Autor Thema: Österreich: DVB-H in Turbulenzen  (Gelesen 1701 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Österreich: DVB-H in Turbulenzen
« am: 19 Dezember, 2009, 17:44 »
Fernsehen am Handy über DVB-H wird in Österreich seit Mitte 2008 angeboten. Bislang haben aber nur einige Tausend Österreicher über ihren Mobilfunkbetreiber das notwendige kostenpflichtige Abonnement abgeschlossen. Für den Betreiber der DVB-H-Sendeinfrastruktur Media Broadcast bedeutet das herbe finanzielle Verluste. Nun hat Media Broadcast den Vertrag mit den Mobilfunk-Netzbetreibern Orange, 3 und Mobilkom Austria zum Ende des Jahres 2010 gekündigt. Offen ist, ob damit das Ende von DVB-H in Österreich eingeleitet wird oder ob es den Beteiligten gelingt, neue Bedingungen auszuhandeln.

Orange-Chef Michael Krammer sieht den Grund für den ausbleibenden Erfolg darin, dass DVB-H in Österreich zu früh gestartet sei und keine anderen, größeren Länder schnell nachgezogen sind. Für den kleinen österreichischen Markt rechnen sich Entwicklung und Herstellung von Mobiltelefonen mit passendem DVB-H-Modul kaum. Der in Italien genutzte DVB-H-Standard ist inkompatibel. Entsprechend gering ist die Auswahl verfügbarer Endgeräte – das Nokia N96 ist zwar lieferbar, aber teuer. So hat Orange derzeit kein einziges DVB-H-Handy im Portfolio. Media Broadcast gehört dem Verband bmcoforum an, das Anfang Dezember die Handyhersteller zur Aktualisierung ihrer Produktplanungen aufgerufen hat (PDF-Datei).

Hoffnung setzen die Anbieter nun auf ein für März angekündigtes, günstigeres Nokia-Modell mit DVB-H. Dann soll noch einmal versucht werden, die Österreicher für das Fernsehen auf winzigen Schirmen zu begeistern. Marketingaktionen für DVB-H, etwa mit kostenfreien Schnupperangeboten, ergeben laut Krammer nur Sinn, wenn auch günstige Geräte zur Verfügung stehen. Dass es grundsätzlich Nutzer für Handy-TV gibt, beweist 3, dessen TV-Streaming über UMTS durchaus genutzt wird. "Das Interesse bei den Verbrauchern ist enorm", meint Media Broadcast.

Orange will eine Software bereitstellen, die den nahtlosen Übergang zwischen DVB-H und gestreamtem Programm über UMTS ermöglicht. Damit soll die Übertragung beim Verlassen der DVB-H-Netzabdeckung nicht mehr abreißen. Das österreichische DVB-H-Netz erreicht nur etwa die Hälfte der Einwohner Österreichs. Immerhin sind alle neun Landeshauptstädte erfasst. In Deutschland hatte das Handy-TV-Konsortium Mobile 3.0 im Oktober 2008 seine Sendelizenz an die Landesmedienanstalten zurückgegeben .

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline ritschibie

  • Aufpass-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 11192
  • Ich liebe dieses Forum!
Re: Österreich: DVB-H in Turbulenzen
« Antwort #1 am: 19 Dezember, 2009, 22:26 »
Aah, gut! Ich dachte schon DVB-H steht in Österreich für doppelt volle Büstenhalter  :embarassed:
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
TBS DVB-S2 Dual Tuner TV Card Dual CI  - DVBViewer pro 5.3 und Smartdvb 4.x.x beta - 80 cm Schüssel, 2xQuad-LNB - Astra (19.2E)/Hotbird (13E)
I-net mit Motzfuchs ; WLAN: Fritz 7390; BS: Windows 10