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Soziale Netzwerke / Web 2.0 diverses
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Thema: Soziale Netzwerke / Web 2.0 diverses (Gelesen 43580 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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Facebook verändert Kontrolle über Privatsphäre
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Antwort #45 am:
10 Dezember, 2009, 11:03 »
Das Social Network Facebook will seinen 350 Millionen Nutzern eine differenziertere Kontrolle über ihre Privatsphäre geben. Mitglieder können nun wie angekündigt bei der Veröffentlichung von Inhalten wie Fotos, eigenen Statusmeldungen oder Links jedes Mal festlegen, wer diese auf der Internet-Plattform sehen darf. Außerdem vereinfacht das Unternehmen aus San Francisco die Einstellungen zum Datenschutz und fordert nun alle 350 Millionen Mitglieder auf, diese zu überprüfen.
Nutzer, die sich heute bei Facebook anmelden, können sofort ihre Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen und ändern oder dies später tun. Dabei sollten sie aufpassen, dass beispielsweise Angaben zur Person, über Familie und Beziehungen und Statusmeldungen nicht öffentlich zugänglich sind, wenn sie das nicht wollen. Facebook hat nämlich bei manchen Nutzern als neue Voreinstellung ausgegeben, dass solche Angaben für alle einsehbar sein sollen. Beobachter in den USA vermuten, dass Facebook seine Nutzer dazu bringen will, ihre Beiträge ähnlich wie es bei Twitter der Fall ist, öffentlich zu machen.
Künftig sind alle Optionen auf einer Seite zusammengefasst. Dies gilt auch für Zusatzprogramme von Drittanbietern, beispielsweise Spiele. In den vergangenen Monaten war es zu Beschwerden über die Weitergabe von persönlichen Daten an andere Unternehmen gekommen.
"Wir wollen gegenüber unseren Nutzern transparent sein", sagte Facebook-Manager Richard Allan der dpa. Damit setze das Unternehmen bei der Benutzerkontrolle einen "neuen Standard". Facebook war wegen seiner Datenschutzpolitik in den vergangenen Monaten mehrfach in die Kritik geraten. Im August hatte zum Beispiel die kanadische Datenschutz-Beauftragte Jennifer Stoddart bemängelt, dass die Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten "oft verwirrend und unvollständig" seien.
Bislang konnten Nutzer kaum einteilen, wer ihre Kommentare, Fotos oder Statusmeldungen sehen darf. Nun gibt es zum einen Standardeinstellungen, die zwischen eigenen Kontakten, Freunden der Freunde sowie dem gesamten Netzwerk unterscheiden. Zum anderen können Mitglieder die Freigabe auf bestimmte Gruppen zuschneiden und etwa Urlaubsfotos den Arbeitskollegen vorenthalten. Die Differenzierung erfolgt über Listen, in die man seine Kontakte einteilt. Regionale Netzwerke – etwa für einzelne Länder – werden abgeschafft.
Minderjährige wolle man besonders schützen. Inhalte von Nutzern unter 18 Jahren seien nur für deren Kontakte und deren Freunde sowie Klassenkameraden sichtbar. Für die Verbesserung des Schutzes junger Nutzer hat Facebook einen Sicherheitsbeirat gegründet.
In Deutschland sind laut Marktforschern rund 6,2 Millionen Menschen bei Facebook registriert. Nutzer können sich auf der Plattform ein Profil anlegen, mit Freunden in Kontakt treten und Inhalte wie Fotos, Videos oder Links teilen.
Quelle :
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Harsche Kritik an Facebooks neuen Datenschutzeinstellungen
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Antwort #46 am:
11 Dezember, 2009, 13:01 »
Facebook hat seine Datenschutzeinstellungen überarbeitet und vereinfacht. Nutzer haben jetzt die Möglichkeit einzustellen, wer welche ihrer Daten sehen kann. Voreingestellt ist jedoch ein sehr niedriges Datenschutzniveau, zudem sind einige Einstellungen verschwunden. US-Datenschützer kritisieren die Anpassungen.
Datenschützer wie die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) haben die neuen Datenschutzeinstellungen des sozialen Netzes Facebook kritisiert. Facebook hat auf Verlangen von Nutzern und Datenschützern die Bedingungen geändert - allerdings nicht unbedingt zum Besseren: Voreingestellt ist, dass die Nutzer Daten für Fremde oder das ganze Internet freigeben.
Datenschutz vereinfachen
Facebook hatte die Absicht, die etwas umständlichen Datenschutzeinstellungen zu vereinfachen. Das ist gelungen: Nutzer können jetzt einstellen, welcher ihrer Freunde welche Statusmeldungen, Fotos und andere Beiträge sehen kann. Die Einstellung gilt für den ganzen Bereich; der Nutzer kann aber auch für jeden Beitrag einzeln einstellen, ob nur Freunde, auch Freunde von Freunden oder sogar das ganze Internet ihn sehen kann.
Damit zwinge Facebook die Nutzer, sich mehr mit ihren Einstellungen, insbesondere bezüglich des Datenschutzes, auseinanderzusetzen, lobt EFF-Mitarbeiter Kevin Bankston in einem Kommentar die Änderungen. "In Anbetracht der Tatsache, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Nutzer bisher einfach die von Facebook angebotenen Voreinstellungen übernommen haben, statt ihre Datenschutzeinstellungen selbst anzupassen, ist das wirklich eine gute Sache."
Unsichere Voreinstellung
Meldet sich der Nutzer bei Facebook an, wird er aufgefordert, seine Datenschutzeinstellungen anzupassen. Dabei bietet ihm Facebook verschiedene Optionen: alle Einträge nur Freunden oder allen Internetnutzern zugänglich machen. Letztere Möglichkeit ist bei einem Großteil der Angaben wie persönliche Daten, Freunde oder Statusmeldungen voreingestellt, Fotos sowie politische und religiöse Vorlieben können per Voreinstellung auch die Kontakte der eigenen Freunde einsehen, von denen ein großer Teil Unbekannte sein dürften. Diese Voreinstellungen gelten auch für neu angelegte Profile. Facebook empfiehlt den Nutzern explizit, diese Option zu übernehmen.
Ist der Nutzer unaufmerksam und schaut sich die Einstellungen nicht genau an, kann er unabsichtlich alle seine Daten und geposteten Inhalte für Fremde und das ganze Internet inklusive Google und anderer Suchmaschinen freigeben. Allerdings hat er stets die Möglichkeit, diese Einstellungen in seinem Profil wieder zu ändern.
Freunde sind immer sichtbar
Einige früher vorhandene Möglichkeiten, beispielsweise das Geschlecht, die Liste der eigenen Freunde oder die Mitgliedschaft in Gruppen zu verstecken, sind nach der Anpassung verschwunden. An dieser Stelle werde es "geradezu hässlich", so Bankston.
Trotz einiger positiver Punkte hält die EFF die neuen Bedingungen von Facebook im Ganzen für nicht sehr gelungen. "Die neuen Änderungen der 'Privatsphäre' sind ganz klar dazu da, die Facebook-Nutzer dazu zu bringen, noch mehr Daten als bisher öffentlich zugänglich zu machen. Schlimmer noch, die Veränderungen werden die Kontrolle, die die Nutzer über einige ihrer persönlichen Daten haben, sogar noch verringern", lautet Bankstons vernichtende Kritik. Nutzer, die die Kontrolle über ihre Privatsphäre behalten wollen, müssten sich überlegen, "ob die Teilnahme am neuen Facebook einen solchen extremen Abstrich bei der Privatsphäre wert ist."
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"Das ist das Gegenteil von datenschutzfreundlich"
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Antwort #47 am:
27 Dezember, 2009, 13:01 »
In sozialen Netzwerken im Internet sind nach Ansicht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar die Daten der Nutzer immer noch schlecht gegen Missbrauch geschützt. Zwar seien einige Anbieter auf einem guten Weg, diese Missstände zu beheben, sagte Schaar in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Jedoch habe er den Eindruck, dass andere Anbieter das Problem überhaupt noch nicht vollständig verstanden hätten. Schaar nannte hier das weltweit größte Online-Netzwerk Facebook als Beispiel. Facebook war jüngst wegen seiner neuen Datenschutz- Richtlinie auch ins Visier US-amerikanischer Datenschützer geraten.
Er sei nicht generell gegen soziale Netzwerke im Internet, betonte Schaar. "Es geht mir darum, dass die Menschen sich bewusst werden darüber, was sie tun, welche Daten sie ins Netz stellen und mit welchen Problemen bestimmte Aktivitäten verbunden sind." So wäre es laut Schaar "schon sehr sinnvoll", wenn die Anbieter der Online- Netzwerke die Voreinstellungen für die Nutzer möglichst datenschutzfreundlich gestalteten.
Dagegen hatte Facebook seinen Nutzern neue Voreinstellungen empfohlen, bei denen die eingestellten Fotos und persönlichen Daten weitestgehend öffentlich einsehbar sind – und zwar auch dann, wenn die Nutzer zuvor restriktive Einstellungen gewählt hatten. "Da drücken Sie auf "Weiter" und haben plötzlich ihre Daten freigegeben, ohne die ursprünglichen Zugriffseinschränkungen für andere", sagte Schaar. "Das ist das Gegenteil von datenschutzfreundlich."
Um ausländische Anbieter zu mehr Datenschutz zu bewegen, seien stärkere Bemühungen auf internationaler Ebene nötig. "Wir arbeiten mit unseren Kollegen in den anderen europäischen Staaten daran, unsere Vorgaben durchzusetzen – auch gegenüber internationalen Konzernen. Das ist bisweilen sehr schwierig. Aber es gibt durchaus einige Erfolge", sagte Schaar. Europa könne den Anbietern sozialer Netzwerke schließlich nicht ganz egal sein. "Die Zahl der Nutzer in der Europäischen Union ist vermutlich größer als die in den USA."
Um Käufern und Nutzern bei Angeboten und Dienstleistungen generell mehr Durchblick beim Datenschutz zu geben, befürwortet Schaar die Einrichtung einer Stiftung Datenschutz. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat entsprechende Pläne in ihrem Koalitionsvertrag verankert. "Nun kommt es darauf an, aus einer guten Idee ein gutes Ergebnis zu machen", sagte Schaar.
Nach seinen Vorstellungen soll die Stiftung die Verbraucher unabhängig darauf hinweisen, bei welchen Angeboten ihre Daten sicher sind und bei welchen eher nicht. Denkbar sei eine Zertifizierung oder Benotung – ähnlich wie es sie heute schon bei Stiftung Warentest gibt. "Ich bin gerne bereit, die Bundesregierung hier bei ihren weiteren Planungen zu beraten", sagte Schaar.
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Twitter als virtueller Pranger
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Antwort #48 am:
27 Dezember, 2009, 18:15 »
Wer sich dieser Tage im texanischen Montgomery County beim Autofahren unter Alkoholeinfluss erwischen lässt, der bekommt es nicht nur mit dem "Top Drunk Driving Prosecutor" Warren Diepraam zu tun – sondern auch mit der Öffentlichkeit. Denn die neueste Waffe im Kampf gegen Alkohol am Steuer ist im Montgomery County Twitter: Auf dem Mikroblog von Diepraams Vorgesetztem, Bezirksstaatsanwalt Brett Ligon, sollen künftig die Namen von verhafteten Alkoholsündern veröffentlicht werden.
Zwar wisse er, dass Fahren unter Alkoholeinfluss damit nicht ausgemerzt werde, erklärt Diepraam, "aber einige Leute werden sicherlich zweimal überlegen, ob sie sich berauscht hinters Steuer setzen, wenn ihr Name im Zusammenhang mit einer Verhaftung auf Twitter erscheint." Bedenken, dass der virtuelle Pranger die Persönlichkeitsrechte von Betroffenen verletzen könnte, hat Diepraam nicht. Schließlich würden solche Informationen ja auch in Zeitungen veröffentlicht, teilweise sogar mit Bildern der Delinquenten.
Kritiker der Praxis, Alkoholsünder als Teil einer Erziehungsmaßnahme in der Öffentlichkeit vorzuführen, weisen jedoch darauf hin, dass auch für Verhaftete zunächst die Unschuldsvermutung gelte – und sie stellen die Frage, ob sich Diepraam im Falle eines Freispruches auch öffentlich auf Twitter für eigene Fehler entschuldigen wolle. Angewendet werden soll das Twitter-Outing im Montgomery County im Übrigen nur an verlängerten Wochenenden, etwa zu Weihnachten, am 4. Juli oder am Memorial Day – dann würden sich besonders viele Autofahrer alkoholisiert ans Steuer setzen, heißt es.
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Facebook & Co laufen der privaten E-Mail den Rang ab
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Antwort #49 am:
28 Dezember, 2009, 12:20 »
Der Facebook-Nutzer schreibt keine weihnachtlichen Rundmails mehr, die über die Veränderungen in seinem leben aufklären, er postet seine Erlebnisse das ganze Jahr über auf seiner Pinnwand. Immer mehr Menschen nutzen Facebook - und die E-Mail hat das Nachsehen.
Das E-Mail-System ist kaputt. Spam, fehlerhafte E-Mail-Clients und umständliches Webmail sind Teile dieses defekten Systems. Alternativen gab es dazu lange kaum. Denn die Echtzeitkommunikation via Instant Messaging oder IRC eignet sich nicht immer - nicht immer sind alle gleichzeitig da; Telefon und Anrufbeantworter nehmen keine Bilder entgegen; und Briefverkehr ist sowieso zu umständlich.
Mit den sozialen Netzwerken ändert sich das, zumindest für den privaten Gebrauch. E-Mail-Adressen müssen nicht mehr mühsam eingesammelt werden, sondern Namen, in der Regel echte Namen, lassen sich wie in einem Telefonbuch suchen. Und um es einfacher zu machen, sieht der Nutzer eines sozialen Netzwerks, welche Freunde seine Freunde haben.
Soziale Netzwerke gibt es viele, etwa Linkedin, Xing oder die vor allem national verbreiteten VZ-Netzwerke, die wie Golem.de zur Georg von Holtzbrink Verlagsgruppe gehören, oder die regional ausgerichteten Netzwerke Wer-kennt-wen oder die Lokalisten. Doch Xing ist für den geschäftlichen Alltag und ohne kostenpflichtigem Zugang eher langweilig. Dann gibt es noch das Forschungsprojekt Hello World - ein dezentrales Netzwerk. Der Einfachheit halber beschränken wir uns hier auf das derzeit größte und internationale soziale Netzwerk Facebook. Doch vieles, was für Facebook gilt, trifft auch auf andere soziale Netzwerke zu.
Facebook nutzen derzeit mehr als 300 Millionen Menschen weltweit. Davon sollen immerhin 200 Millionen aktiv sein. Vor allem wer Menschen in aller Welt kennt oder selbst viel unterwegs ist, dem macht es Facebook leicht, Kontakt zu halten. Der Facebook-Nutzer kann alte Bekannte wiederfinden und bestehende Bekanntschaften pflegen. Facebook nennt sie ausnahmslos Freunde; in den meisten Fällen trifft es Bekanntschaften wohl eher.
Regelmäßige Nachfragen nach dem Befinden der Bekannten entfallen. Denn der Nutzer verteilt per Facebook unaufgefordert das, was er erlebt und entdeckt. Regelmäßig, mit Bildern angereichert und manchmal sehr ausführlich. Das Tolle dabei: Jeder kann mitlesen und in Kommentaren offen seinen Neid zugeben. Das ginge natürlich auch mit einer umständlichen Mailingliste, doch wer sammelt schon alle E-Mail-Adressen des Freundeskreises ein, um dann allen beizubringen, wie eine Mailingliste funktioniert?
Facebook löst auch als direktes Kommunikationssystem gleich mehrere Probleme, die das E-Mail-System hat. Erstens erübrigt sich die Frage nach der E-Mail-Adresse in der Regel, die Ansprache erfolgt über eine Direktnachricht via Facebook. Selbst wenn jemand eine Zeit lang nicht kontaktiert wurde, ist er verhältnismäßig leicht zu finden: über gemeinsame Bekannte, über den Namen oder die gesuchte Person findet einen gar selbst.
Zweitens entfällt die Pflege eines Adressbuchs. Alle wichtigen - und sicher auch unwichtigen - Basisinformationen hat der Bekannte in seinem Facebook-Profil ohnehin halböffentlich zugänglich gemacht. Die Informationen werden von den jeweiligen Kontakten selbst gepflegt.
Und drittens haben Facebook-Nutzer nicht die Probleme, die die E-Mail beim Versenden von Dateien macht. Grundsätzlich bläht eine E-Mail Anhänge um 30 bis 35 Prozent auf und disqualifiziert sich damit zum Herumschicken von Videos oder Bildern. Zudem warnen E-Mail-Programme bei übergroßen Bildern nicht automatisch. Spätestens wenn von der neu erworbenen DSLR-Kamera RAW-Bilder unkomprimiert verteilt werden, ächzt das Postfach des Empfängers. Bei Facebook alles kein Problem. Bilder werden hochgeladen statt versendet, noch dazu gnadenlos verkleinert. Auch die Konvertierung eines Video übernimmt Facebook nutzerfreundlich gleich mit.
Mit Fotos und Videos unterstützt Facebook einen Großteil dessen, was der moderne Internetnutzer mit anderen teilen will. Dazu kommen noch Links, die Facebook mit einer kleinen Vorschau versieht. All das ist bei Facebook sehr einfach zu handhaben, bei einem E-Mail-Programm sorgt es für Kopfzerbrechen. Videoeinbettung in eine E-Mail ist ohnehin nur mit Mühen möglich und E-Mail-Puristen bekommen schon einen allergischen Schock, wenn die E-Mail nicht aus Plain-Text besteht.
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Entflohener Häftling narrt Englands Polizei auf Facebook
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Antwort #50 am:
30 Dezember, 2009, 16:10 »
Auf der Flucht vor der Polizei verspottet in England ein mitteilungsbedürftiger Ausbrecher seit Wochen seine Verfolger über das Internet-Netzwerk Facebook. Lynch war im September aus dem Hollesley-Bay-Gefängnis in Suffolk geflohen. Dort sollte er wegen schweren Diebstahls eine siebenjährige Haftstrafe absitzen. Seither hält er Polizei und Öffentlichkeit mit seinen Facebook-Einträgen auf dem Laufenden. So berichtete er über einen Beinahe-Unfall mit seinem Auto, über die Speisen, die er zu sich nimmt oder sinniert über seine Silvester-Pläne.
Mittlerweile verfolgen Tausende User auf Facebook die Kommentare des 28-jährigen Craig Lynch. Im Internet-Auktionshaus eBay bieten Fans des Verbrechers mittlerweile T-Shirts mit dem Konterfei des Gesuchten an. Das Bild auf dem Kleidungsstück stammt von Lynchs Facebook-Seite, wo sein Gesicht und sein erhobener "Stinkefinger" zu sehen sind.
Lynch rechnet fest damit, dass auch die Polizei seine Facebook-Einträge mitliest. "Kurze Frage... wie viele Bullen sind heute Nacht mit dabei", fragte er vor ein paar Tagen zur nächtlichen Stunde. Gerade in der Weihnachtszeit schien ihm seine Flucht aber kein Vergnügen zu bereiten. "Es ist eiskalt draußen. Wieder eine einsame Nacht. So weit weg von meiner Familie und Freunden", schrieb er am 26. Dezember.
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Schärferer Jugendschutz in sozialen Netzwerken geplant
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Antwort #51 am:
07 Januar, 2010, 17:57 »
Plattformbetreiber für nutzergenerierte Inhalte in Deutschland sollen einem schärferen Jugendschutz unterworfen werden. Das strebt die Rundfunkkommission der Länder an, der der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck vorsitzt. Doch der Arbeitsentwurf sei noch nicht als endgültig zu verstehen, hat Golem.de erfahren.
Betreiber von sozialen Netzwerken können in Deutschland künftig mit verstärkten Jugendschutzmaßnahmen rechnen. Das geht aus einem Arbeitsentwurf zur Änderung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages hervor, den die Rundfunkkommission der Länder vorgelegt hat.
Eine Alterkennzeichnung für Angebote, in denen Zugang zu nutzergenerierten Inhalten gewährt wird, setze künftig voraus, dass "der Anbieter nachweist, dass die Einbeziehung oder der Verbleib von Inhalten im Gesamtangebot verhindert wird, die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen", heißt es in dem Entwurf. Und: "Der Anbieter hat nachzuweisen, dass er ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen hat." Der Nachweis gelte als erbracht, wenn sich der Anbieter dem Verhaltenskodex einer anerkannten Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle unterwirft.
Ob eine Pflicht zur Alterskennzeichnungen für Onlineinhalte kommt, ist dem Entwurf nicht klar zu entnehmen. Die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten für Rundfunk und Internet wäre für die Anbieter von nutzergeneriertem Content künftig zuständig.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) ist Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder. Anna Steinert von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz sagte Golem.de, dass am 27. Januar 2010 zu dem Entwurf eine Anhörung in Mainz stattfindet, wo die zuständigen staatlichen Stellen und die Onlinebranche vertreten sein werden. Der Arbeitsentwurf, der an die Branche verschickt worden sei, sei noch nicht als endgültig zu verstehen: "Da wird noch mal rangegangen", versicherte Steinert, weil der Input der Experten aus der Praxis sehr wichtig sei.
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Facebook: Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß
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Antwort #52 am:
10 Januar, 2010, 21:03 »
Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat öffentlich verkündet, dass er "Privatsphäre" nicht mehr zeitgemäß findet.
In einem Interview sagte er, dass wenn er Facebook nochmal neu gründen würde, er die "Privatsphäreneinstellung" der persönlichen Daten automatisch auf "öffentlich" stellen würde. Er würde dieses als die Aufgabe von Facebook ansehen, die "sozialen Normen" abzubilden um Facebook als innovative Plattform zu begreifen. Zuckerberg ist der Auffassung, dass die Privatsphäre inzwischen ein überholtes Konzept ist, da mehr und mehr Nutzer immer mehr von sich persönlich im Internet preisgeben - öffentlich einsehbar für jedermann. Im Dezember wurden die Grundeinstellungen zur Privatsphäre kurzerhand bei Facebook geändert. Seitdem sind privaten Daten und beispielsweise Mitgliedschaften in Gruppen öffentlich einsehbar. "Die Privatsphäreneinstellungen 350 Millionen Nutzern zu ändern hätte sich nicht jedes Unternehmen getraut", sagte Zuckerberg.
Die Aussagen von Mark Zuckerberg sind dahingehend von großer Bedeutung, da Facebook das momentan größte Social Network weltweit ist. Außerdem nutzen inzwischen viele Nutzer "Facebook Connect", welches inzwischen bei vielen Webservices integriert ist. Mit diesem Tool kann man mit Hilfe seines Facebook-Accounts auch viele andere Netzplattformen nutzen. Daher sollte man bei Facebook äußerste Vorsicht genießen: denn folgt man den Ausführungen von Mark Zuckerberg, so ist das Ende der Privatsphäre bereits eingeläutet. Ginge es nach ihm, vergisst das Web scheinbar keine Aktivitäten. Datenschutz wird seine Sache vermutlich auch nicht sein. Dazu passt, dass Facebook momentan rechtliche Schritte gegen die "Suicide Machine" (gulli:news berichtete) vorbereitet, mit welcher man automatisiert eigene Accounts auf Facebook löschen und unbrauchbar machen kann. Die "Suicide Machine" würde gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen, heißt os offiziell. Einen direkten Kontakt mit dem Machern des Kunstprojektes hat man bei Facebook allerdings noch nicht aufgenommen.
Kritik gab es ebenfalls zu den Aussagen von Mark Zuckerberg. Das Argument "sich gesellschaftlichen Realitäten anzupassen" sei ein Scheinargument, da Facebook aufgrund der Größe inzwischen vielmehr gesellschaftliche Realität selber erschafft, als dass sie versuchen sich anzupassen. Das Interview führte Mike Arrington von TechCrunch und ist als Videostream im Internet verfügbar.
Quelle:
www.gulli.com
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Letzte Änderung: 11 Januar, 2010, 01:13 von Jürgen
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Jürgen
der Löter
User a.D.
Beiträge: 4999
white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Facebook: Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß
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Antwort #53 am:
11 Januar, 2010, 01:09 »
Klipp und klar, niemand wird mich dazu bewegen können, an solchen Dingen teilzunehmen.
Nicht einmal ein Arbeitgeber oder eine Behörde.
Selbst wenn eine Anmeldung gelegentlich erzwungen werden könnte, dann erstens nur mit leicht verfälschten Daten und zweitens nur pro forma.
Das soll z.B. heissen, ich würde niemals angemeldet in der Jobbörse der Arbeitsagentur stöbern, weil ich es hassen würde, wenn irgendjemand erfassen könnte, dass ich ein Jobangebot zwar gbelesen aber mich darauf nicht beworben hätte.
Aus denselben Gründen habe ich seinerzeit jeder Weitergabe oder offenen Darstellung meines Bewerberprofils widersprochen, Kontaktversuche stets auf den zuständigen Sachbearbeiter beschränkt.
Genau so bin ich mit meinem Telefonbucheintrag umgegangen.
Erstens ist er leicht verstümmelt, sodass eine händische Suche kaum zum Ziel führt.
Zweitens ist jede elektronische Weitergabe explizit verboten, eine Rückwärtssuche natürlich ebenso.
In meinen Augen wäre es insofern regelrecht blöde, möglicherweise relevante Daten über mich irgendwoanders freiwillig selbst zu verbreiten.
Bin ja kein Exhibitionist...
Und wer weiss heute schon, was irgendwann einmal für wen relevant werden könnte.
Jürgen
p.s.
Hatte den Artikel eben versehentlich gelöscht, im Zusammenhang mit einem Hakler im Browser - oder am Keyboard
Hoffe, mir ist die Restaurierung fehlerfrei gelungen.
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Letzte Änderung: 11 Januar, 2010, 01:16 von Jürgen
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Antwort #54 am:
12 Januar, 2010, 18:03 »
In einem Interview mit dem US-Blog The Rumpus hat eine anonyme Mitarbeiterin des sozialen Netzes Facebook über Datenschutz und andere Interna geplaudert. Das Unternehmen weist die Darstellung als ungenau und falsch zurück.
Geht es um Datenschutz, sorgt das soziale Netz Facebook immer wieder für Unmut. Anfang Dezember etwa führte eine Neufassung der Datenschutzbestimmungen für Facebook zu Aufregung unter Datenschützern. Gründer und Chef Mark Zuckerberg scheint den Schutz der Privatsphäre ohnehin für überflüssig zu halten: In einem Podiumsgespräch mit Michael Arrington, dem Gründer des Blogs Techcrunch, sagte er, Facebook-Nutzer fühlten sich sehr wohl damit, Bilder und Details aus ihrem Leben anderen zugänglich zu machen. Privatsphäre sei eben "keine soziale Norm mehr".
Blick hinter die Kulissen
Ein interessanter Blick hinter die Kulissen ist angeblich dem US-Blog The Rumpus gelungen. Dessen Autor Phil Wong hat im Sommer 2009 ein Interview mit einer Freundin geführt, die seinen Angaben nach seit über zwei Jahren bei Facebook arbeitet. Das jetzt erst veröffentlichte Interview gibt einen Einblick in die Arbeitsweise von Facebook. Allerdings weist Facebook die Darstellung zurück.
Daten zu sammeln ist demnach oberstes Gebot bei Facebook. Alles werde und bleibe gespeichert, sagte die anonyme Facebook-Mitarbeiterin. Statusmeldungen, Fotos, Nachrichten - "Wir behalten alle Daten." Auch dann, wenn der Nutzer sie gelöscht hat. An dieser Maxime halte die Unternehmensführung fest. Wenn überhaupt, sei es denkbar, dass Fotos gelöscht werden könnten - aus Performancegründen: Jedes Foto werde nämlich in sechs Versionen vorgehalten. Das sei aus technischen Gründen nötig, um die Ladezeiten für die Seiten kurz zu halten.
Vier Rechenzentren
Zur Zeit des Interviews hatte Facebook geschätzt eine Billion Fotos gespeichert und sei damit "der größte Fotoanbieter der Welt". Entsprechend große Kapazitäten braucht Facebook. Das Unternehmen unterhält nach Angaben der Mitarbeiterin vier Rechenzentren - drei in den USA, in Santa Clara, San Francisco und in New York, sowie eines in London.
Gespeichert werden aber nicht nur Daten. Auch das Nutzerverhalten wird sorgfältig mitgeschnitten "Wie, glauben Sie, wissen wir sonst, wer Ihre besten Freunde sind?" Wenn der Nutzer Buchstaben in das Suchfeld eintippt, wird der Namen der Freunde ergänzt. Früher geschah das nach dem Alphabet. Seit vergangenem Frühjahr aber erscheine der Name der engsten Freunde zuerst. Wer das ist, weiß Facebook anhand der Interaktion mit dieser Person.
Sesam, öffne Dich
Glaubt man Rumpus' Interviewpartnerin, speichert Facebook nicht nur alles, sondern die Mitarbeiter haben auch Zugang zu allem. Es habe ein Masterpasswort gegeben, mit dem man in jedes Nutzerprofil gekommen sei. Gedacht war es nur für technischen Mitarbeiter. "Aber es war da und jeder Mitarbeiter, der wusste, wo er danach suchen musste, konnte es auch finden." Es sei aber ausschließlich von den Rechnern im Büro nutzbar gewesen.
Inzwischen sei das Masterpasswort ersetzt worden durch ein etwas ausgefeilteres Zugangssystem: Will ein Mitarbeiter das Profil eines anderen öffnen, muss er einen Grund angeben, dann erhält er Zugang dazu.
Aus Datenschutzgründen entlassen
Der Grund müsse jedoch gut sein - etwa das Vorhaben, Profile mit falscher Identität finden oder Nutzer, die andere belästigen, aufzuspüren. Andernfalls drohten Konsequenzen: So seien mindestens zwei Angestellte entlassen worden, weil sie die Profile von Nutzern verändert hätten, erzählte die Interviewpartnerin und gab zu, ihrerseits in fremde Nutzerkonten hineingeschaut zu haben - aus beruflichen Gründen, aber auch aus persönlicher Neugier.
Aber auch ohne das Masterpasswort hätten Facebook-Mitarbeiter Zugang zu dem, was die Nutzer für privat halten. So würden alle Nachrichten, auch die gelöschten, in einer Datenbank gespeichert. "Wir brauchen die Datenbank nur zu durchsuchen und können sie lesen, ganz ohne Zugang zum Nutzerkonto. Das wissen viele gar nicht."
Facebooks Datenschutzbeauftragter
Immerhin: Trotz der Tatsache, dass Zuckerberg Privatsphäre für veraltet hält, leistet sich Facebook einen Datenschützer, den Chief Privacy Officer Chris Kelly. Doch das Vorgehen beim Datenschutz ist nicht sehr konsequent: Setze sich ein Team daran, neue Bedingungen zu formulieren, würden diese lediglich einem Projektmanager vorgelegt und dann veröffentlicht, berichtet die Mitarbeiterin. Riefen sie Proteste bei der Nutzerschaft hervor, zöge Facebook sie eben wieder zurück.
An anderer Stelle wird indes mehr Aufwand getrieben: Gehe es darum, Funktionen einzuführen, die die Seite schneller machen, mehr Klicks pro Minuten generieren und dabei möglichst auch noch das Datenaufkommen verringern, werden aufwendige Testverfahren wie Eye-Tracking eingesetzt.
Die Interviewpartnerin äußerte sich schließlich auch zur Strategie des Angebots: Ziel sei, die Internationalisierung konsequent weiter zu betreiben. Wie vehement, zeige das Beispiel Iran: Als 2009 die Bedeutung von Facebook für den Präsidentschaftswahlkampf offenkundig wurde, sei das komplette Angebot in nur anderthalb Tagen in Farsi übersetzt worden. In Ländern wie dem Iran oder in vielen Drittweltländern gehe es dabei nur darum, Menschen zu ermöglichen, in Kontakt zu bleiben - "was ja unser eigentliches Ziel ist". Für Werbeeinnahmen sind diese Regionen wenig interessant. Einnahmen werden praktisch vollständig in den USA, Kanada, Mexiko, Europa und Australien generiert.
Wahrheit oder Fälschung?
Facebook selbst weist die Darstellung der Interviewpartnerin von The Rumpus zurück. "Dieses Interview enthält genau die Ungenauigkeiten und falschen Darstellungen, die man von einer anonymen Quellen zu erwarten hat. Dabei wollen wir es belassen", sagte Facebook-Sprecher Larry Yu dem US-Branchendienst Cnet. Der US-Branchendienst bezweifelt ebenso wie viele Kommentatoren im Blog The Rumpus die Echtheit des Interviews und der Angaben. Nicht zuletzt deshalb, weil die Interviewpartnerin dadurch Gefahr liefe, aus der Anonymität geholt zu werden. Der Name des Interviewers ist schließlich bekannt, so die Überlegung. Daher dürfte es kaum Probleme bereiten, die Interviewpartnerin anhand dessen Freundesliste bei Facebook zu identifizieren.
The Rumpus hingegen beharrt auf der Echtheit des Interviews. "Lange vor der Veröffentlichung stellte ich zu meiner Befriedigung fest, dass dieses Interview wirklich stattgefunden hat. Ich hätte es nicht gebracht, wenn es auch nur den geringsten Hinweis auf eine Falschmeldung gegeben hätte", hält Mitarbeiter Jeremy Hatch den Zweiflern entgegen.
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Facebook verstößt gegen europäische Datenschutzstandards
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Antwort #55 am:
28 Januar, 2010, 11:38 »
Deutsche Datenschützer gehen jetzt gegen Facebook vor. Im Dezember änderte die Social-Network-Plattform von einem Tag auf den anderen die Datenschutzeinstellungen seiner Mitglieder: Persönliche Daten der Mitglieder waren auf einmal öffentlich. Profilfotos etwa, die bislang nur Freunde sehen konnte, kann nun jeder Internetsurfer einsehen. Das können Nutzer nur noch rückgängig machen, indem sie ihr Profilfoto löschen. Eine Einwilligung seiner Nutzer holte Facebook nicht ein, auch wurden sie zuvor nicht benachrichtigt. Und das, obwohl Facebooks Datenschutzbeauftragter Chris Kelly im Sommer in einer Anhörung des US-Kongresses noch erklärt hatte, dass die meisten Facebook-Nutzer sensible Daten nur Freunden zeigen wollten.
Für den Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar steht fest: "Hier hat Facebook gegen die von Datenschützern wiederholt gegenüber den Unternehmen aufgestellte Forderung, datenschutz- und benutzerfreundliche Voreinstellungen zu schaffen, verstoßen." Schaar betont aber auch: "Die Kontrolle und die Ahndung solcher Verstöße ist sehr schwierig."
Weil Facebook in Deutschland noch keine Niederlassung hat, ist bislang auch keine Datenschutzbehörde für das Unternehmen formal zuständig. Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert will daher den Fall nun auf eigene Initiative aufgreifen. Er erklärt den Fall so: "Hier geht es darum, dass Daten gegenüber Dritten offengelegt wurden, ohne dass die Nutzer darüber informiert worden wären oder einwilligen hätten können. Damit geht es auch darum, ob die zweckgebundene Verwendung der Daten gewährleistet wird – und ob der Betreiber für die Nutzer transparent und nachvollziehbar handelt."
Facebook hat neuerdings einen kleinen Hinweis auf seine Datenschutzregeln in jedem Profil eingebaut. Außerdem verweist es bei Datenschutzproblemen derzeit auf das Datenschutzsiegel-Programm TRUSTe, an dem es teilnimmt. Weichert: "Das geht nicht, dass Facebook seine eigene Verantwortung an dieses Programm abgeben will. Sie sind selbst verantwortlich." Weichert will nun "Facebook anschreiben und Aufklärung darüber verlangen, inwieweit ihre Praktiken und Datenschutz-Policy mit "Safe Harbor" im Einklang steht." Die möglichen Sanktionen: Bußgelder bis hin zur Einstellung des Betriebs.
Damit ist der Fall nun auch Thema der transatlantischen Politik: Facebook ist Mitglied des so genannten "Safe Harbor"-Abkommens, das Ende der 90er-Jahre zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten nach mühsamen Verhandlungen abgeschlossen wurde. Es soll gewährleisten, dass europäische Kunden von amerikanischen Unternehmen grundsätzlich dasselbe Datenschutzniveau genießen wie bei europäischen Unternehmen. Die Unternehmen verpflichten sich, einen angemessenen Datenschutzstandard zu gewährleisten. Nach US-Gesetz müssen sie dieser Selbstverpflichtung nachkommen, ansonsten können sie bestraft werden.
Das Abkommen betrifft nur die amerikanischen Unternehmen, die in der Europäischen Union eine Niederlassung eingerichtet haben und technische Mittel wie Server verwenden, die in der EU stationiert sind. Weil Facebook Niederlassungen in Großbritannien und Frankreich betreibt, muss es sich wie auch Google an das Abkommen halten. Bei Verstößen wenden sich europäische Datenschützer an die Verbraucherschützer der Federal Trade Commission (FTC). Bei der FTC hatten sich auch im Dezember zehn Verbraucher- und Datenschutzorganisationen über Facebook beschwert – eine Entscheidung der FTC steht noch aus.
Mit der Durchsetzung des "Safe Harbor"-Abkommens steht es nicht zum Besten. Ein Gutachten des US-Beratungsunternehmens Galexia mit dem Titel "Der US Safe Harbor – Fakt oder Fiktion?" zeigte vor über einem Jahr, dass bei der Durchsetzung des Abkommens erhebliche Defizite bestehen: 206 der eingetragenen 1597 Unternehmen hatten etwa erklärt, Mitglied von Safe Harbor zu sein, waren es aber in Wirklichkeit gar nicht. Lediglich 348 Unternehmen erfüllten die Mindestvoraussetzungen des Abkommens.
Als Konsequenz hat Schaar die Beziehungen zu der amerikanischen Federal Trade Commission (FTC), die für die Kontrolle der Einhaltung der Safe-Harbor-Prinzipien zuständig ist, seither "erheblich verbessert": "In Gesprächsrunden und Informationsbeziehungen pflegen wir nun einen engeren Kontakt, sodass bestimmte Anliegen auch durchgesetzt werden." Allerdings bleibe immer die Frage, "wer das vor Ort kontrolliere. Denn es sei nicht möglich, dass seine Mitarbeiter in die USA reisten und dort eine Prüfung durchführten.
Die FTC machte ebenfalls im vergangenen Jahr einen Anfang: Sie klagte erstmals ein Unternehmen, den kalifornischen Internethändler "Balls of Kryptonite", wegen Falschangaben an. Die Firma hatte mehrere irreführenden Informationen angegeben, unter anderem die, Mitglied von "Safe Harbor" zu sein. Derzeit gibt es allerdings laut Galexia kein US-Gesetz, das dies ausdrücklich verbietet. Die Klage musste sich daher auf weitere Falschangaben beziehen. Ein kalifornisches Gericht hat der Firma inzwischen verboten, diese aufrechtzuerhalten. Weitere Sanktionen gab es nicht.
Schaar sagt denn auch schon fast resigniert: "Wenn es schon bei Unternehmen, die dem Safe-Harbor-Abkommen beigetreten sind, sehr schwierig ist, deutsche oder europäische Datenschutzstandards durchzusetzen, so ist es bei Unternehmen, die dem Abkommen nicht beigetreten sind, noch um einiges schwieriger. Für alle Fälle müssen hier Anpassungen erfolgen, die unseren Datenschutzstandards entsprechen."
Gleichwohl seien alle Unternehmen, die den europäischen Markt bedienten, auch darauf angewiesen, dass die Kunden ihnen vertrauten. Schaar: "Wenn der Zielmarkt in Europa ist, sind die Standards also zu beachten. Deshalb hat die Artikel-29-Gruppe der europäischen Datenschutzbehörden im Juni letzten Jahres eine Stellungnahme zum Datenschutz in sozialen Netzwerken beschlossen." Die Durchsetzung europäischen Rechts wird die europäischen Datenschützer auch weiterhin beschäftigen. Die erste Nagelprobe ist jetzt der Fall Facebook.
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Was Facebook über Nicht-Mitglieder weiß
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Antwort #56 am:
03 Februar, 2010, 17:35 »
Facebook ist oft auch über Nichtmitglieder überraschend gut informiert: So mehren sich die Meldungen von Lesern über Merkwürdigkeiten im Zusammenhang mit dem sozialen Netzwerk Facebook. Ein Leser, der noch keinen Facebook-Account hat, berichtet etwa, dass er von einem Bekannten eine Facebook-Einladungsmail erhalten habe. Diese enthielt unter anderem eine Vorschlagsliste mit Facebook-Mitgliedern, die der Empfänger vielleicht kennen könnte. Zum Entsetzen des Lesers waren ihm fast alle der vorgeschlagenen Personen bekannt, nicht aber seinem Freund, von dem er die Einladung erhalten hatte. Zu einigen der Kontakte sei nicht einmal durch eine gezielte Web-Recherche eine Verknüpfung herzustellen gewesen.
Wie also schafft Facebook das? Facebook sammelt auch über Nicht-Mitglieder Daten - mit Hilfe seiner Nutzer. So bietet zum Beispiel die Facebook-App für das iPhone bei der Einrichtung an, alle im Handy verfügbaren Kontakte an Facebook zu übertragen: "Wenn du diese Funktion aktivierst, werden alle Kontakte von deinem Handy (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) an Facebook gesendet". Bei der Einrichtung eines neuen Accounts bietet Facebook zudem an, das E-Mail-Konto des Neu-Mitglieds zu durchsuchen, um Freunde auf Facebook zu finden. Gibt man die E-Mail-Adresse sowie das Passwort seines Mail-Accounts an, durchforstet Facebook die Mailbox. Auch hierbei merkt sich Facebook die Adressen.
"Genau wie jedes andere Online-Adressbuch speichert auch Facebook die hochgeladenen Kontakte", erklärt das Unternehmen dazu auf Anfrage von heise online. Für den Anbieter ist das eine Dienstleistung: "Wenn Nutzer Kontakte hochladen und Einladungen verschicken, möchten sie informiert werden, wenn ihre Freunde sich auch registrieren." Auch könnten Freunde, die keine Mitglieder seien, über Ereignisse auf der Plattform informiert werden. "Die E-Mail-Adressen werden benötigt, um den Nutzern dies zu ermöglichen." Die Verantwortung für die Daten sieht das Unternehmen dabei beim Nutzer: "Es gehört zu unserem Service, diese Daten aufzubewahren, bis der Nutzer, der sie hochgeladen hat, sie löscht. Unter dem Fragezeichen-Symbol erläutern wir, wie ein Eintrag gelöscht werden kann und verlinken zu der entsprechenden Seite in den Privatsphäre-Richtlinien."
Denkbar ist auch, dass Facebook auf anderen Wegen eine Verknüpfung zwischen einem Benutzer und einem (Noch-) Nicht-Nutzer herstellt – etwa wenn ersterer nach dem Namen des zweiten sucht oder wenn beide etwas gemeinsam haben, zum Beispiel den Wohnort, die Schule oder den Arbeitgeber. Wie dem auch sei: Facebook kennt von Nichtmitgliedern zumindest die E-Mail-Adressen. Es verhalte sich wie ein "blinder Passagier auf dem sozialen Graphen des Nutzers", zitiert das Handelsblatt dazu Hendrik Speck, Informatik-Professor an der FH Kaiserslautern. Er fordert im Einklang mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix ein neues Datenschutzmodell. Bis es dazu kommt, wenn überhaupt, müssen sich die Facebook-Benutzer selber um die Pflege der von ihnen hochgeladenen Adressen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis kümmern. Auf einer gut versteckten Seite kann er sie löschen.
Die Anbieter sozialer Netzwerkdienste sind nicht die einzigen Unternehmen mit tiefen Einblicken in das soziale Netz seiner Nutzer. Auch die Mobilfunkunternehmen habe Einblicke in die sozialen Verknüpfungen ihrer Kunden. Der Netzwerkausrüster Comverse zum Beispiel wirbt ganz offen für seine "Innovation", mit der sich der soziale Graph der Mobilfunk-Nutzerschaft auf optimales Marketing hin auswerten lässt.
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Social Networks - unachtsam unter unechten Freunden
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Antwort #57 am:
08 Februar, 2010, 13:55 »
Agentur für Internetsicherheit sieht Gefahren für Job und Privatsphäre
Sie könnten der E-Mail den Rang ablaufen, doch viele Menschen gehen laut der europäischen Agentur für Internetsicherheit, Enisa, zu unvorsichtig mit sozialen Netzwerken um. Sie empfiehlt zum Schutz der Privatsphäre daher einige Regeln - die eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Fallstudien aus verschiedenen europäischen Ländern haben laut der European Network and information Security Agency (Enisa) gezeigt, dass einer beachtlichen Zahl an Social-Network-Nutzern nicht klar ist, welche Risiken für Sicherheit und Privatsphäre sie durch allzu große Freizügigkeit eingehen. Das betrifft nicht nur webbasierte Social Networks, sondern auch solche, die über das Mobiltelefon genutzt werden können.
Da Mobiltelefone heutzutage auch private und geschäftliche Daten und Passwörter für verschiedene Dienste speichern, kann ein verlorenes oder gestohlenes Gerät gravierende Folgen für den Besitzer und seine verknüpften Kontakte nach sich ziehen. Der wichtigste Schutz für die eigenen Daten ist deshalb laut Enisa der aufmerksame Umgang mit sozialen Netzwerken.
Selbstschutz im sozialen Netz
Im Bericht "Online as soon as it happens" hat Enisa deshalb eine Sammlung an Ratschlägen veröffentlicht, die zwar teils unbequem, aber durchaus sinnvoll sind. So sollte jederzeit bedacht werden, wer online gestellte Fotos, Videos und Informationen abrufen oder weitergeben könnte. Persönliche Daten oder Fotos anderer sollten ebenfalls nie ohne deren Einwilligung veröffentlicht werden, teils sei das rechtlich auch gar nicht erlaubt.
Alles was veröffentlicht werde, sollte als permanent betrachtet werden - schließlich können andere das Veröffentlichte kopieren, so dass es auch später in Suchmaschinen wieder auftaucht. Das kann auch durch veränderte Datenschutzeinstellungen oder Sicherheitsprobleme bei den Betreibern von sozialen Netzwerken passieren. Die Sicherheitseinstellungen des jeweiligen Social Network sollten im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre gewählt werden - wer kann die Fotos sehen, wer darf einen kontaktieren und wer Kommentare schreiben?
Auch Kriminelle sind interessiert
Informationen wie Adressen, Geburtsdaten oder Kontoinformationen sollten niemals im Social-Network-Profil zu finden sein, da sie von Kriminellen missbraucht werden könnten - insbesondere wenn sie Zugang zum Account erlangen. Auch deshalb sei es ratsam, nicht den eigenen Namen im Profil zu nutzen, sondern ein Pseudonym. Nur enge Kontakte wissen dann, wer sich dahinter versteckt.
Freunde sollten mit Bedacht gewählt werden. Entsprechend gelte es, keine Freundesanfragen von Unbekannten anzunehmen. Niemand sollte sich verpflichtet fühlen, jemanden in die eigene Freundesliste aufzunehmen; stattdessen sollte die Anfrage freundlich abgelehnt oder einfach ignoriert werden. Auch erwünschte Freundesanfragen sollten mit Vorsicht behandelt werden - handelt es sich wirklich um die erwartete Person oder um jemanden, der es nur vorgibt zu sein?
Privates und Berufliches trennen
Zum Schutz des eigenen Rufs und der Karriere sollten geschäftliche und private Kontakte nicht gemischt werden. Es gebe zudem keine Kontrolle darüber, was Freunde oder Familie unbedacht über einen schreiben könnten, das beim Chef, den Kollegen oder Geschäftspartnern vielleicht schlecht ankomme. Aus dem gleichen Grunde sollte auch aufgepasst werden, keine vertraulichen oder kompromittierenden Informationen über den eigenen Arbeitsplatz zu veröffentlichen.
Ratsam sei es auch, sich mit einer privaten und nicht mit der Firmen-E-Mail-Adresse anzumelden, aus der fremde Personen Rückschlüsse auf den Arbeitgeber ziehen könnten. Selbst Fotos, die den Nutzer vor dem Unternehmensgebäude oder einem Firmenlogo zeigen, sollten nicht veröffentlicht werden. Es könnte Fremden sonst erleichtern, mehr als gewünscht über den Nutzer herauszufinden.
Handy nicht aus den Augen verlieren
Wer auch unterwegs auf soziale Netzwerke zugreift, sollte das eigene Mobiltelefon nicht aus den Augen lassen - und wie bei der Nutzung auf fremden Rechnern oder öffentlichen Internetterminals das Passwort nicht auf dem Gerät speichern. Mobiltelefone lassen sich zu leicht entwenden, warnt das Enisa, Passworte sollten deshalb auf jeden Fall aus dem Gedächtnis eingegeben werden. Dritte könnten ansonsten Zugang erlangen und Irritationen bis verheerenden Schaden verursachen.
Ob Social Network, Webmailer oder Instant Messenger, generell sollte an fremden Rechnern aufgepasst werden, ob Keylogger oder auch nur die einfache Login-Automatik von Browsern das Passwort speichern. Zudem sollten Logout-Funktionen von Onlinediensten genutzt werden, damit nicht Dritte im Anschluss auf den ungeschützten Account zugreifen können. Zudem sollten in der Nähe befindliche Personen im Auge behalten werden - wirklich private Dinge sollten auch ohne allzu neugierige Beobachter im Privaten betrachtet oder geschrieben werden.
Um nicht zu viel von sich preiszugeben, sollten ortsbezogene Dienste (Location based services) deaktiviert bleiben, wenn sie gerade nicht genutzt werden.
Der komplette Report Online as soon as it happens findet sich auf der Enisa-Webseite zum kostenlosen
Download
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Deutsche Datenschützer nehmen Facebook ins Visier
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Antwort #58 am:
13 Februar, 2010, 09:18 »
Deutsche Datenschützer prüfen derzeit, ob Facebook gegen das Safe-Harbor-Abkommen zum Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den USA verstößt. Facebook hatte im Dezember die Datenschutzeinstellungen geändert. Seither ist beispielsweise das Profilfoto grundsätzlich öffentlich. So sollen auch Nutzer mit verwechselbaren Namen wie etwa "Helmut Müller" eindeutig von ihren Freunden identifiziert werden können. Die Datenschützer gehen davon aus, dass Facebook den europäischen Datenschutzregeln nicht entspricht.
Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert hat sich Anfang Februar mit einem Schreiben an Facebook gewandt, das heise online vorliegt. Demnach soll das Unternehmen bis Anfang März unter anderem mitteilen, mit welchen Maßnahmen es den Anforderungen des Safe-Harbor-Abkommens nachkommt. Insbesondere will der Datenschützer wissen, wie Personen informiert werden, die selbst nicht Mitglied bei Facebook sind, deren Daten aber dennoch verarbeitet werden.
Die Datenschützer wollen auch wissen, ob Facebook verhaltensbezogene Dienste ("Behavioral Targeting Services") für Werbezwecke nutzt und ob die Nutzer darüber informiert werden. Facebook soll ebenfalls mitteilen, ob das Unternehmen Informationen über Nutzer oder ihr Verhalten an Dritte weitergibt, damit diese zielgruppenbezogene Werbung betreiben können. Außerdem möchten die Datenschützer wissen, wie Facebook sicherstellt, dass sich solche Drittanbieter an die Safe-Harbor-Prinzipien halten.
Da Facebook am Donnerstag eine erste deutsche Niederlassung in Hamburg eröffnet hat, um die nach eigenen Angaben 7,5 Millionen deutschen Nutzer besser betreuen zu können, ist künftig der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar, für den Fall zuständig. Caspar will mit seinem schleswig-holsteinischen Kollegen zusammenarbeiten. "Im Prinzip haben wir die gleiche Problematik wie bei Google", sagte Weichert. "Im Vordergrund steht hier ein gemeinsames Vorgehen gegen Datenschutzignoranten, als die sich die Leute von Facebook bisher profilierten."
Facebook will mit den Datenschützern kooperieren. Die überwältigende Mehrheit der Nutzer habe Informationen wie Profilbild, Name oder die Identität der Freunde ohnehin allen zugänglich gemacht, erklärte ein Sprecher gegenüber heise online. Das Unternehmen arbeite "eng" mit den Datenschutzbehörden "in vielen Ländern" zusammen. Diese Kontakte seien "sehr hilfreich"; Facebook würde sich daher "freuen", mit dem schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten "ähnlich konstruktiv" zusammenzuarbeiten.
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Hausbesetzung per Facebook: Polizei löst Party auf
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Antwort #59 am:
14 Februar, 2010, 20:18 »
Die Organisatoren der Facebook-Gruppe "Jugend gegen die Banken" in Mayfair, London wollten eigentlich "nur" mit rund 400 Personen eine Villa der Bank HSBC für ihre Zwecke "ausleihen". Am Ende kamen mehrere tausend Jugendliche.
Mit so viel Zuspruch hatte offenbar niemand gerechnet. Letzte Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag sollen bis zu 5000 Personen der Aufforderung im sozialen Netzwerk Facebook gefolgt sein, eine Villa anlässlich einer spontanen Feier zu besetzen. Die verantwortlichen Teenager mussten aber schnell einsehen, dass ihnen die Angelegenheit über den Kopf gewachsen war. Das aggressive Auftreten der britischen Polizei brachte das Fass dann zum Überlaufen, berichteten die Beteiligten dem Guardian.
Einsatzkräfte der Feuerwehr, Sanitäter und der Polizei standen um ca. 23 Uhr außerhalb des Gebäudes und benutzten ein Megafon, um die Eindringlinge dazu aufzufordern, die besetzte Villa zu verlassen. Ein Polizeisprecher gab bekannt, sie hätten Bedenken gehabt, das alte Gebäude könnte dem Ansturm auf Dauer nicht gewachsen sein. Nachdem die ersten Steine und leeren Flaschen als Antwort flogen, beschloss man die Party zu entern. Zwar hätte man sich auf alle Eventualitäten vorbereitet, es sei aber zu keinen Festnahmen oder Gewalttätigkeiten gekommen.
Einer der Organisatoren erzählte, die Polizei sei dennoch bei ihrem Einsatz außergewöhnlich aggressiv vorgegangen. Sein Freund berichtet, dass manche Besucher den Polizisten eine Szene machen wollten. Sie hätten sich aber schnell wieder beruhigt. Erst recht als sich die Londoner Polizei so verhielt, als müsste man einen Aufstand niederschlagen.
Das Szenario hatte anfangs völlig harmlos begonnen. Zwei britische Jugendliche hatten über Facebook dazu eingeladen, es sich in einer Villa in der Park Lane gemütlich zu machen. Man glaubte, das Gebäude gehöre dem Management der HSBC Bank. Die Besitzverhältnisse wurden aber bisher noch nicht bestätigt. Man sei durch ein offenes Fenster in das Gebäude eingedrungen. In Großbritannien seien derartige Hausbesetzungen nicht illegal, so einer der Organisatoren weiter. Die Gruppe bei Facebook wuchs rapide an. Fast jede Minute soll ein Mitglied der mittlerweile gelöschten Gruppe beigetreten sein. Aus den geplanten 400 Partygästen sind am Ende rund 5000 geworden. Zirka 3500 Personen hatten für den Abend zugesagt und jeweils ihren Freunden Bescheid gesagt. Die Polizisten sprachen indes von nur 2000 anwesenden Personen. Selbst für ein großes mehrstöckiges Gebäude war das deutlich zu viel.
Am Ende wurden alle Eindringlinge schlichtweg des Platzes verwiesen und das Grundstück komplett geräumt. "Sie wussten nicht, dass wir für die Party und das Chaos um uns herum verantwortlich waren", so einer der beiden Macher. Derzeit wird polizeilich nach den Verantwortlichen des Desasters gesucht.
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