Autor Thema: W3C (HTML 5 etc...)  (Gelesen 10612 mal)

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Zwei neue Entwürfe für HTML5
« Antwort #15 am: 28 Juni, 2010, 11:15 »
Zwei neue Entwürfe für HTML5 und aktualisierte Versionen der übrigen sechs hierzu gehörenden Dokumente hat das World Wide Web Consortium (W3C) am Freitag freigegeben. Bei den beiden neuen handelt es sich um einen zu Textalternativen für grafisches Material und einen zu HTML-kompatiblen XHTML-Dokumenten.

Der neue Entwurf "Polyglot Markup" (deutsch: mehrsprachige Auszeichnung) beschreibt, wie Autoren Webdokumente erstellen können, die sowohl ein HTML5- als auch ein XML-Parser fehlerfrei untersuchen können. Als Zeichenkodierung für die Mischauszeichnung ist eine UTF-Variante (8 oder 16) vorgesehen. Alternativen müssen Webautoren in der XML-Deklaration und im meta-Element angeben. Namensräume für XHTML, MathML und SVG sind ebenfalls vorgeschrieben.

Zu den weiteren Erfordernissen gehören ein zwingendes tbody in Tabellen und eine klar definierte Groß- und Kleinschreibung von Element- und Attributnamen. Einschränkungen für HTML-Autoren gibt es außerdem bei leeren Elementen und benannten Entity-Referenzen.

Der andere neue Entwurf gehört in den Bereich Benutzbarkeit (accessibility). Er behandelt, was man bei Bildmaterial unternehmen sollte, um das Grafische auch textuell ins Dokument zu bringen. Das reicht von Tipps für die Benutzung der Attribute alt und titel für das img-Element bis zu Grafiken, die Text enthalten.

Eines der aktualisierten Dokumente, die HTML5 differences from HTML4, beschreibt im Detail, was sich an der Auszeichnungssprache geändert hat. Andere, wie Support for RDFa in HTML4 and HTML5 enthalten minimale Änderungen. DIe Entwicklung von HTML5 läuft parallel beim W3C und der WHATWG .

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zwei-neue-Entwuerfe-fuer-HTML5-1029875.html

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HTML5: Zugriff auf Kameras und Mikrofone
« Antwort #16 am: 21 Juli, 2010, 19:00 »
Im Umfeld der Entwicklung von HTML5 häufen sich beim World Wide Web Consortium (W3C) die von der zentralen Spezifikation abgetrennten Detailentwürfe: Unter dem Titel HTML Media Capture ist jetzt ein Working Draft hinzugekommen, der HTML-Formulare um den Zugriff auf Audio-, Bild- und Video-Inhalt erweitern soll.

Im April hatte das Konsortium einen ersten Entwurf mit dem Titel The Capture API veröffentlicht, der eine Programmierschnittstelle für Geräte beschreibt. Der neue Entwurf, der deutlich knapper als sein Vorgänger ausgefallen ist, betont den Zusammenhang mit HTML, indem er dem bekannten input-Element das Attribut accept hinzufügt, das die Werte image/*, sound/* und video/* haben kann. Diesen Angaben folgen kann der Parameter capture, für den wiederum die Werte camera, camcorder, microphone und filesystem in Frage kommen. Wenn der Surfer ein Foto hochladen soll, sähe das input-Element folgendermaßen aus: <input type="file" accept="image/*;capture=camera">.

Quelle : www.heise.de

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Re: HTML5: Zugriff auf Kameras und Mikrofone
« Antwort #17 am: 22 Juli, 2010, 01:35 »
Dreimal dürft Ihr raten, welche Formulierung mir nun schon wieder besonderes Unbehagen bereitet  ::)
Zitat
Wenn der Surfer ein Foto hochladen soll...
...dann klingt das für mich nicht gerade nach garantierter Freiwilligkeit.
Und im Zusammenhang mit
Zitat
capture ... camera, camcorder, microphone
drängt sich unvermeidbar der Eindruck auf, zukünftig solle es Webseiten grundsätzlich und ohne auffällige Plugins oder gar Hacks ermöglicht werden, auf alles das zuzugreifen, was man zur Totalüberwachung braucht.
Die integrierte Webcam und das Mikro im Lappi sollen also von einer Webseite aus zum Übertragen gebracht werden können, statt bisher vom Nutzer selbst und allein.
Natürlich wird man (zunächst) eine interaktive Zustimmung des Nutzers einplanen.
Aber Hacker, Dienste und Behörden werden sowas ebenso selbstverständlich zu umgehen wissen, oder unter vorgeschobenen Gründen eine verbindliche und ggf. pauschale Zustimmung zu erzwingen.  
Wem gehorcht eigentlich das W3C...

Fazit:
Es wird an meinen Rechnern niemals fest installierte Kameras oder Mikrofone geben.
Notfalls wird schon vor der ersten Inbetriebnahme ausgelötet...

Natürlich ist mir bekannt, dass ein sehr verbreitetes Flash-Plugin schon lange sehr ähnliche Zugriffe erlaubt. Dabei ist zwar in der Nutzerkonfiguration per default der Zugriff deaktiviert, aber man weiss ja, dass eine indirekte Konfiguration auch über die Herstellerwebseite vorgesehen ist. Bestimmt ist es irgendwie möglich, die Schnittstelle dafür auch heimlich von aussen zu nutzen.
Flash kann bzw. sollte man (meistens) blocken, oder man könnte zumindest in einer der verwendeten Browser-Installationen ganz auf's Plugin verzichten.
Aber zukünftig auf HTML5 verzichten, das wird man sich aufgrund einiger wichtiger Webseiten vermutlich nicht auf Dauer leisten können.
Also wird man wieder eifrig selbst nach Schutz und Sicherheit suchen müssen...

Jürgen
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W3C - HTML5 ist noch nicht reif für den Einsatz
« Antwort #18 am: 07 Oktober, 2010, 11:31 »
Trotz des Hypes um HTML5  ist die Technik noch nicht reif für den produktiven Einsatz, sagt Philippe Le Hegaret. Er ist als Interaction Domain Leader unter anderem für HTML beim W3C zuständig.

Noch sei es zu früh, HTML5 produktiv einzusetzen, sagte Le Hegaret der US-Website Infoworld und verweist auf anhaltende Probleme bei der Interoperabilität bei Videos. Noch sei HTML5 nicht reif für den produktiven Einsatz, denn das W3C werde noch Änderungen an den APIs vornehmen.

"Das eigentliche Problem besteht darin, dafür zu sorgen, dass HTML5 browserübergreifend funktioniert. Und das tut es nicht", wird Le Hegaret zitiert. Lediglich in Unternehmensnetzen, wo Kontrolle über die verwendeten Clients bestehe, sei ein Einsatz derzeit schon sinnvoll.

Le Hegaret geht davon aus, dass HTML5 Mitte 2011 weitgehend fertiggestellt (feature complete) ist. Erst danach soll der Standardisierungsprozess in die Endphase gehen.

Quelle : www.golem.de

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W3C veröffentlicht erste HTML5-Testergebnisse
« Antwort #19 am: 30 Oktober, 2010, 20:36 »
Die Arbeit am zukünftigen HTML 5 ist zwar noch nicht beendet, doch das W3C veröffentlicht jetzt schon erste Ergebnisse seiner Testsuite. Demzufolge hätte die soeben veröffentlichte sechste Preview des Internet Explorer 9 die beste HTML5-Implementierung, gefolgt von Googles Chrome 7, Firefox 4 (Beta 6), Opera 10.6 und Safari 5.0. Die umfangreicheren Tests bei caniuse.com und html5test.com zeigen jedoch in vielen Bereichen ein anderes Bild.

Denn die Testsuite des W3C untersucht bislang nur wenige Aspekte des kommenden Standards: Sie beschäftigt sich lediglich mit "attributes", "audio", "video", "canvas", "getElementsByClassName", "foreigncontent" und "xhtml5". Am meisten Aufmerksamkeit erhält das <canvas>-Element. Andere Aspekte, etwa die geplante lokale Datenspeicherung, Web-Worker, die File-API oder in HTML 5 vorgesehene zusätzliche Input-Typen, behandeln die Tests bislang nicht.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/W3C-veroeffentlicht-erste-HTML5-Testergebnisse-1127385.html

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W3C relativiert seine HTML5-Tests
« Antwort #20 am: 04 November, 2010, 12:58 »
Mitglieder des World Wide Web Consortium (W3C) haben auf einer Mailingliste über die kürzlich veröffentlichten HTML5-Testergebnisse diskutiert. Die Vertreter von Opera und Apple kritisierten unter anderem, dass die Ergebnisse als "offiziell" bezeichnet würden, obwohl nicht klar sei, wer sie eingereicht habe. Zudem würden in einigen Fällen Beta-, in anderen Produktivversionen der Browser getestet. Ian Hickson von Google, federführend an der Entwicklung von HTML 5 beteiligt, riet davon ab, derzeit Ergebnisse zu veröffentlichen: "Die Testsuite ist noch nicht einmal zu 0,1 Prozent vollständig."

Inzwischen enthält die Seite mit den Testergebnissen einen deutlichen Hinweis, dass es sich nur um vorläufige Resultate handele, die sich jederzeit ändern könnten. Es seien noch nicht genügend Tests vorhanden, "und wir brauchen Eure Hilfe", schreibt das W3C dort.

Über die vor kurzem publizierten Werte hatte es Diskussionen gegeben, da der Internet Explorer 9 deutlich besser abschnitt als die Konkurrenz. Die gut 200 Tests untersuchen jedoch nur einen sehr kleinen Ausschnitt von HTML 5. Die Webseiten caniuse.com und html5test.com vergleichen die Fähigkeiten der Browser auf einer breiteren Basis und kamen zu anderen Ergebnissen als die W3C-Tests.

Quelle : www.heise.de

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Aus HTML5 wird »HTML«
« Antwort #21 am: 25 Januar, 2011, 13:34 »
Der in Entwicklung befindliche Standard HTML5, Nachfolger des betagten HTML 4.0, wird künftig unter der einfachen Bezeichnung »HTML« geführt. Als »lebender« Standard wird er aus fertiggestellten und unter Diskussion stehenden Teilen bestehen.

Dies teilte Ian Hickson, koordinierender Bearbeiter des HTML-Standards bei der Arbeitsgruppe WHATWG, in seinem Blog mit. Mit dieser Ankündigung wird lediglich formalisiert, wie die Standardisierung von HTML5 und seinen Vorgängern eigentlich schon immer arbeitete. Bis auf den neuen Namen ändert sich wenig.

Der ursprüngliche Plan der WHATWG war, bis 2012 den HTML5-Standard fertigzustellen. Inzwischen zeigte sich aber, dass die Nachfrage nach zusätzlichen Features in HTML weiter hoch blieb, was die Fertigstellung stark verzögert hätte. Daher schwenkte die Arbeitsgruppe auf ein neues Entwicklungsmodell um, das ohne Versionsnummern auskommt, die Technologie definiert und zugleich weitere Entwicklungen zulässt. Laut Hickson soll es dennoch »Schnappschüsse« von HTML geben, die offiziell publiziert werden. Diese sollen vom WWW-Konsortium (W3C) in Zusammenarbeit mit der WHATWG veröffentlicht werden.

Die Änderung besteht also zum einen darin, dass die HTML-Spezifikation künftig einfach »HTML« genannt wird. WHATWG stellt die Spezifikation unter http://whatwg.org/html bereit. Sie ist Teil der Spezifikation Web Applications 1.0. Zum anderen wird der Standard wie oben beschrieben aus fertigen und neuen Teilen bestehen. Laut Hickson hat die WHATWG schon seit Jahren so gearbeitet, und der Standard ist bereits jetzt ausgereifter als jede bisherige HTML-Spezifikation.

In der Praxis bedeutet das, dass HTML5 schon heute benutzbar ist, soweit es in den Browsern implementiert ist. Web-Entwickler sollten abfragen, welche APIs vom jeweiligen Browser unterstützt werden, und gegebenenfalls eine Alternative vorsehen. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Teile des Standards fertig und von den Browser-Herstellern umgesetzt.

Die Ankündigung wurde in den Kommentaren teils begrüßt, teils heftig kritisiert. Einige Kommentatoren sind der Ansicht, dass nicht mehr von einem Standard, sondern höchstens noch von einer Spezifikation gesprochen werden kann. Hickson zeigt sich jedoch unbeeindruckt und verweist darauf, dass Entwickler lediglich an Features, nicht an Standards interessiert seien.

Quelle : www.pro-linux.de

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HTML5-Video auf dem Vormarsch
« Antwort #22 am: 06 März, 2011, 13:38 »
Die Videosuchmaschine MeFeedia hat die Einträge in ihrem Suchindex auf Kompatibilität zum Video-Tag von HTML5 untersucht. Demnach lagen im Februar diesen Jahres 63 Prozent der im Index referenzierten Videos als H.264, VP8 und Ogg vor. Derart kodierte Filme können aktuelle Webbrowser, auch die mobilen Abarten auf Smartphones, ohne zusätzliche Plug-ins abspielen. Auch Adobes Flash, das mit seinem eigenen Videoformat eine prominente Marktposition besetzt, kommt mit H.264 klar.

Bei der ersten Erhebung von MeFeedia im Januar 2010 waren nur 10 Prozent HTML5-kompatibel. Über 26 Prozent im Mai stieg der Wert im Oktober auf 54 Prozent. Nach eigenen Angaben berücksichtigt der das Unternehmen mehr als 30 Millionen Videos aus über 30 000 Quellen, darunter so prominente wie Youtube, Vimeo, CBS, ABC und MTV.

Video-Anbieter halten Filme in der Regel in mehreren Formaten vor, um möglichst viele Websurfer mit den bewegten Bildern versorgen zu können. Welchen Anteil beispielsweise das Flash- oder Googles VP8-Format im Index haben, hat MeFeedia nicht veröffentlicht.

Quelle : www.heise.de

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W3C drückt bei HTML5 aufs Tempo
« Antwort #23 am: 26 Mai, 2011, 15:17 »
Das World Wide Web Consortium (W3C) lädt mit dem "Last Call" an HTML5-Interessierte dazu ein, den gegenwärtigen Stand der nächsten Version der HyperText Markup Language zu bewerten. Dafür gewährt die Standardisierungsorganisation bis zum 3. August die Möglichkeit, die Dokumente zu HTML5 und den fünf damit einhergehenden Spezifikationen zu kommentieren. Dabei geht es um HTML+RDFa 1.1, HTML Microdata, HTML Canvas 2D Context, Polyglot Markup: HTML-Compatible XHTML Documents und HTML5: Techniques for providing useful text alternatives.

Den Status des "Last Call" noch nicht erreicht haben drei weitere, womöglich hilfreiche Dokumente, auf die ebenfalls in der Ankündigung des W3C hingewiesen wird: HTML: The Markup Language Reference, HTML5 diffs from HTML4 und HTML to Platform Accessibility APIs Implementation Guide.

Mit dem Status "Last Call" signalisiert das W3C normalerweise, dass die HTML5-Arbeitsgruppe die Ausarbeitung der technischen Anforderungen für die Spezifikation für abgeschlossen hält. Nun müssten andere Arbeitsgruppen prüfen, ob Abhängigkeiten von anderen Spezifikationen ausreichend berücksichtigt wurden. Im Fall von HTML5 & Co. weicht die Organisation jedoch davon ab, denn im Kopf der jeweiligen Dokumente finden sich offene Punkte, die noch im Laufe der Last-Call-Phase abgearbeitet werden sollen. Auch ist offenbar angesichts der Größe der Spezifikation mit weiteren Last Calls zu rechnen. Laut FAQ zu HTML5 könnte es jedoch sein, dass der formal nächste Spezifikationsschritt (Call for Implementations) innerhalb des W3C übersprungen wird, sodass gleich die Candidate Recommendation auf den oder die Last Calls folgen könnte.

HTML5 wird voraussichtlich grundlegende Änderungen wie Multimediafähigkeiten durch die Elemente canvas, audio und video oder bei der Barrierefreiheit mitbringen. Allerdings ist bei Weitem noch nicht alles fertig spezifiziert, jedoch können schon einige Neuerungen implementiert werden, weshalb alle bedeutenderen Browserhersteller seit geraumer Zeit mit der Unterstützung für HTML5 werben. Der Standard soll 2014 fertig sein.

Ian Hickson, Autor des aktuellen W3C-Entwurfs von HTML 5 und für manche in die "Rolle des wohlwollenden Diktators" hineingewachsen, hatte Anfang des Jahres angekündigt, fortan auf Versionsnummern zu verzichten und stattdessen unter der schlichten Bezeichnung "HTML" ein "lebendes Dokument" zu pflegen, das den jeweiligen Entwicklungsstand der Technik definiere. So könne die HTML5 entwickelnde WHATWG-Gruppe (Web Hypertext Application Technology Working Group) besser den zahlreichen Wünschen nach neuen Funktionen nachkommen. Dieses Dokument sei schon jetzt viel weiter als jede bisherige HTML-Spezifikation, hieß es.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/meldung/W3C-drueckt-bei-HTML5-aufs-Tempo-1250697.html

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W3C will dem Browser Augen und Ohren geben
« Antwort #24 am: 30 Oktober, 2011, 17:41 »
Nach Zustimmung des Nutzers sollen in Zukunft Webanwendungen auf Geräte für Audio- und Videoeingabe zugreifen können. Das sieht der jetzt veröffentlichte Entwurf des W3C für die Web-Kommunikation in Echtzeit (WebRTC) vor.

Er erweitert das Objekt navigator um die Methode getUserMedia, die den Anwender um Zustimmung für die Nutzung von Mikrofon oder Webkam seines Rechners bittet. Wie üblich muss die Anwendung mit einem Event-Handler auf die Antwort reagieren. Ist sie positiv, bekommt der Handler ein Objekt vom Typ MediaStream übergeben. Ein solcher Stream besteht aus Audio- und Video-Spuren (Tracks), die wiederum mehrere Kanäle enthalten können. Zu den Audio- und Videoformaten gibt es bislang noch keine Vorschläge.

getUserMedia lässt sich unter anderem für das Aufzeichnen von Video- und Audiodaten per Browser nutzen. Gleichzeitig definiert der Entwurf das Objekt peerConnection, mit dem zwei Browser direkt Bilder und Töne austauschen können. Dazu muss man dem new-Aufruf den Namen oder die IP-Adresse eines STUN- oder TURN-Servers mitgeben. Per addStream verbindet man die peerConnection mit einem MediaStream.

Quelle : www.heise.de

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Re: W3C will dem Browser Augen und Ohren geben
« Antwort #25 am: 31 Oktober, 2011, 01:39 »
Wer braucht dann noch einen Bundestrojaner...

NEVER EVER !!!

Anwendungen für Video-Chats gibt's längst genug, für den, der das wirklich will.

Aber irgendeine dahergelaufene Webseite hat niemals ein Recht, Informationen über Kamera oder Mikro anzufordern.
Schlimm genug, dass weit verbreitete Plugins das auch längst anbieten.
Aber der Browser selbst, das bedeutet dann, nur noch ein einziger kleiner Patch, und es gibt keine Notwendigkeit der Benutzer-Zustimmung mehr.
Und natürlich funktioniert das dann auch in der E-Mail-Software.
Einblick in die Bude direkt per Spam-Mail...

Das wäre dann also genau so sicher, wie der legendäre Haustürschlüssel unter der Fußmatte...

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HTML 5 schon vor Veröffentlichung Zeit-los
« Antwort #26 am: 01 November, 2011, 17:33 »
Da er für ein spezielles Element zur Angabe von Zeiten in HTML 5 keinen hinreichenden Bedarf sieht, hat der Redakteur des Standards, Ian Hickson, das time-Element nach mehrmonatiger Debatte gestrichen. Bei Bedarf solle das data-Element seine Rolle übernehmen.

Hickson begründete seine Entscheidung damit, dass zwei der drei Anwendungsfälle für das time-Element nicht genügend "Zug" hätten. Das betrifft die leichtere Markierung per CSS und den Einsatz für Veröffentlichungsdaten. Ein dritter Anwendungsfall, nämlich Microformate, umfasse nicht nur Zeitangaben. Dass es bislang nur für diese eine Lösung gebe, sei für viele Anwender problematisch.

Einige Teilnehmer der Diskussion kritisierten den Wegfall des Elements. So schrieb Peter Winnberg: "Ein Element mit Semantik zu entfernen und es im Wesentlichen durch einen Clon des span-Elements zu ersetzen, ist ein Schritt in die falsche Richtung." Bruce Lawson, Autor eines HTML-5-Buchs, widerspricht Hicksons Bewertung der Anwendungsfälle. Das time-Element könne erst dann Teil eines zukünftigen Standards für Microformate werden, wenn es durch HTML 5 genormt sei.

Weiterhin Teil des Standardentwurfs ist der Wert "time" für das type-Attribut des input-Elements. Für so gekennzeichnete Eingabefelder kann der Browser eine spezialisierte Zeitauswahl anbieten. Nur das Markieren von Zeitangaben innerhalb von Text ist jetzt nicht mehr vorgesehen.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/meldung/HTML-5-schon-vor-Veroeffentlichung-Zeit-los-1369751.html

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Neues HTML5-Toolkit macht Webvideos "interaktiv"
« Antwort #27 am: 06 November, 2011, 11:38 »
Mozilla hat die Version 1.0 von "Popcorn" veröffentlicht. Dieses HTML5 Media Toolkit erlaubt es, mit wenigen JavaScript-Zeilen Webvideos mit Inhalten anderer Websites zu verknüpfen. Wird in einem Clip beispielsweise ein Ort erwähnt, lässt sich parallel eine passende Karte von Google Maps, der dazugehörige Wikipedia-Eintrag oder aktuelle Twitter-Beiträge zu dem Ort einblenden. Nach Angaben von Mozilla kommt Popcorn mit Dutzenden fertiger Plug-ins für die bekanntesten Dienste und APIs; Entwickler haben zudem die Möglichkeit, eigene Plug-ins zu entwickeln.

Ein Promovideo auf der offiziellen Website gibt weitere Beispiele für mögliche Anwendungen und zeigt, wie sich externe Dienste mit wenigen Zeilen Code einfügen lassen. Popcorn könne man sich damit etwa als "jQuery für Video" vorstellen, so die Macher. Das komplette, 311 KByte große Popcorn-Paket steht zum kostenlosen Download auf der Website bereit.

Für Anwender, die keinen Code schreiben möchten, hat Mozilla die Web-App "Popcorn Maker" entwickelt, mit der sie die gewünschten Inhalte zusammenklicken können. Diese befindet sich allerdings noch im Alpha-Stadium. Mozilla stellt mit Butter.js zudem eine Bibliothek (inklusive Editor-API) zur Verfügung, mit der sich eigene Authoring-Systeme erschaffen lassen.

Die Veröffentlichung von Popcorn 1.0 fällt zusammen mit der Premiere der Dokumentation "One Millionth Tower", die das HTML5-Toolkit nutzte. Den Film kann man auf der Website von Wired.com kostenfrei anschauen. Auf der Popcorn-Website gibt wiederum ein Video Auskunft über die Entstehungsgeschichte der interaktiven Dokumentation geben.

Quelle : www.heise.de

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Anti-Tracking-Verfahren wird Webstandard
« Antwort #28 am: 16 November, 2011, 16:42 »
Der "Do Not Track"-Header ist auf dem Weg zum Webstandard: Das W3C hat erste Entwürfe dafür vorgelegt. Mit diesem HTTP-Header erklären die Benutzer den Wunsch, dass ihr Surfverhalten nicht von Werbenetzwerken mit Cookies oder anderen Techniken protokolliert werden soll.

Mozilla-Mitarbeiter hatten Do Not Track (DNT) Anfang dieses Jahres entworfen und kurz darauf in Firefox 4 eingebaut. Microsoft zog mit dem IE9 nach, auch Safari 5.1 auf dem Mac enthält das Feature. Dass Werbenetzwerke selbst entscheiden, ob sie sich an die Wünsche der Besucher halten oder nicht, könnte sich bald ändern: Zumindest in den USA könnte der Gesetzgeber sie bald dazu verpflichten.

Die im September gegründete W3C-Arbeitsgruppe Tracking Protection hat DNT in zwei Spezifikationen näher bestimmt. "Tracking Preference Expression" regelt die technische Seite. Autor des Entwurfs ist Roy Fielding, Miterfinder von HTTP und Apache, der über Umwege inzwischen bei Adobe gelandet ist. "Tracking Compliance and Scope" definiert, was genau Tracking bedeutet und wie die betroffenen Websites dem User-Wunsch gerecht werden können. Hier arbeiten Vertreter der US-Bürgerrechtsorganisation Center for Democracy and Technology (CDT), die durch ihren Kampf gegen Spyware bekannt geworden ist, mit Google zusammen. Google hat die Anti-Tracking-Lösung nicht in Chrome integriert. Ebenso wie Facebook, Yahoo und Organisationen aus der Filmwirtschaft und Einzelhandel opponierte Google bisher gegen DNT.

Quelle : www.heise.de

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W3C legt Entwurf für Exclusions und Shapes vor
« Antwort #29 am: 14 Dezember, 2011, 10:12 »

CSS3

Das W3C hat einen Arbeitsentwurf für "CSS Exclusions and Shapes Module Level 3" veröffentlicht. Die von Adobe eingebrachte CSS3-Technik erlaubt komplexere Layouts fürs Web, was zusammen mit CSS Regions klassische Magazinlayouts ermöglichen soll.
CSS Exclusions definieren beliebige Bereiche, um die Inline-Texte herumfließen können. Anders als CSS Floats können diese Bereiche mit allen in CSS verfügbaren Positionierungsschemata definiert werden.
Ergänzt werden die CSS Exclusions um CSS Shapes. Diese erlauben es, geometrische Formen zu definieren, um Texte zu begrenzen oder drum herumfließen zu lassen. Was bislang nur mit rechteckigen Kästen funktionierte, lässt sich mit dem neuen CSS3-Modul mit beliebigen Formen umsetzen.
Adobe hat die beiden Techniken zusammen mit einem Entwurf für CSS Regions vorgeschlagen, der aber bislang nur als Editors-Draft bei W3C vorliegt. CSS Regions erlauben es, einen Textfluss über mehrere Elemente zu verteilen. Derweil hat das W3C nun einen offiziellen Arbeitsentwurf für CSS Exclusions and Shapes Module Level 3 veröffentlicht.

Adobe will mit diesen Vorschlägen komplexe Layouts für das Web ermöglichen, so dass sich klassische Magazinlayouts mit Webstandards umsetzen lassen.
Adobe hat seine Entwürfe in einem eigenen Webkit-Build umgesetzt und diesen Prototyp veröffentlicht. Mittlerweile haben Google und Microsoft Adobes Vorschläge aufgegriffen, so dass Chrome 15 und die Vorabversionen des Internet Explorer 10 frühe Versionen der Techniken unterstützen. Dabei unterscheidet sich die Syntax von Adobes ersten Vorschlägen.



Quelle: http://www.golem.de/1112/88408.html
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
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