Autor Thema: IPTV gegen Web- TV: Die Raubritter des Codec  (Gelesen 3204 mal)

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IPTV gegen Web- TV: Die Raubritter des Codec
« am: 06 Juni, 2007, 15:48 »
Sowohl Joost als auch Babelgum setzen auf Peer-to-Peer-Technik, um ihre Internet-Fernsehdienste an den Nutzer zu bringen und dabei die eigenen Server zu entlasten. Im Unterschied zu Zattoo, das in der Schweiz, Dänemark und Großbritannien über 40 Fernsehkanäle (inklusive Das Erste, ZDF, WDR und den Programmen der Privatsender) mittels P2P-Technik live übers Internet ausstrahlt, setzen Joost und Babelgum auf Video-on-Demand-Inhalte, die sie in Kanälen bündeln.

Nachdem Babelgum bis zu Version 0.8.3.5 ausschließlich einem kleinen Kreis von Betatestern vorbehalten war, dürfen diese nun beliebig viele Freunde zu der just erschienenen Version 0.9.0 einladen – ebenso wie bei dem von den Kazaa- und Skype-Gründern Janus Friis und Niklas Zennström ins Leben gerufenen Joost.

Die Bedienoberfläche des P2P-Internet-TV Babelgum

 Die Bedienoberfläche der bisher nur für Windows XP erhältlichen Software (die QuickTime voraussetzt) ist schlicht gestaltet. Oben blendet Babelgum einen Fortschrittsbalken ein, links eine virtuelle Fernbedienung, mit der man Kanäle wechselt, zu einem anderen Beitrag springt (spulen kann man nicht) oder die Videogröße anpasst. Über Schaltflächen am unteren Bildrand kann man zwischen den Modi "TV" und "Video" umschalten, Einstellungen vornehmen und Babelgum ausschalten. Der Bereich "Video" dient zum Speichern von Bookmarks zu Beiträgen.

Da jeder Beitrag mit Tags versehen ist, kann man mittels Suchfunktionen nach interessanten Inhalten suchen oder aber mittels Tag Cloud eine "smarte" Wiedergabeliste zusammenstellen. Auf Community-Funktionen wie direkt von außen verlinkbare Inhalte à la "Joost Links", Blog-Unterstützung und Chatfenster verzichtet Babelgum bis dato.

Wichtigste Voraussetzung, um gegen Joost bestehen zu können, sind jedoch die verfügbaren Inhalte. Wie schon in der geschlossenen Beta gibt es bei Babelgum lediglich neun Kanäle: Redaktionstipps (Babel Picks), News, Trends, Musik, Sport, Dokumentationen, Lifestyle, Animation und Fiction. Derzeit gibt es bei Joost mehr Kanäle (mit über 5300 Einzelbeiträgen) als bei Babelgum Einzelbeiträge.

Während sich Joost einzig über Werbung finanzieren soll, sieht Babelgum auch Bezahloptionen vor, damit Rechteinhaber Inhalte als Pay per View anbieten können. Künftig soll es allerdings auch individuell abgestimmte Werbung geben. Letztere ist uns in der aktuellen Beta nicht begegnet – in der Vorversion gab es einen eigenen Werbekanal. Im Unterschied zu Joost will Babelgum jedermann die Möglichkeit einräumen, seinen eigenen Nischenkanal aufzumachen. Bisher stammen die Videos jedoch nur von kommerziellen Partnern.

Quelle : www.heise.de

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IPTV gegen Web- TV: Die Raubritter des Codec
« Antwort #1 am: 21 August, 2007, 11:57 »
Das Internet-TV in Deutschland kommt nicht vom Fleck: Die Telekommunikationsriesen stehen sich selbst auf den Füßen, kleine und schnelle Web-TV-Angebote drohen zur ernsthaften Konkurrenz zu werden. Echten Erfolg haben bisher vor allem die Illegalen.

Andrew Baron, der Gründer von Rocketboom, der wohl weltweit populärsten TV-Show im Netz, weiß gar nicht, worüber sich alle die Köpfe heiß reden. Für ihn ist alles klar, alles spannend, alles easy.

All diese großen Nummern werden Federn lassen, glaubt er, denn alles ist im Wandel. Und er wird einer derjenigen sein, die auf der Gewinnerseite stehen, wenn in der neuen Medienwelt nicht mehr nur das große Kapital, sondern auch das pfiffige Startup eine Chance bekommt. Kaum einer mehr wird den ganz großen Deal machen, aber alle haben eine Chance, ihre Brötchen zu verdienen in einer Medienwelt, in der die Zuschauer sich ihr Programm selbst zusammen puzzeln. Alle, das sind die Teilnehmer des Fachkongresses "IPTV Outlook 2008: IPTV vs. WebTV" Anfang Juni in München. Ein Branchentreff der medialen Avantgarde.

Telekom-Manager treffen da auf Pay-TV-Experten, Web-Start-Up-Yuppies auf steife Managergestalten. Sie alle treibt letztlich eine Frage um: Wer macht das Rennen um das Fernsehen der Zukunft? Die großen Provider aus Medien- und Telekommunikationswelt mit ihrer "Telko-Speed", oder die kleinen flexiblen Startups mit ihrer "Web-Speed"?

Baron lächelt leise. Er ist ein kleiner, quirliger Mann mit einem freundlichen, immer ein wenig staunenden Blick. "Es wird beides geben", sagt er diplomatisch. Denkt kurz nach und wird deutlicher: "Aber Größe ist kein Vorteil."

Inkompatibel: Weltweiter versus Regionalvertrieb

Das ist kein visionäres Statement, sondern eine treffende Analyse der beobachtbaren Tatsachen. Rocketboom, die Mikro-Produktion aus New York, wird weltweit gesehen und inzwischen an mehrere Partner lizenziert. Vor zehn Jahren wäre Baron mit so etwas allenfalls im Lokalfernsehen gelandet. Die etablierten Riesen der TV-Landschaft hingegen tun sich schwer.

So erwähnt Daniel Bouhs in einem Artikel zum kommenden Boom des "Abruffernsehens" in der "Frankfurter Rundschau" fast beiläufig, dass sich das so heiß erwartete On-demand-Angebot der ARD wohl verzögern wird. Inkompatibilitäten zwischen den ach so verschiedenen Web-Services und Streaming-Angeboten der Länder-Sender im ARD-Netz sorgten für technische Probleme, größer noch aber seien die mit Recht und Lizenz.

"Ach was?" ist man da versucht zu fragen, denn alles andere wäre eine Überraschung gewesen. Dass die ARD-Sender sich schwer tun mit der Abklärung der rechtlichen Seite des Internet-TV, davon kann man auch beim Schweizer IPTV-Dienst Zattoo (mehr...) ein Liedchen singen. Der hätte bereits im Juni in Deutschland verfügbar sein sollen, ist es aber nicht - aus oben geschilderten Grund. Dass die ambitionierten Online-Pläne der ARD aus vertragsrechtlichen Gründen so schnell nicht würden umgesetzt werden können, das prophezeite die Fachzeitschrift "sat und kabel" bereits im Mai.

Ähnliche Probleme hat Joost (mehr...), die zeitweilig so heiß gehandelte Internet-TV-Plattform des KaZaA- und Skype-Gründers Niklas Zennström. Zwar läuft die Software, wenn nur Rechner und Grafikkarte fit genug sind (was allerdings nur bei neueren Geräten der Fall ist), doch bei den Programmen hapert es gewaltig: Wirklich große, populäre Inhalte sind nicht zu finden.

Auch das ist nicht verwunderlich. Dienste wie Joost oder Zattoo konkurrieren direkt mit regionalen (hier im Gegensatz zu "weltweit" gemeint) IPTV-Diensten wie der einst als Würze im Triple-Play bejubelten T-Home-Plattform der Telekom. Die Inhalte-Produzenten stehen also vor der Wahl, ob sie ihre Ware weltweit lizenzieren wollen, oder selbst innerhalb kleiner Regionen mehrfach abkassieren. Der gewachsene Inhalte-Markt ist ganz auf die Vermarktung innerhalb regionaler Strukturen eingestellt. Daran hängen ganze Branchen, die mitkassieren wollen. Joost und Co sind da noch echte Fremdkörper.

Inkompatibel: Deutschlands TV-Landschaft und Gebühren

Doch das garantiert den regionalen Diensten den Erfolg ganz und gar nicht. Beim rosa Riesen, bei Alice, Arcor und anderen Net-on-demand-Diensten dürften inzwischen Kirch-hafte Gefühle herrschen: Wie der einst größte Medien-Tycoon Deutschlands machen nun die Telkos die Erfahrung, dass der deutsche Markt nicht unbedingt auf Pay-TV-Angebote wartet.

Der Markt ist nämlich besetzt: Das kostenpflichtige Bezahlfernseh-Marktsegment wird hierzulande von ARD und ZDF okkupiert - in der Wahrnehmung der Zuschauer ein gefühltes Pay-TV.

So steht sich bei der Einführung von IPTV-Angeboten sowohl die Providerbranche, als auch die hiesige TV-Landschaft selbst auf den Füßen. Es sind die Inkompatibilitäten der Technik, Lizenz-, vor allem aber strategische Probleme, die ausgerechnet die großen, legal operierenden Player behindern: Sie setzen auf groß, schön und gründlich und stehen gegen schnell, klein und beweglich. In der zweifellos kommenden Internet- und On-demand-TV-Welt konkurrieren letztlich nur zwei große Modelle, die sich auch an der Verbreitungstechnik festmachen.

Auf der einen Seite stehen große, kommerzielle Anbieter aus der Medien- und Telekommunikationswelt, die an die dicke Leitung glauben. Sie gehen davon aus, dass man Kunden gewinnen kann mit Services, die per Breitband qualitativ hochwertige, am besten noch Programme in HD übertragen. Dafür, so glaubt man bei Telekom, maxdome, Kabelfirmen und zahlreichen on-demand-Anbietern, werden Kunden auch Geld bezahlen.

Inkompatibel: ARD, ZDF und die Pläne der anderen

Auf der anderen Seite stehen die Web-TV-Services. Für sie gilt das Motto "Hauptsache jetzt!". Der Vertrieb geht über das ganz normale Internet, vorzugsweise als Stream. Und während Medien- und Telko-Manager davon träumen, dass die Kunden hungrig auf HD-Bilder warten, amüsieren die sich bereits mit Streams in VHS- bis DVD-Qualität, denn so groß ist die Spanne. Egal - Hauptsache, die Sache ist bequem und kostet nichts.

Ähnlich wollen auch ARD und ZDF ihre Zielgruppe als legale Schafe unter lauter illegalen Wölfen befunken. Per Web und Stream und vermeintlich kostenlos. Sie wollen, können und müssen das ja: Erstens wollen sie jedermann erreichen, weil sie das qua Auftrag müssen, zweitens müssen sie sich über die Finanzierung weniger Gedanken machen als ihre kommerzielle Konkurrenz. Die fürchtet nun verständlicherweise, dass die Anstalten öffentlichen Rechts den erträumten Bezahl-Markt kaputt machen, bevor er entsteht.

Denn deren Geld kommt ja quasi automatisch aus den GEZ-Gebühren. Wie hoch die ausfallen, das definieren die Öffentlich-Rechtlichen selbst mit und begründen dies mit ihrem Aufwand, der wiederum aus dem selbst definierten Auftrag resultiert. Zu dem gehört seit diesem Jahr die Eroberung des Cyberspace auf GEZ-Kosten. ARD- und ZDF-Granden rechtfertigen ihr Engagement schon jetzt damit, dass dies vom Gebührenzahler so gewünscht sei und spekulieren auf die nächste Gebührenrunde.

Dass die beiden ÖRs also mit Macht auf dem IPTV-Markt einschlagen werden, sobald sie ihre Lizenzprobleme gelöst haben, darf als ausgemachte Sache gelten. Als wollten sie ihre - vielleicht wünschenswerte, ab nicht absehbare - Fusion vorwegnehmen, tauften beide Player ihr Online-Angebot Mediathek. Zur Ifa wird man da hineinfüllen, was zu haben ist. So fett wie noch vor ein paar Monaten gehofft wird das jedoch nicht ausfallen.

Inkompatibel: Erfolgreiche Web-TV-Seiten und das Recht

Macht nichts, denn es gibt ja noch die dritte Gruppe der Web-TV-Anbieter: die Videoportale.

Bekannt sind da YouTube und drei, vier andere, doch es gibt Massen davon (und im Hinblick auf TV- und Filminhalte weit attraktivere): Ihr Angebot wird über Sammelseiten erschlossen und stellt derzeit den größten Albtraum der TV-Szene dar. Denn diese Raubritter des Codec setzen nicht auf dicke Leitungen, sondern schnelle Veröffentlichung und gute Datenkompression. Die erreicht inzwischen akzeptable TV-Qualität schon mit einer 2-MBit-DSL-Leitung - dafür haben die Techniker in den letzten Monaten gesorgt.

Zu haben ist alles, wovon ARD und ZDF nur träumen können: Top-Spielfilme und jede denkbare Serie im On-demand-Stream. Sie haben die vierte Folge der zweiten Staffel von Doktor House verpasst? Kein Problem: Bei TV-Links.co.uk findet man den passenden Anbieter, der sie noch vorhält.

Ab und zu verschwindet so ein Angebot per Abmahnung, nur um Stunden später von einem TV-Fan in einem anderen Videoportal wieder eingestellt zu werden. Der Betreiber Veoh versuchte vor einigen Tagen, sich per Gericht präventiv von etwaiger Schuld freisprechen zu lassen: Die Videodienste selbst sind mit der Kontrolle der Copyrights hoffnungslos überfordert, der Rechtsbruch geschieht durch die Nutzer selbst.

Zur Freude der TV-Fans, die bei Stage6 (in phantastischer Qualität!), bei Veoh, Dailymotion, Joox, CinemaTube, bei vid2c oder powervfl alles abrufen können, was sie suchen - von der Kindersendung bis Hardcore-Pornografie. Die Elefanten in diesem medienrechtlichen Porzellanladen sind chinesische Seiten wie youku, die als netten Service Kinofilme wie "Die fantastischen Vier" schon mal fünf Wochen vor Kinostart zeigen. Bei manchen dieser Web-TV-Dienste lässt sich sogar die Sprach-Tonspur wechseln: Englisch, Spanisch, Deutsch gefällig? Alles zu haben, nur die koreanischen Untertitel bleiben immer im Bild.

Es sind auch solche illegalen Dienste, die die Entscheider bei den Sendern zu der Überzeugung gebracht haben, dass das Fernsehen per Internet tatsächlich kommt. In Deutschland vielleicht weit später als im Rest der Welt, weil hier zum Rechteproblem die Geiz-ist-Geil-Mentalität auf eine untypische Pay-Free-Fee-TV-Landschaft trifft.

Aber gewaltig wird der Einschlag ausfallen: Wer das Web-TV einmal entdeckt hat, braucht keinen Fernsehsender mehr. Web-TV-Übersichten wie 3w-tv.com haben das längst begriffen: Sie sortieren die Programme nicht mehr nach Sendern, sondern nach Sparten. Wer auch in Zukunft gesehen werden will, täte gut daran, die möglichst schnell zu füllen.

Und nicht nur in Deutschland, glaubt Marc Mangold, der bei Hubert Burda so etwas wie Entwicklungschef des Medien- und Marketinggeschäftes ist, ist abzusehen, wer das Rennen IPTV gegen Web TV machen werde: Werbefinanzierte Angebote - und nicht etwa Pay-TV-Modelle.

Tatsächlich wäre das hierzulande eine Wiederholung der TV-Geschichte: Wer gegen die mächtigen Öffentlich-Rechtlichen bestehen will (und heute zudem gegen die Raubritter des Codec), der muss seine Waren verschenken und sich sein Geld aus dem Werbemarkt holen. Wo Öffentlich-Rechtliche in Konkurrenz zu werbefinanzierten Angeboten funken, da ist kein Platz für Pay-TV und on-demand.

Quelle : www.spiegel.de

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Kostenloses IPTV und Europa: Beginn der TV- Sendepause
« Antwort #2 am: 30 Oktober, 2007, 13:09 »
Das Videoportal Hulu von NBC und Fox ist online - mit TV-Streams aktueller Top-Serien. Damit beginnt die Zeit des kostenlosen, frei verteilten Web-TV direkt ab Produzent. Wie üblich aber müssen Europäer draußen bleiben. Wir sollten uns schon einmal daran gewöhnen.

Hulu, das im März 2007 angekündigte gemeinsame Videoportal der US-Fernsehsender Fox und NBC, nahm am Montagabend seinen Betrieb auf. In den USA ist das eine durchaus große Nachricht: IPTV gilt dort schon jetzt als heftig umkämpfter Markt, und Hulu ist die erste ernstzunehmende Antwort der etablierten Sender auf die populären Start-ups aus der Web-Szene. Hulu, meldete darum wohl auch die Nachrichtenagentur Reuters fälschlich, gehe als "Alternative zu YouTube" an den Start.

Was für ein krasses Missverständnis. YouTube kennt zwar jeder, hat aber absolut nichts mit der Sache zu tun: YouTube ist unprofessionelles Laien- und Häppchen-TV, Hulu ist hoch aktuelles Video on demand.

Hulu wird in Stellung gebracht gegen Videoportale wie Ouou, Toudou, Dailymotion, Joox, Stage6 oder Veoh. Die werden zwar von Millionen genutzt, aber selbst von den Nutzern kaum wahrgenommen: Es sind Dienste, bei denen man wie bei YouTube Videos hinterlegen kann, die aber bisher einer weniger rigiden Kontrolle unterliegen. Also schaufeln die lieben Nutzer so viel TV-Inhalte und Filme darauf, wie es geht.

Erschlossen werden diese unlizenzierten Programmbestände über TV- und Filmlink-Sammelseiten wie OVGuide, Nabolister, Peekvid, Openflv oder - bis vergangene Woche - vor allem von TV-Links. Kommerziell konkurrieren sie mit den Videoportalen anderer Sender oder derer Koop-Partner. Hulu und YouTube haben also in etwa soviel gemein wie ein Regionalbahnhof mit einer Skateboard-Bahn.

Je illegaler, desto erfolgreicher

Denn Internet-TV gibt es in drei großen Varianten. Die eine kennen wir alle aus der Werbung: Es sind die IPTV-, Video-on-demand- oder Triple-Play-Angebote der Telekommunikationsfirmen wie T-Online-Vision der Telekom oder maxdome von ProSiebenSat.1 und United Internet.

Letztlich bieten sie Alternativen zum Kabelfernsehen und kombinieren das mit Online-Videotheken. Sie sind legal, kostenpflichtig und geben keine Auskunft darüber, wie viele Abonnenten sie bisher gewinnen konnten. Das liegt wahrscheinlich nicht an übergroßer Bescheidenheit, sondern eher am Schamgefühl.

Die andere Variante wird inzwischen wohl von den meisten Internet-Nutzern genutzt. Es sind die YouTubes und MyVideos dieser Welt, die vor allem ein Kontrastprogramm aus geklauten Videohäppchen, Heimvideos und selbst produzierten Clips bieten. Die Presse liebt sie wegen all der Skurrilitäten, die man dort findet, das herkömmliche Fernsehen liebt sie, weil man sich dort billig kleine Trash-Formate zusammenklauen und es als Kreativität verkaufen kann.

Community-aktive Webnutzer wiederum lieben sie, weil sie den Rohstoff für in Profilseiten eingebundene Videoclips liefern. Sie leben von eingeschworenen Hardcore-Nutzern meist pubertären Alters und der Hoffnung, dass sich nicht zu schnell herumspricht, dass sie ihre besten Zeiten bereits hinter sich haben.

Und dann gibt es Fernsehen im Netz - überall und jederzeit, in Qualitäten von YouTube - also schlecht - bis absolute Spitze. Das ist das Web-TV, an dem inzwischen wohl die meisten Nutzer ihre Freude haben - bisher zumindest.

Denn diese Konkurrenz ist in den Augen der Entertainment-Branche das Gefährlichste, was das Internet seit Napster und P2P hervorgebracht hat. Ihre erste Antwort darauf bestand aus ersten Klagen und Razzien einerseits - und Hulu andererseits.

Ergo: Hauptsache kostenlos

Die gemeinsame Senderplattform, die Filme und Serienformate auch an Partner wie AOL, MSN, MySpace, Yahoo und Comcast liefern wird, konnte mittlerweile auch Sony und Metro-Goldwyn-Mayer als Content-Partner gewinnen. Sie alle haben vor, genau das zu tun, was bei Veoh, Stage6, Dailymotion und Co. durch die User geschieht: vollständige Videos im Web per Stream mit hoher Qualität zu verteilen. Und zwar in geregelten Bahnen und lizenziert, zugleich aber kostenfrei - und wie im klassischen Fernsehen durch Unterbrecherwerbung finanziert.

Eigentlich sind das gute Zeichen für die Fans des Web-TV, denn zeitweilig schien alles darauf hinzudeuten, dass sich die TV-Welt in eine Fee- oder Pay-TV-Welt einerseits, in eine so kosten- wie hirnlose Trash-TV-Welt andererseits entwickeln würde. Schon die Erstauswahl der Hulu-Programme verspricht aber nichts Schlechtes: Außer zahlreichen Klassikern finden sich auch neueste Blockbuster-Serien wie "Heroes" darunter.

Beim IPTV scheiden sich die USA vom Rest der Web-Welt - und wir sitzen in der allerletzten Reihe

Da bleibt nur ein Problem: Wir Europäer kommen gar nicht in den Genuss dieser kostenlosen Videos on demand - und es dürfte sehr lang dauern, bis sich das ändert.

Denn wie alle kommerziellen VoD-Angebote ist auch Hulu über Geo-IP-Technik geschützt. Kommt man aus dem falschen Teil der Welt, bekommt man schlicht nichts zu sehen. Diese Sendepause für Europa könnte länger ausfallen, denn hiesige Sender werden vergleichbare legale Leistungen nur schwer erbringen können. Ihnen fehlen dafür die nötigen Lizenzen.

Und nicht nur denen: Auch Hulu selbst fehlen sie, denn sie sind längst zigfach verhökert. "Die Firma respektiert die Rechte der Eigner geistigen Eigentums", beantwortet Hulu-Managerin Becky Farina eine entsprechende Anfrage von SPIEGEL ONLINE, "und wird weiter mit Partnern daran arbeiten, Vertriebsrechte und Lizenzen zu erwerben, um Hulu auch in anderen Märkten anbieten zu können. Wir können aber keine Zeitangaben dazu machen, wann das so weit sein könnte." In den USA dagegen hatte Hulu keine solchen Probleme - die Mutterfirmen verfügten ja bereits über die nötigen Lizenzen, die sie einbringen konnten.

Denn das scheidet CBS und Fox von Sat.1 und ZDF: Sie sind nicht nur Vertrieb von Inhalten, sondern auch Produzenten der jeweiligen Serien. Im Web verbreiten, das zeigt ein Blick in die Mediatheken von ARD und ZDF, kann man unproblematisch aber nur das, was man selbst auch produziert. Der Trend im Web geht klar hin zum Produzentenfernsehen. Da bedient das deutsche Produktions-Output aber nicht unbedingt die Nachfrage netaffiner Zielgruppen.

Und er geht gegen die freien Portale. Längst bemühen sich Dailymotion und Veoh wie YouTube, die Tiefen ihrer Datenbanken von Copyright-Verletzungen zu säubern. Das Beispiel TV-Links wiederum zeigt, dass auch die Hatz auf die reinen Linksammler bereits begonnen hat - wenn auch vor allem mit fragwürdigen symbolischen Maßnahmen.

Zwei-Regionen-Netz: die USA und der Rest der Welt

Denn die rechtliche Begründung für die Schließung der reinen Link-Sammelseite TV-Links - ein erster Versuchsballon, wie man die unliebsame Konkurrenz loswerden könnte - ist noch nicht ausformuliert. Verhaftet wurde der Besitzer wegen angeblicher Verletzung registrierter Marken - ein bisher einmaliger Vorgang, den man mit einem sehr lauten, wenig zielgerichteten Warnschuss gleichsetzen könnte. Im "Guardian" wird die Begründung des Haftbefehls so erklärt: TV-Links Dienstleistung sei vergleichbar mit Werbung für ein Auto, das dem Werber nicht gehöre.

Wie sich daraus eine Anklage stricken lässt, wissen anscheinend auch die Beantrager des Haftbefehls noch nicht: Bisher liegt da nichts vor, der Besitzer von TV-Links war nach kurzer Zeit wieder auf freiem Fuß, die Seite bleibt zumindest so lange offline, wie die Polizei noch die Festplatten der konfiszierten Rechner durchstöbert.

Klagen gegen die Firmen, auf deren Servern die eigentlichen Videos liegen, sind da weit leichter zu begründen - könnten sich aber über Jahre hinziehen. YouTube sieht sich seit Monaten mit einer Milliardenklage durch Universal konfrontiert. Veoh versuchte, per Schutzschrift einstweilige Verfügungen ohne mündliche Verhandlung abzuwenden. Immer mehr der Videoportale suchen die Kooperation mit den Rechteinhabern und setzen Filter ein, um die für sie gefährlichen Inhalte zu finden und zu blockieren. Das ist ein durchaus zweischneidiges Schwert: Diese illegalen Inhalte sind der Hauptgrund für die Nutzung solcher Portale.

Mittelfristig dürfte, wie einst bei den P2P-Börsen, der Trend zur Säuberung greifen. Datendurchsatzbeschränkungen, die Telekommunikationsfirmen gegen BitTorrent-Nutzer einsetzen, sind ein weiteres Instrument, hier für klare, legale und langweilige Verhältnisse zu sorgen.

Denn auf den Seiten deutscher TV-Sender sucht man Hulu vergleichbare, attraktive Inhalte-Angebote völlig vergeblich. Die Privaten bieten VoD und Web-TV vor allem gegen Zahlung, die Öffentlich-rechtlichen aus eigener Produktion. Heraus kommt da eine Mischung von Infotainment- und alten Nachrichtensendungen mit wenigen Krimi-Produktionen deutscher Bauart, die meist neuer sind als sie wirken. Vom Hocker reißt das wohl kaum jemanden.

Ein deutsches Hulu - egal, wie gut oder schlecht das Angebot auch ausfallen wird - ist vorerst nicht zu erwarten. Dass CBS beispielsweise seine CSI-Serien in Deutschland über das Web kostenfrei und werbefinanziert anbieten könnte, dazu noch unsynchronisiert und weit früher als in deutscher Fassung, werden schon die hiesigen Vertragspartner zu verhindern wissen. Das erfolgreiche Krimi-Franchise ist selbst in Deutschland mehrfach lizenziert: RTL und Vox strahlen Sendungen aus, dazu im Pay TV 13th Street und RTL Crime, und bei RTLnow gibt es die Folgen zudem als kostenpflichtiges Video on demand.

Während der durch den Betriebsbeginn von Hulu markierte Start des Produzenten-Web-TV, das schon bald von weiteren Produzenten-eigenen Plattformen begleitet werden dürfte, also fraglos eine gute Nachricht für Web-TV-Freunde ist, leitet diese hierzulande eher eine Durchstrecke ein. Was die Entwicklung von Web- und IPTV angeht, leben wir im Rest der Welt und sitzen dort in der zweiten Reihe. Ganz weit hinten.

Für Neugierige: Das vollständige Serien- und Filmangebot von Hulu im Überblick

Zum Start von Hulu lieferten insgesamt 16 Produktionsfirmen Inhalte. Die Serien sind nicht alle vollständig archiviert, sondern oft mit ihrer aktuellen Staffel plus Highlights. Vertriebs- und Lizenzierungsverträge bestehen bereits mit weiteren 24 Produktionsfirmen, die in den nächsten Wochen weitere Inhalte zuliefern werden.

Die Erstausstattung des Hulu-Programms:

    * 24
    * 30 Days
    * 30 Rock
    * The A-Team
    * Adam-12
    * Age of Love
    * Airwolf
    * Alfred Hitchcock Hour
    * Alfred Hitchcock Presents
    * American Dad!
    * Andy Barker P.I.
    * Are You Smarter Than A 5th Grader?
    * Arrested Development
    * Back To You
    * Battlestar Galactica
    * Battlestar Galactica Classic
    * Big Ideas for a Small Planet
    * Bionic Woman
    * The Blues Brothers
    * The Bob Newhart Show
    * Bones
    * The Breakfast Club
    * Breaking Away
    * Buck Rogers
    * Buffy the Vampire Slayer
    * Bulworth
    * Chicago Hope
    * Chuck
    * The Comebacks
    * Conan the Barbarian
    * Cops
    * Death Sentence
    * Doogie Howser, M.D.
    * Dr. 90210
    * Dragnet
    * Family Guy
    * Firsthand
    * Flipping Out
    * Fox Movie Channel presents "Casting Session"
    * Fox Movie Channel presents "Making a Scene"
    * Fox Movie Channel presents "World Premier"
    * Friday Night Lights
    * Heroes
    * Hill Street Blues
    * House
    * Inside the Actors Studio
    * It's Always Sunny in Philadelphia
    * The Jerk
    * Journeyman
    * K-Ville
    * King Of The Hill
    * Kitchen Confidential
    * Kitchen Nightmares
    * Kojak
    * Las Vegas
    * Late Night With Conan O'Brien
    * Life
    * The Loop
    * Lost in Space
    * Lou Grant
    * The Mary Tyler Moore Show
    * Master and Commander: The Far Side of the World
    * McHale's Navy
    * Miami Vice
    * Monk
    * Murder One
    * My Bare Lady
    * My Name is Earl
    * Night Gallery
    * October Sky
    * The Office
    * Over There
    * Picket Fences
    * The Practice
    * The Pretender
    * Prison Break
    * Psych
    * Queer Eye
    * The Riches
    * Rob and Amber: Against the Odds
    * Saturday Night Live
    * Scrubs
    * Sideways
    * Simon & Simon
    * The Simpsons
    * Solitary
    * St. Elsewhere
    * Stacked
    * Standoff
    * Talkshow with Spike Feresten
    * The Tonight Show
    * Vanished
    * Weekend at Bernie's
    * WKRP in Cincinnati
    * Woody Woodpecker (New)

http://www.hulu.com/

Quelle : www.spiegel.de

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Web-TV: Fernsehen für lau
« Antwort #3 am: 19 November, 2007, 17:10 »
Wer noch immer seine Glotze mit dem Standardbrei der analogen TV-Programme füttert, ist selbst schuld. TV auf dem PC-Bildschirm oder am Laptop ist längst keine Seltenheit mehr. Mittlerweile gibt es eine Reihe interessanter IPTV-Anbieter, die mit Live- oder On-Demand-Angeboten um die Gunst der Nutzer buhlen - kostenlos, versteht sich. Die Redaktion von onlinekosten.de hat fünf der bekanntesten Web-Sender ins Rennen geschickt und miteinander verglichen. Das Ergebnis finden unsere Leser auf den neuen Seiten des großen IPTV-Anbieterchecks.

Zattoo: Erstes Web-TV in Echtzeit

Die kostenlose TV-Software Zattoo bietet Fernsehen in Echtzeit. Sender wie Giga TV, Comedy Central, MTV, VIVA oder Das Vierte haben sich dem Portfolio bereits angeschlossen, zusammen mit kleineren Spartensendern kommt Zattoo auf ein Fernsehangebot von 21 Kanälen. Die Software ist schlank und schlicht gehalten, die Bedienung praktisch selbsterklärend. Auf dem Sektor des Live-Fernsehen ist Zattoo derzeit der vielversprechendste Anbieter – zumal in naher Zukunft Kooperationen mit weiteren deutschen Sendern geplant sind.

Joost: P2P-Fernsehen in sexy Aufmachung

Joost wurde von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis aus der Taufe gehoben. Seit dem hat sich Joost zum größten Anbieter für On-Demand-Fernsehen gemausert. Derzeit bietet der Web-Sender über 250 Kanäle mit rund 15.000 größtenteils englischsprachigen Shows, Cartoons, Musikvideos, Sportübertragungen und Special-Interest-Programmen. Dank voranschreitender Kooperationen mit Sendern kann Joost in Sachen Aktualität und Vielfalt seinen Konkurrenten locker die Stirn bieten – wenn sie nicht sogar übertreffen. Auch die Partnerschaften mit großen Filmstudios wie Paramount Pictures machen den Internet-Sender sehenswert. Seit kurzem zeigt Joost kostenlose Kinostreifen wie "Star Trek: Der Aufstand" oder "Spiel mir das Lied vom Tod". Dennoch: Wer Joost nutzen will muss kompromissbereit sein. Zwar sind sämtliche Inhalte kostenlos – dafür muss der Anwender aber auch einen regelmäßigen Schauer von Werbeeinblendungen über sich ergehen lassen.

Schickes, übersichtliches Design - der Joost-Client. Bilder: joost.com

Miro: Web-TV, Player und Download-Client

Miro ist Videoplayer, Web-TV und Download-Client in einem. Wie auch bei Joost werden die Inhalte nicht live gestreamt, sondern auf Abruf heruntergeladen. Dennoch unterscheidet die beiden Anbieter etwas: Miro ist sowohl kosten- als auch werbefrei! Mit 2100 Sendern ist zwar der Großteil der verfügbaren Channels englischsprachig, es stehen jedoch auch HD-Sender und 185 deutsche Kanäle bereit, unter denen sich Inhalte der öffentlich-rechtlichen und auch der privaten Fernsehsender befinden.

Kandidat Nummer vier ist Babelgum, ein irisches IPTV-Projekt, das vom italienischen Medienmogul Silvio Scaglia finanziert wird. Wer Englisch kann, ist hier klar im Vorteil: Sämtliche Inhalte der Plattform (rund 5500 Clips) sind in englischer Sprache.

Babelgum speaks English

Neben den hinterlegten Shows und Dokumentation finden Nutzer auch aktuelle Ausschnitte aus den Sendungen des Londoner Pop-Senders "Ministry of Sound" sowie Trickfilme des japanische Anime-Netzwerks "Gong". Pluspunkt für Babelgum: Im Gegensatz zum gewöhnungsbedürftigen Joost-Client ist die Bedienung hier kinderleicht und intuitiv. Zudem erlaubt Babelgum das Hochladen eigener Videos. Professionelle Filmkünstler können ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und sich zudem die Hälfte der Werbeeinnahmen in die eigene Tasche stecken.

Aufgeräumte Oberfläche, intuitive Bedienung - der Babelgum-Client. Bild: babelgum.com

Mit Livestation startet Microsoft seinen ersten Versuch in der Welt des IPTVs, die Redmonder sind nämlich Hauptanteilseigner an dem britischen Projekt. Entsprechend vollmundig formuliert der Sender seine vordergründige Absicht, das Internetfernsehen revolutionieren zu wollen. Eigentliches und erklärtes Hauptziel ist es aber, mithilfe der integrierten Rich Media-Technik Silverlight den mittlerweile zum Web-Standard avancierten Adobe Flash-Player vom Thron zu stoßen. Wie auch immer: Potenzial birgt das Projekt in jedem Fall. Livestation benutzt, wie Joost und Babelgum, das bewährte Peer-to-Peer-Verfahren für die Datenübertragung. Doch anders als die beiden Konkurrenten setzt der Web-Sender nicht auf On-Demand-Inhalte, sondern auf echtes Live-Fernsehen. Davon ist – von zwei Kanälen abgesehen – allerdings derzeit noch nicht viel zu sehen. Zudem müssen sich interessierte Beta-Tester noch in geduld üben und sich in eine Warteliste. Der offizielle Start von Lifestation ist für Anfang 2008 angekündigt.

Die Einzeltests der IPTV-Sender sind ab sofort auf den neuen Seiten des IPTV-Anbieterchecks einsehbar.

Quelle und Links : http://www.onlinekosten.de/news/artikel/27567/0/Web-TV:_Fernsehen_f%FCr_lau

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Internet-Fernsehen 'Joost' startet in Deutschland
« Antwort #4 am: 19 März, 2009, 12:26 »
Das Internet-Video-Portal Joost will nun auch auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Mit 13 Content-Partnern will man den Nutzern zahlreiche deutschsprachige Videos anbieten, darunter auch Spielfilme.

So sorgt Beta Film dafür, dass Klassiker wie "American History X", "Blade", "Mr. Nice Guy" und "Rush Hour" kostenfrei angeschaut werden können. Süddeutsche Zeitung TV liefert Reportagen und Dokumentationen, JUM-TV bringt einige Comedy-Formate mit, von Rebel Media gibt es Extremsport und Musikformate.


Zu den weiteren Partnern gehören Diva (deutsche und synchronisierte Filme), spin tv (Lifestyle), MfG-Film (Portraits), Casino Royale (Web-Serien), Welt der Wunder (Wissens-TV), Wieduwilt Film & TV Production (Unterhaltungsformate), KIT digital's WOW! TV (Lifestyle und Gossip) sowie Intro und c/o pop (Musikformate).

Leider gibt es derzeit noch keine Fernsehsender, die ihr Programm über die Plattform Joost ausstrahlen wollen. In einem Interview mit dem Magazin 'Horizont.net' erklärte der Joost-Chef Mike Volpi auch, warum dies in Deutschland ein Problem darstellt. Demnach ist die Weitergabe von lizenzierten Inhalten in den USA bereits deutlich weiter verbreitet als hierzulande.

Joost bietet das gesamte Videomaterial kostenfrei an und finanziert sich über Werbung. Diese wird am Anfang, in der Mitte oder am Ende eingespielt. Neben Deutschland wird Joost auch in diversen anderen europäischen Ländern starten. Weltweit sind nach Unternehmensangaben bereits rund 57.000 Videos abrufbar.

Quelle : http://winfuture.de

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Internetplattform Joost steht vor Deutschland-Start
« Antwort #5 am: 31 März, 2009, 20:00 »
Cannes, Frankreich - Die Internetplattform Joost.com, die Fernseh- und Filmproduktionen sowie Musikvideos ins weltweite Netz bringt, steht vor dem Start einer eigenen Deutschland-Seite.

Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Mike Volpi heute auf dem TV- Fernsehfachmarkt MIP TV in Cannes an. Demnach habe seine Firma bereits 14 Partner auf dem deutschen Markt gewinnen können.
 
Joost bietet Produktionen von Rechteinhabern wie Beta-Film, Jum-TV, MfG-Films, Welt der Wunder oder auch Nachrichten von Euronews an. Auf 3,5 Millionen Nutzer beziffert Volpi die Zahl derjenigen, die gegenwärtig die einst fürs Fernsehen geschaffenen Inhalte auf seiner Plattform sehen wollen. Vor einem halben Jahr ging Joost an den Start.

Das Unternehmen, das 57 000 Beiträge auf seiner Seite anbietet, gehört den Gründern Janus Friis und Niklas Zennström sowie Investoren. Joost teilt sich die Gewinne aus Werbeeinnahmen mit den Zulieferern. Volpi erwartet für das nächste Jahr bereits schwarze Zahlen.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Inhalteanbieter Content Republic beliefert Video-Portal Joost
« Antwort #6 am: 13 Mai, 2009, 17:56 »
London - Inhalte von Content Republic, einem Anbieter von Online-Programminhalten, werden künftig auch auf dem Internet-Video-Portal Joost in Deutschland und Großbritannien zu sehen sein.

Content Republic und das Internet-Video-Portal Joost haben einen längerfristigen Vertrag bekanntgegeben, teilen die beiden Medienunternehmen in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Der Vertrag beinhaltet, dass Content Republic die Online-Plattform Joost mit Publikumsfilmen versorgt.
 
Gestartet werden soll mit Spielfilmen wie Lars von Triers Komödie aus dem Jahr 2006 "The Boss Of It All", Andrew Bujalskis US-Indie-Komödie "Funny Ha Ha" und "Mutual Appreciation". Des Weiteren werden die Basketball-Doku "Gunnin´ for That #1 Spot" und eine Auswahl von Komödien aus aller Welt zu sehen sein.

Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Videodienst Joost ändert Strategie
« Antwort #7 am: 01 Juli, 2009, 09:12 »
Videodienst Joost rückt ab vom End-Verbraucher

Der Internet-Videodienst Joost, der einst als die "Zukunft des Fernsehens" gehandelt wurde, ändert wegen geschäftlicher Probleme seine Strategie. Joost wolle künftig vor allem als Technologie-Anbieter für andere Unternehmen auftreten, teilte die Firma am Dienstagabend mit. Bisher war das Geschäft auf Verbraucher ausgerichtet.

Der Firmenchef bei Joost wird ausgetauscht: Auf Mike Volpi, der sich beim Netzwerk-Giganten Disco einen Namen gemacht hatte, folgt der bisher für Technologie zuständige Matt Zelesko als Firmenchef. Mit dem Strategiewechsel ist auch ein Stellenabbau bei den bisher rund 100 Mitarbeitern verbunden. Zahlen dazu nannte Joost jedoch nicht.

Hintergrund: Unternehmensgeschichte

Joost war 2006 von den Gründern des Internet-Telefoniedienstes Skype und der Musiktauschbörse Kazaa, Niklas Zennstrom and Janus Friis, gestartet worden. Allein das hatte dem Startup schon viel Aufmerksamkeit gesichert. Die Idee war, ein legales werbefinanziertes Videoangebot mit hoher Bildqualität aufzubauen. Branchenbeobachter spekulierten anfangs, Joost könnte zu einer ernsthaften Konkurrenz für traditionelles Fernsehen werden.

Joost - Die Marktlage und die Wettbewerber

Doch das Geschäft von Joost kam nie so recht in Schwung. Dafür gab es zwei Gründe. Zum einen musste man anfangs die Joost-Software auf dem Computer installieren, während die Verbraucher eher wie beim Konkurrenten YouTube die Videos direkt im Internet-Browser sehen wollten. Volpi, der im Mai 2007 an die Joost-Spitze kam, änderte dies. Doch das zweite Problem war deutlich gravierender: Deals für attraktive Inhalte blieben Mangelware. So setzten die großen US-Fernsehketten im wichtigen amerikanischen Markt lieber auf den Verkauf in Apples Online-Store iTunes oder den eigenen werbefinanzierten Internet-Dienst Hulu.

Quelle : SAT + KABEL

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Videoportal Veoh wirft das Handtuch
« Antwort #8 am: 12 Februar, 2010, 19:30 »
Das Videoportal Veoh ist pleite. Nach Millionenverlusten musste die Firma alle Mitarbeiter entlassen.

Das Videoprtal Veoh ist am Ende. Nach einem Bericht des US-amerikanischen Fachblogs "All Things Digital" hat die Firma am Mittwoch ihre letzten Mitarbeiter entlassen und wird voraussichtlich in nächster Zeit Insolvenz anmelden. Das Unternehmen hatte bereits 2009 einem Drittel seiner Mitarbeiter gekündigt.

Veoh wurde vor sechs Jahren von Dmitry Shapiro gegründet. Im Januar hatte Veoh noch versucht, eine Finanzierungsrunde zu starten, nachdem Veoh einen langwierigen Copyright-Rechtsstreit gegen die Universal Music Group gewonnen hatte. Seitdem war die Plattform gegen weitreichende Forderungen der Musikindustrie geschützt. Shapiro fand trotzdem keine Geldgeber oder einen Käufer für seine Plattform, die zuletzt 25 Millionen Besucher zählte.

Laut "All Things Digital" hat Veoh seit seiner Gründung rund 70 Millionen US-Dollar an Risikokapital verbrannt. Zu den Investoren zählten Goldman Sachs, Time Warner, Adobe, Intel und der ehemalige Disney-Chef Michael Eisner.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Studie: Technische Filmqualität spielt nur eine geringe Rolle
« Antwort #9 am: 13 August, 2010, 22:02 »
Der Erfolg von YouTube und kino.to beruht offenbar nicht auf der technischen Qualität der angebotenen Filmstreifen und Videos. Psychologen der privaten Rice University in Houston, wollen herausgefunden haben, dass technische und inhaltliche Qualität subjektiv miteinander in Einklang stehen.

Schlechte Nachrichten für kommerzielle Filmanbieter im Internet – und legale Geschäftsmodelle, die mit der technischen Qualität der angebotenen Filme punkten wollen: den Zusehern fällt nicht auf, wenn sie einen Film, der ihnen gefällt, in niedriger Auflösung oder Daten-Komprimierung sehen.

Forscher der Rice University in Houston ließen in einer Feldstudie die Probanden verschiedene Filme und Videos nach ihrer technischen Qualität bewerten und danach, wie sehr ihnen die Inhalte zugesagt haben. Erstaunlicherweise wurden „Filme in schlechter Qualität [...] teilweise als viel hochqualitativer eingeschätzt als viele Filme in der besten Auflösung“. Im Vergleich mit den inhaltlichen Bewertungen wurde jedoch schnell deutlich: Je besser der Inhalt gefiel, desto höher wurde auch die technische Qualität der Filme und Videos eingeschätzt. Hohe technische Qualität ist also für die Mehrheit der Konsumenten kein entscheidendes Kriterium, wenn es um die Nutzung von Filmen und Videos im Internet geht.

Das erklärt einerseits auch den Erfolg von verwackelten Filmchen in niedriger Auflösung, die auf Mobiltelefonen verbreitet werden, die Beliebtheit des Portals YouTube und natürlich den Run auf direkt von der Leinwand abgefilmten Blockbustern (gerne immer auch mit Hustgeräuschen, mit Kommentaren auf dem Off und auch schon mal Liebesgeflüster in Sprachen, die in Osteuropa zuhause sind). In jedem Fall sollten die Ergebnisse der Studie nicht unberücksichtigt bleiben bei Überlegungen, was kommerzielle und legale Filmportale, die ja über kurz oder lang in jedem Fall kommen werden, ihren Zusehern bieten wollen - und ob das Argument hoher technischer Qualität („in DVD-Qualität“) ein zugkräftiges Alleinstellungsmerkmal für zukünftige Angebote der Filmindustrie im Internet sein kann.

Quelle : www.gulli.com

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Mehr als 1,5 Millionen IPTV-Nutzer in Deutschland
« Antwort #10 am: 24 März, 2011, 17:09 »
Der IPTV-Markt in Deutschland ist auch im vergangenem Jahr deutlich gewachsen. Ende 2010 schauten über 1,5 Millionen Haushalte bundesweit über ihren Internet-Anschluss fern. Nach wie vor fristet der Empfangsweg aber ein Nischendasein.

In den vergangenen zwölf Monaten entschieden sich 392 200 Haushalte in Deutschland erstmals für den TV-Empfang per Internet. Die Kundenzahl stieg gegenüber dem Vorjahr im 35 Prozent von 1,121 auf 1,513 Millionen. Das geht aus einer am Donnerstag auf dem IP&TV World Forum in London vorgelegten Marktstudie des auf Breitband spezialisierten Analyseinstituts Point Topic hervor.
 
Deutschland nimmt im weltweiten Vergleich damit Platz sechs im Ranking der IPTV-Ländern ein. Bei 35,86 Millionen Fernsehhaushalten, die die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung in Deutschland als Grundgesamtanheit ansetzt, ist der Anteil an IPTV-Nutzern auf dem hiesigen Markt damit unverändert gering doch relativ gering und liegt nur knapp oberhalb der Vier-Prozent-Marke.

Beim europäischen Nachbarn Frankreich greifen mittlerweile 10,255 Millionen TV-Haushalte auf Internetfernsehen zurück. Die Franzosen, die die 10-Millionen-Marke erstmals 2010 knackten, verzeichnen damit im weltweiten Vergleich die meisten IPTV-Abonnenten, gefolgt von China, USA, Südkorea und Japan.
 
Den stärksten Zuwachs an Internet-TV-Nutzern verzeichneten der Mittlere Osten und Afrika mit 63,48 Prozent. Weltweit stieg der IPTV-Anteil um 34,65 Prozent auf 45,364 Millionen. 2010 sei insgesamt ein Erfolgsjahr für Breitbandanbieter im allgemeinen und IPTV im besonderen gewesen, sagte Laurie Adams Gonzalez, Marketingdirektorin des Broadband Forum, das die Statistik in Auftrag gegeben hatte.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Studie: IPTV Ende 2016 in 155 Millionen Haushalten
« Antwort #11 am: 05 Juli, 2011, 11:38 »
Die Zahl der weltweiten Haushalte, die für IPTV-Dienste bezahlen, wird nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie der Marktforscher von Digital TV Research zum Ende des Jahres 2016 auf 155 Millionen ansteigen. Dabei wird ein Großteil der Erträge in Asien erwirtschaftet.

Demnach lag die Zahl der Haushalte, die Ende 2010 für IPTV bezahlten bei 35 Millionen. Bis Ende 2016 werden es 155 Millionen Haushalte sein, so die Ergebnisse der am Montag veröffentlichten Studie von Digital TV Research, die auf Daten aus 73 Ländern basiert. Dabei steuert Asien mit 85 Millionen potenziellen IPTV-Kunden den größten Teil der neuen Nutzer bei. In China werden zum Ende 2016 70 Millionen für IPTV bezahlen, damit hat sich die Zahl seit 2010 verzehnfacht.
 
2016 werden 83 Prozent der IPTV-Nutzer für Triple-Play-Angebote (TV-, Internet- und Telefonservice) zahlen, 10 Prozent werden für Dual-Play-Angebote (TV und Internet) zahlen und nur 7 Prozent abonnieren den Standard-TV-Service, erklärte Simon Murray, Autor der Studie.

Ende 2010 nutzten nur 2,6 Prozent der weltweiten Haushalte IPTV. Die Verbreitung wird jedoch bis 2016 auf 10,5 Prozent ansteigen, prognostiziert der Report. Demnach soll Zypern mit 42 Prozent den höchste Anteil an IPTV-Nutzern aufweisen.
 
Auch die Erträge von IPTV werden weiter ansteigen. Während diese 2010 bei 6 Milliarden US-Dollar lagen, sollen die Erträge bis 2016 auf 17 Milliarden US-Dollar ansteigen. Dabei werden in den USA die höchsten Einnahmen erzielt werden. Triple-Play-Angebote werden 73 Prozent vom Gesamtumsatz beisteuern, erläuterte Murray.

Quelle: www.digitalfernsehen.de
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