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Kiev? Kumo? Bing? Software-Riese Microsoft sucht mal wieder einen Namen für seine Super-Suchmaschine. Im Sommer soll das Web-Wunder starten - über die bisherigen Namensvorschläge spotten sogar Microsoft-Entwickler.
"Google das mal", hat jeder Deutsche schon einmal gesagt, der häufiger das Internet nutzt. Der zum Verb umgemodelte Marken- und Firmenname steht sogar im Duden. Microsoft hat so eine Verb-Werdung nicht geschafft - so kann man all die Probleme des Software-Konzerns mit dem Web recht kurz und anschaulich beschreiben. Niemand weiß, wie Microsofts Web-Suche eigentlich heißt. Und niemand denkt darüber nach, weil das Angebot kaum genutzt wird.
Im Sommer will Microsoft das mit einer neuen Suchmaschine endlich ändern. Der neue Dienst soll Suchergebnisse "menschenlesbar" machen, sich an den "wesentlichen Anliegen" der Kunden orientieren, erzählt Microsoft-Suchchef Stefan Weitz in Interviews. Was das konkret bedeutet, weiß außerhalb von Microsoft noch niemand; wie der Dienst heißen soll, wissen wohl noch viel weniger Menschen. Microsofts Suchmaschinentaufe ist inzwischen ein Dauerwitz im Web - die bisherigen Ideen waren so merkwürdig, dass eine Schar von Bloggern und Journalisten sehr aufmerksam jeden Hinweis verfolgt.
Nun ist es wieder einmal so weit: Der US-Fachdienst ZDNet hat Microsoft-Markenanträge entdeckt, die den Begriff "Bing" schützen. Bing? Bing, so soll laut Antrag 77681512 beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eine Website heißen, die "Links zu geografischen Informationen, Landkartenbildern und Routenplanern" bietet. Und "Bing" soll auch (Antrag 77681498) eine "Computer-Suchmaschinen-Software" heißen. Die Domain bing.com ist schon auf Microsoft registriert.
Bing? So wie: "Ich habe das gebingt"? Klingt komisch, aber immerhin kann man das aussprechen. Bevor Bing auftauchte, drohte aus der neuen Microsoft-Suche Kumo zu werden. Kumo, das erklärt Mircosoft-Markenantrag 77626901 vom vorigen Dezember für eine "Computer-Suchmaschinen-Software" diesen Namen, bedeute im Japanischen sowohl "Spinne als auch Wolke".
Das ist ein wunderbar wolkiger Name für eine Suchmaschine, der als Verb aber so gar nicht funktioniert. "Ich kumoe das mal?" Im Englischen klingt das nicht besser: "kumoed", "kumod" oder gar "kumd"?
Klingt nicht, aber immerhin gibt es auf diesem Planeten heute schon Menschen, die "kumoed" sagen. Laut BBC hat der Brite Rob Wilson ein merkwürdiges Spiel namens Kumo erfunden: Man erzählt jemandem eine möglichst absurde, aber irgendwie doch glaubwürdige Lügengeschichte. Wenn das Opfer sie jemandem weitererzählt, wurde es "kumoed". Man kann Kumo also aussprechen - allerdings in einem für eine Suchmaschine eher unvorteilhaften Zusammenhang.
Die Domain kumo.com gehört inzwischen auch Microsoft. Dass daraus je eine Marke wird, ist inzwischen wohl recht unwahrscheinlich, nachdem sich Microsoft-Boss Steve Ballmer bereits öffentlich über den Namen lustig gemacht hat. In einem Pressegespräch im März soll er laut dem "Silicon Alley Insider" auf die Frage nach Kumo gewitzelt haben: "Nun, wir brauchen einen Namen. Kumo, das ist ein interessanter Name."
So interessant, dass Microsoft-Manager Kumo zum Gegenstand von Aprilscherzen machten. In einer internen E-Mail, die das "Wall Street Journal" zitiert, teilte Microsoft-Manager Brian MacDonald am 1. April den Kollegen mit, das Marketing habe die geniale Idee gehabt, Kumo einfach umzudrehen und die neue Microsoft-Suchmaschine Omuk zu nennen. In der so selbstironischen wie witzigen E-Mail erklärte MacDonald, warum:
* "Einer der wirklich cleveren Produktnamen aller Zeiten ist der des Betriebssystems GNU, was für Gnu ist nicht Unix steht, und wo das G gar nichts bedeutet. Irgendwie schrullig und lustig." In diesem Stil heiße Omuk: "Omuk means unlimited knowledge" (Omuk bedeutet unbegrenztes Wissen)
* "In Tests hat Omuk sehr gut bei Eigenschaften wie 'stärkend', 'organisiert' und 'warm/flaumig' abgeschnitten."
Dieser E-Mail hat MacDonald einen Screenshot des neuesten Omuk-Layouts ("mit den wichtigsten Bereichen") angehängt. Als Bereiche sieht man: Bilder, Videos, Einkaufen, Nachrichten - und: Erwachsenenunterhaltung.
Die Marketing-Realität ist allerdings noch absurder als dieser Aprilscherz: Der Marktanteil von Microsofts Suchmaschinen ist seit 2005 weltweit um 61 Prozent gesunken. Yahoo verlor 41, Google gewann 31 Prozent .
Das Absurde daran ist, dass Microsoft in dieser Zeit viel Arbeit, Geld und Marketingmühen in den Aufbau brauchbarer und bekannter Web-Dienste gesteckt hat.
* 1998 startete die Microsoft-Suchmaschine als MSN Search (mit zugelieferten Suchergebnissen des Dienstleister Inktomi).
* 1999 verknüpfte MSN Search Suchergebnisse der Dienstleister Looksmart, Inktomi und zwischenzeitlich auch von Altavista, bis Microsoft eine eigene Suchtechnologie fertig hatte und einsetzte.
* 2006 wurde aus MSN Search Windows Live Search, 2007 verschwand das Windows aus dem Namen und Live Search wurde zu einem eigenen Angebot außerhalb der "Windows Live"-Produktgruppe.
Das Kuddelmuddel könnte noch viel größer sein - schon eine kleine Recherche fördert ein halbes Dutzend Namensideen zutage, die bei dem Windows-Konzern wohl einmal für die Suchmaschine kursierten. Die witzigsten:
* Kiev. Sucht man mit Live Search auf der Seite kumo.com, taucht als erster Treffer dieser Satz aus einer Selbstdarstellung auf: "Get to know Kiev Search. Search the web."
* Hook. Laut ZDNet war 2008 der Name "Hook" noch ein starker Konkurrent für "Bing" und "Kumo" - allerdings gehören bing.com und kumo.com heute Microsoft, die merkwürdige Dating-Seite unter der Domain hook.com hingegen hat ihren Firmensitz in Hongkong.
* Tafiti. Microsofts Antrag 77420336 reklamiert beim US-Patentamt die Wortmarke Tafiti für eine "Computer-Suchmaschinen-Software und Computer-Programme zum Zugang zu Computer-Netzwerken."
* Sift. Microsofts Antrag auf eine US-Wortmarke (77646936) vom 9. Januar beansprucht Schutz für den Begriff Sift für ein "Mobiltelefon-Betriebssystem, Suchmaschinen-Software, Programme zum Durchsuchen von E-Mails, Textnachrichten, Adressen und Kontaktinformationen."
* Laser. Die Wortmarke "Laser" als Bezeichnung eines "anpassbaren Suchwerkzeugs" hat Microsoft schon 2008 aufgegeben.
Das alles klingt so aberwitzig, dass man Microsofts öffentlichen Aprilscherz fast ernst nehmen muss. Im Live-Search-Firmen-Blog verkündete Microsoft-Managerin Whitney Burk als neuen Suchmaschinen-Namen "MSN Windows Live Search on kumo@microsoft.com". Man habe lange geforscht und festgestellt, dass viele Nutzer Angst vor Veränderungen haben. Deshalb habe der neue Name "starke Bindungen zur Vergangenheit". Man habe sogar noch eines dieser "schicken" @-Zeichen reinschmuggeln könne, die "Tweeters so sehr zu mögen scheinen" .
Burks Abschiedsgruß: "Genießen Sie die neue Marke. Lang möge sie leben!"
Quelle : www.spiegel.de
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Ersten Gerüchten zufolge könnte die neue und zudem etwas andere Suchmaschine aus dem Hause Microsoft schon früher als bisher angenommen an den Start gehen.
Genauer gesagt ist damit der Zeitraum Anfang Juni dieses Jahres gemeint. So berichtet jedenfalls das US-amerikanische Nachrichtenportal Neowin unter Berufung auf den Bericht eines Users. Selbiger habe die Entwickler aus Redmond besucht und dort einen Countdown entdeckt. Folglich könnte es durchaus möglich sein, dass das Ergebnis der monatelangen Entwicklung der breiten Öffentlichkeit schon in etwas mehr als einem Monat vorgeführt wird.
Nichtsdestotrotz muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Bezeichnung "Kumo" alles andere als fest steht. Viel mehr handelt es sich dabei um einen Codenamen. Unter Umständen ist Microsoft für eine zusätzliche Überraschung gut und bringt die angeblich alles verändernde Suchmaschine unter einer völlig neuen Bezeichnung auf den Markt. Schenkt man den Aussagen des Neowin-Mitglieds Glauben, so sind in Redmond mehrere LCD-Displays ausgestellt, auf denen ein 40-tägiger Countdown zu sehen ist. Zusätzlich soll auch eine Vorschau auf die neue Suchmaschine zu sehen sein.
Microsoft hält sich im Allgemeinen noch galant mit Ankündigungen zu "Kumo" zurück. Weder der endgültige Name, noch genauere Features sind bislang bekannt. Doch dieser Sachverhalt könnte sich schon zum 2. oder 3 Juni 2009 grundlegend ändern. Dass man mit der Suchmaschine hoch hinaus will, sich von der Konkurrenz abheben und möglicherweise sogar Google das Wasser reichen möchte, ist durchaus bekannt. Ob dies auch in der angepriesenen Form umgesetzt werden kann, wird alleine die Zukunft zeigen.
Quelle : www.gulli.com
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Microsoft hat offenbar damit begonnen, die überarbeitete Version seiner Suchmaschine Live Search zumindest bei einem kleinen Teil der Nutzer öffentlich zu testen. Bisher war die neue Ausgabe, deren interner Name "Kumo" lautet, nur Microsoft-Mitarbeitern zugänglich.
Ein Nutzer des amerikanischen Windows-Forums 'Neowin' konnte bereits erste Screenshots der neuen Windows Live Search anfertigen, die ganz offensichtlich alle wichtigen Merkmale von "Kumo" übernommen hat. Offenbar wird sich am Namen der Microsoft-Websuche vorerst wie erwartet nichts ändern.
Die von dem Anwender veröffentlichten Screenshots zeigen bereits jetzt, was die Nutzer der Windows Live Search wahrscheinlich ab 2. Juni 2009 erwartet. An diesem Tag läuft ein kürzlich gesichteter Countdown-Zähler ab, der in der zuständigen Entwicklungsabteilung von Microsoft aufgestellt sein soll.
Mit "Kumo" versucht Microsoft seine Suchmaschine so zu überarbeiten, dass mehr brauchbare Ergebnisse auf einer Seite angezeigt werden. Der Anwender bekommt bei einer Anfrage nicht einfach nur Websites mit dem Schlüsselwort angezeigt, sondern auch gleich kategorisierte Inhalte und Nachrichten, Bilder sowie weitere Informationen.
Die Überarbeitung der Live Suche ist Teil von Microsofts Plänen, seinen Marktanteil im Bereich der Websuche mit innovativen Entwicklungen gegenüber dem Marktführer Google auszubauen. Wie der Screenshot verrät, zeigt "Kumo" die Ergebnisse in einer nach bestimmten Schlagwörtern, die den Nutzer möglicherweise interessieren, sortierten Übersicht an. Der Nutzer soll so auch bei ungenauen Anfragen schneller bestimmte Inhalte finden können.
Die neue Suche enthält außerdem eine Art Explorer-Bereich, über den zusätzliche Werkzeuge zur weiteren Eingrenzung der Suche abrufbar sind. Hinzu kommt eine "Single Session History", mit der man wohl die Schritte der Recherche nachvollziehen kann, sowie eine Funktion zur Anzeige einer Vorschau beim Berühren mit der Maus.
Quelle : http://winfuture.de
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Microsoft hat nach unzähligen Gerüchten auf der Konferenz "D: All Things Digital" seine neue Suchmaschine vorgestellt, die auf den Namen Bing hört. Sie soll einen Schritt weiter gehen als normale Suchmaschinen.
Aus diesem Grund bezeichnet Microsoft das neue Produkt auch als "Entscheidungsmaschine". Sie soll den Leuten dabei helfen, mit Hilfe der zahlreichen Informationen im Internet bessere Entscheidungen zu treffen. Man konzentriert sich dabei vor allem auf vier Bereiche: eine Kaufentscheidung treffen, eine Reise planen, einen Gesundheitszustand erforschen und das Finden eines lokalen Geschäfts.
Laut einer Studie von comScore werden 30 Prozent aller Suchanfragen abgebrochen, da keine zufriedenstellenden Resultate erzielt werden. Zudem müssen über zwei Drittel aller Anfragen noch einmal spezialisiert werden, bevor man das Gewünschte findet. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf hat Microsoft Tools entwickelt, die die Suche vereinfachen sollen.
Wie genau sieht die neue Suchmaschine nun aus und wie unterscheidet sie sich von Google und Co.? Bei einfachen Suchanfragen, die von Bing eindeutig erkannt werden, wird oftmals nur ein Ergebnis eingeblendet, das mit Sicherheit die gewünschten Informationen beinhaltet. Zusätzlich werden zahlreiche Informationen zur Suchanfrage direkt in den Ergebnissen dargestellt, was einen Besuch der gefundenen Webseite überflüssig macht.
Bei der Suche nach einer Firma, beispielsweise nach Amazon, wird direkt die Nummer der Kunden-Hotline eingeblendet. Sucht man nach dem Paketdienst UPS, kann man direkt in der Ergebnisliste überprüfen, wo sich ein erwartetes Paket gerade befindet. Bing liefert also Informationen, die am häufigsten benötigt werden, direkt in der Ergebnisseite.
Viele kleine Features sollen dafür sorgen, dass sich die Nutzer bei Bing gut informiert fühlen und das Gesuchte sofort finden. Bei einem Video wird beispielsweise eine Vorschau dargestellt, die direkt in der Trefferliste abgespielt werden kann. Bei der Suche nach einem bestimmten Produkt versucht man einen optimalen Mix aus professionellen Reviews und Kundenrezensionen zu bieten. Plant man eine Reise, werden die Daten von Farecast verwendet, ein Unternehmen das Microsoft vor geraumer Zeit aufgekauft hat.
Ein interessantes Feature ist die Vorschau, die Bing beim Überfahren eines Links bietet. Bevor man die Webseite anklickt, kann man sich ein Bild machen, ob die Informationen wirklich zum gesuchten Thema passen, indem ein Ausschnitt angezeigt wird. Das ehrgeizige Ziel von Microsoft lautet, unnötige Klicks zu vermeiden.
Bing soll in den nächsten Tagen weltweit verfügbar gemacht werden. Spätestens am 3. Juni soll dieser Prozess abgeschlossen sein, so dass alle Nutzer das neue Angebot ausprobieren. Microsoft-Boss Steve Ballmer äußerte sich auf der Konferenz auch zu dem ungewöhnlichen Namen seiner "Entscheidungsmaschine". Demnach hat man einen Begriff gesucht der kurz ist, als Verb verwendet werden kann (bingen?) und keine negativen Nebenbedeutungen aufweist.
Mit einer aufwändigen Werbekampagne will Microsoft die Web-Gemeinde von Bing überzeugen. Mehrere Millionen US-Dollar will der Konzern dafür ausgeben. Steve Ballmer geht nicht davon aus, dass man über Nacht zur Konkurrenz aufschließen kann. Er ist jedoch zuversichtlich, dass man in einigen Jahren einen deutlich größeren Anteil am Suchmaschinenmarkt haben wird.
Quelle : http://winfuture.de
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Microsoft-Chef Steve Ballmer hat kürzlich die Belegschaft des Software-Konzerns auf die neue Suchmaschine Bing eingeschworen. Diese stelle einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen dar.
"Suchmaschinen sind für uns ein kritischer Geschäftsbereich und Bing ist hier ein großer Schritt vorwärts in der Neudefinition der Websuche und im Ausbau unseres Marktanteils im Markt für Online-Werbung", hieß es in einer E-Mail an die Belegschaft, die dem Magazin 'TechFlash' vorliegt.
"Aber Bing ist erst der Anfang", so Ballmer weiter. Die Entwicklung in dem Bereich erfordere eine langfristige Bereitschaft zu harter Arbeit und zu Investitionen in Innovationen, wenn man erfolgreich sein will.
Derzeit, so führte Ballmer aus, führt nur eine von vier Suchanfragen beim ersten Versuch zum Erfolg. Aktuell würden Suchmaschinen zwar eine gute Methode darstellen, im Web zu navigieren, sie sind aber noch nicht geeignet, den Nutzern direkt bei komplizierteren Entscheidungen zu helfen.
Hier wolle man mit Bing ansetzen. "Unser Ziel ist es, mehr zu bieten als nur ein leichteres Auffinden von Informationen", so Ballmer. "Wir liefern jetzt ein mächtiges Werkzeug aus, um Menschen zu befähigen, schneller und besser informiert Entscheidungen zu treffen."
Quelle : http://winfuture.de
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Eigentlich sollte Microsofts neue Suchmaschine Bing erst am kommenden Mittwoch starten, doch der Softwareriese hat offenbar keine weiteren Verzögerungen mitmachen wollen. Passend zum Monatswechsel ist www.bing.com online gegangen und erlaubt ab sofort - als neue Konkurrenz zu Google - Recherchen im weltweiten Datennetz. In Deutschland allerdings noch mit deutlichen Abstrichen.
Ergebnisse unterscheiden sich stark von Google-Treffern
Während in den USA bereits die finale Version von Bing an den Start geschickt wurde, ist für deutsche Nutzer bis auf weiteres nur eine (erstaunlich schnelle) Beta-Suche freigeschaltet. Und das wirkt sich aktuell auch noch stark auf die Suchergebnisse aus. Sie unterscheiden sich zum Teil stark von jenen, die bei Google ausgegeben werden. So konnte unsere Redaktion bei Bing momentan zum Beispiel noch keine Inhalte von Frage-Antwort-Communities wie wer-weiss-was.de oder gutefrage.net finden. Bei Google haben diese Seiten zum Teil ein sehr hohes Ranking. Und das, obwohl die Antworten auf gestellte Fragen zum Teil eher schlecht als wirklich gut ausfallen. Auch Diskussionsforen sind in der Welt von Bing derzeit Mangelware.
(http://www.onlinekosten.de/news/bilder/2009/06/bing-startseite.jpg)
Wenige News-Ergebnisse
Das hat wiederum Auswirkungen auf die Anzahl der Suchergebnisse. Zu "Wetter in Köln" liefert Bing momentan 4,34 Millionen Ergebnisse, während Google auf 8,64 Millionen Treffer kommt. Die Suche nach "DSL Verfügbarkeit" wird bei Google mit 681.000 Ergebnissen belohnt, während Bing nur 78.900 Treffer liefert. Große Lücken weist auch die Nachrichten-Suche von Bing noch auf. Zum Start werden nur namhafte Zeitungen und Zeitschriften wie "Focus", "Süddeutsche" oder die "Frankfurter Allgemeine" berücksichtigt. Kleinere Internet-Portale wie onlinekosten.de fehlen komplett. Zum Vergleich: Eine Suche nach News zur bevorstehenden "Insolvenz von General Motors" bringt bei Bing 122 Treffer, während Google fast 16.800 Ergebnisse vorweisen kann.
Abzuwarten bleibt, wie lange es dauern wird, bis Microsoft bei seiner neuen Suchmaschine den Fundus an zu durchsuchenden Internetseiten erweitern wird. Noch ist bing.com für deutsche Nutzer jedenfalls keine gute Google-Alternative. Das kann sich im schnelllebigen Internenetgeschäft aber rasch ändern.
Werbebuchungen sind schon da
Eines hat Microsoft in jedem Fall schon geschafft: viele Werbepartner für so genannte gesponsorte Seiten finden. Sie werden wie bei Google in einer langen Leiste rechts neben den Suchergebnissen angezeigt. Und unter anderem genau damit soll Bing in Zukunft viel Geld verdienen. Gelingen wird das aber nur dann, wenn viele Internetnutzer Bing auch ansteuern. Schlechte Suchergebnisse sind da aber eher kontraproduktiv. Trotzdem soll eine millionenschwere Werbekampagne den Start von Bing begleiten.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Nachdem Microsoft gestern Bing gestartet hat, kann jedermann sich jetzt ein Bild von den Funktionen der neuen Suchmaschine machen. Allerdings muss man dafür die amerikanische Version benutzen, da die deutsche Version von Bing viele wesentliche neue Funktionen nicht enthält. Um dauerhaft auf die US-Version zu wechseln, klickt man in der Navigation oben rechts auf "Deutschland" und anschließend auf "USA - Englisch". Alternativ lässt sie sich unter der Adresse http://www.bing.com/?mkt=en-us auch direkt ansteuern. Auch andere nicht-amerikanische Versionen wurden offenbar bis zum Start nicht komplett fertig, etwa die britische.
In unseren ersten Tests lieferte die Volltextsuche hauptsächlich relevante Ergebnisse ohne Spam. Bereits beim Formulieren der Abfrage hilft eine Autovervollständigungsfunktion. Fährt der Benutzer mit der Maus über die Ergebnisse, so blendet Bing rechts kurze Inhaltsschnipsel der jeweiligen Treffersites und weitere Verweise auf die Site ein – eine Hilfe, um mehr über die Trefferseiten zu erfahren, ohne die Suchergebnisliste verlassen zu müssen.
Microsoft will seine neue Suchmaschine als Entscheidungsmaschine verstanden wissen, die zum Beispiel bei Kaufentscheidungen oder bei der Reisevorbereitung hilft. Eine Recherche zum Beispiel nach einer Stadt wie Berlin demonstriert die Funktionsweise: Links neben den Suchtreffern präsentiert Bing eine Reihe von Such-Einschränkungen, unter anderem "Map", "Hotels" "Travel" et cetera. Diese Einschränkungen bezieht Bing bereits bei der Zusammenstellung der ersten Trefferseite mit ein. Nach fünf Treffern zur allgemeinen Abfrage listet Bing jeweils drei Treffer zu den spezielleren Recherchen.
Links neben den Resultaten bietet Bing außerdem verwandte Suchbegriffe sowie die Suchhistorie an, die sich mit einem Klick wieder löschen oder komplett deaktivieren lässt. Einzelne Fragen beantwortet Bing direkt. Wer etwa eine Flugnummer wie UA875 oder etwa New Year's Day ins Suchfeld tippt, dem präsentiert Bing vor den anderen Treffern aktuelle Fluginformationen respektive ein kurzes Exerpt aus dem betreffenden Artikel der hauseigenen Encarta-Enzyklopädie. Zu etlichen Recherchen präsentiert Bing Unified-Search-Ergebnisse, also unter anderem Bilder oder Videos.
Die Suchfunktionen für Bilder und Videos gehören zu den Stärken von Bing. Die Bildersuche präsentiert eine selbstverlängernde Übersicht: Scrollt der Benutzer herunter, so lädt Bing dynamisch weitere Bilder nach. Der Anwender kann die Größe der Vorschaubilder ebenso vorgeben wie Filter. Bing filtert nach Größe und Layout ebenso wie danach, ob es sich um Fotos oder Illustrationen handeln soll. Fährt die Maus auf die Miniatur, so vergrößert Bing sie und zeigt weitere Informationen zum Bild an, etwa die Größe oder die Herkunfts-Site.
Für viel Furore hat die Video-Suche gesorgt. Sie startet, wenn der Benutzer mit der Maus über die Vorschau-Miniatur fährt, sofort einen kurzen Zusammenschnitt des Videos. Insbesondere die Multimediasuchen zeigen die ungeheure Performance der neuen Suche. Gerade kurz nach dem Launch darf man von einem Ansturm auf den neuen Dienst ausgehen; wir haben jedoch keine Beeinträchtigungen bemerkt.
Alles in allem überzeugt Bing mit brauchbaren Ergebnissen und einer Reihe von nützlichen Funktionen – die man bei Google nicht findet. Laut Microsoft-Chef Steve Ballmer ist der neue Suchdienst "ein wichtiger erster Schritt in unserem langfristigen Bemühen, Innovationen für die Internet-Suche zu liefern". Microsoft ist gut beraten, zügig nachzulegen.
So sollte man die neuen Funktionen so schnell wie möglich auch in den Nicht-US-Versionen von Bing veröffentlichen; die abgespeckte deutschen Version lockt keine Katze hinter dem Ofen hervor, sondern verprellt eher die hiesige Nutzerschaft. Auch stimmt nach wie vor das Umfeld nicht: Microsoft muss sein mitunter konfuses Web-Angebot aufräumen. Mit Bing wird das Chaos aber zunächst einmal größer, denn so eingängig der Name sein mag – Mirosoft hat jetzt mit Live und MSN drei große Online-Marken.
Benutzer, die Hilfe suchen, finden recht knapp geratene Hilfe-Seiten unter help.live.com. Das Microsoft-Marketing hat außerdem eine eigene Produktseite bereitgestellt, die die Funktionen im Detail erklärt, discover bing. Dort sind die Beispiele aber in einem Frame gefangen.
Quelle : www.heise.de
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Wie Search Engine Land meldet, hat die Einführung der neuen Suchmaschine bing von Microsoft eine seltsame Auswirkung auf den Internet Explorer 6. Diese Uralt-Version ist vor allem noch in vielen Firmen im Einsatz und verwendet nun ohne Zutun der Nutzer bing als Standard-Suchmaschine. Noch schlimmer, eine Änderung, beispielsweise auf Google, ist nicht mehr möglich.
Microsoft erklärte, das Problem sei ihnen bekannt und neuere Versionen des Browsers seien nicht betroffen. Man respektiere die Wahlfreiheit der Nutzer und werde bald ein Update zur Verfügung stellen, dass das Problem behebt. Nutzer könnten aber auch einfach auf Internet Explorer 8 updaten. Nebenbei wurde auch noch auf das bing-Addon für Firefox hingewiesen.
Quelle : www.gamestar.de
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Mit Bing will Microsoft endlich einer der großen Mitstreiter auf dem Markt für Suchmaschinen werden. Dafür hat man viel Aufwand in die Entwicklung des Dienstes gesteckt. Allerdings könnte Bing vor allem durch Pornos zweifelhaften Ruhm ernten.
Im Normalfall liefert Bing keine anstößigen Suchergebnisse - die von Microsoft entwickelten Filter funktionieren tadellos. Jedoch gibt es die Möglichkeit, diese Funktionalität zu deaktivieren - auf eine Anleitung verzichten wir hier aus Gründen des Jugendschutzes, wirklich versteckt ist die notwendige Option aber nicht. Sind die Filter erstmal aus, wird Bing zum Paradies für Porno-Freunde.
Bei der Suche nach Videos beispielsweise ist es nicht notwendig, die Ergebnisseite zu verlassen, um die Clips zu betrachten. Fährt man mit der Maus über ein gefundenes Video, so startet direkt eine Vorschau inklusive Ton. Offenbar liegen die Videos auf den Servern von Microsoft, anders kann das unmittelbare Abspielen ohne spürbare Ladezeiten nicht erklärt werden. Ein kurzer Test in unserer Redaktion hat das bestätigt. Der Fakt, dass sich darunter auch Pornos befinden, dürfte äußerst brisant sein.
Bei der Bildersuche verhält es sich ähnlich. Sucht man nach einschlägigen Begriffen, listet Bing sofort Millionen von Bildern auf, die sofort betrachtet werden können. Auch hier muss die eigentliche schmuddelige Webseite nicht besucht werden - die Bilder kann man sich vergrößert drekt bei Bing betrachten. Die Bildersuche kann mit einem riesigen Ordner im Windows Explorer verglichen werden, in dem man Bilder gesammelt hat.
Viele Kritiker haben sich inzwischen bei Microsoft über dieses Porno-Paradies beschwert, eine Reaktion aus Redmond gibt es allerdings noch nicht. Zum Teil dürfte Microsoft über diese Art von Werbung freuen, schließlich macht Pornografie einen Großteil des Internet-Traffics aus. Dies dürfte Microsoft im Endeffekt eine Reihe neuer Benutzer für die Suchmaschine bringen, die den Marktanteil steigern.
Quelle : http://winfuture.de
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bin momentan sehr nachdenklich: wenn das stimmt, was bei bing möglich ist, welchen nutzen haben dann die websperren?
das würde ja bedeuten, das jemand, der auf gesperrte seiten gehen will, die einfach nur via bing sucht und dann in der vorschau liest. Die websperre wird hier vermutlich nicht greifen, oder ?
Ist ja fast schon wie google-translate, auch hiermit lässt sich sehr schnell irgendwelche sperre aushebeln.
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ich hab mal eben nachgesehen, und es wird nur das thumbnail von bing/live.com gecached.
will man das bild oder video in voller größe sehen, wird die original adresse aufgerufen und die sperre würde greifen.
wenn man websperre effizient umsetzten will, muss man natürlich auch z.b. google-cache & web.archive.org mitsperren.
(und genau das machen ja google, yahoo & baidu in china)
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Microsoft hat die Filter seiner neuen Suchmaschine Bing neu justiert, so dass es nun möglich ist, bei bestimmten Suchanfragen für nicht jugendfreie Inhalte die integrierte Videovorschaufunktion zu deaktivieren. Das Unternehmen reagiert damit auf Beschwerden von Netzwerkadmistratoren.
Diese hatten kurz nach dem Start von Bing bemängelt, dass die Vorschaufunktion das Ansehen von Porno-Videos ermöglichen würde, ohne dass der Anwender die eigentlich gesperrten Webseiten besuchen müsste, über die die Inhalte angeboten werden. Durch die Funktion hätten die Nutzer die vom Administrator festgelegten Sperrungen derartiger Websites umgehen können.
Als vorläufige Lösung für das Problem hat Microsoft nun eine Reihe von Variablen veröffentlicht, die Administratoren den Suchanfragen bei Bing automatisch anhängen lassen können. Durch sie soll die Vorschaufunktion bei Bedarf deaktiviert werden können, damit Bing nicht von Mitarbeitern als "Porno-Portal" ausgenutzt werden kann.
Microsoft will in Kürze eine endgültige Lösung für das Problem präsentieren. Derzeit fahndet man noch nach Wegen, wie Privatanwender die Vorschaufunktion bei bestimmten Anfragen deaktivieren können. Schon jetzt wird bei einigen Suchbegriffen gewarnt, dass diese nicht jugendfreie Inhalte zu Tage fördern könnten.
Quelle : http://winfuture.de
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Im Markt für Internet-Recherchen hat Microsofts neue Suchmaschine bing die Spitzenposition unter den Google-Mitbewerbern eingenommen. Nach Erkenntnissen des Marktforschungsdiensts StatCounter, der die Microsoft-Engine noch unter "others" führt, hat diese am 4. Juni erstmals den bisherigen Zweitplatzierten Yahoo! überflügelt und einen Anteil von 5,6 Prozent aller weltweiten Suchanfragen erhalten. Yahoo! liegt mit 5,1 Prozent immer noch fast auf gleicher Höhe, während der Platzhirsch Google mit knapp 88 Prozent weiterhin ungestört seine Kreise zieht.
Nach dem gescheiterten Versuch, Yahoo! zu schlucken, ist der Riese aus Washington mit seinem eigenständigen Angriff auf den Suchmaschinenmarkt durch bing gut im Terminplan – wird doch Microsoft-Chef Steve Ballmer mit dem Statement zitiert, binnen fünf Jahren solle sein Konzern der weltweit zweitgrößte Suchmaschinenbetreiber werden. Böse Zungen behaupten allerdings mehr oder weniger scherzhaft, bing sei nur vorübergehend so erfolgreich, weil es bis kürzlich fehlerbedingt die Vorschau auf Porno-Inhalte auch am eingebauten Jugendschutzfilter vorbei präsentiert habe.
Quelle : www.heise.de
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Der Software-Konzern Microsoft hat seiner neuen Suchmaschine Bing eine weitere Funktion hinzugefügt: Der Dienst kann nun Übersetzungen direkt aus dem Eingabefeld heraus durchführen.
Bisher funktioniert das Feature allerdings nur in vollem Umfang, wenn Englisch die Ausgangssprache ist. Gibt man beispielsweise "translate technology" in das Eingabefeld der Suchmaschine ein, liefert Bing über der eigentlichen Ergebnisliste die Übersetzung in einige gängige Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Deutsch.
Das Feature ist, anders als die Sonderfunktionen bei anderen Suchmaschinen, nicht an eine festgelegte Syntax gebunden. So wird die Suche nach einem Wort in einer anderen Sprache durchaus aus dem Kontext heraus verstanden. "Technology in german" liefert dementsprechend direkt die deutsche Übersetzung.
Die Kontexterkennung kann aber durchaus noch kompliziertere Anfragen verarbeiten. Die Eingabe der Frage "how do you say orange juice in spanish" bringt Bing dazu, die spanische Bezeichnung für Orangensaft anzuzeigen: jugo de naranja.
Quelle : http://winfuture.de
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Microsofts neue Internet-Suchmaschine Bing hat auch in ihrer zweiten Woche zulegen können. Das Nutzungsaufkommen sei in den USA von 11,3 in der ersten Woche auf 12,1 Prozent gestiegen, berichtete das US-Marktforschungsunternehmen ComScore am Mittwoch mit.
Erfolgreiche Nachfolgerin
"Es scheint, dass Microsofts Bing auch in der zweiten Woche weiterhin Interesse weckt", sagte ComScore-Manager Mike Hurt.
Als Nachfolgerin der relativ glücklosen Windows Live Search hatte Microsoft die neue Suchmaschine am 1. Juni gestartet. Begleitet wird die Markteinführung von einer rund 100 Millionen Dollar schweren Werbekampagne.
Trotz erheblicher Investitionen war Microsoft im lukrativen Suchmaschinenmarkt bislang nicht annähernd an den Marktführer Google herangekommen. Laut ebenfalls am Mittwoch von ComScore veröffentlichten Zahlen kam Microsoft im Mai vor dem Start von Bing auf einen Marktanteil von acht Prozent und lag damit weit hinter Yahoo! mit 21,1 Prozent und Google mit 65 Prozent.
Quelle : www.onlinekosten.de (http://www.onlinekosten.de)
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Microsoft will seine neue Internet-Suchmaschine Bing mit aktuellen Einträgen aus dem Kurznachrichten-Dienst Twitter aufwerten und sich damit einen Vorsprung vor der Konkurrenz sichern. Microsoft habe dafür zunächst einige tausend Twitter-Nutzer ausgewählt, die den Dienst intensiv nutzen und bereits besonders viele Nutzer (Follower) an sich gebunden haben, teilte das Unternehmen heute in einem Blogeintrag mit. Derzeit würden erste "Tweets" prominenter Persönlichkeiten wie Al Gore in den Index aufgenommen. Künftig solle dadurch eine Internet-Suche in Echtzeit möglich sein.
Bislang werden bei der Internet-Suche etwa mit Google oder Yahoo nur einzelne Twitter-Profile in den Suchergebnissen aufgelistet. Microsoft hatte seine neue Suchmaschine am 1. Juni an den Start gebracht und damit das mäßig erfolgreiche Windows Live Search ersetzt. Der Windows-Konzern rangiert im Markt der werbeträchtigen Internet-Suche weit hinter dem Marktführer Google und auch hinter Yahoo.
Nach jüngsten Messungen der amerikanischen Internet-Beobachter StatCounter legte Microsofts Bing in den vier Wochen zwischen Mitte Mai und Mitte Juni beim Nutzeranteil in den USA um gut 1,6 Prozentpunkte zu und rang demzufolge den Rivalen geringfügig Anteile ab. Den Angaben zufolge rangierte in dem Zeitraum Google mit einem Anteil von 77,94 Prozent an der Spitze, gefolgt von Yahoo mit 10,76 Prozent und Microsoft (Bing, MSN Search und Live Search zusammen) mit 9 Prozent Anteil. Das Marktforschungsunternehmen ComScore hatte allerdings zuletzt ein Nutzeraufkommen von 12,1 Prozent für Bing gemessen.
Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
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Microsofts Suchmaschine Bing wird in den kommenden kommenden Wochen in fünf lokalisierten Versionen als Final-Version zur Verfügung stehen. Bisher ist sie nur in den USA den Beta-Status los.
Als nächstes sollen die Nutzer in Australien, Kanada, China, Japan und Großbritannien in den Genuss kommen, die Suchmaschine in vollem Umfang nutzen zu können. Bisher sind in den lokalisierten Fassungen einige kleinere Features, die in den USA bereits vorhanden sind, noch nicht freigegeben.
So steht beispielsweise die Hotspots-Funktion noch nicht in allen Ländern zur Verfügung. Das kleine Feature arbeitet mit den täglich wechselnden Hintergrundbildern zusammen und liefert zusätzliche Informationen zu dem gezeigten Ort, wenn man mit der Maus über bestimmten Bereichen der Seite verharrt.
Im Social Network Facebook führt Microsoft derzeit zu eben jenen Hintergrundbildern einen Foto-Wettbewerb durch. Unter dem Motto "Sommerreise" werden Nutzer aufgefordert, ihre schönsten Bilder einzusenden. Der Gewinner wird mit seiner Aufnahme am 3. August den Bing-Hintergrund zieren.
Quelle : http://winfuture.de (http://winfuture.de)
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Microsofts knapp sieben Wochen alte Suchmaschine Bing hat den Schwung ihres erfolgreichen Starts beibehalten und könnte bald die Nummer zwei auf dem Suchmaschinenmarkt sein. Immerhin 5,2 Millionen deutsche Internetnutzer (11,4 Prozent) haben im Juni Bing ausprobiert, hat Nielsen Media Research herausgefunden. Der Neuling liegt damit knapp hinter dem überraschend starken Ask.com (12,3 Prozent), aber deutlich vor Yahoo (6,8 Prozent).
Mit 78,7 Prozent ist Google uneinholbar vorne, zumal der Marktführer ja auch noch hinter den Suchseiten von T-Online (mit 15,3 Prozent auf Platz 2), AOL (4 Prozent) und Web.de (3,6 Prozent) steckt. Wegen möglicher Mehrfachnennung summieren sich die Anteile auf mehr als hundert Prozent. Noch bemerkenswerter: Während die meisten Suchmaschinen nur eine Handvoll Fragen von ihren Nutzern gestellt bekommen (Bing zum Beispiel durchschnittlich 3,1), sind es bei Google pro Nutzer fast 18. Google ist also nicht nur bei der Masse der Anwender populär, sondern auch bei den Vielnutzern.
In den USA nimmt Microsoft vor allem dem ehemaligen Übernahmekandidaten Yahoo Marktanteile ab, der dort zwischen 16,3 (Compete) und 19,6 Prozent (comScore, via TechCrunch) liegen soll. Der auf 9,1 beziehungsweise 8,4 Prozent taxierte Anteil Microsofts liegt etwa bei der Hälfte davon. Auch Microsoft selbst vermeldet ein spürbares Wachstum bei den Benutzerzahlen. Sollte sich dieser Trend langfristig fortsetzen, könnte das den Verhandlungen zwischen Microsoft und Yahoo eine neue Wende geben.
Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
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Die Chefin des Internetkonzerns Yahoo hat sich überraschend positiv zu Microsofts neuer Suchmaschine Bing geäußert. Während der Bekanntgabe der Geschäftszahlen ihres Unternehmens lobte sie das Konkurrenzangebot ausdrücklich.
Bing sei ein gutes Produkt und Microsoft habe bei der Entwicklung der neuen Suchmaschine gute Arbeit geleistet, so Yahoo CEO Carol Bartz. Noch sei aber schlecht abzuschätzen, ob die Rechnung von Microsoft aufgeht, da Bing erst rund einen Monat lang in Betrieb ist.
Dennoch habe das Unternehmen für Bing schon jetzt Anerkennung verdient, sagte Bartz weiter. Noch im Juni hatte sich die Yahoo-Chefin wesentlich zurückhaltender geäußert. Damals sagte sie, dass Bing wahrscheinlich kaum etwas an der aktuellen Marktlage ändern könne.
Beobachter sehen in Bartzs positiven Äußerungen Anzeichen für einen positiven Ausgang der derzeit noch immer andauernden Verhandlungen zwischen Yahoo und Microsoft um eine Kooperation im Bereich der Online-Werbung. Einmal mehr soll eine Einigung kurz bevor stehen.
Quelle : http://winfuture.de (http://winfuture.de)
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Googles Such-Chefin Marissa Mayer hat Microsofts neue Suchmaschine Bing als vorzüglichen Rivalen für die eigenen Angebote im Bereich der Websuche gelobt. Gleichzeitig hob sie hervor, dass Microsoft einige Funktionen von Google "kopiert" habe.
Mayer bezeichnete Bing im Gespräch mit Digg-Gründer Kevin Rose als starken Mitbewerber, auch wenn Google weiterhin mit rund 65 Prozent Marktanteil Branchenprimus bei der Websuche ist. Sie gestand sogar ein, die Microsoft-Suche nach ihrer Einführung auch selbst einmal ausprobiert zu haben.
Dabei habe sie festgestellt, dass Microsofts Entwickler in einigen Fällen Funktionen von Google "kopiert" habe. Grunsätzlich sei der neue Konkurrent aber auch für Google willkommen, schließlich zeichne sich ab, dass Bing ein "sehr sehr starker Mitbewerber" sei, der "ernst genommen werden" müsse.
Wenn ein derart starker neuer Konkurrent die Bildfläche betrete, sporne dies natürlich auch Google zu neuen Höchstleistungen an. Dies führe letztlich zu besseren Suchmaschinen, was wiederum den Nutzern zugute komme. Man sei also aufmerksam gegenüber allem, das Bing tut und beobachte dies genau.
Zu den möglichen Auswirkungen der kürzlich bekannt gegebenen Kooperation von Microsoft und Yahoo bei der Web-Suche äußerste sich Mayer nicht, denn das Interview mit Rose wurde bereits einige Tage zuvor aufgezeichnet, aber erst jetzt veröffentlicht.
Quelle : http://winfuture.de (http://winfuture.de)
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Microsoft feuert zurzeit in Sachen Websuche aus allen Rohren auf Google. Nach dem Abkommen mit Yahoo, das Bing zur Yahoo-Suchmaschine macht, hat man nun laut cnet Vereinbarung mit Wolfram Alpha abgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine Wissens-Suchmaschine mit. mehr als 10 Billionen Daten, mehr als 50.000 Algorithmen und Modelle und Sprachfähigkeiten für mehr als 1000 Domains.
Hinter der Suchmaschine steht Mathematica, ein mathematisch-naturwissenschaftliches Programmpaket inklusive Programmiersprache, das seit 20 Jahren bei Wolfram Research entwickelt wird Ergebnisse von Wolfram Alpha sollen nun auch bei Suchanfragen bei Bing angezeigt werden.
Quelle : www.gamestar.de
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Wie The Inquirer (http://www.theinquirer.net/inquirer/news/1533275/microsofties-tweet-meeting) meldet, haben einige Mitarbeiter von Microsoft wohl ohne Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber über Twitter bekanntgegeben, dass die neue Suchmaschine Bing bald in Version 2.0 an den Start gehen soll.
Die Google-Konkurrenz soll »neue, begeisternde Features« bieten und »super eindrucksvoll« sein. Genannt wurde allerdings nur die Möglichkeit, sich den Stadtplan und Bilder aus der Umgebung eines Restaurants anzeigen zu lassen. Teilweise wurden die Twitter-Meldungen inzwischen entfernt.
Quelle : www.gamestar.de
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Microsoft hat für Bing eine Suchfunktion vorgestellt, die anstelle von Texteingaben Bilder für viele Themen anbietet. Damit sollen Benutzer unterstützt werden, denen kein passender Suchbegriff einfällt.
Die "Visual Search Galleries" sind kein Ersatz für Texteingaben, sondern eine alternative Herangehensweise, um dem Nutzer den Einstieg in häufig gesuchte Themen zu erleichtern.
(http://scr3.golem.de/screenshots/0909/Bing_visual_search-Galleries/thumb480/screenshot_01.jpg)
Die Vorschau der Visual Search Galleries zeigt zum Beispiel US-Präsidenten, Filmlisten, Hitparaden und Sportergebnisse, Bücher, Neuwagen und Digitalkameras an. Die Funktion setzt das Browser-Plug-in Microsoft Silverlight voraus.
Die Suche nach populären Buchtiteln listet alphabetisch sortiert verkleinerte Titelbilder von rund 250 Büchern. Sortiermöglichkeiten nach Autor, Titel und bei Autos nach Reichweite, Preis und Kategorie dienen als Filterkriterium, um große Datenbestände überschaulich zu machen.
Ein Klick auf ein Cover, ein Auto oder ein anderes Suchbild fügt den Begriff in Bing ein und ruft die althergebrachten Textergebnisse auf. Ähnlich funktioniert die Suche auch bei den anderen Themenfeldern.
Gerade bei Bereichen, von denen der Suchende zwar eine optische Vorstellung vom Thema hat, aber ihm zum Beispiel der Name des Films oder des Buchs nicht einfällt, könnte Microsofts Ansatz Erfolg versprechen. Die Visual Search Galleries setzen allerdings eine redaktionelle Vorauswahl voraus, die Microsoft jedem Land thematisch anpassen muss.
Die Visual Search Galleries für Bing können unter www.bing.com/visualsearch aufgerufen werden. Zunächst muss Bing allerdings noch auf die US-Sprachversion umgeschaltet werden.
Quelle : www.golem.de
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Microsofts Suchmaschine Bing erreicht in den USA einen Marktanteil von 10,7 Prozent und ist damit die am dritthäufigsten genutzte Suchmaschine. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Mit großem Abstand Marktführer ist Google, dessen Marktanteil 64,6 Prozent beträgt. Platz zwei hält Yahoo mit 16 Prozent Marktanteil. Auf den Plätzen folgen AOL (3,1 Prozent) und Ask.com (1,7 Prozent). Bemerkenswert fanden die Nielsen-Marktforscher, dass Bing in den USA am schnellsten wächst. Im Vergleich zum Vormonat wuchs Bing im August um gut 22 Prozent, im Vergleich zu 2,6 Prozent bei Google und einem Minus von 4,2 Prozent bei Yahoo.
Hierzulande ist die Situation bei den Marktanteilen noch wesentlich einseitiger, wenn man den Zahlen des Web-Dienstleisters WebHits trauen darf. Denmach doniniert Google den deutschen Markt mit 88,6 Prozent. Rechnet man die T-Online-Suche mit hinzu, die ebenfalls von Google betrieben wird, dann kommt man sogar auf einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent. Bing hat den WebHits-Zahlen zufolge als Zweitplatzierter nur 3,3 Prozent, Yahoo auf Platz drei nur 2,9 Prozent Marktanteil.
Quelle : www.heise.de
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Die offizielle Bekanntgabe soll zwar erst in einigen Stunden auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco über die Bühne gehen, aber mehrere Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Microsofts Suchmaschine Bing wird künftig auch die Status-Updates von Facebook und die Datenbestände von Twitter in Echtzeit indexieren. Damit hätte Google das Nachsehen, denn bislang finden sich diese Daten erst mit erheblicher Verzögerung im Google-Index. Allerdings sind die Vereinbarungen zwischen Microsoft, Twitter und Facebook offenbar nicht exklusiv. Ob dabei Geld geflossen ist, ist unklar.
Von den zirka 54 Millionen aktiven Twitter-Nutzern macht die große Mehrheit ihre Nachrichten frei zugänglich; von den über 300 Millionen Facebook-Mitgliedern behalten dagegen gemäß der Voreinstellung viele ihre Status-Updates ihren Online-Freunden vor. Facebook soll an Werkzeugen arbeiten, mit denen Status-Updates aus dem Suchindex verschwinden, wenn der Benutzer seine Datenschutzrichtlinien wieder verschärft. Facebook und Twitter gelten als die wichtigsten Quellen für Echtzeit-Informationen, aus denen sich beispielsweise Trend-Themen ablesen können.
Quelle : www.heise.de
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Microsoft will in Kürze ein Update für die Suchmaschine "Bing" veröffentlichen, das eine Sicherheitslücke aus der Welt schaffen soll. Diese könnte unter anderem von Spammern ausgenutzt werden.
Erstmals aufmerksam wurden die Sicherheitsexperten der Firma Webroot Software Anfang dieser Woche auf Probleme in diesem Zusammenhang. Gemeint sind damit Spam-Mails, bei denen die Weiterleitungstechnik von Bing in Kombination mit dem URL-Verkürzungsdienst des Sozialen Netzwerks "MySpace" zur Verbreitung der virtuellen Post verwendet wurde.
In einem Bericht heißt es, dass auf diese Weise versucht wurde, die Besucher auf Spam-Websites zu locken. Die Entwickler von Microsoft werden sich nun dieser Angelegenheit annehmen. Das zugehörige Update soll in den nächsten 48 Stunden eingespielt werden.
Andrew Brandt von Webroot erklärt in einem "Blogeintrag (http://blog.webroot.com/2009/10/19/spammers-use-bing-to-bypass-filters-spam-bad-links/)", wie die Spammer die geschalteten Filter umgehen konnten.
Dies steht angeblich in einem direkten Zusammenhang mit der Art und Weise, wie die Suchmaschine Bing Links in das RSS-Format umwandelt. Letztlich sei die hierbei verwendete interne Weiterleitung der Adressen dafür verantwortlich.
Quelle : http://winfuture.de
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Im Rahmen einer Veranstaltung in San Francisco hat Microsoft am heutigen Mittwoch zwei neue Features der hauseigenen Suchmaschine Bing vorgestellt. Ab sofort stehen den Nutzern Bing Mobile und Bing Maps Silverlight zur Verfügung.
Das Angebot von Bing Maps Silverlight (http://www.bing.com/maps/explore/) steht momentan noch in einer Beta-Ausführung bereit. Dank der ab sofort verwendeten Silverlight-Technologie soll sich für die Anwender eine deutlich komfortablere Nutzung ergeben. Bei Bing Maps ist auch Streetside, die Antwort auf Googles Street View, enthalten.
Abhängig vom Aufenthaltsort des Besuchers bietet Bing ab sofort auch Informationen über umliegende Restaurants, Einkaufs- und Park-Möglichkeiten an. Die Darstellung des Kartenmaterials ist in 2D und 3D sowie aus der Straßen- oder Luftbild-Ansicht möglich.
Abgesehen von Bing Maps Silverlight hat Microsoft heute auch Bing Mobile vorgestellt. Der zugehörige Client lässt sich auf 25 unterschiedlichen Geräten installieren, teilte 'Neowin' mit. Dazu gehören unter anderem Blackberry, Sidekick und Geräte mit Windows Mobile. Eine Unterstützung für das iPhone gibt es derzeit nur eingeschränkt über ein Webinterface.
Bing Mobile (http://discoverbing.com/mobile/) eignet sich unter anderem dazu, um umliegende Restaurants oder Shops zu finden. Die Eingabe der Suchbegriffe kann entweder getippt, oder auch gesprochen werden. Überdies können die Anwender auch Favoriten anlegen und Bing Mobile als Navigationssystem oder Routenplaner benutzen.
Der Download dieser Applikation steht auf der offiziellen Bing-Webseite oder über m.bing.com bereit. Weitere Informationen zu diesem Feature-Update hat Microsoft auf Behind Bing (http://discoverbing.com/behindbing/) veröffentlicht.
Quelle : http://winfuture.de
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Am gestrigen Donnerstag war die Suchmaschine Bing aus dem Hause Microsoft für rund eine Stunde nicht erreichbar. Die ersten Meldungen tauchten via Twitter auf und wurden unzählige Male kommentiert.
Auch Microsoft bestätigte die Probleme umgehend und bat die Nutzer des Dienstes um Geduld. Während des Ausfalls bekamen die Besucher von Bing.com die Fehlermeldung "Oops...This isn't the page you wanted!", was im Web für viel Gelächter sorgte. Nach knapp einer Stunde war der Spuk auch wieder vorbei.
Microsoft versucht derzeit mit allen Mitteln, die Internetgemeinde von Bing als Alternative zu Google zu überzeugen. Immer wieder werden neue Features vorgestellt. Allerdings sind diese Bemühungen nutzlos, wenn es Probleme mit den Grundlagen gibt, was dieser Ausfall deutlich zeigt.
Aber nicht nur Microsoft hat mit derartigen Problemen zu kämpfen. Google war zuletzt im Januar für rund eine Stunde nicht erreichbar - "menschliches Versagen" war die Ursache. Auch der viel genutzte Mail-Dienst Google Mail war im Februar für vier Stunden offline.
Quelle : http://winfuture.de
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Am vergangenen Donnerstag kam es zu einem Ausfall der Microsoft-Suchmaschine Bing. Das Angebot war für rund eine Stunde nicht verfügbar. Microsoft bestätigte das Problem umgehend und hat sich nun über die Umstände ausgelassen.
Die Besucher von Bing.com bekamen am Donnerstag die Fehlermeldung "Oops...This isn't the page you wanted!" zu sehen. Innerhalb von einer Stunde konnte Microsoft allerdings den Normalbetrieb von Bing wieder aufnehmen.
Zu diesem Ausfall soll es gekommen sein, da Änderungen an der Konfiguration aus Versehen für Bing.com aktiviert wurden, teilte 'CNet (http://news.cnet.com/8301-13860_3-10409434-56.html?part=rss&subj=news&tag=2547-1_3-0-20)' mit.
Einem Pressesprecher von Microsoft zufolge befand sich diese geänderte Konfiguration im Testbetrieb und sei ferner nicht für den Produktiveinsatz gedacht gewesen. Abgesehen davon will sich Microsoft genau mit den Umständen auseinandersetzen und zukünftig derartige Fehler verhindern.
Am Mittwoch hat Microsoft in San Francisco überdies die beiden neuen Features Bing Mobile und Bing Maps Silverlight vorgestellt.
Quelle : http://winfuture.de
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Der US-Softwarekonzern Microsoft will künftig nach sechs Monaten IP-Adressen der Nutzer, die zusammen mit ihren Anfragen an die Suchmaschine Bing gespeichert werden, löschen. Das gab der bei Microsoft für Datenschutz zuständige "Chief Privacy Strategist" Peter Cullen in einem Weblog-Beitrag bekannt. Bisher betrug diese Frist 18 Monate. Die neue Speicherfrist will der Konzern innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate einführen.
Gegenwärtig werden laut Cullen Anfragen an die Suchmaschine sofort einer "De-Identifikation" unterzogen, das heißt mögliche Account-Daten der Nutzer werden sofort abgetrennt. Nach anderthalb Jahren löscht Microsoft die IP-Adresse. Der zweite Schritt soll also demnächst früher erfolgen, die Speicherfrist für weitere, so genannte Cross Session IDs, und die Lebensdauer von Browser-Cookies soll weiterhin 18 Monate betragen.
Die Kürzung der Frist zur Speicherung von IP-Adressen folge der Überprüfung der geschäftlichen Notwendigkeiten, Beobachtungen der Konkurrenz und Gesprächen mit Datenschützern, Verbraucherverbänden und Regulierern, unter ihnen die Artikel-29-Arbeitsgruppe der EU-Datenschützer. Diese hatte sich auch an den Microsoft-Konkurrenten Google gewandt und 2008 eine Kürzung der Suchanfragendatenspeicherung von 18 auf 9 Monate erreicht. Die Lebensdauer der Cookies beträgt bei Google zwei Jahre. Zu weiteren Konzessionen hatte sich der Internetdienstleister nicht bereit gezeigt.
Cullen argumentiert ähnlich wie Google, es gebe viele gute Gründe, Suchanfragendaten länger zu speichern. Die Beobachtung von Trends bei Suchanfragen helfe, die Qualität der Ergebnisse zu verbessern, die Kunden vor Betrug zu schützen und den Dienst abzusichern. Auf der anderen Seite müssten aber auch die Verbraucherinteressen berücksichtigt werden.
Quelle : www.heise.de
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Das Team rund um Microsofts neue Suchmaschine Bing hat angekündigt, den dazugehörigen Kartendienst Bing Maps um neue Aufnahmen erweitert zu haben. Insgesamt sind rund eine Million Quadratkilometer mit neuen Aufnahmen versehen worden.
Den besonders detailreichen Bird's-Eye-Modus gibt es jetzt beispielsweise auch in Teilen von Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden. Im Folgenden eine komplette Auflistung des neuen Kartenmaterials.
Bird's Eye
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Maps-Update-1266235264.jpg)
* Italien – 5.547 km²
* Niederlande – 554 km²
* Rumänien – 1.414 km²
* Spanien – 512 km²
* Schweden – 1.174 km²
* USA – 120.181 km²
Aerial
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Maps-Update-1266235279.jpg)
* Australien - 54.488 km²
* Botswana - 46.179 km²
* Kanada - 391 km²
* Lesotho - 6.201 km²
* Mexiko - 584.527 km²
* Marokko - 109.448 km²
* Namibia - 47.199 km²
* Neuseeland - 57.540 km²
* Portugal – das gesamte Land
* Südafrika - 221.336 km²
Enhanced Bird’s Eye
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Maps-Update-1266235293.jpg)
* Haiti
* Mexiko
* Vancouver
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Microsoft hat ein neues Feature für Bing Maps vorgestellt. Es bringt das WorldWide Telescope von Microsoft Research in den Kartendienst und kombiniert die Echtzeit-Aufnahmen der Galaxie mit den Straßenansichten.
Das WorldWide Telescope vereint die Aufnahmen zahlreicher Teleskope zu einer großen Sternenkarte, die man frei erkunden kann. Durch die Integration in sie Silverlight-Implementierung von Bing Maps hat man die Möglichkeit, von jedem beliebigen Ort der Erde nach oben in den Himmel zu schauen. So kann man herausfinden, welche Sternenbilder, Planeten und andere Himmelskörper man von diesem Ort aus sehen kann.
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Maps-Sternenhimmel-1268901690.jpg)
Sternenhimmel und Straßenansicht kombiniert
Besonders interessant ist die Funktion, die Sternenkarte mit der Straßenansicht von Bing Maps zu kombinieren. In zahlreichen Städten bietet Microsoft die Streetside genannten Aufnahmen von Straßenzügen an, ähnlich wie das bekannte Google Street View. Schwenkt man die Kamera in Richtung Himmel, kann man die an diesem Punkt sichtbaren Himmelskörper in das Foto einbinden lassen.
Das WorldWide Telescope bietet jedoch nicht nur die reinen Aufnahmen der Galaxie, sondern auch die dazugehörigen Informationen. So kann man sich über Nebel, Planeten, Kometen und Sterne ausführlich informieren lassen.
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Maps-Sternenhimmel-1268901672.jpg)
Um das WorldWide Telescope in Bing Maps nutzen zu können, muss die Silverlight-Implementierung des Dienstes aufgerufen werden. Dort kann man eine Reihe von Zusatzapplikationen laden, unter anderem das WorldWide Telescope.
Quelle : http://winfuture.de
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Microsofts Suchmaschine Bing feiert in diesen Tagen ihren ersten Geburtstag. Die Redmonder hatten ihre Google-Alternative gestern vor einem Jahr mit großem Tamtam erstmals an den Start gebracht und konnte seitdem einige Marktanteile erobern.
Bing wird von Microsoft als "Entscheidungsmaschine" bezeichnet, weil der Dienst nicht nur einfache Suchergebnisse, sondern in vielen Fällen gleich direkt die vom Nutzer benötigte Information liefern soll. So verfügt Bing zumindest in der US-Version über zahlreiche Zusatzfunktionen, die der größte Konkurrent Google nicht bieten kann.
Yusuf Mehdi, Senior Vice President der für Bing zuständigen Online Audience Business Group von Microsoft, bedankte sich im Blog des Entwickler-Teams ausdrücklich bei den Internet-Usern und seinen Mitarbeitern. Man habe diverse sinnvolle neue Features eingeführt und auch die Konkurrenz habe beeindruckende Dinge getan, die zeigen, wie viel Potenzial in der Websuche steckt.
Es gebe natürlich noch viel mehr zu tun, um den Anwendern noch bessere Ergebnisse zu liefern, die eher dem entsprechen, wonach tatsächlich gesucht wurde. Man arbeite hart daran, "echtes Wissen zu liefern", um den Nutzern die Erledigung komplexer Aufgaben und das Treffen besserer Entscheidungen zu erleichtern.
Bing hat nach Angaben des Marktforschungsunternehmens ComScore derzeit einen Marktanteil von 11,8 Prozent. Im Juni 2009 lag der Marktanteil zum Zeitpunkt der Umbenennung und Neugestaltung der Windows Live Search noch bei 8,4 Prozent. Ein Teil des Zugewinns ging zu Lasten des Partners Yahoo, für den Bing langfristig die Suchtechnologie liefern soll.
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Microsoft hat seiner Suchmaschine Bing heute ein umfangreiches Update verpasst. Damit wird die Benutzeroberfläche überarbeitet und es kommen viele neue Inhalte aus dem Entertainment-Bereich dazu.
So wurde das Interface derart umgestaltet, dass man nach einer Suchanfrage nun so genannte Quick Tabs unterhalb der Suchbox findet. Darüber kann man spezielle Inhalte wie Bilder, Videos, News und Songs auswählen. Weiterhin haben die Bing-Entwickler die bestehenden Features der Suchmaschine ausgebaut, indem es nun beispielsweise mehr konkrete Antworten auf Gesundheitsfragen gibt. Auch die Themenbereiche Reisen, News, Shopping und Finanzen wurden verbessert, so dass es dort nun deutlich mehr Antworten auf bestimmte Suchanfragen gibt.
Die wohl wichtigste Neuerung im Rahmen des Sommer-Updates für Bing sind die Entertainment-Inhalte. Bing wurde um Songs, Lyrics, TV-Shows, Spiele und Filminformationen erweitert. Sie stehen über die Suche zur Verfügung oder können direkt über bing.com/entertainment aufgerufen werden.
Sucht man bei Bing nach einem bestimmten Song, findet man nun sofort den entsprechenden Songtext, der direkt von Bing zur Verfügung gestellt wird. Dank der Integration des Musikdienstes Zune kann man sich jedes Lied einmal kostenlos anhören. Anschließend steht noch immer eine 30-Sekunden-Vorschau zur Verfügung. Zudem werden die Kauf-Angebote von Zune, iTunes und Amazon MP3 eingeblendet.
Weiterhin wurde Bing um eine Datenbank erweitert, in der sich rund 35.000 Videospiele finden. Dadurch können jetzt nicht nur umfangreiche Reviews der Games angeboten werden, sondern auch Cheats und Komplettlösungen. Außerdem enthält Bing rund 100 Casual Games, die direkt auf den Servern von Microsoft gehostet werden. Man will vermeiden, dass der Suchende auf Malware-verseuchten Websites landet. Ein Beispiel für ein von Microsoft angebotenes Casual Game ist "Bejeweled". Es wurden zusätzliche soziale Features integriert, so dass man Freunde aus sozialen Netzwerken zum Spielen einladen kann.
Ebenfalls neu ist das TV-Angebot von Bing. Es wurde ein Archiv mit zahlreichen TV-Serien geschaffen, deren Episoden man sich in voller Länge und teilweise in HD-Auflösung anschauen kann. Leider kommen auch hier nur US-Bürger in den Genuss aller Videos. Als Ergänzung kann Bing als elektronische Programmzeitschrift verwendet werden. Entsprechende Daten können jetzt abgerufen werden.
Das letzte neue Feature hört auf den Namen "Movies". In diesem Bereich fasst Bing alle Informationen zusammen, die man für einen gelungenen Kinobesuch benötigt. Dazu gehören Spielpläne, Parkmöglichkeiten, Behinderungen auf dem Weg dorthin und vieles mehr.
Wie immer stehen die neuen Features ausschließlich in der englischen Variante von Bing zur Verfügung.
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Microsoft hat seinen Kartendienst Bing Maps um eine neue Funktion erweitert. Ab sofort kann man das freie Kartenmaterial aus dem Projekt OpenStreetMap einblenden. Es steht als zusätzlicher Layer zur Verfügung.
Bevor man die neue Schicht nutzen kann, muss man sie in Form einer App nachladen. Bing Maps stellt eine Reihe von Apps zur Verfügung, mit denen man den Funktionsumfang erweitern kann. Sobald das geschehen ist, kann man wie gewohnt zwischen den einzelnen Ansichten wählen, beispielsweise zur Vogelperspektive.
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Maps-mit-OpenStreetMap-1280821947.jpg)
OpenStreetMap hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kartenmaterial im Stil von Wikipedia zusammenzustellen. Sämtliche Daten stammen von freiwilligen Helfern. Sie können neue Straßen und andere Objekte mit Hilfe von GPS-Koordinaten hinzufügen. Alternativ kann man sie auch aus dem Gedächtnis zeichnen, beispielsweise wenn man seine eigene Nachbarschaft darstellen will.
Sobald man die Daten dem Projekt hinzugefügt hat, kann man sie umfangreich bearbeiten. Zudem erhalten auch alle anderen Beteiligten Zugriff, so dass Fehlinformationen korrigiert werden können. Inzwischen ist der Datenbestand sehr groß geworden, so dass OpenStreetMap in vielen Teilen der Welt mit Google Maps mithalten kann.
Um OpenStreetMap in Bing Maps nutzen zu können, muss man zunächst auf die Beta-Ausgabe (http://www.bing.com/maps/explore/) des Microsoft-Dienstes umschalten. Dort findet man dann einen Button zur App-Gallery, wo man OpenStreetMap auswählen kann.
Quelle : http://winfuture.de
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Zusammen mit der ersten Beta des Internet Explorer 9 hat Microsoft auch einen Ausblick auf die HTML5-Version der Suchmaschine Bing gegeben. Man kombiniert die Features von Windows 7 und Internet Explorer 9, um Bing zu verbessern.
So glänzte Bing schon immer mit einem täglich neuen Hintergrundbild, in der HTML5-Version sind sogar animierte Hintergründe möglich. So wurde eine hübsche Strandlandschaft gezeigt, bei der das Wasser tatsächlich Wellen ans Ufer trägt. Dazu wird der Video-Tag aus HTML5 verwendet. Eine weitere Spielerei wird mit gewöhnlichen Hintergrundbildern von Bing möglich sein. So kann man hinein- und herauszoomen und sich "in dem Bild" bewegen. Dieses Video (http://video.de.msn.com/watch/video/demo-of-ie9-enhanced-bing-search-experience/1iivv1m5x?from=sharepermalink) demonstriert beide Features.
Abseits dieser optischen Gimmicks bietet die HTML5-Version von Bing auch neue Features. Als Antwort auf Googles Instant-Suche wird man nach der Eingabe eines Suchbegriffs nun nicht mehr auf die Trefferseite weitergeleitet, sondern es findet ein fließender Übergang statt, so dass sich Bing mehr wie eine richtige Anwendung anfühlt. Auch dieses Feature wird im ">Video demonstriert. Dieser fließende Übergang ohne ein Reload der Website wurde auch für andere Bing-Funktionen implementiert, beispielsweise wenn man zur Bilder- oder Videosuche wechselt.
Dank HTML5 konnte Bing so gestaltet werden, dass die wichtigen Funktionen über und links neben der Trefferliste nicht mehr aus dem sichtbaren Bereich verschwinden, wenn man nach unten scrollt. Stattdessen wird nur die Trefferliste gescrollt. Dabei nimmt man auch Rücksicht auf kleinere Bildschirme, beispielsweise bei Netbooks. Die letzten Suchergebnisse, die im sichtbaren Bereich liegen, werden nur als Links ohne Beschreibungstexte dargestellt. Sobald man nach unten scrollt, werden sie fließend ausgeklappt, so dass die Beschreibungstexte sichtbar sind. Dadurch bekommt Bing mehr Ergebnisse auf eine Seite, wenn ein kleines Display verwendet wird.
Auch von den Windows-7-spezifischen Funktionen wird Gebrauch gemacht. So kann man über die Vorschau, die eingeblendet wird wenn man sich mit der Maus über ein minimiertes Fenster in der Taskleiste bewegt, die wichtigsten Bing-Funktionen erreichen, beispielsweise die Beschränkung der Suche auf Videos, Bilder oder andere spezielle Inhalte (Flüge, Wetter, etc.).
Microsoft versucht hier also wirklich zur Konkurrenz aufzuschließen. Dabei kopiert man nicht einfach die Lösungen der Mitbewerber, sondern will etwas Eigenes schaffen, das in das Windows-Universum passt. Man darf gespannt sein, wie diese Entwicklung weiter geht. Microsoft ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
Quelle : http://winfuture.de
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Microsoft will im nächsten Jahr den Straßenansichtdienst Bing Streetside in europäischen Ländern ans Netz bringen. Das kündigte Severin Löffler, Leiter Recht und Politik bei Microsoft Deutschland, gegenüber heise online an. Vorher seien aber noch einige Datenschutzfragen zu klären, um einen öffentlichen "Aufschrei" wie im Fall von Google Street View zu vermeiden.
"Wir haben den Dienst Datenschützern in europäischen Ländern vorgestellt und diskutieren darüber", sagte Löffler. Die Gespräche verliefen "in der Regel sehr konstruktiv", sodass man "auf einem guten Weg" sei. Neben den rechtlichen seien "auch noch technische Anpassungen" gegenüber den bereits laufenden Versionen für die USA und Kanada zu machen.
Instrumente zur Sicherung der Privatsphäre der Betroffenen in den Panoramadienst frühzeitig einzubauen sei zeitaufwendig, räumte Löffler ein. Daraus erwachse ein wirtschaftlicher Nachteil, "weil wir später am Markt sind". Zu lange dürften die Diskussionen mit den Behörden daher nicht laufen. "Andererseits bringt es uns nichts, ein Produkt herauszubringen, dem die Nutzer nicht vertrauen", konstatierte der Jurist. Dabei sollen die Prinzipien des Datenschutzkodex für die Anbieter von Geodaten-Diensten einfließen, die derzeit von der Branchenvereinigung Bitkom ausgearbeitet werden und vor dem nationalen IT-Gipfel Anfang Dezember präsentiert werden sollen.
Löffler begrüßte die Ansage von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), einerseits auf die Selbstregulierung der Wirtschaft zu setzen und andererseits eine "rote Linie" gegen schwerwiegende Persönlichkeitsverletzungen gesetzlich vorgeben zu wollen. Auch die vom Innenminister aufgegriffene Idee, den Datenschutz im Netz mit einem "digitalen Radiergummi" verbessern zu wollen, bezeichnete der Microsoft-Vertreter als theoretisch "sehr spannend"; sie sei aber nur "technisch sehr aufwändig und teuer" umsetzbar.
In der anlaufenden Debatte um die Novellierung der allgemeinen EU-Datenschutzrichtlinie appellierte Löffler an Brüssel, vor allem "Nutzerinteressen wie Transparenz und Möglichkeiten zur Datenkontrolle" stärker zu berücksichtigen. Die Nutzer müssten aber noch mehr aufgeklärt werden und mehr Mediekomptenz erhalten. Microsoft legt laut Löffler gesteigerten Wert darauf, Datenschutz nach dem Prinzip "Privacy by Design" in Produkte zu integrieren. Als Beispiel nannte er das neue Handy-Betriebssystem Windows Phone 7, bei dem der Nutzer genau einstellen könne, wann er die Angabe des Standortes nutzen will.
WLAN-Informationen, die bei der Nutzung entsprechender Dienste anfallen, würden "nicht an jeder Kreuzung", sondern nur bei konkreten Anwendungen erhoben. Damit werde Bewegungsprofilen vorgebeugt. "Wir sammeln wesentlich weniger Daten als unsere Wettbewerber", betonte das Mitglied der Microsoft-Geschäftsführung. "Das ist erst einmal ein Nachteil, stärkt aber unsere Glaubwürdigkeit." Wenn ein Anbieter erst einmal das Vertrauen der Nutzer verloren habe, sei es schwer, es wiederzugewinnen. Bei komplexen, größtenteils im Hintergrund laufenden Prozessen der Datenverarbeitung seien daher Gütesiegel sinnvoll, um Akzeptanz zu erzeugen.
Nicht vorpreschen will Microsoft nach Angaben Löfflers bei der echten Anonymisierung von Suchanfragen, wie sie die europäischen Datenschutzbeauftragten fordern. Hier müsse es gleiche Bedingungen für alle geben. Schon jetzt trenne Microsoft aber die Suchergebnisse von Nutzerdaten. Als "ausreichend" bezeichnete Löffler die bestehende transatlantische "Safe-Harbor"-Vereinbarung. Sie soll garantieren, dass personenbezogene Daten, die von Europa aus an US-Unternehmen übermittelt werden, dort nach den höheren EU-Datenschutzstandards verarbeitet werden. Das Abkommen sei zwar "ins Gerede gekommen, weil sich einzelne Unternehmen nicht daran gehalten haben". Das Gros der Firmen tue dies aber. Es könne jedoch nicht schaden, die Kontrollmöglichkeiten zu erhöhen. Globale Datenschutzbestimmungen hält Severin derzeit nicht für realistisch. Gerade die Deutschen müssten generell und insbesondere beim Cloud Computing darauf achten, "dass wir hier nicht zu streng werden und Leute ins Ausland abwandern, wie es zum Beispiel im Fall Jugendschutz passiert ist".
Quelle : www.heise.de
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Im kommenden Kalenderjahr will Microsoft mit seinem hauseigenen Straßenpanoramendienst namens Streetside an den Start gehen. Noch vor der Veröffentlichung kann die Verpixelung der Inhalte beantragt werden.
Bisher bekannten Informationen zufolge war es eigentlich vorgesehen, die Widerspruchsmöglichkeit erst nach der Veröffentlichung der Inhalte in Streetside anbieten zu wollen. Doch in diesem Zusammenhang hat sich Microsoft nun doch anders entschieden, wie 'Spiegel Online' berichtet.
Insofern werden die deutschen Verbraucher die Möglichkeit haben, noch vor der Veröffentlichung von Inhalten in Streetside einen Widerspruch dagegen einlegen zu können. Diese Widerspruchsmöglichkeiten bestehen per Internet, E-Mail und Post bis zu zwei Monate vor der Veröffentlichung, heißt es dazu von einer Sprecherin des Konzerns.
Auch beim Konkurrenz-Angebot aus dem Hause Google namens Street View haben die Bürger aus Deutschland die Möglichkeit, einen Vorabwiderspruch einzulegen. Mit diesem Schritt hat der Internetkonzern auf die heftige Kritik seitens der Datenschützer und Verbraucher reagiert.
Quelle : http://winfuture.de
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Auf einem Bing Search Summit in San Francisco hat Microsoft für seine Suchmaschine und seinen Kartendienst zahlreiche Neuerungen vorgestellt, die in den nächsten Wochen online gehen sollen. So wird die Bildersuche die Ergebnisse clustern; zu den in voller Größe angezeigten Bildern blendet die Einzeltrefferansicht die originale Webseite ein. Wer in Facebook eingeloggt ist, kann künftig sehen, ob einem seiner Freunde eine Seite aus der Suchtrefferliste "gefällt" und sich diesen empfehlen lassen.
Die Integration einer Reihe von Diensten dürfte vor allem für die US-Nutzer interessant sein: FanSnap findet Sporttickets zu Suchtreffern, OpenTable bucht Reservierungen und EveryScape Eats lässt den Nutzer sogar in den Restaurants herumspazieren. Eine optische Auffrischung soll die Karten in Bing Maps besser lesbar machen; Hauptstraßen sind künftig besser hervorgehoben. Die Apps für iPhone und Android wurden bereits aktualisiert.
Quelle : www.heise.de
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Microsoft hat die deutsche Ausgabe seiner Suchmaschine Bing um zwei Funktionen erweitert. Sie hinkt der US-amerikanischen Variante in Sachen Funktionsumfang deutlich hinterher, doch offenbar ist man bemüht, den Rückstand aufzuholen.
Die erste neue Funktion stellen die Suchvorschläge dar. Sobald man anfängt den Suchbegriff einzugeben, werden unterhalb der Eingabezeile Vorschläge eingeblendet, die auf den häufigsten Suchbegriffen basieren. Über die Einstellungen hat man die Möglichkeit, die Suchvorschläge zu deaktivieren.
Die zweite und letzte neue Funktion ist die Vorschau. In der Trefferliste stellt Bing hinter jedem Suchergebnis eine Vorschau auf den Seiteninhalt dar, der per Mouseover abgerufen werden kann. Zur Vorschau gehören Textausschnitte sowie Links und Rubriken der dazugehörigen Website.
Quelle : http://winfuture.de
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Viele Funktionen, die Microsoft seiner Suchmaschine Bing spendiert, bekommen die Nutzer der deutschen Version nur mit Verspätung zu Gesicht. Dies trifft auch auf die anpassbare Bildersuche zu, die ab sofort in Deutschland zur Verfügung steht.
So kann für die Darstellung der Suchergebnisse ausgewählt werden, ob die Vorschaubilder klein, mittel oder groß dargestellt werden sollen. Die kleine Thumbnails sorgen dafür, dass man sehr viele Suchergebnisse sieht, ohne scrollen zu müssen. Das ist sinnvoll, wenn man ein ganz bestimmtes Motiv sucht und die Ergebnisse entsprechend nur überfliegt.
(http://screenshots.winfuture.de/Bing-Bildersuche-Deutschland-1294820353.jpg)
In der mittleren Ansichtseinstellung sind die Voransichten der Bilder deutlich größer. Dafür kann man einige Details besser erkennen und sich so einen guten Überblick über unbekannte Motive verschaffen, die man noch nicht kennt, aber zum Beispiel nach bestimmten Gesichtspunkten untersuchen möchten. Die Ansichten Klein und Mittel bieten auch eine vergrößerte Voransicht, wenn man den Mauszeiger über ein Bild bewegt. Darunter werden Name, Abmessungen, Dateigröße, Dateityp und Bildquelle angezeigt.
Wenn man die große Ansicht auswählt, werden die Details bereits unter dem Bild angezeigt. Per Mouse-over erhält man dann noch einmal eine etwas vergrößerte Ansicht. Klickt man ein Bild an, wechselt Bing in den Galerie-Modus, so dass man sich das Bild sowie die vorherigen und anschließenden in einer Vorschau ansehen kann, deren Größe bereits viele Details erkennen lässt. Über dem Bild werden die anderen Motive als Thumbnails angezeigt und man kann mit Hilfe der Pfeile nach links und nach rechts durch die vorhandenen Bilder zum Suchbegriff navigieren.
Quelle : http://winfuture.de
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Hach ja! In Zukunft werden wir uns nicht nur Google Street View anschauen dürfen – auch das allseits beliebte Microsoft starte in ausgewählten deutschen Städten mit ihren Kamera-Autos. Nein, das ist kein Scherz, die passende Pressemitteilung (http://www.microsoft.com/germany/presseservice/news/pressemitteilung.mspx?id=533352) flatterte eben in meinen Briefkasten. Da ich dazu gerade keine Meinung habe, gibt es mal die nackten Infos. Unter dem Bild mal in Kurzform das Wissenswerte:
(http://img848.imageshack.us/img848/3834/2d809d209bc743b2b4ddb24.jpg)
Für Bing Maps Streetside, den Geodatendienst von Microsoft, werden ab dem 9. Mai Kameraautos beginnen, Deutschlands Straßen zu befahren. Die Bilderfassung für die Panorama-Ansichten startet zunächst in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg. Anschließend fahren die Kamerafahrzeuge bundesweit ca. 50 weitere Städte und Regionen ab, um Aufnahmen von öffentlichen Straßen und Plätzen zu machen. Das erste Bildmaterial wird voraussichtlich ab Sommer 2011 in das bestehende Kartenmaterial von Bing Maps integriert – ab dem Zeitpunkt erfolgt die weitere Karteneinbindung sukzessive. Ab dem 8. April werden auf der Webseite http://www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside.aspx umfassende Informationen für Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsinhaber zu Bing Maps Streetside sowie der Fahrplan der eingesetzten Fahrzeuge zur Verfügung stehen.
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Am Dienstag hatte Microsoft angekündigt, bald mit Aufnahmefahrten für seinen Panoramadienst Bing Maps Streetside in Deutschland beginnen zu wollen. Jetzt melden sich die Datenschützer: In einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA) heißt es, man halte die Veröffentlichung der dabei fotografierten Bilder von Häusern nur für zulässig, sofern den Betroffenen vorab die Möglichkeit eingeräumt werde, innerhalb einer angemessenen Frist Widerspruch einzulegen. Einen Vorab-Widerspruch sehen die Pläne von Microsoft zur Zeit nicht vor. Die Firma orientiert sich am Datenschutzkodex für Geodatendienste, den der Branchenverband Bitkom ausgearbeitet hat und zu dessen Unterzeichnern Microsoft zählt.
Laut Mitteilung des BayLDA ist das Amt allerdings schon vor einem Jahr von Microsoft über Pläne informiert worden, Panoramaansichten von öffentlichen Plätzen und Straßen aufzunehmen und im Internet zu veröffentlichen. Man habe seinerzeit über die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen gesprochen. "Es bestand Einigkeit darüber, dass die Betroffenen die Möglichkeit haben müssen, vor Veröffentlichung der Panoramabilder im Internet Widerspruch mit der Folge einzulegen, dass die entsprechenden Bilder nicht veröffentlicht, sondern unkenntlich gemacht (verpixelt) werden." Nach Worten des BayLDA-Chefs Thomas Kranig will die Behörde die Veröffentlichung der Streetside-Bilder aus diesem Grunde schlicht untersagen. Das Amt ist deutschlandweit für diese Entscheidung zuständig, weil Microsofts deutscher Firmensitz in Bayern liegt.
Schon am Dienstag hatte Microsofts Pressesprecher Thomas Baumgärtner gegenüber heise online erklärt, das Unternehmen halte den geplanten Umgang mit Bürgereinsprüchen für die beste Lösung. Demnach soll zugleich mit den Straßenansichten eine Beschwerde-Funktion online gehen, auf welcher man unerwünschte Darstellungen grafisch kennzeichnen kann. Online-Einsprüche mit den enthaltenen unmittelbaren Bildbezügen sollen dann ebenso wie die in kleinerer Zahl erwarteten Offline-Einsprüche binnen 48 Stunden berücksichtigt werden. Bei Vorab-Einsprüchen hätte man stattdessen erst eine Datenbank mit den EInsprüchen und den Adressen der Protestler aufbauen müssen, was dem Datenschutz wiederum einen Bärendienst erweisen könnte.
Auf eine erneute Anfrage antwortete Baumgärtner, jetzt seien offenbar weitere Gespräche angezeigt, um die unterschiedlichen Positionen doch noch in EInklang zu bringen. Allerdings bringe ja der monatelang erarbeitete Datenschutzkodex aus seiner Sicht genau die Rechtssicherheit, welche die Münchner Kritik jetzt infrage stelle. Von der Möglichkeit, Microsoft könnte seine Planungen daraufhin umstellen, wollte er nichts wissen. Im Übrigen werde ja kein Material ins Web gelangen, in dem nicht ohnehin schon Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht worden wären. Es gehe also allenfalls darum, dass Hausfassaden zwei Tage lang gegen den Willen der Bewohner sichtbar sein könnten, und darüber, ob die Darstellung dieser Fassaden gegen Urheber- oder Bürgerrchte verstoße, gebe es durchaus unterschiedliche Gerichtsurteile. Microsoft sei überzeugt, man tue in Sachen Datenschutz bereits weit mehr, als das Gesetz verlangt.
Quelle : www.heise.de
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Microsoft hat seine ersten Kamerafahrten für Bing Maps Streetside in Bayern verschoben. Die technische Ausstattung der Fahrzeuge, die wie Googles Street-View-Kamerautos die Straßen knipsen sollen, verzögert sich laut Bing.
Die Kamerautos von Bing Maps Streetside werden nun nicht am 9. Mai 2011 ihre Arbeit aufnehmen, sondern voraussichtlich erst am 23. Mai 2011. Als Grund gibt Microsoft an, dass die Fahrzeuge "technisch erst mit leichter Verzögerung vollständig ausgestattet werden" können. Die von Navteq ausgestatteten Autos verfügen über Panorama- und Multi-View-Kameras sowie Messeinheiten zur Geo-Positionierung. Sobald die Kamerautos fertig sind, soll es wie geplant in den mittelfränkischen Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen losgehen.
(http://scr3.golem.de/screenshots/1105/bing-maps-streetview/thumb480/bing-streetside-kamerawagen-von-navteq.jpg)
Am 5. April 2011 hatte Microsoft angekündigt, mit den ersten Kamerafahrten für Bing Maps Streetside in Bayern im Mai zu starten und verschiedene bayerische Städte und Regionen bis einschließlich Juni zu befahren. Für Juni sind darüber hinaus laut Unternehmensangaben auch Fahrten für die Rhein-Neckar-Region und die Stuttgarter Region vorgesehen. "Hier dauern die Fahrten voraussichtlich bis in den August hinein", heißt es in einer kurzen Mitteilung.
Microsofts Befahrungsplan findet sich auf der deutschen Webseite für Bing Maps Streetside. Hier sollen ständig aktuelle Zeitpläne und Strecken für die Aufnahmefahrten zu finden sein.
Quelle : www.golem.de
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Für Microsofts Kartendienst Bing Streetside sind seit Montag die Kamera-Autos in Deutschland unterwegs. Die ersten Aufnahmen für den Panoramadienst werden in den Straßen von Nürnberg, Fürth und Erlangen gemacht. Insgesamt sollten 150.000 Streckenkilometer von den Fahrzeugen erfasst werden, sagte Microsoft-Sprecherin Miriam Kapsegger der dpa.
Mit Streetside hat sich Microsoft bewusst Zeit gelassen, bis sich der größte Sturm der Kritik gegen den Rivalen Google und dessen Kartendienst Streetview gelegt hat. Die Panoramabilder bei Streetview hatten eine heftige Debatte um den Datenschutz entfacht. Doch auch Microsofts war prompt ins Visier der Datenschützer geraten, die eine Vorab-Widerspruchsfrist für Bürger verlangen, die ihr Haus nicht im Netz abgebildet sehen wollen.
Microsoft stehe in Gesprächen mit dem zuständigen bayrischen Datenschutzbeauftragten, so Kapsegger. "Wir sind weiter an einer konstruktiven Lösung interessiert." Eine Widerspruchsmöglichkeit räumt Microsoft allen Nutzern generell ein. Diesen Widerspruch schon vor Veröffentlichung zu ermöglichen, sehe der Datenschutzkodex für Geodienste, auf den sich die Industrie mit der Politik geeinigt habe, allerdings nicht vor.
Quelle : www.heise.de
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Der Software-Konzern Microsoft wird Bürgern, die ihr Haus nicht im Panorama-Dienst "Bing Maps Streetside" gezeigt haben wollen, nun doch die Möglichkeit eines Vorabwiderspruchs einräumen. Bisher sollten die Fotos nur nachträglich verpixelt werden.
Man wolle damit der gesellschaftlichen Diskussion um Geodatendienste Rechnung tragen, teilte Microsoft mit. Vor wenigen Wochen hatte Microsoft mit dem Fotografieren von deutschen Städten für seinen Geodatendienst begonnen. Das Unternehmen geriet daraufhin in die Kritik, weil man im Gegensatz zu Google, erst einmal keine Möglichkeit bot, der Veröffentlichung von Fassaden-Fotos vorab zu widersprechen.
Nach neuen Abstimmungsgesprächen mit den Datenschutzaufsichtsbehörden biete man aber nun auf freiwilliger Basis die befristete Möglichkeit zum Vorabwiderspruch, hieß es. Microsoft arbeite daran, einen einfachen und transparenten Prozess für die Vorabwidersprüche aufzusetzen. Der geplante Zeitraum für die Einreichung eines Vorab-Widerspruchs sei von August bis September 2011.
Das Vorgehen ist den Angaben zufolge mit den zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörden abgestimmt. Eine Bearbeitung von Anträgen, die außerhalb des genannten Zeitraums gestellt werden, ist auf dem bisherigen Stand nicht möglich. Details zum Verfahren sollen im Vorfeld noch bekannt gegeben werden.
Quelle : http://winfuture.de
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Wer die eigene Häuserfront nicht in Bing Maps Streetside sehen will, hat im August und September 2011 die Möglichkeit zum Vorabwiderspruch. Wer die Frist verpasst, kann erst nach der Veröffentlichung der Fotos im Herbst 2011 wieder einen Widerspruch einlegen.
Microsoft bietet Privatpersonen zwischen dem 1. August und dem 30. September 2011 eine Vorabwiderspruchsmöglichkeit für die Veröffentlichung von Fotos ihrer Häuser. Geknipst werden die Fotos von kamerabestückten Autos, die durch deutsche Städte und Gemeinden fahren, wie es auch bei Googles Kameraautos für Google Street View der Fall war. Der Vorabeinspruch ist per Onlineformular oder per Brief möglich. Wer über keinen Onlinezugang verfügt, kann sich das Formular auch postalisch zuschicken lassen.
Mit dem rechtzeitig abgeschickten Formular ist es dann möglich, die Veröffentlichung von Fotos der eigenen Hausfassade bereits vor dem Start von Bing Maps Streetside in Deutschland zu verhindern. Vorabwidersprüche, die vor oder nach dem genannten Zeitraum an Microsoft gestellt werden, werden nicht berücksichtigt.
Wer die Frist verpasst, hat laut Microsoft erst nach Veröffentlichung der jeweiligen Häuserfronten wieder die Möglichkeit, der weiteren Veröffentlichung zu widersprechen. Die Kamerautos sind seit Mai 2011 in im Süden Deutschlands unterwegs, eine Liste der Streetside-Fahrttermine (http://www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside-schedule.aspx) steht zur Einsicht zur Verfügung. Die Fotos von Fassaden und Straßenzügen sollen im Herbst 2011 online gehen und neue Webdienste ermöglichen.
Das Onlineformular soll ab dem 1. August 2011 unter www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside.aspx zur Verfügung stehen. Alternativ kann auch ein Formular zum Ausdrucken heruntergeladen und dann ausreichend frankiert an Microsoft Deutschland GmbH, Widerspruch Bing Maps Streetside, Postfach 101033, 80084 München geschickt werden.
Wer keinen Internetzugang hat, kann Microsoft ein Schreiben mit der Bitte um Zusendung des Formulars zum Vorabwiderspruch unter Angabe einer Rücksendeadresse an folgende Anschrift senden: Microsoft Deutschland GmbH, Widerspruch Bing Maps Streetside, Postfach 101033, 80084 München.
Die Vorabwiderspruchsmöglichkeit hat Microsoft nicht freiwillig, sondern erst nach einer Einigung mit der bayerischen Datenschutzaufsicht eingerichtet. Das Unternehmen hält einen Widerspruch nach Veröffentlichung weiterhin für praktikabler. Landesdatenschützer von Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen hatten jedoch damit gedroht, die Veröffentlichung der Bilder generell zu untersagen.
Quelle : www.golem.de
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Die Aufregung um Geodatendienste in Deutschland und verpixelte Häuserfassaden lässt nach. Der Chef des bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht sagte, bei den Widersprüchen zu Bing Maps Streetside herrsche "fast tote Hose".
Laut Microsoft gibt es erst rund 40.000 Widersprüche gegen Bing Streetside von Mietern oder Hausbesitzern, die wollen, dass die Gebäudeaufnahmen unkenntlich gemacht werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Google Street View verzeichnete dagegen 244.287 Widersprüche.
Der zuständige Präsident des bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, sagte dem Spiegel, seine Behörde habe im August einen Ansturm erwartet, tatsächlich habe es nur wenige Anfragen gegeben. Es herrsche "fast tote Hose". Offenbar hätten sich die Gemüter rund um dieses Thema beruhigt, meinte Kranig.
Microsoft erklärte das damit, dass jeder sich bereits bei Google Street View selbst ein Bild davon habe machen können, wie ein solcher Dienst funktioniere. Deshalb hätten die Menschen jetzt eine eigene "sachliche Risiko-Nutzen-Abwägung" vornehmen können.
Die bayerische Datenschutzaufsicht hatte sich mit Microsoft im Juni 2011 bei der Einräumung eines Vorabwiderspruchsrechts geeinigt. Gebäudeaufnahmen können damit schon vor der Veröffentlichung im Internet unkenntlich gemacht werden. Der vom IT-Branchenverband Bitkom erarbeitete Geodatendienstekodex wurde dafür geändert.
Die Landesdatenschützer von Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen hatten sich im April 2011 gegen Microsoft zusammengetan und gedroht, die Veröffentlichung der Bilder generell zu untersagen.
Microsoft erklärte dagegen, dass es im Sinne des Prinzips der Datensparsamkeit sinnvoll sei, einen Widerspruch erst nach der Veröffentlichung zuzulassen. Die Geodatenanbieter seien sonst gezwungen, eine Art Einspruchsregister mit Adresse, Namen und E-Mail-Adresse aufzubauen.
Quelle : www.golem.de
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Der neue Panorama-Dienst von Microsoft stößt vorab auf deutlich weniger Widerspruch als im vergangenen Jahr der Online-Straßenatlas Google Street View. Eine Woche nach dem Ablauf der dafür gesetzten Frist teilte Microsoft am Freitag mit, dass es 80.818 Einsprüche gegen die Darstellung eines Hauses im Dienst Bing Maps StreetSide gegeben habe. Vor einem Jahr hatten nach einer hitzigen Diskussion mehr als 244.000 Haushalte beantragt, dass die Fotos ihrer Häuser aus Google Street View entfernt werden.
"Im Vergleich mit anderen Services ist die Akzeptanz für unseren Dienst groß", erklärte Microsoft-Managerin Dorothee Ritz in einer Mitteilung. Das liege auch an einer "gewachsenen Wertschätzung für Geo-Datendienste". Jetzt würden alle Anträge bearbeitet und in der Bilderdatenbank für Bing Maps StreetSide berücksichtigt. Auch nach Einführung des Dienstes habe jeder Anwender die Möglichkeit zum Widerspruch. Offenbar werde der Nutzwert von Kartendiensten aber von den Verbrauchern geschätzt. "StreetSide kann nicht nur wertvolle touristische Erlebnisse vermitteln, sondern auch Grundlage für die lebensrettende Einsatzplanung von Feuerwehr-, Notarzt- oder THW-Fahrzeugen sein", betonte die Managerin.
Die Kamerafahrten für StreetSide haben im Mai dieses Jahres begonnen und sollen sich voraussichtlich über 18 Monate erstrecken. In diesem Monat sind die Kamerawagen unter anderem in Berlin, Düsseldorf und Würzburg unterwegs. Mit der Möglichkeit des Vorab-Widerspruchs reagierte Microsoft im Streit um Panorama-Kartendienste im Internet auf Forderungen von Datenschützern. Damit solle der gesellschaftlichen Diskussion um die Geodatendienste Rechnung getragen werden, erklärte Microsoft im Juni. In einem von Internet-Anbietern und der Bundesregierung vereinbarten Geodatenkodex war eine Vorabwiderspruchsmöglichkeit nicht vorgesehen.
Quelle : www.heise.de
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M.I.S.T., verpennt da zu Widersprechen. Das ärgert mich ja ein wenig. Aber soll ja weiterhin möglich bleiben:
.......... Diese Vorab-Widerspruchsfrist ist bereits abgelaufen, Sie haben jedoch jederzeit nach der Veröffentlichung des Dienstes wieder Gelegenheit, Ihren Widerspruch einzulegen.
Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von weiteren Widersprüchen ab, da diese nicht bearbeitet/akzeptiert werden können. Nach der Veröffentlichung der Bilder erhalten Sie in der Streetside-Anwendung eine einfache Lösung selbst online die Unkenntlichmachung der Bilder zu beantragen. Parallel wird Ihnen ab diesem Zeitpunkt auch wieder ein Formblatt zum Download zur Verfügung stehen.
Werde ich garantiert machen. Da ihr mich nicht vorher fragt ob ihr es dürft / ich es überhaupt will geht es euch wie gurgel vs. spoke :x
Warum ist Deutschland eigendlich das Land in dem ich gegen alles Widerspruch einreichen muss. Wieso hat es keiner mehr nötig vorher mal zu fragen, wo leb ich hier eigendlich??
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Berechtigte Frage.
In einem Lande, wo Du NICHTS darfst, aber Firmen und der Staat ALLES.
Stelle Dir doch einfach vor, Du als Privatmensch würdest eine recht populäre Webseite betreiben und dort selbst gemachte Photos von Microsoft-Niederlassungen hierzulande oder gar in den USA, oder von Amtsgebäuden in der BRD, systematisch und durchsuchbar einstellen, mit Adressen und Koordinaten, und das würde schließlich sogar der Presse auffallen.
Würde man Dich einfach weitermachen lassen???
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Über die Weihnachtsfeiertage will Microsoft den Panoramadienst Bing Streetside für erste deutsche Großstädte freischalten. Es sei ein Start ohne große Ankündigung geplant, erklärte Severin Löffler von Microsoft Deutschland im Gespräch mit heise online. Den Anfang machen sollen unter anderem München, Nürnberg mit Fürth und Erlangen sowie Augsburg. Dorthin hatte der Softwarekonzern im Frühjahr und Sommer die ersten Kamerawagen in Kooperation mit dem Geodatenspezialisten Navteq geschickt.
(http://www.heise.de/imgs/18/7/5/0/8/8/7/47c49ac8707cc002.png)
Vollendet sind die Fahrten und Aufnahmen mittlerweile auch in Ingolstadt, Regensburg und Würzburg, im Rhein-Main-Gebiet sowie in Berlin. In Nordrhein-Westfalen laufen sie noch. Diese und weitere Gebiete werden Severin zufolge nach und nach folgen. Die Arbeiten an Streetside Deutschland nebst Klärung rechtlicher Fragen waren vor über einem Jahr losgegangen. Seit einigen Wochen werkeln die Techniker in Redmond und Unterschleißheim nun am Testlauf für die bislang erfassten deutschen Gemeinden. Nach dem Aufschalten des Dienstes sollen Nutzer ähnlich wie beim Konkurrenten Google Street View und schon heute bei Streetside USA ein Männchen auf die Stadtpläne bei Bing Maps ziehen und so in die Straßenansichtsperspektive wechseln können.
Im Frühjahr hatte Microsoft noch großen Ärger bei der Vorbereitung des Service. Datenschützer forderten eine Vorab-Einspruchsfrist für Haus- und Wohnungsbesitzer wie vor dem Start von Googles Panorama-Angebot 2010. Microsoft berief sich dagegen auf den Datenschutzkodex für Geodatendienste, den der Branchenverband Bitkom zwischenzeitlcih entworfen entworfen hat. Dieser sieht Einsprüche gegen Aufnahmen eigener Häuserfronten erst im Nachhinein über eine zentrale Stelle vor. Im Juni räumte Microsoft Betroffenen aber doch eine bis September befristete vorherige Widerspruchsmöglichkeit ein. 80.818 Haushalte machten davon Gebrauch, während es bei Google noch 244.237 waren.
Google Street View: Vorerst keine neuen Aufnahmen
Street View erfreut sich derweil wachsender Beliebtheit. Die Nutzung des Basisdienstes Google Maps habe seit Einfügen der Panoramabilder um 25 Prozent zugelegt, sagte eine Google-Sprecherin heise online. Trotzdem gebe es momentan keine Pläne, neues Bildmaterial deutscher Straßen und Städte zu veröffentlichen. Die jüngsten Fahrten eigener Kamerawagen seien im September abgeschlossen worden. Die Aufnahmen würden aber nur genutzt, um die bestehenden Aufnahmen mit Straßennamen und -schildern anzureichern. Künftig hofft Google auf die Anerkennung des Geodatenkodex, da dieser ein "sehr ausgewogenes und komplexes Informations- und Schutzsystem" schaffe.
Quelle : www.heise.de
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Bing wird zur sozialen Suche, denn Microsoft bindet Hinweise und Empfehlungen der eigenen Freunde und von Experten in seine Suche ein. Laut Microsoft ist dies die größte Veränderung an Bing, seit die Suchmaschine 2009 startete.
Mit einem neuen, vereinfachten Interface soll Bing seine Nutzer schneller zu den gewünschten Ergebnissen bringen. Die neue Snapshot-Funktion soll zugleich helfen, Aufgaben abzuschließen, da passende Informationen in einer zusätzlichen Spalte angezeigt werden und Nutzer Bing nicht verlassen müssen, um beispielsweise Preise und Kommentare zu einem Hotel zu sichten. In einer dritten Spalte, der Sidebar, bietet Bing zudem Hinweise und Empfehlungen von Freunden und Experten an.
Entwickelt wurden die neuen Bing-Funktionen auf Basis des Verhaltens von Suchmaschinennutzern. Diese wollen laut Microsofts Untersuchungen Zeit sparen und Dinge schnell erledigen.
Beim Redesign fiel die linke Spalte weg, die letzten Suchanfragen wanderten in den Kopf der Seite und die verwandten Suchen finden sich jetzt in der mittleren Spalte.
(http://scr3.golem.de/screenshots/1205/Bing/thumb620/HotelSearchActivity_Page.jpg)
Bilderstrecke: (http://www.golem.de/news/bing-microsoft-will-google-zeigen-wie-soziale-suche-funktioniert-1205-91728.html) Bing mit neuem User Interface ...
Suche im Kern verbessert
Auch den eigentlichen Suchalgorithmus hat Microsoft nach eigenen Angaben verbessert, so dass Bing künftig relevantere Suchergebnisse oben in den Trefferlisten anzeigt. Laut Microsoft führt heute nur bei jeder vierten Suche die erste Anfrage zu einem guten Ergebnis. "Würde ein Auto nur jedes vierte Mal anspringen, wären die Leute ziemlich sauer", sagte Bing-Chef Derrick Connell, auch in Richtung Google. Microsoft gibt sich selbstbewusst, dies verbessern zu können.
Video: (http://www.golem.de/news/bing-microsoft-will-google-zeigen-wie-soziale-suche-funktioniert-1205-91728.html) Microsoft zeigt neue Bing-Suche - Trailer (1:04)
Microsoft hat nach eigenen Angaben in der neuen Bing-Suche unnütze Links entfernt, so dass mehr relevante Ergebnisse auf den ersten Plätzen landen. Auch die meisten Treffer, die auf soziale Netzwerke führen, werden aus der Hauptsuche herausgefiltert. Diese landen nun in der Sidebar, wobei die Kommentare von Freunden und Experten oben landen, denn solche Kommentare sind für Nutzer in der Regel relevanter als die Fremder.
Dabei greift Microsoft auf die Freundeslisten in Facebook zu und wertet die Daten aus. Bing-Nutzer können hier auch Fragen an ihre Freunde eingeben, auf die diese per Facebook antworten können.
Die neue Version von Bing startet in den kommenden Wochen und soll spätestens Anfang Juni 2012 in den USA zur Verfügung stehen. Wer die Neuerungen testen will, kann sich unter bing.com/new registrieren und wird dann informiert, wenn das neue Bing zur Verfügung steht.
Quelle: www.golem.de
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Still und leise startete Ende letzten Jahres das Microsoft-Pendant zu Googles Street View namens BING Streetside. Zu dem Thema hatte ich ja schon einige Beiträge hier im Blog. Florian hat mir eben eine E-Mail geschickt um mit mitzuteilen, dass BING Streetside in Deutschland nicht mehr funktioniert. Und das ist richtig: BING Streetside funktioniert in Deutschland nicht mehr – eben selber ausprobiert.
(http://img194.imageshack.us/img194/3493/bing590x368.jpg)
Keine Auswahl in den Maps, sich die Straßenansicht anzusehen oder sonstiges. Das Kuriose: andere Länder funktionieren, nur für Deutschland ist kein Zugriff mehr auf die Straßenansicht möglich. Ich konnte bislang im Netz kein Statement von Microsoft oder dem BING-Team finden, hake aber mal nach.
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Die Bing-Maps-Funktion Streetside wurde in Deutschland wegen Kundenbeschwerden deaktiviert. Obwohl es nur um wenige Beschwerdesteller geht, will Microsoft die Fälle genau prüfen und Lösungen erarbeiten.
Microsoft hat Bing Streetside in Deutschland aus Datenschutzgründen deaktiviert. Wie das Unternehmen erklärte, gab es Beschwerden von einigen Menschen, die die Verpixelung in Auftrag geben wollten und mit dem dafür von Microsoft eingerichteten Widerspruchsvorgang unzufrieden sind.
"Da wir die Privatsphäre und den Schutz der Daten unserer Kunden sehr ernst nehmen, haben wir uns entschieden, den Streetside-Beta-Service in Deutschland abzuschalten, während wir diese Einzelfälle untersuchen und an einer Lösung arbeiten", heißt es dazu in dem offiziellen Statement von Microsoft aus den USA.
Microsofts Streetside startete 2011 in Deutschland mit Kamerautos von Navteq und erweitert Bing Maps um eine Google-Streetview-ähnliche Ansicht auf Häuserfronten. Sowohl vor den vorangekündigten Fahrten der Kameraautos als auch nach der Veröffentlichung von Fotos von Häusern können Bürger Widerspruch einlegen und auf eine Verpixelung drängen. Datenschutzbedenken sollten damit ausgeräumt werden - letztlich gab es aber verhältnismäßig wenige Widersprüche.
Quelle : www.golem.de
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Microsofts erweitert seinen Kartendienst Bing Maps um 215 TByte an Bilder aus der Vogelperspektive. Der Großteil des Bildmaterials zeigt die USA, aber auch Bereiche von Europa, Australien, Neuseeland und Tokio.
Die Fotos wurden aus niedrig fliegenden Flugzeugen in einem Winkel von 45 Grad geschossen, wodurch die Höhenunterschiede von Gebäuden und der Landschaft besser zu erkennen sind. Außerdem zeigen die Aufnahmen auch mehr Details als Satellitenbilder.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-bohrt-Bing-Maps-weiter-auf-1647208.html)
Quelle : www.heise.de
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Der Software-Konzern Microsoft versucht einen Verstoß Googles gegen das Datenschutzrecht zu nutzen, um Werbung für seine eigene Suchmaschine Bing zu machen. Im Visier hat das Unternehmen dabei gezielt Nutzer von Apples Browser Safari, die von dem Problem betroffen waren.
Google-Entwickler hatten vor einiger Zeit einen Weg gefunden, bestimmte Privatsphären-Einstellungen in Safari zu umgehen. Sie nutzten dies, um auch Nutzern, die die Annahme von Cookies verweigerten, solche unterzuschieben. Dadurch konnte das Nutzungsverhalten dieser Anwender weiterhin nachvollzogen werden.
(http://scr.wfcdn.de/7939/Bing-Datenschutzkampagne-gegen-Google-1348217858-0-11.jpg)
Bing-Kampagnenseite
Als dies bekannt wurde, schaltete sich die US-Telekommunikationsbehörde ein, die in den USA für Datenschutzfragen im Internet zuständig ist. Google konnte das Verfahren letztlich außergerichtlich beilegen, indem eine Ausgleichszahlung in Rekordhöhe von 22,5 Millionen Dollar gezahlt wurde.
Microsoft lässt sich die Gelegenheit nun allerdings nicht entgehen und versucht dafür zu sorgen, dass der Regelverstoß des Konkurrenten von den Usern nicht zu schnell vergessen wird. Auf einer speziell eingerichteten Seite wird noch einmal erklärt, dass Google sein Versprechen, die Datenschutzrichtlinien einzuhalten, gebrochen habe.
Es wird versucht, dem Anwender das Motto "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht" schmackhaft zu machen. Um die eigenen Aussagen zu belegen, werden auch externe Quellen angeboten und der Anwender weiterhin aufgefordert, nach weiteren Informationen zu suchen - allerdings mit der "richtigen" Suchmaschine.
"Hör auf, mit Google zu suchen und versuche es mit Bing. Mache Bing zu deiner Startseite und beginne jede Suche mit Bing - am besten gleich", wird der Besucher aufgefordert. Damit wird seitens Microsoft quasi das Versprechen abgegeben, sich stets strikt an die Datenschutzvorgaben zu halten. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, kann dem Konzern eine solche Kampagne natürlich umso schmerzhafter auf die Füße fallen.
Quelle: www.winfuture.de