Autor Thema: Microsofts Virtual PC / XP-Modus von Windows 7  (Gelesen 9288 mal)

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Windows 7: Neuer XP-Modus ab sofort verfügbar
« Antwort #15 am: 06 Mai, 2009, 12:26 »
Microsoft hat mit etwas Verspätung den neuen "XP Modus" für Windows 7 in Form einer Betaversion verfügbar gemacht. Er soll den Betrieb von XP-Anwendungen in einer Virtuellen Maschine ermöglichen, was vor allem kleinen Unternehmen hilft.

Der XP Modus schafft eine virtuelle Umgebung auf Basis von Virtual PC, Microsofts Virtualisierungstechnologie für Client-Betriebssysteme. Darin läuft eine vorab aktivierte voll lizenzierte Version von Windows XP mit Service Pack 3. Künftig soll der XP Modus auch auf neuen PCs mitgeliefert werden und steht mit der finalen Ausgabe von Windows 7 den Nutzern der Varianten Professional, Enterprise und Ultimate zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Wer den XP Modus einsetzen will, muss allerdings beachten, dass dazu prozessorseitige Unterstützung für Virtualisierung vorhanden sein muss, was nicht bei allen CPUs gewährleistet ist. Microsoft hat deshalb ausführliche Informationen veröffentlicht, mit denen der Anwender feststellen kann, ob sein Prozessor über die entsprechenden Technologien verfügt.

Der Konzern verweist dabei auch auf Tools von AMD und Intel, mit denen sich taugliche CPUs identifizieren lassen. Gleichermaßen informiert Microsoft auch, wie die Hardware-Virtualisierung im BIOS eingeschaltet werden kann, wenn sie denn vorhanden ist.

Mit dem XP Modus für Windows 7 lassen sich virtualisierte Anwendungen direkt vom Desktop über Verknüpfungen starten. Sie werden dann in einem ganz normalen Fenster von Windows 7 angezeigt und nicht etwa in einer im Fenster laufenden virtuellen Maschine.

Da der XP Modus die virtuelle Maschine mit XP nicht vollständig vom Host-Betriebssystem abschottet, muss das ältere Betriebssystem dennoch in vollem Umfang vor möglichen Sicherheitsrisiken geschützt werden. Ein Antivirus-Programm und weitere Schutzmaßnahmen sind also nicht nur für Windows 7 selbst notwendig, sondern auch für das virtuelle Windows XP.

Aus diesem Grund ist der XP Modus wirklich nur für kleine Unternehmen und erfahrene Privatanwender geeignet. Unternehmen sollten sich nicht auf die Lösung verlassen, sondern laut Microsoft lieber auf die speziell für ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Produkte App-V und Med-V zurück greifen.

Weitere Informationen:

    * Hardware-Anforderungen
    * BIOS-Konfiguration
    * Häufig gestellte Fragen


Download:

    * Windows Virtual PC Beta (4,9 Mb, 32 Bit)
    * Windows XP Modus Beta (446 Mb, 32 Bit)

    * Windows Virtual PC Beta (5,7 Mb, 64 Bit)
    * Windows XP Modus Beta (446 Mb, 64 Bit)

Quelle : http://winfuture.de

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Windows 7: Parallels plant Alternative zum XP Modus
« Antwort #16 am: 06 Mai, 2009, 17:05 »
Der Softwarehersteller Parallels entwickelt derzeit eine neue Virtualisierungslösung, mit der Anwender Windows XP-Programme problemlos unter Windows 7 einsetzen können sollen. Das Produkt soll offenbar direkt mit Microsofts XP Modus für Windows 7 konkurrieren.

Parallels lädt alle interessierten Anwender ein, sich für das Beta-Programm der Software anzumelden. Noch nennt das Unternehmen aber keine ausführlichen Details und auch keinen Namen oder einen Einführungstermin. Wahrscheinlich soll das Produkt aber rechtzeitig zum Erscheinen der finalen Ausgabe von Windows 7 fertig werden.

Parallels nutzt angeblich für die neue Software seinen höchst leistungsfähigen Hypervisor sowie eine Reihe anderer Technologien, um so den parallelen Betrieb mehrerer Betriebssysteme und ihrer Anwendungen zu ermöglichen. Einige davon kommen schon jetzt bei Parallels Desktop for Mac zum Einsatz, mit dem sich Windows-Anwendungen auf Apples Mac OS X ausführen lassen.

Das Unternehmen will bei dem neuen Tool auch seinen Parallels Transporter einsetzen, mit dem man einen echten PC zu einer virtuellen Maschine migrieren lassen kann, wobei Anwendungen und Daten erhalten bleiben. Außerdem soll 3D-Grafikunterstützung mit ausreichender Leistung geboten werden.

Damit würde sich die Software entscheidend vom auf Virtual PC basierenden XP Modus für Windows 7 unterscheiden. Dessen 3D-Fähigkeiten fallen eher dürftig aus, schließlich soll die Software vor allem dem Betrieb von älteren Büroanwendungen dienen.

Quelle : http://winfuture.de

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Windows Virtual PC - alle Details und Tipps & Tricks
« Antwort #17 am: 12 Mai, 2009, 15:58 »
Zeitgleich mit dem Release Candidate von Windows 7 hat Microsoft eine neue Vorabversion der Virtualisierungs-Software Virtual PC veröffentlicht. Der Clou für Windows-7-Tester: Sie erhalten Windows XP gratis als virtuellen PC. Wir stellen Ihnen den neuen Virtual PC vor und liefern Tipps und Tricks.

Virtual PC 2007 wird durch Windows Virtual PC abgelöst werden. Microsoft hat eine Beta-Version von Windows Virtual PC zeitgleich mit der Veröffentlichung des Release Candidate von Windows 7 zum Testen freigegeben.


Vorerst ist Windows Virtual PC nur für Windows 7 verfügbar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die finale Version auch mindestens für Windows Vista geeignet sein wird. Das Microsoft Windows Virtual PC vorerst nur unter Windows 7 testen lässt, hat einen guten Grund: Windows-7-Tester sollen die Möglichkeit erhalten, die neue Funktion "XP Mode" (kurz "XPM") zu testen.

XPM: Darum bietet Microsoft den XP-Modus an

Windows XP spielt immernoch eine derart große Rolle, dass sich viele Unternehmen, nicht davon trennen wollen. Oft ist bei Unternehmen noch Software im Einsatz, die speziell für Windows XP entwickelt wurde. Der Aufwand, diese Sofware für Windows 7 kompatibel zu machen, könnte viel zu hoch sein. Noch schlimmer: Dar Windows XP über acht Jahre auf dem Markt ist, könnte es auch sein, dass der Quellcode der für XP optimierten Software gar nicht mehr existiert. In solchen Fällen wäre also sogar eine völlig Neuentwicklung der Software notwendig, falls sich ein Unternehmen entscheiden sollte, Windows XP durch ein aktuelleres Betriebssystem abzulösen.

Für dieses Problem liefert Microsoft mit dem "XP Mode" (XPM) in Windows 7 eine Lösung. Käufer von Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate und Windows 7 Enterprise erwerben nicht nur eine Windows-7-Lizenz, sondern erhalten zugleich auch eine Lizenz für Windows XP. Diese Lizenz erlaubt es Ihnen, innerhalb von Windows 7 eine virtuelle Maschine von Windows XP zu betreiben.

Diese virtuelle XP-Maschine müssen die Anwender nicht einmal selbst aufsetzen. Microsoft wird Windows XP als virtuelle Maschine zum Download anbieten. "XPM" soll zeitgleich mit Windows 7 erscheinen.Mit dem Erscheinen von Windows 7 RC hat Microsoft sowohl eine Vorabversion von Windows Virtual PC zum Download freigegeben, als auch eine Vorabversion von XPM.

Das ist neu: Virtual PC 2007 vs. Windows Virtual PC

Im Vergleich zu Virtual PC 2007 verfügt Windows Virtual PC über einige neue und überaus interessante Funktionen. So ist es beispielsweise möglich, Windows-XP-Applikationen innerhalb von Windows Virtual PC ablaufen zu lassen, ohne dass der Anwender dabei einen Unterschied zu herkömmlich ablaufenden Applikationen bemerkt. Die betreffende Applikation präsentiert sich wie gewohnt in einem Fenster, wobei ihr Programmcode tatsächlich aber innerhalb einer virtuellen Maschine abläuft und dadurch vollkommen vom Host-Betriebssystem abgeschottet ist. Diese Funktion bleibt allerdings Windows-7-Systemen vorbehalten. Doch dazu später mehr.

Aber auch in vielen weiteren Punkten hat Microsoft Windows Virtual PC im Vergleich zu Virtual PC 2007 verbessert. Dazu zählt beispielsweise die USB-Unterstützung. So kann beispielsweise ein am Host-System angeschlossener USB-Stick oder USB-Drucker auch innerhalb des Gast-Betriebssystems genutzt werden.

Weitere Verbesserungen:

* Die Performance und Stabilität wurde massiv erhöht, wenn verschiedene virtuelle Maschinen können gleichzeitig ablaufen. Dafür läuft jede virtuelle Maschine in einem eigenen Thread.
* Der virtuelle Rechner darf eine maximale Auflösung von bis zu 2048 x 1920 Pixel (bisher: 1600 x 1200 Pixel) nutzen
* Gast- und Gastgeber-System teilen sich automatisch die Zwischenablage.
* Druck-Signale werden automatisch aus der virtuellen Maschine auf das Gastgeber-System umgeleitet.
* Der virtuelle Rechner erkennt am Host-System eingelegte Speicherkarten.
* Windows Virtual PC verfügt nicht mehr über eine eigene Oberfläche, sondern ist in Windows Explorer integriert.

Die wichtigste System-Voraussetzung für Windows Virtual PC

Bevor Sie Windows Virtual PC auf einem Rechner installieren können, auf dem bereits das kostenlos erhältliche und bis März 2010 nutzbare Windows 7 RC installiert, muss eine wesentliche Voraussetzung erfüllt sein:

Der Prozessor, der in Ihrem Rechner steckt, muss entweder Intels Virtualisierungs-Technologie (kurz: Intel VT) oder AMD-V unterstützen. Die Chancen, dass Sie über einen Prozessor mit Intel-VT- bzw. AMD-V-unterstützung verfügen (und Sie es nicht einmal wissen) stehen gut. Beide CPU-Hersteller liefern die meisten CPUs bereits seit mindestens 3 Jahren mit der Unterstützung für die Virtualisierungstechnologie aus. Allerdings ist eine aktuelle CPU noch lange keine Garantie dafür, dass auch die Hardware-Virtualisierung unterstützt wird. Intels Core 2 Quad Q8400 unterstützt Intel VT beispielsweise nicht.


Sowohl Intel als auch AMD bieten Gratis-Tools zum Download an, mit denen Sie schnell überprüfen können, ob der Prozessor in ihrem System, die Virtualisierungstechnologien unterstützt. Bei Intel trägt das Tool den Namen Intel Processor Identification Utility und bei AMD den Namen AMD Virtualization Compatibility Check Utility.

Beim Intel-Tool müssen Sie im zweiten Reiter "CPU-Technologien" überprüfen, ob neben "Intel(R) Virtualiserungstechnik" ein "Ja" steht.
Selbst wenn die CPU in Ihrem System Intel VT bzw. AMD-V unterstützt, kann Windwos Virtual PC trotzdem nicht seine Dienste verrichten. Der Grund: Standardmäßig sind die Hardware-Virtualisierungstechnologien der CPUs noch gar nicht auf vielen Systemen aktiviert. Hierfür müssen Sie den Rechner neu starten, in den BIOS-Einstellungen die entsprechende Option suchen und die Virtualisierungstechnologien aktivieren.
Microsoft erläutert auf dieser Seite anhand von drei Beispielsystemen (Dell, HP und Lenovo), wie Sie bei der Suche nach der passenden BIOS-Einstellung vorgehen müssen.

Windows Virtual PC und XPM: Download und Installation

Windows Virtual PC ist derzeit nur unter Windows 7 installierbar. Dabei empfiehlt Microsoft ein System mit einer 1 GHz-CPU, 2 GB Arbeitspeicher und mindestens 15 GB freier Festplattenspeicherplatz, der von den virtuellen Rechnern benötigt wird.

Auf der Download-Seite von Windows Virtual PC müssen Sie sich außerdem entweder für die 32-Bit- oder die 64-Bit-Fassug von Windows Virtual PC entscheiden. Beide stehen auch in deutscher Sprache zum Download bereit.

Welche Variante Sie wählen, hängt davon ab, welche Version von Windows 7 RC Sie installiert haben. Falls Sie die 32-Bit-Fassung von Windows 7 installiert haben, dann müssen Sie auch zur 32-Bit-Fassung von Windows Virtual PC greifen. Analog gilt: Wenn auf dem Rechner Windows 7 64-Bit installiert ist, dann müssen Sie Windows Virtual PC 64-Bit installieren.

Der Download von Windows Virtual PC (Beta) beträgt knapp 5 MB

Anschließend können Sie sich auch unter "Step 3" gleich Windows XP Mode herunterladen. Die Download-Größe hier beträgt knapp 450 MB.

Die Installation nimmt einige Minuten in Anspruch und es wird auch ein Neustart des Systems fällig.

Nach der Installation von Windows Virtual PC (Beta) und Windows XP Mode (XPM) finden Sie im Startmenü den Ordner "Windows Virtual PC". Über einen Klick auf den Eintrag "Virtual Windows XP" können Sie nun den virtuellen Windows-XP-Rechner (mit vorinstalliertem Service Pack 3) starten und damit den XP-Modus ausprobieren.

In dem virtuellen Rechner dürfen Sie sich nun austoben und es ist völlig abgeschottet vom dem Gastgeber-System. Im Fenster-Rahmen finden Sie die vier Menü-Punkte "Aktion", "USB", "Extras" und "Strg+Alt+Entf".

Mit "Strg+Alt+Entf" senden Sie an den virtuellen Rechner die Tastatur-Kombination und rufen damit Computer-Sperren-Dialog auf. Würden Sie Tasten-Kombination direkt auf der Tastatur eingeben, dann würde das Gastgeber-System darauf reagieren und nicht der virtuelle Rechner.

Über "Extras" gelangen Sie an die Einstellungen des virtuellen Rechners. Im laufenden Betrieb einer virtuellen Maschine haben Sie nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten. Sie können aber beispielsweise unter "DVD-Laufwerk" eine ISO-Image öffnen lassen.
Über "USB" erhalten Sie den Zugriff auf die am Gastgeber-System angeschlossenen und damit auch im virtuellen Rechner verfügbaren USB-Geräte. Über "Aktion" können Sie die Vollbild-Anzeige einschalten oder den virtuellen Rechner neu starten lassen.

Windows XP Mode: Voll integriertes OS im OS

Das Arbeiten mit dem virtuellen XP via Windows Virtual PC fällt einfach: Sie können den Mauszeiger jederzeit vom Windows-7- in den Windows-XP-Bereich ziehen und dort weiterarbeiten. Obwohl dem virtuellen XP nur 256 MB Arbeitsspeicher zugewiesen werden, arbeitet es in ausreichender Geschwindigkeit.

Wollen Sie ein Dokument vom Windows 7 Rechner im virtuellen XP nutzen, dann müssen Sie den Umweg über die Zwischenablage gehen. Ein bequemeres Drag&Drop-Verfahren (also einfach das gewünschte Dokument in das Fenster des virtuellen Rechners ziehen), ist nicht möglich.
Im virtuellen Rechner können Sie aber auf die Laufwerke des Gastgeber-Systems zugreifen. Der Windows Explorer listet die Laufwerke im Bereich "Andere" auf.

Sie können jede beliebige Applikation im Windows-XP-Rechner installieren. Auf diese können Sie dann künftig über das Desktop oder das Start-Menü des virtuellen Rechners zugreifen. Wenn Sie aber eine Applikation im virtuellen Rechner installieren, dann passiert noch etwas anderes: Auf dem Gastgeber-System findet sich im Start-Menü unter "Windows Virtual PC" der Unterordner "Virtual Windows XP Anwendungen". Hier werden untereinander alle im virtuellen XP-Rechner installierten Anwendungen aufgelistet.

Statt also erst den virtuellen Rechner und dann die Applikation zu starten, können Sie die gewünschte XP-Applikation direkt über das Windows-7-Start-Menü starten. Da spart zwar nicht viel Zeit beim Starten der gewünschen XP-Applikation, hat aber den Vorteil, dass sich nicht gleich das Fenster mit dem kompletten Desktop des virtuellen Rechners öffnet, sondern nur das Fenster der XP-Applikation. Eine XP-Applikation erkennt man sofort darin, dass dem dazugehörigen Fenster die Aero-Effekte fehlen. In der Windows-7-Taskleiste präsentiert sich die XP-Anwendung auch mit dem Windows-Virtual-PC-Symbol.

Windows Virtual PC: Integration ist Trumpf

Windows Virtual PC besitzt in Windows 7 keine eigene Oberfläche, sondern ist voll im Windows Explorer integriert. Nach der Installation finden Sie im Windows Explorer den neuen Bereich "<User> > Virtuelle Computer".

In diesem Bereich können Sie bereits erstellten virtuellen Rechner verwalten, deren Einstellungen ändern oder einen neuen virtuellen Rechner erstellen.

An die Einstellungen eines virtuellen Rechners gelangen Sie am Schnellsten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag des Rechners klicken und im Kontext-Menü "Einstellungen" auswählen (zweiter Eintrag von oben).

Dem virtuellen XP-Rechner ("Virtual Windows XP") sollten Sie bei der Gelegenheit gleich mehr Speicher zuweisen. 256 MB sind zu wenig. Erhöhen Sie den Wert lieber auf 512 MB.

Das geht allerdings nur dann, wenn Sie den virtuellen Rechner vorher ausgeschaltet haben. Standardmäßig versetzt sich der Rechner nämlich in den Ruhezustand. Um ihn auszuschalten, klicken Sie bei aktiviertem virtuellen Rechner auf den Menü-Eintrag "Strg+Alt+Entf" und wählen dann "Herunterfahren" aus.

Windows Virtual PC: Neuen virtuellen Rechner erstellen

Über den Windows Explorer (unter "<User> > Virtuelle Computer) können Sie auch jederzeit einen neuen virtuellen Rechner aufsetzen und auf diesen eine beliebige Windows- oder auch Linux-Version installieren.

Im ersten Schritt geben Sie dem virtuellen Rechner einen Namen und legen den Speicherort für die virtuelle Festplatte des Rechners fest.

Anschließend legen Sie fest, wie viel Arbeitsspeicher dem Rechner zur Verfügung stehen soll. Der maximal zur Auswahl stehende Speicher hängt vom gesamten Arbeitsspeicher Ihres Systems ab. In der Regel sind 512 MB ein guter Wert. Anschließend können Sie festlegen, ob der virtuelle Rechner die Netzwerkverbindungen des Gastgebersystems verwenden soll. Das Häkchen sollten Sie dann setzen, wenn Sie im virtuellen Rechner beispielsweise Surfen möchten.Abschließend legen Sie die virtuelle Festplatte an, indem Sie auf den Button "Erstellen" klicken.

Den so erstellten virtuellen Rechner können Sie nun einfach booten und das gewünschte Betriebssystem installieren. Dazu legen Sie einfach das Installationsmedium in Ihr CD/DVD-Laufwerk oder weisen dem virtuellen Rechner ein ISO-Abbild des Installationsmediums zu.

Windows Virtual PC: Fazit

Nach Windows 7 RC macht auch Windows Virtual PC (Beta) einen unheimlich ausgereiften Eindruck. Die Integration der Virtualisierungssoftware in das Betriebssystem hätte Microsoft nicht machen müssen. Das man diesen Schritt gegangen ist, zeugt davon, dass man sich reiflich überlegt, wie man dem Anwender am einfachsten an das Thema Virtualisierung heranführt. Damit ist die Integration von Windows Virtual PC in den Windows Explorer gut gelungen.

Schade ist nur, dass nicht alle Windows-7-Käufer ein virtuelles XP erhalten werden. Hier könnte Microsoft über den eigenen Schatten springen und allen künfitgen Windows-7-Nutzern ein virtuelles Betriebssystem zur Verfügung stellen, auf dem man sich austoben darf, ohne das Hauptsystem zuzumüllen. Auch dem Thema Sicherheit wäre dies förderlich. Aber wer weiß: Vielleicht kommt das ja auch noch.

Quelle : www.pcwelt.de

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Re: M$ Windows 7
« Antwort #18 am: 02 Juli, 2009, 17:17 »
An sich Schade. Ich hätte gerne die Ultimate (auch wegen XP-Emulation) und zwar einmal als 64bit und einmal als 32bit. Nun ja, muss ich die doch einzeln kaufen, aber vielleicht als Student dann ;-9
du kannst meines wissens nach den selben schlüssel auf beiden verwenden.
bei uns bekommt man auf der uni üblicherweise die business versionen.

den xp-modus halte ich für äußerst überbewertet. da kann man sich auch gleich eine vm damit selbst einrichten.
(zumal der xp-modus ja auch nur auf aktueller hardware läuft)

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Re: M$ Windows 7
« Antwort #19 am: 02 Juli, 2009, 17:22 »
den xp-modus halte ich für äußerst überbewertet. da kann man sich auch gleich eine vm damit selbst einrichten.
(zumal der xp-modus ja auch nur auf aktueller hardware läuft)

Seh ich auch so ...dann doch lieber ne XP VM unter VirtualBox ...so hat man doch deutlich mehr Möglichkeiten ...Hardwarebeschleunigung etc...

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Re: M$ Windows 7
« Antwort #20 am: 03 Juli, 2009, 10:17 »
Hm, kann die Windows-eigene keine Hardwarebeschleunigung? Ich war zu faul und zu sehr im stress um mir das mit der Rc zu saugen und zu testen. Syrabert? Was sagst du dazu? Kannste da mal nen Tipp geben? Für mich wäre diese XP-Version halt was um ein paar alte Schätze noch spielen zu können. Und auf der 64bit Maschine dann die Sachen zu starten die kein 64bit können. Die echten Programme sollten ja dann doch angepasst sein/werden.

Aber der selbe schlüssel passt für beide? das ist natürlich nice. Weißt du ab wann die Unis das im Softwarepool haben werden? ca? schätzung? Denn ich bin ja auch bald wieder dt student ;-)
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Die Version kommt mit einigen neuen Funktionen. Alte Programme erhalten jetzt eigene Sprunglisten. USB-Geräte erscheinen in der Windows-7-Taskleiste.

Microsoft hat den Release Candidate (RC) des XP-Mode-Add-ons für Windows 7 freigegeben. Der Kompatibilitätsmodus besteht aus einer speziellen Version der Virtualisierungssoftware Microsoft Virtual PC und einer virtuellen Festplatte mit Windows XP. Damit kann der Anwender ein komplettes XP-Betriebssystem unter Windows 7 laufen lassen.

Der Release Candidate bietet einige neue Funktionen. Programme, die im XP-Modus laufen, haben jetzt Sprunglisten wie native Windows-7-Programme. Die Sprunglisten zeigen die zuletzt geöffneten Dateien für einen schnellen Zugriff an. Damit steht diese Funktion auch für ältere Programme zur Verfügung.

Zusätzlich lassen sich USB-Geräte im XP-Modus jetzt direkt über die Taskleiste von Windows 7 ansprechen. Bei älteren Versionen von Virtual PC musste man dafür bislang ein Fenster mit dem virtuellen Desktop öffnen.

Die Laufwerke von XP Mode und Windows 7 lassen sich in der RC-Version besser trennen. In der Beta-Version konnte der Anwender noch nicht einstellen, wo unterschiedliche Kopien einer Datei gespeichert werden sollen. Durch diese Funktion werden Anwendungen im XP-Mode besser virtualisiert. Neu ist auch ein Tutorial, das über das Installationsmenü angeboten wird.

Microsoft-Mitarbeiter Brandon LeBlanc empfiehlt Anwendern in einem Blog-Eintrag, unbedingt Sicherheitssoftware wie Virenscanner auf ihrem virtuellen XP-Mode-PC zu installieren - zusätzlich zu den Sicherheitsmaßnahmen für Windows 7. Er weist auch darauf hin, dass der virtuelle PC für Arbeitsprogramme gedacht ist, für die es kein Windows-7-Update mehr geben wird. Das könnte eine Anspielung auf die fehlende Grafikbeschleunigung in Virtual PC sein. Dadurch laufen grafisch anspruchsvolle 3D-Spiele nicht in der virtuellen Umgebung.

www.zdnet.de



Zitat
Er weist auch darauf hin, dass der virtuelle PC für Arbeitsprogramme gedacht ist, für die es kein Windows-7-Update mehr geben wird. Das könnte eine Anspielung auf die fehlende Grafikbeschleunigung in Virtual PC sein. Dadurch laufen grafisch anspruchsvolle 3D-Spiele nicht in der virtuellen Umgebung.

Jo ....wer hardwarebeschleunigte Grafik und umfangreichen USB-Support haben will ...ist bei VirtualBox wie immer besser aufgehoben...dank...´Seamless Mode´ lässt sich auch dort die virtuelle Maschine komplett in den normalen Desktop integrieren ;)

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Kein XP-Modus mit Sony VAIO-Laptops
« Antwort #22 am: 10 August, 2009, 14:45 »
Wer einen aktuellen Sony-Laptop besitzt, kann den XP-Modus einiger Varianten von Windows 7 wahrscheinlich nicht nutzen. Zwar hätten die CPUs der Geräte in vielen Fällen Unterstützung für die Hardware-Beschleunigung von Virtual Machines, doch Sony deaktiviert die entsprechenden Features ab Werk.

Der Hersteller gibt als Begründung dafür Sicherheitsgründe an, hat aber inzwischen nach einiger Kritik angekündigt, die VT-Unterstützung bei einigen Notebook-Modellen demnächst wieder nutzbar zu machen. Insgesamt sollen zehn Modell-Reihen von Sonys VAIO-Laptops betroffen sein. Dazu gehört auch die bei Firmenkunden beliebte Z-Serie, berichtet 'The Register'.

Einige Kunden hatten kürzlich harsche Kritik an Sony geübt, weil keines der aktuell angebotenen Notebook-Modelle der VAIO-Reihe die eigentlich bei den verwendeten Intel Core 2 Duo-Prozessoren vorhandene VT-Technologie unterstützt. Offenbar hat Sony diese Funktionen über das BIOS der Geräte abgeschaltet.

Bisher habe es neben Sicherheitsbedenken wegen Rootkits und ähnlicher Malware auch "kaum bis keine Anfragen von Kunden" deswegen gegeben, so ein Vertreter von Sony. Mit der Einführung des XP-Modus in Windows 7, der die Ausführung älterer Business-Anwendungen ermöglicht, hat sich dies offensichtlich geändert.

Unter anderem gab es Forderungen nach Sammelklagen oder auch einer Rückzahlung zumindest eines Teils des Kaufpreises. Hintergrund der ganzen Aufregung ist ein von einem Sony-Mitarbeiter im offiziellen Windows Team Blog veröffentlichter Beitrag, in dem die Vorzüge von Windows 7 bei der Verwendung auf Sony-Laptops gelobt werden.

Als Reaktion will Sony nun "bei ausgewählten Modellen" die VT-Funktion wieder aktivieren, doch ausgerechnet die Z-Serie wird wahrscheinlich nicht dabei sein. Bisher ist noch unklar, wann die ersten VAIO-Laptops mit VT-Support erhältlich sein sollen und welche Modelle damit daher kommen werden.

Quelle: www.winfuture.de

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XP-Modus für Windows 7 ist fertig
« Antwort #23 am: 02 Oktober, 2009, 11:15 »
In einem Blog-Eintrag hat Microsoft-Manager Brandon LeBlanc bekannt gegeben, dass der XP-Modus für Windows 7 fertig ist (RTM, Release to manufacturing). Anwender sollen ihn am 22. Oktober in Microsofts Download-Center herunterladen können. Derzeit bietet Microsoft noch den Release Candidate an.

Der XP-Modus ist dafür gedacht, mit Windows 7 inkompatible XP-Programme über einen Virtualisierer doch nutzbar zu machen. Er besteht aus zwei Teilen. dem Virtualisierer Virtual PC und einer virtuellen Maschine (VM), in der ein Windows XP mit Service Pack 3 installiert ist. Die beiden Pakete sind zusammen rund 470 MByte groß.

Zwei Besonderheiten unterscheiden den XP-Modus von anderen PC-Virtualisierern: Zum einen legt Windows Verknüpfungen zu in der VM installierten Anwendungen im Windows-7-Startmenü ab, zum anderen ist bereits eine Lizenz für Windows XP dabei. Bei anderen Virtualisierern muss der Anwender selbst für eine zusätzliche Lizenz sorgen.

Voraussetzung für den Einsatz des XP-Modus ist ein Prozessor mit Intel-VT- oder AMD-V-Technik, was auch im BIOS des Rechners aktiviert sein muss. Microsoft gibt hierzu Hinweise. Ferner klappt die Installation nur unter Windows 7 Professional, Enterprise oder Ultimate.

Wie in anderen Blog-Einträgen weist leBlanc erneut ausdrücklich darauf hin, dass der XP-Modus nicht für Heimanwender gedacht ist, sondern sich an kleine und mittlere Unternehmen richtet.

Quelle : www.heise.de

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Windows 7: Kostenloser XP-Modus jetzt erhältlich
« Antwort #24 am: 22 Oktober, 2009, 12:10 »
Pünktlich zum Verkaufsstart von Windows 7 hat Microsoft auch den versprochenen XP-Modus zum Download bereitgestellt. Bislang stand er lediglich für TechNet- und MSDN-Abonnenten zur Verfügung.

Um den XP-Modus unter Windows 7 nutzen zu können, müssen zwei Dateien heruntergeladen werden. Dabei handelt es sich um ein Festplatten-Image, das die Windows-XP-Installation enthält. Bei der zweiten Datei handelt es sich um Microsoft Virtual PC, mit dem der XP-Modus ausgeführt wird. Hat man beide Dateien installiert, findet man den XP-Modus im Windows-7-Startmenü "Windows Virtual PC" -> "Windows XP Mode".


Nach dem Start der virtuellen Maschine steht ein voll funktionsfähiges Windows XP zur Verfügung, das sicht nahtlos in Windows 7 integriert. So hat man Zugriff auf alle Laufwerke und die Hardware des PCs. Der XP-Modus soll Firmen den Umstieg auf Windows 7 erleichtern, indem er Anwendungen, die ausschließlich unter Windows XP funktionieren, problemlos ausführt.


Der Windows XP Mode für Windows 7 funktioniert nur mit den Varianten Professional, Ultimate und Enterprise. Er ist ausschließlich für Firmenkunden gedacht, die damit ältere Produktivitätsanwendungen zum Laufen bringen können. Auch USB-Geräte, für die es keine Windows-7-Treiber gibt, sollen damit laufen.

Microsoft hatte den Windows XP Mode für Windows 7 im April 2009 erstmals in Form einer Betaversion verfügbar gemacht. Die Redmonder betonten, dass der XP-Modus nur als letzte Notlösung zum Einsatz kommen sollte, wenn ein Programm auch unter Verwendung aller möglichen Kompatibilitätsmodi nicht unter Windows 7 läuft.

Weitere Infos & Download: Windows XP Mode für Windows 7

Quelle : http://winfuture.de

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Offline berti

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Re: Windows 7: Kostenloser XP-Modus jetzt erhältlich
« Antwort #25 am: 22 Oktober, 2009, 14:08 »
Zitat
Die Redmonder betonten, dass der XP-Modus nur als letzte Notlösung zum Einsatz kommen sollte, wenn ein Programm auch unter Verwendung aller möglichen Kompatibilitätsmodi nicht unter Windows 7 läuft.
  Das ist wirklich so zu verstehen, der xp modus ist sehr sehr eingeschränkt in den möglichkeiten.
Aber letzte Notlösung? Sollte es nicht im xp-modus funktionieren, gibt es als nächsten versuch die beiden virtualisierer VMware (kostet) oder Virtualbox (free). Beide genannten programme lassen sich in win7 mehr oder weniger gut einbinden, haben aber beim direktzugriff auf die hardware einige probleme ( z.B. 3d beschleunigung oder auch bei programmen, die mittels dongle geschützt wurden.)

Sollte alles nicht funktionieren, wäre IMHO die letzte möglichkeit ein doppelboot-system.

Letzteres lässt sich in kombination win7 bootmanager, VHD und hibernat ziemlich beschleunigen, nachteil ist aber, das es zwei getrennte betriebssysteme sind.
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Offline SiLæncer

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Geringere Hardware-Anforderungen für XP-Modus von Windows 7
« Antwort #26 am: 18 März, 2010, 16:43 »
Microsoft-Manager Brandon LeBlanc hat im Windows-Blog ein Update für den kostenlosen XP-Modus  für Windows 7 angekündigt. Damit soll die für den Betrieb von mit Windows 7 inkompatiblen XP-Programmen gedachte Software auch auf PCs ohne CPU mit Virtualisierungssupport arbeiten können. Bisher ging dies nur, wenn der Prozessor Intels VT- oder AMDs V-Technik unterstützte.

Die Beschränkung auf die Windows-7-Versionen Professional, Enterprise und Ultimate hat Microsoft indes nicht gelockert, die Anwender der Home-Versionen bleiben weiterhin außen vor. Schließlich richte sich der XP-Modus an kleine und mittlere Unternehmen, erklärte LeBlanc, und nicht an Privatanwender.

Der XP-Modus besteht aus zwei Teilen: dem Virtualisierer Virtual PC und einer virtuellen Maschine (VM), in der ein Windows XP mit Service Pack 3 und gültiger Lizenz installiert ist. Beide Teile gibt es bei Microsoft zum Download.

Quelle : www.heise.de

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Offline SiLæncer

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Windows Virtual PC im Praxiseinsatz
« Antwort #27 am: 03 September, 2010, 00:26 »
Der kostenlose Windows Virtual PC von Microsoft wartet gegenüber dem Vorgänger Virtual PC 2007 mit zahlreichen neuen Funktionen auf. Wir erläutern die Neuerungen der Client-Virtualisierungslösung und gehen praxisnah auf Installation und Konfiguration ein.

Mit Windows Virtual PC - in der aktuellen Version 6.1 - stellt Microsoft seit einiger Zeit den Nachfolger von Virtual PC 2007 zur Verfügung. Wie der Vorgänger, ist auch diese neue Version kostenlos als Download zu haben. Virtual PC bietet aber wesentlich mehr Möglichkeiten als die 2007er-Variante, vor allem vollständige Integration in Windows 7 - und zwar in allen Editionen.

Die meisten Anwender verwenden die Windows-Client-Virtualisierungsplattform für den neuen Windows-XP-Modus. Allerdings lässt sich nicht nur die virtuelle Windows-XP-Maschine mit Windows Virtual PC betreiben, sondern auch weitere virtuelle Computer. In diesem Workshop erklären wir die neuen Funktionen und zeigen außerdem, wie man die Installation und Konfiguration des Windows Virtual PCs durchführt.

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Quelle : www.tecchannel.de

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