Autor Thema: Computer-Geschichte...  (Gelesen 8976 mal)

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Vor 25 Jahren: Windows 3.0 erscheint
« Antwort #75 am: 22 Mai, 2015, 14:09 »
Am 22. Mai vor 25 Jahren präsentierte Bill Gates Windows 3.0 unter dem Slogan "Witness the Transformation". Windows 3.0 transformierte Microsoft von einem Software-Anbieter unter vielen zu einem Konzern mit Monopolstellung.



Ton, Kamera, Licht, Action! mit einer 2,5 Millionen Dollar teuren Show, die per Satellit in sechs weitere US-Städte und ins kanadische Toronto übertragen wurde, präsentierte Bill Gates die grafische Oberfläche Windows 3.0. Zu krachender Stampfmusik zeigte Gates im City Center Theater in New York, wie man Fenster verschiebt, Icons anklickt und den Bildschirm-Hintergrund verändert. Farben! Fonts! Sexy aussehende Schaltflächen! Nach langen Jahren abseits der Öffentlichkeit zeigte sich Microsoft-Mitgründer Paul Allen vor den Kameras und demonstrierte seine Software ToolBook: Programmieren mit Windows 3.0 ist "kinderleicht".

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20 Jahre Fast Ethernet
« Antwort #76 am: 14 Juni, 2015, 10:53 »
Wer heute an Vernetzung denkt, der denkt an Ethernet und Sternverkabelung mit Switches, Patchkabeln und Steckern, deren Plastiknasen leicht abbrechen. Das war nicht immer so, denn erst mit dem Standard für 100Base-TX wurde Ethernet massentauglich.



Einen Computer ins LAN zu hängen ist heute so einfach wie ihn mit Strom zu versorgen: Der RJ45-Stecker am einen Ende des Patchkabels kommt in die Buchse am Rechner, der Stecker des anderen Endes in die Wandbuchse oder in den Switch und schon läuft's. Vor zwei Dekaden war das noch etwas komplizierter – bevor das Fast Ethernet standardisiert wurde.

Ethernet war zu Beginn organisiert wie Funk. Im Namen steckt noch die Bezeichnung Äther. CSMA/CD hieß das Protokoll: Wer Daten senden will, horcht ins Kabel (Carrier Sense), wer senden will, sendet (Multiple Access), hört aber, ob jemand anderes gleichzeitig sendet (Collision Detect). Alle Stationen teilen sich den Übertragungskanal (Shared Medium). Kommt es zu einer Kollision, müssen beide Teilnehmer warten und es später erneut probieren. Diese Methode wurde aus dem ALOHA-Netz entlehnt.

Bei Ethernet hingen alle Stationen bus-artig am gleichen Draht. Das war zunächst ein dickes Yellow Cable (RG8-Koaxkabel, 10Base-5), das später von einem dünneren Thinwire (RG58, 10Base-2) abgelöst wurde. Das dicke Kabel musste für den Anschluss einer Station angebohrt werden, um durch die Abschirmung auf den eigentlichen Draht zu gelangen – was den Hohepriestern der IT-Abteilung vorbehalten war. Zwischen Yellow Cable und Netzwerkkarte vermittelte eine MAU (Media Attachment Unit).

Mit Thinwire gab es dann fertig konfektionierte Kabel unterschiedlicher Länge, BNC-Steckern und T-Stücken. Der Fuß des T-Stücks kam an die Netzwerkkarte, die Arme nahmen Kabelenden auf, die zu den benachbarten Stationen führten. Wie beim Yellow Cable mussten die Enden einer Thinwire-Strecke mit Abschlusswiderständen terminiert werden, damit die Wellen nicht reflektiert und damit die Datensignale unlesbar wurden. Stichstrecken und Abzweigungen waren verboten. Der Standardfehler war, das Kabel an der letzten Station direkt in die Netzwerkkarte zu stecken, ohne T-Stück und Abschlusswiderstand. Bei einem Wackelkontakt in der Mitte zerfiel das Netzwerk in zwei Hälften: Die Nutzer auf einer Seite ärgerten sich dann, dass der Server auf der anderen schon wieder nicht erreichbar war.

Einer unter vielen

Zum Ethernet mit Thinwire gab es vor zwanzig Jahren zahlreiche Alternativen: So propagierte IBM beispielsweise den Token Ring, bei der jede Station auf ein Frei-Token warten musste, bevor sie senden durfte. Kollisionen waren ausgeschlossen und nach jeder Aussendung eines Datenpaketes musste der Sender ein neues Frei-Token erzeugen. Um die fehleranfällige Bus-Verkabelung von Thinwire zu ersetzen, wurde mit 10Base-T ein Ethernet über Twisted-Pair-Kabel mit RJ45-Steckern standardisiert. Dieses heute noch gebräuchliche Kabel enthält vier Paare verdrillter Adern, von denen 10Base-T nur zwei Paare nutzte. Der Vorläufer StarLAN funktionierte sogar über ein einziges Paar, also das gleiche Medium, das auch Analogtelefone verwenden.

10Base-T wurde sternverkabelt, mit einem passiven Hub in der Mitte. Diese Hubs hatten zu Anfang fast immer auch einen BNC-Verbinder, an den sich ein Thinwire-Netz anschließen ließ. Um 1:1 durchgeschaltete Kabel nutzen zu können, hatten PCs und andere Endpunkte eine andere Belegung als die Hubs. Wollte man diese zusammenschalten, war ein gekreuztes Kabel nötig oder ein umschaltbarer beziehungsweise designierter Port. Auch hier lag eine häufige Fehlerquelle, weswegen bei Fast Ethernet schnell die automatische Erkennung und Umschaltung (MDI-X) nachgerüstet wurde.

Weil 10Base-T immer noch als Shared Medium arbeitete, war durch das Zugriffsprotokoll CSMA/CD der nutzbare Durchsatz trotz einer Rohdatenrate von 10 MBit/s (das 10 in 10Base-T) auf rund 40 Prozent begrenzt: Mehr als etwa 4000 kBit/s oder 500 kByte/s gingen nicht durchs Kabel, was aus heutiger Sicht wenig ist, denn viele DSL-Zugänge liefern im Downstream mehr.

Endlich einfach und schnell

Fast Ethernet (100Base-TX) nutzte die gleiche Verkabelung wie 10Base-T. Mit aktiven Komponenten – Switches statt Hubs – und der Verkabelung mit vier Adern wurde gleichzeitiger Datenverkehr in beide Richtungen möglich (Full duplex). Ein verdrilltes Aderpaar diente dabei zum Senden und ein weiteres Paar zum Empfangen. So konnte nicht nur die Kollisionserkennung entfallen, sondern Ethernet auch das Problem der Sättigung bei zu hoher Auslastung auf dem Kabel überwinden: Der maximale Nutzdurchsatz kletterte auf 94 MBit/s, also rund 11,5 MByte/s.

Die Standardisierung als IEEE-Norm 802.3u vor genau 20 Jahren bildete dann die Grundlage dafür, dass Produkte verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können. Der Preisrutsch setzte ein: Anno 1995 kostete eine Fast-Ethernet-PCI-Karte 500 DM, also 256 Euro, heute nicht mal 4 Euro.

Fast Ethernet konnte sich auch deswegen gegen konkurrierende Techniken wie TCNS oder FDDI durchsetzen, weil es abwärtskompatibel war: Am selben Switch ließen sich mit denselben Kabeln Netzwerkadapter mit 10 MBit/s und 100 MBit/s betreiben. Aktuelle Switches für Firmen transportieren sogar 10.000 MBit/s übers Twisted-Pair-Kabel. Und die Ethernet-Evolution ist noch lange nicht zu Ende. Wer sich für Details des Ethernet-Gesamtstandards interessiert, der von 10 MBit/s bis 100 GBit/s reicht, hat einiges zu lesen: Die aktuelle, gratis erhältliche Version IEEE 802.3-2012 besteht aus sechs PDF-Dateien von zusammen 3748 Seiten plus drei Nachträgen.

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30 Jahre Amiga: Der Rechner, der die Heimcomputerszene aufmischte
« Antwort #77 am: 23 Juli, 2015, 13:46 »
Heute vor 30 Jahren stellte Commodore den Amiga 1000 vor und damit die Heimcomputerszene auf den Kopf ... für manche sogar bis heute.



Der Amiga 1000 war der größte Schritt vom 8-Bit- in den 16-Bit-Bereich: Standard-Auflösung von 320 × 256 in 32 Farben (gleichzeitig; 4096 im Hold&Modify-Modus) – da konnte selbst der direkte Konkurrent Atari ST nicht mithalten.

Also betonte Commodore bei der Vorstellung im New Yorker Lincoln Center vor allem die Multimediafähigkeiten des Rechners: Die Firma ließ keinen Geringeren als Pop-Art-Künstler Andy Warhol die überlegenen Fähigkeiten des Amiga demonstrieren, indem er Live-Bilder von Sängerin Debbie Harry am Amiga im Popart-Stil verfremdete.

Neben einer feierlichen Deutschland-Vorstellung in der Alten Oper in Frankfurt am Main war er einer der Stars auf der ersten eigenständigen CeBIT 1986. Oder wie jeamand im Heise-Forum umschrieb: "Der Amiga jedenfalls war 1985 etwa wie ein Stück Hardware, das man in der Wüste von Nevada aus einem abgestürzten UFO geborgen hatte.“ Die Redakteure der c't formulierten es hingegen beim Test in Ausgabe 1/86 etwas zurückhaltender: "Neben einer hohen Auflösung besticht der Commodore-Rechner dank zusätzlicher Hardware durch eine in dieser Klasse konkurrenzlos schnelle Grafik.“

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30 Jahre Windows: Der lange Weg zum Durchbruch
« Antwort #78 am: 20 November, 2015, 18:29 »
Auf den Tag vor 30 Jahren präsentierte Microsoft in den USA Windows 1.01, begleitet von der größten Werbekampagne der jungen Firma. Nach mehreren weiteren Anläufen wurde Windows schließlich zum erfolgreichsten Produkt von Microsoft.


Vor genau 30 Jahren schaltete Microsoft in allen US-amerikanischen Computerzeitschriften eine achtseitige Beilage, die erklären sollte, was das 95 US-Dollar teure Programm Windows 1.01 (international 1.03) eigentlich soll. Dieses Microsoft Windows war der dritte Versuch, auf dem IBM-PC einen graphischen Desktop zu installieren, nach Vision von Visicorp im Januar 1984 (495 US-Dollar) und GEM von Digital Research im September (399 US-Dollar). Die Konkurrenz spottete über den Billigheimer, allen voran Apple, das mit der Lisa (1983, 16.995 US-Dollar) und dem Macintosh (1984, 2500 US-Dollar) zwei komplette Computer mit einer solchen Oberfläche verkaufte. Xerox hatte mit dem Xerox Star im Mai 1981 zwar den Urahn aller Desktops in den Markt geschickt, doch war der Verkauf des 40.000 US-Dollar teuren Rechners bereits eingestellt, als die erste Windows-Version erschien.

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25 Jahre Linux: Das Jedermann-Betriebssystem
« Antwort #79 am: 25 August, 2016, 15:23 »
Vor genau 25 Jahren sprach ein damals unbekannter finnischer Student erstmals davon, an einem eigenen, freien Betriebssystem zu arbeiten. Niemand ahnte, dass es sich zum meistbenutzten und -portierten Betriebssystem entwickeln würde.

Nur für i386-PCs mit AT-Bus-Festplatte geeignet und ganz sicher nicht portierbar auf andere Rechnerplattformen, so kündigte der finnische Student Linus Torvalds am 25. August 1991 sein selbst geschriebenes Unix-artiges Betriebssystem auf der Mailing-Liste von Minix an. Es dauerte nur bis zum 17. September, bis die erste Version 0.01 fertig war und jedermann den Quellcode herunterladen konnte.

In den nächsten 25 Jahren wurde Linux zum wohl meist portierten Quellcode nach "Hello World", das praktisch jedermann benutzt, der nicht zufällig auf einer einsamen Insel gestrandet ist. In welchen alltäglichen Geräten Linux heute – oft von den Anwendern unbemerkt – ganz selbstverständlich eingesetzt wird, hat c't anlässlich des Geburtstags einmal zusammengestellt (siehe unten).

Nicht-Linux-Anwender gibt es kaum mehr, lediglich noch ein paar hundert Millionen Widerständler, die darauf beharren, auf ihrem Desktop-PC anstatt ebenfalls Linux ein gewissen proprietäres Betriebssystem zu benutzen. Vielleicht ist der 25 Geburtstag von Linux ein guter Zeitpunkt, die eigene IT-Landschaft zu bereinigen und Linux endlich auch auf dem PC zu installieren.

Zum 25. Geburtstag lesen Sie auf c't einen ausführlichen Hintergrund-Bericht:

    Vom Nerd-Spielzeug zum Allround-Betriebssystem

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15 Jahre Windows XP
« Antwort #80 am: 25 Oktober, 2016, 12:30 »
"Ab heute wird alles leichter", so lautete Microsofts Versprechen, als am 25. Oktober 2001 Windows XP erschien, musikalisch untermalt von Madonnas "Ray of Light". Es dauerte aber einige Jahre, bis das Versprechen tatsächlich eingelöst wurde.



Windows XP (abgeleitet von "eXPerience"), das heute 15 Jahre alt wird, spielte unter all den Windows-Versionen, die Microsoft je herausbrachte, eine ganz besondere Rolle. Denn zuvor waren Windows-Versionen mit "New Technology" (NT) Firmenkunden vorbehalten, während sich Privatleute mit den Abstürzen und Aussetzern typischer Windows-9x-PCs herumschlagen mussten. Doch XP wurde der gemeinsame Nachfolger der letzten 9x-Version "Millienium Edition" sowie von Windows 2000 – endlich wurde NT-Technik für alle angeboten.

Windows-Hype-Cycle

Was dann folgte, beschreibt den typischen Hype-Zyklus erfolgreicher neuer Betriebssystemversionen aus Redmond. Anfangs überwog die Skepsis: Die Luna-Oberfläche wurde als Teletubbie-Optik geschmäht und die Zwangsaktivierung verursachte einen riesigen Aufschrei. Letztere hebelte so mancher auf eigene Faust aus, indem er Firmenversionen ohne passende Lizenz einsetzte (FCKGW, Sie wissen schon). Zudem galt XP als ressourcenhungrig und platzgierig – immerhin belegte es rund 2 GByte auf der Platte.

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20 Jahre IEEE 802.11: WLAN feiert Geburtstag
« Antwort #81 am: 27 Juni, 2017, 18:30 »
Kaum eine Spezifikation hat die Welt so verändert wie WLAN. Gestern feierte der Standard seinen 20. Geburtstag.

Die Entstehungsgeschichte der WLAN-Technik kennt mehrere Meilensteine und je nach Feierlaune kann man sich einen aussuchen. Wer an die übergreifende IEEE-Spezifikationen der Familie 802.11 denkt, an die IEEE Working Group, findet erste WLAN-Ursprünge im September 1990 – da konnte man bereits 2010 das 20jährige WLAN-Jubiläum feiern und vor zwei Jahren das 25-jährige. Die allererste WLAN-Spezifikation verabschiedete die IEEE aber Ende Juni vor 20 Jahren. Seitdem hat sich viel getan und die Spezifikation wurde zum Standard, der kaum wegzudenken ist. Heute finden sich WLAN-Chips in einer Vielzahl von Endgeräten.

Router mit integrierten WLAN-Access-Points bringen das Internet kabellos ins Haus. Freie WLAN-Hotspots stellen Internetzugang in Cafés, Flughäfen, Hotels, auf Messen und an vielen weiteren Orten zur Verfügung. Freifunker versorgen mit Sektorantennen riesige Areale bei öffentlichen Veranstaltungen. Doch der Weg bis dahin war lang.

Kabellose Kinderschuhe

Im Jahr 1985 entschied der US-Telekommunikationsregulierer FCC drei Frequenzbänder zur lizenzfreien Nutzung freizugeben. Dabei handelte es sich schon um die heute gebräuchlichen Frequenzen bei 2,4 und 5,8 GHz und in den USA im ISM-Bereich bei 900 MHz. Die Freigabe führte jedoch zunächst nicht zu einem Funknetz-Boom. Firmen begannen zunächst mit Eigenentwicklungen auf den Markt zu bringen. Mangels Standard waren die Systeme jedoch inkompatibel zueinander.

Ende der 80er-Jahre wollte die US-amerikanische Firma NCR Kassensysteme kabellos in Netzwerke einbinden. Mangels herstellerübergreifendem Standard beauftragte die Firma ihren Ingenieur Victor Hayes einen solchen zu entwickeln und zu etablieren. Dieser ging auf den Ingenieursverband IEEE zu, dessen 802.3-Komitee bereits den Ethernet-Standard begründet hatte. Das 802.11-Komitee wurde gegründet, dessen Vorsitzender Hayes 10 Jahre lang sein sollte.

Im Juni 1997 stellte das Komitee die erste offene und daher herstellerübergreifende 802.11-Spezifikation fertig. Sie legte eine Datenrate von 2 MBit/s fest und zudem die heute bei WLAN nicht mehr gebräuchlichen Frequenzspreizverfahren DSSS und FHSS. Neben dem 2,4-GHz-Band war auch ein Teil des Infrarotspektrums definiert. Eine Idee, die sich nie durchgestzt hat.

Laufen lernen

Trotz 802.11 gab es Inkompatibilitäten zwischen den Geräten unterschiedlicher Hersteller. Deshalb gründeten im August 1999 sechs große Firmen, darunter Nokia und Cisco, die Wireless Ethernet Compatibiility Alliance (WECA). Die Organisation prüft, ob sich WLAN-Geräte standardkonform verhalten und somit herstellerübergreifend funktionieren. Nach bestandener Prüfung gibt es ein Zertifikat. Seit 2002 heißt die Organisation Wi-Fi Alliance.

Die im Komitee beteiligten Firmen trieben die Entwicklung unmittelbar voran. Bereits im Dezember 1999 wurde 802.11b mit 11 MBit/s Bruttodatenrate verabschiedet. Auf dieser Basis gelang der WLAN-Technik der Durchbruch. Wenig später folgte mit 802.11a der Grundstein für die Nutzung im 5,8-GHz-Band mit 54 MBit/s. Ab dem Jahr 2000 begann der WLAN-Boom. Als einer der ersten Hersteller bot Apple WLAN als optionale Erweiterung für iBooks an.

Der WLAN-Boom

802.11 hat eine Erfolgsgeschichte geschrieben: Im Sog der 802.11b-Verbreitung etablierten sich erste öffentliche WLAN-Hotspots. Im Jahr 2002 zählte das Marktforschungsunternehmen IDC 1150 Hotspots in Westeuropa. 2009 waren es schon mehr als 70 000. Heute sind es laut Cisco weltweit über 64 Millionen.

Seit 1997 sind zehn neue Entwicklungsstufen der WLAN-Technik hinzugekommen und die jüngsten Spezifikationen legen Rahmenbedingungen für bis zu 6,9 GBit/s. Ein Großteil der internetfähigen Geräte kommt mit einem WLAN-Chip auf den Markt. Der Standard ist zusammen mit Breitband-Internetverbindungen in Privathaushalte eingezogen und ein WLAN-Router ist so normal wie eine Mikrowelle.

Die enorme Verbreitung, ständige Weiterentwicklung und weltweite Kompatibilität machen WLAN zu einer einzigartigen Technologie, ohne die das Internet wohl nicht das wäre, was es heute ist. Wir wünschen alles Gute zum Geburtstag!

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Vor 20 Jahren: Microsoft rettet Apple
« Antwort #82 am: 06 August, 2017, 14:35 »
Am 6. August 1997 leitete der damalige "iCEO" Steve Jobs eine überraschende Wende im Umgang mit dem ehemaligen Erzrivalen ein, die Apple das wirtschaftliche Überleben sichern sollte.

Es war totenstill, als Steve Jobs während der Eröffnungsrede zur Macworld Expo in Boston andeutete, wie es mit Apple weitergehen werde. Das Unternehmen machte damals große Verluste und stand – heute kaum noch vorstellbar – kurz vor der Pleite. Es brauchte dringend Geld.

150 Millionen in Aktien

Jobs gab eine verblüffende Allianz bekannt: Der einstige Erzfeind Microsoft werde 150 Millionen US-Dollar in Apple-Aktien investieren. Die Besucher buhten und pfiffen. Der erst wenige Monate zuvor zu Apple zurückgekehrte Gründer und neue Interims-CEO setzte sich darüber hinweg und erklärte, es handele sich um Vorzugsaktien, also Aktien ohne Stimmrecht. Daraufhin waren die Gäste auf der Macworld-Keynote wieder etwas milder gestimmt.

Dass der damalige Microsoft-Chef und einstige Erzfeind von Jobs Bill Gates am Abend per Videokonferenz hinzugeschaltet wurde, konnten viele aber kaum fassen.

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