Autor Thema: Microsofts Suchmaschinen-Taufe: Heute schon gebingt?  (Gelesen 9831 mal)

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Kiev? Kumo? Bing? Software-Riese Microsoft sucht mal wieder einen Namen für seine Super-Suchmaschine. Im Sommer soll das Web-Wunder starten - über die bisherigen Namensvorschläge spotten sogar Microsoft-Entwickler.

"Google das mal", hat jeder Deutsche schon einmal gesagt, der häufiger das Internet nutzt. Der zum Verb umgemodelte Marken- und Firmenname steht sogar im Duden. Microsoft hat so eine Verb-Werdung nicht geschafft - so kann man all die Probleme des Software-Konzerns mit dem Web recht kurz und anschaulich beschreiben. Niemand weiß, wie Microsofts Web-Suche eigentlich heißt. Und niemand denkt darüber nach, weil das Angebot kaum genutzt wird.

Im Sommer will Microsoft das mit einer neuen Suchmaschine endlich ändern. Der neue Dienst soll Suchergebnisse "menschenlesbar" machen, sich an den "wesentlichen Anliegen" der Kunden orientieren, erzählt Microsoft-Suchchef Stefan Weitz in Interviews. Was das konkret bedeutet, weiß außerhalb von Microsoft noch niemand; wie der Dienst heißen soll, wissen wohl noch viel weniger Menschen. Microsofts Suchmaschinentaufe ist inzwischen ein Dauerwitz im Web - die bisherigen Ideen waren so merkwürdig, dass eine Schar von Bloggern und Journalisten sehr aufmerksam jeden Hinweis verfolgt.

Nun ist es wieder einmal so weit: Der US-Fachdienst ZDNet hat Microsoft-Markenanträge entdeckt, die den Begriff "Bing" schützen. Bing? Bing, so soll laut Antrag 77681512 beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eine Website heißen, die "Links zu geografischen Informationen, Landkartenbildern und Routenplanern" bietet. Und "Bing" soll auch (Antrag 77681498) eine "Computer-Suchmaschinen-Software" heißen. Die Domain bing.com ist schon auf Microsoft registriert.

Bing? So wie: "Ich habe das gebingt"? Klingt komisch, aber immerhin kann man das aussprechen. Bevor Bing auftauchte, drohte aus der neuen Microsoft-Suche Kumo zu werden. Kumo, das erklärt Mircosoft-Markenantrag 77626901 vom vorigen Dezember für eine "Computer-Suchmaschinen-Software" diesen Namen, bedeute im Japanischen sowohl "Spinne als auch Wolke".

Das ist ein wunderbar wolkiger Name für eine Suchmaschine, der als Verb aber so gar nicht funktioniert. "Ich kumoe das mal?" Im Englischen klingt das nicht besser: "kumoed", "kumod" oder gar "kumd"?

Klingt nicht, aber immerhin gibt es auf diesem Planeten heute schon Menschen, die "kumoed" sagen. Laut BBC hat der Brite Rob Wilson ein merkwürdiges Spiel namens Kumo erfunden: Man erzählt jemandem eine möglichst absurde, aber irgendwie doch glaubwürdige Lügengeschichte. Wenn das Opfer sie jemandem weitererzählt, wurde es "kumoed". Man kann Kumo also aussprechen - allerdings in einem für eine Suchmaschine eher unvorteilhaften Zusammenhang.

Die Domain kumo.com gehört inzwischen auch Microsoft. Dass daraus je eine Marke wird, ist inzwischen wohl recht unwahrscheinlich, nachdem sich Microsoft-Boss Steve Ballmer bereits öffentlich über den Namen lustig gemacht hat. In einem Pressegespräch im März soll er laut dem "Silicon Alley Insider" auf die Frage nach Kumo gewitzelt haben: "Nun, wir brauchen einen Namen. Kumo, das ist ein interessanter Name."

So interessant, dass Microsoft-Manager Kumo zum Gegenstand von Aprilscherzen machten. In einer internen E-Mail, die das "Wall Street Journal" zitiert, teilte Microsoft-Manager Brian MacDonald am 1. April den Kollegen mit, das Marketing habe die geniale Idee gehabt, Kumo einfach umzudrehen und die neue Microsoft-Suchmaschine Omuk zu nennen. In der so selbstironischen wie witzigen E-Mail erklärte MacDonald, warum:

    * "Einer der wirklich cleveren Produktnamen aller Zeiten ist der des Betriebssystems GNU, was für Gnu ist nicht Unix steht, und wo das G gar nichts bedeutet. Irgendwie schrullig und lustig." In diesem Stil heiße Omuk: "Omuk means unlimited knowledge" (Omuk bedeutet unbegrenztes Wissen)
    * "In Tests hat Omuk sehr gut bei Eigenschaften wie 'stärkend', 'organisiert' und 'warm/flaumig' abgeschnitten."

Dieser E-Mail hat MacDonald einen Screenshot des neuesten Omuk-Layouts ("mit den wichtigsten Bereichen") angehängt. Als Bereiche sieht man: Bilder, Videos, Einkaufen, Nachrichten - und: Erwachsenenunterhaltung.

Die Marketing-Realität ist allerdings noch absurder als dieser Aprilscherz: Der Marktanteil von Microsofts Suchmaschinen ist seit 2005 weltweit um 61 Prozent gesunken. Yahoo verlor 41, Google gewann 31 Prozent .

Das Absurde daran ist, dass Microsoft in dieser Zeit viel Arbeit, Geld und Marketingmühen in den Aufbau brauchbarer und bekannter Web-Dienste gesteckt hat.

    * 1998 startete die Microsoft-Suchmaschine als MSN Search (mit zugelieferten Suchergebnissen des Dienstleister Inktomi).
    * 1999 verknüpfte MSN Search Suchergebnisse der Dienstleister Looksmart, Inktomi und zwischenzeitlich auch von Altavista, bis Microsoft eine eigene Suchtechnologie fertig hatte und einsetzte.
    * 2006 wurde aus MSN Search Windows Live Search, 2007 verschwand das Windows aus dem Namen und Live Search wurde zu einem eigenen Angebot außerhalb der "Windows Live"-Produktgruppe.

Das Kuddelmuddel könnte noch viel größer sein - schon eine kleine Recherche fördert ein halbes Dutzend Namensideen zutage, die bei dem Windows-Konzern wohl einmal für die Suchmaschine kursierten. Die witzigsten:

    * Kiev. Sucht man mit Live Search auf der Seite kumo.com, taucht als erster Treffer dieser Satz aus einer Selbstdarstellung auf: "Get to know Kiev Search. Search the web."
    * Hook. Laut ZDNet war 2008 der Name "Hook" noch ein starker Konkurrent für "Bing" und "Kumo" - allerdings gehören bing.com und kumo.com heute Microsoft, die merkwürdige Dating-Seite unter der Domain hook.com hingegen hat ihren Firmensitz in Hongkong.
    * Tafiti. Microsofts Antrag 77420336 reklamiert beim US-Patentamt die Wortmarke Tafiti für eine "Computer-Suchmaschinen-Software und Computer-Programme zum Zugang zu Computer-Netzwerken."
    * Sift. Microsofts Antrag auf eine US-Wortmarke (77646936) vom 9. Januar beansprucht Schutz für den Begriff Sift für ein "Mobiltelefon-Betriebssystem, Suchmaschinen-Software, Programme zum Durchsuchen von E-Mails, Textnachrichten, Adressen und Kontaktinformationen."
    * Laser. Die Wortmarke "Laser" als Bezeichnung eines "anpassbaren Suchwerkzeugs" hat Microsoft schon 2008 aufgegeben.

Das alles klingt so aberwitzig, dass man Microsofts öffentlichen Aprilscherz fast ernst nehmen muss. Im Live-Search-Firmen-Blog verkündete Microsoft-Managerin Whitney Burk als neuen Suchmaschinen-Namen "MSN Windows Live Search on kumo@microsoft.com". Man habe lange geforscht und festgestellt, dass viele Nutzer Angst vor Veränderungen haben. Deshalb habe der neue Name "starke Bindungen zur Vergangenheit". Man habe sogar noch eines dieser "schicken" @-Zeichen reinschmuggeln könne, die "Tweeters so sehr zu mögen scheinen" .

Burks Abschiedsgruß: "Genießen Sie die neue Marke. Lang möge sie leben!"

Quelle : www.spiegel.de

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Kumo - Neue Microsoft-Suchmaschine schon im Juni?
« Antwort #1 am: 27 April, 2009, 20:50 »
Ersten Gerüchten zufolge könnte die neue und zudem etwas andere Suchmaschine aus dem Hause Microsoft schon früher als bisher angenommen an den Start gehen.

Genauer gesagt ist damit der Zeitraum Anfang Juni dieses Jahres gemeint. So berichtet jedenfalls das US-amerikanische Nachrichtenportal Neowin unter Berufung auf den Bericht eines Users. Selbiger habe die Entwickler aus Redmond besucht und dort einen Countdown entdeckt. Folglich könnte es durchaus möglich sein, dass das Ergebnis der monatelangen Entwicklung der breiten Öffentlichkeit schon in etwas mehr als einem Monat vorgeführt wird.

Nichtsdestotrotz muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Bezeichnung "Kumo" alles andere als fest steht. Viel mehr handelt es sich dabei um einen Codenamen. Unter Umständen ist Microsoft für eine zusätzliche Überraschung gut und bringt die angeblich alles verändernde Suchmaschine unter einer völlig neuen Bezeichnung auf den Markt. Schenkt man den Aussagen des Neowin-Mitglieds Glauben, so sind in Redmond mehrere LCD-Displays ausgestellt, auf denen ein 40-tägiger Countdown zu sehen ist. Zusätzlich soll auch eine Vorschau auf die neue Suchmaschine zu sehen sein.

Microsoft hält sich im Allgemeinen noch galant mit Ankündigungen zu "Kumo" zurück. Weder der endgültige Name, noch genauere Features sind bislang bekannt. Doch dieser Sachverhalt könnte sich schon zum 2. oder 3 Juni 2009 grundlegend ändern. Dass man mit der Suchmaschine hoch hinaus will, sich von der Konkurrenz abheben und möglicherweise sogar Google das Wasser reichen möchte, ist durchaus bekannt. Ob dies auch in der angepriesenen Form umgesetzt werden kann, wird alleine die Zukunft zeigen.

Quelle : www.gulli.com

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Microsoft testet neue Suche "Kumo" jetzt öffentlich
« Antwort #2 am: 15 Mai, 2009, 11:13 »
Microsoft hat offenbar damit begonnen, die überarbeitete Version seiner Suchmaschine Live Search zumindest bei einem kleinen Teil der Nutzer öffentlich zu testen. Bisher war die neue Ausgabe, deren interner Name "Kumo" lautet, nur Microsoft-Mitarbeitern zugänglich.

Ein Nutzer des amerikanischen Windows-Forums 'Neowin' konnte bereits erste Screenshots der neuen Windows Live Search anfertigen, die ganz offensichtlich alle wichtigen Merkmale von "Kumo" übernommen hat. Offenbar wird sich am Namen der Microsoft-Websuche vorerst wie erwartet nichts ändern.

Die von dem Anwender veröffentlichten Screenshots zeigen bereits jetzt, was die Nutzer der Windows Live Search wahrscheinlich ab 2. Juni 2009 erwartet. An diesem Tag läuft ein kürzlich gesichteter Countdown-Zähler ab, der in der zuständigen Entwicklungsabteilung von Microsoft aufgestellt sein soll.

Mit "Kumo" versucht Microsoft seine Suchmaschine so zu überarbeiten, dass mehr brauchbare Ergebnisse auf einer Seite angezeigt werden. Der Anwender bekommt bei einer Anfrage nicht einfach nur Websites mit dem Schlüsselwort angezeigt, sondern auch gleich kategorisierte Inhalte und Nachrichten, Bilder sowie weitere Informationen.

Die Überarbeitung der Live Suche ist Teil von Microsofts Plänen, seinen Marktanteil im Bereich der Websuche mit innovativen Entwicklungen gegenüber dem Marktführer Google auszubauen. Wie der Screenshot verrät, zeigt "Kumo" die Ergebnisse in einer nach bestimmten Schlagwörtern, die den Nutzer möglicherweise interessieren, sortierten Übersicht an. Der Nutzer soll so auch bei ungenauen Anfragen schneller bestimmte Inhalte finden können.

Die neue Suche enthält außerdem eine Art Explorer-Bereich, über den zusätzliche Werkzeuge zur weiteren Eingrenzung der Suche abrufbar sind. Hinzu kommt eine "Single Session History", mit der man wohl die Schritte der Recherche nachvollziehen kann, sowie eine Funktion zur Anzeige einer Vorschau beim Berühren mit der Maus.

Quelle : http://winfuture.de

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Bing: Microsoft stellt die 'Entscheidungsmaschine' vor
« Antwort #3 am: 28 Mai, 2009, 18:51 »
Microsoft hat nach unzähligen Gerüchten auf der Konferenz "D: All Things Digital" seine neue Suchmaschine vorgestellt, die auf den Namen Bing hört. Sie soll einen Schritt weiter gehen als normale Suchmaschinen.

Aus diesem Grund bezeichnet Microsoft das neue Produkt auch als "Entscheidungsmaschine". Sie soll den Leuten dabei helfen, mit Hilfe der zahlreichen Informationen im Internet bessere Entscheidungen zu treffen. Man konzentriert sich dabei vor allem auf vier Bereiche: eine Kaufentscheidung treffen, eine Reise planen, einen Gesundheitszustand erforschen und das Finden eines lokalen Geschäfts.

Laut einer Studie von comScore werden 30 Prozent aller Suchanfragen abgebrochen, da keine zufriedenstellenden Resultate erzielt werden. Zudem müssen über zwei Drittel aller Anfragen noch einmal spezialisiert werden, bevor man das Gewünschte findet. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf hat Microsoft Tools entwickelt, die die Suche vereinfachen sollen.

Wie genau sieht die neue Suchmaschine nun aus und wie unterscheidet sie sich von Google und Co.? Bei einfachen Suchanfragen, die von Bing eindeutig erkannt werden, wird oftmals nur ein Ergebnis eingeblendet, das mit Sicherheit die gewünschten Informationen beinhaltet. Zusätzlich werden zahlreiche Informationen zur Suchanfrage direkt in den Ergebnissen dargestellt, was einen Besuch der gefundenen Webseite überflüssig macht.

Bei der Suche nach einer Firma, beispielsweise nach Amazon, wird direkt die Nummer der Kunden-Hotline eingeblendet. Sucht man nach dem Paketdienst UPS, kann man direkt in der Ergebnisliste überprüfen, wo sich ein erwartetes Paket gerade befindet. Bing liefert also Informationen, die am häufigsten benötigt werden, direkt in der Ergebnisseite.

Viele kleine Features sollen dafür sorgen, dass sich die Nutzer bei Bing gut informiert fühlen und das Gesuchte sofort finden. Bei einem Video wird beispielsweise eine Vorschau dargestellt, die direkt in der Trefferliste abgespielt werden kann. Bei der Suche nach einem bestimmten Produkt versucht man einen optimalen Mix aus professionellen Reviews und Kundenrezensionen zu bieten. Plant man eine Reise, werden die Daten von Farecast verwendet, ein Unternehmen das Microsoft vor geraumer Zeit aufgekauft hat.

Ein interessantes Feature ist die Vorschau, die Bing beim Überfahren eines Links bietet. Bevor man die Webseite anklickt, kann man sich ein Bild machen, ob die Informationen wirklich zum gesuchten Thema passen, indem ein Ausschnitt angezeigt wird. Das ehrgeizige Ziel von Microsoft lautet, unnötige Klicks zu vermeiden.

Bing soll in den nächsten Tagen weltweit verfügbar gemacht werden. Spätestens am 3. Juni soll dieser Prozess abgeschlossen sein, so dass alle Nutzer das neue Angebot ausprobieren. Microsoft-Boss Steve Ballmer äußerte sich auf der Konferenz auch zu dem ungewöhnlichen Namen seiner "Entscheidungsmaschine". Demnach hat man einen Begriff gesucht der kurz ist, als Verb verwendet werden kann (bingen?) und keine negativen Nebenbedeutungen aufweist.

Mit einer aufwändigen Werbekampagne will Microsoft die Web-Gemeinde von Bing überzeugen. Mehrere Millionen US-Dollar will der Konzern dafür ausgeben. Steve Ballmer geht nicht davon aus, dass man über Nacht zur Konkurrenz aufschließen kann. Er ist jedoch zuversichtlich, dass man in einigen Jahren einen deutlich größeren Anteil am Suchmaschinenmarkt haben wird.

Quelle : http://winfuture.de

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Ballmer: Neue Suchmaschine Bing ist nur der Anfang
« Antwort #4 am: 29 Mai, 2009, 16:46 »
Microsoft-Chef Steve Ballmer hat kürzlich die Belegschaft des Software-Konzerns auf die neue Suchmaschine Bing eingeschworen. Diese stelle einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen dar.

"Suchmaschinen sind für uns ein kritischer Geschäftsbereich und Bing ist hier ein großer Schritt vorwärts in der Neudefinition der Websuche und im Ausbau unseres Marktanteils im Markt für Online-Werbung", hieß es in einer E-Mail an die Belegschaft, die dem Magazin 'TechFlash' vorliegt.

"Aber Bing ist erst der Anfang", so Ballmer weiter. Die Entwicklung in dem Bereich erfordere eine langfristige Bereitschaft zu harter Arbeit und zu Investitionen in Innovationen, wenn man erfolgreich sein will.

Derzeit, so führte Ballmer aus, führt nur eine von vier Suchanfragen beim ersten Versuch zum Erfolg. Aktuell würden Suchmaschinen zwar eine gute Methode darstellen, im Web zu navigieren, sie sind aber noch nicht geeignet, den Nutzern direkt bei komplizierteren Entscheidungen zu helfen.

Hier wolle man mit Bing ansetzen. "Unser Ziel ist es, mehr zu bieten als nur ein leichteres Auffinden von Informationen", so Ballmer. "Wir liefern jetzt ein mächtiges Werkzeug aus, um Menschen zu befähigen, schneller und besser informiert Entscheidungen zu treffen."

Quelle : http://winfuture.de

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Suchmaschine Bing startet früher als erwartet
« Antwort #5 am: 01 Juni, 2009, 10:32 »
Eigentlich sollte Microsofts neue Suchmaschine Bing erst am kommenden Mittwoch starten, doch der Softwareriese hat offenbar keine weiteren Verzögerungen mitmachen wollen. Passend zum Monatswechsel ist www.bing.com online gegangen und erlaubt ab sofort - als neue Konkurrenz zu Google - Recherchen im weltweiten Datennetz. In Deutschland allerdings noch mit deutlichen Abstrichen.

Ergebnisse unterscheiden sich stark von Google-Treffern

Während in den USA bereits die finale Version von Bing an den Start geschickt wurde, ist für deutsche Nutzer bis auf weiteres nur eine (erstaunlich schnelle) Beta-Suche freigeschaltet. Und das wirkt sich aktuell auch noch stark auf die Suchergebnisse aus. Sie unterscheiden sich zum Teil stark von jenen, die bei Google ausgegeben werden. So konnte unsere Redaktion bei Bing momentan zum Beispiel noch keine Inhalte von Frage-Antwort-Communities wie wer-weiss-was.de oder gutefrage.net finden. Bei Google haben diese Seiten zum Teil ein sehr hohes Ranking. Und das, obwohl die Antworten auf gestellte Fragen zum Teil eher schlecht als wirklich gut ausfallen. Auch Diskussionsforen sind in der Welt von Bing derzeit Mangelware.


Wenige News-Ergebnisse

Das hat wiederum Auswirkungen auf die Anzahl der Suchergebnisse. Zu "Wetter in Köln" liefert Bing momentan 4,34 Millionen Ergebnisse, während Google auf 8,64 Millionen Treffer kommt. Die Suche nach "DSL Verfügbarkeit" wird bei Google mit 681.000 Ergebnissen belohnt, während Bing nur 78.900 Treffer liefert. Große Lücken weist auch die Nachrichten-Suche von Bing noch auf. Zum Start werden nur namhafte Zeitungen und Zeitschriften wie "Focus", "Süddeutsche" oder die "Frankfurter Allgemeine" berücksichtigt. Kleinere Internet-Portale wie onlinekosten.de fehlen komplett. Zum Vergleich: Eine Suche nach News zur bevorstehenden "Insolvenz von General Motors" bringt bei Bing 122 Treffer, während Google fast 16.800 Ergebnisse vorweisen kann.

Abzuwarten bleibt, wie lange es dauern wird, bis Microsoft bei seiner neuen Suchmaschine den Fundus an zu durchsuchenden Internetseiten erweitern wird. Noch ist bing.com für deutsche Nutzer jedenfalls keine gute Google-Alternative. Das kann sich im schnelllebigen Internenetgeschäft aber rasch ändern.

Werbebuchungen sind schon da

Eines hat Microsoft in jedem Fall schon geschafft: viele Werbepartner für so genannte gesponsorte Seiten finden. Sie werden wie bei Google in einer langen Leiste rechts neben den Suchergebnissen angezeigt. Und unter anderem genau damit soll Bing in Zukunft viel Geld verdienen. Gelingen wird das aber nur dann, wenn viele Internetnutzer Bing auch ansteuern. Schlechte Suchergebnisse sind da aber eher kontraproduktiv. Trotzdem soll eine millionenschwere Werbekampagne den Start von Bing begleiten.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Erste Eindrücke von Bing
« Antwort #6 am: 02 Juni, 2009, 16:12 »
Nachdem Microsoft gestern Bing gestartet hat, kann jedermann sich jetzt ein Bild von den Funktionen der neuen Suchmaschine machen. Allerdings muss man dafür die amerikanische Version benutzen, da die deutsche Version von Bing viele wesentliche neue Funktionen nicht enthält. Um dauerhaft auf die US-Version zu wechseln, klickt man in der Navigation oben rechts auf "Deutschland" und anschließend auf "USA - Englisch". Alternativ lässt sie sich unter der Adresse http://www.bing.com/?mkt=en-us auch direkt ansteuern. Auch andere nicht-amerikanische Versionen wurden offenbar bis zum Start nicht komplett fertig, etwa die britische.

In unseren ersten Tests lieferte die Volltextsuche hauptsächlich relevante Ergebnisse ohne Spam. Bereits beim Formulieren der Abfrage hilft eine Autovervollständigungsfunktion. Fährt der Benutzer mit der Maus über die Ergebnisse, so blendet Bing rechts kurze Inhaltsschnipsel der jeweiligen Treffersites und weitere Verweise auf die Site ein – eine Hilfe, um mehr über die Trefferseiten zu erfahren, ohne die Suchergebnisliste verlassen zu müssen.

Microsoft will seine neue Suchmaschine als Entscheidungsmaschine verstanden wissen, die zum Beispiel bei Kaufentscheidungen oder bei der Reisevorbereitung hilft. Eine Recherche zum Beispiel nach einer Stadt wie Berlin demonstriert die Funktionsweise: Links neben den Suchtreffern präsentiert Bing eine Reihe von Such-Einschränkungen, unter anderem "Map", "Hotels" "Travel" et cetera. Diese Einschränkungen bezieht Bing bereits bei der Zusammenstellung der ersten Trefferseite mit ein. Nach fünf Treffern zur allgemeinen Abfrage listet Bing jeweils drei Treffer zu den spezielleren Recherchen.

Links neben den Resultaten bietet Bing außerdem verwandte Suchbegriffe sowie die Suchhistorie an, die sich mit einem Klick wieder löschen oder komplett deaktivieren lässt. Einzelne Fragen beantwortet Bing direkt. Wer etwa eine Flugnummer wie UA875 oder etwa New Year's Day ins Suchfeld tippt, dem präsentiert Bing vor den anderen Treffern aktuelle Fluginformationen respektive ein kurzes Exerpt aus dem betreffenden Artikel der hauseigenen Encarta-Enzyklopädie. Zu etlichen Recherchen präsentiert Bing Unified-Search-Ergebnisse, also unter anderem Bilder oder Videos.

Die Suchfunktionen für Bilder und Videos gehören zu den Stärken von Bing. Die Bildersuche präsentiert eine selbstverlängernde Übersicht: Scrollt der Benutzer herunter, so lädt Bing dynamisch weitere Bilder nach. Der Anwender kann die Größe der Vorschaubilder ebenso vorgeben wie Filter. Bing filtert nach Größe und Layout ebenso wie danach, ob es sich um Fotos oder Illustrationen handeln soll. Fährt die Maus auf die Miniatur, so vergrößert Bing sie und zeigt weitere Informationen zum Bild an, etwa die Größe oder die Herkunfts-Site.

Für viel Furore hat die Video-Suche gesorgt. Sie startet, wenn der Benutzer mit der Maus über die Vorschau-Miniatur fährt, sofort einen kurzen Zusammenschnitt des Videos. Insbesondere die Multimediasuchen zeigen die ungeheure Performance der neuen Suche. Gerade kurz nach dem Launch darf man von einem Ansturm auf den neuen Dienst ausgehen; wir haben jedoch keine Beeinträchtigungen bemerkt.

Alles in allem überzeugt Bing mit brauchbaren Ergebnissen und einer Reihe von nützlichen Funktionen – die man bei Google nicht findet. Laut Microsoft-Chef Steve Ballmer ist der neue Suchdienst "ein wichtiger erster Schritt in unserem langfristigen Bemühen, Innovationen für die Internet-Suche zu liefern". Microsoft ist gut beraten, zügig nachzulegen.

So sollte man die neuen Funktionen so schnell wie möglich auch in den Nicht-US-Versionen von Bing veröffentlichen; die abgespeckte deutschen Version lockt keine Katze hinter dem Ofen hervor, sondern verprellt eher die hiesige Nutzerschaft. Auch stimmt nach wie vor das Umfeld nicht: Microsoft muss sein mitunter konfuses Web-Angebot aufräumen. Mit Bing wird das Chaos aber zunächst einmal größer, denn so eingängig der Name sein mag – Mirosoft hat jetzt mit Live und MSN drei große Online-Marken.

Benutzer, die Hilfe suchen, finden recht knapp geratene Hilfe-Seiten unter help.live.com. Das Microsoft-Marketing hat außerdem eine eigene Produktseite bereitgestellt, die die Funktionen im Detail erklärt, discover bing. Dort sind die Beispiele aber in einem Frame gefangen.

Quelle : www.heise.de

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IE6 wird zur Nutzung von bing gezwungen?
« Antwort #7 am: 03 Juni, 2009, 12:41 »
Wie Search Engine Land meldet, hat die Einführung der neuen Suchmaschine bing von Microsoft eine seltsame Auswirkung auf den Internet Explorer 6. Diese Uralt-Version ist vor allem noch in vielen Firmen im Einsatz und verwendet nun ohne Zutun der Nutzer bing als Standard-Suchmaschine. Noch schlimmer, eine Änderung, beispielsweise auf Google, ist nicht mehr möglich.

Microsoft erklärte, das Problem sei ihnen bekannt und neuere Versionen des Browsers seien nicht betroffen. Man respektiere die Wahlfreiheit der Nutzer und werde bald ein Update zur Verfügung stellen, dass das Problem behebt. Nutzer könnten aber auch einfach auf Internet Explorer 8 updaten. Nebenbei wurde auch noch auf das bing-Addon für Firefox hingewiesen.

Quelle : www.gamestar.de

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Bing: Kritiker warnen vor persönlichem Porno-Portal
« Antwort #8 am: 04 Juni, 2009, 13:37 »
Mit Bing will Microsoft endlich einer der großen Mitstreiter auf dem Markt für Suchmaschinen werden. Dafür hat man viel Aufwand in die Entwicklung des Dienstes gesteckt. Allerdings könnte Bing vor allem durch Pornos zweifelhaften Ruhm ernten.

Im Normalfall liefert Bing keine anstößigen Suchergebnisse - die von Microsoft entwickelten Filter funktionieren tadellos. Jedoch gibt es die Möglichkeit, diese Funktionalität zu deaktivieren - auf eine Anleitung verzichten wir hier aus Gründen des Jugendschutzes, wirklich versteckt ist die notwendige Option aber nicht. Sind die Filter erstmal aus, wird Bing zum Paradies für Porno-Freunde.

Bei der Suche nach Videos beispielsweise ist es nicht notwendig, die Ergebnisseite zu verlassen, um die Clips zu betrachten. Fährt man mit der Maus über ein gefundenes Video, so startet direkt eine Vorschau inklusive Ton. Offenbar liegen die Videos auf den Servern von Microsoft, anders kann das unmittelbare Abspielen ohne spürbare Ladezeiten nicht erklärt werden. Ein kurzer Test in unserer Redaktion hat das bestätigt. Der Fakt, dass sich darunter auch Pornos befinden, dürfte äußerst brisant sein.

Bei der Bildersuche verhält es sich ähnlich. Sucht man nach einschlägigen Begriffen, listet Bing sofort Millionen von Bildern auf, die sofort betrachtet werden können. Auch hier muss die eigentliche schmuddelige Webseite nicht besucht werden - die Bilder kann man sich vergrößert drekt bei Bing betrachten. Die Bildersuche kann mit einem riesigen Ordner im Windows Explorer verglichen werden, in dem man Bilder gesammelt hat.

Viele Kritiker haben sich inzwischen bei Microsoft über dieses Porno-Paradies beschwert, eine Reaktion aus Redmond gibt es allerdings noch nicht. Zum Teil dürfte Microsoft über diese Art von Werbung freuen, schließlich macht Pornografie einen Großteil des Internet-Traffics aus. Dies dürfte Microsoft im Endeffekt eine Reihe neuer Benutzer für die Suchmaschine bringen, die den Marktanteil steigern.

Quelle : http://winfuture.de

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Re: Microsofts Suchmaschinen-Taufe: Heute schon gebingt?
« Antwort #9 am: 04 Juni, 2009, 15:38 »
bin momentan sehr nachdenklich: wenn das stimmt, was bei bing möglich ist, welchen nutzen haben dann die websperren?

das würde ja bedeuten, das jemand, der auf gesperrte seiten gehen will, die einfach nur via bing sucht und dann in der vorschau liest. Die websperre wird hier vermutlich nicht greifen, oder ?

Ist ja fast schon wie google-translate, auch hiermit lässt sich sehr schnell irgendwelche sperre aushebeln.
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Re: Microsofts Suchmaschinen-Taufe: Heute schon gebingt?
« Antwort #10 am: 04 Juni, 2009, 18:05 »
ich hab mal eben nachgesehen, und es wird nur das thumbnail von bing/live.com gecached.
will man das bild oder video in voller größe sehen, wird die original adresse aufgerufen und die sperre würde greifen.

wenn man websperre effizient umsetzten will, muss man natürlich auch z.b. google-cache & web.archive.org mitsperren.
(und genau das machen ja google, yahoo & baidu in china)

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Microsoft entschärft 'Porno'-Preview bei neuer Suche
« Antwort #11 am: 05 Juni, 2009, 11:20 »
Microsoft hat die Filter seiner neuen Suchmaschine Bing neu justiert, so dass es nun möglich ist, bei bestimmten Suchanfragen für nicht jugendfreie Inhalte die integrierte Videovorschaufunktion zu deaktivieren. Das Unternehmen reagiert damit auf Beschwerden von Netzwerkadmistratoren.

Diese hatten kurz nach dem Start von Bing bemängelt, dass die Vorschaufunktion das Ansehen von Porno-Videos ermöglichen würde, ohne dass der Anwender die eigentlich gesperrten Webseiten besuchen müsste, über die die Inhalte angeboten werden. Durch die Funktion hätten die Nutzer die vom Administrator festgelegten Sperrungen derartiger Websites umgehen können.

Als vorläufige Lösung für das Problem hat Microsoft nun eine Reihe von Variablen veröffentlicht, die Administratoren den Suchanfragen bei Bing automatisch anhängen lassen können. Durch sie soll die Vorschaufunktion bei Bedarf deaktiviert werden können, damit Bing nicht von Mitarbeitern als "Porno-Portal" ausgenutzt werden kann.

Microsoft will in Kürze eine endgültige Lösung für das Problem präsentieren. Derzeit fahndet man noch nach Wegen, wie Privatanwender die Vorschaufunktion bei bestimmten Anfragen deaktivieren können. Schon jetzt wird bei einigen Suchbegriffen gewarnt, dass diese nicht jugendfreie Inhalte zu Tage fördern könnten.

Quelle : http://winfuture.de

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bing führt die Google-Verfolger an
« Antwort #12 am: 06 Juni, 2009, 19:39 »
Im Markt für Internet-Recherchen hat Microsofts neue Suchmaschine bing die Spitzenposition unter den Google-Mitbewerbern eingenommen. Nach Erkenntnissen des Marktforschungsdiensts StatCounter, der die Microsoft-Engine noch unter "others" führt, hat diese am 4. Juni erstmals den bisherigen Zweitplatzierten Yahoo! überflügelt und einen Anteil von 5,6 Prozent aller weltweiten Suchanfragen erhalten. Yahoo! liegt mit 5,1 Prozent immer noch fast auf gleicher Höhe, während der Platzhirsch Google mit knapp 88 Prozent weiterhin ungestört seine Kreise zieht.

Nach dem gescheiterten Versuch, Yahoo! zu schlucken, ist der Riese aus Washington mit seinem eigenständigen Angriff auf den Suchmaschinenmarkt durch bing gut im Terminplan – wird doch Microsoft-Chef Steve Ballmer mit dem Statement zitiert, binnen fünf Jahren solle sein Konzern der weltweit zweitgrößte Suchmaschinenbetreiber werden. Böse Zungen behaupten allerdings mehr oder weniger scherzhaft, bing sei nur vorübergehend so erfolgreich, weil es bis kürzlich fehlerbedingt die Vorschau auf Porno-Inhalte auch am eingebauten Jugendschutzfilter vorbei präsentiert habe.

Quelle : www.heise.de

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Bing liefert direkte Übersetzungen aus dem Suchfeld
« Antwort #13 am: 11 Juni, 2009, 17:37 »
Der Software-Konzern Microsoft hat seiner neuen Suchmaschine Bing eine weitere Funktion hinzugefügt: Der Dienst kann nun Übersetzungen direkt aus dem Eingabefeld heraus durchführen.

Bisher funktioniert das Feature allerdings nur in vollem Umfang, wenn Englisch die Ausgangssprache ist. Gibt man beispielsweise "translate technology" in das Eingabefeld der Suchmaschine ein, liefert Bing über der eigentlichen Ergebnisliste die Übersetzung in einige gängige Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Deutsch.

Das Feature ist, anders als die Sonderfunktionen bei anderen Suchmaschinen, nicht an eine festgelegte Syntax gebunden. So wird die Suche nach einem Wort in einer anderen Sprache durchaus aus dem Kontext heraus verstanden. "Technology in german" liefert dementsprechend direkt die deutsche Übersetzung.

Die Kontexterkennung kann aber durchaus noch kompliziertere Anfragen verarbeiten. Die Eingabe der Frage "how do you say orange juice in spanish" bringt Bing dazu, die spanische Bezeichnung für Orangensaft anzuzeigen: jugo de naranja.

Quelle : http://winfuture.de

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Bing macht Druck auf Google und Co
« Antwort #14 am: 18 Juni, 2009, 18:36 »
Microsofts neue Internet-Suchmaschine Bing hat auch in ihrer zweiten Woche zulegen können. Das Nutzungsaufkommen sei in den USA von 11,3 in der ersten Woche auf 12,1 Prozent gestiegen, berichtete das US-Marktforschungsunternehmen ComScore am Mittwoch mit.
   
Erfolgreiche Nachfolgerin

"Es scheint, dass Microsofts Bing auch in der zweiten Woche weiterhin Interesse weckt", sagte ComScore-Manager Mike Hurt.

Als Nachfolgerin der relativ glücklosen Windows Live Search hatte Microsoft die neue Suchmaschine am 1. Juni gestartet. Begleitet wird die Markteinführung von einer rund 100 Millionen Dollar schweren Werbekampagne.

Trotz erheblicher Investitionen war Microsoft im lukrativen Suchmaschinenmarkt bislang nicht annähernd an den Marktführer Google herangekommen. Laut ebenfalls am Mittwoch von ComScore veröffentlichten Zahlen kam Microsoft im Mai vor dem Start von Bing auf einen Marktanteil von acht Prozent und lag damit weit hinter Yahoo! mit 21,1 Prozent und Google mit 65 Prozent.

Quelle : www.onlinekosten.de

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