Autor Thema: Bund und Länder verhandeln über Breitbandförderung ländlicher Regionen  (Gelesen 2131 mal)

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Bundesweit gibt es immer noch viele Regionen, die von der Internet-Breitbandversorgung komplett abgeschnitten sind. Die Bundesregierung schlägt den Bundesländern daher nun vor, zusätzlich für 2008 eingeplante Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) für die Breitbandförderung ländlicher Regionen zu verwenden. Da sich nach den Regeln der GAK die Länder beteiligen müssten, stünden für die Breitbandförderung 2008 rund 16,6 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Das teilt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf seiner Website mit. Darüber verhandelt nun das Ministerium mit den zuständigen Länderministerien.

Ende dieses Jahres werden demnach die Länder entscheiden, ob sie die Breitbandförderung anbieten, und die Antragsmodalitäten bekanntgeben. Geplant ist derzeit, dass Kommunen Anträge stellen können sollen. "Wir wollen uns um die Fälle kümmern, wo es Nachfrage gibt, wo diese Nachfrage aber nicht ausreicht, um eine Versorgungslösung umzusetzen, die sich von Anfang wirtschaftlich rechnet", erläutert der Parlamentarische Staatssekretär im BMLEV, Gerd Müller. Dort, wo es keine Nachfrage gibt, werde auch kein kostspieliges Angebot aufgebaut. Derlei werde auch weiterhin vornehmlich durch den Markt bestimmt.

"Gemeinden, die sich um Unternehmensansiedlungen, Arbeitsplätze und familienfreundliche Lebensbedingungen bemühen, sind eindeutig im Vorteil, wenn ihr Infrastrukturangebot auch schnelle Internetzugänge umfasst", meint Müller. Es gebe heute kaum noch jemanden, der nicht von der "virtuellen Mobilität" des Internets profitiert. Dazu zählt Müller beispielsweise Landwirte, die das Internet für ihr Betriebsmanagement oder den Aufbau von Einkommensalternativen nutzen. Den Bürgern biete das Internet Alternativen für den zunehmenden Verlust von Einrichtungen wie örtliche Bankfilialen und erspare lange Wege für Behördenkontakte.

Quelle : www.heise.de

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Offline Snoop

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Sauerei!  >:(

Und das, nachdem wir in unserem Dorf im Frühling 25.000 Euro gesammelt haben, damit die Telekom der Gemeinde (die das nicht bezahlen wollte!) endlich einen Vertrag vorlegt! Ich habe im Frühling noch bei der Regierung in Bayern nachgefragt, ob da nicht ein Zuschuss irgendwo drin wäre!  >:( >:( >:(

Mal wieder typisch!
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Offline SiLæncer

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Weiße Flecken auf der DSL-Landkarte
« Antwort #2 am: 11 August, 2007, 13:45 »
Telekommunikationsunternehmen prahlen in Bezug auf ihre DSL-Anschlüsse gern mit einer hohen Abdeckung – diese bezieht sich jedoch immer auf die Bevölkerung. Das bedeutet, dass die Bewohner von Ballungsgebieten eine regelrechte Überversorgung mit heftigem Verdrängungswettbewerb der Anbieter genießen, während in ländlichen Regionen noch immer großer Nachholbedarf in Bezug auf breitbandige Internet-Anschlüsse besteht.

Letzteres gilt nicht nur, aber unter anderem auch für etliche Gebiete in Thüringen. In dem Bundesland ist DSL zwar nach Angaben der Deutschen Telekom für knapp 92 Prozent der Haushalte verfügbar, aber wie üblich befinden die sich vorwiegend in den Städten. Der Ausbau auf dem Land kommt auch nicht recht voran – wie jetzt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa unter Telekommunikationsanbietern ergab, gelten Investitionen in dünn besiedelten Regionen für diese Unternehmen als kaum profitabel und somit unattraktiv.

Das Nachsehen haben nicht nur die Bürger, sondern mitunter auch Firmen in den betroffenen Regionen – sofern sich bei mangelhafter Netzanbindung überhaupt welche dort ansiedeln wollen. Für Thüringen zeigt der Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums zahlreiche weiße Flecken, etwa in den Bereichen Mechterstädt (Kreis Gotha), Auleben und Görsbach (Kreis Nordhausen), Beerwalde, Pöppschen und Pahna (Kreis Altenburger Land).

Der Bürgermeister der gut 600 Einwohner zählenden Gemeinde Badra (Kyffhäuserkreis), Karl Ose (FDP), spricht von einem "klaren Standortnachteil". Um Abhilfe zu schaffen, habe sich in seinem Ort eine Privatinitiative gegründet und das Problem in die Hand genommen.

Steffen Schulze, zuständig für Unternehmensförderung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, gibt an, das Problem sei bekannt. Betroffen seien vor allem Firmen in kleinen Gemeinden auf dem flachen Land. Meist gehe es um entlegene Standorte, zu denen man kaum rentabel Leitungen verlegen könne.

Bei der Deutschen Telekom sagt man ganz offen, es sei wirtschaftlich nicht vertretbar, Investitionen von vielen Hunderttausend Euro zu tätigen, um einige wenige Kunden ans Netz zu bringen. Dennoch habe man den ländlichen Bereich nicht abgeschrieben: "In Thüringen investieren wir 2007 einen zweistelligen Millionenbetrag in den Ausbau von DSL", so Telekom-Sprecherin Diana Saupe. Damit sollen in diesem Jahr 21 neue Anschlussbereiche auf dem Land fit fürs schnelle Internet gemacht werden. Der Ausbau werde 2008 fortgesetzt. Diejenigen Gebiete, in denen für Telefonverbindungen eine Glasfaserverkabelung besteht, waren bislang Sorgenkinder in Sachen DSL. Auch diese Bereiche will die Telekom jedoch bis Ende des kommenden Jahres versorgen.

Nicht etwa ein Wirtschafts- oder Forschungsministerium, sondern ausgerechnet das Bundeslandwirtschaftsministerium plant unterdessen ein Programm, das helfen soll, schnelle Internetzugänge in bisher schlecht versorgten Gemeinden zu schaffen. Dafür sollen 2008 zehn Millionen Euro eingeplant werden. Im Thüringer Agrarministerium wurde die Initiative begrüßt. Die Versorgung mit Breitband-Internet in ländlichen Regionen sei ein wichtiger Standortfaktor, sagte Ministeriumssprecher Matthias Wagner.

Auch im Landesministerium für Wirtschaft und Technologie findet man einen flächendeckenden Ausbau schneller Internetanschlüsse dringend notwendig. "Breitband hat eine wachsende Bedeutung, weil viele Anwendungen den Transport immer größerer Datenmengen erfordern", so Sprecher Stephan Krauß. Das Ministerium halte dabei etwa den Ausbau nicht leitungsgebundener Anschlüsse für vielversprechend. Nach der Versteigerung der Funkfrequenzen für die drahtlose Breitband-Kommunikation sollten nun auch ländliche Regionen zügig mit Zugängen zum Breitband-Internet versorgt werden.

Nach Angaben des thüringischen Wirtschaftsministeriums ist der flächendeckende Ausbau schneller Internet-Zugänge jedoch kein Pflichtprogramm für einen Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom: Festnetz-DSL gehöre nicht zu den Universaldiensten, die der marktbeherrschende Anbieter laut Gesetz erbringen muss. Den Thüringern, die keine DSL-Anbindung übers Festnetz erhalten, bleibe nur, sich nach anderen Zugängen umzuschauen – etwa per Satellit. Der satellitengestützte Breitbandzugang sei überall in Thüringen möglich. Auf diesem Wege lassen sich relativ umfangreiche Dateien mit einer gegenüber leitungsgebundenem DSL relativ hohen Latenz aus dem Internet herunterladen, aber im Upstream ist der Nutzer auf eine herkömmliche Schmalbandverbindung angewiesen – in der Regel über ISDN.

Für denjenigen, der umfangreiche Mail-Anhänge versenden oder einen eigenen Server im Haus ans Internet bringen will, ist ein solcher satellitengestützter Zugang kaum eine Alternative.

Quelle : www.heise.de

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Rheinland-Pfalz: Förderung von Breitband-Internet auf dem Land
« Antwort #3 am: 27 August, 2007, 19:24 »
Rheinland-Pfalz will die finanzielle Förderung von schnellen Internetanschlüssen im ländlichen Raum deutlich ausweiten. Von 2008 an stellen Bund und Land dafür jährlich rund 880.000 Euro zusätzlich bereit, wie der Mainzer Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) am Montag ankündigte. "Wir wollen, dass das Breitband-Internet flächendeckend zur Verfügung steht."

Gerade für mittelständische Firmen in ländlichen Regionen sei diese Technik wichtig, damit sie "am globalen Markt teilhaben und dem internationalen Wettbewerb standhalten können". Aber auch für die Bürger auf dem Land solle künftig überall schnelles Internet möglich sein. Für rund 150.000 Haushalte in Rheinland-Pfalz wird dies laut Hering bislang noch nicht angeboten – wegen mangelnder Reichweite der DSL-Übertragungstechnologie oder fehlender Kabelnetze.

Seit Ende Juni lasse die SPD-Landesregierung die regionale Versorgung mit Breitband-Internet in einem Gutachten untersuchen. Dabei würden Nachfrage und Erfordernisse analysiert. Die Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen. Darüber hinaus sollen nach den Worten des Ministers vom Herbst an Fragen von Firmen und Kommunen zu schnellen Internetanschlüssen in regionalen Workshops beantwortet werden. Obendrein richte das Land für Bürger eine "Breitband-Hotline" beim Landesbetrieb Daten und Information (LDI) ein.

Quelle : www.heise.de

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Bayern will Breitbandversorgung im ländlichen Raum fördern
« Antwort #4 am: 21 November, 2007, 16:52 »
10 Millionen Euro für Gemeinden in ländlichen Gebieten

Bayern will die Breitbandversorgung im ländlichen Raum finanziell fördern, um Kommunen bei der Schließung vorhandener Lücken im Angebot schneller Internetzugänge besser unterstützen zu können. "Der schnelle Zugang zum Internet ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Standortvorteil", begründet Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller die Pläne.
Als Flächenland habe Bayern ein besonderes Interesse daran, dass Unternehmen und Bürgern ein breitbandiger Internetzugang in allen Landesteilen zur Verfügung steht, so Müller weiter. Sie will die "Erschließung des ländlichen Raums mit Datenautobahnen verstärkt fördern".

Das bayerische Wirtschaftsministerium stellt dazu 10 Millionen Euro zur Verfügung, um "insbesondere im ländlichen Raum die Versorgung von Gewerbegebieten und durch die Ansiedlung von Gewerbebetrieben und Freiberuflern geprägte Ortsteile" mit hochleistungsfähigen Breitbandzugängen auszustatten. Der Start des Förderprogramms ist für 2008 vorgesehen, zuvor müssen die Förderbedingungen noch verabschiedet werden. Diese müssen den Vorgaben der Europäischen Union insbesondere im Hinblick auf ein anbieter- und technologieneutrales Vorgehen sowie auf die Notwendigkeit eines offenen und transparenten Vergabeverfahrens genügen.

Darüber hinaus soll das bayerische Landwirtschaftsministerium zusammen mit dem Bund im Rahmen der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" Gemeinden in ländlichen Gebieten, in denen aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen technologischer Restriktionen breitbandige Internetzugänge bislang nicht ausreichend bereitgestellt werden, einen Investitionskostenzuschuss gewähren.

Quelle : www.golem.de

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Weiße Flecken bei Breitbandversorgung sollen beseitigt werden
« Antwort #5 am: 26 November, 2007, 13:34 »
Die Wettbewerber der Deutschen Telekom wollen noch bestehende weißen Flecken bei der Breitbandversorgung beseitigen. Dazu sei mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Landkreistag ein Aktionsbündnis geschlossen worden, sagte ein Sprecher des VATM, dem Branchenverband der Telekom-Konkurrenten, die sich auch wieder einmal über die schon seit langem und immer wieder beklagten Verzögerungen bei der Umstellung von DSL-Anschlüssen beschweren.

Für die Versorgung des ländlichen Raums mit Breitband-Internet zumindest soll nun in einer ersten Phase die Regionen ermittelt werden, in denen die Menschen keinen schnellen Internetzugang haben. Im zweiten Schritt will der Verband zusammen mit den betroffenen Gemeinden erörtern, wie die Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen werden können. "Über 2200 Gemeinden haben derzeit keinen Zugang zu schnellen Internetanschlüssen", sagte der VATM- Sprecher. Betroffen sind vor allem abgelegene Ortschaften, bei denen sich ein Anschluss an das DSL-Netz der Deutschen Telekom oder das eines Wettbewerbers wirtschaftlich nicht rechnet.

"Wenn es gelingt, alle Kräfte zu bündeln und mit bereits bestehenden Bestrebungen auf Bundes- und Landesebene zu koordinieren, sollten innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate 90 Prozent der nicht versorgten Gemeinden einen Zugang zum schnellen Internet bekommen können", sagte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM. Nötig sei eine Mischung verschiedener Anschlusstechniken. Als Alternativen zu den schnellen Kabel- und DSL-Netzen gelten Wimax und DSL über Satellit.

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Keine Subventionen für Breitband-Ausbau
« Antwort #6 am: 09 Dezember, 2007, 14:27 »
Diversen Studien zufolge sind derzeit rund 45 Prozent der Deutschen Haushalte mit einem Breitbandanschluss abgedeckt. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland damit nur im Mittelfeld. Dennoch hat die Bundesregierung nun bekannt gegeben, keine Umfassenden Subventionen für ein flächendeckendes Breitbandnetz in Deutschland bereit zu stellen.
   
Wirtschaft in der Pflicht

Vielmehr müsste nach Meinung der Bundesregierung die Wirtschaft - angeführt von den Telekommunikationsunternehmen - die Verbreitung von Breitband-Anbindungen vorantreiben und neue technologische Entwicklungen wie etwa die Breitband-Funktechnik verstärkt fördern. Dennoch will das Wirtschaftsministerium in den kommenden drei Jahren zusammen mit den Ländern rund 50 Millionen Euro zu einer besseren Breitband-Infrastruktur beitragen.

Mit dem Geld will die Bundesregierung vor allem ländliche und strukturschwache Regionen hauptsächlich im Osten Deutschlands unterstützen und unkomplizierte Zugangsmöglichkeiten zu Breitband-Netzen ermöglichen. Dies sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung und soziale Integration dieser Gebiete.

17,4 Millionen Haushalte mit Breitband-Zugang

Von den rund 17,4 Millionen deutschen Haushalten mit Breitbandanschluss nutzen derzeit rund 94,8 Prozent kabelgebundenes DSL, die übrigen Prozentpünktchen teilen sich TV-Kabel, Funkverbindungen, Satellitenanbindungen sowie die Stromversorgung.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Offline berti

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Re: Keine Subventionen für Breitband-Ausbau
« Antwort #7 am: 09 Dezember, 2007, 15:05 »

Mit dem Geld will die Bundesregierung vor allem ländliche und strukturschwache Regionen hauptsächlich im Osten Deutschlands unterstützen und unkomplizierte Zugangsmöglichkeiten zu Breitband-Netzen ermöglichen. Dies sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung und soziale Integration dieser Gebiete.


warum eigentlich hauptsächlich im osten? auch der westen hat viele ländliche gebiete.
versteht mich bitte nicht falsch, ich hab nix gegen den osten deutschlands, gönne jeden eine verbesserung , aber sollte eine förderung nicht alle teile der republik gleichmässig treffen ?


Born 4.1960  KIA 2.2012

Offline Jürgen

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Da hast Du vollkommen recht.
Selbst im Stadtgebiet von Hamburg gibt's noch (oder schon wieder) Ecken, in denen man letzlich kein DSL kriegt.
Das ist nicht immer nur eine Frage der Entfernung von der nächsten Vermittlungsstelle, also der Länge der Kabelwege, sondern auch eine technisch-infrastrukturelle bezüglich der letzten Meile.
So gibt es zahlreiche Siedlungen mit sog. Behelfsheimen, die seit dem letzten Krieg offiziell dauerhaft bewohnt werden. Und deren Telefon-Versorgung ist oft nach wie vor äusserst mangelhaft.
Aufgrund irgendwelcher alten krüppeligen Zwischen-Lösungen und / oder mangelnder Absicht zur Nachbesserung und Aufrüstung der Leitungen wird dort häufig kein DSL angeboten.
Und Anfragen oder Versuche wimmelt man oft dadurch ab, dass die Adresse angeblich nicht existiert bzw. nicht zu finden sei.
Post kommt, aber Magenta-Monteure finden's hartnäckig nicht, gelegentlich selbst dann, wenn schon früher einmal T-DSL vorhanden war.
Dabei hat 'natürlich' jede Parzelle eine eindeutige fortlaufende Nummer, die nicht zu übersehen ist.
So kenne ich Leute, denen schon seit Monaten entsprechende Gebühren abverlangt werden, ohne dass die gebuchte Leistung tatsächlich erbracht wird.
Klagen sind anhängig.
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
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