Autor Thema: Telekom will neues Glasfasernetz nicht für Wettbewerber öffnen  (Gelesen 1532 mal)

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Offline SiLæncer

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Der Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke droht der Regulierungsbehörde, auf den geplanten Ausbau des deutschen Glasfasernetzes in Deutschland zu verzichten und stattdessen im Ausland zu investieren. Dieser Schritt werde erwogen, wenn die Regulierungspolitik die Telekom zwingen sollte, das neue Netz den Wettbewerbern zu regulierten Preisen zur Verfügung zu stellen.

"Die Telekom hat viele Plätze in der Welt, wo sie investieren kann", sagte Ricke gegenüber dem Handelsblatt. "Eine falsche Regulierungspolitik wird dazu führen, dass Deutschland keine Datenautobahn bekommt. Dann gehen in der deutschen Telekommunikationsindustrie in den kommenden Jahren mehr Arbeitsplätze verloren, als durch den technologischen Fortschritt ohnehin wegfallen."

Auf der Internationalen Funkausstellung hatte die Telekom im September angekündigt, bis 2007 rund drei Milliarden Euro in ein Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz zu investieren, um dem schrumpfenden Marktanteil im Breitbandgeschäft entgegenzuwirken. Mit einer Durchsatzrate von 50 MBit/Sekunde könnten über die neuen Leitungen Multimedia-Dienste inklusive TV-Empfang laufen. Bereits damals hatte Ricke an die Politik appelliert, für Investitionssicherheit zu sorgen und vom Marktführer nicht zu verlangen, seine Mitbewerber am Netz teilhaben zu lassen.

Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) hatte die Praxis der Telekom, Investitionen von einer geringeren Regulierung abhängig zu machen, bereits kritisiert.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/65248

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Offline Jürgen

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Re:Telekom will neues Glasfasernetz nicht für Wettbewerber öffnen
« Antwort #1 am: 23 Oktober, 2005, 20:24 »
Klare Folge des Privatisierungswahns...

Wenn ein ehemaliger Staatsbetrieb verkauft wird, entfällt logischerweise (zumindest langfristig) die Möglichkeit der Steuerung, insbesondere im öffentlichen Interesse.
Somit werden Entscheidungen nicht mehr nach politischen oder sozialen Kriterien gefällt, sondern ausschliesslich nach den Regeln des Mammons.
Insofern werden die berechtigten Interessen der Nutzer und Anbieter nicht mehr von der demokratisch legitimierten Regierung vertrteten, sondern allenfalls noch von der EU, ausgerechnet...  ::)

Also, ihr angeblichen Volksvertreter, verkauft schön noch die Autobahnen, die Renten-/Kranken-/Arbeitslosenversicherung, die Polizei und Knäste, das Militär, die Schulen und Universitäten, kurzum verkauft uns alle komplett an Spekulanten, Wucherer, Sklavenhalter und Heuschrecken  :o

Aber wundert euch dann nicht, wenn euch aus dem Volk nur noch Hass und Verachtung entgegengebracht wird   :P
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Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
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Offline SiLæncer

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Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat die Deutsche Telekom aufgefordert, ihr geplantes schnelles Glasfasernetz für Wettbewerber zu öffnen. "Da ist die Telekom am Zuge, mit anderen Marktteilnehmern zu reden, bevor wir uns damit befassen", sagte Kurth in Bonn der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Telekom will drei Milliarden Euro in den Bau eines Internet-Hochgeschwindigkeitsnetzes investieren, mit dem Übertragungsraten von bis zu 50 MBit/s möglich sind. Die ersten Städte sollen bereits Mitte kommenden Jahres angeschlossen werden.

Kurth plädierte für eine Lösung innerhalb der Branche. "Es wäre gut, wenn die Telekom derartige Pläne mit den Wettbewerbern (...) transparent diskutiert." Einige Konkurrenten hatten den Aufbau des Netzes kritisiert, da sie Wettbewerbsnachteile befürchten. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke drohte bereits mit einer Absage des Projekts. Statt in Deutschland könnte die Telekom das Geld im Ausland investieren. Das Hochgeschwindigkeitsnetz ist Teil der Strategie von Ricke, neben Internet-Zugängen auch Multimediadienste wie Fernsehen anzubieten.

Quelle : www.heise.de

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Offline SiLæncer

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T-Com-Feldversuch: Bis zu 6,4 Terabit/s per Glasfaserkabel
« Antwort #3 am: 26 September, 2006, 11:52 »
Zusammen mit Ericsson hat die T-Com einen Breitband-Feldversuch mit einem neuen Modulationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Die neue Technik erlaubt dabei laut Unternehmen Datenübertragungsraten von bis zu 6,4 Terabit/s und dies über Entfernungen von mehr als 1000 Kilometern.

Die T-Com arbeitet weiter an einer Aufrüstung ihres bestehenden Glasfasernetzes. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen zusammen mit seinem Partner Ericsson den "weltweit ersten" Testlauf mit einem neuartigen Modulationsverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Durch die neue Technik wurden laut Unternehmen Übertragungen mit 43 Gigabit/s über eine Entfernung von über 1000 Kilometer durchgeführt. Damit können mit der bereits bestehenden Glasfaser-Infrastruktur Übertragungsraten von bis zu 6,4 Terabit/s erreicht werden (160 Kanäle x 43 Gigabit), so die T-Com.

Die bei diesen Geschwindigkeiten im Glasfasernetz verstärkt auftretenden Störeffekte sollen dabei durch die "next generation transmission"-Technik von Ericsson kompensiert werden. Diese Technologie basiert auf einem neuen, optischen Modulationsverfahren.

Der Testlauf führte über Nürnberg (Franken) über Oschatz (Sachsen) und wieder zurück. Beide Städte sind über die Ericsson-Technik an das T-Com-Glasfasernetz angebunden.

Quelle : www.pcwelt.de

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Warum es in Deutschland kaum Glasfaserzugänge ins Haus gibt
« Antwort #4 am: 11 September, 2009, 18:10 »
Fibre-To-The-Home, also Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung, sind in Deutschland rar. Angebote mit 1 GBit/s wie in Südkorea, Hongkong und Japan sind in Europa noch die Ausnahme, erklärte ein Vertreter des FTTH Council Europe. Schuld sei die Deutsche Telekom, die auf den FTTN/VDSL-Ausbau setze.
Deutschland hat bei echten Breitbandlösungen noch großen Nachholbedarf. "Die Deutsche Telekom hat sich in den letzten Jahren für einen FTTN/VDSL-Ausbau (Fibre To The Node) entschieden", sagte Hartwig Tauber, Director General bei FTTH Council Europe, im Gespräch mit Golem.de. Das FTTH Council Europe ist eine Branchenorganisation, in der Konzerne wie Alcatel-Lucent, Cisco, Ericsson, LG-Nortel, Motorola, Nokia Siemens Networks und Huawei, Glasfaserkabelhersteller und Stadtnetzbetreiber zusammengeschlossen sind.

"Die alternativen Betreiber haben in diesem Bereich ebenfalls wenig eigene Initiativen gezeigt. Schließlich wurde eine Reihe von Projekten durch Gemeinden, lokale Verwaltungen und Infrastrukturunternehmen initiiert, die nicht mehr auf die Telekom warten wollten", so Tauber. "Doch diese sind nicht deutschlandweit und befinden sich häufig noch in Umsetzung."

Deshalb tauche Deutschland bei Rankings, die die Nutzung von Glasfaserverbindungen ins Haus zum Inhalt haben, kaum auf. Doch auch bei den Versorgungszahlen, den angeschlossenen Gebäuden, liege Deutschland derzeit noch weit zurück, erklärte Tauber.

In Statistiken, die einfach nur Breitband zum Inhalt haben, sei Deutschland oft im Mittelfeld oder sogar auf den Topplätzen zu finden. "Doch damit wird über die Tatsache hinweggetäuscht, dass es bei echten Breitbandlösungen über Glasfaser noch großen Aufholbedarf gibt", so Tauber. Gerade in den skandinavischen Ländern gebe es jedoch FTTH-Angebote mit bis zu 100 MBit/s für Endkunden. 1-GBit/s-Zugänge, wie sie in Südkorea, Hongkong und Japan verfügbar sind, seien in Europa noch die Ausnahme.

Quelle : www.golem.de

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