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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: spoke1 am 09 November, 2006, 12:05
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Satellitenschüsseln schwer im Kommen: Seit Cablecom diverse ausländische TV-Sender aus dem Programm geschmissen hat, boomt der Verkauf von Empfangs-Tellern.
«Die Nachfrage nach Satellitenschüsseln ist in den letzten Monaten um das Vierfache angestiegen», sagt Verkäufer Massimo Tassafiume vom Media Markt Dietikon. Sie hätten 60 Anfragen pro Tag. Die Kunden würden teils wutentbrannt in ihren Laden stürmen: «Ich muss mir immer dasselbe anhören: Weil die Cablecom sie abzocke, wollten sie nun auf Satellit umstellen», sagt Tassafiume. Profit aus dem Ärger über die Cablecom schlägt auch Beta Electronic in Zürich: «Früher hatten wir eine Anfrage pro Woche, jetzt sind es drei pro Tag», sagt Inhaberin Daniela Dominguez.
Auch Nesa Martinovics serbischer Lieblingssender RTS Sat ist der Cablecom-Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen zum Opfer gefallen: «Damit ich den RTS auch künftig empfangen kann, sollte ich ein Digitalabo für 15 Franken pro Monat lösen, da kommt mich eine Satellitenschüssel für 99 Franken viel günstiger.»
Doch längst nicht auf allen Dächern und Balkonen darf der Empfänger angebracht werden. «Es braucht die Zustimmung vom Vermieter», sagt Paco Oliver, Jurist beim Zürcher Hauseigentümerverband. Viele Verwaltungen würden die Anfrage ablehnen – aus Angst, die Liegenschaft würde ein Bild der Verslumung bieten.
Quelle: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/16169244
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Anmerkung meinerseits:
Wenn da mal nicht Parallelen nach Deutschland zu finden sind :-X
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Zürich - Ab April 2007 kostet der digitale Kabelanschluss nur noch sechs anstatt derzeit 15 Franken monatlich. Der Schweizer Kabelkonzern reagiert damit auf die anhaltenden Beschwerden von Verbraucherschützern.
Laut der "Basler Zeitung" sinkt auch der Preis für den angebotenen Festplattenreceiver von 495 auf 150 Franken. Gerade an diesem Punkt hatte sich in den letzten Wochen eine starke Diskussion entzündet: Denn die Cablecom setzt eine Verschlüsselung ein, die nur von den eigenen Set-Top-Boxen entschlüsselt werden kann.
Damit war jegliche Konkurrenz ausgeschaltet und die Cablecom konnte ihre Boxen für einen sehr hohen Preis verkaufen. Jetzt hat sich die Cablecom für eine Senkung entschieden - und gibt damit ihr proprietäres System weiterhin nicht auf.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Die Cablecom, größte Schweizer Kabelfernsehbetreiberin und Anbieterin von 'Triple Play' (TV, Internet, Telefonie über eine Leitung), gerät wegen ihrer Umstellungsmaßnahmen auf das digitale Fernsehen zunehmend unter Druck. Um in ihrem hybrid/koaxialen Netz mit einer Kapazität von 606 MHz mehr Bandbreite für künftige digitale Angebote sowie für die Einführung von HDTV noch in diesem Jahr zu schaffen, verschiebt Cablecom immer mehr Fernsehsender vom analogen ins digitale Netz. Vor allem ausländische Sender sind oder waren bereits davon betroffen, etwa das 2. Programm des italienischen Staatsfernsehens, Rai Due, der spanische Sender TVE oder auch die BBC.
Zu den betroffenen zwölf Sendern, die im Laufe der nächsten zwei Jahre ins digitale Angebot verschoben werden, gehören auch zwei deutsche Sender (WDR und n-tv). Nun hat vor allem die kürzlich angekündigte Verschiebung von zwei weiteren italienischen Sendern (Rai Uno und Canale 5) äußerst heftige Kritik ausgelöst. Die große italienische Sprachgruppe in der Schweiz (ca. 300.000 Personen) ist mit Cablecoms Vorgehensweise nicht einverstanden und protestiert mit einer Online-Unterschriftensammlung gegen die Entscheidung des Unternehmens. Mehr als 7000 Personen sollen die Petition bereits in der ersten Woche unterzeichnet haben. Die italienische Initiativgruppe "stelle die digitale Technologie nicht in Frage", sei "jedoch sowohl mit Art und Weise als auch mit dem Zeitrahmen, wie sie von der Cablecom für die Migrierung angekündigt wurden, nicht einverstanden."
Nun hat sich auch die Politik eingeschaltet. Neben der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP), die mindestens zwei bis drei Sender pro Landessprache im analogen Netz fordert, sind dies sogar die diplomatischen Vertreter zweier Nachbarstaaten der Schweiz: Italien und Frankreich. Nach bereits erfolgten informellen Gesprächen zwischen der Cablecom und Mitarbeitern der italienischen Botschaft soll nun bei einem Treffen am Freitag der stellvertretende italienische Außenminister Franco Danieli mit dem zuständigen Schweizer Bundesrat Moritz Leuenberger auch die Senderverschiebungen ansprechen, berichten Schweizer Medien.
Ein Sprecher von Leuenbergers Department UVEK (Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) sagte, dass eine Intervention seitens des Bundes bei einer Privatfirma wie Cablecom nicht in Frage komme. Allenfalls könnte aber im neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) ein Minimalangebot von Sendern festgelegt werden. Der Schweizer Bundesrat unterstützt den Wechsel von analog auf digital und hält diesen, wie der Sprecher betonte, ohnehin für "unabwendbar". Die durchschnittliche Penetrationsrate von digitalem Fernsehen beträgt in der Schweiz bislang lediglich 7 Prozent im Vergleich zu durchschnittlich 40 Prozent in der EU.
Die italienischen Initiatoren der Online-Petition haben ihre Website unterdessen in fünf Sprachen übersetzt, damit sich auch andere ausländische Gruppen ihrem Protest anschließen können. Und dieser weitet sich bereits aus. So wurde jetzt bekannt, dass sich auch die französische Botschaft mit den Verschiebungen der Sender vom analogen ins digitale Netz beschäftigt, denn unter diesen Stationen, die verschoben werden, befinden sich auch zwei französische Sender: der private TF1 und der größte öffentlich-rechtliche Sender Frankreichs, France 2. Man führe bereits, erklärte ein Sprecher des französischen Kulturattachés in der Schweiz gegenüber heise online, Gespräche mit zwei zuständigen Behörden sowie der Cablecom. Man diskutiere darüber, so der Sprecher, ob mit entsprechenden Regelungen im neuen RTVG der Sender France 2 im analogen Angebot verbleiben könne.
Quelle : www.heise.de
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Der Druck auf den größten Schweizer Kabelfernsehanbieter Cablecom wegen der heftig kritisierten Verschiebung von ausländischen Sendern vom analogen ins kostenpflichtige digitale Netz zeigt Wirkung. Die ersten Programme der öffentlich-rechtlichen Anstalten der Schweizer Nachbarländer verbleiben voraussichtlich doch im analogen Kabelfernsehnetz, teilte das schweizerische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am gestrigen Freitag mit. Bei einem Treffen mit dem Leiter des UVEK, Bundesrat Moritz Leuenberger, hatte sich der Vizeaußenminister Italiens, Franco Danieli, besorgt über die Ankündigung der Kabelnetzbetreiberin Cablecom gezeigt, per April 2007 weitere TV-Sender vom analogen ins digitale TV-Angebot zu verschieben. Dazu gehören auch die italienischsprachigen Rai Uno (öffentlich-rechtlich) und Canale 5 (privat).
Wenn sich der gesamte Bundesrat der Ankündigung Leuenbergers anschließt, werden in der neuen, noch in Kraft zu setzenden Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) die Kabelnetzbetreiber verpflichtet, bestimmte TV-Programme zu verbreiten. Es sind dies, neben sämtlichen Programmen der SRG SSR idee suisse, auch alle Programme der lokalen und regionalen Fernsehveranstalter mit Konzession in ihrem Versorgungsgebiet sowie alle Angebote von ausländischen Veranstaltern, die, so formuliert es das UVEK, "in den schweizerischen Landessprachen ausgestrahlt werden und die einen besonderen Beitrag zur Erfüllung des verfassungsrechtlichen Leistungsauftrags erbringen." Laut UVEK sei deshalb vorgesehen, folgende Programme als verbreitungspflichtig vorzuschreiben: arte, 3sat, TV5, Euronews sowie die ersten öffentlich-rechtlichen Programme der Schweizer Nachbarstaaten (RAI Uno, France 2, ARD, ORF1).
Die sprachregionalen Schweizer Veranstalter U1, Star TV oder 3+ brauchen nach dem neuem RTTV keine Konzession mehr und müssen auch nicht verbreitet werden. Neben dem Pflichtangebot können die Kabelnetzbetreiber aber frei entscheiden, welche Angebote sie in ihren Netzen aufschalten wollen. Deshalb wird Cablecom vermutlich den französischen und italienischen Privatsender TF1 und Canale 5 wie angekündigt ins digitale Angebot verschieben.
Cablecom begrüßte in einer Stellungnahme "entsprechende Entscheidungen bzw. eine klare Regelung seitens der Behörden". Als privates Unternehmen könne Cablecom keine Medienpolitik betreiben, heißt es weiter. Die vom Unternehmen kommunizierten Senderverschiebungen würden sich – neben der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben – in erster Linie nach einer von Telecontrol erhobenen Liste der Sender mit den geringsten Zuschauerzahlen richten, unterstrich Cablecom. Über die Verpflichtung zur Verbreitung ausländischer Programme entscheidet der Bundesrat in den kommenden Wochen. Die neue RTVV, respektive das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG), treten voraussichtlich am 1. April in Kraft.
Quelle : www.heise.de
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Der Schweizer Kabelnetzanbierer Cablecom hat Klarheit im anhaltenden Streit um eine Verlegung bisher analog ausgestrahlter Programme in den Digitalbereich gefordert.
Das Unternehmen verlangt, dass der Bundesrat 25 TV-Sender festlegt, die bis Ende 2009 analog ausgestrahlt werden müssen. Entsprechende Angaben der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens bestätigte ein Sprecher der "Berner Zeitung" am Montag. Die Forderung ist eine Rolle rückwärts der Cablecom: Im vergangenen Jahr Jahr hatte der Netzbetreiber noch für zehn Sender plädiert.
Im Entwurf zu den Ausführungsbestimmungen der neuen Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) sieht das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) 20 solcher so genannter Must-Carry-Sender vor. Der Streit um eine Verlegung bislang analog ausgestrahlter Programme im Kabel tobt in der Schweiz seit Monaten. Für Kunden bedeutet die digitale Ausstrahlung eine Belastung mit zusätzlichen Kosten für Receiver und Abonnement.
Das UVEK reagierte nach Angaben der Zeitung erfreut auf den Vorschlag: "Je mehr obligatorische Kanäle, desto besser für den Kunden", sagte ein Sprecher.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der Schweizer Kabelnetzanbieter Cablecom hat sich auf die TV-Sender festgelegt, die im kommenden Digital-TV-Basisangebot ab 3. April ausgestrahlt werden sollen.
Das in der Kabelanschlussgebühr von 21 Franken (13 Euro) enthaltene Grundangebot umfasst neben den bisherigen analogen Sendern über 90 digitale Kanäle, teilte das vom US-Konzern Liberty Media kontrollierte Unternehmen am Donnerstag mit.
Darunter befinden sich neben einem großen deutschsprachigen Angebot die sechs Programme TSI 1, TSI 2, RAI-Uno, RAI-Due, Italia1 und Canale 5 in italienischer Sprache, elf englischsprachige und zwölf französischsprachige Sender. Sämtliche in den letzten Jahren aus dem analogen Angebot verschwundenen Programme wie BBC-Prime, RTP Int. und TVE Int. sind Teil des digitalen Angebots. Neu kommen unter anderem der englischsprachige Sender Al-Jazeera International, Dmax (vormals XXP) und TV-Gusto dazu.
Cablecom bietet zwei Receiver-Modelle für den Empfang an: Das Einsteigergerät "Mediabox" ist ab 1. März erhältlich und kostet monatlich sechs Franken Gerätemiete oder einmalig 150 Franken - hat aber keine Festplatte. Der "Mediabox Recorder" kostet mit 20 Franken mehr als das dreifache, damit lassen sich aber Aufzeichnungen machen und Time-Shifting nutzen. Das Gerät kommt erst am 1. April. Bestehende Digital-Kunden brauchen kein neues Gerät und erhalten automatisch die neuen Sender des Grundangebotes.
Der Netzbetreiber plant zudem, das WDR-Fernsehen bereits am 3. April zusammen mit Canale5 und n-tv in das digitale Angebot zu verschieben. Drei weitere Sender, die im Juni verschoben werden müssten, würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, hieß es. Um die Verschiebung bislang analog erreichbarer Programme in den Digitalbereich gibt es in der Schweiz derzeit Auseinandersetzungen .
Quelle : www.satundkabel.de
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Am 3. April startet die Cablecom ihr neues Fernseh-Angebot in der Deutschschweiz, wir zeigen alle Sender auf einen Blick.
Das in der Kabelanschlussgebühr von 21 Franken enthaltene Grundangebot umfasst neben den analogen Sendern mehr als 90 digitale TV-Sender .
Alle Programme in der Übersicht erhalten Sie hier als Download in dem PDF Dokument "cablecom digital tv basic".
http://dfintern1.digitalfernsehen.de/download/Senderliste_cablecom_digital_tv_basic_DCH.pdf
Über das Grundangebot hinaus will Cablecom eine ganze Reihe thematischer Zusatzpakete anbieten, die ebenfalls weiter angereichert werden sollen. Details dazu werden im März bekannt gegeben. DF hält Sie aktuell über den Stand informiert.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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In frei zugänglichen Internet-Foren kursieren auch weiter Schlüssel für die illegale Dekodierung der Kabelnetzangebote des Schweizer Betreibers Cablecom.
Nach Medienberichten am Dienstag fürchten die Verantwortlichen inzwischen, dass in Discount-Märkten nun Settop-Boxen auftauchen könnten, die eine Decodierung auch ohne kostenpflichtiges Abonnement möglich machen. In der Schweiz gibt es keinen freien Receiver-Markt, statt dessen bietet nur der Netzbetreiber entsprechende Geräte an.
Am Wochenende waren erste Berichte aufgetaucht, wonach sich unter anderem auch die Programme des Teleclub unberechtigt empfangen lassen. Nach Angaben der Cablecom seien "erste Strafverfahren bereits eingeleitet" worden. Weil der Anbieter auf das Nagravision-System von Kudelksi setzt, war ein Hack bereits erwartet worden. Das System gilt als zumindest teilweise korrumpiert.
Quelle: Sat+Kabel
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Der Receiver-Hersteller Dream Multimedia hat sich von Aktivitäten distanziert, die im Zusammenhang mit dem Hack des Verschlüsselungssystems des Schweizer Netzbetreibers Cablecom stehen.
Man distanziere sich von Vorwürfen, Pay-TV-Piraterie zu unterstützen, weder die Dreambox noch ihr Verkauf oder Besitz sei illegal, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Stellungnahme. Man unterstütze das Vorgehen gegen Hacker und begrüße jede Maßnahme zur Eindämmung des Schwarzfernsehens. Die Digital-Receiver seien keine illegalen Empfangsgeräte, das Problem seien ausschließlich die illegalen Software-Patches und Smartcards.
In der Schweiz geht der Verschlüsselungsanbieter Kudelski ("Nagravision") und der Netzbetreiber Cablecom juristisch gegen Händler vor, die Hacker-Smartcards für den illegalen Empfang der verschlüsselten Kanäle angeboten haben sollen. Cablecom versucht nach eigenen Angaben "mittels Strafverfahren, polizeilicher Hausdurchsuchungen frühmorgens und Eintrags ins Strafregister potenzielle Schwarzseher abzuschrecken". Der Pay-TV-Anbieter Teleclub kündigte bereits an, ein neues System einführen zu wollen .
Quelle: Sat+Kabel
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Der Schweizer Netzbetreiber Cablecom will nach dem Bekanntwerden von illegalen Empfangsmöglichkeiten über Dreambox-Receiver sein Verschlüsselungssystem zum Jahresende wechseln.
Das meldete das Schweizer Wochenblatt "Sonntagsblick" in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Cablecom-Sprecher Hugo Wyler. "Wir werden bis Ende des Jahres eine neue Verschlüsselung einführen", sagte Wyler dem Bericht zufolge. Zuvor hatte der ebenfalls von dem Hack betroffene Schweizer Pay-TV-Anbieter Teleclub einen Wechsel angekündigt.
André Kudelski, Chef des gleichnamigen Sicherheitsunternehmens, der über seine Tochter Nagra für die Codierung der digitalen Fernsehangebote verantwortlich ist, erwägt laut der Zeitung eine Klage gegen den Lünener Hersteller Dream-Multimedia, über deren Dreamboxen in Verbindung mit Schlüsseldateien aus dem Internet die illegale Entschlüsselung von Cablecom-Ausstrahlungen möglich wird.
"Bis jetzt haben wir von Kudelski nichts gehört", äußerte unterdessen Alpaslan Karasu von Dream. "Abgesehen davon verkaufen wir nichts Illegales. Die Box, so wie wir sie vertreiben, kann keine Pay-TV-Angebote empfangen.", sagte er weiter. Wie viele Geräte bis heute in die Schweiz geliefert wurden, wollte Karasu gegenüber dem "Sonntagsblick" nicht angeben.
Neben dem Verschlüsselungsanbieter Kudelski haben sich mit den neuerlichen Vorgängen auch Cablecom und der Bundesrat blamiert. Diese hatten im Streit mit Verbraucherschützern um eine Freigabe des Receiver-Marktes immer wieder darauf beharrt, dass es nicht möglich sei, Geräte von Drittanbietern zur Entschlüsselung zu nutzen. Der offene CICAM-Standard wird nicht genutzt, ähnliche Tendenzen sind auch in Deutschland absehbar.
Quelle : SAT+KABEL
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Dann können wir hier ja völlig beruhigt sein.
Denn wenn es tatsächlich unmöglich ist, die Content-Schutz-Technologie von Kuddel unter Nutzung nicht-zertifizierter Hardware zu umgehen, dann gibt's auch keine Möglichkeit, einem von uns irgendwas am Zeug zu flicken.
Wir sind jetzt alle unschuldige Engel...
Oder träum' ich das alles bloss ???
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Der größte Schweizer Kabelfernsehbetreiber Cablecom startet am 1. Oktober mit der Ausstrahlung von HDTV. Cablecom will dabei mit drei HDTV-Kanälen beginnen: "Sat.1 HD"', "Pro7 HD" sowie dem Spielfilm- und Unterhaltungssender "Anixe HD". Ab 1. Dezember soll mit der Lancierung von "HD suisse", dem neuen 24-Stunden-Kanal der Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse, ein weiterer HDTV-Kanal hinzu kommen. "HD suisse" wird Sendungen in allen vier Landessprachen ausstrahlen. Ein erster Höhepunkt auf "HD suisse" soll die Übertragung der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr sein. Ab 2012 will SRG alle Programme in HD-Qualität ausstrahlen.
Um HDTV via Cablecom nutzen zu können, ist ein neues Empfangsgerät nötig, das die bisherigen Settop-Boxen für digitales Fernsehen ersetzt. Dieses koste 15 Franken (9 Euro) pro Monat, teilte Cablecom mit. Der Preis für die gegenwärtige Settop-Box für Digital TV beträgt seit 1. April 2007, nach einer erheblichen, vom Schweizer Preisüberwacher vorgegebenen Reduktion, nur noch 6 Franken (3,60 Euro) im Monat. Ein HDTV-taugliches Empfangsgerät mit zusätzlicher Aufnahmefunktion will Cablecom voraussichtlich im ersten Quartal 2008 anbieten. Dessen Preis wurde noch nicht mitgeteilt.
Auch die Swisscom arbeitet an der nächsten Fernseh-Generation. Unternehmenssprecher Sepp Frey erklärte gegenüber heise online, dass Swisscom ab dem zweiten Halbjahr ebenfalls hochauflösendes TV über sein neues VDSL-Netzes anbieten werde. Ein konkretes Datum respektive Details zu den HDTV-Plänen des größten Schweizer Telekommunikationsunternehmens wollte Frey aber nicht nennen. In der Schweiz ist HDTV zwar schon seit geraumer Zeit über Satellit zu empfangen, eine größere Verbreitung hat es bislang aber noch nicht gefunden. Den Durchbruch werde aber die EURO 2008 im kommenden Jahr bringen, glauben Marktbeobachter.
Quelle : www.heise.de
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Der Schweizer Kabelnetzbetreiber Cablecom speist ab der kommenden Woche die Bezahlprogramme des Pay-TV-Anbieters Teleclub in seine digitalen Kabelnetze ein.
Eine entsprechenden wechselseitigen Vermarktungsstart beider Anbieter zum 24. Juli bestätigte Cablecom am Dienstag. Dabei sei nur ein Receiver notwendig, um sowohl "Cablecom Digital TV" als auch Teleclub-Kanäle zu empfangen, hieß es. Die Geräte stünden wahlweise mit oder ohne Aufnahmefunktion zur Verfügung. Das Teleclub-Basisprogramm kostet knapp 40 Schweizer Franken (24 Euro) monatlich. Voraussetzung für den Vertragsabschluss sei die Miete oder der Kauf einer zertifizierten Settop-Box.
Das Teleclub-Programm umfasst insgesamt 17 Kanäle: Ein Filmprogramm mit 360 TV-Premieren im Jahr, Spielfilm-, Kinder- und Dokumentarprogramme, sowie zahlreiche Spartenkanäle. eben Fussball (Axpo Super League, deutsche Bundesliga, UEFA Champions League) und der Eishockey-Nationalliga werden auf drei Sportkanälen auch weitere Disziplinen live übertragen. Die Bestellung von Teleclub über Cablecom ist der Mitteilung zufolge erst zum Einspeisungsstart am 24. Juli möglich.
Quelle : SAT+KABEL
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Der Start des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) ist in der Schweiz zum Greifen nahe. Die entsprechende Settop-Box zum Empfang der HDTV-Signale kann ab heute beim größten Schweizer Kabelnetzbetreiber Cablecom zum Preis von 15 Franken (rund 9 Euro) monatlich bestellt werden; die Gebühr beinhaltet die bisherigen 93 digitalen TV-Kanäle. Cablecom, ebenfalls ein großer "Quadruple Player" (mit Internet, Festnetz, Mobilfunk und analogem/digitalem Kabel-TV) liefert die Settop-Box namens "HD Mediabox Receiver" ab 27. November aus, pünktlich zum Start des neuen schweizerischen HDTV-Kanals "HD Suisse".
Der neue Gemeinschaftskanal wird ab 1. Dezember in allen vier Landessprachen ausgestrahlt und soll sein 24-Stunden-Programm mit Eigen- und Koproduktionen der Sender SF, TSR, TSI und TvR sowie ausländischen Formaten in HDTV bestücken. Der Schwerpunkt des Senders liegt auf Live-Events, insbesondere Sportübertragungen. Als ersten Höhepunkt plant HD Suisse noch im Dezember 2007 die Übertragung des internationalen Eishockey-Turniers Spengler Cup. Weitere Highlights in 2008 werden die HDTV-Übertragungen der Fußball-Europameisterschaft EURO 2008 und der Olympischen Spiele in Peking sein.
Tatsächlich beginnt das Schweizer HDTV-Angebot schon am 27. November mit den beiden Sendern "Sat1.HD" und "Pro7 HD". Bereits im ersten Halbjahr 2008 will Cablecom das Angebot von drei HDTV-Sendern um weitere zwei bis drei Sender aufstocken. Der weitere HDTV-Ausbau hänge allerdings noch von einer Entscheidung des Schweizerischen Bundesamts für Kommunikation (Bakom) ab, ob der Sender "U1" weiter im analogen Kabelnetz der Cablecom verbreitet werden muss.
Cablecom geriet vor etwa einem Jahr ins Kreuzfeuer heftiger Kritik, weil es verschiedene (meist ausländische) Sender aus dem analogen Kabelnetz herausnahm und nur noch über das digitale TV-Angebot verbreitete. Dies war laut Cablecom notwendig, um in ihrem hybrid/koaxialen Netz mit einer Kapazität von 606 MHz mehr Bandbreite für digitale Angebote sowie die HDTV-Einführung zu schaffen.
Wie der Geschäftsführer von Cablecom, Rudolf Fischer, heute auf einer Pressekonferenz selbstkritisch eingestand, müsse sich das Unternehmen die Schuld an der harschen Kritik zu einem gewissen Teil selbst zuschreiben, Cablecom habe den "hohen Stellenwert des herkömmlichen analogen Fernsehens unterschätzt". Unterschätzt wurde auch die Tragweite der Entscheidung, die bis in hohe politische Kreise hinein Wellen schlug. So wurde der stellvertretende italienische Außenminister beim zuständigen Schweizer Bundesrat vorstellig.
Praktischer Widerstand kam auch aus der Bevölkerung, denn nicht wenig Kunden wechselten zu anderen Anbietern oder kauften sich eine Satellitenempfangsanlage. "Wir digitalisieren nicht auf Kosten der analogen Nutzer", proklamierte der Cablecom-Chef jetzt und versprach für 2008, keine Sender aus dem analogen Programm zu nehmen. Dafür kündigte er drei gleichberechtigte TV-Plattformen an: analoges, digitales und Internet-TV sowie einen Ausbau von Video-on-Demand (Leihfilme).
Um das analoge Fernsehangebot zunächst stabil zu lassen, aber auch um das gesamte Netz flächendeckend weiter zu modernisieren, schafft der Kabelnetzbetreiber mehr Bandbreite (von 606 MHz auf 862 MHz) und will dafür bis Ende 2008 zusätzlich 100 Millionen Franken (60,4 Millionen Euro) investieren.
Immerhin entscheiden sich nach Fischers Angaben bereits 10.000 Kunden monatlich für das digitale TV von Cablecom. 215.000 (ihrer insgesamt 1,5 Millionen) Kunden bedient Cablecom bereits mit Digital TV. Das sind um Längen mehr Kunden als die Swisscom mit ihrem IPTV-Angebot "Bluewin TV" vorweisen kann, das gerade mal 50.000 Kunden nutzen. Bluewin TV operiert somit laut Aussagen von Swisscom Fixnet CEO Ueli Dietiker gegenüber der "Handelszeitung" im Sommer des Jahres im defizitären Bereich, was noch mindestens zwei weitere Jahre so bleiben werde.
Nicht zuletzt will Cablecom auch die dritte TV-Plattform ausbauen. Seit Anfang 2007 stehen den Kunden auf der Cablecom-Website neun Free-TV-Kanäle im Streaming-Verfahren testweise zur Verfügung. Der Test soll nun zu einem regulären Angebot ausgebaut werden. In den nächsten Wochen und im kommenden Jahr sollen bis zu dreißig weitere Free-TV-Sender via Internet empfangen werden können. Die Bild- und Ton-Qualität lässt sich mit der des Analogfernsehens vergleichen. Ausgebaut werden auf dem Webportal auch die Video-on-Demand-Angebote.
Erstmals "echtes" Video-on-Demand soll es auch auf dem digitalen Kabelnetz geben, das bisher nur Filme zu festen Anfangszeiten anbot. Allerdings wird das nicht vor Ende 2008 passieren. Ebenfalls bis Sommer/Herbst kommenden Jahres müssen Interessenten auf eine HD Mediabox mit integriertem Festplattenrecorder warten. Ein Preis dafür wurde noch nicht bekannt gegeben. Bis dahin hofft Cablecom in Zusammenarbeit mit den Programmanbietern eine weitere Neuheit anzubieten: "Catch-Up-TV". Dahinter verbirgt sich die Bereitstellung bereits ausgestrahlter Sendungen, die sich später individuell abspielen lassen.
Eigentlich sollten am heutigen Donnerstag auch die Geschäftszahlen des 3. Quartals 2007 bekannt gegeben werden. Aus nicht genannten Gründen verschob jedoch der amerikanische Mutterkonzern Liberty Global die Veröffentlichung auf morgen. Doch eines wurde den versammelten Medienvertretern bereits heute offenbart: Es brummt im Hause Cablecom. Sowohl Umsatz als Gewinn seien gestiegen als auch die Zahl der Kunden in den Segmenten Digital TV und Digital Phone. Lediglich beim analogen Kabelfernsehangebot sei die Zahl der Kunden "stabil geblieben".
Quelle : www.heise.de
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So, HD Suisse startet am 3.12. um 10:00.
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Mit HD-Suisse hat am heutigen Montag um 10 Uhr ein hochauflösender Sender des Schweizer Fernsehens (SF) auf Eutelsat Hotbird (13 Grad Ost) den Sendebetrieb aufgenommen.
HD-Suisse will unter anderem Live-Übertragungen von der Fußball-EM 2008 in Österreich und der Schweiz übertragen, diese wird allerdings in Cryptoworks verschlüsselt ausgestrahlt. Bereits bei der Ankündigung des Projekts im Mai hatte die SRG darauf hingewiesen, dass über Satellit Fremdproduktionen aus lizenzrechtlichen Gründen verschlüsselt werden müssen. Eigenproduzierte Inhalte sollen dagegen bis auf weiteres europaweit frei empfangbar sein.
Für die Ausstrahlungen wird der Hotbird-8-Transponder 85 genutzt. Die genauen Parameter lauten 12.399 GHz, Polarisation horizontal, Symbolrate 27500 MSym/s, FEC 3/4. Für den Empfang der im 720p-Format verbreiteten Sendungen sind ein aktueller HDTV-tauglicher Satelliten-Receiver mit DVB-S2/MPEG4-Unterstützung sowie ein Bildschirm mit "HD ready"-Siegel erforderlich. Im Gegensatz zu den deutschen Privatangeboten ProSieben-HD und Sat.1-HD soll ausschließlich in HDTV produziertes Material zu sehen sein.
Für die Schweizer Kabelnetzbetreiber und die Zuschauer in der Schweiz ist der Empfang sämtlicher Sendungen mittels einer an Bewohner des Landes ausgegebenen Smartcard sichergestellt, wie sie schon heute für den Satelliten-Empfang der Programme des Schweizer Fernsehens benötigt wird. Deutsche Zuschauer können diese sogenannten "Sat Access"-Karten nur auf illegalem Wege über Verwandte in der Schweiz oder Zwischenhändler erwerben. Der Sender will sich außerdem für eine Verbreitung von HD-Suisse im Kabel ohne zusätzliche Abonnementskosten einsetzen.
Ausgestrahlt werden auf HD-Suisse Sendungen in allen vier Landessprachen. Das 24-Stunden-Programm wird vorrangig durch Eigen- und Koproduktionen von SF, TSR, TSI und TvR bestritten. Live-Events, insbesondere Sportübertragungen, besäßen Priorität bei der Programmgestaltung. Daneben sollen auf HD-Suisse Filme in der Landes- und in der Originalsprache, Konzerte aller Musikrichtungen, Opern und Dokumentarfilme, Serien und Kinderprogramme zu sehen sein.
Über die nächsten Jahre will das Schweizer Fernsehen "substanzielle Mittel" in HDTV investieren, insbesondere für die entsprechende Umrüstung der Produktionsmittel und der Distribution.
Quelle : SAT+KABEL
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(ar) Der führende Schweizer Kabelnetz-Anbieter Cablecom hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 seinen Umsatz leicht um 4,8 Prozent auf 1,098 Milliarden Franken (727,5 Millionen Euro) steigern können.
Dabei hätten vor allem die digitalen Dienste verzeichneten wachsende Kundenzahlen verzeichnet, teilte das Unternehmen am Dienstagmorgen in Zürich mit. Während die analogen Fernsehnutzer von 1,298 auf 1,209 Millionen zurückgingen (-6,9%), wurde im Segment Digital-TV ein Zuwachs von 37,2 Prozent auf 347.000 Kunden verbucht. Internet über Kabel nutzten zum Stichtag 31. Dezember 2008 486.000 (455.000) Abonnenten, bei der Telefonie waren es 309.000 nach 288.000 im Vorjahr.
Mutterkonzern Liberty mit tiefroten Zahlen
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Für 2009 kündigte Cablecom den Ausbau weiterer Netzabschnitte für digitale Triple-Play-Dienste (Digital-TV, Internet, Telefonie) an. Im vergangenen Jahr waren 25.000 Haushalte neu erschlossen worden. Parallel werde eine Bandbreiten-Erweiterung vorangetrieben. 2009 sollen auf Basis des neuen Übertragungsstandards DOCSIS 3.0 Internet-Übertragungsraten von mehr als 100 MBit/s möglich sein.
Cablecom versorgt über seine Netze nach eigenen Angaben potenziell rund 1,9 Millionen Haushalte und deckt alle größeren Städte der Schweiz ab. 1.500 Mitarbeiter versorgen Privat- und Geschäftskunden mit Sprach-, Daten- und Mehrwertdiensten. Das Unternehmen gehört zu UPC Broadband, der europäischen Kabelnetzgruppe des US-Branchenriesen Liberty Global, der 16 Millionen Kunden in 15 Ländern versorgt. Liberty hatte am Montagabend nach Börsenschluss bei der Vorlage seiner Jahresbilanz einen konsolidierten Verlust von 788,9 Millionen US-Dollar ausgewiesen.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Zürich - Die schweizerische Pay-TV-Plattform Teleclub wird ihre über Kabel verbreiteten Programme künftig mit der Technik der britischen NDS Group in NDS Videoguard verschlüsseln.
Die Entscheidung des Züricher Senders ist ein weiterer Rückschlag für die schweizerische Kudelski SA, deren Verschlüsselungstechnologie Teleclub bislang eingesetzt hat, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones.
"Die Sicherung digitaler Inhalte mit NDS Videoguard ist wirkungsvoll wie kosteneffizient. Aus diesem Grund hat Teleclub entschieden, Videoguard auszuwählen" und mit NDS als neuem Technologiepartner zusammenzuarbeiten, erklärte Wilfried Heinzelmann, Vorstandsmitglied von Teleclub, in einer Pressemitteilung.
Mit der Einführung der neuen Technik soll in den nächsten Wochen begonnen werden, heißt es in der Mitteilung von NDS und Teleclub. Der schweizerische Pay-TV Sender hat eigenen Angaben zufolge 80 000 Abonnenten im digitalen Kabel. Für NDS ist Teleclub der erste Kunde in der Schweiz.
Die NDS Group befindet sich im Besitz des Finanzinvestors Permira und des Medienkonzerns News Corp. Darüber hinaus hält News Corp 29 Prozent an der Premiere AG.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Schweizer Kabelnetzer Cablecom erweitert sein digitales Basisangebot um 17 Fernsehsender. Ab dem 17. März würden unter anderem neun englischsprachige Kanäle neu in die Netze der Deutschschweiz eingespeist, teilte der Anbieter am späten Montagabend in Zürich mit. Dazu gehören populäre Sender wie Five, E4, More4, BBC Three, BBC Four, CBBC und CBeebies sowie ITV und ITV4. Zum Teil werden die Sender partagiert, das heißt mit geteilten Sendezeiten auf einem Kanal, verbreitet.
Ergänzend können Cablecom-Kunden künftig auch ZDFinfokanal, EinsExtra, die religiösen Spartensender Bibel-TV und K-TV sowie das österreichische Musikfernsehen GoTV empfangen. Der Anbieter empfiehlt einen erneuten Sendersuchlauf für sämtliche Settopboxen und stellt im Internet eine Übersicht (http://www.cablecom.ch/line-up) bereit. Insgesamt verbreitet Cablecom künftig 110 TV-Sender und 100 Radiostationen in seinem digitalen Basispaket, davon vier in HDTV. Fünf weitere Bouquets aus den Bereichen Sport, Film, Doku, Kinder und Musik können gegen Aufpreis hinzu abonniert werden.
Quelle : SAT+KABEL
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Bern - Der Schweizer Pay-TV-Anbieter Cablecom sagt Hackern den Kampf an. Medienberichten zufolge will er für sein Angebot Teleclub sein Codiersystem radikal ändern und die neueste Version von NDS Videoguard einsetzen. Der dafür notwendige Tausch der Set-Top-Boxen sell unmittelbar bevorstehen.
Um das neue System einführen zu können, werde der Teleclub in Kürze die Set-Top-Boxen seiner Kunden austauschen. Die neuen Geräte stammen vom koreanischen Anbieter Kaon, der Pay-TV-Anbieter bestellte die Geräte bereits im März letzten Jahres.
Nicht betroffen von der Austausch-Aktion sind Kunden, die Teleclub über eine Set-Top-Box von Cablecom empfangen. Da bereits seit dem Frühjahr ein Tausch der Smartcards läuft, dürften die zahlreichen Hacker recht bald vor einem schwarzen Bildschirm sitzen.
Sobald der Kartentausch beendet Ist, soll das alte Verschlüsselungssystem abgeschaltet werden. Die Verschlüsselung des Angebotes läuft dann nur noch über die neue, höhere Stufe des Verschlüsselungssystem.
Der Schweizer Anbieter Kudelski bleibt nach Medienberichten weiter für die Codierung bei Cablecom verantwortlich ist. Kudelski lieferte bereits in der Vergangenheit die Zugangssysteme von Teleclub.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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München - Ab Mittwoch wird Discovery Networks Deutschland die Sender Discovery Channel und Animal Planet auch im Netz des Schweizer Teleclub und über Bluewin TV verbreiten.
Einen entsprechenden Vertrag haben die beiden Unternehmen am Dienstag abgeschlossen.
Das Schweizer Pay TV-Unternehmen Teleclub betreibt eine eigene Programm-Plattform mit exklusiven Film- und Sportkanälen sowie Themensendern aus den unterschiedlichen Bereichen. Vor mehr als 25 Jahren ging Teleclub mit einem Filmkanal auf Sendung und ist damit Pionier im europäischen Pay-TV Markt.Seit 2002 ist das Teleclub Programmangebot mit 17 Kanälen digital in den Kabelnetzen der deutschsprachigen Schweiz empfangbar und seit November 2006, mit über 30 Kanälen, auch über den IPTV-Service "Bluewin TV" der grössten Schweizer Telekommunikationsanbieterin Swisscom.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Kunden des Schweizer Kabelnetzbetreibers Cablecom können seit vergangenem Wochenende mit ihrem TV-Gerät mit integriertem DVB-C-Tuner ohne weitere Set-Top-Box Teile des digitalen Grundangebots empfangen.
Grund für die derzeitige Abschaltung der Grundverschlüsselung sind Wartungsarbeiten, berichtet eine Cablecom-Sprecherin auf Anfrage.
Eine dauerhafte Aufhebung der Grundverschlüsselung sei aber weiterhin "kein Thema". Die Wartungsarbeiten werden laut Kabelnetzbetreiber voraussichtlich in den nächsten Tagen abgeschlossen, so dass die Zuschauer im Netz der Cablecom die digitalen Sender dann wieder nur mit passender Smartcard in der Set-Top-Box empfangen können.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Schweiter Netzbetreiber Cablecom nimmt ab dem 2. Februar die hochauflösenden Ableger von ARD und ZDF ohne Zusatzgebühren in sein digitales Grundangebot auf.
Das gab die Cablecom am Dienstag bekannt. Bereits zum HD-Portfolio gehören die Kanäle HD Suisse, Arte-HD, Anixe-HD sowie BBC HD. Die Aufschaltung von ARD und ZDF in HD erfolgt am 2. Februar in der Deutschschweiz und im Tessin. Über die Verbreitung weiterer HD-Sender in der Romandie will Cablecom in Kürze informieren.
ARD und ZDF starten ihren HDTV-Regelbetrieb mit Beginn der Olympischen Winterspiele am 12. Februar.
Quelle : SAT+KABEL
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Der Schweizer Kabelnetzbetreiber Cablecom beugt sich dem Druck von Medien und Öffentlichkeit und schafft eine umstrittene globale Aufzeichnungsblockade für Digital-TV-Sender ab.
Bereits ab dem 1. September könnten Kunden, die digitales Kabelfernsehen per "DigiCard"-CAM in Fernsehen und Receivern mit Common-Interface-Einschub empfangen, Sendungen auf interne oder externe Speichermedien aufzeichnen. Der bisher bestehende Kopierschutz werde durch ein Software-Update automatisch aufgehoben, teilte das Unternehmen am Dienstagvormittag mit.
Zu den Gründen für den Sinneswandel äußerte sich Cablecom nicht näher und sprach schwammig von "technischen Gründen", die den bisher notwendigen statischen Kopierschutz überflüssig machten. Er solle künftig durch eine dynamische Lösung ersetzt werden, die allerdings uneingeschränkten Aufnahmen weiterhin einen Riegel vorschiebt: Programmanbieter könnten selbständig und fallweise entscheiden, bei welchen Kanälen sie die Aufnahmefunktion einschränken wollen, hieß es ohne nähere Einzelheiten.
Aktuell setze allerdings kein Sender in der Schweiz entsprechende Maßnahmen ein. Nach Informationen von DIGITAL FERNSEHEN verhandelt der Betreiber mit den deutschen Privatsender-Gruppen Pro Sieben Sat 1 und RTL über eine Verbreitung der hochauflösenden HD-Plus-Ableger. Die Änderungen beim Kopierschutz könnten vorbereitend der Umsetzung für die weitreichenden technischen Einschränkungen bei Aufnahme und zeitversetzter Wiedergabe dienen, welche die deutschen Privatsender bei ihren Verbreitungspartnern einfordern.
Das erforderliche Software-Update wird nach Cablecom-Angaben automatisch auf die CAMs eingespielt, die für einmalig 99 Schweizer Franken im Handel angeboten werden. Die Kunden müssten nichts unternehmen. Nicht betroffen sind Kunden, die Cablecom-Fernsehen über klassische Set-Top-Boxen empfangen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de