Autor Thema: PC-Cracker/Demoszene ...  (Gelesen 4966 mal)

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Breakpoint 2009: Besucher bleiben Computerkunstparty treu
« Antwort #15 am: 11 April, 2009, 15:25 »
Die am Karfreitag gestartete Computerkunstparty "Breakpoint" in Bingen erfreut sich nach Darstellung der Organisatoren trotz der Wirtschaftskrise ungebrochener Beliebtheit. "Der erwartete Besucherrückgang ist ausgeblieben", sagte Hauptorganisator Simon Kissel am Samstag auf Anfrage. "Ich denke, wir werden die Tausend wohl wieder erreichen." Nach seinen Angaben kommen zwei Drittel der Besucher aus dem Ausland. Dabei gibt es auch die eine oder andere Überraschung. "Eine Kunsthochschule aus den Niederlanden hat einen kompletten Reisebus geschickt, um zu sehen, was wir so machen", sagte Kissel.

Bei dem zum siebten Mal organisierten Wettbewerb zeigen Computerfreaks noch bis Ostermontag ihr Können. Grafiker, Programmierer und Musiker arbeiten gemeinsam an ihren Produktionen. Das Ziel: In einem von mehr als 20 Wettbewerben den anderen Teilnehmern die eigenen Fähigkeiten demonstrieren. Neben Musikkompositionen, Bildern und Fotokunst gelten die "Demos" als Königsklasse – in Echtzeit auf dem Computer laufende musikalisch unterlegte Animationen. Die Sieger werden am Montagmittag gekürt. Ihnen winken nach Kissels Angaben Sachpreise im Wert von mehr als 20.000 Euro.

Quelle : www.heise.de

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Breakpoint 2009: Besucherrekord, allen Unkenrufen zum Trotz
« Antwort #16 am: 15 April, 2009, 08:45 »
Als die Demo-Party Breakpoint 2009 am Ostermontag ausklang, war aus der einstigen Wackelpartie ein voller Erfolg geworden. Nicht zuletzt aufgrund des guten Wetters fanden sich knapp 1100 Besucher in Bingen am Rhein ein – die Veranstalter hatten weniger erwartet. Vier Tage lang stellten die Scener in Wettbewerben ihr Können in digitaler Kunst unter Beweis.

In diesem Jahr hatte die weltweit größte Demo-Party unter keinem guten Stern gestanden. Zuerst fielen die Sponsoren weg, dann gab es kurzzeitig Probleme mit der Stadtverwaltung. Erst einen Tag vor der Party hielten die Veranstalter einen unterschriebenen Mietvertrag für die Sporthalle in der Hand. Dank privater Spenden konnte die Veranstaltung gesichert werden; kurz vor dem Start stießen noch das Filmstudio 20th Century Fox und der NAS-Hersteller Xtivate als Großsponsoren hinzu. Der dadurch vorhandene Überschuss sicherte das Live-Streaming der Veranstaltung; der Rest ging in Form von Preisgeldern wieder zurück an die Gäste.

Auch die Wettbewerbsbeiträge enttäuschten nicht. Der gern totgeredete Amiga feierte fröhliche Urständ: Einige der in dieser Kategorie vorgestellten Beiträge waren technisch beeindruckender als die besten PC-Demos; zu Beginn der Competition rollten die versammelten Amiga-Fans ein riesiges Amiga-Banner auf der Bühne aus.

Der Trend zur optisch und akustisch perfekten PC-Intro in handlichen 4 kByte setzte sich fort: Der diesjährige Beitrag "Sult" der Loonies spielt mit Kreisformen, flüssigen Metallgebilden und vielen guten Ideen. Unter anderen Umständen wäre die Intro ein klarer Fall fürs Siegertreppchen gewesen, in Bingen klappte es aber nur mit Platz 2. Die höchste Gunst der Zuschauer ging an GRBA & TBC, die in "Elevated" eine Kamerafahrt über eine verblüffend realistische schneebedeckte Berglandschaft zeigt.

Weitere Highlights waren die Amiga-Intros sowie die Wettbewerbsbeiträge in den Bereichen Freestyle, Handmade und Photo. In letzterem wurde schnell deutlich, dass die Szene nicht nur von ihren Programmieren lebt. Wie gewohnt vergab scene.org wieder den "Oskar der Demoszene" an die besten Produktionen des Vorjahrs. Gleich drei Preise gingen an "Stargazer" von Andromeda & Orb: beste Demo, bester Soundtrack und Publikumsliebling. Die Demo feierte im Vorjahr bei der NVscene ihre Premiere.

Während der Preisvergabe nahm Veranstalter Simon Kissel zu den Gerüchte Stellung, die Breakpoint 2009 sei die letzte gewesen. Kissel verwies auf die Nachwuchssorgen der Szene und äußerte Bedenken, dass die Parties bald nur noch aus alten Hasen bestehen würden. Er bat das Publikum, die Initiative zu ergreifen und verkündete erst zum Ende die Breakpoint 2010.

Alle auf der Breakpoint 2009 gezeigten Beiträge stehen ab sofort zum Download bereit; auch das Ranking steht online. Es sei angemerkt, dass alle Beiträge von den Veranstaltern auf Viren gescannt wurden. Mitunter verwechselt die Heuristik mancher Virenscanner die Dateien mit Malware. Diese Fehlalarme sind eine Folge der Tricks, mit denen die Entwickler ihre Beiträge auf das nötige Format zurechtschrumpfen.

Quelle : www.heise.de

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OpenChaos - Breakpoint & Demoszene
« Antwort #17 am: 29 April, 2009, 12:59 »
Heute Abend werden ab 20 Uhr vom Verein Digitale Kultur und dem Chaos Computer Club Cologne (C4) erneut die besten Demos zelebriert, die über Ostern veröffentlicht wurden.

Sich in Köln kurz nach der Breakpoint zu treffen ist quasi schon zur Tradition geworden. Ab 20 Uhr ist im C4-Labor "everything under control". Geladen sind alle Interessenten und Freunde der anspruchsvollen Computerkunst. Das Nachbeben von The Gathering und Breakpoint, die jedes Jahr fast zeitgleich stattfinden, kann also kommen. Club Mate, Bierchen, Beamer und Musikanlage inklusive.

Die Breakpoint hatte sich dieses Jahr die zunehmende Überwachung in der Gesellschaft als Motto ausgewählt. Im Gang zwischen Eingang und Halle waren zahlreiche Kameras und auch ein paar Schäublonen aufgebaut. Die Interessen von Hackern und Demoszenern liegen demnach nicht wirklich weit auseinander. Das Video unten beweist eindrucksvoll, wie kraftvoll die Produktionen der Demoszene sein können. Die griechische Gruppe ASD hat sich mittlerweile vom Rest der Aktiven abgehoben und spielt künstlerisch wie auch technisch gesehen quasi in ihrer eigenen Liga.

Die Räumlichkeiten des C4 finden sich in der Vogelsangerstraße 286 in 50825 Köln. Weitere Infos zur Veranstaltung finden sich hier.

Quelle : www.gulli.com

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Evoke 2009: Demo-Barbecue in Köln
« Antwort #18 am: 27 Juli, 2009, 19:51 »
Am kommenden Wochenende (31. Juli bis 2. August) treffen sich in Köln auf der Evoke wieder Demo-Szener aus aller Welt, präsentieren ihre elektronischen Werke (Demos) und treten in verschiedenen Wettbewerben (Compos) gegeneinander an. Neben den Wettbewerben in den Kategorien Musik, Grafik, Animation, PC-Demo/Intro können die Teilnehmer auch in einer Wild-Compo antreten, bei der die Demos auf beliebiger Hardware laufen können. Während die Demo-Competition vom Sponsor Intel dieses Jahr ausfällt, vergibt der Veranstalter wieder Preise an aufstrebende Newcomer der Szene.


Die Veranstaltung steht unter dem Motto "The Party moves", da der Evoke-Organisator, der Verein Digitale Kultur, den Veranstaltungsort vom linksrheinischen Stadtteil Ehrenfeld in die Abenteuerhallen Kalk auf die rechtsrheinische Seite Kölns verlegt hat. Die neue Halle bietet laut Veranstalter mehr Platz für Aktionen wie ein 24-Stunden-Barbecue oder die Seminare, die Intel zu Themen wie den Grafikprozessor Larrabee oder eine Multithreading-Engine abhält, deren C-Quelltext nur 500 Zeilen umfasst. Die Veranstaltung startet am Freitag mit einem Auftritt des Australiers cTrix, der auf zwei Amiga-500-Computern Elektro-House-Musik spielt. Ab Samstagnachmittag präsentieren die Wettbewerbsteilnehmer ihre Beiträge auf der Leinwand in der Halle.

Die Veranstalter der Evoke rechnen mit knapp 400 Besuchern. Der Eintrittspreis für alle drei Tage beträgt 35 Euro, Besucher mit einer Anreise von über 700 Kilometern erhalten nach vorheriger Registrierung einen Rabatt. Für Frauen ist der Eintritt traditionell kostenlos. Zudem finden sich auf den Evoke-Seiten Informationen zu Anfahrt und Übernachtungsmöglichkeiten.

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Evoke 2009 - Demoszenenparty war erfolgreich
« Antwort #19 am: 03 August, 2009, 17:20 »
Die Demoszenenparty "Evoke" fand am Wochenende nunmehr zum zwölften Mal statt. Der international besetzte Wettbewerb hat dieses Jahr einige visuell sehr interessante Arbeiten zutage gefördert.

Der Gebäudekomplex für Sport- und Klettern, die "Abenteuerhallen Kalk", sind wesentlich größer, als sie auf den Fotos aussehen. Dort trafen sich am Wochenende Computerbegeisterte, Musiker, Grafiker, Programmierer und Künstler aus aller Welt, um sich im Wettbewerb miteinander zu messen. Nach vier Jahren in der Vulkanhalle scheint der Tapetenwechsel der Evoke gut zu tun. Deutlich entspannt, mit noch mehr Platz und einer Station zum Grillen bot die Halle, alles was das Demoszene-Herz begehrt. Einer aus dem Organisationsteam sagte sogar: "Das ist die beste Location, die wir bisher hatten."

Ausgestattet wurde die große und hohe Halle mit zwei großen Videoleinwänden, während auf dem Boden die Linien eines Basketballfeldes auszumachen waren. Auch die hohen Wände - normalerweise Kletterwände - waren durchgehend "bestückt" mit Griffen, die in diesem Zusammenhang eher aussahen wie bunte Pixel in unterschiedlichen Formen. In der Mitte der Halle (also auf dem Basketballfeld) standen in mehreren Reihen die Tische, an welchen die Computerfreaks an ihren Kunstwerken arbeiteten, sich unterhielten oder einen privaten Gaming-Contest auf eine 1978er Konsole austrugen. Feiern konnte man drinnen und draußen inklusive Grillstation. Dies war für viele Besucher bei den sommerlichen Temperaturen eine wahre Freude.

Gut platziert war ebenfalls das Rahmenprogramm auf der diesjährigen Evoke. Zwar gab es dieses Jahr nur ein Live-Set, das jedoch hatte es in sich. Der Australier cTrix benutzte lediglich zwei Amiga 500 und die Software "Soundtracker", um druckvolle Musik zu spielen. Eine krude Mischung aus Acid-House, Disco, Techno und 90er-Jahre Sample-Orgien. Ungeschönt und sehr direkt. Das sind diese kleinen Momente, in denen man sich darüber bewußt wird, dass die alten Heimcomputer vor allem auch Instrumente sind, die im Gegensatz zu Gitarre oder Klavier, eine noch sehr junge Geschichte haben. cTrix gewann übrigens auch den "Tinymusic"-Wettwerb mit dem Track "House my Kölsch up".

Die Einreichungen zu den Wettbewerben waren bei der Evoke 2009 in einer guten Qualität. Echte Überraschungen gab es wenige, jedoch waren die Demos insgesamt auf einem relativ hohen Niveau. Viel Spaß machten vor allem die "kleineren" Compos 64k und 4k - und tatsächlich könnte man noch die Sonderkategorie "1k" einführen. Es gab sogar einige  Produktionen, die freiwillig unter diesem Limit geblieben sind. Gewinner der 64k-Compo war das Intro "Applied Mediocrity" von Kakiarts, die, wie schon in den letzten Jahren, durch frische und unverbrauchte visuelle Einfälle aufgefallen sind. Da scheint sich echtes Hitpotenzial zu entwickeln. Coder KeyJ wird es jetzt aber etwas langsamer angehen lassen. Er möchte erneut komplett neue Hardwareplattformen ausprobieren. Vor zwei Jahren haben wir mit ihm ein Interview durchgeführt, nachdem er weltweit die erste Produktion auf einem iPod Nano veröffentlicht hat.

Auch der Sieger 4k-Wettbewerbs ist eine sehr schöne Arbeit. "Lunaquatic" von BluFlame überzeugt durch sehr gut gestaltete Grafik und einen zeitlosen Trance-Sound. Bemerkenswert ist auch die 1k Demo "Glutamat", welche auch unter die 4k-Kategorie fiel und dort den vierten Platz belegte.

Applied Mediocrity [Kakiarts] 2009

PC 64k Intro: Applied Mediocrity von KakiArts (download)

BluFlame - lunaquatic

PC 4k Intro: Lunatic von BluFlame (download)

Chameleon [Andromeda Software Development] 2009

PC Demo: Chameleon von ASD (download)

Sehenswert ist noch der Gewinner der Wild-Demo-Kategorie "Man meets Machine", von Jumalauta. Produziert auf einem Gameboy, verstand die Produktion mit nur vier Farben zu überzeugen. In der Kategorie PC-Demo fiel es schwer, sich für einen Favoriten zu entscheiden. Bis dann das Demo "Chameleon" von ASD zu sehen war. ASD produziert schon seit Jahren immer wieder visuell sehr opulente Demos. Das Konzept ging auch auf der Evoke 2009 auf: In einem reduzierten und frischen grafischen Stil präsentierte sich das "Chameleon" und wurde prompt zum Gewinner gekürt. Sehenswert ist noch der zweite Platz in der PC-Demo-Kategorie "Syntax Party Invite 2009" von Disaster Web.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns mit dem französischen Entwickler bei Intel, Jerôme Muffat-Méridol, ausgetauscht. Schon im Jahr 1994 stieg er als Programmierer in die Spieleindustrie ein. Als er letztes Jahr auf der Evoke unter den Tischen unzählige Schlafsäcke liegen und die Besucher am Amiga Bomberman spielen sah, fühlte er sich in seine eigene Vergangenheit bei seiner Softwareschmiede zurück versetzt. Er schätzt die Kreativität sehr, die auf einer solchen Veranstaltung zu spüren ist. Der in Paris beheimatete Softwareingenieur hat dieses und letztes Jahr Seminare gehalten. Am Samstag Nachmittag sprach er von einer neuen Grafikkarte mit Namen Larrabee. Normalerweise werden viele Programmierer der Szene für Projekte der Spieleindustrie angeheuert. Er hat den gegenteiligen Weg gewählt und repräsentierte in Köln offiziell seinen Arbeitgeber Intel. Nächstes Jahr wird er mit Sicherheit wieder unter den Besuchern zu finden sein. Wir übrigens auch.

Quelle : www.gulli.com

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Die 20 besten Szene-Demos 2009
« Antwort #20 am: 24 Dezember, 2009, 15:28 »
3D-Szene-Demos mischen Kunst mit traumhaft schöne Grafiken. Wir fassen die schönsten PC-Demos 2009 zusammen.

Die Demoszene bietet eine kaum überschaubare Zahl an audio-visuellen Leckerbissen. Jährlich gibt es viele weltweite kleinere und größere Treffen, die teils privat und teils Veranstaltungen sind, bei denen große Firmen wie Intel oder Nvidia als Sponsoren auftreten. Bei den dort präsentierten Demos handelt es sich um Werke von großen Gruppen bis hin zu Arbeiten einzelner Programmierer.

Bei der Auswahl der 20 schönsten Demos des Jahres 2009 haben wir uns nicht nur vom eigenen Geschmack leiten lassen, sondern auch den Erfolg auf internationalen Demo-Veranstaltungen und die Bewertung durch von Fans der Demos-Szene mit einfließen lassen. Dennoch kann es sich natürlich nur um eine subjektive Zusammenstellung handeln. Die Reihenfolge der vorgestellten Demos ist rein zufällig und stellt keine Wertung dar.

Das Demo Rupture, das im April 2009 erschien, wird diesmal nur nicht erwähnt, da es bereits in unserem ersten Artikel vorgestellt wurde. Es gehört aber sicher auch zu den schönsten Demos des Jahres 2009.

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Quelle : www.gamestar.de

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Breakpoint zum Achten – und zum Letzten
« Antwort #21 am: 13 Februar, 2010, 17:28 »
Die Breakpoint, die weltweit größte ausschließlich der Demo-Szene gewidmete Veranstaltung, findet in diesem Jahr zum letzten Mal statt. Das kündigen die Veranstalter auf der Webseite an. Der Grund lautet, kurz zusammengefasst: "Wir sind sehr alt." In der ausführlichen Fassung schreiben die Organisatoren, die meisten aus ihrem 50-köpfigen Team seien bereits seit acht Jahren dabei, würden Jahr für Jahr das Treffen monatelang vorbereiten, die Party dann vier Tage lang am Laufen halten und anschließend drei Tage aufräumen. "Wir LIEBEN die Szene und wir lieben Demo-Parties, aber viele von uns würden es wirklich genießen, zur Abwechslung mal wieder als Besucher Teil der Party zu sein."       


Das Organisationsteam der Breakpoint hat Nachwuchsprobleme – und schätzt das als symptomatisch für die gesamte Demoszene ein: "Jeder, der jung ist, benutzt Computer, es gibt das Internet und eine Unmenge Wege, andere Leute aufzutreiben, die sich für Programmierung, Computergrafik und Musik interessieren." Früher sei das anders gewesen und ein solches Faible hätte fast immer zu Kontakten in die Demoszene geführt, da deren Mitglieder über das meiste Know-How und die richtigen Werkzeuge für in Echtzeit berechnete Multimedia-Darbietungen verfügten.

Ganz haben die Breakpoint-Macher die Hoffnung auf Nachwuchs allerdings noch nicht aufgegeben – wie sie schreiben, wären sie sehr daran interessiert, jedes qualifizierte Team zu unterstützen, das  bereit ist, für das Jahr 2011 eine Nachfolgeveranstaltung zu organisieren.

Die Breakpoint 2010 findet vom 2. bis 5. April in Bingen statt. Sie gilt als die weltweit größte Veranstaltung, die sich ausschließlich sogenannten Demos widmet – grafisch aufwendigen Echtzeit-Multimedia-Spektakeln. Von den teilnehmenden Teams mitgebrachte Demos treten nach Kategorien sortiert in Wettbewerben gegeneinander an. Animationen und Sound berechnen die Computer während der Wiedergabe live, weshalb die Demo-Programme meist mit sehr wenig Speicherplatz auskommen. Als Rechnerplattformen sind neben PCs nach wie vor Amiga und C64 beliebt.

Im vergangenen Jahr war die Breakpoint zunächst mit Finanzierungsschwierigkeiten gestartet, konnte dann aber mit knapp 1100 Besuchern einen Teilnehmerrekord verkünden.

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Demoscene verabschiedet die Breakpoint
« Antwort #22 am: 05 April, 2010, 12:03 »
Während das restliche Land das Osterfest begeht, feiern die Programmierer, Grafiker und Musiker das Ende einer langen Demoscene-Tradition: Die gerade laufenden Demoparty Breakpoint wird die letzte sein, gaben die Veranstalter bereits Mitte Februar bekannt  .

Auf der  Veranstaltung in der Binger Rundsporthalle hacken, programmieren, zeichnen und komponieren noch bis zum heutigen Montag gut 1000 Demoscener ihre Beiträge zu den Wettbewerben (Compos), die von Grafiken, Musik und Animationen über kurze und kleine Intros bis hin zu farbenprächtige und Effekt beladenen Demos reichen. Demos ähneln Filmen. Im Unterschied dazu sind sie jedoch Computerprogramme, die nur die Anweisungen auf wenigen KByte speichern, mit denen ein Computer die Grafik, die Sequenzen und die Musik in Echtzeit erzeugt.


Die Organisatoren der Breakpoint um den Hauptverantwortlichen Simon "Scamp" Kissel hatten die Breakpoint vor acht Jahren ins Leben gerufen, nachdem die bis dahin laufende Demoparty Mekka & Symposium nicht mehr stattfinden konnte. Über die Jahre stiegen die Teilnehmerzahlen der Breakpoint von ehedem 600 auf nun mehr über 1000, die gerade die Binger Rundsporthalle bis in den letzten Winkel ausfüllen. Der Andrang drückt sich aber nicht nur in den Besucherzahlen sondern auch in sehr vielen Wettbewerbsbeiträgen aus. So konnten die Teilnehmer etwa in der Nacht von Samstag auf Sonntag beispielsweise 18 Beiträge in der Kategorie 4k PC-Intro bewundern. Beeindruckend waren aber auch viele Beiträge aus dem Animationswettbewerb. So setzte etwa ein Beitrag das 3D-Programm Blender als Bühne ein und animiert neben 3D-Objekten auch dessen Menüs und Fenster.

Bereits im Februar hatten die Breakpoint-Veranstalter angekündigt, dass 2010 das letzte Jahr sein wird, in dem die rund 50 Freiwilligen die Demoparty auf die Bein stellen wollen. Man wolle nach dieser langen Zeit auch wieder an Demopartys teilnehmen und die Organisation Jüngeren überlassen, begründen sie ihre Entscheidung. Sie stellen außerdem fest, dass sich die Demoscene gewandelt habe: Das Interesse am Programmieren, an Computergrafik und an -musik spüle nicht mehr automatisch neue Interessierte in die Demoscene, wie das noch vor Jahren fast zwangsläufig passierte.

"Dass die Demoscene tot sei, habe ich bereits 1992 gehört", kommentiert Tobias Heim vom Verein Digitale Kultur und Mitveranstalter der Kölner Demoparty Evoke solche Einschätzungen. Seiner Meinung nach gibt es zwei Sichtweise auf die Demoscene. Die eine ist statisch wie ein Bild.  Die andere ist eher dynamisch: Sie entwickelt sich von Einstellung zu Einstellung fort und lässt damit Veränderungen zu. Laut Heim stoßen immer wieder neue Menschen zur Demoscene, deren Beiträge beispielsweise auf der Evoke über Nachwuchspreise gefördert werden. Deren Zugang ist jedoch oftmals ein anderer als zu früheren Zeiten, als sich Demos über gecrackte Spiele auf den Schulhöfen sehr zielgerichtet verbreiteten.

Der Satz "We are very old" aus der Breakpoint-Ankündigung spielt daher möglicherweise nicht nur auf das Motto der Demoparty TUM 2009 an, sondern könnte auch eine Aufforderung an andere aktive Demoscener sein, die Demoparty-Tradition an Ostern nicht untergehen zu lassen. Einige auf der Breakpoint kursierende Gerüchte deuten darauf hin.

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Z! Podcast: gulli spricht über Demoszene & Breakpoint
« Antwort #23 am: 09 April, 2010, 20:13 »
In der gestern veröffentlichten Ausgabe des Audiopodcasts Z! geht es um die Demoszene im Allgemeinen und die letzte Breakpoint über Ostern 2010 im Besonderen. Interessierte können sich den rund 15 Minuten langen Podcast kostenlos anhören oder wahlweise herunterladen.

Z! - ist ein Podcast über Zeitgeist, Entwicklung und Technik, der alle 14 Tage erscheint. Moderator Timon Royer erläutert, warum es dieses Jahr in Bingen statt bunt gefärbter Eier über 1.000 bunte Monitore zu sehen gab. Von den Horden an technikbegeisterten Menschen aus ganz Europa, die es an den schönen Rhein zog, ganz abgesehen. Auf diesem Demoszene-Event ging es nicht weniger farbenfroh als auf den österlichen Frühstückstischen der Nation zu. Nur war es halt sehr viel kreativer und insgesamt vor allem lauter. Unter dem Motto „Like there's no tomorrow“ trafen sich die Szener aus aller Herren Ländern zum letzten Mal. Die Crew rund um Mainorganizer Scamp möchten nach sieben Jahren Partystress zu Ostern ihre wohlverdiente Ruhe haben. Auch dürfte es im Zuge der Finanzkrise schwieriger geworden sein, genügend Sponsoren für ein solches Event zu finden. Die bis zu 50.000 Euro Unkosten wollen jedes Jahr aufs Neue vorfinanziert werden. Erste Gerüchte gingen durch die Runde, nächstes Jahr würde es unter anderem Namen eine Fortsetzung in Süddeutschland geben. Man darf also gespannt sein ...

So oder so ähnlich fing auch alles in Bingen an, nachdem 2002 die Organisatoren der Mekka & Symposium ihren Ausstand feierten. Die Ursprünge gehen aber auf den Anfang der 90er Jahre zurück. Begonnen hat alles mit Gandalfs Mailboxtreffen, die er Black Box Symposium taufte. Im Jahr 1993 haben die Demogruppen Complex, Sanity, Supplex und White Status ihre 680xx Convention veranstaltet. Damals ahnte noch niemand, was daraus alles entstehen könnte. 1997 stellten die Organisatoren der reinen Amigaparty Symposium fest, dass unweit der eigenen Veranstaltung ein PC-Event mit Namen Mekka stattfand. Man schloss sich kurz, bündelte die Kräfte und führte von 1998 bis zum Jahr 2002 das Event gemeinsam durch.


Von Beginn an waren dort jegliche Gamer verpönt. Wer lediglich spielen oder sich Videos anschauen will, soll dies bitteschön zu Hause tun. Andere Veranstalter wie die der Assembly, The Gathering, The Party &  Co. holten sich die Teilnehmer von E-Sport-Events ins Haus. Bei der 680xx Convention, der Mekka & Symposium und auch der Breakpoint sollte es von Beginn an nur um die Demoszene gehen. Lieber verzichtete man auf mehrere tausend zahlende Besucher, die aber mit der Szene an sich nichts am Hut haben. Dies war eine gute Entscheidung, wie sich im Laufe der Zeit zeigte.

In Bingen wurden erneut die Wettbewerbe in den verschiedensten Kategorien durchgeführt. In der Kategorie Console/Real Wild traten zum Beispiel diverse außergewöhnliche Plattformen gegeneinander an. So ein LED Cube, ein mit PegasOS betriebener Amiga, verschiedene Smartphones, Mikrocontroller, erweiterte C64er und andere bizarre Geräte. Ansonsten wurden die üblichen 96k Game, PC, Amiga und C64 Compos durchgeführt. Die Beteiligung war überdurchschnittlich gut. Jeder wollte auf dieser letzten Breakpoint mit seiner Production vertreten sein. So wurden auch viele Ehemalige in Bingen begrüßt, die bis auf den Besuch von Partys keine Zeit mehr für jegliche Szeneaktivitäten haben. Wer als Jugendlicher seine Freizeit mit Computern verbrachte, der hat heutzutage beruflich ebenfalls direkt oder indirekt mit Computern zu tun. Nicht wenige betreuen heute Netzwerke, sind für die IT-Sicherheit in Unternehmen zuständig oder arbeiten in Firmen als Berater. Die meisten verdienen allerdings ihr Geld als Programmierer, Musiker oder Grafiker in einer der unzähligen Spieleschmieden der Welt. Sie konnten die Kreativität der Demoszene 1:1 in die Welt der Games übertragen.

Wer auch immer über Ostern anwesend war, konnte sehen, dass es mit dem vielbeschworenen Tod der Demoszene nicht weit her ist. Die Szene lebt und wird sich auch in einem Jahr wieder versammeln. Alle Releases können von hier heruntergeladen werden. Von den meisten Produktionen sind mittlerweile auch Videos in HD-Qualität verfügbar. Wer sich auf Pouet.net  ein wenig umschaut, wird schnell einen guten Überblick über die abgelieferte Qualität gewinnen können.

Der Podcast kann hier angehört beziehungsweise von dort bezogen werden. Auch wenn die Macher dieses PC-Diskmags nicht vor Ort waren. Ausgabe 36 von Hugi ist ebenfalls über Ostern erschienen. Auch darüber kann man sich sehr umfassend über alle Facetten der Demoszene informieren. Das ausführbare Programm (Hugi) läuft auf allen gängigen Varianten von Windows. Das Archiv mit allen Grafiken und sechs wunderschönen Musikstücken kann von hier heruntergeladen werden.


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Evoke 2010: Deutschlands größte Demo-Party lädt nach Köln ein
« Antwort #24 am: 21 August, 2010, 11:21 »
Zwischen dem 27. und 29. August 2010 eröffnet die Demo-Party "Evoke" in Köln ihre Pforten. Demo-Szener aus aller Welt treten hier in Wettbewerben (Compos) gegeneinander an und zeigen in den Kategorien PC-Demo/-Intro, Grafik und Musik, was sie können. Intros und Demos sind in Echtzeit errechnete Animationssequenzen, oft mit Musik untermalt.


Die Evoke-Einladung von Haujobb
Zusätzlich können die Teilnehmer Beiträge für alternative Plattformen und Videos sowie Animationen in der Kategorie "Wild" einreichen – eine Art FreeStyle-Kategorie. Die Evoke-Invitation von Haujobb ist ein schönes Beispiel für eine aktuelle Demo (Download; Youtube).

Die Veranstalter haben für volles Programm gesorgt: Wer schon am Freitag erscheint, bekommt 8-Bit-Musik von DJ Storno zu hören sowie Drum'n'Bass von Byproduct, am Grill gibt das Magazin für Digitale Kunst "Zine" 300 Grillwürste aus. Wer zu spät kommt, muss sein eigenes Grillfleisch mitbringen – der Grill feuert das ganze Wochenende über.

Die Hauptattraktion findet am Samstag statt: Da laufen die Compos. Am Abend sorgt Timbral mit Musik auf Game Boy und Atari ST für Unterhaltung. In der frühen Nacht folgt dann Zengineers mit Drum'n'Bass. Später spielt Sudio fetzige Electro-Sounds – er war in der Demo-Gruppe Sanity als Jester bekannt.

Am Sonntag endet die Veranstaltung mit der Preisverleihung für die Compos vom Vortag. Daheimbleiber können das gesamte Event über Demoscene.tv verfolgen.


Wie im letzten Jahr findet die Veranstaltung in den Kölner Abenteuerhallen Kalk statt. Durch den Wegfall der Breakpoint  ist die Evoke mit rund 350 erwarteten Besuchern zur größten Demo-Party Deutschlands avanciert. Der Eintritt kostet 35 Euro, wer aus mehr als 700 km anreist, zahlt die Hälfte. Wie in den Vorjahren haben Frauen kostenlosen Zutritt. Anreisehinweise und eine Fahrgemeinschaftsbörse sollen Besuchern die Anreise erleichtern.

Quelle : www.heise.de

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Evoke 2010: Mieses Wetter, gute Stimmung
« Antwort #25 am: 28 August, 2010, 19:12 »
Gestern begann in Köln die Demo-Party Evoke 2010. Drei Tage lang treffen sich Szene-Fans, um die neuesten Demos zu bestaunen. Demos sind in Echtzeit berechnete audiovisuelle Präsentationen, die mit aufwendigen Grafikeffekten beeindrucken. Zudem stellen Szene-Mitglieder eigene Kompositionen und Grafiken vor. Alle Wettbewerbsbeiträge werden vom Publikum bewertet; die Preisverleihung folgt am Sonntag.

Der harte Kern traf schon am Freitag in den Abenteuerhallen Kalk zusammen – dort fand bereits die Evoke 2009 statt. Die Party begann mit Auftritten von Byproduct und DJ Storno im Innenhof des Veranstaltungsortes, wo trotz des grauen Himmels unverdrossen gegrillt wird.

Heute sind zwischen 350 und 400 Gäste anwesend, die sich vom miesen Wetter die Laune nicht verderben lassen. Viele Teilnehmer sitzen momentan noch im hinteren Bereich der Halle an ihren Rechnern und feilen an ihren Beiträgen für das Abendprogramm. Währenddessen laufen vorne diverse Compos, so heißen die Wettbewerbe im Szene-Slang, darunter Musik-Beiträge und ASCII-Art.

Die meisten Teilnehmer kommen aus Deutschland, es sind aber auch eine Delegation Franzosen, einige Skandinavier, diverse Osteuropäer und sogar ein US-Szener angereist. Einige Szener haben ihre Kinder mitgebracht – auch eine Methode, der Demoszene zu Nachwuchs zu verhelfen.

Richtig los geht es um 21 Uhr: Da beginnen die Haupt-Compos mit Grafik-Beiträgen, Intros, Demos und der "Wild"-Kategorie, in der alles erlaubt ist – Hauptsache, es schindet Eindruck. Alle Beiträge werden auf einer großen Leinwand mit knapp 9 Metern Diagonale gezeigt, flankiert von einem etwas kleineren Zweit-Screen.

Wer körperlich verhindert ist, kann zumindest virtuell an der Party teilnehmen – entweder über einen Audio-Stream oder auch den Live-Video-Stream von demoscene.tv.

Nach dem Wegfall der Breakpoint ist die Evoke derzeit die größte deutsche Demo-Party. Am Rande der Veranstaltung war aber zu vernehmen, dass einige der Breakpoint-Organisatoren bereits eine neue Party planen – mit neuem Namen und an einem anderen Ort.

Hauptsponsor Intel hat dieses Jahr "nur" Geld in die Veranstaltung gesteckt; andere Sponsoren wie Headup Games und Hypnocode sind tatsächlich anwesend und nutzen die Party zur Suche nach vielversprechenden Nachwuchstalenten – die Szene wird erwachsen.

Quelle : www.heise.de

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Evoke 2010: Party mit Würfeln, Pasta und freizügigem Geldautomat
« Antwort #26 am: 31 August, 2010, 10:41 »
Am vergangenen Wochenende trafen sich in Köln etwa 400 Leute zur Demo-Party Evoke 2010. Computer-Demos sind in Echtzeit berechnete Präsentationen, die von Musik untermalt möglichst aufwendige Effekte zu erzielen versuchen. Über drei Tage hinweg wurde viel programmiert und gestaunt; am Sonntag wurden zum Abschluss die vom Publikum gewählten Gewinner prämiert.

Die nach dem Wegfall der Breakpoint derzeit größte Demo-Party Deutschlands fand im Kletterzentrum "Abenteuerhallen Kalk" statt. Die meisten Besucher kamen aus Deutschland, gesehen wurde aber auch eine größere Gruppe Franzosen sowie Teilnehmer aus Osteuropa und den USA. Live-Streams hielten Szene-Fans auf dem Laufenden. Trotz des schlechten Wetters wurde im Innenhof fleißig gegrillt.

An den Wettbewerben (Compos) nahmen nicht nur bekannte Szene-Veteranen wie Farbrausch teil. Newcomer wie Ctrl-Alt-Test, Gaspode und I am Why platzierten ihre Beiträge aus dem Stand auf den vorderen Plätzen.

In der Kategorie "Wild (Animation)" siegte Gaspode mit der Animation "Noodles", die Demo-Effekte alter Schule mit diversen Nudelsorten nachstellte. So rotierten aus Spaghetti zusammengesetzte 3D-Würfel, Nudelbälle hüpften über Schachbrettmuster, und der Grußbildschirm am Ende pastarisierte frech die Namen bekannter Szene-Formationen (u. a. "Farfallerausch" und "The Black Lasagne").

Bei den 4K-Intros gewann die Zusammenarbeit "Light Rythm" von Alcatraz & Rebels: Zu einem Drum'n'Bass-Soundtrack pulsieren bunte Stroboskop-Lichter durch aus schwarzen Würfeln zusammengesetzten Tunneln – nichts umwerfend Neues, aber schick umgesetzt.

Unter den 64-Intros stachen die Neulinge Ctrl-Alt-Test die Konkurrenz mit "B-Incubation" aus. Die Franzosen hatten auf der Breakpoint 2009 ein Spiel gezeigt, dies war aber ihre erste Intro. Die Intro beginnt in einer Fabrik für Würfel aller Art, in der eine Kugel durch die Qualitätssicherung fällt. Sphärenklänge führen den Zuschauer dann in eine Welt, die komplett aus Würfeln zusammengesetzt ist.

In der Königsdisziplin der Demos siegte Still mit "Finally Inside". Aus ihrer politischen Gesinnung macht die Demo keinen Hehl: Eine Überwachungskamera wird zu vielen; später ist eine Galerie mit Politiker-Bildern zu sehen; am Ende fliegt die Kamera durch eine zerstörte Stadt. Dicht dahinter folgte die eher beruhigend anzusehende Partikelanimation "2019" von Brainstorm.

Mit einer besonder schrägen Idee gewannen Haujobb die Demo-Kategorie "Wild", auf der beliebige Plattformen erlaubt waren: "Payback" lief auf einem Geldautomaten, der am Schluss einen großzügigen Stapel Geld ausspuckte. Erst bei näherem Hinsehen wird deutlich, wo getrickst wurde: Der Programmierer arbeitet bei Wincor Nixdorf; der Automat scheint nur auf den ersten Blick in einer Bankfiliale zu stehen, und das Geldbündel bestand aus Fantasie-Noten der "Royal Bank of Haujobb", die unter den Anwesenden der Evoke verteilt wurden.

Immerhin auf dem vierten Platz behauptete sich das Erstlingswerk von "I am Why" – bisher erst die zweite Demo für das iPhone und den iPod Touch. Die gezeigte Partikelanimation war zwar nicht so berauschend, dafür riss der fulminante Soundtrack das Publikum mit.

Der heftige Regen konnte den Anwesenden die Stimmung nicht verderben. Zwischen den Compos unterhielten Live-Acts das Publikum. Der ursprünglich nur für Freitagabend eingeplante DJ Storno trat auch am Samstag noch mal auf und spielte mit Perlenkette behangen anderthalb Stunden lang Chipmusik, was den Zeitplan für die Wettbewerbe gehörig durcheinanderwirbelte. Timbral aus Schweden spielte auf museumsreifer Hardware und entlockte dem Atari ST und Game Boy unerwartet vielseitige Töne. Nach der letzten Compo traten noch Sudio & Zengineers auf, die Electro und Drum'n'Bass spielten.

Am Rande der Party war zu vernehmen, dass einige Organisatoren der Breakpoint und der TuM schon fleißig an einer Breakpoint-Nachfolgeveranstaltung für das Osterwochenende 2011 planen. Konkreteres war aber noch nicht in Erfahrung zu bringen.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/Evoke-2010-Party-mit-Wuerfeln-Pasta-und-freizuegigem-Geldautomat-1069635.html

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Demo-Party "The Ultimate Meeting" zum Zehnten
« Antwort #27 am: 23 Dezember, 2010, 09:00 »
Kaum ist Weihnachten vorbei, beginnt die Demo-Party "The Ultimate Meeting". Vom 27. bis 29. Dezember trifft sich in Karlsruhe Durlach ein bunter Haufen Leute, um frisch programmierte Demos zu bestaunen. In diesem Kontext sind "Demos" peppige Präsentationen in Bild und Ton, die meist in Echtzeit berechnet werden. Die eingesetzten Effekte sind oft technisch interessant und immer unterhaltsam; als Plattform dienen derzeit vor allem Windows-PCs.

Das diesjährige Motto lautet "Never Stop that Feeling". Neben den Wettbewerben lockt die Veranstaltung mit kostenlosem Frühstück ("The Ultimate Breakfast"), kostenlosem Kaffe, Tee und Glühwein sowie einer Grillrunde am Dienstag – "Ultimate Meat-Thing" getauft.

Bei Demo-Partys sind beileibe nicht nur echte Programmierer gern gesehen; das TUM empfiehlt sich auch für Normalsterbliche, die Spaß daran haben zu bestaunen, was man aus einem PC so herausholen kann. Die Veranstalter rechnen derzeit mit etwa 200 Teilnehmern; aktuell sind knapp 120 Besucher registriert. Die meisten Gäste kommen aus Deutschland; einige reisen aber auch aus umliegenden Ländern an, darunter auch Russland.

Dem hochtrabenden Namen zum Trotz sind die Ursprünge des TUM durchaus bescheiden: Die Party begann 1999 als Geburtstagsfeier für ein Mitglied der deutschen Demoszene. Seit 2002 ist die Party eine reguläre Veranstaltung; seit sechs Jahren findet sie in der Festhalle Karlsruhe/Durlach statt.

Männer und Frauen zahlen für die gesamte Veranstaltung 35 Euro Eintritt. Wer auf dem Weg zum TUM mehr als 700 Kilometer zurücklegt oder aus dem Ausland anreist, erhält eine ermäßigte Eintrittskarte. Wer nur die Haupt-Wettbewerbe bestaunen will, kann am 28. Dezember ab 18 Uhr für 25 Euro dazustoßen. Auf der TUM-Website finden sich auch Informationen zur Anreise.

Das zehnjährige Jubiläum wollen die Veranstalter mit einer "Best-of-Demoshow" mit den Höhepunkten der letzten Jahre begehen. Auch in diesem Jahr sind die Wettbewerbe wieder in Musik, Demos, Grafik, Spiele und "Wild" aufgeteilt. Letzteres ist eine "Anything-Goes"-Kategorie, in der mitunter schon mal Geldautomaten zur Demo-Plattform zweckentfremdet werden. In den Demo-Kategorien "High-End" sind neben PC und Mac auch Amiga PPC sowie diverse Spielekonsolen vertreten. Angesichts der schwindenden Beiträge für alte Plattformen wie C64 und Amiga werden diese Beiträge in der "Low-End-Competition" zusammengefasst.

Einen besonderen Ansporn bietet die "Fast Compo": Hier wird das Thema erst auf der Party bekannt gegeben; sodass den Entwicklern nur wenige Stunden bleiben, um etwas Ansprechendes auf die Beine zu stellen. Alle Wettbewerbsbeiträge werden mit einem Full-HD-Beamer auf eine Leinwand projiziert, wie es auch bei der Breakpoint und Evoke zum Standard gehört. Über die Gewinner stimmt das Publikum ab; am letzten Tag findet dann die Preisverleihung statt.

Apropos Breakpoint, die in diesem Jahr zum letzten Mal stattfand: Mittlerweile können die Veranstalter bestätigen, dass auch 2011 eine Oster-Party steigen wird, unter neuem Namen und möglicherweise an neuem Ort. Gerüchten zufolge werden auf dem TUM zusätzliche Informationen preisgegeben und eventuell auch schon eine Einladung gezeigt – selbstredend in Form einer kurzen PC-Demo. Die Einladung für das TUM 2010 stammt von Nuance; man mann sie entweder als EXE herunterladen oder bei YouTube betrachten. Die Videoversion sollte man aber nur als Notbehelf sehen: Richtigen Spaß macht so eine Invitation erst, wenn dabei der Prozessor kräftig schwitzt.

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Demoszene-Osterparty geht in "Revision"
« Antwort #28 am: 29 Dezember, 2010, 14:23 »
Auf der gerade in Karlsruhe stattfindenden Demo-Party "The Ultimate Meeting" (tUM) wurde heute ein Ersatz für das bisherige Ostertreffen der Szene angekündigt.

Die Demoszene ist eine digitale Subkultur begabter Programmierer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit in Echtzeit generierter Grafik und Musik das Letzte aus der Hardware herauszuholen. Auf ihren Partys zeigen die Entwickler ihre neuesten Werke, die dort vom Publikum bewertet werden. Bis 2010 war die Breakpoint die weltgrößte Demo-Party. Auf der tUM lud jetzt eine Invitation zum Nachfolger der Breakpoint ein: "Revision" soll sie heißen; der neue Veranstaltungsort ist das E-Werk in Saarbrücken – die Industriehalle mit bietet 1900 Quadratmeter Platz.

Einige der Organisatoren saßen schon bei der Breakpoint mit am Ruder. Dennoch betonen die Veranstalter, die neue Party sei kein direkter Nachfolger, sondern ein Neustart zum gleichen Zeitpunkt. Hinter Revision steht derselbe "Verein Tastatur und Maus", der auch tUM veranstaltet – somit kann die Veranstaltung auf die Erfahrung der Alteingesessen zurückgreifen. Schon jetzt weist Revision eine illustre Gästeliste vor, die neben Rebels und Smash Designs auch Farbrausch einschließt.

Wie die Breakpoint dauert auch die Revision das gesamte Osterwochenende, also vom 22. bis zum 25. April 2011. Die Party folgt weitgehend der szeneüblichen Struktur mit Wettbewerbsbeiträgen, die bestimmte Rahmenbedingungen einhalten müssen: Intros mit 4 und 64 kByte Größe, PC-Demos und Musikwettbewerbe. Es werden aber auch neue Kategorien eingeführt, darunter Demos für Mac, Linux und .NET.

Geplant sind auch Seminare und Workshops für Entwickler, die in den letzten beiden Jahren bei der Evoke und der Breakpoint schmerzlich vermisst wurden. Zur Planung gehören auch ein Outdoor-Bereich mit Lagerfeuer und DJ-Zelt.

Mit über 1000 Besuchern war die Breakpoint die weltweit größte auf Demos spezialisierte Party der Szene. Andere Veranstaltungen wie The Gathering zählen zwar mehr Besucher, umfassen aber auch Spielturniere. Ursprünglich wollten die Breakpoint-Veranstalter schon 2009 den Stecker ziehen – bis sie das Publikum davon überzeugte, doch weiterzumachen. Die Breakpoint 2010 sollte dann aber definitiv die letzte sein: "We are very old", klagten die Hauptveranstalter mit einer gewissen Selbstironie.

Damit sich die neue Party möglichst weit herumspricht, setzen die Veranstalter der Revision auf Grassroots-Marketing über Facebook, Posterous und Twitter. Auf diesen Kanälen sollen in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten zum aktuellen Stand der Dinge veröffentlicht werden. Neugierige können schon mal die Invitation herunterladen; sie läuft unter Windows und Mac OS X.

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Demo-Party Revision: Alles neu macht der April
« Antwort #29 am: 20 April, 2011, 13:21 »
Nach acht Jahren mag die Breakpoint Vergangenheit sein – die größte Demo-Party fand 2010 zum letzten Mal statt. Dafür startet dieses Ostern in Saarbrücken die Nachfolgeveranstaltung Revision. Die Veranstalter wollen die Party nicht als einfachen Nachfolger sehen – viel Mühe wurde darauf verwendet, neuen Wind in die Demoszene zu bringen.

Demos sind meist in Echtzeit berechnete multimediale Spektakel, deren beeindruckende grafische Effekte von peitschender Musik begleitet werden. Der Dachbegriff lässt aber zahleiche Variationen zu: Einige Entwickler spezialisieren sich auf möglichst exotische Hardware – bis hin zu einem Geldautomaten.

Nicht nur Name und Programm sind neu, sondern auch der Veranstaltungsort. Die Revision 2011 findet vom 22. bis zum 25. April in Saarbrücken statt. Dort findet die Party im E-Werk statt. Die ehmalige Industriehalle bietet mit 1900 Quadratmetern nicht nur Platz für die Party, sondern auch für Seminarräume und Schlafplätze.

Nachdem die Breakpoint ihren Umfang in den letzten Jahren etwas einschränken musste, geht die Revision in die Vollen: Wieder dabei sind Seminare mit Programmierer-Know-how sowie mehrere Konzerte. Dies wurde nicht zuletzt durch Sponsoren ermöglicht – einer davon ist der Netzausstatter Viprinet, dessen Geschäftsführer zu den Organisatoren der Breakpoint gehörte.

Herz des Veranstaltungsprogramms sind weiterhin die Programmierwettbewerbe, Compos genannt. Die Organisatoren haben sich aber einige Neuerungen ausgedacht. Die Kernkategorien bleiben unberührt, darunter in 4 KByte oder 64 kByte gepresste Intros. Die bisherige Obergrenze von 64 MByte für Demos wurde hingegen aufgehoben; Mac OS und Linux werden ebenso unterstützt wie in Java oder .NET entwickelte Demos. Programmierer älterer Plattformen freuen sich über die Kategorie "Oldschool 4K Intro", die nicht mehr auf den C64 beschränkt ist. Ganz neu ist die Kategorie der Browser-Demos: Offenbar hoffen die Veranstalter auf neue Impulse durch HTML5 und WebGL.


Das E-Werk Saarbrücken
Im Rahmen der Veranstaltung finden zudem ein Dutzend Seminare und drei Konzerte statt. Die meisten Seminare beschäftigen sich mit Programmier-Praxis, andere mit Musik und Grafik, eine mit dem Leben des Computer-Pioniers Heinz Nixdorf. Zusätzlich zu den Konzerten werden auch DJ-Sets erwartet; hierfür bietet das E-Werk einen zweiten Floor.

Bisher haben sich etwa 600 Teilnehmer für die Revision angemeldet - es bleibt abzuwarten, wieviele Kurzentschlossene hinzukommen. Tickets für das gesamte Wochenende kosten 60 Euro; "Compo-Lurker-Tickets" nur für Sonntag und Montag schlagen mit 45 Euro zu Buche. Wer die Revision sponsern mag, kauft ein Supporter-Ticket – diese kosten zwischen 250 und 1000 Euro. Auf der Website des Veranstalters finden sich Informationen zur Anfahrt und zur Übernachtung.

Wer sich vorab einen Eindruck von der Demoszene machen will, sollte die Invitation zur Party herunterladen; es gibt sie für Windows, Mac OS mit Intel-Prozessor ... und, ein bisschen abgespeckt, auch für den Commodore 64.

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