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Gratis-Videoportal Hulu sorgt mit Live-Konzert zum Nulltarif für Unruhe
Die Gratis-Videoplattform Hulu der US-Medienkonzerne Disney, ABC und NBC-Universal sorgt mit der exklusiven Live-Übertragung eines Musikkonzerts für Furore.
Am 1. Juni soll ein Auftritt der Dave Matthews Band ab 21.00 Uhr US-amerikanischer Zeit auf der Seite übertragen werden. Im Vorfeld stimmen Musikvideos und Interviews die Fans auf das Event ein, berichtete der Mediendienst "Ars Technica" am Freitag. Dem Dienst zufolge stößt das Unterfangen in der US-amerikanischen Kabelbranche auf wenig Gegenliebe. Dort sieht man die lukrative Vermarktung von Live-Musik nach dem Pay-per-View-Verfahren gefährdet. Hulu bietet seine Inhalte gratis an und finanziert sich durch Werbung.
Die Dave Matthews Band ist eine US-amerikanische Rockgruppe, deren Live-Auftritte vor allem aufgrund der Vielzahl von Gastauftritten bekannter Musiker wie Neil Young, Warren Haynes, Carlos Santana, Béla Fleck, Phish, Ziggy Marley und John Mayer als legendär gelten.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Mit Putpat.tv befindet sich derzeit ein anpassbares Musikfernsehen für den Webbrowser in der Testphase. MTV und Viva dürften sich warm anziehen, denn der Service hat es in sich.
http://www.putpat.tv/ bietet insgesamt eine Auswahl von 20.000 Videoclips, die sich nach Sparten sortiert anschauen lassen. Dabei gibt es einzelne Kanäle für Pop, Rock, Dance und ähnliches. Im Gegensatz zum Musikfernsehen jedoch bietet die Plattform den entscheidenden Vorteil, dass man, sofern man einen Videoclip nicht mag, diesen einfach wegskippen kann. Doch damit nicht genug: Über einen "persönlichen Kanal" lässt sich das Musikprogramm ziemlich genau nach eigenen Kriterien festlegen. Die Musikindustrie hat ihre Hausaufgaben gemacht.
Das Angebot benötigt zunächst ein Flash-Plugin für den Browser, lässt dann aber relativ wenig Wünsche offen, wenn es um die Frage geht, mit dem "herkömmlichen" Musikfernsehen zu konkurrieren. Zur Auswahl steht eine große Palette von Musik, von Madonna über Metallica bis zu aktueller Charts-Musik findet sich genug Spielmaterial für den eigenen Mix. Die Zusammenstellung des eigenen Kanals dagegen gestaltet sich äußerst einfach: Über einen Mixer lassen sich unterschiedliche Genres zusammenmixen. Mein Kanal soll 80 Prozent Hip-Hop und 20 Prozent Pop spielen? Kein Problem - einfach die Parameter und Regler bedienen - und schon kann es losgehen. Auch freiere Kombinationen sind möglich, wie "65 Prozent gemütliche Musik und 35 Prozent Untergrund" (bei Untergrund bitte die Erwartungen jetzt nicht zu hoch stecken). Selbst Einstellungen wie "Musik ähnlich wie Die Fantastischen Vier und Rock" liefern einigermaßen akkurate Ergebnisse. Auch im eignen Kanal gilt, dass man die Clips einfach wegschalten kann. Auch lassen sich Videoclips "lieben" und "bannen", wie man das zum Beispiel von Last.fm kennt, sodass einzelne Videos besonders oft oder überhaupt nicht mehr gespielt werden. Im Gegesatz zu Last.fm gibt es nicht nur Musik auf die Ohren, sondern auch gleich die passenden Videoclips mit dazu.
Das Format Putpat.tv wurde von zwei ehemaligen Viva-Mitarbeitern, Tobias Trosse und Rainer Schütz, gegründet. Schon im Oktober 2008 oraktelte Dieter Gorny über ein Projekt, welches die Zukunft des Musikfernsehen darstellen soll. Dieses Projekt ist nun Putpat.tv, welches sich momentan in einer öffentlichen Beta-Phase befindet.
Von allen vier großen Plattenfirmen soll als einzige die EMI noch nicht mit im Boot sein. Mittelfristig möchte man insgesamt etwa 50.000 Videos im Angebot haben - auch von Independent-Labels. Unklar ist indes noch, ob sich das Geschäftskonzept tragen wird. Vorgesehen ist Werbung zwischen den Videoclips - es sei denn, man bucht einen werbefreien Premium-Service, der dann aber gebührenpflichtig wird.. Es scheint ganz so, als hätten die Industrievertreter ausnahmsweise mal alles richtig gemacht. Zumindest ließ das Angebot im Testlauf keine Wünsche offen.
Quelle : www.gulli.com
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Die kostenfreie Video-Plattform Hulu soll ab September dem iPlayer der öffentlichtlich-rechtlichen Sendergruppe BBC Konkurrenz machen.
Wie britische Medien am Donnerstag berichteten, plant der News-Corp.-Konzern von Rupert Murdoch den Sprung seines bei Surfern beliebten Portals nach Großbritannien. Ein Start sei bereits im September geplant, Verhandlungen mit potentiellen weit gediehen, hieß es.
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http://www.hulu.com/ (Quelle: hulu)
Über Hulu werden TV-Serien und hochkarätige Spielfilme im Internet ausgestrahlt. Ein Empfang ist kostenfrei, allerdings werden die Inhalte zu Werbezwecken mit nicht überspringbarer Werbung unterbrochen.
Neben News Corp., das unter anderem den Münchner Pay-TV-Sender Premiere kontrolliert, ist auch NBC-Universal an Hulu beteiligt. Die Plattform gehört zu den am schnellsten wachsenden Internet-Präsenzen in Nordamerika. Finanziert wird das Unternehmen auch vom Finanzinvestor Providence Equity. Mit Disney besteht ein Vertrag, der Zugriff auf das Material des Medienkonzerns erlaubt.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de (http://satundkabel.magnus.de)
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Die neue nordamerikanische Video-Plattform epixHD.com steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Start im Frühherbst.
(http://res.magnus.de/res/_2/2/f/7/104597.jpg)
Video-Portal epixHD.com
Man wolle ein extrem benutzerfreundliches Design, nicht "noch einen dämlichen Media-Player", der nur Videos auf einem Monitor wiedergeben könne, sagte epixHD-Technikchef Emil Rensing nach Angaben der US-Nachrichtenagentur Reuters am Montag. So sei es beispielsweise möglich, ein Fülle von Zusatzinformationen pro Film abzurufen. Der Konsument müsse so viel Spaß beim Internet-Kino wie möglich haben, ohne komplizierte Bedienung, betonte Rensing. Der Manager war zuvor unter anderem beim Online-Dienst AOL tätig, der zum Medienriesen TimeWarner gehört.
An epixHD sind die Viacom-Tochter Paramount und die Hollywood-Studios Lions Gate sowie Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) beteiligt. Größte Rivalen sind neben Hulu und YouTube die Pay-Kanäle HBO und der Bezahlsender-Ableger Showtime des Fernsehsenders CBS.
Rensing rechnet gerade wegen der Beteiligung der großen Studios mit einem wichtigen Vorteil im Kampf um Marktanteile. So sei unter anderem die kritische Masse an Kinofilmen bereits erreicht, sagte er. epixHD.com bietet nach eigenen Angaben spätestens ab Oktober zahlreiche Spielfilme im Streaming-Verfahren auf Abruf. Notwendig sind neben einem ausgeprägten Zahlungswillen auch eine möglichst breitbandige Internet-Anbindung, um die hochauflösenden Bilder ruckfrei zu empfangen. Ein Abruf in Deutschland ist nicht bzw. nur über Umwege möglich.
Quelle: http://news.magnus.de (http://news.magnus.de)
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Die US-amerikanische Gratis-Videoplattform Hulu rüstet sich offenbar für den Einstieg in den europäischen Markt. Der von NBC-Universal, News Corp. und Disney ins Leben gerufene Dienst soll laut Medienberichten bereits seit längerem einen Start in Großbritannien vorbereiten. Hintergrund sei das von Medienhütern im Februar ausgebremste landesweite IPTV-Projekt "Kangaroo", schrieb der "Daily Telegraph" (Mittwochsausgabe).
Wie das Blatt unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise meldete, sei dem Privatsender ITV eine Beteiligung an einer britischen Hulu-Tochter angeboten worden. Diese liege bei über 25 Prozent und soll der Plattform im Gegenzug das Recht einräumen, Programme von ITV im Internet zu verbreiten. Eine Exklusivitätsklausel sei ebenfalls Bestandteil der Vereinbarung.
Streitpunkt ist laut "Daily Telegraph" derzeit noch die Aufteilung der Werbeeinnahmen. ITV wolle ähnlich wie ABC in den Vereinigten Staaten die volle Kontrolle über die Vermarktung behalten, während Hulu das ablehne. Sobald diese Frage geklärt sei, könne die Plattform in Großbritannien zeitnah an den Start gehen, hieß es. Der Dienst zeigt TV-Serien und Spielfilme in voller Länge und finanziert sich durch Werbespots, die vor und während der Streams eingeblendet werden.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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RTL bietet die US-Serien "CSI: Miami" und "CSI: Den Tätern auf der Spur" sowie die auf Vox laufende Serie "CSI:NY" ab sofort auch kostenlos im Internet an.
Was in den USA längst gang und gäbe ist, etabliert sich langsam auch in Deutschland: Fernsehserien wandern ins Netz. RTL zeigt künftig die Folgen seiner CSI-Serien jeweils sieben Tage nach TV-Ausstrahlung kostenlos und werbefinanziert bei RTL-Now beziehungsweise Vox-Now. Beide Video-On-Demand-Portale werden von RTL interactive betrieben.
Darüber hinaus bietet RTL die Inhalte auch weiterhin zum kostenpflichtigen Download an. Der Preis pro aktueller Folge liegt bei 2,49 Euro, ältere Episoden gibt es für 1,49 bis 1,99 Euro. Allerdings können die Folgen zu diesen Preisen nur jeweils 24 Stunden lang angesehen werden.
Quelle und Links : http://www.golem.de/0911/70882.html
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RTL 2 baut die multimedialen Inhalte auf der seiner Webseite weiter aus - ab sofort sind die kompletten Folgen zahlreicher Formate aus den Bereichen Doku-Soaps und Reportagen für die Zuschauer abrufbar.
Online verfügbar sind unter anderem die Doku-Soaps "Wunschkinder - Der Traum vom Babyglück", "Die Kochprofis - Einsatz am Herd", "Frauentausch", "Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben", sowie "Exklusiv - Die Reportage", kündigt der Sender an.
Das Video-on-Demand-Angebot wird RTL 2 zufolge in den kommenden Monaten weiter ausgebaut. Die Videos seien im redaktionellen Content des jeweiligen Formats auf der Website des Senders eingebettet. Design und Branding der integrierten Video-Player seien an die Sendung angepasst.
Die Zuschauer können sowohl die aktuellen Folgen nach Ausstrahlung im TV als auch ältere Folgen aus dem Archiv auswählen und per Streaming-Verfahren online ansehen. Das Streaming der Formate ist kostenlos, berichtet RTL 2.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Die US-amerikanische Gratis-Videoplattform Hulu macht Fortschritte beim geplanten Einstieg in den europäischen Markt.
Der von NBC-Universal, News Corp. und Disney ins Leben gerufene Dienst steht kurz vor einer Vertragsunterzeichnung mit dem britischen Privatsender ITV. Dieser soll einen 25-prozentigen Anteil an dem geplanten Joint-Venture für Großbritannien übernehmen und im Gegenzug Filme und Serien für die Plattform bereitstellen, berichtete der Branchendienst "MediaWeek" (Donnerstagsausgabe).
Dem Bericht zufolge ist der Deal für Programmzulieferungen bereits seit mehreren Wochen unter Dach und Fach. Aufgrund Fragen zur Aufteilung der Werbegelder und inhaltlicher Einflußnahme habe sich das Abkommen über die ITV-Beteiligung an Hulu UK hingegen verzögert. Nach Unterzeichnung will das Portal mit der Suche nach einem britischen Geschäftsführer beginnen. Aktuell übernimmt der Senior Vice President of International, Johannes Larcher, das Amt kommissarisch.
Hulu zeigt TV-Serien und Spielfilme in voller Länge und finanziert sich durch Werbespots, die vor und während der Streams eingeblendet werden.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Voddler (http://www.voddler.com/), ein kostenloses Streaming-Angebot für Kinofilme, hat erste Verträge mit Hollywood-Studios abschließen können. Die schwedische Firma unterzeichnete Verträge mit Walt Disney und Paramount.
Das Abkommen ermöglicht es dem Dienst, seinen Nutzern tausende Filme zugänglich zu machen, berichtete das schwedische Magazin 'The Local (http://www.thelocal.se/23206/20091111/)'. Der Dienst will vor allem Nutzer von Filesharing-Plattformen dafür gewinnen, sich Filme zukünftig auf legalem Weg anzuschauen.
Die Streams werden dabei von Werbung begleitet, über die die Lizenzzahlungen finanziert werden. Gegenüber vergleichbaren Gratis-Angeboten, die nicht legal agieren, will man vor allem damit Punkten, dass die Sicherheit vor Malware garantiert wird.
Das Unternehmen wurde bereits 2005 gegründet. Erst im Juli startete man allerdings die Beta-Version der Plattform und begann, erste Zugänge freizuschalten. Bereits am ersten Tag meldeten sich über 16.000 User an. Inzwischen haben sich 200.000 Interessenten registriert, von denen 70.000 freigeschaltet wurden. Täglich vergeben die Betreiber 3.000 neue Zugänge.
Der Zugriff ist derzeit noch auf Schweden begrenzt. Das Unternehmen arbeitet aber bereits daran, auch Lizenzen für eine internationale Expansion zu erhalten. Als nächstes stehen die anderen skandinavischen Länder auf dem Programm.
Aktuell können die User jederzeit auf ein Angebot aus rund 800 Filmen zugreifen. Die Betreiber wollen die Produktionen von Walt Disney und Paramount, die man nun ebenfalls einbinden kann, aber nicht alle auf einmal freigeben, sondern täglich neue Filme in die Datenbank bringen.
Quelle : http://winfuture.de
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Happy Birthday: Das Internet-Musikfernsehen tape.tv (http://www.tape.tv/) ist vor kurzem ein Jahr alt geworden und pünktlich zum Geburtstag erfährt die Plattform einen Relaunch. Neue Nutzerfunktionen und Kooperationen sollen zum einen neue Musikliebhaber auf die Website bringen und zum anderen Geldquellen erschließen.
Neue Funktionen noch Beta
Seit vergangenem Donnerstag ist eine neue Version von tape.tv online, bislang noch unter dem Vorbehalt einer Beta-Version. Zukünftig soll das klassische Fernsehen noch stärker mit allen Möglichkeiten des Internet kombiniert werden. Dazu zählt auch, dass die Musikvideos nun im echten Vollbildmodus angeschaut werden können, wenn auch etwas pixelig.
Laut Ankündigung der Betreiber können Nutzer von tape.tv zukünftig über eine Mixtape-Funktion ihre Lieblingshits zusammenstellen und diese Favoritenliste mit Freunden über Twitter, Facebook oder einfach über eine Internet-Adresse teilen. Neu ist auch die Suche durch den kompletten Videokatalog und ein spezielles 24-Stunden-Programm. Allerdings ist für diese neue Version von tape.tv jetzt eine Registrierung mit E-Mail-Adresse notwendig.
Tape.tv zeigt kostenlos rund um die Uhr Musikvideos aus einem Fundus von derzeit rund 20.000 Clips großer Plattenlabels und einiger Independants. Das Programm wird von einer Redaktion betreut, die auch Themen-Specials zusammenstellen. Darüberhinaus kann sich der Nutzer seine Musikauswahl anhand von Genres oder einer positiven Bewertung eines laufenden Videos personalisieren.
Sonderformate und Kooperationen
Finanziert wird das Angebot durch spezielle Werbeeinblendungen rund um die laufenden Videos. Auch hier soll an einem Premium-Modell gearbeitet werden, bei dem die Clips dann ohne Reklameeinblendungen genossen werden können. Hinzu kommen speziell entwickelte Sonderformate wie das Entertainment-Branding oder auch Provisionen für Musikverkäufe. Außerdem gibt es unterschiedlichste Kooperationen beispielsweise mit Bild.de, Bravo.de, Brigitte.de, Spex, Stern.de oder Yahoo!. Neue Nutzer bringen zudem Videopremieren wie zuletzt von Depeche Mode oder Robbie Williams.
(http://media.onlinekosten.de/old/bilder/2009/12/tape-tv_video_screen.jpg)
Inzwischen zählt tape.tv nach eigenen Angaben rund 700.000 Unique User im Monat, die eine durchschnittliche Verweildauer von knapp 30 Minuten aufweisen. Ähnliche Internet-Plattformen wie putpat.tv oder auch qtom.tv sind bei der Funktionalität zwar stellenweise weiter, haben aber in der Vermarktung noch einiges nachzuholen.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Die Ambitionen sind hoch: nicht weniger als das Musikfernsehen der Zukunft wollen die Macher von putpat.tv zeigen. Und das nicht nur über verschiedene, themenspezifische Kanäle, sondern auch mit Hilfe eines personalisierten Channels, der nur die Musik zeigt, die sich der Zuschauer wünscht. Ein Test hat nicht nur in unserer Redaktion bereits gezeigt: putpat kann insbesondere bei Musik-Fans Begeisterung wecken. Jetzt gehen die Macher mit einem erneuerten Videoclip-Player an den Start.
Neuer Mini-Player
(http://media.onlinekosten.de/old/bilder/2009/12/putpat-mini-player.jpg)
Doch was hat sich konkret geändert? Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass die schlauen Köpfe hinter dem Internet-Musikfernsehen viel Liebe zum Detail bewiesen haben. Neben der Möglichkeit, den aktuellen Videoclip in den Vollbildmodus zu schicken, steht ab sofort auch ein so genannter Mini-Player bereit. Das Musikvideo des ausgewählten Kanals wird bei entsprechender Auswahl in einem zusätzlichen, kleinen Browserfenster abgespielt.
Neu ist darüber hinaus, dass alle Clips jetzt mit einem Klick auf einen "Pause"-Button unterbrochen werden können. Darüber hinaus wurde die Channel-Auswahl rundum überarbeitet und zeigt sich nun in einem deutlich übersichtlicheren Design. (Fast) alle Kanäle gibt es jetzt in drei Spalten angeordnet auf einen Blick. On top, klar, der persönliche Channel mit der per Veequalizer ausgewählten Lieblingsmusik.
Prozessor wird weniger stark belastet
Nicht alle Extras sind aber unmittelbar sichtbar. Denn auch im Hintergrund wurde am Videoplayer geschraubt. Nach Angaben der Betreiber werden die Ressourcen des PC- oder Notebook-Prozessors nun deutlich weniger belastet, was zu einer spürbar flüssigeren Wiedergabe der Clips führt.
(http://media.onlinekosten.de/old/bilder/2009/12/putpat-channel-12-2009.jpg)
Nach wie vor befindet sich putpat.tv im Beta-Status. Das heißt, eine Nutzung ist nur nach manueller Freischaltung durch die Betreiber möglich. Wer am Beta-Test teilnehmen möchte, kann sich über die putpat-Homepage bewerben. Den Zeitpunkt der Freischaltung bestimmt die TVRL GmbH & Co. KG aus Köln, die für das putpat-Angebot verantwortlich ist.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Mit dem neuen Angebot von Earth TV können Livestream-Videos von den derzeit 80 Kameras des Earth Television Network betrachtet werden.
Zuschauer von N24 kennen das Angebot von Earth TV: Kurz vor der vollen Stunde fangen Kameras Livebilder von wichgtigen Orten rund um die Welt ein. Mit einer Rundreise zu Silvester startet Earth TV jetzt seinen 24-Stunden-Kanal im Internet.
Unter www.earthtv.com wird ab 31. Dezember in 24 Stunden einmal um die Welt gefeiert. Über den ganzen Erdball verteilt fangen die Earth-TV-Kameras die leuchtenden Feuerwerke und Neujahrspartys auf den Straßen und Plätzen ein. Ob pompöses Silvester aus 1001 Nacht in Dubai oder spektakuläre Großveranstaltungen in New York und Hongkong, der "Silvester-Channel" nimmt seine Zuschauer mit auf eine überwältigende Reise zu den schönsten und eindruckvollsten Plätzen auf allen fünf Kontinenten.
Möglich wird dies durch das weltumspannende Fernsehkameranetzwerk von Earth TV und die Übertragung per Satellit und einem Breitbandnetzwerk. Die ersten Bilder werden die Earth TV-Kameras am 31. Dezember ab 11 Uhr deutscher Zeit aus Sydney und Melbourne mit den speziellen Kinderfeuerwerken einfangen, ab 12 Uhr beginnt die Übertragung aus Auckland im Norden Neuseelands mit dem ersten Jahreswechsel. 24 Stunden und rund 80 Kamerastationen später findet das große Online-Neujahrsfest-Finale mit den Silvesterfeiern in Seattle und Los Angeles statt.
Earth TV.com erweitert das weltweit ausgestrahlte Earth TV-Programm um ein 24/7 WebTV-Angebot. Mit dem neuen Earth TV-WebTV-Player können jetzt auch Livestream-Videos von den derzeit 80 Kameras des Netzwerkes betrachtet werden. Das Online-Angebot unter dem Dach der Telcast Media Group bietet seinen Besuchern einen sofortigen Zugang zu den Earth-TV-Programmen und kann sogar in die eigene Website integriert werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Das Internetportal Bild.de baut sein Bewegtbildangebot weiter aus. Ab sofort steht im Internet jeden Tag ab 18.00 Uhr ein neuer Film zum Abruf bereit, teilte der Axel-Springer-Verlag am Montag mit.
Die Streifen decken die Genres Action, Comedy, Thriller und Bollywood ab. Der Dienst erfordere weder Anmeldung noch Download oder die Installation einer zusätzlichen Software. Das Angebot wird durch Werbung finanziert und ist kostenlos. Zum Start stehen zehn ausgewählte Filme, darunter Blockbuster wie "Blade" oder "Good Will Hunting", zur Verfügung. Die weiteren Filme werden bis zu sechs Monate lang abrufbar sein. Titel, die dem Jugendschutz unterliegen und erst ab 16 Jahren zugelassen sind, sind jeweils erst ab 22.00 Uhr zu sehen.
Zu den weiteren Filmen gehören unter anderem "Das Leben ist schön", "American History X", "Stranger Than Fiction", "Ein Sommernachtstraum", "Eve & der letzte Gentleman", "Rush Hour", "Die Aufschneider" oder "Die Nacht der lebenden Toten".
Quelle : SAT + KABEL
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Die Internet-Plattform Jamendo scheint von ernsten finanziellen Sorgen geplagt zu sein. Offenbar ist man sogar zum Verkauf oder Zusammenschluss mit einem anderen Projekt bereit.
28.965 veröffentlichte Alben, 191.772 Album-Rezensionen und 691.493 aktive Mitglieder. Das sind Zahlen, die eigentlich für sich selbst sprechen sollten. Trotz dieser enormen Aktivität ist offenbar für Jamendo selbst zu wenig Gewinn abgefallen. Vor drei Jahren spülte die Firma Mangrove Capital Partners 1,5 Millionen Euro Risikokapital ins Unternehmen. Der neue Pro-Shop soll 2.300 Kunden angeworben und über 300.000 Euro eingespielt haben. Dabei handelt es sich um Lizenzen zur Beschallung von Geschäften, Restaurants etc. oder solche für Multimediaprojekte wie Videos, Kurzfilme, Spiele etc. Bei den laufenden Kosten scheint diese Summe trotzdem nicht ausgereicht zu haben. Nachdem die Verhandlungen mit Kapitalgeber Mangrove Capital Partners über eine weitere Finanzspitze gescheitert sind und bisher keine weiteren Investoren gefunden wurden, sieht es laut Informationen von techcrunch sehr düster aus. Jamendo CEO Laurent Kratz äußerte sich dahingehend, dass man in den letzten 18 Monaten viel Geld in die neue Infrastruktur gesteckt hätte, um Creative Commons Musik effektiv vertreiben zu können. Scheinbar haben die Kosten am Ende überwogen. Die Kapitalgeber sollen aktiv an den Verhandlungen beteiligt sein. Mögliche Käufer möchte man derzeit noch nicht öffentlich bekannt geben.
Fest steht: Das Unternehmen geht entweder in Konkurs oder aber es wird aufgekauft. Bleibt abzuwarten, ob der neue Eigentümer das alte Konzept übernehmen will. Problematisch ist auf jeden Fall, dass sich innerhalb der letzten sieben Jahre die eingegangenen Spenden sehr in Grenzen gehalten haben. Fast 700.000 registrierte User hat das Portal. Ganze 2.000 waren jemals bereit, auch nur einen Euro für die Künstler springen zu lassen. Die Hälfte der Spenden verbleiben bei Jamendo, der Rest geht direkt an die Musiker. In all den Jahren sind für alle Bands und Interpreten zusammen nur 40.000 Euro eingegangen. Gemessen an der Zeitspanne und Menge an vertretenen Künstlern bleibt für jeden Einzelnen nicht mehr als ein Brotkrumen übrig. Wie man sieht hat die Kostenloskultur auch ihre Schattenseiten. Sollte Jamendo tatsächlich über die Klinge springen oder sein Konzept aufgeben müssen - man muss kein Analytiker sein, um feststellen zu können, dass dies einen unglaublichen Rückschritt für die Creative Commons Bewegung in ganz Europa darstellen würde. Lediglich die GEMA hätte vielleicht Grund zur Freude. Aber gut, noch ist nicht aller Tage Abend.
Quelle : www.gulli.com
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Das Internet-Videoportal MyVideo zeigt ab sofort TV-Serien der Privatsender ProSieben, Sat.1 und Kabel1 in einem eigenen Kanal.
Zu sehen sind unter anderem Episoden von "Switch Reloaded", "Schillerstraße", "Abenteuer Auto" "Die Model WG" und "Secret Diary Of A Call Girl", teilte der TV-Vermarkter SevenOne Intermedia am Donnerstag mit. Das Angebot umfasst zum Start 20 Titel und soll ständig erweitert werden. Künftig werden auch die jeweils aktuellen Folgen der Formate "Germany´s next Topmodel" und "Popstars" einen Tag nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage in voller Länge zu sehen sein.
Das Angebot ist für den Nutzer kostenlos und finanziert sich durch Werbung.
Quelle : SAT + KABEL
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Auf das Angebot der Video-Plattform Hulu.com können bisher nur die Internetnutzer aus den Vereinigten Staaten zugreifen. Laut dem Hulu-Chef Jason Kilar könnte sich daran jedoch schon etwas in absehbarer Zeit ändern.
Seinen Angaben zufolge wollen die Betreiber das Videoportal in jedem Land der Erde etablieren. In seinen Augen handelt es sich dabei um einen logischen Schritt der Globalisierung. In diesem Zusammenhang spricht Kilar allerdings von umfangreichen Verhandlungen mit nationalen Content-Anbietern. Letztlich sei es aber nur eine Frage der Zeit.
Mit der Verbreitung der Inhalte sei abgesehen von den sinkenden Kosten auch eine deutlich höhere Reichweite möglich. Vorangetrieben durch den Effizienzgedanken stehe hier ein bedeutsamer Wandel bevor, sagte Kilar laut einem Artikel von 'W&V'.
Das klassische Fernsehangebot ist laut Hulu-Chef Jason Kilar sicher nicht am Ende. Grundsätzlich könnten beide Formate nebeneinander existieren, sagte er. Diesbezüglich dürfte auch die Finanzierung der Fernsehinhalte zu einem zentralen Gesprächsthema werden. Genau wie die anderen TV-Distributionskanäle müsse sich auch Hulu die Rechte verdienen, teilte Kilar mit.
Quelle : http://winfuture.de
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Viele US-TV-Serien sind mittlerweile auch online anzusehen - aber das Publikum außerhalb der USA bleibt meist außen vor. Beim Dienst TVGorge fallen diese Beschränkungen weg.
Durch IP-Adressdatenbanken können die Videoanbieter recht genau feststellen, aus welchem Land der Zugriff erfolgt. Mit TVGorge können hingegen US-Serien auch in Deutschland per Streamingvideo empfangen werden.
(http://scr3.golem.de/screenshots/1002/tvgorge/thumb480/screenshot_01.jpg)
Das Webangebot überträgt die Videos als Flash-Video im Flowplayer als progressiver Download. Das bedeutet auch, dass auf dem Server die Daten als FLV vorliegen und mit geeigneten Werkzeugen komplett heruntergeladen werden können. Derzeit sind rund ein Dutzend US-Serien im Angebot. Dazu gehören 24, Chuck, CSI, Dexter, Family Guy und South Park.
Die Videoqualität von TVGorge (http://tvgorge.com/) ist durchschnittlich und weit von HD-Qualität entfernt. Die Übertragung ist teilweise etwas stockend, vor allem, wenn die typische Abendfernsehzeit in Europa beginnt. Der Ton liegt nur in Mono vor.
Neben der aktuellen Folge sind bei TVGorge auch die älteren Teile der Staffeln archiviert und stehen zum Ansehen bereit, so dass auch hierzulande im herkömmlichen Fernsehen verpasste Folgen nachgeholt werden können.
Quelle : www.golem.de
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Cooler Tip. Hier im Taschenkino läuft gerade meine Lieblingsarzt - Serie ;D
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Mit SeeSaw.com hat am Mittwoch eine neue Internet-TV-Plattform ihren Betrieb in Großbritannien aufgenommen. Das vom Netzbetreiber Arqiva verantwortete Angebot erlaubt den Zugriff auf Serien von Sendergruppen wie BBC, Channel4 und Five. Von konkurrierenden Diensten will man sich durch einen Fokus auf redaktionelle Begleitberichte abheben.
Seit 26. Januar war das Angebot in einer Betatest-Phase zunächst nur für 20.000 ausgewählte Benutzer zugänglich. Mit dem Regelbetrieb stehen rund 3.000 Programmstunden zum kostenlosen Abruf bereit, die durch 60-sekündige Werbeunterbrechungen vor und während der Ausstrahlung finanziert werden. Weitere 2.000 Stunden sollen im zweiten Quartal folgen. Auch über Premium-Inhalte gegen monatliche Gebühr denkt der Anbieter nach.
Deutschen Nutzern wird aufgrund des eingesetzten IP-Filters beim Zugriff auf Videos eine Fehlermeldung angezeigt. Arqiva kündigte an, die Inhalte, die in Bandbreiten von maximal 1.500 kbps vorgehalten werden, zeitnah auch über andere Endgeräte zugänglich zu machen. Verhandlungen mit Herstellern von Settop-Boxen liefen bereits.
Quelle : http://satundkabel.magnus.de
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Vor ein paar Tagen gab Jamendo-Gründer Sylvain Zimmer bekannt, dass man einen neuen Partner gefunden habe, der die Zukunft des Unternehmens sicherstellen würde. Namen möchte man aber erst später nennen. Bleibt es bei der Zitterpartie oder ist jetzt alles in Butter?
Die finanzielle Zukunft des Unternehmens sei gesichert, selbst wenn man ein paar Mitarbeiter kündigen musste. Auch würde man sich trotz der schweren Zeiten bald auf die Gewinnschwelle zubewegen. Dies kündigte zumindest der Geschäftsführer des Unternehmens der Community im hauseigenen Forum an.
Das neue Partnerunternehmen wurde leider nicht namentlich genannt. Offenbar warten die Verträge noch auf eine Unterschrift und man möchte diese nicht durch vorschnelle Ankündigungen gefährden. Zumindest die Mission des Portals sei jetzt noch "klarer": Jamendo soll künftig die beste Plattform für Künstler sein, um ihre Werke ideal verwalten und anbieten zu können. Die Zuhörer sollen dort für sich möglichst viel Material entdecken können. Auch Jamendo Pro wäre mit den geringen Abgaben ein zukunftsfähiges System.
Statt die finanzielle Absicherung des Portals durch mehr Werbung zu garantieren, will man mit Ausnahme der deutschen Surfer ganz auf Werbebanner verzichten. Möglicherweise kommen für spezielle Aktionen oder neue Partner kurzfristig Banner hinzu. Ansonsten will man die Musikfans nicht weiter mit Werbung belästigen. Bei den deutschen Besuchern würde es derzeit noch einen gültigen Vertrag geben, weswegen man diese noch nicht deaktivieren kann.
Jamendo-Chef Sylvain Zimmer gab zudem bekannt, dass man dort mehr Basisdemokratie einführen möchte. Die Mitglieder der Community sollen offen über neue Entscheidungen diskutieren und auch über sie abstimmen können. Offenheit sei das Stichwort, die Zusammenarbeit mit den Machern der Seite soll künftig noch enger werden. Unter http://communitygroup.jamendo.net würde man bald neue Anwendungen für eine bessere Kommunikation untereinander zur Verfügung stellen. Auch möchte man den Aktiven mehr Kontrolle über die Moderation neuer Alben geben. Details wurden aber noch keine preisgegeben. Geplant ist daneben unter anderem eine eigene API für Softwareentwickler.
Fazit: Eine News mit Substanz klingt leider anders. Sicher fragen sich einige Beobachter, wer dort so viele Mittel investieren wird, dass man künftig ganz auf Werbung verzichten kann. Die "neuen" Ziele von Jamendo klingen wie alte Hüte in einer neuen Hochglanzverpackung. Die beste Plattform für freie Musik wollte man doch vorher auch schon sein. Eine Einbindung der Aktiven des Portals ist sicher sinnvoll, kostet aber auch viel Zeit. Arbeitszeit, die jetzt nach den Kündigungen auf noch weniger Schultern verteilt werden muss.
Was bleibt am Ende - viel Enthusiasmus und wenig Inhalt? Bleibt zu hoffen, dass das neue Finanzierungsmodell - wie dies auch immer aussehen mag - für die Betreiber aufgeht. Kein Portal der Welt kann sich alleine von grenzenloser Begeisterung und Aufbruchsstimmung ernähren. Rechnungen und Löhne müssen bezahlt, die technische Infrastruktur in Schuss gehalten werden. All das kostet Geld, was bald vom geheimnisvollen Unbekannten kommen soll.
Quelle : www.gulli.com
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Der US-Sender Comedy-Central zieht überraschend zwei äußerst beliebte TV-Shows von der Gratis-Videoplattform Hulu ab.
Ein Verantwortlicher des von NBC-Universal (General Electric), ABC (Disney) und Fox (News Corp.) getragenen Unternehmens bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch (Ortszeit), dass "The Daily Show with Jon Stewart" und "The Colbert Report" ab 9. März nicht mehr zu sehen seien. Offenbar gibt es Streit um die Umsatzbeteiligung bzw. das Einspeiseentgelt.
Comedy-Central wird vom Medienriesen Viacom kontrolliert, der auch MTV und Paramount zu seinen Töchtern zählt. Nach Hulu-Angaben laufen die Verhandlungen trotz des Rückzuges weiter.
Quelle : SAT + KABEL
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Die Internet-Video-Plattform Hulu wird zunächst nicht in Europa expandieren. Die Gespräche mit britischen TV-Sendern sind vorerst gescheitert.
Wie die Zeitung "The Telegraph" berichtet, sind die Verhandlungen zwischen der Video-Plattform und britischen Fernsehsendern vorerst gestoppt worden. Demnach wollen sich die britischen Sender zunächst auf die eigene Vermarktung ihrer Inhalte im Netz konzentrieren oder mit anderen Plattformen kooperieren.
Hulu wird als Video-Plattform von NBC, Disney und Fox betrieben und wollte mit Großbritannien das Europa-Geschäft starten. Ein Insider sagte der Zeitung, dass Hulu seine Pläne jedoch nicht aufgeben und nach einiger Zeit erneut mit den Sendern in Verhandlungen treten werde, um auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Vicepresident der Videoplattform Hulu, Eugene Wei, ist der Meinung, dass HTML5 den Anforderungen gegenwärtig noch nicht gewachsen ist. Aus diesem Grund werde man bis auf weiteres auf Flash setzen, teilte Wei mit.
In erster Linie habe diese Entscheidung etwas mit den weiterführenden Möglichkeiten der Flash-Technologie zu tun. Die Entwicklung von HTML5 werden die Betreiber der Videoplattform auch in Zukunft weiter genau verfolgen. Vorerst will man jedoch weiterhin auf Flash setzen.
Beispielsweise biete Flash Reporting-Funktionen, Überwachungs-Tools und einige weitere nützliche Features, die für den Betrieb der Videoplattform sehr wichtig und für die Nutzer nicht sichtbar sind. Gegenwärtig stehen solche Features bei HTML5 noch nicht zur Verfügung.
Im Vordergrund steht für die Hulu-Betreiber, den Besuchern ein möglichst umfassendes Nutzungserlebnis bieten zu können. Zugleich wird nicht ausgeschlossen, dass vergleichbare Funktionen in Zukunft auch bei HTML5 angeboten werden.
Quelle : http://winfuture.de
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Die von den US-amerikanischen Medienriesen NBC Universal (NBC), Walt Disney (ABC) und News Corporation (Fox, Sky) betriebene Gratis-Spielfilm-Plattform Hulu ändert aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen ihr Geschäftsmodell.
Nach nordamerikanischen Medienberichten will das Unternehmen von seinen Kunden dann Geld für bestimmte TV-Serien und Spielfilme verlangen, die aus dem Archiv hervorgekramt werden. Aktuelle Episoden, beispielsweise von "Glee" oder "The Simpsons" sollen dagegen kostenfrei bleiben.
Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte am Mittwoch zwei nicht genannte Quellen, wonach eine Erweiterung der Plattform in Richtung Tablet-PC iPad von Apple geplant ist. Auch für die XBox360 von Microsoft gibt es Pläne. Bereits im Juli werde ein Abonnentenmodell vorgestellt, das sich über alle möglichen Gerätschaften erstrecke, hieß es.
Hulu war bislang werbefinanziert und generierte damit gut 100 Millionen US-Dollar Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. Vor allem Disney sei damit aber nicht zufrieden gewesen, kolportierten Branchenkenner Ende Mai. Auch der Netzbetreiber Comcast könnte ein Wort mitreden: Dieser übernimmt derzeit NBC Universal und hat bei zu vielen Gratis-Inhalten Angst, seine TV-Kabelanschlüsse nicht mehr loszuwerden.
Hulu strahlt online praktisch alles aus, was im Fernsehen Rang und Namen hat. Die Web-Site ist nur über Umwege von Deutschland aus erreichbar. Verbraucherfeindliches IP-Geo-Blockingsorgt dafür, dass außerhalb von Nordamerika der Abruf deutlich erschwert wird. Ein Schritt von Europa ist derzeit nicht geplant. So wurden Gespräche mit britischen TV-Sendern ohne Ergebnis eingestellt. Derzeit hat Hulu knappt 50 Millionen regelmäßige Nutzer.
Quelle : SAT + KABEL
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Die Video-Community Myvideo.de baut seine Palette an Themen-Channels weiter aus. Demnach stehen den Usern jetzt auch mehr als 400 Kanäle mit Special-Interest-Content zur Verfügung.
Das gab das Unternehmen SevenOne Intermedia in einer Pressemitteilung bekannt. So steht den Usern neben dem Musikbereich, dem Serien-Channel sowie diversen Kinofilmen nun auch Special-Interest-Inhalte zur Verfügung. Zur besseren Orientierung wurden die Channels in übersichtliche Themenwelten zusammengefasst. Das Spektrum reicht demnach von Sport über Politik bis hin zu Comedy, Lifestyle und Gesundheit. Für die Nutzer sind die Inhalte kostenlos abrufbar.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Rund 2,5 Millionen europäische Internetuser nutzen widerrechtlich den Online-Videodienst Hulu. Das Angebot steht eigentlich nur Nutzern in den USA zur Verfügung.
Das berichtet das Nachrichtenportal "Der Standard". Demnach brauchen die User für die Nutzung des Dienstes eine IP-Adresse, die den USA zugeordnet ist. Diese Tücke umgehen jedoch viele Europäer, indem sie sich eine entsprechende Adresse über einen US-Proxy- oder VPN-Server besorgen. Somit nutzen dem "Standard" zufolge etwa 2,5 Millionen User das Portal illegal - allein 97 000 davon stammen aus Deutschland.
Hulu wird als Video-Plattform von NBC, Disney und Fox betrieben. Auf dem Portal haben User die Möglichkeit, kostenlos verschiedenste TV-Serien und Filme anzusehen. Hulu finanziert sich dabei aus Werbeeinnahmen. Erst im April wurde bekannt, dass Hulu vorerst nicht in Europa eingeführt werden soll.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Das zeigt doch nur, wie beliebt das Portal auch in Europa ist. 2,5 Millionen sind kein Pappenstiel. Und die Nutzer sind bereit dafür zu zahlen, denn die VPN Anbieter bieten ihre Dienste auch nicht für Lau an. Was hier an Werbeeinnahmen erwirtschaftet werden könnte, das wäre eine Lizenz zum Gelddrucken. Aber bevor es so ein Portal für Gesamt-Europa geben könnte, müsste erstmal ein komplettes Umdenken in der Rechte Vergabe erfolgen. Denn die wird immernoch durch Ländergrenzen bestimmt.
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Die von den US-amerikanischen Medienriesen NBC Universal (NBC), Walt Disney (ABC) und News Corporation (Fox, Sky) betriebene Gratis-Spielfilm-Plattform Hulu will noch in diesem Monat ihr Geschäftsmodell ändern.
Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" am Freitag, der sich auf Verhandlungskreise stützt, könnte noch in diesem Monat ein Pay-TV-Modell namens "Hulu Plus" eingeführt werden. Aktuell würden die letzten Vereinbarungen mit Inhaltslieferanten finalisiert, hieß es. Nicht allen Hulu-Besucher soll das "Angebot" zunächst gemacht werden, schreibt die Zeitung.
Für eine monatliche Summe in Höhe von zehn US-Dollar sollen künftige Abonnenten nicht nur erweiterte Inhalte abrufen, sondern diese auch auf mobilen Gerätschaften wie dem iPad oder der Spielekonsole XBox360 abspielen dürfen. Stellungnahmen wollten die beteiligten Konzerne nicht abgeben.
Nach früheren Angaben der Nachrichtenagentur Reuters will Hulu Geld nur für bestimmte TV-Serien und Spielfilme verlangen, die aus dem Archiv hervorgekramt werden. Aktuelle Episoden, beispielsweise von "Glee" oder "The Simpsons" sollen dagegen kostenfrei bleiben.
Hulu war bislang werbefinanziert und generierte damit gut 100 Millionen US-Dollar Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. Vor allem Disney sei damit aber nicht zufrieden gewesen, kolportierten Branchenkenner Ende Mai. Auch der Netzbetreiber Comcast könnte ein Wort mitreden: Dieser übernimmt derzeit NBC Universal und hat bei zu vielen Gratis-Inhalten Angst, seine TV-Kabelanschlüsse nicht mehr loszuwerden.
Hulu strahlt online praktisch alles aus, was im Fernsehen Rang und Namen hat. Die Web-Site ist nur über Umwege von Deutschland aus erreichbar. Verbraucherfeindliches IP-Geo-Blockingsorgt dafür, dass außerhalb von Nordamerika der Abruf deutlich erschwert wird. Ein Schritt von Europa ist derzeit nicht geplant. So wurden Gespräche mit britischen TV-Sendern ohne Ergebnis eingestellt. Derzeit hat Hulu knappt 50 Millionen regelmäßige Nutzer.
Quelle : SAT + KABEL
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Die US-amerikanische Internet-Videoplattform Hulu bietet wie erwartet nun ausgewählten Nutzern einen Teil der Inhalte nur noch im Rahmen von Abonnements an. Der Dienst "Hulu Plus" kostet rund 10 US-Dollar im Monat, Interessenten können sich um eine Einladung bewerben. Allerdings akzeptiert Hulu nur Anfragen von Nutzern, die ihren Wohnsitz in den Vereinigten Staaten haben.
Plus-Nutzern stehen die kompletten Staffeln ausgewählter aktueller Serien zur Verfügung, während der gewöhnliche Nutzer normalerweise "nur" die letzten fünf Episoden anschauen kann. Zudem bekommt man über das Abo Zugriff auf klassische Serien wie "The X-Files", "Buffy the Vampire Slayer" und "Ally McBeal". Einige US-Medien berichten, dass Hulu allerdings auch beim Plus-Dienst nicht auf Werbeeinblendungen verzichte.
Weiterhin eingeschlossen ist eine Funktion, mit der sich Hulu-Videos auch auf anderen Geräten als PC oder Notebook anschauen lassen. Dazu gehören zunächst Apples iPhone 4, iPod touch der 3. Generation (jeweils mit installiertem OS 4) und iPad sowie ausgewählte Flat-TVs und Blu-ray-Player von Samsung. Laut Hulu soll in Kürze Sonys Playstation 3 folgen. Für den Herbst ist eine Unterstützung bestimmter Fernseher und Blu-ray-Player der Hersteller Sony und Vizio. Anfang 2011 soll dann auch Microsofts Xbox 360 an der Reihe sein.
Über die App "Hulu Plus" lassen sich auf Apple-Geräten auch ohne Abo einige Videos kostenfrei abrufen, darunter der Film "Super Size Me". Die App wird nur über den US-amerikanischen App Store verteilt, lässt sich aber auch auf deutschen Geräten installieren. Wirklich sinnvoll ist dies aber nicht: Wer versucht, ein Video außerhalb der USA abzurufen, erhält lediglich eine Fehlermeldung. Auch Hulu verweigert sich deutschen Anwendern in der Regel mit einer Fehlermeldung ("Currently our video library can only be streamed within the United States").
Quelle : www.heise.de
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Der Zugriff auf die Inhalte der Video-Plattform Hulu ist von offizieller Seite her nur für Besucher aus den Vereinigten Staaten gestattet. Den Nutzern stehen dort kostenlos TV-Serien und Filme zur Verfügung. Finanziert wird der Dienst durch Werbung.
Eine legale Nutzung von Hulu ist wegen den Ausstrahlungsrechten den US-Amerikanern vorbehalten. Während es bereits bekannte Möglichkeiten gibt, um diese Einschränkung zu umgehen und beispielsweise aus Deutschland auf das Angebot der Video-Plattform zugreifen zu können, macht eine Erweiterung für den Firefox-Browser dieses Vorhaben nun noch einfacher.
Über das Newsblog 'Lifehacker (http://lifehacker.com/5583515/access-hulu-from-outside-the-us-without-a-proxy-server)' wurde am vergangenen Freitag die Addon namens "Modify Headers" vorgestellt. Um das Angebot von Hulu nutzen zu können, ist neben dieser Erweiterung auch das Blockieren des Ports 1935 notwendig.
Anschließend soll der Zugriff auf die Inhalte von Hulu auch für die Nutzer außerhalb der USA kein Problem mehr darstellen. Auf Lifehacker steht eine genaue Anleitung für die Nutzer von Linux, Windows und Mac bereit, in der darauf eingegangen wird, welche Einstellungen genau notwendig sind.
Der Hulu-Chef Jason Kilar hat Anfang Februar dieses Jahrs über die weiteren Pläne im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Hulu gesprochen. Grundsätzlich wollen sich die Betreiber von Hulu mit ihrem Angebot in jedem Land der Erde etablieren. Damit seien allerdings umfassende Verhandlungen mit nationalen Content-Anbietern verbunden.
Quelle : http://winfuture.de
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Die Betreiber der Videoplattform Hulu machen offenbar ernst mit ihrem Vorhaben, auch auf dem internationalen Markt aktiv werden zu wollen. Demnächst soll das Angebot auch international erhältlich sein.
Laut einem Artikel der 'Financial Times' arbeiten die Hulu-Betreiber schon seit mehreren Monaten an einer Expansion ins Ausland. Sowohl das Gratisangebot, als auch ein Bezahlmodell könnten den Vorstellungen der Betreiber zufolge in Japan und in Großbritannien funktionieren und auf ein entsprechendes Interesse stoßen.
Auch wenn gegenwärtig noch kein konkreter Starttermin vorliegt, laufen umfassende Diskussionen mit der britischen Senderanstalt ITV.
Dabei geht es um die Einführung des Angebots in England. Im Zusammenhang mit den Auslandsplänen ist es immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Dies hat in erster Linie etwas mit der Klärung von Rechten für bestimmte Sendungen zu tun.
Der Hulu-Chef Jason Kilar selbst will sich erst zufrieden geben, wenn Hulu ein Dienst ist, der weltweit genutzt werden kann. Er gibt sich zuversichtlich, dass das US-Modell auch andernorts funktionieren kann.
Schon im Februar dieses Jahres hat Kilar ähnliche Angaben in diesem Zusammenhang gemacht. Auch damals sagte er, dass man Hulu in jedem Land der Erde etablieren möchte. Dies sei ein logischer Schritt der Globalisierung, so der Hulu-Chef.
Quelle : http://winfuture.de
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Auf dem Internet-Video-Portal Film Annex können alle sieben Spielfilme des russischen Regisseurs Andrej Tarkowskij umsonst angesehen werden. Darunter ist auch sein berühmtes Werk Solaris, dessen Vorlage vom polnischen Autor Stanislav Lem stammt.
Die Onlineplattform Film Annex (http://www.filmannex.com/) bietet vor allem unabhängigen Regisseuren die Möglichkeit, ihre Filme im Internet zu verbreiten. Film Annex finanziert sich über Werbung, die anteilig an die Filmemacher zurückfließt. Die dort angebotenen Inhalte können umsonst angesehen werden.
Jetzt hat Film Annex auch alle Tarkowskij-Filme (http://andreitarkovsky.org/) in seinen Fundus aufgenommen, darunter den metaphysischen Science Fiction Thriller Solaris (http://www.andreitarkovsky.org/films/s/Solaris_Part_1/20105). Auch das Werk Stalker gehört zu dem Angebot, als dessen Vorlage das dritten Kapitel des Romans Picknick am Wegesrand von Arkadi und Boris Strugazki gilt. Zusätzlich liegt auf der Webseite auch ein Interview (http://www.filmannex.com/movie/film/2030/interview_with_andrei_tarkovsky) mit dem 1986 in Paris verstorbenen Regisseur vor.
Film Annex bietet seine meist englischsprachigen Inhalte per Stream an und teilt sie - ähnlich wie bei Youtube - in Kanäle auf. Viele der Inhalte sind unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt, so auch Tarkowskijs Stalker. Einige Filme können direkt von der Webseite heruntergeladen werden. Das Angebot reicht von klassischen Filmen - unter anderem auch mit Charlie Chaplin - über Dokumentar- und Animationsfilme bis zu Interviews und Filmtrailern.
Quelle : www.golem.de
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Super RTL startet ein eigenes Video-on-Demand-Portal. Dort kann ab sofort auf Sendungen des Privatsenders zugegriffen werden.
Unter www.superrtlnow.de können Sendungen als Video-on-Demand abgerufen werden, teilte der Privatsender am Dienstag mit. Das Angebot zum Start bleibt jedoch recht begrenzt: Auf dem Portal können zunächst nur Eigenformate aus der Prime-Time des Senders abgerufen werden. Damit können nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage lang kostenlos Formate wie "Die lustigsten Schlamassel der Welt" oder "Medicopter 117" gesehen werden.
Nach Ablauf der kostenlosen Phase bleiben die Sendungen ab 0,99 Euro pro Episode online abrufbar. Zum Start des Angebotes wird ein Großteil der online angebotenen Serieninhalte im Anschluss an die Ausstrahlung für 30 Tage kostenlos zur Verfügung stehen. Seit gut drei Jahren läuft ein solcher Video-on-Demand-Service bereits für RTL (RTL Now), seit Juni 2009 gibt es zudem Vox Now.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/
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Der Kampf um die Vormachtstellung im Internet-TV ist voll entbrannt. Nach Informationen des Wall Street Journal will nun auch Amazon mitmischen. Der weltgrößte Online-Händler stehe in Verhandlungen mit mehreren Medienkonzernen, um Fernsehshows, Filme und Serien online auf Sendung bringen zu können, berichtete die Zeitung.
Amazon bietet bereits einzelne Episoden von TV-Serien für je 1,99 Dollar an, hat aber kein Komplettprogramm wie der Online-Filmverleih Netflix oder die Serien-Website Hulu. Beide Anbieter haben viele Millionen Fans in den USA und sind im Falle von Netflix auch wirtschaftlich höchst erfolgreich. Dabei kostet ein Monatsabo dort lediglich rund 10 Dollar.
Apple drängt ebenfalls ins schnell wachsende Internet-TV. Branchenkenner rechnen damit, dass der Elektronikkonzern an diesem Mittwoch eine neue Version seiner Fernsehbox Apple TV vorstellt. Serien und Filme gibt es im iTunes-Laden. Auch das Videoportal Youtube experimentiert mit Bezahlinhalten. Nach einem Bericht der Financial Times verhandelt die Google-Tochter momentan mit einer Reihe von Hollywood-Studios.
Die Internet-TV-Angebote lassen sich entweder über den Computer anschauen, über spezielle Empfangsboxen, über internettaugliche Fernseher oder die aktuellen Spielekonsolen, die ebenfalls einen Internetanschluss besitzen. Die Entwicklung geht von den USA aus. In Deutschland liegt der Markt dagegen noch weitgehend brach.
Quelle : www.heise.de
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Das Filmangebot der Online-Videothek My Video wird um zahlreiche Blockbuster und Klassiker erweitert. 200 Filme in voller Länge kommen hinzu.
Myvideo.de baut das kostenlose Filmangebot um mehr als 200 Blockbuster aus, teilte der Vermarkter Seven One Media am Montag mit. Die Filme sollen in voller Länge zur Verfügung gestellt werden, durch die Einbindung von Werbung soll das Angebot für die Nutzer kostenfrei sein. Unter den 200 Filmen sind Meisterwerke wie "Das Leben ist schön" und Klassiker wie "Crocodile Dundee III" oder "Dune - Der Wüstenplanet". Der Service soll sukzessive ausgebaut werden. Sämtliche Filme stehen per DSL als Video-Streaming in hoher Qualität zur Verfügung, hieß es. Filme, die der FSK 16 unterliegen, sind nur im eingeloggten Modus und nach Angabe des Geburtsdatums abrufbar.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/
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Die britische Medienanstalt BBC schickt in dieser Woche nach monatelangen Vorarbeiten eine vollständig überarbeitete Fassung ihrer Internet-Mediathek iPlayer auf Sendung.
Die neue Version, die seit Mai im Rahmen einer Betaphase von einer ausgewählten Benutzergruppe getestet wurde, soll vor allem erweiterte Funktionen für die individuelle Anpassung des Portals mitbringen und die Verlinkung von Inhalten auf Plattformen wie Twitter und Facebook stärken, kündigte die BBC am Montag an.
Zudem hat der Sender die TV- und Radioinhalte unter der überarbeiteten Oberfläche deutlicher als bisher voneinander separiert und will durch die Reduzierung von Menüpunkten und Steuerelementen die Übersichtlichkeit erhöhen. Die Testgruppe habe das neue Design ausdrücklich gelobt und mehrheitlich die Auffindbarkeit einzelner Sendungen als verbessert empfunden, hieß es weiter.
Die BBC kündigte an, bis zum Regelstart des neuen Portals im Laufe der Woche Probleme mit dem Streaming zu beheben. Durch Einführung einer neuen adaptiven Bitrate komme es bei einigen Nutzern zu häufigeren Unterbrechungen, die durch das Nachladen von Videodaten in den lokalen Zwischenspeicher ("Buffer") verursacht werde. Neu ist ferner die Möglichkeit, Sendungen in der "iPlayer Desktop"-Software vorzumerken. Sie stehen dann unmittelbar nach Abschluss der TV-Ausstrahlung zum Abruf bereit.
Ähnlich wie die Mediatheken von ARD und ZDF ermöglicht der iPlayer den zeitversetzten Zugriff auf eigenproduzierte Sendungen der BBC und ausgewählte Formate von Drittanbietern. Deutsche Nutzer bleiben leider außen vor. Ein geographischer IP-Filter unterbindet den Zugriff aus dem Ausland.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/
Deutsche Nutzer bleiben leider außen vor. Ein geographischer IP-Filter unterbindet den Zugriff aus dem Ausland.
Als wenn das heutzutage ein Problem wäre ;)
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Vielleicht meinten die in Anlehnung an Sarrazin Deutsche Nutzer mit Migranten-Hintergrund?
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland will sein Video-on-Demand-Angebot künftig mit einem umfassenden Programmarchiv von Free- und Pay-TV-Inhalten, monatlichen Premiumabos und einem Angebot von mehr als 2 000 Filmen und Serienfolgen veredeln.
Dafür seien Verträge mit mehr als 40 Partnern geschlossen worden, kommunizierte das Unternehmen seinen Investoren in München auf dem "6th Capital Markets Day". Ein Start des neuen Angebots könne noch in diesem Geschäftsjahr erfolgen, hieß es. Dieses endet bei Kabel Deutschland am 31. März 2011.
Eine zentrale Rolle in der PVR-Strategie spielt den Angaben zufolge der am 6. September eingeführte HD-Festplattenrekorder von Sagemcom. Neben vier Tunern für parallele Aufnahmen auf die integrierte 320-GByte-Festplatte verfügt das Gerät auch über einen HTML-Browser sowie einen Netzwerk-Anschluss. Beides will KD nutzen, um Kunden ähnlich wie Telekom-"Entertain" eine TV-Mediathek anzubieten. Sender wie Anixe HD, Bon Gusto, Animax, 13th Street, AXN, TNT und SciFi sitzen als Partner im Boot.
Neben kostenlosen On-Demand-Inhalten soll ein Teil des TV-Archivs in "Maxdome"-Manier gegen einmalige oder monatliche Zahlungen zugänglich gemacht werden (SVoD = Subscription Video on Demand). Hinzu treten klassische Filmabrufe gegen Gebühr.
Kabel Deutschland verwies gegenüber Investoren in München ferner auf den Umstand, dass man als erster Kabelnetzbetreiber alle Video-on-Demand-Inhalte sowohl in SD- als auch in HD-Auflösung im MPEG4-Standard anbiete. Auch für eine Umstellung auf DVB-C2 sei man bereits gerüstet. Ein entsprechender Feldtest war im September in Berlin erfolgreich abgeschlossen worden.
(http://www.digitalfernsehen.de/typo3temp/pics/de3007be41.jpg)
Als mittelfristige Ziele für das Unternehmen gab Kabel Deutschland gegenüber Investoren neben der Stabilisierung des klassischen Kabelgeschäfts auch die Steigerung der Monatsumsätze durch Premiumprodukte wie HD-Pakete, HD-Festplattenrekorder und kostenpflichtige Zusatzdienste aus. Wenig erfreulich für die Kunden: Umsatzsteigerungen sind auch durch "höhere Preise für neue TV-Produkte" einkalkuliert. Erst Mitte August hatten sich digitale Anschlüsse für Neukunden verteuert.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/
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Das Oberlandesgericht Hamburg hat zugunsten des Social Video Networks Sevenload entschieden und damit eine wichtige Klarstellung für Online-Videoportale getroffen.
Mit seinem Urteil vom 29. September 2010 (Az. 5 U 9/09) hebt das OLG Hamburg ein Urteil des Landgerichts Hamburg von Dezember 2008 auf, das auf Antrag eines Musikverlags eine einstweilige Verfügung veranlasst hatte.
Sevenload macht sich nach Ansicht der Richter des OLG Hamburg die von Nutzern hochgeladenen Videos nicht zu Eigen und muss sich nicht als Täter, Teilnehmer oder Störer einer Urheberrechtsverletzung verantworten. Damit klärt Sevenload gerichtlich die Haftungsfrage für viele Anbieter von Videoportalen hinsichtlich der Verantwortung für nutzergenerierte Inhalte.
"Uns ging es in diesem Rechtsstreit nicht darum, im Sinne von piratierten Plattformen die Nichthaftung eines Providers noch einmal klarzustellen. Als Plattformbetreiber betrachten wir uns als Partner der Content-Rechteinhaber und stehen dafür ein, dass Musikrechte in Audio und Video auf Basis eines fairen Erlösbeteiligungsmodells entsprechend ihres Beitrags zur Wertschöpfung vergütet werden", sagt Axel Schmiegelow, Geschäftsführer von Sevenload.
Er führt fort: "Die Musikindustrie kann hier als ein besonders wichtiger und beispielhafter Partner für alle Content-Rechteinhaber betrachtet werden, weil die Wertschöpfungskette der meisten Musikinhalte recht komplex ist. Seit fünf Jahren findet ein Tauziehen zwischen Verwertungsgesellschaften, Verlagen und Labels statt, das letztlich nur verhindert, dass die Musikindustrie an dem Streaming-Videomarkt angemessen teilnimmt. Es ist an der Zeit, dass die Musikindustrie gemeinsam mit den Plattformbetreibern eine faire Lösung für die gesamte Branche erarbeitet."
Hintergrund zum Urteil des Oberlandesgericht Hamburg (Az. 5 U 9/09): Im Dezember 2008 urteilte das Landgericht Hamburg gegen Sevenload, dass das Unternehmen sich die von Nutzern hochgeladenen Videos "zu Eigen gemacht" und sich als Täter einer Urheberrechtsverletzung zu verantworten habe. In einer aktuellen Entscheidung hat das OLG Hamburg die einstige Entscheidung des LG Hamburg in einem Urteil vom 29. September (Az. 5 U 9/09) in vollem Umfang aufgehoben und zugunsten von Sevenload entschieden.
Das Videoportal haftet nicht als Täter, Teilnehmer oder Störer im Fall einer Urheberrechtsverletzung. Unter Anwendung des vom BGH bestätigten "Chefkoch-Urteils" stellte das OLG fest, dass die hier dargelegten Grundsätze bei Sevenload nicht eingreifen. Als einen Punkt legte das OLG Hamburg dar, dass im User Generated Content-Bereich der Plattform insbesondere keine redaktionelle Überprüfung der Inhalte von Nutzern stattfindet. Auch die technische Darstellung der Inhalte in Charts oder nach Themengebieten bei Sevenload stellt keine überprüfte Freischaltung der Inhalte dar. Beanstandete Videos werden bei Sevenload unverzüglich nach Kenntnis gesperrt.
Quelle : http://winfuture.de
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Das US-Videoportal Hulu hat am Mittwoch seinen kostenpflichtigen Ableger "Hulu+" an den Startblock geschoben. Für knapp 8 US-Dollar (6 Euro) im Monat stehenSerien unter anderem von ABC, FOX und NBC zur Verfügung.
Einige der Sendungen werden auch hochauflösend angeboten."Hlu+" verbreitet sein Programm auf Computer, dafür ausgelegte Fernseher, Blu-ray-Player, Settop-Boxen, Tablet-PCs und Spielekonsolen. Unter anderem unterstützten erste Geräte von Panasonic, Sony, Samsung und LG die Dienste. Auch die Apple-Klassiker iPad, iPhone und iPod können über Apps für "Hulu+" fit gemacht werden.
Zum Programmangebot gehören beispielsweise die US-Serien "Glee", "Modern Family" und "30 Rock".
Aktuell beliefern die speziell in Nordamerika beliebte Gratis-Videoplattform Hulu 235 Unternehmen mit Inhalten, 30 Millionen Konsumenten rufen regelmäßig Serien wie "The Office" ab. In Deutschland ist der Zugriff auf Hulu nur über Umwege möglich. Die Plattform wurde vor drei Jahren von den Schwergewichten NBC-Universal (General Electric/Comcast), Disney (ABC) und News Corp. (Fox) aus der Taufe gehoben. Nach Reuters-Angaben schalten inzwischen die größten 25 US-Konzerne ihre Spots bei Hulu.
Der Konzern muss sich Konkurrenten wie Netflix, Google und Apple vom Hals halten. Ob die weitere Expansion mit einem Börsengang finanziert wird, ist offen. Hulu verweigert dazu jede Aussage. Nach früheren Informationen könnte ein sogenannte IPO (Initial Public Offering) bis zu 300 Millionen US-Dollar in die Kasse spülen.
Quelle : SAT + KABEL
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Neben Browser Histories werden auf dem Erotikportal auch Mausbewegungsprofile der Besucher gesammelt
Informatiker an der University of California in San Diego untersuchten die 50.000 beliebtesten Websites darauf hin, ob und wie sie ein Browser-Schlupfloch ausnutzen, das es erlaubt, herauszufinden, welche Orte jemand im Internet schon besucht hat. Insgesamt, so fanden sie heraus, machen 485 Websites von der Schwachstelle Gebrauch. Am verbreitetsten ist dieses History Stealing bei Erotik-Websites. Aber auch Spiel-, Sport-, Film-, Finanz- und Nachrichtenportale spionieren mittels JavaScript bei ihren Nutzern – mutmaßlich unter anderem deshalb, um Werbung zu personalisieren. In Tabelle 1 auf Seite 9 der Studie findet sich sogar eine religiöse Website – Answers in Genesis. Sie ordnet Besucher mit den Informationen über vorher besuchte Websites in Kategorien wie "Creationist Groupies" und "Media Junkies" ein.
Die wahrscheinlich bekannteste der gefundenen Spionage-Websites ist das in Deutschland vor allem über die Bild-Zeitung populär gewordene Portal YouPorn. Es versucht den Erkenntnissen der Wissenschaftlern zufolge die Spionage zu verbergen, indem es Teile des JavaScript-Codes verschlüsselt. Auf YouPorn läuft, wie die Informatiker herausfanden, darüber hinaus auch ein Script, das die Bewegungen des Mauszeigers auf der Website aufzeichnet. Möglichweise soll auf diese Weise Aufmerksamkeit untersucht und die Gestaltung der Site optimiert werden. Denkbar ist aber auch, dass User über Mausbedienungsmuster ohne Cookies oder ähnliches identifiziert werden sollen. Die auf der Insel Curacao registrierte Firma Midstream Media International N.V., der neben YouPorn.com auch die ebenfalls spionierenden Domains YouPornGay.com und YouPornCocks gehören, ließ Presseanfragen zu diesem Thema bisher unbeantwortet.
Quelle : http://www.heise.de/tp/
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Die Plattform Youporn wird wegen Spionage im Browserverlauf (History) ihrer Nutzer verklagt. David Pitner und Jared Reagan aus dem kalifornischen Newport Beach haben die Klage gegen den niederländischen Betreiber Midstream Media bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht.
Die Kläger, die den Status einer Sammelklage anstreben, berufen sich dabei auf ein Gesetz des Bundesstaates, das Computerspionage verbietet und beschuldigen Midstream Media des unlauteren Wettbewerbs. Sie fordern Schadensersatz und verlangen, das Auslesen des Browserverlaufsspeichers zu beenden. Youporn, eine Plattform zum kostenlosen Austausch pornografischer Videos, ist seit dem Jahr 2006 online.
Die University of California in San Diego hatte im Oktober 2010 eine Studie über History Sniffing mit Javascript vorgelegt. Dafür wurden die 50.000 weltweit meistbesuchten Websites aus dem Ranking von Alexa untersucht. 46 Webseiten wendeten danach Techniken zum History Sniffing an.
Ganz oben auf der Liste stand Youporn, das bei Alexa auf Rang 61 liegt. Die Betreiber riefen die Daten aus dem Browser ab und übertrugen sie an ihre Server. Die Forscher dokumentierten auch den Code, mit dem die Youporn-Nutzer angegriffen wurden. "Wir fanden auch heraus, dass viele dieser Webseiten auf History-Sniffing-Bibliotheken von Drittanbietern zugreifen", erklärten die Forscher. 22 der Seiten verwendeten History-Sniffing-Code von Interclick.com, 14 setzen auf Meaningtool.com. Während bei anderen Websites der Javascript-Code über Werbebanner ausgeliefert wurde, haben die Forscher festgestellt, dass Youporn selbst den Code gehostet hat.
Youporn nutzte zum Ausspähen des Browserverlaufs den getComputedStyle()-Trick. Dabei werden per Javascript dynamisch Links in der Webseite erzeugt und mittels der Methode getComputedStyle() überprüft, ob der Browser sie als "visited" (besucht) anzeigt. Mit dieser Technik ist es nur möglich, den Browserverlauf auf vordefinierte Urls zu prüfen, ein komplettes Auslesen hingegen nicht.
Quelle : www.golem.de
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Der Internet-TV-Anbieter Zatto hat einen neuen Dienst gestartet. Kunden können ab sofort das gesamte Fernsehprogramm eines Senders 30 Tage lang aufnehmen und zeitversetzt ansehen.
Wie die "Berner Zeitung" am Donnerstag mitteilte, fungiert der Webservice wie ein Dauervideorekorder. Um die Aufnahme zu starten, müssen Zattoo-Nutzer die Funktion einmalig per Mausklick anstoßen. Danach wird das komplette Programm des gewünschten Senders wie auf einem Endlosband aufgenommen und steht 30 Tage kostenlos zum Abruf zur Verfügung. Premium-Kunden können die Aufnahmen sogar während der kompletten Laufzeit ihres Abonnements abrufen.
Zattoo-Gründer Beat Knecht sagte gegenüber der "Berner Zeitung": "Statt dass der Nutzer jede einzelne Aufnahme mühsam programmieren muss, drückt er einmal Recall und zeichnet das komplette TV Programm der folgenden 30 Tage auf. So kommen pro Monat viele Filme, Serien und andere interessante Inhalte zusammen, die über den elektronischen Programmführer oder die Suchfunktion leicht gefunden werden."
Für den deutschen Zattoo-Ableger steht eine entsprechende Funktion derzeit noch nicht zur Verfügung. Der Anbieter dürfte vor allem das rechtliche Risiko scheuen. Die Privatsender-Gruppen Pro Sieben Sat 1 und RTL hatten in den vergangenen Jahren mehrfach gegen Anbieter von Online-Videorekordern prozessiert.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Das Video-On-Demand-Portal Hulu steht nach einem Zeitungsbericht in der aktuellen Form vor dem Aus, weil die beteiligten Medienkonzerne NBC-Universal, News Corporation und Walt Disney offenbar mehr Geld als bisher aus der Gratis-Video-Plattform herauspressen wollen.
Hintergrund der Erwägungen sei die Angst, teuer produzierte Shows, Serien oder Spielfilme zu billig an die Kunden abzugeben, berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Freitagsausgabe unter Berufung auf interne Kreise des Unternehmens. Bislang stellt Hulu alle Inhalte kostenfrei zur Verfügung, diese sind mit Werbung versehen, die sich nicht überspringen lässt. Die Plattform wuchs in den vergangenen drei Jahren schneller als jede andere Konkurrent, streicht darüber hinaus das mit Abstand höchste Werbegeld aller US-Sites ein und ist profitabel.
Die Sender Fox (News Corp.) und ABC (Disney) erwägten dennoch, einige Inhalte von Hulu abzuziehen und gleichzeitig die Vermarktung über kostenpflichtige Plattform wie Apple iTunes oder Netflix zu verstärken. Selbst die Umwandlung von Hulu in eine Art virtuellen Kabelnetzbetreiber steht nach ANgaben des "Wall Street Journal" zur Diskussion. Abonnenten könnten dann Live-TV empfangen und sich zusätzlich aus einer Video-on-Demand-Bibliothek bedienen - kostenpflichtig. Die Plattform war vor drei Jahren als Antwort auf YouTube an den Startblock gerollt. NBC-Universal, News Corp. und Disney wollten dem illegalen Treiben der Google-Tochter ein legales Angebot gegenüberstellen.
Der große Erfolg von Hulu weckte Begehrlichkeiten
Der große Erfolg von Hulu weckte allerdings Begehrlichkeiten. So wurde mit "Hulu+" erst unlängst ein neues Modell eingeführt, das bereits auf monatlichen Zahlungen basiert und der Kundschaft den Zugriff auf ein vollständiges Archiv älterer Serienepisoden anbietet. Angst haben die Medienkonzerne vor allem davor, dass viele TV-Zuschauer ihre bisherigen teuren Kabel-Bouquets kündigen könnten und zu Hulu ins Internet abwandern. NBC, ABC, Fox & Co. leben nicht schlecht von den Einspeiseentgelten, die sie von den Kabelnetzern wie Comcast und TimeWarner-Cable kassieren.
Hulu-Chef Jason Kilar geriet laut "Wall Street Journal" schon mehrfach mit den Eignern der Plattform aneinander, weil er an die Zukunft des werbefinanzierten Gratis-Modells festhalten will. Erst kürzlich soll es um ein Haar zu einer Trennung gekommen sein, weil Kilar die Abogebühr im Hinblick auf den mächtigen Konkurrenten Netflix von 10 auf 5 US-Dollar absenken wollte, News Corp., Disney und NBC-Universal aber nicht mitspielen wollten. Die Streithähne einigten sich nach Angaben der Wirtschaftszeitung dann auf den Kompromiss acht US-Dollar.
In Deutschland ist Hulu nur über Tricks erreichbar, weil die IP-Adresse geprüft wird. Über spezielle Proxy-Server und Tools lassen sich US-Serien oder Spielfilme aber auch ohne größeres technisches Verständnis im Browser betrachten.
Quelle : SAT + KABEL
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Der Web-TV-Anbieter Zattoo baut sein Programmangebot weiter aus. Seit Februar stehen den Nutzern in der Schweiz 19 zusätzliche englischsprachige Sender zur Verfügung. Zudem bietet Zattoo in Deutschland und der Schweiz nun Fremdsprachenpakete mit bosnischen und kroatischen Sendern an.
Wie Zattoo am Freitag mitteilte, gehören in der Schweiz nun unter anderem auch BBC1-4, ITV1-4, Channel4, SkyNews und Film4 zum Portfolio. Die neuen englischen Sender können zudem über die iPhone- und iPad-Apps des Unternehmens angeschaut werden.Bereits seit Januar sind auf der Homepage von Zattoo ein Paket mit Sendern aus Bosnien-Herzegowina und ein Paket mit Sendern aus Kroatien verfügbar. Das kroatische Paket enthält die Sender "Croatian Music Channel", "Z1 TV Sljeme" und "HRT1" und kostet monatlich in der Schweiz 1,90 Schweizer Franken und in Deutschland 2,90 Euro.
Das bosnische Paket beinhaltet die Sender "BN-TV Music", "BN-TV" und "NTV Hayat" und ist für monatlich 10,90 Schweizer Franken bzw. 8,90 Euro erhältlich. Im Dezember hatte Zattoo einen neuen Dienst gestartet, mit dem das gesamte Fernsehprogramm vier Wochen lang aufgenommen werden kann - allerdings ist nur ein vierwöchiger Test kostenfrei.Zattoo war zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an den Start gegangen. Die TV-Sender werden über Satellit empfangen und live via Internet-Protokoll weitergeleitet.
Quelle : SAT + KABEL
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Die ARD hat die Online-Video-Bibliothek ihres Ersten Programms überarbeitet. Die "Mediathek" ist nun mit einer optimierten Nutzerführung, verbesserter Navigation und übersichtlicherer Struktur am Start.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/mediathek_ard_2011.jpg)
Das teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Mittwoch mit. Der neue und zentrale Menüpunkt "Sendung verpasst" zeigt, welche Sendungen auf Abruf vorliegen. Zusätzlich sind die Beiträge alphabetisch, nach Themen, nach Aktualität und der Beliebtheit bei den Nutzern sortiert. Mit der Suchfunktion ist es aber auch möglich, nach einzelnen Stichwörtern zu recherchieren. Neu sind auch die RSS-Feeds, die über die aktuellsten Inhalte der Mediathek informieren und der Hinweis "Jetzt live" für Echtzeit-Übertragungen.
Die "Mediathek" hält eigenproduzierte Filmen und Serien, Nachrichten, politische Magazine und Talksendungen sowie Ratgeber, Kindersendungen und Unterhaltungsshows vor. Viele Sendungen stehen auch als Livestream bereit. Das alles gilt allerdings nicht für Hollywood-Ware, denn hier fehlen noch die erforderlichen Lizenzrechte. Die Formate haben außerdem nur eine geringe Halbwertszeit. Nach spätestens sieben Tage müssen die meisten Sendungen wieder ausradiert werden. Das schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor, die privaten Sender hatten den Passus durchgesetzt - aus Angst, gegen die gebührenfinanzierte Konkurrenz nicht bestehen zu können.
Im vergangenen Jahr wurden nach ARD-Angaben pro Monat rund 20 Millionen Videos in den hauseigenen Mediatheken aufgerufen - eine Steigerung von 100 Prozent gegenüber 2009. Zu den erfolgreichsten Sendungen des Ersten gehörte dabei neben den Videos und Livestreams zur Fußball-WM und zum "Eurovision Song Contest" vor allem der "Tatort" mit bis zu 300.000 Videoabrufen pro Sendung.
Quelle : SAT + KABEL
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Der Web-TV-Anbieter Zattoo bietet seinen kostenlosen Live-TV-Service nun auch für Android-Phones an. Auf www.zattoo.com haben die Nutzer solcher Smartphones seit dieser Woche Zugriff auf über 100 Live TV Kanäle, wie der Anbieter am Donnerstag mitteilte.
Allerdings gilt dieses Angebot zunächst nur für die Schweiz. Neben der optimierten Webseite wird Zattoo zukünftig auch eine Android-App für die Schweiz anbieten, hieß es. Noch ist offen, wann Zattoo auch aus Deutschland via Android-Handy zugänglich wird.Seit Februar stehen den Nutzern in der Schweiz 19 zusätzliche englischsprachige Sender zur Verfügung. Zudem bietet Zattoo in Deutschland und der Schweiz nun Fremdsprachenpakete mit bosnischen und kroatischen Sendern an.Zattoo war zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an den Start gegangen. Die TV-Sender werden über Satellit empfangen und live via Internet-Protokoll weitergeleitet.
Quelle : SAT + KABEL
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Die von den Privatsendern RTL und ProSiebenSat.1 geplante Internetvideoplattform nach dem Vorbild von Hulu aus den USA steht vor dem Aus. Laut Financial Times Deutschland teilte das Bundeskartellamt den Sendern mit, dass es die Pläne nicht genehmigen werde.
Die Konkurrenten RTL und ProSiebenSat.1 hatten im August 2010 den Aufbau einer gemeinsamen Videoplattform angekündigt. Geplant ist eine offene technische Plattform als einheitliche Anlaufstelle für Nutzer, auf der Fernsehinhalte privater und öffentlich-rechtlicher TV-Sender in Deutschland und Österreich über das Internet abrufbar sind. Den Betrieb der Plattform sollte ein Gemeinschaftsunternehmen von RTL und ProSiebenSat.1 übernehmen.
Die Pläne für diese an das US-Vorbild Hulu angelehnte Plattform sind nun aber vermutlich gescheitert. Die Financial Times Deutschland berichtet, das Bundeskartellamt habe den Sendern signalisiert, "dass es die Pläne für eine senderoffene Internetplattform nach dem Vorbild des US-Angebots Hulu nicht genehmigen wird". Dies haben beide Sender der Zeitung bestätigt.
Zwar hatten die beiden dominierenden Privatsenderketten explizit auch andere Privatsender und die öffentlich-rechtlichen Anstalten eingeladen, sich zu beteiligen. Doch das reicht dem Bundeskartellamt offenbar nicht und es forderte weitere Auflagen. "Am Ende jedoch waren die Vorstellungen des Amtes für uns nicht akzeptabel", zitiert die FTD einen RTL-Sprecher. Demnach haben die Sender nun bis zum 10. März 2011 Zeit, eine Stellungnahme anzugeben.
Quelle : www.golem.de
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Die Video-Plattform YouTube ist das Maß aller Dinge - das weiß auch der Münchner Fernsehkonzern ProSiebenSat.1, der seinen eigenen Auftritt "MyVideo" nun mit kostenfreien Shows und Serien der hauseigenen Kanäle konkurrenzfähig machen will.
Zu sehen sind an dieser Stelle ab sofort Sendungen wie die erst kürzlich abgesetzte "Oliver Pocher Show", "Germanys Next Top Model", "Die perfekte Minute", US-Serien wie "Fringe" und "Vampire Diaries" aber auch Eigenproduktionen wie "Danni Lowinski" lassen sich abrufen - wenn auch mit Werbeeinblendungen. Angeblich 35.000 Musikclips gehören ebenfalls ins Portfolio, darunter von Justin Bieber, Silbernond und Usher.
Das Portal befindet sich noch im Beta-Stadium, soll in den kommenden Monaten in seine endgültige Form gegossen werden. Das Browser-Fenster wird zur Darstellung des Bildes und weiterer Teaser-Videos komplett ausgenutzt. Ein schneller Rechner und eine schnelle Breitband-Verbindung sind unabdingbar.
Dass sich MyVideo.de in Zukunft mit der kostenpflichtigen Alternative Maxdome, die ebenfalls zu ProSiebenSat.1 gehört, zerfleischen wird, MyVideo-Chef Manuel Uhlitzsch nicht so: "Wir stimmen uns in der Gruppe eng ab. Unsere Kernzielgruppe ist 14 bis 29 Jahre alt. Anfangs hatten vor allem die Sender, die ja ebenfalls im Catch-up-Inhalte kostenlos bereitstellen, Sorge, dass wir sie kannibalisieren. Aber das ist nicht eingetreten. Im Gegenteil. Die Reichweite für das Format und die Marke ist gestiegen, alle haben gewonnen", sagte der Manager dem Branchendienst "Horizont" am Donnerstag.
Das neue Angebot sei wichtig, weil die Nutzer das suchten, was sie "aus der täglichen Mediennutzung kennen und keinen User Generated Content.", erklärte Uhlitzsch. Nicht zuletzt rechne sich MyVideo zusätzliche Einnahmen aus, weil Werbungtreibenden die "maximalen Spielmöglichkeiten" hätten.
Quelle : SAT + KABEL
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Das Bundeskartellamt hat die geplante Online-Videoplattform der privaten TV-Konzerne ProSiebenSat1 und RTL endgültig untersagt. Die Sendergruppen hätten in ihren jüngsten Stellungnahmen die wettbewerblichen Bedenken der Behörde nicht ausräumen können, teilte die Behörde mit. Die Unternehmen hätten sich nicht bereit gezeigt, an der geplanten Konzeption des Vorhabens grundlegende Änderungen vorzunehmen.
Eine weitergehende Öffnung der Plattform in technischer Hinsicht sowie für andere Anbieter sei nicht angeboten worden. "Die Gründung der gemeinsamen Plattform würde das marktbeherrschende Duopol der beiden Sendergruppen auf dem Markt für Fernsehwerbung weiter stärken", so Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Die Unternehmen haben 1 Monat Zeit für eine Beschwerde, über die dann das OLG Düsseldorf entscheiden würde.
Die Pläne für die gemeinsame TV-Plattform im Internet waren im August 2010 bekannt geworden. Im Februar 2011 hatte das Bundeskartellamt signalisiert, die Pläne für eine senderoffene Internetplattform nach dem Vorbild des US-Angebots Hulu nicht genehmigen zu wollen.
Quelle : www.heise.de
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Wie bereits angekündigt, lassen die Sendergruppe RTL Deutschland und die ProSiebenSat1 Media AG es auf einen Rechtsstreit mit dem Bundeskartellamt ankommen. Die Gründung einer senderübergreifenden Videoplattform im Internet hatte das Kartellamt den beiden Konzernen im März untersagt, obwohl dort auch die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Beiträge einstellen dürften. Rechtskräftig ist die Entscheidung jedoch noch nicht.
Wie der Spiegel berichtet, haben nun beide Sendergruppen rechtzeitig offiziell Beschwerde gegen die Entscheidung eingelegt. Sie halten die kartellrechtlichen Bedenken für unbegründet. Schließlich stelle die Plattform nur Infrastruktur bereit, während die Vermarktung weiter durch den jeweiligen Sender erfolge. Das Oberlandesgericht Düsseldorf muss nun entscheiden, ob der Beschwerde statt gegeben wird.
Quelle : www.heise.de
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Der Web-TV-Anbieter Zattoo hat seinem Senderangebot weitere nationale und internationale Sender hinzugefügt. Ab sofort können Zuschauer den Nachrichtenkanal N24 und die spanischen Sender TVE Internacional, 24 Horas und Telemadrid als Live-Stream verfolgen.
Die Internet-TV-Plattform Zattoo hat am Freitag bekanntgegeben, dass die Aufschaltungen des deutschen Nachrichtensenders N24 das Angebot des Online-Dienstes besonders aufwerte. Mit dem Erwerb der Online-Übertragungsrechte der spanischen öffentlich-rechtlichen Anstalten wolle man besonders Muttersprachler ansprechen. Bereits im März nahm Zattoo für sein Programmangebot in der Schweiz den Jugendsender Joiz auf. Im April folgte für die Schweiz noch MTV.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Die ARD-Mediathek soll sich ab sofort durch eine verbesserte Mediensuche auszeichnen. Besucher der Webseite könnten gezielter nach TV- und Radioinhalten suchen. Auch das schnelle Auffinden von Informationen direkt im Clip funktioniere, teilte am Mittwoch die dafür vernatwortliche Fraunhofer-Gesellschaft mit.
Bislang konnten Anwender Sendungen und Podcasts ausschließlich über ihren Titel, das Sendedatum und Kurzbeschreibungen finden. Mit Hilfe der sogenannten Audio-Mining-Lösung werden nun zusätzlich die Tonspuren der Sendungen analysiert und automatisch mit Metadaten angereichert. Künftig wird es Nutzern daher möglich sein, gezielter zu suchen.
"Oftmals enthalten die Sendungen der Landesrundfunkanstalten in der Mediathek zu wenig Metadaten. Unser Ziel ist es, diese Clips dennoch auffindbar zu machen. Unser Audio Mining nutzt eine Spracherkennungstechnologie, die den audiovisuellen Datenbestand durchsucht und die Tonspur in geschriebenen Text umwandelt. Anschließend analysiert die Suchmaschine der ARD-Mediathek wie häufig ein Begriff im Text vorkommt – dadurch erhöht sich die Trefferquote. Auch die Sortierung der Suchergebnisse nach Relevanz wird optimiert", erklärte Angelika Pauer vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin.
Darüber hinaus können Besucher der ARD-Mediathek mit der neuen Funktion Videozitat-Ausschnitte aus Audios und Videos auf einer externen Internetseite mit anderen Usern teilen. Der Nutzer sieht eine bestimmte Stelle im Clip, die er zitieren möchte, etwa den Kommentar eines Politikers. Per Klick auf einen Button wird der Abschnitt des Clips, den der Nutzer gerade anschaut, in Textform unter dem Player angezeigt.
Nach Markieren der gewünschten Stelle im Text lässt sich ein Link beispielsweise in Twitter oder Facebook posten oder per E-Mail versenden. Der Empfänger gelangt durch Klick auf den Link direkt an die gewünschte Passage im Clip. Das "Videozitat" steht zunächst für Genres wie Politik, Talk, Nachrichten, Reportage und Dokumentation zur Verfügung. Angedacht ist, die Funktion auch für Serien zu nutzen.
Die mediathek der ARD ist über Computer und internetfähige Fernseher sowie Settop-Boxen abrufbar. Auf dem iPad von Apple scheitert die Wiedergabe der Sendungen, weil dort kein Flash unterstützt wird.
Quelle : SAT + KABEL
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Der Video-on-Demand-Anbieter MyVideo.de baut sein TV-Programmangebot mit Uralt-Serien weiter aus, die kostenfrei abgerufen werden können.
Dazu gehört einer Mitteilung am Mittwoch zufolge "Eine schrecklich nette Familie" rund um Möchtegern-Patriarch Al Bundy und seine Sippe, außerdem "Wer ist hier der Boss", "Bezaubernde Jeannie", "Verliebt in eine Hexe" sowie "Starsky und Hutch" ( ).
Darüber hinaus ist die komplette erste Staffel der im Fernsehen gefloppten Reihe "V.I.P. - Die Bodyguards" mit Pamela Anderson zu sehen. Wer sich einschalten will, braucht eine Internet-Leitung mit mindestens zwei MBit/s und einen PC mit Browser. MyVideo wird vom Münchner TV-Konzern ProSiebenSat.1 verantwortet.
Quelle : SAT + KABEL
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Zattoo will in Zukunft auch eine Android-App zum Empfang von Fernsehstreams anbieten. Vor kurzem veröffentlichte das Unternehmen eine App für iPhone und iPad.
Bisher bietet der Streaming-Dienst Zattoo für mobile Endgeräte nur iOS-Anwendungen für iPhone, iPod touch und iPad - das soll sich aber ändern. Wie Zattoo auf Nachfrage von Golem.de bestätigte, ist auch eine Android-App in Planung. "Einen genauen Starttermin kann ich Ihnen noch nicht sagen", so Jörg Meyer, Vice President Content & Consumer bei Zattoo.
Wer dennoch mit Android auf die von Zattoo gestreamten Fernsehprogramme zugreifen will, muss einen Browser mit verändertem User Agent verwenden, wie beispielsweise Dolphin. Ansonsten bleibt das Streamingangebot blockiert.
Quelle : www.golem.de
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Laut Medienberichten plant die US-Onlinevideothek Netflix, künftig auch in Europa Filme und Serien über das Netz anzubieten. Zunächst soll es die Plattform in Spanien und Großbritannien geben.
"Führende europäische Filmverleihe" hätten dem Branchendienst "Variety" am Wochenende bestätigt, dass Netflix bereits im ersten Quartal 2012 nach Europa expandieren will. Das Unternehmen hatte erst im vergangenen Monat angekündigt, sein Film- und Serienangebot künftig auch in 43 südamerikanischen Ländern zugänglich machen zu wollen. Netflix-CEO Reed Hastings betonte bereits zum damaligen Zeitpunkt, dass das Unternehmen zeitnah in weitere Märkte vorstoßen wolle.
Bislang hat sich der Videoriese noch nicht offiziell zu seinen Europaplänen geäußert. Gerüchte über einen möglichen Start der Plattform in Großbritannien kursierten bereits zu Jahresbeginn. Der britische Markt gilt als einer der größten und umsatzstärksten weltweit. Analysten zufolge könnte allerdings der von Amazon geführte Anbieter Lovefilm, der unter anderem auch hierzulande Filme und Serien über das Netz anbietet, der US-Videothek die Stirn bieten, so "Variety".
Spanien sei hingegen Experten zufolge ein leichter und relativ riskikofreier Markt für Netflix, hieß es. Das Unternehmen habe bereits viele spanische Inhalte für südamerikanische Länder erworben und könne diese somit ohne hohen Kostenaufwand in dem südeuropäischen Land anbieten. Im Gegensatz zu Großbritannien gebe es in Spanien zudem keine ernstzunehmende Konkurrenz, so "Variety".
Netflix hat sich mit inzwischen 23 Millionen Kunden in den USA und Kanada zu einem starken Rivalen für Videotheken und auch Fernsehsender entwickelt. Das Streaming-Angebot ist über zahlreiche internetfähige TV-Geräte, Blu-ray-Player und Spielekonsolen verfügbar. Unter anderem wird die Pleite der größten amerikanischen Videotheken-Kette Blockbuster auf die Online-Konkurrenz von Netflix zurückgeführt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Die Internet-TV-Plattform Zattoo bietet Interessierten im Rahmen der neuen Abo-Option Zattoo Plus ab sofort auch Pay-TV-Sender an. Damit soll der Empfang von Bezahlsendern ohne zusätzliche Kosten für Hardware möglich sein.
Das Angebot ist dabei zunächst überschaubar. In Deutschland können Nutzer für monatlich 9,90 Euro die Sender Auto Motor und Sport Channel, Planet, FuelTV, Outdoor Sports Channel, Deutsches Musik Fernsehen, Body In Balance und Your Family abonnieren, teilte der Anbieter am Sonntag mit. Mit dem monatlich kündbaren Abo haben Interessierte die Möglichkeit, unabhängig von ihrem TV-Gerät und ohne zusätzliche Kosten für Hardware das Portfolio der Bezahlsender zu testen. Für das restliche Angebot der Internet-TV-Plattform fallen keine monatliche Kosten an.
In der Schweiz sind die Pay-TV-Kanäle KinoweltTV, Auto Motor und Sport Channel, Planet, FuelTV, Outdoor Sports Channel, Deutsches Musik Fernsehen und der Erotiksender Blue Hustler im Angebot von Zattoo Plus. Das Abo kostet monatlich 12,90 Schweizer Franken. Neben Zattoo Plus führt der Anbieter ein polnisches Fremdsprachenpaket ein, in welchem die Kanäle iTVN und TVN 24 enthalten sind . In der Schweiz wurde zudem das Hustler Erotik Paket mit den Sendern Hustler TV und Daring! TV gestartet.
Zattoo bezeichnet sich selbst als größten Live-TV-Anbieter in Europa. Neben dem Heimatland Schweiz und Deutschland ist das Unternehmen in vier weiteren europäischen Ländern aktiv. Das Programmangebot, das sich in Deutschland überwiegend aus den öffentlich-rechtlichen Anbietern zusammensetzt, wird über Satellit empfangen und live und unverändert via Internet-Protokoll weitergeleitet.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Die Zahl der Web-TV-Angebote ist im vergangenen Jahr um 11 Prozent gestiegen. Die Dienste machen zudem einen strukturellen Umbrauch durch. Das hat der aktuelle Web-TV-Monitor im Auftrag der bayerischen Medienhüter ergeben.
Demnach ist die Anzahl der Web-TV-Angebote in Deutschland gegenüber 2010 von 1 275 auf über 1 400 Angebote gestiegen, geht aus einer Mitteilung der Medientage München hervor, auf denen die komplette Studie vorgestellt wird. Neben der wachsenden Zahl an Web-TV-Programmen haben die Analysten von Goldmedia, die die Studie im Auftrag der Bayerischen Landesmedienanstalt durchgeführt haben, deutliche Umbrüche beim Zugriff auf die Web-TV-Angebote festgestellt. So werden mobile Endgeräte und soziale Netzwerke zunehmend bedeutendere Rollen einnehmen.
Dabei erwarten die an der Studie beteiligten Anbieter, dass bis 2013 25 Prozent der Zugriffe von mobilen Endgeräten getätigt werden. 2010 haben mobile Abrufe nur 3 Prozent der Zugriffe ausgemacht. Die Web-TV-Sender gehen weiterhin davon aus, dass soziale Netzwerke in Zukunft die Abrufe von Videoinhalten fördern werden. Im vergangenen Jahr wurden noch rund 5 Prozent der Abrufe über soziale Netzwerke generiert. Bis 2013 soll dieser Wert auf über 13 Prozent steigen.
Die komplette Studie wird am 19. Oktober auf den Münchner Medientagen im Rahmen der Veranstaltung "Lost im WWW?" von Klaus Goldhammer von Goldmedia präsentiert. Außerdem diskutieren Zattoo-COO Niklas Brambring, der Geschäftsführer von ZDF Enterprises, Alexander Coridaß, Marcus Dimpfel von RTL, Tape.tv-CEO Conrad Fritzsch und Jens Redmer von Google über die Zukunft von Web-TV.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der US-amerikanische Video-Spezialist Netflix spaltet sich nicht auf: War ursprünglich fest eingeplant, das zukunftsträchtige Geschäft mit Video-on-Demand per Internet einerseits sowie physikalische Verleihvideos andererseits in zwei unterschiedlichen Sparten abzuwickeln, ruderte der Konzern am Montagmorgen (Ortszeit) wieder zurück.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/logos/netflix_dvd.jpg)
Den auch für Branchenkenner überraschenden Schritt verkündete Vorstandschef Reed Hastings wie üblich in einem eher knapp gehaltenen Blog-Eintrag: "This means no change: one website, one account, one password… in other words, no Qwikster", schrieb der Manager.
Der physikalische Verleih sollte nach früheren Angaben nicht mehr mit der bekannten Marke Netflix gelabelt werden, sondern mit dem Kunstnamen "Qwikster". Die eigenständige Gesellschaft mit Netflix-COO Andrew Rendich ist nun Geschichte bevor sie überhaupt an den Start gehen konnte.
Das postalische Geschäft des Unternehmens schwächelt seit einiger Zeit, der größte Teil der Kundschaft bevorzugt das Internet. Nachdem Netflix erst kürzlich das Abomodell umgestellt hatte, was für viele Interessenten erheblich höhere Kosten mit sich brachte, ging die Zahl der Neuanmeldungen empfindlich zurück. Der Börsenkurs trug eine größere Delle davon. Offenbar will Hastings mit der Rücknahme der Aufspaltung vor allem die Anleger beruhigen. Das scheint zu funktionieren: Nach Bekanntgabe kletterte der Kurs der Netflix-Aktie um acht Prozent.
Quelle: SAT + KABEL
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Der Hersteller RapidSolutions hat am Dienstag mit "Audials Moviebox" eine neue Software vorgestellt, mit der sich HD-Filme von Online-Videotheken wie Maxdome, Videoload, Videobuster, Amazon Lovefilm und Netflix archivieren lassen.
Im Gegensatz zum schon länger erhältlichen Paket "Tunebite" - das zahlreiche Funktionen im Audiobereich mitbringt -, kennt die neue Spielart nicht alle Features des großen Bruders, ist aber mit 20 Euro in der Einführungsphase bzw. 30 Euro regulär etwas günstiger.
Das Ripping-Prinzip ist identisch: Der Film wird vom Bildschirm abfotografiert und der Ton passend dazu gemischt. Eine legale Vorgehensweise, um Kopierschutzverfahren auszuhebeln. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage der SAT+KABEL, dass sich die "Audials Moviebox" künftig stärker in Richtung Fernsehen entwickeln soll.
Möglich ist auch eine Konvertierung digitaler TV-Aufnahmen im .ts- bzw. .mkv-Format von Kabel- und
Satelliten-Receivern in Videoformate für PC, Notebook, Tablet-PCs, Netbooks, Spielekonsolen und Smartphones. Die Software kann die generierten Daten auch in der Cloud verschiedener Anbieter ablegen - damit sind die Inhalte auch mobil abrufbar.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/geraete/audialsmoviebox_screen.jpg)
Quelle: SAT + KABEL
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Das Ripping-Prinzip ist identisch: Der Film wird vom Bildschirm abfotografiert und der Ton passend dazu gemischt. Eine legale Vorgehensweise, um Kopierschutzverfahren auszuhebeln.
Die Vorgehensweise kommt mir sehr bekannt vor :pirate
Die Software kann die generierten Daten auch in der Cloud verschiedener Anbieter ablegen - damit sind die Inhalte auch mobil abrufbar.
Man sollte die dann nur nicht für andere online stellen oder wie (kino.to)? Aber wenn es legal ist so zu duplizieren dann.... Deutschland und sein Paragraphendschungel.
Bei der aktuellen Rechtslage (sofern es in D eine gibt) und den ganzen Abmahnheinis kann ich nur empfehlen FINGER WEG.
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Die Betreiber der Online-Videoplattform Hulu sollen die Verhandlungen mit diversen deutschen Fernsehsendern aufgenommen haben. Offenbar denkt man gegenwärtig verstärkt über einen Start des Angebots in Deutschland nach.
Laut einem Bericht des Online-Portals 'Horizont' wollen die Hulu-Betreiber einen Einstieg auf dem deutschen Markt prüfen. Erste Gespräche mit möglichen Partnerunternehmen sind angeblich bereits angelaufen, heißt es in einem veröffentlichten Artikel.
Schwierig könnte der Start von Hulu in Deutschland unter anderem wegen den gültigen Urheberrechtsbestimmungen werden. Daher gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Hulu zunächst mit einem stark reduzierten Angebot loslegen könnte.
Informationen über einen internationalen Startschuss von Hulu kursieren schon seit längerer Zeit. Beispielsweise hieß es Mitte des vergangenen Jahres, dass die Hulu-Betreiber schon seit mehreren Monaten an einer Expansion ins Ausland arbeiten.
Aktuellen Marktforschungsergebnissen zufolge verfügt Hulu über 28 Millionen Nutzer. Die Nutzung des Online-Videodienstes wird außerhalb der Vereinigten Staaten unterbunden. Abgesehen von einem kostenlosen Angebot steht auch ein kostenpflichtiges Monatsabo zur Verfügung, über das interessierte Nutzer auf deutlich mehr Inhalte zurückgreifen können.
Quelle : http://winfuture.de
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Deutsche Zattoo-Nutzer können die Sender ARD, ZDF und Arte auch als hochauflösenden Stream anschauen. Das ist allerdings noch nicht mit den Apps, sondern nur über die Website möglich.
Auf Zatto.com kann das aktuelle Fernsehprogramm von ARD, ZDF und Arte jetzt auch in HD-Qualität angeschaut werden. Bisher gab es das nur mit Kabelanschluss oder Satellitenempfangsanlage, aber nicht über das Internet.
"Wir sind stolz darauf, HD pünktlich zur Fussball-EM bringen zu können", so Zattoo-Chef Nick Brambring.
Bei der HD-Aufschaltung handelt es sich laut Zattoo noch um einen Testlauf, der für Abonnenten des kostenpflichtigen Premium-Accounts HiQ nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Für nichtzahlende Nutzer steht nur Arte in HD zur Verfügung.
Im Moment stehen die drei HD-Fernsehsender nur auf der Website Zattoo.com zur Verfügung. "Eine Aufschaltung auf weitere Applikationen wie für iPhone/iPad und der VideoWeb TV Box wird folgen", heißt es in einer Pressemitteilung.
Das Züricher Unternehmen Zattoo hat neun Millionen Nutzer, die auf das Streaming-TV-Angebot mit dem Computer, Smartphone, Tablet oder der VideoWeb-Box zugreifen. Die Gratis-Version finanziert sich durch kurze Werbeeinblendungen, bevor ein Kanal gestartet wird. Die Abo-Version liefert dem Nutzer das gleiche Programmangebot in höherer Auflösung und ohne Werbung beim Kanalwechsel.
Quelle : www.golem.de
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ARD und ZDF haben bestätigt, noch im April die Vorbereitungen für ein gemeinsames Videoportal einzuleiten. Das bisher als Germany's Gold geplante Angebot soll als GmbH organisiert und mit einer Doppelspitze besetzt werden.
Wie eine Sprecherin der WDR Mediagroup am Donnerstag bestätigte, sollen noch 2012 Nutzer die Möglichkeit haben, sich aus dem Internet Filme, Dokumentationen und Serien herunterladen zu können. "Wir wollen noch in diesem Jahr starten, um das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen", sagte Thomas Weymar, Geschäftsführer der ARD-Rechtevertriebstochter Global Screen, dem "Handelsblatt" beim internationalen Fernsehmarkt MIP TV in Cannes, der am Donnerstag zu Ende geht.
Insgesamt seien 17 Partner an der Firma beteiligt, hieß es von der WDR Mediagroup: ZDF Enterprises mit 33 Prozent, WDR Mediagroup, SWR Media Services und Telepool mit jeweils 11 Prozent seien die größten Gesellschafter. Die Münchner Beta Film, die das Archiv des Filmmoguls Leo Kirch besitzt, halte auch 17 Prozent. Zu den weiteren Teilhabern zählen danach unter anderem auch die Firmen Brainpool TV GmbH, MME Moviement AG, Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH, Ziegler Film GmbH & Co. KG und Ziegler Film Köln GmbH.
Über die Investitionen machte die WDR Mediagroup keine Angabe. Das "Handelsblatt" berichtete von einem "niedrigen zweistelligen Millionenbereich". Das Unterfangen stieß besonders bei den Privatsendern auf Kritik - ihnen war vom Kartellamt die Gründung einer gemeinsamen Videoplattform untersagt worden. Bei den Plänen von ARD und ZDF hatte die Behörde nach Abschluss ihrer Prüfung jedoch keine Probleme entdeckt.
Jürgen Doetz, Vorsitzender des Privatsenderverbands VPRT, hatte die Pläne massiv kritisiert: "Kommerzielle Tätigkeiten bei ARD und ZDF unterliegen – auch aus Brüssel – strikten Auflagen zu absoluter Transparenz und können nicht durch die Hintertür die Grenzen des Auftrags verschieben", sagte Doetz damals
Im Gegensatz zu den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sendern, bei denen Sendungen aufgrund der Regelungen des Rundfunkstaatsvertrags nach vorgegebenen Fristen aus dem Angebot herausgenommen werden müssen, liegt der Schwerpunkt bei der unter den Arbeitstitel geplanten Plattform "Germany's Gold" auf der Archivierung von TV-Highlights der letzten 60 Jahren, wie der frühere ZDF-Intendant Markus Schächter bei Vorstellung des Projekts betont hatte. Zur Refinanzierung seien Werbeeinblendungen oder monatliche Abogebühren angedacht, was ZDF-Enterprises-Chef Coridaß noch einmal gegenüber der "Financial Times Deutschland" bestätigte.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Die "TV-Highlights der letzten 60 Jahre" sind mit den Geldern der Gebührenzahler erstellt worden, oder die Rechte daran so erworben.
Damit ist für mich die Absicht, statt diese weiterhin über frei zugängliche Wege zu zeigen, sie nun über eine Bezahl-Plattform von eben denselben Gebührenzahlern nochmals bezahlen zu lassen, nur noch als unmoralisch und hart am Rande der Unterschlagung angesiedelt einzuordnen.
Und das kurz nachdem internetfähige PCs als gebührenpflichtig eingeordnet wurden...
Pfui Deibel
Jürgen
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Der gemeinsame Auftritt der privaten Fernsehsender im Internet wird wohl ins Wasser fallen. Vor gut einem Jahr hatte das Bundeskartellamt das gemeinsame Vorhaben von ProSiebenSat.1 und RTL untersagt, weil dadurch das "marktbeherrschende Duopol der beiden Sendergruppen" auf dem Markt für Fernsehwerbung in Deutschland verstärkt werde. Beide Medienunternehmen legten daraufhin beim zuständigen Oberlandesgericht Düsseldorf Beschwerde ein.
Nun folgte das Oberlandesgericht der Argumentation des Bundeskartellamtes, sodass die Chancen für die Videoplattform der Sendergruppen eher schlecht stehen, die auf dem bundesdeutschen Fernsehwerbemarkt zusammen über einen Marktanteil von über 80 Prozent verfügen. Die Entscheidung des Gerichts soll am 20. Juni verkündet werden. Im Nachgang besteht für die Möglichkeit, den Rechtsweg zum Bundesgerichtshof zu beschreiten.
Die konkurrierenden TV-Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL wollten eine gemeinsame senderoffene Internet-Plattform durchsetzen, auf der – wie bei den "Mediatheken" – nachträglich verpasste Sendungen angesehen werden können. ARD und ZDF wollen unter dem Arbeitstitel "Germany's Gold" ebenfalls eine gemeinsame kommerzielle Plattform im Internet schaffen, die angeblich kurz vor dem Start steht. Auch das Angebot der Öffentlich-Rechtlichen wird vom Bundeskartellamt geprüft.
Quelle : www.heise.de
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Seit einiger Zeit können zahlende Kunden des Streaming-Dienstes Zattoo die Programme Das Erste, ZDF und Arte in HD anschauen, nun kommen weitere Spartensender und dritte Programme hinzu. In Deutschland können Abonnenten von Zattoo HiQ nun KiKa, 3sat, Phoenix, BR, NDR, SWR, WDR, ZDFinfo, ZDFneo und ZDFkultur über die Zattoo-Webseite sowie iPhone und iPad in einer Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (25 fps) streamen. In Zattoos Heimatland der Schweiz gibt es darüber hinaus SF1, SFzwei, RTS un, RTS deux, RSI La1 und RSI La2.
(http://www.heise.de/imgs/18/8/4/8/3/8/0/zattoo_400.jpg-2834159a83ce0545.jpeg)
Ein Schmankerl für Fußball-Fans: Während der Europameisterschaft, die ab dem 8. Juni in Polen und der Ukraine stattfindet, streamt Zattoo bei seinem werbefinanzierten Angebot die sonst den SD-Sendern des HiQ-Abos vorbehaltene höhere Auflösung von 576 × 528.
Quelle : www.heise.de
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Die "Tageswebschau", der Online-Ableger der ARD-Tagesschau, geht am heutigen Montag auf Sendung. Sie richtet vor allem an jüngere Zuschauer, die Fernsehen mittlerweile häufig übers Netz schauen und sich dort mit anderen über die Themen austauschen. In kurzen Beiträgen soll die neue Nachrichtensendung im Web die wichtigsten Ereignisse und Themen des Tages bündeln und aus "Sicht oder mit Bezug zur Netz-Gemeinschaft" aufbereiten, wie es von den Machern heißt.
Produziert wird die seit Ende 2011 erprobte Sendung von der kleinsten ARD-Anstalt Radio Bremen, die dafür mit ARD Aktuell kooperiert. Es soll eine Sendung pro Tag geben, diese soll zwei bis drei Minuten dauern und stark von Infografiken leben, die der Hessische Rundfunk zuliefert. Die neue Sendung wird zu unterschiedlichen Zeiten bei den drei ARD-Digitalsendern (tagesschau24, EinsPlus, EinsFestival) ausgestrahlt und kann im Netz auf tagesschau.de und auf den Internetseiten der jungen ARD-Radios abgerufen werden.
Quelle : www.heise.de
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Für die im Verband Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) organisierten Privatsender ist fraglich, ob das neue Angebot der Tageswebschau der ARD legitim ist. Um das zu prüfen, solle es den 2008 beschlossenen Drei-Stufen-Test absolvieren, forderte VPRT-Geschäftsführer Claus Grewenig laut einem Bericht des Handelsblatts. Auch würden durch den Test die Kosten für die Gebührenzahler transparent. Im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag ist geregelt, dass neue Zusatzangebote der öffentlich-rechtlichen Sender darauf geprüft werden, ob sie von ihrem Sendeauftrag gedeckt sind und ob sie zum publizistischen Wettbewerb beitragen.
Die auf tagesschau.de abrufbare Tageswebschau wurde am gestrigen Montag erstmals gesendet. Sie richtet sich vor allem an jüngere Zuschauer, die sich viel im Internet aufhalten. In der knapp drei Minuten langen Sendung berichtete sie über die Abstimmung der Nutzer über die neuen Nutzungsbedingungen bei Facebook, die Computerspiele-Messe E3 und die erste Veröffentlichung des "Occupy Labels". Zu den Berichten werden kurze Texte und externe Links angeboten.
Quelle : www.heise.de
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Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat das vom Bundeskartellamt ausgesprochene Verbot einer gemeinsamen Videoplattform der TV-Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL bestätigt. Ein solcher Onlinedienst stärke die marktbeherrschende Stellung der beiden Konzerne weiter, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss. Das Gericht folgte damit der Argumentation des Kartellamtes und wies die Beschwerde der Sender gegen das im März 2011 vom Bundeskartellamt verhängte Verbot zurück.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-bestaetigt-Verbot-der-Videoplattform-der-Privatsender-1663117.html)
Quelle : www.heise.de
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Manchmal passieren Dinge tatsächlich zufällig. So halte ich es für einen ziemlichen Zufall, dass RTL und ProSiebenSat.1 untersagt wird, ihren Hulu-ähnlichen Dienst zu starten und nur einen Tag später präsentiert uns Google mit YouTube Movies plötzlich ganze Kinofilme. Mir persönlich hätte ein großer deutscher Film-Service sehr gut gefallen, kartellrechtlich gab es allerdings zu große Bedenken.
(http://img17.imageshack.us/img17/5937/bildschirmfoto20120809u.jpg)
Auch die Sendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 haben natürlich mitbekommen, dass YouTube Movies nun in Deutschland verfügbar ist und reagieren – gelinde gesagt – ungehalten, da ihrer Meinung nach hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL, sagt gegenüber dem Spiegel dazu:
Es ist absurd. Alle rufen laut nach nutzerfreundlichen Angeboten – uns wird genau dies zum Vorteil von Google untersagt, das die Lücke natürlich zu füllen weiß
Dabei stoßen sich die deutschen Sender gar nicht mal hauptsächlich an dem aktuell sehr dünnen Film-Angebot, welches YouTube zu bieten hat. Ärgerlicher für RTL und Co ist es, dass auch YouTube eigene Kanäle starten wird hierzulande und dabei schon mit großen Namen wie Endemol (Wer wird Millionär, Joko und Klaas, etc) und Brainpool (TV Total, Schlag den Raab, etc) in Verhandlungen steht.
Spannend wird es allemal auf dem deutschen TV-Markt, der sich immer weiter weg entwickeln wird von dem klassischen Fernsehen – wünschenswert wäre aber, wenn wir hier in Deutschland nicht zur Content-Wüste verkommt, die neidisch über den großen Teich schauen muss.
Quelle: Spiegel (http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/privatsender-kritisieren-youtube-a-849515.html)
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Egal, ob auf der Content-Seite (z.B. Spotify) oder auf der Hardware-Seite (Google Nexus 7, Amazon Kindle Fire): so langsam bekommen wir hier Produkte angeboten, wegen denen wir lange neidisch ins Ausland geblickt haben. Dicke Defizite haben wir aber noch, wenn es um ein deutsches Hulu geht, also einen Streaming-Dienst für Filme und Serien.
(http://img29.imageshack.us/img29/7541/hulu590x363.jpg)
In der Tat haben wir bereits viel TV-Content existent, eben auch hierzulande. Der ist aber verstreut über diverse Mediatheken und Videoportale. Es ist also ein mühsames Unterfangen, komplett im Bilde zu sein, wo man was sehen kann und wie lange und ob es kostenlos oder kostenpflichtig ist.
Mondia Media möchte nun dafür sorgen, dass wir – wie bei Hulu – unseren TV-Spaß an einem einzigen Ort im Netz vorfinden können. Dazu ist man bereits mit mehreren TV-Sendern im Gespräch und hofft, dass man ein solches Angebot, welches auch die privaten Sender beinhaltet, schon zum Ende des Jahres anbieten kann.
Wir entwickeln uns eh immer weiter davon weg, nach einem klassischen TV-Programm eine bestimmte Sendung nur zu Termin X anzuschauen. Daher wäre es längst überfällig, dass ein großes Portal entsteht, welches diese Inhalte jederzeit verfügbar macht.
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(http://www.heise.de/imgs/18/9/1/7/1/9/8/51bc3ad08d11089d.jpeg)
Knapp ein Jahr nach dem Start in den USA bietet Yahoo sein Videoportal Screen nun auch in Deutschland an. Das Angebot umfasse zunächst rund 1000 kostenlose Programmstunden an Eigenproduktionen und Lizenz-Formaten, die auf einer Portalseite zusammengefasst werden, wie das Unternehmen mitteilt.
Unter den Angeboten sind zum Beispiel ab Oktober neue Folgen der TV-Satire "Kalkofes Mattscheibe" und alle Folgen der Comedy-Serie "Total Normal", die Hape Kerkeling zwischen 1989 und 1991 produzierte. Andere Serien oder gar Filme fehlen in dem Yahoo-Angebot bis dato.
Quelle : www.heise.de
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Auch der Nachrichtensender N-TV hat ab sofort mit N-TV Now sein eigenes Video-On-Demand-Portal. Auf dem Now-Portal sollen Magazine und Dokumentationen direkt nach TV-Ausstrahlung in voller Länge abrufbar sein.
Nach RTL, RTL 2 und Vox hat nun auch N-TV sein eigenes Now-Portal. Wie die RTL Interactive GmbH am Freitag mitteilte, soll das Video-on-Demand-Portal N-TV Now ab sofort verfügbar sein. Direkt nach der TV-Ausstrahlung sollen Zuschauer über N-TV Now Zugriff auf die Magazine und Dokumentationen des Senders bekommen, in voller Länge und kostenlos.
Zum Start soll unter www.n-tvnow.de die Dokumentation "Home - Die schönsten Bilder unserer Erde" verfügbar sein. Diese zeigt in eindrucksvollen Bildern aus der Vogelperspektive wunderbare Naturbilder des Planeten Erde. In Zukunft soll das On-Demand-Angebot unter N-TV Now stetig weiter ausgebaut werden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Musikvideodienst Tape.tv will im nächsten Jahr sein Geschäftsmodell auf eine neue Grundlage stellen. "Wir planen ein flexibles Bezahlmodell und wollen das im zweiten Quartal fertig haben", sagte Gründer und Geschäftsführer Conrad Fritzsch der Nachrichtenagentur dpa. Der Nutzer zahle dabei nicht für Inhalte, sondern für zusätzliche Dienste wie Videos in HD-Qualität oder mehr Personalisierungsmöglichkeiten.
Das kostenlose Angebot wird mit Werbung begleitet, die "nicht nerven soll". Unterbrechende Werbung habe auf einem Tablet-Computer keine Chance, sagte Fritzsch. Die bisherige Werbung mit dynamischen Flash-Animationen sei keine dauerhafte Lösung. Künftig werde Tape.tv ganz auf den neuen Web-Standard HTML5 setzen und damit auch alle Arten von mobilen Geräten unterstützen.
Mit einem bereits im Oktober überarbeiteten Konzept versteht sich Tape.tv jetzt als einen "echten Sender mit Vollprogramm". Es gehe beim Fernsehen darum, interessante Geschichten zu erzählen anstatt den Zuschauer mit oberflächlicher Unterhaltung zu berieseln. "Das Fernsehen ist zum Nebenher-Medium verwahrlost", kritisierte Fritzsch. "Das Internet wird das Fernsehen wieder reparieren."
Tape.tv verbindet die Auswertung von Nutzerdaten mit redaktioneller Programmgestaltung. So sollen jedem Nutzer für jede besondere Stimmung die passenden Musikvideos vorgespielt werden. "Wir sind der DJ und wir sehen die Tanzflache, wir können mit jedem in Dialog treten", sagte Tape.tv-Gründer Fritzsch. Neben Verträgen mit etablierten Platten-Labels nimmt das Angebot auch zahlreiche Künstler der Indie-Szene auf: "Für uns ist es spannend, neue Künstler zu entdecken."
Quelle: www.heise.de
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Die ARD baut ihre Dienste im Internet aus. Ab sofort ist das komplette Programm von "Das Erste" über das Web per Live-Stream empfangbar. Auf Desktop-Rechnern können die Sendungen über die Adresse http://live.daserste.de/ und auf Web-Browsern von Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones über http://m.daserste.de/#live angeschaut werden. Neben dem Programm in Echtzeit sind dort auch verpasste Sendungen sowie Zusatzinformationen zu sehen.
Bisher waren ausgewählte Sendungen wie die Tagesschau, Sonntagskrimis, Dokumentationen und Reportagen in der ARD-Mediathek erhältlich. Aufgrund hoher Nachfrage sei das Angebot ausgebaut worden, heißt es in einer Mitteilung.
Quelle : www.heise.de
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Komplett geht anders, siehe Anhang...
Im Übrigen sollte man auch wissen, dass diese Übertragung, wenn sie denn tatsächlich passiert, z.B. gegenüber der Sat-Ausstrahlung um über eine halbe Minute hinterher hinkt.
Das ist über dreimal so lange wie über DVB-T.
Oder etwa zwei Zahlen zu spät beim Lotto.
Jürgen
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Das Programm des ZDF kann ab dem heutigen Dienstag auch online angeschaut werden. Neben dem ZDF-Hauptprogramm werden auch sämtliche ZDF-Digitalkanäle - etwa ZDFInfo und ZDFneo - im Internet angeboten und sind rund um die Uhr im Livestream über die ZDF-Mediathek und von den Startseiten der Onlineangebote abrufbar.
Nachdem die ARD bereits Anfang Januar den Schritt ging, ihr komplettes Programm auch online anzubieten zog das ZDF als zweiter großer öffentlich-rechtlicher deutscher TV-Sender nun nach. Dies erklärte der Sender in einer Pressemitteilung. Ab sofort können die Inhalte des ZDF also auch vom heimischen PC oder auch unterwegs per Tablet oder Smartphone abgerufen werden. Für mobile Nutzer gibt es entsprechende Mediathek-Apps.
Die bisherige ZDF-Mediathek, in der sich verpasste Sendungen sieben Tage lang ansehen lassen, soll wie gehabt beibehalten werden. Fraglich ist allerdings, ob das ZDF seine teilweise zu beobachtenden Qualitätsprobleme bei Mediathek-Angeboten - insbesondere ein starkes Ruckeln der Videos auch bei schnellen Verbindungen - für das neue Online-Programm in den Griff bekommen hat. Ebenfalls bleibt abzuwarten, ob der typische ZDF-Zuschauer - die Zielgruppe des Senders hat einen bekanntermaßen hohen Altersdurchschnitt - tatsächlich ein derart umfangreiches Online-Angebot akzeptiert und aktiv nutzt, oder ob sich der Sender womöglich durch die neue Verbreitungsform eine jüngere Zielgruppe erschließen kann.
Quelle : www.gulli.com
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Die geplante Online-Plattform von ARD und ZDF mit Filmen, Serien und Dokumentationen stößt auf Bedenken des Bundeskartellamtes. Das digitale Angebot "Germany's Gold" hätte in der bisherigen Planung zur Folge, dass die Preise und Auswahl der Videos miteinander koordiniert würden, teilte das Bundeskartellamt in Bonn mit. Dabei lägen die kartellrechtlichen Probleme auf der Hand.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bedenken-des-Kartellamts-gegen-Online-Plattform-von-ARD-und-ZDF-1820321.html)
Quelle : www.heise.de
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(http://static.gulli.com/media/2013/04/thumbs/370/zattoo.jpg)
Der TV-Dienst Zattoo baut sein Sendeangebot für deutsche Nutzer aus. Wie es in einer offiziellen Pressemitteilung heißt, soll zur Jahresmitte das gesamte Repertoire der Mediengruppe RTL verfügbar sein. Mit eingeschlossen sind unter dem Strich sieben neue Sender. Allerdings wird der Empfang wohl nur für Nutzer möglich sein, die eines von Zattoos kostenpflichtigen Abonnements abgeschlossen haben.
Zur Jahresmitte sollen via Zattoo die Sender RTL, VOX, n-tv, RTL NITRO, SUPER RTL und RTL II empfangbar sein. Darauf konnten sich der Live-Internet-TV Anbieter und die Mediengruppe RTL Deutschland laut einer Pressemitteilung einigen. Allerdings dürften vermutlich nicht alle Nutzer der beliebten Streamingplattform in den Genuss der neuen Sender kommen. Denn wie in der Stellungnahme zu lesen ist, bleib das RTL-Angebot denjenigen vorbehalten, die Zattoos kostenpflichtiges HiQ-Angebot für eine bessere Videoqualität nutzen. Dieses Angebot schlägt mit circa 5 Euro pro Monat zu Buche. Die Sender werden überdies nur in TV-Qualität ausgestrahlt, was die HD-Kanäle der einzelnen Sender nicht einzuschließen scheint.
Im eigentlichen Herkunftsland von Zattoo sind sämtliche privaten Sender schon seit dem Start der Plattform verfügbar. Grund ist die schweizerische Rechtslage. So bieten auch Dienste wie Wilmaa jedem Nutzer mit IP-Adresse des Alpenstaates das komplette Free-TV-Angebot auch im Netz. In Deutschland ist dies zurzeit nicht realisierbar, da mit jeder Sendeanstalt entsprechende Verträge ausgehandelt werden müssen.
Laut Nick Brambring, dem Geschäftsführer des Onlinedienstes, sei die Einigung mit RTL ein Meilenstein. „Wir freuen uns über das Vertrauen von RTL in uns und unser Produkt“, so Brambring. Einen konkreten Termin für die Erweiterung des Sendeangebotes existiert noch nicht. Nach Integrierung der neuen Sender dürfte Zattoo in Deutschland rund 60 Kanäle anbieten, die über den PC, Smart-TV und etliche andere Betriebssysteme verfügbar sind.
Quelle : www.gulli.com
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(http://www.freeware.de/images/screenshots/67957/fernsehsuchede_medium_1.jpg)
fernsehsuche.de durchforstet die Mediatheken deutschsprachiger TV-Sender wie ARD, ZDF, RTL, SAT.1 oder VOX. Mit der kostenlosen Web App findet man im Handumdrehen online verfügbare TV-Programme.
Die Suchfunktion von fernsehsuche.de hilft mit Filtern wie Schlagwörter, Sender oder Cliplänge beim schnellen Auffinden gesuchter TV-Programme. Außerdem kann man die Suche nach Datum oder Tageszeit weiter einschränken.
Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern und den großen Privatsendern wie RTL, SAT.1 oder RTLII sind auch zahlreichen Dritte Programme sowie die Spartenkanäle n-tv, ZDFinfo und ZDFkultur mit an Bord. Findet fernsehsuche.de eine gesuchte Serien, einen gesuchten Film oder Beitrag, wird man mit einem Mausklick auf den entsprechenden Link direkt zur Mediathek des ausstrahlenden Senders weiter geleitet.
fernsehsuche.de sorgt für Durchblick im Dschungel der Mediatheken zahlreicher bekannter TV-Sender. Mit der kostenlosen Suchmaschine für TV-Streams findet man in kurzer Zeit und völlig legal gesuchte TV-Programme, sofern sie der Sender sie online kostenlos vorhält.
http://fernsehsuche.de/
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Die 7-Tage-Regelung für die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen sorgt bei Nutzern immer wieder für Unverständnis. Derzeit prüft die Politik die Abschaffung der zeitlichen Begrenzung für Inhalte im Netz. Der VPRT als Mutter der 7-Tage-Regel rasselt schon mit den Säbeln.
Derzeit wird die 7-Tage-Regelung für öffentlich-rechtliche Inhalte im Internet wieder heiß diskutiert. Nachdem unter anderem die CDU-Medienpolitikerin Julia Klöckner Ende August die Abschaffung der Regel forderte, hat sich nun jüngst auch das Land Berlin für eine Abschaffung der Limitierung für die gebührenfinanzierten Mediatheken ausgesprochen. Dazu habe man die Rundfunkkommission gebeten, sich für eine Abschaffung der Beschränkung einzusetzen. Diese wiederum hatte bereits im Vorfeld die Verantwortlichen der Länder dazu aufgefordert, sich mit den Möglichkeiten für einer Abschaffung der 7-Tage-Regelung zu befassen.
Konkret sollen dafür Rahmenbedingungen für eine Aufhebung der Regel ausgearbeitet werden, die dann auf der nächsten Sitzung der Rundfunkkommission Ende Oktober diskutiert werden sollen. Der nächste Schritt wäre danach die Aufnahme von Gesprächen mit der EU-Kommission, auf deren Nachdruck die 7-Tage-Regelung im Jahr 2009 mit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag eingeführt worden war.
Vorausgegangen war dem ein jahrelanger Rechtsstreit, deren Anstoß eine Beschwerde des VPRT (Verband Privater Rundfunk und Telemedien) im Jahr 2003 gewesen war - die mit der Einführung der 7-Tage-Regelung und anderen Neuerungen 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrags letztendlich weitgehend umgesetzt werden konnte. In einem aktuellen Positionspapier mit Forderungen an die neue Bundesregierung fordert der VPRT noch einmal nachdrücklich das Beibehalten der 7-Tage-Frist sowie weiteren Beschränkungen für die Online-Präsenzen der Öffentlich-Rechtlichen.
Damit signalisieren die privaten Rundfunkveranstalter schon jetzt, dass sie mit einer etwaigen Entscheidung der Rundfunkkommission in Richtung einer Abschaffung der 7-Tage-Regelung nicht einverstanden sind und wohl auch aktiv dagegen vorgehen werden. Dieses mediale Säbelrasseln scheint erst der Anfang einer längeren Debatte zu sein, die in den nächsten Monaten auf uns zuzukommen scheint.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der schwedische Fernsehdienst Magine TV geht nun auch in Deutschland offiziell an den Start. Damit kann man zunächst 60 nationale und internationale Sender live und kostenlos auf dem PC, Tablets und Smartphones schauen.
(http://3.f.ix.de/imgs/18/1/2/1/1/5/7/0/magine-aa2ec17672951acd.jpeg)
Magine TV ist die schwedische Antwort auf den seit einigen Jahren existierenden Fernsehdienst Zattoo – wie dieser streamt Magine TV nach Anmeldung Live-TV, das man mit jedem PC, einem Tablet, Smartphone (Android, iOS) oder Samsung-Smart-TV schauen kann. Wer im Webbrowser zugucken will, muss dazu Microsofts Silverlight-Plug-in installieren. Wegen des Ansturms ob des Deutschlandstarts ist der Dienst mitunter überlastet, weswegen es zu Fehlermeldungen kommen kann. Wenn Magine TV funktioniert, kann man sogar Sprachspuren um- und Untertitel einschalten; mit etwa einer Sekunde sind auch die Umschaltzeiten recht fix.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Magine-streamt-TV-Sender-auch-in-Deutschland-ins-Netz-2176026.html)
Quelle : www.heise.de
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Der amerikanische Video-on-Demand Service Hulu lässt die Verwendung von Virtual Personal Networks nicht mehr zu. Da der Dienst ausschließlich innerhalb der Vereinigten Staaten in vollem Umfang nutzbar ist, täuschten viele ausländische Kunden über einen VPN eine falsche Herkunft vor. Nun wurden die IP-Adressen etlicher Anonymisierung-Anbieter gesperrt.
Aktuelle Filme und Serien sind nach wie vor nicht in allen Ländern der Erde gleichzeitig verfügbar. Entsprechend erfreuen sich legale Video-on-Demand Dienste wie Hulu.com weltweit großer Beliebtheit. Zwar konnten Fans außerhalb der Vereinigten Staaten und Japan den Streaming-Service aus Lizenzgründen nicht mit ihrer eigenen IP nutzen. Die Verschleierung der Verbindung über ein sogenanntes Virtual Personal Network sorgte bislang jedoch dafür, dass die Geo-Location-Sperre für ausländische Nutzer umgehbar war.
Diesem Trick schob der Anbieter Hulu nun jedoch einen Riegel vor. Ohne Vorankündigung wurden die IP-Adressen etlicher VPN-Anbieter explizit vom Zugriff auf die Dienste des Unternehmens ausgeschlossen. Mit dieser Maßnahme stellt Hulu nicht nur ausländischen Kunden ein Bein, sondern auch US-Bürgern, die lediglich ihren Internetanschluss anonymisieren möchten. Beide Personengruppen sehen beim Aufruf des Streaming-Portals lediglich die Meldung: "Basierend auf Ihrer IP-Adresse konnten wir erkennen, dass Sie Hulu über ein Proxy Tool benutzen. Hulu ist außerhalb Amerika nicht verfügbar […]".
Eine offizielle Begründung für die Maßnahmen liegt bislang nicht vor. Allerdings deutet vieles daraufhin, dass die Sperre auf Wunsch von Pay-TV-Anbietern erfolgt ist. Erst Anfang März beschwerten sich das australische "Sky"-Pendant "Quickflix" darüber, dass über 200.000 Personen den Video-on-Demand Dienst Netflix benutzen, statt ein teures Abonnement abzuschließen.
Die betroffenen VPN-Anbieter kritisieren die Hulu-Sperre bereits vehement. "Wir sind verärgert, dass sich die Nutzer ihre Verbindung zu unserem Dienst unterbrechen müssen, um auf Hulu zuzugreifen. Wir empfehlen unseren Kunden, dauerhaft verbunden zu sein, um ihre Privatsphäre rund um die Uhr zu schützen", so beispielsweise der Geschäftsführer des Dienstes VikingVPN, Micah Greene.
Letztenendes dürfte sich die vermutlich von den Lizenzinhabern verordnete Anti-Piraterie-Maßnahme, wie so oft als nutzlos herausstellen. Zum einen sind besonders kleine VPN-Anbieter nicht daran gehindert, regelmäßig neue IP-Adressen zu beziehen. Zum anderen ist es auch ohne besonderes technisches Vorwissen möglich, für wenig Geld einen virtuellen Server innerhalb Amerika zu mieten. So büßt man zwar einen Großteil der Anonymität ein, Dienste wie Hulu sind aufgrund der eigenen IP allerdings dennoch nutzbar.
Quelle : www.gulli.com
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Im Zusammenhang mit dem bekannten Streaming-Dienst Netflix gibt es immer wieder Forderungen, dass dieser einen Offline-Modus einführt. Grund dafür ist natürlich der Umstand, dass man das Angebot ohne eine Internet-Anbietung nicht nutzen kann. Doch eine derartige Funktionalität schleißt das Unternehmen kategorisch aus.
Netflix, das seit diesem Herbst auch im deutschsprachigen Raum verfügbar ist, hat anders als beispielsweise der BBC iPlayer keine Möglichkeit TV-Sendungen oder Filme herunterladen zu können, um diese bei (drohender) fehlender Online-Anbindung dennoch ansehen zu können.
Doch das US-Unternehmen schließt einen Offline-Modus aus: Cliff Edwards, Director of Corporate Communications and Technology bei Netflix, sagte gegenüber TechRadar, dass dies "nie passieren" werde. Grund dafür ist laut Edwards, dass eine solche Funktion nur eine "kurzzeitige Lösung für ein größeres Problem" wäre. Gemeint sind damit der in so mancher Gegend nach wie vor schlechte Zugang zu WLAN insgesamt sowie die Geschwindigkeit der Internet-Verbindungen an sich.
"In fünf Jahren fragt keiner mehr danach"
Netflix erwartet vielmehr, dass sich die WLAN-Verbindungen in den kommenden Jahren wesentlich verbessern werden, vor allem in diversen öffentlichen Transportmitteln. Edwards ist der Ansicht, dass die Frage nach Offline-Downloads in etwa fünf Jahren überhaupt kein Thema mehr sein werde, da es eben flächendeckend schnelles Internet geben werde.
Allerdings ist WLAN-Verfügbarkeit wohl nicht die gesamte "Wahrheit": Denn ein Offline-Modus hätte vermutlich auch Neuverhandlungen mit den Rechteinhabern zur Folge, da diese ihre Inhalte bzw. die damit erzielten Umsätze schützen wollen. Somit kann man den kategorischen Ausschluss dieser Funktionalität wohl auch als so etwas wie Hinhaltetaktik interpretieren.
Quelle : http://winfuture.de
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Nach Beobachtungen einiger Anbieter von VPN-Servern zur Umgehung von Geoblockaden soll Netflix USA Zugriffe aus anderen Ländern per VPN- oder Proxy-Server erschweren. Filmstudios fordern das schon länger.
Netflix soll erste Maßnahmen ergriffen haben, um Nutzer auszusperren, die über VPN- oder Proxy-Server aus anderen Ländern als den USA auf den US-Dienst zugreifen, um Geoblockaden zu umgehen. Das berichtet TorrentFreak unter Berufung auf einige VPN-Anbieter, die seit Mitte Dezember vermehrt Schwierigkeiten beim Zugriff auf Netflix beobachtet haben wollen. Gegenüber Engadget erklärte Netflix allerdings, es habe keine Änderungen beim Umgang mit VPNs gegeben.
Zudem soll die jüngste Version der Netflix-Android-App die Namensauflösung grundsätzlich über Googles DNS-Dienst erledigen und damit so genannte Smart-DNS-Anbieter aushebeln. Diese bieten einen eigenen Dienst zur Namensauflösung an, der Zugriffe auf bestimmte Server – etwa Videodienste in den USA – über einen Proxy in den USA umleitet. Für den Videodienst scheint der Zugriff dann aus den USA zu erfolgen.
Viele Filmstudios wollen den Zugriff per VPN oder Proxy auf das US-Angebot von Netflix unterbinden, um ihre traditionellen Verwertungsmodelle zu schützen. Diese beruhen unter anderem darauf, dass Filme und Serien in den verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Handel kommen. Entsprechend unterscheidet sich das Netflix-Angebot je nach Land, wobei die Auswahl in den USA am größten ist. Netflix USA darf diese Filme jedoch nur Kunden aus den USA zeigen, was sich unter anderem über deren IP-Adresse prüfen lässt. VPN- und Proxy-Anbieter stellen daher Rechner in den USA zur Verfügung, über die Anwender aus anderen Ländern auf Netflix USA und andere US-Videodienste zugreifen können.
Quelle : www.heise.de
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Eine Pilotfolge von Breaking Bad in hoher Qualität ist auf Torrentseiten aufgetaucht. Netflix untersucht den Fall. Weitere Inhalte dürften folgen, wenn High-Bandwidth Digital Copy Protection (HDCP) gebrochen wurde.
Auf verschiedenen Torrentseiten sind Kopien von einer wichtigen Netflix-Serie aufgetaucht. Das berichtete zuerst das Onlinemagazin Torrentfreak. Für die erste Episode von Breaking Bad wurde das DRM gebrochen, sie liegt in 4K-Auflösung vor.
Die 4K-Episode stammt von den neuen 4K Masters und ist damit von hohem Interesse für Filmfans. Die vorhandene Kopie bietet nur die Bilder, den Ton hat sich die Release Group iON von der Blu-ray-Version gerippt. Die Blu-rays basieren auf dem älteren 2K-Master.
2160p-Episode hat ein Volumen von 17,7 GByte
Die 2160p-Episode läuft 58 Minuten und hat ein Volumen von 17,7 GByte. Damit ist der Film rund 50-mal größer als die Standardausgabe.
Geschützt hatte Netflix die Episode mit High-Bandwidth Digital Copy Protection (HDCP) in der aktuellen Version 2.2. Episoden in 4K sind meistens mit einem Wasserzeichen geschützt, was die Release Group aber entfernt haben dürfte.
Die Breaking-Bad-Folge dürfte erst der Anfang sein. Wenn HDCP gebrochen wurde, werden viele weitere Netflix-Inhalte folgen.
Netflix teilte Torrentfreak auf Anfrage mit, dass der Streaminganbieter den Fall untersuche und sein Möglichstes tue, um illegale Kopien in Zukunft nicht mehr zuzulassen. Ein Netflix-Sprecher sagte Torrentfreak: "Piraterie ist ein internationales Problem. Wie andere Inhalteanbieter arbeiten wir aktiv daran, die auf unserer Seite angebotenen Inhalte zu schützen."
Die beliebte Serie Breaking Bad hat fünf Staffeln und wurde von Sony Pictures Television für den US-Kabelsender AMC produziert. Die Ausstrahlung endete im September 2013.
Ein Golem.de-Leser berichtet, dass die Breaking-Bad-Episode auf einem 4K-Player abgespielt und dann mit einem HDCP 2.2 Stripper bearbeitet wurde. Es gibt einige HDMI-Splitter, die HDCP entfernen. Damit wäre HDCP nur umgangen, aber nicht gebrochen.
Quelle : www.golem.de
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Ohne groß Aufhebens darum zu machen, hat Netflix die Abo-Preise in Deutschland erhöht. Dies bestätigte das Unternehmen mittlerweile gegenüber einem norddeutschen IT-Blog.
Beinahe hätte es niemand mitbekommen. Klammheimlich, oder zumindest ohne Ankündigung, hat Netflix die Preise für Neu-Abonnenten nach oben korrigiert. Anstatt für ein Standard-Paket wie bisher 9,99 Euro monatlich zu bezahlen, lautet das Angebot für Interessierte nun 10,99 Euro.
Der Preis der Premium-Variante für mehr gleichzeitig verwendbare Endgeräte und UHD-Bildqualität wurde gar um zwei Euro von 11,99 Euro auf 13,99 Euro erhöht. Das Unternehmen bestätigte die Maßnahme mittlerweile gegenüber "Caschys Blog" und stellte gleichzeitig klar, dass sie heute in Kraft getreten sei. Lediglich das günstigste Abo für nur ein Endgerät blieb im Preis unangetastet (Anm.: weiterhin 7,99 Euro monatlich)
Vorerst gelten die Preise nur für Neukunden, aber auch Bestandskunden müssen den Informationen des IT-Blogs zufolge in Kürze mit negativen Nachrichten rechnen. So plant Netflix auch sie in absehbarer zur Kasse zu beten.
Die Argumentation des Streaming-Dienstes lautet, dass Netflix sein Angebot in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut hat und auch in Zukunft weiter so verfahren wird, was sich dann jedoch zu einem bestimmten Zeitpunkt wie jetzt auch auf die Paket-Preise niederschlagen würde.
Quelle : www.digitalfernsehen.de