DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>
Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: spoke1 am 12 Februar, 2009, 14:03
-
Mainz - Bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz häufen sich Beschwerden über den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland.
Die Firma biete Kunden zunächst telefonisch ein neues Serviceangebot an und schicke ihnen anschließend unaufgefordert Auftragsbestätigungen über die Erweiterung ihres Kabelanschlussvertrags zu, teilte die Verbraucherzentrale am Donnerstag in Mainz mit. Angerufen würden in der Regel Haushalte mit einem Mehrnutzervertrag. In einigen Fällen erhielten Kunden Auftragsbestätigungen ohne vorherigen Anruf.
Die Verbraucherschützer betonten, auf den ersten Blick scheine die Vertragserweiterung zwar nicht mit Kosten verbunden zu sein. Doch beinhalteten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) viele Klauseln, die Kosten nach sich ziehen könnten. So werde den Kunden in der Auftragsbestätigung "ein stets ordnungsgemäßer und betriebssicherer Zustand Ihres Hausverteilernetzes" zugesichert.
In den AGB jedoch finde sich der Nachsatz, dass "Verbesserungen, technische Nachrüstungen und notwendige sicherheitstechnische Änderungen nur nach Beauftragung und Kostenübernahme durch den Kunden" durchgeführt würden. Zudem werde dem Kabelnetzbetreiber durch diesen Vertrag "ein sehr weitgehendes Zutrittsrecht zu Häusern und Wohnungen" gewährt.
Die Mindestvertragslaufzeit betrage fünf Jahre. Die Verbraucherzentrale kritisierte den Kabelnetzbetreiber für die aus ihrer Sicht "unlautere und aggressive Art der Kundenkommunikation". Betroffenen rät sie, die zugesandten Unterlagen genau zu prüfen und sich zu wehren. Ein Musterbrief der Zentrale ist im Internet unter vz-rlp.de zu finden. (ddp)
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/
-
Fünf Jahre Mindestlaufzeit?
Stehen die so nah am Abgrund, dass sie solchen Nepp nötig haben?
Vollkommen inakzeptabel jedenfalls, in Zeiten, wo jeder jederzeit arbeitslos werden und dann schnell auch zu einem Ortswechsel gezwungen sein kann.
Rentner bleiben am Ort, kündigen auch kaum jemals. Aber Berufstätige können sich solche langen Laufzeiten schlicht nicht leisten, weil sie sonst vom Hungerlohn noch jahrelang für Dienste zahlen müssen, die sie am neuen Ort häufig gar nicht mehr in Anspruch nehmen können.
Fazit:
KD? Never ever :P
Jürgen