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Thema:
Fragwürdige Rechnungen von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de
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Thema: Fragwürdige Rechnungen von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de (Gelesen 2001 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Fragwürdige Rechnungen von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de
«
am:
09 März, 2009, 18:05 »
Connects 2 Content macht Webseiten kostenpflichtig
Die Verbraucherzentralen in zahlreichen Bundesländern berichten von einer Firma, die Besucher einer kürzlich noch kostenlos nutzbaren Webseite zu Geldzahlung auffordert. Die Verbraucherschützer raten, die fragwürdigen Rechnungen von Connects 2 Content zu ignorieren.
Das von Tomas Franco als Geschäftsführer geleitete Unternehmen Connects 2 Content betreibt die beiden Webseiten Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de. Beide Webseiten waren noch bis vor einigen Wochen kostenlos nutzbar, berichten Verbraucherzentralen zahlreicher Bundesländern übereinstimmend. In einem Newsletter wurde dann vor einiger Zeit angekündigt, dass die Nutzung der Webseiten ab dem 1. Februar 2009 kostenpflichtig werde.
In dem Newsletter wurden die registrierten Nutzer informiert, dass sie automatisch einen zwei Jahre laufenden Abonnementvertrag abschließen würden, wenn sie ihre Mitgliedschaft nicht zwei Wochen nach Erhalt des Newsletters kündigen, heißt es von den Verbraucherzentralen. Beide Webseiten verlangen von den Nutzern 7 Euro Gebühren pro Monat und fordern in jüngst verschickten Rechnungen die Begleichung einer Jahresgebühr von 84 Euro.
Diese Forderung ist nach Auffassung der Verbraucherzentrale Niedersachsen rechtlich völlig unbegründet: Aus einer kostenlosen Mitgliedschaft könne nicht durch eine einseitige Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft werden. Daher lautet der Rat der Verbraucherschützer, auf keinen Fall zu zahlen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Betroffene sollten der Forderung umgehend schriftlich widersprechen, empfiehlt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. In einigen Internetforen berichten Betroffene, dass sie bei der Polizei Anzeige wegen Betrugs gegen Connects 2 Content eingereicht hätten.
Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen Connects 2 Content betreibt derzeit nach eigener Aussage nur Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de. Obwohl beiden Webseiten seit mehr als einem Monat nur noch kostenpflichtig nutzbar sind, fehlt auf den Webseiten ein klarer Hinweis darauf. Lediglich in den AGB und Teilnahmebedingungen wird sehr versteckt darauf hingewiesen, dass der Nutzer ein zwei Jahre laufendes Abonnement abschließt, wenn er sich registriert.
Quelle :
www.golem.de
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:
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250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
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Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
Warpi
Master Of Disaster
User a.D.
Beiträge: 1733
Kripo friert Abzocker-Konto ein
«
Antwort #1 am:
11 März, 2009, 17:03 »
Mit dem Trick, eine zunächst kostenlose Mitgliedschaft in eine kostenpflichtige umzuwandeln hatte das Unternehmen Connects 2 Content offenbar kräftig Kasse gemacht. Wer sich seit September 2008 kostenlos für die Nutzung der Seiten fabriken.de und rezepte-ideen.de angemeldet hatte, erhielt plötzlich eine Zahlungsaufforderung. Die Kunden waren per E-Mail über eine Umstellung ihrer Accounts benachrichtigt worden.
Quelle heise.de
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Letzte Änderung: 11 März, 2009, 17:10 von Warpi
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Die größte Fehlerquelle des PCS sitzt meist 30cm vor dem Bildschirm.
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Über 300 Anzeigen gegen Betreiber von Fabriken.de
«
Antwort #2 am:
12 März, 2009, 11:31 »
Polizei sperrt Konto des Betreibers
Gegen den Betreiber von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Bei der Polizei sind mehr als 300 Anzeigen eingegangen und das Konto des Betreibers wurde gesperrt.
Für die beiden Webseiten Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de ist das Unternehmen Connects 2 Content zuständig. Noch vor einigen Wochen war die Nutzung der Seiten kostenlos. In einem Newsletter wurde dann vor einiger Zeit angekündigt, dass die Nutzung der Webseiten ab 1. Februar 2009 kostenpflichtig werde. Registrierte Nutzer wurden informiert, dass sie automatisch einen zwei Jahre laufenden Abonnementvertrag abschließen würden, wenn sie ihre Mitgliedschaft nicht zwei Wochen nach Erhalt des Newsletters kündigen, berichteten mehrere Verbraucherzentralen übereinstimmend. Die Polizei berichtet, dass dieser Newsletter bei vielen Geschädigten nie ankam.
Beide Webseiten verlangen von den Nutzern 7 Euro Gebühren pro Monat und fordern in jüngst verschickten Rechnungen die Begleichung einer Jahresgebühr von 84 Euro. Die Verbraucherzentralen empfahlen, sich von diesen Schreiben nicht einschüchtern zu lassen. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist die Forderung rechtlich völlig unbegründet: Aus einer kostenlosen Mitgliedschaft könne nicht durch eine einseitige Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft werden.
Die Polizei Düsseldorf ermittelt bereits gegen einen 28-Jährigen wegen des Verdachts eines Leistungsbetruges. Bislang gingen über 300 Anzeigen bei der Polizei ein. Ein Konto des Tatverdächtigen wurde von der Kriminalpolizei "eingefroren".
Die Düsseldorfer Polizei bittet weitere Geschädigte, sich bei dem dafür zuständigen Kommissariat 21 unter der Rufnummer 0211/8700 zu melden.
Weiterhin fehlt auf beiden Webseiten ein klarer Hinweis darauf, dass die Nutzung kostenpflichtig ist. Lediglich in den AGB und Teilnahmebedingungen wird sehr versteckt darauf hingewiesen, dass der Nutzer ein zwei Jahre laufendes Abonnement abschließt, wenn er sich registriert.
Quelle :
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oldnewbi
Premium-Cubie
Beiträge: 563
Re: Fragwürdige Rechnungen von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de
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Antwort #3 am:
12 März, 2009, 13:48 »
Die Firma Content ist seit Jahren im Internet mit fragwürdigen Seiten unterwegs.
h++p://routenplaner-server.com/ ist auch so eine Seite. Hab da mal im Geschäft eine Route planen wollen und in geistiger
Umnachtung meine Mailadresse eingegeben. Hab aber am nächsten Tag vom Widerrufsrecht gebrauch gemacht.
Zum Glück wurde der Widerruf von denen bestätigt. Hab aber trotzdem nach einen Monat Rechnungen und Mahnungen
erhalten. Kann nicht fassen das so eine Seite sich über mehrere Jahre im Netz halten kann.
Kann nur raten niemals zahlen.
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
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Kripo: Schon 2.000 Anzeigen gegen Abo-Abzocker
«
Antwort #4 am:
08 April, 2009, 18:36 »
Die Ermittlungen gegen die Betreiber der Abo-Fallen Fabriken.de und Rezepte-ideen.de gehen voran. Inzwischen sollen von Betroffenen bereits über 2.000 Strafanzeigen eingegangen sein.
Das teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf heute mit. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Männer im Alter von 28 beziehungsweise 34 Jahren. Diese werden des Leistungsbetrugs beschuldigt. Auf dem bereits vor einiger Zeit eingefrorenen Konto befinde sich ein sechsstelliger Geldbetrag, hieß es.
Die Beschuldigten sollen zu Jahresbeginn die beiden Seiten übernommen und die Geschäftsbedingungen geändert haben. Die registrierten Nutzer wurden nur per E-Mail darüber informiert. Die Nachrichten waren außerdem so gestaltet, dass sie nahezu zwangsläufig im Spam landeten und nicht entdeckt wurden.
Dadurch erhielt der Großteil der Nutzer keine Kenntnis davon, dass sie nun Abo-Gebühren in Höhe von 84 Euro zahlen sollen. Kurz darauf begann der Versand von Rechnungen. Die Polizei wies noch einmal darauf hin, auf diese nicht zu reagieren - ebenso wenig auf Anschreiben von Inkasso-Büros.
Quelle :
http://winfuture.de
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Hesse
Premium-Cubie
Beiträge: 407
Re: Fragwürdige Rechnungen von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de
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Antwort #5 am:
08 April, 2009, 19:09 »
Für jeden einzelnen abgezockten Bürger müsste es 1 Tag Knast geben - OHNE Bewährung !
Bei 2000 läppert sich das. In Wahrheit gibt es aber wahrscheinlich eine Geldstrafe die noch niedriger liegt als die Gesamtmenge des gestohlenen Geldes
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
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Urteil: Abzocker dürfen "vermeintlich unberechtigte Forderungen" geltend machen
«
Antwort #6 am:
03 September, 2009, 15:15 »
Am Landgericht (LG) Düsseldorf konnten die Abofallen-Betreiber um das Unternehmen Connects 2 Content einen Punktsieg gegen die Verbraucherzentrale Berlin erringen (Az. 38 O 34/09 vom 28. August 2009). Die Verbraucherschützer scheiterten erstinstanzlich mit einer Unterlassungsklage.
Die Connects 2 Content GmbH hatte bis Februar 2009 gegen Registrierung kostenlosen Zugang unter anderem zur ihrer Website fabriken.de gewährt. Mit einem Newsletter hatte sie die Nutzer dann darüber informiert, dass mit Verweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedinungen ab sofort ein Jahresentgelt von 84 Euro für den Abruf des Angebots fällig werden würde.
Dieses Gebaren hatte die Verbraucherzentrale zunächst erfolglos abgemahnt, sodann Klage am LG Düsseldorf eingereicht. Das Vorgehen sei wettbewerbswidrig, da die AGB-Klauseln, die eine Umstellung auf eine Kostenpflicht vorsehen, unwirksam seien. Das systematische Geltendmachen der resultierenden Forderung gegenüber Verbrauchern sei unzulässig.
Zur Überraschung der Verbraucherzentrale sah dies das Landgericht anders. Es sei "nicht zu erkennen, dass objektiv oder subjektiv die Unerfahrenheit, Leichtgläubigkeit oder eine Zwangslage der Verbraucher ausgenutzt wird, wenn ihnen eine Rechnung geschickt wird, in der eine vermeintlich unberechtigte Forderung geltend gemacht wird", erklärte der Richter in seiner schriftlichen Begründung. Daher sei das Verschicken der Rechnungen nicht unlauter. Ob die von der Connects 2 Content geltend gemachten Forderungen berechtigt sind, hat das Gericht in diesem Zusammenhang nicht entschieden.
Die Verbraucherzentrale hält diese Entscheidung für ein krasses Fehlurteil. Der Richter habe bereits in der mündlichen Verhandlung gezeigt, dass er nicht gewillt sei, sich mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb auseinanderzusetzen, hieß es. Man werde auf jeden Fall Berufung beim Oberlandesgericht gegen die Entscheidung einlegen.
Bereits seit März 2009 ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen den Geschäftsführer der Connects 2 Content wegen des Verdachts auf Betrug. In diesem Zuge hatte sie unter anderem das Firmenkonto des Verdächtigten eingefroren, bei dem mehr als 700.000 Euro zur Begleichung der Forderungen eingelaufen waren.
Nach Angaben des ermittelnden Staatsanwalts Johannes Mocken gegenüber heise online dauert das Verfahren noch an. Der Geschäftsführer habe zunächst beim LG, dann beim OLG Beschwerde gegen den "dinglichen Arrest" des Kontos eingereicht. Jedesmal sei die Beschwerde abgeschmettert worden, zuletzt vor rund drei Wochen vom OLG. Das Gericht habe in diesem Zuge festgestellt, dass die Zahlungen auf das Konto unzweifelhaft aus betrügerischen Aktivitäten stammten.
Quelle :
www.heise.de
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