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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # WWW, Telefon, Provider & Co => Thema gestartet von: Jürgen am 10 Juni, 2005, 18:14
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Das Amtsgericht Zweibrücken führt als erstes der 19 Registergerichte in Rheinland-Pfalz ein elektronisches Handelsregister ein, auf das die Bürger per Internet Zugriff haben. Noch im Laufe des Juli könnten Bürger am heimischen Computer rund um die Uhr im Handelsregister blättern, kündigte Gerichtsdirektor Klaus Biehl am gestrigen Donnerstag an. Auch auf das Genossenschafts- und das Partnerschaftsregister könne demnächst per Internet zugegriffen werden. Bis Anfang 2006 sollen auch die übrigen Registergerichte im Land über elektronische Verzeichnisse verfügen.
Für die elektronische Erfassung der Register müssen die auf Papier vorliegenden Schriftstücke in den Computer eingelesen werden. Dafür wird das im Auftrag von mehreren Bundesländern entwickelte Programm RegisSTAR eingesetzt, das zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen oder in Berlin ebenfalls eingeführt werden soll. Das neue System ermögliche den Nutzern einen effektiveren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu den Informationen, sagte Biehl. Nach seiner Darstellung kann das Register mit der elektronischen Erfassung auch schneller auf den neuesten Stand gebracht werden. Als nächster Schritt sei die Einführung des elektronischen Schriftverkehrs mit dem Handelsregister geplant. Der Zeitpunkt dafür stehe aber noch nicht fest. (dpa) / (jk/c't)
Quelle und Links:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/60479
Anmerkung von mir:
Eine gute Idee, wie mir scheint.
Im Zeitalter stets zunehmenden Internet-Handels sollten derlei amtliche Informationen unbedingt allgemein verfügbar sein, damit man sich über Anbieter verbindlich und direkt informieren kann.
Die schon lange verfügbare Seite
http://dienstleister.hamburg.ihk.de/
genügt mir, selbst für regionale Belange, definitiv nicht.
Die Ergebnisse sind ist nicht vollständig, nicht aktuell und nicht verbindlich.
Natürlich kann man sich an die entsprechende Stelle(n) persönlich begeben, aber das ist wohl für Recherche vor'm Bestellen kaum immer angemessen.
Zumindest wäre es schön zu erfahren, wenn eine Firma gelöscht, verkauft, nicht eingetragen oder was auch immer ist, ohne einen Riesen-Stapel an Zeitungen mit Registerauszügen durchfilzen oder eine Auskunftei kostenpflichtig befragen zu müssen...
Jürgen