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Grundverschlüsselung DVB-S/C/T
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Thema: Grundverschlüsselung DVB-S/C/T (Gelesen 66466 mal)
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Premium-Cubie
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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
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Antwort #195 am:
21 August, 2006, 09:18 »
Das wird so ein Monetengrab wie Kirch & D-Box...
Diverse Satschüsseln DVB-Receiver und -Karten...
SiLæncer
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Kritik an SES Astra wegen Verschlüsselungs-Propaganda
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Antwort #196 am:
23 August, 2006, 14:15 »
Der Satelliten-Betreiber SES Astra ist wegen einer fehlerhaften Darstellung bei der angeblich in Europa üblichen Verschlüsselung digitaler Signale per Satellit in die Kritik geraten.
In einer aktuellen und monatlich herausgegeben Info-Broschüre des Unternehmens wird unter anderem eine europäische Karte gezeigt, die einen falschen Eindruck der aktuellen Situation vermittelt.
Den Astra-Angaben zufolge sind zur Zeit weder in Frankreich, Spanien oder der Türkei unverschlüsselte Free-TV-Sender über Satellit zu empfangen. Das Gegenteil ist korrekt: Über Eutelsat, Astra und Türksat werden mehrere Dutzend frei empfangbare Kanäle ausgestrahlt, die in verschiedenen europäischen Ländern zu empfangen sind.
Auch in den Niederlanden, Polen oder Ungarn seien TV-Sender entgegen der Astra-Angaben unverschlüsselt über Satellit zu sehen, berichtete der Branchendienst "Satelli-Line" am Mittwoch. Zudem werde den Lesern der Broschüre aufgrund eines Interviews mit dem Chef der Bayerischen Landesmedienanstalt (BLM) der Eindruck vermittelt, die Medienwächter stünden hinter den Plänen. Dem sei aber nicht so. Eine Stellungnahme des Satellitenbetreibers dazu steht noch aus.
Der Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Hans Hege, hatte SES Astra und den Privatsendern im Branchendienst "Funkkorrespondenz" bereits Ablenkungsmanöver bei der Einführung der umstrittenen Digital-TV-Verschlüsselung vorgeworfen .
Quelle :
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Astra Verschlüsselung: "Dolphin" Strategiepapier bei SES Global abrufbar
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Antwort #197 am:
26 August, 2006, 11:35 »
Ein Strategiepapier von SES Astra zur umstrittenen Verschlüsselungsplattform "Dolphin" ist über das Internet bei der Mutter SES Global direkt abrufbar.
Bei SES Global liegt ein englischsprachiges und frei zugängliches
PDF
zum Download bereit, in dem es unter anderem heißt, dass die Programmanbieter und der Satellitenbetreiber mit maximal 20 Prozent "Dolphin"-Abonnenten bis 2008 rechnen.
Einen kräftigen Schub der zahlungswilligen Kundschaft auf 80 oder 90 Prozent werde erst zwischen 2010 und 2012 erwartet - dann nämlich, wenn die analogen Sender abgeschaltet würden. Die einmalige Aktivierungsgebühr soll zwischen 10 und 15 Euro kosten. Der Aufbau der Plattform liegt den Angaben zufolge zwischen 90 und 110 Millionen Euro, die unverschlüsselte Ausstrahlung der beteiligten Sender wie MTV und RTL soll maximal zwölf Monate andauern.
SES-Astra-Sprecher Markus Payer hatte am Freitag abend die Existenz des Papiers noch dementiert: Man wisse nicht, von welchem Strategiepapier die Rede sei, hieß es auf Anfrage der SAT+KABEL - trotz einer kurzen Beschreibung der darin genannten Eckpunkte.
Quelle :
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Astra-"Dolphin": Werbeagenturen nicht einig - überwiegend Ablehnung
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Antwort #198 am:
28 August, 2006, 15:00 »
Deutsche Werbeagenturen sind sich bei der drohenden Verschlüsselung privater Sender über den Astra-Satellit nicht einig, lehnen die Pläne aber überwiegend ab.
An der TV-Verschlüsselung sei "nichts akzeptabel", sagte Arnold Janssen, Chef der gleichnamigen Düsseldorfer Werbeagentur dem Branchendienst "OnetoOne" (aktuelle gedruckte Ausgabe). Die Privatsender hätten jahrelang die öffentlich-rechtlichen Sender dafür kritisiert, dass neben der Rundfunkentgelte kräftig geworben werde. "Da können die Sender so spitzfindig argumentieren, wie sie wollen: Damit machen sie sich vor der TV-Nutzerschaft allemal unglaubwürdig", erklärte Janssen.
Planetactive-Chef Matthias Kurwig kritisierte, dass in der Fernsehbranche "wohl alles akzeptabel" sei, was "Aussicht auf eine kurzfristige Steigerung der Umsätze" verspreche. Hartmut Kozok, Geschäftsführer Tribal-DDB Hamburg erklärte, dass derlei Bezahlmodelle und die entsprechenden Hardware-Lösungen eine sehr begrenzte Halbwertzeit hätten. Dies ahne oder wisse auch der potenzielle Kunde.
Martin Nitsche, Chef bei Proximity begrüßte die Gebühr: 3,50 Euro seien im Vergleich zu 17,03 Euro Gebühren bei ARD und ZDF "ein Schnäppchen". Wer Qualität wolle, müsse eben auch bezahlen. Vielleicht werde damit auch die Programmqualität besser, sagte Nitsche. Jahns-und-Friends-Chef Rudolf Jahns sieht bereits den "Anfang vom Ende des klassischen Werbefernsehens" eingeläutet. Zu viele Sender, zu viele Sendungen, zu viele Spots und dabei zu wenig Relevanz für den Umworbenen, sagte Jahns. Wer etwas sehen wolle, müsse zahlen.
Die Chefin der Organisation Werbungtreibender im Markenverband, Margret Buhse, hatte dem "Focus" bereits Anfang August gesagt, sie erwarte "eine entsprechende Anpassung der Preise für Werbezeiten", wenn die Zuschauerzahlen wegen der geforderten Gebühr von 3,50 Euro pro Monat sinken sollten.
Quelle :
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Astra-Kunden voraussichtlich bis 2008 gebührenfrei
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Antwort #199 am:
29 August, 2006, 13:21 »
Erst im dritten Quartal 2007 soll die zwölfmonatige Simulcastphase beginnen, in der SES Astra das digitale Satellitenprogramm gleichzeitig verschlüsselt und unverschlüsselt überträgt.
Dann wird nach den derzeitigen Plänen von SES Astra frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2008 die Verschlüsselung voll greifen.
Wie ein Astra-Sprecher gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärte, sei dies der Zeitplan von Astra; ab wann die Kanäle ihr Programm verschlüsseln, entscheide letztlich der einzelne Sender selbst. Bis dahin wird Astra zunächst die Infrastruktur für Dolphin aufbauen.
In der ersten Jahreshälfte 2007 soll zunächst das Kundenmanagement aufgebaut werden. Laut Astra-Angaben solle es dann auch die ersten ausgesuchten verschlüsselten Ausstrahlungen geben. Um diese zu empfangen, braucht es geeignete neue Set-Top-Boxen, welche die Hersteller zum Jahresende 2006, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, auf den Markt bringen wollen.
Die Verschlüsselung selbst soll, abhängig von den sich auf der Dolphin-Plattform engagierenden Sendern, irgendwann zwischen der zweiten Jahreshälfte 2007 und der ersten Hälfte 2008 beginnen. Rechnet man dazu die zwölf Monate Übergangszeit, in der die Kanäle parallel verschlüsselt und frei ausgestrahlt werden, dann müssen digitale Astra-Kunden erst ab 2008 oder 2009 mit der Gebühr rechnen.
Dann werden monatlich Gebühren zwischen drei und 3,50 Euro fällig, nachdem man die einmalige Freischaltungsgebühr von 15 Euro gezahlt hat. Um die Kunden von Dolphin zu überzeugen, soll es anfangs gezielte Sonderaktionen geben. Der Astra-Sprecher kündigte gegenüber DF einige günstige Angebote an, die er aber aufgrund der frühen Planungsphase noch nicht konkretisieren konnte.
Quelle :
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Jürgen
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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
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Antwort #200 am:
29 August, 2006, 23:22 »
Auch nicht schlecht, dann könnten die Spezis viele Monate am Crypt herumhacken, bevor's aktuell "nötig" wäre.
Das heisst für mich, die SES muss sehr grosses Vertrauen in die Sicherheit ihres geplanten Systems haben.
Der Kuddel und der Koooofli stehen ja derzeit vor ähnlichen Problemen, wieder einmal.
Normalerweise setzt man nämlich keine Verschlüsselung unnötig lange im voraus solchen Versuchen aus. Die Zeit, die bis zum Hack verstreicht, ist auch die, die man ohne teuren Karten- oder gar System-Tausch auskommen kann...
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.
Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS
als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K
(APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K
(APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB
u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940,
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(DVB-S2);
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(DVB-T2 HD)
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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
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Antwort #201 am:
30 August, 2006, 09:59 »
Die wollen doch nur eindeutig auf Zeit spielen.
Dass nur nach einer längeren Übergangsfrist verschlüsselt werden kann ist sebst denen klar, allerdings wollen sie noch einen Haufen "Argumente" sammeln, wie zB. Mehrwersteuererhöhung, ansteigende Kosten für Gas, Wasser, Strom, etc... Und, das grosse Problem der Menschheit, das Vergessen, wird dann auch noch ganz gross ins Spiel kommen.
Nach dem Motto, "alle Bälle flach halten". Wenn sich der D-weite Ärger gelegt hat, kommt die Keule...
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SiLæncer
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Kritik an Astra-Verschlüsselung - keine Gespräche mit ProSiebenSat.1
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Antwort #202 am:
01 September, 2006, 16:35 »
Das Bundeskartellamt hat die geplante Digital-TV-Gebühr von SES Astra über die Verschlüsselungsplattform "Dolphin"/"Entavio" kritisiert.
"Der Knackpunkt ist, ob eine Kartellabsprache zwischen dem Satellitenbetreiber und den Fernsehsender vorliegt. Wir können die Historie nicht ausblenden: Bereits in der Vergangenheit wollte der Satellitenkonzern mit Sendergruppen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen", sagte der Chef des Bundeskartellamtes Ulf Böge, dem "Handelsblatt" (Freitag). Das Misstrauen der Wettbewerbshüter sei groß: "Wir untersuchen, ob nicht ein gewisser Automatismus entsteht, so dass jedes Fernsehunternehmen bei der Verschlüsselung mitmachen muss", erklärte Böge.
Unterdessen bestätigte SES-Astra-Chef Ferdinand Kayser, dass mit ProSiebenSat.1 derzeit keine Gespräche stattfinden. Der TV-Konzern will eine Entscheidung des Bundeskartellamtes abwarten. Wann die Wettbewerbsbehörde entscheidet, ist noch offen. "Wir sind an keine Frist gebunden", sagt Behördenchef Böge der Zeitung.
Der Astra-Konkurrent Eutelsat sprach von einer Wettbewerbsverzerrung. "Es wird versucht, ein technisches Zugangs- und Verbreitungsmonopol für den deutschen Fernsehmarkt aufzubauen. Das ist eine große Bedrohung des Wettbewerbs", kritisierte Eutelsat-Vorstand Volker Steiner, auch in der SAT+KABEL. Der Konzern hat sich im Kartellverfahren beiladen lassen. Der Satellitenbetreiber wehrt sich vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf auch gegen eine bereits länger zurückliegende Übernahme des digitalen Sendezentrums APS in Unterföhring durch Astra, das zuvor im Bestz von Premiere war und damals noch unter dem Namen DPC firmierte.
Quelle :
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Alle angenehmen Dinge des Lebens sind entweder illegal, unmoralisch, teuer oder machen dick!
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kaffeine Fan
Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
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Antwort #203 am:
05 September, 2006, 13:57 »
Satellit
ARD und ZDF lehnen Satellitengebühr für Free-TV ab || „Mautsystem für wirtschaftliche Interessen“
04.09.2006
(dm/dpa) - ARD und ZDF lehnen eine Satellitengebühr für ihren Empfang, wie sie einige Free-TV-Sender zusammen mit dem Sat-Betreiber SES Astra unter der Plattform-Bezeichnung „Entavio“ planen, ab. Öffentlich-rechtliche Programme in Deutschland seien ein Kulturgut, das jedem Bürger auch in Zukunft
ohne Beschränkungen
offen stehen müsse, sagte der Vorsitzende des Digitalausschusses von ARD und ZDF, SR-Intendant Fritz Raff, am Samstag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin.
Quelle:
http://www.infosat.lu/Meldungen/?srID=3&msgID=28313
Bleibt nur die Kleinigkeit der GEZ-Gebühr
Produktiv:
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Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32
Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
BS: immer nur Pinguin freundliche
SiLæncer
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DVB-T-Verschlüsselung: Die Pläne der Privaten
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Antwort #204 am:
15 September, 2006, 15:14 »
Nicht nur das Satellitenfernsehen, auch DVB-T soll nach dem Willen von RTL und ProSiebenSat.1 verschlüsselt werden.
Doch dieses Vorhaben stösst auch auf Gegenwehr: ARD, ZDF, kleinere Privatsender und Landesmedienanstalten gehen auf die Barrikaden.
Das digitale Antennenfernsehen ist zwar ein Erfolg, doch fast überall eine rein öffentlich-rechtliche Veranstaltung. Nur in den bevölkerungsreichen Gebieten von Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Berlin-Brandenburg, Rhein-Main-Gebiet und Bayern sind die Privaten mit von der Partie, weil es sich hier "wirtschaftlich rechnet", wie eine ProSiebenSat.1-Sprecherin gegenüber DIGITAL FERNSEHEN sagt.Tatsächlich ist die Terrestrik der teuerste aller digitalen Verbreitungswege – und erreicht gleichzeitig die wenigsten Zuschauer. Die Antenne dümpelt im Wettbewerb mit Satellit und Kabel bei den Zuschaueranteilen bei knapp über fünf Prozent. Deshalb denkt man bei den großen Privatsendern auch schon mal darüber nach, die terrestrische Ausstrahlung ganz einzustellen. Die Alternative lautet: Jemand anderes kommt wenigstens teilweise für die Kosten auf.
Die Landesmedienanstalten hätten die Rolle des großzügigen Gönners gerne übernommen, doch im November 2005 erklärte die Europäische Kommission die indirekte Subventionierung der Teilnahme privater Sender am DVB-T-Start in Berlin-Brandenburg für unrechtmäßig. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg war, ohne ein Plazet aus Brüssel abzuwarten, 2002 einfach vorgeprescht und musste schließlich rund zwei Millionen Euro, die an RTL und ProSiebenSat.1 geflossen waren, wieder zurücknehmen.
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Tele5 bekräftigt Ablehnung der Verschlüsselung über Astra-"Entavio"
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Antwort #205 am:
19 September, 2006, 11:36 »
Der Münchner Privatsender Tele5 hat am Dienstag bekräftigt, sich nicht an einer Verschlüsselung digitaler Signale über Satellit beteiligen zu wollen.
"Wir sind jetzt erst nach unserem Relaunch ein Jahr auf Sendung", sagte Geschäftsführer Ludwig Bauer am Dienstag der Deutschen Presseagentur. "Jedwede Form von Verschlüsselung wäre für uns derzeit kontraproduktiv, weil wir jedem Zuschauer frei zugänglich sein müssen, damit die Nutzung höher wird."
SES Astra plant mit "Entavio" (vormals: "Dolphin"), eine Verschlüsselungsplattform, die im kommenden Jahr an den Start gehen soll. Sender wie RTL und MTV, die darüber verbreitet werden, sind den Planungen zufolge künftig nur noch mit speziellen Receivern für Kosten zwischen 3 und 3,50 Euro monatlich pro Smartcard empfangbar.
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Chrisse
Schau lieber zweimal hin..
Mega-Cubie
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Manches löst sich von selbst...
Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
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Antwort #206 am:
19 September, 2006, 18:03 »
Also so wie ich das sehe gibts bei begonnener Verschlüsselung eine kurze Mail an Prosiebensat1undsonstnochcrypt mit Dank für die doch schon weit über 20 Jahre Produktinformation, die leider immer wieder durch Film/Berichtefetzen unterbrochen wurden und viel Glück für die Zukunft, und das ganz ehrlich ohne Zynismus.
Persönlich sehe ich das unverkrampft (vor kurzem gabs ja auch einen Artikel im Spiegel Online bzgl. des langsamen Sterbens des Fernsehens) wenn ich nicht löhnen will dann löhn ich nicht und guck auch nicht (wenns nicht geht). Sollte da eine Marktnische entstehen wird die sicherlich schnellstmöglich wieder Free aufgefüllt und sollten die Gewinne bei der genannten AG in die Knie gehen ist die Marschrichtung morgen schon wieder eine andere (kann nur sein das es dann ein langer und teurer Weg wird, naja wers durchhalten kann). Eines ist jedoch sicher: Ich zahle keinen zusätzlichen Cent für Werbung (Wenn ich nicht muss (GEZ))!!
Mal gespannt was die Freecrypter draus machen werden!
Gruß
Chrisse
Es gibt 2 grundsätzliche Regeln für den ultimativen Erfolg im Leben:
1. Verrate nicht gleich alles was Du weisst.
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Massive Zweifel an "Entavio" - Ex-"Dolphin" auf der Kippe?
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Antwort #207 am:
26 September, 2006, 13:07 »
Branchenbeobachter hegen zunehmend Zweifel an der Einführung der vom Satellitenbetreiber Astra in Verbindung mit RTL und ProSiebenSat.1 konzipierten Bezahlplattform "Entavio".
Bei einer Anhörung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf am 20. September hätten die anwesenden Richter mehrfach angedeutet, dass man das Zusammenwirken zwischen dem führenden Betreiber der in Deutschland führenden Satelliten-Position und den größten Privatsendern äußerst kritisch sehe, verlautete aus Teilnehmerkreisen.
Das ist um so bemerkenswerter, weil es bei dem Termin in Düsseldorf nicht um die Entavio-Einführung, sondern um ein kartellrechtliches Prüfverfahren ging, das Astra-Konkurrent Eutelsat gegen die Übernahme des früheren digitalen Premiere-Zentrums APS durch Astra eingeleitet hatte . "Wenn während laufender Verhandlungen so eindeutige Einschätzungen offen verbalisiert werden, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", sagte eine verfahrensnahe Quelle der SAT+KABEL.
Auch Astra selbst nährt Zweifel. Der Marktstart für "Entavio" wurde vorbehaltlich des laufenden Kartell-Prüfverfahrens mehrfach verschoben, zuletzt auf Herbst 2007. Mindestens bis Frühjahr 2008 ist zudem noch eine Parallelverbreitung unverschlüsselter Signale ("Simulcast") geplant. Hardware-technisch sind noch zahlreiche Fragen zur Umrüstung bestehender Empfangsgeräte und zur "Entavio"-Nutzung per Common-Interface-Modul offen.
Quelle :
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Lizenzprobleme bei Astras "Entavio" - Start unsicher
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Antwort #208 am:
27 September, 2006, 19:35 »
Die umstrittene Verschlüsselungs-Plattform "Entavio" von Astra, ProSiebenSat.1 und RTL plagen Lizenzprobleme. Außerdem soll das Projekt auf Resteuropa ausgeweitet werden.
Das geht aus einem internen Astra-Papier vor, das der SAT+KABEL am heutigen Mittwoch zugespielt wurde. Entgegen den Ankündigungen auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin besitzt das Projekt nach Planungen des Satellitenbetreibers eine europaweite Dimension. Eine Einführung der selbsternannten "offenen Plattform" in weiteren Länden der EU sei anzudenken, heißt es.
Zu einem weiteren Sorgenfall für "Entavio" entwickelt sich offenbar auch die hauseigene Blucom-Technologie. Astra hat die Integration der vom Tochterunternehmen APS entwickelten interaktiven Technologie bei "Entavio"-tauglichen Empfangsgeräten verbindlich vorgeschrieben. Bislang wurde dem Unternehmen nach Recherchen des Branchenmagazins "Digitalmagazin.info" jedoch kein Patent für Blucom erteilt. Grund sei ein Antrag des Elektronikkonzerns Philips für eine ähnlich angelegte Funktionalität, der bei den zuständigen Patentämtern bereits deutlich früher eingereicht worden sei.
Damit droht den nach Astra-Angaben derzeit sieben Herstellern von "Entavio"-kompatiblen Empfangsgeräten unter Umständen die nachträgliche Abführung von Lizenzgebühren an Philips. Astra wollte sich auf Anfrage des Magazins nicht dazu äußern, ob die Hardware-Partner über die offene Patentsituation informiert wurden und wie bei einem abschlägigen Bescheid verfahren werde. Gleichermaßen ungeklärt ist die Rechtslage bei den TV-Sendern, die aktuell bereits Blucom-Dienste anbieten. Dazu gehören unter anderem der Auktionssender 1-2-3.tv, der Nachrichtenkanal N24 und Deluxe Music.
Wie die SAT+KABEL am Dienstag berichtete, mehren sich auch aus dem Umfeld des Bundeskartellamts kritische Stimmen zur geplanten Erhebung einer "Infrastrukturgebühr" in Höhe von bis zu 3,50 Euro monatlich. TV-Sender wie RTL und MTV wollen ihre Satelliten-Ausstrahlungen ab 2007 auf Basis von "Entavio" grundverschlüsseln. Die Kartellrechter prüfen derzeit, ob zwischen Astra und den großen Privatsendern unerlaubte Absprachen getroffen wurden.
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"Entavio"-Schlappe: Deutsche wollen nicht für Sat-Empfang zahlen
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Antwort #209 am:
01 Oktober, 2006, 13:58 »
Die Mehrheit der Deutschen würde laut einer Magazin-Umfrage lieber auf den Privatsender RTL verzichten, als eine zusätzliche Gebühr von 3,50 Euro im Monat zu bezahlen.
In einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "Focus" (Montagsausgabe) erklärten sich insgesamt nur 19 Prozent der Befragten zur Zahlung der Gebühr für digitalen Satellitenempfang bereit. Der Satellitenbetreiber Astra plant, im Rahmen der umstrittenen "Entavio"-Plattform (vormals "Dolphin") ab 2007 von Nutzern eine Gebühr zu verlangen. Über diese Plattform sind unter anderem auch die Sender der RTL-Gruppe und MTV zu sehen.
Die Umfrage ergab jedoch auch ein deutliches Altersgefälle: Unter den 14- bis 19-Jährigen würden 45 Prozent die Gebühr für RTL zahlen, 81 Prozent der über 60-Jährigen nicht. Das Meinungsforschungsinstitut polis/USUMA hatte für "Focus" 1008 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.
In einer Online-Umfrage der SAT+KABEL hatten die Leser Ende August den Verschlüsselungsplänen von SES Astra, RTL, MTV & Co. ebenfalls die rote Karte gezeigt. Von 4.610 teilnehmenden Lesern hielten damals 58,72 Prozent die geplante Einführung einer Gebühr für eine "Frechheit". 27,7 Prozent wollten Konkurrenz-Sender nutzen, 5,9 Prozent den TV-Konsum ingesamt reduzieren. Lediglich 2,6 Prozent hatten sich mit dem Gedanken an einen monatlichen Obolus anfreunden können, der Rest der Befragten äußerte sich indifferent.
Quelle :
www.satundkabel.de
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