DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>

Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # IPTV / Portale / Internet TV & Radio => Thema gestartet von: SiLæncer am 15 Oktober, 2006, 13:28

Titel: YouTube ...
Beitrag von: SiLæncer am 15 Oktober, 2006, 13:28
Gerade erst hat der Suchmaschinenprimus Google das Online-Video-Portal YouTube für 1,65 Milliarden US-Dollar in Aktien erworben. Nun steht dem neuen Eigentümer bereits massiver Ärger ins Haus, der noch einmal richtig ins Geld gehen könnte: So haben sich einem Bericht des Wall Street Journals zufolge die Medienkonzerne News Corp. (unter anderem TV-Sender Fox und Filmstudio 20th Century Fox ), NBC Universal und Viacom (MTV, VH1, Nickelodeon, Comedy Central und andere) zusammengeschlossen, um die illegale Verbreitung der von ihnen produzierten Inhalte über das Video-Portal zu unterbinden. Nach Ansicht der von der Gruppe beauftragten Anwälte müsste Google für jeden illegal über YouTube vertriebenen Videoclip 150.000 US-Dollar bezahlen. Da alleine Viacom schon davon ausgeht, dass Mitschnitte seiner TV-Produktionen 80.000-mal pro Tag über YouTube abgerufen werden, kämen so in kürzester Zeit Forderungen in Milliardenhöhe zusammen.

Der US-Medienkonzern Time Warner (Warner Bros., New Line Cinema, HBO) hat sich der Gruppe bislang noch nicht angeschlossen, YouTube aber nach Medienberichten eindringlich vor der Duldung der nach Ansicht des Konzerns fortgesetzten Urheberrechtsverletzungen gewarnt. So machte Konzernchef Richard Parsons in einem Interview mit der britischen Zeitschrift "The Guardian" unmissverständlich deutlich, dass Time Warner juristisch gegen YouTube vorgehen werde, wenn sich die Portal-Betreiber uneinsichtig zeigen sollten.

Tatsächlich scheint es den Medienkonzernen vor allem darum zu gehen, auf Google Druck auszuüben, um den neuen Eigentümer des Portals in Nutzungsverträge zu zwingen. Anfang Oktober hatte YouTube bereits eine strategische Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS geschlossen. CBS wird ab diesem Monat der Online-Plattform Nachrichten, Mitschnitte von Sportereignissen und Unterhaltungssendungen überlassen. Die beiden Partner teilen sich die Werbeumsätze, die durch diese Inhalte generiert werden. Ähnliche Abkommen hat YouTube auch mit Sony BMG Music Entertainment, mit der Universal Music Group und der Warner Music Group über die Lieferung von Musikvideos. Insoweit verwundert es auch nicht, dass die Medienkonzerne, die sich nun zu Wort gemeldet haben, noch keinen möglichen Termin für eine Klageerhebung genannt haben. Laut Wall Street Journal soll jedes der Unternehmen bereits Verhandlungen mit Google über eine YouTube-Partnerschaft begonnen haben. Auch Universal Music hatte noch kurz vor Vertragsschluss mit rechtlichen Schritten gegen YouTube gedroht.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube löscht fast 30.000 Videos nach Beschwerden von Rechteinhabern
Beitrag von: SiLæncer am 20 Oktober, 2006, 14:48
Das Community-Videoportal YouTube, das in den Besitz von Google übergehen wird, hat fast 30.000 Videos gelöscht. Die Aktion erfolgte, nachdem sich die "Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers" (JASRAC) über die durch Veröffentlichung der inkriminierten Dateien erfolgten Urheberrechtsverletzungen beschwert hatte.

Die Dateien, die aus TV-Sendungen, Musikvideos und Filmen enthalten hätten, seien ohne die Genehmigung der jeweiligen Rechteinhaber auf YouTube gepostet worden. Hinter der Aktion der Organisation stehen laut Berichten in US-Medien insgesamt 23 Fernsehgesellschaften und Musik- sowie Filmfirmen. Nach Angaben der Organisation habe YouTube sofort auf die Beschwerde reagiert und die Dateien umgehend aus dem Angebot entfernt.

Das Videoportal, auf dem unzählige von Usern selbst erstellte Filmchen, aber auch eigentlich urheberrechtlich geschützte Videos zu finden sind, gerät besonders nach der angekündigten Übernahme durch Google immer stärker ins Visier der Unterhaltungsindustrie. Auf der einen Seite kann dabei YouTube einige Erfolge bei der Lizenzierung von Content etwa von Fernsehgesellschaften verzeichnen, in deren Rahmen auch Techniken zur Identifizierung und Lizenzierung oder Entfernung urheberrechtlich geschützter Inhalte eingeführt werden sollen. Auf der anderen Seite wollen einige Medienunternehmen verstärkt Druck ausüben, um die illegale Verbreitung der von ihnen produzierten Inhalte über das Video-Portal zu unterbinden – oder möglicherweise besser noch, um vom neuen YouTube-Eigentümer Google großzügig dafür honoriert zu werden, dass sie die Verbreitung über YouTube zulassen. Dafür, dass die Medienunternehmen bei YouTube – ganz im Unterschied zum Vorgehen gegen die P2P-Tauschbörsensites – schon im Voraus die Kassen klingeln hören, mag auch die laut New York Times klammheimliche Beteiligung an YouTube vor der Google-Übernahme ein Indiz sein.

Quelle : www.heise.de
Titel: Bundesliga zeigt YouTube die rote Karte
Beitrag von: SiLæncer am 30 Oktober, 2006, 15:40
Wer bei YouTube die Suchbegriffe "Bundesliga" oder "Werder Bremen" eintippt, stößt schnell auf ein paar Videoclips mit Spielszenen, die Fußballfans bei Stadionbesuchen offenbar mit der eigenen Handykamera aufgenommen haben – und die meist in miserabler Qualität daherkommen. Dass dort nicht mehr Bundesliga-Material zu finden ist, liegt nach Angaben der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) daran, dass man derzeit verstärkt gegen Urheberrechtsverstöße im Internet vorgehe. "Die DFL kann und wird nicht einfach zusehen, wie unser Inhalt missbräuchlich genutzt wird", erklärte der Kommunikationsleiter der Deutschen Fußball Liga, Tom Bender, gegenüber der Berliner Zeitung.

Die DFL beobachte seit Wochen sehr genau, was sich im Internet in Sachen Copyright-Verletzungen abspiele. "Wir haben festgestellt: Die Dimension ist leider erschreckend groß", sagte Bender der Tageszeitung. Sogar Liveübertragungen von Bundesliga-Spielen würden, teils gegen Bezahlung, angeboten. "Und abrufbare Spielzusammenfassungen haben in letzter Zeit regelrecht überhand genommen." Deshalb hole man jetzt zu einem "großen Gegenschlag" aus. "Wir haben die Firma NetResult damit beauftragt, Urheberrechtsverstöße im Internet aufzuspüren, die Verantwortlichen abzumahnen und Unterlassung zu fordern."

Die in London ansässige NetResult ist auf Markenschutz im Sportsektor spezialisiert und durchforstet das Internet bereits im Auftrag der britischen Premiere League nach Rechtsverstößen. Zu den Kunden von NetResult gehören auch das Internationale Olympische Komitee (IOC), die UEFA und Ausrichter von Großveranstaltungen, etwa der "British Open" (Golf) oder den Internationalen Französischen Tennismeisterschaften in Paris. Laut DFL sind seit der Zusammenarbeit mit NetResult bereits mehrere hundert Ausschnitte von Bundesliga-Spielen bei YouTube verschwunden.

YouTube sei in dieser Hinsicht zwar das größte Problem, doch gebe es auch kleinere Anbieter wie Clipfish, auf deren Internetseiten Ausschnitte aus Partien der Profiligen zu sehen gewesen seien, meinte der Sprecher. Die DFL werde rigoros gegen alle illegalen Angebote vorgehen. Dass die Fußball-Manager derzeit besonders erpicht darauf sind, jede nicht lizenzierte Verbreitung selbst kleinster Ausschnitte von Bundesliga-Spielen zu verhindern, liegt auch daran, dass die DFL seit dieser Saison selbst als Produzentin des sogenannten Basissignals auftritt und die Bilder aus den Stadien den Rechteinhabern zur Verfügung stellt.

Auch hatte man sich mit der gesonderten Ausschreibung der Bundesliga-Übertragungsrechte für das Internet auf rechtlich dünnes Eis begeben. Erst nach langem Hickhack und für die DFL teuren Zugeständnissen einigte man sich mit der Deutschen Telekom darauf, dass diese ihre Online-Rechte ausschließlich für die Ausstrahlung über die Highspeed-Netzinfrastruktur von T-Com nutzt. Arena, Käuferin der Pay-TV-Rechte, musste sich im Gegenzug dazu verpflichten, auf die Weiterleitung von IP-Signalen an Dritte zu verzichten. Kein Wunder also, dass die DFL derzeit alles nur Erdenkliche tut, um einen neuen, durch die Verbreitung nicht lizenzierter Bundesliga-Bildern hervorgerufenen Krisenfall "Internet" zu verhindern.

Im Hinblick auf die zunehmende Verschmelzung von Rundfunk und Online-Übertragung durch IPTV sollen die Übertragungsrechte für die Bundesliga im Übrigen künftig nicht mehr speziell fürs Fernsehen und fürs Internet ausgeschrieben werden. Das eine Mal sei "schon einmal zu viel" gewesen, hatte Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL, jüngst öffentlich geäußert. "Wir haben das nur getan, weil es die EU von uns gefordert hat", begründet Seifert heute die Doppelausschreibung.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Medienkonzerne setzten YouTube wegen Urheberrechtsverletzungen unter Druck
Beitrag von: superboy am 30 Oktober, 2006, 15:55
man, man, man .... was soll man da noch sagen ????

Ich sag nur ..."die haben doch den abschuss nicht gehört"
Titel: Bayern München droht Video-Plattform YouTube.com mit Klage
Beitrag von: SiLæncer am 02 November, 2006, 17:58
Der Fußballverein FC Bayern München prüft nach eigenen Angaben eine Klage gegen die US-Video-Plattform YouTube.com.

Das sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters, Karl-Heinz Rummenigge, am Donnerstag der Online-Ausgabe der "WirtschaftsWoche". Neben der gemeinsamen Vermarktung der TV-Rechte über die Deutsche Fußball Liga (DFL) sei der FC Bayern Rechtepartner der Deutschen Telekom, mit der zusammen der Verein seine Spiele im Internet auf der eigenen Website "FC Bayern TV" vermarkte. "Diese exklusiven Rechte werden durch Online-Plattformen massiv verletzt. Das werden wir nicht hinnehmen", betonte Rummenigge.

Derzeit hat die gegen eine Monatsgebühr zugängliche Online-Seite des FC Bayern laut Rummenigge rund 30.000 Abonnenten. "Wenn aber diese Bilder irgendwo kostenlos im Netz kursieren, ist doch klar, wo der Zuschauer hingeht", sagte Rummenigge. Unklar sei die Höhe des Schadens, der den Bundesliga-Vereinen durch die Online-Plattformen entstehe. Rummenigge teilte mit, der FC Bayern sei wegen der Sache in ständiger Abstimmung mit der DFL, behalte sich jedoch eine eigene Klage vor.

Am Montag hatte neben RTL und ProSiebenSat.1 auch die DFL angekündigt, hart gegen die Veröffentlichung privater Bundesliga-Videos im Internet vorgehen zu wollen (SAT+KABEL berichtete). Die DFL vermarktet zentral die Fernsehrechte der Bundesliga, die derzeit live im Bezahlsender Arena und in der Zusammenfassung bei ARD, ZDF und im DSF zu sehen sind. Auf Videoportalen wie "YouTube" können Fans dagegen kostenlos Privataufnahmen von Fußballspielen veröffentlichen. Die DFL hat die Firma "NetResult" beauftragt, Urheberrechtsverstöße aufzuspüren, die Verantwortlichen abzumahnen und Unterlassung von ihnen zu fordern. Auch zivil- und strafrechtliche Maßnahmen seien möglich.

Quelle : www.satundkabel.de
Titel: GEMA fordert von Google Lizenzgebühren für YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 07 November, 2006, 16:43
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) fordert von Google Lizenzgebühren für die Videotauschbörse YouTube. Wie ein Sprecher der GEMA gegenüber dem Handelsblatt erklärte, befindet sich der Verband in Verhandlungen mit dem Internetkonzern. Google hatte YouTube im Oktober für 1,65 Milliarden Dollar gekauft.

"Wir werden die Verhandlungen nicht abwarten, sondern haben Google von den Verstößen auf YouTube in Kenntnis gesetzt, wo die Rechte unserer Mitglieder betroffen sind", ergänzte der GEMA-Sprecher. Google sei aufgefordert, Videos mit nicht lizenzierter Musik zu löschen. Ein Google-Sprecher sagte dies zu. Die Prozedur erscheine jedoch nach heutiger Rechtslage kaum praktikabel, hieß es. Täglich kommen bei YouTube bis zu 70.000 Videos hinzu, die die Benutzer hochladen. Jeder Urheberrechtsverstoß müsse einzeln angemahnt werden. Sollte ein anderer Nutzer dieselbe Musik verwenden, müsse die GEMA erneut um Entfernung bitten.

Die Musikbranche hofft nun, einen jahrelangen Rechtsstreit wie bei der Musiktauschbörse Napster zu vermeiden. "Die Rechteinhaber haben gelernt, dass es nichts bringt, einfach nur draufzuhauen", sagt Stefan Weikert von Edel Music gegenüber dem Handelsblatt. YouTube könne man aber auch nicht einfach als kostenlose Werbung verstehen: "Der Effekt ist ja genau umgekehrt, die Leute kaufen eher weniger Musik", sagt Weikert. "YouTube ist eine tolle Geschichte. Aber sie muss vergütungspflichtig werden."

YouTube geriet in letzter Zeit zunehmend durch Rechteinhaber und -verwerter unter Druck, zuletzt hatte gar Bayern München das Videoportal wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen ins Visier genommen. YouTube reagiert bereits mit dem Löschen von Videos sowie mit Kooperationen, die das Bereitstellen urheberrechtlich geschützter, aber für das Portal nicht lizenzierter Werke unterbinden sollen. Derweil bastelt Google an Verträgen mit Medienkonzernen, die nicht nur Urheberrechtsverletzungen unterbinden, sondern dass Videoportal zudem durch Lizenzierung von Inhalten zur Einnahmequelle sowohl für Google als auch für die Rechteverwerter machen sollen.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube: Urheberrechtsverletzungen mal umgekehrt
Beitrag von: SiLæncer am 15 November, 2006, 18:21
TechCrunch soll YouTube-Download-Dienst abschalten

Die mittlerweile zu Google gehörende Video-Community YouTube hat das Blog TechCrunch wegen Urheberrechtsverstößen abgemahnt. TechCrunch bietet wie auch andere eine Möglichkeit bei YouTube veröffentlichte Videos herunterzuladen.

YouTubes Anwaltskanzlei verweist auf die Nutzungbestimmungen von YouTube, nach denen die Videos nur im Rahmen der von YouTube angeboten Möglichkeiten über die Website genutzt werden dürfen. Mit der von TechCrunch angebotenen Möglichkeit Videos herunterzuladen würden unerlaubt Kopien erstellt, heißt es in dem bei TechCrunch veröffentlichten Schreiben.

Michael Arrington von TechCrunch sieht das anders und verweist seinerseits auf die Nutzungbestimmungen von YouTube, in denen es heißt, sollten Videos zum persönlichen Gebrauch heruntergeladen oder kopiert werden, müssen alle Hinweise auf den Urheber und eventuelle weitere Notizen erhalten bleiben.

Auch wenn sich Arrington im Recht fühle, will er sein YouTube-Download-Dienst voraussichtlich einstellen, um seine gute Beziehung zu YouTube und Google nicht zu gefährden. Er habe YouTube nicht schaden wollen, denn er liebe YouTube. Hinzu kommt, dass es diverse ähnliche Dienste im Netz gibt, die Nutzern die Arbeit abnehmen, selbst die Download-URLs der Videos herauszufischen.

Quelle : www.golem.de

--------------------------------

Was fürn sche++s Spiel  :P
Titel: US-Medienunternehmen wollen YouTube zu Leibe rücken
Beitrag von: SiLæncer am 09 Dezember, 2006, 13:50
US-amerikanische Film- und Musikproduktionsfirmen sowie Fernsehgesellschaften, darunter Fox, Viacom, CBS Universal und NBC, verhandeln über den Aufbau eines gemeinsamen Video-Portals, das dem kürzlich von Google übernommenen YouTube Konkurrenz machen soll – so das Wallstreet Journal in seiner Online-Ausgabe. Demnach erwägen die Unternehmen den Start einer gemeinsam geführten Website, die für Kunden zur zentralen Anlaufstelle für Videoinhalte werden soll.

Nach Ansicht der Medienunternehmen beruht ein Teil des YouTube-Erfolgs auf dem Umstand, dass die Nutzer dort rechtswidrig Inhalte einspeisen, die von der Unterhaltungsindustrie produziert worden sind. Bei einigen der beliebtesten Videos handle es sich um Mitschnitte von TV-Sendungen. Google bemüht sich seinerseits, einen Teil der auf YouTube gezeigten Inhalte durch Lizenzzahlungen zu legalisieren. So erhielt Fox angeblich bereits ein Angebot von 140 Millionen US-Dollar für die Bereitstellung der Rechte von Eigenproduktionen. Auch NBC führt nach eigenen Angaben bereits Gesprächen mit YouTube.

Angeblich diskutiert man auch eine dritte Variante – eine gemeinsame Klage gegen YouTube wegen Urheberrechtsverletzungen. Das Unternehmen entfernt zwar Videos, wenn Urheber einen Rechtsverstoß melden. YouTube kann allerdings nicht verhindern, dass andere User die betreffenden Sendungen sofort ein weiteres Mal ins System stellen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Google verschiebt angekündigten Raubkopie-Killer für YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 30 Dezember, 2006, 16:00
Der Internet-Konzern Google hat die Einführung eines bereits im September angekündigten Raubkopie-Killers für seine Video-Plattform YouTube.com verschoben.

Das berichtete die britische "Financial Times" in ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens. Damit steuert die Plattform auf einen ernsthaften Konflikt mit Lizenzinhabern zu, die in den vergangenen Monaten zahlreiche Urheberrechtsverletzungen monierten und juristische Drohungen aussprachen . Unter anderem die Deutsche Fußball Liga (DFL) will gegen YouTube.com vorgehen, weil dort regelmäßig Bundesliga-Spiele des Pay-TV-Anbieters Arena eingestellt werden.

Wann das von Google ins Spiel gebrachte "Content Identification System" fertig gestellt wird, ist noch offen. Der weltgrößte Suchmaschinen-Betreiber hatte zuvor angekündigt, mit Hollywood und Musik-Labels Verträge abschließen zu wollen, um deren Inhalte legal anzubieten. Voraussetzung dafür ist aber, dass Radubkopien künftig automatisch ausgefiltert werden. YouTube.com liefert nach eigenen Angaben über 100 Millionen Videos täglich aus, mehrere Tausend neue Schnippsel finden im gleichen Zeitraum den Weg auf die Server.

Quelle : www.satundkabel.de
Titel: YouTube hat noch keinen Copyright-Filter installiert
Beitrag von: SiLæncer am 02 Januar, 2007, 16:39
Das Online-Videoportal YouTube hat nicht wie versprochen bis zum Jahresende 2006 ein System zuwege gebracht, das von Nutzern hochgeladene Copyright-geschützte Werke erkennen kann. Das geht aus Medienberichten hervor. Ein solches Versprechen habe das Unternehmen im September gegenüber der Warner Music Group im Rahmen von Kooperationsverhandlungen abgegeben. YouTube und Warner teilen sich seitdem Werbeeinnahmen, die über Inhalte generiert werden, in denen Content aus dem Hause Warner verwendet wird. Dabei kann es sich um Musikvideos handeln und um Musikstücke, die von Nutzern erstellte Filme untermalen.

YouTube gehört seit Mitte November endgültig dem Google-Reich an. Der Suchmaschinenprimus legte dabei 200 Millionen US-Dollar für eventuelle Schadensersatzforderungen beiseite, die durch Einforderung von Copyright-Ansprüchen durch unautorisierten Upload entstehen können. Marktbeobachter sehen laut den Medienberichten nun auf YouTube Probleme zukommen, da sich Warner Music in etwa ein oder zwei Wochen wohl nicht mehr vertrösten lasse. Auch in Japan hat YouTube Probleme mit Rechteinhabern. Allerdings war in den Berichten über ein Ultimatum der Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers (JASRAC) nicht die Rede von einer Software-gestützten Content-Filterung, sondern unter anderem von Verbesserungen bei der Nutzer-Authentifizierung.

Warner-Konkurrent Universal Music schloss im Oktober 2006 mit YouTube ein ähnliches Abkommen ab. Gegen die Online-Community MySpace.com reichte der Medienriese hingegen im Monat darauf eine Klage wegen Urheberrechtsverletzungen ein. Im Dezember wurde bekannt, dass sich eine Gruppe von Medienunternehmen verabredet hat, ein eigenes Videoportal aufzubauen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Fox geht gerichtlich gegen YouTube vor
Beitrag von: SiLæncer am 26 Januar, 2007, 11:03
Das Filmstudio Twentieth Century Fox hat bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eine Verfügung beantragt, durch die das Online-Videoportal YouTube gezwungen werden soll, die Identität eines Nutzers herauszugeben. Dieser soll Episoden der Fernsehserien 24 und The Simpsons hochgeladen haben, berichtet das Wall Street Journal. Auf YouTube seien Folgen der Serie 24 noch vor der Fernsehausstrahlung zu sehen gewesen sein, heißt es.
Anzeige

Fox habe YouTube am 8. Januar offiziell über die Copyright-Verletzungen informiert und verlangt, dass das Material sofort aus dem Videoangebot entfernt werde. Die gleichen Serienfolgen seien auch auf die Plattform LiveDigital hochgeladen worden, die ebenfalls von Fox eine Aufforderung erhalten habe und dieser sofort nachgekommen sei.

Twentieth Century Fox ist eine Tochter des Medienkonzerns News Corp., der im Sommer 2005 den Betreiber der Online-Community MySpace gekauft hat. Dieses "Web-2.0"-Angebot bereitet ebenfalls Copyright-Probleme. So hat im November 2006 das Plattenlabel Universal Music eine Klage wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen eingereicht. YouTube wiederum ging im November in den Besitz von Google über. Der Suchmaschinenbetreiber hat dabei vorsichtshalber Geld für eventuelle Schadensersatzforderungen beiseite gelegt.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube soll mehr als 100.000 Videos entfernen
Beitrag von: SiLæncer am 02 Februar, 2007, 19:24
Der US-Medienriese Viacom, zu dem unter anderem die Sender MTV, Nickelodeon und Comedy Central gehören, will, dass die populäre Website YouTube mehr als 100.000 Videoclips entfernt. Es handelt sich dabei um Mitschnitte von Sendungen der Viacom-Sender. Zuvor waren monatelange Gespräche zwischen dem von Google gekauften YouTube und Viacom über eine Vergütung ergebnislos geblieben. Nach Viacom-Angaben wurden die Clips insgesamt 1,2 Milliarden Mal angesehen. "Wir konnten es nicht so weitergehen lassen", sagte ein Sprecher dem Wall Street Journal am Freitag.

Die Videos bei YouTube werde von den Nutzern ins Internet gestellt. Darunter sind nicht nur eigene Aufnahmen, sondern auch zahlreiche Mitschnitte von TV-Sendungen. Dagegen versuchen die Sender vorzugehen. Nach geltendem Recht können Medienunternehmen verlangen, dass von ihnen im Internet entdecktes urheberrechtlich geschütztes Material entfernt wird. Diese Regelung macht es notwendig, die Videos erst einmal zu finden.

Mit den Fernsehsendern CBS und NBC hatte YouTube einen Lizenzdeal aushandeln können. Außerdem entwickelt die Video-Website ein System, das Rechteinhaber automatisch vergüten soll. Allerdings denken Viacom, Fox und auch CBS und NBC über den Aufbau einer eigenen Video-Website nach.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube ...
Beitrag von: SiLæncer am 16 Februar, 2007, 17:03
Dass man besser erst einmal darüber nachdenken sollte, welche Informationen von sich man im Internet preisgibt, musste jetzt ein 37-jähriger Brite machen. Der Motorradfahrer hatte stolz mit einer hinter der Windschutzscheibe angebrachten Kamera gefilmt, wie er seine Yamaha R1 mit 150 km/h durch die Stadt jagte. Das Video veröffentlichte er auf YouTube und bemerkte dazu: "Das ist an dem Tag, als ich meine neue Kamera-Halterung für den Tank von eBay bekommen habe – bessere/verrückte Videos folgen." Die Polizei wurde auf das Video hingewiesen und hatte danach leichtes Spiel. Da der Motorradfahrer auch noch gefilmt hatte, wie er sein Haus in Burnham-on-Sea im Südwesten Englands verließ und dabei selbst das Kennzeichen zu erkennen war, konnten ihn die Polizisten identifizieren und anzeigen. Das Video wurde inzwischen von der Seite entfernt.

Ein Polizeisprecher erklärte, dass der Motorradfahrer wegen der überhöhten Geschwindigkeit in einem Wohngebiet mit einer hohen Strafe rechnen müsse: "Das ist ein Beispiel für andere Verkehrsteilnehmer, darüber nachzudenken, solche Videos in das Internet zu stellen. Was für die einen witzig sein mag, kann für andere tödlich sein." Der Brite könnte damit wohl die erste Person sein, die aufgrund eines selbst gedrehten Videofilms wegen überhöhter Geschwindigkeit bestraft wird. Falls er die Tat eingesteht: er selbst war nicht auf dem Video zu sehen.

Quelle : www.heise.de
Titel: IPTV und YouTube-Videos bringen Internet-Infrastruktur zum Einsturz
Beitrag von: SiLæncer am 24 Februar, 2007, 13:37
IP-Fernsehen und die drastische Zunahme von Video-Clips könnten auf Dauer die Infrastruktur des Internet zum Einsturz bringen.

"Wir steuern kurzfristig nicht auf eine Katastrophe zu, aber in den nächsten Jahren werden wir gegen eine Wand laufen", sagte der Technikchef des Internet-Backbone-Anbieters Qwest, Pieter Poll, der US-Tageszeitung "Chicago Tribune" (Samstagsausgabe). Die benötigten Kapazitäten nähmen derzeit so stark zu, dass Hardware-Hersteller oder Telekommunikationskonzerne nicht folgen könnten.

Eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte geht unterdessen davon aus, dass es noch in diesem Jahr zu ersten Problemen kommen könnte. Das liege unter anderem daran, dass vielen Geschäftsmodellen die Annahme zugrunde liege, dass Internet-Kapazitäten sehr preiswert seien und demnach nicht als limitierender Faktor wahrgenommen werde, hieß es. Gedanken über die Infrastruktur mache sich niemand. Auch ein wachsender Bedarf an hochauflösenden Fernsehsignalen könnte die Kapazitätsengpässe verschärfen. Diese setzen auch mit modernen Komprimierungsverfahren wie MPEG4 eine etwa drei- bis vierfach höhere Bandbreite voraus als es mit regulären TV-Kanälen der Fall ist.

John Ryan, Vizechef des Internet-Backbone-Betreibers Level3 hat die Hoffnung dennoch nicht aufgegeben: "Mit weiteren Investitionen sind wir in der Lage, die Nachfrage zu befriedigen", sagte er der Zeitung. Ryan prognostizierte allerdings ein Massensterben von Internet-Providern, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um mit den Ansprüchen der bandbreitenhungrigen Kundschaft mithalten zu können.

Quelle : www.satundkabel.de
Titel: Deutscher Pay-TV-Sender fordert von YouTube Schadensersatz
Beitrag von: SiLæncer am 28 März, 2007, 16:23
Gottfried Zmeck, Geschäftsführer der Pay-TV-Sender Goldstar und Hit24, fordert von der Video-Plattform YouTube wegen Urheberrechtsverletzungen Schadensersatz in sechsstelliger Höhe. Das berichtet das Wochenmagazin Werben & Verkaufen in seiner morgigen Ausgabe. Vorab heißt es aus dem Magazin, Zmeck habe auf YouTube 500.000 Zugriffe auf unerlaubt hochgeladene Inhalte seiner Sender registriert. Er prüfe auch rechtliche Schritte gegen das Portal MyVideo, an dem die ProSiebenSat.1-Gruppe beteiligt ist.

Zmeck ist nicht der erste Deutsche, der der Google-Tochter Ärger bereiten will. Im November drohte der Fußballverein FC Bayern München so wie die Deutsche Fußball Liga mit juristischen Schritten, um zum Beispiel gegen die Verbreitung von privaten Video-Clips mit Szenen aus Bundesliga-Spielen vorzugehen. Die erste Klage überhaupt gegen YouTube reichte im Juli 2006 der Journalist Robert Tur ein. Vor zwei Wochen verklagte der US-Medienriese Viacom YouTube auf 1 Milliarde US-Dollar Schadensersatz.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube will Nutzerdaten sammeln
Beitrag von: SiLæncer am 21 April, 2007, 19:12
Wie das Nachrichtenmagazin News.com meldet, will sich das Videoportal YouTube für Werbezwecke interessanter machen, indem es in Zukunft Nutzerdaten sammelt. Dies teilte Suzie Reider, Marketing-Direktorin bei YouTube, den Teilnehmern der Advertising Research Foundation's Rethink Konferenz in New York mit.

Mit dem Wissen, welcher Personenkreis ein in YouTube eingestelltes Video bevorzugt betrachtet, könne deutlich zielsicherer geworben werden, weil man etwa über Alter oder Geschlecht bescheid wisse. Erste Studien dazu sollen in wenigen Wochen vorgestellt werden und im dritten Quartal dieses Jahres will der Portalbetreiber zu jedem Video umfangreiche Daten anbieten können.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: YouTube will Nutzerdaten sammeln
Beitrag von: Jürgen am 23 April, 2007, 02:56
Ich frage mich, wie die entsprechende Nutzerdaten ermitteln wollen.

Meines wissens verrät ein Browser von sich aus nichts über Geschlecht oder Alter.

Und ich wüsste überhaupt keinen Grund, selber YouTube derlei zu verraten.
Titel: Bandbreitenfresser Youtube: Web-Traffic überholt P2P
Beitrag von: SiLæncer am 21 Juni, 2007, 15:58
Jahrelang beanspruchten P2P-Börsen den Großteil der Web-Bandbreite. Doch damit ist es offenbar vorbei - meinen zumindest die Forscher von Ellacoya Networks. Ihren Daten zufolge hat der normale Web-Traffic (HTTP) erstmals seit vier Jahren den Anteil von P2P übertroffen. Und Youtube hat demnach einen maßgeblichen Anteil geleistet.

Es gibt eine Vielzahl an Internet-Anwendungen, und jede davon verbraucht mehr oder weniger Bandbreite. Die enorme Beliebtheit von P2P-Börsen spiegelte sich auch in der Web-Bandbreite wider, die diese Dienste für sich beanspruchten. Jahrelang waren sie vor normalem Web-Traffic immer auf Platz eins. Einer vor kurzem veröffentlichte Untersuchung von Ellacoya Networks zufolge, ist damit aber nun Schluss. Denn erstmals seit vier Jahren belegt normaler Web-Traffic (HTTP) mit 46 Prozent der gesamten Web-Bandbreite wieder Platz eins. P2P kommt demzufolge noch auf 37 Prozent. Das Datenmaterial basiert auf dem Nutzerverhalten von rund einer Million Breitband-Nutzern in Nordamerika.

Auf den weiteren Plätzen folgen laut Ellacoya Networks Newsgroups mit 9 Prozent, Video-Streaming (nicht per HTTP) mit 3 Prozent, Gaming mit 2 und VoIP mit 1 Prozent.
Interessant wird das Ganze, wenn man sich den Bereich HTTP-Traffic im Detail ansieht. Denn der Hauptverantwortliche für den Wechsel an der Spitze ist Youtube. Immerhin 20 Prozent des gesamten HTTP-Traffics, oder rund 10 Prozent der gesamten Web-Bandbreite, entfällt laut Ellacoya Networks auf das populäre Video-Portal. Der traditionelle HTTP-Traffic, wie er etwa beim Surfen auf Websites anfällt, führt aber weiterhin mit 45 Prozent des gesamten HTTP-Traffics.

Quelle : www.pcwelt.de
Titel: Deutsche YouTube-Version kann demnächst starten
Beitrag von: SiLæncer am 01 Juli, 2007, 14:30
Die Online-Videoplattform YouTube kann demnächst auch eine deutsche Version ins Internet bringen. Zum Start lokaler Inhalte in Brasilien, Frankreich, Irland, Italien, Japan, den Niederlanden, Polen, Spanien und Großbritannien standen einem deutschen Angebot noch Einwände der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) im Weg, doch scheinen diese nun laut einem Bericht der Wirtschaftswoche ausgeräumt. "Bei den Rechten, die die GEMA vergeben kann, sind wir uns mit YouTube einig", zitiert der Bericht GEMA-Syndikus Alexander Wolf. Es seien nur noch Fragen der so genannten Synchronisationsrechte bei Verknüpfung von Bild und Ton offen.

Da diese Rechte, die beispielsweise bei Videoclips mit hinterlegter Musik greifen, bei den Musikverlagen liegen, bespreche YouTube die Details mit dem Deutschen Musikverleger-Verband. Wolf, der an den Verhandlungen beteiligt sei, rechne mit einem Vertrag in wenigen Wochen. Angaben zur Höhe der Gebühren für YouTube liegen nicht vor. Bis Ende 2008 werde YouTube eine Pauschale zahlen, da noch nicht erfassbar sei, für welche Musik und welchen Künstler wie viele Gebühren anfallen, wenn YouTube-Nutzer Videos abrufen.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube startet automatische Video-Identifizierung
Beitrag von: SiLæncer am 16 Oktober, 2007, 11:07
Googles Online-Videoplattform YouTube setzt seit heute ein automatisches Identifizierungssystem ein, um die nicht-autorisierte Verbreitung Copyright-geschützter Werke zu unterbinden. Das YouTube Video Identification genannte System startet zunächst in der Betaphase. Es sieht unter anderem vor, dass keine Videos hochgeladen werden können, die länger als 10 Minuten dauern. Bereits gelöschte Videos sollen durch Kennzeichnung mit einem digitalen "Fingerabdruck" kein weieres Mal hochgeladen werden können. Rechteinhaber sollen durch eine elektronische Benachrichtigungsmöglichkeit Rechteverletzungen schnell und einfach anmahnen können.

Google hatte den Copyright-Filter in diesem Sommer während einer Gerichtsverhandlung in der Auseinandersetzung mit dem Medienkonzern Viacom und anderen Unternehmen angekündigt. In diesem Verfahren geht es um Schadensersatzforderungen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Mit anderen Unternehmen wie CBS und NBC hat sich Google bereits durch Lizenzierungsabkommen geeinigt. Das neue System soll möglichst schon greifen, bevor es zu großflächigen Copyright-Verletzungen und hohen Schadensersatzforderungen kommt.

Das Video-Identifizierungssystem sei "brandneu" und soll im laufenden Betrieb weiterentwickelt werden, teilt Google mit. Erste Tests mit Rechteinhabern hätten gute Ergebnisse gezeigt, künftig sollen möglichst weltweit alle Rechtinhaber das Tool nutzen können. Denn, so räumt Google auch ein, bei aller Exaktheit der Identifizierungstechnik sei YouTube auf die Kooperation mit den Rechteinhabern angewiesen. Außerdem werden die YouTube-Nutzer zunächst nur auf Englisch mit Hinweisen zum Urheberrecht versorgt.

Quelle : www.heise.de
Titel: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: kater am 20 Oktober, 2007, 13:10
hallo, hab mich in letzter Zeit mal bei youtube rumgetriebenund. Dort findet man ja so ziemlich alles, lustiges, absonderliches, usw. Und was mir auffiel, Musik aller Art. Also sämtliche Suchbegriffe die ich zum Thema eingab wurden bedient. Grundsätzlich ist es ja nicht möglich direkt herunter zu laden, aber mit verschiedenen Grabbern geht es. Eine besonders einfache Lösung funktioniert mit keepvid.com und schon hast du das File als .flv auf dem Rechner. Eine Vorgehensweise, die P2P in den Schatten stellt.
Wie sieht die ganze Angelegenheit nun eigentlich rechtlich aus? Das ganze erfüllt doch einschlägige Tatbestände.
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: Jürgen am 20 Oktober, 2007, 17:00
Das tut es in doppelter Hinsicht.

Dem Nutzer muss ohnehin klar sein, dass die allermeisten Inhalte dort, sagen wir einmal vorsichtig - auf einer rechtlich sehr zweifelhaften Grundlage verbreitetet werden.
Wer dann, entgegen der offensichtlichen Absicht der Seiten-Betreiber, die Massnahmen gegen lokale Speicherung durch besondere Software umgeht, bewegt sich nochmals auf dünnem Eis.

Eine Speicherung aus einem ungeschützten Browser- oder Player-Cache mag ja im Sinne einer Privatkopie noch angehen, habe ich selbst oft genug bei Flash oder Real gemacht, aber das Überwinden von (sonst) wirksamen Schutzeinrichtungen ist eben heutzutage eine ganz andere Sache...
Der Cache von Firefox ist leider nicht dazu bestimmt, auf Dateiebene zuzugreifen.

Wenn dann eine Webseite nicht komplett lokal speicherbar ist,  was wieder einen späteren Zugriff auf Dateiebene ermöglicht, sieht's also sehr fragwürdig aus.

Dies ist meine ganz private Interpretation, kein Versuch einer rechtlichen Beratung.
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: kater am 20 Oktober, 2007, 18:31
die Frage kam mir als ich rumstöberte. Nun muß man natürlich sagen, die Qualität der Files, zumindest die welche ich geladen hatte, ist an sich schon nicht von toller Qualität. Und von Schutzverletzung im Sinne von " Umgehen wirksamer Schutzmasnahmen " kann man nun wirklich nicht sprechen.
Ich sehe es eher so, youtube gehört google, einem milliardenschwerem, börsennotierten Konzern. Da überlegt man es sich schon mehrmals, ob man als sogenannter Rechteinhaber dort mal einen Anwalt mit einer Unterlassungserklärung vorbeischickt.   
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: Jürgen am 20 Oktober, 2007, 18:59
Das wird man ja künftig vermeiden wollen, indem man erstens die fingerprints einführt und zweitens sicherlich die IPs der Hochlader speichert und weitergibt.

Das Verpetzen der Betrachter mag derzeit nicht opportun erscheinen, aber GOO00oo.. ist ja dafür bekannt, allerlei Wunderliches zu installieren anzubieten, was später durchaus auch dazu geignet sein könnte, hartnäckige Speicherer zu erfassen...
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: Theos am 20 Oktober, 2007, 19:46
soweit ich mich erinnere, macht man sich ja nur dann strafbar, wenn man das geistige eigentum eines anderen unerlaubterweise vervielfältigt & verteilt (da sind u.a. auch öffentliche vorführungen inbegriffen).
in letzter zeit kam, zumindest in deutschland, da noch hinzu, dass man effektive kopierschutzmaßnahmen nicht umgehen durfte, aber ich glaube dazu gab es bislang noch kein urteil (wohl aber gegen software die nur dieser aufgabe diente).

wie es ist, wenn man z.B. raubkopien aufm trödlermarkt kauft weis ich nicht, ev. könnte man das als unterstützung/förderung auslegen, aber auch nur dann, wenn es offensichtlich ist. aber ich glaube ertappte müssen da nur die raubkopien abgeben/vernichten. (bei zigaretten ist es was anderes, da ist es ja steuerbetrug)

im internet hingegen kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei youtube probleme mit den rechteinhabern für konsumenten gibt, da man das video ja nicht explizit starten muss.
wie es mit google aussieht steht in den Terms of Use: http://youtube.com/t/terms (abschnitt 4).
also solange du es nicht komerziell und/oder verändert verteilst, dürfte es keine probleme geben.

Zitat von: kater
Ich sehe es eher so, youtube gehört google, einem milliardenschwerem, börsennotierten Konzern. Da überlegt man es sich schon mehrmals, ob man als sogenannter Rechteinhaber dort mal einen Anwalt mit einer Unterlassungserklärung vorbeischickt.
ja, da überlegt man schon mal länger, wie man den preis pushen kann...
ich kann mir nicht vorstellen, dass youtube diesbezüglich vor gericht recht bekäme, zumindest die werbeeinnahmen müssten ausbezahlt werden, und das material sofort offline genommen werden.

ich kann mich auch noch an einen der rechte-artikel im c't erinnern, wo stand, dass das einbetten jeglicher werbung in eine website eine gewerbliche nutzung des inhalts derer darstelle. von daher hätte es noch schlimmere auswirkungen auf google.
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: Sammy am 20 Oktober, 2007, 22:05
Hat nicht mal youtube selbst damit geworben das sie es in so und soviel Monaten schaffen wollen das alle Musikvideos die es jemals gab online sind ?
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: kater am 21 Oktober, 2007, 13:47
die Politik der Konzerne geht oft eigentümliche Wege. Sony, auf der einen Seite ein großer Medienkonzern und damit Inhaber vielfältiger sogenannter Vermarktungsrechte, ist ja andererseits einer der fuhrenden Hardwarehersteller und damit Produzent von Brennern und Rohlingen. Und so doof ist doch bei denen warscheinlich niemand, nicht zu wissen, was damit hauptsächlich angestellt wird.
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: Theos am 21 Oktober, 2007, 14:05
die Politik der Konzerne geht oft eigentümliche Wege. Sony, auf der einen Seite ein großer Medienkonzern und damit Inhaber vielfältiger sogenannter Vermarktungsrechte, ist ja andererseits einer der fuhrenden Hardwarehersteller und damit Produzent von Brennern und Rohlingen. Und so doof ist doch bei denen warscheinlich niemand, nicht zu wissen, was damit hauptsächlich angestellt wird.
so weit ich das aus meinem umfeld beobachten konnte, wird der bei weitem größte teil für backups eingesetzt.
Titel: Re: Aufnahmen von youtube
Beitrag von: Jürgen am 22 Oktober, 2007, 00:54
Das kann ich in vollem Umfang bestätigen.

Hinzu kommt bei mir noch die Digitalisierung von Camcorder-Aufzeichnungen und in Einzelfällen die legale Privatkopie, in Form von Zusammenstellungen von TV-Mitschnitten für den engeren Freundeskreis, meist aufgrund bei denen fehlenden Empfangsmöglichkeiten (z.B. nur analoges Kabel vorhanden).
Allerdings ist hier auch dafür ein Ende der Verwendung des Brenners abzusehen, wegen Speicherkarten, USB-Sticks und -Festplatten usw.

Eigene Sammlungen bleiben hier inzwischen ohnehin auf Festplatten, internen und externen.

Das bedeutet, der Brenner beschränkt sich immer mehr darauf, ISOs von heruntergeladenen Betriebssystemen anzuwenden.
Und das sind völlig abgabenfreie Anwendungen.
Dennoch kriege ich sicher weder die Datenträger-Abgaben noch die Gerätepauschale wieder  ::)
Titel: YouTube startet deutschsprachige Seite
Beitrag von: SiLæncer am 08 November, 2007, 12:06
Googles Videoportal YouTube ist nun auch in einer lokalisierten Fassung für deutschsprachige Nutzer verfügbar. Unter der Adresse youtube.de, von der nun nicht mehr auf youtube.com, sondern auf de.youtube.com weitergeleitet wird, findet sich ein Angebot, das im Wesentlichen dem der US-amerikanischen Schwester gleicht. Menüführung und einige Inhalte sind für deutschsprachige Nutzer angepasst. Als Anreiz dafür, eigene Beiträge einzustellen, hat YouTube einen Wettbewerb gestartet, bei dem die Nutzer ihre "versteckten Talente" präsentieren können.

Nach dem Start lokalisierter YouTube-Ausgaben unter anderem in Frankreich, Irland, Italien, Japan, den Niederlanden, Polen, Spanien und Großbritannien im Juni verzögerte sich die deutsche Präsenz wegen Meinungsverschieden mit der Rechteverwertungsgesellschaft Gema. Diese konnten im Juli ausgeräumt werden. Danach mussten noch Fragen der so genannten Synchronisationsrechte bei Verknüpfung von Bild und Ton mit dem Deutschen Musikverleger-Verband geklärt werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTub-Nutzer dürfen GEMA-Musik einsetzen
Beitrag von: SiLæncer am 09 November, 2007, 11:09
Pünktlich zum Start des deutschsprachigen YouTube-Angebots weist das Mutterunternehmen Google in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA auf die neuen Freiheiten für deutsche YouTube-Nutzer hin. Die Vereinbarung berechtigt zur Nutzung des Weltrepertoires musikalischer Werke auf der Video-Plattform. Dies gilt für den Einsatz von Musikstücken sowohl in Musikvideos als auch in den von Nutzern erstellten Videos. Eine entsprechende Einigung zwischend er GEMA und YouTube hatte sich bereits Mitte des Jahres abgezeichnet.

"Auf Basis dieser Vereinbarung können unsere Nutzer nun jeden beliebigen Titel aus dem GEMA-Repertoire für ihre Videos nutzen und sind auf der sicheren Seite", erklärte Google-Pressesprecher Kay Oberbeck gegenüber heise online. Über Details der Einigung wurde GEMA-übliches Stillschweigen vereinbart. Weltweit hat YouTube zudem das Dateigrößenlimit von bisher 100 MByte auf 1 GByte angehoben, sodass sich Videos nun in besserer Qualität hochladen lassen. Die Längenbeschränkung von 10 Minuten bleibt in Kraft. Um das Hochladen zu erleichtern, bietet YouTube einen Multi-Video Upload, der das parallele Einstellen mehreren Videos erlaubt.

Quelle : www.heise.de
Titel: US- STUDIE - 2010 droht Infarkt des Internets
Beitrag von: SiLæncer am 21 November, 2007, 17:46
Video-Streaming, Daten-Tauschbörsen, mobile Dienste: Das Internet wird einer Studie von US-Marktforschern zufolge schon bald an Innovationen ersticken. Denn die Nachfrage nach Bandbreite steigt schneller, als die Netze ausgebaut werden.

YouTube-Videos, die wie Diashows ablaufen, stundenlange Downloads, Verbindungsabbrüche: So könnte das Internet der Zukunft aussehen. Noch überbieten sich Internet-Provider mit immer günstigeren Preisen und höheren Geschwindigkeiten. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens Nemertes zufolge investieren die Unternehmen zu wenig. Wenn nicht bald mehr Geld in den Ausbau der Internet-Zugangsinfrastruktur investiert wird, könnte sich das Web bald selbst im Wege stehen. Schon 2010 droht der Web-Infarkt.

Das größte Problem sollen die Zuleitungen von den Hauptdatensträngen der Provider zu den Haushalten sein. Zwischen 28 und 37 Milliarden Euro wären nötig, um allein die Netze der US-Internet-Provider fit für die Zukunft zu machen, errechnete Nemertes. Weltweit müssten mehr als 90 Milliarden Euro in den Ausbau der Internet-Zugänge gesteckt werden, sagen die Marktforscher. Geschieht das nicht, könnten Internet-Innovationen auf der Strecke bleiben. Das nächste Google oder YouTube würde durch die Überlastung der Datenleitungen ausgebremst werden, die Anbieter könnten die Nachfrage der Websurfer nicht mehr befriedigen.

Allein YouTube beansprucht zehn Prozent der Bandbreite

Schon heute verbrauchen einzelne Internet-Anwendungen extrem hohe Anteile der weltweit zur Verfügung stehenden Bandbreite. Nach Angabe des Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (Breko) ist allein YouTube mit seinen Online-Videos für zehn Prozent des gesamten Internet-Datenverkehrs verantwortlich. Diese Annahme untermauern Marktzahlen von Comscore. Demnach haben knapp 75 Prozent der US-Internetnutzer im vergangenen Mai im Durchschnitt 158 Minuten lang Internetvideos angesehen. Insgesamt haben sie mehr als 8,3 Milliarden Online-Videos angeschaut, Tendenz steigend.

Mehr als 25 Prozent der ausgelieferten Datenmenge gehen zudem auf das Konto von Tauschbörsen. Günstige Flatrates machen es zum attraktiven Hobby, den Rechner stundenlang DVD-Kopien und Musik in bester Qualität aus dem Netz laden zu lassen.

Enormer Zuwachs durch mobile Dienste

Die Nachfrage nach Online-Videos sowie die Einführung von Internet-TV-Diensten dürften die benötigte Bandbreite weiter dramatisch ansteigen lassen, so die Autoren der Studie. Zudem würden mobile Anwendungen wie Blackberrys und Web-fähige Mobiltelefone die Nachfrage nach Internet-Diensten exponentiell ansteigen lassen.

Im schlimmsten Fall, so die Forscher, könnte es zu einer Art "Internet-Singularität" kommen, einem Zeitpunkt, an dem die Entwicklung des Internet zum Stillstand kommt oder sich gar zurückwendet. Die Anwender würden sich in die Zeiten der Einwahlverbindungen zurückversetzt sehen, so die Befürchtung. "Man könnte mehr als einen Versuch brauchen, um einen Online-Einkauf zu tätigen, und es würde länger dauern, die neuesten YouTube-Videos herunterzuladen", argwöhnen die Autoren.

"Wir müssen die notwendigen Schritte unternehmen, um die Netzkapazitäten zu erhöhen", fordert Larry Irving von der Internet Innovation Alliance. "Ansonsten ist zu befürchten, dass ein Netzstillstand das Internet ins Chaos stürzt", fürchtet Irving. Doch selbst, wenn die notwendigen Investitionen bis 2010 getätigt würden, argwöhnt der Internet-Spezialist, könnte es sein, dass die Modernisierungen dennoch nicht ausreichen. Irving: "Wir könnten trotzdem nicht auf die nächste Killer-Applikation oder das nächste Online-Geschäftsmodell à la Google oder YouTube vorbereitet sein."

Quelle : www.spiegel.de
Titel: Youtube richtet HD-Portal ein
Beitrag von: SiLæncer am 19 Dezember, 2008, 16:32
Youtube hat seinen HD-Player verbessert und für HD-Videos ein eigenes Portal aufgebaut. Daneben hat das Videoportal drei neue Kanäle zu den Themen Nachrichten, Musik und Kinofilme eingerichtet.
Youtube baut sein HD-Angebot aus. Dazu habe man eigens ein Portal eigens ein Portal eingerichtet, auf dem HD-Videos gesammelt sind, schreibt das Youtube-Team in seinem Blog. Zudem sei der Player im HD-Bereich verbessert worden. Nach dem Klick auf den Link zum HD-Video öffne sich dieses automatisch im Breitbildformat.

Auf einer FAQ-Seite gibt Youtube Tipps zur Kodierung der Videos, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Empfohlen sind Auflösungen von 1280 mal 720 Pixel für Breitbild und 640 mal 480 Pixel für Videos im 4:3-Format.

Zudem hat Youtube drei neue Themenkanäle eingerichtet. Nachrichten, Musik und Kinofilme erfreuten sich großer Beliebtheit, so das Team. Allerdings seien Video dazu oft schwer zu finden, deshalb habe man sich entschlossen, für diese drei Kategorien die Kanäle Youtube.com/news, Youtube.com/music und Youtube.com/movies einzurichten, damit Nutzer diese Inhalte schneller und einfacher finden.

Die Option, hochaufgelöste Videos auf Youtube zu veröffentlichen, stand bereits vereinzelt zur Verfügung. So hat beispielsweise die britische Komikertruppe Monty Python im November 2008 einen eigenen Kanal auf Youtube eingerichtet, über den sie HD-Videos ihrer Sketche anbietet.

Youtubes Konkurrent Sevenload hat Ende November 2008 ein HD-Angebot gestartet. Zeitgleich hatte Youtube seinen Player im 16:9-Format veröffentlicht.

Quelle und Links : http://www.golem.de/0812/64236.html
Titel: Re: Youtube richtet HD-Portal ein
Beitrag von: ritschibie am 19 Dezember, 2008, 18:07
Hab's gerade getestet mit einem Video namens "Bionik Koeln feat. Afrob & Brixx (OFFICIAL HD VIDEO)". War nicht gerade aufregend (Videoquali) und als ich auf Vollbild geschalten hab, murkste firefox ab. Fröhliche HD-Zeit :embarassed:
Titel: YouTube muss Musikvideos löschen
Beitrag von: ritschibie am 21 Dezember, 2008, 01:59
Es geht um Clips von Madonna, Metallica und anderen Superstars: Warner Music hat der Videoseite YouTube die Zusammenarbeit aufgekündigt und verlangt eine höhere Beteiligung an den Werbeeinnahmen.

Die Warner Music Group hat die Videoplattform YouTube am Samstag aufgefordert, sämtliche Musikvideos ihrer Künstler von der Seite zu löschen. Zuvor waren Verhandlungen um eine höhere Beteiligung an den Werbeeinnahmen der Website gescheitert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach könnten mehrere Hunderttausend Videoclips auf der Seite betroffen sein, darunter von bekannten Künstlern wie Madonna, Metallica, R.E.M. und den Red Hot Chili Peppers.

Man könne Bedingungen nicht hinnehmen, nach denen Künstler und Plattenfirmen nicht angemessen und fair entlohnt würden, gab Warner bekannt - und verlangt von YouTube, das rechtliche Geschützte Material der unter Vertrag stehenden Künstler von der Seite zu löschen. Dabei ist YouTube für die Musikbranche, die immer weniger CDs absetzen kann, längst zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden.

YouTube hat mit Plattenfirmen Verträge geschlossen und zahlt ihnen eine Beteiligung an Werbeeinnahmen. Typischerweise bekommen die Musikfirmen sowohl einen Anteil an den Werbeeinnahmen, die YouTube mit dem Video erzielen kann, als auch eine sehr geringe Summe für jeden Abruf des Clips. Viele Millionen Abrufe, so das Kalkül, würden so zu einer substantiellen Ausschüttung führen. Wie Reuters berichtet, soll diese Summe für Warner aber weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein.

Jetzt lässt der Musikriese Warner seine Muskeln spielen und zieht seine Videos zurück. Die Entscheidung trifft zunächst YouTube, denn professionell produzierten Musikclips machen einen großen Teil der Zugriffe aus. Auf sieben der zehn meistgesehen Channels läuft Musik. Außerdem lassen sich die populären Clips weitaus besser vermarkten als wackelige Home-Videos mit fragwürdigem Inhalt. Nun muss YouTube etliche Clips aus dem Programm nehmen und damit auch noch die eigenen Nutzer verärgern.

Dafür muss Warner Music ohne einen Deal mit YouTube auf Einnahmen verzichten. Dabei hat die Videoplattform der Musikindustrie eine gigantische Zielgruppe anzubieten: Im Oktober hatte die Seite nach Zahlen der Firma Comscore mehr als 100 Millionen Nutzer allein in den USA.

Warner Music war 2006 die erste große Firma, die einen Vertrag mit YouTube über die Nutzung von Musikvideos gegen die Beteiligung an den Werbeeinnahmen abgeschlossen hatte. Fortan liefen die Musikvideos des Kooperationspartners völlig legal auf YouTube. Wenig später wurde die so mit einem Geschäftsmodell ausgestattete Videoplattform für 1,65 Milliarden Dollar von Google übernommen.

Auch die Warner-Konkurrenten Universal Music Group und Sony BMG Music Entertainment haben Verträge mit YouTube abgeschlossen. Die großen Plattenfirmen würden dadurch zweistellige Millionenbeträge bekommen, sagte Universal-Manager Rio Caraeff der Nachrichtenseite Cnet. Laut einem Brancheninsider könnte allein Universal in diesem Jahr rund 100 Million Dollar mit Musikvideos im Internet einnehmen.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,597764,00.html
Titel: Papst bekommt eigenen YouTube-Kanal
Beitrag von: spoke1 am 19 Januar, 2009, 12:32
Die Botschaften des Papstes Benedikt XVI. sollen demnächst auf Googles Videoplattform YouTube über einen eigenen Kanal verbreitet werden. Das berichteten am Wochenende italienische Medien. Demnach werde eine entsprechende Vereinbarung zwischen Centro Televisivo Vaticano (CTV), Radio Vatikan und Google am kommenden Freitag veröffentlicht.

Am Tag darauf ist der Festtag des Heiligen Franz von Sales, in den Augen der Katholiken der Patron der Journalisten und Schriftsteller. Dieser Tag ist für den Vatikan Anlass für den alljährlichen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, an dem dieses Jahr eine päpstliche Botschaft mit dem Titel "neue Technologien, neue Beziehungen" veröffentlicht werden soll. Voriges Jahr kritisierte Benedikt XVI. an diesem Tag "Gewaltverherrlichung in Videospielen".

Ein Ziel der Vereinbarung zwischen den Medien des Heiligen Stuhls und Google ist die Schaffung eines Kanals, über den kurze Filme und Nachrichten effizient verbreitet werden können. Außerdem sollen offizielle Botschaften des Vatikans in der wichtigsten Suchmaschine besser platziert werden neben all dem, was ansonsten im Internet über die katholische Kirche verbreitet wird, wie die italienische Tageszeitung La Stampa berichtet.

Quelle: http://www.heise.de
Titel: Youtube: Videos jetzt auch als Download
Beitrag von: spoke1 am 19 Januar, 2009, 17:20
Die Videoplattform Youtube hat das Speichern von Clips auf der lokalen Festplatte erleichtert: Wer Videos auf seinem Rechner sichern wollte, musste bisher entsprechende Browser-Plugins installieren. Jetzt bietet Eigentümer Google einzelne Clips zum Download an.

Bisher findet sich der „Click to Download“-Link nur bei vereinzelten politischen Clips wie dem wöchentlichen Videoblog des designierten US-Präsidenten Barack Obama. Die Dateien können als MP4 in H.264 gespeichert werden. Dieser Service soll weiter ausgebaut werden - wann Google die Download-Option auf sämtliche Clips erweitert, ist noch nicht bekannt.

Unlängst gab Google die Deaktivierung der Upload-Funktion bei Google Video bekannt. Die Plattform soll zum Video-Suchdienst umgebaut werden, mit dem Videos quer durch das Netz, unabhängig vom Anbieter, gesucht werden können. Google Video war ursprünglich als Googles Antwort auf Youtube konzipiert – mit der Übernahme des Konkurrenten wurde die Plattform jedoch obsolet.


Quelle: http://www.rooster24.com
Titel: Youtube will auf den Fernseher
Beitrag von: SiLæncer am 31 Januar, 2009, 14:47
Plattformbetreiber verhandelt mit Sony und Panasonic

Youtube will seine Nutzer bald auch auf Fernsehgeräten erreichen. "Unser Ziel ist es, mit Youtube auf jedem Bildschirm vertreten zu sein", sagte Chad Hurley, Chef der Google-Tochter.

Youtube-Chef Chad Hurley hat Pläne angekündigt, mit den Inhalten der Plattform bald auch auf Fernsehern verfügbar zu sein. Das sagte Hurley im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus. "Unser Ziel ist es, mit Youtube auf jedem Bildschirm vertreten zu sein. Unsere Nutzer sollen die Freiheit haben, über ihren Computer, ihr Mobiltelefon, die Spielkonsole oder den Fernseher auf unsere Plattform zugreifen zu können." Nach den Informationen des Blatts redet Youtube mit TV-Geräteproduzenten wie Sony und Panasonic, die bereits Fernseher mit Internetanschluss vorgestellt haben.

Auch Kabel Deutschland soll in der Vergangenheit in den USA mit Youtube verhandelt haben, um deren nutzergenerierte Videostreams, die im Browser mit Adobes Flash zu betrachten sind, auch als Programminhalte im Kabelfernsehen anzubieten. Das hat Golem.de aus informierten Kreisen erfahren.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube - Kostenlose Filme und Serien kommen
Beitrag von: SiLæncer am 17 April, 2009, 19:59
Das beliebte Videoportal YouTube erweitert wieder einmal sein Angebot. Künftig stoßen auch Inhalte aus dem Bereich Filme und TV-Serien hinzu.

Auf dem hauseigenen Blog gab man bekannt, dass man sich sehr freue, diese Ankündigung machen zu können. Mit diesem Schritt soll den Besuchern ein noch umfassenderes Angebot gemacht werden Speziell aus diesem Grund hat man sich mit einigen Größen aus der Unterhaltungsindustrie zusammengeschlossen. Namenhafte Vertreter wie Crackle, CBS, MGM, Lionsgate, Starz und einige andere sind mit der Partie.

Die beiden Autoren des Artikels sprechen von tausenden TV-Serien und hunderten Filmen, welche auf der Videoplattform aus dem Hause Google zeitnah zur Verfügung stehen werden. Darunter befinden sich vorwiegend schon in die Jahre gekommene Inhalte. Was aber vermutlich in den Augen der Betreiber nicht heißen soll, dass danach keine Nachfrage mehr bestehe.

In bekannter Manier wird auf die Erhebung von Gebühren verzichtet. Vielmehr wird der Dienst mittels Werbung finanziert. Für den Anfang werden kurze Werbesequenzen zu Beginn des jeweiligen Titels zu sehen sein. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es sodann zusätzlich möglich sein, auch zwischen den Filmen und Serien kurze und vor allem werbefüllende Pausen einzubinden. Unter dem Strich ergibt sich somit auch im Hause YouTube der Eindruck wie im üblichen Fernsehprogramm.

Bis auf Weiteres wird dieses Angebot allerdings nur für US-amerikanischen Besucher verfügbar sein. Im Zuge des Blogposts ließ man verlauten, dass man den Service so schnell wie möglich auch in anderen Ländern zugänglich machen möchte.

Quelle : www.gulli.com
Titel: YouTube - Verhandlungen mit GEMA laufen wieder
Beitrag von: SiLæncer am 24 April, 2009, 19:23
Die Zeit der Funkstille ist zu einem Ende gekommen. Das Videoportal aus dem Hause Google und die GEMA haben den Bekanntmachungen zufolge die Verhandlungen wieder aufgekommen.

Zahlreiche Videos auf YouTube wollte man sperren. So lautete die Ankündigung seitens der Verwertungsgesellschaft GEMA Ende März dieses Jahres (gulli:news berichtete). Bis zu diesem Zeitpunkt war ein Vertrag zwischen den beiden Seiten in Kraft, welcher die Höhe der Vergütung der einzelnen Streams regelte. Auch wenn es gewiss im Interesse beider Seiten und besonders auch für die zahlreichen Besucher relevant wäre, ist es zu keiner neuen Übereinkunft gekommen. Laut YouTube sollen dafür die eindeutig zu hoch angesetzten Forderungen von der GEMA verantwortlich sein.

Im Zuge der Vorstellung der Jahresbilanz für das Kalenderjahr 2008 hatte GEMA-Vorstandschef Harald Heker neben den finanziellen Aspekten auch eine weitere interessante Information parat. Seinen Aussagen zufolge habe man sich am Verhandlungstisch wieder eingefunden und könne nun ernsthaft mit den Gesprächen beginnen. Dem Unterfangen blickt Heker hoffnungsvoll und letztlich auch guter Dinge entgegen. Überdies wird ein Spitzentreffen nicht ausgeschlossen.

Natürlich möchte der GEMA-Vorstandschef auch in diesem Zusammenhang noch einmal seinen Punkt klarmachen. Ihm oder vielmehr der GEMA gehe es dabei nicht nur um die finanziellen Rahmenbedingungen. Maßgeblich drehe sich die Angelegenheit um das Prinzip. In den Augen Hekers müsse das googlesche Videoportal Daten über die genaue Anzahl der ausgelieferten Streams abliefern. Der finanzielle Aspekt sei dabei zweitrangig. Was die Verhandlungen unter dem Strich ergeben und ob es zu einer merklichen Änderung kommt, bleibt abzuwarten. Bis wirklich konkrete Ergebnisse vorliegen, dürfte noch etwas Zeit ins Land gehen.

Quelle : www.gulli.com
Titel: BBC setzt auf eigene YouTube-Channels
Beitrag von: ritschibie am 22 Mai, 2009, 17:29
YouTube und BBC verlängern Zusammenarbeit - "Doctor Who" weltweit

(http://res.magnus.de/res/_2/3/d/5/35443.jpg)

Die britische BBC und das Video-Portal YouTube haben ihre weltweite Partnerschaft verlängert. Damit sei sichergestellt, dass BBC-Serien wie der SciFi-Kult "Doctor Who" oder "The Mighty Boosh" und das Auto-Magazin "Top Gear" weiterhin YouTube-Nutzern rund um den Globus zum Abruf bereitstünden, teilten die Partner am Freitag mit.

Geplant sei außerdem der Start des neuen YouTube-Channels "Explore with BBC Worldwide", in der Sendungen wie "Amazon with Bruce Parry", "He Race for Everest", "Extreme Dinosaurs" oder "Gambling in Las Vegas" die Internet-Nutzer auf eine virtuelle Weltreise entführen sollen. Weiterhin seien Spartenangebote zum Thema Kochen, Comedy und Naturgeschichte sowie ein auf die USA beschränkter "BBC America"-Channel in Planung.

BBC Worldwide folge damit seiner Strategie, neue Zielgruppen zu erschließen und seine Pionierrolle bei der digitalen Verbreitung von Videos zu bestätigen, betonte der Sender, der mit seinem "iPlayer" als Urvater von Internet-"Mediatheken" zum zeitversetzten Abruf von TV-Sendungen gilt.

Quelle: http://satundkabel.magnus.de
Titel: Porno-Attacke auf YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 22 Mai, 2009, 18:55
Das Video-Portal YouTube war laut einem Bericht von "BBC News" Ziel eines gezielten Angriffs. Hunderte pornografischer Videos seien in kürzester Zeit hochgeladen worden und müssten nun gelöscht werden.
   
Videos mit Teenie-Star-Titeln

Die Porno-Clips seien mit Namen berühmter Teenie-Stars wie Hannah Montana oder den Jonas Brothers betitelt online gestellt worden. Viele würden mit Material von harmlosen Kindervideos beginnen bevor plötzlich Erwachsene in eindeutigen sexuellen Handlungen auf dem Schirm erschienen. YouTube-Eigentümer Google habe das Problem gegenüber BBC News bestätigt und arbeite an dessen Lösung.

Zu einem Video mit dem unverfänglichen Titel "Jonas Brother Live On Stage" kommentierte ein User: "I'm 12 years old and what is this?" Unter anderen hochgeladenen Clips posteten die User unter anderem: "Take the tags off, you'll get us caught", oder "Your gonna kill us all!" Viele der für Kinder ungeeigneten Videos wurden von zahlreichen Usern zu den Favoriten hinzugefügt und hoch bewertet.

Beteiligte User-Konten werden gesperrt

Einer der User, die das pornografische Material hochgeladen haben sollen, sei Flonty, laut Profil ein 21-jähriger Deutsche. Er habe der BBC gesagt, dass er dies getan habe, weil YouTube weiterhin Musik lösche. Die Aktion sei Teil eines Angriffs gewesen, der über das Messageboard 4Chan organisiert worden sei.

Auf die Frage, ob er nicht besorgt darüber sei, dass das unpassende Material auf YouTube für Kinder frei zugänglich sei, habe Flonty erwidert: "Kinder finden sowieso unangemessenes Material im gesamten Internet." Diese Art von Angriff habe gezeigt, wie simpel es sei, Pornos auf Websites zu laden, die täglich von Millionen Menschen besucht werden.

Google-Sprecher Scott Rubin sagte BBC News, man sei sich der Unmenge an pornografischen Videos bewusst und werde wie bei allen Clips, die gegen die Community-Richtlinien verstoßen, vorgehen. Zudem werde jedes User-Konto, das nur erstellt wurde, um YouTube zu schaden, gesperrt.

Quelle : www.onlinekosten.de
Titel: YouTube bringt XL-Interface für große Bildschirme
Beitrag von: SiLæncer am 03 Juni, 2009, 09:33
YouTube hat ein neues Interface für sein Videoportal vorgestellt, mit dem es auch auf großen Displays komfortabel zu nutzen sein soll. YouTube XL ist vor allem für die Verwendung auf dem Fernseher konzipiert, kann aber auch in anderen Bereichen nützlich sein.

Das neue "große" Interface erinnert an die bei Sonys und Nintendos Spielkonsolen verwendeten Oberflächen für YouTube. Tatsächlich basiert YouTube XL auf dem gleichen Code, soll aber nicht nur für ein Gerät zugeschnitten sein. Das Ziel ist die Verbesserung der Nutzung von YouTube auf jedem Endgerät mit einem großen Display und Unterstützung für moderne Browser.

Die XL-Oberfläche ist zudem ausschließlich für das Ansehen von Videos konzipiert worden, nicht aber für die bei YouTube sonst üblichen Community-Funktionen. So fallen zum Beispiel die Kommentare komplett weg. Im Gegenzug soll YouTube XL ähnlich zu nutzen sein wie Fernsehen, da die einzelnen Clips nacheinander wiedergegeben werden können.

Der Anwender kann das neue Interface auf Wunsch mit einer Fernbedienung steuern oder über eine drahtlose Tastatur. Ein typischer Nutzungsansatz wäre die Wiedergabe von YouTube XL über ein an einen großen Fernseher angeschlossenes Notebook. Auch die Werbetreibenden sollen künftig profitieren, da ihre Anzeigen die "Zuschauer" besser erreichen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: ZDF und YouTube starten Gemeinschaftsprojekt zur Bundestagswahl
Beitrag von: SiLæncer am 05 Juni, 2009, 06:54
Mit dem gemeinsamen Projekt "Open Reichstag" wollen das ZDF und YouTube im Vorfeld der Bundestagswahlen im September eine "Plattform des politischen Dialogs" schaffen, auf der die Wahlberichterstattung des Fernsehsenders mit der Interaktivität des Videoportals verbunden werden soll. Vorbild ist der vergangene US-Präsidentschaftswahlkampf, in dem CNN und YouTube die "YouTube Debates" veranstaltet haben.

(http://www.heise.de/bilder/139918/0/0)

Internetnutzer und Fernsehzuschauer sind aufgerufen, sich mit eigenen Fragen, per Online-Voting und mit ihren persönlichen Meinungen und Positionen an der politischen Debatte zu beteiligen. Auf dem YouTube-Kanal bringt das ZDF die eigene Wahlkampfberichterstattung ein, die von YouTube-Nutzern kommentiert werden kann. Auch die Spitzenkandidaten der Parteien sollen sich auf der Plattform präsentieren.

Die Kandidaten seien gefragt worden, ob sie den Dialog ab der kommenden Woche eröffnen wollen, teilte das ZDF dazu am heutigen Donnerstag mit. Die Politiker sollen immer sonntags eine "Frage der Woche" per Videobotschaft (die auch im ZDF-Programm ausgestrahlt wird) an die YouTube-Gemeinde senden, die darauf dann mit eigenen Videobeiträgen reagieren kann. "Ausgewählte Bürgermeinungen" sollen in der Woche darauf dann in ZDF-Sendungen übernommen werden.

Ab Mitte Juli sollen "prominente Paten" kontroverse politische Thesen zur Diskussion und Online-Abstimmung stellen. Auch hier will das ZDF die Rückmeldungen der Bürger auf YouTube im Programm aufgreifen, unter anderem im neuen Format "Illner intensiv". Elf Tage vor der Bundestagswahl am 27. September geht das Gemeinschaftsprojekt dann in die Phase "Wahlkampf kompakt", in der die Höhepunkte der vorangegangenen Debatten noch einmal zusammengefasst präsentiert werden. "Wir hoffen, mit dem Angebot gerade auch bei Jungwählern das Interesse an der politischen Auseinandersetzung zu wecken", erklärt ZDF-Chefredakteur Nikolaus Bender.

Quelle : www.heise.de
Titel: Dokumentarfilm "Home" feiert Premiere bei YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 07 Juni, 2009, 11:58
Die Umweltdokumentation Home des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand steht seit ihrer Premiere am vergangenen Freitag (Weltumwelttag) in voller Länge bei YouTube zum Abruf bereit. Gleichzeitig wurde sie im Free-TV ausgestrahlt und auf DVD sowie Blu-ray veröffentlicht. Auch in einigen Kinos soll "Home" angelaufen sein.

(http://www.heise.de/bilder/140026/0/0)

Der knapp 90 Minuten lange Dokumentarfilm wurde komplett aus der Luft aufgenommen und zeigt in eindrucksvollen Bildern die Schönheit, aber zugleich auch die Verwundbarkeit, des Planeten Erde. Noch bis zum 14. Juni wird der Film in HD-Auflösung mit deutschen Untertiteln auf YouTube gezeigt.

"Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur zehn Jahre, um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern", sagt Arthus-Bertrand. Damit der Film, der nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist, die größtmögliche Verbreitung erhält, soll er kostenlos weitergegeben werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube testet Werbeclip-Einblendungen vor professionellen Filmen
Beitrag von: ritschibie am 09 Juni, 2009, 14:43
Das Video-Clip-Portal Youtube will Nutzer mit Werbeeinblendungen "beglücken"

Das Video-Clip-Portal Youtube testet die Einblendung von Werbe-Clips vor professionellen Filmen. Clip-Gucker sollen künftig vor bestimmten "professionellen Videoinhalten" von Premium-Partnern Werbe-Clips angezeigt bekommen. Bei Inhalten, die Nutzer auf die Videoplattform gestellt haben, wird es aber auch in Zukunft keine vorgeschaltete Werbung geben, teilte die Muttergesellschaft Google am Dienstag in Hamburg mit.

(http://res.magnus.de/res/_2/3/e/7/92064.jpg)

Derzeit werden die sogenannten Pre-Roll-Anzeigen, wie es sie auf vielen Webseiten bereits gibt, getestet. Sie sollen zunächst vor Inhalten zu sehen sein, die zum Beispiel die Fernsehsender DMAX und Euronews, die Zeitschrift "Autobild" und der Vermarkter Sportfive auf YouTube präsentieren. Die vor dem eigentlichen Youtube-Video abgespielten Werbeclips stammen von einer Molkerei, einem Mobilfunk-Discounter und einer Online-Fahrzeugbörse.

Premium-Partnern solle durch die neue Werbeform ermöglicht werden, mit Inhalten Gewinne zu erzielen, erklärt Stefan Tweraser, Country Sales Director bei Google. Außerdem hoffe man, dass diese so mehr ihrer Inhalte auf Youtube zeigen. Tweraser wirbt gleichzeitig bei den Nutzern, sie würden durch die Werbung mehr kostenlose, unterhaltsame und professionelle Videos auf Youtube finden.

Youtube auf dem Weg zum Vollvermarkter

Mit den neuen Vermarkterplänen ist Google seinem Ziel einen Schritt weiter, auf allen Endgeräten vertreten zu sein. Im Januar hatte Youtube-Chef Chad Hurley angekündigt, Googles Ziel sei es, "mit Youtube auf jedem Bildschirm vertreten zu sein." Nutzer sollten die Möglichkeit haben, über jedes Gerät Youtube nutzen zu können. Jetzt hat Google mit Youtube XL eine Version des Videoportals für große Bildschirme eröffnet.

So wie es eine Oberfläche für Mobiltelefone gibt, sei Youtube XL eigens dafür angepasst worden, " um Youtube-Videos aus großen Bildschirmen anzuschauen", schreibt Youtube-Produktmanager Kuan Yong im Blog des Videoportals.

Kommentar

Google ist wieder eimal Vorreiter. Die Aufhebung der Trennung zwischen Online- und Offline-Vermarktung kommt nicht aus den Chef-Etagen der traditionellen Werbevermarkter und Medien-Häuser sondern vom ehemaligen Internet-Start-Up Google. Werbegelder kennen keine Grenzen - Google hat dies begriffen und macht sich bereit, den "Fisch" an Land zu ziehen. Vermutlich auf direktem Wege, zum Leidwesen alteingesessener Werbeagenturen.

Quelle: http://news.magnus.de
Titel: YouTube-Videos bleiben jetzt im Browser-Cache
Beitrag von: SiLæncer am 15 Juni, 2009, 09:52
Google hat am Wochenende ein neues Feature für sein Videoportal YouTube vorgestellt. Ab sofort werden die Clips im Zwischenspeicher (Cache) des Browsers abgelegt, so dass sie beim erneuten Besuch der Seite nicht neu geladen werden müssen.

Wird ein Videos zum ersten Mal aufgerufen, so muss es vor dem Abspielen geladen werden, das so genannte Buffering. Ruft man die Seite später erneut auf, so entfällt dieser Vorgang und man kann direkt mit dem Abspielen beginnen. Auch wenn der Browser zwischendurch geschlossen wurde, werden die Daten aus dem Cache geladen.

Dieses neue Feature ist vor allem für die Nutzer mit einer langsamen Internetverbindung interessant, die dadurch viel Zeit sparen können. Man sollte jedoch beachten, dass die Größe des Cache begrenzt ist und somit nicht unendlich viele Videos zwischengespeichert werden können.

Quelle : http://winfuture.de (http://winfuture.de)
Titel: Stauwarnung für den Transatlantik-Datenverkehr
Beitrag von: SiLæncer am 24 Juni, 2009, 11:30
Bis 2015 soll der Datenverkehr zwischen Nordamerika und Europa im Mittel jährlich um ein Drittel wachsen: Während 2008 im Schnitt 10 Terabit/s – 10 Millionen Megabit/s, also mehr als eine halbe Million voll ausgelastete ADSL2+-Downstreams – zwischen den Kontinenten flossen, sollen es 2009 schon 14 TBit/s sein. Das Wachstum auf 39 TBit/s bis 2013 könnte durch Aktivieren bislang ungenutzter Glasfasern (Dark Fiber) beziehungsweise Wellenlängen aufgefangen werden, doch spätestens im darauf folgenden Jahr müssten neue Kabel in Betrieb genommen werden, damit es durch dann knapp 50 TBit/s Summenverkehr nicht zu Engpässen kommt, meint die Beraterfirma Telegeography. In anderen, weniger dicht verkabelten Regionen könnte es schon eher zu Problemen kommen, selbst ohne Ausfälle.

Derzeit macht sich aber bei den Datenfernspediteuren ein Schweinezyklus bemerkbar: Durch die Internet-Blase zum Jahrtausendbeginn ausgelöst, begannen sie die Kapazität deutlich auszubauen. Zwischen 2000 und 2003 gingen sechs neue Kabel in Betrieb. So herrschte nach dem Crash ein Überangebot, das die Preise drückte und einen Teil der Branche in die Insolvenz und den Rest zu Restrukturierungen trieb. Da der Preis – 10 GBit/s Übertragungskapazität auf einer Wellenlänge kosten derzeit etwa 14.000 US-Dollar monatlich – momentan gerade die Kosten deckt, fehlt laut Telegeography den verbliebenen Unternehmen nun Kapital zum zügigen Ausbau ihrer Transatlantik-Verbindungen. Ein Patentrezept hat der Berater nicht in der Tasche, mahnt aber, dass die Spediteure sich wegen des nötigen Vorlaufs für Planung und Bau nicht bis 2014 Zeit lassen dürfen.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Youtube baut HD-Angebot aus
Beitrag von: SiLæncer am 02 Juli, 2009, 09:54
Größere Uploads und direkter Zugriff auf HD-Videos

Googles Videocommunity Youtube erlaubt ab sofort den Upload von Dateien mit einer Größe von bis zu 2 GByte, was vor allem Nutzern, die HD-Videos hochladen, zugute kommt. Zudem gibt es neue Funktionen rund um HD-Inhalte.
Youtubes Uploadlimit steigt von 1 auf 2 GByte pro Datei. So können Nutzer längere beziehungsweise höher aufgelöste Videos hochladen. Darüber hinaus erlaubt Youtube die direkte Verlinkung von HD-Videos. Wird die Video-URL um den Parameter "hd=1" erweitert, spielt Youtube direkt die HD-Version eines Videos ab.

Zudem lassen sich nun gezielt HD-Versionen von Videos in Seiten einbinden. Über die Schaltfläche "Customize" kann dazu ein spezieller Embed-Code generiert werden. Die Videos können dann in einer Größe von maximal 853 x 505 Pixeln in die eigenen Seiten eingebunden werden.

Quelle : www.golem.de (http://www.golem.de)
Titel: Warner Music und YouTube: Ende der Eiszeit?
Beitrag von: SiLæncer am 11 Juli, 2009, 11:38
Die Verhandlungen zwischen der Warner Music Group und YouTube sollen wieder aufgenommen worden sein. Vor sechs Monaten waren die Gespräche über eine Lizenzierung für Musik- und Video-Clips der von Warner betreuten Künstler – wie Red Hot Chili Peppers, Death Cab for Cutie oder Green Day – ergebnislos abgebrochen worden.

Aus Insiderkreisen wurde jetzt bekannt, dass die beiden Unternehmen in eine neue Verhandlungsrunde eingestiegen sind. Es habe in den vergangenen Monaten mehrere Gespräche gegeben, aber erst jetzt sei es zu ernsthaften Versuchen gekommen, eine Einigung zu erzielen. Eine Stellungnahme war von den beiden Unternehmen hierzu nicht zu bekommen.

Die Wege von Warner Music und YouTube hatten sich getrennt, nachdem man über die komplexen Modalitäten eines Lizenz-Modells keine Einigung hatte erzielen können. Inzwischen hat YouTube sich aber mit den anderen Großen der Musikszene – Universal Music, Sony Music und EMI – geeinigt, bis auf Warner Music. Die dort unter Vertrag stehenden Künstler dürften sehr daran interessiert sein, wieder auf dem Video-Portal vertreten zu sein.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: YouTube stellt Unterstützung für Internet Explorer 6 ein
Beitrag von: SiLæncer am 14 Juli, 2009, 19:24
Mit YouTube will erstmals eine der weltweit führenden Websites ihren Support für den veralteten, aber immer noch verbreiteten Internet Explorer 6 "nach und nach" einstellen. Der Online-Videodienst weist Besucher darauf hin, dass sie ihren Browser aktualisieren sollten, und zeigt Download-Links auf Internet Explorer 8, Firefox 3.5 und Googles eigenen Browser Chrome 2 an, den YouTube auch sonst bewirbt.

(http://www.heise.de/bilder/141998/0/1)
Upgrade empfohlen: YouTube will sich nicht mehr um IE6-Macken kümmern.
 

Der fast acht Jahre alte IE6 war seinerzeit technologisch führend, verursacht aber mittlerweile bei Website-Betreibern erhebliche Kosten, da er Webstandards merklich anders interpretiert als die aktuelle Generation von Browsern; überdies gilt er längst als unsicher. Bereits im Frühjahr hatte es mehrere Initiativen von Webmastern gegeben, die Unterstützung für den veralteten Browser zu streichen. Auch bei der Social-Bookmark- und Nachrichtensite Digg denkt man über die Einstellung des IE6-Supports nach, während Twitter zeitweise Banner für Firefox 3.5 einblendete.

Erhebungen zufolge surfen immer noch zwischen 10 und 20 Prozent aller Internetnutzer mit Internet Explorer 6, etwa so viele wie mit IE8, Safari, Chrome und Opera zusammen. Selbst 5,8 Prozent der Besucher von heise online sind noch mit diesem veralteten Browser unterwegs – fast dreimal so viele wie mit dem Enkel, IE8.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Raubkopie: Video-Plattform YouTube muss 60.000 Euro Strafe zahlen
Beitrag von: ritschibie am 18 Juli, 2009, 12:35
Die Video-Plattform YouTube ist in einem Urheberrechtsstreit von einem französischen Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Agence France Press (AFP) am Freitag muss die Google-Tochter auf Anordnung eines Pariser Landgerichts 60.000 Euro an die Mediengruppe Bayard zahlen, die unter anderem die Kinderbuchreihe "Petit Ours Brun" herausgibt. Bei YouTube waren den Angaben zufolge seit mehr als zwei Jahren verschiedene Video-Clips zu sehen, die die Urheberrechte des Verlags verletzten.

Bayard ist auch in Deutschland aktiv, gibt hierzulande verschiedene Zeitschriften ("Leben & erziehen", "Frau im Leben") und Kinderliteratur auch über eine Unternehmenstochter heraus.

Quelle: http://news.magnus.de (http://news.magnus.de)
Titel: YouTube kann jetzt auch 3D
Beitrag von: SiLæncer am 21 Juli, 2009, 16:59
Heimlich, still und leise hat YouTube seinem Videoportal eine 3D-Funktion spendiert. Das Besondere: YouTube unterstützt "echte" Stereo-Formate, die dann in Echtzeit mit verschiedenen 3D-Darstellungstechniken angezeigt werden. Derzeit kann man Videos hochladen, in denen die beiden Ansichten nebeneinander (Side-by-Side) oder untereinander (Over-Under) stecken – es muss lediglich "yt3d:enable=true" als Tag angegeben sein.

(http://www.heise.de/bilder/142311/0/1)

Bislang fand man auf YouTube zwar etliche stereoskopische Videos, diese waren jedoch meist im Rot-Cyan-Anaglyphenverfahren vorkodiert. Wer also lieber die gelb-blauen Colorcode-Brillen verwenden oder mit einem Linsen-Stereobetrachter auf den Monitor schauen wollte, konnte damit nichts anfangen. Ein weiterer Nachteil: Gebräuchliche Videocodecs speichern die Farbinformation nicht für jedes Pixel, sondern lediglich für gröbere Pixelblöcke. Darunter leidet die Trennschärfe der Anaglyphen. Liegen dagegen die beiden Stereoansichten vor, können die Anaglyphen in Echtzeit und detaillierter berechnet berechnet werden.

Bei einem kurzen Test von Heise Online mit einem Side-by-Side-Video hat der Youtube-Algorithmus das Format anstandslos erkannt. Allerdings musste manuell noch ein "yt3d:swap=true" eingefügt werden, da die Bilder sonst vertauscht waren. Sucht man in YouTube nach "yt3d:enable=true", werden alle 3D-Videos angezeigt. Mit der Option "Rot-Blau-Brille: Vollständig in Farbe" lassen sich die Videos mit der 3D-Brille anschauen, die der letzten c't (Ausgabe 15/09) beilag. Das Heft mit Brille kann man hier nachbestellen.

An die Öffentlichkeit kam YouTubes 3D-Feature durch ein Posting im Hilfeforum des Videoportals. Offenbar wurde die neue Funktion im Rahmen eines "20-Prozent-Projektes" entwickelt – die Mitarbeiter des YouTube-Mutterkonzerns Google dürfen einen Tag in der Woche an eigenen Projekten arbeiten.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Open-Source-Videodienst Kaltura fordert Youtube heraus
Beitrag von: SiLæncer am 23 Juli, 2009, 11:40
Auf dem Softwarekongress Oscon stellte der israelische Internet-Dienst Kaltura seine quelloffene Webvideo-Plattform vor. Der Client dient zum Upload von Videodateien unter anderem auf Kalturas Online-Plattform, gleichzeitig erlaubt sie Editier- und Verwaltungsfunktionen für die Filme. Die Server-Komponente ermöglicht die Integration von Videodiensten in eigene Web-Auftritte. Kaltura bietet die Software unter der GNU-Affero-Lizenz an; der Client kann in andere offene Content-Management-Systemen wie Drupal, MediaWiki oder Wordpress eingebaut werden.

Kaltura Community Edition unterstützt mit dem Client und einer Server-Komponente alle Funktionen zur Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Videos, vom Import über die Bearbeitung bis hin zu Lösungen zur Integration von Werbung und Streaming. Der Online-Dienst bietet zudem einen Fundus von vorhandenen Filmen unter der Creative-Commons-Lizenz an, die von Benutzern kostenlos nach Belieben – auch auszugsweise – verwendet werden können.

Neben den freien Leistungen bietet die Firma Support und Hosting-Dienste sowie Streaming-Services für kommerzielle Anbieter gegen Bezahlung an. Die kommerzielle Web-Präsenz soll jedoch von der Open-Source-Plattform streng getrennt bleiben. Kaltura, in Israel gegründet und mit US-Hauptsitz in New York, gehört der Open Video Alliance an. Die Firma zählt nach eigenen Angaben derzeit gut 35.000 Videopublizisten.

Kaltura unterstützt außerdem die Online-Bibliothek Wikipedia beim Aufbau einer Videothek, die von Anwendern gefüllt und bearbeitet werden kann. Noch im Lauf des Jahres soll die Videofunktion in Wikipedia und anderen Internet-Angeboten der Wikipedia Foundation freigegeben werden. Wie in der Textenzyklopädie können Benutzer dann mit den frei verfügbaren Tools dort selbstständig Dateien einstellen und vorhandene Videos bearbeiten.

Beobachter erwarten, dass ein visuell bereicherter Wikipedia-Dienst Googles Videoportal Youtube einen spannenden Wettbewerb liefern wird. Mit dem eigenen Angebot zielt Kaltura-Chef Ron Yekutiel eher gegen kommerzielle Online-Videodienste wie Brightcove. Kaltura hat bereits ein Entwicklerkit veröffentlicht und erwartet wichtige Funktionserweiterungen und -ergänzungen durch externe Entwickler. Mit der kostenlosen Plattform hofft Yekutiel auf eine schnelle Verbreitung im Anwendermarkt. Dadurch sollen Weiterentwicklungen durch die Open-Source-Gemeinde angeregt werden, so Kalturas Kalkül.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Hessischer Fußball-Verband schießt YouTube-Videos ab
Beitrag von: SiLæncer am 30 Juli, 2009, 14:13
Der Streit um die Rechte an Bewegtbildaufnahmen von Amateurfußballspielen dehnt sich weiter aus. Nach dem juristischen Einschreiten des Württembergischen Fußballverbands (wfv) gegen das Videoportal Hartplatzhelden schießt inzwischen auch der Hessische Fußball-Verband (HFV) scharf gegen die Veröffentlichung von Spots mit Spielszenen. So hat der stellvertretende Geschäftsführer der Landesvereinigung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Eric Maas, die "geehrten Sportfreunde" des Vereins für Leibesübungen (VfL) 1930 Philippsthal vor wenigen Wochen "höflichst gebeten", keine Spots mit Spielszenen mehr auf YouTube hochzuladen und bereits eingestellte Filme wieder zu löschen.

"Die Film- und Vermarktungsrechte aller Ligen liegen allein bei dem Hessischen Fußball-Verband", heißt es in dem heise online vorliegenden Schreiben des Justiziars weiter. "Wir haben Ihnen keine Erlaubnis zur Ausstrahlung der Bilder gegeben und bitten dies folglich zu respektieren." Die Löschung der Videos möge daher "zeitnah" erfolgen.

Die Verantwortlichen des Kreisligisten haben die bei Spieler und Fans beliebten Spots inzwischen zähneknirschend von dem Videoportal gelöscht. Es habe sich um "ungefähr zehn Videos" gehandelt, erklärte ein Sprecher des VfL Philippsthal gegenüber heise online. Man habe erst im Frühjahr mit den Aufnahmen und ihrer Zurschaustellung auf YouTube begonnen. Dabei seien die Videos auch über das Gästebuch der Webseite des Vereins verlinkt worden. Prinzipiell sei weiter geplant, Spots den Fans zugänglich zu machen. Der Verein wolle aber erst einmal abwarten, ob an der rechtlichen Front noch etwas "passiere". Derzeit ist auf der Videoplattform nur noch ein knapp zehnminütiger Spot mit Szenen aus dem entscheidenden Spiel zu sehen, mit dem der Verein mit einem 3:0-Sieg gegen Michelsrombach vor kurzem den Aufstieg in die Kreisoberliga schaffte.

Die Landesvereinigungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reklamieren die Rechte an sämtlichen Videoaufnahmen der lokalen Sportereignisse verstärkt für sich. Sie berufen sich dabei auf umfangreiche, auch finanziell zu Buche schlagende Organisationsleistungen, die sie für die Durchführung der Spiele erbringen. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat dem wfv in dieser Hinsicht in der Auseinandersetzung mit den Hartplatzhelden im März Recht gegeben. Die Macher des Mini-YouTube sehen die Rechte dagegen bei den die Spots aufnehmenden Besucher der Spiele. Sie wehren sich gegen die Behauptung, unlauter Leistungen des Verbands zu übernehmen, und streben eine Entscheidung durch den Bundesgerichtshof an. Der HFV ist gegen die Hartplatzhelden derzeit noch nicht aktiv geworden.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: YouTube zukünftig mit mehr Inhalten von Time Warner
Beitrag von: SiLæncer am 20 August, 2009, 18:39
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat heute bekannt gegeben, dass man für das Videoportal YouTube eine neue Vereinbarung mit dem Medienkonzern Time Warner treffen konnte. In Zukunft sollen noch mehr Inhalte bereitgestellt werden.

Die Kooperation beinhaltet unter anderem Nachrichtensendungen sowie Fernseh- und Spielfilme, die von Time Warner produziert werden. Die Produktionen von Warner Bros. und Turner Broadcasting System werden einen eigenen Player verwenden, der bei YouTube eingebettet wird.

Um den Dienst zu finanzieren, wird Time Warner in die Videos Werbung einblenden. Die damit erzielten Einnahmen wird man sich mit YouTube teilen. Da sich die Unternehmensmutter Google bei den Verhandlungen sehr flexibel zeigte, konnte die Vereinbarung getroffen werden. Die Konkurrenten haben mehr Probleme gemacht, heißt es von Time Warner.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube öffnet Brieftasche für alle Nutzer
Beitrag von: ritschibie am 26 August, 2009, 09:50
Der Video-Hoster YouTube öffnet seine Brieftasche für Privatnutzer. Mitglieder des Film-Netzwerkes, die erfolgreiche Videos hochgeladen haben, sollen zukünftig auch Geld sehen, gab die YouTube-Mutter Google am Dienstag (Ortszeit) bekannt. Bisher kamen nur Video-Künstler wie "Val's Art Diary", die regelmäßig Beiträge auf den Video-Dienst hochgeladen haben, in den Genuß des "YouTube Partnership Program (YPP)".

(http://res.magnus.de/res/_2/2/e/7/92064.jpg)

Zukünftig sollen auch solche Mitglieder mit YouTube Geld verdienen können, die nicht regelmäßig Inhalte produzieren. Dazu hat YouTube sein Partnerprogramm ausgeweitet. In den Genuß kommen allerdings nur Filmer, die ein Video am Start haben, dass Onliner oft auf YouTube ansehen. "Um festzustellen, ob ein bestimmtes Video für die Monetarisierung in Frage kommt, schauen wir auf Faktoren wie die Anzahl der Aufrufe, die Viraleigenschaften und Einhaltung der YouTube-Nutzungsbedingungen", so YouTube-Manager Shenaz Zack.

Bewertet YouTube das Viedo der Monetarisierung würdig, erhält der Macher eine E-Mail mit einer "Enable Revenue Sharing"-Nachricht, also einer Einverständniserklärung zur Werbevermarktung auf Youtube. Entscheidet sich der Künstler für das Geldverdienen, beginnt YouTube mit der Vermarktung an Werbepartner. Aus den Erlösen erhält das Mitglied dann einen Anteil auf ein AdSense Konto. Google AdSense stimmt Anzeigen auf den Content ab, und der Inhaber erhält jedes Mal Geld, wenn ein Benutzer auf die Anzeigen klickt. Über die Höhe der Beteiligung machte YouTube zunächst keine Angaben.

Quelle: http://news.magnus.de
Titel: Tourismus-Video bei YouTube gelöscht
Beitrag von: ritschibie am 16 September, 2009, 17:08
Aufgrund einer Kontroverse, welche ein offizielles Tourismus-Video von Dänemark ausgelöst hat, wurde das Video wieder gelöscht. Dort ging es um eine Frau, die durch einen fremden Touristen schwanger wurde.

Das Video wurde von "Visit Denmark" erstellt, also schon mit dem Anspruch, das Land als Tourismusziel offiziell anzupreisen. Zu sehen ist eine junge Frau mit ihrem kleinen Kind "August". Sie sucht den Vater des Kindes, mit dem sie einen One-Night-Stand hatte. Dieser ist aber am Morgen danach verschwunden. Sie sagt in dem dreiminütigen Film: "Wir trafen uns vor anderthalb Jahren, als du hier in Dänemark im Urlaub warst. (...) Wir entschieden uns, einen Drink zu nehmen und - ja - es ist etwas peinlich, aber das ist fast alles, an das ich mich erinnern kann. Ich weiß weder wo du herkommst, noch deinen Namen." Die Szene ist nachgestellt und die Frau wird von der dänischen Schauspielerin Ditte Arnth Jorgensen verkörpert. Die "Visit Denmark"-Managerin sieht in dem Video eine "nette und süße Geschichte einer Frau". Viele aber sind da anderer Ansicht.

(http://www.gulli.com/img/2009/danish-august25.jpg)
"August" im Jahr 2034, Parodie von DanishAugust25

So zum Beispiel der dänische Wirtschaftsminister Lene Espersen. Er sagte, es sein ein "nicht besonders gut durchdachtes Bild des Landes". Dänische Zeitungen berichteten und bezeichneten den Film als "geschmacklos", "grotesk" und "Verschwendung von Steuergeldern". Es würde implizieren, dass man in Dänemark nicht nur normalen Urlaub machen kann, sondern man dort auch ungeschützten Sex mit Fremden haben könnte. Auch auf YouTube gab es nach Angaben der BBC News viele wütende Kommentare über die Geschmacklosigkeit. Es sei ein billiger Weg, um Aufmerksamkeit zu erregen. Dorte Kiilerich von "Visit Denmark" jedoch versucht das Video zu verteidigen. Es sei eine "nette kleine Geschichte, einer jungen und erwachsenen Frau, die in einer freien Gesellschaft lebt und die Konsequenzen ihrer Handlungen akzeptiert."

Nachdem das Video auf YouTube insgesamt über 800.000 mal angeschaut wurde, wurde es offiziell wieder gelöscht. Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, dass spätestens mit der offiziellen Löschung des Videos nun unzählige Remixe, Mashups und Parodien auf dem populären Videoportal die Runde machen.

Quelle: www.gulli.com
Hier der Link zum BBC-Video: http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8258473.stm
und der Link zum Parodie-Video:
Titel: YouTube darf wieder Warner-Videos zeigen
Beitrag von: ritschibie am 30 September, 2009, 16:30
YouTube darf wieder Musikvideos von Madonna, Green Day, R.E.M. oder den Red Hot Chili Peppers zeigen, büßt aber einen guten Teil der damit erzielten Anzeigenerlöse ein. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich Warner Music und Googles Internet-Videoplattform darauf, dass YouTube künftig mehr als die Hälfte der Einnahmen aus dem verknüpften Anzeigengeschäft an Warner Music abführt. Die beiden Parteien nannten keine Summen.

(http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/madonna116_v-mittel16x9.jpg)
Unter anderem Madonna-Musikvideos
durften seit Monaten nicht bei YouTube
gezeigt werden.


Die Teilung der Erlöse lege die Basis für eine nachhaltige Partnerschaft, erklärte YouTubes Musikmanager Chris Maxcy. Warner ist der drittgrößte Anbieter von Musik. YouTube musste Videos von Künstlern des Konzerns von seiner Seite nehmen, nachdem Gespräche über eine Lizenzvereinbarung im Dezember an den finanziellen Konditionen gescheitert waren.

Vereinbarungen mit allen großen Musikkonzernen

Musikkonzerne verlangen seit langem, dass Internet-Anbieter mehr für die Nutzung ihrer Produkte bezahlen sollen. Mit der Einigung kann YouTube wieder Videos aller großen Anbieter zeigen, zu denen unter anderem Universal Music, Sony Music Entertainment und EMI Music gehören. Die ersten Warner-Videos sollen laut der Vereinbarung in den kommenden Monaten abrufbar sein, nach und nach soll dann das gesamte Warner-Music-Angebot bei YouTube bereitgestellt werden.

Studie: Mehr Nutzer von Angeboten wie YouTube

Andererseits finden Musikkonzerne ihre Kundschaft zunehmend im Internet: Laut einer Umfrage der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) für ihren Digitalisierungsbericht 2009 hat sich der Anteil der Nutzer von Angeboten wie YouTube gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent auf 28,5 Prozent erhöht. Auch Mediatheken konnten einen Anstieg verzeichnen.

Quelle: tagesschau.de
Titel: Re: YouTube ...
Beitrag von: spoke1 am 30 September, 2009, 19:08
Warum fällt mir nix besseres als als das (http://www.youtube.com/watch?v=rkRIbUT6u7Q) dazu ein?
Titel: Re: YouTube ...
Beitrag von: SiLæncer am 30 September, 2009, 19:10
Weils so ist ...
Titel: Youtube - 1.000.000.000 Videoabrufe täglich
Beitrag von: SiLæncer am 09 Oktober, 2009, 15:49
Rund vier Jahre nach ihrer Gründung verzeichnet die Google-Tochter Youtube mehr als 1 Milliarde Videoabrufe pro Tag. Damals waren die Gründer angetreten, um "Flickr für Videos" zu schaffen.

Youtube hat Onlinevideos zum Durchbruch verholfen und sie massenfähig gemacht. Mittlerweile verzeichnet die Plattform mehr als 1 Milliarde Videoabrufe pro Tag.

Entscheidend für den Erfolg waren nach Ansicht von Youtube Gründer und Chef Chad Hurley vor allem drei Dinge: Geschwindigkeit, denn Videos müssen schnell laden und flink wiedergegeben werden, eine Kultur kurzer Clips, die sich etabliert hat, sowie die Konzentration auf eine offene Plattform. Youtube überlässt es anderen, für Inhalte zu sorgen, und konzentriert sich selbst darauf, die passende Infrastruktur bereitzustellen.

Vor rund drei Jahren übernahm Google die Videoplattform. Seither hat sich die verfügbare Bandbreite erhöht und die Videoqualität hat sich deutlich gesteigert.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube: Wurden Urheberrechte durch Angestellte verletzt?
Beitrag von: ritschibie am 11 Oktober, 2009, 17:43
Während YouTube fröhlich einen neuen Rekord feiert, wird dieses Ereignis von einer schweren Anschuldigung seitens des IT-Portals CNET überschattet.

Eine Milliarde Videoaufrufe pro Tag. Damit hat YouTube wieder einmal einen neuen Höchststand erreicht. Über diesen ist man selbstverständlich hocherfreut. Einzig problematisch ist, dass dieses Ereignis von einer schweren Anschuldigung seitens der IT-Portals CNET überschattet wird. Ein Redakteur dort will von einer Quelle bei YouTube internen Mailverkehr erhalten haben, der eines klar belegt: Angestellte bei YouTube haben urheberrechtlich geschützte Werke auf die Plattform geladen und absichtlich dort belassen.

(http://www.gulli.com/img/2009/youtube.png)

Angeblich waren es insbesondere Angestellte des Videoportals, die Inhalte von Viacom hochgeladen haben, kurz bevor der Mediengigant die juristische Keule auspackte und eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz wegen Urheberrechtsverletzung forderte. Als Beweismaterial liegt CNET in erster Linie E-Mail Korrespondenz zwischen Managern bei YouTube und deren Angestellten vor. Darin finde sich eine Diskussion um die Existenz von "unautorisierten Inhalten" auf der Seite, die scheinbar von den Angestellten nicht gelöscht wurden. Diese wussten jedoch allem Anschein nach um die Urheberrechtsverletzung.

Sollten sich die Beweise erhärten, so könnte dies zu weiteren Problemen führen. Infolge des Digital Millenium Copyright Acts (DMCA) fällt YouTube wie viele weitere Service-Provider unter die "Safe Harbour" Klausel. Dies bedeutet, dass er für rechtsverletzende Taten seiner Kunden nicht haftbar gemacht werden kann - vorausgesetzt er geht ab Kenntnisnahme selbiger dagegen vor. Im konkreten Fall hätte man hier also alle unautorisierten Inhalte löschen müssen, was aber scheinbar vorsätzlich nicht getan wurde.

Aaron Zamost, der Sprecher von YouTube, zweifelte die "Beweise" indes harsch an: "Der Charakter der vorgelegten Beweise - die wider einer richterlichen Entscheidung erstellt wurden - sind falsch, irreführend oder lassen es an wichtigem Kontext fehlen. Darüber hinaus treten sie gerade da auf den Plan, wenn die Kläger eine signifikante Menge an Rückschlägen hinnehmen mussten." Scheinbar hat man jedoch vor, den gesamten Kontext noch offenzulegen: "Die Beweise werden zeigen, das wir weit über unsere rechtlichen Verpflichtungen hinausgehen, um die Urheberrechte von Kreativen zu schützen."

Quelle: www.gulli.com
Titel: Cyberlink-Plug-In soll YouTube-Videos im Internet Explorer verbessern
Beitrag von: ritschibie am 16 Oktober, 2009, 15:19
Der taiwanesische Hersteller Cyberlink hat am Freitag mit dem "TrueTheater Enhancer" ein neues Plug-In für den Internet Explorer vorgestellt, das Video-Clips in YouTube in neuem Glanz erstrahlen lassen soll.

Die 25,4 MByte große Software ist unter http://de.cyberlink.com/downloads/trials/truetheater-enhancer/download_de_DE.html abrufbar und in den Sprachen Englisch, Chinesisch traditionell, Japanisch, Spanisch, Koreanisch, Chinesisch vereinfacht, Deutsch , Französisch und Italienisch zu nutzen. Sie funktioniert maximal zehn Tage im vollen Funktionsumfang. Das Add-On blendet ein Icon im Youtube-Video ein, mit dem sich unter anderem Schärfe, Helligkeit und Sättigung justieren lassen. Auch ein Vollbild-, Seite-an-Seite-Modus sowie zweigeteilte Fenster werden unterstützt.

(http://res.magnus.de/res/_2/3/d/6/112681.jpg)
Cyberlink Plug-In "TrueTheater Enhancer" für YouTube

Angeboten wird das Modul für Windows 7, Windows Vista und Windows XP, außerdem ist ein Internet Explorer 7 bzw. 8 Voraussetzung. Die Grafikkarte muss DirectX-9-kompatibel sein. Wer vom "TrueTheater Enhancer" überzeugt ist, muss 17 Euro für eine Vollversion berappen.

Quelle: http://news.magnus.de
Kommentar: Nichts für FF-Fans also  :-\
Titel: Channel 4 zeigt TV-Programm auf You Tube
Beitrag von: SiLæncer am 16 Oktober, 2009, 17:23
Der private britische TV-Sender Channel 4 will seine Inhalte als erster TV-Sender weltweit in voller Länge auf Googles Online-Videoportal You Tube zur Verfügung stellen.

Ein Vertrag zwischen dem Sender und dem Internetkonzern Google sieht vor, dass Channel 4 sein bereits bestehendes Online-Videoangebot "4 on demand", ab 2010 drei Jahre lang mit einem kurzen Zeitabstand auch auf You Tube zeigt. Darüber berichtet das Online-Portal "Pressetext". Als Gegenleistung könne der Sender durch das Verkaufen von Werbeanzeigen im Umfeld des eigenen Contents seine Umsätze aufbessern.

Der Sender werde künftig den Großteil seiner Sendungen in voller Länge auf You Tube anbieten. Die Inhalte sollen dabei kurz nach der TV-Ausstrahlung verfügbar werden, spätestens am nächsten Tag. Zusätzlich zu aktuellen Serien und Shows will Channel 4 rund 3 000 Stunden an Videomaterial aus dem eigenen Archiv bereitstellen.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: YouTube streamt am Sonntag ein U2-Konzert live
Beitrag von: SiLæncer am 20 Oktober, 2009, 15:46
Das Videoportal YouTube und die irische Rockband U2 haben für den kommenden Sonntag die bisher größte Live-Übertragung eines Konzertes über das Internet angekündigt.

Die Show findet im Rose Bowl-Stadion im kalifornischen Pasadena statt. 96.000 Zuschauer werden dort den Angaben zufolge bei der ausverkauften Veranstaltung anwesend sein. Parallel kann der Auftritt im Rahmen der "360°"-Tour der Band weltweit live über das U2-Portal auf YouTube (http://www.youtube.com/u2official) verfolgt werden.

Fans, die hierzulande dabei sein wollen, müssen allerdings früh aufstehen. Nach mitteleuropäischer Zeit beginnt die Übertragung am Montag Morgen um 5:30 Uhr. Wer um diese Zeit noch nicht aus dem Bett kommt oder bereits früh zur Arbeit muss, kann später aber auch noch zweimal eine Aufzeichnung abrufen.

Das Projekt ist nach Angaben von U2-Manager Paul McGuinness bereits länger geplant. "Die Fans reisen oft weite Strecken, um U2 zu sehen - diesmal kommt U2 zu ihnen - weltweit", sagte er.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube: 10 Millionen Live-Streams vom U2-Konzert
Beitrag von: SiLæncer am 29 Oktober, 2009, 11:02
Die Video-Playttform YouTube dürfte mit ihrer Live-Übertragung eines Konzertes der britischen Rockband U2 einen Rekord aufgestellt haben. Fast 10 Millionen Streams wurden im Rahmen der Aktion parallel ausgeliefert.

Nie zuvor wurde in diesem Umfang gleichzeitig auf ein Video des Anbieters zugegriffen, teilte Chris Maxcy, der bei der Plattform für die Musik-Partnerschaften zuständig ist, mit. Unbekannt ist bisher, ob schon einmal ein anderer Video-Dienst ein solches Aufkommen bewältigen musste.

Weltweit hätten Nutzer in 188 Staaten das Konzert live verfolgt, hieß es. Die 2,5 Stunden dauernde Übertragung wurde anschließend auch als Aufzeichnung bereitgestellt. Dadurch kamen binnen drei Tagen rund 1 Million weitere Abrufe zustande.

Das Konzert fand am vergangenen Sonntag im Rose Bowl-Stadion im kalifornischen Pasadena statt. Dort waren rund 97.000 Zuschauer anwesend. Die große Zahl wurde auch durch die Umsetzung des Tour-Mottos "360°" möglich - die extra entwickelte Bühne steht in der Mitte des Publikums und ist von allen Seiten einsehbar.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube: Keine Einigung im Streit mit der GEMA
Beitrag von: SiLæncer am 31 Oktober, 2009, 14:02
Im Streit zwischen dem Musikrechteverwerter GEMA und der zu Google gehörenden Internetplattform YouTube um die Bezahlung von Musikvideos gibt es weiter keine Einigung.

Ursprünglich hatten beide Parteien sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Oktober eine Lösung zu finden. Die GEMA fordert eine "angemessene Vergütung" für Videos der von ihr vertretenen Künstler, berichtet der 'Spiegel (http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,658461,00.html)' in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Schon Ende März lief der Lizenzvertrag zwischen Google Deutschland und der GEMA aus. Zeitweise waren einige Videos, etwa der Band Silbermond, nicht abrufbar.

Es habe "konstruktive und angenehme Gespräche" gegeben, heißt es aus den Verhandlungen, zuletzt fand sogar ein Spitzentreffen zwischen Google-Europachef Philipp Schindler und GEMA-Chef Harald Heker statt.

Es gebe aber noch einiges zu klären. Erst im September einigte sich Google mit dem britischen Gema-Pendant PRS.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Google: Überspringbare Werbung für YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 12 November, 2009, 19:08
Der Suchmaschinengigant Google möchte sein Tochterunternehmen YouTube allem Anschein nach mit einem neuen Werbefeature ausstatten. Konkret sind sogenannte "Pre Roll Ads" geplant.

Bei dieser neuartigen Form der Werbung handelt es sich um vorgeschaltete Werbespots. Wird also vom Benutzer ein Videoclip eingeladen, so erscheint zuerst eine kurze Werbeeinblendung. Ein großes Manko dieser Werbeart: Die Akzeptanz dieser Clips ist bei Betrachtern meist sehr niedrig. Dies liegt vor allem daran, dass die vorgeschaltete Werbung in den meisten Fällen nicht "übersprungen" werden kann.

Werbung und YouTube sind natürlich keine völlig zusammenhanglosen Begriffe. Doch das Videoportal will bei der Vorab-Werbung ein Feature anbieten, das in der Werbelandschaft eher ungewöhnlich ist: Sie soll überspringbar sein. Möchte der Betrachter sofort zum Video, soll ein kurzer Klick genügen. Man hat seine Hausaufgaben gemacht, wie es scheint.

Bereits 2007 analysierte man die Akzeptanz von nicht überspringbarer Werbung. Dabei gelangte man zu dem Ergebnis, dass in 70 Prozent der Fälle nicht bis zum Ende der Einblendung gewartet wurde. Inzwischen geht man jedoch davon aus, dass in 85 Prozent der Fälle der Clip vollständig betrachtet wird. Eigene Analysen sind zu diesem Ergebnis gelangt. Ein Hindernis gibt es jedoch: Der Vorab-Clip darf nicht länger als 15 Sekunden sein.

Überschreitet er diese kritische Zeitspanne, nimmt die Abbruch-Wahrscheinlichkeit drastisch zu. Deshalb sei ein kurzer und qualitativ hochwertiger Clip in jedem Falle zu bevorzugen. Er würde den Zuschauer sogar zu erhöhter Aufmerksamkeit bewegen. Dass man dabei mit sehr hohen Qualitätsansprüchen agieren wird, ergibt sich aus einer Feststellung von Google. Demnach will man nur die Clips abrechnen, die auch tatsächlich vollständig abgespielt wurden.

Fraglich ist allerdings, wie dies letzten Endes funktionieren soll. Die Videos werden vermutlich von den Werbetreibenden (oder einer Werbeagentur) erstellt. Aufgrund der kurzen Zeitspanne von maximal 15 Sekunden muss der Clip jedoch insbesondere eines sein: packend und kreativ. Erfüllt er diese Kriterien nicht, wird er übersprungen. Dafür erhält Google aber kein Geld.

Quelle: www.gulli.com
Titel: YouTube bekommt HDTV-Player im 1080p-Format
Beitrag von: SiLæncer am 13 November, 2009, 10:44
Das Videoportal YouTube bekommt in der nächsten Woche ein neues Feature. Die Betreiber kündigten im offiziellen Blog (http://youtube-global.blogspot.com/2009/11/1080p-hd-comes-to-youtube.html) an, dass man Videos im hochauflösenden 1080p-Format betrachten können wird.

Bereits heute bietet YouTube die Möglichkeit, bei einigen Videos auf die HD-Version umzuschwenken, die eine deutlich bessere Auflösung bietet. Dennoch konnte man bislang nicht das volle Potential moderner HD-Kameras ausschöpfen - die Videos wurden nach dem Upload herunter skaliert.

Dies soll sich in der nächsten Woche ändern. Laut YouTube finden immer mehr HD-Kameras Verbreitung. Dieser Entwicklung will man nicht im Wege stehen und wird die Videos zukünftig in voller Auflösung anbieten. Bis heute konnten Videos nur im 720p-Format gezeigt werden.

Ein erstes Beispielvideo (http://www.youtube.com/watch?v=DUM1284TqFc&fmt=37) haben die Entwickler bereits veröffentlicht. In ihrem Blog zeigen sie zudem anhand von Screenshots (http://youtube-global.blogspot.com/2009/11/1080p-hd-comes-to-youtube.html), welche sichtbaren Unterschiede die einzelnen Auflösungen bieten.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube bringt automatisch Untertitel in Videos
Beitrag von: SiLæncer am 20 November, 2009, 12:05
Die Video-Plattform YouTube kann Clips nun auch automatisch mit Untertiteln ausstatten. Dafür kommt eine Spracherkennungs-Software zum Einsatz, die bisher Bestandteil von Google Voice ist.

Die Sprache in den Videos wird von dem Tool analysiert und in Schrift umgewandelt. Dieser wird dann zur jeweils richtigen Zeit eingeblendet. Die Funktion, die bisher nur für englischsprachige Inhalte verfügbar ist, soll vor allem Hörbehinderten die Nutzung der Plattform erleichtern.

Die automatische Erkennung arbeitet allerdings nicht fehlerfrei. So ist es nach wie vor sinnvoll, selbst Untertitel anzubieten. Aber auch hier hilft die neue Funktion: In den jeweiligen Dateien müssen keine Zeitmarken mehr vorhanden sein. Die Schrift passt das System ebenfalls automatisch an die selbst erkannten Sprach-Passagen an.

Die automatische Untertitelung ist aktuell noch auf verschiedene Partner-Channels beschränkt. So kann sie beispielsweise bereits von Universitäten eingesetzt werden, um Mitschnitte von Vorlesungen mit Text zu versehen. Die Anpassung von Untertitel-Dateien steht hingegen bereits für alle Nutzer bereit.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube: TV-Serien bald direkt nach Ausstrahlung?
Beitrag von: SiLæncer am 02 Dezember, 2009, 15:16
YouTube verhandelt derzeit mit US-Fernsehsender über eine Partnerschaft, die es dem Videoportal ermöglichen würde, TV-Serien direkt nach ihrer Ausstrahlung als Stream anzubieten, berichtet 'Cnet'.

Dieses neue Angebot würde nicht kostenlos sein, dafür aber ohne Werbeunterbrechungen auskommen. Die bislang bei YouTube angebotenen Episoden werden mit Hilfe von Werbung finanziert und sind meistens erst einige Zeit nach der Ausstrahlung zu haben. Noch sollen sich die Verhandlungen in einem frühen Stadium befinden.

Bereits jetzt gibt es vergleichbare Angebote von Amazon und iTunes. Hier kostet ein Serien-Download im Schnitt knapp zwei US-Dollar. Die entsprechende Folge kann man dann dauerhaft auf der Festplatte speichern. Bei YouTube handelt es sich nur um einen Stream, der vermutlich nicht günstiger angeboten werden kann.

Die TV-Sender fürchten, dass Amazon und iTunes ihre Vertragsbedingungen ändern wollen, wenn YouTube die Serien günstiger anbieten darf. Im Endeffekt muss sich dann der Kunde entscheiden, ob er für sein Geld lieber eine Datei auf der Festplatte hat oder einen Stream anschaut.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Paid Content auf YouTube nimmt Gestalt an
Beitrag von: SiLæncer am 17 Dezember, 2009, 16:31
Dass Google an  kostenpflichtigen YouTube-Angeboten arbeitet, ist seit Längerem bekannt. Jetzt ist Googles Vice President David Eun aber ein klein wenig konkreter geworden: In einem Interview mit dem Blog AllThingsDigital des Wall Street Journal machte er einige Andeutungen über künftige YouTube-Bezahlinhalte. Dabei betonte er die Rolle von Googles Online-Werbevermarkter Doubleclick und bestätigte, dass man derzeit intensiv an der Einführung von kostenpflichtigem Premium-Content arbeite.

Welche Art Premium-Content man bei YouTube anbieten möchte, scheint aber derzeit ebenso wenig entschieden wie ein konkreter Zeitpunkt der Einführung, der Eun zufolge aber "in nicht allzu ferner Zukunft" liegt. Genauer wollte er auch auf Nachfrage nicht werden.

Derzeit teste man verschiedene Modelle. Das Ziel: "Mehr und mehr Content" auf YouTube anzubieten, der sich über eine reine Werbe-Finanzierung nicht realisieren lässt. Deshalb denke man nicht nur über unterschiedliche Content-Zugriffsmodelle nach, sondern suche auch nach Möglichkeiten, wie Produzenten aus verschiedenen Modellen wählen können.

Bereits Mitte April dieses Jahres hatte Google mitgeteilt, dass das Unternehmen zumindest für den US-Markt Verträge mit Sony Pictures, CBS, MGM, Lionsgate, Starz und der BBC abgeschlossen habe. Google habe damit die Rechte erworben, tausende TV-Episoden und hunderte Filme anzubieten.

Quelle : www.heise.de
Titel: 4chan: Pornofilm Attacke auf YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2010, 13:38
Das bekannte Imageboard und Forum hat für den heutigen Mittwoch seine treuen Besucher zu einer interessanten Aktion aufgerufen. Das Videoportal YouTube soll mit Pornofilmen gefüllt werden.

Vor einiger Zeit wurde bei YouTube ein Benutzerkonto mit dem Namen "Lukeywes1234" gelöscht. Nichts Besonderes würde man meinen. Doch diesem User hat sich die Schar hinter der englischsprachigen Webseite 4chan verschrieben. Wie Fans haben sie ihn und seine eigentlich unspektakulären Videos angepriesen. Bis YouTube plötzlich den Saft abdrehte. Der Account wurde gesperrt. Ein Ausweichaccount mit dem Namen "Lukeywes123" wurde ebenfalls ins digitale Nirwana befördert.

Wieso? Die Antwort auf diese Frage steht nach wie vor aus. Im Prinzip ist sie aber nicht mehr notwendig. Denn die Racheaktion von 4chan wird jetzt ihren Lauf nehmen. Die dortige Community wurde aufgerufen, das Videoportal am heutigen Mittwoch, den 6. Januar 2010 mit Pornovideos zu überziehen. Präzise Anleitungen zur Vorgehensweise bei der Aktion kursieren im Web und bei 4chan. Alles nur, weil ein Account gesperrt wurde? Viele berichtende Portale sehen 4chan mit gemischten Gefühlen.

Die Videoclips sollen unverfängliche Titel tragen. Unter den Pornoclips sollen sich gewöhnliche Bilder befinden. Die Uploads sollen bereits Tage vor dem 6. Januar stattgefunden haben. Die Clips sollen jedoch nicht für die Öffentlichkeit sichtbar sein, sondern als "privat" markiert bleiben. Erst heute sollen alle User ihre Videos freigeben.

Ob die Aktion klappen kann? Bisher lässt sich bei YouTube nichts besonderes finden. Sollten einige unserer Leser anderweitige Erkenntnisse erlangen, so steht die Kommentarfunktion zur Verfügung.

Über den Sinn der ganzen Aktion wird zuweilen auch diskutiert. Insbesondere da YouTubes Sperrgründe bis jetzt im Dunkeln liegen. Mit dieser Aktion wird aber vor allem eines auf die Probe gestellt: Die Zensurmaschinerie von YouTube. Diese dürfte nun nämlich bereits in den Startlöchern sitzen, um gegen die Videoclips vorzugehen. Sofern sie denn auftauchen.

Quelle: www.gulli.com
Titel: YouTube bereitet umfassenden Frühjahrsputz vor
Beitrag von: SiLæncer am 14 Januar, 2010, 14:01
Das Video-Portal YouTube soll mit einem umfassenden Frühjahrsputz für das neue Jahrzehnt aufgefrischt werden. Das teilten die Verantwortlichen des Mutterkonzerns Google mit.

Das Design und die Nutzerfreundlichkeit wolle man dabei auf den Prüfstand stellen. So soll die Gestaltung beispielsweise in allen Bereichen stärker vereinheitlicht werden. Verschiedene Funktionen, die nach Ansicht der Betreiber noch nicht wie gewünscht arbeiten, werden außerdem überarbeitet.

Letztlich gebe es auch verschiedene Features, die man in den letzten Jahren testweise in die Seite einbaute, die aber nicht besonders gut funktionieren oder von den Anwendern kaum genutzt werden. Diesen Ballast will man im Zuge der Überarbeitung komplett entfernen.

Welche Änderungen konkret anstehen, steht aber noch nicht fest. Anhand der Daten, die man aus der Auswertung der verschiedenen Messinstrumente zum Nutzungsverhalten erhält, erstellt man derzeit eine To-Do-Liste. Außerdem rufen die Betreiber User dazu auf, selbst mitzuteilen, an welchen Stellen dringender Änderungsbedarf gesehen wird.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Mozilla kritisiert YouTube wegen H.264-Video-Codec
Beitrag von: SiLæncer am 24 Januar, 2010, 15:40
Die beiden Videoplattformen YouTube und Vimeo haben kürzlich ein Streaming-Experiment  gestartet, bei dem keine Flash-Technologie mehr zum Einsatz kommt. Nun haben sich die Entwickler von Mozilla zu Wort gemeldet und dieses Vorhaben kritisiert.

Maßgeblich fühlen sich die Mozilla-Entwickler an der Verwendung des lizenzpflichtigen und patentierten Video-Codecs H.264 bei YouTube gestört. Das Abspielen der Videos ist abgesehen vom Mozilla Firefox auch mit dem Opera in dieser Form nicht möglich. Aus diesem Grund fordert Mozilla die Verwendung von freien Alternativen und lehnt diesen Codec ab.

Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot sagte gegenüber 'Pressetext', dass es grundsätzlich zwar begrüßenswert sei, wenn eine Videoplattform wie YouTube mit HTML5-Technologien experimentiert.

Allerdings könne man den Einsatz des H.264-Video-Codecs wegen den damit verbundenen Lizenzabgaben und Patenten nicht gutheißen.

Der Theora-Codec des Ogg-Containerformats stellt hierbei eine Alternative dar und ist nicht durch entsprechende Patente geschützt. Im Mai des vergangenen Jahres machte die Videoplattform Dailymotion mit einem Theora-Ogg-basierten HTML5-Experiment auf sich aufmerksam.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube plant Streams von Live-Konzerten gegen Gebühr
Beitrag von: SiLæncer am 25 Januar, 2010, 09:45
Die Videoplattform YouTube möchte Live-Konzerte im Internet gegen Bezahlung anbieten. "Live-Streams von Konzerten könnten sehr geeignet sein für ein Pay-per-View-Modell", sagte YouTube-Manager Patrick Walker in einem dpa-Gespräch in Cannes am Rande der Musikmesse Midem.  Die Erfahrungen mit den bislang über Werbung finanzierten und für die Nutzer kostenlosen Konzerten von U2 im vergangenen und Alicia Keys in diesem Jahr seien sehr gut gewesen. In dieser Woche startet YouTube in den USA einen Versuch mit einem gebührenpflichtigen Online-Video-Verleih – mit fünf Filmen von unabhängigen Filmemachern, die auf dem Sundance Festival in San Francisco gezeigt werden. Doch das Angebot soll schrittweise ausgebaut werden.

"Wir werden auch künftig vor allem ein werbefinanziertes Portal sein, aber Bezahlinhalte können in manchen Segmenten sinnvoll sein", sagte Walker, YouTube-Direktor für Videopartnerschaften in Europa. Im Moment würden weltweit täglich eine Milliarde Videos über das Portal angeschaut; bei einem Siebtel davon – also eine Milliarde Videos pro Woche – flössen Werbegelder an YouTube und darüber an die Rechteinhaber der Videos.

Für die deutsche Musikverwertungsgesellschaft GEMA ist das aber möglicherweise nicht genug. Der Ende März 2009 ausgelaufene Vertrag zwischen der GEMA und dem Portal über die Nutzung von Musikvideos auf der deutschen YouTube-Seite ist immer noch nicht verlängert. "Wir arbeiten hart daran, eine Lösung zu finden, aber die Dinge sind komplex", sagte Walker. Indirekt machte er die GEMA für die Hängepartie verantwortlich. "Wir brauchen einen willigen Partner, um Wachstum zu erzielen und nicht einen, der uns mit kostspieligen Lizenzen behindert (...) In den Niederlanden und in Großbritannien konnten wir uns mit den Verwertungsgesellschaften einigen."

Im Kern geht es vor allem ums Geld: Die GEMA, die für Komponisten, Textdichter und Musikverlage Nutzungsgebühren einsammelt, wollte ursprünglich pro angeschautem Musikvideo einen Cent von YouTube. Viel zu viel, meint das Videoportal, und so wurden Ende März 2009 etliche Musikvideos in Deutschland blockiert. Mittlerweile stoßen deutschen Internetsurfer kaum noch auf gesperrte Seiten, wohl auch weil viele Plattenfirmen trotz der ausstehenden Einigung mit der GEMA ihr Material YouTube zur Verfügung stellen. "Die meisten Labels haben kein Problem mit uns. Viele Künstler haben eigene YouTube-Seiten, nicht nur um Videos zu zeigen, sondern auch um Promotion zu machen, T-Shirts und Konzerttickets zu verkaufen", sagte Walker.

"Wir bringen den Plattenfirmen eine Menge Umsatz – auch außerhalb von Online." Als Beispiel nannte er die britische Castingshowsensation Susan Boyle. Die Show "Britain's Got Talent" lief nur auf der Insel beim Sender ITV, "über YouTube wurde sie aber weltweit bekannt. Mittlerweile hat Boyle Millionen CDs verkauft, hat ausverkaufte Konzerte – alles Umsatz außerhalb der YouTube-Sphäre." Für viele Künstler sei es zwar wichtig, Tantiemen für die gezeigten Videos zu bekommen, aber: "Präsent zu sein, Reichweite zu erzielen, das ist entscheidend."

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube: IE6-Unterstützung endet am 13. März 2010
Beitrag von: SiLæncer am 24 Februar, 2010, 10:34
Google macht Ernst und setzt seine Ankündigung um, Microsofts veralteten Browser Internet Explorer 6 auch auf populären Seiten nicht länger zu unterstützen. Bei Youtube endet die Unterstützung alter Browser am 13. März 2010.

Mitte 2009 hatte Google angekündigt, dass Youtube alte Browser künftig nicht mehr unterstützen wird. Nutzer sollten auf aktuelle Versionen von Firefox, Chrome, Internet Explorer, Opera oder Safari umsteigen. Auf einer Youtube-Hilfe-Seite verkündete Google nun einen konkreten Termin, zu dem die Unterstützung alter Browser eingestellt wird: der 13. März 2010.

(http://scr3.golem.de/screenshots/1002/Youtube-Browser/thumb480/youtube_old_browser_message_175292_en.png)

Konkret betrifft das Browser, die älter sind als Microsofts Internet Explorer 7.0, Firefox 3.0, Chrome 4.0 und Safari 3.0.

Die Einstellung der Unterstützung für alte Browser bedeutet nicht, dass Nutzer mit solchen Browsern Youtube künftig nicht mehr nutzen können. Google nimmt bei der Entwicklung neuer Funktionen lediglich keine Rücksicht mehr auf veraltete Browser. Neue Funktionen werden also beispielsweise im Internet Explorer 6 nicht zur Verfügung stehen.

Nutzer des Internet Explorer 6 weist Youtube alle zwei Wochen darauf hin, dass sie auf einen modernen Browser umsteigen sollten.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube Disco: Google stellt neues Feature vor
Beitrag von: SiLæncer am 26 Februar, 2010, 18:57
Die Entwickler der Videoplattform YouTube haben ein neues Feature mit dem Namen Disco vorgestellt. Interessierte Nutzer können damit unter anderem eigene, individuelle Playlists anlegen und Biografien von den jeweiligen Künstlern einsehen.

Im Wesentlichen lassen sich die zur Verfügung stehenden Funktionen und Möglichkeiten von 'YouTube Disco (http://www.youtube.com/disco?gl=DE&hl=de)' mit der Genius-Funktion von Apples iTunes vergleichen. Eine in diesem Zusammenhang automatisch generierte Playliste wird anhand eines vom Nutzer eingegebenen Begriffs oder Künstlernamens erstellt.

Zudem lässt sich diese angefertigte Playlist nach den Wünschen der Nutzer erweitern und verändern. Sowohl das Hinzufügen von weiteren Titeln und auch das Abspeichern der Playlists sind den getroffenen Bekanntmachungen der Entwickler zufolge problemlos möglich.

Abgesehen davon macht das Portal den Benutzern auch Vorschläge über Songs, die zu den ausgewählten Titeln passen könnten.

Über einen entsprechenden Link ist es den Nutzern aus den Vereinigten Staaten bereits möglich, die abgespielten Titel über iTunes oder Amazon zu kaufen. Die zugehörigen Videoinhalte liefert die von den Major-Plattenlabels gestartete Videoplattform Vevo.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Youtube erzeugt mit Spracherkennungsfunktion Untertitel
Beitrag von: SiLæncer am 05 März, 2010, 09:14
Youtube hat die Untertitelung von Videos per Spracherkennung nun für alle Anwender freigeschaltet. Bislang wurde die automatische Transkription nur für eine Handvoll Partnerkanäle angeboten.

Die Spracherkennung wird mit Google Voice realisiert. Dort setzt Google sie zur Umwandlung von Telefonsprachbotschaften in Text ein. Wie bisher auch funktioniert die Spracherkennung nur mit englischsprachigen Videos. Einmal erkannt, können die Untertitel auch manuell korrigiert und wieder hochgeladen werden. Außerdem übersetzt Youtube die Texte auf Wunsch in andere Sprachen.

Die Umwandlung arbeitet nicht fehlerfrei, doch auch so soll sie Gehörlosen helfen, Videos zu verfolgen. Die Untertitel machen es ebenfalls möglich, die Videos mit Google zu durchsuchen. Das bietet sich vor allem bei längeren Reden an, zu denen kein separates Manuskript vorliegt.

Nach dem Upload eines neuen Videos blendet Youtube ab sofort den Button "Verarbeitung anfordern" für die maschinelle Transkription ein. Die Spracherkennung erfolgt allerdings nicht sofort nach Knopfdruck, sondern soll erst einige Tage später vorliegen. Google verweist an dieser Stelle an die enormen Datenmengen, die jeden Tag heraufgeladen werden. Auch ältere Videos können mit Untertiteln versehen werden. Wann andere Erkennungssprachen folgen, teilte Google nicht mit.

Youtube führte Untertitel im September 2008 ein und ermöglichte wenig später sogar die automatische Übersetzung in andere Sprachen. Die ersten Schritte in Richtung automatische Untertitelung unternahm Google im November 2009 mit einigen Partnerkanälen, darunter der UC Berkeley, Stanford, MIT, Yale, UCLA, Duke, UCTV, Columbia, PBS und National Geographic.

Quelle : www.golem.de
Titel: Youtube vs. Viacom: Medienkonzern unter Beschuss
Beitrag von: SiLæncer am 19 März, 2010, 09:16
Youtube  schießt zurück: Im Streit um vermeintliche Urheberrechtsverletzungen auf der Video-Website attackiert die Google-Tochter den Medienkonzern Viacom. Youtube wirft Viacom vor, über Jahre heimlich selbst Videos veröffentlicht zu haben. "Sie haben nicht weniger als 18 verschiedene Marketingagenturen angeheuert, um ihre Inhalte auf die Seite hochzuladen", schrieb Youtube-Chefjustiziar Zahavah Levine am Donnerstag im firmeneigenen Weblog.

Levine warf Viacom vor, die Videos derart verfälscht zu haben, dass sie wie gestohlenes Material ausgesehen hätten. "Letztlich sind einige der Clips, für die uns Viacom aktuell verklagt, von ihnen selbst hochgeladen worden." Der Medienriese, zu dem unter anderem der Musiksender MTV gehört, hatte seine Klage gegen YouTube und Google schon vor drei Jahren angestrengt. Viacom verlangt 1 Milliarde Dollar Schadenersatz, weil Youtube nicht ausreichend gegen unberechtigt hochgeladene Videos vorgegangen sei.

Levine vertritt nun die Ansicht, dass Youtube und ähnliche Sites nicht mehr existieren könnten, wenn Viacom sich mit seinen Forderungen durchsetze. Man werde gezwungen, jeden einzelnen Upload von allen Usern genau zu untersuchen, ob mögliche Copyright-Verletzungen vorlägen. Und wenn man sich einmal irre, kämen horrende Schadensersatzforderungen auf die Betreiber zu. Dabei habe es Viacom durch die eigenen Aktionen Youtube nahezu unmöglich gemacht, überhaupt festzustellen, ob ein Video, für dass Viacom Rechte beanspruche, unrechtmäßig hochgeladen worden sei.

Von Viacom liegt bislang noch keine Stellungnahme zu den Vorwürfen Levines vor. Der Konzern hatte am gestrigen Donnerstag seinen Antrag auf ein beschleunigtes Verfahren (Motion for Summary Judgment) veröffentlicht, in dem der Konzern nach eigenen Angaben die Beweise für seine Vorwürfe gegen Youtube vorlegt : Youtube habe mit voller Absicht als Zufluchtsort für massive Copyright-Verletzungen operiert. Und Google habe im vollen Bewusstsein dieser Tatsache Youtube gekauft; Google habe die Übernahme sogar genau deswegen in die Wege geleitet, heißt es in einem Viacom-Statement .

Quelle : www.heise.de
Titel: Strafgerichtshof auf Youtube
Beitrag von: SiLæncer am 31 März, 2010, 22:21
Ab sofort können Interessierte die Verhandlungen des Internationalen Strafgerichtshofes im Internet verfolgen. Das Gericht hat hat einen eigenen Kanal auf dem Internet-Videoportal Youtube gestartet.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat einen eigenen Kanal auf dem Internet-Videoportal Youtube gestartet. Nach Angaben eines Gerichtssprechers sollen auf diese Weise die Aktivitäten des Gerichtes für eine breite Öffentlichkeit zugänglicher werden.

Auf dem YouTube-Kanal www.youtube.com/user/IntlCriminalCourt können verschiedene Gerichtsverfahren verfolgt werden. Zusätzlich werden Besucher mit Informationen über die Aktivitäten und Hintergründe des Gerichtes versorgt. Die Videos werden in Englisch, Französisch und Arabisch produziert.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: Gema mit Youtube immer noch nicht einig
Beitrag von: SiLæncer am 14 April, 2010, 14:04
Der Musikrechte-Verwerter Gema hat 2009 seinen Ertrag gesteigert. An die Inhaber von Musikrechten wurden 713 Millionen Euro ausgeschüttet, das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr nahm die Gesellschaft 841 Millionen Euro (plus 2,2 Prozent) von Tonträger-Herstellern, Rundfunksendern und anderen Nutzern ein. Das seien Zahlen, die sich angesichts der wirtschaftlichen Situation "durchaus sehen lassen können", sagte der GEMA-Vorstandsvorsitzende Harald Heker am Mittwoch in Berlin.

Die Einnahmen bei der Lizenzierung von Tonträgern (zum Beispiel CDs und DVDs) schrumpften, aber nicht mehr so drastisch wie in den Vorjahren. Bei Fernsehen und Radio wuchsen die Erlöse durch einmalige Nachzahlungen der Kabelunternehmen. Auch die Erträge aus Live-Musik in Clubs und Kneipen stiegen.

Der Online-Bereich (Downloads, Klingeltöne) verzeichnete mit 45 Prozent einen deutlichen Zuwachs. 10,6 Millionen Euro Einnahmen seien jedoch eine "traurige Zahl", sagte Heker. Die Politik müsse sich noch stärker gegen Produktpiraterie und für europaweit einheitliche Regeln für die Verwaltung von Urheberrechten einsetzen. Für das Jahr 2010 erwartet die GEMA einen Rückgang der Erträge.

Die Frage, wie Musikvideos bei Youtube vergütet werden, ist laut Heker noch nicht geklärt. Die Verhandlungen liefen noch. Der erste Vertrag über die Nutzung von Musik beim Online-Videoportal war im März 2009 abgelaufen. Heker hofft, dass sich eine Lösung mit dem Google-Tochterunternehmen in größeren Beträgen in der Gema-Bilanz spiegeln wird. Details aus den Verhandlungen nannte er nicht.

Die Gema vertritt nach eigenen Angaben in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Komponisten, Textautoren und Musikverlegern sowie von mehr als einer Million Rechte-Inhabern aus aller Welt. Sie gilt weltweit als eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Am 22. April vergibt die Gema in Berlin den Deutschen Musikautorenpreis. Dabei wird der Texter Michael Kunze ("Fly, Robin, Fly") für sein Lebenswerk geehrt.

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube sperrt Hitler-Parodien
Beitrag von: SiLæncer am 22 April, 2010, 13:14
Das Videoportal Youtube hat eine ganze Reihe von Hitler-Parodien gesperrt. Die Videos zeigten Ausschnitte aus dem Film "Der Untergang" mit parodistischen Untertiteln.

Youtube hat mit einer ganzen Reihe von Hitler-Parodien auf dem Videoportal Schluss gemacht. Die Videos sind zwar noch auffindbar, lassen sich aber nicht mehr abspielen. Die Parodien waren mit Filmmaterial aus dem Film "Der Untergang" angefertigt worden. So wurde Hitlers Wutanfall mit parodistischen Untertiteln versehen, die dem Gezeigten einen völlig anderen Sinn gaben. So erregte sich "der Führer" etwa, weil er aus dem Xbox Live-Portal verbannt wurde, oder weil ein Apple Mitarbeiter sein iPhone verloren hatte.

Der Produzent des "Untergangs" fand das allerdings nicht witzig und forderte von Youtube die Sperrung der Videos. Als Grund gab Bernd Eichinger die Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials an. "Untergang"-Regisseur Oliver Hirschbiegel zeigte sich über die Parodien allerdings entspannt: "Ein größeres Kompliment kann es für den Regisseur gar nicht geben", sagte er dem Computermagazin PC-World.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: Re: Youtube sperrt Hitler-Parodien
Beitrag von: spoke1 am 22 April, 2010, 21:11
Ich glaub eher die haben sich Gedanken gemacht wer da parodiert wurde. Und das passt alles nicht so recht mit dieser Person in ein humoristisches Konzept. Verstehen könnte ich es, wenn es denn so wäre...
Titel: YouTube veröffentlicht überarbeiteten Video-Player
Beitrag von: SiLæncer am 29 April, 2010, 07:59
Das Videoportal YouTube hat seinen Videoplayer überarbeitet. Ab sofort präsentiert sich die kleine auf Flash basierende Software in einem deutlich moderneren Design und mit kleineren Funktionsänderungen.

Beispielsweise ist die Schaltfläche für die Lautstärkeregelung auf die linke Seite gewandert und fährt automatisch nach rechts aus, wenn man den Mauszeiger darüber hinweg bewegt. Der gesamte Player "dimmt" sich, sobald die Maus inaktiv wird.

(http://screenshots.winfuture.de/YouTube-Player-1272519667.jpg)

Zwar ist YouTube den alt bekannten Farben treu geblieben, jedoch haben diese ein glänzendes Finish erhalten. Einige Elemente sind leicht transparent und wirken daher moderner.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Löschen oder im Netz lassen?
Beitrag von: ritschibie am 08 Mai, 2010, 13:56
Als im im Iran die Opposition gegen den Ausgang der Präsidentschaftswahl protestierte, waren die ersten Bilder davon auf Youtube zu sehen. Doch immer wieder klagen Blogger, dass ihre Videos gelöscht werden. Eine Praxis, die eine Youtube-Mitarbeiterin gegenüber tagesschau.de verteidigt und erklärt.

Von niedlichen Katzen über Pornographie bis hin zu per Handy-Kamera dokumentierten Menschenrechtsverletzungen: Die Mischung der Videos auf Youtube ist vielfältig, unübersichtlich und gigantisch. Sie muss moderiert werden, erklärt Victoria Grand, Senior Managerin für die Community-Richtlinien der Videoplattform Youtube auf einem Workshop im Rahmen des internationalen Blogger-Gipfels für Menschenrechte in Santiago de Chile. "Sonst entwickeln Plattformen zu schnell eine Tendenz in Richtung Pornographie", erläutert sie.

(http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/victoriagrand100_v-mittel16x9.jpg)
Youtube-Managerin Grand verteidigte
die Löschung und Sperrung von Videos
auf ihrer Plattform. (Foto: Jan Hendrik Becker)


24 Stunden neues Material werden jede Minute auf Youtube hochgeladen, Tendenz steigend. Das ist ein Materialberg, der jede noch so große Horde an Video-Moderatoren zuverlässig in den Wahnsinn treiben würde. Daher sei das moderieren nur mit Hilfe der Community selbst möglich, sagt Grand.

Youtube und Videos von Menschenrechtsverletzungen


Die Blogger beim Treffen in Chile interessieren sich eher weniger für Pornographie oder niedliche Videos von Katzen. Ihre Videos handeln von Polizeigewalt, manipulierten Wahlen und Ausschreitungen. Sie wollen verhindern, das diese über Nacht von der Videoplattform verschwinden. Genau das ist dem Aktivisten Sami Ben Gharbia, einem im Exil in Amsterdam lebenden Tunesier, passiert. "Natürlich hat mich das sehr wütend gemacht, als meine Videos von einem auf den anderen Tag verschwunden waren!", kritisiert er.

Die rote Flagge

Nach welchen Kriterien werden Videos überhaupt auf Youtube gelöscht? Managerin Grand bemüht sich bei ihrem Vortrag um Transparenz. Am Anfang steht immer eine "roten Flagge", erörtert sie. Mit ihr können User Videoinhalte beanstanden. Danach werden diese mit einem Algorithmus durchsucht, der eine Reihenfolge festlegt, nach denen die Moderatoren die Videos bearbeiten sollen.

(http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/iran710_v-mittel16x9.jpg)
Bei Youtube entscheiden
Moderatoren, ob ein Video
entfernt wird - einfach ist
das nicht immer.


Die Videos werden dabei automatisch zum Beispiel nach bestimmten Farben durchsucht: Tauchen viele Hautfarben auf, wird dem Bearbeiter eine hohe Pornographie-Wahrscheinlichkeit signalisiert: "Dringend handeln!" Wurden hingegen Videos des Youtube-Nutzers schon oft zu Unrecht als bedenklich gemeldet, meldet die Software "wahrscheinlich unbedenklich, Bearbeitung weniger dringlich."

Im Gespräch mit tagesschau.de sagt Victoria Grand dazu: "Es gibt Teams für die verschiedenen Regionen. Innerhalb einer Stunde sollte die Entscheidung fallen, ob ein als bedenklich gemeldetes Video gelöscht wird oder nicht."

Löschen, einschränken, freigeben

Im letzten Arbeitsschritt sieht der Bearbeiter auf seinem Bildschirm das bedenkliche Video in Thumbnails zerlegt. Dazu sieht er Informationen, wer es wann hochgeladen hat, vorherige Videos des Users, und ob diese ebenfalls beanstandet wurden. Der Bearbeiter kann das Video entfernen, es mit einer Altersbeschränkung oder Warnhinweisen versehen. Er kann es auch für Zugriffe aus bestimmten Ländern unzugänglich machen, weil es dort gegen bestimmte Gesetze verstößt. Das betreffe in Deutschland besonders Videos, in denen rechtsradikale Symbole verwandt werden, so Grand.

Der Zusammenhang zählt

Gerade bei Videos zu Menschenrechtsverletzungen ist eine Einschätzung nicht einfach, räumt die Youtube-Repräsentantin ein. Menschenrechtsverletzungen und die ihnen oft inhärente Gewaltausübung seien auf den ersten Blick oft kaum als dokumentarisch, aufklärerisch, wissenschaftlich oder künstlerisch zu erkennen. Das sind die zentralen Kriterien für eine positive Beurteilung.

Grand nennt dazu ein Beispiel: Ein Video zum Thema Brustkrebsvorsorge könne sehr wohl Brüste und ein großes Maß an Nacktheit beinhalten, ohne von Youtube dafür beanstandet zu werden. Immerhin stehe hier der aufklärerische Aspekt im Vordergrund. "In Tags und Titel den Kontext erklären", empfiehlt sie. Denn schließlich, gehe es Youtube in erster Linie darum, den freien Zugang zu Information zu gewähren.

Blogger fordern mehr Mitsprache


Sami Ben Gharbia sieht das Bemühen um transparente Regeln seitens Youtube zwar positiv. In seinem Fall wurden die gesperrten Videos nach einer E-Mail an Youtube nach einiger Zeit auch wieder freigegeben. Aber ein zentraler Kritikpunkt bleibt für ihn dennoch: "Bei den bekannteren Bloggern geht das Freischalten der gesperrten Videos auf diesem Weg sicherlich schnell - aber wir dürfen nicht vergessen, das 90 Prozent der betroffenen Blogger nicht prominent oder bekannt sind."

Er wünscht sich deshalb mehr Kommunikation zwischen Plattformen wie Youtube und den Bloggern selbst. Ein Ansatz, dem auch die Youtube-Verantwortliche Grand nicht abgeneigt ist. "Eine Tour durch verschiedene Städte, bei der wir die Richtlinien erklären, nach denen wir löschen, das kann ich mir sehr gut vorstellen." Aber auch wenn sich das Unternehmen selbst öffnet und um Transparenz bemüht, ein Problem bleibt: Für viele Aktivisten, die in ihren Heimatländern bleiben, sperrt der Staat den Zugang zu Youtube und ähnlichen Plattformen.

Quelle: www.tagesschau.de
Titel: Verhandlung zwischen Gema & YouTube gescheitert
Beitrag von: SiLæncer am 10 Mai, 2010, 10:49
Die Gema hat ihre seit rund einem Jahr laufenden Verhandlungen mit Youtube abgebrochen. Sie fordert die Löschung von Musikvideos. Die beiden können sich nicht über die Bedingungen eines neuen Lizenzvertrags zur Musiknutzung auf Googles Videowebsite einigen.
Seit April 2009 erhalten Urheber musikalischer Werke laut der Gema keine Tantiemen für die auf Youtube genutzten Werke. Youtube hatte Ende März 2009 angekündigt, den Zugriff auf die Musikvideos in Deutschland zu sperren, bis eine Einigung mit der Gema erzielt worden wäre.

Nun hat die Gema die Verhandlungen mit Youtube abgebrochen. Im Verbund mit acht weiteren internationalen Verwertungsgesellschaften wolle man ein Zeichen setzen, so die Gema: "Musik hat ihren Wert."

Google hält die Forderungen der Gema für überzogen: "So liegt der veröffentlichte Gema-Tarif mehr als 50-mal über dem, was die vergleichbare Verwertungsgesellschaft PRS for Music vor einigen Wochen von uns in Großbritannien gefordert hat. Und schon die PRS-Forderung überstieg eindeutig das für uns wirtschaftlich Tragbare. Übertragen auf den Kauf einer CD würde dies bedeuten, dass ein Musikliebhaber in Deutschland für eine herkömmliche CD mehr als 500 Euro zahlen müsste", argumentierte Google Ende März 2009.

Youtube wird zusammen mit dem Abbruch der Verhandlungen aufgefordert, rund 600 der von dem Videoportal seit dem 1. April 2009 illegal genutzten Werke zu löschen beziehungsweise den Abruf von Deutschland aus zu sperren. So will die Gema die Gangart im Streit mit Google verschärfen und bildet dabei einen Verbund mit internationalen Verwertungsgesellschaften, darunter die US-amerikanischen Autorengesellschaften ASCAP, BMI und SESAC, die französische SACEM und die SIAE aus Italien.

"Das Problem der illegalen Nutzung ist durch das Internet mittlerweile ein internationales. Plattformen wie Youtube sind nicht national beschränkt", erläutert Gema-Chef Harald Heker die internationale Zusammenarbeit. Gemeinsam repräsentiere der internationale Verbund rund 60 Prozent des Weltrepertoires.

Die Gema räumt aber ein, dass es letztendlich nicht das Ziel ist, sämtliche Musik aus Youtube zu löschen: "Der internationale Verbund der Musikautorengesellschaften könnte sämtliche Werke seines Repertoires von Youtube entfernen lassen, wenn er dies wollte. Darauf wird aber mit Blick auf die Bedürfnisse der Musiknutzer und der Musikurheber verzichtet: Die Rechteinhaber möchten, dass ihre Musik möglichst viel gehört wird - sofern sie vom Anbieter entsprechend lizenziert ist." Das eigentliche Ziel sei vielmehr, eine angemessene Vergütung der Urheber zu erreichen und dafür mit Youtube zu einer neuen Vertragsvereinbarung zu gelangen.

Quelle : www.golem.de
Titel: Youtube erweitert Datenschutzeinstellungen für Video-Upload
Beitrag von: SiLæncer am 14 Mai, 2010, 16:46
Die Option "Unlisted" schließt Filme von der Youtube-Suchfunktion aus. So gekennzeichnete Clips lassen sich ausschließlich über einen zugehörigen Link aufrufen. Den sollten Anwender nur an vertrauenswürdige Personen weitergeben.

Youtube hat seine Datenschutzeinstellungen für den Videodatei-Upload ausgeweitet. Neben den Optionen, einen Film allen Youtube-Nutzern zur Verfügung zu stellen oder als privat einzustufen, besteht nun auch die Möglichkeit, Videos als "Unlisted" (ungelistet) einzustufen.

Mit dieser Einstellung können Videos nicht über die Suchfunktion gefunden werden. Sie erscheinen auch nicht auf der Youtube-Website oder unter den eigenen Videos. Der Aufruf ist ausschließlich über den Link des Videos möglich.

Im Gegensatz zur Option "Privat" muss ein Anwender keine Berechtigungen festlegen, um einen Zugriff auf einen privaten Film zu erlauben. Auch muss ein Nutzer nicht bei Youtube angemeldet sein, um ein als Unlisted eingestuftes Video anschauen zu können.

Das neue Feature macht es einfacher, Filme nur mit bestimmten Personen zu teilen. Youtube weist aber darauf hin, dass ein Unlisted-Video von jedem betrachtet werden kann, der über den zugehörigen Link verfügt. Software Engineer Jen Chen rät in einem Blogeintrag daher, solche Links nur an vertrauenswürdige Personen weiterzugeben.

Nach Angaben des Youtube-Sprechers Chris Dale hat die neue Datenschutzeinstellung keinen Einfluss darauf, dass das Videoportal die Inhalte aller hochgeladenen Videos auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen scannt. "Unlisted-Videos werden wie alle anderen Youtube-Filme behandelt und unterliegen denselben Community-Richtlinien." Gleiches gelte auch für Urheberrechtsbeschwerden.

Quelle: www.zdnet.de
Titel: Fanta 4: fast alle Videos kurz vor Albumstart gelöscht!
Beitrag von: SiLæncer am 14 Mai, 2010, 21:22
Das nennt man perfektes Timing! Die Mitglieder der Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier dürften wenig darüber begeistert sein, dass Sony Music einen Tag vor ihrem neuen Album fast alle ihrer YouTube-Videos entfernen ließ. Failure reloaded!

PR-technisch ist das ein Super-GAU. Blöder hätte das Timing für die Musiker kaum ausfallen können. Die ganze Angelegenheit ist ganz offensichtlich eine unangenehme Nebenwirkung der gescheiterten Verhandlungen zwischen der Verwertungsgesellschaft GEMA und Googles Videohoster YouTube. Was im März drüben jenseits des großen Teiches Beyoncé Knowles passierte, widerfuhr jetzt hierzulande den Fantastischen Vier. Von ihrem hauseigenen YouTube-Account sind rund 90% aller Beiträge verschwunden. Ein Tag vor dem Albumrelease sind bei YouTube fast alle Videos weg. Statt der Beiträge wird man lediglich darauf hingewiesen, dass der Content Sony Music Entertainment gehört und in „deinem Land nicht mehr verfügbar“ sei. Gut zu wissen wem das Recht an den Bildern gehört - aber kann man so Werbung für ein neues Produkt machen? Wohl kaum. Da hilft auch der übrig gebliebene Trailer zum neuen Album „Für Dich Immer Noch Fanta Sie“ wenig. Sogar das Making of der aktuellen Single „Gebt uns ruhig die Schuld“ ist unters Messer der Zensoren geraten. Die Uploads der User werden ebenfalls deaktiviert, sobald man urheberrechtlich geschützten Content entdecken kann. Der Konsum der Musikvideos wird zum Glücksspiel, denn zeitweise wird die Sperre wieder entfernt. Man muss je nach Uhrzeit ein wenig suchen, viele Videos sind aber noch immer online. Bei der Konkurrenz von MyVideo ist noch alles da, leider auch die Werbung zu Beginn der Musikvideos. Alles weg aber wir bleiben troy?, hinterfragte einer der Kommentatoren im offiziellen Kanal von YouTube. Irgendwie ist das ein bischen wie YouTube-Roulette. Wer Pech hat, bekommt den Hinweis zu Gesicht und nicht die bewegten Bilder.

Wirres.net berichtete jüngst darüber, dass bei der Präsentation im Promo-Heft für die Presse eine Partnerschaft mit zahlreichen einflussreichen Blogs angekündigt wurde. Ob das bei Spreeblick, Nerdcore, Basic Thinking, Carta.info, Stefan Niggemeier oder dem StyleSpion irgendwer wusste, dass es diesbezüglich eine Zusammenarbeit gab? Nicht wirklich. Präsent sind die sympathischen Fantas jetzt auf eine Weise, die sie sicher nie wollten. Nämlich als Opfer von gescheiterten Verhandlungen zwischen zwei Bäckern die darum streiten, wer denn das größere Stück vom Kuchen abbekommen wird. Blogger Wayne stellte fest, auf der Website der Fanta 4 sucht man vergebens nach einem Button für YouTube. Die Konkurrenz von Twitter, Myspace und Facebook hingegen ist sichtbar vertreten und wird eifrigst verlinkt. Reiner Zufall oder eine Frage der "Fanta Sie" !??

Wie dem auch sei. Bis der Streit um die Brotkrumen vorüber ist, sollte man besser abschalten. Den Schaden haben wie immer die Künstler als auch die Konsumenten. Wie sangen die Fantas in weiser Voraussicht? Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht. Wie wahr...

Quelle: www.gulli.com
Titel: Youtube streamt über zwei Milliarden Videoclips pro Tag
Beitrag von: SiLæncer am 18 Mai, 2010, 11:32
Die Zahl der abgerufenen Clips auf dem Internet-Videoportal Youtube  hat sich innerhalb eines halben Jahres verdoppelt. Im vergangenen Oktober war es noch eine Milliarde, inzwischen sind es über zwei Milliarden, die jeden Tag von Millionen von Nutzern angeklickt werden, wie die Google-Tochterfirma berichtete. Die Website, die am Montag fünf Jahre alt geworden ist, war bisher stets defizitär – Analysten gehen nun aber davon aus, dass Youtube dieses Jahr erstmals einen Profit für Google abwerfen könnte. Der Internetriese hatte das Videoportal Ende 2006 für 1,65 Milliarden Dollar übernommen.

Das Portal streamt zunehmend auch ganze Filme, entweder als Pay- Per-View-Angebot oder mit Werbeunterbrechungen. Allerdings ist das Angebot derzeit noch sehr begrenzt. Bisher ist es Youtube nicht gelungen, mit amerikanischen Filmstudios oder TV-Sendern eine Partnerschaft einzugehen.

Obwohl pro Minute 24 Stunden Videomaterial neu auf Youtube geladen werden, verbringt der durchschnittliche Nutzer nur gerade 15 Minuten pro Tag auf dem Portal. Zum Vergleich: Der typische US- Fernsehzuschauer sitzt über fünf Stunden vor dem TV-Gerät. Aber Youtube nutzt die wachsende Popularität, um im Werbemarkt aggressiver aufzutreten.

Eine Rolle dürfte das Portal auch bei den neusten Plänen des Mutterhauses spielen, das diese Woche in San Francisco "Google TV" vorstellen wird, eine Software-Plattform fürs Fernsehen, das der Internetkonzern gemeinsam mit Sony, Intel und Logitech entwickelt.

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube - Videoschnitt im Browser
Beitrag von: SiLæncer am 17 Juni, 2010, 11:21
Google erweitert Youtube um einen Videoeditor, der im Browser läuft. Damit lassen sich Videos beschneiden, mehrere Videos zu einem zusammenfügen und der Ton austauschen.

Der Youtube Video Editor bietet rudimentäre Funktionen zur Videobearbeitung. Die neue browserbasierte Software steht im Rahmen von Testtube zur Verfügung, dem Youtube-Inkubator für neue Ideen. Ohne Installation von Software können so Videos auf Youtube bearbeitet werden.

Video: YouTube - Videos online schneiden (2:12)

Googles Videoschnittlösung erlaubt es, einzelne Videos am Anfang und Ende zu kürzen, Musik aus einer Bibliothek mit mehreren zehntausend Songs hinzuzufügen und mehrere Videos zu einem neuen zusammenzufügen. Dieses kann dann direkt auf Youtube veröffentlicht werden.

(http://scr3.golem.de/screenshots/1006/Youtube-Video-Editor/thumb480/ye-1.png)

Der Editor zeigt die zuletzt hochgeladenen Videos in einer Übersicht an und erlaubt es, sie in eine Zeitleiste zu ziehen. Dort können die einzelnen Schnipsel dann bearbeitet werden. Weitere Funktionen sollen in Zukunft hinzugefügt werden, ohne dass die Bedienung deutlich komplexer werden soll.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube gewinnt Urheberrechtsstreit gegen Viacom
Beitrag von: SiLæncer am 24 Juni, 2010, 08:21
In den USA wurde heute ein Urteil im Verfahren zwischen dem Videoportal YouTube und dem Medienkonzern Viacom gefällt. YouTube ging daraus als Sieger hervor und hat sich nun bestätigen lassen, dass man durch den Digital Millennium Copyright Act geschützt ist.

Bei Urheberrechtsverletzungen sieht dieser keine Strafe vor, wenn ein Portal wie YouTube die geschützten Inhalte entfernt, sobald es Kenntnis darüber erlangt. Viacom hatte versucht zu beweisen, dass die YouTube-Mitarbeiter von den Copyright-Verstößen wussten, aber nichts dagegen unternommen haben.Der Rechtsstreit dauerte inzwischen rund drei Jahre an. Viacom hatte Schadensersatz in Höhe von einer Milliarde US-Dollar gefordert.

Die Betreiber von YouTube bezeichnen die Entscheidung als einen wichtigen Sieg, der zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt betrifft, die das Web zur Kommunikation und zum Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen verwenden.
In einem 108 Seiten umfassenden Dokument hatte Viacom zuletzt versucht darzustellen, dass die YouTube-Gründer rücksichtslos das Urheberrecht verletzen, da sie nur interessiert, das Datenaufkommen ihres Portals zu steigern. Auch die Google-Manager, die für die Übernahme von YouTube verantwortlich waren, haben die Geschäftspraktiken des Videoportals in Frage gestellt, schließlich basierte der Erfolg auf fragwürdigen Copyright-Verstößen, argumentierte Viacom im Mai.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube: TV-freundlich und überarbeitete Mobil-Seite
Beitrag von: SiLæncer am 08 Juli, 2010, 11:40
Im Gegensatz zur "Lean Forward Experience" des PC versteht der Amerikaner unter der "Leanback Experience" gemeinhin, sich zu entspannen und berieseln zu lassen. Getreu diesem Motto hat YouTube seine TV-freundliche Seite YouTube Leanback freigeschaltet – wie bei YouTube üblich zunächst als Beta-Version. Die Videos der in Flash implementierten "Leanback Experience" füllen das gesamte Browser-Fenster, navigiert wird mit Pfeiltasten und Enter. Ein persönlicher Feed, den YouTube aus den Einstellungen des Nutzers, dessen abonnierten YouTube-Kanälen und den Videos seiner Facebook-Freunde (sofern die YouTube- und Facebook-Accounts verbunden sind) zusammenstellt, spielt fast augenblicklich los. Darüber hinaus kann man zwischen einer Vielzahl verschiedener Themenkanäle wählen, etwa Comedy, Education, Entertainment, Pets & Animals, Sports oder Travel & Events.

(http://www.heise.de/imgs/18/5/4/0/3/6/3/d04fbf16895799a7.jpeg)
YouTube Leanback: Googles Videoportal gibt sich TV-freundlich; Videos aus Themenkanälen werden automatisch und bildschirmfüllend abgespielt, navigiert wird mit Pfeiltasten.

Erfreulich ist, wie schnell man zwischen den Themen-Kanälen wechseln kann. Es gibt praktisch keine Wartezeiten, bis ein Video startet – ganz anders als es sonst bei YouTube üblich ist. Die Videos werden, jeweils in der augenscheinlich höchsten vorliegenden Auflösung abgespielt.

(http://www.heise.de/imgs/18/5/4/0/3/6/3/5be8e33e69ab33b6.jpeg)

Auch die für Mobilgeräte optimierte YouTube Mobile wurde für Android-Geräte und iPhone deutlich überarbeitet. Die Mobilseite arbeitet deutlich schneller als zuvor, wartet mit größeren, Touch-freundlicheren Bedienelemente auf und erlaubt beispielsweise das Anlegen von Favoriten sowie Abspiellisten. Klickt man auf ein Video, öffnet sich nicht mehr die jeweilige YouTube-App, sondern direkt der Videoplayer des Mobilgeräts. Um das neue YouTube Mobile ausprobieren zu können, muss man in YouTube Sprachoptionen Englisch wählen, sonst bekommt man die alte Ansicht serviert.

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube - Videos in 4.096 x 3.072 Pixeln
Beitrag von: SiLæncer am 10 Juli, 2010, 13:35
Der Videoplayer von Youtube unterstützt ab sofort Filme in 4k-Auflösung – also mit 4.096 x 3.072 Pixel. Für den Alltag dürfte das noch zu viel sein: Fünf bereitgestellte HD-Streifen zeigen, dass der Bilderrausch ohne sehr schnelle Internetverbindung ins stocken kommt.

Im Rahmen der VidCon-Tagung in Los Angeles hat Youtube bekannt gegeben, dass der der hauseigenen Videoplayer ab sofort auch das Format 4k unterstützt – damit sind Auflösung von 4.096 x 3.072 Pixeln gemeint. In seinem Blog weist das Unternehmen darauf hin, dass die ideale Projektionsfäche für 4k-Videos bei rund 7,5 Metern in der Diagonale liegt. Digitale Filme für Imax-Kinos liegen nur in 2k-Auflösung vor, was 2.048 x 1080 Pixeln entspricht. Das bislang am höchsten aufgelöste Videoformat auf Youtube war 1.080p.


Auf einer Übersichtsseite hat Youtube fünf Videos (http://www.youtube.com/view_play_list?p=5BF9E09ECEC8F88F) veröffentlicht, die mit speziellen Kameras in dem neuen Format gedreht wurden; die 4k-Auflösung verbirgt sich hinter dem Auflösungseintrag „Original“. Youtube weist auf die technischen Herausforderungen hin, die den alltagsgebrauch von 4k derzeit noch einschränken: Zum einen benötigt es schnelle Internetverbindungen – und Projektoren dafür hätten derzeit noch die Größe von Kühlschränken.

Quelle : www.golem.de
Titel: GEMA vs. YouTube: Wir sehen uns vor Gericht
Beitrag von: SiLæncer am 28 Juli, 2010, 18:39
Vor rund 8 Wochen hatte die GEMA die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen. Die Koalition mit acht weiteren Verwertungsgesellschaften scheint aber derzeit zu bröckeln. YouTube, respektive Google soll sich nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) mittlerweile mit der italienischen SIAE geeinigt haben.

Ab morgen wird das Hamburger Landgericht entscheiden, ob das Videoportal YouTube wie ursprünglich verlangt unzählige Videos von GEMA-Mitgliedern entfernen muss. Als kleines Vorgeplänkel auf den Rechtsstreit gibt ein Google-Manager gegenüber der FTD  bekannt, dass die GEMA die einzige Partei sei, mit der es nicht zu schaffen wäre, einen Vertrag abzuschließen. Sie hätten nach Ansicht von Herrn Philipp Schindler die Verhandlungen „aus heiterem Himmel“ abgebrochen und würden zudem jeden Versuch unmöglich machen, die Gespräche wieder aufzunehmen. Aufseiten der GEMA wurde bekannt gegeben, man wolle zunächst das Gerichtsurteil abwarten. Die Verwertungsgesellschaft versucht seit einem Jahr für ihre Mitglieder eine höhere Beteiligung für die abgespielten Videos zu erreichen.

Bislang ist nicht bekannt, warum die Società Italiana degli Autori ed Editori (SIAE, italienische Gesellschaft der Urheber und Verleger) aus dem Bündnis mit der GEMA, ASCAP, BMI, SESAC und SACEM & Co. ausgeschert ist. Zuletzt hatte die GEMA einen Cent pro Video verlangt. Google lehnt dies ab, weil das Videoportal selbst nicht derartige Umsätze abwerfen würde. Der Mutterkonzern will nicht dauerhaft finanziell für YouTube einstehen müssen.

Quelle: www.gulli.com
Titel: 15 Minuten - Youtube erhöht Upload-Limit
Beitrag von: SiLæncer am 30 Juli, 2010, 08:21
Bislang setzte Youtube  den Anwendern ein Limit. Die Videos durften nicht länger als 10 Minuten sein. Das ist nun vorbei - ab sofort kann jeder Videos mit einer Länge von 15 Minuten hochladen.

(http://www.golem.de/1007/76144-2793-afsdfsdf.jpg)
Google  begründet die Anhebung der Videolänge mit der Weiterentwicklung seines Inhalt-Identifikationssystems. Urheberrechtsinhaber wie die großen Filmstudios und Major Labels können mit Content ID ihre Inhalte auf Youtube verwalten und Rechtsverletzungen erkennen. So können Videos zum Beispiel gesperrt werden.

Insgesamt nutzen das System über 1.000 Rechteinhaber weltweit. Sie übermitteln für Content ID Audio- oder Video-Referenzdateien sowie einige Metadaten und Anweisungen, die erläutern, wie mit gefundenen Inhalten verfahren werden soll.

Google sieht sich jetzt in der Lage, auch längere Videos und damit insgesamt deutlich mehr Daten mit seinem Content-ID-System zu verwalten. Wer in der Vergangenheit ein Video nicht veröffentlichen konnte, weil es zu lang war, muss es in der Rubrik "My Videos" zunächst löschen und es dann noch einmal versuchen.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube vs. GEMA: Landgericht vertagt das Urteil
Beitrag von: SiLæncer am 30 Juli, 2010, 18:46
Informationen des 'Handelsblatts' zufolge hat das Landgericht Hamburg das ausstehende Urteil im Rechtsstreit zwischen der Videoplattform YouTube und der Verwertungsgesellschaft GEMA auf Ende August dieses Jahres vertagt.

Am heutigen Freitag hat diesbezüglich eine mündliche Anhörung stattgefunden. Eine Entscheidung blieb allerdings aus. Mit der Urteilsverkündigung ist erst am 27. August dieses Jahres zu rechnen.

Dabei geht es um die exemplarische Sperrung von über 600 Musikvideos. Ursprünglich wurde dieses Vorhaben von einem Zusammenschluss aus mehreren europäischen Verwertungsgesellschaften angestrengt.Sollte der Sperrung stattgegeben werden, so könnte die GEMA die Sperrung von zehntausenden Videos verlangen, berichtet das Blatt. Überdies steht die Frage im Raum, wer für die Sperrung an sich verantwortlich ist. In diesem Zusammenhang gehen die Meinungen stark auseinander.Geht es nach der GEMA, so sind die Betreiber der Videoplattform dafür verantwortlich, die angebotenen Inhalte automatisch und noch vor der Veröffentlichung automatisch auf mögliche Urheberrechtsverletzungen zu prüfen.

Eine ganz andere Haltung legt hingegen Google an den Tag. Die Rechteinhaber selbst sollen mit dem zur Verfügung gestellten Tool "Content-ID" die Inhalte unter die Lupe nehmen, heißt es vom US-amerikanischen Internetkonzern.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Gericht lehnt Verfügungsantrag der Gema gegen Youtube ab
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2010, 13:52
Der Streit ist so alt wie es Videos im Netz gibt: Nutzer laden ihre Filmchen und Videoschnipsel auf Portale wie Youtube  und kümmern sich dabei wenig um die Rechteklärung. Wenn sie dafür Filmausschnitte oder Musik benutzen, gibt es in der Regel einen Urheber, der die Nutzung seines Werkes vergütet haben will. Für die Vergütung sorgen unter anderem Verwertungsgesellschaften wie die Gema, die über diese Rechtsfrage mit Youtube seit Monaten im Clinch liegen. Am Freitag nun entschied das Hamburger Landgericht über eine Einstweilige Verfügung gegen das Videoportal.

Das Gericht hat den Antrag der Gema "mangels Eilbedürftigkeit" zurückgewiesen. Die "Antragstellerinnen hätten die Dringlichkeit einer vorläufigen Regelung nicht hinreichend glaubhaft gemacht", begründete die Kammer laut Mitteilung ihre Entscheidung. Das Gericht halte es für wenig wahrscheinlich, "dass die Antragstellerinnen erst wenige Wochen vor dem Einreichen des Antrags [...] von den konkreten Rechtsverletzungen erfahren haben. Dass Musikkompositionen im Dienst 'You Tube' genutzt werden, war den Antragstellerinnen lange bekannt."

In der Sache selbst traf die Kammer daher keine Entscheidung. Doch macht das Gericht schon eine Tendenz deutlich: Es spreche viel dafür, heißt es in der Mitteilung, dass der Gema "prinzipiell ein urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch [...] zusteht". Für die endgültige Klärung verwies die Kammer auf das sich eventuell anschließende Hauptsacheverfahren, "sofern es den Beteiligten nicht gelingt, sich außergerichtlich zu einigen". Das darf als Fingerzeig gewertet werden, dass die Parteien an den Verhandlungstisch zurückkehren sollten.

Youtube und Gema waren bei ihren Verhandlungen zur Erneuerung eines im März 2009 abgelaufenen Lizenzabkommens auf keinen grünen Zweig gekommen. Nach monatelangen Gesprächen hatte die Gema die Verhandlungen im Mai für gescheitert erklärt und war vor Gericht gezogen, um im Bunde mit anderen europäischen Verwertungsgesellschaften eine einstweilige Verfügung gegen Youtube zu erwirken. Die zielte darauf ab, insgesamt 600 Videos mit Musik, die zum Repertoire der Verwertungsgesellschaften gehört, sperren oder löschen zu lassen. Das Gericht hatte sich in der mündlichen Verhandlung Ende Juli vier Wochen Bedenkzeit ausgebeten, um die komplexe Sachlage angemessen würdigen zu können.

Die Verhandlungen zwischen Gema und Youtube waren nicht zuletzt daran gescheitert, dass sich zwei völlig unterschiedliche Systeme gegenüberstehen. Die Gema besteht als Verwertungsgesellschaft alter Schule gewohnheitsmäßig auf eine Vergütung pro Aufführung – wie es bei im Radio oder auf öffentlichen Veranstaltungen gespielter Musik üblich ist. Auf dem Tisch lag zuletzt ein Angebot von 1 Eurocent pro abgerufenem Stream.

Das ist Youtube noch zu viel – bei Abrufzahlen, die für einzelne Videos auch schon mal in die Millionen gehen, kommt auch bei Centbeträgen eine stattliche Summe zusammen. Das würde das Unternehmen über Gebühr belasten, heißt es bei Youtube. Das Videoportal schreibt immer noch rote Zahlen, will aber in diesem Jahr erstmals Geld verdienen. Der Google-Tochter schwebt ein Vergütungssystem vor, bei dem die Rechteinhaber an den mit ihren Inhalten erzielten Werbeeinnahmen beteiligt werden.

In dem Streit geht es darüber hinaus auch um die Grundsatzfrage, wie Plattformanbieter mit Urheberrechtsverletzungen auf ihren Servern umgehen sollen. Youtube reagiert auf Hinweis der Rechteinhaber und sperrt rechtswidrige Inhalte gegebenenfalls. Damit genüge das Videoportal seinen Pflichten als Plattformbetreiber, argumentiert Konzernmutter Google. Die Gema dagegen will Youtube und Konsorten darüber hinaus in die Pflicht genommen wissen, dass die Plattformbetreiber gegen weitere Rechtsverletzungen präventiv tätig werden müssen: Die Anbieter sollen verhindern, dass einmal gesperrte Titel erneut hochgeladen werden.

Von dem Urteil des LG Hamburg erhofften sich beide Seiten auch einen Fingerzeig in dieser Grundsatzfrage. Während man bei Youtube davon ausgegangen war, dass Gericht werde die bisherige Praxis als ausreichend anerkennen, hoffte die Gema auch, das Urteil werde neuen Schwung in die brachliegenden Verhandlungen über ein Lizenzabkommen bringen. Während das Gericht wegen fehlender Dringlichkeit keine Entscheidung in der Sache getroffen hat, dürfte die Gema zumindest die Einschätzung des Gerichts freuen, dass Youtube "zumutbare Prüfungspflichten bzw. Maßnahmen zur Verhinderung erneuter Rechtsverletzungen nicht wahr- bzw. vorgenommen habe". Auch das müsse in einem Hauptsacheverfahren geklärt werden - oder am Verhandlungstisch.

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube bald mit Spielfilmen in voller Länge
Beitrag von: SiLæncer am 28 August, 2010, 09:24
Das Online-Videoportal Youtube will künftig mehr Spielfilme in voller Länge zeigen. So sollen Filme von einzelnen US-Studios kostenlos zum Abruf zur Verfügung gestellt werden.

Das Videoportal des Internetriesen Google habe mit verschiedenen Hollywood-Studios wie Lionsgate, MGM und Sony Pictures eine entsprechende Vereinbarung zur Erweiterung des Spielfilmbereichs geschlossen, berichteten mehrere britische Medien am Freitagabend. Die Filme der Studios und der britischen Filmemacher von Blinkbox sollen demnach kostenlos auf Youtube gezeigt werden. Die Studios sollen im Gegenzug an Werbeeinnahmen beteiligt werden. Bis zu 400 Stunden Filmmaterial würden in Kürze zur Verfügung stehen, hieß es. Ein genauer Starttermin liegt bislang nicht vor.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: Bericht: Youtube bereitet kostenpflichtiges Streamingangebot vor
Beitrag von: SiLæncer am 30 August, 2010, 13:28
Youtube könnte noch in diesem Jahr ein kostenpflichtiges Streaming-Angebot für Kinofilme starten, berichtet die Financial Times unter Berufung auf nicht identifizierte Quellen. Die Google-Tochter verhandelt  darüber seit rund zwölf Monaten mit Hollywood. Zuletzt seien die Gespräche intensiviert worden, heißt es weiter. Die Filmstudios suchen angesichts rückläufiger DVD-Verkäufe händeringend nach neuen Einnahmequellen.

Dabei könnten aktuelle Filme zeitgleich mit der DVD und Downloadangeboten auch als Stream im Umfeld von Youtube erhältlich sein. In dem Bericht ist von einer Streaming-Gebühr von rund 5 US-Dollar für neue Titel die Rede. Zunächst sei der Start in den USA vorgesehen, später könnten dann auch andere Regionen hinzukommen. Bereits seit Januar laufe bei Youtube der Betatest eines Streaming-Angebots.

Google habe in den Verhandlungen auf die Vorzüge eines mit der Suchmaschine und dem populären Videoportal verknüpften Streamingdienstes hingewiesen, heißt es weiter. Damit könne der Suchmaschinenkonzern ein riesiges Publikum erreichen. Bei den großen Studios sei das zuletzt auf großes Interesse gestoßen.

Youtube begibt sich dabei in Konkurrenz zu den etablierten Download-Anbietern iTunes (Apple) und Amazon, aber auch zu Online-Verleihern wie Netflix oder Videoportalen wie Hulu. Von Apple werden auf einer Veranstaltung am Mittwoch neben der üblichen Produktpflege für die iPod-Familie unter anderem auch Neuigkeiten für die Streaming-Box Apple TV erwartet.

Quelle : www.heise.de
Titel: Arte und Youtube kooperieren
Beitrag von: SiLæncer am 01 September, 2010, 16:25
Der Kulturkanal Arte und die Videoplattform Youtube kooperieren. Ab November sollen die Formate des deutsch-französischen Senders auf der Plattform abrufbar sein.

Das Programm von Arte werde auf Youtube sowohl in Deutsch als auch in Französisch angeboten, teilte der Sender am Mittwoch mit. Mehrere Stunden Videomaterial sollen demnach wöchentlich auf den schon bestehenden Youtube-Kanal des Senders hochgeladen werden. Geschützt wird der Inhalt mit Content ID. Zudem sollen Apps für iPhone und iPad entwickelt werden, die ab November einen kostenlosen Youtube-Zugriff bieten sollen. "Die Nutzer erwarten jeden Tag mehr anspruchsvolle Kulturprogramme auf Youtube", so Andreas Briese, Strategic Partner Development Manager bei Youtube. Bislang nutzte Arte Youtube vor allem für Programmhinweise.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: LG Hamburg verdonnert YouTube zum Sperren einzelner Musikvideos
Beitrag von: SiLæncer am 04 September, 2010, 15:20
Der Produzent der englischen Sängerin Sarah Brightman, Frank Peterson, hat in einem Rechtsstreit mit YouTube einen Teilsieg errungen. Die Videoplattform darf drei Aufnahmen mit Titeln der Künstlerin nicht mehr verbreiten, urteilte das Landgericht Hamburg am gestrigen Freitag.

Aufgrund der Veröffentlichung der Videos sehen die Richter die Google-Tochter nicht nur zur Unterlassung, sondern auch zum Schadensersatz verpflichtet. Einem Anspruch zur Auskunftserteilung, der eine Ausgleichszahlung für die rechtswidrige Darstellung der Werke vorbereiten soll, gaben sie in den drei Fällen statt. YouTube muss demnach offen legen, wie oft die entsprechenden Aufnahmen mit Songs der Sopranistin abgerufen worden sind. Brightman landete mit ihrem Duett "Time to Say Goodbye" mit Andrea Bocelli einen Welthit.

Das Landgericht ging laut einer Mitteilung der Hamburger Justizbehörden davon auch, dass sich YouTube die von den Nutzern ihrer Plattform hochgeladenen Inhalte zu Eigen gemacht hat. Daraus folgten "erhöhte Prüfpflichten" im Hinblick auf die Inhalte der Videos, denen die Google-Tochter nach Auffassung der den Fall behandelnden Kammer nicht nachgekommen ist. Die formularmäßige Versicherung des jeweiligen Hochladenden, er habe alle erforderlichen Rechte an dem Video, entbinde YouTube nicht von der Pflicht, sich von dem Nutzer im Einzelfall nachweisen zu lassen, dass er über die erforderlichen Rechte tatsächlich verfügt. Dies gilt erst recht vor dem Hintergrund, dass Anwender die Möglichkeit hätten, die Plattform anonym zu nutzen.

Der Kläger machte in der Auseinandersetzug geltend, Inhaber verschiedener nach dem Urheberrechtsgesetz geschützter Leistungen als Werkbearbeiter, Produzent und Verleger zu sein, die sich in Darbietungen und Aufnahmen der Künstlerin verkörpern. Solche Aufnahmen hätten sich in zahlreichen Videos gefunden, die Nutzern bei YouTube online gestellt hätten und die dann über die Plattform abrufbar gewesen seien. Rechte zur Nutzung der Stücke seien aber nicht eingeräumt worden. Die Aufnahmen seien ferner zum Teil mit anderen Inhalten der Videos wie Filmen, Bildern oder Texten verknüpft worden, was einer eigenständigen Rechtseinräumung bedurft hätte. Zum Teil soll es sich auch um nicht autorisierte Live-Mitschnitte gehandelt haben.

Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung bei Google Deutschland, kündigte inzwischen an, gegen das rund 60 Seiten lange Urteil Widerspruch einzulegen. Die umfangreiche Peterson-Klage sei zwar "weitestgehend abgewiesen" worden. Mit der Verpflichtung, drei bestimmte Videos nicht mehr zugänglich zu machen, habe sich das Gericht aber über einschlägige EU-Richtlinien hinweggesetzt. Diese Entscheidung werde "zu einer ganz erheblichen Rechtsunsicherheit bei allen Anbietern von Videoplattformen, Meinungsforen, Social Communities, Blogs und vielen weiteren Internetdiensten in Deutschland führen", weshalb der Gang in die Revision nötig sei. Haller zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass der Richterspruch "keinen Bestand haben wird".

Ein Google-Sprecher führte gegenüber heise online aus, dass sich die Klage auf viele weitere Werke mit Songs Brightmans bezogen habe. Mit den meisten Ansprüchen habe sich Peterson daher nicht durchsetzen können. Zudem müsse er die gesamten Kosten des Verfahrens tragen. Trotzdem gehe das Urteil in den drei anerkannten Fällen deutlich zu weit. Laut der europäischen E-Commerce-Richtlinie haften Provider, die fremde Inhalte auf eigenen Rechnern zum Abruf bereithalten, nur "nach Kenntnis" offenkundig rechtswidriger Inhalte. Eine allgemeine Überwachungspflicht von Inhalten für die Anbieter schließt das hierzulande mit dem Telemediengesetz umgesetzte Rahmenwerk aus. In einem von der GEMA vorgebrachten Rechtsstreit gegen YouTube hatte das Landgericht der Hansestadt jüngst einen Verfügungsantrag der Musikverwertungsgesellschaft zurückgewiesen. Zugleich ließ es aber durchblicken, der GEMA wohl prinzipiell ein urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch zustehe.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube: "Das Leben in einem Tag" erkunden
Beitrag von: SiLæncer am 06 September, 2010, 11:08
Der 24. Juli 2010 war für viele Menschen ein besonderer Tag. Für Sie nicht? Dann schauen Sie sich das Projekt "Das Leben in einem Tag (http://www.youtube.com/lifeinaday)" an, das YouTube Anfang Juli ins Leben gerufen hat und nun Fortschritte macht.

Jeder Interessierte konnte mit seiner Kamera beliebige Szenen aus seinem Alltag aufnehmen, egal ob es ein Fußball-Spiel in der Nachbarschaft war, der tägliche Weg zur Arbeit oder vielleicht sogar die eigene Hochzeit. Natürlich konnten auch negative Momente dabei sein, beispielsweise der Tod eines geliebten Menschen.


Das Rohmaterial wird derzeit vom bekannten Oscar-prämierten Regisseur Kevin Macdonald zu einem Dokumentarfilm zusammengeschnitten. Als Produzent unterstützt ihn Ridley Scott, der durch Filme wie "Gladiator" und "Black Hawk Down" bekannt ist.

Über 80.000 Videos aus 197 Ländern wurden via YouTube eingesendet. Damit ist "Das Leben in einem Tag" der größte von Zuschauern erstellte Film. Einige der Einsendungen wurden bereits von den beiden kreativen Köpfen durchgesehen und in einer Galerie online gestellt. Der fertige Film soll im Januar 2011 auf dem Sundance Film Festival Premiere feiern.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Youtube und Rechteverwerter ringen weiter um Vergütung von Musikrechten
Beitrag von: SiLæncer am 30 September, 2010, 16:27
Im Streit um die Vergütung von Urheberrechten bei Musikvideos hat sich Youtube mit der französischen Verwertungsgesellschaft Sacem auf ein Vergütungsmodell geeinigt. Das teilten  die Google-Tochter und die Sacem am Donnerstag in Paris mit, ohne auf Einzelheiten des Vertrags einzugehen. Laut dpa-Bericht soll die Vereinbarung ähnlich wie in Italien aussehen, wo Google mit der Musikindustrie die Werbeeinnahmen teilt.

In dem langwierigen Disput zwischen der Verwertungsgesellschaften und Online-Diensten wie Youtube geht es unter anderem um die Frage, wie die Nutzung von geschützten Werken im Netz vergütet werden soll. Während die meisten Verwertungsgesellschaften zunächst auf ihr traditionelles Vergütungsmodell bestanden und einen festen Betrag pro Abruf eines Videos verlangten, bevorzugen die Diensteanbieter wie Google eine Beteiligung der Verwerter an den Werbeeinnahmen.

Mit der zunächst bis 2012 befristeten Einigung für den französischen Markt bröckelt die ehemals geschlossene Front der großen Verwerter nach ähnlichen Abkommen in Italien und den Niederlanden weiter ab. Damit steigt auch der Druck auf Youtube Deutschland und die hiesige Verwertungsgesellschaft Gema, die sich den Vorstellungen der Videoplattform bisher hartnäckig widersetzt. Die Gema hatte die Verhandlungen mit Youtube zuletzt platzen lassen und versucht derzeit, auf dem Rechtsweg Fakten zu schaffen.

Nach dem zunächst gescheiterteten Versuch, eine einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung verschiedener Musikstücke auf Youtube zu erwirken, kündigte die Gema am Donnerstag an, die Angelegenheit im Hauptsacheverfahren weiter zu verfolgen. Das Gericht hatte in seiner Ablehnung des Eilantrags aus verfahrenstechnischen Gründen darauf hingewiesen, dass einiges für einen Unterlassungsanspruch der Gema spreche.

"Wir halten das Hauptsacheverfahren gegen YouTube für den richtigen Weg und sind aufgrund der Urteilsbegründung des Landgerichts Hamburg optimistisch, dass unsere Ansprüche gegenüber YouTube gerechtfertigt sind", sagt Gema-Chef Harald Heker und spricht damit auch für die mitklagenden sieben internationalen Partnergesellschaften, zu denen etwa die Italiener und auch die französische Sacem gehört – deren frischgebackene Einigung mit Youtube gilt für den französischen Markt, während die Verwertung des Repertoires in Deutschland noch einer Vereinbarung bedarf.

Youtube setzt dabei weiter auf eine Einigung am Verhandlungstisch. "Wir sind offen für Verhandlungen", sagte der für Youtube Europa zuständige Google-Manager Patrick Walker der dpa. Er könne sich nicht erklären, wieso in Deutschland nicht möglich sein soll, was in Italien, Frankreich oder den Niederlanden funktioniere. Er hoffe, dass die dortigen Vereinbarungen Modellcharakter für Deutschland haben können. "Wir müssen uns in der Mitte treffen können." Eine Bezahlung pro Abruf eines Videos komme nicht aber nicht in Frage.

Dass sich die Sacem in Frankreich mit Youtube einigt, in Deutschland aber weiter gegen den Diensteanbieter vorgeht, weist auch auf das strukturelle Problem der traditionellen Verwertungsmodelle hin. Für eine legale Nutzung geschützter Inhalte müssen für jedes Territorium Verträge mit verschiedenen Verwertern abgeschlossen werden – für globale Dienste wie Youtube ein schwieriges Unterfangen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Türkei hebt Youtube-Sperre auf
Beitrag von: SiLæncer am 31 Oktober, 2010, 11:57
Die Türkei hat die vor mehr als zwei Jahren verfügte Blockade des populären Internet-Videoportals YouTube aufgehoben. Der Zugang zu der Internetseite war am Sonntag wieder freigeschaltet, nachdem es einen langen Streit um Videos gegeben hatte, die Ankara als schwere Beleidigung des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk empfunden hatte. Internationale Bürgerrechtsgruppen und auch führende türkische Politiker hatten die Dauersperre aber kritisiert.

Kommunikationsminister Binali Yildirim sagte im türkischen Fernsehen, die beanstandeten Videos seien aus dem Netz genommen worden. "Ich hoffe, dass sie aus der Erfahrung lernen und eine solche Sache nicht wieder passiert", sagte er. Er erwarte, dass YouTube sich an türkische Gesetze halte.

Auf YouTube gibt es – abhängig von der politischen Großwetterlage – unzählige Videos, in denen sich Kurden und Türken gegenseitig beleidigen. Auch türkische und griechische Nutzer tragen auf der Plattform ihre Feindschaften virtuell aus. So war zeitweise ein Video zu sehen, das Atatürk als Affen zeigt.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte die Türkei im Juni wegen ihrer Internetzensur kritisiert. Das Land habe mehr als 5000 Seiten im weltweiten Netz für die Bevölkerung sperren lassen, teilte die OSZE-Beauftragte für Pressefreiheit, Dunja Mijatovic mit. "Ich bitte die türkischen Behörden, die Blockaden wieder aufzuheben, die die Bevölkerung davon abhalten, Teil der globalen Informationsgesellschaft zu sein", so die OSZE-Expertin. Das Land müsse sich internationalen Standards der freien Meinungsäußerung anpassen.

Die türkische Regierung erklärte im Juli, die Überwachung des Internets solle mit einer neuen Polizei-Einheit weiter verstärkt werden. Das Innen- und das Justizministerium wollen dazu ein "Zentrum für IP-Verfolgung" einrichten. Gesperrt sind Seiten wegen Pornografie, Glücksspiel und verbotenen politischen Inhalten.

Quelle : www.heise.de
Titel: Zugriff auf YouTube in der Türkei erneut gesperrt
Beitrag von: SiLæncer am 03 November, 2010, 21:48
Kurz nachdem die über zwei Jahre andauernde Zugriffssperre auf das Angebot der Videoplattform von Google in der Türkei aufgehoben wurde, wird YouTube nun erneut blockiert. Die Sperre soll 30 Monate andauern.

Verantwortlich sei dafür ein Video auf YouTube, welches angeblich den ehemaligen Oppositionsführer und eine Parteikollegin in einem Hotelzimmer zeigt, heißt es in einem Artikel der 'Zeit' unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Anatolian. Dieses besagte Video war zudem der Grund für den Rücktritt des Oppositionsführers im Mai dieses Jahres.

Von einem zuständigen Gericht wurde die türkische Telekommunikationsbehörde aufgefordert, das besagte Video entfernen zu lassen.

Allerdings weigerten sich die Betreiber von YouTube, das heimlich aufgenommene Video zu entfernen. Sollten Nutzer aus der Türkei dieses Video aufrufen, so erscheint die Meldung, dass die Telekommunikationsaufsicht die Seite gesperrt habe.

Ursprünglich kam es zu einer länger andauernden Zugriffssperre für die Nutzer aus der Türkei, da laut der Ansicht der Behörden in einem veröffentlichten Video der Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk herabsetzend dargestellt wurde. Am vergangenen Dienst hat YouTube dieses Video wieder öffentlich zur Verfügung gestellt.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Schäubles Spott-Auftritt wird zum Youtube-Hit
Beitrag von: SiLæncer am 07 November, 2010, 14:08
Dass ein Sprecher eines Regierungsbündnisses ausgerechnet von der Opposition Solidaritätsbekundungen erhält, ist im rauen Berliner Politikbetrieb selten. Ungewöhnlich ist aber auch, wie rasant sich der Bekanntheitsgrad von Michael Offer, Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), dieser Tage erhöht – ungewollt und weit über die Schar von ein paar hundert Hauptstadtjournalisten hinaus. Der bissige Spott seines Chefs Schäuble entwickelt sich im Internet zu einem Renner. Allein auf dem Videoportal Youtube wurde der Auftritt bis Sonntagmittag über 170000 Mal abgerufen. Auch im politischen Berlin ist er ein Thema. Kein Wunder, hatte Schäuble seinen engen Mitarbeiter doch vor laufenden Kameras derart rüde zurechtgewiesen, dass dies nicht nur dem Koalitionspartner FDP zu viel war. Selbst die SPD ist empört und stellt sich vor Offer.


Auslöser war Schäubles Pressekonferenz zur Steuerschätzung am vergangenen Donnerstag in der "Steinhalle" des Ministeriums. Der Minister wollte vor gut 50 Journalisten das satte Steuerplus von 61 Milliarden Euro erläutern. Auch viele Mitarbeiter verfolgten den Auftritt. Der Ablauf: Offer eröffnet die Pressekonferenz und verweist darauf, dass die Unterlagen zur Steuerschätzung ja schon verteilt seien. Als dies die Journalisten verneinen, lehnt sich Schäuble entnervt zurück und blafft seinen Sprecher an. Er habe doch erst vor 20 Minuten gesagt: "Es wär' schön, wenn die Zahlen verteilt wären." Und Schäuble fügt grinsend hinzu: Er habe geahnt, dass dies nicht klappen werde.

Der Versuch einer Erklärung schlägt fehl. Schäuble unterbricht seinen Sprecher mit den Worten: "Herr Offer, reden Sie nicht, sorgen Sie dafür, dass die Zahlen jetzt verteilt werden." Er werde die Pressekonferenz jetzt verlassen und wiederkommen, wenn die Zahlen verteilt seien. Der querschnittsgelähmte Politiker löst die Bremsen seines Rollstuhls und dreht kurzerhand ab. Bevor Schäuble hinter einer Wand verschwindet, fügt er noch gereizt hinzu: "Sorry! Ich hatte Ihnen die Wette angeboten, Sie werden sie nicht verteilt haben – vor 'ner halben Stunde." Zurück bleiben Offer und ein ebenso verdutzter Top-Beamter. Gut 20 Minuten später kommt Schäuble – zunächst feixend – zurück und schaut sich um: "Kann mir mal einer den Offer herholen!", ruft er missmutig in den Saal. Journalisten lachen erneut, Schäuble schüttelt den Kopf. "Wir warten noch, bis der Offer da ist, er soll den Scherbenhaufen schon selber genießen", schiebt er nach. Irgendwann, nach weiteren Sticheleien, muss auch Schäuble gemerkt haben, dass er wohl überzieht. Spöttisch sagt er: Die Mitarbeiter müssten in Schutz genommen werden vor dem "manchmal drängenden Wesen ihres Ministers". Und spielt den überheblichen Umgang mit seinem Mitarbeiter als seine spöttische Seite herunter.

Es war aber nicht der erste Fall, in dem Schäuble Mitarbeiter öffentlich zusammenstauchte. Der 68-jährige CDU-Politiker, der nach einem Attentat seit 20 Jahren im Rollstuhl sitzt, ist hart gegen sich selbst und auch hart im Umgang mit anderen. Im Ministerium soll ein Klima der Angst herrschen. Die Stimmungen Schäubles sollen schwanken, was auch Folge starker und vieler Medikamente sein dürfte. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß sieht jetzt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefragt. "Frau Merkel muss sich nun erklären, wie sie es mit ihrem Finanzminister weiter hält", teilte er am Sonntag mit. In der Bild am Sonntag räumte Schäuble immerhin ein: "Bei aller berechtigten Verärgerung habe ich vielleicht überreagiert."

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Schäubles Spott-Auftritt wird zum Youtube-Hit
Beitrag von: spoke1 am 07 November, 2010, 22:09
Für das Gejammer hab ich kein Verständnis. Ist das neu für ihn das er die Zettel an die Presse austeilt? Ich kann den Schäuble verstehen. Mir platzt regelmässig die Naht weil nicht gemacht wird was gesagt wird, oder weil die Leute nicht in die Hufe kommen.

Und wenn:
Zitat
Er habe doch erst vor 20 Minuten gesagt: "Es wär' schön, wenn die Zahlen verteilt wären." Und Schäuble fügt grinsend hinzu: Er habe geahnt, dass dies nicht klappen werde.

sowas sich dann wieder bestätigt muss man sich nicht wundern wenn man angeranzt wird. Hätte man von mir auch nichts anderes zu erwarten. Wofür bekommt der Mann sein Geld?
Titel: YouTube lässt Nutzer Werbung überspringen
Beitrag von: SiLæncer am 02 Dezember, 2010, 10:39
Auf dem Videoportal YouTube werden Werbeeinblendungen nun mit der Funktion TrueView eingeblendet. Diese zwingt Nutzer nicht länger, uninteressante Clips anzuschauen.

Wird einem Video ein Werbespot vorangestellt, blendet YouTube nun in einigen Fällen nach fünf Sekunden einen Button ein, mit dem die Einblendung übersprungen werden kann, berichtet das US-Magazin 'TechCrunch (http://techcrunch.com/2010/12/01/youtube-officially-launches-ads-you-can-skip/)'. Die Funktion hat für alle Beteiligten Vorteile.

So müssen User nicht mehr länger einen Werbespot in voller Länge ansehen, wenn er sie nicht interessiert. Die Werbetreibenden zahlen allerdings auch nicht, wenn ihr Clip vorzeitig abgebrochen wird. Sie können ihre Marketing-Ausgaben so auf jene Anwender konzentrieren, die sich von ihren Angeboten angesprochen fühlen.

YouTube bietet TrueView bei der Buchung von Werbung allerdings nur optional an. Werbetreibende können sich weiterhin dafür entscheiden, ihre Clips lieber einer breiten Masse vorzuführen, ohne eine Möglichkeit zum Überspringen der Spots zu bieten.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube bald mit DRM?
Beitrag von: SiLæncer am 05 Dezember, 2010, 20:15
Bisher lassen sich Videos in YouTube mit Tools wie dem DownloadHelper leicht speichern und mit Super in praktisch jedes beliebige Format umwandeln. Auch Musik kann man auf diese Weise leicht extrahieren. Das, so befürchten Beobachter, könnte in Zukunft allerdings schwerer werden. Grund dafür ist, dass der Google-Konzern, dem YouTube gehört, mit Widevine gerade einem Hersteller von einen Digital-Rights-Management-Software für Videos übernommen hat.

Google selbst begründete den Kauf in seinem Blog damit, dass Nutzer Videos zunehmend auf mobilen Geräten konsumieren würden, die sich nicht für DVDs, wohl aber für Streaming-Angebote eignen. Die potenzielle Nachfrage nach On-Demand-Filmen sei weitaus größer als die 2 Milliarden Aufrufe, die YouTube heute produziert, weshalb man sich entschlossen habe, eine Firma ins Boot zu nehmen die Erfahrung damit hat, solche Leistungen "verfügbarer", "effizienter" und "sicherer" zu machen. Wie viel sich der Suchmaschinenbetreiber die in Seattle ansässige Firma kosten ließ, ist nicht bekannt.

Quelle : http://www.heise.de/tp/
Titel: YouTube hebt die 15-Minuten-Beschränkung auf
Beitrag von: SiLæncer am 11 Dezember, 2010, 09:18
Die bisherige 15-Minuten-Grenze für die Länge von Videos auf dem Portal YouTube wird abgeschafft. Ein Teil der Nutzer kann ab jetzt schon längere Clips hochladen.

Einer der Gründe für das Limit lag bisher darin, dass man so die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten erschweren wollte. Inzwischen, so YouTube, habe man die Urheberrechtsfragen weitgehend im Griff und müsse keine künstlichen Einschränkungen mehr vornehmen.

Die Google-Tochter führt hierbei vor allem die Fortschritte in der Weiterentwicklung eines Systems namens "Content ID" ins Feld. Dieses wird seit gut drei Jahren entwickelt und soll hochgeladenes Material mit einer Datenbank geschützter Inhalte abgleichen.

Einzelne Premium-Partner sind bereits seit einiger Zeit in der Lage, längere Videos auf der Plattform bereitzustellen. Nun gibt YouTube auch den normalen Nutzern diese Option. Voraussetzung, um in den Pool aufgenommen zu werden, ist allerdings, dass für den jeweiligen Account noch nie urheberrechtliche Probleme verzeichnet wurden.

Anwender erhalten so die Möglichkeit, Aufzeichnungen von Universitäts-Vorlesungen oder Konferenzen online zu stellen. Aber auch Filmemacher können ihre Werke so der Öffentlichkeit präsentieren.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube bekommt neue Startseite - Betatest läuft
Beitrag von: SiLæncer am 16 Dezember, 2010, 14:46
Die Entwickler des Videoportals YouTube arbeiten seit geraumer Zeit an einer neuen Startseite. Jetzt haben sie den Betatest gestartet, an dem alle interessierten Nutzer teilnehmen können. Es gibt einige neue Funktionen zu entdecken.

So gibt es auf der neuen Startseite eine kombinierte Liste, die Abos, Aktivitäten von Freunden und Empfehlungen enthält. Man will das Durchsuchen der vielen Listen durch eine übersichtliche Liste einfacher gestalten. Zudem bekommt man von Kanälen, die man abonniert hat, nicht nur das letzte Video dargestellt, sondern alle neuen Clips, die seit dem letzten Besuch hochgeladen wurden.

(http://screenshots.winfuture.de/Neue-YouTube-Startseite-1292502855.jpg)

Die Darstellung der einzelnen Videos wurde optimiert. Clips, die man nicht sehen will, kann man mit einem Klick auf ein 'X' ausblenden. Videos, die man bereits angeschaut hat, werden ausgegraut, so dass man sie nicht versehentlich nochmal anschaut. Um das Auffinden von bereits betrachteten Inhalten zu erleichtern, enthält die Homepage auch kürzlich gemochte (Like) und favorisierte Videos.

Direkt unter der Suchfunktion findet man zukünftig die Links zum Posteingang sowie zu den letzten Kommentaren. Ganz am Ende der Seite befindet sich ein Link, der weitere Videos nachlädt, so dass man deutlich weniger oft die Homepage verlassen muss.

Um diese neuen Funktionen auszuprobieren, muss man lediglich diesem Link (http://www.youtube.com/homepage_experiment) folgen. Das Wechseln zurück zur alten Version ist jederzeit möglich.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Neue Startseite jetzt für alle Nutzer von YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 21 Januar, 2011, 12:47
Vor einigen Wochen starteten die Entwickler von YouTube aus dem Hause Google einen Betatest für eine neue Startseite der Videoplattform. Inzwischen können alle Nutzer diese Seite mit den neuen Features nutzen.

Eine Übersicht der neuen Features stellt YouTube zur Verfügung. Darin heißt es unter anderem, dass bereits betrachtete Videos nun grau dargestellt werden. Insofern könne man als YouTube-Nutzer einen besseren Überblick behalten, heißt es.Zudem ist das Löschen von einzelnen Videos nun in allen Bereichen über das "x" möglich. Sollte ein Kanal mehrere Videos an einem Tag veröffentlichen, so werden diese nun alle angezeigt und der Nutzer soll keine Inhalte mehr verpassen.

In einer übersichtlichen Liste werden darüber hinaus Abos, Aktivitäten von Freunden und auch Empfehlungen dargestellt. Um auf Favoriten schneller zugreifen zu können, werden auch diese in der Übersicht dargestellt.Über die Funktion "Weitere Videos laden" können die Nutzer von YouTube weitere Inhalte laden, ohne die Startseite verlassen zu müssen. Am Anfang der Startseite findet man zusätzlich einen direkten Link zum Posteingang.Wegen einer zu geringen Nachfrage wird es die Rubrik "Videos, die gerade gesehen werden" in Zukunft nicht mehr geben. Redaktionell ausgewählte Inhalte finden sich künftig am rechten Rand der Seite ein.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Youtube: "Life in a Day" uraufgeführt
Beitrag von: SiLæncer am 28 Januar, 2011, 11:45
In der Nacht ist "Das Leben in einem Tag" (engl. Life in a Day) für Amerikaner uraufgeführt worden, heute Abend sind die Europäer dran: Um 19 Uhr ist der von Internetnutzern aus aller Welt gedrehte Dokumentarfilm bei Youtube zu sehen.

Der Film "Das Leben an einem Tag (http://www.youtube.com/lifeinaday?feature=ticker)" wird am heutigen 28. Januar 2011 um 19 Uhr auf Youtube gezeigt. In der Nacht zum Freitag wurde er bereits für US-Bürger gestreamt, zeitgleich zur Uraufführung auf dem Sundance Film Festival 2011 in den USA.

Die 90 Minuten lange Dokumentation von Regisseur Kevin MacDonald und Produzent Ridley Scott entstand zusammen mit der Youtube-Community und soll zeigen, wie unterschiedliche Menschen die Welt am Tag des 24. Juni 2010 erlebt haben. Der Film verbindet die online eingereichten Videos von Amateuren und Profis, die dem Aufruf zum Mitwirken vom Regisseur MacDonald gefolgt sind.

Video: Life in a day - Teaser von 'Das Leben in einem Tag' (1:19)

Mit den Onlineweltpremieren soll die Dokumentation auch der großen Öffentlichkeit vorgeführt und später im Jahr dann auch regulär vermarktet werden. Die Rezensionen aus den USA sind größtenteils positiv. Untermalt von Musik soll es viel Spannendes, Schönes, aber auch nachdenklich oder traurig Stimmendes zu sehen geben - selbst die Todesfälle während der Love Parade in Duisburg kommen in der mittels Crowdsourcing entstandenen Dokumentation vor.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube soll stärker zu einer Film-Plattform werden
Beitrag von: SiLæncer am 12 Februar, 2011, 17:03
Geht es nach dem Internetkonzern Google, so soll die hauseigene Videoplattform YouTube in Zukunft verstärkt als Abspielmöglichkeit für Filme genutzt werden. Philipp Schindler, der Google-Chef für Nord- und Zentraleuropa, hat sich dazu kürzlich geäußert.

Seinen Angaben zufolge gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man Filmemacher an ihren Produktionen über YouTube beteiligen könnte. Die Rede ist in diesem Zusammenhang unter anderem von Bezahlfunktionen oder Einblendung von Werbung.Konzepte für YouTube-Filme wurden schon von diversen Filmemachern auf den Weg gebracht. Als Beispiel führte Schindler die Comedy-Serie namens "Fred" an, welche mehr als zwei Millionen Abonnenten zählt, schreibt die 'Süddeutsche'.Im Rahmen der Berlinale feiert am heutigen Samstag ein aus tausenden YouTube-Videos zusammengestellter Film seine Europa-Premiere. Der 95 Minuten lange Film "Life in a Day" wurde von Kevin Macdonald und Ridley Scott produziert.


Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube: Hollywood-Film feiert seine Premiere
Beitrag von: SiLæncer am 13 März, 2011, 08:32
Der Film namens "Girl Walks Into A Bar" wurde laut den Angaben der Videoplattform YouTube als erster Hollywood-Film in Spielfilmlänge für das zugehörige Angebot produziert. Seit dem letzten Freitag ist der Film abrufbar.

Als Darsteller konnte man Carla Gugino, Zachary Quinto, Rosario Dawson, Josh Hartnett und Danny DeVito für die jeweiligen Rollen in der Komödie "Girl Walks Into A Bar" begeistern. In dem Hollywood-Film geht es um eine Gruppe von scheinbar nicht miteinander verbundenen Charakteren, die eine Nacht in zehn verschiedenen Bars in Los Angeles verbringen.

Die Regie übernahm bei diesem Film Sebastian Gutierrez, der unter anderem für das Drehbuch des Actionfilm "Snakes on a Plane" mit Samuel L. Jackson verantwortlich war. Abgewickelt wurde die Produktion von Gato Negro Films und Shangri-La Entertainment.

Über den YouTube Screening Room (http://www.youtube.com/ytscreeningroom) steht der besagte Film wie bereits angesprochen mittlerweile offiziell zur Verfügung.

Erst kürzlich hat das zum Internetkonzern Google gehörende Videoportal das Unternehmen Next New Networks übernommen. Von der Übernahme verspricht man sich, dass es künftig mehr YouTube-Partner geben wird. Dabei handelt es sich um Nutzer, welche mit dem Videoportal von Google Geld verdienen. In Zukunft soll YouTube grundsätzlich verstärkt als Abspielmöglichkeit für Filme genutzt werden.

Ende Januar dieses Jahres feierte der erste YouTube-Film in den Vereinigten Staaten seine offizielle Premiere. Aufgerufen haben die Betreiber der Videoplattform zur Teilnahem an diesem Projekt die interessierten Nutzer schon im letzten Jahr. Konkret geht es dabei um den 24. Juli 2010. In dem besagten Filme "Life in a Day" sind viele Szenen aus dem Leben unterschiedlicher Menschen zu sehen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube erweitert seinen Online-Videoeditor
Beitrag von: SiLæncer am 23 März, 2011, 12:45
Vor neun Monaten hat Google sein Videoportal YouTube um einen Online-Editor erweitert, der grundlegende Funktionen zur Bearbeitung der Clips mitbringt. Jetzt wurde die Web-Anwendung um zwei Neuerungen erweitert, die Videos optisch verbessern sollen.

Der "Stabilizer" sorgt dafür, dass verwackelte Videos nach dem Upload deutlich ruhiger werden. Hinter dem Bildstabilisator steckt ausgefeilte Technik. Damit man das Resultat betrachten kann, bevor das Video veröffentlicht wird, wird die Rechenarbeit in mehrere Teile aufgeteilt, so dass sie von mehreren Servern gleichzeitig erledigt werden kann. In einem Forschungspapier beschreiben die Entwickler, welche Algorithmen im Hintergrund für die Bildstabilisierung sorgen. Welche Auswirkungen der Stabilizer hat, kann man in den beiden Vorher-Nachher-Videos betrachten.

Eine weitere Neuerung sorgt dafür, dass 3D-Videos leichter erstellt werden können. Theoretisch kann jeder Nutzer mit zwei Kameras einen eigenen 3D-Film drehen. Die werden einfach nebeneinander montiert und filmen gleichzeitig. Anschließend wird eine Software benötigt, die die Synchronisation der beiden Clips übernimmt und den 3D-Effekt berechnet. Genau ein solches Feature findet man jetzt im Online-Videoeditor von YouTube. Hier lassen sich nun für das linke und rechte Auge zwei Dateien hochladen.

In einem Blog-Beitrag freut sich das YouTube-Team, dass man für die neuen Funktionen lediglich sieben Entwickler und einen Designer benötigt hat. Mit relativ wenig Personal können Neuerungen geschaffen werden, von denen Millionen YouTube-Nutzer profitieren können.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Youtube plant bis zu 20 eigene TV-Kanäle
Beitrag von: SiLæncer am 07 April, 2011, 08:36
Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" plant die Videoplattform Youtube die Einführung eigener Web-TV-Kanäle, auf denen dann fünf bis zehn Stunden pro Woche professionell produzierte Unterhaltung laufen soll.

Die Google-Tochter spreche gerade mit Hollywood-Agenten, um die nötigen Inhalte zu beschaffen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eingeweihte Personen. Bereits seit einiger Zeit häufen sich die Indizien, dass Youtube erwachsen werden will. Meist von Amateuren gedrehte Clips hatten die Plattform groß gemacht. Doch die Macher befürchten, dass die Begeisterung für lachende Babys und schräge Selbstdarsteller-Clups sukzessive nachlässt. Dem scheint Youtube mit professionell produzierten Sendungen vorbeugen zu wollen. Erst vor einem Monat hatte Youtube eine Webvideo-Firma gekauft.

Nach Angaben des "Wall Street Journal" sind zunächst 20 Kanäle geplant, etwa zu den Themen Sport und Kunst. Die Inhalte will sich Youtube demnach bis zu 100 Millionen Dollar kosten lassen. Das würde sich letztlich rechnen, sofern die Zuschauer länger bei Youtube verweilten und entsprechend auch mehr Werbung konsumierten. Darüber finanziert sich das Portal.

Zwischenzeitlich hatte Youtube auch schon erwogen, eine Online-Videothek aufzumachen. Erste Tests liefen schon. Auf dem Feld tummeln sich allerdings bereits eine ganze Reihe von Rivalen und das recht erfolgreich. Platzhirsch in den USA ist Netflix. Auch Apple und Amazon strahlen Kinofilme oder Fernsehsendungen übers Internet aus - gegen Geld versteht sich.
 
Die Zahl der Nutzer, die Videos bei Youtube einstellen, wächst beständig. Im März 2010 wurden nach Angaben von Youtube 24 Sendestunden pro Minute in das Portal eingestellt. Wenn man für einen durchschnittlichen Hollywood-Film 120 Minuten veranschlagt, werden pro Woche 176 000 Filme auf das Videoportal hochgeladen.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: YouTube präsentiert neue Live-Streaming-Features
Beitrag von: SiLæncer am 10 April, 2011, 11:19
Das Angebot der Videoplattform YouTube wird sich künftig nicht mehr nur auf das Hochladen von Videoinhalten beschränken. Über den offiziellen 'Blog (http://youtube-global.blogspot.com/2011/04/youtube-is-going-live.html)' wurde eine neue Möglichkeit für Live-Übertragungen vorgestellt.

YouTube Live soll den getroffenen Angaben zufolge in Kürze ganz offiziell starten. Dazu gehören neben den Livestreaming-Funktionen auch einige weitere Suchwerkzeuge, welche direkt auf der Plattform integriert werden sollen.

Eine Übersicht der verfügbaren Livestreams bietet YouTube den interessierten Nutzern auf einer speziell zu diesem Zweck eingerichteten Webseite (http://www.youtube.com/live) an. Die zur Verfügung stehenden Live-Kanäle lassen sich bereits abonnieren. Zusätzlich können die YouTube-Nutzer bestimmte Events in ihren eigenen Kalendern markieren.

Zunächst will YouTube die Live-Streaming-Funktion nicht allen Nutzern der Videoplattform, sondern nur einigen ausgewählten Partnern, anbieten. Die Kriterien (http://sites.google.com/site/ytpartnercommunications/Announcements/youtubelive), um sich als Partner qualifizieren zu können, haben die Betreiber der Videoplattform zusammengefasst.

Einen ersten großen Live-Streaming-Test hat YouTube im September des letzten Jahres gestartet. Damals hieß es, dass die Live-Streams nahtlos in die entsprechenden YouTube-Channels integriert werden.

In dieser Woche wurde bekannt, dass YouTube künftig den Fernsehsendern direkt Konkurrenz machen möchte. Den bisherigen Plänen zufolge will man professionell produzierte Inhalte mit längerer Laufzeit anbieten.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube: Urheberrechtsverletzer müssen sich Schulungsvideo ansehen
Beitrag von: SiLæncer am 14 April, 2011, 18:29
(http://static.gulli.com/media/2011/04/thumbs/370/YouTubeCopyrightSchool.jpg)
So funktioniert die neue YouTube Copyright School: Wer gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstößt, muss sich ab sofort ein Lehrvideo ansehen und mit Erfolg einige Fragen beantworten. Wer die richtigen Antworten nicht weiß, dessen Account bleibt gesperrt.

Die Filmpiraten auf YouTube werden jetzt zwangsweise in die Schule geschickt. Mit der neuesten Initiative sollen diese zwangsweise über ihre Rechte und Pflichten informiert werden. Vor allem aber über die Rechte der Filmstudios. Nach Erhalt der Mitteilung eines Rechteinhabers über das illegale Angebot eines Users, wird dieser von YouTube über sein Fehlverhalten informiert. Statt weitere Videos hochzuladen muss die Person zunächst die "YouTube Copyright School" mit Erfolg überstehen. Das fünfminütige Video klärt im Comicstil darüber auf, was erlaubt ist und was nicht. Danach erfolgt ein obligatorischer Fragebogen, bei dem man beweisen muss, dass man die vermittelten Inhalte verstanden und verinnerlicht hat. Erst nachdem man die Fragen erfolgreich beantwortet hat, darf man wieder Videos bei YouTube hochladen. Im Gegenzug werden Altlasten von Urheberrechtsverletzern gelöscht, sobald man die Schulbank von Russell und Lumpy gedrückt hat. Bislang wurden Verwarnungen auch nach vielen Monaten oder Jahren nicht gelöscht.

Stellt sich abschließend lediglich die Frage, ob die meisten Filmpiraten tatsächlich aus Unwissenheit heraus ihr illegales Material zur Verfügung stellen. Und natürlich, warum die Google-Tocher den Rechteinhabern mit dieser Kampagne so sehr entgegen kommt. Wer sich schon mal warm laufen will: das Video und alle Fragen des Lehrgangs sind hier verfügbar (http://www.youtube.com/copyright_school).

Quelle: www.gulli.com



Der Brüller des Tages ;muah
Titel: YouTube wandelt alle Videos ins WebM-Format um
Beitrag von: SiLæncer am 20 April, 2011, 13:23
Mit WebM versucht Google aktuell ein eigenes Videoformat für das Web zu etablieren. Um dieses Ziel zu verwirklichen, werden in Zukunft alle Videos beim weltweit größten Videoportal YouTube in das neue Format umgewandelt.

So werden ab sofort alle Videos, die bei YouTube hochgeladen werden, automatisch im WebM-Format angeboten. In einem Blog-Beitrag erklären die Entwickler, dass inzwischen auch viele ältere Clips umgewandelt wurden. Die Videos, die 99 Prozent aller Seitenabrufe ausmachen, liegen bereits im WebM-Format vor. Das entspricht etwa 30 Prozent aller auf YouTube verfügbaren Inhalte.

Um auch die restlichen Videos umwandeln zu können, gehen die Betreiber nach einem simplen Prinzip vor. Sind die Server durch sehr viele Video-Uploads ausgelastet, wird das Umwandeln älterer Clips pausiert, bis wieder Ressourcen zur Verfügung stehen. Über den Stand der Bemühungen, dass gesamte Videoarchiv im WebM-Format anzubieten, will YouTube in regelmäßigen Abständen informieren.

Parallel zum WebM-Angebot wird man die Clips auch weiterhin in einer H.264-codierten Fassung vorhalten. Die Betreiber der Plattform erklären, dass es ihr Ziel ist, die Videos universell aufrufbar zu machen. Aus diesem Grund wird auch der HTML5-Player weiterentwickelt, der im letzten Jahr das erste Mal vorgestellt wurde. Einem entsprechenden Betatest kann beigetreten werden.

WebM nutzt den Videocodec VP8, den Google durch den Kauf des Unternehmens On2 erhalten hat. Er ist komplett kostenfrei und quelloffen. Er darf sogar in kommerzielle Produkte integriert werden. Als Audiocodec kommt Vorbis zum Einsatz. Audio- und Videospur werden dann in einem Matroska-Medien-Container (MKV) zusammengefasst.

Um auf YouTube vom WebM-Format zu profitieren, muss zunächst der Betatest des HTML5-Players aktiviert werden. Anschließend kann man nach einem beliebigen Begriff suchen, beispielsweise "Trailer". Die URL, die nun in der Adresszeile des jeweiligen Browsers steht, muss um den Parameter "&webm=1" ergänzt werden. Man hängt ihn einfach an das Ende. Anschließend sieht man alle Videos, die bereits im WebM-Format vorliegen und zur vorherigen Suchanfrage passen.

Firefox, Chrome und Opera unterstützen WebM inzwischen von Haus aus. Microsoft bietet für den Internet Explorer 9 eine entsprechende Erweiterung an.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube-Umzugsfunktion für Google Video
Beitrag von: SiLæncer am 23 April, 2011, 18:15
Google will alle bei Google Video gespeicherten Videos automatisch zu YouTube migrieren und sicherstellen, dass keine Daten verloren gehen; Anwender können den Umzug schon jetzt manuell initiieren. Mit diesen in einem Blog-Eintrag (http://youtube-global.blogspot.com/2011/04/update-on-google-video-finding-easier.html) näher beschriebenen Maßnahmen reagiert das Unternehmen auf Kritik einiger Anwender, nachdem Google vor knapp einer Woche angekündigt hatte, Google Video zum Ende des Monats einzustellen. Google hatte die Video-Plattform 2005 als YouTube-Konkurrenten gestartet, den Mitbewerber ein Jahr später dann aber übernommen.

Laut Blog-Eintrag besteht keine Gefahr mehr, dass Anwender ihre Daten zum Monatsende verlieren; vielmehr sollen die Videos bis zur nicht näher terminierten Überführung zu YouTube unter den altbekannten Adressen abrufbar bleiben. Mit der neuen Option "Upload Videos to YouTube" können Anwender schon jetzt den Umzug ihrer Videos veranlassen.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube wird zur Videothek: 3000 Hollywood-Filme
Beitrag von: SiLæncer am 10 Mai, 2011, 12:48
Googles Videodienst YouTube bietet US-amerikanischen Nutzern ab sofort die Möglichkeit, mehr als 3000 Kinofilme wie in einer Art Online-Videothek auszuleihen. Die Preise liegen im Schnitt bei 2,99 Dollar pro Film.

Das Filmangebot umfasst sowohl jüngere Hollywood-Filme, als auch ausländische und Independent-Filme, die zu Preisen zwischen 99 US-Cent und 3,99 Dollar pro Stück angeboten werden. Unter anderem gehören auch "The King's Speech", "Inception", "Skarface" und "Taxi Driver" zum Sortiment.

Zusätzlich zu den kostenpflichtigen Titeln werden einige Hundert Filme auch werbefinanziert kostenlos angeboten. Für den neuen Dienst arbeitet YouTube unter anderem mit Warner Bros, Sony Pictures, Universal Pictures und Lions Gate Entertainment zusammen.

Wer das Angebot nutzen will, muss ein "Upgrade" seines YouTube-Kontos vornehmen. Ist ein Film bezahlt, bleiben 30 Tage, um ihn anzusehen. Hat man einmal damit begonnen, bleiben 24 Stunden Zeit, um den Filme bis zum Ende anzuschauen.

Zusätzlich wird die neue Funktion YouTube Movie Extras eingeführt, die dem Bonusmaterial von DVDs nachempfunden ist. Sie liefert Blicke hinter die Kulissen, Interviews mit den Schauspielern eines Films und auch Parodien und selbst zusammengestellte Videos von YouTube-Nutzern.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Telekom will YouTube-Kapazität anheben - Ärger über lange Ladezeiten
Beitrag von: SiLæncer am 22 Mai, 2011, 10:43
Die Deutsche Telekom will die bislang tendentiell zu langen Wartezeiten beim Anruf von Videos über die Plattform YouTube verkürzen.

Telekom-Sprecher Mark Nierwetberg bestätigte dem Magazin "Focus" das Problem und versprach: "Die Kapazitäten werden jetzt verdreifacht". Zuvor hatten sich Hunderte Kunden über zu lange Ladezeiten geärgert. Ein IT-Blog fand unter der Überschrift "Youtube ist bei der Telekom langsam" binnen kürzester Zeit eine dreistellige Zahl zustimmender Kommentare.

Nierwetberg deutete gleichzeitig an, dass die Telekom solche Engpässe künftig nicht kostenlos beheben wolle. "Wir werden uns darüber unterhalten müssen, dass verkehrsintensive Anbieter wie Youtube dafür bezahlen, dass ihre großen Datenströme von uns gemanagt werden." Die sogenannte Netzneutralität ist umstritten. Kritiker fordern, dass jedes Datenpaket gleich behandelt werden muss, um ein Zwei-Klassen-Internet zu vermeiden.

Quelle : SAT + KABEL
Titel: YouTube bald auch mit 3D-Videos
Beitrag von: SiLæncer am 26 Mai, 2011, 18:58
Browser-Entwickler Mozilla, Grafikkarten-Spezialist nVidia und das Video-Portal YouTube arbeiten zusammen, um zukünftig mit Hilfe von FireFox und nVidias 3D Vision-Technik YouTube-Videos auch in 3D anbieten zu können. Allerdings wird das nur mit bestimmten Videos und der passenden Hardware funktionieren.

Vorraussetzung für die ersten 3D-YT-Videos ist die Benutzung einer nVidia Geforce Grafikkarte ab Generation 8 in Verbindung mit nVidias 3D Vision Shutterbrille  und einem 120Hz Monitor oder Beamer. Kunden, die sich also ein solches Setup für Filme oder zum Spielen bereits gekauft haben, dürfen bald auch das Video-Portal YouTube in 3D benutzen oder besser gesagt einige der Videos in 3D betrachten.

Auf YouTube befinden sich bereits einige 3D Videos. Zu finden sind diese mit einer Suche nach dem Tag "yt3d". Gestreamt wird wie auf YT üblich im WebM-Format mit dem YouTube eigenen HTML 5 Player. Unterstützt wird die Funktion zur Zeit allerdings nur mit FireFox 4 (und höher). Andere Browserhersteller werden aber wahrscheinlich bald nachziehen. Nebenwirkung ist natürlich auch, dass die Video-Dateien größer sind als "normale" Videos. Mit einer schwachen DSL-Leitung könnte das Buffern also einen Moment länger dauern.

Aufgrund der aktuell schwachen Verbreitung von 3D Vision wird das Feature wohl erst einmal nur einer kleinen Zielgruppe vorbehalten bleiben. Mit etwas gGlück zieht AMD aber endlich mit einer benutzbaren 3D-Unterstützung nach. Der aktuelle Support für Open3D ist leider extrem schlecht. Geeignete Monitore, Fernseher und Beamer erfreuen sich vor allem unter Gamern bereits einiger Beliebtheit, bieten die 120Hz Refreshrate doch auch bei dem ein oder anderen extrem schnellen Aktionspiel abseits von der Nutzung im 3D-Modus geringfügige Vorteile gegenüber normalen 60Hz Monitoren. Eine geeignete kabellose Shutterbrille mit Infrarot-Empfänger gibt es ab circa 120Euro. Rechnet man den aktuellen Aufpreis für einen 120Hz Monitor dazu, ist 3D also immer noch kein allzu preiswertes Vergnügen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Technik in Sachen Preis, Herstellerunterstützung und damit auch Verbreitung in den nächsten Jahren gut weiterentwickeln wird. 

Quelle : www.gulli.com
Titel: YouTube - Retter der Musikwirtschaft?
Beitrag von: SiLæncer am 06 Juni, 2011, 05:55
Wie sich die Zukunft der Kreativbranche weiterentwickeln wird, lässt sich nur schwer abschätzen. Blickt man auf die Musikbranche, ist jedoch eines klar: Portale wie YouTube ziehen die Konsumenten geradezu magisch an. Die Musikbranche unterstützt dies in vielen Teilen. Aber schadet sie sich damit vielleicht auch?

Hätte vor zehn Jahren jemand die Prognose abgegeben, wie sich die kreative Branche bis heute entwickeln wird, man hätte ihn wohl bestenfalls belächelt. Die Branche hat einen Wandel durchgemacht, der härter nicht sein könnte. Piraterie wurde in den vergangenen Jahren oftmals als das größte Problem angegeben.

Mit einem kostenlosen Angebot könne man nicht konkurrieren. Tatsache ist jedoch, dass die Branche ihre Werke teilweise auch selbst kostenlos anbietet. Dies sieht man beispielsweise an der Partnerschaft mit YouTube. Regionale Ausnahmen ("Dieses Video ist in ihrem Land nicht verfügbar") sind natürlich vorhanden.

Es stellt sich aber die berechtigte Frage, ob illegale Musikdownloads via P2P-Software oder One-Click-Hostern wirklich das größte denkbare Risiko sind. Dass Videoportale eine reizvolle Alternative für die Labels sind, bedeutet noch lange nicht, dass mit ihnen nicht auch ein Risiko einhergeht. Wenn der gewünschte Track dort verfügbar ist, lässt er sich beliebig oft anhören. Die Qualität ist dabei meist sehr gut. Die Notwendigkeit, eine CD oder MP3 zu kaufen, verschwindet, zumal sich die Tracks mit diversen Programmen auf dem PC aufzeichnen lassen.

Natürlich generieren Portale wie YouTube & Co. auch Einnahmen für die Majorlabels. Wie viel, ist nicht exakt bekannt. Die Vertragspartner schweigen sich hierüber aus. Beim Verfahren gegen LimeWire fiel dennoch eine Zahl seitens EMI Music: Pro Abspielvorgang gibt es einen halben Penny, also 0,5 Cent. Was auf den ersten Blick gering wirkt, ist in Wahrheit ein erheblicher Betrag. Greift man einen beliebigen häufig abgespielten Song des Labels heraus, erreicht man rasch millionenfache Abrufzahlen und damit auch entsprechende Einnahmen.

So summieren sich die Musikuploads von David Guetta auf etwa 308.000.000 innerhalb des vergangenen Jahres. Das entspricht Einnahmen von 1,5 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Um diese Einnahmen mit regulären Verkäufen der jeweiligen Singles zu generieren, müsste die Single ebenfalls rund 1,5 Millionen Mal als Single verkauft werden.

Was auf den ersten Blick nach einer super Sache klingt, zeigt erst beim zweiten Blick sein wahres Gesicht. Zwar generiert man Einnahmen, doch diese stehen in keinem Verhältnis zum Verkauf einer Single CD. Die Behauptung, mit dem Verschenken von Musik könne man nichts verdienen, ist auch nur begrenzt enttarnt. Denn nur wirklich bekannte Songs können derart hohe Einnahmen erzielen. Und auch nur dann, wenn es eine entsprechende Übereinkunft mit YouTube gibt.

Letztendlich besteht bei dem Griff nach diesem Strohhalm jedoch auch das Risiko, dass man sich verschätzt. Das Prinzip Verschenken mag funktionieren. Aber nicht überall, jederzeit und zu jeder Bedingung.

Quelle : www.gulli.com
Titel: YouTube unterstützt Creative Commons
Beitrag von: SiLæncer am 13 Juni, 2011, 10:33
(http://www.heise.de/imgs/18/6/7/5/6/7/8/1a24edae31ef819e.jpeg)
YouTube hat seine Lizenzoptionen erweitert und bietet Nutzern nun neben der “Standard YouTube License" auch eine Creative-Commons-Lizenz für ihre Videos an. Bislang steht nur die Creative Commons Attribution License (CC BY) zur Auswahl und nur für öffentliche Videos. Als privat gekennzeichnete Videos lassen sich nicht unter die CC-Lizenz stellen. Die CC-BY-Lizenz erlaubt es jedermann, das Werk weiterzuverbreiten, zu bearbeiten und es kommerziell zu nutzen, solange man den Urheber nennt.

Zur Einführung der CC-Lizenzoption hat YouTube 10.000 Videos unter der CC-By-Lizenz von Organisationen wie C-SPAN, PublicResource.org und Voice of America online gestellt. Außerdem enthält der Video-Editor nun einen neuen Tab, über den der Nutzer nach Videos unter Creative-Commons-Lizenz suchen kann. Weitere Informationen und Tipps zu Creative Commons auf YouTube findet man in der CC-FAQ (http://www.youtube.com/t/creative_commons).

Quelle : www.heise.de
Titel: Youtube: Musikvideo nicht verfügbar? Gema ist schuld!
Beitrag von: SiLæncer am 16 Juni, 2011, 11:33
Youtube erklärt seinen Nutzern, dass die Gema für zahlreiche Sperrungen in Deutschland verantwortlich ist. Doch die Verwertungsgesellschaft betont, Musikvideos nicht aktiv zu blockieren.

Youtube zeigt in Deutschland eine neue Begründung an, wenn ein Video auf der Plattform blockiert wird. "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat." Google und Gema können sich seit 2009 nicht auf einen neuen Vertrag einigen, die Vorstellungen über Urheberabgaben liegen weit auseinander. Ursprünglich forderte die Gema zwölf Cent pro Videoaufruf, inzwischen sind die Forderungen aber reduziert worden. Nun hat die Gema Youtube verklagt.

Die deutsche Verwertungsgesellschaft verteidigt sich dagegen auf Twitter: "Sperrungen gehen nicht von uns aus!" heißt es dort. Youtube nutze Werke ohne Lizenzvertrag, twitterte die Gema. "Wir sperren aber nicht aktiv". Die Gema wolle einen Lizenzvertrag mit dem Eigner Google abschließen und auch andere Verwertungsgesellschaft könnten "sich nicht mit Youtube einigen", betonte die Gema.

Google-Sprecher Kay Oberbeck sagte Golem.de, dass weltweit 20 Vereinbarungen mit Verwertungsgesellschaften für 33 Länder getroffen seien. Kürzlich seien Verträge zwischen Youtube und Verwertungsgesellschaften in Italien, Spanien, Polen und anderen Ländern unterzeichnet worden. "Wir bedauern daher umso mehr die Entscheidung der Gema, uns nach erfolgversprechenden Gesprächen dennoch zu verklagen. Youtube würde gern auch in Deutschland Erlöse mit Musik auf seiner Plattform erzielen und diese mit den Mitgliedern der Gema und anderen Rechteinhabern teilen. Eine Lösung hierfür kann unserer Meinung nach nur am Verhandlungstisch ohne juristische Verfahren erfolgen - wofür wir jederzeit bereit sind."

Die Klageschrift der Gema sei Youtube im kalifornischen San Bruno zugestellt worden. Overbeck: "Es handelt sich um zwölf Titel."

Bei Urheberrechtsverletzungen reagiere der US-Konzern zudem schnell: Wenn ein Rechteinhaber ein Video auf Youtube entdecke, das seine Urheberrechte verletze, benötige der Betreiber "lediglich die URL des Videos, um es zu sperren. Dies haben wir im Falle der Gema jedes Mal unverzüglich getan, wenn uns die Gema die URLs ihrer Werke auf Youtube genannt hat."

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube: Musikkonzerne werfen GEMA Blockade vor
Beitrag von: SiLæncer am 17 Juni, 2011, 10:13
Die Rechteverwertungs-Gesellschaft GEMA steht mit ihrer Haltung in den Lizenzverhandlungen mit Google zunehmend allein da. Selbst die großen Musikkonzerne unterstellen der Organisation inzwischen eine Blockadehaltung bezüglich einer Einigung über Konditionen zur Bereitstellung von Musikvideos auf YouTube.

"Man darf sich die Frage stellen, warum eine Einigung zwischen Verwertungsgesellschaften und YouTube in vielen Musikmärkten möglich ist, nicht aber in Deutschland, dem wichtigsten Markt Europas", sagte Frank Briegmann, Chef von Universal Music Deutschland, gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Spiegel'.

Edgar Berger, Chef der deutschen Landesiederlassung von Sony Music unterstellt dem GEMA-Aufsichtsrat gar, noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen zu sein. Demnach gebe es offenbar kein Interesse, ernsthaft zu einer Einigung zu gelangen und Streaming-Dienste zuzulassen.

Die Reaktion der Musikunternehmen ist allerdings auch kaum verwunderlich. Während sie in vielen anderen Ländern längst an den Werbeumsätzen von YouTube mitverdienen, fließen in Deutschland keine Gelder. Solange zwischen YouTube und der GEMA keine Einigung erzielt wird, entgehen ihnen und den Musikern Zusatzeinnahmen in Millionenhöhe.

Die Musik-Bosse verweisen dabei auf andere europäische Länder wie Frankreich und Italien, wo es längst Abkommen zwischen den Verwertungsgesellschaften und Google gibt. "Ich kann es verstehen, wenn man sich mal nicht einig ist. Aber Teile des Gema-Aufsichtsrats blockieren hier eine Entwicklung, die absolut wichtig für den hiesigen Musikmarkt ist", so Berger, der dies für nicht akzeptabel hält.

In den offiziellen Listen über die Lizenzgebühren veranschlagt die GEMA derzeit für Streaming-Angebote einen Preis von rund 13 Cent pro Video-Abruf. Eine solche Summe lässt sich mit Werbung kaum kompensieren. In den Verhandlungen mit Google soll man allerdings bereits deutlich bessere Angebote vorgelegt haben - allerdings waren wohl auch diese noch zu hoch.

Briegmann forderte die GEMA daher auf, dem Streaming-Markt zumindest erst einmal eine Chance zu geben. "Dann muss man sehen, wie sich das entwickelt, und die Vergütung der Künstler gegebenenfalls nach oben korrigieren", erklärte er. Allerdings wies er auch darauf hin, dass die Musikindustrie bereits mehrfach versucht habe, die Organisation zum Einlenken zu bewegen - bisher erfolglos.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Re: YouTube: Musikkonzerne werfen GEMA Blockade vor
Beitrag von: ritschibie am 17 Juni, 2011, 10:30
GEMA doch in's 20. Jahrhundert zurück und schlafen den Schlaf der Gerechten! Vielleicht ist denen ja noch gar nicht aufgefallen, dass es lauter kleine Proxy-Verbieger gibt, die das alles aushebeln können. Da haben sie mit youtube einen Goldesel und wollen ihn auch noch schlachten! Kopfschüttel und nochmal  :Kopf
Titel: Youtube Live kann in Deutschland nicht starten
Beitrag von: SiLæncer am 11 Juli, 2011, 20:31
Das spannende Experiment Youtube Live kommt möglicherweise nicht nach Deutschland. Google soll seinem Partner wegen der Rechtsunsicherheit eine Absage erteilt haben. Offenbar versuchen die Öffentlich-Rechtlichen die Konkurrenz aus dem Internet zu blockieren.

Youtube kann in Deutschland wegen Rechtsunsicherheiten wahrscheinlich kein Livestreaming anbieten. Das berichtet das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in seinem Blog Hyperland. Da unklar sei, ob der Internetkonzern für das Liveangebot eine Zulassung benötigt, sei großen deutschen Partnern von Youtube erklärt worden, dass der Dienst hierzulande nicht starten werde. Google-Sprecher Stefan Keuchel sagte dem Blog: "In der Tat bieten wir in Deutschland derzeit kein Livestreaming an."

Wer ohne Erlaubnis durch die Medienanstalten als Rundfunkveranstalter auftritt, dem droht in Deutschland ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro. Einen Zulassungsantrag habe Google aber noch nicht gestellt. Warum Google dies bisher nicht versucht hat, ist unklar.

Im September 2010 startete die Google-Tochter Youtube einen Test mit Liveübertragungen, die direkt im Kanal der vier sendenden Partner verfügbar waren. Youtube arbeitete mit Howcast, Rocketboom, Next New Networks und Young Hollywood zusammen. "Wir halten live für das nächste Kapitel des Online-Videos", sagte Joshua Siegel, Youtube Product Manager der Tageszeitung USA Today. Der Sendende benötigt nicht mehr als eine Webcam. Youtube hatte zuvor schon mit Liveübertragungen experimentiert, gesendet wurden Konzerte von Alicia Keys und U2, außerdem Webcasts von Google-Pressekonferenzen. In der Nacht vom 11. auf den 12. Juli 2011 wird Youtube die Google Science Fair live übertragen.

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTubes Content-ID Service arbeitet sehr fehlerhaft
Beitrag von: SiLæncer am 09 September, 2011, 00:05
YouTubes Content-ID Service soll Rechteinhabern die einfache Möglichkeit bieten, sich vor dem Upload und der Verbreitung ihrer Werke zu schützen. Das System ist jedoch nicht so perfekt, wie dies gerne behauptet wird. Oft genug wird der Dienst missbräuchlich eingesetzt. Ebenso ist das Vorgehen oftmals sehr einseitig gewichtet.

Rechteinhaber müssen sich kaum Sorgen machen, dass ihre Werke auf YouTube landen. Durch Content-ID ist es beinahe ausgeschlossen, dass dies passiert, vorausgesetzt die Rechteinhaber nutzen diesen Dienst auch. Die Vorgehensweise ist dabei relativ einfach. Die Rechteinhaber erstellen einen digitalen Fingerabdruck eines urheberrechtlich geschützten Werkes in Content-ID. Sobald Dritte eben dieses Werk - auch in leicht veränderter Form - hochladen, bemerkt Content-ID dies und verhindert eine Verbreitung. Was für die Rechteinhaber erst einmal großartig klingt, hat jedoch einen erheblichen Haken.

Gelegentlich patzt Content-ID nämlich. Dann landet Material auf YouTube, das dort eigentlich nicht sein sollte. Doch die Probleme sind mitunter weit schlimmer als das. So können Dritte teilweise die Urheberrechte an Videos beanspruchen, mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben. Wirklich schlimm wir das insbesondere dadurch, dass die Rechteinhaber Google Ads bei diesen Videos schalten lassen können.

Doch auch auf technischer Basis gibt es mitunter erhebliche Probleme. So sind beispielsweise mehr als 10.000 YouTube-Videos von Comuterspielen mit dem niederländischen Spieleportal Gamer.nl verknüpft, obwohl die Videos nicht von diesen stammen. Der Grund hierfür: Gamer.nl nutzt in seinen Video-Spielberichten Ausschnitte aus offiziellen Spieletrailern oder Ingame-Aufnahmen. Content-ID erstellt einen Fingerabdruck der Gamer.nl Videos und vertritt sodann die Auffassung, das offizielle Spieletrailer zu Gamer.nl gehören. Schließlich beinhalten diese ja dieselben Sequenzen.

Ein Problem, dass dringend von YouTube behoben werden muss. Zumal die rechtmässigen Eigentümer von Videomaterial es äußerst schwer haben, das verlorene Material wieder in ihren Besitz zu bringen.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Youtube führt Bearbeitungsfunktionen ein
Beitrag von: SiLæncer am 15 September, 2011, 11:41
Das Videoportal Youtube hat eine ganze Reihe Werkzeuge zur Bearbeitung hochgeladener Clips integriert. Direkt auf der Videoseite sowie in der Auflistung der eigenen Videos gibt es nun einen "Video bearbeiten"-Button, über den verschiedene Standardfunktionen zur Verfügung stehen. So lassen sich bereits hochgeladene Videos rotieren (etwa vom Hoch- ins Querformat), Farben und Kontraste anpassen sowie das Bild stabilisieren.

Zudem gibt es einige Effekte, die das Video etwa in Schwarz-Weiß oder im Cartoon-Look erscheinen lassen. Die Filter wurden in Zusammenarbeit mit Picnik entwickelt, wie Youtube eine Google-Tochter. Videos behalten auch nach der Bearbeitung ihre Video-ID, womit sie weiterhin über ihre alte URL erreicht werden können – allerdings nur, wenn sie bisher weniger als 1.000 Abrufe haben. Auch die bisherigen Abrufzahlen bleiben dann erhalten. Die Editierfunktionen stehen momentan noch nicht allen Youtube-Nutzern zur Verfügung. In einem Blogpost zur Einführung heißt es, das Feature werde zeitig global zugänglich gemacht.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube kann bald auch Fernseh-Sender hosten
Beitrag von: SiLæncer am 27 September, 2011, 13:19
Die Video-Plattform YouTube wird wohl bald eine neue Funktionalität bieten, über die sich Kanäle ähnlich gestalten lassen wie ein Fernsehsender. Den Nutzern können dann Inhalte zeitabhängig präsentiert werden. Das berichtete das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf informierte Kreise.

Aktuell soll die Google-Tochter die letzten Vertrags-Details mit einer Reihe von Inhalte-Anbietern aushandeln. Darin geht es unter anderem darum, dass binnen der kommenden 60 Tage verbindlich Videos bereitgestellt werden. Ein offizieller Start des neuen Features ist dann für Anfang 2012 vorgesehen.

Die entsprechenden YouTube-Kanäle sollen dann in Form und Funktion eine direkte Konkurrenz zu TV-Sendern darstellen. Geplant sind verschiedene Themen-Channels, unter anderem zu Mode, Sport und anderen Bereichen. Die jeweiligen Inhalte müssen dann nicht unbedingt jederzeit abrufbar bleiben, sondern können auf den jeweiligen Ausstrahlungs-Termin begrenzt werden.

Das soll auch Anbietern den Zugang zu YouTube ermöglichen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Videos nicht jederzeit frei zugänglich machen wollen. Auch Sendungen mit begrenzter Aktualität, wie beispielsweise der aktuelle Wettbericht, der in zwei Tagen ohnehin nicht mehr interessant ist, könnten so gezielter eingesetzt werden. Auch Live-Übertragungen ließen sich einbetten.

In den Kanälen sollen dann wieder Werbeanzeigen platziert werden - teils als Banner, aber auch als Werbespots zwischen den jeweiligen Videos, wie es auch beim Fernsehen üblich ist. Die Einnahmen werden dann unter YouTube und den jeweiligen Inhalte-Anbietern aufgeteilt.

YouTube sucht zur Bestückung der Kanäle derzeit gezielt nach Inhalten, die dann redaktionell angeordnet werden. Unklar ist aktuell noch, ob die Funktionalität später auch den Nutzern zugänglich gemacht wird, um diesen die Einrichtung eigener Online-Fernsehsender zu ermöglichen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube steigt in Produktion eigener Serien ein
Beitrag von: SiLæncer am 04 Oktober, 2011, 16:25
Bei der Vorbereitung seiner Themen-Kanäle verlässt sich die Video-Plattform YouTube nicht nur auf die Zulieferungen von Content-Partnern. Die Google-Tochter will in Eigenregie exklusive, professionelle Serien und Sendungen produzieren lassen, berichtete die US-Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal'.

Wie diese aus informierten Kreisen erfahren haben will, sollen über 100 Millionen Dollar für diesen Zweck locker gemacht werden. Die Gegenfinanzierung soll komplett aus der Werbung kommen, die später im Umfeld der Inhalte eingeblendet wird. Die speziellen Spartenkanäle sollen, so die Hoffnung des Unternehmens, deutlich höhere Werbeeinnahmen bringen, als herkömmliche Videos.

Bei der Arbeit an den eigenen Sendungen setzt YouTube aber weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Partnern. So habe man dem Vernehmen nach unter anderem den Skateborder Tony Hawk für gemeinsame Produktionen gewinnen können. Aber auch Warner Bros. und ShineReveille, eine Tochter der News Corp. sind mit von der Partie.

Bei den neuen YouTube-Kanälen, die ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen sollen, handelt es sich um direkte Konkurrenten der Sparten-Kanäle, wie sie von verschiedenen Medienhäusern aber auch Kabelnetzbetreibern angeboten werden. Beim Mutterkonzern Google betrachtet man diese als nächsten Schritt, YouTube zu einem hochprofitablen Unternehmen weiterzuentwickeln.

Die letzten Bestrebungen in diese Richtung hatten offenbar bereits ganz ordentliche Erfolge gebracht. So lag der Umsatz der Plattform im letzten Jahr bei rund 500 Millionen Dollar und schon in diesem Jahr soll die Marke von 1 Milliarde Dollar geknackt werden.

Diese Beträge zieht YouTube derzeit im Wesentlichen aus den Online-Etats der Werbetreibenden. Mit den Themen-Channels hofft man nun, auch das Werbebudget von 60 Milliarden Dollar, dass Unternehmen jährlich für Reklame-Spots im Fernsehen ausgeben, anknabbern zu können.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Youtube-Kanal gehackt: Pornos in der Sesamstraße
Beitrag von: SiLæncer am 17 Oktober, 2011, 12:40
Unbekannte hatten sich am Wochenende Zugang zum Youtube-Kanal der Sesamstraße verschafft und die dort veröffentlichten Videos gegen Pornos ausgetauscht. Google sperrte daraufhin den Kanal.

Absolut nicht Kindgerechtes ist am 16. Oktober 2011 jungen Nutzern präsentiert worden, die den Youtube-Kanal der US-Fernsehserie Sesamstraße aufriefen. Unbekannte waren in den Kanal eingedrungen und hatten diesen komplett umgekrempelt.


Sie hatten alle Videos gelöscht und durch Pornovideos ersetzt, wie Naked Security berichtet, das Blog des Antivirensoftware-Herstellers Sophos.

Offensichtlich war es den Eindringlingen gelungen, sich das Passwort für den Youtube-Kanal zu verschaffen. Wie das passieren konnte, ist noch unklar. Der ganze Spuk dauerte etwas mehr als 20 Minuten. Dann bemerkte Google das Problem und sperrte den Kanal. Er war am Montagvormittag immer noch nicht zu erreichen.

Die Unbekannten hinterließen auf der Youtube-Seite eine angebliche Bekennernachricht, laut der ein Nutzer namens MrEdxwx die Verantwortung für die Aktion übernahm. MrEdxwx veröffentlichte jedoch später in seinem Youtube-Kanal ein Video, in dem er bestreitet, den Sesamstraßen-Kanal gehackt zu haben.

Quelle : www.golem.de
Titel: Der YouTube-Kanal von Microsoft wurde gehackt
Beitrag von: SiLæncer am 24 Oktober, 2011, 12:43
Vor einer Woche war der YouTube-Kanal der US-Ausgabe der Sesamstraße dran, nun wurde jener von Microsoft gehackt. Der Eindringling mit dem Namen "Predator Cinema" hat dabei alle Videos gelöscht und sich an die Abonnenten gewandt.

Wer in der Nacht auf heute versucht hat, sich mit der Microsoft-Repräsentanz auf YouTube zu verbinden, konnte dort eine seltsame Nachricht lesen: "Ich habe nichts falsch gemacht, ich habe mich nur in meinen Account eingeloggt, den ich 2006 angelegt habe", war dort in Großbuchstaben zu lesen.

(http://scr.wfcdn.de/6763/Microsoft-YouTube-1319439645-0-11.jpg)

Der (oder die) Angreifer hat alle Videos gelöscht, den Hintergrund ersetzt und stattdessen eigene "Inhalte" veröffentlicht. Und zwar handelte es sich um Aufrufe, bei denen um finanzielle Unterstützung gebeten wurde.

Der Kanal, der knapp 25.000 Abonnenten hat und vor allem Marketing- und Event-Videos bietet, wurde schnell aus dem Netz genommen. Microsoft hat den Vorfall gegenüber 'GeekWire' offiziell bestätigt, man konnte den Kanal nach einigen Stunden wieder in seinen Originalzustand zurückversetzen. Wie der Konzern mitteilte, will man gemeinsam mit YouTube zusammenarbeiten, um künftig die Sicherheit des Channels gewährleisten zu können.

Der Hack ereignete sich genau eine Woche nachdem Unbekannte den US-Kanal der Sesamstraße übernommen hatten. Die Folgen für die Kindersendung waren aber ungleich gravierender: So wurden dort Hardcore-Pornos hochgeladen, es dauert allerdings nur ein paar Minuten, bis der Kanal aus dem Netz genommen worden ist.

Der aktuelle Angriff auf den YouTube-Kanal von Microsoft hat nun allerdings eine Debatte um die Sicherheitsstandards für Partnerseiten ausgelöst: So stellt sich u. a. 'PCMag' die Frage, warum YouTube keine stärkere Authentifizierungsmethode für Firmenkunden anbietet. Allerdings kann auch nicht bestätigt werden, welche der zur Verfügung stehenden Sicherheitsmechanismen von der Sesamstraße bzw. Microsoft überhaupt genutzt worden sind.

 Quelle : http://winfuture.de
Titel: Google startet neue Fernsehkanäle auf YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 29 Oktober, 2011, 11:37
Google will mit seiner Video-Plattform YouTube stärker dem Fernsehen Konkurrenz machen. YouTube kündigte mehr als 100 Video-Kanäle an, die überall auf der Welt verfügbar sein sollen.

(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2010_Bilder/google_tv_flat-tv.jpg)
Damit man sich deren Programm auch auf dem Fernseher besser anschauen kann, erneuerte der Konzern seine Software Google TV, die bisher unter anderem in Geräte von Sony integriert wird.

Bei den am Freitagnachmittag (Ortszeit) vorgestellten YouTube-Kanälen liegt der Schwerpunkt auf Musik, Lifestyle, Unterhaltung und Sport aus den USA (http://youtube-global.blogspot.com/2011/10/more-great-content-creators-coming-to.html?m=1). Als ein großer Name wurde Pop-Legende Madonna für einen Tanz-Kanal gewonnen. Der frühere NBA-Star Shaquille O'Neal präsentiert ein Comedy-Programm. Die neuen YouTube-Kanäle sollen schrittweise von November an bis ins nächste Jahr hinein starten. Der Vorstoß war schon lange erwartet worden, seit Wochen hatte es entsprechende Medienberichte gegeben.

Bei dem Update von Google-TV soll vor allem die Bedienung vereinfacht werden und die Darstellung besser auf den Fernsehbildschirm zugeschnitten werden. Google hatte die Software-Plattform, die Fernsehen und Internet-Inhalte verschmelzen soll, vor rund einem Jahr an den Start gebracht. Der Erfolg hielt sich jedoch in engen Grenzen, unter anderem weil viele Nutzer die Steuerung zu kompliziert fanden. Jetzt sollen auch mehr Apps zusätzliche Funktionen bringen - wie zum Beispiel einen Sportfan informieren, wenn er etwas Spannendes verpasst. Genaue Infos gibt es hier (http://googletv.blogspot.com/2011/10/update-on-google-tv.html?m=1). Die meisten großen Fernsehsender blockieren ihre Inhalte auf Google-TVs.

Quelle : SAT + KABEL
Titel: YouTube: Videoplattform testet ein neues Design
Beitrag von: SiLæncer am 15 November, 2011, 20:00
Google ist dafür bekannt, Änderungen am Design von verschiedenen hauseigenen Produkten häufig bei einer begrenzten Anzahl von Nutzern zu testen, bevor diese Änderungen für alle Besucher zur Verfügung stehen.

Konkret geht es aktuell um die Videoplattform YouTube. Ein erstes Bild des neuen Designs wurde von der Online-Plattform 'The Verge' veröffentlicht. Darauf sind diverse geplante Änderungen zu erkennen. In der Vergangenheit legte der US-amerikanische Konzern beispielsweise bei mehreren Produkten schon Wert auf eine Integration des Social Networks Google+.

(http://scr.wfcdn.de/6833/YouTube-Redesign-11.2011-1321382695-0-11.jpg)

Dies ist neben einigen weiteren und neuen Features nun auch im Hinblick auf das Redesign von YouTube der Fall. Im Wesentlichen gliedert sich der Aufbau des Videoportals in drei Spalten. Auf der linken Seite kann man sich als Nutzer der Videoplattform zum Beispiel vorrangig um das eigene Profil kümmern, dort Änderungen vornehmen und einen Blick auf die Subscriptions werfen.

Im Mittelpunkt der Webseite findet sich ein Verlauf der bereits betrachteten Videoinhalte ein. An dieser Stelle setzen die Entwickler von Google unter anderem auf größere Vorschaubilder. Zudem lässt sich der Vollbildmodus einfacher auswählen. Auf der rechten Seite werden hingegen Video-Empfehlungen eingeblendet, die möglicherweise für die Nutzer interessant sein könnten.

Ob und wann Google diese Änderungen für alle Nutzer zur Verfügung stellen wird, steht gegenwärtig noch nicht fest. Der Internetkonzern ist wie bereits angesprochen aber dafür bekannt, solche Designänderungen zuerst bei einer begrenzten Anzahl von Besuchern zu testen, ehe diese für alle Nutzer sichtbar werden.

Im Juli dieses Jahres experimentierte Google erst mit einem neuen Design, welches die Nutzer selbst aktivieren konnten. Das zugehörige Design wurde damals mit dem Codenamen Cosmic Panda vorgestellt und lässt sich nach wie vor nutzen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Illegale Uploads: Youtube muss keine Nutzerdaten preisgeben
Beitrag von: SiLæncer am 18 November, 2011, 11:44
Das Videoportal Youtube muss keine Daten über Nutzer herausgeben, die urheberrechtlich geschütztes Material auf den Server des Videoportals hochladen. Das hat das Oberlandesgericht München in einem aktuellen Urteil entschieden.

Bedingung ist allerdings, dass das geschützte Material nicht in Verbindung mit einem kommerziellen Zweck auf den Server geladen wurde. Mit diesem Richterspruch scheiterte der Filmverleih Constantin in zweiter Instanz. Bereits das Landesgericht in München hatte nicht zu Gunsten des Verleihers entschieden.
 
Der Versuch, eine Einstweilige Verfügung gegen Youtube zu erwirken, die das Unternehmen zur Herausgabe von Nutzerdaten zwingt, ist somit vorerst gescheitert. Im konkreten Fall hatte ein Youtube-Nutzer große Teile des Kinofilms "Werner Eiskalt" ins Internet gestellt. Zwar habe der Nutzer damit eindeutig gegen das Urheberrecht verstoßen, urteilte das Oberlandesgericht München am Donnerstag.

Auskünfte über denjenigen, der das Video veröffentlichte, könnten dem Gesetz nach aber nur dann vom Rechteinhaber eingefordert werden, wenn der Nutzer das "in gewerblichem Ausmaß" getan habe. Im vorliegenden Fall sei das jedoch nicht zu erkennen gewesen, so der Tenor des Urteils.
 
Der Nutzer hatte die Videos vermutlich im Kinosaal aufgenommen und sechs Sequenzen aus der erfolgreichen Comicverfilmung beim Portal hochgeladen; das sei "über die Hälfte des Films" gewesen, sagte Constantin-Anwalt Björn Frommer. Youtube hatte die Videos im Sommer auf Verlangen des Filmverleihs unverzüglich aus dem Netz entfernt. Darüber hinaus wollte Constantin aber wissen, wer gegen das Urheberrecht verstoßen hat und verlangte von Youtube Auskunft.
 
Gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichtes im Eilverfahren gibt es kein weiteres Rechtsmittel. Die beiden Parteien erwägen nun, die Frage im Hauptsacheverfahren umfassend prüfen zu lassen.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: YouTube: So lässt sich das neue Design aktivieren
Beitrag von: SiLæncer am 20 November, 2011, 17:53
Die Entwickler des US-amerikanischen Internetkonzerns Google testen gegenwärtig ein neues Design für die Videoplattform YouTube. Der 'Googlewatchblog (http://www.googlewatchblog.de/2011/11/in-4-schritten-zum-neuen-youtube-design/)' schildert in einem Bericht, wie man dieses Design schon jetzt aktivieren kann.

Inzwischen wird davon ausgegangen, dass die Betreiber von YouTube eine größere Testphase des neuen Designs gestartet haben. Dieses steht zwar nach wie vor nicht für alle Besucher der Videoplattform zur Verfügung, allerdings sollen es mittlerweile deutlich mehr Nutzer sehen, als es beispielsweise noch Mitte dieser Woche der Fall war.

Wer das neue Design schon jetzt ausprobieren und sehen möchte, muss im Wesentlichen nur vier Schritte befolgen. WinFuture hat diese Anweisungen in den aktuellen Chrome- und Firefox-Versionen erfolgreich nachstellen und testen können. Um auf einfache Weise wieder zum alten Design zurückwechseln zu können, würde es sich anbieten, diese Anweisungen im privaten Modus der jeweiligen Browser auszuführen.

Zunächst muss die Webseite von YouTube geöffnet und die Konsole des Browsers gestartet werden. Dies funktioniert über die Tastenkombination Strg+Shift+J unter Chrome und mit Strg+Shift+K beim Firefox. An dieser Stelle muss man anschließend document.cookie="VISITOR_INFO1_LIVE=ST1Ti53r4fU"; eingeben. Wird die Webseite neu geladen, so ist das neue YouTube-Design zu sehen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube erweitert das Angebot an ausleihbaren Filmen
Beitrag von: SiLæncer am 24 November, 2011, 10:04
Jaja, YouTube ist nicht nur das gelobte Land für jede Menge Musikvideos, Kurzclips und Spinner, die Videos in das Netz stellen, seit geraumer Zeit können dort auch Videos ausgeliehen werden. Sinnvoll, bedenkt man, dass alle der Meinung sind, dass jeglicher Content via Netz der nächste große und vor allem heisse Scheiss ist. Deswegen fummelt man auch schon hart an Google TV rum – nach Sony ist nun bekannt, dass man auch bei LG und Samsung fleißig werkelt. Nun ja – seit gestern (http://youtube-global.blogspot.com/2011/11/welcoming-your-favorite-disney-movies.html) gibt es Disney-Filme bei YouTube – die ersten sind bereits da, Hunderte sollen folgen.


Hier sollte man nicht nur an Oldschool-Disney denken, auch Pixar und Dreamworks sind mit am Start. Es ist relativ logisch: eine Plattform ist nur interessant, wenn Content vorhanden ist – im besten Fall ist der Content gut & günstig. Meanwhile in Germany? Neu überarbeitete Filme-Seite und 5 kostenlose Filme (http://www.youtube.com/movies?feature=mm_mv_bp), von denen zumindest ich noch nie etwas gehört habe. Danke liebe ausbremsenden Institutionen, die uns bald zum technischen Entwicklungsland im Internet machen.

Quelle: Caschys Blog (http://stadt-bremerhaven.de)
Titel: YouTube mit neuem Design und erweiterten Funktionen
Beitrag von: ritschibie am 02 Dezember, 2011, 12:15
(http://www.heise.de/imgs/18/7/4/2/7/4/0/20ad370fb2574887.png)
Das neue YouTube-Design
integriert Google+
Nachdem Google bereits anderen seiner Dienste ein moderneres Design verpasst hat, bekommt nun auch das hauseigene Videoportal YouTube eine Frischzellenkur. Bereits in den vergangenen Wochen hatte Google die Neuerungen bei einzelnen Nutzern aktiviert; wer wollte, konnte die Umstellung auch erzwingen. Nun ist das neue Design offiziell.

Dabei handelt es sich um eine Verfeinerung des im Juli vorgestellten, experimentellen Layouts Cosmic Panda. Wie bei den anderen Diensten ist die vorherrschende Farbe Schwarz, Vorschaubilder sind einen Tick größer, der gesamt Auftritt wirkt aufgeräumter, besonders die umgestaltete Einstiegsseite.

Meldet man sich bei YouTube an, empfiehlt der Dienst nun an zentraler Stelle Kanäle zum Abonnieren. Verknüpft man sein YouTube-Konto mit Google+ oder Facebook, kann man nicht nur direkt aus YouTube heraus Videos teilen, sondern bekommt umgekehrt die von Google+/Facebook-Freunden geteilten Videos gesammelt angezeigt.

Damit sich Nutzer leichter orientieren können, wurde auch das Look & Feel der YouTube-Kanäle überarbeitet. Darüber hinaus will Google die Verwaltung eigener YouTube-Kanäle vereinfacht haben.


Wie nicht anders zu erwarten, fasst Google alle wesentlichen
Neuerungen in einem YouTube-Video zusammen.


Quelle: www.heise.de
Titel: Neue Wirren um Copyright-Filter bei YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 17 Dezember, 2011, 18:40
Der umstrittene Copyright-Filter von YouTube sorgt weiter für Verwirrung. So hat Universal Music in einem Rechtsstreit mit dem Sharehoster Megaupload nun in einer Gerichtseingabe eingeräumt, dass die Sperrvereinbarungen mit der Google-Tochter deutlich weiter gehen als bislang bekannt. In den USA sei es damit nicht nötig, die Herunternahme eines Videos auf Basis des Digital Millenium Copyright Acts (DMCA) zu beantragen, erklärte das Plattenlabel. Vielmehr erlaube die bislang geheim gehaltene Verabredung, mit Musik unterlegte Aufnahmen auch auf Basis "einer Reihe anderer vertraglich spezifizierter Kriterien entfernen zu lassen, die nicht auf die Verletzung von Urheberrechten" der Firma beschränkt seien.

Auslöser der Auseinandersetzung war, dass YouTube ein für rund drei Millionen US-Dollar produziertes Werbevideo von Megaupload kurze Zeit nach dem Einstellen auf Betreiben von Universal Music hin sperrte. In dem "Mega Song" outen sich Musikstars wie Kanye West, Mary J. Blige und will.i.am von den Black Eyed Peas als Fans des Filehosters, obwohl dieser der Unterhaltungsindustrie seit Längerem ein Dorn im Auge ist. Auch einer der Gründer des offiziell in Hongkong ansässigen Unternehmens, der mittlerweile als Kim Dotcom auftretende, in Deutschland wegen Insiderhandels und Veruntreuung verurteilte Kim "Kimble" Schmitz, darf in dem Clip die Plattform als "Hit" bezeichnen. Über Megaupload werden unter anderem TV-Serien, Filme, Musik oder Pornos verbreitet. Ähnlich wie im Fall Kino.to bezahlt die Firma Uploader besonders beliebter Dateien, eine Reihe weiterer Seiten indizieren systematisch Links auf illegal hochgeladene Angebote.

Im Fall des "Mega Songs" versicherte der Sharehoster, alle Rechte für die Mitwirkung der Künstler eingekauft zu haben. Er verklagte Universal Music in den USA auf Schadensersatz wegen Eingriff in die freie Meinungsäußerung. Das Label will davon aber nichts wissen. Es erklärte, allein das von YouTube bereitgestellte System zum "Content Management" benutzt zu haben und verwies auf die erwähnten, über die in den USA verbrieften Copyright-Schutzrechte hinausgehenden Filtermöglichkeiten.

Nun will das Videoportal aber nichts von derart weitgehenden Einflussmöglichkeiten wissen. YouTube schaltete den umstrittenen Clip zunächst am Mittwoch wieder frei und erklärte am Freitag, dass Universal Music das Copyright-Sperrsystem missbraucht habe. "Unsere Partner dürfen keine Videos herunternehmen lassen, wenn ihre Rechte nicht betroffen sind oder es sich um Live-Auftritte von Künstlern handelt, mit denen sie exklusive Verwertungsvereinbarungen haben", zitiert Wired aus einer Unternehmensverlautbarung.

Das Sicherungssystem von YouTube, das die ungenehmigte Veröffentlichung urheberrechtlich geschützten Materials unterbinden soll, sorgt immer wieder für Possen. Vergangene Woche war die groß als "Filmpremiere" angekündigte Freischaltung des Spielfilms "Sonnenallee" durch die kurzzeitige Sperrung der Ost-West-Komödie für Zugriffe aus Deutschland vermasselt worden. Auch dabei soll die Copyright-Automatik zugeschlagen haben. Dank eines digitalen Fingerabdrucks erkennt das "Content ID"-System verdächtige Songs anhand weniger Takte. Die informierten Rechteinhaber lassen so markierte Inhalte in der Regel erst einmal sperren, bis sich Protest regt.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube verbessert seinen Video-Editor
Beitrag von: SiLæncer am 27 Januar, 2012, 13:35
Anfang Dezember hatte die Google-Tochter YoutTube ihre Hauptseite umgebaut, nun wurde auch die Kategorienansicht an das neue Layout angepasst. So präsentiert sich der Video-Manager für Video-Uploader deutlich aufgeräumter und wartet unter anderem mit einer Suchhistorie und Like/Dislike-Statistik für die einzelnen Clips auf.

(http://www.heise.de/imgs/09/7/6/2/8/9/0/a2523b660fc3f668.jpeg) (http://www.heise.de/imgs/09/7/6/2/8/9/0/654a8f55217147fd.png) (http://www.heise.de/imgs/09/7/6/2/8/9/0/8b4e3e47ea9d95fa.png)

Bilderstrecke (http://www.heise.de/newsticker/bilderstrecke/bilderstrecke_1423026.html?back=1423039)

Der Video-Editor (http://www.youtube.com/editor) ähnelt zunehmend einem Desktop-Schnittprogramm für Einsteiger. Er präsentiert in der linken oberen Ecke die eigenen hochgeladenen Videos, in weiteren Reitern unter Creative-Commons-Lizenz (CC) stehende Clips zum Remixen, Hintergrundmusik, Übergangseffekte sowie einen einfachen Generator für Titel und Bauchbinde. Rechts davon findet sich ein Vorschaufenster.

Das untere Bildschirmdrittel ist der Zeitleiste vorbehalten, die dem aktuellen Trend folgend eine kombinierte Zeitleisten-/Storyboard-Ansicht bietet. Einzelne Clips schiebt man flugs mit der Maus zusammen und packt Übergänge zwischen die Videos.

Quelle : www.heise.de
Titel: Gema vs. Youtube: Gericht entscheidet im April
Beitrag von: SiLæncer am 16 Februar, 2012, 20:30
Im Rechtsstreit zwischen der deutschen Verwertungsgesellschaft Gema und der Google-Tochter YouTube wird das Landgericht Hamburg am 20. April entscheiden. Das kündigte das Gericht am Donnerstag an. Die Gema verlangt von YouTube, zwölf geschützte Musikwerke von der Plattform zu löschen und zukünftig nicht mehr zugänglich zu machen. Nachdem das Gericht den Erlass einer Einstweiligen Verfügung im Sommer 2010 abgelehnt hatte, zieht sich der Streit nun im Hauptsacheverfahren hin.

Die beiden Parteien streiten vor dem Landgericht darum, ob die Videoplattform genug zur Löschung urheberrechtlich geschützter Musik tut. Die Anwälte von Google sind der Ansicht, das "Content-ID" genannte Filtersysten sei "perfekt" für die Gema, um Videos zu löschen oder über die Einblendung von Werbung Einnahmen zu erzielen. Die Rechtsvertreter der Gema zweifeln die Effizienz des Systems an, vor allem bei der Erkennung von alternativen Versionen wie Live-Aufnahmen.

Content-ID ist ein System, das Rechteinhaber nutzen können, um eigene Werke auf YouTuve zu löschen oder zur Verwertung etwa durch Werbeschaltung freizugeben. Dafür müssen die Unternehmen Referenzdateien hochladen, von denen YouTube eine Art Fingerabdruck erstellt. Mit diesem überprüft die Plattform alle hochgeladenen Videos. Die Gema verlangt stattdessen von YouTube den Einsatz eines Wortfilters, der anhand der Videobeschreibungen Titel blockiert. Google bezeichnete dieses Verfahren als zu fehleranfällig und warnte vor einem "Overblocking", bei dem viele Videos fälschlich blockiert würden.

Der Streit schwelt – auch zum Ärger der Musikindustrie – schon seit Jahren. YouTube und Gema waren bei ihren Verhandlungen zur Erneuerung eines im März 2009 abgelaufenen Lizenzabkommens auf keinen grünen Zweig gekommen. Nach monatelangen Gesprächen hatte die Gema die Verhandlungen im Mai 2010 für gescheitert erklärt und vor Gericht vergeblich versucht, im Bunde mit anderen europäischen Verwertungsgesellschaften eine einstweilige Verfügung gegen YouTtube zu erwirken.

In der Abweisung des Verfügungsantrages der Gema aus formalen Gründen hatte das Gericht allerdings durchblicken lassen, dass der Verwertungsgesellschaft ein Unterlassungsanspruch zustehen könne. Darüber will das Gericht nun am 20. April entscheiden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa geht die Kammer anders als die Gema nicht davon aus, dass YouTube sich die geschützten Werke zu eigen gemacht hat. Somit komme keine Täterhaftung, sondern nur die weniger schwerwiegende Störerhaftung infrage.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Gema vs. Youtube: Gericht entscheidet im April
Beitrag von: Jürgen am 17 Februar, 2012, 05:03
Wortfilter bei Youtube wären tatsächlich ziemlicher Blödsinn.

Nur sehr wenige Filme oder Musikstücke enthalten im Titel andere als banale und sehr häufig verwendete Begriffe.
Und nicht eben wenige Titel wurden schon mehrfach verwendet.
Werke mit längst abgelaufenen Rechten und gemeinfreie eingeschlossen.

Hinzu kommt, dass Wortfilter einfach zu umgehen wären, ohne auf eine weite Verbreitung von Links bzw. auf brauchbare Suchergebnisse für die Nutzer verzichten zu müssen.
Dafür bräuchten die Konsumenten dann allenfalls noch eben einzurichtende Linklisten, um einen kryptischen Namen eines Uploads einer Klartext-Suchanfrage zuordnen zu können.
Kennt man ja in ähnlicher Weise längst schon.

Jürgen
Titel: YouTube startet Regel-Betrieb vom Live-Streaming
Beitrag von: SiLæncer am 13 März, 2012, 18:20
Die Videoplattform YouTube beginnt jetzt im größeren Umfang seinen Nutzern Live-Streaming-Funktionen anzubieten. Diese standen bisher einem sehr kleinen, ausgewählten Anwenderkreis im Rahmen eines Pilotprojektes zur Verfügung. Jetzt werden sie für alle nichtkommerziellen Partner freigeschaltet.

Ab sofort stünden die Features für Nutzer offen, die Mitglied des "YouTube Nonprofit Program" sind. Insgesamt geht es hier um eine Zahl von rund 16.000 Organisationen. Diese sollen das Angebot beispielsweise nutzen können, um Veranstaltungen oder Konferenzen live über das Netz übertragen zu können.

In einem Testlauf hatte die ONE-Kampagne im Dezember bereits die Gelegenheit ein eintägiges Symposium anlässlich des Welt-AIDS-Tages live auf YouTube zu übertragen. Anfang März folgte noch einmal eine Sendung der American Foundation on Equal Rights im Rahmen ihrer Proposition 8-Kampagne in Kalifornien für das Recht auf Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare.

Dabei zeigten sich offenbar keine weitergehenden Probleme beim Betrieb der Plattform. Deshalb wird das Feature nun also einem deutlich größeren Nutzerkreis zur Verfügung gestellt. Weitere YouTube-Partner sollen später in zusätzlichen Wellen folgen.

Die Google-Tochter verbindet den offiziellen Start des neuen Features mit einem Support-Angebot. Im April sollen Techniker des Unternehmens Vertretern von Organisationen in einem eintägigen Seminar in San Francisco dabei helfen, eigenständig die organisatorischen und technischen Planungen für die Live-Übertragung verschiedener Veranstaltungen in Angriff zu nehmen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: YouTube führt 3D-Option für alle neuen Videos ein
Beitrag von: SiLæncer am 05 April, 2012, 19:20
Das Videoportal YouTube ermöglicht ab sofort die Umwandlung von neu hochgeladenen Videos von 2D in 3D ohne die bisher bestehenden Beschränkungen auf Filme mit einer bestimmten Mindestlänge.

Allen Nutzern ist es nun möglich, auch kürzere Videos direkt nach dem Upload automatisch für die stereoskopische 3D-Wiedergabe umwandeln zu lassen. Voraussetzung ist lediglich, dass die Videos in einer 1080p-Auflösung hochgeladen werden müssen, heißt es im offiziellen 'YouTube-Blog'.

Die Umwandlung erfolgt ohne Zutun des Nutzers. Will man sich ein Video in 3D ansehen, kann man über das Qualitätsmenü des YouTube-Players eine entsprechende Einstellung auswählen. Voraussetzung für das Ansehen in 3D ist natürlich eine entsprechende Brille.

(http://scr.wfcdn.de/7302/YouTube-3D-1333645542-0-11.jpg)

YouTube nutzt für die 3D-Umwandlung eine hauseigene Technologie, die seit der ersten Einführung von 3D-Videos auf dem Portal immer weiter verbessert wurde. Dazu wurden die vorhandenen 3D-Inhalte auf ihre Eigenschaften untersucht.

Neu hochgeladene Videos werden analysiert, um Informationen zu Farbe, räumlicher Anordnung und Bewegung zu sammeln. Auf Basis dieser Daten wird dann für jedes Bild einer aus einem Blickwinkel gefilmten Videosequenz eine "Tiefenkarte" erstellt.

Außerdem werden Videos, die bereits in einem 3D-Format zu YouTube hochgeladen werden, mit Hilfe von Technologien zum Maschinenlernen untersucht, um Daten zu Tiefen zu ermitteln und diese in die Tiefenschätzung bei umzuwandelnden 2D-Videos einfließen zu lassen.

Die Umwandlung von 2D- in 3D-Inhalte erfolgt mit Hilfe von Googles riesigen Rechenzentren. Die Filme der Nutzer werden in kleine Stücke aufgeteilt und auf zahllosen Servern parallel verarbeitet. Letztlich kann man so große Mengen von Videos umwandeln und dennoch eine hohe Qualität gewährleisten, erklärten Chen Wu und Deb Mukherjee von YouTube.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Youtube gegen GEMA: Streit um Musikvideos spitzt sich weiter zu
Beitrag von: SiLæncer am 19 April, 2012, 12:58
Am Verhandlungstisch konnten sich Google und die GEMA nicht einigen. So fällt dem Landgericht Hamburg die Aufgabe zu, im Streit um das Urheberrecht im Netz Orientierung zu bieten. Nur vordergründig geht es um zwölf Musikvideos, die die GEMA aus Youtube verbannen will.

Vor 50 Jahren besang Conny Froboess "Zwei kleine Italiener". Jetzt könnte das Liedchen nicht nur Schlager-, sondern auch Rechtsgeschichte schreiben. Das Landgericht Hamburg entscheidet am Freitag über eine Klage der deutschen Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA gegen den Google-Dienst Youtube.
 
Vordergründig wird entschieden, ob die Videoplattform genug tut, um auf Verlangen der GEMA zwölf urheberrechtlich geschützte Titel zu sperren und auch künftig nicht mehr in Videoclips zugänglich zu machen. Darunter befindet sich auch der Hit von 1962. Darüber hinaus geht es in dem Verfahren, bei dem es nach dem Urteil des Landgerichts vermutlich in die nächste Instanz gehen wird, aber auch um grundsätzliche Fragen, wie der Umgang mit Musik und Filmen im Internet geregelt sein soll.
 
Google und die GEMA streiten sich um die Lizenzrechte im Netz. "Beim Streaming von Musikvideos sind aus unserer Sicht die gleichen Nutzungsrechte betroffen wie beim Audio-Streaming", sagte GEMA-Jurist Alexander Wolf. Diese seien das Vervielfältigungsrecht - also die Erstellung der Kopie eines urheberrechtlich geschützten Werkes - und das Recht, ein Werk öffentlich zugänglich zu machen. Hier sieht Wolf Youtube in der Verantwortung für die von den Nutzern auf die Video-Plattform hochgeladenen Filme: "Wir betrachten Youtube nicht als Service-Provider, sondern in großen Teilen als Content-Provider, der sich Inhalte zu eigen macht und mit Werbung verknüpft."

Youtube: Kein Einfluss auf hochgeladene Inhalte

Dem widerspricht Google. "Youtube ist eine Hosting-Plattform", sagt Google-Sprecherin Mounira Latrache. "Als Hosting-Plattform nehmen wir keinen Einfluss darauf, welche Inhalte Nutzer hochladen." Pro Minute würden mehr als 60 Stunden Videomaterial hochgeladen, es sei praktisch unmöglich, das vorab zu überprüfen.
 
Als Streaming wird die Direktübertragung von Musik oder Filmen über das Internet bezeichnet - ohne dass wie beim Download ein Speichern der Dateien angeboten wird. Für das Musik-Streaming hat die GEMA inzwischen eine Vereinbarung mit dem Branchenverband Bitkom getroffen - auf dieser Grundlage überweisen derzeit zwei Internet-Musikdienste, Simfy und Deezer, Geld an die GEMA. Mit weiteren Anbietern, darunter auch Spotify, sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Dieser Vertrag erstreckt sich auf Dienste, die gegen Zahlung eines festen Entgelts - zurzeit meist etwa zehn Euro im Monat - genutzt werden können.
 
Bei werbefinanzierten Musik-Streaming-Diensten bietet die GEMA ihren Tarif VR-OD 9 an, der die Abführung von 10,25 Prozent der Werbeeinnahmen vorsieht. Bei Diensten mit "hoher Interaktivität", zu denen Youtube zählen dürfte, werden ohne Rabatt 0,6 Cent pro abgerufenem Stream fällig. Diese Tarife sind seit Dezember 2011 festgeschrieben.

Auseinandersetzung schwelt seit mehr als zwei Jahren

Die GEMA würde auf dieser Basis auch gern mit Youtube abrechnen. Das Unternehmen sieht sich aber als eine neutrale Plattform, die ihren Nutzern nur die technischen Möglichkeiten bereitstellt, damit diese Videos hochladen können - die rechtliche Verantwortung dafür liegt aus Sicht von Google allein bei den Nutzern.

Zum Hamburger Prozess kam es, weil sich die GEMA und Youtube nicht über Zahlungen für Musikclips einigen konnten. Ein vorläufiger Vertrag zwischen beiden Seiten war 2009 abgelaufen. Ende 2010 reichte die GEMA schließlich eine Klage ein, um Youtube zum Löschen oder Sperren bestimmter Videos zu zwingen.

Umstritten ist die Höhe der von der GEMA verlangten Abgaben. Der Chef von Sony Music, Edgar Berger, warf der Verwertungsgesellschaft kürzlich vor, "die Urheberrechte sehr restriktiv" zu lizensieren; seinem Unternehmen gingen dadurch Millionenbeträge verloren. Dagegen wetterte der Künstler Sven Regener gegen Youtube-Mutter Google. Er sehe nicht ein, dass mit Werbung Geschäfte GEMAcht würden, während die Lieferanten der Inhalte dabei leer ausgehen sollten.

Eine grundlegende Neufassung des Urheberrechts, das die Bedingungen der Internet-Ära berücksichtigen würde, ist zurzeit nicht geplant. "Da gibt es kaum den großen Wurf, der alle Probleme auf einmal lösen könnte", erklärte Justizministerin Sabine Leutheusser-Scharrenberger (FDP). Die Verwerterindustrie habe die Verpflichtung, "neue Geschäftsmodelle für das Netz zu entwickeln, die von den Verbrauchern angenommen werden."

So loten alle Akteure weiter die Grenzen der bestehenden Möglichkeiten aus. Dass die kostenlose Veröffentlichung auf Youtube auch im Interesse der Musikindustrie sein kann, zeigen gerade die "Ärzte": Sie haben ihr neues Album "auch" vollständig auf Youtube veröffentlicht.

Quelle : www.digitalfernsehen.de
Titel: YouTube unterliegt Gema vor Gericht
Beitrag von: SiLæncer am 20 April, 2012, 14:09
Ein Exempel wollte man statuieren. Heute ging es in Hamburg vor Gericht. Die beiden Kontrahenten? YouTube und die GEMA. Ging es um das große Ganze? Nö, um 12 Titel, darunter Kracher wie “2 kleine Italiener” von 1962 oder Rivers of Babylon - und natürlich das liebe Geld. Es geht es darum, ob YouTube alles daran setzt, um auf Verlangen der Gema zwölf urheberrechtlich geschützte Titel zu sperren. Das Ganze ist schon seit Mitte letzten Jahres am köcheln, heute dann die Entscheidung in erster Instanz. Laut Gericht hat YouTube zu wenig unternommen, um urheberrechtlich geschützte Lieder zu sperren.

(http://img29.imageshack.us/img29/2204/youtubegg.jpg)

Jetzt müssen 12 Songs gesperrt werden. Was das für die Zukunft heißt, sollte sich an einem Finger abzählen lassen. Positiver drückt es die FAZ allerdings aus (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eilmeldung-youtube-muss-umstrittene-musiktitel-aus-dem-netz-nehmen-11724355.html): “Im übrigen wurde die Klage der Gema aber abgewiesen. Das Urteil bezog sich lediglich auf die von der Gema benannten zwölf Musikstücke und geht nach Angaben des Gerichts nicht darüber hinaus.” Updates wird die Tagesschau verraten (http://www.tagesschau.de/inland/youtubegema102.html).

Quelle: Caschys Blog (http://stadt-bremerhaven.de)
Titel: YouTube bietet Gema Verhandlungen an
Beitrag von: SiLæncer am 20 April, 2012, 17:40
Nach dem Urteil des Landesgerichts Hamburg, laut dem YouTube sieben von der Gema beanstandete Musiktitel vom Netz nehmen muss, hat Google Verhandlungsbereitschaft signalisiert. "Wir wollen wieder mit der Gema an den Verhandlungstisch", sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck. "Im Grunde stimmen wir überein, dass Musik auch entlohnt werden muss." Sein Unternehmen habe in der Hauptsache gewonnen und werde das Urteil akzeptieren. Die Aussage des Google-Sprechers bezieht sich auf die Feststellung der Richter, dass "YouTube eine Hosting-Plattform ist und nicht zur Kontrolle sämtlicher auf der Plattform hochgeladenen Videos verpflichtet werden kann", also als lediglich als Störer haftbar gemacht werden kann. Das Unternehmen sieht darin einen Teilerfolg für die Musikindustrie, "für die Nutzer in Deutschland sowie für Künstler, Komponisten und andere Internetplattformen".

Im aktuellen Verfahren ging es nur um die Unterlassungsverpflichtung, nicht um Schadenersatz beziehungsweise Lizenzkosten. Gema-Anwältin Kerstin Bäcker forderte, die Rechteinhaber müssten an den Werbeeinnahmen von Youtube beteiligt werden. YouTube solle für jeden Abruf eines Musikstücks 0,6 Cent an die Gema abführen. Das entspräche dem Ende 2011 veröffentlichten Forderungen der Verwertungsgesellschaft für werbefinanzierte Streaming-Dienste mit "hoher Interaktivität". Experten halten eine Einigung bei 0,1 bis 2 Cent pro Abruf für realistisch.

Das Urteil werfe jedoch auch Fragen zu den Kontrollpflichten von Hosting-Plattformen für User Generated Content auf, im Falle von YouTube konkret zum Einsatz des hauseigenen Filtersystems Content-ID und Wortfiltern. Das Gericht hat YouTube dazu verpflichtet, einen Wortfilter zu installieren, der direkt anhand der Titel bestimmte Videos aussortieren sollte. Google hatte einen solchen wegen der hohen Wahrscheinlichkeit fälschlich blockierter Videos ausgeschlossen. Nun will der Internet-Riese die Begründung des Gerichts abwarten, bevor er sich konkret dazu äußert.

Der IT-Verband Bitkom sieht den Einsatz von Wortfiltern kritisch. Die von der Gema geforderten Prüfungspflichten seien "schlicht nicht umsetzbar". "Ebenso gut hätte die Gema fordern können, Online-Plattformen für Musik zu verbieten. Wir müssen aufpassen, dass Deutschland bei Online-Musikangeboten nicht abgehängt wird", sagte Verbandsvorsitzender Bernhard Rohleder. In einem wesentlichen Punkt sei das Urteil aber ein gutes Signal für die Internetwirtschaft: "Es macht klar, dass YouTube nicht als Inhalteanbieter, sondern als sogenannter Hostprovider einzustufen ist."

Bäcker wiederum sieht das Urteil als einen "großartigen Erfolg, weil YouTube für die Nutzerinhalte haftet". Allerdings hätte sie es lieber gesehen, wenn YouTube als Täter verurteilt worden wäre. Durch die Störer-Haftung fühle sich die Gema aber bestätigt. Gema-Vorsitzender Harald Heker ergänzte: "Unser primäres Ziel, die grundsätzliche Haftung von YouTube für Nutzervideos gerichtlich bestätigt zu bekommen, haben wir voll erreicht. YouTube hat zumutbare Maßnahmen zum Schutz unseres Repertoires zu ergreifen und kann diese Verpflichtung nicht einfach auf die Rechteinhaber abwälzen. Das stellt einen wichtigen Erfolg für uns dar."

Bei dem Prozess ging es ursprünglich um zwölf Songs, von denen YouTube nun die folgenden sieben vom Netz nehmen muss: Alex Joerg Christensen, "Ritmo de la noche" (Chocolate, 1990), ebenfalls von Christensen, "Night in Motion" (U96, 1993), Frank Dostal, "Lieder, die die Liebe schreibt" (Nana Mouskouri, 1978), Hajo Lewerentz (Hayo Panarinfo; Hayo Bauer; CKioni), "Club Bizarre", (U96, 1995), Franz Reuther (Frank Farian), "Rivers of Babylon", (Boney M., 1978), Rolf Zuckowski und deren "Lieder, die wie Brücken sind" (1982) und "Im Kindergarten" (1994). Bei den fünf weiteren Liedern wurde der Antrag der Gema formal zurückgewiesen, da diese Videos nicht erneut auf der Plattform bereitgestellt worden seien.

Quelle : www.heise.de
Titel: Gema-Chef sieht YouTube im Handlungszwang
Beitrag von: SiLæncer am 22 April, 2012, 12:30
Nach ihrem Punktsieg gegen das zum Google-Konzern gehörende Internet-Portal YouTube vor dem Hamburger Landgericht will die Verwertungsgesellschaft Gema keine Sperrung weiterer Musiktitel erwirken. Gema-Chef Harald Heker sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel": "Dieses Verfahren ist ganz bewusst ein Musterverfahren. Die Titel waren zufällig gewählt. Unsere Hoffnung ist, dass YouTube mit uns jetzt wieder ernsthaft verhandelt." Entweder müsse die Videoplattform den Urheberrechtsschutz gewährleisten oder "einen sauberen Vertrag" schließen. Man sei verhandlungsbereit. "Wir wollen YouTube nicht verklagen, wir wollen einen Vertrag", sagte er dem Blatt.

Das Hamburger Landgericht hatte am Freitag entschieden, dass das Internet-Portal YouTube keine Videos zu Musiktiteln mehr bereitstellen darf, an denen die Gema Urheberrechte geltend gemacht hat. Dem Urteil wurde grundlegende Bedeutung für das Urheberrecht im Internet beigemessen. Es ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Beide Parteien können in Revision gehen.

Bereits gestern hatte Google-Sprecher Kay Oberbeck gesagt, dass Google wieder mit der Gema an den Verhandlungstisch wolle. Man stimme im Grunde überein, dass Musik auch entlohnt werden müsse.

Quelle : www.heise.de
Titel: GEMA legt im YouTube-Streit Berufung ein
Beitrag von: SiLæncer am 21 Mai, 2012, 16:30
(http://www.heise.de/imgs/18/8/4/3/2/4/1/e835ddf6438b15c3.jpeg)
Die Verwertungsgesellschaft GEMA hat im Streit mit dem Videoportal YouTube trotz laufender Gespräche Berufung gegen das Urteil der ersten Instanz eingelegt. Das Landgericht Hamburg hatte im April entschieden, dass YouTube einige urheberrechtlich geschützte Inhalte löschen und darüber hinaus Maßnahmen ergreifen muss, um den Upload geschützter Werke zu erschweren. Eine grundsätzliche Täterhaftung für derartige Rechtsverstöße wollte das Gericht aber nicht erkennen, auch muss der Portalbetreiber nicht jeden einzelnen Upload prüfen.

Nach dem Urteil hatten die Streitparteien mit Verhandlungen über die Lizenzierung von YouTube-Videos mit lizenzpflichtiger Musik begonnen. Bis zum Ablauf der Berufungsfrist habe keine Einigung erzielt werden können, teilte die GEMA am Montag mit. Die Verwertungsgesellschaft müsse die Rechte ihrer Mitglieder wahren. "Wir wollen uns verständigen", sagte GEMA-Anwalt Alexander Wolf der Nachrichtenagentur dpa. "Wir müssen aber auch darauf achten, dass die Rechtspositionen unserer Mitglieder gewahrt bleiben."

Darüber hinaus sind sich die Verhandlungspartner offenbar nicht einig, ob ein mögliches Ergebnis veröffentlicht werden soll. Die GEMA steht auf dem Standpunkt, dass sie rechtlich zur Veröffentlichung verpflichtet ist. "Das Transparenzgebot ist für uns von entscheidender Bedeutung", erklärte GEMA-Vorstandschef Harald Heker. YouTube ist nach Angaben der Verwertungsgesellschaft dagegen derzeit nicht bereit, die Ergebnisse der Verhandlungen offenzulegen.

Da der Streit eine grundlegende Bedeutung hat, wurde erwartet, dass beide Parteien an einer letztinstanzlichen Klärung des Konfliktes interessiert sind. Nach Einschätzung von Experten werden nun sechs bis zwölf Monate verstreichen, bis der Fall nun in der nächsten Instanz vor dem Oberlandesgericht in Hamburg neu verhandelt werden kann.

Quelle : www.heise.de
Titel: YouTube: Neues Design lässt sich ab sofort testen
Beitrag von: SiLæncer am 14 Juni, 2012, 20:40
Die Betreiber der Videoplattform YouTube lassen interessierte Nutzer ein neues Design, welches von der Gestaltung her stark an das Social Network Google+ erinnert, ausprobieren. Dazu ist eine kleine Anpassung im Browser notwendig.

Wie auf den veröffentlichten Bildern im Vergleich zu sehen ist, legen die Entwickler bei der optischen Gestaltung der Videoplattform Wert auf ein helleres Design und größere Vorschaubilder zu den jeweiligen Videos. Am grundlegenden Aufbau ändert sich bei dem angesprochenen Design nichts.

(http://scr.wfcdn.de/7595/YouTube-neues-Design-0612-1339694596-0-11.jpg)
Das neue Design von YouTube

Um das neue Layout der Videoplattform ausprobieren zu können, muss man die Webseite im ersten Schritt beispielsweise mit dem Google Chrome oder dem Mozilla Firefox öffnen. Über die Tastenkombination Strg+Shift+J unter Chrome bzw. Strg+Shift+K beim Firefox öffnet sich die Konsole.

Die Betreiber des Blogs 'Google Operating System' haben herausgefunden, dass man dann in der angesprochenen Konsole den Code: "document.cookie="VISITOR_INFO1_LIVE=nH7tBenIlCs; path=/; domain=.youtube.com";window.location.reload();" eingeben muss, um das neue Design freischalten zu können.

Nach einem erneuten Laden der Webseite sind die Änderungen dann sichtbar und das neue Design der Videoplattform von Google steht zur Verfügung.

Um diese Änderung, welche sich grundsätzlich auch mit den Entwickler-Tools für den Internet Explorer und dem Web Inspector von Safari aktivieren lassen soll, wieder rückgängig machen zu können, muss man hingegen folgenden Code eingeben: "document.cookie="VISITOR_INFO1_LIVE=; path=/; domain=.youtube.com";window.location.reload();".

Ende des Jahres haben sich die YouTube-Entwickler dazu entschieden, ihrem Portal einen markanten neuen Anstrich zu spendieren. Die augenscheinlichste Anpassung hat damals das Layout von YouTube betroffen, an dem man zahlreiche Änderungen vorgenommen hat.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: youtube-mp3.org: Internetdienst erhält Abmahnung von YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 19 Juni, 2012, 13:34
(http://static.gulli.com/media/2012/06/thumbs/370/youtube-mp3.jpg)
Das Portal YouTube-Mp3 hat von der Google-Tochter YouTube eine Unterlassungsanordnung erhalten und den Dienstleister blockiert. Nach Angaben des Anwaltes gefährdet der Konvertierungsdienst, mit dem man bislang ohne zusätzliche Software Videos in Musikstücke konvertieren konnte, die Sicherheit der Anwender. YouTube schweigt sich aber darüber aus, wie die Gefährdung der Nutzer genau zustande kommt.

Vor wenigen Tagen erhielten die Betreiber des Portals YouTube-Mp3 eine Unterlassungsanordnung vom YouTube-Rechtsanwalt Harris Cohen. Sie werden bezichtigt, die Nutzer des Videoportals YouTube zu gefährden. YouTube fordert die Verantwortlichen auf, ihren Dienst komplett einzustellen. Um das Angebot zu erschweren, werden mittlerweile sämtliche Anfragen der Webseite blockiert. Das Angebot eines Gesprächs mit YouTube blieb nach Auskunft der Betreiber unbeantwortet. Selbst an einem Telefonat scheint bei Google kein Bedarf zu bestehen. Im Schreiben führt der Jurist aus, man bemühe sich darum, YouTube sicher und verantwortungsbewusst zu gestalten. Die Verletzung der Nutzungsbedingungen und der Google-eigenen API stehe dem entgegen.

Im Statement von YouTube-MP3 führt der Betreiber aus, er habe sich stets darum bemüht, nicht zu viel Werbung zu schalten. Nach eigenen Aussagen erfolgten 65% der Seitenaufrufe ohne eine Anzeige. Zwar seien aufgrund der vielen Besucher Anfragen von Anbietern von Online-Spielen und mit pornographischem Inhalt eingegangen, diese habe man aber stets abgelehnt. Google habe hingegen stets die "Don't be evil"-Philosophie vertreten, obwohl man mit einigen Dienstleistungen direkt an den Inhalten Dritter verdient und diese nicht finanziell entlohnt. So etwa beispielsweise Google News oder das reichhaltige Angebot von Google Books, das ohne die Vorarbeit der Autoren unmöglich wäre. Wenn man ohne Gegenleistung eingescannte Bücher und die News von Verlagen und Online-Portalen anbietet, wieso ist dann die Konvertierung kompletter Videos in Musikdateien verwerflich, zumal keine Gefährdung im Detail erläutert wird. Portalbetreiber Philip Mantesanz kann zumindest nicht nachvollziehen, wieso Google nun plötzlich die eigene Marktmacht dafür einsetzen will, im Internet seine Dienstleistung zu verbieten.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Das Radio ist out, YouTube ist in
Beitrag von: SiLæncer am 01 Juli, 2012, 16:00
(http://static.gulli.com/media/2012/07/thumbs/370/YouTube-antialiasfactory.jpg)
Bei Jugendlichen ersetzen Videoplattformen mittlerweile das herkömmliche Radio. 93% der Nutzer im Alter von 12 bis 19 Jahren gaben im Rahmen einer Langzeitstudie der Universität Leipzig an, dass sie sich ihre Musik im Internet anhören. Dabei schaut sich kaum jemand die Videos an. Sie dienen nur dem Konsum der Musikstücke. Auch steht vermehrt die eigene Produktion von Musik im Vordergrund.

Musik ist und bleibt laut Professor Bernd Schorb das zentrale Medium, das den Prozess des Heranwachsens und der Identitätsbildung begleitet. Dabei bedienen sich viele Jugendliche der Musik als Möglichkeit zur Abgrenzung zu ihren Eltern oder anderen Gleichaltrigen. Das eingesetzte Medium hat sich dabei im Laufe der Jahre gewandelt. Konsumierte die Elterngeneration noch viel Musik per Plattenspieler oder Radiogerät , so gehen die heutigen Jugendlichen dafür ins Internet. Doch die Musikvideos spielen in dem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle. Wenn überhaupt schauen sich die meisten Heranwachsenden die Videos nur an, um die Tanzschritte ihrer Stars zu imitieren oder sich die Bedienung der Instrumente abzuschauen. Doch die Studie "Klangraum Internet" brachte noch mehr Resultate zum Vorschein. Denn die moderne Technik befreit die Kids davon, nur noch reine Konsumenten zu sein. Computer werden zunehmend auch zur Bearbeitung und Produktion von Musik eingesetzt. Während 2007 nur 39% der Befragten am Computer Musik bearbeitet haben, nutzt heute mit 51% mehr als die Hälfte den Rechner zum Remixen bereits vorhandener Stücke oder zur Herstellung eigener Musik. 38% der Befragten bezeichnen sich selbst als aktive Musiker. Auch werden zunehmend eigene Playlisten erstellt und diese mit Freunden geteilt.

In den ausführlichen Interviews der Universität Leipzig stellte sich auch heraus, dass sich viele Jugendliche nicht der Abmahngefahren von Tauschbörsen und der Datensammelleidenschaft von sozialen Netzwerken und anderen Internet-Plattformen bewusst sind. Professor Schorb empfiehlt, dass man zur Aufklärung ältere Jugendliche engagieren sollte, um die Jüngeren in der Schule zu informieren. Sollten die Lehrer versuchen aufzuklären, würde dies weniger effektiv sein. Einerseits fehlt vielen Lehrern das technische Verständnis. Andererseits wirkt dies schnell so, als wenn die Lehrer ihre Schüler mit dem erhobenen Zeigefinger unterrichten wollen. In dem Fall würde kaum noch jemand zuhören.

Wer sich die Studie im Detail anschauen möchte, sie kann von hier als PDF heruntergeladen werden (http://www.uni-leipzig.de/~mepaed/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=723&g2_GALLERYSID=2f5fe8c36a912a26d670c32340064b72).

Quelle : www.gulli.com
Titel: youtube-mp3.org: Internetdienst erhält Abmahnung von YouTube (Update)
Beitrag von: SiLæncer am 05 Juli, 2012, 16:49
Der Betreiber von youtube-mp3.org, Philipp Mantesanz startete vor einigen Tagen eine Online-Petition, die bereits von über 336.000 Personen unterzeichnet wurde. Wer sein Bestreben unterstützen möchte, der kann sich hier (http://www.change.org/petitions/ceo-youtube-allow-third-party-recording-tools-for-youtube) aktiv an der Petition beteiligen.

Zudem stellte er ein Gutachten seiner Rechtsanwälte online, welches zahlreiche juristische Fragestellungen beantworten soll. So auch, ob die Benutzung der Webseite die Rechte von YouTube oder aber die der Rechteinhaber (Plattenlabels) verletzt. Über die weitere Entwicklung des möglicherweise bald anstehenden Rechtsstreits kann man sich hier (http://www.youtube-mp3.org/situation-update) informieren.

Quelle : www.gulli.com
Titel: YouTube verpixelt Gesichter
Beitrag von: SiLæncer am 18 Juli, 2012, 17:50
YouTube kommt mit einem neuen Feature ums Eck, welches wirklich klasse ist. YouTube, Twitter und Co sind Dienste, denen ich zuerst einmal dankbar bin. Sie sind nämlich nicht nur ein Kommunikationsmedium für mich und andere, sie dienen auch dazu, uns Benutzern ein etwas anderes Fenster in die Welt zu öffnen, als es teilweise die klassischen Medien tun.

(http://img689.imageshack.us/img689/7603/gesicht590x494.jpg)

Ungefiltert sind wir mitten drin, wenn Geschichte geschrieben wird, wenn Menschen für ihre Rechte demonstrieren – in Form von Tweets, Statusmeldungen und Videos. Eben jene Videos können aber dafür sorgen, dass Menschen in Schwierigkeiten geraten. Aus diesem Grunde hat der YouTube-Editor nun das Feature, dass es euch erlaubt, Gesichter zu verwischen, so wie es zum Beispiel bei Google Street View zu sehen ist. Solltet ihr also irgendwelche Videos machen, die Gesichter der Menschen aber nicht zeigen wollen, dann könnt ihr dies nun in der Schnellkorrektur eures Videos einstellen.

Quelle: Caschys Blog (http://stadt-bremerhaven.de)
Titel: Youtube-mp3.org: Eine Million fordern Freigabe für Youtube-Aufnahmeprogramme
Beitrag von: SiLæncer am 26 Juli, 2012, 13:28
Die Petition von Youtube-mp3.org hat in weniger als einem Monat mehr als 1 Million Unterzeichner gefunden. Betreiber PMD Technologie UG hofft, dass Google die Sperrung bei Youtube jetzt aufgibt.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/youtube-mp3-org-1-millionen-fordert-aufnahmeprogramme-fuer-youtube-1207-93460.html)

Quelle : www.golem.de
Titel: YouTube schaltet Filmfunktion in Deutschland frei
Beitrag von: SiLæncer am 09 August, 2012, 17:40
Ich war gerade mal wieder bei YouTube. Da taucht auf einmal die Funktion Käufe & Co bei mir auf. Klicke ich natürlich drauf. Dahinter verbergen sich meine Einkäufe. Und Filme (http://www.youtube.com/movies). In Deutschland! Anschaubar und kostenlos! Darunter auch FSK 16 und FSK 18 Dinger. Klassiker wie Dune, Running Man und Co! War mir total neu..

(http://img685.imageshack.us/img685/4893/climsyclipboardou.jpg)

(http://img217.imageshack.us/img217/5764/climsyclipboardnq.jpg)

Ein kleiner Anfang – aber da darf noch mehr kommen!

Quelle: Caschys Blog (http://stadt-bremerhaven.de)
Titel: YouTube sperrt weiter aus, Proxy-Erweiterungen machtlos
Beitrag von: SiLæncer am 14 August, 2012, 15:40
YouTube sichert sich weiter gegen Schwarzgucker ab. Bislang war es so, dass man mithilfe diverser Erweiterungen der Videoplattform vorgaukeln konnte, dass man aus einem Land kommt, in dem das Schauen des Videos ohne Probleme möglich ist. Technisch war das bislang relativ einfach machbar: die jeweilige Erweiterung ging mit YouTube über einen ausländischen Proxy einen kurzen Handshake ein, woraufhin YouTube das Video direkt streamte. Der Video-Traffic musste dabei über keinen Proxyserver laufen.

(http://img29.imageshack.us/img29/2204/youtubegg.jpg)

Nun überprüft YouTube die Herkunft seiner Zuschauer wesentlich genauer, was dafür sorgt, dass die ganzen YouTube-Erweiterungen, um  gesperrte Videos zu schauen, momentan nicht mehr funktionieren. Malte Götz, Macher der sehr populären ProxTube-Erweiterung (über 3.7 Millionen Downloads) wies heute auf diesem Umstand hin.

Malte erklärt: “Also bisher war es wie folgt, der User hat ein gesperrtes Video aufgerufen, und die installierte Erweiterung z.B. ProxTube hat die Video-Seite mit Hilfe eines Proxys geladen und dem Nutzer angezeigt. Das Video selbst lief eben jedoch nicht über den Proxy, sondern über die direkte Verbindung. Nun hat YouTube aber einen Mechanismus eingebaut, der beim Erstellen des Video-Streaming-Links die IP mit hinterlegt.

Da der Link mit dem Laden der Seite erstellt wird entspricht diese hinterlegte IP der des Proxy. Der Player versucht nun über den Video-Streaming-Link das Video abzuspielen, aber scheitert, da der Server nur mit 404 Not Found antwortet, denn schließlich entspricht die deim Erstellen hinterlegte IP (Proxy) nicht der aktuellen, mit der das Video angefragt wird (der User-IP).

(http://img834.imageshack.us/img834/3981/10617272.gif)

Da die meisten Erweiterungen auf freien Proxys basierten, werden diese nicht wieder arbeiten, da nun der komplette Traffic über einen Proxy abgewickelt werden müsste. Dieser hohe Traffic würde immense Kosten verursachen. Kosten, die wohl kaum ein Entwickler solcher Erweiterungen auf sich nehmen könnte. Es wird wohl in Zukunft nicht einfacher, gesperrte YouTube-Videos zu gucken.

Quelle: Caschys Blog (http://stadt-bremerhaven.de)
Titel: YouTube verbessert Copyright-Schutzsystem
Beitrag von: SiLæncer am 04 Oktober, 2012, 12:11
Das Video-Identifizierungssystem von YouTube soll künftig zuverlässiger arbeiten und damit irrtümliche Sperrungen wegen Copyright-Ansprüchen verhindern. Rechteinhaber, deren Videos fälschlicherweise gesperrt werden, sollen sich besser wehren können. Die Google-Tochter hat deshalb an einigen Stellen am System "Content ID" geschraubt, schreibt YouTube-Manager Thabet Alfishawi in einem Weblog-Eintrag.

Um irrtümlichen Sperrungen vorzubeugen, sei der Algorithmus verbessert worden, der erkennen soll, ob Copyright-Ansprüche gerechtfertigt sind. Falls daran Zweifel bestehen, werden die Ansprüche manuell von Mitarbeitern geprüft. Dieses Verfahren sei nötig, weil Rechteinhaber inzwischen über zehn Millionen Referenztitel eingereicht hätten, anhand denen Content ID Videos automatisch identifiziert. Darunter könnten auch welche sein, die irrtümlich von Rechteinhabern eingereicht wurden. Falls Verdacht auf Missbrauch des Systems besteht, kann der Zugang zu Content ID gesperrt werden.

Falls dieses System nicht greift und also dennoch Titel gesperrt werden, obwohl der eigentliche Rechteinhaber dies nicht will, soll er sich nun besser als bisher dagegen wehren können. Der angebliche Rechteinhaber, der einen Titel sperren ließ, kann nun nach einem Widerspruch dazwischen wählen, diesem nachzugeben oder einen formalen Hinweis nach dem US-amerikanischen Copyright zu geben.

YouTube hat seine automatische Video-Identifizierung 2007 nach einigen rechtlichen Auseinandersetzungen vor allem mit Plattenfirmen in Betrieb genommen. Dabei werden Titel anhand eines Fingerabdrucks in kurzer Zeit identifiziert. Inzwischen haben über 3000 Rechteinhaber dafür nach YouTube-Angaben 500.000 Stunden Referenzmaterial oder über 10 Millionen Dateien eingereicht. Immer wieder kam es dabei zu ungerechtfertigten oder irrtümlichen Sperrungen wie zum Beispiel im August dieses Jahres, als ein Video der US-Raumfahrtbehörde NASA nicht mehr erreichbar war.

Quelle : www.heise.de
Titel: Google startet YouTube-Kanäle auch in Deutschland
Beitrag von: SiLæncer am 08 Oktober, 2012, 13:40
Googles Videoplattform YouTube startet auch in Deutschland erste Themen-Kanäle. Bei den zwölf am Montag angekündigten "Originalkanälen" geht es um Unterhaltung, Gesundheit, Sport, Comedy und Auto. YouTube hatte die ersten Sparten-Kanäle mit speziell dafür produzierten Inhalten vor einem Jahr in den USA gestartet. Sie bestehen aus meist kurzen Videos zu bestimmten Themen, etwa Kochen, Mode oder Technik. Jetzt kommen zu den bisherigen mehr als 100 Kanälen 60 weitere unter anderem auch aus Großbritannien und Frankreich dazu. Geld verdient Google dabei mit vorgeschalteten Werbeclips, die Nutzer auch überspringen können.

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-startet-YouTube-Kanaele-auch-in-Deutschland-1724999.html)

Quelle : www.heise.de
Titel: Erster deutscher Themen-Kanal startet bei YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 22 Oktober, 2012, 12:13
(http://www.heise.de/imgs/18/9/3/5/8/3/8/b8a9875b7ba7c637.jpeg)
Mit einem interaktiven Comedy-Format geht der erste eigene deutsche Themen-Kanal bei Googles Videoportal YouTube an diesem Montag an den Start. Die neue Comedy-Show Ponk sei auf TV-Niveau gedreht und nur bei YouTube zu sehen, teilten die Produzenten von Mediakraft Networks mit. Mit Ponk beschreite man vollkommen neue Wege. Im Mittelpunkt der Comedy steht eine Kölner WG. Nach den ersten Ausgaben könnten die Nutzer abstimmen, wie es weitergehen solle.

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erster-deutscher-Themen-Kanal-startet-bei-YouTube-1733567.html)

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: YouTube ...
Beitrag von: spoke1 am 31 Oktober, 2012, 19:54
So langsam geht mir die GEMA richtig auf die Ei*r.

Folgendes Video:
Zitat
오빤 딱 내 스타일
darf in Deutschland auf youtube nicht abgespielt werden. Kommt aus Korea aber trotzdem: 
Zitat
Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.
Das tut uns leid.
Titel: YouTube mit deutschen Untertiteln
Beitrag von: SiLæncer am 28 November, 2012, 17:20
YouTube übersetzt nun auch Captions, also die Bildunterschriften in Videos, automatisch in die deutsche Sprache. 2009 wurde diese Funktion freigeschaltet und ist nun in insgesamt 10 Sprachen nutzbar. Neben der deutschen Sprache findet ihr Englisch, Japanisch, Koreanisch, Italienisch Französisch, Portugiesisch, Russisch, Niederländisch und Spanisch vor.

(http://img22.imageshack.us/img22/3545/volksfrontvonjudc3a4a59.jpg)

Hierdurch ist es möglich, Videos auch Menschen mit Horschädigung näher zu bringen, ebenfalls kann man so unter Umständen das Video besser verstehen, wenn man die im Video genutzte Sprache nicht spricht. Zu bedenken ist natürlich, dass das Ganze fernab von perfekt ist – es ist eine maschinelle Übersetzung, die nicht wirklich den perfekten Satzbau beherrscht, dennoch aber hilfreich sein kann.

Ich habe mir mal ein Testvideo angeschaut, da war es dann nicht so gut. Die junge Dame plaudert, dass sie zum Fernverkehr nicht viel sagen kann, was im Screenshot zu sehen ist, seht ihr selber. YouTube teilt weiterhin mit, dass pro Minute 72 Stunden Videomaterial auf die Plattform hochgeladen werden. Natürlich muss sich ein Videofilmer nicht auf die Übersetzungsfunktionalität von YouTube verlassen, man kann bekanntlich eigene Untertitel unter das Video bringen.

(http://img854.imageshack.us/img854/3078/bildschirmfoto20121128u.jpg)

Was ich bislang nicht herausfinden konnte: worin soll sich der umgeschriebene Untertitel von dem unterscheiden, den ich schon lange via Google Translate aufrufen konnte (Screenshot 2)? Ist es wirklich nur die erkannte Sprache?

Quelle: Caschys Blog (http://stadt-bremerhaven.de)
Titel: Abmahnung: "Youtube soll Einblendung von Sperrtafeln abstellen"
Beitrag von: SiLæncer am 10 Januar, 2013, 18:49
Die Gema will mit einer Abmahnung erreichen, dass die Sperrtafeln bei der Google-Tochter Youtube verschwinden. Im ewigen Streit mit dem Video-Portal ruft die Verwertungsgesellschaft jetzt die Schiedsstelle an. Die Sache kommt in Bewegung.

Die Verhandlungen zwischen der Gema und Youtube sind vorerst gescheitert. Das gab die Verwertungsgesellschaft am 10. Januar 2013 bekannt. Die Gema lässt ihre Vergütungsforderungen bei der Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt prüfen. Youtube wird zudem von der Gema mit einer Abmahnung aufgefordert, "die willkürliche Einblendung von Sperrtafeln zu unterlassen".

Seit Ende März 2009 streiten sich die Gema und die Google-Tochter Youtube, ohne sich auf einen Vertrag zu einigen.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/gema-abmahnung-youtube-soll-einblendung-von-sperrtafeln-abstellen-1301-96846.html)

Quelle : www.golem.de
Titel: Gema jetzt mit Unterlassungsklage gegen YouTube
Beitrag von: SiLæncer am 26 Januar, 2013, 16:30
Die Gema habe nun wie angedroht beim Landgericht München eine Unterlassungsklage gegen die Google-Tochter eingereicht, berichtet die "Wirtschaftswoche". Grund ist ein Hinweis in gesperrten YouTube-Videos auf die Gema. Bei vielen Videos sehen deutsche YouTube-Nutzer den Hinweis, dass der Clip nicht verfügbar sei, weil die Gema nicht die erforderlichen Rechte eingeräumt habe. Diese Formulierung will sich die Gema nicht länger gefallen lassen. Dieser Text sei "reine Stimmungsmache", sagte Gema-Chef Harald Heker dem Magazin. Denn YouTube sperre mehr Videos als die Gema fordere. Das Verfahren verlängere nur die Lösungsfindung, sagte hingegen eine YouTube-Sprecherin der "Wirtschaftswoche".

Google und die Gema, die in Deutschland die Urheberrechte etwa von Komponisten oder Textautoren vertritt, können sich schon seit 2009 nicht über eine Mindestvergütung für Videos bei YouTube einigen, nachdem ein vorläufiger Vertrag auslief. Die Verwertungsgesellschaft will 0,375 Cent pro Abruf. Google lehnte die Forderung bisher ab. Inzwischen wurde eine Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt eingeschaltet.

Beide Seiten stehen sich auch in einem Gerichtsverfahren in Hamburg gegenüber. Dort entschied das Landgericht im vergangenen Frühjahr, dass YouTube zwar auf Gema-Aufforderung ausgewählte Videos löschen müsse, aber nicht verpflichtet sei, jeden einzelnen Clip schon beim Hochladen auf Gema-Gebührenpflicht zu überprüfen. Dieser Rechtsstreit soll ebenfalls in eine neue Runde gehen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Gema-Streit: Musikindustrie antwortet mit eigenen Youtube-Sperrtafeln
Beitrag von: SiLæncer am 28 Januar, 2013, 17:30
Ein Vertreter der Musikindustrie schlägt Youtube vor, den Text auf seinen Sperrtafeln zu ändern: "Dieses Video ist gesperrt, weil Youtube sich weigert, die Urheber der Musik in fairer Weise an seinen Millioneneinahmen zu beteiligen. Das tut uns leid."

Mit einem Video bei Youtube will die Musikindustrie ihre Argumente in dem Rechtsstreit zwischen Google und der Verwertungsgesellschaft Gema verdeutlichen. Der Lobbyist der Musikindustrie und Labelinhaber Stefan Herwig und der Musikkomponist Hans Hafner haben das Video gemeinsam produziert, um Position gegen die berühmten "Es-tut-uns-leid"-Tafeln bei Youtube zu beziehen.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/gema-streit-musikindustrie-antwortet-mit-eigenen-youtube-sperrtafeln-1301-97195.html)

Quelle : www.golem.de
Titel: Minitube 2.0 lädt zum Stöbern auf Youtube ein
Beitrag von: SiLæncer am 04 Februar, 2013, 19:40
(http://www.heise.de/imgs/18/9/7/8/8/1/9/904876e83de40941.png)
Mit Minitube 2.0 hat Flavio Tordini eine neue Version seines Youtube-Videoplayers veröffentlicht, die einige neue Funktionen, Verbesserungen in der Bedienung und Bugfixes erhalten hat. Minitube spielt Youtube-Videos bis zu einer Qualität von 1080p ab und kann ausgewählte Videos auch herunterladen. Nach dem Programmstart gibt man in das Suchfeld einen Suchbegriff ein. Neu ist hier ein Reiter "Browse", mit dem sich die verfügbaren Videos durchstöbern lassen. Auf Wunsch lässt sich das Angebot auch auf bestimmte Länder eingrenzen.

Hinzugekommen ist in Minitube 2.0 die Funktion "Related Videos". Unter Windows und Mac OS X lässt sich Minitube jetzt auch automatisch aktualisieren, eine Funktion, die unter Linux bei der Installation aus Paketquellen auch in früheren Versionen bereits vorhanden war. In der Wiedergabeliste links genügt nun ein einziger Klick, um zehn weitere Videos aus einer Kategorie zu laden; ebenfalls mit einem Klick kann man zu einem der dort gelisteten Videos springen und es abspielen. Unter Ubuntu soll sich Minitube besser an das Radiance-Theme anpassen. Alle Neuerungen und Fehlerkorrekturen listet das Changelog auf.

Der YouTube-Videoplayer steht für Linux, Windows und Mac OS X über die Projekt-Website (http://flavio.tordini.org/minitube) zum Download bereit.

Quelle : www.heise.de
Titel: Sacem: Youtube und französische Gema einigen sich
Beitrag von: ritschibie am 04 April, 2013, 12:39
Eine Einigung in Frankreich zwischen Youtube und Sacem lässt auch in Deutschland auf eine Lösung des Dauerstreits mit der Gema hoffen. Auch Universal Music hat den Vertrag unterzeichnet.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/sacem-youtube-und-franzoesische-gema-einigen-sich-1304-98525.html)

Quelle: www.golem.de
Titel: Videostreaming: Telekom gibt Youtube Schuld an langen Video-Ladezeiten
Beitrag von: ritschibie am 16 April, 2013, 12:08
Die Deutsche Telekom sieht die Schuld für Probleme beim Abspielen von Youtube-Videos bei dem Betreiber der Plattform. "Die Telekom baut ihr Netz beständig aus und passt es durch das Schalten zusätzlicher Kapazitäten den aktuellen Bedürfnissen der Kunden an. Allerdings müssen auch die Contentanbieter die Kapazitäten ihrer Server anpassen", sagte Telekom-Sprecher Dirk Wende.

Der ganze Artikel (http://www.golem.de/news/video-streaming-telekom-gibt-youtube-schuld-an-langen-video-ladezeiten-1304-98732.html)

Quelle: www.golem.de
Titel: Telekom "Wenn Youtube zahlt, werden sie nicht gedrosselt"
Beitrag von: SiLæncer am 01 Mai, 2013, 20:10
Wenn Unternehmen wie Googles Youtube an die Deutsche Telekom zahlen, würde ihr Angebot "nicht das Datenvolumen der Nutzer verbrauchen" und sei nicht von der Drosselung betroffen.

Wenn Unternehmen der Deutschen Telekom Geld bezahlen, werden ihre Daten beim Nutzer nicht gezählt, und sind damit nicht von der geplanten Drosselung betroffen. Das sagte Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom der Zeitung Die Welt. Ihr eigenes IP-TV-Angebot Entertain sei "kein Internet-Dienst".

"Wir sind offen für Gespräche mit diesen Anbietern, um ihre Angebote in Entertain zu integrieren oder neue Kooperationsmodelle zu finden. Einen Teil dieser Erlöse würden wir dann in den Netzausbau investieren können. Dann ist es auch denkbar, dass die Sendungen nicht das Datenvolumen der Nutzer verbrauchen. Im Mobilfunk machen wir das bereits mit dem Musik-Streamingdienst Spotify. So etwas wäre sowohl mit Marktgrößen wie Youtube als auch mit Newcomern möglich", sagte er laut dem kompletten Interview, das Golem.de vorliegt.

Solche Gespräche liefen bereits. "Ja, die gibt es" sagte van Damme. "Wir wollen diese Möglichkeiten diskriminierungsfrei anbieten, das heißt, wir reden mit jedem über diese Modelle, der sich bei uns meldet." Der Mobilfunk- und Festnetzbetreiber Orange bekam von Google Zahlungen für Youtube-Datentraffic. Das hatte Stephane Richard, der Chef der France-Télécom-Tochter Orange, erklärt.

Die Telekom hatte am 22. April 2013 angekündigt, ihre Flatrate-Produkte nicht mehr für Neukunden anzubieten. Aber auch alle Kunden, die auf IP-Telefonie umsteigen, sind betroffen. "Bis 2018 wollen wir komplett auf IP-basierte Dienste umschalten", kündigte van Damme an. In fünf Jahren werd ""das alte Netz abgeschaltet, sagte er.

Eine Protestpetition gegen die Abschaffung der Flatrate hat bereits fast 150.000 Unterzeichner. Van Damme: "Ich verstehe, dass dieses Thema vor allem die drei Prozent unserer Vielnutzer beschäftigt, weil wir sie stärker zur Kasse bitten."

Quelle : www.golem.de
Titel: Re: Telekom "Wenn Youtube zahlt, werden sie nicht gedrosselt"
Beitrag von: Jürgen am 02 Mai, 2013, 01:53
Jetzt geht's also auch noch um Wegelagerei.

Ein diskriminierungsfreier Zugang zeichnet sich eben NICHT dadurch aus, dass Anbieter von Inhalten zusätzlich zu den Nutzern zur Kasse gebeten werden.

Für mich ist das absolut indiskutabel, genauso wie das Verlangen gewisser Kabelbetreiber nach Wegezoll für die öffentlich-rechtlichen Programme.

Hallo Netzagentur, bitte aufwachen!

Jürgen
Titel: Gema gewinnt gegen YouTube: Sperrtafeln untersagt
Beitrag von: SiLæncer am 25 Februar, 2014, 16:51
Die Verwertungsgesellschaft hat sich vor dem Landgericht München mit einer Unterlassungsklage gegen die irreführenden Sperrtafeln von YouTube durchgesetzt. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, muss YouTube die Sperrtafeln ändern oder Ordnungsgeld zahlen.

Das Landgericht München hat einer Unterlassungsklage der Gema gegen die Google-Tochter YouTube stattgegeben, weil YouTube in Deutschland sehr viele Videos mit urheberrechtlich geschützter Musik prophylaktisch sperrt und einen irreführenden Wortlaut anzeigt. Es gibt ihn in mehreren Ausführungen, etwa: "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, weil es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat." Der Text kann den Eindruck erwecken, dass die Gema für die Sperrungen verantwortlich ist, obwohl dies außer bei einigen wenigen Musikvideos gar nicht der Fall ist.

Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gema-gewinnt-gegen-YouTube-Sperrtafeln-untersagt-2123719.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom)

Quelle : www.heise.de
Titel: Minitube 2.3
Beitrag von: SiLæncer am 02 November, 2014, 20:31
Whats new:>>

Take video snapshots at full resolution
Faster and more reliable seeking
Faster video start with longer videos
Slide transition in playlist navigation
Make the volume handle red when volume is zero
Enhancements to the search suggestions
The Windows version has been updated to the latest VLC
New and updated translations

http://flavio.tordini.org/minitube-2-3
Titel: Youtube setzt standardmäßig auf HTML5
Beitrag von: SiLæncer am 28 Januar, 2015, 13:59
Youtube setzt bei der Videowiedergabe ab sofort standardmäßig auf HTML5. Dabei sollen Nutzer von einer effizienteren Videocodierung profitieren. Inhalteanbietern verspricht Google eine sicherere Verschlüsselung.

Youtube stellt Videos nun standardmäßig über HTML5 dar, das gaben Entwickler in einem Blogeintrag bekannt. Die Wiedergabe per HTML-5 nutzt Youtube künftig als Default bei Chrome, Internet Explorer 11, Safari 8 oder aktuellen Beta-Versionen von Firefox.

Google experimentiert bereits seit 2010 mit der Videowiedergabe via HTML5 und hat eigenen Angaben zufolge mittlerweile viele Probleme gelöst. Demzufolge ist nun auch das Streaming mit adaptiver Bitrate möglich. Die Auflösung wird dabei der Auslastung der Internetleitung entsprechend angepasst. Zudem setzt Youtube mit HTML5 auf den lizenzgebührenfreien VP9-Videocodec, der die durchschnittliche Datenrate eines Videos im Schnitt um rund 35 Prozent reduzieren soll.

Letztlich versprechen die Entwickler der Videoplattform eine überarbeitete Vollbilddarstellung im Zuge der HTML5-Wiedergabe. Dabei sollen nun auch Videos mit 4K-Auflösung problemlos angezeigt werden. Dank WebRTC-Unterstützung ist es gemäß eigenen Angaben nun auch möglich, Live-Übertragungen ohne zusätzliche Plug-ins zu realisieren.

Im Kontext der Umstellung wurde auch der Einbettungscode angepasst und Youtube empfiehlt, Videos künftig über das iFrame-(API einzubinden. Es erkennt automatisch, ob der jeweilige Client HTML5 oder Flash unterstützt.

Neben den Zuschauern sollen auch Rechteinhaber von der Umstellung profitieren, denn Google zufolge erlaubt HTML5 eine weitreichende Rechteverwaltung von urheberrechtlich geschütztem Videomaterial.

Quelle : www.heise.de