bilder, Videos, News und Songs auswählen. Weiterhin haben die Bing-Entwickler die bestehenden Features der Suchmaschine ausgebaut, indem es nun beispielsweise mehr konkrete Antworten auf Gesundheitsfragen gibt. Auch die Themenbereiche Reisen, News, Shopping und Finanzen wurden verbessert, so dass es dort nun deutlich mehr Antworten auf bestimmte Suchanfragen gibt.
Die wohl wichtigste Neuerung im Rahmen des Sommer-Updates für Bing sind die Entertainment-Inhalte. Bing wurde um Songs, Lyrics, TV-Shows, Spiele und Filminformationen erweitert. Sie stehen über die Suche zur Verfügung oder können direkt über bing.com/entertainment aufgerufen werden.
Sucht man bei Bing nach einem bestimmten Song, findet man nun sofort den entsprechenden Songtext, der direkt von Bing zur Verfügung gestellt wird. Dank der Integration des Musikdienstes Zune kann man sich jedes Lied einmal kostenlos anhören. Anschließend steht noch immer eine 30-Sekunden-Vorschau zur Verfügung. Zudem werden die Kauf-Angebote von Zune, iTunes und Amazon MP3 eingeblendet.
Weiterhin wurde Bing um eine Datenbank erweitert, in der sich rund 35.000 Videospiele finden. Dadurch können jetzt nicht nur umfangreiche Reviews der Games angeboten werden, sondern auch Cheats und Komplettlösungen. Außerdem enthält Bing rund 100 Casual Games, die direkt auf den Servern von Microsoft gehostet werden. Man will vermeiden, dass der Suchende auf Malware-verseuchten Websites landet. Ein Beispiel für ein von Microsoft angebotenes Casual Game ist "Bejeweled". Es wurden zusätzliche soziale Features integriert, so dass man Freunde aus sozialen Netzwerken zum Spielen einladen kann.
Ebenfalls neu ist das TV-Angebot von Bing. Es wurde ein Archiv mit zahlreichen TV-Serien geschaffen, deren Episoden man sich in voller Länge und teilweise in HD-Auflösung anschauen kann. Leider kommen auch hier nur US-Bürger in den Genuss aller Videos. Als Ergänzung kann Bing als elektronische Programmzeitschrift verwendet werden. Entsprechende Daten können jetzt abgerufen werden.
Das letzte neue Feature hört auf den Namen "Movies". In diesem Bereich fasst Bing alle Informationen zusammen, die man für einen gelungenen Kinobesuch benötigt. Dazu gehören Spielpläne, Parkmöglichkeiten, Behinderungen auf dem Weg dorthin und vieles mehr.
Wie immer stehen die neuen Features ausschließlich in der englischen Variante von Bing zur Verfügung.
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Bing Maps integriert Karten von OpenStreetMap
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Antwort #34 am:
03 August, 2010, 10:40 »
Microsoft hat seinen Kartendienst Bing Maps um eine neue Funktion erweitert. Ab sofort kann man das freie Kartenmaterial aus dem Projekt OpenStreetMap einblenden. Es steht als zusätzlicher Layer zur Verfügung.
Bevor man die neue Schicht nutzen kann, muss man sie in Form einer App nachladen. Bing Maps stellt eine Reihe von Apps zur Verfügung, mit denen man den Funktionsumfang erweitern kann. Sobald das geschehen ist, kann man wie gewohnt zwischen den einzelnen Ansichten wählen, beispielsweise zur Vogelperspektive.
OpenStreetMap hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kartenmaterial im Stil von Wikipedia zusammenzustellen. Sämtliche Daten stammen von freiwilligen Helfern. Sie können neue Straßen und andere Objekte mit Hilfe von GPS-Koordinaten hinzufügen. Alternativ kann man sie auch aus dem Gedächtnis zeichnen, beispielsweise wenn man seine eigene Nachbarschaft darstellen will.
Sobald man die Daten dem Projekt hinzugefügt hat, kann man sie umfangreich bearbeiten. Zudem erhalten auch alle anderen Beteiligten Zugriff, so dass Fehlinformationen korrigiert werden können. Inzwischen ist der Datenbestand sehr groß geworden, so dass OpenStreetMap in vielen Teilen der Welt mit Google Maps mithalten kann.
Um OpenStreetMap in Bing Maps nutzen zu können, muss man zunächst auf die
Beta-Ausgabe
des Microsoft-Dienstes umschalten. Dort findet man dann einen Button zur App-Gallery, wo man OpenStreetMap auswählen kann.
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Bing: HTML5-Version mit vielen Verbesserungen
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Antwort #35 am:
16 September, 2010, 10:09 »
Zusammen mit der ersten Beta des Internet Explorer 9 hat Microsoft auch einen Ausblick auf die HTML5-Version der Suchmaschine Bing gegeben. Man kombiniert die Features von Windows 7 und Internet Explorer 9, um Bing zu verbessern.
So glänzte Bing schon immer mit einem täglich neuen Hintergrundbild, in der HTML5-Version sind sogar animierte Hintergründe möglich. So wurde eine hübsche Strandlandschaft gezeigt, bei der das Wasser tatsächlich Wellen ans Ufer trägt. Dazu wird der Video-Tag aus HTML5 verwendet. Eine weitere Spielerei wird mit gewöhnlichen Hintergrundbildern von Bing möglich sein. So kann man hinein- und herauszoomen und sich "in dem Bild" bewegen.
Dieses Video
demonstriert beide Features.
Abseits dieser optischen Gimmicks bietet die HTML5-Version von Bing auch neue Features. Als Antwort auf Googles Instant-Suche wird man nach der Eingabe eines Suchbegriffs nun nicht mehr auf die Trefferseite weitergeleitet, sondern es findet ein fließender Übergang statt, so dass sich Bing mehr wie eine richtige Anwendung anfühlt. Auch dieses Feature wird im ">Video demonstriert. Dieser fließende Übergang ohne ein Reload der Website wurde auch für andere Bing-Funktionen implementiert, beispielsweise wenn man zur Bilder- oder Videosuche wechselt.
Dank HTML5 konnte Bing so gestaltet werden, dass die wichtigen Funktionen über und links neben der Trefferliste nicht mehr aus dem sichtbaren Bereich verschwinden, wenn man nach unten scrollt. Stattdessen wird nur die Trefferliste gescrollt. Dabei nimmt man auch Rücksicht auf kleinere Bildschirme, beispielsweise bei Netbooks. Die letzten Suchergebnisse, die im sichtbaren Bereich liegen, werden nur als Links ohne Beschreibungstexte dargestellt. Sobald man nach unten scrollt, werden sie fließend ausgeklappt, so dass die Beschreibungstexte sichtbar sind. Dadurch bekommt Bing mehr Ergebnisse auf eine Seite, wenn ein kleines Display verwendet wird.
Auch von den Windows-7-spezifischen Funktionen wird Gebrauch gemacht. So kann man über die Vorschau, die eingeblendet wird wenn man sich mit der Maus über ein minimiertes Fenster in der Taskleiste bewegt, die wichtigsten Bing-Funktionen erreichen, beispielsweise die Beschränkung der Suche auf Videos, Bilder oder andere spezielle Inhalte (Flüge, Wetter, etc.).
Microsoft versucht hier also wirklich zur Konkurrenz aufzuschließen. Dabei kopiert man nicht einfach die Lösungen der Mitbewerber, sondern will etwas Eigenes schaffen, das in das Windows-Universum passt. Man darf gespannt sein, wie diese Entwicklung weiter geht. Microsoft ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
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Microsoft bereitet Start von Bing Streetside in Deutschland vor
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Antwort #36 am:
26 November, 2010, 12:06 »
Microsoft will im nächsten Jahr den Straßenansichtdienst Bing Streetside in europäischen Ländern ans Netz bringen. Das kündigte Severin Löffler, Leiter Recht und Politik bei Microsoft Deutschland, gegenüber heise online an. Vorher seien aber noch einige Datenschutzfragen zu klären, um einen öffentlichen "Aufschrei" wie im Fall von Google Street View zu vermeiden.
"Wir haben den Dienst Datenschützern in europäischen Ländern vorgestellt und diskutieren darüber", sagte Löffler. Die Gespräche verliefen "in der Regel sehr konstruktiv", sodass man "auf einem guten Weg" sei. Neben den rechtlichen seien "auch noch technische Anpassungen" gegenüber den bereits laufenden Versionen für die USA und Kanada zu machen.
Instrumente zur Sicherung der Privatsphäre der Betroffenen in den Panoramadienst frühzeitig einzubauen sei zeitaufwendig, räumte Löffler ein. Daraus erwachse ein wirtschaftlicher Nachteil, "weil wir später am Markt sind". Zu lange dürften die Diskussionen mit den Behörden daher nicht laufen. "Andererseits bringt es uns nichts, ein Produkt herauszubringen, dem die Nutzer nicht vertrauen", konstatierte der Jurist. Dabei sollen die Prinzipien des Datenschutzkodex für die Anbieter von Geodaten-Diensten einfließen, die derzeit von der Branchenvereinigung Bitkom ausgearbeitet werden und vor dem nationalen IT-Gipfel Anfang Dezember präsentiert werden sollen.
Löffler begrüßte die Ansage von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), einerseits auf die Selbstregulierung der Wirtschaft zu setzen und andererseits eine "rote Linie" gegen schwerwiegende Persönlichkeitsverletzungen gesetzlich vorgeben zu wollen. Auch die vom Innenminister aufgegriffene Idee, den Datenschutz im Netz mit einem "digitalen Radiergummi" verbessern zu wollen, bezeichnete der Microsoft-Vertreter als theoretisch "sehr spannend"; sie sei aber nur "technisch sehr aufwändig und teuer" umsetzbar.
In der anlaufenden Debatte um die Novellierung der allgemeinen EU-Datenschutzrichtlinie appellierte Löffler an Brüssel, vor allem "Nutzerinteressen wie Transparenz und Möglichkeiten zur Datenkontrolle" stärker zu berücksichtigen. Die Nutzer müssten aber noch mehr aufgeklärt werden und mehr Mediekomptenz erhalten. Microsoft legt laut Löffler gesteigerten Wert darauf, Datenschutz nach dem Prinzip "Privacy by Design" in Produkte zu integrieren. Als Beispiel nannte er das neue Handy-Betriebssystem Windows Phone 7, bei dem der Nutzer genau einstellen könne, wann er die Angabe des Standortes nutzen will.
WLAN-Informationen, die bei der Nutzung entsprechender Dienste anfallen, würden "nicht an jeder Kreuzung", sondern nur bei konkreten Anwendungen erhoben. Damit werde Bewegungsprofilen vorgebeugt. "Wir sammeln wesentlich weniger Daten als unsere Wettbewerber", betonte das Mitglied der Microsoft-Geschäftsführung. "Das ist erst einmal ein Nachteil, stärkt aber unsere Glaubwürdigkeit." Wenn ein Anbieter erst einmal das Vertrauen der Nutzer verloren habe, sei es schwer, es wiederzugewinnen. Bei komplexen, größtenteils im Hintergrund laufenden Prozessen der Datenverarbeitung seien daher Gütesiegel sinnvoll, um Akzeptanz zu erzeugen.
Nicht vorpreschen will Microsoft nach Angaben Löfflers bei der echten Anonymisierung von Suchanfragen, wie sie die europäischen Datenschutzbeauftragten fordern. Hier müsse es gleiche Bedingungen für alle geben. Schon jetzt trenne Microsoft aber die Suchergebnisse von Nutzerdaten. Als "ausreichend" bezeichnete Löffler die bestehende transatlantische "Safe-Harbor"-Vereinbarung. Sie soll garantieren, dass personenbezogene Daten, die von Europa aus an US-Unternehmen übermittelt werden, dort nach den höheren EU-Datenschutzstandards verarbeitet werden. Das Abkommen sei zwar "ins Gerede gekommen, weil sich einzelne Unternehmen nicht daran gehalten haben". Das Gros der Firmen tue dies aber. Es könne jedoch nicht schaden, die Kontrollmöglichkeiten zu erhöhen. Globale Datenschutzbestimmungen hält Severin derzeit nicht für realistisch. Gerade die Deutschen müssten generell und insbesondere beim Cloud Computing darauf achten, "dass wir hier nicht zu streng werden und Leute ins Ausland abwandern, wie es zum Beispiel im Fall Jugendschutz passiert ist".
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Bing Streetside: Verpixelung im Vorfeld möglich
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Antwort #37 am:
11 Dezember, 2010, 16:26 »
Im kommenden Kalenderjahr will Microsoft mit seinem hauseigenen Straßenpanoramendienst namens Streetside an den Start gehen. Noch vor der Veröffentlichung kann die Verpixelung der Inhalte beantragt werden.
Bisher bekannten Informationen zufolge war es eigentlich vorgesehen, die Widerspruchsmöglichkeit erst nach der Veröffentlichung der Inhalte in Streetside anbieten zu wollen. Doch in diesem Zusammenhang hat sich Microsoft nun doch anders entschieden, wie 'Spiegel Online' berichtet.
Insofern werden die deutschen Verbraucher die Möglichkeit haben, noch vor der Veröffentlichung von Inhalten in Streetside einen Widerspruch dagegen einlegen zu können. Diese Widerspruchsmöglichkeiten bestehen per Internet, E-Mail und Post bis zu zwei Monate vor der Veröffentlichung, heißt es dazu von einer Sprecherin des Konzerns.
Auch beim Konkurrenz-Angebot aus dem Hause Google namens Street View haben die Bürger aus Deutschland die Möglichkeit, einen Vorabwiderspruch einzulegen. Mit diesem Schritt hat der Internetkonzern auf die heftige Kritik seitens der Datenschützer und Verbraucher reagiert.
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Microsoft kündigt zahlreiche Verbesserungen für Bing an
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Antwort #38 am:
16 Dezember, 2010, 16:44 »
Auf einem Bing Search Summit in San Francisco hat Microsoft für seine Suchmaschine und seinen Kartendienst zahlreiche Neuerungen vorgestellt, die in den nächsten Wochen online gehen sollen. So wird die Bildersuche die Ergebnisse clustern; zu den in voller Größe angezeigten Bildern blendet die Einzeltrefferansicht die originale Webseite ein. Wer in Facebook eingeloggt ist, kann künftig sehen, ob einem seiner Freunde eine Seite aus der Suchtrefferliste "gefällt" und sich diesen empfehlen lassen.
Die Integration einer Reihe von Diensten dürfte vor allem für die US-Nutzer interessant sein: FanSnap findet Sporttickets zu Suchtreffern, OpenTable bucht Reservierungen und EveryScape Eats lässt den Nutzer sogar in den Restaurants herumspazieren. Eine optische Auffrischung soll die Karten in Bing Maps besser lesbar machen; Hauptstraßen sind künftig besser hervorgehoben. Die Apps für iPhone und Android wurden bereits aktualisiert.
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2 neue Funktionen für die deutsche Bing-Version
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Antwort #39 am:
20 Dezember, 2010, 17:47 »
Microsoft hat die deutsche Ausgabe seiner Suchmaschine Bing um zwei Funktionen erweitert. Sie hinkt der US-amerikanischen Variante in Sachen Funktionsumfang deutlich hinterher, doch offenbar ist man bemüht, den Rückstand aufzuholen.
Die erste neue Funktion stellen die Suchvorschläge dar. Sobald man anfängt den Suchbegriff einzugeben, werden unterhalb der Eingabezeile Vorschläge eingeblendet, die auf den häufigsten Suchbegriffen basieren. Über die Einstellungen hat man die Möglichkeit, die Suchvorschläge zu deaktivieren.
Die zweite und letzte neue Funktion ist die Vorschau. In der Trefferliste stellt Bing hinter jedem Suchergebnis eine Vorschau auf den Seiteninhalt dar, der per Mouseover abgerufen werden kann. Zur Vorschau gehören Textausschnitte sowie Links und Rubriken der dazugehörigen Website.
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Bing Deutschland verbessert die Bildersuche
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Antwort #40 am:
12 Januar, 2011, 09:27 »
Viele Funktionen, die Microsoft seiner Suchmaschine Bing spendiert, bekommen die Nutzer der deutschen Version nur mit Verspätung zu Gesicht. Dies trifft auch auf die anpassbare Bildersuche zu, die ab sofort in Deutschland zur Verfügung steht.
So kann für die Darstellung der Suchergebnisse ausgewählt werden, ob die Vorschaubilder klein, mittel oder groß dargestellt werden sollen. Die kleine Thumbnails sorgen dafür, dass man sehr viele Suchergebnisse sieht, ohne scrollen zu müssen. Das ist sinnvoll, wenn man ein ganz bestimmtes Motiv sucht und die Ergebnisse entsprechend nur überfliegt.
In der mittleren Ansichtseinstellung sind die Voransichten der Bilder deutlich größer. Dafür kann man einige Details besser erkennen und sich so einen guten Überblick über unbekannte Motive verschaffen, die man noch nicht kennt, aber zum Beispiel nach bestimmten Gesichtspunkten untersuchen möchten. Die Ansichten Klein und Mittel bieten auch eine vergrößerte Voransicht, wenn man den Mauszeiger über ein Bild bewegt. Darunter werden Name, Abmessungen, Dateigröße, Dateityp und Bildquelle angezeigt.
Wenn man die große Ansicht auswählt, werden die Details bereits unter dem Bild angezeigt. Per Mouse-over erhält man dann noch einmal eine etwas vergrößerte Ansicht. Klickt man ein Bild an, wechselt Bing in den Galerie-Modus, so dass man sich das Bild sowie die vorherigen und anschließenden in einer Vorschau ansehen kann, deren Größe bereits viele Details erkennen lässt. Über dem Bild werden die anderen Motive als Thumbnails angezeigt und man kann mit Hilfe der Pfeile nach links und nach rechts durch die vorhandenen Bilder zum Suchbegriff navigieren.
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Microsoft bringt Geodatendienst Bing Maps Streetside nach Deutschland
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Antwort #41 am:
05 April, 2011, 13:01 »
Hach ja! In Zukunft werden wir uns nicht nur Google Street View anschauen dürfen – auch das allseits beliebte Microsoft starte in ausgewählten deutschen Städten mit ihren Kamera-Autos. Nein, das ist kein Scherz, die passende
Pressemitteilung
flatterte eben in meinen Briefkasten. Da ich dazu gerade keine Meinung habe, gibt es mal die nackten Infos. Unter dem Bild mal in Kurzform das Wissenswerte:
Für Bing Maps Streetside, den Geodatendienst von Microsoft, werden ab dem 9. Mai Kameraautos beginnen, Deutschlands Straßen zu befahren. Die Bilderfassung für die Panorama-Ansichten startet zunächst in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg. Anschließend fahren die Kamerafahrzeuge bundesweit ca. 50 weitere Städte und Regionen ab, um Aufnahmen von öffentlichen Straßen und Plätzen zu machen. Das erste Bildmaterial wird voraussichtlich ab Sommer 2011 in das bestehende Kartenmaterial von Bing Maps integriert – ab dem Zeitpunkt erfolgt die weitere Karteneinbindung sukzessive. Ab dem 8. April werden auf der Webseite
http://www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside.aspx
umfassende Informationen für Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsinhaber zu Bing Maps Streetside sowie der Fahrplan der eingesetzten Fahrzeuge zur Verfügung stehen.
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Datenschützer mahnen Vorab-Einspruchsfrist für Microsofts Panoramadienst an
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Antwort #42 am:
08 April, 2011, 07:40 »
Am Dienstag hatte Microsoft angekündigt, bald mit Aufnahmefahrten für seinen Panoramadienst Bing Maps Streetside in Deutschland beginnen zu wollen. Jetzt melden sich die Datenschützer: In einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA) heißt es, man halte die Veröffentlichung der dabei fotografierten Bilder von Häusern nur für zulässig, sofern den Betroffenen vorab die Möglichkeit eingeräumt werde, innerhalb einer angemessenen Frist Widerspruch einzulegen. Einen Vorab-Widerspruch sehen die Pläne von Microsoft zur Zeit nicht vor. Die Firma orientiert sich am Datenschutzkodex für Geodatendienste, den der Branchenverband Bitkom ausgearbeitet hat und zu dessen Unterzeichnern Microsoft zählt.
Laut Mitteilung des BayLDA ist das Amt allerdings schon vor einem Jahr von Microsoft über Pläne informiert worden, Panoramaansichten von öffentlichen Plätzen und Straßen aufzunehmen und im Internet zu veröffentlichen. Man habe seinerzeit über die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen gesprochen. "Es bestand Einigkeit darüber, dass die Betroffenen die Möglichkeit haben müssen, vor Veröffentlichung der Panoramabilder im Internet Widerspruch mit der Folge einzulegen, dass die entsprechenden Bilder nicht veröffentlicht, sondern unkenntlich gemacht (verpixelt) werden." Nach Worten des BayLDA-Chefs Thomas Kranig will die Behörde die Veröffentlichung der Streetside-Bilder aus diesem Grunde schlicht untersagen. Das Amt ist deutschlandweit für diese Entscheidung zuständig, weil Microsofts deutscher Firmensitz in Bayern liegt.
Schon am Dienstag hatte Microsofts Pressesprecher Thomas Baumgärtner gegenüber heise online erklärt, das Unternehmen halte den geplanten Umgang mit Bürgereinsprüchen für die beste Lösung. Demnach soll zugleich mit den Straßenansichten eine Beschwerde-Funktion online gehen, auf welcher man unerwünschte Darstellungen grafisch kennzeichnen kann. Online-Einsprüche mit den enthaltenen unmittelbaren Bildbezügen sollen dann ebenso wie die in kleinerer Zahl erwarteten Offline-Einsprüche binnen 48 Stunden berücksichtigt werden. Bei Vorab-Einsprüchen hätte man stattdessen erst eine Datenbank mit den EInsprüchen und den Adressen der Protestler aufbauen müssen, was dem Datenschutz wiederum einen Bärendienst erweisen könnte.
Auf eine erneute Anfrage antwortete Baumgärtner, jetzt seien offenbar weitere Gespräche angezeigt, um die unterschiedlichen Positionen doch noch in EInklang zu bringen. Allerdings bringe ja der monatelang erarbeitete Datenschutzkodex aus seiner Sicht genau die Rechtssicherheit, welche die Münchner Kritik jetzt infrage stelle. Von der Möglichkeit, Microsoft könnte seine Planungen daraufhin umstellen, wollte er nichts wissen. Im Übrigen werde ja kein Material ins Web gelangen, in dem nicht ohnehin schon Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht worden wären. Es gehe also allenfalls darum, dass Hausfassaden zwei Tage lang gegen den Willen der Bewohner sichtbar sein könnten, und darüber, ob die Darstellung dieser Fassaden gegen Urheber- oder Bürgerrchte verstoße, gebe es durchaus unterschiedliche Gerichtsurteile. Microsoft sei überzeugt, man tue in Sachen Datenschutz bereits weit mehr, als das Gesetz verlangt.
Quelle :
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Bing Maps Streetside: Bayerns Straßen werden erst ab 23. Mai 2011 geknipst
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Antwort #43 am:
05 Mai, 2011, 11:02 »
Microsoft hat seine ersten Kamerafahrten für Bing Maps Streetside in Bayern verschoben. Die technische Ausstattung der Fahrzeuge, die wie Googles Street-View-Kamerautos die Straßen knipsen sollen, verzögert sich laut Bing.
Die Kamerautos von Bing Maps Streetside werden nun nicht am 9. Mai 2011 ihre Arbeit aufnehmen, sondern voraussichtlich erst am 23. Mai 2011. Als Grund gibt Microsoft an, dass die Fahrzeuge "technisch erst mit leichter Verzögerung vollständig ausgestattet werden" können. Die von Navteq ausgestatteten Autos verfügen über Panorama- und Multi-View-Kameras sowie Messeinheiten zur Geo-Positionierung. Sobald die Kamerautos fertig sind, soll es wie geplant in den mittelfränkischen Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen losgehen.
Am 5. April 2011 hatte Microsoft angekündigt, mit den ersten Kamerafahrten für Bing Maps Streetside in Bayern im Mai zu starten und verschiedene bayerische Städte und Regionen bis einschließlich Juni zu befahren. Für Juni sind darüber hinaus laut Unternehmensangaben auch Fahrten für die Rhein-Neckar-Region und die Stuttgarter Region vorgesehen. "Hier dauern die Fahrten voraussichtlich bis in den August hinein", heißt es in einer kurzen Mitteilung.
Microsofts Befahrungsplan findet sich auf der deutschen Webseite für Bing Maps Streetside. Hier sollen ständig aktuelle Zeitpläne und Strecken für die Aufnahmefahrten zu finden sein.
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Microsoft startet Kamera-Fahrten für Kartendienst Streetside
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Antwort #44 am:
23 Mai, 2011, 13:13 »
Für Microsofts Kartendienst Bing Streetside sind seit Montag die Kamera-Autos in Deutschland unterwegs. Die ersten Aufnahmen für den Panoramadienst werden in den Straßen von Nürnberg, Fürth und Erlangen gemacht. Insgesamt sollten 150.000 Streckenkilometer von den Fahrzeugen erfasst werden, sagte Microsoft-Sprecherin Miriam Kapsegger der dpa.
Mit Streetside hat sich Microsoft bewusst Zeit gelassen, bis sich der größte Sturm der Kritik gegen den Rivalen Google und dessen Kartendienst Streetview gelegt hat. Die Panoramabilder bei Streetview hatten eine heftige Debatte um den Datenschutz entfacht. Doch auch Microsofts war prompt ins Visier der Datenschützer geraten, die eine Vorab-Widerspruchsfrist für Bürger verlangen, die ihr Haus nicht im Netz abgebildet sehen wollen.
Microsoft stehe in Gesprächen mit dem zuständigen bayrischen Datenschutzbeauftragten, so Kapsegger. "Wir sind weiter an einer konstruktiven Lösung interessiert." Eine Widerspruchsmöglichkeit räumt Microsoft allen Nutzern generell ein. Diesen Widerspruch schon vor Veröffentlichung zu ermöglichen, sehe der Datenschutzkodex für Geodienste, auf den sich die Industrie mit der Politik geeinigt habe, allerdings nicht vor.
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