Autor Thema: Breitband-Internetverbindungen: Handy überflügelt den PC  (Gelesen 4878 mal)

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Offline ritschibie

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Das mobile Internet übernimmt nach Schätzungen der Vereinten Nationen noch in diesem Jahr die Führungsrolle beim globalen Markt für schnelle Breitbandzugänge. Nach Berechnungen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) werden bis Jahresende 600 Millionen Menschen Breitbandverbindungen über Handy oder andere mobile Datengeräte nutzen, aber nur 500 Millionen Menschen Festnetzvarianten wie DSL.


Schneller Internetzugang über das
Handy wird weltweit zum Standard.


Vor allem in den Entwicklungsländern gewinnt der Studie zufolge mobiles Internet schnell Marktanteile. Dort seien normale Telefonverbindungen noch immer spärlich. Mobilfunktechnik habe es vielen Menschen ermöglicht, rasch den Anschluss ans weltweite Netz zu bekommen, auch wenn die meisten mobilen Breitbandverbindungen immer noch deutlich langsamer seien als Festnetzanschlüsse. In Afrika verfügt demnach nur jeder Tausendste Einwohner über einen Breitband-Internetzugang via Festnetz. In Europa ist es jeder Fünfte.

4,6 Milliarden Handys weltweit

Auf dem Markt für normale Sprachtelefonate dominiert schon seit Jahren der Mobilfunk. Laut der ITU-Berechnung werden bis Jahresende weltweit 4,6 Milliarden Handy-Verträge freigeschaltet sein. Damit verfügen rechnerisch bereits gut zwei Drittel aller Menschen weltweit über einen Mobilfunkanschluss. Die Zahl der Festnetznutzer dagegen dürfte in diesem Jahr auf etwa 1,1 Milliarden sinken.

Quelle: www.tagesschau.de
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Offline mtron

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4g im Praxistest 15 Mbit down / 1,3 Mbit up
« Antwort #1 am: 14 November, 2010, 11:45 »
DerStandard hat dem neuen 4g Netz in Wien einen Test unterzogen:
Zitat
Es konnten Downloadgeschwindigkeiten von 10 bis 16 Mbit/s erzielt werden, im Upload waren zwischen 1,36 und 0,6 Mbit/s zu erreichen. Die Ping-Zeit bewegte sich zwischen 26 und 31Millisekunden. Während dem rund einstündigen Surfvorgang brach die Verbindung zum 4G-Netz einmal ab.

Bereits mit HSPA+, welches bei A1 seit geraumer Zeit angeboten wird, sind Downloadgeschwindigkeiten bis maximal 21 Mbit/s möglich. Am Karlsplatz in der Wiener Innenstadt erreichte unser Testmodem eine Downloadgeschwindigkeit von 24 Mbit/s, die Ping-Zeit lag zwischen 24 und 25 ms.

Klingt ja soweit recht vernünftig. Vor allem der niedrige Ping überrascht mich doch ein wenig. Im 3g Netz habe ich meist ping-zeiten die doppelt bis 3fach so hoch sind. Leider ist die Preisgestaltung für 4G noch jenseits von gut und böse, aber das wird sich sicherlich ändern sobald die anderen Netzbetreiber nachziehen.
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Offline SiLæncer

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HSPA hängt DSL ab
« Antwort #2 am: 24 Dezember, 2010, 14:34 »
Das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) will die Spezifikation des Mobilfunkstandards HSPA mit einer weiteren Stufe vorantreiben. HSPA, High Speed Packet Access, fasst Datenübertragungsverfahren zusammen, die auf der aktuellen Mobilfunktechnik UMTS gründen und bisher 168 MBit/s in Empfangsrichtung und 23 MBit/s in Senderichtung spezififieren (Release 9 und 10). Die nun geplante Zündstufe namens "Long Term HSPA Evolution" sieht in den Mobilfunknetzen der dritten Generation (3G) bis zu 672 MBit/s im Download und 70 MBit/s im Upload vor. Netzbetreibern stünde damit eine weitere Technik für rasante Übertragungsraten jenseits von DSL zur Verfügung. Bislang sind dabei Long Term Evolution (LTE) und LTE Advanced führend, beides Techniken für Mobilfunknetze der vierten Generation (4G).

Long Term HSPA Evolution soll sich einige Tugenden von LTE Advanced abschauen und dabei die Abwärtskompatibilität zu älteren UMTS- und HSPA-Verfahren wahren und die leitungsorientierte Sprachverbindung einschließen. Beschlossen wurde nun, die Details für mehrere zentrale Merkmale auszuarbeiten. Ein Mehrträgerverfahren soll die aktuell auf 5 und 10 MHz festgenagelte Bandbreite erweitern (Multicarrier Evolution) und dabei die bereits für ältere HSPA-Stufen verwendeten Techniken Beamforming und MIMO ebenfalls nutzen. Mit Beamforming richten Basisstationen ihre Sendeleistung spezifisch in Richtung des Empfängers aus, per MIMO-Verfahren lassen sich mehrere räumlich separierte Datenströme mittels mehrerer Antenen zugleich übertragen; Long Term HSPA Evolution soll zwei (2x2) oder vier (2x4) Empfangsantennen spezifizieren. Umgekehrt, in Senderichtung, sollen die Teilnehmergeräte nicht nur eine, sondern bis zu zwei Antennen nutzen.

Besonders spannend erscheint die Methode, nach der Endgeräte gleichzeitig Daten von mehr als einer Basisstation empfangen (Multipoint-Transmission). Am Rand von UMTS-Zellen steigert dieses Verfahren die Übertragungsqualität erheblich, denn statt zweier einander störender Nachbarzellen gibt es dann zwei kooperierende, die die an der Schnittfläche befindlichen Nutzer besser versorgen.

Das Funksignal soll bis zu 40 MHz breit sein dürfen; bisher sind für UMTS entweder 5 MHz oder 10 MHz Bandbreite spezifiziert. Da aber kaum ein Netzbetreiber über einen so breiten Frequenzblock verfügt, kommt Multicarrier Evolution ins Spiel. Damit sollen bis zu acht Frequenzsegmente für eine Datenübertragung kombiniert werden können; auch dieser Ansatz ist eine Anleihe aus den LTE-Spezifikationen.

Nokia Siemens Networks, nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei HSPA-Netzen, beschreibt in einem White Paper zusätzliche Optionen für die HSPA-Weiterentwicklung. 4x4 MIMO soll die Zellkapazität verdoppeln. Selbstorganisierende Netze sollen die Endgeräte der Nutzer als Sensoren einsetzen, um andere Zellen zu erkennen. Dies würde etwa in Hochhäusern sowie bei Übergängen zwischen Netzteilen helfen, Verbindungsabbrüche oder suboptimale Versorgung zu vermeiden. Kritische Übergänge zwischen Netzteilen gibt es sowohl im Freien, als auch im Untergrund und in Gebäuden. Und schließlich sollen LTE und HSPA eines Tages zusammenarbeiten: Ein Endgerät könnte dann gleichzeitig Datenstromteile von einem HSPA- und einem LTE-Sender empfangen. Noch ist freilich offen, wann das sein wird. Zunächst muss die neue Spezifikation überhaupt erst ausgearbeitet werden. In freier Wildbahn sind ohnehin nacheinander die bereits spezifizierten HSPA-Stufen gemäß Release 7, 8, 9 und 10 zu erwarten. Sie versprechen Empfangsraten ab 28 MBit/s. Gegenwärtig liefern die deutschen Mobilfunknetze bis zu 21,6 MBit/s und liegen damit auf ähnlichem Niveau wie ADSL2+-Anschlüsse über das Telefonkabel.

Quelle : www.heise.de

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LTE: E-Plus startet Feldtests
« Antwort #3 am: 15 März, 2011, 18:45 »
E-Plus hat nach eigener Aussage mit ersten LTE-Feldtests in Deutschland begonnen. Wann E-Plus LTE anbieten wird, ist nicht bekannt. Zunächst will sich E-Plus auf den Ausbau des HSPA+-Netzes konzentrieren.

Die ersten Feldtests führt E-Plus in den drei LTE-Frequenzen 1,8 GHz, 2,1 GHz sowie 2,6 GHz durch. Damit will sich der Netzbetreiber besser auf die Anforderungen der Kunden einstellen können. Im 2,6-GHz-Bereich nutzt E-Plus den weniger verbreiteten Standard TDD-LTE, weil E-Plus hier mit China Mobile und ZTE kooperiert. Wann E-Plus LTE für seine Kunden anbieten wird, ist noch nicht bekannt.

Nach Angaben des Netzbetreibers soll aber zunächst der Netzausbau von HSPA+ weiter vorangetrieben werden. Wie weit der Ausbau bisher vorangeschritten ist, erklärte E-Plus nicht.

Quelle : www.golem.de

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Offline Micke

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Re: Breitband-Internetverbindungen: Handy überflügelt den PC
« Antwort #4 am: 15 März, 2011, 19:21 »
Bin ich ja beruhigt...

das will sagen: Schweden liegt auf diesem Gebiet immer einen Schritt voraus  :jo
http://4g-patrullen.se/ http://4g-patrullen.se/4g-karta/

Außerdem wurde neulichst die zweite Frequenz (800 MHz) für 4G versteigert, damit wir auf dem Lande auch mal was davon haben...längere Reichweite als mit 2,6 GHz!
http://www.idg.se/2.1085/1.372053/frekvenserna-fordelade---2-miljarder-till-staten

Alles leider nur auf schwedisch...vielleicht findet ja einer von euch was auf deutsch  :hmm

 
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Re: LTE: E-Plus startet Feldtests
« Antwort #5 am: 31 März, 2011, 09:50 »
E-Plus hat nach eigener Aussage mit ersten LTE-Feldtests in Deutschland begonnen. Wann E-Plus LTE anbieten wird, ist nicht bekannt. Zunächst will sich E-Plus auf den Ausbau des HSPA+-Netzes konzentrieren.

Habe für Deutschland eine interressante "LTE-Seite" gefunden:
http://www.ltemobile.de/lte-verfuegbarkeit/



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Offline kdietz

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Re: Breitband-Internetverbindungen: Handy überflügelt den PC
« Antwort #6 am: 06 April, 2011, 12:04 »
Auch die Telekom baut Ihr LTE Angebote massiv aus. Unter http://telekom.de/4g kann geprüft werden ob LTE (als DSL Ersatz) verfügbar ist und man kanns gleich bestellen. Allerding ist man bei diesem Angebot an den Standort gebunden!  Die Preise sind nach meiner Meinung auch jenseits von gut und böse und vorallem es ist wie immer ein 24 Monatsvertrag. Auch sind nach meiner Meinung die Mietkosten für die LTE Box übertrieben hoch. Also bleibe ich bei UMTS/HSDPA von Vodafone.
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Offline spoke1

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Re: Breitband-Internetverbindungen: Handy überflügelt den PC
« Antwort #7 am: 06 April, 2011, 12:24 »
Ein Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit, wer will denn sowas noch? Wenn sich da nicht langsam mal was bewegt müssen sich die Herrschaften nicht wundern wenn der Absatz stagniert. Ich für meinen Teil hänge mir keine Verpflichtungen mit mehr als 6 Monaten ans Bein.
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Offline mtron

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Re: Breitband-Internetverbindungen: Handy überflügelt den PC
« Antwort #8 am: 06 April, 2011, 13:46 »
Noch besser, die ganzen Iphones und Androiden kommen hier in der regel vom Betreiber subventioniert um 0 € aber mit einer 36! monatigen Vertragsbindung a 25 Euro im Monat! Total crazy...

Ich habe meinen Vertrag nicht mehr verlängert, mir ein offenes ZTE Blade um 150€ mit Wertkarte geholt (für 10 Euro gibts 1000 Einheiten die man nach bedarf wie mans braucht hernehmen kann. Also 1 Einheit = 1 Minute telefonieren oder 1 MB Datenverkehr oder 1 sms) . Damit fahre ich um über 15 Euro billiger im Monat als mit Vertrag! und es gibt auch in dem fall keine Überraschungen wie das hier

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Offline SiLæncer

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Internet für die nächste Milliarde Nutzer
« Antwort #9 am: 26 Februar, 2013, 20:15 »
Wieviel Handy braucht der Mensch? Mindestens eins, finden die Handyhersteller. Weil es nicht so leicht ist, den Kunden in den Industrienationen ein zweites oder drittes Handy zu verkaufen, blickt die Branche auf die Schwellenländer. In diesen aufstrebenden Regionen gibt es eine Menge Menschen, die noch kein Handy haben. Das soll sich ändern.

In vielen Schwellenländern spielt das Handy eine wichtige Rolle nicht nur als Kommunikations-, sondern auch als Zahlungsmittel. Mit Payment-Diensten lassen sich Zahlungen auch mit einfachen Handys abwickeln. Weil viele Menschen in den Schwellenländern kein Konto haben, erfüllt das Handy eine lebenswichtige Funktion. Dazu kommt eine junge Generation, für die das Handy der erste und oft einzige Möglichkeit ist, ins Netz zu gehen.

Die Strategie des finnischen Herstellers Nokia zum Beispiel besteht neben dem Smartphone-Geschäft daraus, mit günstigen, aber leistungsfähigen Geräten "die nächste Milliarde" Menschen ins Netz zu holen. Auch die Besitzer von Einfachhandys sollen Apps kaufen und installieren können. "Ein Handy verbindet sie mit dem Netz", sagte Nokia-Chef Stephen Elop am Dienstag auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona.

Das erste Handy muss dabei nicht mehr als 15 Euro kosten. So etwa wie das von Nokia vorgestellte Modell 105. Die Finnen haben mit der Asha-Familie eine Reihe von Series-40-Handys im Portfolio, die Smartphone-Qualitäten aufweisen. Der nächste Schritt ist für Elop: Das Geschäft mit Apps auf Einfachhandys zu bringen.

Für Mozilla-CEO Gary Kovacz gibt es einen besseren Weg: "Das Netz direkt aufs Handy bringen" – und nicht eine durch welchen Plattformbetreiber auch immer gefilterte Version. Firefox OS präsentiert sich auf dem Mobile World Congress als genügsames Betriebssystem, dass wenig Ansprüche an die Technik stellt und sich damit auch für den Einsatz in Schwellenländern anbietet. Die Netzbetreiber zeigen sich überaus interessiert.

Kovacz erwartet, dass sich die Zahl der Web-Nutzer weltweit von derzeit rund zwei Milliarden Menschen in fünf Jahren verdoppelt hat. Dabei will Mozilla eine andere Rolle spielen als die etablierten Systeme. "Zwei große Unternehmen haben vorgemacht, wie es geht", sagte Kovac und meinte damit wohl Apple und Google. "Aber müssen wir ihnen folgen?" Mozilla will mit Firefox OS nicht eine weitere Plattform für Apps errichten, die dann "Daten aus dem Internet ziehen". Firefox OS "ist nicht ein weiteres Ökosystem", betont Kovacz. "Es ist das Internet."

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Datenverkehr in Mobilfunknetzen wächst rasant
« Antwort #10 am: 23 Juli, 2013, 19:50 »
In Deutschland steigen Nutzerzahlen und Datenaufkommen im mobilen Internet weiter stark an. Anfang des Jahres seien fast 34 Millionen Nutzer in Deutschland mobil im Netz unterwegs, erklärte der Branchenverband Bitkom am Dienstag unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur. Das seien 5 Millionen oder 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das in den Mobilfunknetzen übertragene Datenvolumen ist den Zahlen der Regulierungsbehörde zufolge im Jahresvergleich noch stärker gestiegen. Das Datenaufkommen ist demnach um stolze 40 Prozent von 100 auf 140 Millionen Gigabyte angewachsen. Das Geschäft mit mobilen Datendiensten legt seit 2009 zweistellig zu, in diesem Jahr voraussichtlich um 10 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Damit stehen die mobilen Datendienste für rund 44 Prozent des deutschen Markts für Mobilfunkdienste.


Nach Einschätzung des Verbands ist kein Ende des Trends in Sicht. Bei rund 113 Millionen Mobilfunkverträgen in Deutschland haben einer Bitkom-Umfrage zufolge 87 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren ein Handy. Dabei entscheiden sich immer mehr Deutsche für ein Smartphone, derzeit haben 40 Prozent der Befragten eines. Vor einem Jahr waren das nur 34 Prozent. 28 Millionen Smartphones sollen in diesem Jahr hierzulande verkauft werden, ein knappes Drittel mehr als im Vorjahr.

Dazu rechnet der Verband mit Impulsen durch den LTE-Ausbau. "Durch die zunehmende Verbreitung von LTE mit seinen schnellen Übertragungsraten wird die mobile Datenkommunikation weiter sehr stark steigen“, meint Bitkom-Chef Bernhard Rohleder. Ende 2012 waren bei den Netzbetreibern rund 1,1 Millionen LTE-Nutzer gemeldet. Laut Breitband-Atlas der Bundesregierung lag die Netzabdeckung von LTE Ende zu diesem Zeitpunkt bei knapp 52 Prozent der Haushalte.

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