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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # WWW, Telefon, Provider & Co => Thema gestartet von: SiLæncer am 09 Juni, 2005, 19:29

Titel: Telekom diverses ...
Beitrag von: SiLæncer am 09 Juni, 2005, 19:29
Die Deutsche Telekom will ihren Service verbessern und für ihre 40 Millionen Kunden bis spätestens Anfang nächsten Jahres neue Monatsabrechnungen einführen. "Wir werden die Rechnungspositionen klarer formulieren, so dass sie jeder Kunde auf Anhieb versteht", sagte ein Sprecher der Festnetzsparte T-Com der Tageszeitung Die Welt für die morgige Ausgabe.

T-Com Chef Walter Raizner habe außerdem vor Mitarbeitern angekündigt, dass der Service auch in anderen Bereichen verbessert werden solle. So sollen zum Beispiel Anschlüsse deutlich schneller als bisher bereitgestellt werden. "Heute beauftragt, morgen geschaltet" laute die Maßgabe. Voraussetzung sei allerdings, dass keine Montagearbeiten notwendig seien.

Darüber hinaus sollen es die Mitarbeiter in den Verkaufsläden T-Punkt künftig einfacher haben. Bislang müssen sie während einer Beratung an ihrem Computer oft zwischen verschiedenen EDV-Systemen hin- und herwechseln, sagte der T-Com-Sprecher der Zeitung. Das Auskunftssystem solle vereinheitlicht werden, um die Beratung effizienter gestalten zu können. Auch innerhalb der Telekom treten wiederholt IT-Probleme auf. Der in der T-Com dafür zuständige Vorstand, Klaus Vitt, kündigte deshalb laut Zeitung hausintern an: "In den nächsten Jahren wird es zu einer grundlegenden Umstellung unserer IT-Landschaft kommen."

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom: VDSL kommt, T-Mobile mit Datenflatrate
Beitrag von: SiLæncer am 02 Februar, 2006, 21:14
Bundesliga und 100 Fernsehsender per Internet ab Mitte 2006

Schon Mitte 2006 will die Telekom in 10 Städten ihr mit ihrem neuen Glasfasernetz Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s bieten. Ab März will die Tochter T-Mobile zudem mit einer Datenflatrate an den Start gehen und Fernsehen per Internet soll ab Mitte 2006 mit 100 Fernsehsender sowie der Bundesliga starten, auch in HDTV-Auflösung.

Bis Mitte 2006 will die Telekom mit ihrem geplanten VDSL-Netz zehn deutsche Städte erschließen, kündigte der Konzern anlässlich seines 5. Internationalen Presse Kolloquiums in Berlin an. Das Glasfasernetz soll Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s in die Haushalte bringen.

Noch fehle die benötigte regulatorische Klarheit und Verbindlichkeit für den Aufbau der innovativen Infrastruktur für insgesamt 3 Mrd. Euro in 50 Städten bis Ende 2007, die Telekom werde aber bei einem Teil des Aufbaus in Vorleistung gehen und vertraue darauf, dass die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, heißt es von Seiten der Telekom.

Ebenfalls schneller werden soll UMTS, zur CeBIT im März 2006 will T-Mobile mit HSDPA starten und so per UMTS einen Downstream von bis zu 1,8 MBit/s ermöglichen. Ausgewählte Geschäftskunden testen bereits heute die neue Technik.

Darüber hinaus will T-Mobile Anfang März eine Flatrate für die mobile Datenübertragung anbieten. Diese soll 35,- Euro pro Monat plus 1,- Euro Tagesnutzungspreis ohne Volumen- und Zeitlimits kosten, so dass maximal 66,- Euro im Monat zusammenkommen. Gelten soll die Flatrate für GPRS und UMTS sowie beschränkt bis zum 31. Mai 2006 auch für "Highspeed UMTS" alias HSDPA.

Im Hinblick auf wachsende Bandbreiten zunächst im Festnetz soll das Fernsehen per Internet eine immer größere Bedeutung erhalten. Erste Feldtests auch unter Einbeziehung von Fernsehsendern wurden erfolgreich absolviert: "Für mich gibt es keinen Zweifel: Fernsehen wird ein wichtiger Bestandteil unseres Triple-Play-Angebots. Wir werden eine große Auswahl an kostenfreien und relevanten TV-Kanälen bieten. Dazu kommen Spielfilme-on-Demand", sagte Walter Raizner, Telekom-Vorstand für das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz.

Dabei setzt die Telekom auf exklusive Inhalte wie zum Beispiel die Bundesliga. Geplant sind On-Demand-Angebote und die Live-Übertragung von Fußballspielen im Internet. Eine Partie pro Spieltag wird in HDTV-Qualität zur Verfügung stehen und soll auch über das neue Glasfasernetz angeboten werden.

Ab der zweiten Jahreshälfte 2006 will die Telekom eine große Zahl von rund 100 Free- und Pay-TV-Sendern über ihr Netz anbieten.

Als wichtiges Konvergenzprodukt stellten Ricke und Raizner die zur IFA 2005 angekündigte Dual-Phone-Lösung als nun testbares Gerät vor. Es handelt sich um ein Universalgerät für die private Sprach- und Datenkommunikation, zu Hause oder unterwegs via Festnetz, Mobilfunk oder Hotspot. Im Detail wird das Angebot zur CeBIT 2006 in Hannover vorgestellt, die Vermarktung soll zum Ende des zweiten Quartals 2006 beginnen.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom kündigt ADSL2+ an
Beitrag von: SiLæncer am 07 März, 2006, 12:13
T-One: Handy und WLAN-Telefon in einem

Die Telekom will ihr DSL-Netz auf ADSL2+ umstellen und ihren DSL-Kunden so Bandbreiten von bis zu 16 MBit/s anbieten. So soll auch eine breite Basis für besonders datenintensive Anwendungen wie IPTV, also das Fernsehen per Internet, geschaffen werden. Unter der Marke "T-One" sollen Mobilfunk und WLAN verschmelzen.
   
Die Telekom startet ADSL2+ unter dem Namen "T-DSL 16000" und verkündet dabei eine "neue Breitbandoffensive". Zur Umrüstung des Netzes auf ADSL+2 will die Telekom im laufenden Jahr rund 200 Millionen Euro investieren.

Was bei anderen Anbietern schon seit geraumer Zeit zu haben ist, will ab Mitte Mai 2006 auch die Telekom anbieten: DSL mit Downstream-Raten von bis zu 16 MBit/s. Der Upstream soll bei 1 MBit/s liegen. Den Preis gibt T-Com, die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, mit 29,99 Euro pro Monat an.

Eine Voranmeldung für T-DSL 16000 ist schon jetzt unter www.t-com.de/dsl16000 möglich.

Darüber hinaus zeigt T-Com-Chef Walter Raizner auf der Telekom-Pressekonferenz im Vorfeld der CeBIT unter dem Namen "T-One" eine Dual-Phone-Lösung. Das Endgerät mit Namen TC300 unterstützt neben GSM auch WLAN, um so mit dem Handy an Hotspots oder daheim per WLAN online gehen oder per VoIP telefonieren zu können. Auch unterwegs sollen Kunden mit T-One per Anrufweiterschaltung unter ihrer Festnetznummer erreichbar bleiben. Das Makeln zwischen GSM- und VoIP-Gesprächen ist ebenfalls möglich.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom plant radikale Vereinfachung der Tarife
Beitrag von: SiLæncer am 21 Juli, 2006, 11:24
Um in Deutschland Marktanteile zu verteidigen, plant die Deutsche Telekom ab dem Herbst eine radikale Vereinfachung ihrer Preismodelle. "Im Festnetz bedeutet das Pauschaltarife für den Anschluss inklusive Leistungen für Telefonieren, Surfen oder Fernsehen – oder eine Kombination der drei", sagte Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke im Interview mit dem Handelsblatt. "Im Mobilfunk darf niemand mehr Angst vor den Telefonkosten haben." Seiner Konkurrenz sagte Ricke den Kampf an: "Ab Herbst sind die paradiesischen Zeiten für den Wettbewerb zu Ende."

Um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern, will Ricke weiter in neue Netze investieren, die auf IP aufsetzen und seinen Angaben nach wesentlich weniger Wartung und weniger Personal benötigen. Eine eigene Produktion von Inhalten etwa für das Internet-Fernseh-Angebot der Telekom schloss Ricke aus. "Wir werden kein Unternehmen, das Inhalte produziert. Wir stehen immer in der Gefahr, zu viel gleichzeitig zu machen. Deshalb konzentrieren wir uns auf das Anschlussgeschäft."

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom kündigt niedrigere Preise für DSL und Telefonie an
Beitrag von: SiLæncer am 12 August, 2006, 11:29
Die Deutsche Telekom will den Kundenschwund in Deutschland mit Preissenkungen und Pauschaltarifen stoppen.

"Wir werden mit aggressiven Preis-, Produkt- und Servicemaßnahmen an den Markt gehen", kündigte Konzernchef Kai-Uwe Ricke in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe) an. "Die Telekom wird nach der für den Herbst angekündigten neuen Tarifstruktur der führende Anbieter von Pauschalpreisen oder Flat-Rates in Europa sein."

So solle ein Bündel aus Telefonanschluss und DSL inklusive aller Festnetzgespräche und Internetzugang für deutlich weniger als 40 Euro angeboten werden. Im Mobilfunk werde es Tarife geben, "in denen die durchschnittliche Mobilfunkminute weniger als 10 Cent kostet". Genauere Zahlen nannte Ricke nicht.

Die Telekom hatte nach einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal die Jahresprognosen stark kappen müssen, die Aktie brach daraufhin um 7,53 Prozent auf 11,17 Euro ein - den tiefsten Stand seit April 2003. In Deutschland verlor der Bonner Riese eine Million Festnetzkunden an die Konkurrenz. Man habe mit einem Minus von 750.000 Kunden gerechnet, sagte Ricke. "Wir sind mitten im Verdrängungswettbewerb." Er gehe kurzfristig von einer weiteren Verschärfung des Konkurrenzkampfes aus.

Bei den neuen Mobilfunktarifen gab Ricke einen weiteren Hinweis für eine mögliche Größenordnung. Die Telekom gehe davon aus, dass die Nutzung des Mobilfunks nach oben gehe, wenn die Mobilfunkpreise um zwei bis drei Cent über den Festnetzpreisen lägen, sagte er.

Nach den starken Kursverlusten für die Telekom-Aktie sei es seine Aufgabe, das Vertrauen der Investoren auf Grundlage der neuen Ausrichtung des Konzerns zurückzugewinnen, sagte Ricke. Er habe in den vergangenen Tagen nicht an einen Rücktritt gedacht - "weil ich beweisen will, dass meine Strategie aufgeht".

Nähere Angaben zu den geplanten weiteren Spaßmaßnahmen machte der Telekom-Chef nicht. "Wir werden uns alle Budgets ansehen und dann schauen, ob sie der neuen Marktsituation noch gerecht werden." Davon seien Produktion und Informationstechnik ebenso betroffen wie Werbung, Vertrieb und auch die Investitionen. "Aber wir sparen uns nicht zu Tode." Die Frage nach einem möglichen weiteren Stellenabbau ließ Ricke offen.

Quelle : www.satundkabel.de
Titel: Telekom-Urteil: Unfreiwillige Tarifumstellung ist rechtswidrig
Beitrag von: SiLæncer am 29 November, 2006, 15:59
Die Umstellung eines Telefontarifs ohne Einverständnis des Kunden ist rechtswidrig. Das hat jetzt das Landgericht Bonn nach einer Klage der Verbraucherzentrale Brandenburg entschieden (Az.: 1 O 521/05), teilten die Verbraucherschützer mit. Die Verbraucherzentrale hatte Klage eingereicht, nachdem sich monatelang die Beschwerden über unfreiwillige Tarifumstellungen gehäuft hatten.

In der Regel begann alles mit einem unerwünschten Werbeanruf, der dem Telekomkunden einen neuen Tarif schmackhaft machen wollte, berichtete die Verbraucherzentrale. Doch selbst bei ausdrücklicher Ablehnung sei kurz darauf eine Vertragsbestätigung beim Kunden eingetroffen, die eine automatische Umstellung auf den neuen Tarif mit sich brachte. Widersprüche bei der Telekom hätten sich oft als ausgesprochen mühselig gestaltet und manchmal erst im dritten oder vierten Anlauf Erfolg gehabt. Wer sich nicht wehrte, musste nach dem neuen Tarif zahlen – unfreiwillig.

Der unerwünschten Vertragsumstellung schiebe das so genannte Anerkenntnisurteil vom 20. November einen Riegel vor, hieß es weiter. "Der Rechtsstaat müsste rechtswidrige Geschäftspraktiken weitaus schneller und wirkungsvoll unterbinden können", forderte der Geschäftsführende Vorstand Alexander Bredereck. Er wies darauf hin, dass hier länger als ein Jahr mit Rechtsverletzungen Gewinne eingefahren worden seien.

Wie die Verbraucherzentrale mitteilte, haben sich sogar während des knapp ein Jahr dauernden Verfahrens immer wieder Verbraucher über Vertragsbestätigungen beschwert, obwohl sie keiner Tarifumstellung zugesprochen hätten. "Geht die Telekom weiterhin auf diese Weise vor, werden wir jedem einzelnen Verstoß nachgehen", kündigte Bredereck an. Eine Fortsetzung der untersagten Werbung könne dann mit einem Ordnungsgeld geahndet werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom senkt DSL-Preise lokal - keine Anschlussbündelung mehr
Beitrag von: SiLæncer am 27 Februar, 2007, 14:02
Die Deutsche Telekom will nach einem Magazinbericht die DSL-Tarife speziell in Städten um ein Fünftel senken und damit erstmals regional verschiedene Preise anbieten.

Mit den niedrigeren Tarifen wolle sich der Konzern gegen die weiterhin katastrophalen Anschlussverluste in vielen Ballungszentren wehren, berichtete die Wirtschaftszeitschrift "Capital" in ihrer Online-Ausgabe am Dienstag unter Berufung auf ein Projekt mit dem Arbeitstitel "IP-One". Der Konzern werde spätestens ab Sommer dieses Jahres einen DSL-Zugang inklusive Flat-Rate für Internet und Telefonie für rund 40 Euro im Monat anbieten, hieß es. Aktuell kostet das Paket zehn Euro mehr (6 MBit/s). Direkte Wettbewerber wie Versatel und Arcor bieten Flat-Rate-Pakete für DSL/Telefonie bereits für unter 40 Euro an.

Zur Umsetzung bediene sich der Ex-Monopolist, der seine Preise nur in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur ändern kann, eines Tricks: Anstatt die Tarife bundesweit zu senken, dürften Privatkunden künftig auf den bisher bei DSL obligatorischen Telefonvertrag verzichten und stattdessen nur noch via Internet telefonieren. Der Konzern will die bisherige Bündelung also aufheben. Da der Anschluss damit günstiger zu warten ist, erhofft sich das Bonner Unternehmen laut "Capital" von den Wettbewerbshütern eine Genehmigung für die Pläne.

Vorstandschef René Obermann wolle zudem künftig alle Telekom-Produkte für zu Hause unter der Marke "T-Home" vermarkten. Bislang wurden nur Bündelprodukte mit einem IPTV-Paket unter diesem Namen angeboten.

Nach "Capital"-Angaben soll auch die zwei Internet-Ableger in Frankreich (Club Internet) und Spanien (Ya.com) sowie Teile des Großkundengeschäftes von T-Systems, die Deutsche Funkturm GmbH zum Betrieb der 20.000 Funktürme von T-Mobile in Deutschland sowie große Teile des Immobiliengeschäftes veräußert oder in Joint-Ventures überführt werden.

Quelle : www.satundkabel.de
Titel: Telekom darf wechselwilligen Kunden nicht drohen
Beitrag von: SiLæncer am 25 Mai, 2007, 16:10
Der Konkurrenzkampf auf dem Telekommunikationsmarkt ist groß. Die Anbieter ringen um neue Kunden und versuchen Bestandskunden so lange wie möglich zu halten. Nicht selten greifen Unternehmen dabei aber zu Mitteln, die nicht erlaubt sind. Wie der Bonner "General-Anzeiger" und der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichten, musste sich die Deutsche Telekom in dieser Woche vor dem Bonner Landgericht verantworten. Die 1. Handelskammer entschied, dass der Ex-Monopolist Kunden, die zu einem Konkurrenten wechseln wollen, künftig nicht mehr kontaktieren darf.

Unerlaubte Geschäftspraktiken

Solche Anrufe waren offenbar üblich, um die Kunden doch noch bei der Telekom zu halten. Geklagt hatte der Hannoveraner Lokalprovider htp. Der Provider hatte sich im vergangenen Jahr laut Zeitungsberichten darüber gewundert, dass von der Telekom auffallend häufig die Leitung nicht umgeschaltet wurde mit der Erklärung, die Kunden hätten eine "neue Willenserklärung" abgegeben.

Der lokale Anbieter hörte bei den betroffenen Kunden nach und erfuhr, dass die Wechselwilligen von den Call-Centern der Telekom angerufen wurden. Die Aussagen ließ sich der Provider eidesstattlich versichern und legte sie der 1. Handelskammer des Bonner Landgerichts vor. Was zum Vorschein kam, konnte das Gericht überzeugen. Laut Zeitungsberichten sei eine Kundin angerufen und gefragt worden, warum sie denn künftig "Fiat statt Mercedes" fahren wolle. In einem zweiten Fall drohte die Telekom damit, den Telefonanschluss bereits mehr als zwei Wochen vor dem Umstellungstermin abzuschalten. Außerdem wurde unwahrheitsgemäß behauptet, dass beim Hannoveraner Anbieter htp der Kundenservice am Wochenende nicht erreichbar sei. Eine andere Telekom-Kundin wollte zum August zu htp wechseln, die Telekom drohte damit, ihren Anschluss schon Ende März abzuschalten.

Daten missbräuchlich verwendet

Wenn Kunden zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, erfährt der Bonner Konzern dies oft über den neuen Anbieter, wenn dieser die Kündigung bei der Telekom für den alten Anschluss übernimmt und eine Umschaltung der Teilnehmeranschlussleitung, der so genannten letzten Meile, beantragt. Die Kundendaten hat der Ex-Monopolist somit noch in seiner Datenbank gespeichert.

Das Bonner Landgericht untersagte dem Konzern jetzt derartige Vorgehensweisen mit Hinweis darauf, dass gespeicherte Daten nicht für derartige Zwecke genutzt werden dürfen. Laut Gericht ist dies eine rechtswidrige Datenzweckentfremdung. Das Vorgehen der Telekom wertete das Landgericht als irreführend und missbräuchlich und gab dem Antrag von htp auf eine einstweilige Verfügung statt (Az.: LG Bonn 11068 / 07). Wechselwillige Kunden dürfen künftig weder telefonisch noch schriftlich kontaktiert werden. Die Telekom kann gegen dieses Urteil noch Widerspruch einlegen und es auf ein Hauptverfahren ankommen lassen. Bei einem Verstoß gegen die Verfügung droht dem Konzern ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro.

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: Telekom will DSL auf "Rate Adaptive" umstellen
Beitrag von: SiLæncer am 02 November, 2007, 17:10
Die Deutsche Telekom will offenbar bis Ende 2008 sämtliche DSL-Endkundenanschlüsse von einer fixen Datenrate auf "Rate Adaptive Mode" (RAM) umstellen. Dazu wird sie Anfang 2008 zunächst einen halbjährigen Pilottest starten, für den sie momentan 6000 Teilnehmer sucht. Anmelden können sich alle DSL-Bestandskunden. Anschlussinhaber von Resale-Produkten, etwa von 1&1 oder Freenet, sind ausgeschlossen.

Bisher schaltet die Telekom DSL-Anschlüsse nur so, wie es das Produktportfolio hergibt. Resultiert etwa aus einer Leitungsprüfung, dass ein Anschluss zuverlässig nur 5000 kBit/s im Downstream erreicht, kann der Kunde keinen T-Home-6000-Zugang ordern. Grund ist die fixe Datenrate, die keinen Verbindungsaufbau erlaubt, wenn die vordefinierte Bandbreite unterschritten wird.

Beim adaptiven Betriebsmodus öffnen sich neue Spielräume. Vor jedem Verbindungsaufbau prüft der Provider die Leitungsqualität und ermittelt die maximal mögliche Übertragungsrate. Der Kunde erhält zwar keine Bandbreitengarantie mehr, kann aber dafür auch höhere Geschwindigkeiten erreichen als im Produkt beschrieben. RAM wird von fast allen Telekom-Mitbewerbern schon seit Jahren mit Erfolg eingesetzt.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom will Preise bei DSL und Mobilfunk senken
Beitrag von: SiLæncer am 10 November, 2007, 11:58
Die Deutsche Telekom reagiert auf den scharfen Wettbewerb in Deutschland mit Preissenkungen und Personalabbau. Telekom-Vorstand und Festnetz-Chef Timotheus Höttges kündigte im Nachrichtenmagazin Focus an, den Preis des Angebots DSL Call&Surf Comfort mit Flatrates für Internet-Nutzung und Festnetz-Telefonate um 5 auf 40 Euro pro Monat zu senken. Das gelte primär für Neukunden, aber auch für wechselwillige Bestandskunden zum Ende eines Vertrages. Preisnachlässe beim neuen Internet-Fernsehen IP-TV lehnte Höttges ab. Bei der Festnetzsparte T-Home soll der Personalabbau weitergehen. Konkrete Zahlen nannte Höttges aber nicht.

Preissenkungen soll es auch bei der Billigmarke Congstar im Mobilfunkbereich geben, sagte der Geschäftsführer des Telekom-Dienstleisters, Alexander Lautz, der morgen erscheinenden Zeitung Euro am Sonntag. So soll Congstar in Kürze das Mobilfunkangebot um einen Prepaid-Tarif erweitern. „Wir werden einen einheitlichen Preis für Gespräche und SMS in alle Netze anbieten. Einen konkreten Minutenpreis nannte Lautz nicht. Der Preis soll sich aber an der Marke von zehn Cent pro Minute orientieren, zu dem mehrere Telekom-Unternehmen derzeit Tarife anbieten.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom muss weiter Nutzerdaten herausgeben
Beitrag von: SiLæncer am 19 Dezember, 2008, 16:30
Die Deutsche Telekom wehrt sich derzeit offenbar erfolglos dagegen, DSL-Nutzerdaten zu dynamisch vergebenen IP-Adressen an Ermittlungsbehörden herausgeben zu müssen. Aus einer Mitteilung des Verwaltungsgerichts (VG) Köln geht hervor, dass der größte deutsche Provider gleich an mehreren Fronten juristisch gegen solche Forderungen vorgeht.

Der Hintergrund sind Verfügungen der Bundesnetzagentur vom 5. August und vom 12. September 2008, mit denen die Telekom auf der Grundlage des Telekommunikationsgesetzes (TKG) verpflichtet wurde, den Behörden auf Anfrage mitzuteilen, welchem Anschlussinhaber zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte dynamische IP-Adresse zugeteilt war. Gegen diese Regelungen hat die Telekom Widerspruch eingelegt, dieses Verfahren läuft noch.

Parallel wollte der Provider beim Verwaltungsgericht Köln per Eilantrag eine Aussetzung der Auskunftsflicht gegenüber Strafermittlern bis zur Klärung des Widerspruchsverfahrens erwirken. Er sieht in der Auskunft eine Verletzung des Fernmeldegeheimnisses, in das "nur auf Grund einer richterlichen Anordnung im Einzelfall eingegriffen werden dürfe".

Das VG Köln sieht dies anders und lehnte den Antrag nun per Beschluss ab (Az.: 21 L 1398/08). Zur Begründung hat es laut Pressemitteilung ausgeführt, dass die aufgeworfenen Rechtsfragen offen seien und im gerichtlichen Eilverfahren nicht abschließend geklärt werden könnten. Bis zu einer endgültigen Klärung überwiege aber das öffentliche Interesse an der Auskunftserteilung, weil angesichts der zunehmenden Bedeutung der Kommunikation über das Internet anderenfalls eine effektive Strafverfolgung und die effektive Abwehr für Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich erschwert würden. Gegen den Beschluss kann die Telekom innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingelegen. Ob sie dies tut, war am heutigen Freitagvormittag nicht in Erfahrung zu bringen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Bald höhere DSL-Geschwindigkeit bei der Telekom
Beitrag von: SiLæncer am 18 Oktober, 2009, 17:56
Die Telekom will voraussichtlich ab Februar 2010 mehr DSL-Anschlüsse mit variablen Übertragungsraten anbieten, so dass nicht mehr auf festgelegte Bitraten gedrosselt wird. Eine höhere DSL-Abdeckung soll es damit aber nicht geben. Die Kunden wissen erst nach der Bestellung, ob der Rate Adaptive Mode (RAM) bei ihnen möglich ist.

In einem Pilotprojekt hatte die Telekom mit rund 8.000 Kunden die Umstellung des DSL-Anschlusses von einer statischen (Fixed Rate) auf den variable Bandbreite (Rate Adaptive Mode, RAM) getestet. Konkurrenten wie Netcologne, Hansenet (Alice), Telefónica und Vodafone nutzen schon seit längerem DSL mit einer variablen Übertragungsrate. Bei der Telekom sollen technische Probleme die Einführung bisher auf DSL-16000-Anschlüsse und T-Home Entertain beschränkt haben. Bald sollen auch Telekom-Kunden mit DSL-2000 und DSL-6000 profitieren können.

In einem Interview mit Teltarif hat T-Home-Sprecher Ralf Sauerzapf angegeben, dass der Großteil der Pilotkunden von der Steigerung der Bitrate begeistert gewesen sei. "Bei einigen Anschlüssen konnte die Bandbreite sogar mehr als verdoppelt werden. In einer weiteren Testphase werden derzeit Vertriebsprozesse und weitere technische Details überprüft", so Sauerzapf.

Beim RAM werde den Kunden innerhalb von Bandbreiten-Korridoren die entsprechend der Leitungslänge und -qualität die gerade maximal mögliche Bandbreite zur Verfügung gestellt. Dabei würden weder Reserven kalkuliert noch werde abgerundet, so dass der Kunde in der Regel eine höhere Bitrate auf seinem Anschluss erhalte. Eine höhere DSL-Abdeckung lasse sich damit jedoch nicht erreichen, betonte Sauerzapf.

Teltarif zitiert Berichte, denen zufolge Kunden in Einzelfällen Zuwächse um bis zu 300 KBit/s gemessen haben. Zudem sei die Häufigkeit der Fehlermeldungen bei DSL-Anschlüssen mit RAM deutlich geringer als bei herkömmlichen Anschlüssen.

Die breite Umrüstung der DSL-Anschlüsse auf RAM soll Sauerzapf zufolge ab Februar 2010 starten und sich über das ganze Jahr erstrecken. Bestandskunden sollen RAM ohne Aufpreis durch die Buchung eines Call&Surf-Produktes erhalten können. Allerdings sei es aus technischen Gründen nicht möglich, an allen DSL-Anschlüssen RAM anzubieten.

Ob dem Kunden an seinem Anschluss durch die DSL-Vermittlungsstelle (DSLAM) überhaupt RAM zur Verfügung gestellt werden kann, könne im Vorfeld nicht geklärt werden. "Eine Aussage zur Verfügbarkeit wird erst bei der Buchung des Call&Surf-Produkts möglich sein", so Sauer gegenüber Teltarif. Wer Pech hat, bekommt dann also doch wieder einen Fixed-Rate-Anschluss.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom-DSL brummt - eine Million IPTV-Abos
Beitrag von: ritschibie am 18 Januar, 2010, 18:31
Das Geschäft mit breitbandigen DSL-Anschlüssen brummt auch weiter - vor allem bei der Deutschen Telekom.

(http://res.magnus.de/res/_2/2/8/8/111623.jpg)
(Quelle: Deutsche Telekom)

Der Branchenriese hat sein Ziel beim Neukunden-Marktanteil in Deutschland im vergangenen Jahr erreicht: 2009 erzielte die Telekom im Schnitt eine Quote von 45 Prozent bei den DSL-Neukunden. Das geht aus einer Präsentation von Konzernchef René Obermann vom Montag hervor. Die Zahl der vermarkteten Internet-Fernsehpakete ("Entertain") liegt demnach inzwischen wie geplant bei einer Million. Der Anbieter macht damit etablierten Kabelnetzbetreiber Konkurrenz. Inzwischen lässt sich "Entertain" auch ohne Internet-Tarif abonnieren.

Verluste bei den traditionellen Festnetzanschlüssen wurden in der Präsentation nicht erwähnt. Laut Plan soll die Zahl der Anschlussverluste aber um 15 Prozent unter den 2,5 Millionen im Jahr 2008 liegen. Die kompletten Kundenzahlen veröffentlicht die Telekom bei ihrer Bilanzpressekonferenz am 25. Februar. Dann werden auch Details zu den neuen Sparzielen des Konzerns erwartet.

Das laufende Sparprogramm hatte die Telekom bereits Mitte 2009 übererfüllt. Bis Ende des vergangenen Jahres wurde die Kostenbasis um 5,6 Milliarden Euro gesenkt, wie aus der Präsentation hervorging. Geplant waren ursprünglich Einsparungen von 4,7 Milliarden Euro bis 2010.

Quelle: SAT+KABEL
Titel: Telekom - Rausschmiss von Prepaid-Kunden ist gängige Praxis
Beitrag von: SiLæncer am 29 Juli, 2010, 12:31
Bei Prepaid-Karten gibt es weder Vertragsbindung noch Mindestumsatz - ideal für alle, die das Mobiltelefon nur selten aktiv nutzen. Allerdings drohen Mobilfunkkonzerne mit Kündigung, wenn Kunden die Karten wie vereinbart verwenden. Das zeigt das Vorgehen der Deutschen Telekom.

(http://www.golem.de/1006/75484-2322-deutsche_telekom_logo_titel.jpg)
Laut dem Geschäftszwischenbericht für das erste Quartal 2010 hat die Deutsche Telekom 700.000 Prepaid-Kunden verloren. Damit bleiben dem Konzern noch 21,2 Millionen Prepaid-Kunden. Den Rückgang von 700.000 Kunden begründet die Deutsche Telekom mit einer "verstärkten Ausbuchung inaktiver Prepaid-Karten". Was so harmlos bürokratisch klingt, ist das Resultat davon, dass der Konzern unerwünschte Kunden unter Druck setzt.

Nach Angaben der Deutschen Telekom wurden Prepaid-Kunden mit einer Frist von 30 Tagen lediglich per SMS informiert, dass ihre SIM-Karte deaktiviert wird, wenn sie in den folgenden 30 Tagen keinen Umsatz generieren. Die Kunden mussten also - auch wenn sie dazu eigentlich keinen Anlass hatten - jemanden anrufen, eine SMS versenden oder das mobile Internet nutzen, wollten sie keine Kündigung der Prepaid-Karte riskieren.

Deutsche Telekom verlangt Guthabenaufladung

Laut Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein konnten die Prepaid-Kunden einer Kündigung durch die Deutsche Telekom nur entgehen, indem ein Guthaben auf die Karte geladen wird. Das belegt auch ein Golem.de vorliegender Fall, in dem eine Kündigung nur durch den Kauf eines neuen Guthabens verhindert werden konnte. Mit dem Generieren eines Umsatzes ließ sich eine Kündigung nicht abwenden. Wurde also das Kartenguthaben nicht innerhalb von 30 Tagen nach der Benachrichtigung aufgestockt, drohte die Deaktivierung der Prepaid-Karte und der Verlust der Rufnummer.

Die Deutschen Telekom bestätigt, dass sie Prepaid-Kunden mit Kündigung droht, wenn sie mindestens zwei Jahre ihr Guthaben nicht aufgeladen und drei Monate keinen Umsatz für den Netzbetreiber generiert haben. "In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Telekom lässt sich kein Anhaltspunkt für einen solchen Schritt entdecken," erklärte Dr. Boris Wita von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein das Vorgehen des Netzbetreibers. Damit fehle dieser Friss-oder-Stirb-Ankündigung die Rechtsgrundlage, meint die Verbraucherzentrale.

Widerspruch der Kündigung nicht kostenlos möglich

Die Deutsche Telekom bestätigt, dass diese Regelung nicht in den AGB zu finden ist. Der Kunde erfährt also nichts von diesen Einschränkungen bei der Nutzung der Prepaid-Karte. Daher wird die Kündigung auch mit Artikel 13.2 der AGB begründet. Danach dürfen beide Vertragsparteien den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Der Netzbetreiber muss dazu eine Frist von einem Monat einhalten.

Angeblich nur ungenutzte Prepaid-Karten betroffen

Nach Ansicht der Deutschen Telekom sind von diesem Vorgehen nur Prepaid-Kunden betroffen, die zu einem anderen Anbieter gewechselt sind und ihre Prepaid-Karte nicht mehr nutzen. Damit werden alle Kunden abgestraft, die sich eine Prepaid-Karte vor allem zugelegt haben, um erreichbar zu sein. Denn unter anderem damit wurden diese Verträge beworben. Und wer als Kunde noch einen älteren Prepaid-Tarif hat, zahlt im Vergleich zu aktuellen Tarifen ein Vielfaches für ein Telefonat. Da ist es kaum verwunderlich, wenn eine solche Prepaid-Karte vor allem für die Erreichbarkeit verwendet wird.

"Die Ausbuchung inaktiver Prepaid-Karten ist im Mobilfunkmarkt gängige Praxis", begründet die Deutsche Telekom das Vorgehen. Denn die Verwaltung einer hohen Anzahl inaktiver Prepaid-Karten beanspruche hohe Kapazitäten, heißt es vom Netzbetreiber. Damit bleibt aber offen, warum der Kunde gezwungen wird, Guthaben aufzuladen, um eine Kündigung abzuwenden. Warum bietet der Netzbetreiber keine kundenfreundliche Möglichkeit, sich gebührenfrei gegen eine Kündigung auszusprechen?

Was passiert bei einer Kündigung mit dem Guthaben?

Wenn die Deutsche Telekom den Prepaid-Vertrag kündigt, weil der Kunde kein neues Guthaben auf die Karte geladen hat, wird das restliche Guthaben erstattet, verspricht der Netzbetreiber. Dazu muss der Kunde aber selbst aktiv werden und sich beim Kundenservice der Deutschen Telekom melden. Von sich aus behält der Konzern nicht zurückgefordertes Guthaben also einfach ein.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom muss auf hohe Gebühren hinweisen
Beitrag von: SiLæncer am 12 August, 2010, 18:05
Die Deutsche Telekom hat eine Fürsorgepflicht für ihre Kunden: Sie muss sich bei auffällig hoben Gebühren-Rechnungen um die Ursachen kümmern oder auch den Kunden informieren.

Das entschied die 7. Zivilkammer des Bonner Landgerichts in einer am Donnerstag bekanntgewordenen Entscheidung (AZ: Landgericht Bonn 7 O 470/09). Der Fall: Die Telekom hatte einer jungen Kundin aus Niedersachsen für die Internetnutzung im Zeitraum von fünf Monaten insgesamt 5.756,19 Euro in Rechnung gestellt und teilweise auch vom Konto abgebucht.

Der Schaden war durch eine fehlerhafte Einstellung eines neu installierten DSL-Routers entstanden, der einen ständigen Zugang zum Internet hatte und im Minutentakt abrechnete, ohne dass die Kundin das wusste. Die monatlichen Belastungen explodierten von rund 40 auf mehr als 1.000 Euro. Die Frau hatte in dieser Zeit weder die Online- Rechnungen noch ihre Kontoauszüge überprüft.
 
Kundin muss nur noch 460 Euro zahlen

Nach Ansicht des Bonner Gerichts hätte der Telekom das "ungewöhnliche Internetnutzungsverhalten" der Kundin auffallen müssen. Dann hätte das Unternehmen innerhalb weniger Tage reagieren müssen. Stattdessen habe die Telekom weiter kassiert. Damit habe sich das Bonner Unternehmen einer Pflichtverletzung schuldig gemacht ­ und wurde verurteilt, die Kosten in der Gesamthöhe von rund 5.300 Euro an Kundin zurückzuerstatten.

Allerdings sah das Bonner Gericht bei der Kundin eine Mitschuld wegen nachlässigen Verhaltens. Von der Gesamtsumme muss sie 460 Euro selbst tragen. Darin enthalten sind die tatsächlich angefallenen Telefonkosten sowie monatlich 50 Euro für eine Internet-Flatrate. Das Urteil ist rechtskräftig.

Quelle: SAT+KABEL
Titel: Deutsche Telekom - Die Abschaltung einer Prepaid-Karte verhindern
Beitrag von: SiLæncer am 13 September, 2010, 17:35
Die Deutsche Telekom hat Details genannt, was Nutzer einer Prepaid-Karte des Mobilfunknetzbetreibers machen müssen, damit ihnen nicht die Abschaltung der SIM-Karte droht. Das betrifft Kunden, die ihre Karte vor allem nutzen, um erreichbar zu sein.

Die Telekom hat auf Nachfrage von Golem.de erklärt, welche Bedingungen ein Besitzer einer Prepaid-Karte der Telekom erfüllen muss, damit die Karte von der Telekom als aktiv angesehen wird. Mit dem Aufladen der Prepaid-Karte mit mindestens 15 Euro verlängert sich der eigentlich unbefristete Vertrag um 24 Monate. In einem von Teltarif  zitierten Händler-Newsletter heißt es, dass eine Kartenaufladung den Vertrag nur um 15 Monate verlängert, was die Telekom dementierte. Lediglich um zwei Monate verlängert sich der Vertrag, wenn mit einem Anruf, einer SMS oder einer MMS Umsatz erzeugt wurde.

Beim Kauf erfahren Käufer einer Telekom-Prepaid-Karte davon nichts. Die Folge ist, dass Kunden von der Telekom SMS erhalten, in denen ihnen mit der Kartenkündigung gedroht wird, wenn sie die Prepaid-Karte weniger stark nutzen als vom Konzern erwartet. Beworben werden die Prepaid-Karten jedoch weiterhin für Kunden, die einfach nur erreichbar sein wollen. Ende Juli 2010 hatte die Telekom Golem.de die gezielte Abschaltung von 700.000 Prepaid-Karten bestätigt und berichtet, wie der Konzern dabei vorgeht.

Es ist nicht bekannt, ob die drei anderen Mobilfunknetzbetreiber nach vergleichbaren Regeln vorgehen, ohne die Kunden darüber zu informieren.

Quelle : www.golem.de
Titel: Deutsche Telekom konkretisiert IPv6-Pläne
Beitrag von: SiLæncer am 07 Oktober, 2010, 11:50
Die Deutsche Telekom wird bis Ende 2011 bundesweit alle DSL-Anschlüsse auf den Dual-Stack-Betrieb mit IPv4 und IPv6  umstellen. Das erklärte Konzernsprecher Hans-Martin Lichtenthäler auf Anfrage von heise Netze. Bisher hatte die Telekom ihre IPv6-Roadmap nur ohne Termine veröffentlicht .

Derzeit laufen laut Lichtenthäler erste Versuche mit "Friendly Users" für die Dienste "IP-Peering & Transit". In diesem Bereich soll der kommerzielle Regelbetrieb bereits im ersten Quartal 2011 starten. Im selben Zeitraum sollen auch Hosting-Angebote, E-Mail und der DNS-Registration-Service IPv6-fähig werden.

Für die DSL-Anschlüsse von Privatkunden geht es erst in der zweiten Jahreshälfte mit einem Pilotversuch los. Ein genauer Termin steht zwar noch nicht fest, aber einige technische Details: Der IPv6-Zugang wird zusammen mit dem zu IPv4 in PPPoE ausgehandelt. Privatkunden erhalten dabei einen /56-Prefix, der jeweils dynamisch zugewiesen wird und sich daher ändern kann. Doch gleichzeitig soll die DSL-Zwangstrennung nach 24 Stunden abgeschafft werden. Und wenn die Neuanwahl kurz nach der Trennung erfolgt, erhält der Kunde denselben Prefix wieder. Bei einer Dauerverbindung wird sich der Prefix also nur äußerst selten ändern.

Für Geschäftskunden, die bisher ja auch schon feste IPv4-Adressen kaufen konnten, wird es ein Angebot mit festem Prefix geben.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom ließ offenbar Nutzerbewertungen erstellen
Beitrag von: SiLæncer am 10 Oktober, 2010, 09:44
Die Deutsche Telekom wollte eine angeregte Userdebatte über die angebotenen Produkte in einem hauseigenen Internet-Shopping-Portal vortäuschen und hat aus diesem Grund Texte von einer Agentur erstellen lassen.

In einer dem 'Spiegel' vorliegenden E-Mail heißt es, dass der Kunde sein Shopping-Portal aufwerten lassen wollte und zu diesem Zweck die Agentur Textprovider kontaktierte. Im Auftrag des Internet-Shopping-Portals "Einkaufswelt" der Telekom-Tochter T-Online wurden folglich hunderte Kundenbewertungen angefertigt.


Offiziell hat sich die Agentur darauf spezialisiert, Produktbeschreibungen zu optimieren. Im Fall der Deutschen Telekom wurden 1000 Texte, zwischen 80 und 180 Wörter lang, erstellt. Die Bewertungen wurden für verschiedene Produkte, angefangen von Waschmaschinen, über Kameras bis hin zu Eismaschinen geschrieben.

Die Anforderungen hat die Telekom diesbezüglich ganz klar festgelegt. Verlangt wurden Produktbewertungen, die möglichst real und natürlich verfasst werden sollten. Da alles echt wirken sollte, waren natürlich auch negative Bewertungen gewünscht. Ferner sollten sich die Texter an schon vorhandenen Bewertungen im Internet bei ihrer Arbeit orientieren.

Den eigenen Angaben der Deutschen Telekom zufolge ist die "Einkaufswelt" zwar ein Teil von T-Online, handle in ihren Geschäftsbeziehungen jedoch unabhängig. Dem Konzern selbst war der Auftrag angeblich nicht bekannt. Inzwischen wurden die Texte von der Plattform entfernt.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Telekom startet bundesweiten Glasfaserausbau bis ins Haus
Beitrag von: SiLæncer am 05 November, 2010, 17:34
Nicht in Dresden oder Braunschweig, sondern in Hennigsdorf, nordwestlich von Berlin, beginnt die Telekom mit dem deutschlandweiten Fibre-To-The-Home-Ausbau für 1-GBit/s-Anschlüsse. In der nächsten Woche geht es los.

Die Deutsche Telekom wird nach Unternehmensangaben den bundesweiten Aufbau von Fibre-To-The-Home (FTTH) in der Stadt Hennigsdorf starten. Am 9. November 2010 wird das Unternehmen den Baubeginn zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt, Andreas Schulz, öffentlich ankündigen. Erstmalig werden dort in einem Pilotprojekt von der Telekom Haushalte in Hennigsdorf Nord und Mitte mit Glasfaseranschlüssen bis in die Wohnungen hinein versorgt.

Am 17. März 2010 hatte die Telekom erklärt, bis Ende 2012 zehn Prozent aller Haushalte direkt mit Glasfaser ausstatten zu wollen. Dabei setzt der Konzern im Wesentlichen auf FTTH und auch auf Fibre-To-The-Building (FTTB).

Ein Pilotversuch der Telekom mit GPON (Gigabit Passive Optical Network) ist wie angekündigt bereits in Striesen, einem Stadtteil von Dresden, gestartet. Dort waren die Glasfasernetze aber schon im Rahmen des Aufbau Ost mit Hytas-Technik ausgebaut. Auch in Braunschweig arbeitet die Telekom an FTTB.

In Striesen wird die Telekom aber auch in Kürze in einem einzelnen privaten Familienhaushalt einen 1-GBit/s-Anschluss präsentieren, sagte Telekom-Sprecher Jürgen Will Golem.de. "Da ging es uns aber nur darum zu zeigen, dass wir hochbitratig über Glas in den Haushalt hineingehen können." Der offizielle Start für den bundesweiten FTTH-Ausbau erfolge aber woanders. "Es geht aber tatsächlich in Hennigsdorf los, dort werden wir ab jetzt die ersten Fiber-To-The-Home-Anschlüsse bauen", erklärte Will weiter. "Wir werden auch einige Dinge aus dem Ganzen lernen."

Bei FTTH liegt Deutschland im europäischen Vergleich weit zurück. Nur 140.000 Abonnenten hatten im Juni 2010 einen direkten Glasfaseranschluss in der Wohnung. Das sind bei 40 Millionen Haushalten unter 0,4 Prozent.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom legt Preise für LTE fest
Beitrag von: SiLæncer am 28 November, 2010, 13:51
Die Deutsche Telekom hat die Preise für einen Breitband-Zugang ins Internet für Regionen ohne DSL-Versorgung festgelegt. "Wir bieten unseren Kunden, die über die vierte Mobilfunk-Generation Long Term Evolution (LTE) ins Netz gelangen, ähnliche Konditionen wie bei einem DSL-Anschluss", sagte der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa.

Das Angebot "Call & Surf via Funk" kostet zusammen mit einem Festnetz-Standardanschluss 39,95 Euro im Monat. Der Tarif soll vom April 2011 an in den Regionen angeboten werden, in denen es bislang noch keinen schnellen Internet-Anschluss via Festnetz (DSL) gibt ("weiße Flecken"). "Die frühe Veröffentlichung der Konditionen ist ein Signal an die Bevölkerung, dass wir es mit dem schnellen Ausbau des LTE-Netzes ernst meinen", sagte van Damme.

Über LTE sind theoretisch Höchstgeschwindigkeiten von 50 MBit/s im Downlink möglich. In der Praxis werden sich die Telekom-Kunden mit bis zu 3 MBit/s begnügen müssen, da sich mehrere Teilnehmer die Bandbreite der Funkzelle teilen. Beim Uplink sollen bis zu 500 KBit/s erreicht werden.

Zu dem Angebot der Telekom gehört auch der WLAN-Router "Speedport LTE B390". Mit dem Gerät, das vom chinesischen Hersteller Huawei produziert wird, können die Anwender dann auch in ihren Räumen ein WLAN aufbauen. Das Gerät werde zum Vermarktungsstart "zu einem günstigen Preis" erhältlich sein.

Bei der Versteigerung der LTE-Frequenzen hatten die Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 Telefónica zusammen 4,38 Milliarden Euro geboten. Die Telekom hatte 1,3 Milliarden für die Lizenzen ausgegeben. Bis Ende 2012 will die Telekom insgesamt zehn Milliarden Euro in den Ausbau ihrer Netze (Mobilfunk und Festnetz) investieren.

Bis zum Jahresende 2010 werde die Telekom in rund 1000 Gebieten ohne DSL-Anbindung ihre Kunden über Mobilfunktechnik breitbandig mit dem Internet verbinden können. Dabei wird der Konzern neben der vierten Mobilfunkgeneration LTE auch 3G-Technik einsetzen (HSPA). Mit beiden Systemen werde die Geschwindigkeit von drei Mbit/s erreicht. "Die Telekom will beim Ausbau des LTE-Netzes eine führende Rolle spielen, sagte van Damme.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom wehrt sich gegen Rechnungs-Abzocke
Beitrag von: SiLæncer am 22 Februar, 2011, 16:27
Die Deutsche Telekom will nicht mehr länger im Auftrag des Telekommunikations-Dienstleisters Telomax tätig sein und hat eine einstweilige Verfügung gegen den bisherigen Partner erwirkt.

Dem ging bereits eine Weisung der Bundesnetzagentur voran, wonach weder Telomax noch die Telekom in dessen Auftrag Rechnungen für bestimmte Services stellen darf. Hintergrund dessen sind zahlreiche Beschwerden von Kunden, die Forderungen von Telomax auf ihrer Telefonrechnung nicht nachvollziehen konnten.

Wie die Telekom nun mitteilte, werde man den Abrechnungsvertrag über Fakturierung und Inkasso fristlos kündigen. Telekom-Kunden erhalten damit keine weiteren Forderungen dieses Unternehmens mehr auf ihrer Telefonrechnung.

Die Telekom sei vertraglich verpflichtet, Leistungen Dritter über ihre Telefonrechnungen abzurechnen. Basis dafür ist das Telekommunikationsgesetz. "Wir dulden aber keine Geschäftsmodelle, bei denen sich Kunden über unsere Rechnung betrogen fühlen", sagte Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom.

Der Konzern kann Leistungen Dritter nicht selbst prüfen, da dafür die gesetzliche Grundlage fehlt. Nachdem sich die Beschwerden aber häuften, schickte die Rechtsabteilung der Telekom schon im vergangenen Jahr eine Abmahnung an die Firma.

Nachdem einige Kunden inzwischen eidesstattlich versichert haben, keinen Vertrag mit Telomax eingegangen zu sein, konnte die Telekom eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragen und hat somit eine Grundlage, den Vertrag fristlos zu kündigen.

Das Verbot der Bundesnetzagentur bezog sich nach Angaben der Telekom lediglich auf bestimmte Artikelleistungsnummern. Telomax habe diese daraufhin einfach geändert und ließ die gleichen Leistungen weiterhin abrechnen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: LTE und HSPA: Telekom startet Call & Surf Comfort via Funk
Beitrag von: SiLæncer am 05 April, 2011, 12:46
Die Telekom startet unter dem Namen "Call & Surf Comfort via Funk" ein Angebot für Gebiete ohne DSL-Versorgung. Per LTE und HSPA sollen Internetanschlüsse mit 3 MBit/s im Downstream und 500 KBit/s im Upstream realisiert werden.

Call & Surf Comfort via Funk steht ab Dienstag in einigen Gebieten ohne DSL-Versorgung zur Verfügung. Realisiert wird das Angebot per Mobilfunk per LTE (Long Term Evolution) und HSPA (High Speed Paket Access).

Die Funkanschlüsse sollen bis zu 3 MBit/s im Downstream und 500 KBit/s im Upstream erreichen. Dazu benötigen die Kunden einen speziellen Router, den die Telekom für 4,95 Euro monatliche Miete zur Verfügung stellt - abhängig davon, mit welcher Technik das jeweilige Gebiet versorgt wird. Sowohl der Speedport HSPA als auch der Speedport LTE unterstützen WLAN.

Die Telekom stellt Kunden des Funkangebots eine zum Router gehörende SIM-Karte zur Verfügung, die nur ortsgebunden nutzbar ist. So will die Telekom verhindern, dass die Tarife für die mobile Internetnutzung verwendet werden. Denn dafür plant die Telekom andere Tarife.

Die Telekom verlangt für den Tarif Call & Surf Comfort via Funk monatlich 39,95 Euro. Er enthält eine Datenflatrate für die Internetnutzung sowie einen Festnetzanschluss mit Telefonflat für das deutsche Festnetz. Die Mindestlaufzeit für den Vertrag beträgt 24 Monate. Bei Buchung des neuen Angebots können bestehende Festnetznummern weiter genutzt werden.

Im Rahmen eines Einführungsangebots erhalten Kunden bei Buchung des Tarifs bis zum 30. Juni 2011 eine Gutschrift in Höhe von 30 Euro. Geschäftskunden können Call & Surf Comfort via Funk ebenfalls buchen. Sie zahlen monatlich 33,57 Euro netto.

Die Telekom will bis Ende 2011 mit Hilfe von LTE und HSPA einen schnellen Internetzugang in rund 1.500 Gebieten zur Verfügung stellen, wo keine DSL-Anschlüsse verfügbar sind. Interessierte können unter telekom.de/4g herausfinden, ob bei ihnen das Angebot zur Verfügung steht.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom startet Netzausbau für FTTH-Internet
Beitrag von: SiLæncer am 08 Juni, 2011, 19:14
Am heutigen Mittwoch hat die Telekom in Hannovers Südstadt den ersten Spatenstich für den Ausbau ihres neuen, bis in die Wohnung reichenden Glasfaserkabel-Netzes (Fibre to the Home, FTTH) gesetzt. Die über das FTTH-Netz angebotenen Internet-Zugänge erreichen laut Telekom derzeit bis zu 200 MBit/s in Empfangsrichtung. Die Preise und andere Konditionen ihre FTTH-Internetzugänge hatte das Unternehmen bereits in April veröffentlicht.

Im Unterschied zu VDSL benötigt FTTH nur eine Transporttechnik. Eine Einschränkung etwa durch Kupferleitungen vom Straßenrand bis in die Wohnung ist nicht gegeben: VDSL nutzt das Prinzip "Fiber to the curb" (FTTC) – die Glasfaserleitungen reichen bis zum "Straßenrand". Von dort liefert es die Daten per Kupferkabel in die Haushalte. Die Telekom setzt bei ihrem Glasfaserkabel-Netz auf ein Gigabit Passive Optical Network (GPON), mit dem sich Geschwindigkeiten von maximal 2,5 GBit/s in beiden Richtungen erreichen lassen.

Hannover gehört neben Braunschweig, Brühl, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt zu den ersten Städten und Gemeinden, in denen das Unternehmen ihr neues Netzwerk ausbaut. Bislang können allerdings nur drei, eher Innenstadt ferne Stadtteile (Südstadt, Bult und Linden) von dem Hochgeschwindigkeits-Internetzugang profitieren. Andere will das Unternehmen in den kommenden Jahren erschließen.

Das derzeitige Ausbaugebiet in Hannover umfasst etwa 45.000 Haushalte. Für den Ausbau des FTTH-Netze will die Telekom insgesamt 600 Kilometer Glasfaserkabel verlegen. Falls vorhanden, sollen die Kabel durch vorhandene Leerrohre laufen. Anderenfalls will man auch neue Trassen in Hannover bauen, erläutert Thomas Krieger, Leiter der Telekom-Technik Nordwest.

Haus- und Grundeigentümer können ihre Immobilien derzeit noch kostenlos an das FTTH-Netz der Telekom anschließen lassen, wenn sie mit dem Unternehmen bis zum 17. Juli 2011 einen Nutzungsvertrag für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetz (NVGG) abschließen. Laut Telekom wird der FTTH-Gebäudeanschluss nach diesem Termin mit "mehreren hundert Euro" zu Buche schlagen. Trotz solcher Rabatte liegen die bisher abgeschlossenen Nutzungsverträge mit Hauseigentümern im Stadtgebiet Hannover noch unter den Erwartungen des Unternehmens, merkt Krieger an. Krieger ist sich aber sicher, dass die gerade anlaufenden Ausbauarbeiten und Marketing-Maßnahmen wie ein gläsernes Wohnzimmer auf dem Georgsplatz in der Hannoveraner Innenstadt sowie persönliche Kundenberatungen das bald ändern werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Deutsche Telekom: Betrug bei Abrechnungen?
Beitrag von: SiLæncer am 24 Juli, 2011, 20:06
Über mehrere Jahre hinweg soll das Management der Deutschen Telekom Verbraucher, Kunden und Aufsichtsbehörden mit doppelten Abrechnungen betrogen haben. Es wird von einem Volumen in dreistelliger Millionenhöhe ausgegangen.

Entsprechende Informationen gehen aus einer Strafanzeige hervor, die bei der Staatsanwaltschaft in Bonn eingereicht wurde. Angeblich habe sich das Unternehmen aus Bonn umlagefähige Kosten für den Aufbau und die Pflege ihrer Kundendatenbanken mehrfach erstatten lassen. Dies behaupten jedenfalls die Erstatter der Anzeige.

Abgewälzt wurden die Gebühren für den so genannten Teilnehmeranschluss zunächst auf Millionen Telefonkunden. Darüber hinaus soll sich die Deutsche Telekom die Summen von Wettbewerbern bezahlen lassen, die für ihr Telefongeschäft auf Daten der Telekom angewiesen sind. Der Konzern aus Bonn streitet die Vorwürfe ab, schreibt der 'Spiegel' (http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,776122,00.html).

Die beiden Anzeigeerstatter Klaus Harisch und Peter Wünsch gehen davon aus, dass die Berechnungen nachweisbar fingiert seien. Als Beweis legte man interne Zahlen des Telekommunikationsdienstleisters bei. Diese Daten reichte das Unternehmen zur Überprüfung seiner Gebühren bei der Bundesnetzagentur ein.

In einer rechtlichen Auseinandersetzung befinden sich die beiden Gründer diverser Auskunftsdienste mit der Telekom nicht zum ersten Mal. Beide Parteien haben diesbezüglich bereits diverse Zivilverfahren bestritten. Die Deutsche Telekom wurde beispielsweise zur Rückzahlung von über 80 Millionen Euro verurteilt.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Zensur an den Hotspots der Deutschen Telekom
Beitrag von: SiLæncer am 26 September, 2011, 19:19
Die Deutsche Telekom stattet die an vielen öffentlichen Orten zur Verfügung stehenden Hot Spots mit einem Jugendschutzfilter aus. Das Online-Portal 'Netzwelt' konnte herausfinden, dass auch nicht unbedingt jugendgefährdende Inhalte blockiert werden.

Sollte eine Webseite eindeutig pornografische, rassistische oder gewaltverherrlichende Inhalte anbieten, so wird der Zugriff über die Hotspots der Deutschen Telekom, die beispielsweise in vielen Restaurants der Fastfood-Kette McDonalds vorzufinden sind, unterbunden. Beim Aufruf solcher Angebote bekommen die Nutzer dann eine Stopp-Seite zu sehen.

In der Praxis greift dieser Filter auch bei Webseiten, die nicht eindeutig als jugendgefährdend anzusehen sind. Dazu gehören unter anderem das Datingportal Gayromeo, HOTorNOT und das Internetangebot der NPD. Den angesprochenen Filter können aktuell weder Gäste noch Nutzer mit einem dauerhaften Hotspot-Zugang abschalten. Bislang hat der Konzern aus Bonn keine Stellungnahme zu dieser Angelegenheit veröffentlicht.

Die Deutsche Telekom betreibt über 12.000 Hotspots. In Deutschland hat das Unternehmen alleine 8000 Hotspots zur Verfügung gestellt. Dieses Angebot können interessierte Nutzer an vielen öffentlichen Orten in Anspruch nehmen. Der mobile Internetzugang ist zum Beispiel an Bahnhöfen, Hotels und wie bereits angesprochen vielen Filialen von McDonalds möglich.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Telekom muss auf VDSL-Drosselung hinweisen
Beitrag von: SiLæncer am 26 Oktober, 2011, 13:45
Die Telekom hat einen Prozess gegen die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verloren. Sie darf künftig nicht mehr vollmundig VDSL-Anschlüsse "ohne Zeit- und Volumenbeschränkung" anbieten, sondern muss deutlich auf eine erhebliche Einschränkung hinweisen. Ab einem monatlichen Transfervolumen von 100 Gigabyte wird die Bandbreite im Tarif "Call & Surf Comfort VDSL" auf 6 MBit/s im Down- und 0,5 MBit/s im Upstream gedrosselt. Diese Information versteckte die Telekom im Kleingedruckten.

Das Landgericht Bonn bewertete (http://www.vzbv.de/mediapics/telekom_lg_bonn_19_09_2011.pdf) (PDF-Datei) dieses Vorgehen nun als irreführende Werbung (Aktenzeichen 1 O 448/10 vom 19. September 2011). Der Verbraucher gehe davon aus, dass keine Drosselung erfolge, befand das Gericht. Solche Werbeaussagen seien kaufentscheidend. Ein Hinweis innerhalb der Leistungsbeschreibung reiche nicht aus, um die Irreführung zu beseitigen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle : www.heise.de
Titel: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: SiLæncer am 24 Dezember, 2011, 09:36
Ein Manager der Deutschen Telekom hat sich öffentlich zu Tests für eine DSL-Datenübertragungsrate von 100 MBit/s im Kupferkabel geäußert. Daraus könnte eine für den Netzbetreiber und den Kunden preiswerte Alternative zum teuren FTTH/FTTB-Ausbau werden.

Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland, hat sich in einem Artikel zu hohen Datenübertragungsraten im Kupferkabel geäußert. Unter der Überschrift "Appetit auf Geschwindigkeit" erklärte der Manager: "Deutschland ist hungrig nach Bandbreite. (...) Dabei spielt es letztlich keine Rolle, mit welcher Technik die Kunden hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erhalten. Entscheidend ist, dass sie schnelle Internetverbindungen bekommen - und das möglichst günstig. (...) Im Festnetz hat zudem das gute alte Kupferkabel längst nicht ausgedient: Wir testen derzeit Technologien, mit denen sich auch darüber Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s erreichen lassen."

Die von van Damme geführte Tochtergesellschaft ist für Privatkunden und kleine und mittlere Geschäftskunden in Deutschland zuständig. Das teure Glasfasernetz sei nicht der einzige Weg zum flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsnetz. "Der Hunger kann auf viele Arten gestillt werden", so van Damme.

Auf Nachfrage von Golem.de war van Damme nicht mehr für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Manager war bereits im Weihnachtsurlaub.

Konzernsprecher Frank Domagala schrieb Golem.de: "Das bezieht sich auf unser Glasfaserangebot." Doch van Damme hatte ausdrücklich vom "guten alten Kupferkabel" gesprochen. Mehrmalige Rückfragen am Mobiltelefon hat Domagala am 23. Dezember 2011 nicht mehr beantwortet.

Was könnte van Damme wirklich gemeint haben? Der DSL Phantom Mode erhöht die Leistung von kupferbasierten DSL-Netzwerken. Theoretische Bandbreiten von bis zu 825 MBit/s lassen sich so realisieren. Das ist jedoch nur mit Hardwareanpassungen beim Modem des Kunden, beim Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) oder beim Multi-Service Access Node (MSAN) im Netz des Betreibers möglich. Mit zwei Kupferdoppeladern lässt sich jeweils eine Bandbreite von rund 120 MBit/s realisieren, zusammen also 240 MBit/s. Eine dritte, virtuelle Leitung liefert noch einmal 120 MBits/s, in Summe also 360 MBit/s.

Private Telekommunikationsnutzer in älteren Häusern in Deutschland verfügen meist nur über eine Kupferdoppelader in Form eines zweiadrigen Kabels. Seit einigen Jahren jedoch werden geschirmte Rundkabel mit zwei Paaren Kupferdraht im Inhouse-Bereich als Teilnehmeranschlussleitung verwendet.

Quelle : www.golem.de
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: Jürgen am 24 Dezember, 2011, 23:42
Diese "einigen Jahre" sind in meiner eigenen unmittelbaren Erfahrung (zumindest in Hamburg und Bremen) deutlich mehr als dreißig.
Ehrlich gesagt, ich habe noch nie einen Teilnehmeranschluss mit nur einem Pärchen gesehen.
Allenfalls wurde ein vorhandenes zweites Pärchen irgendwann für einen zusätzlichen Anschluss umgenutzt, im Rahmen Doppelanschluss oder für bis dato unversorgte Nachbarn, um die Verlegung zusätzlicher Kabel vorläufig zu vermeiden.

Außerdem wurde ein zweites Pärchen innerhalb einer Wohnung regelmäßig für den Fall vorgehalten, dass man später auf Telefonsteckdosen umrüsten wollte.
Dafür war nämlich lange Zeit eine fest installierte Zusatzklingel verlangt, damit es auch dann klingelt, wenn der Nutzer den Apparat gerade ausgestöpselt hat, um damit das Zimmer zu wechseln.
Diese Zusatzklingel wurde üblicherweise zentral auf dem Flur installiert, also irgendwo zwischen der letzten Verteildose und der (ersten) Anschlussdose.
Das vollständige Deaktivieren des Telefonläutwerks war verboten, weil man seitens der Post befürchtete, dass eventuelle Anrufer so unnötig lange unbezahlt eine Leitung blockieren würden.
Aus demselben Grunde ließ sich bei amtlichen Geräten die Klingel zwar recht leise stellen, aber nie ganz aus.  
Und Telefonumschalter hatten keine Neutral-Stellung.

Die vierte Ader war für weitere Zwecke gedacht, z.B. die sogenannte Erd-Taste.

Um diese Zusatzfunktionen zu ermöglichen, hatten auch die beweglichen Kabel am "postalischen" Apparat stets vier Adern, auch wenn im privaten Bereich fast immer nur zwei davon verwendet wurden.
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: spoke1 am 25 Dezember, 2011, 11:53
Ich bau ja immer mit Reserven, hab daher Telefonkabel J-Y(ST)Y 6x2x0,6mm² verlegt. Weil "hör auf, dat langt" und "geiz ist geil" ja nun so garnicht meins sind. Daher liebe Telenimm: Feuer frei, ich biete mich unentgeldlich als Tester an  :rg
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: Micke am 25 Dezember, 2011, 12:42
"vdsl2" (very high speed digital subscriber line 2)...
Ist das nicht schon ein alter Hut?  :hmm

Info: http://en.wikipedia.org/wiki/Very_high_speed_digital_subscriber_line_2 (http://en.wikipedia.org/wiki/Very_high_speed_digital_subscriber_line_2)
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: Harald.L am 25 Dezember, 2011, 17:26
Diese "einigen Jahre" sind in meiner eigenen unmittelbaren Erfahrung (zumindest in Hamburg und Bremen) deutlich mehr als dreißig.

Mindestens zwei Adernpaare ja klar, kenne ich auch nicht anders. Aber geschirmt wie oben geschrieben hab ich persönlich bis heute noch keine einzige Telefonleitung gesehen, egal ob alt oder ganz neu. Außer natürlich da wo in Firmen gleich alles einheitlich mit Cat5e/Cat6 oder besser verlegt wird so daß man jede Leitung durch Patchen alternativ für LAN oder Telefon verwenden kann. Aber das war hier vermutlich nicht gemeint sondern "normale" Telefonverkabelung. Und da wäre mir Schirmung neu.
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: Jürgen am 26 Dezember, 2011, 03:37
Zement ma büdde...

Teilnehmeranschlüsse werden im Haus auch schon lange üblicherweise geschirmt verlegt, meist mit Folienschirm und blankem Beilaufdraht.
Die nachgewiesen älteste Installation, bei der ich das festgestellt habe, stammt so aus den 60ern.
Ungeschirmt ist bei fest verlegten Kabeln schon lange eher die Ausnahme (aber regional können sich die Gebräuche vielleicht unterscheiden).
Es sei denn, jemand hat schlaumeierisch statt Telefonkabel Klingeldraht verlegt, wie die Profi-Pfuscher um 1998 im Eigenheim meines Bruders (ich selbst hatte damals keine Zeit).
Der Klingeldraht hat dann auch keine definierte Impedanz, was bald darauf bei der analogen Modem-Verbindung zu stark verschlechterten Connects führte.
Mein Bruder kam im Wohnzimmer nur auf etwa 10 kbit, aber direkt an der postalischen ersten Dose im Haushaltungsraum auf gut 42 kbit.
Als er das schließlich bemerkte, war's zu spät, Kabel im Putz und nicht im Rohr, Haus nicht unterkellert und Wände und Boden im Flur gefliest.
Seine Regierung war da gnadenlos...
Daher gehörte er bald zu den allerersten WLAN-Anwendern.

Allerdings wird der Schirm bei Telefonkabeln meist nicht angeschlossen.
Und paarweise Schirmung findet nicht statt, nur gesamt.
Aber insbesondere bei Analogtelefonie und stark gestörter Umgebung kann sich der (i.d.R. einseitige) Anschluss des Schirms an Erde  / Potentialausgleich durchaus lohnen.

Ungeschirmt sind dagegen alle beweglichen Geräteanschußkabel, und heutige Steckverbinder (TAE oder RJ) wie auch alte semi-feste Verbinder enthalten noch nicht einmal einen Kontakt für einen Schirm.
Für Netzwerkkabel wurde daher eines Tages eine Schirmung an der Außenseite des Steckers eingeführt, was bedingte elektrische Kompatibilität ermöglicht.
Und ziemlich neu ist die Schirmung pro Pärchen.


Wg. VDSL2, da wird für die Verbindung zwischen Outdoor-DSLAM und Modem meines wissens nach wie vor nur ein Pärchen verwendet.
Immer wieder gearbeitet wird nur an Verbesserung der Modulation, einschließlich dynamischer Anpassung, Übersprechminderung, Reflektionsminderung usw.
Je nach System und Ausbauweise gibt es eben unterschiedliche Optimierungen, betreffend das Produkt aus Datenrate und Länge, oder auch den Anteil möglicher xDSL-Verbindungen im vorhandenen Vielfach-Kabel.
Die Verwendung mehrerer Pärchen würde die Modem-Hardware verteuern und zudem bei Kombination mit Analog- oder ISDN-Telefonie für weitere Fehlermöglichkeiten sorgen.

Hinzu kommt noch, dass in der Hausverteilung noch nie Wert auf exakt gleiche Länge aller Pärchen gelegt wurde.
Im Gegenteil, in der Vergangenheit wurde oft gnadenlos mit Klingeldraht oder losen Pärchen herumgepatcht, und nicht selten sogar mit Einzeladern zufälliger Länge.
Das ist leider auch bei mir im Technik-Keller der Fall, zu dem ich selbst keinen Zugang habe.
Habe das nur zufällig beim Einzug in '96 mitgekriegt, als nicht nur mein Teilnehmeranschluss zunächst nicht funktionierte.
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: Harald.L am 26 Dezember, 2011, 10:11
Teilnehmeranschlüsse werden im Haus auch schon lange üblicherweise geschirmt verlegt, meist mit Folienschirm und blankem Beilaufdraht.
Die nachgewiesen älteste Installation, bei der ich das festgestellt habe, stammt so aus den 60ern.
Ungeschirmt ist bei fest verlegten Kabeln schon lange eher die Ausnahme (aber regional können sich die Gebräuche vielleicht unterscheiden).

Anscheinend. Hier in Bayern habe ich bisher nur ungeschirmte Telefonkabel angetroffen. Meist mit zwei oder vier Adernpaaren drin. Von der Telekom jeweils alle Adern gleichfarbig rot ummantelt und paarweise verdrillt und mit schwarzen "Morse-Strichcodes" markiert. Von Siemens für Telefonanlagen verlegte Leitungen die Paare mit jeweils einer verschiedenfarbigen Ummantelung und einem weißen Draht verdrillt. Ein blanker Zugdraht häufig drin aber weder Folien- noch Geflechtschirmung. Also nicht besser als Klingeldraht. Kann aber auch sein daß ich in den (zugegeben wenigen) Fällen wo ich ausnahmsweise mit Telefonleitungen zu tun hatte immer mit den schlimmsten Fällen zu tun hatte.
Titel: Re: Deutsche Telekom testet 100 MBit/s per Kupferkabel
Beitrag von: Jürgen am 26 Dezember, 2011, 22:36
... Also nicht besser als Klingeldraht.
Doch.
Der genormte Verdrillungsgrad, die Anordnung der Pärchen in den Lagen und die sich aus Geometrie und Isolation ergebende Impedanz machen gegenüber Klingeldraht wirklich gewaltige Unterschiede aus, auch ohne Schirm.

Das musste ja beispielsweise mein Bruder bitter erfahren.

Eigentlich hatte ich ihm dringend angeraten, überall das damals aufkommende Cat.5 Kabel sternförmig zu verlegen.
Aber dann musste ich plötzlich auswärts arbeiten, und so stand niemand "mit der Schrotflinte" neben den Schandwerkern...
Gleichzeitig haben die dann statt sternförmig Satkabel nur ollen 400 MHz BK-Schrott einmal rundum gelegt.
Minderung oder Nachbesserung wurde leider auch nicht verlangt, weil man mit reichlichen noch größeren Baumängeln genug zu kämpfen hatte...


Ich habe gerade eben noch einmal in meine Kabelkiste geschaut, und auch da sind fast alle Reste von starren Telefonkabeln foliengeschirmt.
Die stammen aus diversen Jahrzehnten und Herstellern, haben zwei bis ein Dutzend Pärchen.
Nur eines ist ungeschirmt, ausgerechnet ein Bundespost-Original (mit den roten Adern mit Streifen-Kodierung), aber das erinnere ich, vor ca. 25 Jahren in Süddeutschland in einem Schausteller-Betrieb aus der 100 Volt Beschallung ausgebaut zu haben  ::)

Beim Einkauf entsprechender Kabel habe ich hier schon immer auf Schirmung geachtet, weil auch ich die schon ewig für diverse Zwecke einsetze, nicht nur für's Telefon.
Und dabei ist mir ungeschirmte Ware noch nie untergekommen.
Mag sein, dass es bei den Elektro-Distributoren billige(re) Massenware ohne Schirm gibt, aber da komme ich nicht ohne fremde Hilfe rein.
Obwohl ich mir kaum vorstellen kann, welchen großartigen Unterschied es machen soll, statt einer Alu- / bedampften Folie eine klare Plastikfolie einzusetzen.
Ist bestimmt auch nicht teurer als ein unnützer Satz farbiger Fäden...

Na gut, ich bin kein Strippenzieher oder Drehwähler-Jongleur, sondern nur ein ordinärer Fernsehmechaniker.
Aber man ist als solcher ja flexibel, bis ca. 30000 Volt am lebenden Objekt  ;ah
Titel: Telekom drosselt Glasfaseranschlüsse
Beitrag von: SiLæncer am 20 März, 2012, 18:00
Mit den neuen Glasfaseranschlüssen der Telekom soll im Herbst in einigen ausgewählten Gemeinden und Stadtvierteln eine neue Breitbandära beginnen. Mit bis zu 100 MBit/s im Upstream und bis zu 200 MBit/s im Downstream wird die Nutzung von Cloud- oder Backup-Diensten wesentlich effizienter als bisher. Bei der Nutzung des Anschlusses müssen Kunden der Telekom allerdings Zurückhaltung üben. In der Leistungsbeschreibung (PDF-Datei) sieht die Telekom massive Bandbreiten-Einschränkungen vor, wenn monatliche Volumenlimits überschritten werden.

Die Glasfaser-Anschlüsse von Call&Surf-Kunden werden ab 300 (Fiber 100) beziehungsweise 400 GByte (Fiber 200) Transfervolumen im Rechnungsmonat bis zu dessen Ablauf auf 384 kBit/s im Up- und Downstream gedrosselt, also auf deutlich weniger als ein Prozent der eigentlich gebuchten Bandbreite, noch knapp ausreichend für VoIP-Telefonie. Nicht ganz so krass fällt die Drosselung bei Entertain aus. Die Endbandbreite von 3 MBit/s reicht dort immerhin noch für das Streamen von komprimierten SD-Videos aus dem Internet.

300 Gigabyte Volumen lassen sich schon erreichen, wenn der Rechner beispielsweise automatisch nächtlich ein Backup mit 10 Gigabyte fährt. Über einen Anschluss mit 100 MBit/s im Upstream dauert das gerade einmal 15 Minuten. Nach siebeneinhalb Stunden Volllast im Upstream oder dreieinviertel im Downstream setzt beim Produkt Fiber 100 die Drosselung ein, mit dem 200-MBit/s-Anschluss geht das noch schneller.

Transfervolumina im mittleren dreistelligen Bereich sind schon an normalen ADSL2+- oder VDSL-Anschlüssen nicht außergewöhnlich, wenn im Haushalt Jugendliche oder junge Erwachsene leben. Sie konsumieren häufig Videos aus Diensten wie YouTube oder aus den Mediatheken der Sendeanstalten, vorzugsweise in maximaler Auflösung, anstatt das Fernsehen zu nutzen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Telekom drosselt Glasfaseranschlüsse
Beitrag von: Jürgen am 21 März, 2012, 01:42
Da zwingt sich natürlich sofort eine Frage auf:

Zählt der Entertain Traffic bei der Volumenbegrenzung auch mit?
Dann wäre Ärger wohl vorprogrammiert.
In einem Haushalt ohne Sat und Kabel, aber mit mehreren Intensiv-Zuschauern, könnte allein dieser Verkehr die Limits durchaus erreichen.
Man denke da an Familien, in denen die Glotze(n) fast rund um die Uhr läuft / laufen, quasi zur Hintergrundbeschallung.
Nachmittags-Proletenshows, Dschungel und Teleshopping rund um die Uhr und möglichst in HD, wer will das nicht...

Denen wäre die Problematik kaum beizupulen, aber sobald nach drei Wochen das Internet nur noch tröpfelt und kein HD-Fussie mehr geht, dürfte der Kragen des nächsterreichbaren Magenta-Laden-Mitarbeiters ernstlich gefährdet sein...

Jürgen
Titel: Re: Re: Telekom drosselt Glasfaseranschlüsse
Beitrag von: Micke am 21 März, 2012, 09:45
In Schweden wird neuerdings im mobilen Netz auch fix gedrosselt. Monatliche Verbrauchsgrenzen von 30 GB bis 100 GB ( Providerabhängig) sind nun, auch für ältere Abo`s eingeführt, worden.
Im Augenblick laufen schon Gerichtsverhandlungen, denn einerseits wurden Verträge mit "freiem Surf" abgeschlossen und andererseits werden nun, kleingedruckt unter dem Namen "fair usage policy", Verbrauchsgrenzen eingeführt.

Durch das Überangebot / Verkauf von Handy´s, Surfplatten usw kommt es natürlich(?) früher oder später zu einer Überbelastung des mobilen Netzes und die in der Reklame angepriesenen Geschwindigkeiten können dann nicht mehr geliefert werden. Die Anbieter haben sich zwar mit "Geschwindigkeit bis zu bla bla" abgesichert, aber auch hier wird schon verklagt weil bei vielen diese enorm gesunken ist.
Der Ausbau / Kapazitet der Sendemasten kommt momentan scheinbar des Verkaufes (besonders 4G-LTE-Abo´S) nicht hinterher.
(http://i.imgur.com/VAs0E.png)
Drossellungen im Fibernetz sind hier noch nicht aktuell...dann gäbe es hier wohl eine Revolution!  
Titel: Telekom treibt Glasfaserausbau voran
Beitrag von: SiLæncer am 26 März, 2012, 16:31
Die Deutsche Telekom will jährlich 150.000 bis 200.000 Haushalte ans Glasfasernetz anschließen. Im vergangenen Jahr waren es 168.000 Haushalte. Die Größenordnung will Telekom-Chef Réne Obermann auch im laufenden Jahr erreichen. Jährlich wolle sein Unternehmen drei Milliarden Euro in den Ausbau der Telekommunikations-Infrastruktur stecken, sagte Obermann am Montag in Bochum. Dort gab er den Startschuss für eine Kooperation mit der Wohnungsgesellschaft Deutsche Annington. In den kommenden Jahren sollen 171.000 Haushalte der Annington an 600 Standorten an das Netz angedockt werden. Die ersten 42.000 Wohnungen kommen bis 2013 in Nordrhein-Westfalen ans Netz.

Im Internet stehen mit der Glasfasertechnik Download-Geschwindigkeiten von 200 MBit/s sowie Videostreaming in HD und 3D zur Verfügung. Dazu kommen Free-TV und Pay-TV. Damit soll das neue Netz viermal schneller als VDSL und zwölfmal schneller als DSL sein.

Kern der Arbeiten ist der direkte Anschluss der Haushalte mit der Glasfaser. Bislang besteht der sogenannte letzte Kilometer vom Verteiler bis zum Haushalt aus Kupferkabeln. Diese sollen ersetzt werden. Pro Haushalt rechnet Obermann mit Durchschnittskosten von 1000 bis 1500 Euro. Um die Kosten möglichst gering zu halten, will die Telekom Kooperationen mit anderen Anbietern suchen. Damit sind Stadtwerke gemeint oder andere Netzbetreiber wie Netcologne in Köln.

Annington-Chef Wijnand Donkers verspricht seinen Kunden sinkende Preise für die TV-Grundversorgung. Während beim Kabelanbieter rund 15 Euro monatlich fällig werden, sollen es künftig etwa 10 Euro für das TV von der Telekom werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Deutsche Telekom: Neue Datenflatrates mit integrierter LTE-Nutzung
Beitrag von: ritschibie am 03 April, 2012, 11:51
(http://www.golem.de/1109/sp_86275-20519-i.jpg)
Neue mobile Datentarife mit LTE-Unterstützung
(Bild: Deutsche Telekom)
Die Deutsche Telekom hat neue mobile Datenflatrates vorgestellt. Diese können auch für die LTE-Nutzung verwendet werden, ohne dass dafür mehr bezahlt werden muss.

Vier neue mobile Datentarife bietet die Deutsche Telekom ab sofort an. Sie unterscheiden sich in der maximal zur Verfügung gestellten Bandbreite. Die Nutzung des LTE-Netzes muss nicht extra bezahlt werden, allerdings gibt es die LTE-Bandbreiten nur im teuersten Tarif. Wie auch bisher werden die Datenflatrates auf GPRS-Bandbreite gedrosselt, sobald das monatliche Inklusivvolumen aufgebraucht ist.

Mobile Data S heißt die kleinste mobile Datenflatrate bei der Deutschen Telekom. Für monatlich 19,95 Euro gibt es ein ungedrosseltes Datenvolumen von 1 GByte, die maximale Bandbreite in diesem Tarif liegt bei 3,6 MBit/s für den Download von Daten. Im Tarif Mobile Data M gibt es 3 GByte Datenvolumen ohne Drosselung und eine Bandbreite von bis zu 21,6 MBit/s. Dafür fallen dann monatlich 29,95 Euro an. Ab dem M-Tarif können Kunden kostenlos die mehr als 11.000 WLAN-Hotspots der Deutschen Telekom nutzen.


LTE-Bandbreite nur für den teuersten Datentarif

Die maximale HSDPA-Bandbreite von 42,2 MBit/s gibt es im Tarif Mobile Data L. Für 49,95 Euro jeden Monat gibt es ein Datenvolumen von 10 GByte mit Drosselungsoption und die Nutzung von VoIP-Diensten ist in diesem Tarif gestattet. Nur der Tarif Mobile Data XL für monatlich 69,95 Euro liefert LTE-Bandbreite. Hier steht eine maximale Bandbreite von 100 MBit/s zur Verfügung und VoiP-Dienste dürfen verwendet werden. Das monatliche Datenvolumen beträgt 30 GByte, bevor die GPRS-Drosselung einsetzt.

Alle neuen Datentarife gibt es ab sofort bei Abschluss eines Zweijahresvertrages und die Anschlussgebühr beträgt jeweils 29,95 Euro. Für alle vier Tarife kann mit der Speedon-Option die Drosselung der Bandbreite ausgesetzt werden. Gegen Gebühr erhält der Kunde dann also nochmals das monatliche Volumen des Tarifs, bevor die Bandbreite auf GPRS-Geschwindigkeit reduziert wird.

Quelle: www.golem.de
Titel: Re: Deutsche Telekom: Neue Datenflatrates mit integrierter LTE-Nutzung
Beitrag von: Micke am 03 April, 2012, 12:31
Ist doch Mist!

Mit solchen Geschwindigkeiten werden die knappen Datenvolumen doch ruckizucki sofort erreichti

(http://www.lte-mobil.de/img/Telekom-speedon-buchen.png)...Abzockerei!  :O
Titel: Re: Deutsche Telekom: Neue Datenflatrates mit integrierter LTE-Nutzung
Beitrag von: spoke1 am 03 April, 2012, 20:59
So erzieht man sich seine Junkies  ;D

Musst Du dich wohl mit deinen illegalen Filmen ein wenig bremsen  ;wusch

Wobei, so knapp finde ich das garnicht. Für meinen Teil wüsste ich garnicht was ich da alles runterladen sollte, geschweige wann  ???
Titel: Re: Deutsche Telekom: Neue Datenflatrates mit integrierter LTE-Nutzung
Beitrag von: SiLæncer am 03 April, 2012, 21:14
20GB ist doch nix ;D ...sowas zieh ich hier im Schnitt in ner guten Woche durch die Leitung ;)
Titel: Re: Deutsche Telekom: Neue Datenflatrates mit integrierter LTE-Nutzung
Beitrag von: Jürgen am 04 April, 2012, 01:11
Habe hier gerade meine Protokolle überflogen, bis zurück zum Anfang 2008.
Die Gesamtvolumina bewegen sich dabei stets zwischen ca. 5 und 12 GB im Monat, ohne irgendeine erkennbare Tendenz.

Filme oder IP-TV sind allerdings fast nie dabei, auch nur sehr wenige Youtube-Clips.
Dann schon eher ab und an mal ein Linux-Iso.

Mit 1 (oder etwas später 2) GB Freivolumen bin ich zu Beginn meiner DSL-Zeit (Ende 2004) durchaus gut ausgekommen.
Dass es heute fünf- bis zehnmal soviel ist, liegt sicher auch nicht am Grundverbrauch von VoIP, sondern vermutlich hauptsächlich an immer komplexeren Webseiten, mit größeren Bildern usw., und sehr deutlich gestiegenem Update-Aufkommen für Betriebssystem und Programme.
Meine Online-Zeiten bzw. Surf-Gewohnheiten haben sich nämlich seit damals nicht annähernd so sehr verändert.

Jürgen
Titel: Giganetz: Telekom streicht Städte von der Glasfaser-Ausbauliste
Beitrag von: ritschibie am 07 Mai, 2012, 12:22
(http://www.golem.de/1205/sp_91591-35129-i.jpg)
Doch kein Giganetz? (Bild: Deutsche
Telekom/Screenshot: Golem.de)
Es gibt viel zu wenig Kunden für Fibre-To-The-Home. Darum wird es kein Telekom-Glasfasernetz in zwei deutschen Städten geben.

Die Deutsche Telekom hat zwei Städte aus den Planungen für den FTTH-Ausbau herausgenommen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, fanden sich in Erlangen und Münster nicht genügend Interessenten. In Kempten musste die Frist zum Erreichen von 2.500 Vorverträgen verlängert werden. Zehn Prozent der Haushalte eines Ausbaugebiets müssten einen Vorvertrag abschließen, erst dann beginnt die Telekom mit dem Netzausbau, hat die Wirtschaftswoche erfahren.

In Erlangen baut M-Net sein Netz bereits mit Fibre-To-The-Building (FTTB) und Fibre-To-The-Home (FTTH) aus. M-Net setzt den Internetzugang auf Basis der FTTB-Netzarchitektur mit Übertragungsraten von maximal 100 MBit/s um. Die Glasfaser reicht bei dieser Anschlusstechnik nur bis in das Gebäude. Von dort aus wird das Signal dann über die vorhandene Hausverkabelung weitergeleitet. FTTH mit höheren Datenraten erhielten zugleich circa 100 Haushalte im Erlanger Neubaugebiet Westside.

In Münster bietet der TV-Kabelnetzbetreiber Unitymedia 150 MBit/s. In Amberg, Aschaffenburg, Freising, Friedrichsdorf, Gummersbach und Kiel habe die Telekom zehn Prozent der Haushalte gewonnen. In Ausbaugebieten wie Hennigsdorf bietet die Telekom bis zu 200 MBit/s. Im Upload sollen 100 MBit/s möglich sein.

Das Telekom-Produkt Entertain Premium Fiber 100 IP kostet ermäßigt 59,95 Euro im Monat. Der reduzierte Preis für Entertain Comfort Fiber 100 IP beträgt 54,95 Euro und für Call & Surf Comfort Fiber 100 IP 44,95 Euro. Mit 200 MBit/s kosten die drei Pakete jeweils 5 Euro mehr im Monat.

Ende 2011 waren eine Million Haushalte mit FTTH versorgt. Das geht aus einer Studie von Idate hervor, die das FTTH Council Europe im Januar 2012 vorgelegt hat. Nur 166.000 Kunden hatten einen FTTH- oder FTTB-Zugang, dies waren 0,4 Prozent aller Haushalte. Nur einer von sechs angeschlossenen Haushalten entschließe sich zu einem Vertragsabschluss beim Betreiber. Die Gründe für das geringe Interesse seien laut FTTH Council Europe lange Vertragsbindungen von bis zu 24 Monaten und fehlende oder schlechte Vermarktung der Zugangsangebote.

Quelle: www.golem.de
Titel: Re: Giganetz: Telekom streicht Städte von der Glasfaser-Ausbauliste
Beitrag von: Jürgen am 08 Mai, 2012, 01:29
"Giganetz"???

Maximaler Upload und Download zusammengerechnet, käme man auf theoretisch brutto 0,3 Gigabit pro Sekunde.

Mit meinem Fahrrad habe ich auch schon bis zu 0,1 Mach erreicht.
Aber immer nur in einer Richtung zur Zeit, glücklicherweise...

Jürgen
Titel: Urteile: Telekom verschickt Auftragsbestätigungen ohne Auftrag
Beitrag von: SiLæncer am 11 Juni, 2012, 13:12
Die Telekom geht bei der Neukundengewinnung seltsame Wege. Wer sich nach seiner Rechnung erkundigt, bekommt eine Auftragsbestätigung für Entertainment Comfort. Dagegen hat die Verbraucherzentrale jetzt erfolgreich geklagt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat erfolgreich gegen die Praxis der Deutschen Telekom geklagt, ungewollte Auftragsbestätigungen oder Begrüßungsschreiben zu verschicken. Die Verbraucherschutzorganisation berichtet am 11. Juni 2012 über zwei Urteile. Der VZBV forderte Konzernchef René Obermann auf, "dafür zu sorgen, dass Derartiges in seinem Unternehmen künftig unterbleibt."

Ein Telekom-Kunde, der Fragen zu seiner Rechnung hatte, wurde bei einem Anruf bei einem Telekom-Shop zu seinen Vorlieben bei Musik, Fußball und Film befragt. Etwa zwei Wochen später erhielt er einen Brief mit einer "Auftragsbestätigung zu Ihrem Auftrag" zu dem Tarifpaket "Entertainment Comfort". "Doch einen solchen Auftrag hatte der Kunde nie erteilt", so die Verbraucherzentrale.

Das Oberlandesgericht Köln bestätigte (6 U 199/11) ein Urteil des Landgerichts Bonn vom September 2011, das darin eine unzumutbare Belästigung sah. Es handele sich um eine bewusste Pflichtverletzung, was wettbewerbswidrig sei. Die Revision wurde nicht zugelassen.

Die Telekom Deutschland, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, ließ von einem Callcenter Haushalte anrufen, um Neukunden zu gewinnen. Auch wenn die Angerufenen das Angebot ablehnten und ausdrücklich keinen Auftrag erteilten, erhielten sie ein Begrüßungsschreiben mit der Betreffzeile "Ihr Wechsel zur Telekom". Das Landgericht Bonn wertete dies als irreführend und belästigend, besonders, weil es sich nicht um bestehende Kunden der Telekom handelte. Ob die Anrufe mit oder ohne Einwilligung der Haushalte erfolgten, sei in dem Fall unerheblich. Das Urteil des Landgerichts Bonn (11 O 7/12) ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom versorgt nun 50 Großstädte mit LTE
Beitrag von: SiLæncer am 04 Juli, 2012, 05:45
Beim Ausbau des Mobilfunks der vierten Generation (4G) hat die Deutsche Telekom hierzulande zumindest vorläufig einen Vorsprung vor der Konkurrenz. Das Unternehmen bietet den schnellen Mobilfunkdienst LTE in nunmehr 50 Großstädten oder Ballungsräumen an. Unter optimalen Bedingungen sind pro Zelle bis zu 100 MBit/s zu erreichen. Bis Jahresende soll die Versorgung auf bis zu einhundert Städte ausgedehnt werden.

Neu hinzugekommen sind zuletzt Berlin, Bremen, Bochum und Stuttgart. Ansonsten umfasst die Liste neben Hamburg als zweitgrößter Stadt in Deutschland weitere regionale Zentren wie Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main oder München. Auch kleinere Orte wie Neumünster in Schleswig-Holstein oder Velbert (NRW) sind schon dabei.

Die nötige Hardware zum Surfen bietet die Telekom weiterhin in Gestalt des "Speedstick LTE" an, welcher in Verbindung mit den Datentarifen Mobile Data einmalig 5 Euro kostet. Allerdings erlaubt derzeit nur die teuerste Variante namens Mobile Data XL eco das Surfen mit bis zu 100 MBit/s. Die Option kostet 70 Euro im Monat und bringt eine zweijährige Vertragsbindung mit sich. Das Highspeed-Surfen ist auf ein Datenvolumen von 30 GByte pro Monat begrenzt, danach wird die Bandbreite bis ultimo auf kümmerliche 64 kBit/s gedrosselt.

Für die Abdeckung in dicht besiedelten Gebieten setzt das Unternehmen wie üblich 1800-MHz-Frequenzen ein. Im ländlichen Raum bleibt es bei 800-MHz-Frequenzen, weil diese größere Zellradien erlauben. Das Angebot in der DSL-Diaspora bleibt aber auf 50 MBit/s beschränkt, denn die Gesamtbreite der Frequenzblöcke, die vor zwei Jahren versteigert worden sind, reicht für höhere Übertragungsraten nicht aus, erläuterte ein Telekom-Sprecher gegenüber heise online.

Neben der Telekom haben noch Vodafone und O2 ihre LTE-Dienste schon gestartet, doch bieten sowohl die Düsseldorfer als auch die Münchner Telefonica-Tochter derzeit maximal 50 MBit/s an. E-Plus war beim 800-MHz-Spektrum leer ausgegangen und belässt es bislang bei LTE-Probeläufen im 2600-MHz-Band.

Quelle : www.heise.de
Titel: Erste Kunden der Deutschen Telekom am Glasfasernetz
Beitrag von: SiLæncer am 13 August, 2012, 16:39
In zwölf deutschen Städten bringt die Deutsche Telekom in diesen Tagen die ersten Kunden ans neue Glasfasernetz. Die neue Dateninfrastruktur soll Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s ermöglichen.

Die Deutsche Telekom schließt in diesen Tagen in zwölf deutschen Städten die ersten Kunden an ihr superschnelles Glasfasernetz an. Beim Herunterladen von Daten aus dem Internet könnten Geschwindigkeiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde erreicht werden, teilte das Unternehmen am Montag in Bonn mit. Die Glasfaser führt direkt bis in die Wohnung des Kunden. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen Anfang August hatte Konzernchef René Obermann betont, dass sich das Unternehmen beim Glasfaserausbau zunächst auf mittelgroße Städte in Deutschland konzentrieren wolle. Glasfaser gilt derzeit als das physikalisch schnellste Übertragungsmedium der Welt.

In Deutschland haben einige Stadtnetzbetreiber, darunter der Kölner Betreiber Netcologne, EWE Tel aus Oldenburg und die Münchener M-Net, bereits vor dem Start der Telekom den Ausbau von Glasfasernetzen vorangetrieben. Netcologne vereinbarte unlängst eine Partnerschaft mit der Telekom über die gegenseitige Nutzung von Glasfaserkapazitäten. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Beratungsunternehmens Seim & Partner rund 600 Millionen Euro in die Netze investiert.

"Der Glasfaser gehört im Netz die Zukunft", erklärte Telekom-Deutschland-Chef Niek van Damme. Die Telekom erweitere mit der Glasfaser ihre Angebote an schnellen Internet-Anschlüssen um eine weitere zukunftsweisende Technologie. Schnelle Internet-Anschlüsse bieten die Bonner auch über DSL- und VDSL-Netze sowie über die neue Funktechnik LTE, die dem mobilen Internet Beine machen soll.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: Deutsche Telekom Software-Update ist schuld an Whatsapp-Ausfall
Beitrag von: ritschibie am 06 September, 2012, 10:32
(http://www.golem.de/1201/sp_89089-28379-i.png)
Whatsapp im App Store (Bild: Whatsapp)
Ein Software-Update bei der Deutschen Telekom hat Parameter verändert, was die Nutzung von Whatsapp nicht mehr zulässt. Wann das Problem behoben sein wird, ist unklar.

Die Deutsche Telekom hat Berichte dementiert, nach denen Whatsapp, die plattformübergreifende Instant-Messaging-App für Smartphones, blockiert würde. Telekom-Sprecher Dirk Wende erklärte Golem.de: "Die Telekom verbietet die Nutzung von Whatsapp nicht. Wir haben ein Update eingespielt, dabei haben sich Parameter verändert, die Einfluss auf die Nutzung haben."

Ein Forenbeitrag wurde im Internet verbreitet: "Ich hatte gerade ein Gespräch mit der T-Mobile-Hotline und mir wurde mitgeteilt, dass für alle, die die Datenflat haben, die Messenger-Ports geschlossen werden. Nach Aussage der Hotline liegt der Grund hierfür doch klar auf der Hand, die Flat sei ja nur zum Surfen da und nicht, um sich mitzuteilen, und dass es bis jetzt nur wegen einer Lücke im System funktioniert hat, die man nun geschlossen hat. Mein Fazit: Falls die Telekom dies in den nächsten Tagen nicht rückgängig macht, ist ein Provider-Wechsel angesagt."

In der offiziellen Telekom-Feedback-Community findet sich folgender Beitrag: "Ihr habt lange auf eine Rückmeldung von uns zu den Nutzungsproblemen bei Whatsapp gewartet. Jetzt haben wir die Erklärung für euch, warum Instant-Messaging-Dienste, wie zum Beispiel Whatsapp, Skype und Google Talk, zum Teil seit gestern nicht mehr funktionieren. Die Optionen Web'n'Walk Handyflat und Web'n'Walk-Handy-Dayflat sind nicht für die Nutzung von Instant-Messaging-Diensten, wie zum Beispiel Whatsapp, optimiert. Durch eine Softwareaktualisierung kommt es daher derzeit zu Beeinträchtigungen eben dieser Dienste." Wenn es in anderen als den genannten Tarifen zu Problemen mit der Instant-Messaging-Nutzung komme, habe es andere Ursachen, so das Unternehmen.

Der Konzern arbeite daran, die Nutzung der Instant-Messaging-Dienste wieder allen Kunden zu ermöglichen. Ein Termin für die Behebung könne noch nicht genannt werden.

Quelle: www.golem.de
Titel: Deutsche Telekom: WLAN-Hotspot kostet nun 5 Euro pro Tag
Beitrag von: SiLæncer am 07 Februar, 2013, 14:20
Die Deutsche Telekom hat den kleinsten Tarif für die WLAN-Nutzung verändert. Bisher kostete die Nutzung des WLAN-Hotspots für eine Stunde 4,95 Euro. Nun können die Telekom-Hotspots für den gleichen Preis 24 Stunden verwendet werden.

Die Nutzung der WLAN-Hotspots der Deutschen Telekom kostet neuerdings für einen ganzen Tag 4,95 Euro. Bisher war das der Preis für die Nutzungsdauer von lediglich einer Stunde. Der "Hotspot Pass 24 Stunden" kann von allen Interessenten gebucht werden. Ein Telekom-Vertrag ist dafür nicht erforderlich. Die Buchung gilt dann über volle 24 Stunden ab der Buchung für alle in Deutschland befindlichen Telekom-Hotspots. Wer also den Tarif am Nachmittag bucht, kann die Telekom-Hotspots bis zum Nachmittag des Folgetages nutzen.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/deutsche-telekom-wlan-hotspot-kostet-nun-5-euro-pro-tag-1302-97438.html)

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom plant 2,5 Millionen WLAN-Hotspots bis 2016
Beitrag von: SiLæncer am 04 März, 2013, 13:20
Die Deutsche Telekom will WLAN künftig stärker nutzen und ihr Netz von derzeit 12.000 auf 2,5 Millionen Hotspots im Jahr 2016 ausbauen. Dazu kooperiert sie laut Mitteilung mit dem WLAN-Betreiber Fon, der international nach eigenen Angaben rund 8 Millionen WLAN-Spots betreibt, in Deutschland bislang aber nur einige tausend Nutzer hat. Die Telekom will das Produkt unter dem Namen WLAN to go vertreiben. Ab Juni 2013 soll der DSL-Router W724V den Festnetzanschluss des Kunden zum Access Point machen. Da die Telekom jährlich rund 2 Millionen DSL-Router austauscht, soll die Zahl der Hotspots rasch steigen.

Kunden, die ihren Festnetzanschluss für WLAN to go bereitstellen, können im Gegenzug auf das komplette Hotspot-Netz der Telekom und die Fon-Hotspots weltweit zugreifen. Dazu ist nach Angaben des Unternehmens nicht zwingend ein Anschluss der Telekom erforderlich, wohl aber ein spezieller Router. Die Telekom will ihre Festnetzanschlüsse auch in anderen Ländern mit WLAN-Hotspots nachrüsten, sie nennt Bulgarien, Griechenland, Ungarn, Rumänien und die Slowakei. Auch in den ICEs der Bahn und in Flugzeugen diverser Fluggesellschaften will die Telekom die Zahl der eigenen Hotspots ausbauen.

Die Telekom versichert, dass dem Kunden mit WLAN-to-go-Router keinerlei Haftung für die Nutzung seines Anschlusses für fremde Anwender drohe und dass das eigene Netzwerk und die eigenen Daten gegen unbefugten Zugriff von außen gut geschützt seien. Wie im Fon-Netzwerk soll der Router zwei unabhängige Funknetze bereitstellen, ein verschlüsseltes internes und ein unverschlüsseltes externes. Letzteres ist aber nur mit Anmeldung zu nutzen, nicht anonym, illegale Handlungen wie Urheberrechtsverstöße ließen sich in einem solchen Netz also vermutlich dem richtigen Anwender zuordnen.

Die Telekom will einen dichten "WLAN-Teppich" schaffen, der die durch den Smartphone- und Tablet-Boom immer stärker in Anspruch genommenen Mobilfunknetze in den Ballungszentren entlasten und dafür ansonsten brachliegende Kapazitäten der Festnetzanschlüsse der eigenen Kunden nutzen soll. Auch ein Handover zwischen den WLAN-Zellen soll möglich sein. Die DSL-Anschlussinhaber müssten nicht befürchten, dass sie wegen der Teilnahme an WLAN to go langsamer surfen müssen, versicherte Vorstand Niek van Damme. Mögliche Konflikte lassen sich technisch beispielsweise durch eine Priorisierung des Datenverkehr des DSL-Kunden verhindern.

Quelle : www.heise.de
Titel: Auf 384 KBit/s Telekom bestätigt Überlegungen zu DSL-Drosselung
Beitrag von: ritschibie am 22 März, 2013, 12:20
Die Telekom hat bestätigt, dass es Pläne zur Drosselung im Festnetz gibt. Die Informationen waren zuvor einem Blog zugespielt worden. Danach soll die Datenübertragungsrate auf 384 KBit/s gesenkt werden, wenn ein Limit erreicht ist.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/auf-384-kbit-s-telekom-bestaetigt-ueberlegungen-zu-dsl-drosselung-1303-98342.html)

Quelle: www.golem.de
Titel: Complete Comfort: Deutsche Telekom bringt neue Mobilfunktarife
Beitrag von: ritschibie am 16 April, 2013, 12:20
Die Deutsche Telekom baut das Portfolio an Mobilfunktarifen um. Künftig gibt es nur noch eine Linie mit sechs Tarifen. Bei den neuen Tarifen bekommt der Kunde mehr Leistung.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/complete-comfort-deutsche-telekom-bringt-neue-mobilfunktarife-1304-98727.html)

Quelle: www.golem.de
Titel: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
Beitrag von: SiLæncer am 22 April, 2013, 17:22
Die Deutsche Telekom hat offiziell bestätigt, dass sie künftig für alle Breitbandanschlüsse im Festnetz eine Volumendrossel einführt, nachdem diese Information vorab durchgesickert war. Ab 2. Mai umfasst die Leistungsbeschreibung bei allen Festnetz-Neuverträgen eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen, Bestandskunden sind davon vorerst nicht betroffen.

Bislang fand sich solch ein Passus bei der Telekom nur für VDSL- und Glasfaseranschlüsse mit 25 bis 200 MBit/s im Downstream. Je nach Datenrate der Verbindung schlägt die Drossel nach 75 (bis 16 MBit/s) bis 400 Gigabyte pro Monat (bei 200 MBit/s) zu, die gedrosselte Datenrate liegt bei einheitlich 384 kBit/s – bandbreitenhungrige Dienste lassen sich damit nicht mehr nutzen:

    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 16 Mbit/s (ADSL2+): 75 GByte Transfervolumen
    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s (VDSL): 200 GByte Transfervolumen
    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s (Glasfaseranschluss oder VDSL-Vectoring): 300 GByte Transfervolumen
    Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 200 Mbit/s (Glasfaseranschluss): 400 GByte Transfervolumen

Vorerst soll eine Drosselung praktisch aber nicht stattfinden, die Telekom sichert sich nur das Recht dazu zu. Wann die Umsetzung erfolge, hänge "von der Verkehrsentwicklung im Internet ab". "Wir gehen bisher davon aus, dass wir die Limitierung technisch nicht vor 2016 umsetzen", erklärte Michael Hagspihl, Geschäftsführer Marketing bei der Telekom Deutschland.

Sobald die Drossel umgesetzt wird, sollen Kunden über Zubuchoptionen weiteres Transfervolumen ohne Bandbreitenbegrenzung kaufen können. Die Konditionen dafür stehen aber noch nicht fest. Die Nutzung von IPTV (Entertain), des VoIP-Anschusses der Telekom und das Teilen des Anschlusses per "WLAN to go " werden auf das Volumen nicht angerechnet. Die Telekom begründet das damit, dass der Kunde für diese Leistungen extra bezahlt. Bürgerrechtler und Verbraucherschützer kritisieren eine solche Praxis als Verstoß gegen die Netzneutralität.

Die Telekom begründet ihren Schritt mit dem ständig steigenden Transfervolumen, das einen kontinuierlichen Ausbau der Netze erforderlich mache. Eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur für Deutschland koste 80 Milliarden Euro, führt die Telekom aus. Dabei geht es in diesem Punkt nur um die Hausanschlüsse. Die Engpässe entstehen aber auf den Backbones und unabhängig davon, ob DSL oder Glasfaser auf der letzten Meile eingesetzt werden. Internetanschlüsse mit höheren Datenraten würden Engpässe auf den Backbones sogar noch verschärfen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
Beitrag von: Jürgen am 23 April, 2013, 01:42
Die Begründung halte ich für überhaupt nicht nachvollziehbar.

Wenn ein Flaschenhals an einem Backbone auftritt, hilft es nicht wirklich, einzelne Nutzer beim Überschreiten eines bestimmten Volumens für den Rest des Monats zu drosseln.
Technische Probleme treten stets nur kurzfristig auf, in Spitzenlastsituationen.
Und um die abzustellen, müsste diese Spitzenlast sofort begrenzt werden, völlig unabhängig vom Fortschritt des Monats.
Das müsste den meisten Kunden noch nicht einmal auffallen, wenn in solchen Fällen einfach pauschal etwas auf die Bremse getreten wird, z.B. mittels künstlich leicht erhöhten Latenzen.

Mir drängt sich ein ganz anderer Verdacht auf, betreffend Entscheidungen überbezahlter kaufmännischer Schlipsträger und ihrer elendiglich teuren aber eigentlich nutzlosen externen Berater.
Man ist zwar nach weiterhin sehr interessiert, möglichst viel "bis zu" Bandbreite zu verkaufen, will aber nicht im entferntesten die dafür eigentlich erforderliche Infrastruktur bezahlen.
Statt echter Leistung ginge es dann wohl eher um heiße Luft in teuren magenta Tüten...

Sogleich kommt die Frage auf, ob und ggf. wie solches Gebaren auch Reseller betreffen würde.

Man stelle sich einmal vor, der Stromanbieter würde bei Überschreitung bestimmter Lastgrenzen einfach zwei der üblichen drei Phasen bis zum nächsten Ersten abschalten oder den elektronischen Zähler so manipulieren, dass er das ganze Haus für den Rest des Monats z.B. auf 6 Ampere gesamt begrenzt. Ab dem zweiten Dienstag braucht ja keiner mehr zu kochen oder Wäsche zu machen...

Wahrscheinlich sollten sich wieder einmal die Regulierungsbehörden einschalten, national oder gleich auf europäischer Ebene.
Und die Wettbewerbskontrolleure ohnehin.

Jürgen
Titel: Kritik an Drosselung der Telekom: "Ende des Internets wie wir es kennen"
Beitrag von: SiLæncer am 23 April, 2013, 19:10
Die Pläne der Deutschen Telekom, das Internet-Tempo ab einem bestimmten Datenvolumen zu drosseln, haben heftige Kritik ausgelöst. Internet-Nutzer regten sich bei Online-Diensten über die "Drosselkom" auf, Grünen-Politiker Malte Spitz warnte in einem "Zeit"-Beitrag vor dem "Ende des Internets wie wir es kennen". Rivale Vodafone will keine Obergrenzen im Festnetz einführen: "Wir haben keine Pläne, die DSL-Geschwindigkeit unserer Kunden zu drosseln", sagte ein Sprecher am Dienstag. Es wurde erwartet, dass andere Anbieter mitziehen, wenn einer den Anfang macht.

Telekom-Dienste wie Entertain nicht betroffen

Die Telekom hatte am Montag angekündigt, dass für Neukunden vom 2. Mai an Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz-Flatrates gelten werden. So kann die Telekom bei Leitungen mit einer Geschwindigkeit bis 16 Megabit pro Sekunde die Geschwindigkeit drosseln, wenn das Datenvolumen 75 Gigabyte überschreitet. Die Tempo-Bremse solle nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen.

Für besondere Aufregung sorgt, dass die Nutzung des hauseigenen Videodienstes Entertain nicht auf das Daten-Kontingent draufgerechnet wird. Wenn man sich seine Filme aber bei Apples iTunes oder Streaming-Diensten wie Amazons Lovefilm oder dem deutschen Anbieter Watchever abruft, liefe nach heutigem Stand der Zähler. Bei der Telekom heißt es, solche Dienste könnten eine Partnerschaft eingehen, und dann als vom Netzbetreiber garantierte "Managed Services" ebenfalls nicht auf das Daten-Kontingent mitgerechnet werden. Managed Services würden "in einer höheren und gesicherten Qualität produziert und vom Kunden gesondert bezahlt".

Abschaffung der Netzneutralität?

"Es geht darum, die Netzneutralität abzuschaffen", wetterte Grünen-Netzpolitiker Spitz in seinem Beitrag in der Online-Ausgabe der "Zeit". Als Netzneutralität wird der Zugang zu Netzressourcen ohne Diskriminierung bezeichnet: Alle Daten sollen gleichberechtigt durchgeleitet werden. Netzaktivist Sascha Lobo warnte bei "Spiegel Online" vor einer Benachteiligung kleinerer Anbieter: "Google könnte jeden noch so datenintensiven Dienst auf den Markt werfen". Die Piratenpartei forderte, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben.

Wenn es stimme, dass derzeit nur drei Prozent der Kunden die am Montag vorgestellten Obergrenzen überschritten, gehe es derzeit lediglich um 44 Millionen Euro im Jahr, gab Spitz zu bedenken. Allerdings ist davon auszugehen, dass in den kommenden drei Jahren noch viel mehr HD-Video mit einem hohen Datenvolumen aus dem Netz abgerufen wird.

Die Telekom verpackte ihre Pressemitteilung am Dienstag nochmal in Form von Fragen und Antworten. Dabei wurde auch gefragt: "Verstößt die Telekom damit nicht gegen die Netzneutralität?" Der Konzern verneint dies, da Entertain und Sprachtelefonie eben Managed Services seien. Reguläre Internetdienste würden diskriminierungsfrei nach dem "Best-Effort"-Prinzip behandelt - "so gut es die zur Verfügung stehenden Ressourcen ermöglichen". Das gelte auch für Internetdienste der Telekom.

Quelle : http://www.onlinekosten.de
Titel: Re: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
Beitrag von: Snoop am 23 April, 2013, 19:20
Simmt! Das ist sowas von unsinnig!
Dann würde das Netz ja immer noch mindestens die ersten zwei Wochen jeden Monats lahm gelegt ...
Alles, was die wollen, ist mehr Geld!
Titel: Re: Bandbreiten-Drossel: Telekom kappt Festnetz-Flatrates
Beitrag von: Jürgen am 24 April, 2013, 01:00
Ich hatte ja schon auf den Wettbewerbs-Aspekt hingewiesen.

Hier geht es ganz klar auch um quantitative Inhalte-Befilterung!

Konkret bedeutet das, dass die Herausnahme von Entertain aus dieser Beschränkung für alle anderen Streaming-Anbieter einen erheblichen Wettbewerbs-Nachteil bringt.
Und sei es nur, weil allein schon die Befürchtung von Drosselung oder kaum vorhersehbarer Mehrkosten viele Kunden davon abhalten könnte, weiterhin entsprechende Angebote Dritter zu nutzen, eingeschlossen auch die eigenen der öffentlich-rechtlichen Anstalten.
Und ich hoffe sehr, dass diese zu den ersten Klägern dagegen gehören werden.

Das Ganze dürfte nämlich meiner (laienhaften) Ansicht nach keiner rechtlichen Überprüfung standhalten können und erscheint durchaus geeignet, empfindliche Strafen oder im Extremfall sogar einen Lizenzentzug oder Zerschlagung nach sich zu ziehen.

Jürgen
Titel: Bundesregierung warnt Telekom vor Einschränkungen bei Flatrates
Beitrag von: SiLæncer am 24 April, 2013, 19:12
Die Pläne der Deutschen Telekom, Obergrenzen für das Datenvolumen im Festnetz einzuführen, treffen auf Gegenwind der Bundesregierung. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zeigte sich in einem Brief an Telekom-Chef René Obermann besorgt. Der Minister warnte vor möglichen Einschränkungen für Flatrate-Kunden, wie "Spiegel Online" unter Berufung auf das Schreiben berichtete. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte die Äußerungen. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sieht Nachteile für Verbraucher.

Bundesnetzagentur überprüft Telekom-Modell

Bundesregierung und Wettbewerbsbehörden würden "die weitere Entwicklung in Bezug auf eine eventuell unterschiedliche Behandlung eigener und fremder Dienste unter dem Aspekt der Netzneutralität sehr sorgfältig verfolgen", zitierte "Spiegel Online" Rösler. Die Bundesnetzagentur prüfe das geplante Modell bereits mit Blick auf die Netzneutralität, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. Rösler setzt sich für die Förderung von Internet-Diensten in Deutschland ein.

Die Telekom plant, dass ihr eigener Videodienst Entertain nicht beim Verbrauch des Daten-Kontingents berücksichtigt wird. Bei Konkurrenten wie Apple oder Amazon wäre das nach aktuellem Stand anders. Ihre Kunden könnten entsprechend früher an die Volumen-Obergrenzen stoßen und eventuell mehr bezahlen müssen.

Die Deutsche Telekom betonte, sie teile die Ziele der Bundesregierung zur Netzneutralität. "Die Telekom steht für das freie und offene Internet: Netzneutralität wird in der Debatte teilweise mit einer Gratis-Internetkultur verwechselt", sagte ein Sprecher. Er verteidigte ausdrücklich die Pläne angesichts anstehender Milliarden-Investitionen in die Netz-Infrastruktur. "Die Alternative wäre gewesen, die Preise pauschal für alle Kunden zu erhöhen." Nach Vorstellung der Telekom sollten stattdessen nur Kunden, die überdurchschnittlich viel Hochgeschwindigkeits-Internet nutzen, zur Kasse geben werden. "Eine faire Lösung, finden wir."

Videodienst Watchever kritisiert Telekom

Am Mittwoch meldete sich der Videodienst Watchever als erster Telekom-Wettbewerber kritisch zu Wort. "Die Entwicklung des Internet ging immer von langsam zu schnell und von der Beschränkung hin zur kundenfreundlichen Flatrate. Komplizierte Volumentarife mit zahlreichen Einschränkungen im Kleingedruckten haben in der Vergangenheit nicht funktioniert", sagte Geschäftsführerin Sabine Anger der dpa. Watchever lasse dem Kunden freie Wahl und stelle das Angebot ohne jede Einschränkung bereit - "das ist der Weg für erfolgreiche Geschäftsmodelle im Internet". Bei der im Januar gestarteten Tochter des französischen Vivendi-Konzerns gibt es für 8,99 Euro im Monat eine Streaming-Flatrate für Filme und Serien.

Die Telekom sieht das hauseigene Angebot Entertain als Ausnahme, weil es ein "Managed Service" sei, bei dem der Konzern die Qualität garantiere. Auch andere Videodienste könnten gegen extra Bezahlung von der Telekom einen "Managed Service" bekommen und dann würden auch ihre Daten nicht mitgerechnet.

Aigner: Neue Tarife kein Fortschritt für Telekom-Kunden

Die Telekom hatte am Montag angekündigt, dass für Neukunden vom 2. Mai an Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz-Flatrates gelten werden. So kann die Telekom bei Leitungen mit einer Geschwindigkeit bis 16 Megabit pro Sekunde die Geschwindigkeit drosseln, wenn das Datenvolumen 75 Gigabyte überschreitet. Die Tempo-Bremse solle nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen. Die Ankündigung wurde von vielen Kunden und Netzpolitikern als Verstoß gegen die Netzneutralität kritisiert.

Verbraucherschutzministerin Aigner sagte "Spiegel Online", in den neuen Tarifen sei kein Fortschritt für die Kunden zu erkennen. "Die Telekom muss aufpassen, dass sie nicht übers Ziel hinausschießt. Flatrates derart zu begrenzen, ist sicher nicht verbraucherfreundlich", kritisierte sie. Die Telekom argumentiert, mit der neuen Regelung müssten nur diejenigen Kunden mehr bezahlen, die tatsächlich ein sehr hohes Datenvolumen nutzen.


Quelle : http://www.onlinekosten.de
Titel: Online-Petition gegen Telekom-Datendrosselung eingereicht
Beitrag von: SiLæncer am 25 April, 2013, 20:10
Bei der Petitionsplattform Change.org reichte ein Düsseldorfer Schüler eine Online-Petition gegen die geplante Datendrosselung der Telekom ein. Über 36.700 Unterzeichner fand die Petition bereits. Malte Götz möchte nicht, dass die Telekom zur "Drosselkom" wird. Er bemängelt die fehlende Netzneutralität, weil die firmeneigenen Angebote wie Entertain aus dem Volumentarif ausgenommen sind.

Der Düsseldorfer Schüler Malte Götz wehrt sich trotz Abistress gegen die Pläne der Deutschen Telekom. Die Telekom will für Neukunden ab Mai erwirken, dass diese ab Erreichen eines gewissen Datenvolumens bei ihrer Transfergeschwindigkeit erheblich ausgebremst werden. Götz berechnet auf der Petitionsplattform Change.org, dass der Download eines Spielfilms in DVD-Qualität bei 384 kbps etwa 23 Stunden dauern würde. Dem WDR sagte er, zukünftig würde man tendenziell immer mehr Datenvolumen in Anspruch nehmen. Wer künftig Streamingangebote mit einer hohen Auflösung nutzt, wird entsprechend schnell an seine Grenzen kommen. Der Vertrieb des Tarifs als Flatrate sei irreführend. Wer im gleichen Monat weiterhin schnell surfen, up- und downloaden will, muss trotz Flatrate einen Aufpreis bezahlen.

Mit der Geschwindigkeit von 384 Kilobit pro Sekunde soll alleine das Laden der offiziellen Telekom-Website über eine Minute dauern. Kündigen möchte Götz aber aufgrund diverser Serviceleistungen des Anbieters nicht. Auch befürchtet Götz, die neue Strategie des rosa Riesen könnte von der Konkurrenz kopiert werden. Angesichts der Marktmacht der Deutschen Telekom habe deren Ankündigung große Auswirkungen auf den Markt.

Auf eine Reaktion der Telekom wartet der Petent bisher vergeblich. Mittlerweile dürften auch die elektronischen Protestbriefe nicht mehr ihr Ziel erreichen, weil sie im Vorfeld automatisch aussortiert werden.

Einen gesetzlich festgeschriebenen Anspruch auf die Netzneutralität von Internet-Anbietern gibt es in Deutschland bislang nicht. Zumindest fordern momentan einige Politiker die Einführung von derartigen Verordnungen auf Bundes- und EU-Ebene. Es bleibt abzuwarten, ob das Interesse der Politiker an diesem Thema erlahmen wird, sobald der Protest der Bevölkerung abflaut.

Wer die Online-Petition unterschreiben möchte, kann das hier (http://www.change.org/de/Petitionen/deutsche-telekom-ag-drosselung-der-surfgeschwindigkeit-stoppen) tun. Die angestrebten 100.000 Unterschriften dürften in den nächsten Tagen erreicht sein.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Telekom verteidigt Flatrate-Kappung gegen verschärfte Kritik
Beitrag von: SiLæncer am 26 April, 2013, 11:50
Die Deutsche Telekom wehrt sich gegen Kritik an den geplanten Daten-Obergrenzen im Festnetz. "Wir finden das eine fairere Lösung", sagte Telekom-Sprecher Philipp Blank am Freitag im Deutschlandfunk. "Fakt bei uns ist: Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden, Lieschen Müller subventioniert bisher den 'Heavy User'." Blank verwies zur Begründung auch auf anstehende Milliarden-Investitionen in Breitbandnetze. Die Netzneutralität sei dadurch nicht gefährdet. "Die Deutsche Telekom steht für das freie und offene Internet."

Die Telekom hatte am Montag Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz Flatrates angekündigt – wird diese überschritten, kann der Konzern die Geschwindigkeit drosseln. Die Tempo-Bremse soll nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen.

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-verteidigt-Flatrate-Kappung-gegen-verschaerfte-Kritik-1850541.html)

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
Beitrag von: SiLæncer am 29 April, 2013, 21:15
Derzeit mehren sich die Gerüchte, die geplante Drosselung der Anschlüsse aller Neukunden ab dem 2. Mai 2013 solle künftig auch die bisherigen Bestandskunden betreffen. Im Zuge der Umstellung auf die IP-Technologie sollen ab 2016 wirklich alle Kunden betroffen sein. Bislang antwortete die Telekom auf Anfragen sehr ausweichend und dementierte diese Aussage nicht.

Möglicherweise soll der Wechsel von unbegrenzten Flatrates auf Volumentarife im Rahmen der Umstellung aller Analog- und ISDN-Anschlüsse auf die IP-Technologie stattfinden. Die Telefongespräche aller Bestandskunden sollen bis spätestens 2016 von ISDN- und Analoganschlüssen auf Voice-over-IP umgestellt werden. Sollte dabei wie geplant ein neues Vertragsverhältnis zustande kommen, könnte man als Kunde nicht mehr auf den früheren Vereinbarungen von vor Mai 2013 beharren. Mit diesem Trick wäre es möglich, alle 12 Millionen Altkunden zu Neukunden zu machen.

Jens Matheuszik vom Pottblog wurde mitgeteilt, dass die allermeisten Kunden von einer Umstellung nichts merken würden, weil sie das geplante Limit nicht überschreiten. Wer damit nicht auskomme, müsse wie beim Mobilfunk Volumen gegen Bezahlung nachbuchen. Die entsprechenden Kosten wurden bislang nicht bekannt gegeben. Wer die Änderung der AGB verhindern will, muss seinen Anschluss vor dem 2. Mai 2013 auf IP-Technologie umstellen lassen. Das relevante Datum ist der Abschluss des neuen Vertrages. Deswegen bleibt nicht mehr viel Zeit.

Sofern es private DSL-Anbieter in der eigenen Region gibt, kann man alternativ den Internetanbieter wechseln, um mit den Füßen abzustimmen. Die Konkurrenz geht bereits davon aus, dass viele DSL-Nutzer zu den Internet-Providern wechseln werden, die keine Datendrosselung planen. Stephan Albers vom Bundesverband Breitbandkommunikation sagte dem Focus, dem rosa Riesen würden "die Kunden in Scharen davonlaufen". Der Branchenverband BITKOM hingegen verteidigte die Ankündigung der Telekom. Die Verbraucher seien aufgrund der mobilen Datentarife an ein fehlendes Flatrate-Modell gewöhnt, wurde argumentiert. Das sei an sich nichts Neues, weil beim Mobilfunk das gleiche Tarifsystem üblich sei.

Bislang gab die Telekom zu verstehen, die meisten Kunden würden das neue Limit nicht einmal bemerken. Zahlreiche Beobachter halten diese Aussage aber für zweifelhaft. Neben immer mehr Datenspeicherungen in der Cloud geht der Trend zunehmend in Richtung Videostreams in HD-Qualität. Bei der Nutzung derartig aufwändiger Dienste wird man als Telekom-Kunde um den Erwerb zusätzlichen Datenvolumens wohl nicht umhin kommen.

Wer sich dagegen wehren möchte, kann bei Change.org die entsprechende Online-Petition von Malte Götz unterschreiben (http://www.change.org/de/Petitionen/deutsche-telekom-ag-drosselung-der-surfgeschwindigkeit-stoppen). Es wurden innerhalb der ersten Tage schon über 100.000 Unterschriften erreicht.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
Beitrag von: dada am 29 April, 2013, 22:18
wer imer noch bei der Telenimm ist, hat ohnehin schon verloren. Haben wir mal einen Poll gemacht, wer welchen Anbieter benutzt?
Titel: Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
Beitrag von: Snoop am 29 April, 2013, 22:36
Die anderen sind doch auch nicht besser! Und auch die werden bald nachziehen und es auf die Telekom schieben, die für die Nutzung dann auch bei ihnen volumenmäßig abrechnet. Und insgeheim freuen sie sich, dass es mit den Flatrates zu Ende ist, mit denen war doch sowieso nicht wirklich Gewinn zu machen.

Ich bin bei der Telenimm und hab extra noch schnell vor dem 2.5. auf IP umgestellt. Die Dame am Telefon meinte, dass ich damit von der Beschränkung verschont bleibe.
Titel: Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
Beitrag von: dada am 29 April, 2013, 23:19
Die Dame am Telefon meinte, dass ich damit von der Beschränkung verschont bleibe.
Glaubst Du der Dame wirklich? ;wusch
Titel: Re: Telekom-Drosselung soll offenbar alle Kunden betreffen
Beitrag von: Jürgen am 30 April, 2013, 02:30
Da ist ja noch eine viel bedeutendere Bombe versteckt:
Zitat
Die Telefongespräche aller Bestandskunden sollen bis spätestens 2016 von ISDN- und Analoganschlüssen auf Voice-over-IP umgestellt werden.
So sollen sich offenbar selbst unsere Omas zwangsweise von ihren klassischen Drehscheiben-Apparaten trennen oder wenigstens ein (ggf. Pulswahl-kompatibles) VoIP-Modem vorschalten lassen.
OK, meine Fritz!Box könnte sogar das leisten, aber das wäre ja wie mit Kanonen auf Spatzen schießen...

Technisch wird sich das aber bei vielen älteren Herrschaften gar nicht so einfach umsetzen lassen, weil der Apparat oft auf dem Flur angeschlossen ist, fernab von jedem Stromanschluss. Und allenfalls mit dem maximal 6m langen postalischen Gummi-Kabel bis in's Wohnzimmer mitzunehmen. Oder auf (weitere) ADOs umsteckbar, dann aber immer mit damals vorgeschriebenem kostenpflichtigen Zusatzwecker, der auch dann klingelt, wenn man gerade herausgezogen hat. Das war noch mindestens bis weit in die 70er Jahre so üblich!

Und an dieser ersten Dose (ggf. samt fest verbundenen gemieteten Gedöns, sonst ADO oder TAE) endet heute bekanntlich der Bereich, in dem der Netzbetreiber erforderliche Arbeiten zu tragen hätte.

Da ist also noch diverser neuer Ärger vorprogrammiert, bloß weil man künftig die analoge oder analog-kompatible ISDN-Schnittstelle in der Vermittlung einsparen will.
Dabei zahlt ja gerade der klassische analoge Telefonkunde relativ am meisten für diese schmale Leistung, und modernes HighTech will und braucht der, wenn bis heute noch immer nicht, auch ab 2016 ganz bestimmt nicht.

Meine Oma selig hatte bis zu ihrem vierundneunzigsten Lebensjahr eine Drehscheibe, und sie hatte es in den noch folgenden vier Jahren nicht mehr geschafft, sich wirklich an ein simples Tastentelefon zu gewöhnen.
Dafür hat sie ihr Telefon nie suchen müssen, denn stets befand es sich ja am Ende des Kabels.
Leere Akkus gab es so auch nie.
Und bei einem Stromausfall in ihrem Häuschen konnte sie jederzeit jemanden um Hilfe anrufen.

Ich finde, dem klassischen Telefonkunden sollte man so robuste Technik nicht wegnehmen, zumal er ja geradezu fürstlich dafür zahlt.
Die längst weitgehend stillschweigend erfolgte technische Rück-Anpassung zu Analog in der digitalen Vermittlung ist eben dort besser aufgehoben als bei Oma.
Zu teuer ist sie auch längst nicht mehr, denn auch die Telekom hat längst Zulieferer im weltweiten Wettbewerb zur Verfügung, denen sie keine überhöhten Monopolisten-Preise mehr zahlt.

Jürgen
Titel: "Drosselung der Telekom verstößt gegen Fernmeldegeheimnis"
Beitrag von: SiLæncer am 03 Mai, 2013, 18:45
Um bestimmte Angebote von der DSL-Drosselung auszunehmen, muss die Telekom gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen, meint Anwalt Thomas Stadler. Die Telekom nennt das Unsinn.

Der Fachanwalt für IT-Recht, Thomas Stadler, hält die Drosselungspläne der Deutschen Telekom für einen Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis, das im Telekommunikationsgesetz beschrieben ist. Danach ist es "untersagt, sich oder anderen über das für die geschäftsmäßige Erbringung der Telekommunikationsdienste einschließlich des Schutzes ihrer technischen Systeme erforderliche Maß hinaus Kenntnis vom Inhalt oder den näheren Umständen der Telekommunikation zu verschaffen."

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/it-fachanwalt-drosselung-der-telekom-verstoesst-gegen-fernmeldegeheimnis-1305-99086.html)

Quelle : www.golem.de
Titel: Flaterate-Kappung der Telekom gilt auch für Tarifwechsler
Beitrag von: SiLæncer am 05 Mai, 2013, 13:38
Die geplante Geschwindigkeitsdrosselung bei Internet-Tarifen der Telekom trifft laut einem Bericht des Magazins Focus auch Kunden, die ihren Tarif lediglich wechseln wollen. Alle bisherigen Festnetz-Kunden, die künftig einen Flatrate-Tarif hinzubuchen, würden "als Neukunden behandelt", habe die Telekom dem Magazin bestätigt.

Selbst wer innerhalb bestimmter DSL-Tarife des Marktführers wechsle, unterliege dann dem monatlichen Gesamtlimit für den Datenverkehr. Bisher habe die Telekom nur mitgeteilt, dass Neukunden, die seit dem 2. Mai einen Vertrag abgeschlossen haben, mit einer Volumenbegrenzung rechnen müssten – die allerdings erst ab 2016 greifen soll. Die Zeitung Die Welt hatte diese Woche berichtet, dass die geplanten Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr spätestens ab 2018 alle DSL-Kunden treffen werden.

Bei der Online-Buchung eines Pakets lässt sich auf der Telekom-Internetseite der Hinweis anklicken: "Ab einem übertragenen Datenvolumen von 75 GB kann die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs auf 384 KBit/s begrenzt werden." Gemeint sind 75 Gigabyte im Monat. Nach Angaben der Telekom kommt ein Kunde heute im Schnitt auf 15 bis 20 Gigabyte pro Monat.

Die Telekom war für den Schritt von verschiedenen Seiten kritisiert worden, will aber daran festhalten. Hintergrund seien der rasante Anstieg der Datenmengen und die Milliarden-Ausgaben für den Ausbau der Netze. Als Alternative käme nur eine Preiserhöhung infrage, argumentiert die Telekom.

Quelle : www.heise.de
Titel: Flatrate-Kappung: Verbraucherschützer mahnen Telekom ab
Beitrag von: SiLæncer am 06 Mai, 2013, 13:45
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Telekom wegen der Drosselungs-Klausel in neuen DSL-Verträgen abgemahnt. Das teilte der gemeinnützige Verein am heutigen Montag mit. Die Verbraucherschützer verlangen, dass die seit dem 2. Mai geltenden Klauseln wieder aus den DSL-Verträgen gestrichen werden. Sie ermöglichen es der Telekom, die Geschwindigkeit des Internetzugangs auf 384 kBit/s zu drosseln, wenn ein bestimmtes monatliches Datenvolumen erreicht wurde. Das bedeute etwa für VDSL-Kunden eine "satte Reduzierung der Surfgeschwindigkeit um bis zu 99,2 Prozent".

Die Verbraucherzentrale ist überzeugt, dass die verbleibende Übertragungsrate nach der Drosselung es unmöglich mache, das Internet zeitgemäß zu nutzen. Eine Internetseite zu öffnen bedeute unter diesen Umständen bereits eine harte Geduldsprobe. Ohne Qualitätseinbußen könne man dann außerdem weder Internetvideos angucken noch online Musik hören. Und wenn "wie üblich" mehrere Geräte gleichzeitig auf die Verbindung zugreifen, drohe die Verbindung zu ersticken.

Die so entstehende Benachteiligung der Verbraucher sei nicht hinzunehmen. Ihnen würde über das Kleingedruckte die Möglichkeit eines diskriminierungsfreien Zugangs zu allen Diensten genommen. Der Telekom bleiben laut Verbraucherzentrale nun zehn Tage Zeit, um einen Verzicht auf die Klausel zu erklären. Tue sie dies nicht, müssten die Gerichte entscheiden, ob die Drosselung zulässig ist oder nicht.

Quelle : www.heise.de
Titel: Tempolimit: Netzagentur stellt Telekom zur Rede
Beitrag von: SiLæncer am 06 Mai, 2013, 17:15
Die Bundesnetzagentur fordert von der Deutschen Telekom rasche Klarheit über die Tempo-Bremse beim Festnetz-Internet. In einem Brief hat der Präsident der Behörde, Jochen Homann, Telekom-Chef René Obermann bis Mitte Mai um genaue Auskunft in der Frage gebeten.

Ausbauen statt drosseln

"Wenn wir die Antworten bekommen haben, werden wir mit der Deutschen Telekom ein Gespräch über die Volumendrosselung führen", sagte Homann am Montag bei Vorlage des Jahresberichts 2012 seiner Behörde. Bei Problemen im Netz gehe es nicht darum, das Tempo zu drosseln, sagte Homann. Die gute Strategie sei, das Netz auszubauen. Darüber werde im Gesamtzusammenhang mit der Telekom zu sprechen sein.

Die Telekom hatte zunächst für Neukunden monatliche Daten-Obergrenzen für Festnetz-Flatrates eingeführt, ab denen die Internet-Geschwindigkeit drastisch gedrosselt werden darf. Die Tempo-Bremse soll allerdings frühestens im Jahr 2016 greifen. Der Konzern verweist auf die hohen Kosten für den Netzausbau und das stetig steigende Daten-Volumen.

Der ganze Artikel (http://www.onlinekosten.de/news/artikel/52678/0/Tempolimit-Netzagentur-stellt-Telekom-zur-Rede?utm_source=rss2&utm_medium=feed)

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: WLAN zum Mitnehmen von der Telekom
Beitrag von: SiLæncer am 03 Juni, 2013, 16:34
Mit der Markteinführung des neuen Telekom-Routers Speedport W 724V beginnt der Netzbetreiber mit dem Aufbau seines "WLAN to go". Damit können nicht nur Telekom-Kunden den eigenen Anschluss mit anderen Nutzern teilen. Zu diesem Zweck unterstützt der Router zwei voneinander getrennte WLAN-Verbindungen mit separaten IP-Adressen. Der neue Router ist bei der Telekom ab Dienstag für 150 Euro oder eine monatliche Leihgebühr von 4,95 Euro erhältlich.

Wer seinen DSL- oder VDSL-Anschluss teilt, erhält dafür kostenlosen Zugang zu den nach Unternehmensangaben 12.000 öffentlichen Hotspots der Telekom sowie weltweit rund 8 Millionen Zugangspunkten des spanischen Unternehmens Fon, mit dem die Telekom zusammenarbeitet. Die Bonner hatten ihre Pläne und die Kooperation mit Fon im März auf der CeBIT in Hannover angekündigt.

Das Angebot steht auch Kunden anderer Zugangsanbieter offen, die dafür den neuen Speedport-Router an ihrem Anschluss betreiben können. Bis zum Jahr 2016 will die Telekom das Netz so auf 2,5 Millionen Hotspots in Deutschland ausbauen. Da der Konzern jährlich rund 2 Millionen DSL-Router austauscht, soll die Zahl der Hotspots rasch steigen. Die Telekom will ihre Festnetzanschlüsse auch in anderen Ländern mit WLAN-Hotspots nachrüsten.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom rudert zurück: DSL-Drosselung auf 2 Mbit/s statt 384 Kbit/s
Beitrag von: SiLæncer am 11 Juni, 2013, 22:06
Die Deutsche Telekom lenkt laut einem Blog-Bericht und nach Informationen der "Bild" nach der heftigen Kritik an ihrer Tempo-Bremse für DSL ein und will die Geschwindigkeit einer gedrosselten Verbindung drastisch erhöhen.

Tempo-Bremse auf 2 Mbit/s

Statt der bisher vorgesehen 384 kBit pro Sekunde soll auf 2 MBit pro Sekunde gebremst werden, schrieben die Zeitung und der Technologieblogger Carsten Knobloch am Dienstagabend unter Berufung auf Insider-Informationen. Mit 2 Megabit pro Sekunde wäre auch eine gedrosselte Leitung noch so schnell wie die langsamste DSL-Verbindung, würde aber zum Beispiel kein Video-Streaming in hoher Auflösung erlauben. Die Telekom äußerte sich nicht zu den Berichten.

Die Telekom hatte am 2. Mai für Neukunden im Festnetz Daten-Obergrenzen eingeführt, bei deren Überschreiten die Geschwindigkeit der Internet-Verbindung gedrosselt werden kann. Die Tempo-Bremse soll allerdings nicht vor 2016 greifen. Dann will die Telekom für einen Aufpreis aber auch "echte" Flatrates ohne Einschränkungen anbieten.

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: Re: Telekom rudert zurück: DSL-Drosselung auf 2 Mbit/s statt 384 Kbit/s
Beitrag von: Snoop am 11 Juni, 2013, 22:16
... und wenn jetzt kein großer Aufschrei kommt (bei 2 Mbit wohl eher nicht), dann ziehen 1&1 und Co mal locker nach ...
Titel: DSL-Drosselung: Telekom schlingert auf dem Rückzug
Beitrag von: SiLæncer am 16 Juni, 2013, 14:48
Die DSL-Tempo-Bremse der Deutschen Telekom bröckelt. Erst kam nach öffentlichem Druck heraus, dass bisherige "echte" Flatrates ohne Daten-Obergrenzen überleben werden - aber gegen Aufpreis. Damit bekam die Ankündigung einer "gerechteren" Tarifstruktur den Beigeschmack einer banalen Preiserhöhung. Und jetzt sieht sich der Konzern plötzlich zu einem weiteren Zugeständnis an die Nutzer gezwungen: Sie dürfen auch nach einer Drosselung noch deutlich schneller im Netz surfen als ursprünglich geplant.

Weitere Änderungen bis 2016? Wahrscheinlich!

Fast im nächsten Atemzug erklärt Deutschland-Marketingchef Michael Hagspihl dann aber, eigentlich dürften alle Eckdaten noch angepasst werden, weil sich der Markt so schnell entwickele. Schließlich soll die Tempo-Bremse nicht vor 2016 greifen. "Das ist total intransparent", kritisiert Florian Glatzner vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Hagspihls Spagat macht das Schlamassel greifbar, in das sich die Telekom mit ihrer vorausgreifenden Ankündigung hineinmanövriert hat. Der einstige Staatsmonopolist fing sich den Spitznamen "Drosselkom" ein und steckt fest in einer kräftezehrenden Diskussion - mindestens zweieinhalb Jahre bevor die ersten Verbrauch überhaupt Folgen der neuen Tarife spüren sollen.

Wenn die Telekom die Hoffnung gehabt haben sollte, eine entdrosselte Drosselung würde Kritiker besänftigen, lag sie falsch. Auf den ersten Blick surfen auch gedrosselte Nutzer mit einer Mindestgeschwindigkeit von 2 MBit pro Sekunde noch doppelt so schnell wie mit der einfachsten DSL-Leitung. Allerdings verweisen Kritiker wie Markus Beckedahl von dem Verein Digitale Gesellschaft darauf, dass 2016 mehr Menschen datenintensive Multimediadienste nutzen werden. "Wenn mehr als eine Person im Haushalt Videos schaut, ist das Internet für die anderen nicht mehr benutzbar."

Und was ist mit der Netzneutralität?

Weiter im Raum steht auch der Vorwurf einer Missachtung der Netzneutralität. Das Prinzip besagt, dass alle Daten im Netz gleich behandelt werden sollten. Aber die Telekom hält weiter an der Sonderspur für sogenannte "Managed Services" fest. Das sind Dienste, deren Anbieter sich durch einen Vertrag mit der Telekom besondere Kondition sichern, etwa eine garantierte Qualität. Oder sie zehren wie das gesondert bezahlte hauseigene TV-Angebot Entertain nicht an dem zugelassenen Datenvolumen eines Tarifs. Video-Angebote von Konkurrenten würden Nutzer hingegen der Tempo-Bremse näher bringen.

Die Telekom argumentiert, Entertain sei ein eigenständiges Medienangebot. Der mit Konkurrenzangeboten vergleichbare Filmdienst der Telekom, Videoload, werde dagegen möglicherweise in das Datenvolumen eingerechnet. Darüber sei allerdings noch nicht entschieden worden, sagte Hagspihl.

In Unternehmenskreisen heißt es zugleich, die Telekom habe den Wettbewerbsdruck im Auge. Dem Management sei bewusst, dass die Kunden einfach zur Konkurrenz wechseln können. So versicherte Hagspihl auch abermals, die Konditionen zum Jahr 2016 so zu gestalten, dass ein durchschnittlicher Telekom-Kunde keine negativen Auswirkungen erleben werde.

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: Telekom verschenkt Wochentarif
Beitrag von: SiLæncer am 24 Juni, 2013, 20:52
Nach und nach legen die Mobilfunker ihre neuen Roaming-Preise offen, teils sind auch neue Tarife oder Vergünstigungen verfügbar. Die Deutsche Telekom kommt ihren Vertragskunden entgegen und gewährt ihnen eine Woche kostenloses Surfen im Urlaub.

50 MB mehr für mobiles Internet in der EU

Wie der Bonner Konzern mitteilt, können Kunden mit Laufzeitvertrag den Travel & Surf Wochenpass einmalig gratis nutzen. Die Option kostet regulär 14,95 Euro und bietet derzeit ein Inklusivvolumen von 100 Megabyte (MB) für sieben Tage mobiles Internet im EU-Ausland. Zum 1. Juli steigt das Volumen auf 150 MB, ist es verbraucht, sinkt die Geschwindigkeit auf 64 Kilobit pro Sekunde im Download herab. Die Gratis-Aktion läuft bis zum 30. September.

Zum 1. Juli treten die neuen Roaming-Preise in kraft und mobiler Datenverkehr wird generell günstiger. Die Telekom passt im Zuge dessen außerdem den Preis für den Travel & Surf Day Pass M an, der künftig nur noch 2,95 Euro kostet. Bislang werden 4,95 Euro für den 50-MB-Tarif für 24 Stunden fällig.

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: DSL-Drossel: Verbraucherschützer wollen Telekom verklagen
Beitrag von: SiLæncer am 07 Juli, 2013, 20:25
Die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen will offenbar gerichtlich klären lassen, ob die am 2. Mai eingeführte Flatrate-Drosselung für Vielnutzer zulässig ist. Einem Bericht des Magazins Focus zufolge wollen die Verbraucherschützer klagen, auch wenn der Konzern seine Pläne inzwischen abgemildert habe.

Die Verbraucherzentrale NRW hatte die Telekom Anfang Mai abgemahnt und verlangt, dass die Drosselungs-Klausel wieder aus den Verträgen gestrichen wird. Im Juni hat die Telekom die für 2016 geplante Drosselung für DSL-Anschlüsse ein wenig entschärft. Statt auf 384 kBit/s soll nur noch auf 2 MBit/s gedrosselt werden.

Ein Sprecher der Verbraucherzentrale sagte laut dem Focus-Bericht, es bestehe "Wiederholungsgefahr". Die Verbraucherzentrale fordere, dass der Konzern eine Unterlassungserklärung abgibt, künftig ähnlich drastische Kappungen nicht mehr vorzunehmen. Die Deutsche Telekom habe eine solche Erklärung bislang nicht unterzeichnet.

Quelle : www.heise.de
Titel: Congstar führt DSL-Drossel ein
Beitrag von: SiLæncer am 29 September, 2013, 11:00
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus will die Telekom-Tochter Congstar spätestens 2014 eine Datenobergrenze für Festnetzkunden festlegen. Das Unternehmen habe diese Pläne bestätigt, allerdings noch keinen genauen Termin für die Einführung genannt. Auch ist unbekannt, welche Grenze gelten soll.

Congstar wird seine AGB im kommenden Jahr entsprechend anpassen, zwei Jahre später soll dann die Drosselung eingeführt werden. Es ist davon auszugehen, dass Congstar beim Limit und den weiteren Bedingungen der Muttergesellschaft folgt. Die Telekom hatte zunächst angekündigt, den Anschluss nach einem Verbrauch von 75 GByte (in höherwertigen Verträgen gelten höhere Werte) auf eine Geschwindigkeit von 384 kBit/s zu drosseln, nach Protesten die Mindestgeschwindigkeit jedoch wieder auf 2 MBit/s angehoben. Sie will die Drosselung ebenfalls 2016 einführen.

Auch Vodafone soll über Drosselungen bei seinem DSL-Angebot nachdenken. Ein Grund dafür sei die Übernahme von Kabel Deutschland: Dessen Kunden hätten bereits heute ein Tages-Limit von 10 GByte. Ein Unternehmenssprecher sagte dem Focus, dass "Vodafone unmöglich bisherige DSL-Kunden unbegrenzt surfen lassen und neue Kabelkunden drosseln (könne)". Eine offizielle Bestätigung für die Pläne steht jedoch noch aus.

Quelle : www.heise.de
Titel: Landgericht Köln untersagt Volumen-Drosselung der Telekom
Beitrag von: SiLæncer am 30 Oktober, 2013, 13:36
Das Landgericht Köln hat der Deutschen Telekom die vorgesehene Drosselung der Internetverbindung ab Erreichen eines bestimmten Datenlimits untersagt. Die Richter entschieden (Aktenzeichen 26 O 211/13) am heutigen Mittwoch, dass die Vertragsklausel, die der Konzern seit dem Frühjahr Neukunden auferlegt, eine unangemessene Benachteiligung darstelle. Geklagt hatte die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung des Landgerichts ist noch nichts rechtskräftig.

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/DSL-Drossel-Landgericht-Koeln-untersagt-Volumen-Drosselung-der-Telekom-2-Update-2036234.html)

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Landgericht Köln untersagt Volumen-Drosselung der Telekom
Beitrag von: Jürgen am 31 Oktober, 2013, 03:16
Man bucht und bezahlt All-You-Can-Eat, aber nach zwei Tellern gibt's nur noch dünne Suppe mit dem Teelöffel oder Zuzahlen a la carte.
So geht es nicht, und ich hoffe sehr, dass eventuell nachfolgende Instanzen dieser Ansicht folgen.

Meiner Ansicht ach geht es hier in Wirklichkeit überwiegend darum, dass dieser Provider gar nicht über eine ausreichend starke Infrastruktur im Hintergrund verfügt, um all die heute oder demnächst verkaufte Bandbreite jederzeit bedienen zu können, und dies auch nicht wirklich ändern will.

BTW, die Herausnahme gewisser Premium-Angebote aus dem Datenlimit kann eigentlich nur dann gerechtfertigt werden, wenn dafür auch tatsächlich eigene Bandbreite gewährleistet wird. Wäre da so, müsste die beworbene bzw. vertragliche nominelle Datenrate für den allgemeinen Internet-Zugang von vornherein entsprechend niedriger angegeben werden, um den Vorwurf der Täuschung zu vermeiden.
Die oft schon vorhandene Reduzierung durch VoIP-Telefonie ist so gering, dass sie dem Nutzer normalerweise nicht auffallen wird. Aber bei nur noch 384 kBit/s sähe das deutlich anders aus! 

Jürgen

Titel: Re: Landgericht Köln untersagt Volumen-Drosselung der Telekom
Beitrag von: Joutungwu am 31 Oktober, 2013, 16:46
Ein Grund zum Feiern! (Auch für Lieschen Müller)  :prost


Die oft schon vorhandene Reduzierung durch VoIP-Telefonie ist so gering, dass sie dem Nutzer normalerweise nicht auffallen wird. Aber bei nur noch 384 kBit/s sähe das deutlich anders aus!  
Das würde sehr wahrscheinlich auch unter "managed services" fallen. Allein schon wegen Notrufen, denke ich mal...
Titel: Re: Landgericht Köln untersagt Volumen-Drosselung der Telekom
Beitrag von: Jürgen am 01 November, 2013, 05:18
So ist's tatsächlich.
Insbesondere wäre das auch im Falle einer Sperre wegen Nichtzahlung feststellbar.
DSL darf zwar recht schnell gesperrt werden, aber zumindest telefonische Erreichbarkeit muss auch bei nur VoIP länger gewährt werden, ebenso wie heutzutage die Notruffunktion.
Ob da allerdings auch die vorher vereinbarte Anzahl parallel verfügbarer Telefonverbindungen erhalten bliebe, ist mir nicht bekannt.
Davon hinge im Wesentlichen ab, welche Datenrate für Telefonie reserviert bleibt.
Titel: Telekom: 100 MBit/s im Downstream und 40 MBit/s im Upstream ab 2014
Beitrag von: SiLæncer am 18 November, 2013, 21:37
Die Telekom hat in den ersten zehn Ortsnetzen die für Vectoring notwendige Netzwerk-Hardware installiert, mit der künftig VDSL-Anschlüsse mit 100 MBit/s im Downstream und 40 MBit/s im Upstream umgesetzt werden sollen. 2014 soll die Zahl der Vectoring-Städte deutlich erhöht werden.

In den Ortsnetzen Albstadt-Ebingen, Bad Nenndorf, Hennigsdorf, Hosenfeld, Kalbach, Kevelaer, Löhne, Lübbecke, Neuhof-Hauswurz und Prenzlau bietet die Telekom ab sofort auch VDSL-Anschlüsse an. Allerdings kommt hier neue Netztechnik zum Einsatz, mit der Geschwindigkeiten von 100 MBit/s erreicht werden sollen. Zunächst aber stehen auch in diesen Städten nur 50 MBit/s im Downstream zur Verfügung. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2014 will die Telekom die Geschwindigkeit per Vectoring auf 100 MBit/s erhöhen.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/telekom-100-mbit-s-im-downstream-und-40-mbit-s-im-upstream-ab-2014-1311-102816.html)

Quelle : www.golem.de
Titel: Telekom nennt Drosseltarife nicht mehr "Flatrate"
Beitrag von: SiLæncer am 30 November, 2013, 14:24
Der Netzbetreiber Telekom will künftig nur noch uneingeschränkte DSL-Pauschaltarife als "Flatrate" bezeichnen. Das berichten das Nachrichtenmagazin Focus sowie die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Samstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Der Konzern reagiert damit auf ein Urteil des Kölner Landgerichts, das ihm verboten hatte, bei DSL-Flatrates ab einem bestimmten genutzten Datenvolumen das Übertragungstempo zu drosseln. Die Telekom wird gegen dieses von der Verbraucherzentrale NRW erwirkte Urteil entgegen ersten Reaktionen keine Berufung einlegen, schreiben die beiden Medien. Das Gericht hatte für die Tarife "Call&Surf" und "Entertain" die Drosselung untersagt, da diese Angebote als "Flatrate" verkauft worden waren.

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/netze/meldung/Telekom-nennt-Drosseltarife-nicht-mehr-Flatrate-2058259.html)

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom streicht alle Drossel-Klauseln
Beitrag von: SiLæncer am 03 Dezember, 2013, 13:37
Die Deutsche Telekom äußert sich nun erstmals selbst zum Gerichtsurteil des Landgerichts Köln vom Ende Oktober, das ihr die Geschwindigkeitsbegrenzung bei Pauschal-Tarifen (Flatrate) für ihre Festnetzanschlüsse untersagt. Große Chancen auf einen Sieg in der Berufung hat das Unternehmen anscheinend nicht gesehen. Was jedoch im hauseigenen Blog zu lesen ist, fängt harmlos an und steigert sich zu einer unerwarteten Charme-Offensive. Die Telekom wolle, so heißt es zu Beginn, nicht stur sagen, "das machen doch alle in der Branche so", sondern die Kommunikation mit den "Kunden grundsätzlich besser machen".

Was genau dahinter steckt, wollen Deutschlandchef Niek Jan van Damme und Marketing-Geschäftsführer Michael Hagspihl erläutern. Die Telekom habe das Urteil zum Anlass genommen, über die Tarife und die Kundenkommunikation grundsätzlich nachzudenken und einige Weichen neu zu stellen. "Wir werden unsere Produkte und unsere Kommunikation in Zukunft transparenter und einfacher machen. Und wir wollen die Kunden bei der Gestaltung unserer künftigen Tarife stärker einbeziehen."

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-streicht-alle-Drossel-Klauseln-und-versucht-eine-Charme-Offensive-2059181.html)

Quelle : www.heise.de
Titel: Telekom streicht "Internet Flat" aus LTE-Tarif
Beitrag von: SiLæncer am 05 Dezember, 2013, 19:20
Die Deutsche Telekom meint es offenbar ernst mit ihrer Charme-Offensive: Dem Versprechen, das Tarifportfolio zu überprüfen und transparenter zu gestalten, folgen erste Taten. In der Produktbeschreibung des LTE-Tarifs "Call & Surf Comfort via Funk" auf ihrer Website hat die Telekom den Begriff "Internet Flat" bereits gelöscht. Am Mittwoch hatte die Verbraucherzentrale Sachsen den Bonner Konzern genau wegen dieses Tarifs abgemahnt und eine Unterlassungserklärung gefordert. Die hat die Telekom bisher nicht abgegeben, wie die Leipziger Verbraucherschützer gegenüber heise online erklärten.

Die Telekom ist mit den Sachsen im Gespräch, wie ein Sprecher des Unternehmens bestätigte. Die Änderung auf der Website sei auf den bereits am Montag (und damit vor der Abmahnung) angekündigten Richtungswechsel zurückzuführen, in der Vermarktung der Tarife eine klarere Sprache zu sprechen. Die Bonner wollen künftig nur noch "Flatrate" draufschreiben, wenn auch eine Flatrate drin ist.

Das ist eine Konsequenz aus der "Drosselkom"-Affäre. Die Telekom wollte eine Volumengrenze für ihre Festnetz-Flatrates einführen: Kunden mit einer DSL-Flatrate sollten ab einem bestimmten Datenvolumen auf eine niedrige Bandbreite gedrosselt werden. Das hat den Bonnern viel Ärger und eine Niederlage vor dem Kölner Landgericht eingebracht. Doch statt den Weg durch die Instanzen zu nehmen, wählte die Telekom eine andere Route: Sie akzeptiert das Urteil und will Tarife und Kommunikation umstellen.

Erste Folgen sind schon sichtbar: Für alle Kunden, die bereits Festnetz-Verträge mit der geplanten Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Die Volumen-Klausel wird nicht angewendet und mit dem heutigen Donnerstag aus allen Festnetztarifen gestrichen. Und Tarife, die wie der von den Verbraucherschützern bemängelte "Call & Surf Comfort via Funk" keine lupenreine Flatrate sind, werden so auch nicht mehr genannt.

Wo die neue Marschrichtung noch hinführt, ist bisher nicht klar. Die Bonner wollen ihr ganzes Tarif-Konstrukt überprüfen. Auf eines werde sich die Kunden aber schon einmal einstellen müssen: Echte Flatrates dürften teurer werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Deutsche Telekom: Umstellung auf VoIP oder Kündigung
Beitrag von: SiLæncer am 23 September, 2014, 13:32
Die Telekom stellt die Inhaber von Festnetzanschlüssen vor die Entscheidung, auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden. Einer Verbraucherzentrale liegen Schreiben an die Kunden dazu vor.

Die Deutsche Telekom stellt ihre Festnetzkunden vor die Wahl, bei der Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden. Das berichtet die Verbraucherzentrale Sachsen am 23. September 2014, der Anschreiben der Telekom an ihre Kunden vorliegen. Die Angeschriebenen müssten sich für neue Tarife entscheiden, andernfalls würde die Telekom in absehbarer Zeit den Anschluss kündigen.

Der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, hatte im Februar 2014 über die Zeitplanung zum Umstieg auf All-IP gesprochen. In Deutschland seien bis zu dem Datum rund 2,1 Millionen Kundenanschlüsse auf IP umgestellt worden. "2014 wollen wir diese Anzahl von Anschlüssen mehr als verdoppeln - und das im laufenden Betrieb", sagte van Damme. "Unser ambitioniertes Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres 2018 unser gesamtes Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen." Zuvor war das Jahr 2016 als Ziel für die Umstellung genannt worden.

Dem Kunden würden so besserer Service, verkürzte Produkteinführungszeiten und ein schnelleres Netz mit weniger Latenz geboten, so van Damme. Für den Konzern ist der Betrieb eines All-IP-Netzes erheblich kostengünstiger.

Der Nutzer ist damit jedoch auch beim Telefonieren von einem funktionierenden DSL-Zugang abhängig. "So wie jedem Nutzer kurzfristige Ausfälle des Internets vertraut sein dürften, muss man mit derartigen Störungen dann auch bei einem IP-basierten Telefonanschluss rechnen", sagte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen. All dies bekommen derzeit besonders die Telekom-Kunden zu spüren. Unter anderem im Online-Service-Forum der Telekom beschwert sich eine beachtliche Zahl von Nutzern über wiederkehrende, teils mehrstündliche Ausfälle ihres Festnetztelefons. Wer weiterhin ein Festnetztelefon benötigt, werde allerdings kaum an der Technik vorbeikommen und daher deren Nachteile in Kauf nehmen müssen. Juristisch lasse sich nach Ansicht von Henschler gegen gelegentliche kürzere Störungen kaum etwas unternehmen.

Quelle : www.golem.de
Titel: Re: Deutsche Telekom: Umstellung auf VoIP oder Kündigung
Beitrag von: Jürgen am 24 September, 2014, 02:49
Was hat denn klassische Festnetztelefonie mit unnötiger "Latenz" zu tun?
Ganz und gar nix!
Im Gegenteil, Latenzen (also Signalverzögerungen) im Telefonverkehr sind bei jedem digitalen Verfahren weit höher als analog.
Und die bei Annex B für Analog und ISDN freigehaltenen Träger bis 31 (von bei mir 512) fallen auch für den normalen DSL-Nutzer nicht merklich in's Gewicht. Nur etwas mögliche Bandbreite fällt da flach, die aber durch einen VoIP-Dienst ohnehin gleich wieder flöten ginge.   

Was nützen "verkürzte Produkteinführungszeiten" demjenigen, der einfach nur telefonieren will?
Jaah nüscht...
Im Gegenteil, höchstwahrscheinlich werden weiteren Betrügereien Tür und Tor geöffnet, indem durch Sub-Sub-Subunternehmer betagte und verunsicherte Telenimm-Kunden noch häufiger in sinnlose Zusatzverträge hinein gelabert werden, deren sog. "Mehrwertdienste" allein die Taschen solcher Banditen füllen, von denen dann auch der Netzbetreiber fein profitiert.

Möglicherweise aber stellt mit solchem Mist der ehemalige Staatsbetrieb die Grundlagen seiner Zulassung infrage, durch teilweises Versagen seiner immer noch bestehenden Grundversorgungspflichten.

Technisch gesehen ist es sogar aus mindestens zwei Gründen extremer Blödsinn, jeden bisher analog bzw. per ISDN-Interface betriebenen Telefonanschluß auf DSL-basiertes VoIP umzustellen.

Erstens sind jetzt schon zunehmend Übersprechprobleme bzw. gegenseitige Beeinträchtigungen zu beobachten, je mehr der DSL-Anteil auf den Zweidraht-Bündeln in die Häuser hinein steigt. So mancher DSL-Nutzer stellt regelmäßig Einbrüche seines Störabstands und seiner Datenrate zu bestimmten Tageszeiten fest, wenn heimgekehrte Nachbarn auch ihre Boxen zuschalten. Der Zustand in der Zeit wird künftig die Norm werden oder sich sogar noch weiter verschlechtern.

Zweitens ist es kompletter Unfug, allein für ein klassisches Festnetztelefon beim Nutzer noch ein extra DSL-/VoIP-Modem zu installieren, denn schon heute wird in den allermeisten Vermittlungsstellen ohnehin auf IP per Glasfaser konvertiert, mit längst vorhandener Standard-Technik. Diese ist sicher energetisch effizienter, oft weit zuverlässiger und i.d.R. sogar Notstrom-versorgbar.

Allerdings wird es der Netzbetreiber im Falle von Auseinandersetzungen z.B. über extrem hohe Rechnungen gern versuchen, dem Kunden die alleinige Verantwortung zuzuschieben, wenn er angeblich die bei ihm befindliche Technik nicht ganz richtig betreiben hätte. Und überhaupt, keine Flatrate - keine Gnade...
Mir schwant, das könnte ein wichtiger Grund für diese Pläne sein, wen nicht gar der allein entscheidende   :wall

Jürgen