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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => Thema gestartet von: SiLæncer am 19 Juni, 2007, 12:29
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Seit knapp zwei Jahren stellt Microsoft eine Software bereit, mit der sich Windows XP in einen so genannten Kioskmodus versetzen lässt. Damit lassen sich die Rechte eines Anwenders, der ein Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten nutzt, noch weiter einschränken. Er darf etwa nur noch ausgewählte Programme starten, nicht mehr surfen oder den PC nur noch eine bestimmte Zeit lang nutzen. Bislang firmierte die Software unter dem Namen "Shared Computer Toolkit", wurde jetzt von Microsoft jedoch umbenannt in "SteadyState".
Die Oberfläche der neuen Version kommt deutlich aufgeräumter und erstmals durchgehend in Windows-Optik daher, während der Funktionsumfang auf den ersten Blick kaum erweitert wurde. Weiterhin reichen die Möglichkeiten von den genannten Einschränkungen der Nutzerkonten bis hin zum Verwerfen jeglicher Änderungen an der Festplatte beim nächsten Neustart des Systems.
Der Einsatz von SteadyState ist wie beim Vorgänger nur unter Windows XP vorgesehen, unter Vista lässt sich die Software gar nicht erst installieren. Sie steht in mehreren Sprachen (unter anderem in englisch) zum Download bereit, nicht jedoch auf Deutsch. Gleiches gilt für das separat als PDF- (530 KByte) oder XPS-Datei (4,3 MByte) herunterladbare Handbuch. Sowohl der Download als auch die Installation von SteadyState erfordern eine WGA-Prüfung.
Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/91348
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Ein Artikel (http://support.microsoft.com/kb/2390706/en-us) in Microsofts Knowledge-Base verkündet das Ende von SteadyState: Der nachinstallierbare Kioskmodus für Windows XP und Vista steht nur noch bis zum 31. Dezember 2010 zum kostenlosen Download bereit, am 30. Juni 2011 stellt Microsoft den Support dann weitgehend ein. Einen Grund dafür hat Microsoft bislang nicht genannt.
SteadyState wurde ursprünglich unter dem Namen "Shared Computer Toolkit" veröffentlicht. Mit dem Programm lassen sich die Rechte eines Anwenders, der ein Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten einsetzt, noch weiter einschränken. Er darf etwa nur noch ausgewählte Programme starten, nicht mehr surfen oder den PC nur noch eine bestimmte Zeit lang nutzen. Auf Wunsch lassen sich zudem alle Änderungen, die er am System vorgenommen hat, später verwerfen.
Quelle : www.heise.de