Autor Thema: Handy-Payment: Ärger durch mangelnde Kostentransparenz  (Gelesen 2466 mal)

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Handy-Payment: Ärger durch mangelnde Kostentransparenz
« am: 07 September, 2005, 19:32 »
Popup-Fenster nennt zunächst keine Informationen über Bezahldienst

Auf immer neue Tricks bei der Preisauszeichnung kam in der Vergangenheit die Schmidtlein GbR, die Webseiten bereit stellt, auf die man erst nach Bezahlung zugreifen kann. Die anfallenden Kosten wurden immer wieder verschleiert angegeben. Dies gehört aber wohl der Vergangenheit an, denn nun gibt es gar keinen Preis mehr in dem ersten erscheinenden Popup-Fenster und der Kunde erfährt nicht einmal mehr, dass er auf ein kostenpflichtiges Angebot gestoßen ist.

Der ganze Artikel

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Mobilfunkanbieter reagieren auf Missbrauch des Handy-Payments
« Antwort #1 am: 16 September, 2005, 21:16 »
Bezahlen über das Handy ist in jüngster Zeit massiv in die Kritik geraten. Dubiose Anbieter nutzen den Inkasso-Service der Mobilfunk-Provider, um für fragwürdige Web-Angebote überteuerte Preise zu verlangen. Damit das Bezahl-System nicht ähnlich wie die Dialer in Verruf gerät, reagieren die Politik und die Netzbetreiber selbst nun mit Gegenmaßnahmen.

T-Mobile sperrt das Inkasso für missbräuchlich genutzte Payment-Rechnungen seit einigen Wochen. E-Plus hat seine Verträge mit Handy-Payment-Dienstleistern angepasst und verbietet neuerdings unter Androhung hoher Strafen die Abrechnung von Web-Inhalten via Mobile-Payment, teilte Unternehmenssprecher Jörg Carsten Müller heise online mit. O2 hat die Payment-Systeme der besonders durch Missbrauch auffallenden Unternehmen Wapme und Midray "erst einmal gesperrt", so Sprecher Roland Kuntze gegenüber heise online.

Die Diskussion ins Rollen brachte ein Beitrag des ARD-Magazins plus minus, in dem einige der dubiosen Angebote ausgeleuchtet wurden. Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast zeigte sich in der Sendung entsetzt, als man ihr vorführte, wie mit Web-Angeboten wie dem berüchtigten Hausaufgaben.de gezielt Jugendliche in die Kostenfalle gelockt werden.

Kurz darauf schrieb sie Briefe an die Mobilfunkunternehmen. Offenbar sei die Verwendung von Dialern seit der neuen Gesetzgebung nicht mehr attraktiv, heißt es darin. "An dem schlechten Ruf der Branche, die sich bisher der Dialer bedient hat, wird sich durch das neue System jedoch nicht ändern." Künast betrachte mit Sorge, wie gerade von Kindern und Jugendlichen frequentierte Internet-Seiten über die Rechnung des Mobiltelefons abgerechnet werden: "Ich bitte Sie, Ihre Zusammenarbeit mit den Anbietern dieser Seiten zu beenden."

Darüber hinaus hat am heutigen Freitag die Bundesnetzagentur angekündigt juristisch zu prüfen, ob sie regulatorisch in den Mobile-Payment-Markt eingreifen darf, um Verbraucher vor Abzocke zu schützen.

Quelle : www.heise.de

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