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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => Thema gestartet von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 16:06

Titel: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 16:06
Vier Jahre sind jetzt die meisten Komponenten meines Desktop alt, sind für viele Aufgaben aber immer noch schnell genug. Klar, ein wenig schneller rendern (vor allem die Filme meiner neuen h.264-Kamera) wär schon schön und endlich in Echtzeit HDTV-Filme zu schneiden auch. Im Frühjahr wollte ich deshalb schon mal aufrüsten, kam aber irgendwie nicht dazu. Schließlich reifte im Sommer der Plan, was ich alles genau erneuern will und dann kamen 2 Monate Marktbeobachtung dazu. Letzte Woche habe ich dann bestellt und hab am Wochenende die Teile bekommen:

Neues Motherboard, ein ASRock Deluxe X58 (plus und Minus Bewertungen, für mich waren drei PCI-Legacy-Schnittstellen ausschlaggebend)
Neuer Prozzi, ein Intel i7-950 (4x3,06) passend zur Systemarchitektur (mit Luftkühlung)
Neuer Speicher, 3 GB DDR3-RAM (um den Geschwindigkeitavorteil der X58-Architektur auf einem 32bit-System ausnutzen zu können) und
Neue Grafikkarte, Gigabyte GTX 460 (schnell genug für das neue System)

Nächste Woche geht's dann an den Einbau der Komponenten und erste Erfahrungen mit dem System. Ein Freund, mit dem ich bisher alle meine Systeme zusammengebastelt habe, wird mir helfen und meine zwei linken Hände sinnvoll ausrichten. Wenn die ersten Tests g3efahren sind gibt's dann ein neues Nutzerprofil und einen ersten Eindruck hier an dieser Stelle. Damit ihr die Teile nicht suchen müßt und eine Idee von den Kosten bekommt, hier die "Geizhals"-Links (denke, das geht nicht gegen die Hausordnung  ???)

Prozessor: http://geizhals.at/deutschland/a401758.html
Motherboard: http://geizhals.at/deutschland/a502958.html
Grafikkarte: http://geizhals.at/deutschland/a548277.html
Speicher: http://geizhals.at/deutschland/a384093.html

Ich hatte noch Glück, habe die Teile z.T. noch billiger (bis auf die Grafikkarte) bekommen als jetzt angegeben. Drückt mir die Daumen beim "Basteln"!


Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 17 Oktober, 2010, 16:32
<ot>Nvidia Quadslimotherboard ....
 Ich schraub schon mal den Schlüssel für mein Wlan von 25 Zeichen auf 50 Zeichen hoch,  ;D
</ot>

Aber warum nicht min. 4Gigabyte und W7 x64 ?

So richtig kann ich das Argument  " Geschwindigkeitsvorteil der X58-Architektur auf einem 32bit-System ausnutzen zu können " nicht nachvollziehen
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 17:01
Hatte ich mir auch kurz überlegt, kam aber dann davon ab. Soviel Soft, die 64bit unterstützt gibt es ja (noch) nicht. Mein Renderlabor (Magix) unterstützt sie z.B. nicht. Das andere Argument (6 Giga Ram sind besser als 3 Giga auf einem 64Bitter) zieht nach den Testberichten auch nicht so ganz. Die X58-Architektur nützt am "schnellsten" oder "effektivsten" immer 3 Riegel bzw. 6. Deshalb habe ich die 3 1gigabyte-Riegel gewählt. Ursprünglich hatte ich eine 550 € Aufrüstgrenze gehabt, die ich durch die 6monatige Hinauszögerung großzügig um 120 Euronen aufgestockt habe. Mit Win 7 Prof oder Ultimate 64 und 3 Giga Speicher mehr, hätte ich den Kostenrahmen um min. 300 € aufstocken müssen. Wollte ich dann doch nicht, ich alter Geizkragen  :embarassed:
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: kater am 17 Oktober, 2010, 17:28
auch ot/   :o oder der schnellste ritschie der Welt :o / ot Ende
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: McCom am 17 Oktober, 2010, 17:32
Hm, dh du behälst dein altes netzteil? Keine neue Lüfter dazu?

Also ich weiß nicht. wenn ich demnächst (bis zu 2J solange ich zum rendern den idle-desktop meiner mum nutzen kann) meinen rechner erneuere, dann wird der 64bit, gut mit RAM versehen, gut leise und gut belüftet.

Ich weiß nicht ob es echt zweckdienlich ist, um geld zu sparen, einen alten rechner aufzubohren oder nicht lieber wie c't immer wieder zeigt für 600-800 einen frischen, geilen leisen pc zu bauen...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 18:03
Das "alte" Netzteil ist "erst" 2 Jahre alt und garantiert nicht der Lärmer im PC-Gehäuse. Ich hatte mich vorher informiert, ob es (550 Watt max.) zu den gewählten Komponenten passt: passt  :). Den Sound aus dem Gehäuse liefert vor allem die GTX 8800 und die wird ja gegen eine leisere GTX 460 ausgetauscht.

An "alten" Teilen habe ich das Gehäuse ("Soprano"), das mit zwei 12cm und einem 8 cm Lüfter ausreichend gekühlt ist, und 2 Festplatten behalten , die immer noch schnell genug sind. Ansonsten ist dann ja alles (bis auf das Netzteil) glänzend neu. Energietechnisch dürfte der i7-950 etwa soviel Saft wie mein alter E6600 brauchen, die GraKa ist sogar (nach den Tests) etwas sparsamer. Vielleicht habe ich es dann ja nicht mehr ganz so warm in meinem Zimmer  ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 17 Oktober, 2010, 19:09
Windows 7 Home Premium 64 Bit OEM kostet um die EUR 82 €
Corsair Simm PC-1333 Arbeitsspeicher 8GB (CL9 i5/i7) DDR3-RAM Kit von Corsair um die 130 €  

Also durchaus erschwinglich....

32bit - Software rennt auch unter W7 x64
 
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: kater am 17 Oktober, 2010, 19:26
Vielleicht habe ich es dann ja nicht mehr ganz so warm in meinem Zimmerhast du ne Software an Bord, wo du deine durchschnittliche CPU Temp., cb beim Cubelesen, ablesen kannst? Everest oä.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 19:44
zu Warpi: auch die 3x2 Gigabyte DDR3 Riegel kosten das (X58 rennt nur mit 3 bzw. 6 Riegeln!), mehr Geschwindigkeit durch ein 64bit-System ist aber (s. Tests in C't und PCWelt) nur bedingt und nicht ausserirdisch möglich. Ich bleibe erstmal bei 32bit  8)

zu Kater: Ja, hab' ich, ist das HWInfo von hier (http://www.dvbcube.org/index.php?topic=6017.45)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: kater am 17 Oktober, 2010, 19:49
 :o ritschie, ich wollte doch wissen wie warm DEINE CPU wird. Da hab mich wohl ein wenig unklar ausgedrückt.  :embarassed:
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 17 Oktober, 2010, 20:33
Jau, Triple Channel, hatte ich nicht dran gedacht  ;)

Aber grade wenn viele Daten im Spiel sind (Fotos , HD - Videos) sind 64 bit definitiv besser.
Ich denke das es möglich ist ein 32bit Vista neben einem 64Bit Windows zu installieren. Und dazu noch ein 64Bit Ubuntu ;D  ;D

Für den Fall der Fälle ....
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 21:44
:o ritschie, ich wollte doch wissen wie warm DEINE CPU wird. Da hab mich wohl ein wenig unklar ausgedrückt.  :embarassed:
axo  ;) So um die 65° C bei Vollast (war schon mal auf 69 im Hochsommer)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 17 Oktober, 2010, 21:48
ritschibie,

welche Festplatten hast Du drin?? Ich möchte bei einem neuen PC wenn möglich die schnellste Festplatte (wenn bezahlbar  ;) )drinn haben, da ich lang ratternde OS- und Programmstarts gar nicht mag. Mein nächster PC wird bestimmt als System-"Platte" eine SSD haben.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 Oktober, 2010, 22:05
Stuart, da sprichst Du was an, was ich auch überlegt habe (ne SSD als Systemdisk). Aber als Rentner habe ich ja wirklich Zeit. Typisches Szenario: Stehe so gegen 9 Uhr auf, mach den PC an, schenk mir ne Tasse Kaffee ein, gehe in's Zimmer zurück und Windows wartet auf die Eingabe. Dauert z.Zt. so 2 Minuten, bis er alles geladen hat und die Zeit gebe ich mir. Mal sehen, was ich in ca. 2 Jahren mache, vll. lege ich mir dann ne SSD für 100 €, Win 7 64 und 6 Speicherriegel zu  :)

Ach so, ich habe eine WD Caviar (2 Jahre alt, 500 GB) und eine Hitachi Deskstar (320 GB für Ubuntu) im PC und eine 2TB externe (eSATA) Datenschleuder (dazu schlummern noch eine 1TB und eine 340 GB USB-Platte mit gedoppelten Musikdaten wahlweise im Schrank und am PC). Ich habe alle Musikkonzerte doppelt gespeichert, als WAV- oder FLAC- bzw. SHIN-Datei. Dann habe ich noch ein Video-Archiv für TV-Aufzeichnungen und Urlaubsfilme (selbstgedreht). Das braucht Platz! :'(
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: McCom am 18 Oktober, 2010, 18:20
Zitat
WAV- oder FLAC- bzw. SHIN-Datei
Ah du bist einer von denen ;-) Shin sagt mir grade zwar null, aber ich weiß noch als ein freund mit seiner AirPlay für Apple rumgespielt hat und pltzlich alles in flac haben wollte. naja, ich hab da nix gehört. ich würde ja sagen <128kb hört an def und wenn ich es auf 192 bekomme sag ich ned nein, aber mehr? ;-) Esoterik. So wie auspolen der Anlage ;-)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 18 Oktober, 2010, 18:33
ich würd bei so einem system eigentlich auch 4gb+ ram & 64bit os reinmachen.
3gb sind heutzutage bei 1-2 größeren anwendungen mal schnell weg.

dafür hät ich eher zu einem der schnelleren i5 bzw. neuen 6-core amd tendiert.
aber ev. bringt der 4+4 i7 beim video schneiden wirklich mehr, mir fehlen da einfach die erfahrungswerte.

apropos geräusch:
seit ich hier einen passivgekühlten atom stehen habe, weis ich erst was ein angenehmer, ruhiger arbeitsplatz ist.
daneben wirkt sogar der anonsten unhörbare laptop wie eine flugzeugturbine ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 18 Oktober, 2010, 19:28
ritschibie, überlege Dir das mit der HDD nochmal  ;) Eine aktuelle Festplatte ist bestimmt 1,5 bis knapp 2 mal schneller als die 2 Jahre alte WD. Ich würde Dir zB. die Samsung SpinPoint F3 (HD502HJ) 500 GB ab 35 € empfehlen. Siehe: CHIP HDD-Vergleich (http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-SATA-Festplatten--index/extended/id/262/)
Mit Win7 macht man, im Vergleich zu Vista, beim Systemstart schon einen Quantensprung. Und dann noch mit einer schnellen HDD...  ;)

Ich habe unter anderen auch eine eSATA (1,5 TB), aber da muß ich immer neu booten, wenn ich an- oder abstecken will. Vielleicht ist ja auch nur mein MB zu alt  :)
Bei meinem Win7 32bit mit 3 GB RAM habe es bisher noch nicht geschafft mehr als 1,3 GB zu belasten, da bin ich eher mit der CPU bei 100 %.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 18 Oktober, 2010, 22:22
Na ja. Im Vergleich zu den Startzeiten der neusten Ubuntuversion ist der Start vom Windows7 recht langsam... ;D ;)

Für semiprofessionellen Video / Audioschnitt ich nehme ich Grundsätzlich 2 Festplatten.

Von einer Platte wird gelesen, auf die andere geschrieben. Das bringt Speed....

@McCom : Flacaudio ist das beste Format um Audiocds zu  archivieren.
Verlustlos, frei verfügbar , kein Eigentum von ....... und Speicherplatz sparen ist nicht mehr der Rede wert ;)

@Theos : Auch bei mir ist das Netbook immer öfter an. Stromsparend, kein Geföne ... :)

Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 18 Oktober, 2010, 22:25
ich würde ja sagen <128kb hört an def und wenn ich es auf 192 bekomme sag ich ned nein, aber mehr? ;-) Esoterik. So wie auspolen der Anlage ;-)
Mit Verlaub, da bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Laut HNO-Hörlabor vor vier Jahren hatte ich den Hörumfang eines 30jährigen (wie gut oder schlecht das auch immer sein mag). Ich bilde mir ein, sehr wohl einen Unterschied zwichen MP3 und WAV zu hören. Ich gehe da von meiner Wohnzimmer-Anlage aus (Klipsch LS RF7 und ONKYO-Verstärker TX-SR 875). Dort habe ich Pink Floyd "Echoes" von CD mit MP3 und unkomprimiert gehört. Ich würde mich immer für die unkomprimierte Version bei hochdifferenzierten Aufnahmen entscheiden. Klar ist: Bei MP3 geht alles über 15000 Hz den Bach runter. Unklar ist, ob wir jenseits der 15000 wirklich was hören oder ob dieses Jenseits die <15000 Töne anders antreibt.

Aber (ich kenne den C't Blindtest aus den Anfangszeiten von MP3 auch) letztendlich ist es eine subjektive, wenn nicht gar eine Glaubensfrage ;)

ich würd bei so einem system eigentlich auch 4gb+ ram & 64bit os reinmachen.
3gb sind heutzutage bei 1-2 größeren anwendungen mal schnell weg.

dafür hät ich eher zu einem der schnelleren i5 bzw. neuen 6-core amd tendiert.
aber ev. bringt der 4+4 i7 beim video schneiden wirklich mehr, mir fehlen da einfach die erfahrungswerte.
Also der I5 ist definitiv nicht "schneller", der I7 ist bis jetzt das Ende der Fahnenstange aus Intels Prozessorparade. Derzeit ist auch Triple Channel  das flinkeste, was Intels Architektur anbieten kann. Dann muss man aber auf dem Board 3 Riegel mit mindestens 1 GB Ram fahren (kann das aber auch mit 3x2 GB usw.), 4 GB RAM wären kontraproduktiv.  Zum 64bit OS habe ich ja schon mehrfach meine Meinung geschrieben (kommt vielleich in 2 Jahren auf meinen PC, wenn's mehr Anwendungen dafür gibt).

Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu negativ von mir Theos, denn ich freu' mich echt über jede Anregung. Ich hab' aber auch 2 Monate wirklich jeden beschissenen Test von MoBo, Prozzi und GraKa gelesen, dessen ich habhaft werden konnte. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass jede Wahl ihre Schattenseiten hat, selbst ASUS Motherboards der Königsklasse bekamen einiges Fett weg. Meine Komponenten haben da auch den einen oder anderen Kratzer bekommen. Werd' mal sehen, ob ich die Wahl bereue  ::)

ritschibie, überlege Dir das mit der HDD nochmal  ;) Eine aktuelle Festplatte ist bestimmt 1,5 bis knapp 2 mal schneller als die 2 Jahre alte WD. Ich würde Dir zB. die Samsung SpinPoint F3 (HD502HJ) 500 GB ab 35 € empfehlen.
Bei meinem Win7 32bit mit 3 GB RAM habe es bisher noch nicht geschafft mehr als 1,3 GB zu belasten, da bin ich eher mit der CPU bei 100 %.
Ich habe übrigens keine WD, sondern zwei Samsung Spinpoints (gerade mit Crystal Disk Info festgestellt  ;)). Die Festplatten sind z.B. beim Videoschnitt nicht ganz so entscheidend. Da spielen wirklich Datendurchsatz auf dem MoBo, Grafikkarte und Prozessor die Hauptrolle. Da bin ich mir ganz sicher: Die Harddisks werden meine Vorhaben nicht ausbremsen. Aber in naher Zukunft werde ich die (nächstes Jahr) auswechseln und dann natürlich auf Deine Vorschläge zurückkommen  ;)

Am Freitag ist es übrigens soweit, da wird gebastelt. Hoffentlich kann ich dann einen ersten Eindruck schon in der Abendvorstellung des Cube zum Besten geben. Vielen Dank für Eure Tipps, wenn ich die jetzt nicht gleich annehme liegt es weniger an meinem Sturkopf, als an der schon eingetroffenen Ware und die muss ja erst noch verbaut werden  :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 18 Oktober, 2010, 22:27
Na ja. Im Vergleich zu den Startzeiten der neusten Ubuntuversion ist der Start vom Windows7 recht langsam... ;D ;)

Für semiprofessionellen Video / Audioschnitt ich nehme ich Grundsätzlich 2 Festplatten.

Von einer Platte wird gelesen, auf die andere geschrieben. Das bringt Speed....
Ich auch und da reichen sogar USB 2.0 externe Platten (/getestet!). Das neue Board hat gar USB 3.0, da juckt's in den Fingern, aber die sind ja noch recht teuer im Vergleich...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 18 Oktober, 2010, 22:38
Ich nehme lieber interne Platten. Usbplatten nur zum archivieren .... :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 18 Oktober, 2010, 23:02
Ich gehe da von meiner Wohnzimmer-Anlage aus (Klipsch LS RF7 und ONKYO-Verstärker TX-SR 875). Dort habe ich Pink Floyd "Echoes" von CD mit MP3 und unkomprimiert gehört. Ich würde mich immer für die unkomprimierte Version bei hochdifferenzierten Aufnahmen entscheiden. Klar ist: Bei MP3 geht alles über 15000 Hz den Bach runter. Unklar ist, ob wir jenseits der 15000 wirklich was hören oder ob dieses Jenseits die <15000 Töne anders antreibt.


Onboardsound benutzt ? Wenn ja dann wundert es mich nicht das Mp3 "schlechter" klingt ... ;)

Da hatten wir hier schon mal : Ich meine Hesse u. Warpi und der externe DA - Wandler ... :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 18 Oktober, 2010, 23:16
Onboardsound benutzt ? Wenn ja dann wundert es mich nicht das Mp3 "schlechter" klingt ... ;)
Wie: "Onboardsound benutzt"? Folgendes Vorgehen hatte ich: Eine FLAC-Datei mit einem (sehr guten Soundboard=Konzertmitschnitt vom Toningenieur) Konzert von Pink Floyd. Daraus eine WAV-Datei dekomprimiert und mit Fraunhofrer Codec auf MP3 konvertiert und beide Versionen (der ursprünglichen FLAC-Datei) auf CD geschrieben. Da ist der Onboardchip des Autors der Datei ja für beide gleich. Die CD's habe ich nicht am Computer, sondern auf der Anlage abgespielt. Aber Du weisst ja, man kann sich vieles einbilden  ;)

Ich nehme lieber interne Platten. Usbplatten nur zum archivieren .... :)
Das war auch geschwindelt von mir, hab noch nie probiert, auf USB 2.0 Platten zu schneiden  :embarassed:

Aber die Geschwindigkeit von USB 3.0 ist schon beeindruckend, siehe tecchannel-Test hier: http://www.tecchannel.de/pc_mobile/komponenten/2025664/test_usb30_superspeed_gegen_usb_20_und_esata/index4.html
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 19 Oktober, 2010, 15:19
ritschibie, überlege Dir das mit der HDD nochmal  ;) Eine aktuelle Festplatte ist bestimmt 1,5 bis knapp 2 mal schneller als die 2 Jahre alte WD.
niemals.
vor 6 jahren war eine normale 3,5" SATA platte 90mbyte/sec lesend schnell.
eine aktuelle platte kommt heute vielleicht auf 150mbyte/sec lesend, aber auch nicht mehr.
was anderes ist natürlich eine SSD, aber dort zahlt man halt auch wie ein luster...

ALLERDINGS, würd ich eine festplatte auch nicht all zu lange als datenspeicher im einsatz haben.
Je älter sie ist, desto eher treten mal fehler auf. und wenn dann wichtige daten futsch sind, wären wohl die 100€ für eine neue platte eine gute investition gewesen...
aber das heist jez natürlich nicht, dass man die alten platten nicht als puffer nutzen kann :)

Also der I5 ist definitiv nicht "schneller", der I7 ist bis jetzt das Ende der Fahnenstange aus Intels Prozessorparade.
i7 ist auf jeden fall das teuerste, nicht nur die cpu, auch die chipsätze/mainboards sind erheblich teurer.
von der reinen cpu leistung her gibt es einige der obern i5 die z.b. den alten i7 920 links liegen lassen.

aber der von dir gewählte i7 950 ist wohl durchaus schneller als alle aktuellen i5 (bzw. AMD).
(außer vlt. bei - für video encoding irrelevanten - single thread aufgaben, dort sind die 3.6 ghz schnellen dual cores überlegen)

Derzeit ist auch Triple Channel  das flinkeste, was Intels Architektur anbieten kann. Dann muss man aber auf dem Board 3 Riegel mit mindestens 1 GB Ram fahren (kann das aber auch mit 3x2 GB usw.), 4 GB RAM wären kontraproduktiv.
klar ist triple channel das schnellste was da ist, aber das bringt dir nur was, wenn du viel ram zum herumschaufeln hast.
ich kann nur wiederholen, dass ich nicht weiß wie es beim videocodieren ist. aber der eigentliche hauptvorteil von tripple-channel in normalen workstations/servern ist vielmehr der fakt, dass man auf 6 slots zugreifen kann -- und somit 24gb ram anbinden kann.
(ich schrieb übrigens 4gb+, eben wegen 32bit)

Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu negativ von mir Theos, denn ich freu' mich echt über jede Anregung.
in keinster weise. ich sehe meine kommentar ja nicht als zurechtweisen, bekehren, oder was auch immer an. es sind einfach nur anmerkungen.

Ich hab' aber auch 2 Monate wirklich jeden beschissenen Test von MoBo, Prozzi und GraKa gelesen, dessen ich habhaft werden konnte.
kenn ich ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 19 Oktober, 2010, 20:43
ritschibie, überlege Dir das mit der HDD nochmal  ;) Eine aktuelle Festplatte ist bestimmt 1,5 bis knapp 2 mal schneller als die 2 Jahre alte WD.
niemals.
vor 6 jahren war eine normale 3,5" SATA platte 90mbyte/sec lesend schnell.
eine aktuelle platte kommt heute vielleicht auf 150mbyte/sec lesend, aber auch nicht mehr.

Niemals würde ich nicht sagen  ;) Aber ich hätte auch statt "bestimmt" - "möglicherweise 1,5 bis 2 mal..." schreiben können  :)
Du kannst aber auch jetzt noch problemlos Festplatten kaufen, welche nur halb so schnell sind wie die aktuell schnellste. Und daß vor 6 Jahren eine normale 3,5" SATA 90 MB/s lesen konnte, kann ich nicht so glauben...  Wenn ich mich richtig erinnere, konnte das bis 2006 gerademal eine WD Raptor X.

Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 20 Oktober, 2010, 17:19
Niemals würde ich nicht sagen  ;) Aber ich hätte auch statt "bestimmt" - "möglicherweise 1,5 bis 2 mal..." schreiben können  :)
Du kannst aber auch jetzt noch problemlos Festplatten kaufen, welche nur halb so schnell sind wie die aktuell schnellste. Und daß vor 6 Jahren eine normale 3,5" SATA 90 MB/s lesen konnte, kann ich nicht so glauben...  Wenn ich mich richtig erinnere, konnte das bis 2006 gerademal eine WD Raptor X.
achso, du hast dich nur auf das model bezogen, ich hatte angenommen, du meinst eine generelle geschwindigkeitsverdopplung alle 2 jahre, alá Moore's law.

das war mit dem aufkommen von SATA, irgendeine 3.5" 7500rpm 80 oder 100gb. ich weis nicht mehr genau welches modell, aber ich kann mich noch erinnern dass ich damals mit h2benchw die neue SATA mit der alten IDE verglichen habe.
bei sata kamen da irgendwo um die 90mb/s raus, eigentlich hätten glaub ich 100 drinn sein sollen, die ältere ide auf 75mb/s.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 20 Oktober, 2010, 17:56
Die Festplatten-Argumente sind schon stichhaltig, aber das war mir persönlich im Augenblick noch nicht so vorrangig. Theo's Aussagen zu Triple Channel sind absolut stimmig. Aber auch schon 3 Eingigariegel bringen (theoretisch) einen gewissen Geschwindigkeitsvorteil.

Früher hatte ich so alle vier Jahre 1000 DM für einen neuen PC übrig. Viel mehr will ich jetzt natürlich auch nicht ausgeben. Ausgangspunkt war eigentlich die Anschaffung einer AVHDC-Kamera im Frühjahr. Glaubt mir, da kommt der E6600 (Echtzeitschnitt) sehr schnell an seine Grenze und die GTX 8800 ebenso. Deshalb habe ich mal ein Pfund mehr investiert. Überlegen tu ich, ob ich nächstes Jahr mir zum Geburtstag eine SSD als Systemplatte und eine frische HD für's Videoschneiden schenken lassen soll. Ich weiss natürlich nicht genau, ob nicht ein neues Netzteil auch noch fällig wird. Das Zalman ist zwar gut und VV-Computer fand es voll ausreichend, aber der Teufel steckt ja im Detail!

Am Freitag geb ich schon mal (wenn's klappt) ein erstes feedback: Werd mal so ein halbes Giga Videomaterial (nativ 480x576) auf 720x576 rendern. Mal sehen, was das für einen Unterschied ergibt!!
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 20 Oktober, 2010, 20:02
Ja, wie die Zeit vergeht... Als ich Dez. 2006 den C2D E6600 gekauft habe, war das die 5. schnellste CPU und die WD Raptor X die schnellste Festplatte. Und HD ist jetzt doch eine ganz schöne Belastung für die CPU. In der Hoffnung, die CPU zu entlasten, habe ich eine HD 5750 eingebaut. Habe aber keine Besserung feststellen können, muß ich mal wieder einen neuen GraKa-Treiber probieren...  :-\

ritschibie - Da bin ich ja mal gespannt, wie Deine neue Kiste rennt...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 20 Oktober, 2010, 22:32
Und HD ist jetzt doch eine ganz schöne Belastung für die CPU. In der Hoffnung, die CPU zu entlasten, habe ich eine HD 5750 eingebaut

Wie hoch ist die Auslastung lt. Taskmanager ?
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 21 Oktober, 2010, 21:47
Wenn nur DVB Viewer mit einem HD-Programm läuft, pendelt dvbviewer.exe um 40% und Desktopfenster-Manager dwm.exe um 4% CPU-Last. Bei VLC mit 1080-mkv habe ich mit vlc.exe um 37% und dwm.exe um 1% CPU-Last. Der Arbeitsspeicher ist jeweils mit 845 MB belegt.
Gestern habe ich den aktuellen GraKa-Treiber installiert, dadurch hat sich aber nichts verbessert.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 21 Oktober, 2010, 22:42
Ich seh schon. Hier muss ein HD - Codecpak her ....

http://www.dvbcube.org/index.php?topic=26271.0  :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 21 Oktober, 2010, 23:21
Hat bei mir (HD Pack 2.5) auch nichts gebracht. Ich habe ähnliche Werte wie stuart bei HD im Viewer auf dem Task-Manager. Warte jetzt auf die Werte mit der GTX 460...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 22 Oktober, 2010, 17:08
So, wieder zurück zur PC-Kernsanierung, die wir heute durchgeführt haben.

Der Zusammenbau der Komponenten erwies sich als extrem fusselig, z.B. war ein Connector vom Netzteil 3polig ausgeführt, der passende Pin-Stecker auf dem Board vertrug aber nur zwei Pins. Gut, dass mein Freund ein PC-Tüftler ist und einen workaround gefunden hat (gab auch bei den Power-Anschlüssen etwas Gewerk)! Nach 3 Stunden war die Hardware ausgeweidet und neu eingebaut, nach 4 Stunden der "neue" PC funktionstüchtig. Relativ lange ließ sich das Treiber-Ensemble des MoBo's Zeit, da dauerte es etwas über 40 min bis alle Treiber an Board waren.

Erstes Ergebnis: Der PC ist tatsächlich wesentlich leiser als der alte. Ich höre eigentlich nur noch den Netzteillüfter und ganz am Rand die GraKa! Er ist nach meinem Ohrgefühl max. halb so laut wie sein Vorgänger...sehr angenehm. Der Vista Leistungs-Index steht bei 5, 4, der interessiert mich nicht!

Einen ersten Test für Prozessor und Grafikkarte habe ich auch schon gefahren und der interessierte mich wirklich:

Ich habe einen ca. 30minütigen Film von 480x576 auf 720x576 gerendert. Das hat im alten System genau 18 min 45 sec gedauert. Im neuen System wurde die Aufgabe in 9 min 03 sec bewältigt. Es hat also nicht mal halb so lang gedauert. Ein dezentes Juhu ist hier angesagt.

Jetzt muss ich für's Erste abschliessen, meine Schwiegermutter braucht Pflege.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: SiLæncer am 22 Oktober, 2010, 17:25
Ich habe einen ca. 30minütigen Film von 480x576 auf 720x576 gerendert. Das hat im alten System genau 18 min 45 sec gedauert. Im neuen System wurde die Aufgabe in 9 min 03 sec bewältigt. Es hat also nicht mal halb so lang gedauert.

Das klingt doch nett :D
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: kater am 22 Oktober, 2010, 18:02
ch seh schon. Hier muss ein HD - Codecpak her ....nochmal zu gestern Abend.
Hab gerade mal alle HD Sender auf Astra mit DVB Viewer geprüft. Egal ob ca 4 oder 12 Mbit/s, die Last liegt bei mir nach einem kurzen Ausreißer nach dem Umschalten nach oben nicht über 6-7%.
Und das mit einer billigen HD Graka und einem mittelprächtigen AMD Doppelkern. Das muß an den Codecs liegen.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 22 Oktober, 2010, 19:21
Ein dezentes Juhu ist hier angesagt.
Herzlichen Glückwunsch!  :) - Jetzt ist es aber Zeit, das Profil zu aktualisieren...  ;D

Das muß an den Codecs liegen.
DVB-Viewer braucht heute nur um 5%, warum weis ich nicht. Da habe ich nichts gemacht...  ??? Beim H.264 Video Decoder ist PDVD9 oder ffdshow eingestellt...
Beim VLC habe ich mal in den Einstellungen/Input & Codecs/ "Nutze die GPU-Beschleunigung" aktiviert, und siehe da, jetzt begnügt sich VLC mit ~5%. Das hätte ich auch schon mal früher probieren können... :embarassed:   :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 22 Oktober, 2010, 19:30
@Stuart: PDVD9 o. PDVD10 ist das non plus Ultra für  HD - Video  und auch SD - Video :)
Diesen Codec würde ich immer eingestellt lassen.
Der Vlc-Player benutzt ebenfalls die Hardwarebeschleunigung der neueren Ati oder Nividiakarten.

Und ein Reboot von Windows bewirkt schon mal " Wunder" ..... :rg
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 22 Oktober, 2010, 21:43
Jetzt mal zum Forums-Mittelpunkt: Mit dieser Konfiguration (Cyberlink DVD 9 Codecs) belastet der Viewer sowhl bei Arte wie ZDF und Das Erste HD die CPU nur mit 3%! Vorher war ich im Schnitt bei 50% Jo, so macht's Spaß!  :)

Ich hab' übrigens Windows nicht neu aufgesetzt, nur beim letzten Lauf des alten Systems die Netzwerk-Treiber und ein paar andere rausgeworfen (Audio etc.). Die Startzeiten sind übrigens nicht schneller (mit SSD wär's sicher schneller), aber das macht wir - wie geschrieben - derzeit wenig aus. Zwei Minuten warten bis der Cube leuchtet ist sicher für viele zu lang ( :o), ich hab' Zeit!  :)

Der Soundchip (ein recht selten auftauchender ALC 890) klingt besser als der Asus von früher. An der bildlichen Darstellung habe ich jetzt nicht unbedingt was gemerkt.

Meine Sig ist geändert, stuart.



Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 22 Oktober, 2010, 21:50
Jetzt mal zum Forums-Mittelpunkt: Mit dieser Konfiguration (Cyberlink DVD 9 Codecs) belastet der Viewer sowhl bei Arte wie ZDF und Das Erste HD die CPU nur mit 3%! Vorher war ich im Schnitt bei 50% Jo, so macht's Spaß!  :)

Eine neue Grafikarte wirkt Wunder....
 
Und wenn Du den Cube schnell sehen willst nimm das neuste Ubuntu .... ;D  ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: kater am 22 Oktober, 2010, 21:57
Und wenn Du den Cube schnell sehen willst nimm das neuste Ubuntu .... Grinkann ich bestätigen. Ist bei mir schneller als 10.04.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 22 Oktober, 2010, 22:14
Maverick Meerkat braucht auf meinem Netbook um die 33 Sek. bis zum Login ... 8)

Das Intel Atömchen ist ja nicht gerade die Übercpu.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 22 Oktober, 2010, 22:51
[OT]Um Himmels Willen, ich brauch mehr Bedenkzeit, bevor ich im Cube was kritzele! Da sind die zwei Minuten schon rasend![\OT]
Ne, Ubuntu war immer schneller als Win am Start. Liegt wohl am ausgeklügelten System der Registry. Muss man wohl für die "Offenheit"
des Windows-Apparats in Kauf nehmen (vielleicht auch nicht, bin ja kein Programmierer).

Fest steht, dass sich die GraKa gelohnt hat, wenn man die CPU-Last unter HDTV minimieren will (von 50% auf 3% ist satt) und im Zusammenspiel mit der neuen CPU macht Videoschnitt wieder mehr Spaß (obwohl da der HDTV-Schnitt noch aussteht als Test). In den nächsten 10 Tagen habe ich aber noch keine Zeit einen umfassenden AVCHD-Schnitt-Test zu machen. Ein paar Programmchen müssen noch installiert werden und die Wohnung braucht jetzt auch einen Grundputz  ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 07 November, 2010, 00:02
Turbulente private Tage haben mich aus dem Rhytmus gebracht, wollte ja das eine oder andere an der neuen Maschine noch ausprobieren.
Stuarts Überlegung (an einem anderen Ort (http://www.dvbcube.org/index.php?topic=29921.0;viewResults) bringen mich aber dazu, die Erfahrung mit meiner externen (eSATA) Festplatte zu schildern. Also die Geschwindigkeit ist sensationell, gegenüber USB 2.0 atemberaubend! Eine 3,15 GB Datei (die größte, die ich auf Festplatten habe) von einer internen auf die 2 TB externe Platte zu kopieren dauerte 1 min 42 sek. Zum Vergleich: die selbe Datei von einer Partition der internen Festplatte auf eine andere zu kopieren hat 3 min 10 sek gedauert!

Allerdings hat die Geschwindigkeit ihren Preis: Des öfteren kann ich ein Unterverzeichnis der externen FP nicht ansprechen, die Meldung, Dateien seien beschädigt/nicht lesbar taucht auf. Beim nächsten Neustart überprüft Windows dann regelmäßig die FP und das U-Verzeichnis ist dann wieder lesbar. Kann jemand etwas mit diesem seltsamen Verhalten anfangen? Bei USB 2.0 Anbindung derselben Platte hatte ich nie dieses Problem!
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 07 November, 2010, 10:54
ritschibie, wie trennst Du die eSATA vom PC?? Vielleicht mache ich ja auch was falsch, aber ich kann meine eSATA nicht im Betrieb an- und abmelden (muß mit der eSATA booten). Im eSATA-Betrieb hatte ich bis jetzt noch keine Probleme mit Unterverzeichnissen und Dateien...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 07 November, 2010, 11:12
normalerweise sollte eSATA beinahe genausoschnell sein wie SATA, d.h. wenn ich mich jez nicht verrechnet habe bist du mit deinen 30mbyte/sec noch relativ langsam unterwegs; liegt aber vermutlich an der externen platte.

echtes eSATA, das man im betrieb austauschen kann(hotswap) ist glaub ich immer noch schwer zu finden, oft ist das einfach ein SATA port, der nach außen geführt wurde.
mein ION board scheint hotswapping zwar nicht offiziel zu unterstützen (es fehlt die laufwerk auswerfen anzeige), es funktioniert aber trotzdem.

ich würd mich da aber mal um ein treiberupdate für das mainboard, bzw. ev. nach einem firmware update für das externe gehäuse umsehen.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 07 November, 2010, 11:38
Zum Vergleich: die selbe Datei von einer Partition der internen Festplatte auf eine andere zu kopieren hat 3 min 10 sek gedauert!

Mein Reden das es mit zwei Platten schneller geht .... ;D ;)

Ps: Bei mir dauert es ca. 3 min  30 Sek eine Dr. House - Folge (2,5 Gigabyte) über mein Houseinternes *g* Netz vom Vdr im Keller zu laden.

Wohlgemerkt nur ein 100 Mbit - Netz. Der Vorschlag von Theos ist also nicht verkehrt  :)

Das schreiben des von Werbung bereinigten Files (1.1 Gigabyte) hat 57 Sek. gedauert.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 07 November, 2010, 12:20
normalerweise sollte eSATA beinahe genausoschnell sein wie SATA, d.h. wenn ich mich jez nicht verrechnet habe bist du mit deinen 30mbyte/sec noch relativ langsam unterwegs; liegt aber vermutlich an der externen platte.
Sorry, hatte vergessen zu erwähnen, dass die interne Platte auch eine SATA-Platte ist. Die hat aber schon knapp 3 Jahre auf dem Buckel, kann sein, dass neuere Platten beim Schreiben schon etwas schneller als die 32 MBYTE/sek sind. Bitte die 32 MB/sec nicht mit den theoretischen Angaben der FP-Hersteller vergleichen, meine externe 2 TB-Platte ist über 50% voll (genauso wie die interne SATA)!

Ps: Bei mir dauert es ca. 3 min  30 Sek eine Dr. House - Folge (2,5 Gigabyte) über mein Houseinternes *g* Netz vom Vdr im Keller zu laden.

Wohlgemerkt nur ein 100 Mbit - Netz. Der Vorschlag von Theos ist also nicht verkehrt  :)

Das schreiben des von Werbung bereinigten Files (1.1 Gigabyte) hat 57 Sek. gedauert.
Das ist schon gut, bei 1 GB brauche ich schon mehr als 30 sec über eSATA (34). Mir ging's aber nicht um Geschwindigkeitsrekorde, sondern um den Vergleich zu USB 2.0. Da bin ich mindestens um den Faktor 7 jetzt schneller! Und das macht schon was aus, wenn Du mal 300 GB Archiv-Daten von X nach Y verschiebst. Und was schnelleres als eSATA scheint ja dann nur noch ein Gigalan-Netz zu sein - wohl auch nur über Kabel und nicht per WLAN-Funk!
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 07 November, 2010, 12:37
Möglich das sich bei mir die X64 Operationssysteme bemerkbar machen  .... ??? 

Weil Ubuntu / X64 ist genau so fix  8)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 07 November, 2010, 13:04
Hab jetzt mal im Bios des X58 die BIOS eSATA Defaults eingestellt. Das ist etwas besser, laut Windows Kopier-Terminal erreicht er jetzt 39 - 42 MB/sec (intern > extern)....
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 07 November, 2010, 14:46
Hmmmm, das stimmt aber was nicht.

Bei mir Intern nach Usb 2.0 (Mydrive 2,5" / 500 Giga ) etwas um die 32 Megabyte pro Sek.

Intern / Intern um die 70 Megabyte pro Sek.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Jürgen am 08 November, 2010, 01:05
Ich habe hier inzwischen ebenfalls eine externe SATA Platte im Einsatz, 1.5 TB, aus einem USB2-Gehäuse ausgebaut.
Obwohl der verwendete PCI-Controller (VIA VT6421) wahrlich nicht das Gelbe vom Ei ist, der Onbard i82801EB erst recht nicht, reicht die Performance allemal, um die vorhandenen Platten bis an ihre physikalischen Grenzen auszulasten.
Insbesondere scheint im Vergleich der Overhead bei USB2 den Transport vieler kleiner Dateien auszubremsen, während bei sehr grossen Dateien (Filmen und ISOs) wohl die Datenrate zählt.

Allerdings hatte ich auch schon eine reproduzierbare Inkompatibilität mit dem VIA-Controller zu verzeichnen.  
Eine 1.5 TB Platte von WD (15EARS-00MVWB0) bringt an dem regelmässig CRC-Fehler, die wirklich enorm ausbremsen, ähnlich dem Kompatibilitätsmodus von Win9x.
Die Ereignisanzeige erzählt dann hunderte Male im Sinne von "Bei einem Auslagerungsvorgang wurde ein Fehler festgestellt. Betroffen ist Gerät \Device\Harddisk1\D."
Unter Ubuntu war's ähnlich.
Am Onboard-Controller oder einem SATA-PATA-Wandler dagegen rennt die wie wild.
Also wurde sie mit einer Samsung getauscht, die jetzt extern per SATA läuft, während die WD intern am Chipsatz hängt. Gerade getestet, 64,3 MB schreibt die WD hier nun pro Sekunde, statt durchschnittlich gerade einmal fünf am VIA...
Die Samsung macht's extern praktisch genauso, weit über 50 MB. Allerdings anscheinend ohne Nutzung ihres Cache, denn den zu aktivieren, erlaubt mir XP am externen Port nicht.

Sowas frisst natürlich auch erst einmal höllisch Zeit, bis man der Sache endlich auf den Grund kommt...

Allerdings muss ich noch hinzufügen, dass das eSATA Port des VIA keine Trennung erlaubt. Hot in, kein Problem. Hot out probiere ich so lieber gar nicht.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: McCom am 08 November, 2010, 07:52
[etwas OT] ;-) Weißt du wie es noch schlimmer geht? Du kaufst dir den billigsten 4Gb Stick beim kaufhof um filme vom lap->medion HD-Streamer zu bringen. Hätte nie gedacht das man einen guten Kaffee während dessen trinken kann. OK, hat aber nur 8€ gekostet (geiz) Aber im nach hinein dumme idee...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Jürgen am 08 November, 2010, 13:40
Stimmt, die Geschwindigkeiten solcher Sticks unterscheiden sich immer noch gewaltig, insbesondere beim Schreiben.
Und das erfährt der Nutzer beim Kauf meist nicht, oder die Angaben sind auch oft völlig falsch.
Ich habe mir daher zur Gewohnheit gemacht, die hier verwendeten Sticks erst einmal gründlich auszumessen und dann einen kleinen Sticker mit den Daten anzubringen.
So gibt es hier einen etwa 6 Monate alten 4 GB Stick, der durchschnittlich 2.5 MB pro Sekunde schreibt, gut 21 MB liest.
Eignet sich also ganz gut, um Live-Systeme davon zu starten. Da schreibt man nicht so oft über.
Ein anderer Billigheimer, 8 GB jüngst für 11 € bei Atelco erstanden, schreibt durchschnittlich 6,2 MB pro Sekunde und liest 22,7.
Ein Transcend JetFlash 8GB, den ich mir vor etwa einem Jahr gegönnt habe, schreibt im Schnitt 8,5 MB, liest aber nur 19.
Dabei scheint es nach meinen Messungen überhaupt keine Rolle zu spielen, ob ein Stick gerade als Super-Floppy oder (mit MBR und Partitionstabelle) als Festplattenersatz betrieben wird.

Bei Festplatten gibt's natürlich auch grosse Unterschiede, aber nicht nur beim Lesen und Schreiben, sondern vor allem bei ihrem Startverhalten.
Manche brauchen fast dreissig Sekunden, bis sie wirklich bereit sind, egal ob direkt per SATA oder über USB2. Andere ungefähr fünf.
Jeweils mit exakt denselben Daten darauf, gleichartig partitioniert und formatiert und an verschiedenen Controllern und Stromversorgungen getestet, unter XP und Linux.
Und natürlich alle mit fehlerfreiem S.M.A.R.T.

Das bedeutet leider, gezieltes Rosinen-Picken ist so kaum möglich.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 08 November, 2010, 15:35
Hab jetzt mal im Bios des X58 die BIOS eSATA Defaults eingestellt. Das ist etwas besser, laut Windows Kopier-Terminal erreicht er jetzt 39 - 42 MB/sec (intern > extern)....
in den bios settings sollte bei den SATA modi immer AHCI ausgewählt sein wenn man die bestmögliche performance haben will.
Standardmäßig ist dort jedoch zumeist legacy eingestellt, welches nicht alle features unterstützt (z.b. Native Command Queuing)
Wenn du diesen modi nachträglich umstellen willst, musst du aber zumindest bei windows den AHCI treiber vorher in der registry aktivieren.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 08 November, 2010, 16:56
Hab jetzt mal im Bios des X58 die BIOS eSATA Defaults eingestellt. Das ist etwas besser, laut Windows Kopier-Terminal erreicht er jetzt 39 - 42 MB/sec (intern > extern)....
in den bios settings sollte bei den SATA modi immer AHCI ausgewählt sein wenn man die bestmögliche performance haben will.
Standardmäßig ist dort jedoch zumeist legacy eingestellt, welches nicht alle features unterstützt (z.b. Native Command Queuing)
Wenn du diesen modi nachträglich umstellen willst, musst du aber zumindest bei windows den AHCI treiber vorher in der registry aktivieren.

Das gilt aber nur für Intelboards   ???
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 08 November, 2010, 18:01
Das gilt aber nur für Intelboards   ???

Und... Linux, Vista und 7.

Geht das einigermaßen gefahrlos? Wenn Ja, könnte ich das auch noch machen... Bei meinen Registry-Einträgen steht jeweils als Wert 3 ( AHCI ) (http://support.microsoft.com/kb/922976), dann müßte ich im BIOS nur auf AHCI umstellen - richtig??

Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 08 November, 2010, 20:34
Ich weiss ja nicht, wie zuverlässig der Windows Geschwindigkeitsmesser ist. Ich hab' jetzt einige Dateien um die 200 GB (auf etwa gesamt 1,7 GB) zusammengefasst (in einem Rutsch) von intern auf extern kopiert. Dabei schwankte die Windows-Angabe von 22 MB/s bis 78 MB/s. Die meiste Zeit waren Werte zwischen 40 und 50 MB/s ablesbar. Hat man eine größere Datei - wie die 3,5 GB - bleiben die Werte konstanter (so um 32 bis 35 MB/s).

Theos: Ich habe keine SATA-Einstellungen verändert, sondern eine markant "eSATA" genannte Position im BIOS auf "Default" gestellt. Was immer die auch bewirken mag  ??? Mich würde allerdings interessieren, wie man in der Registry den AHCI-Treiber aktiviert. Diese Lösung: hxxp://www.hardwareluxx.de/community/f192/von-ide-auf-ahci-umstellen-vista-ohne-neuinstallation-des-os-450538.html  bezieht sich auf Vista und müsste also für mich gelten. Beunruhigt hat mich allerdings die Meldung vom Intel Storage Manager und den SATA-DVD-Laufwerken: Ich habe zwei davon  :o
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 08 November, 2010, 21:09
Das gilt aber nur für Intelboards   ???
ich weiß nicht, ich habe nur intel chipsets in den aktuellen systemen.
aber laut http://hardforum.com/showthread.php?t=1470748 scheint es auch auf AMD boards zu existieren.

Geht das einigermaßen gefahrlos? Wenn Ja, könnte ich das auch noch machen... Bei meinen Registry-Einträgen steht jeweils als Wert 3 ( AHCI ) (http://support.microsoft.com/kb/922976), dann müßte ich im BIOS nur auf AHCI umstellen - richtig??
auf die schnelle hab ich jez keine dokumentation für die unterschiedlichen werte gefunden.
wenn ich mich richtig zurückerinnere, dann hab ich
AHCI im bios aktiviert, blue screen mit device innaccessible.
SATA modus im bios wieder zurückgestellt, windows booted wieder, in der registry was bzgl msahci verändert
AHCI im bios wieder aktiviert, und windows booted jez auch.

ich hab mal eben in meiner registry nachgeschaut, gemäß http://support.microsoft.com/kb/922976:
msahci ist wie empfohlen auf 0
iastorv ist aber auf 3

Wie auch immer, angeblich soll der msahci treiber eh nicht so toll sein, sondern irgendein intel treiber besser (ist das ev. gar iastorv?)...

Ich weiß auch nicht wie hoch der geschwindigkeitszuwachs ist, bzw. bei welchen anwendungsgebieten. Ich hab in letzter zeit keine festplatten intensiven anwendungen am laufen gehabt.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 08 November, 2010, 22:00
Beunruhigt hat mich allerdings die Meldung vom ... den SATA-DVD-Laufwerken: Ich habe zwei davon  :o

Die Fehlermeldungen kommen anscheinend nur, wenn die DVD-Laufwerke in der Bootreihenfolge an erster Stelle stehen. Da setze ich die Festplatte immer auf 1. und stelle nur auf DVD um, wenn ich es brauche.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 08 November, 2010, 22:09
Ah, das beruhigt mich schon wieder (heute ist mein Linksys WUSBN600 WLAN-Stick ausgefallen, da wird man mit der Zeit besorgter  ;D). Werde morgen mal die Registry anschauen...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 08 November, 2010, 22:31
Ah, das beruhigt mich schon wieder (heute ist mein Linksys WUSBN600 WLAN-Stick ausgefallen, da wird man mit der Zeit besorgter  ;D)


Ich würde mir ein Lankabel ziehen und den Stick in der Microwelle testen ...  ;D ;)

Nun zum AHCI - Modus. Den gibt es auch bei meinem Amdmotherboard. (Gerade nach geschaut)
 Der Rechner kommt nicht mal zum Grubbootmanager . Black Screen of Death .... ;D

http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Host_Controller_Interface

Zitat aus der Wiki :
Viele Unix-basierte Betriebssysteme wie Linux erlauben die Änderung der Einstellung im BIOS auch nach der Installation. War irgendwie klar ... ;D

Ist die BIOS-Einstellung SATA Configuration bei Mainboards auf AHCI eingestellt, werden die angeschlossenen Festplatten mit Unterstützung von Native Command Queuing (NCQ) angesprochen. In Folge werden anstehende Befehle umsortiert, um sie in der optimalen Reihenfolge auszuführen. Meistens erhöht sich dadurch der Durchsatz der Festplatte um einige Prozentpunkte bei mehreren parallel arbeitenden Programmen mit vielen verstreuten Zugriffen.

Für Windows Vista und Windows 7 muss, falls das System im IDE-Modus installiert wurde, dazu erst ein Schlüssel in der Windows Registry geändert werden,[1] da sonst ein Blue Screen auftritt. Microsoft Windows XP unterstützt AHCI nicht nativ, diese kann jedoch bereits bei der Installation (mit F6 und dem Treiber auf einem Datenträger) aktiviert werden.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 12 November, 2010, 20:56
Ich würde mir ein Lankabel ziehen und den Stick in der Microwelle testen ...  ;D ;)
Warpi: Ich hoffe, Du kannst mir noch einmal verzeihen  :)

Ich hab die Leine im Karton gelassen (aus Rücksicht auf das häusliche Umweltklima  ;)) und den Linksys-Stick am Nottie meiner Frau getestet (intensivst telefonisch geleitet von meinem Neffen Michi - ein echter Netzfreak!). Ergebnis: Das Teil war nicht abgestunken. Vermutlich hat ihn die ungewohnte USB-Adresse (er hatte nicht mehr die gleiche wie vorher) aus dem Trab gebracht. Nach erneuter Installation am PC lief er wie geschmiert. Und wenn er nicht abgeschmiert ist, dann läuft er auch noch heute...  8)

Und die Moral von der Geschicht? Möglicherweise sind WLAN-Sticks mit doppelter Funkfrequenz monogam, hassen also andere Beziehungshäfen?
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 November, 2010, 18:18
So, hab jetzt unter HKEY_LOCALMACHINES...msahci den "Start"-Wert von (4) auf (0) gestellt, neu gebootet und im BIOS auf "Lade AHCI" gestellt. Jetzt habe ich erstmals im BIOS die Einbindung der eSATA-Platte sehen dürfen. Mal sehen, ob die dauernde chkdisk-Aufforderung für die eSATA-Platte beim Windows-Start aufhört? Geschwindigkeit habe ich noch keine gemessen (wenns eh schnell geht, ist mir das nicht so wichtig), ist aber nicht viel schneller als vorher, eher gleich schnell (bei einer 1,5 GB VOBDatei).
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 17 November, 2010, 18:57
ScanDisk beim PC-Start kann man glaube ich in der Registry deaktivieren.
Möglicherweise so:
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager
unter BootExecute "autochk *" ändern in autochk:c*.
Google mal, ob das stimmt... ;)
Aber wenn das jedesmal kommt, dann stimmt vielleicht was mit der Festplatte nicht...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 November, 2010, 19:25
Hab' jetzt zweimal rebootet...nischt chkdisk...ist schon mal gut  :)

Könnte aber auch an der Kabelverbindung liegen, ich hab' dummerweise ein 1m Kabel angelegt bevor ich das mit den 50 cm gelesen habe (da scheint aber ne Toleranz bis max. 1,5m drin zu sein). Danke für den Tipp stuart, den hatte ich schon vorher ergooglet, daran liegt (oder lag?) es aber nicht.
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 17 November, 2010, 19:41
Jetzt wo Du das Kabel erwähnst... Der PC meines Sohns war mal grottenlangsam, dann hat er ein "schöneres" SATA-Kabel eingebaut, und schon war die Kiste wieder schnell... Da war anscheinend auch das Kabel defekt...

Das mit AHCI will ich auch mal ausprobieren, dann mach ich eine Testreihe vorher/nachher  :). AHCI bringt angeblich eher was bei vielen kleinen Dateien...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 17 November, 2010, 21:53
Chkdsk, b.z.w. den Autocheck der Festplatten zu deaktivieren ist keine gute Idee
Gilt auch für Profilinux Systeme ..... ;) ;D
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 17 November, 2010, 23:50
Hast Recht Warpi. Eine Systemplatte wäre ein NoGo, eine externe? Wenn's total nervt und die Daten mehrheitlich schon woanders gesichert sind, dann würde ich mal darüber nachdenken  ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 18 November, 2010, 11:54
Trotzdem würde ich die Festplatte mal mit den Herstellertools untersuchen .
Außerdem geistern Meldungen durch Netz das im Bios des jeweiligen Motherboards Bugs in Bezug auf Esata vorhanden sind .
Das hielt mich damals davon ab bei Feinkost Albrecht ein Esataplatte zu kaufen.
Ich nahm stattdessen lieber USB 2.0. Reicht völlig um private Backups zu fahren.
Im gewerblichen Bereich würde ich immer noch zu http://www.adaptec.com/de-DE greifen ... ;)


Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 18 November, 2010, 16:35
Ich hab' jetzt (seit Einstellung des AHCI-Modus im BIOS und in Vista) kein einziges mal - bei inzwischen 10 Neustarts - einen von Windoof verlangten Scan machen müssen (ich selbst mach eh' nur alle 1/4Jahr so einen). Ich glaube man kann jetzt mit einer über 50%igen Wahrscheinlichkeit von einer gewissen Antipathie des BS gegenüber der externen Plattenanhängung, vielleicht auch Kommunikationsschwierigkeiten, ausgehen.

Was Festplattentools (Herstellereigene) angeht, so finde ich den "Drive Fitness Test" von Hitachi nicht so berühmt (ne Hitachi ist im Sharkoon verbaut). Was USB vs. eSATA angeht: Kann ich Dir nicht rechtgeben. Nach meinen (sehr fehleranfälligen) Tests ist eSATA ca. 10x schneller als USB (wie gesagt auf meiner Plattform), im Schnitt. Das stört bei einem monatlichen Aufkommen von max. 10 GB natürlich nicht besonders, ist aber im Kopiermodus selbst wirklich angenehm (Devise: klick und wech  :)).

Insgesamt, knapp vier Wochen nach Kernsanierung, bin ich sehr zufrieden mit dem verschwendeten Geld. Der PC ist wesentlich schneller als vorher (also spürbar), die externe FP-Anbindung (via eSATA) gegenüber vorher (USB) s...schnell, die Grafik entspricht meinen Vorstellungen. Das Ding ist für die Aufgaben der nächsten 3 bis 4 Jahre gut vorbereitet. Den AVHCD-Schnitt konnte ich leider - wegen der turbulenten Ereignisse im letzten Monat - noch nicht angehen. Wenn der noch relativ flott über die Bühne geht, dann hat sich's (aus meiner Sicht) gelohnt!
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 18 November, 2010, 18:53
Man man ja nur einmal ein komplettes Backup. Danach werden nur die Änderungen gesichert.   ;)
Die nächste ext. Platte bei mir wird eh USB 3.0  :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: stuart am 18 November, 2010, 19:07
Die nächste ext. Platte bei mir wird eh USB 3.0  :)

Hast Du schon einen Plan, wann Du welche ext.HDD kaufst?? Hat Dein MB USB3, oder steckst Du einen PCIe1x-Adapter rein??
Diese WD MYBOOK 3TB USB3 (http://www.conrad.de/ce/de/product/414109/WD-MYBOOK-ESSEN-3TB-WDBACW0030HBK-30/0413110) ist mittlerweile beim "Preiswert-Anbieter" teuerer geworden und bei Conrad billiger... Aber immer noch nicht lieferbar...
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Theos am 19 November, 2010, 13:55
ich würd mir von usb3.0 nicht zu viel erwarten, siehe z.b. hier http://www.pinoytechblog.com/archives/western-digital-my-book-essential-3tb-usb3-0-review
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 29 Dezember, 2010, 12:50
Ich hab' ein verspätetes Weihnachtsgeschenk gestern bekommen: Eine WD My Book 2 TB USB 3.0 Platte. Ich gestatte mir hier mal einen Händler-Verweis zu machen, obwohl das unfair anderen Händlern gegenüber ist: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/b004445jgs/geizhalspre03-21/ref=nosim?m=A3JWKAKR8XB7XF .

Die Platte war schnell angeschlossen (mein neues MB hat 2 USB 3.0 Anschlüsse), verlangt aber einen Treiber. Der kann zunächst von Windows (Vista) nicht gefunden werden, man muss Vista dann den Pfad zur "My Book" zeigen, dann ist der Treiber schnell eingebunden. Die Platte hat ein paar utilties (vor allem Backup-Soft) an Bord, von denen aber allgemein abgeraten wird. Gegenüber den USB 2.0 Festplatten der Serie, die anscheinend automatisch die "smart ware" installiert hatten, muss man jetzt nicht mehr mit dieser Software leben, es sei denn, man will es so.

Schnell angeschlossen und installiert war die Platte. Sie ist zudem schon NTFS formatiert, benötigte keinerlei weitere Formatierung (ich lasse sie als 1 Partition). Netto waren schließlich 1,82 TB (die Software auf der Platte braucht auch etwas Platz) freier Speicherplatz ausgewiesen. Damit kann ich gut leben.

Ich hab dann die Daten auf meiner von Windows aus nicht mehr einsehbaren eSata-Platte mittels Recuva (http://www.dvbcube.org/index.php?topic=6017.msg146786;highlight=#msg146786) auf die My Book wiederhergestellt (ca. 1,4 TB Daten, hat fast 8 Stunden - über Nacht - gedauert). Ich konnte praktisch alle Dateien wiederherstellen, das Programm ist sehr zu empfehlen. Bei so vielen Dateien ist allerdings ein Tiefenscan erforderlich und der dauert: gut 2 Stunden!

Was die Geschwindigkeit dieser Platte (und wohl allgemein für USB 3.0) angeht, kann ich die in Theo's Link angegebenen Werte in etwa bestätigen. Sie ist sicher um den Faktor 3 schneller als USB 2.0, aber erreicht max. 50% der Geschwindigkeit von eSATA-Platten. Das mag für die Einen enttäuschend sein, für mich aber als Backup-Instrument ist es schnell genug!
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: SiLæncer am 29 Dezember, 2010, 13:00
Hört sich ja gut an :)

Ich hab dann die Daten auf meiner von Windows aus nicht mehr einsehbaren eSata-Platte mittels Recuva (http://www.dvbcube.org/index.php?topic=6017.msg146786;highlight=#msg146786) auf die My Book wiederhergestellt (ca. 1,4 TB Daten, hat fast 8 Stunden - über Nacht - gedauert). Ich konnte praktisch alle Dateien wiederherstellen, das Programm ist sehr zu empfehlen. Bei so vielen Dateien ist allerdings ein Tiefenscan erforderlich und der dauert: gut 2 Stunden!

Sowas dauert nun mal seine Zeit ;)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: Warpi am 29 Dezember, 2010, 14:34
Besser wäre es im Vorfeld mit einer Backuplösung zu arbeiten.   ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Datensicherung
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 29 Dezember, 2010, 17:06
Jo, die eSATA-Platte wird jetzt neu formatiert und zur zweiten backup (2. Reißleine für Musik + Videos)) umfunktioniert. Die externe 500 GB wird zur Backuplösung (System) umgepolt. Dann sollte es wohl klappen  :)
Titel: Re: PC-Kernsanierung
Beitrag von: ritschibie am 28 Januar, 2011, 13:19
Ein kleines update zu meiner PC-Kernsanierung. Was ich in der shout zum Netzteil- und Motherboard-Abenteuer kurz vor Weihnachten hinterlassen habe, hat ja der eine oder die Andere nicht mitbekommen. Am 20.12.10 ratterte plötzlich was in meinem PC und zwar ziemlich laut. Zunächst dachte ich es sei der vordere Gehäuselüfter, war's aber nicht. Beim geöffneten Gehäuse war ziemlich schnell der Netzteillüfter als Übeltäter auszumachen. Da ich die Situation nicht durch eigene Handgriffe verschlimmern wollte und eh' ein neues Netzteil brauchte, gab ich den PC bei einem K+M-Geschäft um die Ecke ab. Ich hab als neues Netzteil ein Corsair TXR 650 (650 Watt) für knapp 90€ gewählt. Dazu kamen noch 15€ für Aus- und Einbau des Netzteils.

Am nächsten Tag wollte ich den PC wieder abholen, als mich der Verkäufer mit der Mitteilung überraschte, das Mainboard sei leider auch hinüber. Es war zwar bei mir im Bios (als ich den PC das letzte Mal angeworfen hatte) noch gemeldet und bei der ersten testweise Anschaltung bei K+M auch noch anwesend, hat sich aber gleich danach in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Läßt sich leider nicht mit Sicherheit sagen, ob sich das MB durch sofortigen Ein- und Ausbau des NT hätte retten lassen, war halt ärgerlich, dass jetztz knap 200 € für ein neues X-58 MB (diesmal von Gigabyte) fällig wurden. Die Alternative wäre gewesen, das defekte MB auf Garantie einzuschicken und (möglicherweise) ein Neues zu bekommen. Das hätte allerdings wochenlanges Warten bedeutet und Rückgriff in der Zwischenzeit auf das Notebook meiner Frau. Da hab' ich lieber etwas mehr Geld locker gemacht.

Jetzt war ich zwar 300 Euro statt etwas über 100 Euro losgeworden, hatte aber noch am 23.12. einen tadellos funktionierenden PC wieder in Händen. Heute nun habe ich das Ersatz-Motherboard für mein altes MB bekommen: ein ASRock x-58 Extreme, die Deluxe-Version (mit 3 PCI-Schnittstellen) gibt es nicht mehr laut VV-Computer. Die hatten mich übrigens mit der Mitteilung geschockt, ein Kratzer auf dem MB würde die Garantie-Erfüllung seitens ASRock u.U. verhindern. Ich habe auf dem mitgeschickten Photo keinen Kratzer sehen können-...

Fazit: Wer solch merkwürdige Rattergeräusche aus dem PC hört, der sollte sofort den PC ausmachen und - wenn er sicher ist es kommt vom Netzteil - das NT ersetzen (lassen)! Das spart Geld und Nerven ;)