DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>
Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: SiLæncer am 21 Juni, 2009, 12:50
-
Im Programm von "Das Erste" werden immer mehr Top-Spielfilme statt um 20.15 Uhr zu unglaublichen Sendezeiten am späten Sendeabend mitten in der Woche gezeigt.
Großes Kino für lange Sommerabende - das verspricht die ARD auch in diesem Sommer wieder. In der Reihe "Sommerkino" zeigt der TV-Sender seit dem 4. Juni donnerstags ab 22.45 Uhr neue Blockbuster und populäre Arthouse-Filme. Viele der Filme werden in deutscher Erstausstrahlung gezeigt.
Die Bandbreite umfasst Werke wie "Krieg der Welten" mit Tom Cruise zum Auftakt, "Volver" von Pedro Almodóvar, die Komödien "Little Miss Sunshine" sowie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" und viele weitere Blockbuster.
Bei Privatsendern würden die Filme garantiert am Wochenende um 20.15 Uhr laufen. ARD-Programmdirektor Volker Herres scheint dies vollkommen egal zu sein. "Tatsache ist, dass im Filmhandel die Gesetze des Marktes gelten", erklärte er gegenüber dem Onlinemagazin Quotenmeder.de. "Hätten kommerzielle Sender entsprechend geboten, dann würden diese Filme dort ausgestrahlt werden", sagt Herres.
Filme würden zudem heutzutage ihre Attraktivität verlieren, weil sie sehr schnell per DVD vermarktet werden. Die Aufregung um die Programmierung der Formate versteht Volker Herres demnach nicht – viel mehr verweist er gegenüber dem Magazin auf die auch in diesem Jahr guten Zuschauerzahlen. "Wir freuen uns über unsere Kinofilme im Sommer und unser Publikum offensichtlich auch: Die ersten beiden Filme der Reihe 'Sommerkino im Ersten' wurden von 1,26 bzw. 1,44 Millionen Menschen gesehen". Es handelte sich hierbei um die Produktionen "Krieg der Welten" und "Ein ungezähmtes Leben"
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
-
Wozu irgendwelches Geschrei???
Inzwischen hat wohl fast jeder einen Video- oder DVD-/Festplatten-Recorder. Und wer sich von laschem Gemüse zu unterscheiden bemüht ist, der hat inzwischen auch endlich 'mal die Anleitung gelesen und kann ihn bedienen...
Die paar anderen haben meist jederzeit Zeit, wie manche Pensionäre, auch wenn die meinen, stets mit den Hühnern aufstehen, während der vormittäglichen Wiederholungen dagegen Postschalter, Supermarktkassen und Wartezimmer sinnfremd jammernd blockieren zu müssen...
Und der Termin 20:15 hat ohnehin mittlerweile einen Grossteil seiner Bedeutung verloren, weil immer mehr Berufstätige um die Uhrzeit noch gar nicht zuhause sind.
Genau die aber zahlen das ganze System. Die Pensionen gewisser chronischer Nörgler eingeschlossen...
Die Zeiten der "Strassenfeger" zur Hauptsendezeit sind längst vorbei. Das war in der Schwarzweiss-Zeit, mit insgesamt höchstens drei Programmen.
Also möge man sich auch unter den Kulturbesoffenen bitte beruhigen und 'mal einen Blick auf die Realität riskieren. Die besteht zunehmend auch aus schlechtbezahlter Nacht- und Sonntagsarbeit, nimmt keine Rücksicht auf Lieblingstermine. Jedenfalls nicht für die, die jetzt und heute für ihr Auskommen wahre Frondienste schieben.
Wer satt ist und nicht (mehr) schwitzen muss, der hat gut meckern.
Gemäss überliefertem Generationenvertrag zahlt niemand für sich selber ein, noch hat er das je, sondern man blecht nur für Andere, in der Hoffnung, dass noch andere das auch irgendwann für einen selbst tun mögen. Wenn man sich ausreichend fortpflanzt und der Leibesfrucht dann auch eine Zukunft sichert, in Berufsleben, Sozialsystem und Umwelt.
Fazit:
Schluss mit lustig.
Blockbuster sind Vergangenheit. Meckerer vergehen auch irgendwann...