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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: SiLæncer am 19 April, 2007, 10:39
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Premiere verbreitet sein komplettes Programmangebot ab 1. September 2007 auch über entavio, die neue digitale Satellitenplattform von SES Astra. Premiere erwartet von Entavio nach eigenen Angaben einen "weiteren Impuls für die Digitalisierung des Fernsehens in Deutschland, eine dynamische Entwicklung im Bereich der adressierbaren Digital-Receiver und zusätzliche technische Reichweite für den unkomplizierten Empfang von Premiere-Programmen". Alle Entavio-tauglichen Receiver werden in der Lage sein, Premiere-Programme zu empfangen und zu entschlüsseln. Künftige Entavio-Kunden, die neben dem Entavio-Receiver auch eine Entavio-Smartcard besitzen, können sich das komplette Angebot von Premiere mit einem einfachen Telefonanruf freischalten lassen.
Laut Georg Kofler, Vorstandsvorsitzender der Premiere AG, werden die Programme des Pay-TV-Senders gerade in der Anfangsphase von Entavio "eines der Zugpferde sein". Umgekehrt erwarte Premiere, dass die Promotion der Entavio-Plattform durch SES Astra und andere TV-Anbieter auch die Reichweite von Premiere erhöht. "Die Zukunft gehört modernen, adressierbaren Receivern mit Smartcard", erklärte Koffler.
Für heutige Premiere-Abonnenten soll sich durch die Vereinbarung mit SES Astra nichts ändern. Besitzer von Digital-Receivern mit der Bezeichnung "Geeignet für Premiere" könnten sicher sein, alle über Entavio verbreiteten Programme empfangen zu können. Zu diesem Zweck hat Premiere nach eigenen Angaben "den Zugang anderer Programmanbieter via Entavio auf Premiere-geeigneten Receiver weiter vereinfacht". Kofler: "Für alle Verbraucher ist das ein klares Signal: Digital-Receiver mit dem Siegel 'Geeignet für Premiere' oder 'Geeignet für entavio' sind die richtige Wahl, wenn man sich für eine zukunftssichere Empfangslösung interessiert. Bei diesen Receiver-Typen ist garantiert, das umfangreiche TV-Angebot via Satellit – Free-TV, Premiere und andere Pay-TV-Angebote – auch künftig ohne Einschränkung genießen zu können."
Quelle : www.heise.de
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Das klingt für mich irgendwie nach einer Ansage, wie lange sich an der bekannten Verschlüsselungs-Situation von PW nichts wesentliches mehr ändern dürfte.
Zudem glaube ich herauszulesen, dass Entavio prinzipiell mit der aktuellen PW-zertifizierten Hardware kompatibel sein müsste (bis auf die derzeit verwendeten Karten). Das lässt reichlich Raum zu weiteren Vermutungen...
Somit verspricht's zumindest in technischer Hinsicht spannend zu werden.
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Entavio handelt es sich dabei nur um einen Receiver ????
Gibt es mit den neuen Premiere Star auch ein neues Verschlüsslungssystem???
weiss das jemand werde da nämlich nich ganz schlau raus aus den ganzen meldungen in der letzten Zeit
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Entavio handelt es sich dabei nur um einen Receiver ?
http://www.dvbcube.org/index.php?topic=11834.msg84470#msg84470
und die vielen Beiträge davor...
ungefähr hier gehts los : http://www.dvbcube.org/index.php?topic=11834.msg47276#msg47276
Viel Spass beim lesen :)
Gibt es mit den neuen Premiere Star auch ein neues Verschlüsslungssystem???
So wie es aussieht ...nein...siehe auch hier : http://www.dvbcube.org/index.php?topic=21658.0 und hier : http://www.dvbcube.org/index.php?topic=19288.0
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Danke für die schnelle Antwort
das heisst aber auch nicht das man unbedingt so einen receiver von Entavio braucht um die ganzen neuen Kanäle zu empfangen oder ?
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Mit Entavio-geeigneten Digitalreceivern soll es möglich werden, verschiedene Pay-Angebote über eine Plattform abzurufen und damit Zugriff auf alle Bezahlinhalte der TV-Sender sowie alle frei empfangbaren Programme mit nur einem Receiver zu bekommen. Zusätzlich soll es für den Zuschauer möglich sein, über Blucom auf das TV-Programm interaktiv Einfluss zu nehmen, wie es derzeit von HSE24, Deluxe Music, 123TV, Astro TV sowie Programmen der großen deutschen Senderketten ProSiebenSat.1 und RTL beworben wird.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
Das ist wohl eindeutig ...
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Danke noch mal
so langsam kommt licht ins dunkle ist sehr viel Input in der letzten zeit gewesen.
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Entavio ist reine Geldmache, angefangen beim "Content" und den Receivern......
Schau Dir mal auf drdish-tv.com den stream an!!!
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Für die neue Digital-TV-Plattform Entavio soll es demnächst CI-Module geben, die jeden herkömmlichen Digitalreceiver fit für das Angebot machen.
In einem Interview erklärte Wilfried Urner, Geschäftsführer von Entavio und APS Astra Platform Services, dass derzeit ein entsprechendes Modul entwickelt wird.
"Ja, es wird ein CI-Modul geben. Entavio arbeitet gerade unter Hochdruck daran, ein CI-Modul für alle im Markt befindlichen Geräte mit CI-Schnittstelle zu entwickeln," so Urner. Darüber hinaus werde außerdem ein Modul der zweiten Generation entwickelt, das im Zusammenspiel mit kompatiblen Geräten wichtige vom heutigen CI-Standard noch nicht implementierte Funktionen wie z.B. den Kopierschutz unterstützt.
Nach DF-Informationen soll das Entavio-CI bereits im ersten Quartal 2008 ausgeliefert werden. Dann kann das Programmangebot nicht mehr nur mit Premiere- oder Entavio-zertifizieren Set-Top-Boxen empfangen werden, sondern quasi mit allen Digitalreceivern, die über eine CI-Schnittstelle verfügen. Ob alle Angebote wie zum Beispiel das kopiergeschützte Premiere Direkt abgebildet werden dürfen, ist bisher nicht bekannt.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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*hüst*
LOL
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Kleine und mittelständische Netzbetreiber sollen in Zukunft ihren Kunden auch im Kabelnetz die Programme der Verschlüsselungsplattform "Entavio" von SES Astra anbieten können.
Dazu wurde eine Vereinbarung zwischen der Vermarktungsorganisation Kabel Dienstleistungs GmbH (KDL) und dem Satellitenbetreiber geschlossen, teilten die Unternehmen am Dienstag mit, ohne finanzielle Details zu nennen. Die KDL kooperiert mit den Mitgliedern des Fachverbandes Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK), der nach eigenen Angaben rund zwölf Millionen angeschlossene Haushalte repräsentiert.
Bis zum dritten Quartal im kommenden Jahr wollen die neuen Partner ein gemeinsames Angebot für alle unabhängigen Kabelnetze mit eigener Kopfstelle entwickeln. Damit sollen die Betreiber in Zukunft eigene Pay-TV-Angebote für ihre Kundschaft schnüren können. Mit dem Vorstoß positioniert sich SES Astra im bisher von Eutelsat über den "Kabelkiosk" dominierten Marktsegment. Wie im Satellitenmarkt sollen Receiver-Hersteller auch im Kabelbereich "Entavio"-geeignete Settop-Boxen produzieren und vermarkten. Die Netzbetreiber planen, die Geräte dann zusammen mit Kabelanschlüssen und kostenpflichtigen Abo-Paketen mit anzubieten.
Während des in Leipzig stattfindenden 10. Kabelkongresses des FRK legte Verbandschef Heinz Peter Labonte den Mitgliedern die Zusammenarbeit ans Herz: "Für unabhängige Kabelnetzbetreiber bedeutet eine Kooperation mit Entavio, dass sie wettbewerbsfähig bleiben". Entavio-Chef Wilfried Urner wertete das gemeinsame Vorgehen als einen Beleg dafür, dass man als "neutrale Plattform das richtige Konzept auch für den Kabelmarkt biete".
Der Satellitenanbieter verpackt bestehende und künftige digitale verschlüsselte TV-Angebote mit dem Kunstnamen "Entavio" und koppelt diese mit der Handy-Rückschnittstelle "Blucom". Die Astra-Tochter, die die unter dem Schlagwort "Dolphin" bekannt gewordene Verschlüsselungsplattform vermarkten soll, nennt sich ebenfalls Entavio und hat ihren Sitz in Unterföhring bei München. Für die Nutzung des Angebots ist eine spezielle Smartcard und damit eine Adressierung des Zuschauers erforderlich.
Zum Empfang der Kanäle über Entavio muss ein neuer Receiver mit CI-Schnittstelle oder mit einem integrierten Entschlüsselungssystem angeschafft werden. Hersteller müssen spezielle technische Spezifikationen einhalten, die unter anderem den beteiligten Sendern über ein DRM-System weitreichende Mitspracherechte bei der Verwertung der Ausstrahlungen einräumen, z.B. bei TV-Aufzeichnungen. Unter anderem stehen dann auch freie USB-Schnittstellen zur Disposition. Das Bundeskartellamt hatte eine Mitwirkung des Privatsenderkonzerns ProSiebenSat.1 an "Entavio" über Satellit abgemahnt.
Quelle : SAT+KABEL
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Die heftig umstrittene Sat-Plattform Dolphin/Entavio sorgt in der Branche für neuerliches Kopfschütteln. Die Tochter des Satellitenbetreibers Astra hat für Januar 2008 ein Common Interface-Modul angekündigt, mit dem nach einer ersten Mitteilung der Empfang der verschlüsselten Sender der Plattform möglich sein soll. Später ruderte das Unternehmen zurück. Nun ist klar: Attraktive Pakete wie Premiere HD, Premiere Direkt oder Premiere Blockbuster werden sich mit dem Modul nicht entschlüsseln lassen.
Verbraucher und Branchenkenner können sich darüber nur wundern. Sie fühlen sich durch die Darstellung in die Irre geführt und fragen nach dem Sinn eines solchen Moduls. Welchen Anreiz sollte ein Käufer haben, ein CI-Modul zu erwerben, das nur einen Teil des angepriesenen Angebots decodieren kann? Welche Gründe gibt es für diese nicht unerheblichen Einschränkungen?
Auf mehrmalige Anfrage von Digitalmagazin sieht sich Dolphin/Entavio nicht in der Lage, zu diesen Fragen Stellung zu nehmen. Durch die personell knappe Besetzung seien dafür keine Kapazitäten für eine interne Abstimmung verfügbar, heißt es lediglich bei dem Unternehmen.
Das neuerliche PR-Desaster (ein so wichtiges Unternehmen ist über Tage knapp besetzt?) reiht sich ein in eine Entwicklung, bei der kritischen Beobachtern durchaus der Titel einer früheren Fernsehsendung einfallen könnte: "Pleiten, Pech und Pannen". Während Dolphin/Entavio mit Sportdigital TV und dem aufgrund äußerst bedenklicher EPG-Daten in die Kritik geratenen Angebot "Alpenglühen TVX" lediglich zwei Sender als Verkaufsargument hat (die zusätzlich angebotenen Premiere-Pakete kann der Zuschauer beim Münchner Pay-TV-Anbieter auch direkt beziehen, er spart dabei monatlich 1,99 Euro), verkünden andere Pay-TV-Anbieter neue Abschlüsse. Arena Sat etwa hat erst zu Monatsbeginn das Angebot um fünf Kanäle auf 20 Sender aufgestockt, seit dem 1. Dezember sehen die Abonnenten nun auch Sat 1 Comedy, Kabel Eins Classics, Lettra, Animax und den Biography Channel.
Neben solcherlei Rückschlägen muss sich Dolphin/Entavio zudem mit einem grundsätzlichen Problem auseinandersetzen. Noch immer sind SES Astra und APS Astra im Visier des Kartellamts. Gegenstand der Untersuchungen: D ie Entavio-Plattform steht in Verdacht, durch das Aufstellen und die Durchsetzung restriktiver Spezifikationen für Set-Top-Boxen seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. (AZ B7-18/06-2). Es ist zu erwarten, dass die Behörde dabei äußerst kritisch vorgeht. Immerhin gilt in Bonn eine wichtige Maxime. "Vom Wettbewerb profitiert insbesondere der Verbraucher", ist eine der Kernaussagen von Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer.
Quelle : www.infosat.de
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Jetzt mal den Sack schnell zugezogen und mit dem Knüppel drauf. :D
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München - Auf der Satellitenplattform Entavio sind nur noch zwei Sender aufgeschaltet.
Nachdem das Paket "Premiere Star" nicht mehr existiert, sind auf der Satellitenplattform Entavio des Satellitenbetreibers SES Astra nur noch die beiden Sender Sportdigital TV und Alpenglühen zu sehen.Mit Entavio hat SES Astra versucht, eine eigene Pay-TV-Plattform aufzubauen. Im Herbst startet SES Astra die neue Plattform "HD+". Die ersten Programme, die im Angebot von "HD+" enthalten sein werden, sind die Privatsender RTL und Vox.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)