Autor Thema: W3C (HTML 5 etc...)  (Gelesen 7625 mal)

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W3C (HTML 5 etc...)
« am: 07 März, 2007, 20:20 »
HTML soll an aktuelle Bedürfnisse angepasst werden

Das World Wide Web Consortium (W3C) nimmt die Arbeit an der Hypertext Markup Language (HTML) wieder auf. Es gebe bedarf an einem offenen Forum, das sich der Weiterentwicklung von HTML widmet, meint das W3C und lädt Browser-Hersteller, Applikations-Entwickler und Content-Anbieter ein, sich an der Entwicklung der nächsten HTML-Generation zu beteiligen. Nicht nur W3C-Mitglieder sind dabei willkommen.

"HTML begann einfach, mit strukturiertem Markup, ohne Lizenzanforderungen und der Möglichkeit online alles zu verlinken. Mehr als alles andere ist es diese Unkompliziertheit und Offenheit, was zu diesem ungeheuren Erfolg geführt hat", sagte Web-Erfinder und W3C-Direktor Tim Berners-Lee. Es sei nun aber Zeit den Standard zu überarbeiten und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Dazu bedürfe es eines Schulterschlusses mit den Browser-Herstellern.

Seit der Veröffentlichung von HTML 4 ist nicht viel passiert, denn das W3C entschied sich, HTML in ein XML-basiertes Format zu überführen. Die erste Version von XHTML wurde Anfang 2000 veröffentlicht, doch die Browser-Hersteller setzten den neuen Standard eher zögerlich in ihren Produkten um und in der Folge waren Inhalte-Anbieter wenig motiviert, XHTML zu nutzen.

Nun gab das W3C dem Druck von Web-Entwicklern nach, die seit langem eine Weiterentwicklung von HTML auf Basis von HTML 4 gefordert hatten. Einige Browser-Hersteller gründeten 2004 z.B. die Arbeitsgruppe "Web Hypertext Applications Technology" (WHAT WG) um neue HTML-basierte Standards für Web-Applikationen zu entwickeln. Ihre Arbeit basiert auf einem Positionspapier, das von Mozilla und Opera im Rahmen eines W3C-Workshops vorgelegt wurde. Im Oktober 2006 kündigte Tim Berners-Lee dann an HTML neu erfinden zu wollen. Der Versuch, die Welt zum Umstieg auf XML zu bewegen, also auf einen Schlag Anführungszeichen um Attributwerte, Schrägstriche in leeren Tags und Namespaces zu nutzen, sei fehlgeschlagen, so der Web-Erfinder. HTML sollte dann doch in kleinen Schritten weiterentwickelt werden, einschließlich HTML-Formularen, obwohl für beide Standards mit xHTML und XForms eigentlich längst Nachfolger bereitstehen.

Mit großer Unterstützung seiner Mitglieder hat das W3C nun offiziell die Arbeit an HTML wieder aufgenommen. Eine Abkehr von XHTML soll dies aber nicht darstellen, der Standard habe sich in anderen Märkten als sinnvoll erwiesen, z.B. für Inhalte auf mobilen Endgeräten, bei Unternehmens- und zuletzt auch Web-Applikationen. Daher will das W3C seine Arbeiten an XHTML 2.0 auch unverändert fortsetzen, da dabei ganz andere Ziele verfolgt würden als bei der Weiterentwicklung von HTML.

Parallel zu diesen Arbeitsgruppen sollen zwei weitere ihre Arbeit aufnehmen, die Hypertext Coordination Group und eine neue Untergruppe der Forms Working Group.

Quelle : www.golem.de

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Erster Entwurf für HTML 5 vom W3C
« Antwort #1 am: 22 Januar, 2008, 18:57 »
Einen frühen Entwurf für die fünfte Generation der Websprache HTML hat das World Wide Web Consortium am heutigen Dienstag veröffentlicht. Die durchgängig öffentlich diskutierte und lizenzgebührenfreie Definition von HTML 5 soll im Vergleich zur Vorgängerin sogenannten rich content sowie Webanwendungen ermöglichen.

Unter Beteiligung von Firmen wie Apple, Google, IBM, Microsoft, Mozilla, Nokia und Opera haben die Herausgeber Ian Hickson und David Hyatt, aufbauend auf den Arbeiten der WHATWG, den ersten W3C-Entwurf zusammengestellt, der bei der WHATWG ebenfalls nachzulesen ist. Eine erste Vorarbeit hatte Ian Hickson schon 2004 anlässlich eines Workshops vorgestellt. Im März 2007 hatte das W3C seine HTML-Aktivität wieder aufgenommen.

Im Vergleich zum aus dem Jahre 1997 stammenden HTML 4 soll die kommende Generation mit neuen Eigenschaften aufwarten, die teilweise (durch die WHATWG) schon länger vorgeschlagen sind. Zu den zu erwartenden neuen Elementen gehören strukturierende wie article, section und aside sowie footer und nav. Außerdem vorgesehen sind die Elemente audio und video für die Einbindung von Klang und Bild sowie canvas für 2D-Grafik.

Neue type-Werte für input-Elemente und neue Attribute sollen die Programmierung interaktiver Anwendungen vereinfachen. So kann ein Eingabefeld nur Zeitangaben zwischen 9 und 15 Uhr akzeptieren oder ein regulärer Ausdruck die zulässigen Einträge in ein Textfeld beschreiben.

Webautoren sollen HTML 5 sowohl in traditionellem HTML als auch in XML schreiben können. Wer HTML nutzt, muss seinem Dokument eine Dummy-Dokumententypdeklaration voranstellen:

<!DOCTYPE html>
<!-- oder -->
<!doctype html>

XML-Autoren brauchen die nicht, müssen dafür aber die in diesem Umfeld erforderliche XML-Deklaration verwenden: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>. Beides dient dazu, Browser in den Standards Mode zu "versetzen".

Quelle : www.heise.de

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HTML 5: Die Ablöse für Flash, Silverlight und Co?
« Antwort #2 am: 17 Juni, 2009, 18:56 »
Während Adobe, Microsoft und Sun unter Hochdruck an ihren proprietären Multimedia-Standards für das Web arbeiten, hat das kommende HTML 5 das Potential, Flash, Silverlight und JavaFX abzulösen. Dabei setzt es komplett auf anerkannte Industriestandards.

Eines der erklärten Ziele der neuen HTML-Version ist es, dass Web von proprietären Standards zu befreien. "Es würde ein großer Rückschritt sein, wenn die wichtigste Entwicklungsplattform des Menschen von einem einzigen Unternehmen kontrolliert wird, wie es beispielsweise bei Windows der Fall ist", erklärte HTML5-Entwickler und Google-Mitarbeiter Ian Hickson.

HTML 5 schafft die Möglichkeit, multimediale Inhalte für Internetseiten zu erstellen, ohne auf die Software von Drittanbietern zurückgreifen zu müssen. Allerdings hängt der Erfolg ausschließlich von den Entwicklern ab, die diese Möglichkeiten auch nutzen müssen, sagt der technische Leiter des Browsers Firefox, Vlad Vukicevic.

Zu den wichtigsten Neuerungen von HTML 5 gehören die Audio- und Video-Elemente, mit denen die entsprechenden Dateien in eine Webseite eingebunden werden sollen. Dafür werden auch Schnittstellen bereitgestellt, die zum Beispiel die Steuerung der Wiedergabe erlauben. Einige Browser unterstützen dieses Feature bereits jetzt. Eine Demonstration findet man hier.

Ebenfalls interessant ist das Canvas-Element, mit dessen Hilfe sich 2D-Objekte auf den Bildschirm zeichnen lassen. Wie mächtig dieses Werkzeug ist, demonstriert der Suchmaschinenbetreiber Google mit seinen Chrome Experiments.

Die ersten Arbeitsentwürfe von HTML 5 sind bereits verfügbar - Teile der Neuerungen wurden bereits in den aktuellen Browsern eingebaut, da sie als ausgereift gelten. Bis HTML 5 in seiner endgültigen Form vorliegt, dürften aber noch Jahre ins Land gehen.

Quelle : http://winfuture.de

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Keine obligatorischen Audio- und Videocodecs in HTML 5
« Antwort #3 am: 03 Juli, 2009, 10:40 »
Der für die Bearbeitung der kommenden HTML-5-Spezifikation verantwortliche Google-Mitarbeiter Ian Hickson hat etwas konsterniert einen Schlussstrich unter die jahrelangen Diskussionen über obligatorische Audio/Videocodecs in HTML 5 gezogen. Wie er auf der WhatWG-Mailingliste mitgeteilt, sei er nach endlosen öffentlichen und privaten Diskussionen zu dem Schluss gekommen, dass es keine konsensfähigen Codecs gebe, die alle Mitglieder der Web Hypertext Application Technology Working Group (WhatWG) in ihre Browser integrieren würden.

Vorausgegangen war eine hitzige Diskussion über den Vorschlag, die patentkostenfreien Formate Ogg Theora (Video) und Ogg Vorbis (Audio) als Standardformate für die vorgesehenen Tags - und audio-Elemente in HTML-5-Browser einzubauen. Damit könnte man ohne die Installation proprietärer Plug-ins Multimediainhalte im Internet abspielen. Einige Firmen fürchteten beispielsweise das Risiko von "U-Boot-Patenten", andere befürworteten das deutlich effizientere H.264 (MPEG-4 AVC), das allerdings Lizenzkosten nach sich zieht. Die Standpunkte der Browser-Hersteller fasst Hickson folgendermaßen zusammen:

Apple lehnt es unter Hinweis auf mangelnde Hardware-Unterstützung und die unsichere Patentlage ab, Ogg Theora in das von Safari verwendete QuickTime einzubauen. Google habe zwar in seinen Browser Chrome H.264 und Theora eingebaut, doch liefere Ogg Theora noch nicht genug "Qualität pro Bit", wie es für Seiten für YouTube nötig sei. Außerdem sehe sich Google außerstande, die Chromium-Distributoren mit der H.264-Lizenz zu versorgen. Mozilla argumentiert ähnlich und setzt daher bei Firefox 3.5 auf Theora.

Opera weigert sich wegen der unerhört hohen Lizenzgebühren, H.264 zu integrieren. Microsoft habe nicht einmal mitgeteilt, ob das Unternehmen überhaupt gedenke, das video-Element zu unterstützen.

Ganz will Hickson den Gedanken an freie, von allen Browsern direkt unterstützte Medienformate aber nicht aufgeben und präsentierte zwei – sich gegenseitig ausschließende – Zukunftsszenarien: Wenn sich Ogg Theora weiter verbessere, Hardware das Format unterstütze und Google den Codec lange genug verteile, ohne verklagt zu werden, könnte sich Theora zum "De facto"-Webstandard entwickeln. Für H.264 sieht er Chancen, wenn die Patente für das Baseline-Profil auslaufen und somit zumindest die einfachste Inkarnation des Codecs lizenzkostenfrei zur Verfügung stünde. Bisher weigern sich einige Patentinhaber, das H.264 Baseline Profile lizenzkostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Tatsächlich ist H.264 schon auf dem besten Wege, weit über das Internet hinaus zum "De facto"-Standard für Video zu werden. Im Internet spielt beispielsweise der Flash Player seit Version 9 Update 3 H.264-Videos und auch Microsofts Silverlight 3 unterstützt den Codec.

Für Audio sieht Hickson die Lage nicht so dramatisch. Hier gäbe es neben Ogg Vorbis und MPEG-4 AAC deutlich mehr Optionen. Hinzu kommt, dass auch die Patente für den "De facto"-Webstandard MP3 in wenigen Jahren auslaufen.

Quelle : www.heise.de

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XHTML 2 wird eingestellt
« Antwort #4 am: 03 Juli, 2009, 12:43 »
Es sollte das größte Reformprojekt in der Geschichte des W3C werden. Gestern zog das Gremium für Webstandards den Schlussstrich unter XHTML 2, das schon seit Jahren auf dem Weg zum Fiasko war. Gemäß dem Zeitplan läuft die Frist für die XHTML2-Arbeitsgruppe zum Jahresende ab; eine Fristverlängerung wird es nicht mehr geben.

XHTML 2 war der ambitionierte Versuch, einige der Geburtsfehler von HTML zu korrigieren. Vor allem wollten die Macher der Arbeitsgruppe die SGML-Basis von HTML zugunsten von XML endgültig ad acta legen und den mit XHTML 1.1 eingeschlagenen Weg von Modularisierung und Namensräumen weitergehen. So war geplant, Framesets und Formulare in eigene Webstandards auszulagern (XFrames beziehungsweise XForms). Die XHTML-Arbeitsgruppe versuchte außerdem, den Weg für ein semantisches Web zu bahnen, DTDs für kombinierte Dokumentformate zu definieren (etwa XHTML, SVG und MathML) sowie den Funktionsumfang von Links und URLs zu erweitern.

Trotz zahlreicher innovativer Ansätze (etwa der leichteren Einbindung von Bildern oder eigenen URLs für jedes Frameset) stieß die 2002 begonnene Totalsanierung der Webstandards der 90er-Jahre von Anfang an auf wenig Gegenliebe. Vor allem Browserhersteller kritisierten die Entwürfe, die mit bisherigem (X)HTML inkompatibel sind, als praxisfremd. Da sie sich in der Arbeitsgruppe um Steven Pemberton schlecht repräsentiert sahen, gründeten Mitarbeiter von Mozilla, Opera, Google und Apple 2004 die WHATWG, um die HTML-Entwicklung unter dem Motto "maintaining and evolving HTML" selbst in die Hand zu nehmen.

2006 zog W3C-Gründer Tim Berners-Lee persönlich die Notbremse und nahm die WHATWG als konkurrierende HTML-Arbeitsgruppe unter die Fittiche des W3C. Die Rebellen übernahmen also die HTML-Arbeitsgruppe und entwerfen dort das teilweise bereits in Browsern implementierte (X)HTML 5, während die XHTML2-Architekten in eine neu gegründete Gruppe abgeschoben wurden.

In ihrem verbleibenden halben Jahr will sich die Arbeitsgruppe auf Korrekturen in den XHTML-1.1-Spezifikationen konzentrieren. Laut einem FAQ-Dokument soll ein kleiner Teil der Aktivitäten (vor allem die Rollen-Attribute) in der HTML-Arbeitsgruppe fortgeführt werden; auch an XForms arbeitet das W3C weiter, doch dürfte es kaum Teil von HTML5 werden.

Quelle : www.heise.de

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HTML 5: Microsoft will mitreden
« Antwort #5 am: 09 August, 2009, 11:59 »
Microsofts Internet-Explorer-Teamleiter Adrian Bateman hat angekündigt, bei der Gestaltung der Standards für HTML 5 mitwirken zu wollen. "Wir vom IE-Team überprüfen zur Zeit als Teil unserer Planung für zukünftige Projekte den aktuellen Entwurf für die HTML-Spezifikationen und sammeln dazu Feedback", schrieb Bateman in einem Posting am Freitag, gefolgt von einer ersten Auflistung an Kritikpunkten und Vorschlägen zu Elementen und Attributen in HTML 5.

Zwar unterstützt die aktuelle Version des Internet Explorer bereits einige HTML-5-Spezifikationen, bisher hatte sich Microsoft aber bei Diskussionen um den geplanten Web-Standard weitgehend zurückgehalten und keine Aussagen gemacht, inwiefern der Browser-Marktführer die in HTML 5 festgelegten Elemente und Attribute in kommenden IE-Versionen unterstützen wird.

Der Entwurf für den neuen Web-Standard wird von der Web Hypertext Application Technology Working Group (WHATWG) vorangetrieben, einer Arbeitsgruppe, der unter anderem die Browser-Entwickler Google, Apple, Mozilla und Opera angehören. Die Spezifikationen für HTML 5 sollen den 1999 eingesetzten Standard HTML 4.01 ersetzen und die Sprache an die aktuellen Entwicklungen im Web anpassen. Unter anderem sieht HTML 5 das <canvas>-Element zum Zeichnen einfacher geometrischer Formen vor. Auch das Einbinden von Video, Audio und Anwendungen in Webseiten soll mit HTML 5 leichter werden.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/HTML-5-Microsoft-will-mitreden--/meldung/143253

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W3C - erster Entwurf eines File API
« Antwort #6 am: 12 August, 2009, 17:53 »
Das W3C hat einen ersten Arbeitsentwurf für ein File API veröffentlicht. Darüber können Webapplikationen beispielsweise auf lokale Dateien zugreifen und der Upload mehrerer Dateien ist möglich.

Webapplikationen sollten die Möglichkeit haben, Nutzereingaben im weitesten Sinne zu verarbeiten und zu verändern, einschließlich Dateien, die Nutzer hochladen oder in einer Webapplikation bearbeiten wollen, heißt es in dem von Mozilla-Mitarbeiter Arun Ranganathan geschriebenen W3C-Entwurf eines File API.

Das File APO stellt verschiedene Objekte bereit. Dazu gehört FileList, das ein Array einzeln ansprechbarer Dateien enthält. Es soll über ein Input-Tag in HTML-5-Seiten integriert werden. Zudem ist mit FileData eine Schnittstelle zum asynchronen Zugriff auf Dateidaten über Callback-Methoden vorgesehen. Über das Objekt File soll der Zugriff auf Metadaten wie Dateiname und Medientyp möglich sein. Für Fehlermeldungen steht FileError bereit.

Das File API ist zur Nutzung in Kombination mit anderen APIs wie XMLHttpRequest, postMessage, dem Drag and Drop API oder WebWorkern gedacht. So sollen sich Webapplikationen entwickeln lassen, die flexibel auf lokale Dateien zugreifen und mit diesen arbeiten können. Denkbar ist, Formulareingaben lokal in Formaten abzuspeichern, die auch andere Applikationen nutzen können.

Der Nutzer soll bei jedem Zugriff auf seine Dateien informiert werden, so dass er die volle Kontrolle darüber hat, was mit seinen Dateien geschieht.

Quelle : www.golem.de

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HTML 5 - Verstärkung für die HTML-Arbeitsgruppe des W3C
« Antwort #7 am: 27 August, 2009, 19:49 »
Die HTML-Arbeitsgruppe des World Wide Web Consortium (W3C) erhält Verstärkung. HTML-Erfinder Tim Berners-Lee hat mit Maciej Stachowiak von Apple einen dritten Vizevorsitzenden.

Stachowiak leitet bei Apple das Webkit-Team, arbeitet aktiv an der Entwicklung der Browser-Engine mit und war einer der ersten Entwickler von Apples Browser Safari. In Sachen Webstandards ist Stachowiak seit geraumer Zeit aktiv, vor allem beim Thema HTML 5, und auch Mitglied im Lenkungsausschuss der WHATWG, einem Zusammenschluss von Browserherstellern, die einst mit den Arbeiten an HTML 5 begonnen haben.

Neben Stachowiak gibt es mit Paul Cotton einen weiteren neuen Vize in der HTML-Arbeitsgruppe. Der Microsoft-Mitarbeiter ersetzt seinen Kollegen Chris Wilson, der sich bei Microsoft künftig anderen Aufgaben widmen wird. Cotton ist Partner Group Manager bei Microsoft und als solcher für das Web Services Standards and Partners Team verantwortlich. Er ist seit 1998 im W3C aktiv, unter anderem bei der Leitung der XML Query Working Group und der WS-Policy Working Group. Er war zudem Mitglied im W3C Advisory Board.

Dritter Vize der HTML-Arbeitsgruppe bleibt Sam Ruby von IBM.

Die Aufstockung um einen Vizevorsitzenden begründet Berners-Lee damit, dass es bei der Entwicklung von HTML 5 viel zu tun gebe. Der neue Standard soll das veraltete HTML 4.01 ablösen. Teile aus HTML 5 sind mittlerweile in vielen Browsern implementiert. Lediglich der Internet Explorer hinkt hinterher. Allerdings hat Microsoft mittlerweile angekündigt, sich ebenfalls bei HTML 5 zu engagieren.

Quelle : www.golem.de

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Neuer Entwurf für HTML 5
« Antwort #8 am: 28 August, 2009, 13:07 »
Nur kurze Zeit nach dem im Juli verkündeten Aus für die XHTML2-Arbeitsgruppe zum Ende des Jahres hat die HTML-Arbeitsgruppe einen neuen Entwurf für HTML 5 veröffentlicht. Zur Spezifikation hinzugekommen ist der jetzige Abschnitt 5: Microdata, der die Einbeziehung von Metadaten beschreibt.

Der mit "Microdata/RDFa" beschriebene Abschnitt zu Metadaten enthält sowohl eine Darstellung dessen, wie Webautoren künftig Metadaten in ihre Dokumente integrieren, als auch auf welche Weise sie vorhandene Vokabulare wie vCard und vEvent verwenden können. Im einfachsten Fall sieht das aus wie

<div item>
  <p>Ich heiße <span itemprop="name">Adam</span>.</p>
  <p>Meine Staatsanghehörigkeit ist
    <span itemprop="nationality">Deutsch</span>.</p>
</div>

Eigenschaften wie "Adam" können auch URLs sein, und ein item kann mehrere gleiche oder unterschiedliche Eigenschaften haben. Verwenden Autoren ein vorhandenes Vokabular, erhält das oben leere Attribut item einen Wert, beispielsweise vcard (siehe die Beispiele).

Ansonsten handelt es sich überwiegend um kleine Veränderungen, z. B. dass die Elemente section und article jetzt ein Attribut cite haben können oder dass td innerhalb von thead nicht mehr erlaubt ist.

Nach den Angaben auf der Homepage der HTML-Arbeitsgruppe soll der Entwurf der Websprache schon im Oktober den Status Last Call (entspricht einem fertigen Entwurf, der zur Begutachtung ansteht) bekommen, was angesichts der erstmaligen Einbeziehung der Microdata unwahrscheinlich sein dürfte – was dieser Abschnitt mit den Worten "blocks progress to Last Call" schon einräumt.

Quelle : www.heise.de

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Erste Ideen für HTML6
« Antwort #9 am: 13 Januar, 2010, 18:27 »
Während HTML5 trotz mancher ungeklärter Detailfragen allmählich auf die Zielgerade einbiegt, denken die Macher bei der lose mit dem W3C verbandelten WHATWG-Arbeitsgruppe bereits einen Schritt weiter. Als erste Idee für ein künftiges "HTML6" verfielen die Macher auf ein Tag namens <device>, das beispielsweise in Kombination mit einem Web Socket und Videokodierung die Einbindung einer Webcam in eine Seite ermöglichen würde – eine Aufgabe, für die man heute typischerweise Adobe Flash einsetzen würde. Das dafür nötige WebSockets-API, das dauerhafte Online-Verbindungen auf TCP-Basis ohne HTTP-Ballast ermöglicht, unterstützt immerhin schon Google Chrome, mit Ausnahme des Internet Explorer werden bald alle verbreiteten Browser direkt auf Video-Codecs zurückgreifen können.

Ob die Sprache, die dieses Tag vielleicht irgendwann einmal enthalten wird, "HTML6" heißen wird, steht aber noch in den Sternen. Wie WHATWG- und Google-Mitarbeiter Mark Pilgrim in einem Blogeintrag meint, passt die starre Versionierung nicht zu der fließenden Entstehung und Implementierung von Webstandards – eine Entwicklung, der auch das W3C mit einer wachsenden Zahl von eigenständigen API-Spezifikationen Rechnung trägt und der auch die WHATWG Rechnung trägt. Gut möglich also, dass sich nach dem Meilenstein HTML5 die Webstandards ebenso organisch-chaotisch weiterentwickeln werden, wie es das Web und seine Kultur selbst tun.

Quelle : www.heise.de

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HTML5 und die Zukunft von Video im Netz
« Antwort #10 am: 06 Februar, 2010, 14:27 »
Der neue Webstandard HTML5 ermöglicht es, Videos im Browser ohne Zusatzplayer abzuspielen. Doch welches Videoformat dafür eingesetzt wird, ist noch nicht entschieden - im Wettstreit zwischen dem Open Source Codec Ogg Theora und dem proprietären, lizenzpflichtigen H.264 scheint letzterer die Oberhand zu gewinnen

Seit letzte Woche YouTube experimentell die Unterstützung von HTML5 öffentlich gemacht hat, können Videos ohne den dafür bisher obligaten Flashplayer abgespielt werden. Doch ist diese Funktion auf die von großen Konzernen unterstützen Browser Safari (Apple) und Chrome (Google) beschränkt, die beide den lizenzpflichtigen, proprietären H.264 Codec intern mitbringen.

Der H.264 Video-Codec wird benötigt, um die mit ihm komprimierten Videos, zum Beispiel einen Großteil der YouTube-Videos, abzuspielen. Die für seine Nutzung fällige Lizenzahlung von mehreren Millionen Dollar pro Jahr kann sich die Mozilla Foundation, der Hersteller von Firefox, nicht leisten und sie will diese Entwicklung ganz im Sinne der offenen und freien Standards, denen Firefox verpflichtet ist, auch nicht unterstützen - ebensowenig wie Opera Software, der Hersteller des gleichnamigen Browsers.

HTML5

Genau dieses Problem war auch Gegenstand des Streits um die Integration eines Videocodecs als Standard in HTML5, also der Definition von Techniken, die jeder zukünftige, damit konforme Browser unterstützen sollte - eine Weichenstellung für die Zukunft. Während große Hersteller darauf beharrten, H.264 zu verwenden (und damit den dazugehörigen Codec in alle ihre zukünftigen Browsergenerationen zu integrieren), war die Gegenseite, wie u.a. Mozilla dafür, den quelloffen, freien Codec Ogg Theora zu verwenden. Gegen die Verwendung von H.264 spricht seine Lizenzgebundenheit: ein Konsortium, die MPEG LA, unter deren Dach sich alle Lizenzgeber von in H.264 verwendeten Technologien zusammengeschlossen haben, verlangt für den Einsatz dieser Technik im En-/Decoder Geld.

So ist der freie Einsatz von H.264 als Standard-Videoformat auf YouTube und anderen Videoportalen bislang nur deshalb möglich, weil Adobe, der Hersteller des Flash-Players, die notwendigen Lizenzzahlungen leistet, um den H.264 Codec in den Player zu integrieren (ebenso wie Apple für QuickTime). Webseiten, die in H.264 codierte Videos auf ihrer Seite abspielen wollen, müssen einfach nur den auf nahezu allen Computern inzwischen installierten Flashplayer aufrufen, um die Videos damit abzuspielen - ohne die Verwendung eines externen Players und ohne auf die auf dem jeweiligen Computer installierten Codecs zurückgreifen zu müssen. Adobe leistet sich diese Zahlung, weil die Universalität des Flashplayers den Absatz der konzerneigenen kommerziellen Tools wie Authoringprogramme, Encoder oder dazugehörige Flash-Streamingserver fördert. Mit HTML5 könnte sich jetzt jedoch die Fähigkeit, Video im Browser abzuspielen, von Flash abspalten - zu Ungunsten Adobes, aber zu Gunsten z.B. von Mobilgeräten (wie dem iPhone) die Flash nicht unterstützen und deswegen bisher keinen Zugriff auf Videoportale wie YouTube hatten. Dagegen spricht allerdings, dass HTML5 im Gegensatzu zu Flash keinen DRM-Schutz von Videos vorsieht, dieser aber eine Voraussetzung dafür ist, dass kommerzielle Inhalte wie Hollywood Filme oder TV Shows ins Netz gestelllt werden.

Doch nicht nur diese bereits anfallenden Lizenzzahlungen für das De- und Encodieren von Videodaten sind ein Hindernis. Denn nach dem Auslaufen der bisherigen Regelung des Lizenzvertrages 2015 könnten zusätzliche Gebühren auch für die unkommerzielle Nutzung von H.264-Videos im Internet anfallen.

Lizenz-Zeitbombe H.264?

Das MPEG LA Konsortium scheint zur Verbreitung von H.264 die Strategie der sanften Infiltration zu fahren, wie sie schon bei dem Bildformat-gif und dem Audioformat-MP3 zu beobachten war: bei beiden wurden die vorhandenen Lizenzansprüche über längere Zeit nicht eingeklagt, so lange zumindest bis sich die Formate als Quasi-Standards etabliert und weit verbreitet hatten und somit kaum mehr verzichtbar waren. Dann fingen die Rechteinhaber an, Lizenzzahlungen einzufordern (bei Gif nur punktweise, bei MP3 konsequent). Um Software zu nutzen, die für das Erstellen von Medien in diesen Formaten notwendig ist, fallen somit immer Kosten an, will man keine Rechte verletzen (das Patent an Gifs lief allerdings 2003/2004 aus). Dasselbe könnte auch im Falle von H.264 drohen: nach einer langen Phase der scheinbar freien Nutzung könnten ab 2015 Gebühren auch für kostenfrei angebotene Internet-Streamingangebote, die H.264 verwenden, eingefordert werden (diese Periode wurde gerade von der MPEG LA von 2011 bis eben 2015 verlängert).

Wie bei MP3 sind auch bei H.264 die Lizenzbedingungen nicht festgeschrieben, sondern können von Lizenzperiode zu Lizenzperiode geändert werden - sichere Kostenvoraussagen sind so nicht möglich. Und mit zunehmender Verbreitung wird für eine zunehmende Anzahl von Applikationen und Webseiten die Gefahr immer größer, sich teuren Lizenzzahlungen gegenüber zu sehen, die alternativlos sind, will man im Geschäft bleiben und kompetitiv sein. Kurz: irgendwann kann die Lizenz-Zeitbombe so richtig hochgehen - und damit ist eine grundlegende Technologie des Netzes (nämlich die, bewegte Bilder zu zeigen) eben nicht mehr frei.

Die Lizenzkosten für Internet-Übertragungen sind gestaffelt in mehrere Stufen, das kleinste umfasst 100,000 bis 250,000 Abonnenten, für die 25,000 Dollar zu zahlen wären, das größte für mehr als 500.000 User 100,000 Dollar. (Noch) nicht zur Kasse gebeten werden kleinere Anbieter die unter 100.000 Usern haben - wenngleich auch die Definition von Abonnenten bzw. Usern pro Jahr bei einem Videoportal schwammig bleibt, aber vielleicht hat diese Unklarheit der Lizenzbedingungen ja auch System. Eine feste Begrenzung der jährlichen Kostensteigerung ist durch die MPEG LA nicht vorgeschrieben.

Grundlegend ist gegen diese Verwendung von H.264, der zwar ein offener Industriestandard ist, aber eben ein lizenzpflichtiger, einzuwenden, dass ein Standard, der immer den Kauf eines Zusatzprogrammes erfordert, eher einer von Konzernen erhobenen Steuer auf das neue Medium gleicht als einem wirklichen, also freien, von allen zu verwendenden, Standard.

Das H.264 Lizenzierungsmodell führt auch zu Mehrfachzahlungen: anstatt dass durch den Erwerb des Nutzungsrechts für den Codec jeder Einsatz in verschiedenen Programmen durch den User abgegolten ist, wird mehrfach abkassiert: man muss den Codec mit jedem Programm, das man kauft und das ihn enthält (wie Multimediaplayer, Videoschnittprogramme, Blu-ray Authoring oder Mediacenter) jedes Mal neu mitkaufen. Und bezahlt so mehrfach für das gleiche Nutzungsrecht.

Freie Entwicklung durch freie Standards

Die Möglichkeit, nur mit freier Software (wie Linux mitsamt Open Source Programmen) Inhalte im Netz anzuschauen, zu erschaffen oder die dafür notwendigen Programme zu entwickeln, wäre durch einen solchen zwar offenen aber lizenzpflichtigen Videostandard kompromittiert. Die Lizenzfreiheiheit der zugrunde liegenden Technologien bildet die Grundlage für die bisherige schnelle Entwicklung des Netzes.

Open Source Implementationen wie das X.264 Projekt, das H.264 Encoding für diverse Video-Transcoder bereitstellt, bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone - jederzeit könnten die Patentinhaber anfangen, ihre Forderungen (zumindest in den Ländern, in denen diese rechtlich gedeckt sind) einzutreiben.

Ogg Theora

Der offene Videocodec Ogg Theora bildet die freie Alternative zum proprietären H.264. Doch als Argument gegen seinen Einsatz in HTML5 wurde eingewendet, dass der 2002 in Form des VP3 Codecs der Firma On2 an die Open Source Gemeinde übergebene, jetzt quelloffene Codec möglicherweise noch sogenannte U-Bootpatente enthalten könnte, also mögliche Patentansprüche, die noch unbekannt sind, weil sie noch nicht geltend gemacht wurden. Solche Ansprüche könnten aber jederzeit eingeklagt werden, sollte sich das Ziel zu einem aussichtsreich lohnenden Opfer gemausert haben, ein Risiko das viele Browser-Hersteller nicht eingehen wollten (vielleicht aber hat die Ablehnung von Ogg Theora auch wirtschaftliche Gründe, denn Microsoft und Apple sind auch Mitglieder des MPEG LA H.264 Patentpools und verdienen so am Einsatz von H.264 mit).

Ein weiteres, schwerwiegendes Argument: die Videoqualität von Ogg Theora ist noch nicht konkurrenzfähig mit H.264, d.h. für die gleiche Bildqualität muss mehr Speicherplatz aufgewendet werden, was sich auf den Speicherplatzbedarf von Videoportalen und die beim Abspielen notwendige Bandbreite negativ auswirkt, will man nicht auf Bildqualität verzichten. Deutlich zu sehen ist dieser noch vorhandene Qualitätsunterschied bei gleicher Bitrate bei diesem Test des Codec-Spezialisten Ben Waggoner, einem Vergleich zwischen H.264 und Theora 1.1 .

Und gegen Ogg Theora spricht auch die Kraft des Faktischen: durch die große Verbreitung von H.264-Videos sind fürs Abspielen spezifische Funktionen in immer mehr Hardware gegossen, nämlich in Form von dezidierten H.264 Decodern z.B. in Handys oder in Grafikkarten, um die (besonders bei HD) sehr rechenintensiven Wiedergabe von Video auch auf rechenschwachen Systemen ruckelfrei zu ermöglichen.

YouTube: HTML5 plus H.264

Da sich der Widerstreit über das zu verwendende Videoformat in HTML5 zwischen den verschiedenen Parteien nicht überbrücken ließ, blieb das Problem ausgeklammert: das in HTML5 neu eingeführte Video Tag, durch welches Videos ebenso simpel wie bisher Bilder in Webseiten eingebunden werden können, wurde zwar definiert, es blieb jedoch dem jeweiligen Browserentwickler überlassen, welches Video-Format (Ogg Theora oder H.264) er integrieren würde. Opera und Firefox unterstützen Ogg Theora, Safari H.246, Google Chrome beides und Microsofts Internet Explorer momentan noch keinerlei HTML5 Elemente.

Seit dem Ende Januar 2010 ermöglicht YouTube (sowie Vimeo kurz darauf) experimentell das Abspielen von H.264 Videos per HTML5. Kritisiert wird jetzt die Verwendung des proprietären Videocodecs als Vorentscheidung von YouTube zugunsten von H.264 im Streit um den zukünftigen Videostandard - allerdings sollte berücksichtigt werden, dass die beiden Portale hierfür bloß eine eigene Seite bzw. Player in die Webseite integriert anbieten müssen, um H.264 per HTML5 umzusetzen, da die meisten Videos ja schon als H.264 Format vorliegen.

Im Falle einer Entscheidung, für das offene Ogg Theora wäre das Experiment bedeutend aufwändiger: alle in Frage kommenden Videos müssten in enormem Aufwand und größerem Platzbedarf neu encodiert werden. So dagegen können die Portale zumindest für Chrome und Safari dieses HTML5 Feature schon jetzt anbieten. In der öffentlichen Wahrnehmung stellt YouTubes Experiment allerdings ein Problem für Mozilla Firefox und Opera dar, welche H.264 nicht unterstützen: ihnen wird unsinnigerweise vorgeworfen, den Standard HTML5 nicht zu unterstützen.

Die Zukunft?

Die Lösung könnte hier aus einer unerwarteten Ecke kommen, nämlich von YouTube bzw. Google selbst: die angekündigte Übernahme des Codec-Herstellers On2 durch Google könnte das Problem mit der H.264/MPEG-4 Lizenzierung auf einen Schlag lösen: On2 stellt mit VP6 einen Videocodec her, der qualitätsmässig H.264 die Stirn bieten kann, also vergleichbare Bildqualität bei gleicher Bitrate liefert und von Fremdpatenten frei ist. Das ist möglich, weil On2 schon seit über zehn Jahren Videocodecs entwickelt und immer darauf bedacht war, nicht auf schon vorhandene und damit zu lizenzierende Algorithmen zurückzugreifen.

Möglich wäre, dass Googles strategischer Kauf dazu dient, nicht nur YouTube von zukünftigen (möglicherweise enormen) Lizenzzahlungen für H.264 zu befreien (oder zumindest bei möglichen Verhandlungen einen starken Hebel zu haben), sondern den Sourcecode von VP6 (bzw. den noch in Entwicklung befindlichen Nachfolgern VP7/VP8) offen zulegen und standardisieren zu lassen. Damit wäre der Weg frei, den Codec ohne Bedenken auf Patentverletzungen oder drohende Lizenzeinzahlungen in die nächste Browsergeneration zu integrieren und damit einen neuen, freien Videostandard im Netz zu schaffen - ganz im Sinne der Firma Google, die als Dienstleister von offenen Standards im Netz nur profitieren kann. Und mit YouTube hätte Google auch ein mächtiges Werkzeug in der Hand, um diesen Standard zu etablieren und durchzusetzen. Für die User würde sich nichts ändern, das Update würde transparent, also quasi unter der Haube ablaufen: YouTube würde (nach einer allerdings gewaltigen Transkodieraktion um alle vorhandenen mehrere hundert Millionen Videos ins neue Format zu bringen) einfach, je nach Browserkennung statt der H.264 Version die neue VP6 Version abspielen.

Doch trotz Googles möglichem Engagement ist H.264 dank der Strategie der zunächst scheinbaren Kostenfreiheit und des zeitlichen Vorsprungs schon so sehr verbreitet, sind schon so viele Investitionen zugunsten von H.264 erfolgt, dass es unwahrscheinlich scheint, stattdessen einen anderen, einen freien Videostandard zu etablieren - höchstens wäre es denkbar, langfristig eine solche Alternative anzubieten und zu hoffen, dass sie sich parallel etablieren kann. Die Mozilla Foundation hätte dann nur die Möglichkeit, auf die integrierte H.264 Wiedergabe in Firefox weiterhin zugunsten von Flash zu verzichten oder in den sauren Apfel zu beißen und die Lizenzgebühren zu zahlen - auf Kosten anderer Projekte.

Quelle : http://www.heise.de/tp/

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W3C legt neue Dokumente zu HTML 5 vor
« Antwort #11 am: 05 März, 2010, 13:32 »
Auch das gestern veröffentlichte W3C-Dokument zu HTML 5  ist zwar noch ein "Working Draft", also ein Arbeitsentwurf. Allerdings wurden in dieser Version zwei Teilaspekte ausgegliedert: Die Canvas-2D-API sowie Mikroformate  liegen nun als eigenständige Working Drafts vor. Canvas ermöglicht zweidimensionale Zeichenoperationen in einem im HTML-Dokument eingebetteten Rechteck. Es bietet neben den üblichen Primitiven einen Alpha-Kanal und kann auf Events wie click, focus  oder blur reagieren. Allerdings lassen sich Ereignis-Handler nur am Canvas selbst, nicht an einzelnen Primitiven registrieren. Microformate sollen über den bisherigen HTML-Standard hinausgehende semantische Informationen wie Adressen oder Termine bereitstellen.

Erstmals gibt es eine separate Beschreibung der Unterschiede zwischen HTML 4 und 5, in der die neuen und geänderten Elemente deutlich markiert sind. Die WhatWG, die mit der Arbeit an dem neuen HTML-Standard begonnen hatte, sah die Arbeit daran bereits im Oktober vergangenen Jahres als beendet an. Ganz so schnell geht es offenbar nicht. Auch der gerade erst veröffentlichte Stand ist bereits überholt: Das dort noch erwähnte Attribute pingback des link-Elements hat die Arbeitsgruppe inzwischen aus dem Standard entfernt. Allerdings dürfte der Moment der Fertigstellung näherrücken, denn anders als im letzten Working Draft sind im aktuellen die meisten Einträge mit "last call for comments" markiert.

Quelle : www.heise.de

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Google macht Video-Codec VP8 zu Open Source
« Antwort #12 am: 19 Mai, 2010, 19:48 »
Im Rahmen der ersten Keynote auf der Konferenz Google I/O haben Mozilla, Opera und Google ein neues Projekt namens WebM vorgestellt, in dessen Rahmen ein freier Videocodec für HTML 5 geschaffen wird.

Den größten Teil hat Google mit dem Videocodec VP8 beigetragen, den man durch die Übernahme des Unternehmens On2 erworben hat. Er steht ab sofort komplett kostenfrei und quelloffen im WebM-Projekt zur Verfügung. Für die Audiospur des Videos wird auf den bereits quelloffenen Codec Vorbis gesetzt.

WebM wird von zahlreichen Unternehmen unterstützt. So haben Mozilla und Opera bereits ihre Zusammenarbeit bekräftigt. Von Firefox soll noch heute eine erste Nightly Build erscheinen, auch Opera hat eine experimentelle Testversion veröffentlicht, die entsprechenden Support mitbringt.

Auch die Hardware-Branche wird beteiligt sein und will Hardwarebeschleunigung für WebM ermöglichen. Viele Unternehmen, darunter AMD, Nvidia, ARM, Logitech, Qualcomm und Texas Instrumnets haben ihre Unterstützung zugesagt.

Die Frage nach einem Standard-Videocodec für HTML 5 wird damit um eine Antwort reicher. Durch die Unterstützung von Google, Mozilla und Opera wird man in Zukunft wohl nicht mehr ohne diese Technologie im Internet surfen können. YouTube ist bereits dabei, alle Videos in das neue Format umzuwandeln. Vorerst beschränkt man sich dabei auf die hochauflösenden Varianten.

Quelle : http://winfuture.de

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WebM-Projekt bessert seine Open-Source-Lizenz nach
« Antwort #13 am: 06 Juni, 2010, 16:57 »
Googles WebM Project hat die Lizenzbedingungen für seinen neuen, offenen Webvideo-Standard überarbeitet. Die ursprüngliche Open-Source-Lizenz enthielt Formulierungen, durch die sie inkompatibel mit den bekannten Open-Source-Lizenzen GPLv3 und GPLv2 war: Im Falle eines Patentverfahrens gegen Google wären alle durch die Lizenz eingeräumten Rechte erloschen, nicht nur die an den betroffenen Patenten.

Die neue Formulierung der Lizenz entkoppelt jetzt urheberrechtliche und patentrechtliche Ansprüche und nimmt Anleihen bei Apache und GPLv3. Es handelt sich damit nicht mehr um eine neue Form der Open-Source-Copyright-Lizenz, wie Googles Open Source Programs Manager Chris DiBona in seinem Blog-Eintrag erläutert.

Simon Phipps, Direktor der Open Source Initiative, freut sich in seinem Blog, dass das Projekt nun vollständig Open Source ist und dankt Google für sein schnelles Handeln. Von ihm war die Kritik an der ursprünglichen Lizenz ausgegangen.

Quelle : www.heise.de

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Video im Web - Firefox unterstützt WebM
« Antwort #14 am: 10 Juni, 2010, 09:17 »
Mozilla hat seinen Browser um Unterstützung für das zusammen mit Google auf Basis von VP8 entwickelte, freie Videoformat WebM erweitert. Die kommende Version Firefox 4 sollte demnach WebM unterstützen.

Mozilla-Entwickler Chris Pearce hat den offiziellen Entwicklerzweig von Firefox um WebM-Unterstützung erweitert. Aktuelle Entwicklerversionen von Firefox können damit nun Videos in dem neuen freien Format abspielen. Zudem ist davon auszugehen, dass Firefox 4 WebM unterstützen wird.

Das WebM-Projekt wurde von Google zusammen mit Mozilla und Opera gegründet, um ein freies Videoformat für Webvideos zu etablieren. WebM basiert auf dem von On2 entwickelten, einst proprietären Codec VP8, den Google mit der Übernahme von On2 kaufte. Im Mai 2010 wurde VP8 unter einer BSD-Lizenz als Open Source freigegeben und erste Entwicklerversionen von Chrome und Opera mit VP8-Unterstützung veröffentlicht.

Dateien im WebM-Format folgen in ihrer Struktur dem Matroska-Container und verwenden VP8 für Video sowie Ogg Vorbis für Audio. Um Videos im WebM-Format zu erstellen, bietet Google diverse Werkzeuge an.

Wer WebM testen möchte, kann dies unter anderem auf Youtube tun: Google setzt hier WebM ein, um HTML5-Videos in Auflösungen ab 720p abzuspielen. Dazu müssen allerdings die HTML5-Beta von Youtube aktiviert und die Videoseiten mit dem URL-Parameter "&webm=1" ergänzt werden.

Quelle : www.golem.de

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