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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # WWW, Telefon, Provider & Co => Thema gestartet von: SiLæncer am 23 Oktober, 2004, 10:46

Titel: DSL Poweruser ....
Beitrag von: SiLæncer am 23 Oktober, 2004, 10:46
 Viele Anbieter werden günstiger - NGI wird es auch und schaltet den Faktor Poweruser aus (wir berichteten). Bisher hat NGI noch immer zwischen Kunden mit T-DSL 768 und jenen mit T-DSL 1000 unterschieden. Erstere sollen nun bald mehr zahlen - bedingt durch die automatische Umstellung auf T-DSL 1000 zum Jahresende. Doch damit es für die gern gesehenen Normalnutzer nicht zu teuer wird, hat NGI ein paar Powerusern die Leitung gekappt.
   
Zuckerbrot und Peitsche?

"Im Zuge unserer Umstrukturierung freuen wir uns Ihnen aber mitteilen zu können, das wir durch gezielte Kündigungen von sogenannten Power Usern den monatlichen Betrag für die T-DSL 1000 Flatrate ab dem 01.12.2004 auf 27,00 EUR senken können", heißt es in der entsprechenden Kundeninformation von NGI. Bislang hat der Preis für die T-DSL-1000-Flatrate 28,80 Euro betragen.

Bisherige T-DSL-768-Kunden müssen nun statt 23,99 Euro ab dem 01.12.2004 27 Euro für ihre 1000er-Flatrate berappen, da alle T-DSL-Anschlüsse bis zum Jahreswechsel vonseiten der T-Com automatisch auf die höheren Bandbreiten umgestellt werden.

Wie NGI den Preis weiter drücken will...

"Unser Ziel ist es nun, weiterhin den Endkundenpreis zu senken und Ihnen somit zu noch günstigeren Konditionen, ohne jegliche technische Beschränkungen, das volle Surfvergnügen anzubieten", verteidigt NGI sein Vorgehen. Und liefert damit nicht zuletzt auch eine Erklärung für die gezielten Kündigungen von Intensivnutzern.

Neuer Passus in den AGB
   
"Im Einzelnen haben wir nun auch unsere AGB für alle T-DSL Tarife geändert (siehe www.ngi.de). Das gibt uns die Möglichkeit, noch gezielter diese Vorhaben umzusetzen und Ihnen bald möglichst weitere Tarifsenkungen zu präsentieren." Welche Änderungen genau an den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgenommen wurden, wird in der Kundeninformation nicht erwähnt, doch folgende Absätze der AGB für NGI T-DSL dürften interessant sein:

"5.7 Bei zu hohem Nutzungsaufkommen hat NGI das Recht, den Vertrag ohne vorherige Ankündigung und im Interesse der Gesamtheit aller Kunden zum jeweiligen Monatsende zu kündigen."

Stellungnahme

Demnach dürften sich in Zukunft noch mehr Poweruser von NGI verabschieden müssen. Der Bitte um eine Stellungnahme des Unternehmens kam NGI-Vorstand Konrad Hill persönlich nach. "Nach unseren Erkenntnissen ist es nun so, dass unter 3% der Kunden ein übermäßiges Userverhalten haben. Wenn wir diesen wenigen Kunden weiterhin diesen Dienst zu den Konditionen anbieten, würde dies auf lange Sicht bedeuten, dass wir unsere Preise nicht senken könnten, evtl. sogar für den restlichen Großteil der Kunden erhöhen müssten", so die Begründung Hills.

Was hat es mit den AGB auf sich?

Sollen mit Hilfe des neuen Passus 5.7 der AGB noch mehr Poweruser gekündigt werden? Konrad Hill will das so nicht sagen. Die Veränderung der AGB habe lediglich den Grund, eine kürzere Vertragslaufzeit für beide Parteien zu erwirken. Wer im Falle der Poweruser von den kürzeren Fristen eher profitiert, liegt auf der Hand.

Keine Portbeschränkungen

"Wie Sie sicherlich schon längst gemerkt haben, gibt es bei uns keinerlei Beschränkungen von Bandbreiten", so Hill weiter. Der CEO verteidigt die Angebote seines Unternehmens: "Sie selbst berichten immer wieder von diversen Lockangeboten von großen und weniger großen Unternehmen, mit dem Ziel, einen Dienst zu verkaufen, welcher mit den verschiedensten technischen Beschränkungen geliefert wird. Wir haben nicht unbewusst unseren Carrier gewechselt, sondern taten dies ganz gezielt, um unseren Kunden noch mehr Leistung zu den gleichen Konditionen bieten zu können."

Es bleibt eine Frage: Welchen Sinn hat eine unbeschränkte Bandbreite in einem als "Flatrate" deklarierten Tarif, wenn der Kunde sie nicht voll ausschöpfen darf? Wo Flatrate draufsteht, sollte auch Flatrate drin sein.

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: 100 Euro: 1&1 kauft wieder Power-User raus
Beitrag von: SiLæncer am 03 Juni, 2005, 19:39
Das Internet ist eine feine Sache. Gerade dann, wenn das weltweite Datennetz mit einem schnellen DSL-Anschluss und einer Flatrate durchstöbert werden kann, macht die Angelegenheit so richtig Spaß. Auch 1&1 bietet seit geraumer Zeit DSL-Flatrates an, seit April sogar zum Discountpreis ab 6,99 Euro monatlich.
      
Mal ganz ehrlich...

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie 1&1 den Begriff "Flatrate" definiert. Zum Pauschaltarif surfen, schön und gut, alle Kunden sollen das künftig aber offensichtlich nicht mehr können – zumindest nicht über das 1&1-Netz. Seit einigen Tagen sehen sich nämlich zahlreiche Kunden des DSL-Anbieters aus Montabaur mit Anrufen und E-Mails aus dem Hause der United-Internet-Tochter konfrontiert. Darin wird den überraschten Flatrate-Nutzern ein Wechsel zu einem anderen Provider nahe gelegt. Als Entschädigung winken 100 Euro.

Die Begründung: Man sei davon ausgegangen, dass die Nutzer "zwar rund um die Uhr online sind, dass das übertragene Daten-Volumen aber nur gelegentlich über 20GB/Monat liegen würde." Aufmerksame Leser von onlinekosten.de werden sich erinnern: Schon einmal, vor knapp 15 Monaten, startete 1&1 die gleiche Aktion, um unliebsame Poweruser loszuwerden. Nun scheint das Unternehmen seinen Kundenstamm erneut genauer unter die Lupe genommen zu haben. Diejenigen Nutzer, die am Ende mehr Geld kosten, als über die monatlichen Grundgebühren eingespielt werden kann, sollen aus den eigenen Reihen gekegelt werden.

Besonders heikel: Stimmt der Nutzer der vorzeitigen Vertragsauflösung zu, verpflichtet er sich damit, nie mehr einen DSL-Flat-Tarif von einem United-Internet-Unternehmen zu strapazieren. Das heißt, auch ein Wechsel zu GMX bleibt ihm verwehrt. Dies geht aus mehreren Kündigungs-Schreiben von 1&1 hervor, die unserer Redaktion vorliegen.

Stellt sich die Frage, wie 1&1 zu der neuerlichen Bereinigung der Kundenstruktur steht.

Mehr (http://www.onlinekosten.de/news/artikel/17601/1)

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: Re: 100 Euro: 1&1 kauft wieder Power-User raus
Beitrag von: Jürgen am 03 Juni, 2005, 20:44
Ich frage mich gerade, ob andere "United-Internet-Unternehmen", wie z.B. GMX, sich ähnlich verhalten werden. Dann bräuchte ich wohl die City-Flat ab 3.Q. kaum hinzu zu bestellen...
Titel: Schon wieder: Trennungsgeld von 1&1
Beitrag von: SiLæncer am 28 August, 2005, 11:02
Die United Internet-Tochter 1&1 geht ihren eigenen Weg, Kunden mit zu hohem Traffic-Aufkommen loszuwerden. Keine Einschränkungen, keine Drosselungen, keine Kündigungen. Stattdessen gibt es Trennungsgeld: Dauersurfer erhalten das Angebot, für 100 Euro aus freien Stücken zu gehen.
   
Klappe, die Dritte

Erstmals rückte diese Methode im März letzten Jahres ins Licht der Öffentlichkeit. Im Juni 2005 wiederholte 1&1 die Aktion und machte Bestandskunden, die noch einen T-DSL-Tarif nutzten, das ominöse Angebot. Jetzt, fast drei Monate später, geht das Geschacher in eine neue Runde: Erstmals werden auch Kunden, die mit einem 1&1 DSL-Anschluss und einer günstigen City- oder Deutschland-Flat surfen, kontaktiert.

Gutes Angebot?

Auf den ersten Blick wirkt das Angebot fair. 100 Euro dafür, sich nach einem neuen Provider umzusehen - klingt gut. Ist aber nicht so einfach: Der DSL-Anschluss muss neu beauftragt, E-Mail-Adressen neu eingerichtet, Domains portiert und vorhandene VoIP-Nummern gegebenenfalls zu einem anderen Provider übermittelt werden. Viel Stress für einen Hunderter. Für den Großteil also doch kein guter Deal.

1&1 sieht das anders. Das Unternehmen wolle nur "eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung finden", hieß es aus Montabaur. Dabei stünde es "dem Kreis der Angesprochenen wieder frei, die Prämie von 100 Euro abzulehnen." Das ist wahr. Allerdings berichten Kunden, die das Angebot nicht in Anspruch genommen haben, von Schwierigkeiten.
   
Angst vor Traffic?

Einige Leser beschwerten sich in der Redaktion, 1&1 habe ihnen den Wechsel auf eine schnellere DSL-Bandbreite verwehrt, nachdem sie das Angebot ausgeschlagen hatten. Die Hotline des Providers habe das mit dem Risiko begründet, die Kunden könnten so noch mehr Traffic verursachen. Hat 1&1 außer den 100 Scheinen also noch andere Methoden auf Lager, unliebsame Kunden loszuwerden?

Nur zum Besten

Nein, heißt es dazu von 1&1. Eine Sprecherin dementiert: "Kunden, die unser Angebot nicht annehmen, können glücklich weiter surfen." 1&1 habe mit der Aktion bisher positive Erfahrungen gemacht, daher jetzt die Wiederholung. "Als wir die im Juni laufende Aktion durchführten, gingen wir tatsächlich davon aus, dass es sich um eine einmalige Optimierung handelt. Aufgrund der positiven Erfahrungen haben wir jetzt beschlossen, die Aktion zu wiederholen und diesmal auch einige Extrem-Nutzer der neuen Tarife einzubeziehen".

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: Zu viel Traffic? - Kabel Deutschland mahnt ab
Beitrag von: SiLæncer am 27 Oktober, 2005, 06:45
Als Flatrate versteht der versierte Breitbandsurfer einen Tarif, der keinerlei Beschränkungen aufweist: weder zeitlich noch volumentechnisch. Und doch kommt es immer wieder vor, dass seitens der Anbieter solcher Pauschalzugänge das Angebot ein wenig anders interpretiert wird.

Echt oder unecht?

"Echte Flatrate für sensationelle 2.99 Euro pro Monat!" - heißt es auf der Website von Kabel Deutschland. Ein attraktives Angebot. Doch wie "echt" sind die Flatrates wirklich? In den Augen einiger Leser eher weniger. Sie verstanden die Flatrate als gänzlich unbeschränkt und transferierten Bits und Bytes nach Lust und Laune. Scheinbar war dies nicht im Sinne von KDG, Mahnungen die Folge.

"Leider müssen wir ihnen mitteilen, dass Sie uns im Rahmen unserer Verbrauchsanalyse mit einem sehr hohen Datenverbrauch aufgefallen sind. (...) Sollte sich ihr Nutzungsverhalten nicht im Sinne einer deutlichen Minimierung des übertragenen Datenvolumens ändern, sehen wir uns gezwungen, (...) ihren Vertrag mit der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG ohne weitere Ankündigung zu kündigen," so die Infopost - also doch keine "echte Flatrate"?

Kabel Deutschland gibt zu, Kunden anzuschreiben, "bei denen aufgrund des Surfverhaltens und des außergewöhnlich hohen Datenverbrauchs eine gewerbliche Nutzung vermutet wird". Dieses Vorgehen stützt KDG auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die eine solche Überstrapazierung der Breitbandleitung untersagen. Sollten die Kunden das Datenvolumen im nächsten Monat nicht verringern, behält sich der Betreiber eine Kündigung vor.

Kommentar:

Da die abgemahnten Leser in einem Monat dreistellige Gigabyte-Werte erzielten, bleibt es jedem selbst überlassen, ob Kabel Deutschland seine Flatrate nun als "echt" bezeichnen darf, oder nicht. Natürlich kann man den Vorwurf anbringen, eine Flatrate sei im Falle einer Mahnung auf Grund des Surfverhaltens keineswegs unbeschränkt. Bei den knappen Kalkulation der Provider kann man der Reaktion von KDG jedoch schon ein wenig Verständnis gegenüber bringen. Zum Vergleich: DSL-Anbieter wie 1&1 mahnen schon bei zweistelligen "Traffic-Vergehen". Wessen Flatrate ist jetzt "echter"?

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: DSL: Rausschmiss von Power-Usern erreicht Massenmedien
Beitrag von: SiLæncer am 25 Januar, 2006, 10:39
Plusminus über 1&1 und Kabel Deutschland

Seit geraumer Zeit erzürnt das Vorgehen von DSL-Flatrate-Anbietern einige Nutzer, denn wer zu viel Datenverkehr verursacht, passt nicht in das Raster der Anbieter, die mit immer niedrigeren Flatrate-Preisen locken. Nun griff das ARD-Magazin Plusminus das Thema auf und beleuchtete das Vorgehen von 1&1 und Kabel Deutschland.

Während 1&1 seit längerem Vielnutzern eine Abfindung von 100,- Euro bietet, wenn sie den Provider verlassen und nicht wiederkommen, geht Kabel Deutschland laut Plusminus wohl etwas rabiater zur Sache und schmeißt Kunden, die zu viel Traffic verursachen, nach erfolgter Mahnung auch einmal raus. Die Vielnutzer bringen die Kalkulation der Anbieter ins Wanken.

Plusminus thematisierte dies in seiner Sendung am Dienstag, dem 24. Januar 2006, am Beispiel von Pensionär Bernd Brockfeld, der viel im Internet unterwegs ist und sich daher für einen Flatrate-Tarif entschieden hat. Doch bei 1&1 ist er mit einem Datenvolumen von bis zu 100 GByte im Monat falsch, man bot ihm die übliche Abfindung von 100,- Euro an, wenn er den Provider verlässt. Für den Anbieter ist dies anscheinend günstiger als Herrn Brockfeld auch weiterhin für unter 10,- Euro im Monat surfen zu lassen.

Laut Plusminus haben rund zwei Drittel der Vielsurfer bei 1&1, die ein solches Angebot erhalten haben, dies auch angenommen und sich damit zugleich verpflichtet, "zukünftig keinen DSL-Flat-Tarif von Unternehmen der United Internet Gruppe mehr zu bestellen."

Dem Bericht zufolge sind mittlerweile auch die Verbraucherzentralen auf das Vorgehen aufmerksam geworden: "Nach einer Abmahnung droht nun die Klage", heißt es bei Plusminus.

Rabiater schildert Plusminus das Verhalten von Kabel Deutschland im Fall der Familie Böttchers, die einen Internetzugang mit 8 MBit/s vom Kabelnetzbetreiber nutzt. Sollte die Familie künftig ihr Datenvolumen nicht senken, werde der Vertrag gekündigt.

Quelle : www.golem.de
Titel: DSL-Flatrates: T-Online nutzt Trubel um Power-Sauger
Beitrag von: SiLæncer am 27 Januar, 2006, 15:30
Immer wieder kocht das Thema hoch: Power-Sauger, User, die sehr hohe Datenvolumina über ihren DSL-Flatrate-Account übertragen, sind nicht bei allen Providern gut gelitten. T-Online wirbt nun für sich als besonders vorbildlicher Provider, der seinen Flatrate-Nutzern keine irgendwie gearteten Beschränkungen auferlegt: "T-Online bietet seinen Kunden beim Highspeed-Surfen mit DSL1 die volle Leistung – und das unbegrenzt und frei von Zeit- und Volumenbeschränkungen", heißt es in einer am heutigen Freitag verbreiteten Erklärung.

Provider müssen für die Nutzung des Telekom-Backbones einen festgelegten Preis pro Gigabyte bezahlen; Power-Sauger sprengen dabei die Kalkulation. Vor einiger Zeit hatte beispielsweise der Webhoster und Internet-Provider Strato eine Drossel für TCP-Ports eingebaut, die typischerweise für Tauschbörsen genutzt werden. Während Strato dies inzwischen wieder abgeschafft hat und explizit damit wirbt, keine Drosseln mehr vorzusehen, ist das beispielsweise bei 1&1 anders.

Schon in den vergangenen Jahren war immer wieder bekannt geworden, dass der Provider, der zur United Internet Holding gehört, DSL-Vielnutzer gerne loswerden möchte: 100 Euro Gutschrift bietet 1&1 den Kunden an, die es als Power-Sauger identifiziert hat. Datentransfermengen im mittleren zweistelligen Gigabyte-Bereich pro Monat waren im vergangenen Jahr beispielsweise Anlass, Kunden die Kündigung nahezulegen. Wenn sie zudem unterschrieben, nie wieder einen Flatrate-Vertrag mit einem Unternehmen der United-Internet-Gruppe einzugehen, gabs die 100 Euro Prämie zum Vertragsende.

In dieser Woche kochte das Thema, das Internet-User eigentlich ständig beschäftigt, einmal wieder hoch und erreichte breitere Aufmerksamkeit: Das ARD-Wirtschaftsmagazin plusminus griff das Thema anhand eines Beispielfalls auf und führte neben 1&1 beispielsweise Kabel Deutschland an. Der TV-Kabelbetreiber schmeißt Kunden laut dem Bericht sogar raus, wenn die übertragenen Datenmengen eine bestimmte Grenze überschreiten.

Für T-Online ist die Aufmerksamkeit, die der plusminus-Bericht einmal wieder auf das Thema "Power-Sauger" lenkte, Anlass, für die eigenen Flatrate-Angebote zu trommeln. "Wir verstehen uns als Qualitätsanbieter. Das bedeutet, dass wir eine Top-Leistung zu einem fairen Preis bieten. Außerdem stehen wir auch zu unseren Angeboten, wenn der Kunde diese bis an die Grenzen ausreizt", erklärte Burkhard Graßmann, Vorstand Marketing bei T-Online. Förderlich für die Betonung, dass T-Online Power-Sauger nicht rausekeln wolle, dürfte auch gewesen sein, dass laut plusminus inzwischen die Verbraucherzentralen das Vorgehen von 1&1 untersuchen. Nach einer Abmahnung droht nun die Klage. "Wir kritisieren, dass 1&1 mit einer Flatrate wirbt, dann aber die Kunden, die sie nutzen, aus dem Vertrag drängt", sagt Anette Marienberg vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/68938
Titel: Re: 100 Euro: 1&1 kauft wieder Power-User raus
Beitrag von: _Immer_Intl_ am 30 Januar, 2006, 10:09
Typisch !&1, GMX und WEB.DE - alle bei UI.
Titel: Re: 100 Euro: 1&1 kauft wieder Power-User raus
Beitrag von: Jürgen am 30 Januar, 2006, 14:14
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist dieses Verhalten nur von 1&1 bekannt, obwohl alle drei tatsächlich zu UI gehören.
Bedauerlicherweise gilt im Falle der 100€-Geschichte die vereinbarte Sperre aber für ganz UI.
Insofern ist es sehr fraglich, ob man darauf eingehen sollte oder nicht lieber einfach selbst wechselt, ggf. mit den üblichen Wechsel-Beigaben...
Titel: Flat ist Flat: Rausschmiss von Power-Usern illegal
Beitrag von: SiLæncer am 15 Februar, 2006, 20:56
Kunden mit hohem Datenaufkommen sind bei Breitband-Anbietern nicht gerne gesehen. Jedenfalls dann nicht, wenn sie eine günstige Flatrate beziehen. Der Pauschalpreis für die schnelle Internetanbindung beruht auf einer Mischkalkulation. Verursacht ein Kunde viel Traffic, schreibt der Provider rote Zahlen.
   
Rausgeekelt

In der Vergangenheit sind die Anbieter verschiedentlich gegen solche "Spielverderber" vorgegangen. 1&1 kaufte sich aus den Verträgen raus, Kabel Deutschland wies den Kunden gleich die Tür und wähnte sich durch komplizierte allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) abgesichert. Einziger Haken: Die zur Identifizierung der "Power-User" nötige Datenerhebung ist illegal.

Wir haben über die Methoden der Provider wiederholt berichtet. 1&1 beispielsweise setzte sich in der Vergangenheit öfters mit Power-Usern direkt in Kontakt - telefonisch erhielten die Kunden das Angebot, gegen 100 Euro Bargeld aus freien Stücken zu kündigen. Wer die Offerte annahm, verpflichtete sich, nicht wieder Kunde bei einer United-Internet-Tochter zu werden.

"Verbrauchsanalyse"?

Bei Kabel Deutschland (KDG) fuhr man einen härteren Kurs. Hier hatten Power-User gar kein Entgegenkommen zu erwarten. "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie uns im Rahmen einer Verbrauchsanalyse mit einem sehr hohen monatlichen Datenverbrauch aufgefallen sind", heißt es in einem Mahnschreiben, dass einige unserer Leser an Heiligabend 2005 (!) erreichte. Die unchristliche Botschaft des Providers: "Sollte sich Ihr Nutzungsverhalten nicht im Sinne einer deutlichen Minimierung des übertragenen Datenvolumens ändern, sehen wir uns gezwungen, Ihren Kabel Highspeed Vertrag (...) ohne weitere Ankündigung zu kündigen".

(http://www.onlinekosten.de/news/bilder/abmahn_kdg05.gif)

Kabel Deutschland hat also das Nutzungsverhalten seiner Kunden analysiert - das geht eindeutig aus dem Schreiben hervor. 1&1 dagegen verschleiert bis heute, nach welchen Kriterien ein "Power-User" im Hause United Internet definiert wird. "Wir führen keine Kundenanalyse durch", heißt es dazu offiziell aus Montabaur. Doch wie wurden die Extremnutzer dann identifiziert? Auch dazu will 1&1 keine Auskunft geben - wie es heißt, um einem möglichen Einblick in die Kalkulationsgrundlagen vorzubeugen.

Mehr (http://www.onlinekosten.de/news/artikel/19976/1)

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus
Beitrag von: SiLæncer am 10 Mai, 2006, 07:56
Wieder einmal macht Internet-Provider 1&1 mit Kündigungen von sich Reden. Diesmal trifft es allerdings Nutzer des VoIP-Angebots 1&1 Phone Flat. Was noch im Dezember wie ein Einzelfall aussah, scheint jetzt zur Methode zu werden. So gingen am 3. Mai Kundenanschreiben raus, die den Betroffenen vorwerfen, ihre Telefoniepauschale für Gespräche ins deutsche Festnetz gewerblich zu nutzen. Damit würden die Kunden jedoch gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen, weshalb 1&1 sich gezwungen sähe, den Flatrate-Vertrag zu kündigen und auf den VoIP-Standardtarif umzustellen.
   
Notbremse möglich

Immerhin wird in dem Schreiben noch eine Notbremse angeboten: sollten die Kunden die VoIP-Flatrate doch nur privat nutzen, steht es ihnen frei, dies der Hotline mitzuteilen, um die Kündigung rückgängig zu machen. In dem Schreiben vom 3. Mai wurde dafür eine Frist von zwei Tagen gesetzt – laut 1&1-Pressestelle ein Tippfehler. Was bei den Nutzern für viel Aufregung sorgte, war Unternehmensangaben zufolge ein Versehen, es hätte eigentlich 20. Mai heißen sollen. Ein Entschuldigungsschreiben mit entsprechendem Hinweis wurde versandt, die Datenbank des Anbieters sei ohnehin richtig datiert gewesen. Zudem reiche eine einfache Mitteilung, dass die Nutzung privat sei, Beweise dafür werden nicht verlangt.

Auch wenn den VoIP-Kunden noch die Rücknahme der Kündigung offen steht, sind Ähnlichkeiten zu Verfahrensweisen im DSL-Geschäft nicht von der Hand zu weisen. Hier wurden Kunden mit hohem Verkehrsaufkommen kurzerhand aus dem Vertrag geworfen. Und woran macht 1&1 fest, dass es sich um eine gewerbliche Nutzung des VoIP-Anschlusses handelt, wenn nicht gerade eine Firma als Kunde eingetragen ist? "Wir legen das Verhalten eines Durchschnittstelefonierers zugrunde", erklärt ein 1&1-Sprecher. Wie sich dieser Ottonormal-VoIPer definiert, wollte er allerdings nicht verraten. Es gäbe jedoch Hinweise auf gewerbliche Nutzung: wer viel telefoniert macht sich ebenso verdächtig, wie Kunden, die zahlreiche verschiedene Anschlüsse anwählen.

Was ist Durchschnitt?

Wie viele Stunden telefoniert werden müssen, um bei 1&1 auf die "rote Liste" zu kommen, bleibt unbeantwortet. Branchenkenner gehen allerdings davon aus, dass es bei einer Flatrate für rund zehn Euro ab 20 Stunden pro Monat eng für die Kalkulation wird. Ebenso wenig gibt 1&1 Auskunft darüber, wie viele gewählte Rufnummern für die Montabaur noch im normalen Rahmen liegen. Viel interessanter ist jedoch die Frage, woher 1&1 diese Daten überhaupt nimmt. Das Landgericht Darmstadt hatte T-Online zuletzt untersagt, die Verbindungsdaten eines Flatrate-Kunden zu speichern, schließlich sind diese Daten bei einer Flatrate nicht zur Abrechnung nötig. In diesem Zusammenhang erschien auch der bei 1&1 schon traditionelle, aber fragwürdige Rausschmiss von Powerusern in einem neuen Licht. Fragt sich also, inwieweit Messungen von Gesprächsdauer oder die Überwachung gewählter Rufnummern für die Abrechnung einer VoIP-Flatrate relevant sind. Es wird wohl auch hier eine Kundenklage brauchen, um klare Verhältnisse zu schaffen.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Kostenfaktor Kunde ?   (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/konfus/p025.gif)
Titel: Re:VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus
Beitrag von: Dragonix am 10 Mai, 2006, 15:26
Zitat
Beweise dafür werden nicht verlangt.

kommts dann nicht billiger wenn man sich gleich die briefe schenkt...?
Titel: Re:VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus
Beitrag von: SiLæncer am 10 Mai, 2006, 15:34
 :D

Diesem Schei**verein (United Internet (GMX,1&1,web.de etc) müsste man bei so einem Gehabe eigentlich völlig boykottieren...Flat ist (und bleibt)Flat...basta...
Titel: Re:VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus
Beitrag von: Jürgen am 11 Mai, 2006, 02:17
Über GMX habe ich solcherlei noch nicht gehört, genausowenig wie im Zusammenhang mit den Rauskauf-Versuchen bei Intensiv-Traffic.
Schon mächtig seltsam, wenn sich zwei deutsche Töchter desselben Welt-Konzerns so verschieden verhalten... Ob sich da irgendein Deutschland-Chef profilieren will?
Titel: Teldafax vergrault DSL-Powersauger
Beitrag von: SiLæncer am 21 Februar, 2007, 15:07
Kunden des Providers Teldafax, die Flatrates für T-DSL-Anschlüsse nutzen, klagen über geringe Performance und vermuten ein vorsätzliches Drosseln der Zugänge durch das Unternehmen. Teldafax-Mitarbeiter räumen das im Support-Forum offen ein: "Es handelt sich hierbei nicht um ein technisches Problem, sondern um eine Entscheidung der Geschäftsleitung der TelDaFax GmbH", schreibt der Benutzer "admin" im Teldafax-Forum.

Auf unsere Rückfrage bestätigte der technische Leiter Thomas Küpper bereitwillig, dass Teldafax den Durchsatz künstlich heruntersetze: "Wir haben ein Problem mit Powerusern, die monatlich bis zu 200 Gigabyte herunterladen. Rund 60 bis 70 Prozent der Kunden fallen in diese Kategorie. Wir können das Angebot nicht mehr wirtschaftlich betreiben, daher sahen wir uns gezwungen, die Durchsatzraten für Poweruser zu drosseln."

Ab rund 20 bis 30 Gigabyte monatlichem Transfervolumen greift laut Teldafax die Drosselung. Die Transferrate betroffener Anwender wird demzufolge in mehreren Schritten von 512 auf bis zu 64 kBit/s künstlich heruntergesetzt. Der DSL-Zugang lässt sich damit noch nicht einmal mehr für die von Teldafax ebenfalls angebotenen VoIP-Produkte einsetzen. In den AGB oder der Leistungsbeschreibung ist eine solche Einschränkung aber nicht zu finden. Beworben wird der DSL-Zugang auf der Website vielmehr mit den Worten "Reines Internetvergnügen ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung" und "Gleicher Preis für alle DSL-Geschwindigkeiten".

Unzufriedenen Kunden legt das Unternehmen die Kündigung nahe: "Wenn einzelne Kunden nach Drosselung des DSL-Zuganges mit der zur Verfügung gestellten Leistung nicht zufrieden sind, so erhalten sie ein Sonderkündigungsrecht für alle beauftragten Produkte", heißt es im Support-Forum. Die ungeliebten Powersauger sollen im Klartext also lieber den Konkurrenten zur Last fallen. Dass auf Dauer eine andere Lösung gefunden werden muss, dämmert aber offenbar auch dem Teldafax-Management. "Wir planen eine Umstellung auf Volumentarife", berichtet Küpper.

Quelle : www.heise.de
Titel: Telenet offenbart "Breitband-Schweine"
Beitrag von: SiLæncer am 21 August, 2010, 16:46
Es ist keine "Urban Legend", dass manche Anschlussinhaber ihre Netzaktivitäten maximal ausreizen. Man verleiht den Betroffenen dabei unterschiedliche Namen. Poweruser oder Breitband-Schweine (Bandwith Hogs). Nicht immer haben sie diesen Titel verdient, insbesondere wenn die Pakete der Provider knapp bemessen sind. Der belgische Provider Telenet hat nun den Verbraucher seiner Top-User vorgestellt

It´s all about Traffic. Immer wieder erklären diverse Provider, dass sie gegen Power-Nutzer und Breitband-Schweine etwas unternehmen müssten. Häufig geht es dabei um die Filterung von P2P-Traffic. Die anderen Kunden sollen vor einer Überlastung des Netzes geschützt werden, so die Argumentation. Meist sind die Probleme jedoch anderswo verankert. Manche Flatrate-Modelle sind knapp kalkuliert. Wenn ein Nutzer dieses zu massiv nutzt, wird er zum Problem. Die Probleme sind also mitunter auch hausgemacht, wenn die zur Verfügung gestellten Pakete am untersten Limit bemessen werden.

Wie der belgische Provider Telenet nun erklärte, gibt es aber durchaus User, die man als Breitband-Schweine bezeichnen kann. Zwischen dem 4. Juli und dem 6. August hat man ermittelt, wie viel Traffic verbraucht wird. Die Top-Verbrauchsvolumen hat man - natürlich anonym - vorgestellt (http://userbase.be/forum/viewtopic.php?t=26761). Das ernüchternde Ergebnis: Auf der "Pole-Position" von Telenet befindet sich ein Nutzer, der im fraglichen Zeitraum 2.680 Gigabyte (ca. 2,7 Terabyte) an Daten übertragen hat. Dieser wird dicht gefolgt von Nutzern mit einem Verbrauch von 1,9 1,5 sowie 1,3 Terabyte.

Danach nehmen die Werte drastisch ab. Insgesamt haben sieben Nutzer die 1-Terabyte-Marke überschritten, ein User war sogar in der Lage die 2-Terabyte-Marke zu knacken. Die Liste ist wesentlich umfangreicher und beinhaltet die Top-25. Diese hatte man veröffentlicht, um eine Diskussion anzuregen. Jedoch keine über "Breitband-Schweine". Vielmehr wollte man erreichen, dass die Nutzer bemerken, wie viele Daten sie übertragen können. Vor allem aber: Wie viele weitere Daten sie mit einem größeren und schnelleren Zugang übertragen könnten.

Die Nutzer der beiden kleinsten Pakete (50 und 80 Gigabyte Transfervolumen) sollen größere auswählen. Bei diesen gibt es keine Trafficbegrenzung mehr, obgleich die Formulierung "Fair Use" eingefügt wurde. Wie Telenet erklärt, würde man keine "unlimited" Angebote offerieren. Vielmehr setzt man auf den gesunden Menschenverstand der Kunden, die nur soviel Bandbreite belegen, wie sie auch wirklich brauchen. Wer es regelmäßig "übertreibt", wird von Telenet kontaktiert.

Wer sich wundert, wie diese Datenmengen zustande gekommen sind, der sei auf die Pakete von Telenet verwiesen. Diese bieten meist eine wesentlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit als hierzulande.

Quelle : www.gulli.com