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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: spoke1 am 25 Oktober, 2006, 20:38
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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 18:03 Uhr
Nachrichten (pk) Der österreichische Kabelnetzanbieter UPC lockt unmittelbar vor dem morgigen Auftakt des DVB-T-Fernsehens in Österreich potentielle Kabelkunden mit einer Ermäßigung.
Wer noch keinen Kabelanschluss nutze, erspare sich bei einer Bestellung das Anschlussentgelt in Höhe von 50 Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Aktion läuft bis 31. Dezember.
Das Argumente, um potentielle DVB-T-Zuschauer zu einem Umstieg zu überreden sind allerdings eher zweifelhaft: So spricht UPC von Kosten in Höhe von 200 Euro, die beim digitalen terrestrischen Fernsehen für die Anschaffung eines Receivers anfallen. Dem ist bei Standard-Modellen nicht so. DVB-T-Boxen sind für rund 50 Euro im Handel erhältlich. MHP-Receiver, die in Österreich mit 40 Euro gefördert werden, kosten rund 100 Euro. Zudem ist der Bezug der DVB-T-Programme im Gegensatz zu einem Kabelanschluss kostenfrei. Korrekt ist dagegen, dass via Kabel wesentlich mehr Programme in einer voraussichtlich höheren Qualität zu empfangen sind.
Das digitale terrestrische Fernsehen startet am morgigen Donnerstag in Österreich. Dann sollen rund 70 Prozent der Haushalte mit zunächst nur drei Sendern versorgt werden. Das Potential liegt nach Angaben des ORF am Mittwoch bei rund 1,3 Millionen Haushalten, die derzeit österreichische Kanäle über analoges Antennenfernsehen empfangen. Von den 3,3 Millionen österreichischen Fernsehhaushalte (Deutschland: ca. 33 Millionen) nutzen 850.000 den Satelliten, rund 1,25 Millionen beziehen das Programm über Kabel.
Die ORF-Tochter ORS ist für die Ausstrahlung der DVB-T-Programme ORF1, ORF2 und ATV verantwortlich. Drei weitere TV-Programme sollen im Frühling 2007 dazu kommen, bis zum Jahr 2010 soll die DVB-T-Ausstrahlung eine Reichweite von rund 95 Prozent erreichen (SAT+KABEL berichtete).
Quelle: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=12013&mode=thread&order=0&thold=0
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UPC: "Wir sind derzeit in Verhandlungen mit Premiere"
[vo] Leipzig - Über das derzeitige und künftige HDTV-Angebot des österreichischen Mulitimedianetzbetreibers UPC sprach DIGITAL FERNSEHEN mit dem Vice President und Marketingchef, Gerald Schwanzer.
Momentan sind die Pay-TV-Programme Premiere HD und Discovery HD des Anbieters Premiere noch nicht im UPC-Senderbouquet. Dazu gibt es aber derzeit Verhandlungen, die bald zu einer Einigung kommen sollen, hofft Schwanzer. Generell will UPC den Umstieg von analogem Kabelfernsehen auf digitales HDTV fördern, sagt er. Gleichzeitig sei man "bereits im finalen Stadium von weiteren Verhandlungen" mit anderen HDTV-Sendern.
DIGITAL FERNSEHEN: Herr Schwanzer, Sie haben einige HDTV-Programme in Ihrem Senderbouquet aufgeschaltet. Warum bieten Sie die HDTV-Programme von Premiere, Premiere HD und Discovery HD nicht an?
Gerald Schwanzer: Wir sind derzeit in Verhandlungen mit Premiere und hoffen, in Kürze zu einer Einigung zu gelangen.
DF: Seit Anfang Mai dieses Jahres ist der National Geographic Channel HD in das Senderpaket "UPC Digital TV Plus" aufgenommen, das für einen monatlichen Preis von 25,90 Euro buchbar ist. Um den Sender zu empfangen, müssen Kunden nun das "HD+"-Paket für 4,99 Euro dazubuchen. Warum haben Sie sich für diese Lösung entschieden?
Schwanzer: Der National Geographic Channel war stets für den Einsatz in einem HD-Paket geplant. Da allerdings zum Start unseres HD-Angebots im vergangenen Frühjahr noch nicht genügend Content verfügbar war, um sowohl die regulären Pakete als auch ein Zusatzpaket zu befüllen, und wir nicht nur mit ORF 1 HD als einzigem HD-Kanal zur Fußball-Euro in Österreich und der Schweiz starten wollten, haben wir für eine Übergangsperiode "Nat Geo" im Pluspaket freigeschalten. In der Zwischenzeit gibt es allerdings genug hochwertigen Content sowohl für die regulären Pakete, hier haben wir ja nun Arte HD aufgeschaltet, als auch für ein separates HD-Paket.
DF: Das Zusatzpaket "HD+" besteht nun aus den ausschließlich englischsprachigen Sendern Eurosport HD, Voom HD und National Geographic Channel HD. Darüber hinaus bieten Sie noch den Free-to-Air-Sender Arte HD sowie ORF 1 HD an. Werden Sie zukünftig weitere Sender in HDTV-Qualität in Ihr Bouquet aufnehmen?
Schwanzer: Ja, wir sind bereits im finalen Stadium von weiteren Verhandlungen, können aber noch keine Details nennen.
DF: Ihr Mitbewerber in Österreich, Aon TV, bietet seinen Kunden mit dem Zusatzpaket "Aon TV HD-Videothek" der Telekom Austria ein Video-on-Demand-Paket für HDTV-Filme an. Denken Sie auch über ein solches Angebot nach?
Schwanzer: Wir arbeiten daran, das ist aber derzeit noch nicht spruchreif.
DF: Ist das Angebot von HDTV-Sendern für UPC eine Möglichkeit, ein spezielles Profil mit hochauflösendem Material herauszubilden?
Schwanzer: Durch unsere Kooperation mit der österreichischen Rundfunkregulierungsbehörde und deren Digitalisierungsfonds fördern wir ab sofort den Umstieg von analogem Kabelfernsehen auf digitales HDTV, die Fernsehtechnologie der Zukunft. Unsere Kunden erhalten aus dieser Kooperation einen Zuschuss zum Monatsentgelt unserer HD-DVR-Box in Höhe von 60 Euro, aufgeteilt auf zwölf Monate.
Damit ist der Einstieg in die digitale HD-Welt schon ab einem Aufpreis von nur einem Euro pro Monat möglich. Durch die im Gegensatz zu anderen TV-Zugangstechnologien viel höhere verfügbare Übertragungskapazität des TV-Kabels können wir so der Pionier im Markt des hochauflösenden Fernsehens in Österreich werden. In einer Zeit, wo schon ein großer Teil unserer Kunden TV-Geräte mit hochauflösenden Bildschirmen besitzen, oder jetzt im Weihnachtsgeschäft kaufen wollen, erfüllen wir damit einen dringenden Kundenwunsch.
DF: Herr Schwanzer, vielen Dank für das Gespräch.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/news/news_692505.html
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Der österreichische Kabelnetzbetreiber UPC will die deutschen HDTV Angebote von ARD und ZDF in sein Netz einspeisen.
UPC will zum 4. Februar kostenlos die beiden Sender ZDF HD und Das Erste HD in sein Programmangebot einspeisen. Dies gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Mit dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Vancouver am 12. Februar 2010 starten die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Sender den Regelbetrieb in hochauflösender Bildqualität.
UPC hat bisher sieben HDTV-Sender im Angebot: ORF 1 HD, ORF 2 HD und Arte HD. Diese werden im Digital TV-Startpaket kostenlos bereitgestellt, zu dem nun auch Das Erste HD und ZDF HD kommen. In einem Pay-TV-Paket sind die Sender National Geographic HD, Eurosport HD, Rush HD und Fashion TV HD enthalten.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de
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Der niederländische Kabelnetzbetreiber UPC will die umstrittene Verschlüsselungstechnologie CI-Plus in den Niederlanden einführen. Außerdem soll die Fernbedienungsaufnahme über mobile Geräte ermöglicht werden.
Das CI-Plus-Modul soll laut einem Bericht des Branchenportals "broadbandtvnews.com" vom Montag noch in diesem Jahr eingeführt werden. Der Kabelnetzbetreiber machte aber noch keine Angaben über die Preise und Art der Auslieferung. UPC sieht das CI-Plus-Modul als Lösung, Digitalfernsehen über Zweit- oder Drittgeräte anzuschauen.
Das CI-Plus-Modul soll über ein Mietmodell angeboten werden. UPC-Kunden sollen HD- und Premium-, Sport- und Filmkanäle auswählen können. Vorerst soll die CI-Plus-Lösung keine interaktiven Optionen wie Video on Demand oder Catch up-TV ermöglichen.
Die fernbedienbare Aufnahme "Remote Recoding" soll über eine App für mobile Geräte ermöglicht werden und UPC-Kunden erlauben, Sendungen über einen elektronischen Programmführer auszuwählen und unterwegs die Aufnahme zu starten. Die App soll zuerst für iPhone und iPad zur Verfügung gestellt werden.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de