Autor Thema: IEEE diverses ...  (Gelesen 15985 mal)

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #15 am: 07 Februar, 2009, 19:27 »
-wer hat schon Erfahrungen damit gesammelt und waren diese positiv oder negativ?
was man so lest, dann kommt es sehr stark auf die verkabelung an. wenn sie nicht gut geschirmt ist, kommt es zu sehr starken störungen.
ebenso funktioniert das ganze nur mit 2 adaptern wirklich gut, da immer nur einer senden kann. bei mehr als einem sender müssen die anderen immer warten, was die geschwindigkeit stark bremmst (aber immer noch besser als bei einem schwachen wlan)
unterschiedliche produkte sollen angeblich nur sehr schlecht mit einander auskommen können.

-bei den Beschreibungen wird immer nur vom gleichen Stromkreis gesprochen.Meinen die damit, dass die Geräte an der gleichen Phase hängen müssen???
ich würde mal sagen, ein stromkreis ist durch eine sicherung begrenzt. eventuell kann das signal aber auf benachbarte stromkreise überspringen, dazu kann aber ein elektriker genauere auskünfte geben.

-kann ich einen der Adapter direkt an einen 10/100 Switch hängen ( DSL-Router kann ja direkt angeschlossen werden ), oder muß noch ein Gerät dazwischen  geschaltet werden um auf einen Server im normalen LAN (gleiche Protokolle?) zugreifen zu können?
nein, da sollte nichts weiter nötig sein. das powerline netzwerk müsste eigentlich eine erweiterung des normalen netzes darstellen.

Offline berti

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #16 am: 08 Februar, 2009, 12:23 »

-bei den Beschreibungen wird immer nur vom gleichen Stromkreis gesprochen.Meinen die damit, dass die Geräte an der gleichen Phase hängen müssen???
ich würde mal sagen, ein stromkreis ist durch eine sicherung begrenzt. eventuell kann das signal aber auf benachbarte stromkreise überspringen, dazu kann aber ein elektriker genauere auskünfte geben.

nee, die sicherung begrenzt da nix, rillie hatte da schon eher recht mit seiner vermutung: die teile  müssen an der gleichen phase hängen. wenn du das übergreifend auf mehrere phasen machen willst, muss in der nähe des stromzählers ein phasenkoppler installiert werden. Achtung: das muss ein fachmann machen, selber basteln ist verboten !

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Offline Jürgen

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #17 am: 09 Februar, 2009, 00:26 »
Der Stromzähler mit seinen Messpulen stellt wirklich ein (gewolltes) Hindernis dar. Der Bereich davor wird Teils von den Netzbetreibern selbst für ähnliche Zwecke genutzt. Das mit dem Phasenkoppler stimmt, würde auch zur Überwindung eines (Zwischen)Zählers gelten.

Zitat
was man so lest, dann kommt es sehr stark auf die verkabelung an. wenn sie nicht gut geschirmt ist, kommt es zu sehr starken störungen.
...und das ist der Normalfall.
Üblicherwiese sind Stromleitungen im Haus überhaupt nicht geschirmt.
Powerline setzt "nur" voraus, dass normalerweise Hin- und Rückleitung im selben Kabel parallel verlegt sind und man somit von einem (ungeschirmten)
Zweidraht ausgehen kann.
Aber das ist oft nicht einmal der Fall.
So sind in älteren Verdrahtungen meist die Leitungen für's Deckenlicht nicht alle gleichermassen ab Schalter geführt, sondern regelmässig nur die Phase von dort, der Mittelpunkt (und ggf. die Erde) ab Verteilerdose knapp unterhalb der Decke.
Ähnliches gilt oft für Schalter, die nicht im Zusammenhang mit Steckdosen verbaut sind.
Verschiedene Längen der Adern bringen dann zwangsläufig unerwünschte Abstrahlungen.
Ähnliches passiert oft auch noch bei Elektrosmog-Angsthasen, die ein Vermögen in geschirmte Stromkabel investieren.
Auch übliche Steckdosenleisten, die nur einpolig abschalten, kommen eben im abgeschalteten Zustand, zusammen mit allen daran angeschlossenen Gerätezuleitungen (und bei Geräten ohne Erde auch diese insgesamt) als Antennen infrage.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass praktisch jedes vorhandene Powerline-Netz zu einem erheblichen Störer wird. Deutliche Störungen sind zumindest für die AM-Bereiche zu erwarten. Auch wenn die oft ohnehin schon durch Schaltnetzteile, Energiesparlampen, Dimmer und viele andere Störquellen bis zur Unbrauchbarkeit beeinträchtigt sind...
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
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,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

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Offline Warpi

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #18 am: 09 Februar, 2009, 08:35 »
Ich rate meiner "Kundschaft" aus den von Jürgen genannten davon Gründen ab.
Ich würde zu einer Wlan + Kabellösung (soweit machbar) raten.
Ist auch vom Preis her günstiger. Macht aber etwas Arbeit.
Stichwort : Hiltirouter  ;D ;)
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Offline Dippes

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #19 am: 09 Februar, 2009, 10:10 »
hmmm,

da ich in einem mehrfamilienhaus im ersten stock wohne und ich im keller mein lappi betreiben will bleibt mir aber keine andere slternative übrig oder?

wlan kann ich ausschliessen da die kellertüren aus stahl sind (brandschutz)

habe von nem bekannten ein poweline set ausgeliehen,ging einwandfrei. konnte zumindesten dvd cube empfangen...störungsfrei ;D
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Offline saugnixx

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #20 am: 09 Februar, 2009, 11:43 »

hi

die alten 85er powerlineadapter liefen über die phase.........
ggf ist ein phasenkoppler erforderlich
hat bei mir ohne nicht funktioniert, beim freund auf anhieb

die neuen "weißen" 200er adapter laufen ,nach aussage meines freundlichen pc-händlers um die ecke, nicht mehr über die phase und sollten auch bei phasendrehung im haus laufen

nachfragen und rückgabe vereinbahren........
Mfg Saugnixx

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Offline SiLæncer

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Stromschlag: Rückruf für Belkins Powerline-Adapter
« Antwort #21 am: 24 März, 2009, 17:45 »
Der Hersteller von Peripherie-Systemen Belkin hat einen Rückruf für Powerline-Adapter veröffentlicht. Diese können bei der Verwendung dazu führen, dass der Nutzer einen Stromschlag erhält.

Bei Tests habe man festgestellt, dass die Produkte nicht der Niederspannungsrichtlinie der Europäischen Union (EN 60950-1) entsprechen, so das Unternehmen. Allerdings soll nur eine kleine Anzahl der in der Powerline-Serie vertriebenen Produkte betroffen sein.

Durch den Rückruf wolle man sicherstellen, dass die im Einsatz befindlichen Belkin-Geräte den Sicherheitsstandards entsprechen, hieß es. Besitzer von Powerline-Adaptern des Unternehmens sollten daher prüfen, ob ihre Geräte zu der betroffenen Serie gehören.

Das Unternehmen hat dafür eine Webseite eingerichtet. Nutzer können hier ihre Seriennummer eingeben und werden darüber informiert, ob ihr Produkt ausgetauscht werden muss.

Quelle : http://winfuture.de

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Offline Warpi

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Re: Powerline ...
« Antwort #22 am: 24 März, 2009, 18:24 »
Die Dinger waren mir von der Betriebssicherheit her schon immer suspekt.
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Offline awaschko

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Re: Powerline ...
« Antwort #23 am: 20 April, 2009, 14:21 »
Stromleitungsnetzwerke als Alternative zum WLAN
17.04.2009, DerWesten

Hamburg. Stromleitungs-Netzwerkadapter versprechen Abhilfe, wenn drahtlos per WLAN nichts mehr geht. In jedem Raum mit Steckdose kann man mit ihnen einen Internetzugang einrichten. Ein Test zeigt, welche Geräte ihren Dienst am besten verrichten.

In einigen Fällen behindern dicke Wände die Nutzung des heimischen WLAN-Netzes. Das Funksignal kann beispielsweise in Räumen, die weit vom Router entfernt sind, schon mal schwach ausfallen. Stromleitungs-Netzwerkadapter versprechen in solchen Fällen Abhilfe. Sie nutzen die Stromleitungen und funktionieren prinzipiell wie ein normales Kabel-Netzwerk. Spezielle Netzwerkadapter schicken die Daten vom PC oder Router als hochfrequente Signale durch die Kabel. In jedem Raum mit Steckdose wird auf diese Weise ein Internetzugang eingerichtet.

Alle Testkandidaten erzeugen zu starke Störsignale
In einem Test der Zeitschrift «Computerbild» (Heft 8/2009) erzeugten aber alle zwölf getesteten Modelle zu starke Störsignale auf dem Stromkabel. Dadurch kann beispielsweise der Betrieb des Radioweckers gestört werden. Zehn der zwölf Geräte sind zudem ab Werk nur mit einem Standardpasswort gesichert. Dadurch können sich Unbefugte zu leicht ins Strom-Netzwerk einklicken.

„Gefährdung“ durch Stromschlag oder Brandgefahr möglich
Testsieger bei Geräten mit einer Datenübertragungsrate von maximal 200 Megabit pro Sekunde (Mbps) wurde der Netgear XAVB101 (Preis 99 Euro). Unter den Modellen mit 85 Mbps erhielt das MSI Mega ePower Duo Kit Version II (Preis 69 Euro) die Bestnoten. Beim Powerline AV Starter Kit 200 Mbps von Belkin droht dem Anwender laut Laborbericht «eine unmittelbare Gefährdung» durch Stromschlag oder Brandgefahr. Auch vom Belkin Powerline AV 85 Mbps Starter Kit gehen Gefährdungen aus. Wie die Zeitschrift berichtet, fielen zwar nicht alle Adapter dieses Typs bei der Sicherheitsprüfung durch. Der Hersteller kündigte aber einen Rückruf an.

Quelle: DerWesten

Offline SiLæncer

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Belkin kündigt Powerline-Adapter mit 1 GBit/s an
« Antwort #24 am: 23 Juni, 2009, 18:49 »
Punkt-zu-Punkt-Vernetzung über die Stromleitung

In den USA schon jetzt und im August 2009 in Europa: Belkin will die ersten Powerline-Adapter mit einer Brutto-Datenrate von 1 Gigabit pro Sekunde ausliefern. Wenn die Geräte so wie bisherige Powerline-Technik funktionieren, sollten sie schnellere Verbindungen als WLAN nach 802.11n liefern.
Das "Gigabit Powerline HD Starter Kit" mit zwei Adaptern liefert Belkin eigenen Angaben zufolge in den USA bereits aus. Es kostet ohne die örtlich verschiedenen Steuern rund 150 US-Dollar. Ein Adapter wird an einen Router angeschlossen, ein anderer an die zu vernetzenden Geräte. Wenn die Powerline-Lösung also dazu dienen soll, an einem von WLAN nicht abgedeckten Ort mehrere Geräte ins Heimnetzwerk einzubinden, ist ein zusätzlicher Switch erforderlich.


Wie bei allen Powerline-Geräten ist die erreichbare Nettogeschwindigkeit von der Güte des Stromnetzes, der Entfernung und anderen Faktoren wie Störungen durch andere Verbraucher abhängig. Belkin gibt bisher nur an, dass die Linkgeschwindigkeit der Adapter bis zu 1000 Megabit pro Sekunde erreichen soll. Bei guten und wenig gestörten Netzen ist mit bisherigen Adaptern, die 200 MBit/s netto liefern, erfahrungsgemäß ein Drittel der Linkgeschwindigkeit für Nutzdaten zu erzielen.

Wenn Belkin das auch mit seinem Gigabit-Pärchen erreicht, wären rund 300 MBit/s zu erreichen, was der Bruttrate von WLAN nach 802.11n mit drei Antennen entspricht. Diese Funknetzwerke kommen in der Praxis netto auf rund die die Hälfte der theoretischen Geschwindigkeit, womit Gigabit-Powerline deutlich schneller wäre. Wie Belkin Golem.de erklärte, sollen unter guten Bedingungen 350 MBit/s brutto erreichbar sein, mit einem Firmwareupdate Ende 2009 sollen 450 MBit/s erreicht werden.

Belkin bewirbt seine neuen Produkte folglich auch mit der Eignung für die Übertragung von HD-Videos, für welche die Bandbreite mit zwei Streams gut ausreichen dürfte. Das Unternehmen gibt zudem an, dass die neuen Stecker zu älteren Powerline-Adaptern nach HomeplugAV kompatibel sein sollen. Das wäre ein Novum, denn bisher tolerierten sich die meisten Powerline-Geräte verschiedener Generationen untereinander nur, konnten miteinander aber keine Verbindung aufnehmen.

Ebenfalls neu: Wird ein zusätzlicher Gigabit-Adapter - dessen Preis noch nicht bekannt ist - zu dem Pärchen aus dem Starter-Kit gesteckt, sollen die drei ein Mesh-Netzwerk aufbauen und für stabilere und vermutlich schnellere Verbindungen sorgen. Bisher war jeder Powerline-Adapter alleine von der Güte seiner Verbindung abhängig.

Der Chipsatz der neuen Belkin-Stecker stammt vom europäischen Unternehmen Gigle, das seit 2007 an der neuen Powerline-Technik entwickelt. Weitere Angaben, etwa zur Leistungsaufnahme der Adapter, liegen noch nicht vor. Das gilt auch für den Preis in Europa. Im August 2009 soll das Starter-Kit jedoch hierzulande auf den Markt kommen.

Quelle : www.golem.de

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WLAN-Standard 802.11n: Rückwärtskompatibel zu Draft-N
« Antwort #25 am: 27 Juli, 2009, 11:29 »
Die Wi-Fi Alliance, ein Interessenverband von WLAN-Herstellern, wird ihren seit 2007 bestehenden Testkatalog für Draft-N-taugliche Geräte nicht grundlegend ändern. Schnelle WLAN-Geräte funken bislang meist nach dem zweiten Entwurf zum IEEE-Funkstandard 802.11n (Draft-N). Mittlerweile steht der endgültigen Verabschiedung des Standards jedoch nichts mehr im Wege, die IEEE-Gremien wollen 802.11n noch in diesem Jahr ratifizieren.

Die Wi-Fi Alliance hatte bereits im Jahr 2007 begonnen, Draft-N-taugliche Geräte zu zertifizieren. Für die Tests mit Standard-konformen Geräten werde das Gremium den vorhandenen Testkatalog beibehalten: Diese Geräte sollen das bisherige Verfahren durchlaufen. Neue, nur im endgültigen Standard vorhandene Funktionen will man mit zusätzlichen Tests überprüfen – vorhandene Bestandteile der Zertifizierungsverfahren sollen jedoch nicht gelöscht werden.

Die Konsortium will damit sicherstellen, dass die neuen, Standard-konformen 802.11n-Funker mit den älteren Draft-N-Geräten zusammenarbeiten, die in den vergangenen Jahren die Wi-Fi-Zertifizierung erhalten haben. Laut der Wi-Fi Alliance sollen die erweiterten Zertifizierungstests für IEEE-802.11n-taugliche WLAN-Funker ab Ende September starten.

Quelle : www.heise.de
« Letzte Änderung: 27 Juli, 2009, 22:36 von SiLæncer »

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WLAN: IEEE 802.11n verabschiedet
« Antwort #26 am: 12 September, 2009, 09:41 »
Die IEEE hat nach langem Ringen den WLAN-Standard IEEE 802.11n-2009 offiziell verabschiedet. Der neue Standard verspricht deutlich höhere Bandbreiten und mehr Reichweite für drahtlose Netzwerke. Auf Vorabversionen des Standards basierende Geräte sind bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt.

Die Spezifikation von 802.11n wurde als Ergänzung zum Standard IEEE 802.11 unter dem Titel "WLAN Enhancements for Higher Throughput" verfasst. Die Spezifikation umfasst rund 560 Seiten und es dauert rund sieben Jahre, diese zu verfassen. Die Veröffentlichung der Spezifikation ist für Mitte Oktober 2009 geplant.Immer wieder kam es zu Verzögerungen, so dass die Industrie schon Geräte basierend auf Vorabversionen des Standards auslieferte.

Im Vergleich zu den bisherigen WLAN-Standards erlaubt 802.11n rund zehnmal höhere Bandbreiten von bis zu 600 MBit/s. Für hohe Bandbreiten sorgt unter anderem die Verbreiterung der Übertragunskanäle sowie die Verwendung mehrerer Antennen und MIMO (Multiple Input Multiple Output). Je Stream kann mit 802.11n eine Bandbreite von 150 MBit/s übertragen werden, ein höherer Datendurchsatz lässt sich durch die Zusammenschaltung mehrere Streams realisieren. Dabei kann sowohl im Bereich von 2,4 als auch 5 GHz gefunkt werden.

Details zu IEEE 802.11n finden sich unter standards.ieee.org.

Quelle : www.golem.de

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802.11ac: IEEE arbeitet an Gigabit-WLAN-Standard
« Antwort #27 am: 09 Dezember, 2009, 21:39 »
Der WLAN-Standard 802.11ac soll Datenübertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Eine Arbeitsgruppe des Institute of Electrical and Electronical Engineers (IEEE) hat nun mit der Entwicklung begonnen.

Auch weiterhin wollen die Entwickler auf den Gigahertz-Frequenzbereich setzen. Allerdings will man anstelle der bei WLAN üblichen 20-Megahertz-Kanäle auf 80- und 160-Megahertz-Kanäle setzen. Davon verspricht sich die Arbeitsgruppe einen deutlich höheren Datendurchsatz.

Die Bedeutung dieses Standards hänge unter anderem vom Ausbau einer entsprechenden Glasfasernetzinfrastruktur ab, teilte 'derStandard' mit.Im Falle bestehende Flaschenhälse könnten die Nutzer möglicherweise nicht die Vorzüge modernster WLAN-Technik ausnutzen, heißt es.
Am 12. September dieses Jahres wurde 802.11n vom IEEE als offizieller Standard verabschiedet. Mit diesem Standard lassen sich durch MIMO (Mulitple-Input-Multiple-Output) bereits Übertragungsraten von bis zu 600 Megabit pro Sekunde erzielen.

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Powerline-Technik wird standardisiert
« Antwort #28 am: 22 April, 2010, 12:18 »
Die Spezifikation IEEE P1901 könnte noch im Herbst 2010 verabschiedet werden. Eine erste Abstimmung verlief positiv. IEEE P1901 wird zum bestehenden Standard HomePlug AV kompatibel sein.

Noch in diesem Jahr könnte es einen weltweit einheitlichen Standard für Powerline-Geräte (PLC, Powerline Communication) geben, die Daten über das Stromnetz übertragen. Die HomePlug Powerline Alliance hat mitgeteilt, das sich die Unterstützer in einer ersten Abstimmung mit 80-prozentiger Mehrheit für IEEE P1901  (Institute of Electrical and Electronics Engineers) ausgesprochen haben, der Arbeitsgruppe, die die gleichnamige Spezifikation entwickelt.

Die Abstimmung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Standard, und das Ergebnis zeugt von breiter Unterstützung innerhalb der Industrie. Die endgültige Ratifizierung wird für September 2010 erwartet. Für Verbraucher bedeutet die Standardisierung von PLC, dass die Hersteller künftig Geräte anbieten können, die zueinander kompatibel sind.

Laut der HomePlug Powerline Alliance dient der HomePlug-AV-Standard als Grundlage für den Entwurf von IEEE P1901. HomePlug AV wird derzeit von vielen PLC-Anbietern verwendet. Das bedeutet, dass kommende P1901-kompatible Produkte auch mit heutigen HomePlug-AV-Geräten zusammenarbeiten.

Die HomePlug Powerline Alliance wird die Zertifizierungsinstanz für IEEE-P1901-Geräte sein, ebenso wie sich die Wi-Fi-Alliance um IEEE 802.11 kümmert, den Standard für drahtlose Datenübertragung in lokalen Netzen (WLAN).

Hersteller müssen eine Lizenz für IEEE P1901 kaufen, um die Technik zu nutzen. Da der Entwurf schon weit fortgeschritten ist, können sie schon jetzt mit der Entwicklung von Anwendungen für intelligente Stromnetze (Smart Grids) und von Netzwerkgeräten auf Basis des neuen Standards beginnen.

Laut HomePlug Powerline Alliance soll demnächst auch die Arbeit an der neuen HomePlug-Green-PHY-Spezifikation (HomePlug GP) abgeschlossen werden, die eine energieeffiziente Datenübertragung über Stromnetze zum Ziel hat. Sie wird Teil von IEEE P1901 werden.

Quelle : www.zdnet.de

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IEEE 802.3ba - Ethernet mit 40 und 100 GBit/s verabschiedet
« Antwort #29 am: 22 Juni, 2010, 10:51 »
Die IEEE hat mit 802.3ba einen neuen Standard für Ethernet verabschiedet. Damit lassen sich Ethernetverbindungen mit 40 und 100 GBit/s realisieren.

Die Erweiterung 802.3ba des Ethernetstandards 802.3 ist der erste Ethernetstandard, der gleich zwei Geschwindigkeiten festlegt: 40 GBit/s und 100 GBit/s. Er soll damit zugleich für eine neue Generation von Serveranbindungen und Core-Switches ausreichend Potenzial bieten.

Entwickelt wurde der neue Standard von der IEEE P802.3ba 40Gb/s and 100Gb/s Ethernet Task Force zusammen mit dem Telecommunication Standardization Sector der International Telecommunication Union (ITU-T), um sicherzustellen, dass sich entsprechende Verbindungen auch über optische Netzwerke transportieren lassen.Mit seinen höheren Geschwindigkeiten soll der neue Ethernetstandard die Entwicklung neuer Technologien beflügeln, aber zugleich der Verbreitung von Ethernet mit 10 GBit/s einen Schub versetzen. Schließlich bietet der neue Standard die Möglichkeit, mehrere Anbindungen mit 10 GBit/s zusammenzufassen. Auch aggressive Breitbandpläne wie sie beispielsweise die US-Regierung ausgegeben hat - 100 MBit/s für 100 Millionen Haushalte -, bedürfen höherer Bandbreiten im Backend.

Dabei soll 802.3ba Bandbreiten von 40 und 100 GBit/s sowohl über Kupfer- als auch Glasfaserkabel über mindestens 10 Meter ermöglichen. Große Entfernungen von mehr als 10 km lassen sich aber nur über optische Leitungen realisieren.Dabei bleibt der neue Standard 802.3ba auch weiterhin kompatibel mit existierenden Ethernetnetzwerken nach 802.3, was den Umstieg auf die neue Technik vereinfachen soll.

Informationen zu IEEE 802.3ba stehen unter ieee.org bereit. Dort kann die Spezifikation auch bestellt werden.

Quelle : www.golem.de

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