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Als "eine Art Familien-Flatrate" bezeichnet der Mobilnetzbetreiber E-Plus die ab 1. Juli erhältliche Tarifoption Time & More Combi. Das Angebot ist aber auch für Nichtverwandte und Firmen erhältlich. Für pauschal 2,50 Euro pro Person sind Gespräche zwischen drei festzulegenden E-Plus-Anschlüssen ohne weitere Berechnung möglich, solange keine Roaming-Kosten anfallen. Die Flatrate ist nur für Handyanschlüsse mit Time & More-Minutenpaketen erhältlich. Dabei haftet eine Person für die Kosten aller drei Anschlüsse. Schon bestehende, separate Verträge können laut E-Plus nachträglich unter ein gemeinsames Vertragsdach überführt werden.
Gegenüber heise online erläuterte ein Sprecher des Netzbetreibers, dass das telefonierende Trio nicht notwendigerweise untereinander verwandt sein müsse. Doch setze die Bereitschaft einer einzelnen Person, für drei separate Handyanschlüsse finanziell geradezustehen, entsprechendes Vertrauen untereinander voraus. Kündige dieser "Vertragsnehmer" die Time & More Combi Option wieder, könnten die jeweiligen Verträge von den Personen, die die Karten nutzen, übernommen werden. Laut dem Sprecher ist die Flatrate ausdrücklich auch für gewerbliche Nutzer, Anwaltskanzleien oder ähnliche Gemeinschaften erhältlich.
Bis August plant E-Plus, die Zahl der kombinierbaren Anschlüsse auf fünf zu erhöhen. Gruppen, deren Mitglieder häufig im Ausland sind, wie zum Beispiel Berufspendler, müssen beachten, dass bei ankommenden Gesprächen im Ausland für den Angerufenen die üblichen Gebühren anfallen. Eine automatische Information für den Anrufenden, dass sich der Gesprächspartner im Ausland befindet, ist nicht möglich. Vielmehr muss der Angerufene seine Gesprächspartner selbst informieren, dass er aktuell in das Netz eines Roaming-Partners eingebucht ist und dass trotz "Flatrate" Gebühren anfallen.
Quelle : www.heise.de
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Unter seiner Zweitmarke BASE bietet Mobilnetzbetreiber E-Plus wie erwartet ab Januar eine mobile Daten-Flatrate (UMTS und GPRS) für 25 Euro im Monat an, die zusätzlich zu der seit fünf Monaten erhältlichen Sprachflatrate gebucht werden kann. Während die Sprachflatrate, die sich auf Telefonate zum Festnetz und innerhalb des E-Plus-Netzes erstreckt, eine Laufzeit von 12 Monaten hat, erfordert das mobilen Surfen eine Vertragsbindung von zwei Jahren. Die (Rest-)Laufzeit der Sprachflatrate ändert sich dadurch allerdings nicht. Da der Kunde für das Surfen eine separate SIM-Karte erhält, ist es auch möglich, die Sprachflatrate zwischendurch auslaufen zu lassen.
Zum Start der Flatrate bietet BASE die schon vom Mutterkonzern vermarktete Quadband-Karte von Option zum Preis von 249,90 Euro. Das BASE-Zusatzangebot zum Surfen liegt deutlich unter dem Preis für die Mobilfunk-Datenflatrate, die E-Plus seit September unter eigenem Namen für bis zu 50 Euro im Monat in zwei Varianten anbietet, dafür schließt BASE jedoch die Nutzung von Voice over IP aus. In der Pauschale sind das Surfen im Internet sowie das WAPpen enthalten. Die Nutzung von VoIP ist jedoch ebenso ausgeschlossen wie der Gebrauch anderer Sprachdienste (zum Beispiel Mailbox oder Sprach-Informationsdienste) oder Videotelefonie. Beim Einsatz der für die Datenflatrate bestimmten SIM-Karte zum SMS-Versand müssen BASE-Kunden außerdem berücksichtigen, dass dann alle Kurznachrichten kostenpflichtig sind. Hingegen sind Kurzmitteilungen mit der SIM-Karte für die Sprachflatrate kostenlos beim netzinternen Versand zu anderen Kunden von E-Plus, Simyo oder BASE.
Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/67256
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Die überhöhten Erwartungen an den schnellen Mobilfunkstandard haben sich nicht erfüllt. Jetzt hofft die Branche auf eine Weiterentwicklung des Standards, der wirklich breitbandige mobile Internetverbindungen ermöglichen soll. Könnte gelingen - wenn die Funker endlich von ihren Preisen herunter kämen.
Wenn 2005 das Jahr der Billigtarife im Mobilfunk war, dann könnte 2006 ganz im Zeichen der mobilen Datennutzung stehen. Die UMTS-Netze liefern bereits seit rund zwei Jahren Daten mit bis zu sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit auf Handy und Notebook. Zur Cebit in Hannover werden zumindest die beiden großen Netzbetreiber, T-Mobile und Vodafone, ihre Bandbreite deutlich aufstocken. Mobile Datenübertragung wird dann so schnell wie heute der durchschnittliche DSL-Anschluss. Zugleich bewegen sich die Tarife. Surfen unterwegs dürfte nicht nur schneller, sondern auch billiger werden.
Bei den Tarifen hat E-Plus für die Branche die Latte aufgelegt. Für die mobile Datennutzung berechnet die Düsseldorfer Nummer drei im deutschen Markt knapp 40 Euro pauschal mit subventionierter Datenkarte, ohne sind es - unter der Flatrate-Marke Base - nur 25 Euro. Mehr können auch die anderen Unternehmen auf Dauer nicht verlangen, vermutlich werden die Preise eher noch sinken.
T-Mobile hat zum 1. März nachgelegt und bietet seinerseits eine Flatrate an. Als Grundpreis berechnet die Telekom-Tochter 35 Euro im Monat. Hinzu kommt ein Euro für jeden Tag, den der Anwender online geht. Der IT-Informationsdienst heise.de nannte den Tarif daher auch eine "Quasi-Flatrate".
Die beiden übrigen Netzbetreiber sind beim Thema Flatrate bisher deutlich zurückhaltender. Vodafone hat zwar bereits 200.000 Nutzer einer Notebook-Datenkarte und sieht laut Unternehmenssprecher Heiko Witzke in den Datendiensten einen wichtigen Wachstumsmarkt. Eine Flatrate gibt es von den Düsseldorfern dennoch nicht. Stattdessen bietet Vodafone seinen Kunden ebenso wie O2 Zeit und Volumentarife.
Auch die Notebookhersteller haben inzwischen erkannt, wie wichtig die mobile Datennutzung wird. Müssen Anwender bisher separate UMTS-Datenkarten in den Erweiterungsschacht des Notebooks stecken, haben Dell, HP und Lenovo Geräte für Geschäftskunden mit integriertem Mobilfunkmodul angekündigt. Für Privatanwender plant T-Mobile, ein subventioniertes Notebook mit eingebautem UMTS zu verkaufen.
Einen weiteren Schub bekommt das mobile Internet auf der Computermesse Cebit im März in Hannover. T-Mobile und Vodafone starten zur Messe ihren beschleunigten UMTS-Dienst HSDPA, zunächst in den größeren Städten und dann sukzessive im gesamten UMTS-versorgten Gebiet. Der High Speed Downlink Packet Access ermöglicht zum Start eine Datenübertragung beim Herunterladen von Inhalten aus dem Netz mit bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), also ebenso schnell wie derzeit mit einem durchschnittlichen DSL-Anschluss. Beim Hochladen ist die Technik mit 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) sogar doppelt so schnell wie der übliche DSL-Anschluss und ebenso leistungsstark wie UMTS heute beim Download.
Damit ist das Ende der Beschleunigung mobiler Datenübertragung per Mobilfunk jedoch noch nicht erreicht. HSDPA verfügt über weit mehr Potenzial. Bereits Ende des Jahres will Vodafone die eigenen Netze bis auf 3,6 Mbit/s aufrüsten, bis Ende 2007 sollen 7,2 Mbit/s möglich sein. Unternehmenssprecher Witzke ist zuversichtlich, dass die ersten Datenkarten für die beschleunigte Datenübertragung ebenso Ende des Jahres auf den Markt kommen werden. Die ersten HSDPA-Karten, die zur Cebit in die Läden kommen, werden voraussichtlich nicht mittels Update nachgerüstet werden können.
Mit der Datenbeschleunigung werden sich aller Voraussicht nach auch die Tarife weiter bewegen. Denn die Mobilfunkunternehmen sind auf den Massenmarkt angewiesen. Allein für Geschäftskunden würden sich die Investitionen kaum rechnen. Das Privatanwender-Notebook von T-Mobile weist in diese Richtung. Weitere Angebote werden folgen.
Mehr (http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,403097-2,00.html)
Quelle : www.spiegel.de
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Der April hat es bei E-Plus in sich. Wie der Mobilfunker heute mitteilte, können E-Plus-Neukunden ab dem 1. April bei Datentarifen nur noch zwischen drei Flatrates auswählen. Das mobile Surfen mit dem Notebook soll mit der neuen Preisstruktur nicht nur einfacher, sondern vor allem übersichtlicher werden.
Neue Flatrate für Einsteiger
Neu im Angebot ist die so genannte E-Plus Online Flat 150 für UMTS- und GPRS-Verbindungen. Zu einem monatlichen Grundpreis in Höhe von 19,95 Euro sind 150 Megabyte Übertragungsvolumen inklusive. Jedes weitere Megabyte wird mit 33 Cent in Rechnung gestellt. Das allerdings nur solange, bis der Rechnungsbetrag die maximale Höhe von 69,95 Euro erreicht. Danach fallen bei weiterer Nutzung keine zusätzlichen Kosten an. Die E-Plus Online Flat 150 ist als Option oder Tarif erhältlich. Kunden, die bereits einen Sprach-Tarif bei E-Plus nutzen, können die E-Plus Online Flat 150 Option ganz einfach hinzubuchen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei Monate, wird nicht mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt, verlängert sich der Vertrag um einen weiteren Monat. Für Kunden ohne E-Plus Sprach-Tarif, die trotzdem mobil online gehen möchten, gibt es den E-Plus Online Flat 150 Tarif. Hier fallen zusätzlich monatlich 10 Euro Grundgebühr sowie ein einmaliger Anschlusspreis von 24,95 Euro an. Dafür ist eine UMTS Notebook Card II inklusive. Die Mindestvertragsdauer liegt hier bei 24 Monaten.
Online Flat bleibt
Für Heavy User hat E-Plus nach wie vor die E-Plus Online Flat im Angebot, die ebenfalls als Tarif und Option erhältlich ist. Die E-Plus Online Flat ist ab 39,95 Euro monatlich erhältlich und beinhaltet alle Verbindungen, die per UMTS oder GPRS aufgebaut werden.
Zusätzliche WAP-Flat
Ergänzend zu den beiden Online Flatrates gibt es ab April die E-Plus WAP Flatrate. Für monatliche 4,95 Euro erhält der Kunde unbegrenzten Zugang zu allen verlinkten Inhalteangeboten im E-Plus WAP-Portal, ohne weitere Kosten für die Datenübertragung. Nur Special-Content wird extra berechnet. Alle Nutzer, die einen E-Plus Sprachvertrag abschließen oder bereits E-Plus Kunden sind, können die WAP-Flatrate als Option zu ihrem Sprachtarif dazubuchen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei Monate.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Die Notebook-Nutzung wird immer selbstverständlicher. Da darf der Internet-Zugang nicht fehlen, der von den Mobilfunkbetreibern ständig verbessert wird. Nach 1,8 MBit/s in diesem Jahr sollen in den kommenden Jahren 3,6 und 7,2 MBit/s folgen. Wer neben UMTS auch noch WLAN einsetzt, kommt schneller und billiger ins Internet.
Ausreden gelten nicht mehr; von Geschäftsreisenden wird immer häufiger erwartet, dass sie unterwegs auf Webseiten und E-Mails zugreifen können. Aber auch Privatkunden möchten das Web fern von daheim nicht mehr missen. Wenn der Zug wieder mal Verspätung hat, lassen sich Alternativen komfortabel suchen; die Telefonauskunft ist online viel günstiger zu erreichen als per Handy, und während langer Wartezeiten kann man mal eben seine E-Mail erledigen, die Auktionen auf eBay checken, die Nachrichtenlage prüfen und den Wetterbericht für morgen abrufen.
Derzeit konkurrieren zwei Techniken um den mobilen Kunden; auf der einen Seite stehen die WLAN-Hotspots, die an stark frequentierten Orten wie Hotels, Restaurants, Cafés oder Lounges in Flughäfen und Bahnhöfen verfügbar sind, auf der anderen steht UMTS mit einer Flächendeckung, die ganze Städte und teilweise bereits deren Umland umfasst. Die Hürden zum Einstieg in die WLAN-Technik sind indes deutlich niedriger als bei der UMTS-Technik. USB-Sticks für den Zugriff auf einen Access Point sind günstig erhältlich, im Handumdrehen installiert und die Zugänge meist grundgebührenfrei.
Die Angebote von WLAN-Hotspots und UMTS-Netzen richten sich an die gleiche Nutzergruppe; Kunden mit Notebook, die unterwegs ins Internet wollen. Tendenziell sollten WLAN-Angebote dabei günstiger sein, stehen die Frequenzen doch allen Nutzern per Allgemeinzuteilung zur Verfügung. Jedermann kann einen WLAN-Hotspot aufstellen. Für die UMTS-Lizenzen hingegen kassierte der Staat rund 50 Milliarden Euro. Ein WLAN-Accesspoint (AP) ist im Innenbereich mit vier Dübeln und ein wenig Kabel im Handumdrehen befestigt und in Betrieb genommen. Eine UMTS-Basisstation hingegen steht auf dem Dach und bedarf einer ganzen Gruppe von Antennen inklusive zugehöriger Träger.
Offenbar ist die Versuchung aber unwiderstehlich, aus dem billig bereitzustellenden WLAN-Zugang einen Goldesel zu machen. Die Mobilfunkbetreiber richten sich bei der Abrechnung des Hotspot-Zugangs nach dem recht hohen Preisniveau ihrer Mobilfunknetze. T-Mobile beispielsweise räumt das Recht auf Nutzung des Zugangs viertelstundenweise für je 2 Euro ein – das liegt ungefähr gleichauf mit den derzeit teuersten Internetzugängen an Bord von Flugzeugen. O2 und Vodafone sind bei der Hotspot-Nutzung mit 3,95 Euro pro halbe Stunde für Mobilfunkkunden kaum billiger. Festnetz-Anbieter wie AOL, die sich bei der Preisgestaltung eher am Festnetz als am Mobilfunknetz orientieren, sind daher die bessere Wahl. AOL bietet an vielen Orten sogar kostenlos zu nutzende Webterminals an. Wer lieber mit dem eigenen Notebook ins Internet geht, zahlt lediglich die Gebühren, die die AOL-Nutzung auch im Festnetz kosten würde.
AOL kooperiert dabei mit Hotspot Deutschland. Dieses Unternehmen bietet auch einen Zugang für Gelegenheitsnutzer für zwei Euro pro Stunde. Ab drei Stunden pro Monat lohnt sich aber bereits ein AOL-Zugang, der für fünf Euro eine Flatrate enthält – bei der Konkurrenz gibt es für diesen Preis gerade einmal eine Stunde WLAN-Nutzung. Im Vergleich zum Hotspot-Netz der Mobilfunkbetreiber ist das Netz von AOL und Hotspot Deutschland allerdings noch recht grobmaschig gewebt, bundesweit finden sich aktuell gerade einmal rund 350 Standorte. Immerhin sind die Standortangaben im Internet aktuell – bei den T-Mobile-Hotspots hingegen wurden wir erst im vierten Anlauf fündig; drei der ausgewiesenen Standorte in der Innenstadt von Hannover waren in den zurückliegenden Monaten Pächterwechseln oder Grundrenovierungen zum Opfer gefallen.
Auch andere Internetanbieter springen auf den WLAN-Zug. 1&1 bietet rund 150 Hotspots an, allerdings in Deutschland fast ausschließlich in Berlin sowie im Ausland vor allem in Portugal und Frankreich. Die Nutzung ist für 1&1-Kunden 100 Minuten pro Monat kostenfrei, danach werden neun Cent pro Minute fällig. Einige Gastronomen sehen WLAN offenbar als Service am Kunden an. Ein Test in Hannover, einen kostenlosen Hotspot im Schnellrestaurant McDonalds zu nutzen, schlug indes fehl. Wir erhielten zwar eine Startseite, die den kostenlosen Zugang anpries, gelangten darüber aber nicht ins Internet.
Wer stattdessen auf den Mobilfunk zurückgreift, muss sich mit solchen Widrigkeiten nicht herumärgern. Der Kunde muss lediglich den PIN-Code im Kopf haben, der Zugriff fürs Notebook ist mit wenigen Handgriffen eingerichtet. Die Preise unterscheiden sich allerdings deutlich (siehe [1]). Wer UMTS unterwegs intensiv nutzen will, fährt mit der Flatrate von E-Plus oder Base am günstigsten. Unter 5 Gigabyte pro Monat werden die Angebote von Vodafone und T-Mobil preislich interessant. Generell sind Netzverfügbarkeit und Geschwindigkeit bei den beiden großen Netzbetreibern besser. Dort läuft beispielsweise bereits der UMTS-Turbo HSDPA, der bei E-Plus und O2 noch in weiter Ferne liegt.
Mehr (http://www.heise.de/mobil/artikel/73031/1)
Quelle : www.heise.de
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E-Plus plant anscheinend für den 1.8. die Einführung neuer Mobilfunktarife mit dem Namen CleverOne. Details gehen aus einem Flyer hervor, der bereits vor der offiziellen Ankündigung im Internet-Forum telefon-treff.de kursierte. Demnach wird es CleverOne in drei Ausprägungen S, M und L geben, alle ohne Grundgebühr, aber mit einem Mindestumsatz, der nur auf Gesprächsgebühren angerechnet wird. Für netzinterne Gespräche wirbt E-Plus in allen drei Varianten mit dem Signalpreis von einem Cent pro Minute rund um die Uhr.
mehr: http://www.heise.de/newsticker/meldung/75814
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Flyer entfleucht: E-Plus mit 1-Cent-Mobilfunktarif
CleverOne in drei Varianten mit verschiedenen Gesprächsgebühren
Im Mobilfunk-Forum telefon-treff.de ist angeblich der Scan eines Flyers von E-Plus vorab aufgetaucht. Demnach plant der Mobilfunkanbieter einen neuen Tarif, bei dem E-Plus-Kunden untereinander für 1 Cent telefonieren können.
Der Tarif mit den Namen CleverOne soll dem Flyer zufolge ab dem 1. August 2006 gelten und kommt in den bei E-Plus üblichen Abstufungen S, M und L auf den Markt. Die "Größen" sind mit unterschiedlichen Minutengebühren verbunden, die bei Gesprächen in andere Netze anfallen.
Beim Tarif S beträgt der monatliche Mindestumsatz 15,- Euro. Dafür kosten Gespräche in andere Mobilfunknetze 30 Cent und ins Festnetz 29 Cent. Der Tarif M ist mit einem monatlichen Mindestumsatz von 25,- Euro verbunden. Gespräche in andere Mobilfunknetze kosten 29 Cent und ins Festnetz 19 Cent. Beim Tarif L fällt ein monatlicher Mindestumsatz von 45,- Euro an und die Gespräche in Mobilfunknetze anderer Anbieter sowie ins Festnetz kosten einheitlich 19 Cent pro Minute.
Quelle: http://www.golem.de/0607/46676.html
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Surfen mit UMTS- bzw. HSDPA-Geschwindigkeit
Die Firma Radi Cens bietet mit der Marke MoobiCent eine etwas irreführend als "mobileDSL flat" bezeichnete unbegrenzte Flatrate für Vielsurfer an, die unabhängig von ihrem Aufenthaltsort ins Netz gehen wollen. Per SIM-Karte und PCMCIA-Kartensteckplatz oder UMTS-Maus können sich die Nutzer ins Internet einwählen. Genutzt wird das UMTS- bzw. HSDPA-Netz von Vodafone.
MoobiCent will das mobile Surfen so einfach wie möglich gestalten. Die SIM-Karte für den Datentarif wird in den PCMCIA-Kartenschacht oder die UMTS-Maus gesteckt und der Kunde kann unmittelbar lossurfen. Damit bietet sich die Daten-Flatrate für Vielsurfer an, die viel außerhalb ihres Büros arbeiten, für Menschen mit zwei Wohnsitzen oder für aktive Web-2.0-Nutzer, die jederzeit mit ihren Communities in Kontakt treten wollen. Eine eigene E-Mail-Adresse bietet MoobiCent nicht an.
Wo das HSDPA-Netz bereits ausgebaut ist, können die Nutzer mit einer Geschwindigkeit von derzeit bis zu 3,6 MBit/s im Downstream und 384 KBit/s im Upstream surfen. Ist weder ein UMTS- noch ein HSDPA-Netz verfügbar, werden die Daten mit EDGE- oder GPRS-Geschwindigkeit übertragen.
Der Datentarif kostet 39,95 Euro im Monat, GSM-Telefonate sind damit nicht möglich. Die Roaming-Gebühren für die Datentarife im Ausland sollen derzeit bei etwas über 3,- Euro pro MByte liegen, MoobiCent rechnet jedoch mit sinkenden Gebühren im Rahmen der Diskussionen zum Roaming auf europäischer Ebene.
Für die Nutzung der mobileDSL flat muss der Anwender einen Laufzeitvertrag über 24 Monate abschließen. Verfügt er noch nicht über eine PCMCIA-, PC-Broadband-Express-Karte oder eine UMTS-Maus, kann er diese zuzüglich zur SIM-Karte von MoobiCent für 99,95 Euro erwerben. Das Zubehör weist dabei immer das Logo von Vodafone auf und kann nicht mit SIM-Karten anderer Netze verwendet werden, weil die Geräte ein SIM-Lock aufweisen. Davon konnte sich Golem.de in einem Kurztest überzeugen.
Quelle : www.golem.de
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Neben oder statt des heimischen WLAN sollen private UMTS-Funkzellen schon bald zum Massenprodukt werden. Die Mini-Sende- und Empfangsstationen sollen die schnelle, preiswerte DSL-Anbindung nutzen. Und in allen Räumen einwandfreien Handy-Empfang gewährleisten.
Mobilfunk-Basisstationen für den Hausgebrauch, sogenannte Femto-Zellen, sollen die Handy-Nutzung schon bald radikal verändern. Die Geräte sollen im Nahbereich der eigenen Wohnung das Netz des jeweiligen Mobilfunkanbieters ersetzen. Femto-Zellen erzeugen dafür ein Mini-UMTS-Netz, das über den eigenen DSL-Anschluss mit dem Rest der Kommunikationswelt verbunden wird.
Nach Angaben der Hersteller werden Femto-Zellen für Privatanwender keinerlei Installations- oder Wartungsaufwand verursachen, alles funktioniere per Plug-and-Play. Die Femto-Zelle wird durch ein Ethernet-Kabel mit dem DSL-Modem verbunden und ist sofort betriebsbereit. Genauso problemlos soll auch der Übergang vom Mobilnetz des Handy-Vertragspartners zur Privatzelle funktionieren.
Provider-Gerangel
Die Vorteile, die Femto-Zellen dem Anwender bieten, liegen auf der Hand: Ohne das Telefon wechseln zu müssen, kann man daheim zu preiswerten Internet-Konditionen telefonieren und Datendienste nutzen. Außerdem dürfte man damit in den eigenen vier Wänden nie mehr Probleme mit schlechtem Empfang haben. Lästige Funklöcher in bestimmten Gebäudeecken würden der Vergangenheit angehören.
Lokale Mobilfunknetze kamen bislang nur im Geschäftskundenbereich zur Anwendung. Hier ist in der Regel von Pico-Zellen oder -Netzen die Rede. "Pico" heißt ein Billionstel, "Femto" ein Billiardstel. Besonders logisch ist die Unterscheidung der professionellen und privaten Anwendung zwar nicht, aber wahrscheinlich sollen beide Begriffe nur verdeutlichen, dass es sich im Vergleich zum regulären Handy-Netz um sehr kleine Funkzellen handelt.
Marktreife Geräte
Heute drängen die Hersteller der Femto-Zellen allerdings auch mit großem Elan in den Heimanwender-Markt. Möglich wird dies durch den rapiden Verfall der Preise für die nötigen Bauteile. Gleichzeitig sind die Komponenten soweit miniaturisiert worden, dass die UMTS-Funkzellen für den Hausgebrauch nur noch Taschenbuchdimensionen haben.
Marktreife Geräte wird es noch in diesem Jahr von allen einschlägigen Herstellern geben: Ericsson hat eine Femto-Zelle für "Mitte des Jahres" angekündigt. Die Firma ip.access präsentierte gerade ihr Gerät namens "Oyster 3G", und das Pendant der Firma Ubiquisys, in die Google kürzlich 25 Millionen Dollar investierte, heißt "ZoneGate". Nach Angaben der Marktforscher von ABI-Research soll die neue Geräteklasse schnell zu einem Massenprodukt werden. Bis 2012 sollen nicht weniger als 70 Millionen Einheiten abgesetzt werden.
Einzelverkaufspreise werden unterdessen von keiner der Firmen genannt. Die Geräte sollen auch nicht über den regulären Handel, sondern in Kooperation mit Internet- beziehungsweise Mobilfunk-Anbietern vermarktet werden. Konflikte sind programmiert: Einerseits drohen der Handy-Branche Verluste durch die DSL-Nutzung in der "Home-Zone". Andererseits beherrschen immer mehr Handys ohnehin WLAN, weshalb die Mobilfunkbetreiber ihre Kunden mit Hilfe der Femto-Zellen weiter an sich binden könnten. Ihr fast unschlagbarer Vorteil besteht in der reibungslosen Übergabe zwischen dem öffentlichen und dem privaten UMTS-Netz, der ohne die Unterstützung der Mobilfunker kaum möglich ist.
Quelle : www.spiegel.de
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Unbegrenzt über GPRS oder UMTS surfen für 25,- Euro im Monat
Zum 1. September 2007 bietet E-Plus neue Datentarife an. Dazu zählt eine mobile Daten-Flatrate zum Preis von 25,- Euro im Monat. Als weiteres Paket gibt es ein Inklusivvolumen von 250 MByte pro Monat sowie eine Flatrate für das E-Plus-Portal sowie einen neuen BlackBerry-Tarif.
Die "E-Plus Internet Flatrate" kann einzeln oder zu einem Sprachtarif gebucht werden und kostet dann 25,- Euro im Monat. Hierbei hat der Kunde die Wahl zwischen einem 2-Jahresvertrag und einem Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten.
Als weiteren Datentarif gibt es "E-Plus Internet 250", der zum Monatspreis von 10,- Euro ein Datenvolumen von 250 MByte umfasst. Bei Überschreiten der 250-MByte-Marke kostet jedes weitere MByte 0,50 Euro. Dies gilt bis zu einer Datenmenge von maximal 400 MByte. Wird diese Grenze überschritten, fallen keine weiteren Gebühren an und der Volumentarif wird zu einer Flatrate. Allerdings ist der E-Plus-Kunde dann auch schon 85,- Euro im Monat los.
Wer bis Jahresende eine der neuen Datentarife als Neukunde zu einem Sprachtarif dazu bucht, spart zwei Monate lang die Grundgebühr. Dieses Angebot gilt auch für Bestandskunden, wenn sie noch im September 2007 einen der neuen Datentarife buchen und vorher keinen anderen Datentarif gebucht hatten.
Für 5,- Euro monatlich gibt es die Flatrate "Surf & Mail", die allen Datenverkehr abdeckt, der über das "E-Plus Surf & Mail Portal" läuft. Darüber können mobile Internet-Einsteiger unterwegs surfen oder E-Mails empfangen und versenden. Ein spezieller Dienst informiert den Nutzer über eingegangene E-Mails eines beliebigen POP3- oder IMAP-Kontos. Auch Anhänge sollen sich auf dem Mobiltelefon lesen lassen. Außerhalb des Portals kostet jedes MByte 0,50 Euro. Ab dem 1. Oktober 2007 umfasst das Paket ein Surf-Volumen von monatlich 5 MByte für die Datenkommunikation außerhalb des "Surf & Mail Portals".
Schließlich hat E-Plus den BlackBerry-Datentarif neu aufgelegt. Ab Anfang September 2007 zahlt der BlackBerry-Nutzer einen Monatsgrundpreis von 11,90 Euro und für jedes übertragene MByte 0,50 Euro. Die BlackBerry-Option kann mit den oben genannten Flatrate- oder Volumentarifen kombiniert werden.
Geschäftskunden erhalten für die neuen Datenangebote Sonderkonditionen: Werden die Angebote als eigenständige Tarife gebucht, greift ab drei Verträgen ein Rabattmodell mit Preisnachlässen von bis zu 15 Prozent. Bei der Buchung als Option beträgt der Rabatt bis zu 30 Prozent.
Quelle : www.golem.de
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Seit einiger Zeit ist die kostenlose Service-Nummer 1155, über die Mobilfunk-Kunden mit Prepaid-Karten von E-Plus ihr Guthaben abfragen und aufladen können, gestört. Laut dem Kundenservice werde an dem Problem gearbeitet, einstweilen sollen Kunden zum Aufladen ihres Guthabens die Tastenfolge
*104*16-stellige Aufladenummer#
eingeben und die Anruftaste drücken.
Quelle : www.heise.de
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Nachdem BILDmobil mit Minutenpreisen von 10 Cent den Preiskampf im Prepaid-Bereich befeuert hat, reagiert auch E-Plus mit Gebührensenkungen und will laut Focus Online für die zum Konzern gehörende Mobilfunkmarke Simyo die Gesprächsminute "in Kürze" von 15 auf 9,9 Cent reduzieren. "Wir haben den Discount-Mobilfunk erfunden und lassen uns auf diesem Markt nicht die Butter vom Brot nehmen", zitiert Focus Online den E-Plus-Chef Thorsten Dirks. Simyo ist nicht der einzige Anbieter, der die 10-Cent-Marke für die netzinterne Gesprächsminute unterbietet: Auch bei Fonic, der Zweitmarke von O2, kann man für 9,9 Cent eine Minute lang telefonieren.
Quelle : www.heise.de
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Ab dem 2. Februar senkt E-Plus den Preis für seine Internt-Flatrate von 25 auf 20 Euro monatlich. Dieses Angebot gilt auch für den Discount-Ableger Base, ein Sprachvertrag ist Voraussetzung zur Buchung der Datenoption. Mit der Preissenkung geht allerdings eine Verschlechterung der Bedingungen für Vielsurfer einher: Bislang drosselte E-Plus nach einem Verbrauch von 10 GByte im Abrechnungszeitraum die Surfgeschwindigkeit auf GPRS-Niveau. Diese Grenze verlegt E-Plus nun auf 5 GByte.
Ein Wechsel ist für Bestandskunden nicht möglich, sie müssen nach Ablauf der Mindestoptionslaufzeit die Option kündigen und die günstigere buchen. Bei Online-Buchung geben sowohl E-Plus als auch Base einen Rabatt von 2,50 Euro pro Monat auf den Rechnungsbetrag.
Auch eine 10 Euro teure Handy-Internet-Flatrate hat E-Plus nun auch für Neukunden im Angebot. Die Drosselung auf GPRS-Niveau setzt hier schon nach einem Volumen von 250 MByte ein; die Nutzung mit dem Notebook ist ebenso verboten wie Voice-over-IP.
Quelle : www.heise.de
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Das Mobilfunkunternehmen Drillisch AG hat mit Surf&Go eine UMTS-Flatrate eingeführt, die bereits ab 33,95 Euro pro Monat zu haben ist und seit heute bestellt werden kann. Bei einer Vertragslaufzeit von sechs Monaten werden monatlich 33,95 Euro berechnet und bei zwei Jahren sind 24,95 Euro zu zahlen.
Sobald die gewählte Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist erfolgt eine Erhöhung der monatlichen Grundgebühr auf 34,95 Euro. Die Kunden erhalten keine echte mobile Flatrate sondern es gibt eine Volumenbegrenzung von 5 Gigabyte pro Monat.
Das mobile Internet erlebt nicht zuletzt wegen der steigenden Verkaufszahlen der Netbooks einen regelrechten Boom. Die Mobilfunkanbieter müssen ihre Tarife jedoch attraktiver gestalten denn bei einer echten Flatrate besteht keine Volumenbegrenzung.
Quelle: http://www.dsl-news.de
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In Deutschland steigt die Zahl der UMTS-Anschlüsse nach einer am Mittwoch vorgelegten Schätzung des IT-Verbands Bitkom um 43 Prozent auf rund 23 Millionen. Damit sind 22 Prozent der rund 105 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland UMTS-fähig.
(http://[url=http://res.magnus.de/res/_2/3/a/0/96544.jpg]http://res.magnus.de/res/_2/3/a/0/96544.jpg[/url])
Ein ähnliches Bild zeigt sich den Angaben zufolge in den USA: Dort steigt die Zahl der UMTS-Nutzer in diesem Jahr voraussichtlich um 74 Prozent auf 108 Millionen. Die Zahl der herkömmlichen GSM-Anschlüsse sinkt um 7 Prozent auf 177 Millionen. Vorreiter bei der mobilen Datennutzung sind seit Jahren die Japaner. In Japan sind heute schon 90 Prozent aller Handys an schnelle Datennetze der dritten Generation angeschlossen.
Weltweite Handy-Nutzung steigt auf 4 Milliarden
Weltweit wird die Zahl der Handy-Nutzer in diesem Jahr erstmals die Marke von 4 Milliarden überschreiten. Laut den Analysten steigt die Zahl der Handy-Nutzer von 3,9 Milliarden im Jahr 2008 auf rund 4,4 Milliarden in 2009. Das entspricht einem Anstieg von 12 Prozent. Damit nutzen rechnerisch zwei Drittel der Weltbevölkerung ein Handy. "Das stärkste Wachstum bei der Mobilfunknutzung kommt heute aus den Schwellen- und Entwicklungsländern", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen, der zugleich Vodafone-Vorstandsvorsitzender ist.
So klettert die Zahl der Handy-Nutzer in Indien im Jahr 2009 voraussichtlich um 32 Prozent auf 457 Millionen. In Brasilien legt die Zahl der Mobilfunknutzer um 14 Prozent auf 172 Millionen zu und in China um 12 Prozent auf 684 Millionen.
In den Industrieländern sind die Wachstumsraten deutlich geringer. Grund ist der bereits hohe Verbreitungsgrad von Handys. In der Europäischen Union steigt die Zahl der Mobilfunkanschlüsse 2009 nach der Eito-Prognose um 4 Prozent auf 641 Millionen. Damit gibt es in der EU deutlich mehr Handy-Verträge als Einwohner. "In Europa, den USA oder Japan geht der Trend zu hochwertigen Multimedia-Handys mit Internetzugang", sagte Bitkom-Funktionär Friedrich Joussen. Die Zahl der UMTS-Anschlüsse steigt laut den Analysten in der EU im Jahr 2009 um 36 Prozent auf rund 172 Millionen, während die Zahl der herkömmlichen Anschlüsse auf Basis der so genannten GSM-Technologie um 5 Prozent auf 469 Millionen abnehmen soll. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten in der EU soll entsprechend stark um 10 Prozent auf rund 33 Milliarden Euro in 2009 anwachsen.
Hinweis zur Datenquelle
Die genannten Zahlen basieren laut Bitkom auf aktuellen Daten des 'European Information Technology Observatory' (Eito). Das European Information Technology Observatory liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Eito wird von der Bitkom Research GmbH betrieben, einer Tochtergesellschaft des Bitkom e.V. Das Eito arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten Pac, Idate und GfK zusammen.
Quelle: http://news.magnus.de (http://news.magnus.de)
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Mit HSDPA sollen an bestimmten Orten Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 MBit/s erreicht werden. Bundesweit sind schon 3,6 MBit/s möglich. Beim Upload von Daten will Vodafone 3,0 MBit/s anbieten.
Vodafone hat sein UMTS-Netz in verschiedenen Städten und Gemeinden weiter ausgebaut und bietet dort per HSDPA Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s. Beim Upload (HSUPA) sollen bis zu 3,0 MBit/s erreicht werden. An stark frequentierten drahtlosen Zugangspunkten wie Flughäfen und Bahnhöfen will Vodafone bei Downloads Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 MBit/s anbieten. Momentan sind nach Angaben des Mobilfunkanbieters bundesweit im Vodafone-Netz 3,6 MBit/s im Downlink und 1,45 MBit/s Uplink möglich.
Zusätzlich will Vodafone seine Basisstationen mit schnellen Glasfaserkabeln anbinden, worüber große Datenmengen schneller abgeführt werden können. Damit soll eine ausreichende Kapazität für die gleichzeitige Nutzung vieler Mobilfunkkunden gewährleistet werden. Denn wenn eine Sendestation zwar theoretisch 14,4 MBit/s erreicht, verringert sich die Geschwindigkeit, je mehr Nutzer sich anmelden und die Datenübertragung nutzen.
Bei einem Test mit dem Nokia 6370, das HSDPA mit bis zu 10,2 MBit/s unterstützt, will Vodafone Geschwindigkeiten von knapp 10 MBit/s erreicht haben. Welche Gemeinden, Städte, Flughäfen oder Bahnhöfe von dem Geschwindigkeits-Upgrade profitieren, hat der Mobilfunkanbieter aber nicht bekannt gegeben.
Quelle : www.zdnet.de
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Ob in 10 Jahre noch irgentwer Drahtgebundenes DSL hat? Oder habe wir dann alle den Chip im Ohr?
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Ob in 10 Jahre noch irgentwer Drahtgebundenes DSL hat?
Glaub ich nicht ...
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VDSL oder Glasfaser in's Haus, damit gibt's quasi Bandbreite ohne Ende, wegen sternförmiger Verteilung für sehr viele Teilnehmer gleichzeitig.
Damit können funkbasierte Dienste grundsätzlich nicht mithalten.
Und auch das Fernsehkabel nicht.
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VDSL oder Glasfaser in's Haus, damit gibt's quasi Bandbreite ohne Ende, wegen sternförmiger Verteilung für sehr viele Teilnehmer gleichzeitig.
Damit können funkbasierte Dienste grundsätzlich nicht mithalten.
Und auch das Fernsehkabel nicht.
Sehe ich genauso. Schließlich gibts die Kassette, Schallplatte und Videokassette auch noch.
Ob in 10 Jahre noch irgentwer Drahtgebundenes DSL hat? Oder habe wir dann alle den Chip im Ohr?
Nee, wenn, dann im Hirn... ;)
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Passt ja gut hier ein ;)
EU investiert weiter in schnelle Mobilfunknetze
Die Europäische Union will im kommenden Jahr 18 Millionen Euro für die Forschung im Bereich schneller und bandbreitenstarker Mobilfunknetze zur Verfügung. Ab Anfang 2010 will die EU-Kommission die Mittel für die Forschung an der 4G-Weiterentwicklung LTE Advanced bereitstellen. Das teilte die Kommission am heutigen Dienstag in Brüssel mit. LTE Advanced soll als Ausbaustufe der nächsten Mobilfunkgeneration Übertragungsraten im 1-Gbit/s-Bereich möglich machen.
Die Forschung soll auf den Ergebnissen der ebenfalls EU-geförderten Programme Winner I und Winner II aufbauen, bei denen ein Konsortium aus 41 europäischen Unternehmen und Universitäten an Konzepten für LTE-Netzinfrastrukturen gearbeitet haben. Die EU hatte die Aktivitäten nach eigenen Angaben seit 2004 bereits mit 25 Millionen Euro gefördert. Die Technik ist derzeit in verschiedenen Ländern in der Erprobungsphase. Mit ersten Netzen auf LTE-Basis ist ab 2010 zu rechnen.
"Mit den LTE-Technologien werden Mobilfunkgeräte zu leistungsstarken mobilen Computern", erklärte EU-Kommissarin Viviane Reding. "Millionen neuer Nutzer werden unabhängig von ihrem Standort mit ihren mobilen Geräten von dem Ultra-Hochgeschwindigkeits-Internetzugang profitieren. Dies schafft ungeheure Möglichkeiten und ein enormes Wachstumspotenzial für die digitale Wirtschaft“.
Im September will die Kommission nun die Förderungsdetails mit den an geplanten Projekten beteiligten Konsortien erörtern. Darunter ist auch das auf Winner aufbauende Vorzeigeprojekt ARTIST4G, bei dem Wissenschaftler und Unternehmen aus Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien zusammenarbeiten. Die Kommission rechnet damit, dass die Projekte im Januar starten können.
Siehe dazu auch:
* Evolution der Netze - Die Zukunft des mobilen Surfens (http://www.heise.de/mobil/Evolution-der-Netze--/artikel/140789)