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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => Thema gestartet von: Mac Fly am 22 November, 2006, 19:05

Titel: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 22 November, 2006, 19:05
Hi.
Hab hier ein Notebook stehen, was beim hochfahren immer nen 1/10 Sek Bluescreen zeigt und dann neu startet. Hab auf meinem eigenen PC keine Eigenen Dateien in dem Sinne, daher weiß ich nicht über die Zugriffsrechte bescheid.
Die Frage nun: Wie komm ich an die Eigenen Dateien ran um ein Backup zu machen?
Hab die neue Ubuntu CD reingeschmissen, geht wunderbar, aber ich kenn mich nich so aus mit Linux und find die Win Ordner nicht (geht glaub ich auch nicht oder?).
Windows wollt ich erstmal nicht neu installieren, da der ja immer nen neuen Benutzer anlegt und ich fürchte, dann nicht mehr an die alten Dateien ranzukommen.

Variante 1: Externes 2,5" Gehäuse und runterziehn. Komm ich dann an die ED ran?
Variante 2: Win vom USB Stick? Ziemlich umständlich, das erst zu bauen.
Variante 3: Externe Platte mit Windows anschließen, davon booten und auf die Interne zugreifen?

Was hab ich sonst für Möglichkeiten? Was schlagt ihr vor?
Danke.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: SiLæncer am 22 November, 2006, 19:12
Und wenn du Windows im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung startest? Da kannst du dann darauf zugreifen und mit copy die Dateien ziehen...auf ne andere Partition z.B.

Oder z.B. mit ner Windows PE CD ...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 22 November, 2006, 19:18
Geht nix. Im F8 Bildschirm hab ich schon alle Möglichkeiten weg, geht nie, immer das Gleiche mit dem Bluescreen. Windows kann man definitiv nicht starten.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: spoke1 am 22 November, 2006, 19:19
In Linux sucht Du im root nach Ordnern wie "mnt" oder "media". Darin befinden sich die gemounteten Laufwerke. Meist win_c, Win _d bzw hdd3 und hdd5 je nach Partitionierung des Geräts. Windows mit seinen Ordnern wirst Du in der ersten Partition finden, sieht für XP in etwa so aus

/mnt/win_c/Dokumente und Einstellungen/spoke1
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 22 November, 2006, 19:25
Ob Ubuntu Windoze Partionen dazu mountet weiss ich nicht so genau . (Noch nie benutzt ...)
Kanotix und Knoppix machen das auf jeden Fall. Unter Kanotix gibt es dann z. B. das Brennerprogi K3b.
Hier können dann die Daten auf DVD , Cd gesichert werden. Hat mir schon oft geholfen.  ;) :)
Ps: Oder auf eine externe Platte (Fat 32) oder über das Netz.
Die Windoze Partion heisst bei mir : media:/hdc1 (Unter Kanotix)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 22 November, 2006, 19:47
Das klingt schon mal gut. Werd mal rumprobieren.


Edit: Ubuntu mountet das wohl nicht. Dann weiß ich ja was ich jetzt runterzuladen habe :)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: mtron am 22 November, 2006, 22:52
klar mountet das ubuntu...

System - Administration -disks

windows ist meist auf der ersten partition der ersten festplatte (/dev/hda). Klick auf den zweiten tab, wähle die partition aus und klicke auf aktivieren. die partition wird automatisch gemountet und am desktop als icon dargestellt. ansonsten findest du es im nautilus (dem default ubuntu datei manager) unter /media.

Brennen kannst du auch mit nautilus.

mehr auf http://www.ubuntuusers.de/
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 23 November, 2006, 03:47
Knoppix mountet alles mögliche bei'm Boot automatisch.
Ich baue vorher einfach noch 'nen USB-Stick an. Nur dessen Mount ändere ich dann auf beschreibbar, über das Kontext-Menues des dazu gehörigen (bei'm Boot automatisch erstellten) Desktop-Icons.
Meine alte Knopppix3.4 mag NTFS noch nicht schreiben, insofern muss der Stick (oder meine DigiCam, oder der MP3-Player meiner Freundin...) dafür auf FAT sein.
USB-Speicher finden sich als SCSI-Laufwerk bezeichnet.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 23 November, 2006, 19:35
Kanotix mountet ebenfalls Usbsticks u.s.w. automatisch dazu.
In Anlehnung an Douglas Adams: Mann sollte immer eine Kanotixcd dabei haben ;D
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Yessir am 24 November, 2006, 09:31
@MCFly:
Kannst Du die Plate nicht ausbauen und per USB->IDE Adapter an einen 'normalen' Rechner anschließen? Dann hast Du vollen Zugriff auf sämtliche Dateien.

Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 24 November, 2006, 17:41
Wenn ich 15€ für ein 2,5" Gehäuse ausgebe (oder wieviel auch immer), kann ich das sicher, aber da es nicht mein Notebook ist und nur gesagt hab, dass ich dir Daten rette, will ich dafür nicht unbedingt Geld ausgeben, solange es kostenlos geht.
Also bei Knoppix funktioniert es wunderbar, bei ubuntu guck ich nochmal.

Danke jedenfalls. Ich wusste, ihr könnt mir helfen. :D
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: lucky am 24 November, 2006, 18:19
Danke jedenfalls. Ich wusste, ihr könnt mir helfen. :D

Die Helfer hier im Thread lesen sich ja auch alle wie ein Who is Who.
Wenn diese Beteiligten ihr Wissen zusammen werfen würden um gemeinsam ein Projekt oder gar
eine Firma zu machen, um Geld zu verdienen - dann würden Sie geholfen...

Natürlich gibt es da auch viele Hindernisse, war nur so eine Idee, die durch die vorhandenen Kompetenzen hier im Team so manches möglich erscheinen lassen.

Man beachte bitte den Konjunktiv Kategorischen Imperativ (geä. Danke Jürgen) in den Formulierungen  8)

lucky
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 25 November, 2006, 00:14
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ ;)
...oder kurz:
"to help is to be"
Kann man sich nix von kaufen, aber es tut irgendwie gut.

Nebenbei, einen einfachen 2,5"-IDE-Adapter habe ich hier schon lange, zudem eine (offene) externe 3.5"-USB-Box.
So kann ich durch P&P auch ohne Reboot und Laufwerksbuchstaben.Kuddelmuddel andere Platten ein- und ausbinden.
Und so habe ich durchaus schon Mehreren wichtige Daten gerettet.
Diejenigen machen aber seitdem natürlich regelmässige Backups. 
Schliesslich nützt das obige Verfahren garnichts, wenn statt des Notebooks oder Windoof bzw. wichtiger Sektoren einiger Systemdateien 'mal die Platte ganz hin ist.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 25 November, 2006, 07:47
Regelmässige Backups sind das A und O. Eine Investition in eine Backupsoftware und z. B. eine externe Festplatte lohnt sich auf jeden Fall. Spart jede Menge Zeit und Ärger. Knoppix,Kanotix  u.s.w. kosten eh nur den Download. 8)
Neulich hab ich eine Samsung - Platte (500 Gb) für ca. 160 Euronen entdeckt.  :) Das sollte für uns Privatanwenderinnen reichen. In Profibreich werden eher Bandlaufwerke eingesetzt (Dat -  Streamer)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 25 November, 2006, 11:06
Ein Backup von 400gb bei mir würde doch schon ne ganze Weile dauern...
Ich hab einfach Windows auf einer und die Daten auf ner anderen Platte, wenn die dann kaputt geht, kann man eh nix machen, aber deshalb halte ich mir nicht alle Dateien doppelt, nur Fotos brenn ich auf DVD.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 25 November, 2006, 11:13
Ein Backup von 400gb bei mir würde doch schon ne ganze Weile dauern...
Ich hab einfach Windows auf einer und die Daten auf ner anderen Platte, wenn die dann kaputt geht, kann man eh nix machen, aber deshalb halte ich mir nicht alle Dateien doppelt, nur Fotos brenn ich auf DVD.

Es gibt ja verschiende Backupstrategien. Ich habe z B. meinen Videopc einmal komplett gesichert.
Danach werden einmal in der Woche nur noch die Unterschiede zum Komplettbackup gesichert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Backup
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 26 November, 2006, 12:34
Morgen, da bin ich nochmal.
Jetzt hab ich hier Knoppix laufen und ne NTFS Platte per usb drangesteckt.
Wenn ich jetzt kopieren will, sagt er dauernd "could not make folder...." oder "could not change permissions for..." oder hört einfach so auf. Danach hab ich ein paar Ordner, teilweise auch einzelne Dateien auf der usb Platte, aber eben nicht mal 1% von dem, was ich wollte.
Das liegt am NTFS oder? Hab auch schonmal in Foren ein bisschen geguckt, aber da versteh ich nur Bahnhof.
Angenommen ich mach die Platte jetzt irgendwie Linux-konform. Dann komm ich doch wieder bei Windows nicht ran oder was?
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 26 November, 2006, 14:00
Grundsätzlich gilt : Unter Linux nicht auf NTFS - Laufwerke schreiben. Da M$ das Format geheim hält und die Kerneltreiber hierfür sind soweit ich weiss , durch Reverse Engineering entstanden. Da kann leicht etwas schief gehen. Das Backupmedium sollte mit Fat 32 formatiert sein. :)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: SiLæncer am 26 November, 2006, 14:33
Evtl. gehts auch anders :

USB-Legacy-Support im BIOS aktivieren ...

Dann mit DOS booten und NTFS2DOS (http://www.pelttech.com/tools/ntfs20r.zip) starten....dann müsstest du eigentlich an die Daten rankommen und sie woanders hin kopieren können ...Ziellaufwerk dann Fat 32...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 26 November, 2006, 14:53
Einfach über eine windows livecd das ganze abwickeln.(wurde auch weiter oben im thread schon erwähnt)

einfach mal im www nach BartPE suchen, bzw. gibds auch auf torrent-sites fertige images wo eine ganze palette an zusätzlichen programmen ala virenscanner, diskutilities, usw... dabei sind. (leider ist mir der name im moment entfallen)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: SiLæncer am 26 November, 2006, 14:56
Ja genau...hatte ich gleich zu Anfang drauf hingewiesen
Zitat
Oder z.B. mit ner Windows PE CD ...

Sehr praktisch sowas ;)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 26 November, 2006, 15:05
@theos : Fertige Bart Pe Images ?  Ich halte das rechtlich für bedenklich  ???
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 26 November, 2006, 15:32
@theos : Fertige Bart Pe Images ?  Ich halte das rechtlich für bedenklich  ???
im grunde ja.

aber wer benötigt das, wenn er kein windows besitzt? ;)

achja http://www.nu2.nu/pebuilder/ wär der link zum selbermachen.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 26 November, 2006, 15:38
@theos : Fertige Bart Pe Images ?  Ich halte das rechtlich für bedenklich  ???
im grunde ja.

aber wer benötigt das, wenn er kein windows besitzt? ;)

achja http://www.nu2.nu/pebuilder/ wär der link zum selbermachen.

Schon richtig. Aber in den Torrent - Imagedateien könnten auch ungebetene Gäste lauern ...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 26 November, 2006, 15:52
Schon richtig. Aber in den Torrent - Imagedateien könnten auch ungebetene Gäste lauern ...
Durchaus, aber dank bittorrent hat man, sofern das torrent aus einer verlässlichen quelle stammt, die garantie, dass das, was man runterlädt, korrekt ist.

verlässliche quelle könnte man hier als prominenter uploader auf einschlägigen seiten definieren.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Mac Fly am 26 November, 2006, 16:01
...das mit dem FAT32 hatte ich mir schon gedacht, aber meine 60GB Platte konnte ich nicht mit FAT formatieren, daher hab ich den Gedanken wieder verworfen. Jedenfalls hab ich noch ne alte 6,5gb Platte gefunden, sie mit FAT32 formatiert und kopiere jetzt in dieser Größe hin und her. Ein bisschen umständlich, aber es klappt :D

Vielen Dank nochmal.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 26 November, 2006, 16:06
...das mit dem FAT32 hatte ich mir schon gedacht, aber meine 60GB Platte konnte ich nicht mit FAT formatieren, daher hab ich den Gedanken wieder verworfen. Jedenfalls hab ich noch ne alte 6,5gb Platte gefunden, sie mit FAT32 formatiert und kopiere jetzt in dieser Größe hin und her. Ein bisschen umständlich, aber es klappt :D

Vielen Dank nochmal.

Kein Problem... :)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 26 November, 2006, 16:07
Schon richtig. Aber in den Torrent - Imagedateien könnten auch ungebetene Gäste lauern ...
Durchaus, aber dank bittorrent hat man, sofern das torrent aus einer verlässlichen quelle stammt, die garantie, dass das, was man runterlädt, korrekt ist.

verlässliche quelle könnte man hier als prominenter uploader auf einschlägigen seiten definieren.

Gute Idee ....
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 26 November, 2006, 20:37
...das mit dem FAT32 hatte ich mir schon gedacht, aber meine 60GB Platte konnte ich nicht mit FAT formatieren...
Ja, vielleicht unter modernen Windoof nicht...
Die sind bei'm Partitionieren von M$ bewusst unnötig beschränkt worden.

Unter Win98SE kein Problem, unter Linux ebensowenig.
FAT32-Partitionen dürfen grundsätzlich bis zu 128 GB gross sein.
Selbst mit FDISK unter DOS geht's, wenn man mit %-Angaben statt MB arbeitet.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: mtron am 26 November, 2006, 22:43
vfat (Fat32) Dateisysteme arbeiten sehr verlässlich unter linux und windows. Die Einzige problematische Limitation "by design" ist dass Dateien eine Maximalgröße von 4 GB haben.

Theoretisches Maximum das adressiert werden kann ist 8 TB (Terra Byte) für ein vfat dateisystem.

von der debian mailinglist:

FAT - Linux calls these "msdos, umsdos, vfat" There are three variants: MSDOS, UMSDOS, and VFAT. Their core is based on the FAT filesystem. MSDOS is a traditional DOS file system with 14 character filename contraint, and is the most simple variant of FAT filesystem. UMSDOS, which was not widely used and likely won't be, is a method of storing long filenames without making any change to the FAT structure itself. It's running on FAT also. VFAT is the latest filesystem used by Windows 95/98 to store long filenames. Linux supports FAT32(next FAT) implicitly. This filesystem does not have automatic defragmentation and wastes some space in management, but has high-recovery ratio.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: TERRYHOAX am 26 November, 2006, 23:08
BartPE sollte immer erste Wahl sein.
Eine ander Möglichkeit ist unter Dos mit NTFS-Zugriff zu arbeiten und die Dateien auf einen externen Datenträger sichern... Hierzu gibt es nette Boot-Isos die 100% sauber sind... such mal unter google nach "thank" und häng hier noch ein"i" an. Damit kann man schon etwas anfangen. Am besten externe USB-Festplatte nehmen oder nen Cardreader mit Speicherkarte...dann USB-Support booten und dann NTFS support... hoffe das verstößt hier gg. keine Regeln, oder?
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 27 November, 2006, 20:33
...das mit dem FAT32 hatte ich mir schon gedacht, aber meine 60GB Platte konnte ich nicht mit FAT formatieren...
Ja, vielleicht unter modernen Windoof nicht...
Die sind bei'm Partitionieren von M$ bewusst unnötig beschränkt worden.

Unter Win98SE kein Problem, unter Linux ebensowenig.
FAT32-Partitionen dürfen grundsätzlich bis zu 128 GB gross sein.
Selbst mit FDISK unter DOS geht's, wenn man mit %-Angaben statt MB arbeitet.

Windov Xp kann kann auch alte Dateisysteme formatieren.Einfach mal cmd.exe ausführen und
format /? eingeben. Hier werden dann alle Möglichkeiten angezeigt.

* /FS:Dateisystem Gibt den Typ des Dateisystems an (FAT, FAT32, oder NTFS) * ;)
Ntfs ist natürlich vorzuziehen da es einige Vorteile bietet.

Hach, der gute alte MsDos Befehl ... ;D
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 27 November, 2006, 20:45
BartPE sollte immer erste Wahl sein.
Eine ander Möglichkeit ist unter Dos mit NTFS-Zugriff zu arbeiten und die Dateien auf einen externen Datenträger sichern... Hierzu gibt es nette Boot-Isos die 100% sauber sind... such mal unter google nach "thank" und häng hier noch ein"i" an. Damit kann man schon etwas anfangen. Am besten externe USB-Festplatte nehmen oder nen Cardreader mit Speicherkarte...dann USB-Support booten und dann NTFS support... hoffe das verstößt hier gg. keine Regeln, oder?

Auch eine gute und gangbare Lösung ... :)

Gute n8 allerseits ...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 28 November, 2006, 01:09
Theoretisches Maximum das adressiert werden kann ist 8 TB (Terra Byte) für ein vfat dateisystem.
Hast ja recht, die von mir angegebene Grösse ist eher als Mindestwert gedacht, z.B. hier unter '98SE getestet. Mit grösseren als 32kB-Clustern hab' ich's noch nicht versucht.
Auch fehlt mir irgendwie die Zeit, entsprechend grosse Partitionen soweit mit verzichtbaren Daten zu fluten, bis möglicherweise Fehler auftreten...
Es gibt durchaus weitere Grenzen, die unnötigerweise von OS oder BIOS gesetzt werden können.
Oder beispielsweise vom Dateimanager...
Der Windows Explorer von '98SE mag Dateien >2GB nicht kopieren oder physikalisch verschieben.
Dagegen hat der originale Defragger keine Probleme mit etlichen solcher Monstren, im Gegensatz zu Norton SpeedDisk von SW2k.

Sauberer Code ist in schnellebigen Zeiten immer seltener zu erwarten...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 28 November, 2006, 21:30
Sauberer Code ist in schnellebigen Zeiten immer seltener zu erwarten...
würd ich so nicht sagen.
Es gab schon immer guten/schlechten code, und es wird beides auch immer geben.

im konkreten fall müsste man eher sagen, veralteter code wird nicht besser.
zu windows 98 Zeiten waren die meisten Festplatten ja keine 10GB groß...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 28 November, 2006, 23:03
Stimmt zweifellos.

Und es gab 'mal jemanden, der (deutlich früher) öffentlich seine Überzeugung äusserte, mehr als 1 MB RAM bräuchte niemand...

Andererseits gibt's uralte Techniken, die - wirklich aus dem professionellen Bereich stammend - heute noch unverwüstlich, vorbildlich, stabil und lange nicht an den Grenzen angelangt sind.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist SCSI, das in immer mehr Zusammenhängen als Emulations-Lösung herhält, wo andere Techniken längst an ihren unnötigen Grenzen scheitern...

Ein anderes Beispiel aus der Ecke alt, längst überholt, aber dennoch manchmal sinnvoll, ist DriveSpace 3.
Klar, Plattenplatz ist billig und meist reichlich verfügbar.
Aber für einen Freund (ohne DSL) habe ich jüngst freeDB heruntergeladen, 477 MB .tar.bz2.
Ausgepackt "explodiert" die auf einer grossen FAT32-Partition auf 10.7 GB belegten Platz, weil's sich dann um über 350.000 kleine Dateien handelt. Unter NTFS werden immer noch 1.8 GB belegt.
Auf einer komprimierten FAT16-Partition dagegen ist der Overhead hinfällig, Brutto=Netto, knapp 700MB, wenn ich das jetzt richtig erinnere...
Weitere Beispiele für Platzfresser durch Dateisystemoverhead sind z.B. WinFAQ und SelfHTML.
Für derlei Kram habe ich unter '98SE immer noch eine entsprechende komprimierte Partition.

Die Platzierung in einem komprimierten Ordner ist nicht immer eine sinnvolle Alternative, denn damit klappen interne Dateireferenzen oft mangels Pfad nicht. Schon eine als Ordnersystem lokal gespeicherte Webseite funktioniert i.d.R. so nicht, aber mit DriveSpace sehr wohl.

Ich bediene mich daher sehr gerne der Vorzüge verschiedener Systeme, auch wenn meine Kiste dann immer 'mal einen Reboot braucht, weil sie für Virtualisierung etwas langsam ist.

Einseitige Ideologien sind meine Sache nicht. Schon gar nicht, wenn sie von marktbeherrschenden Konzernen verbreitet und zur ultima ratio erklärt werden  ::)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 28 November, 2006, 23:33
Und es gab 'mal jemanden, der (deutlich früher) öffentlich seine Überzeugung äusserte, mehr als 1 MB RAM bräuchte niemand...
seien wir mal ehrlich, 1mb ist verdammt viel. das sind 1 million antworten auf ja-nein fragen.

Andererseits gibt's uralte Techniken, die - wirklich aus dem professionellen Bereich stammend - heute noch unverwüstlich, vorbildlich, stabil und lange nicht an den Grenzen angelangt sind.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist SCSI, das in immer mehr Zusammenhängen als Emulations-Lösung herhält, wo andere Techniken längst an ihren unnötigen Grenzen scheitern...
klar, keine frage es gibt immer solide systeme.
naja, scsi war ja nicht immer eine version, da sind die datenraten ja auch gestiegen. Und genauso gut kann der aktuelle windows explorer auch dateien größer als xxgb behandeln.
bei beiden war es anfänglich einfach nicht nötig höhere datenrate/dateigrößen zu beachten.

Ein anderes Beispiel aus der Ecke alt, längst überholt, aber dennoch manchmal sinnvoll, ist DriveSpace 3.
Klar, Plattenplatz ist billig und meist reichlich verfügbar.
Aber für einen Freund (ohne DSL) habe ich jüngst freeDB heruntergeladen, 477 MB .tar.bz2.
Ausgepackt "explodiert" die auf einer grossen FAT32-Partition auf 10.7 GB belegten Platz, weil's sich dann um über 350.000 kleine Dateien handelt. Unter NTFS werden immer noch 1.8 GB belegt.
Auf einer komprimierten FAT16-Partition dagegen ist der Overhead hinfällig, Brutto=Netto, knapp 700MB, wenn ich das jetzt richtig erinnere...
Weitere Beispiele für Platzfresser durch Dateisystemoverhead sind z.B. WinFAQ und SelfHTML.
Für derlei Kram habe ich unter '98SE immer noch eine entsprechende komprimierte Partition.
NTFS kann doch auch komprimierte partitionen haben?
aber was ich so gehört habe, soll vor allem ntfs bei vielen dateien arg an performance verlieren. aber ntfs kommt ja mittlerweile auch schon in die jahre....(und die winfs ablöse ist in weiter ferne)
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 29 November, 2006, 00:59
DriveSpace 3 bringt, vernünftig angewendet, selbst auf 'nem P50 kaum erkennbare Performance-Verluste.
Dummerweise hat man bei modernen Win keine Unterstützung mehr für nötig befunden, obwohl vermutlich ein simpler (ggf. optioneller) Treiber genügt hätte.
Sowas stört mich wirklich, denn dem treuen Kunden werden bei'm Wechsel unnötige Beschränkungen auferlegt.
Gleíches gilt für die systematische Zwangsverschrottung von älterer Hardware durch wiederholte Wechsel der Treibermodelle.
Ich verstehe, dass moderne NT-Varianten aus verschiedenen Gründen direkte Hardware-Zugriffe einschränken wollen. Aber warum soll das auch für alte bewährte Hardware gelten, die z.B. von DRM-Aspekten garnicht betroffen ist, da schlicht analog?
Zumindest eine manuelle Einbindung sollte weiterhin möglich sein, sonst fühle ich mich bevormundet, wie auch viele gewerbliche Nutzer ehemals sehr teurer Speziallösungen.
Es ist sicher nicht Aufgabe eines ehemaligen Hardware-Herstellers, etliche Jahre nach Auslieferung immer noch neue Treiber für neue Windows-Varianten zu liefern, zumal es den oft schon nicht mehr gibt.
Aber wenn ein Betriebssystem-Hersteller vorhandene Unterstützung gezielt entfernt, greift er damit unangemessen in die Rechte Anderer ein.

Langer Rede kurzer Sinn:
Es ist nie verkehrt, sich damit vertraut zu machen, wie man mehrere Betriebssysteme auf einer Plattform verfügbar macht, Altes und Neues unter einen Hut oder zumindest in ein Gehäuse kriegt, stets alternative Zugriffsmöglichkeiten für sein eigenes geistiges Eigentum und seine persönlichen Daten sichert und sich davor bewahrt, allzuleicht zum hilflosen Opfer irgendeines modernen Hypes zu werden.
Selbst zu denken ist das Wichtigste überhaupt, egal, welchem Irrweg die Massen folgen mögen...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: _Immer_Intl_ am 29 November, 2006, 08:56
SCSI - da kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Läuft und läuft und läuft, auch wenn PATA schon 10x gestorben ist.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 29 November, 2006, 12:31
SCSI - da kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Läuft und läuft und läuft, auch wenn PATA schon 10x gestorben ist.
was läuft?
eine scsi-festplatte? klar, die sind auch x-mal teurer.
ein scsi-bus? ich hab auch noch nie einen pata-bus eingehen sehen.
pata wurde bereits weitgehend durch sata abgelöst, gleiches geschieht im moment mit scsi und serial attached scsi, weil eben ein paralleler ansatz(also mehrer leitungen) doch nicht ganz so toll ist.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Jürgen am 30 November, 2006, 00:48
Ich sprach von den zunehmenden SCSI-Emulationen, also der Steuerung, nicht einem bestimmten Port. IDE-Brenner, USB-Laufwerke, Scanner usw. ...
Es ist schon erstaunlich, wie viele Geräte mittlerweile selbst auf meiner ollen Kiste als SCSI-Devices verwaltet werden, sowohl unter Win, als auch unter Linux.
Das spricht für eine wirklich saubere Logik hinter dem Interface.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Warpi am 30 November, 2006, 05:57
Ich hab aus noch einen alten Adaptec 2940 UW / Baujahr 1996
Unter Linux und Windows Xp kein Problem den Controller zu betreiben.
Das spricht eindeutig für Scsi. Wenn das alles nur nicht so teuer wäre...
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: _Immer_Intl_ am 30 November, 2006, 10:36
SCSI - da kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Läuft und läuft und läuft, auch wenn PATA schon 10x gestorben ist.
was läuft?
eine scsi-festplatte? klar, die sind auch x-mal teurer.
ein scsi-bus? ich hab auch noch nie einen pata-bus eingehen sehen.
pata wurde bereits weitgehend durch sata abgelöst, gleiches geschieht im moment mit scsi und serial attached scsi, weil eben ein paralleler ansatz(also mehrer leitungen) doch nicht ganz so toll ist.

Sorry, aber das ist doch kompletter Blödsinn. SA-SCSI ist zweifellos besser, aber von einer aktuellen Ablösung von SCSI Standard (da gibt es einige Versionen) durch Sa-SCSI zu sprechen, ist voll daneben.
Frag mal ein paar Leute welche viel mit Hardware zu tun haben, die werden Dir bestätigen wie robust und langlebig SCSI immer noch ist.
Und wenn Du schon zwischen PATA und SCSI vergleichst dann nimm wenigstens deren Controller, da macht das vergleichen dann auch Sinn.
Titel: Re: Zugriff auf Eigene Dateien
Beitrag von: Theos am 30 November, 2006, 21:27
Sorry, aber das ist doch kompletter Blödsinn. SA-SCSI ist zweifellos besser, aber von einer aktuellen Ablösung von SCSI Standard (da gibt es einige Versionen) durch Sa-SCSI zu sprechen, ist voll daneben.
Frag mal ein paar Leute welche viel mit Hardware zu tun haben, die werden Dir bestätigen wie robust und langlebig SCSI immer noch ist.
Und wenn Du schon zwischen PATA und SCSI vergleichst dann nimm wenigstens deren Controller, da macht das vergleichen dann auch Sinn.
Dass paralleles SCSI noch nicht komplett veraltet ist, ist doch vollkommen klar.
Aber in vielen anwendungsbereichen ist SCSI 320 vollkommen an der grenze, denn 320mb/sec sollten 3 gute Festplatten schon längst schaffen. (zumindest schafft das meine 3-4jahre alte consumer SATA I(ohne NCQ, ...) platte)
Und daher gehe ich davon aus, dass die meisten zukünftigen systeme auf SAS aufbauen werden(der rutsch von PATA auf SATA ging ja auch im handumdrehen, und dort braucht man nur selten die leistung). Eventuell wird sogar die SATA SCSI anteile übernehmen, denn besonders bei kleinen firmen würde man sicher gerne auf die günstigeren consumer hardware zurückgreifen(doppelt absichern muss man ja sowiso).