Autor Thema: Premiere wechselt Verschlüsselung - Abkehr von Nagravision  (Gelesen 13670 mal)

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Offline ritschibie

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Re: Premiere-Verschlüsselung - Hack soll diese Woche kommen
« Antwort #60 am: 24 März, 2009, 20:03 »
In einem anderen Forum kursiert das Gerücht, dass paytv123 wieder dahinter steckt... ;)
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Re: Premiere-Verschlüsselung - Hack soll diese Woche kommen
« Antwort #61 am: 24 März, 2009, 20:13 »
ist aber schon lustig mit welchem übereifer das in den boards diskutiert wird.
der eingestellte bericht von silencer ist bisher der sachlichste den ich über
dieses thema gelesen habe.
mal abwarten und tee trinken...

Offline spoke1

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Re: Premiere-Verschlüsselung - Hack soll diese Woche kommen
« Antwort #62 am: 24 März, 2009, 20:22 »
In einem anderen Forum kursiert das Gerücht, dass paytv123 wieder dahinter steckt... ;)

Der hackt sich höchstens selber die Finger ab, aber das war es auch schon!!
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Premiere-Verschlüsselung - Hack soll diese Woche kommen
« Antwort #63 am: 26 März, 2009, 16:59 »
Einer bisher unbestätigten Meldung nach aus dem Box-Pirates-Board sollen im Verlauf der nächsten Tage die ersten Karten erhältlich sein, die erneut die illegale kostenlose Nutzung der Premiere Pay-TV-Sparte erlauben.

In dem auf Smartcards und deren Umgehung spezialisierten Forum box-pirates.to wurde die Nachricht bekanntgegeben, dass es in den kommenden Tagen wieder eine illegale Lösung für alle Schwarzseher geben soll, die kein Geld für Premiere ausgeben wollen. Diese Nachricht ist auch in vielen anderen Boards zu lesen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Als Vertrieb wird der Kartenhändler ultra-smartcard-store.com genannt. In einem etwas diletantischen Clip auf YouTube spricht man von einem Preis von 50.- Euro.

Welche Auswirkungen dieser Hack auf andere Anbieter wie Sky Italia hat, ist noch unklar. Angeblich wurde durch Reverse-Engineering eine Art Clone-Card hergestellt, wie beispielhaft in diesem Video gezeigt wird. Premiere Direkt und Blue Movie sind vermutlich bisher die einzigen Formate, die damit entschlüsselt konsumiert werden können. Ein komplettes Umgehen des NDS-Schutzes scheint damit nicht gegeben. Auch bezieht sich der Hack nur auf das Sat-Angebot, nicht auf Kabelseher, denen noch mittels Nagra2 das Sendeangebot ins Haus kommt.

Aus einem PDF heißt es dazu:

"NDS Hack endgültig bestätigt!

Mittlerweile wurde der NDS Hack von Premiere von einem Admin und einem Smartcardvertreiber nach Zusendung einer bereits beschriebenen Karte (weiße DPCS) bestätigt.

Der NDS Hack ist im Moment NUR für Premiere bestätigt und basiert auf dem NDS TEMP-CryptHack vom Oktober letzten Jahres. Dies war der der Ausgangspunkt und die Ursache des erfolgreichen Hacks in späterer Verbindung mit dem Blucryptcam, das ebenfalls ein Schwachstelle bei der Videoguardverschlüsselung hat. Dadurch war es mit einer

Modifizierung möglich auf die NDS Karten zuzugreifen und (diese) zu dumpen. Der gesamte EEPROM und ROM-Bereich der Karten wurde somit erfolgreich gehacked. Ob sich durch diesen Hack auch andere Provider wie Sky Italia oder Großbritannien hacken lassen, ist noch nicht klar. Dies wird warscheinlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Kudelski steckt nach mehreren diesbezüglich aufgetretenen Gerüchten NICHT hinter diesem Hack!!!

EMUs und dergleichen wird es vorerst nicht geben. Die "blauen" Karten werden warscheinlich Ende nächster Woche mit einem eigenen OS in Umlauf gebracht. Beschreibbar werden sie mit jedem Phönix, CAS3 oder Infitityprogrammer sein.

Weitere Infos werden folgen...

Gruss aus der Ukraine"


Inwiefern diese neue Karte ein Hoax sein wird, wie zuvor die Centauruscard und andere, bleibt indes kritisch abzuwarten.

Premiere änderte zuletzt am 20. November 2008 ihre Verschlüsselung und setzt seither auf NDS-Videoguard-Software der Rupert Murdochs News Corp., sowie eine überarbeitete Version von Nagravision. NDS ist ein Anbieter, der weltweit bei vielen Pay-TV-Anbietern eingesetzt wird und dessen Verschlüsselung gilt bisher als absolut sicher. Ein Umgehen der Software bei einem Pay-TV-Anbieter soll laut Firmenangaben keine Auswirkungen auf die Verschlüsselung von anderen Sendern haben.

Ob Premiere die Karten erneut tauschen lässt, so wie im letzten Jahr bei der damaligen Verschlüsselungsumstellung, bleibt abzuwarten. Dabei ist zu bedenken, dass hierzu enorme Investitionen seitens Premiere und NDS vonnöten wäre. Dies könnte die Anbieter in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen. Ob das dann alles letztlich im Sinne der Karten-Hacker liegt, kann man getrost stark bezweifeln. Letztlich stünden dann beide Seiten wieder im Dunkeln.

Kritiker von Premiere sehen das hohe Interesse an solch illegalen Umgehungen des Prinzips Pay-TV im überteurten Preis, der häufig kritisierten Kundenberatung der Hotlines, Zwangsreceivern und einer unflexiblen Paketzusammenstellungsmöglichkeit.

Es bleibt also die kommenden Tage abzuwarten und gleichzeitig zu bedenken, dass der Erwerb, der Vertrieb und der Einsatz solcher Karten illegal und strafbar ist und von Premiere systematisch verfolgt wird. Erst letzt Woche strengte man einen Prozess gegen die Kathrein-Werke KG an, die man über den Gesellschafter Anton Kathrein mit der Zehnder GmbH verbunden sieht. Zehnder wiederum importierte aus China entsprechende Receiver, die zur Umgehung des Schutzsystems von Premiere geeignet waren.

Quelle : www.gulli.com

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Offline Snoop

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Neue Verschlüsselung bei Premiere - was hat's gebracht?
« Antwort #64 am: 08 April, 2009, 11:15 »
Ich habe das jetzt mal in den OT-Bereich gepostet, weil mir kein anderer passender Bereich untergekommen ist. Wenn Ihr mein, könnt Ihr es gerne umtopfen :)

Ich habe mich schon längere Zeit nicht mehr mit Premiere beschäftigt, mich würde aber trotzdem mal von Euch Fachleuten die Meinung interessieren:

Was hat das neue Verschlüsselungsverfahren für den Sender Premiere denn wirklich erreicht?

Ok, man kann es nicht mehr mit (nahezu) jeder beliebigen Software anschauen und nicht jeder billige Satellitenempfänger aus Fernost kann es schon von Haus aus entschlüsseln (Gerüchten zufolge gibt es aber immer noch Dinger, die das illegal können - stimmt das?), aber hat es effektiv an den zahlenden Premierekunden was geändert?

Steht der Konzern jetzt besser da?

Sind die Einnahmen jetzt so, wie die sich das vorstellen?

Oder sind die neuen Aktien eher eine Verzweiflungstat kurz vor der Insolvenz?



Was meint Ihr?


Edit: Danke an SiLæncer , da passt es besser hin, der Thread ist mit vorher nicht aufgefallen ... sorry  ::)
« Letzte Änderung: 08 April, 2009, 13:13 von Snoop »
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Offline ritschibie

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Re: Neue Verschlüsselung bei Premiere - was hat's gebracht?
« Antwort #65 am: 08 April, 2009, 17:07 »
Keinesfalls sind die Einnahmen so, wie es sich der Konzern vortellt.
Leider ist aber auch das Programm keinesfalls so, wie es sich der (jetzt) zahlende Kunde vorstellt.
Sicher zahlt man in GB mehr für das "Komplett-Abo", für's Geld bekommt man allerdings auch
wesentlich mehr. Schau mal hier nach, was es da so alles an Programm gibt:
http://www.tvtv.co.uk/

Horrormässig sind allerdings die Preise für eine SKYbox (unentbehrlich für den Empfang auf 28,2 E).
Da landest Du bei 800 €. Die Abo-Preise für komplett sind etwas höher als die neuen Komplettpreise
von Premiere (53 €), Sky verlangt dafür ca. 60 €. In Deutschland müsstest Du über Vermittler gehen,
die dann den Preis um nochmal 20 € höher treiben würden.

Damit will ich sagen, dass Premiere für ein relativ bescheidenes Programm einen viel zu hohen Preis
verlangt. In Kombination mit einem großen frei empfangbaren Programmpaket der Privaten und Öffentlich-
Rechtlichen ergibt das einen begrenzten Abonnenten-Pool von eben knapp über 2 Millionen. Premiere-Chef
Williams sieht erst bei über 3 Mio. Abonnenten die Gewinnschwelle überschritten:
http://finanzen.sueddeutsche.de/aktien/news_news?secu=675026&show_list=0&dpa_news_id=6093743

Es sieht also nicht rosig aus für den Konzern Premiere (bzw. bald Sky Deutschland)...
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Re: Neue Verschlüsselung bei Premiere - was hat's gebracht?
« Antwort #66 am: 08 April, 2009, 20:15 »
Zitat
Damit will ich sagen, dass Premiere für ein relativ bescheidenes Programm einen viel zu hohen Preis
verlangt.

Dafür werden ja nun glücklicher Weise die Premiere-Aktien billiger. Könnt ihr euch auf diesem Weg die überhöhten Monatsbeiträge wiederholen.  ;D
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Illegale Livestreams machen Premiere zu schaffen
« Antwort #67 am: 09 April, 2009, 19:46 »
Die Pay-TV-Plattform Premiere hat mit illegalen Livestreams im Internet zu kämpfen.

Wenn allwöchentlich am Samstag um 15.30 Uhr die Fußball-Bundesliga angepfiffen wird, schalten nicht nur die Premiere-Abonnenten ein, es versammelt sich auch weiterhin eine erkleckliche Anzahl an Schwarzsehern. Nach Insiderschätzungen sehen sich Tausende Fußballfans Spiele illegal live im Internet an.

Die beliebtesten Piratensender im Netz haben bis zu 25 000 "Zuschauer", berichtet das "Handelsblatt". Die Folge des unbezahlten Fußballkonsums: Der Pay-TV-Plattform Premiere gehen durch Schwarzseher Abonnenten verloren.

Abonnenten bezahlen für ihr Premiere-Bundesliga-Abo 20 Euro pro Monat. Nichtabonnenten schalten ihren PC an und suchen sich einen Anbieter, der die Spiele als illegalen Livestream ins Netz stellt. Ländergrenzen kennt das Internet dabei nicht, so lassen sich mehrere Dutzend Piratensender empfangen.

Da zudem die Qualität der Internet-Übertragungen steigt, treibt diese Entwicklung den Rechteinhabern die Sorgenfalten auf die Stirn. Mussten Scharzseher noch vor Jahresfrist häufig mit ruckelnden Bildern vorlieb nehmen, flimmern heutzutage die Premiere-Originalbilder in guter TV-Qualität über den heimischen PC-Monitor. Die "Lieferung" erfolgt - im Gegensatz zum Abo - gratis.

Nachdem die Pay-TV-Plattform Premiere ihr Sicherheitsleck in der Verschlüsselung nachhaltig stopfte, fließt das Programm den Schwarzsehern aus anderer Quelle zu. "Ich bin mir sicher, dass Premiere durch die Internetpiraterie Abonnenten verlieren wird", erklärt Sportrechtehändler Robert Müller dem "Handelsblatt".

Ohnehin kämpft der Pay-TV-Anbieter um ein stabiles wirtschaftliches Fundament. Im letzten Jahr verlor er über 130 000 Kunden verloren und machte fast 270 Millionen Euro Verlust gemacht. Einer der Verlustbringer waren die Schwarzseher, die es nicht nötig hatten, ein Abo abzuschließen, da der Genuss des Premiere-Programms mit illegal genutzter Hard- und Software sich fast schon zum Volkssport entwickelte. So empfingen zwischenzeitlich bis zu eine Million Menschen Premiere illegal mit manipulierten Set-Top-Boxen.

Premiere geht gegen die Vertreiber und Hersteller dieser Receiver rechtlich vor, um den illegalen Sumpf der Hersteller und Vertreiber von Emulatoren (Emus) und gepachteten Set-Top-Boxen bzw. Modulhersteller trocken zu legen, doch dieses Herangehen hilft bei der Gefahr aus dem Internet nicht weiter.

Dass dies kein gewinnbringender Zustand sein kann, dürfte jedem einleuchten, der etwas von Betriebswirtschaft versteht. Premiere kann es sich nicht leisten, mehrere hundert Millionen Euro für Übertragungsrechte auszugeben, wenn das investierte Geld nicht wieder über zahlende Kunden reinkommt.

Den Rechteanbietern, also den Fußballvereinen und ihren Organisationen, kann diese Entwicklung nicht gleichgültig sein. Sie sind auf möglichst hohe Zahlungen für die Übertragungsrechte angewiesen, um das Produkt "Fußball" durch z.B. die Verpflichtung ausländischer Top-Stars durch Bundesliga-Clubs attraktiv zu machen.

"Internetpiraterie ist für Sportrechte-Inhaber eine der größten Bedrohungen unserer Zeit", sagt die Vereinigung Sports Rights Owners Coalition (SROC), der auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) angehört. DFL-Sprecher Tom Bender versichert gegenüber der Wirtschaftszeitung, die Bundesliga verfolge jede Urheberrechtsverletzung, muss gegenüber dem "Handelsblatt" aber zugeben: "Wenn wir einen illegalen Livestream aufgespürt haben, ist der am nächsten Tag oft bereits wieder verschwunden und auf eine andere Plattform umgezogen."

Offenbar scheint die Fußball-Bundesliga im Reich der Mitte hoch im Kurs zu stehen: Nach Angaben der Vereinigung der Sportrechteinhaber kamen von den 85 illegalen Livestream-Angeboten der Bundesligasaison 2007/2008 drei Viertel aus China.

Im Gegensatz zum chinesischen Fußball-Fan, der manchmal auf bestimmte deutsche Seiten im Internet verzichten muss, weil die Regierung in Bejing diese sperren lässt, hat der deutsche Internet-Nutzer weltweiten Zugriff auf fast alle Seiten - inklusive der illegalen Fußball-Streams aus dem Reich der Mitte.

Quelle: http://www.digitalfernsehen.de

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Premiere beendet Simulcrypt teilweise
« Antwort #68 am: 30 April, 2009, 16:05 »
Leipzig - Bislang konnten Teile der Premiere-Programmpakete auch über die Entavio-Plattform sowie die vom ORF in Österreich eingesetzten Cryptoworks-Smartcards empfangen werden. Dies wird sich im Mai ändern.

Nachdem Premiere bereits Anfang des Jahres die Unterstützung der Technisat-Karten eingestellt hatte, werden nun auch die Abonnenten, welche das Pay-TV-Angebot über die Entavio-Plattform oder eine ORF-Smartcard schauen, umgestellt.
 
Die betroffenen Kunden erhielten in den letzten Monaten einen Anruf der Service-Hotline, in dem sie über die Umstellung informiert werden und ihnen gleichzeitig mitgeteilt wird, dass ihnen in den nächsten Tagen ein neuer Receiver samt Smartcard (in den meisten Fällen eine V13-Karte mit NDS-Codierung) zugeschickt wird.

Das Heikle daran: Die von Thomson produzierten so genannten Interaktiv-Boxen sorgen bei vielen Abonnenten für Verärgerung. Sowohl über Entavio als auch über die ORF-Plattform bestand bisher die Möglichkeit, Teile des Premiere-Angebotes auch offiziell über CI-Module zu empfangen. Dies gehört nun endgültig der Vergangenheit an.

Premiere-Zuschauer in Österreich müssen sich allerdings keine Sorgen machen, dass ab sofort zwei Receiver für den parallelen Empfang von ORF und Premiere benötigt werden. Premiere wird auch weiterhin die ORF-Sender auf seinen Smartcards freischalten. Aus diesem Grund werden die ORF-Signale auch in Simulcrypt Nagravision, NDS und Cryptoworks codiert.

Quelle: http://www.digitalfernsehen.de

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München - Im Streit um 26 Millionen Euro Vertragsstrafe hat sich Premiere nicht gegen das Unterhaltungselektronikunternehmen Kathrein durchsetzen können.

Das Landgericht München I wies am Donnerstag in einem Zivilprozess die Klage der Pay-TV-Plattform ab. Premiere hatte Kathrein vorgeworfen, an der Produktion von Gerätschaften beteiligt gewesen zu sein, durch die sich das Premiere-Programm kostenfrei empfangen ließ.
 
Kathrein hatte von 2003 bis 2007 mit Zustimmung von Premiere Receiver zum Empfang des Programms hergestellt. Premiere warf der Firma im Prozess vor, an einem dritten Unternehmen beteiligt gewesen zu sein, das fast 220 000 Schwarzseh-Vorrichtungen aus China eingeführt haben soll. Dies sei eine Verletzung der Produktionsverträge. Das Gericht sah die Vorwürfe jedoch nicht als erwiesen an. Kathrein selbst habe auch keine Umgehungsvorrichtungen vertrieben.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: http://www.digitalfernsehen.de

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Kudelski hält weiter an Open TV fest
« Antwort #70 am: 11 Juni, 2009, 10:20 »
Nochmals ein Seitenschlenker zur Kudelski-Gruppe

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Cheseaux, Schweiz - Die Kudelski Group, die unter anderem das Verschlüsselungssystem Nagravision entwickelt hat, reagiert heute auf die Aufforderung der Discovery-Gruppe vom Dienstag, die Open TV den Rückkauf der Aktien-Anteile der Kudelski Group empfahl.

Die Kudelski Group teilt mit, dass sie nicht daran interessiert ist, ihre Anteile am Middleware-Anbieter Open TV verkaufen zu wollen. Zudem bekräftigt Kudelski erneut, auch weiterhin seine Verpflichtungen als Mehrheitsaktionär wahrnehmen zu wollen und bereits getätigte Investitionen in Open TV mit den dafür notwendigen Mitteln zu verteidigen, um einen langfristigen Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten.
 
Zuvor hatte die Discovery-Gruppe als größter unabhängiger Gesellschafter von Open TV, das Übernahmeangebot Kudelskis an Open TV stark kritisiert. Discovery schlug daher dem Middleware-Anbieter vor, Kudelskis Anteile am Unternehmen in Höhe von 32 Prozent zurückzukaufen.

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« Letzte Änderung: 11 Juni, 2009, 10:41 von ritschibie »
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Sky will im Kathrein-Prozess in Berufung gehen
« Antwort #71 am: 19 Juli, 2009, 11:38 »
München - Der Pay-TV-Sender scheiterte im Mai mit seiner Forderung auf 26,35 Millionen Euro Vertragsstrafe in der ersten Instanz, jetzt soll es eine Runde weiter gehen.

Der Premiere-Nachfolger Sky werde demnächst im Zivilprozess gegen das Unterhaltungselektronikunternehmen Kathrein in Berufung gehen.
 
Dies bestätigte der Sky-Vorstand auf der vor einigen Tagen stattgefundenen Hauptversammlung auf Nachfrage eines Kleinaktionärs. Man erhoffe sich weiterhin Schadensersatzzahlungen in mehrfacher Millionenhöhe, so ein Sky-Vorstand. Aufgrund der hohen Schadensersatzforderungen sind bei Sky für das laufende Verfahren inzwischen Kosten von 800 000 Euro angefallen.

Das Landgericht München I hatte Ende Mai in dem Zivilprozess die Klage der Pay-TV-Plattform abgewiesen. Der Sky-Vorgänger Premiere hatte Kathrein vorgeworfen, an der Produktion von Hacker-Receivern beteiligt gewesen zu sein, durch die sich die Aboprogramme kostenfrei empfangen ließen. Das Unternehmen Kathrein hatte von 2003 bis 2007 mit Zustimmung von Premiere lizenzierte Pay-TV-Receiver hergestellt.

"Als Verletzung des Rahmenvertrages macht Premiere Vorfälle bei der Zehnder GmbH, Tennenbronn, geltend. Zehnder wird vorgeworfen, sie habe Receiver nach Deutschland importiert, die über eine Software verfügen, die es potentiellen 'Schwarzsehern' erleichtere, die Verschlüsselung von Premiere zu umgehen. Herr Prof. Dr. Anton Kathrein hält an der Zehnder GmbH zwar eine indirekte finanzielle Beteiligung; dieses Unternehmen ist jedoch nicht mit der Beklagten Kathrein-Werke KG verbunden", hießt es während des ersten Prozesses in einer Stellungnahme von Kathrein. Anton Kathrein behalte sich weiterhin Regressansprüche wegen Rufschädigung vor.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Sky: Migration zu Videoguard läuft wie erwartet
« Antwort #72 am: 12 Mai, 2011, 15:18 »
Die Migration hin zum Verschlüsselungssystem Videoguard von NDS läuft nach Aussage von Brian Sullivan wie erwartet. Der Pay-TV-Anbieter ist der Ansicht, dass NDS mehr Potenzial und Flexibilität für weitere Entwicklungen bietet.

Derzeit nutzt der Bezahlanbieter die Verschlüsselungssysteme von der Kudelski-Tochter Nagravision sowie das Videoguard-System von NDS parallel. "Beide CA-Systeme sind sicher und liefern unsere Inhalte effektiv an unsere Kunden", erklärte der CEO von Sky Deutschland bei der Präsentation der Zahlen für das erste Quartal am Dienstag. Dennoch scheint das Ende für die Schweizer gekommen zu sein, auch wenn sich Sullivan hierzu nicht öffentlich äußern will.

Der Pay-TV-Anbieter ist der Ansicht, dass NDS mehr Potenzial und Flexibilität für weitere Entwicklungen bietet. "Deshalb basiert auch Sky Plus auf Videoguard", so Sullivan. Die Verträge mit Nagra laufen im kommenden Jahr aus. Einen konkreten Termin für ein Switchover-Szenario gibt es laut Sullivan aber nicht. Signifikante finanzielle Auswirkungen erwartet der Amerikaner nicht für den Fall, dass Nagra abgeschaltet werden sollte.

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