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Hat Microsoft das Internet verpennt?
« am: 09 November, 2005, 18:19 »
Microsoft ist immer seiner Zeit voraus - so zumindest das Selbstverständnis des Redmonder Riesen. Der ewige Monopolist schien lange Zeit unbesiegbar am Software- und PC-Markt. Doch der Gigant schwankt. Auch dank der zunehmenden Verbreitung von schnellen Internet-Zugängen haben die Redmonder ernstzunehmende Konkurrenz bekommen. Der Anwender muss keine Software mehr kaufen, stattdessen läuft diese web-basiert im Internet. Microsoft muss handeln - das hat auch Bill Gates erkannt.

Zerstörerische Wirkung

Wie die New York Times berichtet, warnten Microsoft-Gründer Bill Gates und sein Chief Technology Officer Ray Ozzie in zwei internen Memos vor dem Zeitalter der "Internet Services". Diese könnten erhebliche, zerstörerische Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Erst letzte Woche hatte Gates angekündigt, mit Windows Live und Office Live web-basierte Dienste über das Internet anbieten zu wollen.

Als größte Gefahren sehen die Autoren der Memos einerseits werbefinanzierte Internet-Riesen wie Yahoo! und Google. Daher ist Microsoft auch so sehr an einer Beteiligung am Onlinedienst AOL interessiert. Andererseits sieht Gates eine Bedrohung durch kleine Start-Up-Unternehmen, die bei relativ geringen Kosten eine große Zielgruppe mit ihren Ideen und Produkten über das Internet erreichen können.

Hat Microsoft gepennt?

Das Dokument von Ozzie wirft Microsoft vor, nicht schnell genug gehandelt und vorhandene Technologien nicht mit den Trends der Branche verknüpft zu haben. Zu einer solchen Technologie zählt beispielsweise "Ajax", das web-basierte Dienste wie eine normale PC-Anwendung erscheinen lässt. Angewendet wird es beispielsweise bei Google Maps oder "Neximage", einem Online-Bildbearbeitungstool. Ozzie kritisiert weiter, dass Microsoft seine Internet-Suche nicht schnell genug ausgebaut habe. Durch Googles Entschlossenheit hätten diese eine enorm starke Marktposition erhalten.

Quelle : www.onlinekosten.de

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