Das Forum rund um DVB am PC, Handy und Tablet
Neuigkeiten:
Anzeigen der neuesten Beiträge
Übersicht
Forum
Hilfe
Einloggen
Registrieren
DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>
»
Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio
»
# News und Infos zu Kanälen/Paketen
»
Thema:
Bundesligarechte: Schlechte Karten für Premiere?
« vorheriges
nächstes »
Drucken
Seiten:
1
2
[
3
]
4
Nach unten
Autor
Thema: Bundesligarechte: Schlechte Karten für Premiere? (Gelesen 14008 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Premiere Pay-TV: Verbraucherschützer sehen Sonderkündigungsrecht
«
Antwort #30 am:
09 Juni, 2006, 19:38 »
Nach der Schlappe des Bezahlsenders Premiere um eine IPTV-Übertragung der Bundesliga über Satellit und Kabel haben Verbraucherschützer erneut auf ein Sonderkündigungsrecht der Abonnenten hingewiesen.
Ein Abo-Paket sei ohne Bundesliga "nicht mehr zumutbar", teilte die Verbraucherzentrale Niedersachsen am Freitag mittag mit, Das Sonderkündigungsrecht gelte allerdings nicht für Abonnenten ohne Fußballpaket. Kündigungswillige sollten per Einschreiben mit Rückschein das Abonnement außerordentlich zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison kündigen und Premiere auffordern, die außerordentliche Kündigung spätestens innerhalb einer Frist von drei Wochen zu bestätigen.
Das Landgericht München hatte bereits in einem im Februar ergangenen Urteil (Az.: 12 0 17192/05) festgestellt, dass mehrere Klauseln des Bezahlsenders in seinen AGBs unzulässig sind , die beliebige Leistungs- und Preisänderungen zulassen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund könne durch die Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Falls Premiere sich weigere, die Kündigung anzunehmen, könnten rechtliche Schritte eingeleitet werden.
Noch im Juni will Premiere für seine Kabel- und Satellitenprogramme eine neue Preis- und Angebotsstruktur präsentieren (SAT+KABEL berichtete). Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rechnet damit, dass den Fußballkunden gezielt neue Angebote unterbreitet werden, um sie bei der Stange zu halten.
Quelle :
www.satundkabel.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
spoke1
Alle angenehmen Dinge des Lebens sind entweder illegal, unmoralisch, teuer oder machen dick!
Premium-Cubie
Beiträge: 2718
kaffeine Fan
Re: Bundesligarechte: Schlechte Karten für Pr*mi*re?
«
Antwort #31 am:
09 Juni, 2006, 19:48 »
Da wird es solche Briefe wohl zu hauf hageln:
(Absender)
An
Premiere AG
Medienallee 4
85774 Unterföhring
(Datum)
(Ihr Kundennummer bei Premiere)
Kündigung meines Premiere-Abonnements
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Bundesligafan und habe seit (Monat/Jahr) das Premiere-Paket ______. Da Sie mangels Lizenz nach derzeitigem Stand ab August 2006 nicht mehr über die Fußballbundesliga berichten können, kündige ich das Paket hiermit zum 31. Juli 2006. Die Bundesliga war für mich der entscheidende Grund, Premiere zu abonnieren. Der Wegfall der Bundesligaberichterstattung ist für mich daher ein wichtiger Grund, der zu einem außerordentlichen Kündigungsrecht führt. Bitte bestätigen Sie die Kündigung bis zum (Zeitpunkt in mindestens zwei Wochen). Wenn ich bis dahin nichts von Ihnen gehört habe, behalte ich mir vor, rechtliche Schritte einzuleiten. Außerdem widerrufe ich die Einzugsermächtigung, die ich Ihnen erteilt habe. Nur die Beträge, die ich Ihnen für Leistungen bis einschließlich Juli schulde, dürfen Sie noch wie gewohnt von meinem Konto einziehen. Sollten Sie darüberhinaus Abbuchungen veranlassen, werde ich Sie stornieren lassen.
Bitte informieren Sie mich weiterhin über Ihr Programmangebot. Wenn es Ihnen gelingen sollte, nachträglich noch Lizenzen zu erwerben und Sie ab August eine attraktive Bundesligaberichterstattung zu einem fairen Preis anbieten sollten, werde ich überlegen, ob ich nicht erneut Premiere abonniere.
raus!
Mit freundlichen Grüßen,
(Unterschrift)
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32
Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
BS: immer nur Pinguin freundliche
Jürgen
der Löter
User a.D.
Beiträge: 4999
white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Bundesligarechte: Schlechte Karten für Pr*mi*re?
«
Antwort #32 am:
10 Juni, 2006, 02:00 »
Einschreiben mit Rückschein, Sendung im Netz verfolgen und jeden neuen Status ausdrucken.
Normale Post kommt oft nicht an, insbesondere wenn's um Termine geht...
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.
Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS
als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K
(APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K
(APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB
u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940,
8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit,
Cinergy S2 USB HD
,
NOXON DAB+
Stick, MovieBox Plus USB, ...
Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+
(DVB-S2);
XORO HRT-8720
(DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663
(AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Zeitung: Premiere-Preise könnten um 8 Euro fallen - 260.000 Kündigungen?
«
Antwort #33 am:
10 Juni, 2006, 17:33 »
Nach dem Komplettverlust der Fußball-Bundesliga über Satellit und Kabel des Bezahlsenders Premiere könnten die Preise um mindestens 8 Euro sinken.
Auch eine Halbierung der Gebühren sei denkbar, sagten zwei nicht genannte Analysten der Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" (Samstagsausgabe). Angesichts dessen gelte Premiere erneut als Übernahmekandidat, hieß es. Zugreifen könnten ausländische Medienkonzerne und trotz Dementis auch die Telekom. Dem allerdings stehen medienrechtliche Bedenken entgegen. Die Bundesregierung ist an dem Bonner Telekommunikationskonzern beteiligt.
Nach Angaben der Zeitung hatte Premiere nach dem überraschenden Verlust der Bundesliga im Dezember des vergangenen Jahres etwa 44.000 Kunden verloren. Weil am Donnerstag auch die Hoffnungen auf eine Verbreitung der IPTV-Signale via Satellit und Kabel zerplatzte , könnten laut "Frankfurter Rundschau" noch in diesem Jahr rund 260.000 Abonnenten zur Konkurrenz abwandern. Andere Analysten hielten auch Zahlen von bis zu einer Million Kündigungen für möglich, hieß es es weiter.
Premiere-Chef Georg Kofler kündigte unterdessen in der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" an, künftig stärker mit Kabelnetzbetreibern kooperieren zu wollen. Man könne sich die Unternehmen gut als Partner in Vertrieb und Marketing vorstellen, erklärte Kofler. Auch der Austausch von Kundendaten sei denkbar.
Quelle :
www.satundkabel.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Vertrag: Arena und Premiere kooperieren bei Bundesliga
«
Antwort #34 am:
13 Juli, 2006, 09:42 »
Dem Abo-Sender Premiere ist ein überraschender Coup gelungen. Der Sender kann durch eine Einigung mit dem Rivalen Arena seinen Kunden doch noch Spiele der Fußball-Bundesliga zeigen.
München - Der neue Fußball-TV-Anbieter Arena hat sich überraschend mit dem Bezahlsender Premiere über eine gemeinsame Verbreitung der Fußball-Bundesliga im Pay-TV geeinigt. Dies teilte Premiere heute in München mit. Premiere werde Arena im Kabel vermarkten und technisch rund 9,6 Millionen Kabel-TV-Haushalte im Kabel Deutschland-Gebiet erreichen.
Gleichzeitig werden die Kabelnetzbetreiber ish, iesy und Tele Columbus, Töchter der arena Muttergesellschaft Unity Media, ihren Kunden auch Premiere Pakete direkt offerieren. Arena und Premiere haben einen entsprechenden Distributions- und Vermarktungsvertrag abgeschlossen. Über Premiere, ish, iesy, Tele Columbus, Kabel BW und kleinere Kabelnetzbetreiber erreicht Arena praktisch alle Kabelkunden in Deutschland. Die nationale Verbreitung über Satellit hat Arena mit einer eigenen Plattform gesichert. Premiere wird das Angebot des Senders Arena unverändert ausstrahlen.
Premiere mit ihrem Chef Georg Kofler hatte die Übertragungsrechte an der Bundesliga nach 15 Jahren überraschend an Arena verloren, was den Aktienkurs des Senders drastisch einbrechen ließ. Ohne eine Einigung mit Arena hätten Premiere-Kunden Fußball in den nächsten drei Spielzeiten bis 2009 nur über das geplante Internet-Fernsehen der Deutschen Telekom sehen, für das Premiere die Fußballsendungen auch produzieren soll. Die Bundesliga-Saison beginnt am 11. August.
Quelle :
www.spiegel.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Premiere plant Freischaltgebühr für Bundesliga-TV
«
Antwort #35 am:
19 Juli, 2006, 14:09 »
Nach einem Vorab-Bericht des Nachrichtenmagazins Stern plant der Pay-TV-Sender Premiere eine Freischaltungsgebühr für Neukunden des Bundesliga-Programms von Arena. Diese soll neben der monatlichen Abo-Gebühr von 14,90 Euro einmalig in Rechnung gestellt werden.
Laut Stern richtet sich die Höhe der Freischaltgebühr nach dem Umfang des Abonnements, da die Fußball-Übertragungen auch in Kombination mit anderen Premiere-Programmen gebucht werden können. "Aktivierungsgebühren zu Beginn eines Abonnements sind üblich", wird Premiere-Chef Georg Kofler vom Stern zitiert.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Premiere bietet Arena für 10 Euro an - nur für Komplettpaket
«
Antwort #36 am:
26 Juli, 2006, 15:40 »
Der Bezahlsender Premiere bietet sein Arena-Abonnement für Kunden des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland (KDG) für einen nur auf den ersten Blick günstigeren Preis an.
In Verbindung mit einer Buchung aller fünf künftigen Pakete "Blockbuster", "Entertainment", "Thema", "Sport" und "Fußball" kostet die Bundesliga monatlich knapp 10 Euro, teilte der Anbieter am Mittwoch nachmittag mit. Diese Kombination kostet den Konsumenten rund 45 Euro monatlich. Dieser Preis gilt allerdings auch nur bei einer vertraglichen Bindung von zwei Jahren. Hinzu kommt eine "Freischaltungsgebühr" in noch unbekannter Höhe. Ein Einzelabonnement von Arena.TV kostet wie gehabt 15 Euro, alle weiteren Premiere-Abonnements lassen sich beliebig dazu buchen.
Abonnierbar ist Arena bei Premiere für KDG-Kunden ab 1. August, der Münchner Sendern gibt allen Neukunden, die bis zum 5. August direkt bei Premiere bestellen, eine "Saisonstart-Garantie": Abonnenten sollen dann Receiver und Smartcard rechtzeitig zum Anpfiff der Bundesliga-Partie FC Bayern München gegen Borussia Dortmund erhalten.
Premiere verbreitet und vermarktet das Angebot des Konkurrenten in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und erreicht damit 9,6 Millionen potentielle Abonnenten. Durch die Vereinbarung mit Arena hofft der Bezahlsender, eine Massenflucht seiner Abonnenten zum Start der Bundesliga am 11. August zu verhindern .
Quelle :
www.satundkabel.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Arena wird teurer
«
Antwort #37 am:
28 Juli, 2006, 17:35 »
Noch vor Sendestart hebt der Abosender Arena seine Gebühren für potenzielle Kunden kräftig an. Das Arena-Angebot im Media Markt ist zudem nicht zu empfehlen.
In der kommenden Woche startet die Fußball-Bundesliga in die nächste Saison. Live-Übertragungen gibt es dann beim neuen Anbieter Arena zu sehen, der dem Platzhirschen Premiere die Rechte vor der Nase wegschnappte.
Der Slogan "Das hier ist für euch" auf der Arena-Homepage könnte ab sofort als Kampfansage gewertet werden. Sat-Zuschauer müssen für Arena schon jetzt statt der propagierten 14,90 Euro einen satten monatlichen Aufschlag von fünf Euro zahlen und kommen somit auf 19,90 Euro "nur" für die Bundesliga. Jetzt schreckt Arena mit einem weiteren Aufschlag: Sat-Kunden sollen ab sofort noch eine Aktivierungsgebühr von 29,95 Euro zahlen, propagiert die Arena-Webseite seit gestern. Damit erschleicht sich Arena weitere Gelder von seinen Kunden, obwohl die DFL einen Maximalpreis von 20 Euro im Monat vertraglich festgesetzt hat.
Das seit heute beworbene Arena-Paket des Media Markt ist auch eine Kampfansage an die Fans. Wer hier zugreift ist nach Meinung von digitalfernsehen.de wirklich blöd. Um die Bundesliga vom 11.8 bis 17.12. live verfolgen zu können, sollen Kunden 99 Euro zahlen, pro Monat also fast 25 Euro – womit die DFL-Vorgaben wieder überschritten werden. Zudem kommt auf die Kunden auch hier eine Aktivierungsgebühr von 19,90 Euro zu. Wer denkt, in dem Paket ist ein Sat-Receiver bereits enthalten, der irrt. Beworben wird ein Technisat DigitSat1 für 99 Euro. Vier Monate Bundesliga kosten demnach 217,90 Euro, also über 54 Euro pro Monat.
Quelle :
www.digitalfernsehen.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
BUNDESLIGA- TV - Kein Anschluss unter dieser Nummer
«
Antwort #38 am:
08 August, 2006, 12:09 »
Am Samstag startet die Bundesliga, und Pay-TV-Kunden können sie über Arena oder Premiere in ganz Deutschland sehen ... In ganz Deutschland? Nicht ganz. In ein paar Großstädten ist die Übertragung noch immer unsicher - und der Ärger der Fans wächst.
Mainz - Die Fußball-Fans in Aachen sind sauer. Und das, obwohl in der vergangenen Bundesliga-Saison für sie doch alles glatt gelaufen ist. Alemannia Aachen hat den Sprung in die erste Liga geschafft, am kommenden Samstag spielt der Verein gegen Leverkusen.
Wer am Fernseher live mitverfolgen will, wie sich Alemannia in den kommenden Wochen schlägt, könnte allerdings Pech haben - zumindest, wenn er sein TV-Bild über Kabel bekommt. Denn der zuständige Netzbetreiber Primacom hat bisher noch nicht zugestimmt, den neuen Pay-TV-Anbieter Arena mit seinem Programm an die Aachener Kabelkunden durchzuleiten. Das bedeutet: Wer keine Satellitenschüssel auf dem Dach hat, kann nach derzeitigem Stand kein Arena abonnieren.
Dabei sollte die Bundesliga-Versorgung der Kabelhaushalte eigentlich längst geregelt sein. In Nordrhein-Westfalen und Hessen bieten die Netzbetreiber Ish und Iesy die Live-Spiele per Kabel an. Arena ist eine Tochter des Iesy-Ish-Zusammenschlusses Unity Media. Wer in Baden-Württemberg wohnt, wendet sich an den dortigen Netzbetreiber Kabel BW. Im Rest des Landes, der von Kabel Deutschland (KDG) versorgt wird, ist Arena-Mitbewerber Premiere eingesprungen, um Arena zu vermarkten.
Das alles ist schon kompliziert genug. Aber es wird noch komplizierter. Denn neben den großen Kabelgesellschaften KDG, Kabel BW, Iesy und Ish gibt es weitere, unabhängige Betreiber.
Einer davon ist Primacom mit Sitz in Mainz, der deutschlandweit rund eine Million Kabelkunden versorgt - unter anderem in Aachen, Mainz, Wiesbaden und Leipzig. Wer derzeit bei der Primacom-Kundenhotline anruft, um Arena zu bestellen, wird von den Beratern enttäuscht: Das sei leider vielerorts noch nicht möglich. Einen Grund dafür bekommen die Kunden nicht genannt. Auch in der Primacom-Pressestelle in Leipzig schweigt man dazu - und übermittelt lediglich: "Sie haben sicherlich Verständnis dafür, dass wir zu den Einzelheiten im Augenblick kein Statement abgeben können."
"Die Gemütslage verschlechtert sich zusehends"
Genau das aber fehlt derzeit vielen Kunden: Verständnis. Im Fanforum von Alemannia Aachen wird diskutiert, wie ärgerlich der Durchleitungszoff für die Zuschauer ist. Ende Juli hat Vereins-Geschäftsführer Bernd Maas einen offenen Brief an die beteiligten Unternehmen geschrieben, in dem steht: "Die Gemütslage der betroffenen Aachener Kabelkunden verschlechtert sich (...) zusehends." Auch als Vermittler hat sich Alemannia bereits angeboten. Noch gibt es keine Antworten auf den Brief.
In der Primacom-Zentrale in Mainz heißt es nun auf Nachfrage, es sei noch zu keiner Einigung mit Arena gekommen, weil Arena pauschal "Garantiezahlungen" verlange. Die Netzbetreiber müssten quasi das Geld für mögliche Abonnenten "vorstrecken" - ohne zu wissen, wie viele Kunden nachher tatsächlich Arena abonnieren. Das hält man bei Primacom für nicht akzeptabel. Arena verweist auf den Kooperationspartner Eutelsat, der die Aufgabe hat, sich im Namen von Arena mit kleineren Netzbetreibern über eine Kabeleinspeisung zu einigen. Bei Eutelsat wiederum hört man, es würden bloß vorgegebene Rahmenbedingungen weitergegeben. Es ist schwer zu beurteilen, wer da nun Recht hat.
In der Branche gibt es außerdem das Gerücht, Primacom hoffe darauf, Teile der Kabelnetze im Osten, die zum Unity-Partner Tele Columbus gehören, übernehmen zu können. Dann werde auch die Arena-Durchleitung akzeptiert, wird spekuliert. Bei Primacom weist man das zurück. Man tue alles, damit auch die Primacom-Kunden Arena empfangen könnten. Zitiert werden möchte allerdings niemand.
Wenn es bis Freitag kein Übereinkommen gibt, sind wohl auch Kabelhaushalte in Mainz, Wiesbaden sowie im Raum Leipzig betroffen - überall dort, wo Primacom nicht bloß auf letzter Netzebene das Signal von Kabel Deutschland weiterleitet, sondern selbst als Betreiber auftritt. Weshalb nicht wie im KDG-Gebiet einfach Premiere als Vermarkter einspringt, weiß man bei Arena nicht so recht zu beantworten. Einen solchen Vertrag gebe es bisher einfach nicht. Noch hoffe man auf eine direkte Einigung.
Für alle, die einfach nur Fußball sehen wollen, ist das Durcheinander völlig unüberschaubar. Zumindest am Samstag müssen Fans von Alemannia Aachen und den Erstliga-Kollegen Mainz 05, die am selben Tag gegen den VfL Bochum spielen, nicht komplett auf Livebilder verzichten. Um Werbung für sein Programm zu machen, überträgt Arena die Live-Konferenz am Samstag ab 15 Uhr parallel auf Sat.1. Und das ist derzeit mit Sicherheit ohne Zusatzvertrag zu empfangen, egal ob über Kabel oder Satellit.
Quelle :
www.spiegel.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Holpriger Start bei Arena
«
Antwort #39 am:
09 August, 2006, 13:08 »
München -"Von mir aus könnte es ewig so weiterlaufen mit Premiere als unserem Dienstleister." Als er diese Worte sprach, hatte Arena-TV-Geschäftsführer Christoph Bellmer die schlechte Nachricht wohl noch nicht gehört.
Viele Fußballfans, die am Dienstagabend - zum offiziellen Sendestart von Arena - das Lokalderby zwischen dem FC Bayern und 1860 München über den Arena-Vertriebspartner Premiere im Netz der Kabel Deutschland sehen wollten, lasen lediglich die Mitteilung "Ihre Smartcard ist für diese Sendung nicht freigeschaltet".
Premiere begründete das am Mittwoch damit, dass es einige Zeit dauere, bis die Freischaltung erfolgt. Eine gute Stunde müsse man schon warten, bis zum ersten Mal Arena zu sehen sei. Wer sich einmal diese Zeit nehme, habe künftig keine Schwierigkeiten mehr.
Aber das ist ohnehin nicht das einzige Problem, mit dem der neue Fußballsender Arena kurz vor dem Beginn der Bundesligasaison am nächsten Wochenende noch zu kämpfen hat. In manchen Gebieten wird Arena auch weiterhin nicht zu sehen sein, weil die dortigen Kabelnetzbetreiber bislang keine Nutzungsvereinbarung getroffen haben. Eine dieser Regionen ist Aachen, die ja mit der Alemannia einen Fußball-Erstligisten zu bieten hat. "Das tut mir individuell für die Fans dort schon leid", sagte Bellmer der Nachrichtenagentur ddp am Rande des Sendestarts in München. Aber das liege nun mal an der sehr kleinteiligen Kabelnetzstruktur in Deutschland. "Wir werden nie 100 Prozent erreichen."
Bislang könnten 30 Millionen der insgesamt 36 Millionen Haushalte mit Kabelanschluss Arena TV theoretisch sehen - wenn sie denn zusätzlich zu den normalen Kabelgebühren in der Regel 178,80 Euro für den Einjahresvertrag hinblättern. Wer die Bundesliga per Satellit live sehen möchte, muss im ersten Jahr sogar 268,75 Euro zahlen. Dafür sind dann aber auch alle Partien der ersten und zweiten Liga sowie einige ausländische Meisterschaften mit drin.
Wie viele Fans sich bislang dazu durchringen konnten, Arena zu bestellen, will Bellmer derzeit nicht sagen. Frühestens in der Bundesliga-Winterpause sei er bereit, Abozahlen zu nennen. Nur so viel versicherte der Arena-Geschäftsführer: "Es läuft sehr gut." In drei Jahren will Arena TV so viele zahlende Kunden haben, wie derzeit Premiere, der bisherige Rechteinhaber für die Fußball-Bundesliga. Das wären dann 3,4 Millionen Abonnenten. Noch ist dieses Ziel aber weit entfernt. Eine Forsa-Umfrage ergab jüngst, dass die meisten Deutschen noch nie etwas von Arena TV gehört haben.
Arena hatte sich im Verhandlungspoker um die Live-Übertragungsrechte zwar gegen Premiere durchgesetzt, ist aber zum Teil weiterhin auf die technische Infrastruktur des Konkurrenten angewiesen. Arena-Co-Geschäftsführer Dejan Jocic sieht diese Abhängigkeit kritischer als sein Kollege Bellmer: "Klar helfen wir damit der Konkurrenz." Daran sei aber derzeit leider nichts zu ändern, bedauerte er im ddp-Gespräch.
Rein fußballerisch war Jocic mit dem Sendestart zufrieden: "Alles super, alles toll." Vor ausverkauftem Haus in der Münchner Allianz Arena schlugen die Münchner Löwen den sonst so übermächtigen Lokalrivalen FC Bayern mit 3:0. Und diejenigen Zuschauer, die die Partie zuhause empfangen konnten, sahen eine durchaus ansprechende Fußball-Übertragung von Neuling Arena. Kameraführung, Zeitlupen und Bildschnitte waren schon fast auf dem bisher gewohnten hohen Niveau von Premiere. "Wir sind ein professioneller, echter Fernsehsender", jubelte Arena-Chef Jocic.
Geschafft hat er das mit der Geburtshilfe durch Premiere-Deserteure, darunter der Kommentator der ersten Partie, Oliver Forster, der routiniert den Sieg der Blauen gegen die Roten schilderte. Als Anchorman setzte Arena auf den früheren Sat.1-Fußball-Moderator und Teilzeit-Comedian Oliver Welke. Und am nächsten Samstag sollen Werner Hansch und Günther Koch kommentieren. Dann können übrigens die Bundesliga-Fans die Konferenzschaltung aus sechs Bundesligastadien live und unverschlüsselt auf Sat.1 sehen - sozusagen als Appetithäppchen, um sich von der Qualität von Arena TV zu überzeugen. Doch selbst Geschäftsführer Jocic weiß, dass Fernsehen nur die zweitbeste Lösung ist: "Es gibt nichts Besseres, als im Stadion zu hocken und dort Fußball zu gucken."
Quelle :
www.digitalfernsehen.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Bundesliga: Satelliten-Kunden von Arena klagen über Bildqualität
«
Antwort #40 am:
22 September, 2006, 15:22 »
Für die Übertragung der Arena-Bundesliga-Kanäle und das begleitende Tividi-Digitalpaket stehen Betreiber Unity Media über Satellit unzureichende Kapazitäten zur Verfügung - niedrige Bildraten und Sendepausen sind die Folge.
Schon seit Wochen häufen sich in der Redaktion der SAT+KABEL die Beschwerden über Bildartefakte und schlechte Bildauflösung beim Empfang von Bundesliga-Spielen via Satellit. Insbesondere bei der Projektion auf Leinwand oder auf Bildschirmen mit einer Diagonale von mehr als 81 Zentimetern treten die technischen Defizite des digitalen Arena-Signals deutlich zutage.
Tatsächlich bewegte sich die durchschnittlichen Datenrate der Arena-Kanäle 1 bis 9, auf denen alle Begegnungen des Spieltags einzeln übertragen werden, nach Messungen des Internet-Portals satcodx.com in den letzten 30 Tagen zwischen 0,74 und 1,8 MBit/s. Üblich sind bei der Digitalübertragung per Satellit Werte zwischen 4 und 6 MBit/s. Lediglich der Konferenzkanal Arena Home entspricht mit einer Datenrate von 5,5 MBit/s dem üblichen DVB-Standard.
Schuld an der bescheidenen Bildqualität ist der Umstand, dass sich insgesamt zwölf Arena- und Tividi-Kanäle sowie zusätzlich die bandbreiten-intensiven HDTV-Angebote ProSieben HD, Sat.1 HD und Anixe HD den Arena-Haupttransponder 102 (Astra 19,2 Grad Ost, 12.441 GHz, vertikale Polarisation) teilen müssen. Im Pay-TV-Bereich werden in der Regel nicht mehr als zehn Sender in Standard-PAL-Auflösung auf einer Frequenz gebündelt.
Die Folge bekommen auch Abonnenten des Tividi-Digitalpaketes von Unity Media zu spüren. An den Bundesliga-Spieltagen werden Kanäle wie Kinowelt TV kurzerhand abgeschaltet, um die knappen Resourcen nicht zusätzlich zu belasten. Stattdessen erhält der zahlende Kunde auf einer Texttafel den Hinweis, dass der Empfang an den Bundesliga-Spieltagen aufgrund der Live-Übertragungen stark eingeschränkt sei.
Zahlreiche Kunden äußerten gegenüber der SAT+KABEL die Ansicht, dass für einen Preis von 20 Euro monatlich zumindest eine durchschnittliche Bildqualität erwartet werden könne. Arena reagierte bislang nicht auf eine Anfrage der SAT+KABEL vom Freitagvormittag, ob und in welcher Form kurzfristig Abhilfe gegen die technischen Defizite zu erwarten sei.
Der Sender vermeidet offenbar aus wirtschaftlichen Erwägungen die Anmietung weiterer Astra-Kapazitäten, straft Satellitenkunden im Gegenzug aber mit einer zusätzlichen "Bereitstellungsgebühr" in Höhe von 5 Euro ab .
Quelle :
www.satundkabel.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Bundesliga ist zurück bei Premiere
«
Antwort #41 am:
08 Februar, 2007, 09:55 »
Auf der Grundlage eines neuen, erweiterten Verbreitungsvertrages mit arena, einem Unternehmen des TV-Kabelkonzerns Unity Media, wird Premiere wieder zum wichtigsten Pay-TV-Vermarkter von Bundesliga-Fußball in Deutschland: So darf Premiere den Bundesliga-Sender arena ab sofort in ganz Deutschland über Satellit verbreiten und vermarkten.
Bislang hatte sich Premiere lediglich mit Arena darauf geeinigt, die Bundesliga-Übertragungen in den Kabel-TV-Netzen von Kabel Deutschland und Kabel BW verbreiten zu dürfen. Premiere vergrößert sein Bundesliga-Vermarktungspotenzial damit nach eigenen Angaben auf über 30 Millionen TV-Haushalte in Deutschland. Mit dem neuen Vertrag erwirbt Premiere auch die nationalen arena-Vermarktungsrechte für Sportsbars (über Kabel und Satellit) und ein langfristiges, nicht-exklusives Lizenzrecht an der Marke arena zur Präsentation und Vermarktung von Bundesliga-live.
Außerdem betreut Premiere künftig im Auftrag von arena technischen Betrieb, Service und Administration der arena-Satellitenplattform. Premiere gibt an arena dafür gegen die geleistete Sacheinlage (Verbreitungs-, Vermarktungs- und Markenlizenzen) 16,4 Millionen neue Aktien aus dem genehmigten Kapital aus. Die Aktien werden von einem unabhängigen Finanzinstitut weisungsfrei verwaltet. Die Vereinbarung mit dem Finanzinstitut schließt jegliche Einflussnahme von arena auf die Unternehmenspolitik von Premiere aus.
Georg Kofler, Vorstandsvorsitzender der Premiere AG, wird in der Mitteilung des Pay-TV-Senders mit den Worten zitiert: "Premiere ist für Bundesliga-Fans wieder die Nummer eins und die erste Adresse – mit mehr Zugangsmöglichkeiten als je zuvor: über Satellit, Kabel und IPTV." Zusätzliche Reichweite bringt die neue Vereinbarung auch im Kabel: Premiere kann arena weiteren 2,2 Millionen TV-Haushalten in kleineren Kabelnetzen direkt anbieten.
"In vielen Premiere-Haushalten kehrt Bundesliga live schon am Freitag auf den Bildschirm zurück: Sie können über ihren Premiere-Sat-Receiver ganz einfach arena sehen", betonte Kofler. Dies war in der Regel bislang nicht möglich, da Premiere mit Nagravision und Arena mit Cryptoworks bei der Satellitenausstrahlung unterschiedliche Verschlüsselungsalgorithmen einsetzten. Für Kunden, die nach dem Wechsel zu Arena extra einen neuen Satelliten-Receiver mit Cryptoworks-Unterstützung beziehungsweise CI-Slot erworben hatten, dürfte dies allerdings ein Schlag ins Gesicht sein. Kritiker sehen zudem in der neuerlichen Vereinbarung mit Premiere eine reine Niederlage seitens Arena.
Buchbar ist das neue Premiere-arena-Angebot ab sofort zu Preisen ab 9,99 Euro pro Monat. Neben Satelliten-Haushalten können auch 2,2 Millionen Kunden kleinerer Kabelnetzanbieter (Netzebene 4) in allen Bundesländern außer Nordrhein-Westfalen und Hessen arena jetzt bei Premiere abonnieren. Den 9,6 Millionen Haushalten im Netz der Kabel Deutschland (KDG) bietet Premiere Bundesliga live auf arena bereits seit August 2006 an. Weitere 2,3 Millionen Kabelhaushalte in Baden-Württemberg können arena bei Premiere buchen – verbreitet wird der Sender dort von Kabel Baden-Württemberg. Insgesamt steigt die Bundesliga-Vermarktungsreichweite von Premiere damit auf über 30 Millionen Haushalte. In den Kabelnetzen von Nordrhein-Westfalen und Hessen wird arena wie bisher von ish und iesy verbreitet und vermarktet.
Besonders einfach und günstig soll der Umstieg für Premiere-Komplett-Abonnenten werden, die ihr Programm über Satellit empfangen. Sie erhalten arena ohne weitere Kosten und sind bereits am kommenden Freitag für arena freigeschaltet. Allen anderen Abonnenten mit Sat-Empfang, die in der vergangenen Saison Zugang zu Bundesliga live hatten, präsentiert Premiere arena die nächsten vier Spieltage (bis zum 24. Spieltag am 2. bis 4. März) in einer kostenfreien Schnupperphase. Grundsätzlich gilt: Premiere-Kunden, bei denen arena nicht zum Umfang des bisherigen Abo-Paketes gehört, können den Bundesliga-Sender ab sofort abonnieren.
Nach der Einigung mit arena erwartet Premiere, dass sich die Wachstumschancen der Pay-TV-Industrie im deutschen Markt insgesamt verbessern. Kofler: "Jetzt gibt es eine einfache und kundenfreundliche Regelung für den Empfang der Bundesliga: über Satellit ebenso wie im Kabel. Premiere ist wieder eine zentrale Anlaufstelle für Bundesliga live". Der gesamte deutsche Pay-TV-Markt habe laut Kofler jetzt bessere Wachstumsperspektiven.
Premiere hat sich das Verbreitungs- und Vermarktungsrecht am Sender arena und seinen Programminhalten langfristig gesichert. Der Satelliten-Distributionsvertrag mit arena hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Noch länger gelten die erworbenen Marken-Lizenzen: Premiere kann die Marke arena zur Präsentation und Vermarktung von Bundesliga-live-Angeboten bis Ende 2026 nutzen. Die Markenrechte an arena hält Premiere auf nicht-exklusiver Basis.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Premiere-Chef Kofler frohlockt - strategische Schwächung von Arena
«
Antwort #42 am:
08 Februar, 2007, 16:16 »
München - Ein gutes Jahr nach der Niederlage im Wettpokern um die Fußball-Bundesliga hat Premiere-Chef Georg Kofler die Scharte ausgewetzt.
Schon an diesem Freitag kann der Bezahlsender seinen Abonnenten über Satellit in ganz Deutschland die Partie Hannover gegen Wolfsburg präsentieren - eine Einigung mit dem Erzrivalen Arena macht es möglich. Kofler versuchte, Triumphgefühle zu vermeiden: "Uns ist nicht nach Jubeln zumute, aber wir sind richtig guter Laune." Die Zeit weitgehend ohne Bundesliga sei nicht einfach gewesen. "Wir haben aber bewiesen, dass wir mal den Atem anhalten können, ohne gleich umzufallen."
Die neue Allianz zeigt, dass die Felle in der Medienbranche neu verteilt werden. Die Zeit, in der Premiere Pay-TV-Inhalte und die technischen Plattformen für ihre Verbreitung allein dominierte, sind vorbei. Die Kabelgesellschaften drängen als mächtige und finanzstarke Mitspieler aufs Feld. So steht hinter Arena der Kabelnetzbetreiber Unity Media. Auch die Deutsche Telekom drängt ins Mediengeschäft. Ständig formieren sich neue Allianzen. Bei der einen Kooperation stellt Premiere das Programm zur Verfügung und lässt es von anderen vermarkten, ein anderes Mal stellt der Konzern die technische Plattform für fremde Inhalte - zum Beispiel für die Bundesliga- Berichterstattung von Arena. Kofler ist aber überzeugt, dass Premiere bei diesem Wildwuchs in der deutschen Medienlandschaft auch in Zukunft eine dominierende Rolle spielen wird. "Auf der bunten Wiese blühen viele Blumen und in der Mitte steht eine Eiche - nämlich Premiere."
Alle Beteiligten sehen sich offiziell als Gewinner. "Das ist eine win-win-Situation", meint Unity-Chef Parm Santhu. Ähnlich klang es am Donnerstag bei den anderen beteiligten Unternehmen. Premiere kann das Arena-Bundesliga-Programm künftig in ganz Deutschland über Satellit und in 14 von 16 Bundesländern auch über Kabel vermarkten. "Wir sind wieder im Spiel", frohlockte Kofler und korrigierte gleich einmal die Prognosen für das Abonnentenwachstum nach oben. Arena wiederum war mit der Satelliten-Verbreitung auf eigene Faust nicht entscheidend vorangekommen und erreicht jetzt deutlich mehr potenzielle Zuschauer. "Damit ist Arena nach nicht einmal sechs Monaten Sendezeit endgültig eine feste Größe in der deutschen Fernsehlandschaft und als Pay-TV-Sender etabliert", meinte Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic.
Doch natürlich hat die derzeitige Regelung auch für alle Beteiligten Schattenseiten. Premiere muss den Großteil der Einnahmen aus dem Bundesliga-Angebot weiter an Arena überweisen. Für Arena wird es wiederum schwieriger, die massiven Investitionen wieder hereinzuholen, wenn ein Teil der Einnahmen beim Wettbewerber Premiere hängen bleibt. "Strategisch ist es eine Schwächung von Arena", meinte denn auch ein Branchenexperte.
Obwohl das Wettbieten zwischen Premiere und Arena zu nochmals höheren Übertragungspreisen geführt hat, könnte denn auch der größte Gewinner der Zuschauer sein. Es sei ein Verdienst von Arena, die Hochpreispolitik von Premiere aufgebrochen zu haben, sagt Unity-Chef Santhu. Auch Kofler räumt ein, Premiere sei heute dank des neuen Wettbewerbs in Sachen Preispolitik und Marketing besser aufgestellt als zuvor.
Quelle :
www.digitalfernsehen.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Premiere wieder mit Samstag-Spieltag der Bundesliga per Satellit
«
Antwort #43 am:
10 Februar, 2007, 09:23 »
Nach der Allianz von Premiere mit dem Bundesliga-Sender Arena ist am Samstag wieder ein kompletter Spieltag für Kunden des Pay-TV-Senders via Satellit zu sehen.
Premiere-"Komplett"-Abonnenten erhalten das Arena-Programm ohne weitere Kosten und sind freigeschaltet. Allen anderen Abonnenten mit Sat-Empfang, die in der vergangenen Saison Zugang zu Bundesliga-live hatten, können die nächsten vier Spieltage (bis zum 24. Spieltag am 2. bis 4. März) kostenfrei sehen. Für bestehende Arena-Satellitenkunden ändert sich nichts am Empfang und am Preis ihres Abonnements. Bereits gekaufte Receiver und Smartcards können weiter genutzt werden. Das eigenständige und von der Premiere-Redaktion produzierte Bundesliga-Live-Angebot bleibt auf das IPTV-Paket "T-Home" der Telekom beschränkt.
Quelle :
www.digitalfernsehen.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Kartellamt untersucht Premiere-Arena-Deal
«
Antwort #44 am:
10 Februar, 2007, 11:27 »
Das Bundeskartellamt wird das neue Bündnis des TV-Bezahlsenders Premiere mit dem Rivalen Arena unter die Lupe nehmen. Es sei noch nicht klar, ob es sich bei der Kooperation überhaupt um einen Zusammenschluss handele, der unter die Fusionskontrolle falle und daher beim Kartellamt angemeldet werden müsse, sagte ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde in Bonn. Dies könne dann der Fall sein, wenn das verwaltende Finanzinstitut einen Einfluss erlange, der zu Wettbewerbseinschränkungen führen könne. Um diese Frage zu klären, werde das Kartellamt die Verträge prüfen.
Die beiden Bezahlsender hatten Donnerstag eine enge Allianz verkündet. Premiere kann künftig über Satellit in ganz Deutschland das Fußball-Bundesliga-Angebot des Konkurrenten Arena verbreiten. Im Gegenzug übernimmt Arena über eine Kapitalerhöhung 16,7 Prozent der Premiere-Anteile. Ein unternehmerischer Einfluss von Arena soll durch die Verwaltung der Anteile durch ein unabhängiges Finanzinstitut ausgeschlossen werden.
Premiere und Arena sehen durch ihre Zusammenarbeit kein Kartellrisiko. Das Bündnis müsse nicht beim Kartellamt angemeldet werden, weil nur eine bestehende Kooperation vertieft werde, sagte Premiere-Chef Georg Kofler. Auch der Chef des Arena-Besitzers Unity Media, Parm Santhu, sagte, durch die treuhänderische Verwaltung der Premiere-Aktien durch ein Finanzinstitut gebe es kein Kartellrisiko. Der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Wolf-Dieter Ring, hatte diese Konstruktion in einer ersten Reaktion als beispielhaft für ähnliche Bündnisse in der Medienbranche in der Zukunft genannt.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
Drucken
Seiten:
1
2
[
3
]
4
Nach oben
« vorheriges
nächstes »
DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>
»
Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio
»
# News und Infos zu Kanälen/Paketen
»
Thema:
Bundesligarechte: Schlechte Karten für Premiere?