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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # WWW, Telefon, Provider & Co => Thema gestartet von: ritschibie am 28 November, 2009, 14:30
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Das Magazin "Wirtschaftswoche" hat dem Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) in einer Vorabmeldung am Samstag vorgeworfen, mit unsauberen Tricks zu hantieren, um Kunden von Telekommunikationsrivalen wie der Deutschen Telekom abzuwerben.
So gingen im Auftrag des Unternehmens seit Juli Außendienstmitarbeiter und selbstständige Handelsvertreter von Haus zu Haus, die wie Techniker mit Werkzeugkoffer und Pegeltester ausgestattet seien. Sie wollten an den Kabelbuchsen "Signalmessungen zur Qualitätssicherung" für einen besseren TV-Empfang durchführen, behaupten die vermeintlichen Mitarbeiter, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Der Test sei kostenlos, diene aber nur dem Zweck, Festnetzkunden klassischer Telefoniegesellschaften abzuwerben, schreibt die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf einen internen Schulungsleitfaden, mit dem KDG die Handelsvertreter auf die Überraschungsbesuche an der Haustür vorbereiten soll.
Ist der "Techniker" im Haus, erklärt er unbedarften Kunden, dass die "Doppelzahler" seien, weil sie einerseits eine Kabelanbindung, andererseits aber einen Telefonanschluss beispielsweise der Telekom nutzen. Im Anschluss folgt dann eine Kostennutzungsrechnung und bei erfolgreichem Ausgang der Abschluss eines KDG-Vertrages und die Kündigung des alten Tarifs. Der Pegeltester sei "ein geniales Werkzeug", um in die Wohnung zu kommen, behauptete ein nicht namentlich genannter Handelsvertreter gegenüber dem Magazin. Die Erfolgsquote gab er mit 80 Prozent an.
Kabel Deutschland sieht vor allem im Bereich der Triple-Play-Anschlüsse deutliches Wachstumspotential. Dabei kommen neben Radio und Fernsehen auch Internet und Telefonie über das Kabel. Für Neukunden sollen Vertreter laut "Wirtschaftswoche" bis zu 200 Euro verdienen.
Quelle: SAT+KABEL
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Und die Telekom verkauft alten Omas DSL-Flats weil sie so kostenlos telefonieren können. Das wird auch als schäbig angesehen nur weil die keinen Computer haben....
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Und die Telekom verkauft alten Omas DSL-Flats weil sie so kostenlos telefonieren können. Das wird auch als schäbig angesehen nur weil die keinen Computer haben....
Im Ernst? Da sehe ich eigentlich nur die Gefahr, dass die kein Handy haben und wenn DSL ausfällt (wenn ich richtig informiert bin) der Notruf nicht geht. Bei meiner Oma (Gott hab' sie selig ;)) wäre eine DSL-Flat bei ihrer recht langen Nutzung des Telefons rentenerhaltend gewesen...
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Da sehe ich eigentlich nur die Gefahr, dass die kein Handy haben und wenn DSL ausfällt (wenn ich richtig informiert bin) der Notruf nicht geht.
Mag sein das das bei Internettelephonie ala ?&$ so ist, unser immer noch (und bleibender) analoger "Trommelanschluss" geht auch "mit ohne" DSL.
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Lauert schon auf den "Pegeltester" ..... :rg
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Mit oder ohne "Hausordnung"? ;D Wenn sie dich neppen.... (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/boese/e073.gif)
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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) bestätigt, Außendienstmitarbeiter für sogenannte "Pegeltests" einzusetzen. Dass diese Kunden in professionelle Verkaufsgespräche verwickeln, kommentierte KDG nicht.
"Medienberater" von Kabel Deutschland würden tatsächlich "Pegeltests" an der Haustür durchführen, berichtet das Branchenportal "Onlinekosten" und beruft sich dabei auf einen KDG-Sprecher.
Dem Vorwurf, dass Kunden nach der Durchführung eines Pegeltests in ein professionelles Verkaufsgespräch über Internet- und Telefonprodukte von KDG verwickelt würden, habe KDG nicht widersprochen.
Die "Pegeltests" seien ein "kostenloser Service" und würden der "allgemeinen Qualitätssicherung im Kabelnetz" dienen, zitiert das Portal den KDG-Sprecher. Geprüft werde die an der Kabeldose anliegende Signalstärke, damit ein "einwandfreies Fernsehbild" gewährleistet sei. "Der Kunde entscheidet selbst, ob er diesen Service annehmen möchte", sagte der Sprecher dem Portal zufolge weiter. Zudem könnten sich die Medienberater von KDG "jederzeit beim Kunden mit einem Dienstausweis legitimieren".
Im Auftrag der KDG ziehen der "Wirtschaftswoche" zufolge seit Juli Außendienstmitarbeiter und selbstständige Handelsvertreter als Techniker mit Werkzeugkoffer und Pegeltester von Haus zu Haus. Sie wollten an den Kabelbuchsen "Signalmessungen zur Qualitätssicherung" für einen besseren TV-Empfang durchführen, behaupten die gut geschulten Verkäufer und verschaffen sich so schnell Zutritt zu Wohnungen, zumal der Test kostenlos ist.
Tatsächlich klingeln die "Medienberater", um Festnetzkunden der Deutschen Telekom und anderer Telefongesellschaften abzuwerben.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Seit rund zwei Jahren setzt der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) sogenannte Pegeltests ein. Die Vorwürfe, dass dabei Kunden in professionelle Verkaufsgespräche verwickelt werden, lässt KDG weiterhin unkommentiert.
"Kabel Deutschland setzt die Signalprüfung seit circa zwei Jahren ein, um mögliche Kundenbeeinträchtigungen/Störungen frühzeitig zu erkennen und schnell beseitigen zu können - bevor eine Störungsmeldung durch den Kunden erfolgt", sagt ein KDG-Sprecher. So sei es KDG möglich, "die Qualität der angebotenen Leistung kontinuierlich zu verbessern".
Zudem sagt der Sprecher: "Der Pegeltester wird auch bei anderen Kabelnetzbetreibern eingesetzt". Zu den Vorwürfen, dass die "Medienberater" Kunden auch in professionelle Verkaufsgespräche verwickelt, will KDG keinen Kommentar abgeben.
Kabel Deutschland habe in den letzten Jahren weniger als eine Million in die Entwicklung, Weiterentwicklung und Beschaffung des Pegeltesters investiert. "Derzeit wird an der 3. Generation des Gerätes gearbeitet", erläutert der Sprecher.
Der Pegeltest sei ein kostenloser Service von Kabel Deutschland und diene der allgemeinen Qualitätssicherung im Kabelnetz. "Die Medienberater von Kabel Deutschland überprüfen mit Hilfe eines Messgerätes - einem Pegeltester - die an der Kabeldose anliegende Signalstärke, um ein einwandfreies Fernsehbild zu überprüfen", so der Sprecher weiter. Der Kunde entscheide selbst, ob er diesen Service annehmen wolle. Jeder Medienberater von Kabel Deutschland könne sich zudem jederzeit beim Kunden mit einem Dienstausweis legitimieren.
Diverse Medien berichteten von "dubiosen" Verkaufspraktiken der KDG-Berater in Zusammenhang mit den Pegeltests. Das Vertrauen der Kunden zu "Technikern" würde genutzt, um weitere Produkte des Kabelnetzbetreibers zu verkaufen. Dazu gäbe es angeblich sogar konkrete Schulungsunterlagen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland habe in den letzten Jahren weniger als eine Million in die Entwicklung, Weiterentwicklung und Beschaffung des Pegeltesters investiert. "Derzeit wird an der 3. Generation des Gerätes gearbeitet", erläutert der Sprecher.
Was soll denn daran neu sein?
Antennen-Messgeräte sind wahrlich nichts neues.
Auch nicht mit DVB-C.
Und zur Prüfung eines Teilnehmeranschlusses reicht auch heutzutage prinzipiell eine uralte analoge Kiste aus, wie die von König, die bei mir herum steht. Davon wird normalerweise nur die Spektrum-Analyse mit Pegelanzeige in dB µV benötigt. DVB dekodieren muss man dafür eigentlich nicht, weil die BER kaum oder gar nicht vom Hausanschluss selbst abhängt, sondern grösstenteils vom zugespielten Signal und ansonsten korrekter Einpegelung und Entzerrung.
Aber natürlich könnte man Kunden leichter beeindrucken mit einer Kiste, die auch PPV und einen Haufen kryptischer Daten darstellt. Insbesondere wenn man diesen Eindruck anschliessend kaufmännisch ausnutzen will ::)
Warum bloss muss ich jetzt an reisende Garageneinfahrt-Anpinsler oder Dachdecker- oder Kanalreiniger-Imitatoren denken...