Autor Thema: Bundesligarechte: Schlechte Karten für Premiere?  (Gelesen 13079 mal)

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Offline Croromano

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Re:Bundesliga-Live-TV künftig für 14,90 Euro pro Monat
« Antwort #15 am: 27 März, 2006, 18:23 »
Also billig ist's mal gar nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass es nur 1. und 2. Bundesliga sind, die da angeboten werden!  :P
Und die Aktivierungskosten (30€ für Sat!) sind fast schon ein Hammer, find ich...
« Letzte Änderung: 27 März, 2006, 18:23 von Croromano »
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Arena Fußball: Die Fallstricke und Einschränkungen des Abonnements
« Antwort #16 am: 28 März, 2006, 14:35 »
Der Pay-TV-Anbieter Arena erschwert nicht nur Satellitenkunden den Abschluss eines Abonnements für die kommende Spielzeit der Fußball-Bundesliga.

Auch eine Verknüpfung der Smartcard mit dem eingesetzten Receiver ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen. Dort steht: "Der Kunde wird sowohl bei Vertragsbeginn als auch bei einem späteren Wechsel des Digital Receivers deren Herstellerfirma, den Serientyp und die Seriennummer arena mitteilen, damit der Digital Receiver der SmartCard ggf. zugeordnet werden kann."

Und weiter: "arena kann verlangen, dass die überlassene SmartCard ausschließlich in Verbindung mit einem der SmartCard zugeordneten Digital Receiver verwendet wird. Außerdem ist arena berechtigt, dem Kunden ausschließlich SmartCards zu überlassen, die nur mit einem der SmartCard zugeordneten Digital Receiver genutzt werden können (sog. "Pairing")." Derzeit ist diese Verknüpfung zumindest im Web-Formular aber noch nicht bindend. Wer die Felder "Digital-Receiver" oder "Seriennummer" leer lässt, kann trotzdem bestellen. Sollte das Pairing künftig eingeführt werden, könnte die Smartcard nur mit einem einzigen Receiver im Haushalt betrieben werden - eine ärgerliche Einschränkung, die bereits bei Premiere für viel Verdruss auf Kundenseite sorgte. Denn die Ausgabe weiterer Karten pro Haushalt ist nicht vorgesehen.

Eine Online-Prüfung der Bank-Zugangsdaten findet im Gegensatz zur Adressprüfung noch nicht online statt. Bei einer Testbestellung der SAT+KABEL heute morgen wurden auch sinnfreie Angaben bestätigt. Ein Abonnement ist nur mit Bankeinzug möglich.

Will ein Kunde außerordentlich kündigen, muss laut AGB ein "vorübergehender Programmausfall für mindestens zwei Wochen ununterbrochen andauern". Eine Verlängerung der Vertragslaufzeit sei aufgrund einer Programmunterbrechung aber ausgeschlossen.

Abzuwarten bleibt, ob sich die erhobene "Bereitstellungsgebühr" in Höhe von 5 Euro für Zuschauer, die ihr Programm digital über SES Astra auf 19.2 Grad Ost empfangen (SAT+KABEL berichtete gestern) als Forderung des Luxemburger Satellitenbetreibers erweist.

Quelle : www.satundkabel.de

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Premiere will mit Preissenkungen Abo-Verluste aufhalten
« Antwort #17 am: 29 März, 2006, 09:47 »
Der Verlust der Übertragungsrechte der Bundesliga geht offenbar einher mit vermehrten Abo-Kündigungen. Dem will Premiere mit Preissenkungen entgegen wirken.


Der Bezahlsender Premiere wird die Preise nach dem Verlust der Bundesliga-Übertragungsrechte senken. "Premiere nimmt den neuen Wettbewerb sportlich an. Unsere Antwort in Form von Angeboten und Preisen werden wir noch vor Ablauf der Bundesliga-Saison bekannt geben", sagte Vorstandschef Georg Kofler dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Der neue Bundesliga-Sender Arena hatte Premiere völlig überraschend bei dem Bieterwettbewerb für die nächsten drei Spielzeiten der Bundesliga übertrumpft.

Über exakte Preismodelle verfügt Premiere dem Bericht zufolge noch nicht. Denn noch habe Kofler die Hoffnung, die Bundesliga übertragen zu können, nicht aufgegeben. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass in unserem Angebot auch Bundesliga enthalten sein wird", sagte er. Er gehe davon aus, dass die Gespräche mit der Deutschen Telekom und Unity Media es ermöglichen, die Bundesliga ab kommender Saison zu zeigen.

Quelle : www.pcwelt.de

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Premiere und Telekom kooperieren bei Fußball
« Antwort #18 am: 31 März, 2006, 10:33 »
Deutsche Fußball Liga will keinen Konkurrenten für Arena

Ein Einstieg der Telekom bei Premiere ist offenbar keine Option mehr. Die beiden Unternehmen bilden allerdings eine Allianz in Sachen Bundesliga-Fernsehen, die Premiere doch noch zu einem Konkurrenten von Arena machen würde. Die Deutsche Fußball Liga stemmt sich angeblich gegen die Pläne.

Die Deutsche Telekom und der Pay-TV-Sender Premiere haben sich offenbar auf Eckpunkte einer weit reichenden Allianz verständigt. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise berichtete, soll Premiere die geplanten Bundesliga-Übertragungen des Bonner Konzerns im Internet produzieren. Im Gegenzug könne Premiere das Fußballprogramm der Telekom seinen Kunden zugänglich machen.

Die Telekom hatte im Dezember den Zuschlag für die Internetübertragungsrechte der Bundesliga erhalten. Für Premiere war die Übertragung der Fußball-Bundesliga bisher das wichtigste Verkaufsargument, der Verlust der Rechte daher ein herber Schlag. Analysten rechneten mit einer Kündigungswelle, denn zahlreiche Zuschauer haben Premiere nur der Liveübertragungen wegen abonniert.

Jetzt könnte dem Sender dank der Telekom doch noch der Weg in die weitere Liga-Übertragung offen stehen. Indes prüft offenbar die Deutsche Fußball Liga (DFL), ob die Telekom-Pläne überhaupt mit den Angaben bei der Bewerbung um die Rechte übereinstimmen. Laut FTD, die sich auf mit dem Vorgang vertraute DFL-Mitarbeiter beruft, stemmt sich DFL-Chef Christian Seifert bislang dagegen, dass die Telekom dem Unternehmen Arena, das sich im Bieterrennen um die Pay-TV-Rechte gegen Premiere durchgesetzt hatte, Konkurrenz macht.

Daran kann die DFL auch deswegen kein Interesse haben, weil die Liga selbst erwägt, bei Arena einzusteigen. Arena ist die Tochter eines Konsortiums von Kabelnetzbetreibern und kann die Bundesliga in den nächsten drei Spielzeiten live übertragen. Dafür zahlt Arena der Liga jeweils rund 210 Millionen Euro. Die Telekom erwarb für mehr als 40 Millionen Euro die Internetrechte.

Spekulationen um einen Einstieg der Telekom bei Premiere hatten den Aktienkurs von Premiere am Donnerstag kräftig nach oben getrieben. Premiere legte mehr als fünf Prozent zu. Allerdings ist laut FTD eine direkte Beteiligung der Telekom an Premiere vom Tisch. Die Option sei zwar diskutiert, dann aber verworfen worden, hieß es demnach aus informierten Kreisen.

Premiere-Chef Georg Kofler hält derzeit knapp 14 Prozent am Sender, Finanzinvestoren gehören weitere 8,5 Prozent. Der Rest wird frei an der Börse gehandelt. Ein Telekomsprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Ein Sprecher des Bezahlsenders sagte lediglich, das Unternehmen spreche mit Inhabern der Ligarechte.

In dem geplanten Pakt von Telekom und Premiere geht es für beide Seiten um mehr als nur um die Bundesliga-Rechte. Wie die FTD weiter berichtete, will die Telekom das Inhalte-Portfolio von Premiere - Spielfilme, Dokumentationen und Erotik - nutzen, um Kunden in ihr geplantes neues Glasfasernetz zu locken. Das neue Telekom-Netz könnte im Gegenzug in Zukunft zur bevorzugten Verbreitungsform von Premiere werden: Der Abosender will sich dadurch unabhängiger von Kabel- und Satellitennetzbetreibern machen.

Quelle : www.golem.de

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Die Deutsche Telekom verhandelt mit mehreren Fernsehsendern über eine Zusammenarbeit bei Live-Übertragungen von Fußballspielen im Internet. "Wir verhandeln aktuell mit mehreren Partnern. Einer davon ist Premiere" sagte ein Konzernsprecher am Freitag auf dpa-Anfrage. Darüber hinaus stehe die Telekom auch mit RTL, Eurosport und dem zu EM.TV gehörenden Sportsender DSF in Verhandlungen, erfuhr die Finanznachrichtenagentur dpa-AFX aus gut informierten Kreisen. Der Bonner Konzern hatte sich die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga über das Internet-Protokoll im Dezember 2005 gesichert.

Der Bezahlsender Premiere und DSF hätten im Augenblick die besten Karten, hieß es weiter. Premiere kann neben der Bundesliga-Erfahrung vor allem mit einem breiten Angebot an Spielfilmen und den Rechten an der Formel 1, der Champions League oder der Fußball-Weltmeisterschaft aufwarten. Dies wäre für die Telekom nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem mit Blick auf den Ausbau des neuen Hochgeschwindigkeits- und Breitbandnetzes VDSL interessant.

Der ganze Artikel

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Arena: Kabel Deutschland unter Druck
« Antwort #20 am: 09 April, 2006, 18:58 »
Frankfurt/Main - Sportrechteinhaber Arena hat nach eigener Aussage Kabel Deutschland ein "faires Angebot" unterbreitet.

Nun liege es an Kabel Deutschland, den deutschen Fußballfans rechtzeitig den neuen Pay-TV-Sender zur Verfügung zu stellen.
 
Arena äußerte sich zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der 12. Deutschen Sponsoringtage von "Horizont Sport Business" zuversichtlich und sei überzeugt, bis zum Start der Bundesliga alle Probleme lösen zu können.

Gegenwärtig ist der Sender, der im Dezember 2005 die Fernseh- Live-Rechte erworben hat, landesweit mit Decoder nur über Satellit sowie über Kabel nur in Hessen und Nordrhein-Westfalen zu empfangen. Über Satellit kostet das Monatsabo rund 20 Euro, für Kabelkunden in Hessen und Nordrhein-Westfalen bietet Arena die Übertragung aller 612 Erst- und Zweitligaspiele zum Frühbucherpreis von knapp 10 Euro an. Für künftige Kabelkunden werden 14,90 Euro fällig.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de/news/news_83713.html
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DFL: Kein Bundesliga-Kanal bei Premiere mehr
« Antwort #21 am: 24 April, 2006, 10:26 »
Hamburg - Der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), Werner Hackmann, warnt die Deutsche Telekom vor zu weit gehenden Plänen bei der Ausstrahlung der Fußball-Bundesliga.

"Wir wollen keinen Rechtsstreit mit der Telekom", sagte Hackmann der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe).
 
Ziel sei ein Kompromiss. "Aber eines ist auch klar: Wir dulden nicht, dass unser Pay-TV-Partner Arena geschwächt wird", fügte er hinzu. Eine Ausstrahlung des Internet-Fernsehens von Telekom über Satellit in Zusammenarbeit mit dem Pay-TV-Sender Premiere wäre "nicht akzeptabel". Denn das würde bedeuten, dass man nicht mal Telekom-Kunde sein müsste, um die Bilder zu empfangen, sagte Hackmann. Die Telekom dürfe die Bundesliga komplett live im Internet über ihre T-Online-Plattform zeigen. In diesem Geist seien die Verträge geschlossen worden.

Im Extremfall könnte die Telekom die Internet-Rechte wieder verlieren, betonte Hackmann. "Das ist jedoch nicht das, was wir wollen. Alle Beteiligten befinden sich in guten Gesprächen", sagte er. Er sei zuversichtlich, dass spätestens am 30. April Klarheit herrsche. Dann müsse die Telekom ihr endgültiges Konzept vorlegen.

"Die 612 Bundesliga-Spiele gibt's live im Fernsehen nur bei Arena und im Internet nur bei der Telekom, wenn man einen V-DSL-Anschluss hat", betonte Hackmann. Die Telekom habe bei den Internet-Rechten den Zuschlag bekommen, weil sie die Bundesliga über die neue Verbindung V-DSL anbieten wollte. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Premiere da als Dienstleister die Telekom redaktionell unterstütze. Aber den bisherigen Premiere-Bundesliga-Kanal werde es nicht mehr geben, unterstrich er.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Bundesliga im Kabel: Arena im Abseits
« Antwort #22 am: 06 Mai, 2006, 13:25 »
Lauchhammer - Noch immer zeigte der neue Bundesliga-Pay-TV-Sender Arena kein Interesse an der Einspeisung der Fußball-Bundesligaspiele in das Netzwerk des Verbands der unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber, FRK.

Dies gab der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen heute bekannt.
 
Damit sperre Arena über 12 Millionen deutsche Kabelhaushalte aus den Fußballstadien aus, fasst Heinz-Peter Labonte, Vorstandssprecher des FRK - Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen zusammen. Für die Vielzahl der Internetdienste anbietenden Firmen entwickle der FRK daher entsprechende Einspeisungsvereinbarungen für T-Online und ihr Bundesligafußball-Angebot als Arena-Alternative.

Mit der Entscheidung der mit dem Kabelmarkt nicht vertrauten Pay TV Verantwortlichen bei Unity Media, die mittelständischen Kabelnetzbetreiber zu ignorieren, werde Arena die selbst gesetzten Reichweitenziele in absehbarer Zeit nicht erfüllen können.

Um den Fußballfans eine Alternative zu dem Pay-TV-Angebot von Arena anzubieten, strebe der FRK Gespräche mit der Deutschen Telekom über eine Weiterverbreitung der Bundesliga-Internetübertragungen an. Da die künftigen Arena-Abonnenten für den Bundesliga-Empfang ohnehin neue Set-Top-Boxen kaufen sollen, beginne ein Reichweitenwettlauf mit T-Online, den die mittelständischen Kabelnetzbetreiber für ihre Internet-Kunden nutzen wollen, erklärte Labonte abschließend.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Abpfiff für Premiere?
« Antwort #23 am: 11 Mai, 2006, 18:39 »
Wenn der FC Bayern an diesem Samstag um 17.15 Uhr die 20. Deutsche Fußball-Meisterschaft feiert, beginnt für den Bezahlsender Premiere ein neues Zeitalter. Mit der exklusiven Übertragung der Spiele der Fußball-Bundesliga ist nach dem 34. Spieltag dieser Saison Schluss. Der neue Konkurrent Arena hat sich die Rechte gesichert, die meisten Premiere-Abonnenten werden in Sachen Bundesliga künftig in die Röhre schauen. Der erfolgsverwöhnte Premiere-Chef Georg Kofler gibt sich dennoch selbstbewusst: "Wir suchen die Entscheidung auf dem Platz." Über ein Bündnis mit der Deutschen Telekom soll Premiere zumindest teilweise ein Bundesliga-Sender bleiben. Die guten alten Zeiten der Exklusivität sind am kommenden Samstag aber in jedem Fall vorbei.

Der Südtiroler Georg Kofler ist für seinen Optimismus und seine Fähigkeit, andere damit mitzureißen, in den Branche berühmt. So ließ er sich denn auch von hohen Verlusten und einem Rückgang der Kundenzahl im ersten Quartal nicht schrecken. "Wir gehen durchaus aufrecht in die Zukunft." Dabei galt die Bundesliga bisher als wichtigster Programmbestandteil von Premiere, seit jeher übertrug der Sender die Spiele exklusiv. In einem spektakulären Bieterverfahren sicherte sich nun aber die zu dem Kabelnetzkonsortium Unity Media gehörende Sportrechteagentur Arena die Pay-TV-Rechte für die kommenden drei Jahre.

Kofler sucht nun nach einem Ausweg durch die Hintertür. Seit Wochen verhandelt er intensiv mit T-Online, das sich die Rechte für das Internet gesichert hat. Am liebsten würde Premiere seinen 3,5 Millionen Abonnenten das Telekom-Signal in ihre Premiere-Boxen einspeisen – wie auch immer das technisch gelöst werden soll. Eine solche Lösung will die Deutsche Fußball Liga (DFL) aber verhindern. "Wir dulden nicht, dass unser Pay-TV-Partner Arena geschwächt wird. Im Extremfall könnte die Telekom die Internet-Rechte wieder verlieren", drohte DFL-Präsident Werner Hackmann vor zwei Wochen.

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Premiere-Chef Kofler attackiert arena
« Antwort #24 am: 17 Mai, 2006, 16:17 »
In Sachen Bundesliga-Übertragungsrechte geht es langsam ans Eingemachte: während die Telekom nach Informationen der BILD-Zeitung Franz Beckenbauer als Fach-Kommentator für die eigenen Übertragungsrechte gewinnen will, geht auch der Pay-TV-Sender Premiere aus der bisherigen Defensive in die kontrollierte Offensive über. Auf der Hauptversammlung in München zeigte sich Premiere-Boss Dr. Georg Kofler einmal mehr überzeugt, auch in der kommenden Saison Bundesliga-Fußball übertragen zu können.
   
Pay-TV-Wunder brauchen länger

Indirekt griff er den neuen Konkurrenten arena, der Kunden mit günstigen Einsteigerpreisen gewinnen möchte, indirekt scharf an. Auch Premiere habe jahrelang versucht, Bundesliga-Fußball sowie das gesamte Premiere-Sport-Angebot für weniger als 20 Euro monatlich zu verkaufen. "Meistens haben wir auch noch einen Receiver kostenlos dazugegeben. Ein Jahr lang war sogar die Perle der Bundesliga-Berichterstattung – die Live-Konferenz – für fünf Euro monatlich im Premiere Start Paket zu haben." Genutzt habe das aber wenig. "Der Ansturm des Millionenpublikums ist dennoch ausgeblieben", so Kofler. Weiter sagte er: "Pay-TV-Wunder brauchen eben etwas länger, und manchmal treten sie gar nicht ein."

Recht ausführlich nahm der Premiere-Boss Stellung zu dem entbrannten Streit um die Übertragungsrechte auf Basis des IP-Standards. Die Deutsche Telekom hatte sich die Internet-Rechte gesichert und will offensichtlich in Zusammenarbeit mit Premiere die IP-Daten nicht nur auf Computer-Bildschirme übertragen, sondern auch auf herkömmliche Fernseher. Kofler sieht dieser Strategie zuversichtlich entgegen. Im Ausschreibungsverfahren habe die Deutsche Fußball Liga ein- und dieselben Live-Rechte gleich zweimal ausgeschrieben – und auch zweimal verkauft. "Einmal für das herkömmliche Fernsehen, analog und digital, und ein zweites Mal für die Übertragung im neuen Fernsehstandard des Internet Protokolls".

Kofler sieht Telekom im Recht

Die DFL bestreitet diese Interpretation vehement, um die Exklusivrechte von arena zu wahren. Kofler will dies aber nicht akzeptieren. Der Formulierung des Ausschreibungstextes sei "klipp und klar" zu entnehmen, "dass eine Übertragung des Bildmaterials auf Basis des Internet-Protokoll-Standards auch über Kabel, Satellit und terrestrisch möglich" sei. Einschränkungen irgendwelcher Art zu diesen IP-Übertragungen seien in der Ausschreibung nicht zu erkennen gewesen. Ergänzend fügte er hinzu, dass Ausschreibungsbedingungen nicht im Nachhinein verändert oder neu interpretiert werden könnten, ohne dass der gesamte Bieterprozess zu hinterfragen wäre.

Nach wie vor sei der Vorstand von Premiere sehr zuversichtlich, bei der Fußball Bundesliga im Spiel zu bleiben. "Aufgrund fortgeschrittener Verhandlungen sehen wir heute gute Chancen, dass Premiere mit einem neuen Partner als Lizenzgeber auch ab der kommenden Saison die Live-Berichterstattung von der Fußball Bundesliga präsentieren kann", erklärte Kofler wie schon vor einer Woche bei der Verkündung der Quartalszahlen.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Premiere-Hauptversammlung: Kofler unter Beschuss
« Antwort #25 am: 17 Mai, 2006, 17:36 »
München - Die Aktie ein "Börsenrohrkrepierer", die Zahlen für das erste Quartal 2006 "blutrot" - das Urteil der Premiere-Anteilseigner über die Entwicklung des Bezahl-Fernsehsenders seit dem Börsengang ist verheerend.

Auf der Hauptversammlung des Unternehmens im Wappensaal der Münchner Messe machen sie am Mittwoch ihrem Ärger Luft.
 
Dass der Vorstandsvorsitzende Georg Kofler das Geschäftsjahr 2005 als das erfolgreichste der Firmengeschichte bezeichnet, kann sie nicht besänftigen. Für Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz "könnte die Bilanz zu diesem Zeitpunkt nicht schlechter aussehen". Der Aktienkurs habe sich halbiert und sei damit "schlicht eine Katastrophe". Das Geschäftsmodell sei mit dem Verlust der Bundesligarechte zum Teil weggebrochen. "Ich kann Ihre Euphorie nicht so ganz teilen", sagt sie an Kofler gewandt, zumal die positive Bilanz für 2005 hauptsächlich durch Steuerrückzahlungen und andere Sondereffekte zustande gekommen sei.

Dem Vorstand wirft Bergdolt vor, die Anteilseigner vor der Zeichnung ihrer Aktien nicht ausreichend darüber informiert zu haben, dass die Bundesligarechte verloren gehen könnten. Doch damit nicht genug - Kofler und seine Kollegen hätten im Prospekt zum Börsengang zudem Glauben gemacht, dass die Rechte ohne Probleme verlängert werden könnten. "Vertuschen hilft nicht", sagt die Aktionärsschützerin. Der Kapitalmarkt zeige, dass er "Luftnummern" nicht schätze. Bergdolt gesteht Kofler zwar zu, viel für die Ausrichtung des Unternehmens zu tun. Eins solle er dabei aber nicht vergessen: "Das alles kostet auch sehr viel."

Anschließend betritt Matthias Gaebler das Podium. Der Stuttgarter stellt sich vor als "Premiere-geschädigter Aktionär der ersten Stunde". Er wirft dem Vorstand "Schlamperei" vor und stellt klar: "Ich gebe ihnen nicht mein Geld, dass sie es verwirtschaften, ich erwarte, dass sie mehr daraus machen."

Dann attackiert Gaebler die Führung des Abosenders aus Kundenperspektive. Dass Kündigungen wegen des Verlusts der Fußballrechte nicht akzeptiert würden, komme einer Knebelung gleich. Ihn selbst wolle der Sender derzeit mit Hilfe eines Inkassounternehmens zur Zahlung von 300 Euro zwingen - seiner Meinung nach unberechtigt. "Ich freue mich auf ein Gerichtsverfahren, das sie hundertprozentig verlieren werden", sagt er. Kofler lassen die Anschuldigungen nicht kalt. Besonders den Vorwurf, den Börsengang aus Gier vorangetrieben zu haben, weist er von sich. Als er bei Premiere angefangen habe, sei die Gesellschaft "eine Ruine" gewesen - weit und breit habe es keinen Investor gegeben, "der auch nur einen Pfifferling darauf gewettet hätte". Er und die anderen Aktionäre hätten "wirklich viel riskiert" - es sei deshalb unfair, schlicht von "Abkassiererei" zu sprechen.

Eine 84-jährige Aktionärin, die sich im Foyer mit anderen Anteilseignern unterhält, traut Kofler nicht zu, den Aktienkurs wieder in die Höhe zu bringen. "Da können auch tausend gescheite Leute nichts machen", ist sie sich sicher. "Schließlich wird alles schlechter, da macht das Fernsehen keine Ausnahme."

Kofler steht währenddessen im Wappensaal auf dem Podium. Als er die Zukunftsstrategie des Unternehmens präsentiert, fällt die Beleuchtung zum Teil aus. Dämmerung im Saal, auch der gelbe Premiere-Schriftzug verdunkelt sich. Gegen Ende von Koflers Präsentation geht das Licht wieder an und der Vorstandsvorsitzende gewährt einen Ausblick auf eine leuchtende Zukunft: Nach einem Jahr des Übergangs prognostiziert er für 2007 Wachstum bei Abonnenten, Umsatz und Ergebnis.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Bundesliga über Internet bei Premiere !
« Antwort #26 am: 19 Mai, 2006, 12:49 »
Quelle: www.gmx.de

Premiere und Telekom zeigen Bundesliga

München (dpa) - Die Deusche Telekom und der Bezahlsender Premiere übertragen von der kommenden Saison an gemeinsam die Spiele der Fußball-Bundesliga live über das Internet. "Premiere bleibt im Spiel", sagte Premiere-Chef Georg Kofler am Freitag in München.
Premiere-Kamera beim Fußball
Premiere bleibt in der Bundesliga am Ball.
© dpa

Die Spiele sollen erst einmal über schnelle Breitband- Internetverbindungen ausgestrahlt und über eine Set-top-Box in den Fernseher gebracht werden. Offen war zunächst, ob die beiden Unternehmen zusätzlich das Internet-Signal auch über das Kabel und Satellit verbreiten wollen. In diesem Fall würden sie eine deutlich größere Kundschaft erreichen und sich mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) anlegen.

Premiere hatte das Wettbieten um die Pay-TV-Rechte an der Bundesliga verloren. Die Spiele sind in den kommenden drei Jahren beim neuen Bezahlsender Arena zu sehen. Premiere will nun aber durch die Hintertüre zumindest einen Teil seiner Kunden mit Bundesliga versorgen.
AMD Athlon 64 x2 4200+ ::: Epox 9NPA Nforce 4 Ultra ::: 2*512 DDR 400 2* 256 DDR 333 ::: ATI Radeon X850 XT ::: Hauppauge WinTV DVB-C (Treiber v2.19) ::: Creative X-Fi Music ::: MasterCRD2 PC :::

ProgDVB v4.56.2

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Bundesliga-TV: Arena plant Beschwerde in Brüssel
« Antwort #27 am: 21 Mai, 2006, 15:43 »
Im Streit um die Verwertung von Live-Übertragungsrechten an der Fußball-Bundesliga werden immer größere Geschütze aufgefahren. Während der Münchner Pay-TV-Sender Premiere zuletzt angekündigt hatte, Widerspruch gegen die Erteilung einer Sendelizenz an die Arena Sport Rechte und Marketing GmbH einlegen zu wollen, arbeitet Arena (Inhaberin der Fernsehrechte für die kommenden drei Spielzeiten) nach Informationen des Spiegel derzeit an einer Wettbewerbs-Beschwerde, die in Brüssel eingereicht werden soll. Im Mittelpunkt steht dabei die am Freitag besiegelte Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Telekom und Premiere.

Nach Ansicht von Arena entsteht in der Kombination mit dem bislang marktbeherrschenden Bezahlfernsehanbieter Premiere und der Telekom (Inhaberin der Übertragungsrechte via IPTV) ein mächtiges Oligopol, das andere Marktteilnehmer nach Belieben diskriminieren könne. Premiere will seinen Abonnenten ab Sommer über das neue VDSL-Netz der Telekom weiterhin Live-Bilder aus der Bundesliga liefern. Zudem erwägen die neuen Partner, die IPTV-Signale außer über VDSL auch via Kabel und Satellit in die Haushalte zu bringen. Gegenüber der Welt am Sonntag betonte Premiere-Chef Georg Kofler erneut, in der Ausschreibung der Bundesliga-Rechte seien Übertragungen über das Internet-Protokoll via Satellit und Kabel sogar "explizit vorgesehen".

Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic erklärte unterdessen gegenüber dem Spiegel, dass man in einem solchen Fall "selbstverständlich juristisch gegen sie vorgehen" werde. Nach Informationen des Focus drohen der Telekom möglicherweise auch medienrechtliche Probleme. Weil die staatsnahe Telekom keinen Rundfunk veranstalten dürfe und unklar sei, ob die Sendelizenz von Premiere reiche, hätten Direktoren der Landesmedienanstalten Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke Unterstützung angeboten. Eine Antwort von Ricke sei bislang aber ausgeblieben.

Quelle : www.heise.de

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Bundesliga-Streit: Premiere vor dem Untergang?
« Antwort #28 am: 02 Juni, 2006, 09:55 »
Im Streit um die Verwertung der Übertragungsrechte an der Fußball Bundesliga zeichnet sich offensichtlich eine endgültige Einigung ab. Nachdem zunächst die Telekom Kompromissbereitschaft signalisiert hatte, ist nun offensichtlich auch der neue Bezahlsender arena bereit, sich auf einen Deal einzulassen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, will arena nun doch nicht auf die eigenen Internetrechte pochen sollte die Telekom im Gegenzug auf die Verbreitung ihres IP-Signals über Kabel und Satellit verzichten. Der große Verlierer wäre in diesem Fall der bisherige Bundesliga-Platzhirsch Premiere.
   
Exklusivität für beide Seiten

Im Falle einer Einigung hätte arena das Ziel erreicht, exklusiv im klassischen Pay-TV über jährlich 612 Spiele der Fußball Bundesliga und 2. Bundesliga berichten zu dürfen. Das Gleiche gilt für die Telekom, die alle Spiele ohne direkten Konkurrenten über das Internet übertragen dürfte. Sie hätte damit einen echten Mehrwert, um Kunden für das neue IPTV-Angebot T-Home zu begeistern, das rechtzeitig zur neuen Bundesligasaison am 11. August mittels VDSL in zunächst zehn Großstädten zu empfangen sein wird. Später ist ein Ausbau auf 50 Städte geplant. Allerdings nur dann, wenn auf eine Regulierung des neuen VDSL-Netzes verzichtet wird. Ansonsten hatte die Telekom einen Ausbaustopp des Hochgeschwindigkeitsnetzes angedroht.

Premiere im Abseits

Bei Premiere stehen unterdessen stürmische Zeiten bevor. Premiere-Boss Georg Kofler hatte durch die Partnerschaft mit der Telekom gehofft, die Fußball Bundesliga doch noch auf klassischem Wege an seine Kunden bringen zu können. Er hatte dabei auch nicht darauf verzichtet, arena auf der Premiere-Hauptversammlung verbal zu attackieren. Auch die Telekom hatte durch einen offensichtlichen Formfehler im ausgehandelten Vertrag zu den Bundesligaübertragungen stets offen gelassen, die Internetrechte für eine Ausstrahlung des IP-Signals über Kabel und Satellit zu nutzen.

Nun hat sich der Telekommunikationskonzern mit einem Blick in die Zukunft aber offensichtlich für die engere Partnerschaft mit der DFL und gegen Premiere entschieden. Über die DSL-Schiene kann Premiere nun nur einen kleinen Teil seiner Kunden mit Bundesliga-Fernsehen versorgen. Es ist nun davon auszugehen, dass sich Premiere auf einen massiven Kündigungsansturm einstellen muss. An der Börse schmierte der Kurs der Premiere-Aktie zeitweilig auf zirka 10,50 Euro ab, aktuell liegt er bei gut 11 Euro.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Arena erwirkt einstweilige Verfügung gegen Premiere
« Antwort #29 am: 02 Juni, 2006, 21:09 »
Im Streit um die Verwertung von Live-Übertragungsrechten an der Fußball-Bundesliga hat die Arena Sport Rechte und Marketing GmbH einen juristischen Erfolg erzielt. Auf Antrag von Arena, das im Dezember die Pay-TV-Rechte für die kommenden drei Spielzeiten von der Deutschen Fußball Liga (DFL) gekauft hatte, erließ das Landgericht Hamburg am heutigen Freitag eine einstweilige Verfügung gegen den Münchner Bezahlfernsehsender Premiere. Danach wird Premiere untersagt, im geschäftlichen Verkehr zu behaupten, der Sender werde auch in der Spielzeit 2006/07 alle Bundesliga-Spiele live präsentieren, ohne darauf hinzuweisen, dass der Empfang nur über das Internet und nicht über Satelliten- oder Kabelfernsehen möglich ist. "Dies verhindert die bewusste Irreführung der Fußball-Fans und schafft Klarheit", erklärte Arena-Geschäftsführer Christoph Bellmer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Premiere hatte nach dem Verlust der Pay-TV-Rechte an Arena die Nähe zur Deutschen Telekom gesucht, die sich die Internet-Rechte an der Bundesliga gesichert hatte. Mitte Mai einigten sich beide Unternehmen darauf, dass Premiere für T-Online in den kommenden drei Jahren Live-Übertragungen aus der Fußball-Bundesliga redaktionell und medienrechtlich verantworten wird. Zudem wird Premiere sein komplettes Programm über die neue IPTV-Plattform "T-Home" ausstrahlen. Kernpunkt des Streits ist jedoch die unterschiedliche Auslegung der Ausschreibungsbedingungen für die Internet-Rechte: Während die DFL und Arena darauf bestehen, dass eine Verwertung der Internet-Rechte ausschließlich im Medium Internet erfolgen darf, erklärten Premiere und die Telekom wiederholt öffentlich, das IPTV-Signal könne auch über Kabel und Satellit verbreitet werden. Gemäß der einstweiligen Verfügung muss Premiere jetzt bei jeder Werbung darauf hinweisen, dass für den Empfang des Internet-Signals ein VDSL- oder ein ADSL-Anschluss der Deutschen Telekom erforderlich ist.

Quelle : www.heise.de

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