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Bundesligarechte: Schlechte Karten für Premiere?
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Thema: Bundesligarechte: Schlechte Karten für Premiere? (Gelesen 14219 mal)
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SiLæncer
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Premiere unterbricht Vermarktung von Arena über Satellit
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Antwort #45 am:
18 April, 2007, 09:59 »
Die Premiere AG hat nach Gesprächen mit dem Bundeskartellamt die Vermarktung des Bundesliga-Senders Arena über Satellit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Premiere-Chef Georg Kofler erläutert in einer Börsenpflichtmitteilung, "die Prüfung durch das Kartellamt ist langwieriger und umfassender als erwartet. Durch die Aussetzung der Vermarktung gewinnen alle Beteiligten den nötigen Spielraum, die Transaktion detailliert zu bewerten und gegebenenfalls anzupassen". Kunden, die "Bundesliga live" via Satellit bereits empfangen, sind von der Entscheidung nicht betroffen, erst recht nicht die Vermarktung im Kabel. Premiere könne auch künftig in 13 von 16 Bundesländern Arena anbieten und via Kabel ausstrahlen, heißt es in der Mitteilung.
Hintergrund ist die laufende Überprüfung eines Vertrages zwischen Unity Media, Arena und Premiere vom 8. Februar 2007. Er sieht vor, dass Premiere über Satellit in ganz Deutschland das Fußball-Bundesliga-Angebot des Konkurrenten Arena verbreiten kann. Im Gegenzug übernimmt Arena über eine Kapitalerhöhung 16,7 Prozent der Premiere-Anteile. Ein unternehmerischer Einfluss von Arena soll durch die Verwaltung der Anteile durch ein unabhängiges Finanzinstitut ausgeschlossen werden.
Unity Media, Arena und Premiere bemühen sich laut Mitteilung, die Bedenken des Kartellamtes so schnell wie möglich auszuräumen. Diesem war im Februar noch nicht klar, ob es sich bei der Kooperation überhaupt um einen Zusammenschluss handele, der unter die Fusionskontrolle falle und daher beim Kartellamt angemeldet werden müsse. Spätestens bis zum 31. Mai 2007 wollen die Vertragspartner ein "kartellrechtlich unbedenkliches Modell" entwickeln.
Quelle :
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Premiere-Arena-Deal: Kartellamt nennt Bedingungen
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Antwort #46 am:
24 April, 2007, 10:58 »
Bonn - Eher schlecht zu stehen scheinen die Genehmigungschancen für die im Februar geschlossene Vertriebsvereinbarung zwischen Arena und Premiere.
Gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" drückte der neue Präsident des Bundeskartellamts Bernhard Heitzer seine Befürchtungen aus, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden einzigen Konkurrenten den Wettbewerb auf dem Pay-TV-Markt weiter aushebeln könnte.
Gleichzeitig nannte er gegenüber der "FAZ" auch die Bedingung für eine Freigabe durch seine Behörde: "Eine Feststellung ist nur dann möglich", so Heitzer weiter, "wenn es zu Effizienzsteigerungen kommt und die Kunden daran angemessen beteiligt werden."
Im Klartext heißt dies wohl, dass das Kartellamt die Wettbewerbsverhinderung nur zulässt, wenn die Kooperation vor allem für den Kunden vorteilhaft ist, etwa in Form von niedrigeren Preise oder verbilligten Empfangsgeräten. Auf die Nachfrage, ob der Verzicht auf die Premiere-Anteile seitens der Arena-Mutter Unity Media die Bedenken ausräumen würde, wollte Heitzer der "FAZ" nicht antworten.
"Wir sind offen für Vorschläge der Unternehmen, die unsere kartellrechtlichen Bedenken ausräumen können", lud Heitzer stattdessen die beteiligten Unternehmen zur Diskussion ein. Auch machte der Kartellwächter deutlich, dass er sich von Premiere und der Arena-Mutter Unity Media nicht unter zeitlichen Druck setzen lässt. So erklärte Heitzer, dass die Prüfung durch seine Behörde auch länger dauern kann als Ende Mai.
Wie DIGITAL FERNSEHEN berichtete, entschied sich Premiere am vergangenen Mittwoch, den Vertrieb des Bundesligasenders Arena über Satellit auszusetzen. Dieser Verkaufsstopp ist zunächst bis Ende Mai angesetzt, in diesem Zeitraum wollen die beteiligten Unternehmen eine tragbare Lösung mit dem Kartellamt finden.
Quelle :
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Premiere zielt mit neuem Fußballangebot auf Abschaffung der ARD-"Sportschau"
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Antwort #47 am:
24 Juni, 2007, 16:17 »
Der Pay-TV-Sender Premiere hat zwei Jahre vor Ende der laufenden Fernseh-Verträge für die Übertragungen der Fußball-Bundesliga ein erneutes Angebot angekündigt.
"Mehr Geld für mehr Exklusivität", nannte Premiere-Firmensprecher Stefan Vollmer in der "Welt am Sonntag" das Konzept, das auf eine Abschaffung der ARD-"Sportschau" zum bisherigen Sendetermin um 18.30 Uhr abzielt. Mit der gleichen Forderung war Premiere bei der letzten Ausschreibung angetreten und gescheitert. Die Liga hatte die Pay-TV-Rechte im Dezember 2005 an den neuen Premiere-Konkurrenten Arena vergeben. Die Ausschreibung für die neuen Verträge beginnt frühestens am Ende des laufenden Jahres.
Spätere Sendezeiten für die Zusammenfassung der Höhepunkte im Free-TV waren bereits häufiger in der Diskussion. "Auch die Sportschau ist grundsätzlich nicht unantastbar", wiederholte Liga-Präsident Wolfgang Holzhäuser seine Position in der "Welt am Sonntag". "Wenn man sich auf finanzielle Stufen wie in England oder Italien bewegen will, muss man überlegen, wie man dies bewerkstelligen will. Hinsichtlich dessen wird ja bereits seit Jahren auch über veränderte Anstoßzeiten nachgedacht." Martin Kind, Clubchef von Hannover 96, sagte: "Die Sportschau hat natürlich ein sehr großes Standing. Wir müssen aber auch einen anderen Weg diskutieren dürfen, oder die ARD eben in den neuen Vertrag finanziell stärker einbinden."
Die derzeitigen TV-Verträge der Bundesliga laufen seit Juli 2006 und gelten noch zwei Spielzeiten. Das Gesamtvolumen beträgt mehr als 1,2 Milliarden Euro. Mit rund 660 Millionen Euro zahlt der Pay-TV- Sender Arena den größten Anteil.
Quelle : SAT+KABEL
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Premiere bekommt Mitstreiter um Bundesliga-Rechte
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Antwort #48 am:
23 September, 2007, 13:43 »
Laut einem Bericht des Focus formiert sich eine neue Allianz im Wettstreit um Übertragungsrechte bei Sportveranstaltungen. Demnach will das Münchner Medienunternehmen EM.Sport Media AG (ehemals EM.TV) bei dem kürzlich gegründeten Satelliten-TV-Bouquet Premiere Star einsteigen. Der Anteil an der Tochter des Pay-TV-Anbieters Premiere solle zunächst bei fünf Prozent liegen. Die Anteilsübernahme deute auf eine enge Zusammenarbeit vom EM und Premiere hin. Auch der größte EM-Gesellschafter, das Schweizer Medienhaus Highlight Communications, habe bereits Gespräche über einen Einstieg bei der Premiere AG geführt.
Demnächst werden die Verhandlungen mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) um die Vergabe der Übertragungsrechte der Bundesliga-Spielzeiten 2009 bis 2012 beginnen. Premiere muss sich nicht nur gegen den zuletzt zum Zuge gekommenen Konkurrenten Arena behaupten, mit dem die Bundesliga-Kooperation mit der Saison 2008/2009 endet, sondern möchte offenbar auch die Sportschau zu einer Bundesliga-Berichterstattung zu späteren Sendezeiten zwingen. Premiere hatte sich kürzlich durch die Ausgabe von Aktien neues Geld für dieses Vorhaben holen wollen, konnte aber dabei nicht über 175 Millionen Euro hinauskommen, was die Beteiligung von EM.Sport und Highlight Communications erklären würde. Laut Focus vermuten Branchenkenner hinter den Highlight- und EM-Aktivitäten den ehemaligen Premiere-Boss Leo Kirch.
Quelle :
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Premiere denkt schon wieder über neue Angebots-Struktur nach
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Antwort #49 am:
12 November, 2007, 11:23 »
Der Pay-TV-Sender Premiere denkt wieder über neue Angebots-Struktur seiner Kanäle nach, schließt Preiserhöhungen aber aus.
"Die Preise für unsere Angebote sind fair, so wie sie sind. Insofern werden wir die Preise nicht anheben. Das wäre auch das falsche Signal. Wir sollten dafür eher noch die Preis- und Angebotsstruktur vereinfachen", sagte Premiere-Chef Michael Börnicke dem Branchendienst "DWDL" am Sonntag. Die sei manchmal etwas schwer zu lesen. Auch die Fußball-Bundesliga soll weiterhin 20 Euro monatlich kosten. An einen Einstieg in die eigene Produktion von Serien nach dem Vorbild von HBO denkt Premiere nicht, dies wäre laut Börnicke zu konstenintensiv.
Der Manager kündigte unterdessen eine Kooperation mit Free-TV-Sendern bei der Ausstrahlung von US-Serien an. Börnicke nannte als Vorbild die eigene Marke "Champions TV", die bei Spielen der UEFA Champions League eingesetzt wird und Privatsendern wie Sat.1 die Ausstrahlung ausgesuchter Spiele erlaubt. An einem Erwerb der Satelliten-Plattform Arena der Unitymedia-Tochter hat der Münchner Abosender nach Angaben seines Vorstandsvorsitzenden kein Interesse.
Quelle : SAT+KABEL
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Sportschau-Verschiebung: Premiere umgarnt Sponsoren
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Antwort #50 am:
14 November, 2007, 16:08 »
München - Der Abo-Sender Premiere versucht nun mit zwei Studien, die Sponsoren von einer Verschiebung der Bundesliga-Berichterstattung im Free-TV zu überzeugen.
Aus diesem Grund stellt der Abo-Sender eine Reichweitenstudie von "Sport+Markt" vor, die Premiere insgesamt 4,6 Millionen Zuschauer an einem Bundesliga-Wochenende (9. Spieltag) verbrieft.
Gleichzeitig fand diese Erhebung heraus, dass die Premiere-Seher die Trikotsponsoren deutlich stärker wahrnehmen als Sportschau-Zuschauer. So konnten sich Premiere-Seher an durchschnittlich 2,5 Trikotsponsoren erinnern, bei der Sportschau lag dieser Wert bei 1,4. 41 Prozent des Sportschau-Publikums konnten überhaupt keinen Trikotwerber wiedergeben.
Und auch eine zweite Studie, diesmal von IFM, hat keine Beeinträchtigung der Sponsoring-Leistung durch eine Verschiebung der Free-TV-Ausstrahlung auf 22 Uhr festgestellt. Die Sponsoren gehen selbst von einem Wertverfall von 100 Millionen Euro aus. Zwar sei kurzfristig ein Rückgang des medialen Werts um 20 Prozent zu erwarten, jedoch könne dies angesichts der zu erwartenden Pay-TV-Zuwächse noch innerhalb der ersten Lizenzperiode 2009-2012 wieder ausgeglichen werden.
Darüber hinaus versucht Premiere den 22-Uhr-Sendeplatz attraktiv zu machen. So würden zu dieser Urzeit am Samstag im Schnitt über 25 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher sitzen - deutlich mehr als in der Zeitspanne zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr. Die 23 Prozent weniger Kinder zwischen drei und 13 Jahren seien laut der IFM-Studie zu vernachlässigen. Ohnehin hätten durchschnittlich nur 204 000 Kinder in dieser Altersgruppe die Sportschau im Jahr 2006 gesehen, so die Studie weiter.
Bisher stemmen sich die Sponsoren massiv gegen eine Verschiebung der Sportschau, weil damit die Zuschauergruppe deutlich sinken würde. So haben die großen Sponsoren sogar mit "S20 - The Sponsors Voice" eine Vereinigung gegründet (DF berichtete). Ziel der Vereinigung ist es, auf die Bundesliga-Vereine Druck auszuüben, damit die zeitnahe Free-TV-Ausstrahlung erhalten bleibt. Auch haben die Geldgeber den Vereinen bereits mit einer Kürzung der Budgets gedroht.
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Bundesgerichtshof verhandelt über Pay-TV-Klauseln von Premiere
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Antwort #51 am:
15 November, 2007, 11:37 »
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am heutigen Donnerstag über die Wirksamkeit von Pay-TV-Vertragsklauseln.
Die klagende Verbraucherzentrale Bundesverband beanstandet mehrere Bestimmungen in den Geschäftsbedingungen des Senders Premiere. Darin behält sich der Bezahlsender unter anderem vor, die Beiträge für die Abonnenten anzuheben, wenn sich die Kosten für die Bereitstellung des Programms erhöhen. Das Oberlandesgericht München hatte diesen Vorbehalt für zulässig erachtet, weil den Kunden im Fall der Beitragserhöhung ein Kündigungsrecht zustehe und ihre Interessen damit gewahrt seien. Mit einem Urteil wird am Nachmittag gerechnet.
Premiere war im vergangenen Jahr mit der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) auch wegen vermeintlich nicht eingegangener Smartcards aneinandergeraten. Wird ein Premiere-Vertrag gekündigt, muss die Smartcard an den Sender zurück geschickt werden. Bei nicht verschickten oder nicht angekommenen Karten kassierte Premiere von den Kunden bislang ein Entgelt von 35 Euro.
Quelle : SAT+KABEL
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BGH beanstandet mehrere Klauseln bei Premiere-Abos
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Antwort #52 am:
15 November, 2007, 16:00 »
Karlsruhe - Der Bezahlfernsehsender Premiere hat im Streit mit Verbraucherschützern um seine Abo-Bedingungen eine Niederlage vor dem Bundesgerichtshof erlitten.
Der BGH untersagte dem Pay-TV-Betreiber am Donnerstag die Verwendung mehrerer Bestimmungen in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Aboverträge. Betroffen sind insbesondere Klauseln zu Preis- und Leistungsänderungen. Eine Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen hatte damit in vollem Umfang Erfolg.
So beanstandete der BGH eine Klausel, in der sich Premiere eine Erhöhung der Abo-Beiträge vorbehält, wenn sich die Kosten für die Bereitstellung des Programms erhöhen. Damit widersprach der BGH dem Oberlandesgericht (OLG) München. Das OLG hatte die Klausel für zulässig gehalten, weil die Interessen der Kunden durch ein für den Fall der Beitragserhöhung eingeräumtes Kündigungsrecht gewahrt seien.
Auch die Verwendung von vier weiteren Klauseln wurde nun rechtskräftig untersagt. So behielt sich der Pay-TV-Sender unter anderem vor, das Programmangebot oder die Zusammensetzung der Programmpakete etwa für Sport und Film "zum Vorteil des Abonnenten" zu verändern. Beanstandet wurde auch, dass sich der Sender vorbehielt, bei einer Änderung oder Umstrukturierung des Programmangebots auch die Abo-Beiträge zu ändern. Die Begründung seines Urteils will der 3. Zivilsenat des BGH in Karlsruhe noch nachliefern.
Quelle :
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Nach Urteil: Premiere passt AGB-Klauseln an
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Antwort #53 am:
16 November, 2007, 10:34 »
München - Nachdem der Bundesgerichtshof dem Pay-TV-Betreiber Premiere am Donnerstag die Verwendung mehrerer Bestimmungen in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Aboverträge untersagte, will Premiere nun reagieren.
"Der BGH hat verschiedene Klauseln der AGBs für unzulässig erklärt, da diese zu unbestimmt, zu ungenau bzw. nicht konkret genug waren," erklärte ein Premiere-Sprecher.
Die beanstandeten Klauseln würden Änderungen der Preis- und Angebotsstruktur laufender Verträge betreffen. "Premiere wird die entsprechenden Klauseln nun schnellstmöglich anpassen, die dann für alle Neuverträge Anwendung finden," so der Sprecher weiter. "Bestehende Verträge bleiben wirksam, die beanstandeten Klauseln finden aber keine Anwendung."
Der BGH beanstandete unter anderem eine Klausel, in der sich Premiere eine Erhöhung der Abo-Beiträge vorbehält, wenn sich die Kosten für die Bereitstellung des Programms erhöhen. Auch die Verwendung von vier weiteren Klauseln wurde nun rechtskräftig untersagt.
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Helfried
Nachteule und TV-Glotzer (alles so schön bunt hier ...)
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... so einfach wenn man weiß wie's geht ...
Re: Nach Urteil: Premiere passt AGB-Klauseln an
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Antwort #54 am:
16 November, 2007, 11:04 »
Ich frage mich immer wie die gewiß nicht unterbezahlten Betriebsjuristen von Premiere die Klausen in den premiere-Verträgen so schwammig durchgehen lassen können. Da steckt natürlich System dahinter. Solange keiner meckert, geht das unkommentiert durch. Die denken wahrscheinlich, nur sie sind die Schlauen und alle anderen sind blöd. Aber zum Glück gibt's ja noch weitere Juristen, die beim Studium besser aufgepaßt haben und Ihren Pappenheimer-Kameraden schon aus purer Gehässigkeit und Schadenfreude auf die Pfoten kloppen. Das kann uns nur Recht sein.
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Letzte Änderung: 16 November, 2007, 11:09 von Helfried
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lucky
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"It`s time for a new generation of leadership" JFK
Re: Nach Urteil: Premiere passt AGB-Klauseln an
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Antwort #55 am:
16 November, 2007, 11:23 »
Eigentlich ganz einfach:
- Hausjuristen vertreten, weil ja auch vom Haus bezahlt, die Interessen des Hauses. Natürlich werden da auch jegliche Spielräume und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten in den Formulierungen genutzt. Bewusst oder unbewusst werden da auch Grenzen überschritten, das ist ja noch nicht mal falsch so lange es keine Grundsatzurteile gibt.
- Die Juristen, die vor Gericht bestimmte Klauseln auf das Klage begehren korrigierten, sind ja schließlich der Unabhängigkeit verpflichtet worden und vertreten eben nicht die Interessen des Hauses. Werden auch vom Staat bzw. uns als Steuerzahlern bezahlt.
"Ich missbillige jedes Wort was Sie sagen, aber bis zu meinem Tode werde ich dafür kämpfen, dass Sie es sagen dürfen" (Voltaire)
Rechner:
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Premiere: Keine Einzelabos mehr für die Bundesliga ab der neuen Saison
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Antwort #56 am:
03 Februar, 2009, 10:59 »
München - Ab der Bundesliga-Saison 2009/2010 will der Pay-TV-Anbieter Premiere die Einzelabos für die Fußball Bundesliga einstellen.
Stattdessen soll es ein breites Basis-Paket mit Programmen aus allen Genres geben, berichtet der Kontakter in seiner aktuellen Ausgabe (2. Februar). Der Preis soll für das Basis-Bouquet zwischen 20 und 30 Euro im Monat liegen. Für Sportinhalte müsse extra bezahlt werden, schreibt der Kontakter.
Demnach beträgt der zukünftige Abo-Preis für Bundesligazuschauer zwischen 35 und 40 Euro im Monat.
Zudem soll Premiere zwei weitere Varianten für seine Bundesliga-Angebote ausarbeiten. So könne die Liga als Bestandteil des Sportpakets oder eigenständig vermarktet werden, heißt es. Derzeit bezahlen Bundesliga-Fans bei Premiere 19,90 Euro im Einzelabo.
Quelle :
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Premiere will Fußball-Bundesliga-Spiele live im Internet zeigen
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Antwort #57 am:
16 Februar, 2009, 16:38 »
Unterföhring - Der Bezahlfernsehsender Premiere will die Spiele der Fußball-Bundesliga ab der kommenden Saison im Internet zeigen.
Die Live-Übertragungen stünden auch Nicht-Abonnenten offen, die dann pro Match eine bestimmte Summe zahlen, sagte Premiere-Chef Mark Williams am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Premiere-Kunden sollten eine Rabatt bekommen.
Wie hoch die Preise ausfallen werden und ob alle Begegnungen der im August beginnenden Saison 2009/10 gezeigt werden, sei noch nicht klar. Derzeit verlangt Premiere für die Internet-Übertragungen von Champions-League-Spielen fünf bis zehn Euro.
Bei dem sogenannten "Streaming-Dienst" ist im Gegensatz zum Abo-Angebot von Premiere keine spezielle Settop-Box notwendig, so Reuters. Premiere hatte bei der Vergabe der Bundesliga-Übertragungsrechte durch den Ligaverband DFL im November für die nächsten vier Jahre neben der Pay-TV- auch den Zuschlag für die Web-Ausstrahlung erhalten.
Der Münchner Sender zahlt für beide Lizenzen für die kommende Saison 225 Millionen Euro.
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Alle angenehmen Dinge des Lebens sind entweder illegal, unmoralisch, teuer oder machen dick!
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Fast eine Million sehen Fußball bei Sky
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Antwort #58 am:
10 April, 2011, 21:58 »
Etwa eine Million Zuschauer haben am Samstag die Fußball-Bundesliga beim Pay-TV-Sender Sky verfolgt. Die Hälfte blieb danach auch beim Einzelspiel dran.
Seit einigen Tagen weist nun auch der Bezahlsender Sky seine Quoten aus. Da es keine vergleichbaren Zahlen gibt, müssen diese erst einmal über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, um sie richtig bewerten zu können. Aber schon jetzt lässt sich sagen, dass König Fußball das größte Zugpferd des Pay-TV-Kanals ist. Wirklich überraschend ist diese Erkenntnis nicht, dennoch ist der Blick auf die «Bundesliga»-Zahlen von Sky an jedem Wochenende spannend.
An diesem Samstag verfolgten im Schnitt 990.000 Zuschauer ab drei Jahren die Konferenz und die Einzelspiele, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei starken 9,9 Prozent. Noch besser lief es in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, hier kam man auf 440.000 Zuseher sowie 11,2 Prozent. Das Spitzenspiel zwischen Stuttgart und Kaiserslautern sahen am Abend immerhin noch 480.000 Zuschauer in HD und SD, der Marktanteil sackte auf 2,1 Prozent ab. Beim jungen Publikum sorgten 260.000 Zuschauer für 3,5 Prozent.
Die Sportshow «Samstag LIVE!» wollten ab 20.49 Uhr noch 30.000 Menschen sehen, sie alle waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Beim Gesamtpublikum führte dies zu 0,1 Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe kam die Sendung auf 0,3 Prozent. Das Format scheint allerdings eine feste Fangemeinde zu haben, schon in der vergangenen Woche schalteten 30.000 Zuschauer ein.
Äußerst durchwachsen lief die Übertragung des Qualifikationstrainings der «Formel 1» aus Kuala Lumpur. Wohl auch wegen der frühen Uhrzeit um 9.50 Uhr sahen kaum Menschen zu. 60.000 Zuschauer ab drei Jahren verfolgten die Qualifikation auf dem SD-Kanal von Sky, der Marktanteil in beiden wichtigen Zuschauergruppen lag bei 0,9 Prozent. In HD verfolgten nur 10.000 Menschen die Übertragung, mehr als 0,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum war nicht drin.
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